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					           Action and Information for Development




           Infoblatt: EntwicklungshelferIn werden


Hallo,

mit diesem Infoblatt möchten wir auf die vielen Anfragen reagieren, die wir bezüglich
der Möglichkeiten, selbst EntwicklungshelferIn zu werden, bekommen. Wir hoffen,
dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen können.


                    Thema                                            Seite

             1      Entwicklungshilfe allgemein                           2
             1.2    Die wichtigsten Voraussetzungen                       2
             1.3    Vorbereitung, Einsatzdauer und Vergütung              3

             2      Organisationen                                        4
             2.1    Organisationen für mehr Infos                         4
             2.2    Für Beruftätige, Schüler und Studenten:
                    Das ASA-Programm                                      5
             2.3    Arbeitseinsätze in gemeinnützigen Projekten           6
             2.4    Einsatzmöglichkeiten für Fach- und
                    Führungskräfte                                        6

             3      Informationen zu uns/ Quellenangaben                12




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           Action and Information for Development


1 Entwicklungshilfe allgemein

Viele engagierte Menschen haben sicher schon einmal selber darüber nachgedacht,
als EntwicklungshelferIn in Übersee tätig zu werden.

Da es eine sehr große Anzahl von Organisationen und Vereinen gibt, die
EntwicklungshelferInnen ins Ausland versenden, möchten wir hier eine erste
Orientierungshilfe über die Möglichkeiten und Anforderungen einer solchen Tätigkeit
bieten. Im Anschluss haben wir die wichtigsten Kontaktadressen zu diesem Thema
aufgelistet.

Wegen der Vielzahl der Organisationen liegen uns leider keine zuverlässigen
Gesamtzahlen vor, jedoch ist die Anzahl der tatsächlich entsandten
EntwicklungshelferInnen geringer als man sich das eigentlich vorstellen mag. Die
größte deutsche Organisation, der staatliche Deutsche Entwicklungsdienst (DED),
hat z.B. etwa 1.000 Entwicklungshelfer in 42 Ländern (hauptsächlich Afrika) im
Einsatz.

Vor Ort sind meist nur sehr wenige ausländische EntwicklungshelferInnen tätig, da
man bemüht ist möglichst viele einheimische Kräfte in den Projekten zu integrieren
und einzuarbeiten. Dies ist natürlich auch im Sinne eines erfolgreichen Projektes.

Rechtlich geregelt und abgesichert sind solche Einsätze im Entwicklungshelfer-
Gesetz von 1969. Hier sind auch die sozial und versicherungsrechtlichen Grundlagen
geregelt.

1.2 Die wichtigsten Voraussetzungen:

Da die Tätigkeit als EntwicklungshelferIn ein sehr hohes Maß an persönlichen
Einsatz fordert, ist die Grundvorrausetzung eine gehörige Portion Idealismus.

Neben einer meist landesüblichen Unterbringung vor Ort und einer nicht wirklich
üppigen Vergütung kommen noch Risiken für die eigene Gesundheit und Sicherheit
hinzu. Wir wollen Euch jetzt nicht gleich den Wind aus den Segeln nehmen, jedoch
sollte man sich über die wirklich harten Arbeitsumstände eines Einsatzes im Klaren
sein. Für viele Beteiligte ist ein Entwicklungshilfe-Einsatz jedoch auch eine Chance,
em gewohnten Alltag zu entkommen und sich ein Stück selbst zu verwirklichen und
den eigenen Horizont zu erweitern.

Bei den persönlichen Anforderungen sind viel Einfühlungsvermögen, Toleranz,
Flexibilität, Beständigkeit, Kontaktfreudigkeit und eine realistische Einschätzung der
eigenen Fähigkeiten gefragt. Da man auch viel mit einheimischen Kräften zu tun hat,
sollte man auch über ein recht ausgeprägtes pädagogisches Geschick verfügen.

Mindestens eine Fremdsprache ist obligatorisch, einige Organisationen verlangen
zusätzlich sehr gute Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache. Englisch,
Französisch und Spanisch sind hier die Favoriten.

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Die meisten Organisationen verlangen eine abgeschlossene Berufsausbildung mit
mehrjähriger Berufserfahrung, jedoch bietet vor allem das ASA-Programm auch
Schülern und Auszubildenden eine Chance, Erfahrungen in einem Entwicklungsland
zu sammeln.

Nicht alle Berufe sind für den Einsatz in der Entwicklungshilfe von Vorteil, der größte
Bedarf besteht bei den folgenden Berufsgruppen:

      Handwerk und Technik,
      Gesundheitswesen,
      Bau und Siedlungswesen,
      Land und Forstwirtschaft,
      Allgemeines Bildungswesen, Berufe aus dem pädagogischen Bereich.

Es gibt aber auch für hochqualifizierte und spezialisierte Fachkräfte die Möglichkeit
als EntwicklungshelferIn tätig zu werden, z.B. als Spezialberater einzelner Projekte.
Hier ist der Bedarf halt quantitativ geringer. Fachkräfte aus überwiegend
kommunikationsorientierten Berufen (Psychologie, Logopädie, Elementarpädagogik
usw.) oder mit geistes-, kulturwissenschaftlichen und ähnlichen Qualifikationen
werden hingegen selten bis nie gesucht. Aber auch junge Menschen ohne
Berufsausbildung oder Erfahrung können in Übersee tätig werden. Zum Beispiel als
Freiwillige in Friedensdiensten (auch als Ersatz für Wehr- und Zivildienst).

1.3 Vorbereitung, Einsatzdauer und Vergütung

Sämtliche Organisationen bereiten Ihre zukünftigen EntwicklungshelferInnen von den
jeweiligen Einsätzen genauestens auf Ihre Tätigkeit in Übersee vor. Einige
Organisationen beginnen schon mehrere Monate vor der eigentlichen Abreise mit
den Vorbereitungen, die für einen erfolgreichen Einsatz unabdingbar sind.
Schwerpunkte sind unter anderem die Vermittlung von Sprach- und
Landeskenntnissen, sowie interkulturellen Fähigkeiten und politischen
Hintergründen. Häufig gibt es auch Seminare und Fachpraktika, um auf besondere
Arbeitsanforderungen vorzubereiten. Die Seminare werden meist von
zurückgekehrten EntwicklungshelferInnen geleitet, um auch einen direkten
Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Die Dauer des eigentlichen Einsatzes hängt von der Organisation und der
spezifischen Verwendung ab. In der Regel dauern die Einsätze wegen der intensiven
Vorbereitung mindestens 6 Monate bis maximal 2 Jahre.

Die Vergütung sollte niemals die Motivation für einen Entwicklungshilfe-Einsatz sein.
Dennoch wollen wir auch einen kleinen Überblick über die einzelnen Leistungen der
Organisationen schaffen:

      Gezahlt wird in der Regel eine Unterhaltspauschale, die auf den Geldwert des
       entsprechenden Gastlands abgestimmt ist. Die Höhe ist meist unabhängig von
       Beruf oder Alter des Entwicklungshelfers. In der Praxis verdienen Fachärzte
       soviel wie Tischler.

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      Viele Organisationen zahlen die Aufwendungen für Sozialversicherung,
       Wohnung und Einrichtung sowie eine von der Vertragsdauer abhängige
       Wiedereingliederungsbeihilfe.
      Gezahlt wird häufig auch für Unterbringung und Verköstigung vor Ort, Hin- und
       Rückflug sowie bei längeren Einsätzen für einen Flug ins Heimatland (Urlaub).

2 Organisationen
Dies sind Informationen, die wir von Claudia Poser, einer guten Bekannten und sehr
engagierten „Mitstreiterin“ bei UNICEF, erhalten haben. Sie ist Leiterin der UNICEF-
Gruppe Gera (Claudia Poser, Ortsstraße 44, 07554 Korbußen, Tel.: 0170 / 3220333).

Da die Informationen etwas älter sind, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns
benachrichtigen würden, wenn sich irgendetwas geändert haben sollte (z. B. die
Adresse oder Telefonnummer einer Organisation!). Dafür danken wir Ihnen recht
herzlich.

2.1 Organisationen für mehr Infos

Wer systematisch Informationen sucht, kann von der

Deutsche Stiftung für internationale Entwicklung (DSE)
Zentrale Dokumentation
Hans-Böckler-Str. 5
53225 Bonn
eMail: dse@dse.de
www.dse.de

die "Merkblätter zur Information über Entwicklungspolitik /Entwicklungsländer "
(Bestell Nr. DOK 1170) kostenlos beziehen. Auf ca. 80 Seiten gibt es ausgewählte
Literatur (Bücher und Zeitschriften), Institutionen, Dritte – Welt - Läden, Reisen,
Veranstaltungsdienste, Informationsdienste, Aktionsgruppen, Finanzierungshilfen,
Berufstätigkeit - Praktika in Entwicklungsländern etc.

Für eine erfolgreiche Bewerbung sind weitere Qualifikationen, z.B. als Ausbilder, sehr
von Vorteil, denn es dreht sich ja eigentlich immer um Wissensvermittlung. Außer
den unten genannten gibt es noch eine Vielzahl kleiner und kirchlicher
Entwicklungshilfeträger. Bei der DSE kann dazu das Heft "Arbeit in Übersee" (DOK
66) kostenlos bezogen werden, in dem die großen Organisationen und die
Dachverbände der Kleinen verzeichnet sind, oder DOK 281 "Institutionen der
Entwicklungsarbeit", das 270 Institutionen auflistet.




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Auch von der

Zentralstelle für Arbeitsvermittlung
Feuerbachstr. 42-46
60325 Frankfurt
http://195.185.214.164/iv/

gibt es dazu gratis Infoblätter: "Arbeit in Entwicklungsländern" und "Beschäftigung in
der Entwicklungshilfe" sowie das oben erwähnte "Arbeit in Übersee".

Eine weitere Stelle für kostenlose Informationen:

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
Postfach 120322
53045 Bonn
www.bmz.de

"Informationsmedienverzeichnis Entwicklungspolitik" anfordern!

2.2 Für Beruftätige, Schüler und Studenten: Das ASA-Programm

Die einzige Möglichkeit für Berufstätige (für Studenten gibt es viel mehr
Möglichkeiten) einen kurzzeitigen Arbeitsaufenthalt in Entwicklungsländern zu
absolvieren, bei dem man das Flugticket und ein Stipendium für die
Lebenshaltungskosten bekommt, ist das

ASA-Programm
Postfach 303509
10727 Berlin
www.asa-cdg.de/

Bei ASA werden jedes Jahr ca. 40 Berufstätige für drei Monate z.B. nach Indien,
Brasilien, Togo und auch die Türkei geschickt, um dort in Ausbildungsprojekten,
Selbsthilfegruppen oder ähnlichem mitzuarbeiten. Diese Vorhaben haben aber eher
einen Lerncharakter (denn in drei Monaten kann man wirklich nicht viel ausrichten),
es handelt sich also nicht um puren Arbeitsstress.
Man muss bei einer Bewerbung bei ASA allerdings auf die Termine achten: ab Mitte
Oktober kann man den neuen Programmkatalog erhalten, bis Mitte November
müssten Sie dann schon Ihre Bewerbung abgegeben haben!

Es gibt übrigens auch ein ASA-Programm für Studenten - zu den selben Konditionen.
Wenn Sie schon studiert haben oder es vorhaben, verschweigen Sie das besser bei
der Bewerbung für das Berufstätigenprogramm, denn sonst fallen Sie automatisch
raus. Des Weiteren können sich hier auch Auszubildende bewerben. Es lohnt sich
hier auf jeden Fall einmal nachzufragen, wenn man Interesse daran hat, Erfahrungen
in einem Entwicklungsland zu sammeln.
Studenten können außerdem ein Praktikum bei der GTZ machen. Adresse und
weitere Infos zur GTZ auf Seite 7.

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2.3 Arbeitseinsätze in gemeinnützigen Projekten

Arbeitseinsätze in gemeinnützigen Projekten von drei Wochen bis drei Monaten auch
in Entwicklungsländern führen eine Vielzahl von Organisationen durch. Bezahlt wird
man natürlich nicht dafür und die Teilnehmerbeiträge sind bei Flügen nach Afrika
oder ähnlichem verständlicherweise recht hoch.

Informationen bekommt ihr von folgenden Zentralstellen der Träger von
Gemeinschaftsdiensten (verweisen Sie an ihre Mitglieder weiter)

Arbeitskreis Internationaler Gemeinschaftsdienste in Deutschland
Auf der Körnerwiese 5
60322 Frankfurt

Bundesarbeitsgemeinschaft für Internationale Soziale Dienste
Kolpingplatz 5-11
50667 Köln

Internationale Jugendgemeinschaftsdienste
Kaiserstr. 43
53113 Bonn
www.ijgd.de/


2.4 Einsatzmöglichkeiten für Fach- und Führungskräfte

Wer nun wirklich sein Glück als "Experte" versuchen will, kann seine Bewerbung an
folgende Stellen schicken:
(diese Informationen hat uns Renate Rabien, im Entwicklungsdienst erfahrene
Keramikerin, zur Verfügung gestellt)

BFIO (Büro für Führungskräfte zu Internationalen Organisationen)
Feuerbachstr. 42
60325 Frankfurt

Das BFIO (eine Spezialabteilung des Arbeitsamtes) nimmt Stellenbewerbungen in
den Computer auf und vermittelt Projektplatzbeschreibungen aller in Frage
kommenden offenen Stellen. Das Büro arbeitet ziemlich effektiv; dazu muss man
wissen, dass es sinnlos ist sich bei einer UN-Organisation direkt zu bewerben, da
ohne Projektplatznummer etc. Anfragen nicht beantwortet werden. Das BFIO hat alle
diesbezüglichen Unterlagen.

Beim BFIO handelt es sich entweder um Arbeit in einem multilateralen
Entwicklungshilfeprojekt oder Vermittlung in eine ausländische Firma oder auch
Vermittlung an CIM (Committee for Migration), die einen Arbeitsplatz mit der Idee
vermitteln, dass der Bewerber auswandert.


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GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit)
Dag Hammersköldweg 1
65760 Eschborn
www.gtz.de

Die GTZ hat in vielen Ländern der Welt technische Schulen aufgebaut; auch zur
Berufsausbildung von Töpfern. Diese Werkstätten leiden aber öfter mal - speziell im
kunsthandwerklichen Bereich - darunter, dass die Schüler beim Verlassen der Schule
zu jung sind, somit keine Kredite etc. erhalten und oft wieder in andere Berufe
abwandern müssen. Im besten Fall kommen sie in der vorhandenen Industrie unter.

Arbeitet man bei der GTZ, ist man als Experte eingesetzt, verdient viel, hat einen
großen Aufgabenbereich und eine entsprechende Verantwortung.
(Übrigens nimmt die GTZ auch Praktikanten in ihre Projekte auf - aber leider nur
Studenten...) . Nähere Infos zur GTZ finden Sie auch auf unserer Homepage unter
http://www.helpwithclicks.de/info/staatlich/gtz.html

Kirchliche Organisationen:

      Dienste in Übersee (vermittelt der DED), Postfach 100340, 70747 Leinfelden-
       Echterdingen, Tel. 0711-79890; Zum DED: siehe weiter unten!
       eMail: info@due.org
       www.due.org
      Brot für die Welt, Stafflenbergstr. 1, 70184 Stuttgart,
        www.brot-fuer-die-welt.de/
      Misereor, Mozartstr. 9, 52064 Aachen, Tel. 0241-4420,
       www.misereor.de/
      AGEH (Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe), siehe weiter unten!
      Evangelischer Entwicklungsdienst (EED), Referat Fachkräfte, Ulrich-von
       Hassell-Str. 76, 53123 Bonn,
      www.eed.de

Die Projekte fast aller dieser Organisationen sind für den Bewerber
überkonfessionell. Sie sind meistens direkter an der Basis und bescheidener, mit
mehr Eigenbeteiligung der Einheimischen und dadurch oft wirkungsvoller.

Deutscher Entwicklungsdienst (DED) Gemeinnützige Gesellschaft mbH
Kladower Damm 299
14061 Berlin
Tel (030) 3 65 09-0;
Fax (030) 3 65 09-271
eMail: poststelle@ded.de
www.ded.de

Der DED stellt Entwicklungsländern im staatlichen und privaten Bereich qualifizierte
und engagierte Fachkräfte zur Mitarbeit in ihren Programmen und Projekten zur
Verfügung und trägt in bescheidenem Umfang auch zur Finanzierung dieser
Programme bei. Er fördert die Arbeit von Solidaritätsdiensten und

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           Action and Information for Development

Selbsthilfeinitiativen (Einheimische Dienste) durch fachliche Beratung und die
Finanzierung kleiner Programme. Er betreut auf deutscher Seite das Europäische
Freiwilligen Programm (EFP) und vermittelt deutsche Entwicklungshelfer in das
Freiwilligen Programm der Vereinten Nationen. Er unterstützt außerdem den Aufbau
lokaler Selbsthilfegruppen durch Partnerschaftshelfer. Seit der Gründung des DED
haben über 9500 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer Menschen in der
Dritten Welt bei Vorhaben unterstützt, durch die sie die Lebensbedingungen
verändern und verbessern konnten. Zur Zeit sind rund tausend Entwicklungshelfer in
40 Ländern tätig. Sie arbeiten in folgenden Bereichen: Gesundheit,
Gemeinwesenarbeit, technisch-handwerkliche Berufsausbildung, allgemeines
Bildungswesen, Kleingewerbe, Management, Verwaltung, Land- und Forstwirtschaft,
Bau- und Siedlungswesen.

Im Vordergrund stehen:

      Im technisch-handwerklichen Bereich die berufliche Aus- und Fortbildung.
      Im Bau- und Siedlungswesen die Unterstützung von Infrastrukturmaßnahmen.
      In der Gewerbeförderung die Beratung von Handwerksbetrieben.
      In der Land- und Forstwirtschaft die sinnvolle Nutzung vorhandener
       Ressourcen und die Beratung von kleinbäuerliehen Betrieben.
      Im medizinischen Bereich die kurative und präventive Versorgung der
       ländlichen Bevölkerung in kleinen Krankenhäusern und Gesundheitsstationen.

Gesuchte Berufsgruppen: Für alle Berufsgruppen werden in der Regel männliche wie
weibliche Fachkräfte gesucht. Eine Vermittlung von Entwicklungshelfern ist nur auf
Anforderung der Partnerorganisation möglich. Agraringenieure; Agrartechniker;
Ärzte/Fachärzte für Allgemeinmedizin, Chirurgie, Gynäkologie, Inneres,
Kinderheilkunde; Hebammen; Betriebswirte; Berufsschullehrer; Ethnologen; Förster;
Forstingenieure; Gartenbauingenieure; Gärtner; Geoökologen; Handwerker,
Gesellen, Meister und Facharbeiter verschiedener Bereiche (u.a. Drucker,
Elektroinstallateure, Kfz-Mechaniker, Maurer, Schlosser, Tischler, Zimmerer); Imker;
Ingenieure (Hochschul- und Fachhochschulabschluss) und Techniker verschiedener
Disziplinen (u.a. Hoch- und Tiefbau, Brückenbau, Elektrotechnik,
Landmaschinentechnik, Maschinenbau, Wasserbau); Landwirte; Sozialpädagogen;
Sozialarbeiter, Umweltingenieure.

Dauer der Tätigkeit: Zwei Jahre Entwicklungsdienst. Hinzu kommen fünf bis sechs
Monate Vorbereitung im In- und Ausland. Der Vertrag kann bis zu vier Jahren
verlängert werden. Entwicklungshelfer können auch ein zweites Mal entsandt
werden.




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UNVS (United Nations Volunteer Service)
Palais des Nations
CH-1211 Geneve 10
Schweiz
www.unv.org/

Die Vereinten Nationen haben in Zusammenarbeit mit den bilateralen
Entwicklungsdiensten den UNO-Entwicklungsdienst als eigene Organisation
aufgebaut. Der UNVS arbeitet in einem internationalen Team und verdient etwas
besser als sein bilateraler Kollege. Der DED vermittelt in Deutschland auch den
Zugang zum UNVS. Man kann aber ruhig mal in Genf nachfragen, ob eine Stelle
offen ist.

Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH)
Ripuarenstr. 8
50679 Köln
Tel. (0221) 8 89 60;
Fax (0221) 88 96-100
eMail: ageh-mail@t-online.de
www.ageh.de

Aufgabenstellung:Die AGEH ist der Personal-Dienst deutscher Katholiken für
(überwiegend kirchliche) Partner in Afrika, Asien und Lateinamerika. In diesem
Rahmen übernimmt sie die Anwerbung, Beratung, Auswahl, Vorbereitung,
Vermittlung, Begleitung und Hilfe bei der Rückgliederung für die Fachkräfte, die sich
als Entwicklungshelfer zur Verfügung stellen. Die ermittelten Fachkräfte sind
Mitarbeiter in Projekten bzw. Programmen einheimischer kirchlicher und staatlicher
Träger sowie internationaler Organisationen in den Bereichen: Landwirtschaft,
Handwerk, Technik, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Bildungswesen.

Gesuchte Berufsgruppen.

      Gesundheitswesen: Ärzte, insbesondere mit chirurgischer, gynäkologischer
       und Allgemeinmedizinischer Erfahrung; Krankenschwestern (möglichst mit
       Hebammen Ausbildung) und Krankenpfleger mit mehrjähriger und breiter
      Berufserfahrung; Unterrichtsschwestern; gelegentlich medizinisch-technische
       Assistentinnen (Labor und Röntgen); KrankengymnastInnen.
      Handwerk/Technik: Meister, Techniker, Ingenieure sowie berufserfahrene
       Fachkräfte vorwiegend aus folgenden Bereichen: Kfz-Mechanik.
       Schlosserhandwerk, Baubereich (Maurer, Zimmerer), Schreinerhandwerk.
       Orthopädiemechanik, Maschinenbautechnik, Elektrotechnik. Besonders
       gesucht sind Fachkräfte, die über eine mehrjährige Berufserfahrung verfügen,
       die Kenntnisse in mehreren handwerklich-technischen Berufen besitzen sowie
       über pädagogische Erfahrung (z.B. als Ausbilder) verfügen.
      Landwirtschaft: Landwirtschaftsmeister, Agrartechniker; Agraringenieure, vor
       allem mit praktischer Berufserfahrung.
      Sonstige Bereiche: Gelegentlich gesucht werden Sozialarbeiterlnnen,
       SozialpädgogInnen, Betriebswirte, Genossenschaftsfachleute

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Dauer der Tätigkeit: Drei Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit

Christliche Fachkräfte International (CFI)
Hohenheimer Straße 60
70184 Stuttgart
Tel. (0711) 23 35 64
http://www.christliche-fachkraefte.de/

CFI ist Träger des personellen Entwicklungsdienstes der Deutschen Evangelischen
Allianz; Vermittlung von Fachkräften in Entwicklungsprogramme und –projekte
evangelischer Kirchen und christlicher Organisationen in Übersee;

Bereiche: Gesundheitswesen, Landwirtschaft, technische und handwerkliche
Ausbildung, Sozialarbeit, Flüchtlingshilfe.

Gesuchte Berufsgruppen: Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen, medizinisch-
technische Assistentinnen; Dipl.-Agraringenieure, Landwirte, Forstwirte, Ingenieure,
Techniker, Fachleute für Brunnenbau und Wasserwirtschaft; Handwerksmeister.
Baufachleute; Betriebswirte, Verwaltungsfachleute; Dozenten, Lehrer, Erzieher.

Dauer der Tätigkeit: Drei Jahre

Deutscher Freiwilligendienst in Übersee e.V. (DFÜ)
Argelanderstr. 50
53115 Bonn
Tel. (0228) 215900

Aufgabenstellung: DFÜ ist ein privater Träger des Entwicklungsdienstes, jedoch nicht
lizenziert nach 2. des Entwicklungshelfer-Gesetzes. Entsendung von Fachkräften in
Projekte folgender Bereiche: Community Development, Handwerk, Landwirtschaft,
Gesundheitswesen.

Gesuchte Berufsgruppen: Ärzte, Krankenpfleger; Landwirte; Handwerker.

Dauer der Tätigkeit: Ein bis drei Jahre

Dienste in Übersee (DÜ)
Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen in Deutschland e.V.
Nikolaus-Otto-Straße 13
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel. (0711) 79 89-0;
Fax. (0711) 79 89-123
www.due.org/

Aufgabenstellung: Träger des personellen Entwicklungsdienstes der evangelischen
Landes- und Freikirchen in Deutschland; Vermittlung von Entwicklungshelfern in


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Entwicklungsprogramme und Projekte von (insbesondere kirchlichen) Trägern in
Übersee.

Bereiche: Gesundheitswesen, Landwirtschaft, Technik, Verwaltung, Bildungsarbeit.

Gesuchte Berufsgruppen: Ärzte; Krankenschwestern mit Erfahrung im öffentlichen
Gesundheitswesen und/oder Hebammenausbildung; Verwaltungsfachleute;
Landwirte; Ingenieure; Handwerksmeister; Bildungsfachleute.

Dauer der Tätigkeit: Drei Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit.




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3 Informationen zu uns/ Quellenangaben
Autor: Dirk Holzapfel
E-Mail: dirk.holzapfel@fairaid-ev.de oder info@fairaid-ev.de
Quellen: Internetseiten der erwähnten Organisationen, Broschüre "Helfen und Lernen
in Übersee (Als Entwicklungshelfer nach Übersee)" vom DED, Bericht von Claudia
Poser (Poser.Claudia@gmx.de), unterschiedliche Flyer und Zeitschriften
Herausgeber: „fair AID e.V. – Action and Information for Development“

2. Auflage, 2006

“fair AID e.V.” ist ein junger Verein mit Sitz in Berlin (Deutschland), der es sich zur
Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit in den Industriestaaten und vor allem in
Deutschland auf die Situation der Menschen in den Entwicklungsländern
aufmerksam zu machen. Vorrangig wollen wir den Menschen zeigen, dass jeder
seinen Teil dazu beitragen kann, den Menschen der sogenannten Dritten Welt zu
helfen. Dabei spielt der Faire Handel eine zentrale Rolle. Informationen dazu und die
Möglichkeit, mit einem Klick auf einen Banner Geld für Entwicklungsprojekte zu
spenden, gibt es auf unserer Internet-Seite http://www.helpwithclicks.de! Wir würden
uns sehr freuen, wenn wir Sie einmal auf dieser Internet-Seite begrüßen können.

Kontakt:
                         fair AID e.V.
                         c/ o Tobias Kirsch
                         Otto-Braun-Straße 77
                         10405 Berlin
                         0163 235 24 29 oder
                         030 – 420 816 84
                         www.fairaid-ev.de
                         info@fairaid-ev.de



Der Verein ist unter der Nr. 22672Nz beim Amtsgericht Charlottenburg/ Berlin in das
Vereinsregister eingetragen. Nach Freistellungsbescheid vom 15.11.2003 verfolgt fair
AID e.V. ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigte gemeinnützige Zwecke.



                           fair AID e.V.
                           Kto.-Nr. 4016 741 100
                           BLZ 430 609 67
                           GLS Gemeinschaftsbank




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