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2/25/2009
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Grundlagen

Der Begriff "Islam"

Der Begriff "Islam" Islam (Gottergebenheit [1]) ist jene Haltung, die Din erfüllt in der Hingabe an Gott. Abgeleitet ist das Wort vom IV. Stamm der Wortwurzel s-l-m, was "heil, unversehrt, ganz, vollständig, sicher, frei sein" bedeutet. Islam im Sinne einer Weltreligion ist nur eine, und nicht grundlegende Bedeutung des Wortes. Auch, das alle Dinge den Naturgesetzen Gottes gehorchen, kann als Islam bezeichnet werden, bis hin zu jeder Handlung, die Gott gefällt. Nach Aussage des Koran hat der Prophet Muhammad keine neuartige Religion gebracht [2], sondern vielmehr die Urreligion der Menschheit wiederbelebt [3]. Adam wird dabei als erster in der Reihe der Propheten gesehen [4]. Wörter wie Salam ("Unversehrtheit, Friede, Sicherheit") und Muslim ("der sich Gott Hingebende, Dienende") sind mit dem Wort Islam verwandt, da sie aus der gleichen Wortwurzel gebildet werden. Der Begriff "Din" für Religion Das arabische Wort Din ("Religion") ist verwandt mit dem Wort dain ("schulden") und bezeichnet sinngemäß das, was der Mensch Gott, sich selbst und der Schöpfung insgesamt schuldet. Nach islamischer Ansicht ist damit eine ethisch verantwortete Lebensweise gemeint, die alle Lebensäußerungen umfasst und auf dem Hintergrund der Beziehungen des Menschen ordnet, nämlich zu seinem Schöpfer, sich selbst, seinen Mitmenschen, den Geschöpfen und zur Schöpfung insgesamt. Din ist somit ein System gegenseitiger Verpflichtungen, sowohl zwischen Mensch und Gott, näher bezeichnet als Bund Gottes mit den Menschen (mit bestimmten prophetischen Persönlichkeiten oder mit einzelnen Völkern), und auch zwischen den Menschen untereinander. Die Pflege dieser Beziehungen und die Wahrung der damit verbundenen Rechte und Pflichten ist die Verwirklichung des religiös-ethischen Lebensprinzips (iqamatu 'd-Din). Am "Tag des Gerichts" (yaumu'd-Din) werden die aus dem Gleichgewicht geratenen Beziehungen wiederhergestellt und die ethischen Werte und Ziele voll verwirklicht. [1] "Wahrlich, die Religion bei Gott ist die Gottergebenheit (Islam)." (3:20) [2] "Sprich: «Ich bin keine neue Erscheinung unter den Gesandten, und ich weiß nicht, was mit mir oder mit euch geschehen wird. Ich folge bloß dem, was mir offenbart wurde; und ich bin nur ein erklärender Warner.»" (46:10) [3] "Er (Gott) hat euch in der Religion das vorgeschrieben, was er Noah zum Vermächtnis gegeben hat und was Wir dir (Muhammad) offenbart haben und was wir Abraham, Mose und Jesus zum Vermächtnis gegeben haben: Nämlich, bleibt standhaft in der Religion, und seid nicht gespalten darin." (42:14)



[4]"Gott erwählte Adam und Noah und das Haus Abrahams und das Haus Imrans vor den Völkern, ein Geschlecht, die einen von den anderen; und Gott ist allhörend, allwissend." (3:34 f.)



glaube

In der islamischen Glaubenslehre (arab. aqida) sind sechs Glaubensartikel enthalten. Diese sind: Der Glaube an Gott Der Glaube (arab. Iman [1]) an die Einheit und Einzigkeit Gottes stellt das Axiom für alle anderen Glaubensinhalte dar. Im Koran lesen wir: "Ihr Gläubigen! Glaubt an Gott und Seinen Gesandten und die Schrift, die er auf Seinen Gesandten herabgesandt hat, und an die Schrift, die er früher herabgesandt hat! Wer an Gott, Seine Engel, Seine Schriften, Seine Gesandten und den Jüngsten Tag nicht glaubt, ist weit abgeirrt." (Koran 4:136) [2] Der Glaube an die Engel Muslime glauben an die Existenz von Engeln, die im Koran sowie in der Sunna erwähnt werden. Z.B. gilt der Erzengel Gabriel als Überbringer der Offenbarungen Gottes an die Gesandten. Der Glaube an die von Gott geoffenbarten Schriften Ebenso glauben Muslime an alle geoffenbarten Schriften Gottes an die Gesandten (also auch die Thora und das Evangelium), die diese zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten erhalten haben. Der Glaube an den Koran beinhaltet, dass der Koran die abschließende Offenbarung Gottes ist, nach der bis zum Jüngsten Gericht keine weitere mehr folgen wird. Der Glaube an die Gesandeten Gottes Muslime glauben an alle Gesandten Gottes sowie an alle Aussagen, die im Koran und in der Sunna über sie enthalten sind. So wie der Koran die letzte Offenbarung Gottes darstellt, gilt auch der Prophet Muhammad als "das Siegel der Propheten", nach dem keiner mehr folgen wird. Der Glaube an den Jüngsten Tag Der Glaube an den Jüngsten Tag beinhaltet den Glauben an die Auferstehung, das Jüngste Gericht, das Paradies und die Hölle und an alle Aussagen, die in Koran und Sunna darüber enthalten sind. Der Glaube an al-Qadar Der Glaube an die Vorhersehung beinhaltet Gottes Vorauswissen über alles Zukünftige und dessen Verwirklichung bei gleichzeitiger Willens- und Handlungsfreiheit des Menschen. Damit ist kein Fatalismus gemeint. Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel und die Erde eine einzige dichte Masse waren, die Wir spalteten, und dass Wir dann aus dem Wasser alles Lebendige enstehen liessen? Wollen sie denn nicht glauben? (Koran 21:30) In einem Hadith des Propheten heißt es: "Islam ist, dass du bezeugst, dass es keine Gottheit außer (den einen) Gott gibt, und das Muhammad der Gesandte Gottes ist; und dass du das Gebet verrichtest, die Zakat entrichtest, im Ramadan fastest und zum Haus (Gottes) pilgerst... Und Iman ist, dass du den Glauben an Gott, an Seine Engel, an Seine Schriften, an Seine Gesandten und an den Jüngsten Tag verinnerlichst, und das du



den Glauben an al-Qadar – sein Gutes und sein Schlechtes – verinnerlichst."[3] [1] Wenn wir im Deutschen den Begriff "Glauben" verwenden, dann kann "ich glaube" im Sinne von "ich weiß es nicht, aber ich vermute" verstanden werden. "Glaube" im Islam dagegen, wird mit dem Wort "Iman" wiedergegeben, das von der Wortwurzel "amuna" ("treu, zuverlässig sein") und "amina" ("in Sicherheit sein, sich sicher, friedlich fühlen, anvertrauen") abgeleitet wird. Das Wort "emana" bedeutet "Gewissheit haben". Glaube im Islam ist demnach kein Akt der Vermutung, sondern ein bewusster Glaube. Ein Glaube ohne Überzeugung gibt es im Islam nicht. Dies wird auch unten unter "Fünf Säulen des Islam" beim Glaubenszeugnis (Sahida) deutlich. [2]Vgl. auch 2:285 [3] Vgl. at-Tirmizi, Iman 4



der koran

Der Koran(manchmal auch "Qur’an" geschrieben) *1+ Koran (auch Kalam Allah – "Wort Gottes") bedeutet "Lesung, das Vorgetragene". Er ist in arabischer Sprache [2]geoffenbart und gilt als das authentische Wort Gottes (Verbalinspiration). Er enthält 114 Suren (Kapitel), über 6200 Verse [3] und ist dem Propheten Muhammad ab 610 n.Chr., teils in Mekka (12,5 Jahre), teils in Medina (10,5), in einem Zeitraum von 23 Jahren offenbart worden. Nach muslimischer Auffassung ist der Koran ein sprachlich und inhaltlich von Gottesgeschöpfen unerreichbares Wunder [4], das bei Gott auf einer "wohlverwahrten Tafel" [5] ist . Seine Verse sind in Reimprosa. Das koranische Selbstverständnis wird in Sure 3:7 deutlich: "Er (Gott) ist es, der dir das Buch herabgesandt hat. Darin sind eindeutige klare Verse - sie sind die Grundlage des Buches (umm al-Kitab) - und andere, die unterschiedlich zu deuten sind..." Diese "unterschiedlich zu deutenden" Verse bieten nach Auffassung der islamischen Gelehrten die Grundlage für die Weiterentwicklung des Islam in der Geschichte durch differenzierte Interpretationsmöglichkeiten.



a) Die beherrschenden Themen in Mekka Zu den frühsten Themen gehören die Verse über den Weltuntergang und das Gottesgericht. Der Prophet selbst tritt auf als "Warner" der Menschen, "Rufer" zur Gerechtigkeit und "Überbringer" der Botschaft des einzigen, anbetungswürdigen Gottes [6], wobei er Anfangs als mursal [7] und später als rasul vorkommt. Auch das Thema der Barmherzigkeit Gottes (rahma) steht am Anfang der Offenbarungen. Im Zentrum steht jedoch der Aufruf zum Glauben an Allah, dem einen und einzigen Gott (= Monotheismus). Der nächste Themenkomplex (in der dritten mekkanischen Periode) ist derjenige der Prophetengeschichten (qisas al- Anbiya), wobei der Prophet als ein Glied in einer Kette vorhergegangener Propheten gilt. Als "der letzte Prophet" kommt er erst in der Endphase der Offenbarung vor.



b) Die Hauptthemen in Medina In Medina findet eine intensive Auseinandersetzung mit Juden und Christen statt, die als ahl al-Kitab (Leute der Schrift) und somit als Gläubige anerkannt werden. Außerdem gibt es konkrete Anweisungen zum Kultus (Beten, Fasten, Zakat, Hadsch usw.), so dass automatisch auch eine Abgrenzung zum Judentum und zum Christentum stattfindet. Das inhaltliche Hauptgewicht des Offenbarungstextes (über 90%) liegt auf: - Aufbau und Regeln der Gemeinschaft (ethische Werte); - Gott und Seinen Eigenschaften; - Propheten und historischen Gestalten (aus der semitischen Tradition); - früheren heiligen Schriften und Offenbarungen sowie der gesamten Schöpfung: Welt, Himmel, Erde, Mitgeschöpfe, Naturerscheinungen, metaphysischen Wesenheiten wie Engel, Cinn u.a.; - vergangenen Völkern und ihrer Geschichte. Somit ist der Koran kein "Gesetzbuch", wie das von manchen Nichtmuslimen behauptet wird. Denn nur in weit geringerem Maße (ca. 6%) enthält der Koran Vorschriften (Gebote und Verbote [8]). [1] Im Deutschen findet man häufig die Schreibweise "Koran" wieder. Dies entspricht eher der Aussprache persischer Muslime. Die türkischen Muslime schreiben Kur’ân. [2] "Dies sind die Verse (Zeichen) einer deutlichen Schrift. Wir haben sie dir (Muhammad) als einen arabischen Koran hinabgesandt. Vielleicht würdet ihr verständig sein." (12:2). Siehe auch 13:37, 20:113, 39:28, 41:3, 42:7, 43:3, 46:12. [3] Es gibt verschiede Verszählungen. [4] "Wenn sich auch die Menschen und die Cinn vereinigten, um ein diesem Koran Gleiches hervorzubringen, brächten sie doch nichts Gleiches hervor, selbst wenn sie einander beistünden." (17:88); vgl. auch 2:23 und 10:37-38. [5] "Ja, es ist ein ruhmvoller Koran auf einer wohlverwahrten Tafel." (85:22) "...und wahrlich, er ist bei uns in der Mutterschrift, erhaben und weise." (43:3-4) [6] Der Inhalt richtet sich an den reinen Monotheismus. [7] Partizip passiv: "Einer, der als Gesandter (rasul) geschickt wurde". [8] Die Zehn Gebote sind auch im Koran enthalten.



die fuenf seulen

Zur islamischen Pflichtenlehre Für die Erfüllung der von Gott aufgetragenen Pflichten gilt der Grundsatz, dass alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten ist. Gott erlegt den Menschen nichts auf, was sie nicht zu tragen vermögen [1]. Außerdem müssen zur Erfüllung der Pflichten, Bedingungen erfüllt werden. Wenn diese nicht erfüllt werden können, haben die Muslime die Möglichkeit, Ausnahmeregelungen zu befolgen. Dies haben die Muslime der flexiblen islamischen Rechtswissenschaft (fiqh) zu verdanken, in der die wichtigsten Grundlagen für das Leben der Muslime, bereits seit dem 8. Jh. geklärt wurden.



Die "Fünf Säulen des Islam" Jeder, der sich mit dem Islam beschäftigt, hat sicherlich von den "Fünf Säulen des Islam" [2] gehört:



Das Glaubenszeugnis (Sahada), dass es keine andere Gottheit gibt außer Allah und dass Muhammad der Gesandte Gottes ist Das fünfmalige Gebet am Tag (Salat) Die jährliche Pflichtabgabe (Zakat) der Wohlhabenden an die Bedürftigen Das Fasten (eigentlich "das sich Enthalten") im Monat Ramadan (Saum) Die Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka, die jeder Muslim einmal im Leben unternehmen muss, sobald es die finanziellen und gesundheitlichen Umstände erlauben



Zum Glaubenszeugnis "Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer (den einen) Gott und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist". Ein wahrer Gläubiger ist jemand, der dies sowohl mit seiner Zunge bezeugt, als auch mit seinem Herzen und seinen Taten bestätigt. Unter Zwang darf und kann niemand Muslim werden. Das arabische Wort "a_hadu" bedeutet: "Ich bezeuge!" und leitet sich ab von der Wortwurzel "_ahida" ("Zeuge zu sein, anwesend sein"); "_ahada" ("Zeugnis ablegen, eine Zeugenaussage machen"); und schließlich im III. Stamm "_ahada" ("sehen, beobachten"). Dass heißt also, dass ein Muslim weiß, woran er glaubt und was er bezeugt. Der Glaube findet hier also nicht als "Spekulation" oder "Vermutung", sondern als ein bewusster Vorgang statt. Zum Gebet Laut Koran und Sunna ist es für alle volljährigen und geistig gesunden Muslime Pflicht, fünfmal täglich zu beten. Dabei werden die Gebetszeiten eingeteilt in "Gebet der Morgendämmerung, Mittagsgebet, Nachmittagsgebet, Abendgebet und Nachtgebet". "Und verrichtet das Gebet, gebt die Zakat und nehmt (beim Gottesdienst) an der Verneigung teil!" (2:43) "Ich bin Gott. Es gibt keinen Gott außer mir. Darum diene mir und verrichte, meiner (in Ehrfurcht) gedenkend, das Gebet!" (20:14) Alle Gebete finden in arabischer Sprache statt. Außer diesem rituellen Gebet gibt es auch im Islam das Bittgebet (arab. dua), das jeder in seiner jeweiligen Muttersprache machen kann. [3] Zur Bedeutung des Gebets sagt der Prophet, dass es der Stützpfeiler der Religion ist. Wer immer es einhält, hält seine Religion aufrecht, und wer immer es nachlässt, lässt seine Religion einstürzen. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, einem solchen Gebet in einer Moschee vor Ort zuzusehen und den Muslimen direkt Fragen dazu zu stellen. Das Gebet beinhaltet Danksagungen und Lobpreisungen und dient dazu, zu allen Tageszeiten mit unserem Schöpfer und Erhalter in Kontakt zu treten.



Zum Fasten im Monat Ramadan Die Grundeinheit des islamischen Jahres ist ein "Mondjahr". Es besteht aus zwölf Monaten mit abwechselnd 30 und 29 Tagen. Die Dauer eines Mondjahres beträgt ca. 354 Tage. Der islamische Kalender beginnt mit dem 16. Juli des "Sonnenjahres" 622 n. Chr., dem Jahr der Auswanderung (Hidschra) der Muslime von Mekka nach Medina. Die Namen der zwölf Monate lauten: 1. al-Muharram (30) 2. Safar (29) 3. Rabi al-Awwal (30) 4. Rabi at-Tani (29) 5. Gumada al-Awwal (30) 6. Gumada al-Ahira (29) 7. Racab (30) 8. Saban (29) 9. Ramadan (30) 10. Sawwal (29) 11. Dzul-Qa’da (30) 12. Dzul-Hicca (29 und 30 Tage in Schaltjahren) In Sure 2:183-185 heißt es: 183 "O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Gott gegenüber) ehrfürchtig sein. 184 Es sind nur abgezählte Tage. Und wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, soll eine Anzahl anderer Tage (fasten). Und denen, die es mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz die Speisung eines Armen auferlegt. Und wenn jemand freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr es (nur) wüsstet! 185 Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran als Rechtleitung für die Menschen herabgesandt worden ist und als klarer Beweis der Rechtleitung und der Unterscheidung. Wer also in dem Monat zugegen ist von euch, der soll in ihm fasten...Gott will es euch leicht, Er will es euch nicht schwer machen, damit ihr die Frist vollendet und Gott rühmt, dass Er euch geleitet hat. Vielleicht werdet ihr dankbar sein." Alle erwachsenen und gesunden Muslime müssen von Beginn der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang fasten. Ausgenommen sind jene, die an Altersschwäche leiden, krank sind oder Reisende sowie schwangere und stillende Frauen, Wöchnerinnen und Frauen, die ihre Monatsperiode haben. Diese sind zur Erleichterung von der Fastenpflicht befreit, sollen dies jedoch zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Das deutsche Wort "Fasten" trifft nicht genau auf das zu, was mit "Saum" gemeint ist. Der arabische Begriff meint vielmehr eine Enthaltsamkeit, wobei der Verzicht auf Speisen und Getränke nicht das Ziel, sondern vielmehr das Mittel zum Zweck ist. Man soll in dieser Zeit seinen eigenen Körper kennen lernen und auch lernen Mitgefühl mit denjenigen zu empfinden, die wirklichen Hunger leiden. Außerdem lernt man was Ausdauer, Selbstbeherrschung, Enthaltsamkeit, Genügsamkeit und Geduld ist. Am Ende des Monats findet das "Fest des Fastenbrechens" (Ramadan-Fest) statt. Die beiden Hauptfeste des Jahres sind a) das Opferfest [4] (eid al-Adha), auch als "das große Fest" (al- eid al-Kabir) bezeichnet und b) das



Fest des Fastenbrechens [5] (eid al-Fitr), auch als "das kleine Fest" bezeichnet (al-eid al- Sagir).



Zur Zakat Zakat ist die jährliche soziale Pflichtabgabe der Wohlhabenden an die Bedürftigen: "...Und die Spenden sind nur für die Armen und die Bedürftigen, (ferner für) diejenigen, die damit zu tun haben, diejenigen, deren Herzen gewonnen werden sollen, für den Loskauf von Sklaven, für die, die verschuldet sind, für die Sache Gottes und für den, der Unterwegs ist: eine Vorschrift von Gott. Gott weiß Bescheid und ist weise." (Koran 9:58-60) [6] Die Summe, von der Zakat gegeben wird, beträgt 2,5% des jährlichen "Überschusses". Man unterscheidet bei der Zakat zwischen den äußeren Gütern (Feldfrüchten, Früchten und Vieh) und den inneren Gütern (Edelmetalle wie Gold und Silber und Kaufmannsware): Dies sind die Vermögensbestandteile aus denen die Zakat bezahlt wird. Die äußeren Güter sind sofort nach der Ernte zu bezahlen und die inneren Güter nachdem sie ununterbrochen in einjährigem Besitz liegengeblieben sind. Zakat wird häufig fälschlicherweise als "Almosen" bezeichnet. Es gibt zwar keine Institution, die den Zahlungsprozess kontrolliert, da jeder selbst für die Berechnung der Summe seiner Pflichtabgabe verantwortlich ist. Nicht selten wird die Zakat an Moscheen übergeben, die diese dann an die Bedürftigen weiterleiten. Der eigentliche Gedanke, der hier zugrunde liegt, ist der, dass im Grunde alles was der Mensch besitzt, ein ihm von Gott anvertrautes Gut ist und der Mensch sich nur soviel davon nehmen darf, wie viel er zum Leben braucht. Der Prophet bezeichnet deswegen "Genügsamkeit" als den wahren Reichtum. Den Überschuss sollen die Wohlhabenden zur Herstellung der sozialen Gerechtigkeit abgeben um sich von den "Schulden" den Bedürftigen gegenüber zu "reinigen". Das Wort Zakat trägt unter anderem auch die Bedeutung von "Gerechtigkeit" und "Reinheit".



Zur Hadsch Die Stadt Mekka und in ihr die Kaaba (arab. für "Würfel") symbolisieren das Herz der muslimischen Welt. Die Kaaba gilt als das erste Gotteshaus (Moschee), das je erbaut wurde: "...Das erste (Gottes)haus, das den Menschen aufgestellt worden ist, ist dasjenige in Bakka (d.h. Mekka), zum Segen und zur Rechtleitung für die Menschen in aller Welt." (Koran 3:95- 96). Im 8. Jahr nach der Hidschra (630 n.Chr.) wurde Mekka kampflos zurückerobert und der Prophet beseitigte alle in der Kaaba befindlichen (insgesamt 360) Götzen. Die Pilgerfahrt wurde im 9. Jahr der Hidschra allen Muslimen einmal im Leben zur Pflicht gemacht: "Die Pilgerfahrt findet in den bekannten Monaten statt [7].Und wenn jemand in ihnen die Pilgerfahrt auf sich nimmt (tritt in den Weihezustand ein:) Während der Pilgerfahrt keine sinnliche Begierde, keinen Frevel noch irgendein Streit. Was ihr an Gutem tut, Gott weiß es. Und verseht euch mit der Zehrung; aber wahrlich, die beste Zehrung ist Rechtschaffenheit. Fürchtet Mich, die ihr Verstand habt!"(Koran 2:197) Sie ist Pflicht für die, - die volljährig sind;



- die (sowohl geistig, als auch körperlich) gesund sind; - die frei sind; - die über genügend eigene Mittel verfügen, keine Schulden haben und die, deren Existenz nicht bedroht ist. Während der Hadsch kommen jährlich mehr als 2 Mio. Muslime an einem Ort zusammen, so dass dieses Ereignis, das größte aller gemeinschaftlichen Ereignisse im Leben eines Muslims ist. Während der Hadsch, die mehrere Wochen dauern kann, muss man folgende Dinge erfüllen: a) Äußerung des Wunsches die Hadsch durchführen zu wollen; b) vor dem Betreten der heiligen Stätten, körperliche Reinigung und das Anlegen der Ihram-Kleidung, die meist aus zwei weißen Stoffteilen besteht; c) die siebenmalige Umkreisung der heiligen Moschee (Kaaba) gegen den Uhrzeigersinn [8]; d) Wanderung nach Mina, um (symbolisch) den kleinen, mittleren und großen Satan zu steinigen; e) beten und rasten am Arafat-Hügel (29 km südöstl. von Mekka), am 9. Dul Hicca, wo sich – laut Überlieferung – Adam und Eva wiederfanden; f) die Wanderung (14 mal) zwischen den Orten Safa und Marwa; g) das Schlachten von Opfertieren und vieles andere mehr. In einer Überlieferung heißt es: "Wer die Hadsch ohne böse Taten durchführt, wird zurückkommen wie ein neugeborenes Kind". D.h., dass die Hadsch uns von unseren Sünden reinwäscht. In einer anderen Überlieferung heißt es: "...Es gibt keine andere Belohnung für eine (von Gott) angenommene Hadsch, als das Paradies". Der Prophet bezeichnet die Hadsch sogar als den wertvollsten Dschihad: "Der wertvollste Dschihad ist eine Hadsch, die von Gott angenommen wird." [9] Auf diesen oben genannten fünf Säulen ist der Islam aufgebaut und dies sind die wichtigsten Pflichten, die alle volljährigen und geistig gesunden Muslime erfüllen müssen. In der Pflichtenlehre unterscheidet man jedoch zwischen zwei Pflichtebenen: Die eine Ebene ist die zwischen Gott und den Menschen (ibadat), zu denen die "fünf Säulen" gehören, und die andere ist die der zwischenmenschlichen Beziehungen (muamalat [10]). Diese werden aber nicht voneinander getrennt, auch wenn sie unterschieden werden. Dazu ein Beispiel: Wie unter "Zakat" zu lesen ist, haben wohlhabende Muslime die Pflicht von ihrem Vermögen an Bedürftige abzugeben, weil diese ein Anrecht auf den Gütern der Wohlhabenden haben, weswegen es für diese eine "Pflicht" ist, etwas davon abzugeben. Indem der Wohlhabende etwas abgibt, erfüllt er nicht nur den Menschen gegenüber seine Pflicht – wodurch ein soziales Gleichgewicht in der Gesellschaft erreicht werden soll – er erfüllt sie auch Gott gegenüber, so dass er entweder im irdischen oder im jenseitigem Leben, seinen Lohn dafür erwarten kann. Man muss wissen, dass alles was im Islam eine Pflicht ist, zugleich auch ein Recht ist (s.o. unter Din). Denn das arabische Wort für "Recht" (Haqq) bedeutet auch zugleich "Pflicht": Ein Kind hat das Recht auf Pflege, Ernährung und religiöse Unterweisung durch seine Eltern. Und andersherum haben die Eltern die Pflicht ihre Kinder zu pflegen, zu ernähren und sie in ihrer Religion zu unterweisen. [1] "Gott will es euch leicht machen, nicht schwer." (2:185); "Gott verlangt von niemand mehr, als er zu leisten



vermag." (2:286); "Gott will euch nichts auferlegen, was euch bedrückt." (5:6) [2] Vgl. Sahih al-Buhari: iman 1,2; Sahih Muslim: iman 19-22; at-Tirmizi: iman 3; an-Nasa’i: iman 13; Ahmad ibn Hanbal: 2:26,93,120, 4:374 [3] Vgl. 14:40-41, 26:83, 40:65 [4] Dieses Fest dauert vier Tage [5] Dieses Fest dauert drei Tage [6] Vgl. auch Koran 2:219 [7] Die Hadsch kann während der Monate Sawwal, Dul-Qa’da und Dul-Hidschra erfolgen. [8] So wie unser Herz unser Blut durch die Zirkulation reinigt, symbolisiert die Umkreisung der Kaaba, die Reinigung der Muslime von ihren Sünden. [9] Vgl. Sahih a.-Buhari: Hadsch 4; Dschihad 1; vgl. auch Sunan Ibn Magah: Manasik 44 [10] In diesen Bereich gehören z.B. die Eheschließung und Scheidung, Erbrecht, Schächtung und Speisevorschriften etc.



Geschichte des Islams

Einführung in die Geschichte des Islam Die Geschichte des Islams umfasst nun mehr als vierzehn Jahrhunderte der Weltgeschichte. Sicherlich wird eine kurze Einführung wie diese nicht annähernd ausreichen, die gesamte Geschichte des Islams wiederzugeben, sie soll nur einige Orientierungspunkte bieten. Am Ende dieser Ausführung werden Hinweise zur weiterführenden deutschsprachigen Literatur gegeben, der sich Interessierte bedienen können.



Die rechtgeleiteten Kalifen Im Jahre 632 schied der Prophet Muhammad aus dem Leben. Er hinterließ nicht nur eine Religion mit mehreren hunderttausend Anhängern, die von der Lehre des Islam durchdrungen waren, sondern auch einen Staat, der aus dem nichts entstanden war, aber nun über die ganze arabische Halbinsel herrschte. Nach seinem Tod wurde sein engster Freund und Vertrauter Abu Bakr zu seinem Nachfolger gewählt. Zu dieser Zeit war der Staat von Medina schon im Kriegszustand mit den damaligen zwei Weltmächten Byzanz und Iran. Ein muslimischer Gesandter war auf byzantinischem Boden ermordet worden. Der Kaiser hatte, statt den Schaden wiedergutzumachen, es vorgezogen, den Muslimen eine Armee entgegenzuschicken. Im Iran waren seit Jahren blutige Auseinandersetzungen zwischen der Zentralregierung und den arabischen Kolonien im Gange, nachdem einige der Stämme in den Kolonien den Islam annahmen, wuchs das Problem zu einem internationalen Konflikt. Schnell waren die byzantinischen und iranischen Gebiete in Palästina, Syrien Iran und Irak muslimisch, denn die Sympathie des Volkes galt den Muslimen. Dazu sagt der niederländische Islamwissenschaftler De Goeje in seinem Buch "Memoire sur la conquete de la Syrie": "Tatsächlich war die Stimmung in Syrien sehr günstig für die Araber, und sie haben dies verdient; denn die Milde, mit der sie die Besiegten behandelten, stand in starkem Gegensatz zu der armseligen Willkürherrschaft/ Tyrannei der vorhergehenden (byzantinischen) Herrscher". Eines der prägsamsten Vorfälle aus dieser Zeit ist wohl der Auszug der Muslime aus der Stadt



Hims. Vor dem Auszug wurden aber alle eingezogenen Steuern wieder an das ausschließlich nicht-muslimische Volk zurückgegeben, "denn wenn man ihnen keinen Schutz gewähren könne, habe man auch kein Anrecht auf Abgaben". Zu Zeiten Omars (634-644) herrschten die Muslime von Tripolis (Libyen) bis Balkh (Afghanistan) und von Armenien bis Gudschrat (Indien) und Sind (Pakistan). Unter seinem Nachfolger Osman (644-656) regierten sie bereits in Nubien und hatten einen Teil Andalusiens (Spanien) erobert. Im Osten war der Oxus schon überschritten und einige chinesische Provinzen erreicht worden. Knapp fünfzehn Jahre nach dem Tod des Propheten herrschten die Muslime schon über ein Reich von der Größe Europas. Das Überraschende aber war, dass die muslimischen Armeen in keinem einzigen Fall die Bevölkerung als solche bekämpften, der Islam verbreitete sich keineswegs mit "Feuer und Schwert", sondern dank seiner Anziehungskraft als Religion und Zivilisation. Die Menschen liefen scharenweise zu den Muslimen über. Auch die Spaltung der Muslime im Jahre 656 in Sunniten, Schiiten und Kharidschiten konnte die immens schnelle Verbreitung des Islam nicht aufhalten.



Die Geschichte macht es jedoch deutlich, dass die Legende von den fanatischen Muslimen, die durch die Welt stürmen und dem Islam die Charakterzüge des Schwertes über die eroberten Rassen aufzwingen, die launischste und absurdeste Erfindung ist, die die Geschichtsschreiber je weiter verbreitet haben. (De Lacy O'Leary, Islam at the Crossroads, London, 1923, S.8)



Die Umayyaden Beim Tode des dritten Kalifen Osman brach in der muslimischen Welt ein Nachfolgekrieg aus, der in den nächsten 20 Jahren immer wieder aufflammte. Nach dem Regierungsantritt Abdulmaliks (685-705) war die Regierung wieder gefestigt. In relativ kurzer Zeit wurde Marokko, Spanien, Nord-Indien und Turkmenistan muslimisch. Die Hauptstadt wurde von Medina nach Damaskus verlegt. Das Verlegen des Regierungssitzes hatte wohl auch zur Folge, dass die religiöse Glut schwächer, der Hang zum Weltlichen aber immer stärker wurde. Luxus und Verschwendung und auch Vetternwirtschaft breitete sich stark aus. Die Erfolge beschränkten sich aber nicht nur auf den militärischen Bereich, auch auf sozialer und geistiger Ebene gab es einen großen Aufschwung. Besonders fruchtbar war die kurze Regierung des Omar ibn Abdulaziz (717-720), der durch seine Frömmigkeit die Zeit von Omar und Abu Bakr aufleben ließ. Unter seiner Herrschaft gedeihte die Wissenschaft in besonderem Maße, so dass es eine große Anzahl von Gelehrten gab, die auch in späteren Zeiten richtungsweisend waren. Aus dieser Zeit zeugen noch einige wichtige Baudenkmäler, wie z.B. der Felsendom in Jerusalem (erbaut 691).



Verbreitungsgebiete des Islam bis 732. Die Abbasiden Im Jahre 750 stiegen die Abbasiden zur Macht auf. Gleichzeitig vollzog sich die erste Spaltung des Reiches, da in Cordoba (Spanien) ein Gegenkalifat errichtet wurde, das bis in das Jahr 1492 bestand. Die Abbasiden verlegten die Hauptstadt von Damaskus nach Bagdad. Besondere Eroberungen während der Zeit der



Abbasiden gab es kaum. Die Abbasiden führten auch zum ersten Mal an die Stelle der Volksarmee ein Söldnerheer ein, das hauptsächlich aus Türken bestand. Dies führte dazu, dass ein Lehnswesen entstand, die zu weitestgehender Unabhängigkeit der Provinzen führte. Die abbasidischen Kalifen verloren mehr und mehr ihre Souveränität, sodass sie nach einem Jahrhundert Herrschaft nur noch über ihren Palast herrschten. Sie hatten ihre Macht an die Statthalter, die Emire in den Provinzen verloren und waren schließlich nur dem Namen nach Staatsoberhaupt. Unter den Abbasiden wurde nach Sizilien auch ein großer Teil von Süditalien erobert. Auch die Kreuzzüge fallen in ihre Regierungszeit. Im 13. Jahrhundert fielen die Mongolen in die islamischen Länder ein und zerstörten im Jahre 1258 die Hauptstadt Bagdad. Dies führte unter anderem auch zu einem weitgehenden Erliegen der Wissenschaften in den ost- islamischen Gebieten, während Andalusien davon wenig berührt wurde. Die Zerstörung der Hauptstadt führte dazu, dass das abbasidische Kalifat vollends zerfiel. Das andalusische Kalifat Nachdem die Abbasiden im Osten das Kalifat übernahmen, sagte sich das andalusische Reich von diesen ab und gründete in Spanien einen unabhängigen Staat. Dies bestand bis 1492, bis ihre letzten Spuren von der Inquisition der kastillischen Herrscher weggewischt wurden. In ihrer über 800 Jahre dauernden Regierungszeit machten die andalusischen Herrscher Spanien zu einem Hort des Wohlstands und der Wissenschaft. Scharen von nicht-muslimischen Studenten wurden von den muslimischen Universitäten in Andalusien angezogen, an denen Muslime, Christen und Juden gemeinsam Lehrstühle hatten. Bis zur Inquisition konnten diese Gruppen ohne Probleme zusammenleben. Als diese Ausbrach, hatten die Muslime und Juden die Wahl vor der grausamen Ermordung auf spanischem Boden oder die Auswanderung auf andere islamische Gebiete. Nicht alle hatten die Chance, den zweiten Weg zu wählen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang war auch, dass die andalusischen Juden es weiterhin vorzogen, unter muslimischer Herrschaft weiterzuleben und deswegen in andere islamische Gebiete auswanderten (Tunesien, Osmanisches Reich usw.)



Seldschuken und Osmanen Im 11. Jahrhundert traten erstmals die Seldschuken auf, die sehr bald Mittel- und Kleinasien unterworfen hatten. Als Hauptstadt hatten sie Konya gewählt. Ab dem Ende des 13.Jahrhunderts (1299) wurden sie von den Osmanen abgelöst. Diese überschritten dann als erste den Bosporus und eroberten schließlich 1453 Konstantinopel (Istanbul) und belagerten zweimal die kaiserliche Hauptstadt Wien (1529, 1683). Im 16.Jahrhundert reichte das Reich von Österreich in Europa bis nach Algerien und Tschad in Nordafrika, von Georgien in Asien bis zum Jemen. Danach begann aber auch der Abstieg dieses Reiches, bis vom alten Osmanischen Reich nur noch das Gebiet der heutigen Türkei übrig blieb.



Cedid Atlas (1803)

Aus einem Lehrbuch der Osmanische Militärschule - Cedid Atlas (1803)  Weiterführende deutschsprachige Literatur:  Cahen Claude, Fischer Weltgeschichte B. 14, Der Islam, Frankfurt aM., 1987  Ende Werner/Steinbach Udo, Der Islam in der Gegenwart, 4. Auflage, München, 1996  Endress Gerhard, Der Islam, Eine Einführung in seine Geschichte, München, 1991



 Faroqhi Suraiya, Geschichte des osmanischen Reiches, München, 2000  Feigl Erich, Halbmond und Kreuz, München, 1993  Gabrieli Francesco, Mohammed in Europa, Augsburg, 1997  Grunebaum Gustave E., Fischer Weltgeschichte B. 15, Der Islam, Frankfurt aM, 1987  Haarmann Ulrich, Geschichte der arabischen Welt, München, 1994  Hagemann Ludwig, Christentum contra Islam, Darmstadt, 1999  Hamidullah, Muhammad, Der Islam, Geschichte, Religion, Kultur,Genf/Paris, 1968  Hourani Albert, Die Geschichte der arabischen Völker, Frankfurt aM, 1995  Ibn Ishaq, Das Leben des Propheten, aus dem arabischen von Gernot Rotter, Kandern, 1999  Jorga Nicolae, Geschichte des Osmanischen Reiches, Frankfurt aM, 1990  Kettermann Günter, Atlas zur Geschichte des Islam, Darmstadt, 2001  Leicht Hans, Sturmwind über dem Abendland, Regensburg, 1993  Lewis Bernard, Die Araber, Wien, 1995  Lewis Bernard, Die Juden in der islamischen Welt, München, 1987  Lewis Bernard, Kaiser und Kalifen, München, 1996  Lewis, Bernard, Stern, Kreuz und Halbmond, München, 1997  Lings Martin, Muhammad, Sein Leben nach den frühesten Quellen, Kandern, 2000  Majoros Ferenc/Rill Bernd, Das Osmanische Reich, Augsburg, 2000  Matuz Josef, Das Osmanische Reich, Darmstadt, 1996  Miksch Hans, Der Kampf der Kaiser und Kalifen Band I- III, Erlangen, 1986-1992  Nagel Tilman, Die islamische Welt bis 1500, München, 1998  Nagel Tilman, Geschichte der islamischen Theologie, München, 1994  Noth, Albrecht - Paul, Jürgen (Hrsg.), Der islamische Orient, Band 1, 1998  Palmer Alan, Verfall und Untergang des Osmanischen Reiches, München, 1994  Robinson Francis, Der Islam, Bildatlas der Weltkulturen, Augsburg, 1998  Robinson Francis, Islamische Welt, Frankfurt aM/New York, 1997  Schulze Reinhard, Geschichte der Islamischen Welt im 20. Jahrhundert, München, 1994  Watt Montgomery, Der Einfluss des Islam auf das europäische Mittelalter, Berlin, 1988  Watt Montgomery, Der Islam I-II-III, Stuttgart, Berlin, Köln, ab 1980. » Eine Kurze Einführung in den Islam




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