Good Design, Good Business» by ito20106

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									                                                                            Ausgabe Meilen rechtes Ufer
                                                                            8712 Stäfa
                                                                            Auflage 6x wöchentlich 18'990

38009 / 38.9 / 17'640 mm2 / Farben: 0                       Seite 11        16.02.2009




                                                      Design



                                       «Good Design,
                                       Good Business»
                Das Museum für Gestaltung                   staltung in ebenso erfrischender wie an-
                                                            spruchsvoller Weise verbunden.
                zeigt Schweizer Grafik und
                                                            Internationalität
                Werbung für Geigy und damit
                                                               Nicht zufällig wurde und wird der
                einen Beitrag zur internatio-               Name Geigy im Kontext der Unterneh-
                nalen Designgeschichte.                     menskommunikation in einem Atemzug
                                                            mit jenem von Olivetti, Braun, Contai-
                  «Geigy forscht für morgen» - diese        ner Corporation of America oder IBM
                zukunftsorientierte Devise verfolgte die    genannt. Zu dieser grossen Wertschät-
                ehemalige Basler Chemiefirma auch in        zung trugen auch die Tochterfirmen bei,
                ihrer Unternehmenskommunikation. So         die eigene Ateliers unterhielten - allen
                wurde die J. R. Geigy A. G. zum Aus-        voran jene in den USA und in Grossbri-
                gangspunkt einer Sternstunde der mo-        tannien. In ihren amerikanischen Ent-
                dernen Schweizer Grafik und Werbung.        würfen gingen die Werber auf die kultu-
                Die Ausstellung im Museum für Gestal-       rellen und bisweilen auch juristischen
                tung präsentiert erstmals umfassend         Bedingungen vor Ort ein. Umgekehrt
                diesen bedeutenden Beitrag zur interna-     war man am Basler Hauptsitz offen für
                tionalen Designgeschichte.                  amerikanische Entwicklungen und be-
                Einheit in der Vielfalt                     tonte in den sechziger Jahren vermehrt
                                                            das Werberische gegenüber dem Grafi-
                  Die aufgeschlossene Unternehmens-         schen. Im Sinne einer gestalterischen
                kultur des weltweit tätigen Konzerns,       Corporate Diversity entstand so ein äus-
                der vor allem Farbstoffe, Medikamente       serst variantenreiches Erscheinungs-
                und Schädlingsbekämpfungsmittel pro-        bild, das zur weltweiten Verbreitung des
                duzierte, ermöglichte eine exemplari-       «Swiss Style» in der Grafik beitrug.
                sche Verbindung von Produkt- und Fir-          Die Ausstellung beruht auf einer
                menwerbung. Die so entstandenen Wer-        mehrjährigen, vom Schweizer National-
                ke zeigen eine modernistische Formen-       fonds geförderten Forschung und prä-
                sprache, ohne dabei einer formelhaften      sentiert über 300 Exponate aus allen Be-
                Erscheinung verpflichtet zu sein - eine     reichen der Grafik: von Plakaten und In-
                gewollte «Einheit in der Vielfalt». Darin   seraten über Werbekarten, Broschüren,
                hatten symbolische Visualisierung, Fo-      Zeitschriften und Bücher bis zu Schall-
                to-Grafik und markante T'pografie ih-       platten, Werbegeschenken und Verpa
                ren Platz, aber auch das Lernen von der     ckungen. (zsz)
                zeitgenössischen Kunst. Die als «Geigy-
                                                            «Good Design, Good Business - Schweizer
                Stil» berühmt gewordenen sachlich-pla-      Grafik und Werbung für Geigy 1940-1970»: bis
                kativen Gestaltungen der fünfziger Jah-     24. Mai, Dienstag bis Donnerstag, io bis o Uhr,
                re wichen in den Sechzigern zuneh-          Freitag bis Sonntag, io bis 7 Uhr. Museum für
                mend vielfältigeren Ausdrucksformen.        Gestaltung, Ausstellur<gsstrasse 6o, Zürich
                Aber immer waren Slogan und Bildge-         Mehr lnfos:www.museum-gestaltung.ch.




                                                                                              Argus Ref 34262716
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                                                                                              Ausschnitt Seite   1/1
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