Vitamin D wirkt wahre Wunder by muq18838

VIEWS: 15 PAGES: 6

									Vitamin D wirkt wahre Wunder
Neueste Studien zeigen: Die richtige Menge Vitamin D kann
vielen Erkrankungen vorbeugen
Von Paula Dranov

Jeder kennt das übliche Rezept für gute Gesundheit: sich ausgewogen ernähren mit
viel Obst und Gemüse, Sport treiben und nicht rauchen. Neuerdings kommt noch ein
vierter Punkt dazu: in die Sonne gehen.

Wie bitte? Das klingt fast wie medizinische Ketzerei. Schließlich werden wir seit
Jahrzehnten vor den Gefahren der Sonne gewarnt: Falten, Altersflecken und ein
erhöhtes Hautkrebsrisiko. Doch neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen
eindrucksvoll, dass Sonnenlicht die Gesundheit fördert. Es regt den Körper zur
Produktion von Vitamin D an, das vor Krebs und Herzerkrankungen schützen und
eine Reihe anderer schwerer Leiden wie multiple Sklerose (MS), rheumatoide
Arthritis, Diabetes und Zahnfleischerkrankungen abwehren kann. Und es gibt sogar
Anhaltspunkte, dass es sich für die Therapie von Herzleiden und bestimmten Arten
von Krebs eignet.

Vitamin D, dessen überragende Bedeutung für den Knochenaufbau (es wird für die
Aufnahme von Kalzium benötigt) schon vor langer Zeit erkannt wurde, ist jetzt zum
Superstar unter den Nährstoffen geworden. Viele Spezialisten sind von dem, was es
bewirken kann, so überzeugt, dass sie darauf drängen, noch mehr in die Sonne zu
gehen und Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen, da selbst die beste Ernährung
uns nicht ausreichend mit dem Vitamin versorgt.

Wissenschaftliche Studien haben Erstaunliches zu Tage gebracht. Unter anderem,
dass sich durch 1000 i. E. (internationale Einheiten) Vitamin D – entweder durch
Sonnenlicht erzeugt oder durch Nahrungsergänzungsmittel zugeführt – das
Darmkrebsrisiko um die Hälfte senken lässt. Jahr für Jahr könnte so Tausenden das
Leben gerettet werden. Eine Erhöhung auf 2000 i. E. würde das Risiko sogar um
zwei Drittel verringern, erklärt der Epidemiologe Dr. Cedric Garland von der
Universität von Kalifornien in San Diego. Cedric Garland und sein Bruder und Kollege
Frank haben 1980 eine bahnbrechende Studie veröffentlicht, in der nachgewiesen
wurde, dass Darmkrebs in den eher sonnenarmen Nordoststaaten der USA doppelt
so häufig auftrat wie im sonnigen Süden.

Seitdem mehren sich die Beweise für einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-
Mangel und Krebs, was die Wissenschaft zu erstaunlichen Thesen angeregt hat.
Nimmt man alle Krebsarten zusammen, ist laut Dr. Garland der wichtigste
Risikofaktor Vitamin-D-Mangel. Natürlich sind bei bestimmten Krebsarten andere
Risikofaktoren ausschlaggebend, und Vitamin D kann zum Beispiel weder den
Lungenkrebs bei Rauchern aufhalten noch starke Trinker vor Mund- oder
Speiseröhrenkrebs schützen.

Die Forscher haben jedoch bis heute mindestens 18 verschiedene Krebsarten
ausgemacht, die bei Menschen mit ungenügender Vitamin-D-Versorgung häufiger
auftreten. Dazu zählen so verbreitete Krebsleiden wie Brust-, Lungen- und
Prostatakrebs. Auch bei den folgenden Krebsarten vermutet man einen
Zusammenhang mit Vitamin D: Harnblasen-, Speiseröhren-, Magen-, Eierstock-,
Mastdarm-, Nieren-, Gebärmutter- und Gebärmutterhals-, Lymphdrüsen-,
Gallenblasen-, Kehlkopf-, Mundhöhlen-, Bauchspeicheldrüsen- und Dickdarmkrebs.
Die Forscher haben zudem festgestellt, dass Männer, die in geschlossenen Räumen
arbeiten, vier Jahre früher an Prostatakrebs erkranken als Männer, die sich beruflich
vorwiegend im Freien aufhalten.

Heilt Vitamin D?
Das Vitamin D, das der Körper im Sommer produziert, bekämpft den Krebs auch,
nachdem er ausgebrochen ist. Eine Studie der Harvard-Universität ergab, dass die
Sterberate bei Lungenkrebspatienten, die im Winter operiert wurden, um 40 Prozent
höher lag als bei Kranken, die im Sommer operiert wurden und viel Vitamin D über
die Sonne oder die Nahrung zu sich nahmen. Eine britische Studie kam im
vergangenen Jahr zu dem Ergebnis, dass die Überlebenschancen von
Krebspatienten mit einer im Sommer oder Herbst gestellten Diagnose am höchsten
waren. Und norwegische Forscher fanden 2005 heraus, dass Jugendliche, bei denen
Lymphdrüsenkrebs im Herbst entdeckt wurde, die Krankheit eher überstanden.

Aber nicht nur die Vitamin-D-Produktion durch Sonnenlicht hilft. In Kanada traten bei
Patienten, die begleitend zur Chemotherapie ein Vitamin-D-Präparat bekamen,
weniger Nebenwirkungen auf; sie litten seltener an Thrombosen und ernsten
Komplikationen als Kranke, die ein Placebo erhielten.

Wie können in einem einfachen Vitamin solche Kräfte stecken? Eigentlich ist Vitamin
D gar kein richtiges Vitamin. Es wird im Körper in eine Art Hormon umgewandelt, das
die Knochen stützt, das Zellwachstum reguliert und Zellwucherungen vorbeugt, die
bösartig werden können. „In fast allen Körpergeweben und -zellen sind Vitamin-D-
Rezeptoren, was bedeutet, dass jedes Gewebe und jede Zelle Vitamin D benötigt,
um optimal zu arbeiten“, erklärt der Vitamin-D-Forscher Dr. Michael F. Holick von der
Universität Boston, USA.

Im Labor haben Forscher beobachtet, wie aktiviertes Vitamin D Krebs regelrecht
stoppt. Nach der Zufuhr von Vitamin D vermehrten sich Prostatakrebszellen nicht
mehr unkontrolliert, sondern wuchsen normal und geregelt weiter. Spätere Studien
ergaben, dass Dickdarm- und Brustkrebszellen genauso reagieren. Und als Holicks
Mitarbeiter Mäusen mit Dickdarmkrebs Vitamin D gaben, beobachteten sie, dass sich
das Tumorwachstum um 40 Prozent verringerte.

Die Forschung steht nun vor der großen Herausforderung, die Krebs vorbeugenden
Bestandteile aus dem Vitamin D herauszufiltern und ein Medikament zu entwickeln,
das sich für die Behandlung des Menschen eignet.

Vitamin D scheint aber nicht nur bei Krebs zu helfen. Erhöhte Mengen schützen
vielleicht auch vor Bluthochdruck und Herzerkrankungen, die in sonnenärmeren
Regionen häufiger auftreten. Die Herztodrate ist im Winter höher als in anderen
Jahreszeiten.

Risiken bei Vitamin-D-Mangel
Herzerkrankungen. Der Zusammenhang zwischen Herzleiden und Vitamin D ist noch
nicht so erforscht wie der zwischen Krebs und dem Vitamin. Doch Studien haben
bereits ergeben, dass Vitamin-D-Zusätze die Werte des C-reaktiven Proteins (CRP)
– einer Messgröße für die Entzündung, die heute als Ursache von Herzleiden gilt –
verringern können. Und eine Kombination von Vitamin D und Kalzium kann den
Blutdruck senken.

Dr. Holick hat nachgewiesen, dass der Blutdruck sinkt, wenn man sich über einen
Zeitraum von sechs Wochen dreimal wöchentlich nur ein paar Minuten der UVB-
Bestrahlung auf der Sonnenbank aussetzt. Andere Forscher kamen zu dem gleichen
Ergebnis bei Bluthochdruck-Patientinnen, die acht Wochen lang 1600 i. E. Vitamin D
und 800 Milligramm Kalzium erhielten. Vergleichstests mit Bluthochdruckmitteln
müssen noch ergeben, ob Vitamin D plus Kalzium genauso gut oder gar besser wirkt
als die Medikamente.

Die Liste der Krankheiten, bei denen ein Zusammenhang mit Vitamin D besteht,
umfasst inzwischen auch einige der gefürchtetsten Leiden –
Autoimmunerkrankungen, bei denen das Immunsystem irrtümlich das körpereigene
Gewebe als gesundheitliche Bedrohung wahrnimmt und Antikörper bildet, um es zu
bekämpfen:

Multiple Sklerose (MS). Aktiviertes Vitamin D schützt Mäuse vor MS und scheint
auch bei Menschen zu wirken. Die Krankheit tritt selten in Äquatornähe auf, und
anderswo sinkt das Risiko offenbar umso mehr, je besser die Versorgung mit Vitamin
D ist. Eine Studie mit 187 563 Krankenschwestern ergab, dass sich bei Frauen, die
täglich mindestens 400 i. E. bekamen, das Risiko um 40 Prozent verringerte
gegenüber jenen, die weniger aufnahmen. Bei MS-Patientinnen, die sechs Monate
lang täglich 1000 i. E. Vitamin D bekamen, vermehrten sich die körpereigenen
Substanzen, die die Attacken des Immunsystems bremsen.

Diabetes. Würde in Finnland die Sonne häufiger scheinen, würden weniger Kinder an
Typ-I-Diabetes erkranken. Diese Theorie wurde wissenschaftlich untermauert, als
man herausfand, dass bei Jugendlichen, die in den 60er-Jahren täglich 2000 i. E.
Vitamin D bekamen, das Diabetes-Risiko um 80 Prozent geringer war als bei jenen,
die weniger erhielten.

Rheumatoide Arthritis. Von den knapp 30 000 Frauen zwischen 55 und 69 Jahren,
die im US-Bundesstaat Iowa elf Jahre lang beobachtet wurden, blieben diejenigen
am ehesten von rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis) verschont, die die
größten Dosen Vitamin D erhielten.

Zahnfleischerkrankungen. Mit Vitamin D lassen sich vielleicht auch
Zahnfleischerkrankungen vorbeugen, weil es Entzündungen entgegenwirken kann.
Bei der Untersuchung der Blutwerte von 6700 Jugendlichen und Erwachsenen
stellten Zahnärzte fest, dass die Personen mit dem höchsten Vitamin-D-Spiegel um
20 Prozent weniger anfällig für Zahnfleischbluten waren. Zurzeit läuft eine Studie, um
festzustellen, ob Vitamin-D-Zusätze positive Veränderungen bringen.

Bekommen Sie genug Vitamin D?
Wahrscheinlich nicht. „Vitamin-D-Mangel findet sich bei Menschen aller Altersstufen,
von Babys mit rachitischer Knochenschwächung bis hin zu Senioren in Altenheimen“,
berichtet Dr. Catherine Gordon vom Bostoner Kinderkrankenhaus und Spezialistin für
kindliche Knochenerkrankungen.
Bei der Untersuchung von 307 gesunden Jugendlichen fand sie bei 24 Prozent einen
Vitamin-D-Mangel. Und wenn man die nach oben korrigierten Werte zugrunde legt,
die nach Meinung von US-Experten heute für eine gute Gesundheit nötig sind, waren
es sogar 42 Prozent. Ähnlich sieht es bei Erwachsenen aus. „Eine Milliarde
Menschen leidet weltweit an Vitamin-D-Mangel“, erklärt Dr. Holick.

Er und andere Ärzte verordnen mindestens 1000 i. E. pro Tag – durch Sonnenlicht,
aus Lebensmitteln oder Zusatzpräparaten. Wollte man diese Menge nur über das
Essen decken, müsste man sich ziemlich eintönig ernähren, in erster Linie von
Lebertran, ölhaltigem Fisch und entsprechend angereicherten Nahrungsmitteln. Doch
es gibt ja die Alternativen Sonne und Vitaminpräparate.

Sonne: ja, aber in Maßen
In den USA enthalten die meisten Multivitaminpräparate 400 i. E. Vitamin D – das ist
die Dosis zur Prävention von Rachitis. Die von der US-Regierung empfohlene
tägliche Vitamin-D-Zufuhr (siehe auch Kasten S. 65) soll ab 2008 überprüft und
vielleicht auf mindestens 1000 i. E. ab dem zweiten Lebensjahr erhöht werden,
berichtet Dr. Holick. Er selbst nimmt derzeit täglich 1200 i. E. ein. Holick sieht keinen
Grund, nicht schon jetzt eine Mindestdosis von 1000 i. E. anzustreben. Die
wirksamste Form des Vitamins ist laut Dr. Garland D3.

Die Gefahr einer Überdosierung ist gering, erklären Experten. Tatsächlich sagen
einige Forscher schon eine Empfehlung von 2000 i. E. voraus. Diese Dosis gilt
allgemein noch als sicher.

Doch mehr ist ungesund. Symptome einer Vitamin-D-Vergiftung sind Übelkeit,
Erbrechen, Appetitlosigkeit und Verstopfung. Eine Überdosierung kann auch den
Kalziumspiegel gefährlich erhöhen und zu Verwirrtheit und Verhaltensauffälligkeiten
führen. Sonnenlicht lässt sich dagegen nicht überdosieren. Hat die Haut genügend
UVB-Strahlen zur Vitamin-D-Produktion aufgenommen, wird der
Umwandlungsprozess gestoppt. Das Sonnenbrandrisiko bleibt aber bestehen.

Nimmt man im Frühling, Sommer und Herbst genug Vitamin D mithilfe der Sonne auf,
kann man es für die Wintermonate speichern. Aber das geht nicht, wenn man sich
ständig mit Sonnenschutzmitteln eincremt. Genau in diesem Punkt gehen die
Meinungen von Vitamin-D-Forschern und anderen Wissenschaftlern auseinander.

Dermatologen etwa, denen es um die Vorbeugung von Hautkrebs geht, raten zu
Vitamin-D-Zusätzen. Doch Vitamin-D-Forscher meinen, wir übertreiben es mit der
Sonnencreme. Wir schützen uns zwar fleißig vor Falten und Hautkrebs, erklären sie,
riskieren dabei aber gefährlichere Krebsarten und andere Krankheiten. Würden wir
unseren Vitamin-D-Spiegel durch Sonnenlicht erhöhen, „könnten wir für jeden
Hautkrebstoten zehn andere vor dem Tod durch Krebs der inneren Organe
bewahren“, erklärt Garland.

Holick rät zu folgendem Vorgehen: Sie stellen als Erstes fest, nach wie vielen
Minuten Ihre Haut sich zu röten beginnt oder andere Reaktionen zeigt. Dann halten
Sie sich mehrmals wöchentlich nur ein Viertel dieser Zeit ohne Sonnencreme (außer
im Gesicht) im Freien auf. Für die meisten entspricht das 10 bis 15 Minuten in der
Mittagssonne (es sei denn, die Haut ist sehr hell). Menschen mit sehr dunkler Haut
können mindestens doppelt so lange in der Sonne bleiben.

Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man wenigstens 50 Prozent des Körpers
(mit Badebekleidung oder T-Shirt und kurzer Hose bekleidet) der Sonne aussetzt. Ist
die Zeit um, sollte man Sonnencreme auftragen.

BOX 1

Zarte Knochen
Das einzige, was den 14-jährigen Michael Stone in puncto Gesundheit beschäftigte,
war die Frage, wann er endlich seine Zahnspange los würde. Doch als er eines
Tages den Rücken beugte, um seinen mit Büchern vollgestopften Rucksack zu
schultern, hörte er ein Knacken in der Wirbelsäule. Ein stechender Schmerz schoss
ihm durch den Rücken.

Das Röntgenbild zeigte, woran es lag. „Man konnte regelrecht durch seine Knochen
hindurchschauen“, sagt Mikes Mutter Marla. Seine Knochendichte betrug nur die
Hälfte dessen, was für sein Alter normal war. Bluttests ergaben keinen Hinweis auf
knochenschädigende Erkrankungen, offenbarten aber einen schweren Vitamin-D-
Mangel.

Wie seine drei sportlichen Brüder war Mike viel im Freien. Doch in Massachusetts
scheint die Sonne eher selten. Mikes Arzt weiß nicht, wie bei ihm trotz guter
Ernährung ein Vitamin-D-Mangel auftrat (bei anderen Familienmitgliedern war dieser
weniger ausgeprägt), doch seine Knochen waren so schwach, dass er sich bei einem
Skiunfall oder einem Zusammenstoß beim Fuß- oder Volleyball leicht einen Bruch
hätte holen können.

Mikes Therapie: 2000 i. E. Vitamin D täglich in Form eines Vitaminpräparats –
zehnmal mehr als die von der US-Regierung empfohlene Dosis für unter 50-Jährige
–, dazu viel Milch und Käse wegen des Kalziums. Die Knochendichte des heute 20-
Jährigen hat 80 Prozent des altersgemäßen Werts erreicht. Der Vitamin-D-Mangel
hat ihn gezwungen, auf andere Sportarten umzusteigen. Statt mit Skifahren, Fußball
und Volleyball hält er sich heute mit Golf und Tennis fit.                     RD

BOX 2

Die besten Vitamin-D-Lieferanten

Nahrungsmittel               Menge       Vitamin D
Lebertran                    1 EL        1360 i. E.
Lachs, gegart                80 g        360 i. E.
Makrele, gegart              80 g        345 i. E.
Thunfisch in Öl              65 g        200 i. E.
Sardinen in Öl, abgetropft   50 g        250 i. E.
Avocado                      125g        250 i. E.

(i. E. = internationale Einheiten; Quelle: NIH, Office of Dietary Supplements)
BOX 3

Wie viel Vitamin D wird empfohlen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Zufuhr von
Vitamin D über die Ernährung in Höhe von 5 Mikrogramm. Bei Senioren über 65
Jahren sollten es 10 Mikrogramm sein. Die in den USA empfohlene tägliche Menge
liegt altersabhängig zwischen 5 und 15 Mikrogramm. Die dort empfohlenen Dosen
werden ab 2008 vielleicht erhöht.

Empfehlung der DGE für Männer und Frauen (pro Tag):
bis 65 Jahre: 5 Mikrogrammm, 200 i. E.
über 65 Jahre: 10 Mikrogramm, 400 i. E.

(i. E. = internationale Einheiten; Quelle: NIH, Office of Dietary Supplements)

								
To top