20020724 ORF Steiermark - Haeuslbauer stiess auf illegale Deponie

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steiermark.ORF.at Seite 1 von 5 29.07.2002 | 20:01 LEDERABFÄLLE Graz: 21.9°C Morgen Sonne und Gewitter Mittwoch, 24.07.02 13:23 MET Häuslbauer stieß auf illegale Deponie Der Traum vom Eigenheim ist für einen Grazer Jungunternehmer zum Alptraum geworden: Beim Ausheben des Kellers auf seinem Grundstück bei Unterpremstätten kamen tausende Kilo Lederabfälle zutage. Das Grundstück dürfte einer steirischen Schuhfirma als illegale Deponie gedient haben. Die Firma soll jetzt ausgeforscht werden. Berge von Altleder Mitten auf dem etwa 1.500 Quadratmeter großen Grundstück befindet sich ein drei Mal drei Meter großes Loch. Daneben häufen sich Berge von alten Lederstreifen, die vom Bagger ausgegraben wurden. Dabei dürfte es sich vorerst nur um einen Bruchteil dessen handeln, was auf dem Grundstück noch vergraben ist. Derzeit führt die Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung genaue Untersuchungen durch. "Nichts nach außen gelangt" Das Ausmaß des Schadens ist kaum abschätzbar. Verständlicherweise sind auch die Nachbarn über den Fund der Lederdeponie beunruhigt. Laut Eva Schmalzbauer von der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung besteht dazu aber kein Anlass. "Wir haben insofern Glück, dass es sich um einen Lehmboden handelt, der wasserundurchlässig ist. Das stellt einen Schutz für die Brunnen der Umgebung dar. Die Abfälle liegen quasi in einem Becken, erste Untersuchungen haben ergeben, dass nichts nach außen gelangt ist." Der Geschädigte, der Grazer Leopold Schmallegger, ist fassungslos. Er hat für das Grundstück immerhin rund 50.000 Euro bezahlt. Er hatte den Baugrund günstiger erworben, da eine 20-KV-Leitung über das Grundstück führte, die er vergraben lassen wollte. 70.000 Euro für die Entsorgung http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=213872&tmp=111... 29.07.2002 steiermark.ORF.at Seite 2 von 5 Laut ersten Auskünften, die Schmalegger erhalten hat, kostet die Entsorgung der Lederabfälle über 70.000 Euro. Für den Grundstückbesitzer gibt es seiner Ansicht nach zwei Varianten. Einerseits durch die Kontaminationsklausel den Verkauf rückgängig zu machen, oder eine Kulanzlösung von der Gemeinde Unterpremstätten: Leopold Schmallegger: "Um die Sache so friedfertig wie möglich durchzuführen, könnte ich mir vorstellen, dass die Gemeinde mir das Grundstück abkauft. Was die damit machen, sollte nicht mein Problem sein. Die Gemeinde sollte mir jedenfalls ein gleichwertiges Grundstück zur Verfügung stellen oder mir den Kaufpreis ersetzen." Gemeinde nicht zuständig Die Gemeinde sei dafür allerdings nicht zuständig, sagt der Bürgermeister von Unterpremstätten, Josef Eisner. Schmalegger habe das Grundstück von einem privaten Verkäufer erstanden, deshalb müsse dieser auch dafür haften. [oesterreich.ORF.at] Tagen, 20h 39min also die blauschwarzen zensorInnen im stmk orfon san lästig... derbodenunterdersahrawagenknecht, vor 3 sag ich es halt no amal..erstens isses bei an unternehmer ned gsagt, daß es ehrlich verdient is, es gibt dafür ja ungefähr 100000 beispiele.....und die idee mitn volksanwalt is witzig, weil dem herr stadler ist es wichtiger rechtes bis rechtsextremes gedankengut zu verbreiten, als sich um seine arbeit zu kümmern...aber wenigstens hat der herr mit dem leder grundstück an deutsch klingenden namen, also wird der herr stadler nicht von vorherein die bearbeitung der nagelegenheit verweigern....ps............vielleicht könnte mir der orf amal an löschgrund mitteilen, natürlich nur,damit ich mich in zukunft bessern kann ;o) http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=213872&tmp=111... 29.07.2002 steiermark.ORF.at Seite 3 von 5 ich verstehe ihn elgemecker, vor 4 Tagen, 16h 50min a schweinerei. Sein ehrlich verdientes Geld in ein Gründstück zu investieren das quasi wertlos ist und dann noch für die Entsorgungskosten aufkommen müssen. Interessant wäre es ob die Gemeinde Bescheid wußte, weil dann ist es ein Fall für die Volksanwaltschaft!!! @elgemecker jörglsalptraum, vor 4 Tagen, 16h 35min Wer's nit im Kopf hat, hat's in de Fiass oder im Börserl! Woher willst du wissen dass, das ehrlich verdientes Geld war! Das klingt ja so, als ob nur Häuslbauer ehrlich verdientes Geld haben! Hoffe du verdienst nur ehrlich dein so hart verdientes Geld°! Ich geh' so wie nach mir gefragt wird pfusch'n! Begründung: Wenn'd dir was leisten willst hast mit der Marie von der Bude z'wenig! Nicht nur meine Worte wohl auch der meiner Kollegen wie wir unter uns die Pfuschs zuschanzen! So g'gört's sich und der Grasser soll sche.... gehen! 11.GEBOT -> "NICHT ERWISCHEN LASSEN!!!!" Verkäufer heranziehen. ben19, vor 4 Tagen, 16h 51min Der Verkäufer hat Gewährleistung nach dem ABGB zu leisten. Die Gemeinde geht das nichts an. Die Landesbehörden müssen die Täter ausfindig machen und nach den möglichen öffentlich-rechtlichen Normen verfolgen. So ist die Lage. außer sie wußte Bescheid!!! elgemecker, vor 4 Tagen, 16h 49min Unterpremstätten esmeweatherwax, vor 4 Tagen, 17h 8min 1. ist einmal jeder, der dort bauen will, soundso selber schuld. 2. ist es wohl ziemlich frech, von der Gemeinde, noch dazu bei so einem Billiggrund, Entschädigung für die Entsorgung zu verlangen (soll jetzt jeder, dem z.B. ein Nachbar vors Häusl gesetzt wurde, ebenfalls Entschädigung für die entgangene Aussicht verlangen?) und 3. ist das sicher so einer, der http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=213872&tmp=111... 29.07.2002 steiermark.ORF.at Seite 4 von 5 in 10 Jahren, wenn er den Lärm der Eurofighter, der Autobahn und der Firmen und Einkaufszentren rundum nimmer aushält, auch groß um Entschädigung schreit. vwbeetle, vor 4 Tagen, 17h 21min Bei einem Preis von 33 Euro /m² würde ich schon vorsichtig sein, den die Grundstückspreise im Raum Graz-Umgebung liegen bei weitem höher. Rund 60-70 Euro/m². Also bei so einem "Schnäppchen" sollte man schon vorsichtig sein. Weiters liese sich schon aus dem Studium des Grundbuches feststellen, ob sich vor Jahren dort eine Firma befunden hat bzw. bei Rückfragen bei der Gemeinde kann man sehr viel über Grundstücke und deren Geschichte erfahren.Oder am einfachsten man erkundigt sich bei seinen "zukünftigen" Nachbarn über den Baugrund. Falls der vorherige Besitzer den Grund rechtmäßig erworben hat und nachweisen kann, daß er von den Altlasten nichts wusste, schauts für den Herren nicht gut aus. Obwohl ich im wünsche, das das ganze gut für ihn aus geht, den schlieslich sind 50.000 euro eine Menge Geld. egal... estepe, vor 4 Tagen, 18h 7min ...ob selbst schuld, oder nicht. ich frage mich, ob die entsorgung von einer derartigen menge niemandem aufgefallen ist. selbst dort muss es irgendwo anrainer geben. die nachbarn sehen zwar, wenn eine neue bekanntschaft deine wohnung/haus betritt, wenn tonnen von leder entsorgt werden merkt aber niemand was. zivilcourage ist gefordert! Wer Häusl baut... doc1holiday, vor 4 Tagen, 18h 31min ...ist selber Schuld. So eine Hütt'n sollte man kaufen oder erben, dann gibts keine lästigen Chromsalze im Keller! Ja, wer den m² um 30 € kauft...... philax, vor 4 Tagen, 18h 32min ....noch dazu in Unterpremstetten ist selber schuld, wenn er keine Probelöcher macht! Zuerst gscheit ohne Fachmann so etwas über die Bühne bringen und dann soll die http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=213872&tmp=111... 29.07.2002 steiermark.ORF.at Seite 5 von 5 Öffentlichkeit zahlen! Beim Verursacher wird wohl nichts mehr zu holen sein, schätz ich! Die ORF.at-Foren sind jedermann zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine faire und freundliche Diskussions-Atmosphäre. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge, behält sich aber das Recht vor, krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge zu löschen. http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=213872&tmp=111... 29.07.2002

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