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Open-Source an Schulen

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Open-Source an Schulen Powered By Docstoc
					Open-Source in der Schule

Neşe Yılmaz
Institut für Informatik
FU Berlin
23.03.2006
Inhalt


• Der Status-quo an den Schulen
• Softwareeinsatz in den Schulen
• Softwarewahl
      • Vorurteile

• Einsatz von Open-Source an den Schulen
• Fazit


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Der Status-quo an den Schulen


• Computereinsatz in der Verwaltung
      • Meist kommerzielle Produkte
      • Einige Open-Source-Produkte (z.B. Browser)




• Computer im Unterricht
      • Viele Vorüberlegungen
      • Fachabhängig




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Der Status-quo an den Schulen
• Die neuste PISA-Studie zeigt:
in deutschen Schulen ist die Nutzung von Computern am
   geringsten.




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Der Status-quo an den Schulen


   • Finanzielle Lage der Schulen
          • Budget der Schule
          • Budget des Fachbereichs


    • Anschaffung
           • Wie?



       Lösung: in Berlin Computer in die Schulen (CidS)




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Der Status-quo an den Schulen




 • CidS!  Computer in die Schulen!

 • „Die Berliner Schule ändert sich. Der Newsbereich des
      Berliner Schulnetzes ändert sein Design. Die
      Bildungsinitiative CidS! ändert ihre Ausrichtung. Nur eins
      ändert sich nicht: der Anspruch von CidS! an Qualität.“


 • mit Sponsoren Anschaffung von Computern und
      Software (z.B. Deutsche Klassenlotterie, Sparkasse,
      u.v.m.)


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Der Status-quo an den Schulen




• CIDS! bietet auch IT-Fortbildungen und technischen
     Support für die Schulen
       • „größte IT-Ausstattungsoffensive Berlins mit Zuwendungsmitteln
         der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin begann, wurde
         schnell zusätzlich zur größten IT-Fortbildungsorganisation für
         Berliner Lehrkräfte“


• Künftig mehr Einsatz in der Kommunikation zwischen
     den Schulen  über die Hälfte der Berliner Schulen
     nutzen die Dienste von CidS! und sind vernetzt



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Der Status-quo an den Schulen
• „Schulen ans Netz e. V. ist ein gemeinnütziger Verein,
     der das Lehren und Lernen mit neuen Medien im
     schulischen Umfeld fördert.“

• Das Ziel:
      • „Die eigenverantwortliche und kritische Nutzung von neuen
        Medien und ihren Inhalten in der schulischen Bildung als
        eine alltägliche Selbstverständlichkeit für Lehrerinnen und
        Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler“
• Unterstützt viele Projekte, z.B.:
      •    Lehrer-Online
      •    LIFT – Lernen, Integrieren, Fördern, Trainieren
      •    eTwinning
      •    ITworks
      •    LizzyNet,                     u.v.m. …

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Der Status-quo an den Schulen

     Statistik über Schulen die mit Computern
     ausgestattet sind (Stand 2001; BMfBF):




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Softwareeinsatz in den Schulen

• Wofür wird die Software gebraucht?
      • An Grundschulen überwiegt die Nutzung der
        Lernsoftware!




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Softwareeinsatz in den Schulen


      • In der Sekundarstufe I und II gibt es mehr Einsatzgebiete




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Softwarewahl

• Wovon hängt die Wahl ab? ( Vorüberlegungen)
      • Kosten: nicht nur für die Anschaffung!
      Kommerz: hohe Lizenzkosten – Einarbeitung variabel
      OS: Kosten für die Anschaffung minimal – für die Einarbeitung
           am Anfang sehr hoch

      • Verfügbarkeit:
      Kommerz: abhängig vom Anbieter
      OS: viele Produkte zur Auswahl, verfügbar über das Netz o.
           durch (legale) Kopien

      • Sicherheit:
      Kommerz: abhängig vom Anbieter (z.B. Patches, Updates)
      OS: durch viele Entwickler, leichter Fehler zu beheben


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Softwarewahl

      • Kompatibilität:
      Kommerz: Umstieg meist nicht gewährleistet
      OS: Umstieg meist gewollt

      • Support:
      Kommerz: (oft) guter Support, aber immer effektiv?
      OS: meist schlechter Support, Eigeninitiative ist gefragt

      • Zeitaufwand:
      Kommerz: wenig Zeitaufwand (z.B. zur Einarbeitung) durch
           meist leichte Nutzung (Assistenten)
      OS: hoher Zeitaufwand am Anfang; mehr Wert auf Effektivität,
           dafür weniger Wert auf leichte Nutzung



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Softwarewahl

      • Überschaubarkeit / Auswahl:
      Kommerz: überschaubare Auswahl (Leistung vs. Kosten)
      OS: große Auswahl  führt aber zu Unüberschaubarkeit

      • Wartung:
      Kommerz: benutzerfreundlicher Aufbau  leichte Wartung
      OS: Abhängig von der „Community”  schwierige Wartung




       • und… Unabhängigkeit und Freiheit




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Softwarewahl

• Didaktik:

„Der Bildungsauftrag verpflichtet Lehrerinnen und Lehrer, ihre
Schüler/innen zu mündigen Bürgern zu erziehen. In einer
Mediengesellschaft bedeutet dies auch, eine Medienkompetenz
zu vermitteln, die herstellerunabhängig ist.“ (http://deshalbfrei.org)


• Schüler müssen die Nutzung – unabhängig von dem
     Produkt – lernen (Unterschied ITG und Informatik)

• Schüler müssen den Unterschied zwischen legalem und
     illegalem Kopieren von Programmen lernen


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Softwarewahl

• Folgende Betriebssysteme werden an den Schulen
     verwendet:




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Softwarewahl


• Vorurteile
      • Open-Source nur mit Linux?
      • Zu hoher Zeitaufwand
      • Zu große Auswahl
      • Zu komplex




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Einsatz von OS an den Schulen


• Mexico

• USA  K12

• Skolelinux

• Schoolforge

• ALIS



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Einsatz von OS an den Schulen

• Mexico
      • 1998 Umstieg auf Linux, wg. Lizenzverlängerung von
        Microsoft
      • Extra Ausbildung für Lehrer, so dass sie in der Lage sind
        ein Linux-System zu warten (anfänglich 74 Lehrer / innen,
        bald 15.000 Kursteilnehmer)


• USA 

      • K12OS.org ist eine Plattform, zum Austausch von Open-
        Source Neuigkeiten, Links, Ressourcen und Wissen
      • Diskussionen und Gedankenaustausch  Ziel: Promotion
        für den Einsatz von Open-Source-Software in Schulen



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Einsatz von OS an den Schulen




• „An einem warmen Sommertag des Jahres 2001…“
• Vier „computerverrückte Norweger“ wollen den
     Computereinsatz und die EDV-Ausstattung der Schulen
     verbessern, denn
      • 1. Problem: kein Zugang zu den Quelltexten (während des
        Studiums)
      • 2. Problem: zu wenig Software in ihrer Landessprache



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Einsatz von OS an den Schulen

• basiert auf Debian 3.0 Woody

• Seit 2003 identisch mit debian-edu

• Freie Software „vom Betriebssystem bis zum Desktop“

• Wer steckt dahinter?
      • Finanziert durch „SLX Debian Labs“
      • Über 120 Entwickler (darunter 30 aktive)




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Einsatz von OS an den Schulen

• Skolelinux
      • Schon in mehr als 20 Sprachen übersetzt
      • Einsatz nicht nur in Norwegen
      • Immer mehr Schulen steigen darauf um

Skolelinux schon in Belgien, Brasilien,
Dänemark, England, Frankreich,
Griechenland, Litauen, Norwegen,
Österreich, Schweden, Spanien, Uganda und
Polen (im Rahmen des Debian EDU
Projektes)




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Einsatz von OS an den Schulen
• Freie Software  ethischer Bedeutung:
    „Hier sollte die illegale Verbreitung von Raubkopien
    weder geduldet noch gefördert werden, sondern das
    Vermehren und der Austausch von Wissen. Diesem
    Anspruch wird Skolelinux gerecht.“

• Alternativen:
     • Access: Kexi, koffice.org                 ,OpenOffice      , Rekall

     • Word: Abiword                   , KWord     , OpenOffice




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Einsatz von OS an den Schulen
                                       Open Office wird mit
                                       Skolelinux ausgeliefert
                                        OpenOffice.org




Open Office umfasst:
Writer, Calc, Impress, Math, Draw, Writer/Web



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Einsatz von OS an den Schulen




                                             in Deutschland


• Seit 2003
      • Motivation: Installation vom Original scheiterte an der
        Sprache




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Einsatz von OS an den Schulen




                  Norwegen             Deutschland

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Einsatz von OS an den Schulen




                                       Europa

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Einsatz von OS an den Schulen




• „Sammelstelle“ für freie Software, Material und
  Entwicklern
• Verbreiten der „Freien Bildung“ (Frei von Freiheit!)

• Woher kommt der Name?
      • Sourceforge  Schoolforge
      • Sourceforge entwickelt freie Software
      • Schoolforge entwickelt „freie Schulen“



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Einsatz von OS an den Schulen




• Motivation:
      • Hoffnung, da mehr Entwickler
      • „die Zeit war reif“
      • Microsoft Monopol!


• Mitarbeit durch Mailingliste und Webpräsens




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Einsatz von OS an den Schulen




• ALIS  Arbeitsgruppe Linux an Schulen

• Organisation aus der Schweiz

• Gegründet November 2001 von „drei Mitgliedern der
     Linux User Group Switzerland (LUGS)“

• Hat heute schon 5 aktive Mitglieder (auf freiwilliger
     Basis)


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Einsatz von OS an den Schulen




• „Ziel der Gruppe ist es, Schweizer Schulen über die
     Möglichkeiten von Linux zu informieren, zu beraten,
     Kontakte zu vermitteln und Support zu bieten.“

• Schulungsmöglichkeiten für Lehrkräfte

      klar definierte Kontaktadresse!




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Fazit

• Trotz vieler Vorteile von Open-Source fürchten sich die
     meisten Lehrer vor der Umstellung
      • Warum?
• Durch hohen, aber einmaligen, Zeitaufwand ist eine
     Umstellung möglich.
      • Wie?
• Es wird eine höhere Unterstützung der Regierung
  gefordert.
• Mehr Schulungen / Fortbildungen
• Mehr Eigeninitiative der Lehrer ist gefragt !!!

      Der Einsatz von Open-Source an Schulen nimmt
     immer mehr zu und ein Ende ist nicht abzusehen…

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Danksagung




Vielen Dank für die
Aufmerksamkeit…



Bei Fragen und Anregungen:
                                       yilmaz@inf.fu-berlin.de


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