Vivian A. Zelizer Die Farben de

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7/1/2010
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							       Vivian A. Zelizer :
  Die Farben des Geldes
Vielfalt der Märkte, Vielfalt der
            Kulturen.


           Länder- und
    kulturspezifischer Umgang
             mit Geld
Worum geht`s?
   Homogenisierungsprozesse:
    - Einführung einer einheitlichen Währung
      (Euro oder Dollar)
    - Nationale und globale Verbreitung von
      standardisierter Massenware
   Differenzierungsprozesse:
    - Schaffung von neuen Währunsformen
    - Verbreitung kulturspezifischer
      Konsumgüter
Gliederung des Referats:
   1. Skizzierung der Homogenisierungs-
       und Differenzierungsprozesse
   2. Allgemeine Annahmen und
       Befürchtungen
   3. Widerlegung dieser Annahmen an Hand der
       Beispiele Währung und Konsum
   4. Fazit
   5. Kritik
1. Homogenisierung- und
   Differenzierung
   Einerseits:
   Multikulturelle Gesellschaften und die
    Pluralisierung kultureller Formen
   Erweiterung des Warenangebots entsprechend
    der multikulturellen Konsumpräferenzen
   Verbreitung und Förderung von kultureller
    Vielfalt und Differenzierung des
    Warenangebots
1. Homogenisierung- und
   Differenzierung
   Andererseits:
   Nationale und globale Verbreitung von
    standardisierten Konsumgütern
   Homogenisierung des Warenangebots
    und der Konsumpräferenzen
1. Homogenisierung- und
   Differenzierung
   Einerseits: Differenzierung
    Andererseits: Homogenisierung
   Aber: Homogenisierung und
    Differenzierung als zwei Seiten einer
    Medaille
   Denn: Homogenisierung bewirkt
    Differenzierung
2. Allgemeine Annahmen und
   Befürchtungen
   Ökonomie homogenisiert kulturelle
    Unterschiede
    a) im positiven Sinne: Schaffung von
    Verbundenheit und Solidarität
    b) im negativen Sinne: Zerstörung und
    Nivellierung kultureller Vielfalt
   Einheitlichkeit und Pluralität schließen
    einander aus
   Kulturelle Vielfalt bewirkt Fragmentierung und
    bedroht nationale Kultur und Solidarität
2. Allgemeine Annahmen und
   Befürchtungen
   Beispiele zur Stützung dieser Annahmen:
   Weltweite Ähnlichkeit von Konsumpräferenzen
    Jugendlicher
   Weltweite Verbreitung von Fastfoodketten
   Vereinheitlichung von Währung, z.B.
    Einführung des Euro
   Wachsende Migration, multikulturelle
    Gesellschaften und Zunahme ethnischer
    Konflikte
3. Widerlegung der Annahmen
   Ökonomie bzw. Homogenisierung
    erzeugt Differenzierung
   Uniformität und Pluralität können
    koexistieren
   Kulturelle Vielfalt ist keine Bedrohung
    der Solidarität, solange sie nicht mit
    Benachteiligung, Segregation und
    Ungleichheit einhergeht
3. Widerlegung der Annahmen
   a) Das Beispiel Währung
   Mitte des 19.Jh: In den USA sind eine
    Vielzahl von Zahlungsmitteln in Umlauf
   Anfang des 20.Jh: Einführung einer
    einheitlichen nationalen Währung
   Folge:einerseits: Homogenisierung
    andererseits: Differenzierung durch
    Schaffung neuer Geldformen
3a) Das Beispiel Währung
   Beispiele:
   Lokal begrenzte Coupons,Gutschriften,
    Schuldscheine,Rabattmarken ect
   Vielfliegerbonus, Reisechecks, Transitcards
   Digitalgeld von Banken, z.B. Visa Cash
   Internetwährungen Digicash, Cybercash
   Lokale/regionale Gemeindewährung, z.B.
    Ithaca Dollar
3a) Das Beispiel Währung
   Fazit:
    Verstaatlichung der Währung führte nicht
    zu monetärer Einheitlichkeit, sondern zu
    Differenzierung von Geldformen, die
    nebeneinander existieren und die
    nationale Wirtschaft fördern.
3b) Das Beispiel Konsum
   Als Folge der Industrialisierung Produktion von
    standardisierter Massenware , die seit den
    1920ern den amerikanischen Markt überflutet
   Folge:
    einerseits: nationale und globale Expansion
    von westlicher Massenware mit kulturell
    homogenisierender Wirkung
   andererseits: Differenzierungsprozesse
3b) Das Beispiel Konsum
   Beispiele:
   Einsatz von Massenwaren zur Befriedigung
    kulturspezifischer Bedürfnisse ethnischer
    Gruppen
   Entstehung differenzierter Märkte und
    Angebote bedingt durch kulturspezifische
    Konsumpräferenzen
    - Bodegas in hispanischen Wohnvierteln
    - mexikanische Supermärkte oder „Good
      fortune“ Supermärkte in Kalifornien für
      chinesische Kunden
4. Fazit der Autorin
   Die Vereinheitlichung von Währung und die
    Verbreitung standardisierter Massenwaren haben
    nicht zu einer kulturellen Homogenisierung geführt,
    sondern Differenzierung bewirkt
   kein Widerspruch zwischen Einheitlichkeit und
    Vielfalt
   Geld und Konsum zeigen Gleichzeitigkeit und
    Vereinbarkeit von Einheitlichkeit und Vielfalt
   Differenzierung ist nicht gleich Fragmentierung,
    sondern gekoppelt mit Verbundenheit
5. Kritik
   Einseitige Betrachtungsweise
   Bestätigung der Hypothesen steht im
    Vordergrund
   Keine Betrachtung der negativen Folgen
    der Homogenisierung
   Beispiele für Differenzierung z.T. nicht
    überzeugend
6. Klausurfragen
   Inwiefern gibt es einen Zusammenhang
    zwischen Homogenisierung und
    Differenzierung?
   Erläutere inwiefern Homogenisierung
    Differenzierung bewirken kann und
    nenne ein Beispiel.

						
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