Die Kombination Alendronat plus Vitamin D einmal wöchentlich by muq18838

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									Neues Kombinationspräparat zur Behandlung der postmenopausalen
Osteoporose bei Frauen von der FDA zugelassen
Die Kombination Alendronat plus Vitamin D einmal wöchentlich


Haar, Juni 2005 – FOSAMAX PLUS D™ wurde von der US-amerikanischen Food
and Drug Administration (FDA) als neues Kombinationspräparat zur Behandlung
der postmenopausalen Osteoporose zugelassen. FOSAMAX PLUS D™ muss nur
einmal wöchentlich eingenommen werden und enthält 70 mg Alendronat und
2800   IE    Vitamin     D.   Für    Europa    ist   die   Zulassung   des    neuen
Kombinationspräparates beantragt.


Mit Alendronat (FOSAMAX®), dem weltweit am häufigsten verordneten
Bisphosphonat, steht ein Osteoporosemedikament zur Verfügung, das in
klinischen Untersuchungen zeigen konnte, dass es das Risiko von Osteoporose-
bedingten Frakturen signifikant reduzieren kann. Die anhaltend gute Wirksamkeit
und gute Verträglichkeit von Alendronat wurde durch eine Langzeitstudie über 10
Jahre umfassend belegt. Das neue Kombinationspräparat (70 mg Alendronat
plus 2800 IE Vitamin D) stellt einen weiteren Meilenstein in der Behandlung der
postmenopausalen Osteoporose dar. Denn durch die Kombination von
Alendronat    und      Vitamin   D    wird    eine   wirksame    Behandlung     der
postmenopausalen Osteoporose für Ärzte und Patientinnen nochmals einfacher.
Erstmals steht ein Medikament zur Verfügung, das den Patientinnen bei nur
einmal wöchentlicher Einnahme einen wichtigen Zusatznutzen bietet. Mit der
Einnahme von nur einer Tablette wöchentlich ist es möglich, Frauen mit
postmenopausaler Osteoporose mit einem bewährten und gut wirksamen
Bisphosphonat (70 mg Alendronat) und zugleich mit Vitamin D (2800 IE) zu
versorgen.
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Risiko Vitamin D-Mangel
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D gilt als ein wichtiger Bestandteil der
Osteoporosetherapie. Empfohlen wird derzeit eine Einnahme von 400 IE Vitamin
D pro Tag. Die Supplementation von Vitamin D trägt dazu bei, die intestinale
Kalziumabsorption zu fördern. Denn verhindert ein Mangel an Vitamin D eine
ausreichende Kalziumversorgung, haben Frauen mit Osteoporose ein erhöhtes
Risiko für Frakturen und damit verbunden für Schmerzen und Immobilität.
Doch trotz der Bedeutung für die Stabilität des Knochens sind sich viele
Patientinnen der Notwendigkeit der zusätzlichen Vitamin D-Einnahme nicht
bewusst. Wie eine epidemiologische Studie in USA kürzlich an den Tag brachte,
ist die Versorgung mit Vitamin D vor allem bei Menschen im höheren Lebensalter
keinesfalls sichergestellt. Derzeit sind etwa drei Viertel (70%) aller Frauen im
Alter von 51 bis 70 Jahren und nahezu 90% aller über 70-jährigen Frauen
ungenügend mit Vitamin D versorgt.
Hauptquellen für Vitamin D sind Sonnenlicht und in geringem Umfang
Nahrungsmittel. Unter Einwirkung von Sonnenlicht findet die Eigenproduktion von
Vitamin D in der Haut statt. Diese Fähigkeit lässt allerdings mit zunehmendem
Alter nach und wird außerdem durch Vermeidung von direktem Sonnenlicht und
Verwendung von Sonnenschutz zusätzlich behindert. In Nahrungsmitteln ist das
für die Stabilität der Knochen so bedeutsame Vitamin nur selten vorhanden.
Lediglich in einigen fettreichen Fischarten, im Eigelb, in Leber und in Austern
sind nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten.


Derzeit erleiden etwa 40% aller Frauen im Laufe ihres Lebens eine Osteoporose-
bedingte Fraktur. Mit fortschreitendem Lebensalter steigt das Risiko an.
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Andreas Marmsoler
MSD SHARP & DOHME GMBH
Lindenplatz 1, 85540 Haar
Tel.: 089/4561-1373
Fax: 089/4561-1329
E-Mail: andreas_marmsoler@msd.de

								
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