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Freud und Leid dicht beieinander

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					Freud und Leid dicht beieinander

dam Rehbeck. »Man, war das aufregend.» Als diese
Zuschauerin sich am Sonnabend beim Mannschaftsspringen in
Rehbeck nach dem letzten Reiter - Sandra Fenning vom Team
RFV Clenze II - entspannt zurücklehnte, war der Krimi um
den Wanderpokal aber noch nicht zu Ende.

 Im Clenzer Lager entbrannte der Jubel über Fennings
Null-Fehler-Runde und den Sieg, es wurden bereits Pläne für
das Kreispokalspringen 2009 geschmiedet. Derweil herrschten
längere Gesichter bei der Mannschaft des RFV Dannenberg I,
die nach den dritten Reitern vorne gelegen hatte. »Das hat
wohl nicht ganz gereicht», sagte Marlies Struck. Doch
offensichtlich hatte keiner alle Ergebnisse auf dem Zettel -
außer Richterin Christine Meemann und die Protokollanten des
ausrichtenden RFV Lucie. Und so war es bei der Siegerehrung
eine große Überraschung, als das Team aus Dannenberg als
Gewinner ausgerufen wurde. 4,25 Fehlerpunkte verzeichneten
Marlies Struck, Elena Lange, Ellen Jühlke und Stefan Schütte
nach zwei Umläufen und Abzug der Streichergebnisse auf
ihrem Konto. Dicht dahinter folgten dann die Amazonen des
RFV Clenze II mit 5,0 Fehlern. Diesem Team gehörten Britta
Hilbeck, Svea-Jana Wittenberg, Jana Krüger und Sandra
Fenning an.

Ihre männlichen Vereinskollegen ließen diese Clenzer
Reiterinnen dabei weit hinter sich. Das Team, das nach dem
ersten Umlauf noch auf Platz zwei lag, schied im zweiten
Kurs aus. Der RFV Dannenberg II musste ebenfalls im zweiten
Umlauf ausscheiden. Für das Team des PSV Hitzacker kam schon
nach der ersten Runde das Aus.

Solide Leistungen zeigten derweil die
Gastgebermannschaften. Dorothee Christensen, Vanessa
Heidler, Denise Bock, die 2007 der Siegermannschaft angehört
hatten, sowie Hannes Kaiser platzierten sich mit 16
Fehlerpunkten an dritter Stelle. Das zweite Team des RFV
Lucie wurde mit 28 Punkten Fünfter. Dazwischen schob sich
mit 20,3 Punkten der RFV Lemgow, der im zweiten Umlauf einen
Sturz von Helge Beckmann hinnehmen musste, der die Chancen
auf eine gute Platzierung schmälerte. Die Kurve nach dem
dritten Sprung im zweiten Umlauf hatte es in sich und wurde
so manchem an diesem Tag zum Verhängnis. Viele Pferde
rutschten weg, zweimal folgte ein Sturz - glücklicherweise
kam es zu keinen schweren Verletzungen bei Reitern und
Pferden. Aber diese Kurve wurde zur großen Unbekannten im
Wettbewerb, deren Folgen das Blatt unverhofft wenden konnte.

Karl Kühn, Vorsitzender des RFV Lucie, war mit dem
Verlauf des Kreispokalspringens insgesamt zufrieden. Acht
Mannschaften waren an den Start gegangen, eine passable
Anzahl. Die sportlichen Leistungen seien gut gewesen. Auch
Dorothea Jahncke, 2. Vorsitzende des Kreisreiterverbandes,
lobte die Reiter. »Es wäre auch mal schön gewesen, wenn der
Pokal nach Clenze geht, aber es ist doch anders gekommen»,
sagte Jahncke, ohne die Leistungen der Sieger schmälern zu
wollen, die zuletzt 2007 den Kreispokal ausgerichtet hatten.
Sie ermunterte die Zweitplatzierten, im kommenden Jahr
erneut anzugreifen.

				
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posted:7/1/2010
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