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					Handlungen von Muslimen
3. Die Bewertung der Handlungen von Muslimen
Der Islam wendet sich an alle. Muslime, die im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte stehen, die über einen gesunden Menschenverstand verfügen und das Alter der Pubertät erreicht haben. Ihnen allen werden bestimmte Pflichten auferlegt. Diese Pflichten bestehen aus Handlungen, die unterschiedlich bewertet werden. Die menschlichen Handlungen lassen sich also unterschiedlichen Kategorien zuordnen:Far d (Pflicht): Hierunter sind diejenigen Handlungen zu verstehen, die explizit im Koran erwähnt werden und deren Verrichtung für einen Muslim unerlässlich sind. Es gibt zwei Arten von fard: a) fardul-ain (individuelle Pflicht): Alle Handlungen, die der Muslim selbst zu erfüllen hat, z. B. das fünfmalige rituelle Pflichtgebet, das Fasten im Ramadan usw. b) fardul-kifâya (kollektive Pflicht): Handlungen, deren Vollziehung durch einen Teil der Muslime die gesamte Gemeinschaft entlastet, wie zum Beispiel das Totengebet. Wenn einem Muslim das Totengebet verwehrt wird, so nimmt dadurch die Gesamtheit der Muslime Schaden. Wadschib (Erfordernis): Eine Handlung, die rituell vorgeschrieben ist, wie z.B. das witr-Gebet nach dem Nachtgebet. Sunna: Worte und Handlungen des Propheten Muhammed. Es gibt zwei Arten von Sunna: a) sunnât muakkada: ständige Gewohnheiten des Propheten, die er nur ganz selten unterlassen hat, z. B. Teile des Morgengebetes und des Mittagsgebetes und b) sunnât ghair muakka da: gelegentlich ausgeübte Gewohnheiten des Propheten, z. B. Teile des Nachmittagsgebetes und des Nachtgebetes. 4. Mustahab: kanonisch empfohlene, aber nicht vorgeschriebene Handlungen; zu bestimmten Zeiten vollzogene Handlungen des Propheten Muhammed, wie z. B. das Spenden von Almosen, das zusätzliche Fasten.Mubah: wünschenswerte Handlungen, deren Vollzug ein Verdienst, deren Unterlassung aber keine Sünde ist, wie z. B. essen, trinken usw..

Makruh: verpönte, verabscheuungswürdige Handlungen. Manche Rechtsgelehrte sind der Auffassung, dass das Verpönte dem Erlaubten nahe steht; andere wiederum meinen, dass das Verpönte eher dem Ver botenen zuzuordnen ist. So soll man z. B. bei der rituellen Waschung nicht überflüssig Wasser verschwenden. Mufsid: alles, was eine einmal begonnene gottesdienstliche Hand lung ungültig macht (Lachen während des Gebetes oder Essen und Trinken während des Fastens).8. Haram: Handlungen, die verboten sind; mit haram wird alles bezeichnet, was von Gott streng und eindeutig verboten wird. Hierzu gehören: Diebstahl, Ungehorsam gegenüber den Eltern, Angriffe auf das Leben, die Ehre und das Eigentum anderer, Lügen, Betrug, Glücksspiel, Genuss von Schweinefleisch, Blut, Alkohol usw..


				
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