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Erfolgreiches Projektmanagement

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Erfolgreiches Projektmanagement Powered By Docstoc
					Erfolgreiches Projektmanagement: Die Grundlage für Marktvorsprung und
unternehmensweiten Erfolg


Autorin: Verena Biedermann, BMO AG, Uster



Die time-to-market muss ständig kürzer werden. Dies nicht zuletzt, um den
wirtschaftlichen Anforderungen in einer globalisierten Gesellschaft zu genügen. Die
Spirale für Produkte- und Marktzyklen dreht sich dadurch immer schneller. Jedoch ist
der unternehmerische Erfolg meist direkt von der erfolgreichen – und damit
zeitgerechten – Einführung neuer Produkte in bestehende oder neue Absatzmärkte
abhängig. Projektmanagement-Methoden wie beispielsweise Critical Chain sind ein
Instrumentarium, um Projekte erfolgreich zu realisieren.


Visionäre Ideen für neue Produkte genügen längst nicht mehr. Demgegenüber stehen
die zahlreichen kritischen Stimmen und statistischen Wert von gescheiterten Projekten,
die nicht in der geplanten Zeit, mit massiv höheren Kosten oder den falschen
Ressourcen in Angriff genommen wurden. Die von Dr. Elyahu M. Goldratt (*) stipulierte
Methodologie „Critical Chain“ fokussiert sich genau auf die kritischen Faktoren und
Abhängigkeiten. In den USA wird Critical Chain seit Jahren erfolgreich eingesetzt,
wogegen sie in Europa noch praktisch unbekannt ist resp. kaum angewendet wird. Die
Firma Project Competence hat die Zeichen der Zeit erkannt und eine ihrer
Kernkompetenzen ist das Projektmanagement auf Zeit nach der Critical-Chain-Methode.


Treibende Kräfte für den Einsatz von Projektmanagement-Methoden
Projektzyklen sind längst nicht mehr nur als statische Elemente und Gegebenheiten zu
betrachten. Sie können – vorausgesetzt die Ressourcen, im umfassenden Sinne
verstanden, sind richtig geplant – massiv in positivem oder negativem Sinne aktiv
beeinflusst werden. Gemäss Dr. Elyahu M. Goldratt und basierend auf zahlreichen
Untersuchungen kann, im Vergleich zur Anwendung konventioneller
Projektmanagement-Methoden, mit Critical Chain die Projektdauer bis zu 30 % verkürzt
werden. Dabei werden neben den rein sachlichen Aufgabenabhängigkeiten (Tasks) und
Rahmenbedingungen (Technologie, finanzielle Mittel) auch stets die Abhängigkeiten von
den personellen Ressourcen in die Betrachtungsweise einbezogen. Dies bedeutet, dass
Projekte in der geplanten oder eben kürzerer Zeit wirtschaftlicher und mit mehr
Sicherheit erfolgreich realisiert und implementiert werden können, als dies mit
herkömmlichen Projektmanagement-Methoden, wo der Faktor Mitarbeiter/Mensch als
Konstante hingenommen wird, je möglich wäre. Jedoch erhebt Critical Chain nicht den
Anspruch „des allein seelig Machenden“. Sondern sie lässt es zu, von den
Erkenntnissen des konventionellen Projektmanagements zu profitieren und das
Verbesserungs- und Optimierungspotenzial in Critical Chain einfliessen zu lassen.


Betriebswirtschaftliche Nutzenaspekte
Die Projektdauer stellt immer den relevanten Erfolgsfaktor dar und zwar völlig
unabhängig von der gewählten Methodik. Stets folgt ein Projekt jedoch der sogenannten
„Theory of Constraints“ (Theorie der Abhängigkeiten). Je nach Komplexität der
Aufgabenstellung können diese gegenseitigen Abhängigkeiten grösser oder kleiner
resp. relevanter oder weniger relevant sein und damit die Erfolgsfaktoren stärker oder
weniger stark beeinflussen.
((Legende)) Offensichtliche, betriebswirtschaftliche Nutzenaspekte von Critical Chain
(Quelle: Project Competence, www.project-competence.ch)


Die durch Critical Chain automatisch generierten Meilensteine oder Review-Check-
Points wirken sich letztlich direkt auf die betriebswirtschaflichen Aspekte aus, indem die
Projektkosten in der Regel massiv unterschritten werden können, ohne dabei allfällige
Risiken ausser Acht zu lassen.


Critical Chain: Mit sequenziellen Prozessen zum Erfolg
Da mit Critical Chain grundsätzlich in sequenziellen Prozessen gearbeitet wird (statt
parallelen) und ein ständiges Monitoring stattfindet, wird ein Projekt mit sogenannten
„Buffer“-Zeiten mit Haupttasks definiert. Das Bestechende dieser Methode ist, dass die
eingesetzten Ressourcen – im speziellen die personellen Kapazitäten – von bis Beginn
zum Schluss vorwiegend einzelnen Tasks (Single-Task-Verfahren) zugeordnet werden.
Dadurch können sch die Projektmitarbeitenden einem Themenkreis resp. einer Aufgabe
vollumfänglich (ohne Verzettelung und Unterbruch resp. grössere Störfaktoren) widmen.
Dies ist wohl der offensichtlichste Faktor für eine verkürzte Projektdauer. Diese „Buffer“-
Zeiten können auch als Beurteilung der „Critical Factors“ oder als aktives „Risk
Management“ bezeichnet werden. Sie stehen transparent ausgewiesen da „für den Fall,
dass“ und werden letztlich bei Projektende als zeitunterschreitendes Ergebnis
ausgewiesen. Das Vorgehen im Single-Tasking-Verfahren und losgelöst von definierten
Meilensteinen sowie zusammen mit den vorgängig transparent definierten „Buffer“-
Management-Zeiten führen bei allen Projektbeteiligten zu wiederkehrenden Teil-
Erfolgserlebnissen mit höchst motivierendem Charakter.


Evident in der Critical-Chain-Methode ist, dass sie auch in Grossprojekten dem
dynamischen Ansatz des Single-Task-Einsatzes der Projektbeteiligten verbunden bleibt,
jedoch gleichzeitig die Flexibilität aufweist, parallele Tasks mit zusätzlichen Mitarbeitern
zu bewältigen.
((Legende)) Projektplanung in herkömmlichen Projektmanagement-Methoden (links)
und „Control Buffer Management“ mit dem Critical-Chain-Ansatz (rechts)


Ein weiterer wichtiger und bisher noch nicht beleuchteter Aspekt, der mit dem Critical-
Chain-Ansatz erzielt wird ist, dass mit der gleichen Anzahl Projektbeteiligter weit mehr
Projekte realisiert und erfolgreich umgesetzt werden können. Dieser tatsächliche und
äusserst positive Nebeneffekt bedeutet eine wirtschaftliche und kompetitive
Besserstellung für das Unternehmen.


Einführung von Critical Chain
Ob ein Projekt mit einem konventionellen Projektmanagement-Ansatz oder nach Critical
Chain aufgesetzt wird, zahlreiche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Realisierung
sind analog. So gilt bei beiden Methoden die wichtige Mentorenfunktion des
Managements mit entsprechender Begleitung oder die Limitation des schwächsten
Gliedes in der Prozesskette. Den grössten Vorteil von Critical Chain bringt jedoch die
hohe Variabilität, die in einem ausgewogenen Verhältnis flexibel eingesetzt werden
kann, ohne Gefährdung der weiteren definierten Prozessschritte. Dies ist insbesondere
in Projekten von hoher Bedeutung, wo mit sich ständig verändernden Technologien,
zahlreichen Risikofaktoren oder sich ständig verändernden Rahmenbedingungen
beispielsweise bezüglich Lieferbarkeit in der gewünschten Qualität umgegangen werden
muss.


Summary
Von der Projektmanagement-Methodology Critical Chain profitieren nicht nur Kunden
und Anbieter. Beide Seiten sparen letztlich Kosten, vermeiden grössere Unsicherheiten
und können sich konzentrierter auf den Markt und die Veränderungen fokussieren. Dies
als Resultat auf der Basis des Ansatzes nach der Abhängigkeits-Theorie (Theory of
Constraints) gepaart mit Single-Tasking- resp. den zahlreichen sequenziellen Task-
Fähigkeiten und dem ständigen Monitoring. Project Competence hat eine ihrer
Kernkompetenzen auf die Projektführung, Projektbegleitung und das Coaching nach
Critical Chain erfolgreich ausgerichtet.


((Kasten))
Definition der Methodologie Critical Chain (in Anlehnung an Dr. E.M. Goldratt)
Critical Chain ist eine dynamische Projektmanagement-Methode, welche ohne statische
Meilensteine arbeitet. Nebst der Task-Abhängigkeit (wie bei herkömmlichen
Projektmethoden) wird auch die personelle Abhängigkeit (Human Resources)
miteinbezogen. Sie basiert zum Führen und Lenken des Projektes vor allem auf dem
„Buffer“-Management.


(*) von Dr. Elyahu M. Goldratt, ist US-Bürger, Ausbildner, Autor, Philosoph und
erfolgreicher Leiter des Avraham Y. Goldratt Institutes. Er entwickelte unter anderem die
heute sehr erfolgreich eingesetzte „Theory of Constraints“, die er in seinem Buch „The
Goal“ darlegt. Die Projektmanagement Methode „Critical Chain“ entwickelte und
verfeinerte er aufgrund seiner praktischen Erfahren in namhaften Projekten wie General
Motors, Procter & Gamble, AT&T, Philips etc. Weitere Informationen siehe
www.eligoldratt.com.
Kurzportrait Project Competence GmbH
Project Competence GmbH mit Sitz in Rotkreuz und einer Geschäftsstelle in Wallisellen wurde im
vergangenen Jahr von Markus Mühlemann gegründet. Das Unternehmen bietet innovatives
Projektmanagement an. Dies mit dem Ziel, Projekte innert kürzerer Zeit und mit optimaleren Ergebnissen
zu realisieren oder interne Ressourcen zu entlasten. Dabei gelangen neueste Methoden wie Critical Chain
nach Dr. Goldratt, gepaart mit fundiertem Praxiswissen zum Einsatz. Die Kernkompetenzen von Project
Competence liegt im Erbringen flexibler technischer, kommerzieller und ressourcenmässiger
Mehrleistungen. Vom Competence Center können sowohl Lösungsanbieter als auch Kunden unmittelbar
profitieren. Die nationalen und internationalen Kunden von Project Competence stammen meist aus den
Bereichen Informatik und Telekommunikation, da dort der grösste Handlungsbedarf an Expertenwissen
und kurzen time-to-market-Zeiten ist.


Project Competence GmbH
Richtistrasse 15
8304 Wallisellen
Tel. +41 1 877 67 67
eMail: markus.muehlemann@project-competence.ch
www.project-competence.ch

Kommunikations- und Pressestelle:
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Tel. + 41 1 905 99 88
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www.bmo.ch




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