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RFID & internationale Standards:
Neue Chancen für das Supply Chain Management

(Wien, 29. Oktober 2007) – Ab in die Zukunft heißt es für Industrie, Handel und den Dienstleistungssektor. Durch
Radiofrequenz-Identifikation (RFID) ist es möglich, Warenströme berührungslos per Funk zu erfassen, zu
verfolgen und zu steuern. Diese Technologie wird längst nicht mehr als „Geheimtipp“ gehandelt, sondern findet
bereits in eine Reihe von Wirtschaftszweigen erfolgreich Anwendung. Vom Konsumgüter- über den
Gesundheitsbereich bis hin zu Luftfahrt und Automobilbau – kurz: überall, wo steigende Effizienz und die
nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit gefragt sind.

GS1/EPCglobal setzt Standards
Die Verwendung verschiedener Technologien und der Einsatz des bestehenden Informationssystems stellen die
umgehende, automatische und korrekte Identifikation und Auffindung jedes Artikels in der Supply Chain in jedem
Unternehmen, in jedem Industriezweig weltweit zur Verfügung. Dass eine derartig komplexe „Zusammenarbeit“
von Daten nur funktionieren kann und auch Kostenvorteile bringt, wenn alle beteiligten Partner auf Basis
einheitlicher Standards kommunizieren, liegt auf der Hand. „Zur erfolgreichen flächendeckenden Durchsetzung
erfordert die RFID-Technologie neben den Pionieren auch ein Regelwerk zur praktischen Anwendung – globale
Standards wie EPCglobal, die mithelfen, die Komplexität dynamischer Wertschöpfungsketten zu reduzieren und
damit tatsächlich die Effizienz zu erhöhen“, betont Stephane Pique, European Director EPC/RFID von GS1 in
Europa. Ziel von EPCglobal ist es, komplette und technisch ausgereifte Spezifikationen zur Verfügung zu stellen,
die von Industriebetrieben unterschiedlicher Branchen angewendet werden können, um die Abläufe über die
gesamte Wertschöpfungskette zu verbessern.


METRO Group setzt auf RFID
Bereits im Jahr 2002 gab die METRO Group mit der Gründung der Future Store Initiative das Startsignal für
einen umfassenden Modernisierungsprozess der Handelsbranche. Gemeinsam mit SAP, Intel, IBM, T-Systems,
Cisco und mehr als 65 weiteren Kooperationspartnern aus der IT- und Konsumgüterindustrie sowie der
Dienstleistungsbranche entwickelt das Unternehmen im Rahmen der Future Store Initiative Konzepte für den
Handel von morgen. Ein zentrales Anliegen der Initiative ist, die RFID-Technologie und ihre zahlreichen
Anwendungsmöglichkeiten auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen. Bereits 2004 hat die METRO Group RFID
im Wareneingang einzelner Testmärkte und Distributionszentren eingeführt. „Die guten Ergebnisse dieser Tests
sowie die Einführung einer neuen Transpondergeneration haben uns darin bestärkt, den Einsatz 2007
auszuweiten. Bis Ende des Jahres werden alle Metro Cash & Carry Großmärkte in Deutschland, mehr als 100
Real SB-Warenhäuser sowie die neun Food-Lager der MGL METRO Group Logistics mit RFID-gestützten
Warenein- und -ausgangsportalen ausgestattet“, erklärt Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer der MGI METRO
Group Information Technology GmbH und Leiter des Geschäftsbereiches Advanced Technologies. Im Rahmen
eines im September 2007 gestarteten Pilotprojekts in der Galeria Kaufhof in Essen testet das Unternehmen
zudem den Einsatz von RFID auf Artikelebene. In der Abteilung für Herrenoberbekleidung sind alle Artikel mit
Transpondern versehen. Das erleichtert es dem Verkaufspersonal, den Überblick über die Warenbestände im
Verkaufsraum und im Lager zu behalten und rechtzeitig neue Ware nachzubestellen. „Auch die Kunden
profitieren von der Technologie, denn gewünschte Artikel sind leichter auffindbar und vor allem ständig in allen
Größen und Farben vorrätig“, so Wolfram.


Von der Fleischbox zur intelligenten Mehrwegverpackung
Seit knapp vier Jahren beschäftigt sich die STECO LOGISTIC GmbH mit dem Einsatz von RFID auf den eigenen
Mehrwegtransportverpackungen. „Auslöser waren einerseits Bestrebungen des Handels, verstärkt RFID
einzusetzen, und andererseits die enormen Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von RFID auf
Mehrwegtransportverpackungen für das Management des Poolkreislaufs anbieten“, gibt Mag. (FH) Patrick
Klinger, für das Projekt- und Prozessmanagement bei STECO verantwortlich, Einblick. Im Jahr 2005 wurden
klappbare Fleischboxen entwickelt, die sowohl mit Barcode als auch mit RFID ausgestattet wurden. Eine
Erweiterung auf Obst-/Gemüse-Kisten ist in Vorbereitung.


Medizinische Qualitätssicherung mit RFID
Der Kostendruck auf Krankenhäuser steigt. „Die RFID-Technologie bietet viele Optimierungspotenziale für den
Krankenhausbereich, die zurzeit in einzelnen Pilotprojekten erprobt werden. Mit dieser Technologie kann vor
allem eine stärkere Verzahnung von physischer und digitaler Welt sowie der gesamten im Krankenhaus
stattfindenden Geschäftsprozesse erzielt werden“, ist Dipl.-Ing. Michael Tamegger, Leitung Medizintechnik im
Orthopädischen Spital Speising, überzeugt. Qualität, Transparenz, Sicherheit und größtmöglicher
Patientennutzen stehen im Mittelpunkt der RFID-Anwendungen im Wiener Krankenhaus. Mit einem Pilotprojekt
zur Sterilgutaufbereitung wurde gestartet, ein Positionstracking für medizinische Hightech-Geräte und ein System
zur Patientenidentifikation sind in Vorbereitung. Die Erwartungen sind hoch, jedoch angesichts der vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten von RFID im Supply-Chain-Prozess durchaus erfüllbar: ein lückenloses Prozess- und
Dokumentationsmanagement, die automatische Erfassung aller Produktlebenszyklen innerhalb des
Krankenhausbetriebes, die Vereinfachung logistischer Abläufe, die Automatisierung von Bestellvorgängen,
Qualitätsverbesserungen in unterschiedlichen Prozessketten, ein verbessertes Risikomanagement, geringere
Lagerhaltungskosten sowie insgesamt eine erhöhte Kosteneffizienz.




Presserückfragen & Bildmaterial: presse@publishfactory.at

				
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