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EXKLUSIV Die HiFi-Revolution von

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									Oktober 2003




Sonderdruck
EXKLUSIV:
Die HiFi-Revolution
von Yamaha



DRAHTLOS MUSIK HÖREN IM GANZEN HAUS !
  12      BRENNPUNKT                  M u s i k-S e r v e r




                                         Yamaha MusicCast – HiFi in allen Räumen




HAUS
 MUSIK
Mit dem MusicCast von Yamaha soll der
Traum von der Musik im ganzen Haus wahr
werden – ohne Kabel und in HiFi-Qualität.
AUDIO prüft exklusiv, ob’s stimmt.

Text: Christoph de Leuw




E        ine Oper im Wohnzimmer, ein
         Hörbuch im Bad, Radio in der
         Küche und vielleicht kubani-
sche Klänge auf dem Balkon – überall
lassen wir uns von Musik, Unterhaltung
                                                              die junge Spezies der Musik-Server. Sie
                                                              speichern auf Festplatten hunderte CDs
                                                              oder andere Tonträger, legen automa-
                                                              tisch Inhaltsverzeichnisse an und erlau-
                                                              ben mit komfortablen Bedienoberflächen
und Information begleiten. Und müssen                         einfachen Zugriff auf das persönliche
häufig Kompromisse eingehen. Man                              Musik-Archiv. Weil ihre Festplatten die
denke nur an den Klang des Küchen-                            Daten viel schneller auslesen können,
radios oder des „Henkelmanns“ auf dem                         als für die Musikwiedergabe nötig wäre,
Balkon. Ganz zu schweigen von der stän-                       können einige Modelle mehrere Musik-
digen Suche nach einer bestimmten CD:                         Programme gleichzeitig ausgeben – an
Liegt sie im Auto oder steckt sie in der                      verschiedene Räume (siehe Übersicht
Mini-Anlage im Schlafzimmer?                                  auf Seite 18). Bislang war dies mit erheb-
    Die überzeugende Lösung für dieses                        lichem Verkabelungsaufwand verbun-
Dilemma wird immer populärer, preis-                          den. Die Befehle von einem Bediengerät
günstiger und praktischer. Gemeint ist                        müssen zum Musik-Server gelangen, q




12    A U D I O 10 / 2 0 0 3   www. aud i o . d e
www.a u dio.de
AUDI O 10/ 2003
13
                  Fotos: Rolf Benz (www.rolf-benz.de); Allmilmö;
                  JAB-Anstoetz (www.jab-anstoetz.com)
 14      BRENNPUNKT                M u s i k- S e r v e r




der beamt die Klänge anschließend zurück in
den Raum, in dem sich der Nutzer aufhält.
    Das MusicCast-System von Yamaha
kombiniert nun den Komfort eines Musik-
                                                            INSTA
                                                            INSTALLATION
                                                            Die „Auto Configuration“ erledigt die
                                                            Netzwerk-Bürokratie ganz von allein, die
                                                                                                          Spur also von hochkomplexem High-Tech.
                                                                                                          Jenes ist im Inneren versteckt: Netzwerk-
                                                                                                          technik, eine 80 Gigabyte große Festplatte
                                                                                                          für rund 100 unkomprimiert gespeicherte
Servers mit einem modernen Funk-Netz-                       weitere Bedienung gelingt großenteils         CDs und ein schlauer Prozessor zur Steue-
werk. Yamaha bedient sich hierzu bewähr-                    intuitiv – zum Beispiel die Steuerung der     rung der ganzen Bagage.
                                                            Clients vom Server aus (Bilder von oben
ter Computer-Technik. Wireless LAN oder                                                                       Mit dem Server können Sie zunächst,
                                                            nach unten).
WLAN heißt das Zauberwort. LAN (Local                                                                     wenn Sie wollen, wie mit einem CD-Player
Area Network) ist eine in Büros seit langem                                                               Musik hören. CD einlegen, mit dem Joystick
erprobte Technik mit der spröden Bezeich-                                                                 bis zur Zeile „CD“ im Display wippen, und
nung IEEE 802.11b für die Funk-Variante                                                                   los geht’s. Selbst verwöhnte Ohren dürften
WLAN. Apple machte sie unter dem griffi-                                                                  Gefallen daran finden: Im Vergleich mit
gen Namen AirPort populär, kurz darauf                                                                    herkömmlichen CD-Playern erklomm der
war Wireless LAN auch aus dem Windows-                                                                    Yamaha im AUDIO-Test locker 90 Punkte
Kosmos nicht mehr wegzudenken. Heute                                                                      und damit den Gipfel der Spitzenklasse. Er
ist die ganze Welt voller kleiner Funk-Wölk-                                                              sieht also nicht nur nach HiFi aus, er kann
chen mit so genannten Access Points, in                                                                   sich klanglich auch mit bestens beleumun-
denen drahtloser Zugang zu Netzwerken                                                                     deten HiFi-Geräten messen.
möglich ist, die sowohl Firmen-Netze sein
können wie auch das öffentlich zugängliche                                                                NICHT SUCHEN, FINDEN!
Internet. Letzteres finden Sie via Wireless
LAN zum Beispiel in immer mehr Warte-                                                                     Das einfache Abspielen von CDs ist indes
zonen von Flughäfen und Bahnhöfen oder                                                                    nicht mehr als eine Unterfunktion. Die
in Kneipen und Cafés.                                                                                     Schublade dient dem Server vielmehr zum
    Warum dieser Exkurs in die moderne                                                                    Füttern seines internen Speichers. Auch dies
Kommunikationstechnik? Um zu zeigen,                                                                      ein denkbar einfacher Vorgang: CD einle-
dass sich Yamaha eines etablierten und in                                                                 gen, anschließend identifiziert der Server
verschiedensten Umgebungen erprobten                                                                      auf Knopfdruck die Scheibe und spielt sie in
Standards bedient. Beste Voraussetzungen                                                                  Windeseile mit achtfacher Geschwindigkeit
für ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis.                                                                   auf seine Festplatte. Bit für Bit, ohne Quali-
                                                                                                          tätseinbußen.
FUNKY: ALLES OHNE KABEL                                                                                       Eine schlaue Software im Server küm-
                                                                                                          mert sich um Ordnung auf der Festplatte
MusicCast verteilt nun mit der drahtlosen                                                                 und sortiert ungefragt die archivierten CDs
Netzwerktechnik Musik im ganzen Haus.                                                                     nach Interpret, Album und Genre. Wie dies
Ein Server dient als zentrales Archiv, Clients                                                            aussieht, erkennt man nach dem Anschluss
greifen von anderen Räumen aus darauf zu                                                                  eines TV-Gerätes – das Server-eigene Zwei-
– je nach Wunsch auch auf jeweils unter-                                                                  Zeilen-Display ist mit solcher Informations-
schiedliche Musik. Fünf Clients dürfen es                                                                 Fülle restlos überfordert. Sie können alle ge-
im MusicCast-Funknetzwerk sein, zwei
weitere können per Netzwerk-Kabel an-
docken. Macht zusammen maximal acht
Zonen mit individuellem Musikprogramm;
5 Zi. KDB – so liest sich im Kleinanzeigen-
Jargon der Raumbedarf, der diese Option
ausschöpft. Noch üppiger bedachte Men-
schen müssen halt in dem einen oder ande-
ren Gemach ohne Musik auskommen.
    Mehr Details über Computertechnik als
Sie weiter oben gelesen haben, müssen Sie
für den Umgang mit MusicCast nicht parat
haben. Der Server MCX-1000 signalisiert das
bereits durch sein Äußeres. Wie ein Server
sieht er nicht gerade aus, vielmehr wie ein
HiFi-Gerät. Nur seine Rückseite lässt mit
den Netzwerk-Anschlüssen moderne PC-
                                                                                      TARNUNG:
Technik erahnen. Vorne kommt der Yamaha                                               Wie ein Server sieht die MusicCast-Zentrale nicht
mit einer Hand voll Funktionstasten, Joy-                                             gerade aus. Zentrales Steuerinstrument ist der kleine
stick, Display und CD-Schublade aus, keine                                            Joystick direkt unter dem etwas dürftigen Display.



14   AU D IO 10 / 2 0 0 3   www. aud i o . d e
BEDIE
BEDIENUNG
Mit achtfacher Geschwindigkeit kopiert
der Server CDs auf die Festplatte, bis auf
                                             speicherten Interpreten auflisten lassen, mit
                                             dem Joystick durchblättern und anklicken,
                                             oder Sie wählen aus verschiedenen Alben –
                                             und nach einem weiteren Druck auf den
seltene Ausnahmen gleich mit sämtli-         Joystick geht’s los. Verzögerungszeit? Kaum
chen Infos (Bild oben). Die Suche im         messbar. Und der Klang ist wie bereits beim
Archiv erfolgt nach Album (Mitte), Songs
                                             direkten CD-Abspielen ohne Makel: straff,
(unten), Genre, Bookmark oder Playlists.
                                             sauber, präzise und mit beeindruckender
                                             Detailfülle. In diesem Punkt hat der re-
                                             nommierte 90-Punkte-CD-Player Marantz
                                             CD 6000 OSE das Nachsehen. Dafür klingt
                                             der Marantz fülliger und geschmeidiger.
                                             In der Summe finden sich beide Geräte auf
                                             gleichem Level wieder – Yamaha hat bei
                                             allem Streben nach Komfort und Finesse die
                                             Klang-Connaisseure nicht vergessen.

                                             SCHLAU: DATENBANK MIT CD-INFOS

                                             Mit etwas Übung findet man sich im Musik-
                                             Archiv auch ohne Fernseher zurecht, Auf-
                                             räum- und Sortier-Aktionen jedoch kom-
                                             men ohne Bildschirm nicht in Frage. Not-
                                             wendig sind manuelle Eingriffe etwa, wenn
                                             der Server die CDs nicht identifizieren
                                             kann. Dazu zählen Exoten oder individuell
                                             zusammengestellte CD-Rs. Hier müssen
                                             Titel und Interpreten eingetippt werden,
                                             entweder umständlich via Fernbedienung
                                             oder über eine handelsübliche PC-Tastatur.
                                             Den Großteil der CDs hingegen erkennt die
                                             integrierte Datenbank (CDDB, CD Data-
                                             base) der Software-Schmiede Gracenote.
                                             Für aktuelle Updates dieser Datenbank
                                                               verlangt der Server nach
                                                                   einem Internet-An-
                                                                    schluss via PC
                                                                      oder LAN-Rou-
                                                                       ter.          q




                                                                     SPIEL MIT MIR:
                                                                   Der Client hat dem
                                                                   Server das informati-
                                                                  vere Display voraus. So
                                                                  gelingt die Navigation
                                                                 durch das Musik-Archiv
                                                                intuitiv und stressfrei. HiFi
                                                               mit rekordverdächtigem
                                                               Haben-wollen-Faktor.




                                                    www.a u dio.de    AU DIO 10/2003      15
 16      BRENNPUNKT                  M u s i k-S e r v e r




    Die Musik-Auswahl anhand der CD-
Infos aus der Datenbank gelingt am ein-
fachsten über das Suchkriterium „Artist“.
Tückisch sind die Kriterien „Album“ und
                                                             ANSC
                                                               ANSCHLÜSSE
                                                              Micro-Kosmos: Die optisch passenden
                                                              Boxen (um 150 Euro pro Paar) klingen
                                                                                                           Im Wesentlichen jongliert man mit dem
                                                                                                           vom Server bekannten Joystick durch die
                                                                                                           Menüs und das Musik-Archiv, genauso
                                                                                                           logisch, einfach und intuitiv wie am Server.
„Genre“: In beiden Sparten sind die Inter-                    manierlich, der Client kann auch bessere     Der Client speist entweder direkt beliebige
preten zu den gelisteten Alben nicht sofort                   vertragen. Via Vorverstärker-Ausgänge        Lautsprecher, zum Beispiel die 160 Euro
                                                              tönt der Client mit unkomprimierten
ersichtlich. So können dann etwa mehrere                                                                   günstigen, im Design genau passenden
                                                              Daten wie ein guter CD-Player.
Titel à la „Best Of“ auftau-                                                                               Yamaha MCX-SP 10. Dieses Gespann
chen. Ein Lapsus, den                                                                                      nimmt es klanglich leicht mit allen Micro-
ein Software-Update                                                                                        Türmchen dieser Welt auf. Rund 2 x 20 Watt
möglicherweise                                                                                             lassen die Dynamik zwar nicht in den
ausmerzen kann.                                                                                            Himmel wachsen, andererseits hört wohl
    Außer den CD-In-                                                                                       kaum jemand in der Küche beim Abwasch
fos aus der Datenbank                                                                                      Wagners Ring in Konzertlautstärke.
bietet der Server weite-                                                                                      Via Cinch-Buchsen kann der Client auch
re Auswahlkriterien an:                                                                                    eine HiFi-Anlage speisen. Wie der Server
Bookmarks setzen Sie                                                                                       selbst ist er dann mit einem sehr guten CD-
wie ein Lesezeichen zum                                                                                    Player der Spitzenklasse vergleichbar.
Beispiel während einer                                                                                        Oben aus dem schmucken Client-
Unterbrechung, um spä-                                                                                     Gehäuse lugt die Wireless-LAN-Antenne
ter genau an dieser Stelle                                                                                 heraus. Zehn Meter Distanz und zwei Wän-
weiterhören zu können. Playlists verknüp-
fen beliebige Titel und Alben, Sie können
zum Beispiel vorab die gesamte Musik für
eine Party zusammenstellen. Hilfreich für
diesen Fall ist der Party-Mode, in dem Ser-
ver und sämtliche Clients synchron die glei-
che Musik spielen. Eine am Server schaltba-
re Sperre blockiert bei Bedarf die Bedienele-
mente der Clients als Schutz vor Kindern
oder Gästen.                                                  Net: Der HiFi-Enthusiast findet am Music-    de traut Yamaha der Funkstrecke zu, wäh-
                                                              Cast-Server die gewohnten Anschlüsse         rend dem Test im AUDIO-Redaktionshaus
                                                              an die HiFi-Anlage (rechts, analoge und
MAXIMAL: MICROS MIT KOMFORT                                   digitale Ein- und Ausgänge). Das Netz-
                                                                                                           hielt die Verbindung auch über zwei Stock-
                                                              werk bedient der Server per Funk             werke und etwas größere Distanz. Sollte es
Die Clients MCX-A 10 sehen aus wie mo-                        (Antenne in der Mitte) oder Ethernet         dennoch zu Empfangsproblemen kommen,
derne Micro-Anlagen – was sie in letzter                      (links daneben). Das Bildschirm-Menü         kann entweder eine Kabelverbindung zum
Konsequenz ja auch sind. Nur kommen sie                       kann der Server in ein Video-Signal          Server helfen oder ein Zwischensender (um
                                                              einschleifen (ganz links).
mit auffallend wenig Tasten aus und verfü-                                                                 100 Euro), wie er in der Netzwerktechnik
gen über ein dezentes, informatives Display.                                                               üblich ist.




HiFi pur: MusicCast kommt ohne Computer                      Über kurz oder lang: In großen Wohnungen      Alles online: MusicCast kann eigenständig
aus, allein Server und Clients bilden das                    empfiehlt sich ein Mix für das Musik-Netz-    im Internet seine CD-Infos auf den neuesten
Musik-Netzwerk. Lange Distanzen – mehr                       werk. Kurze Distanzen überwindet WLAN,        Stand bringen. In solchen Fällen sind Router
als 10 Meter und zwei Wände oder Decken –                    den langen Weg zum Westflügel ein Kabel.      (ab etwa 50 Euro) nützlich, sie erlauben den
überbrücken Kabel (Client links unten).                      Dort knüpft ein Hub das Netz zu Clients und   Anschluss gleich mehrerer Internet-Geräte
Ein Ethernet-Verteiler („Hub“) verbindet                     zu WLAN-Zwischensendern (um 100 Euro)         – wie einen PC oder den MusicCast-Server –
bis zu sieben Clients mit dem Server.                        für die weitere drahtlose Verteilung.         an ein Modem oder einen DSL-Zugang.



16   A U D I O 10 / 2 0 0 3   www. aud i o . d e
    Einen Klienten füttert der Server auf
                                                            Fa z i t
Wunsch mit CD-Vollkost, die anderen
                                                            Christoph de Leuw
müssen mit datenreduziertem MP3-Fut-
                                                            Ressortleiter Test + Technik
ter vorlieb nehmen. Der Kompressions-
faktor ist je nach Qualitätsanspruch und
Speicherbedarf wählbar: Maximal passen         N    ach einer Woche MusicCast fällt die Trennung
                                                    schwer. Zu schnell gewöhnt man sich an
                                               Komfort und Nutzwert, lernt den unkomplizierten
1000 Stunden Musik auf die Platte, wenn
sie komplett auf 160 Kilobit pro Sekunde       Zugriff auf Musik in allen Lebenslagen schätzen.
                                               Großen Anteil am überwältigenden Eindruck hat
komprimiert wurde und die unkompri-
                                               der Perfektionsgrad von MusicCast. Klangqualität,
mierten Originale den Platz geräumt            Funktionalität und Bedienkonzept überzeugen
haben. Damit ist der Klang allemal so gut,     in einem Maße, das bei solch neuen Konzepten
dass in der Küche nicht gleich die Milch       die absolute Ausnahme ist. Ein Meilenstein.
gerinnt. 256 Kilobit pro Sekunde sind für
Hintergrundbeschallung bereits absolut
top, 320 kaum vom Original zu unter-            Steckbrief
scheiden.
                                                Modell                                 Ya m a h a M u s i c -
    In der Programm-Auswahl ist der                                                    C a s t M C X - 10 0 0
Client nicht allein an archivierte Musik       Vertrieb                                Yamaha
gebunden. Genauso besteht die Möglich-                                                 0 41 01 / 30 90
keit, ein beliebiges Audio-Gerät am Ser-                                               www.yamaha-hifi.de
ver anzuschließen und auf einen Klienten       Listenpreis                             2200 Euro
zu übertragen. Besonders elegant gelingt       Garantiezeit                            2 Jahre
                                               Maße B x H x T (cm)                     43,5 x 14 x 43,5
dies mit Yamaha-Receivern. Sie nehmen
mit der RS-232-Schnittstelle Kontakt zum        Disc-Formate
Server auf und begeben sich damit unter        Audio-CD/MP3/WMA/AAC                    s/s/–/–
die Kontrolle von Server und Client. Von       Audio-CD-R/-CD-RW 2                     s/s
                                               Key2Audio/Cactus/DocLoc                 s/s/–
dort sind zum Beispiel die Senderspei-
                                               SCMS Kopierschutz                       s
cher abrufbar, und wer es ganz genau
wissen will, speichert zu jedem Song auf        Betriebsarten
dem Server einen passenden Surround-           Überspielgeschwindigkeit                8-fach
                                               Multiroom                               8 Zonen
Modus des Receivers ab, die Umschal-
                                               Wiederg. n. Titel, Album, Playlist      s/s/s
tung erfolgt dann automatisch.                 CD-Recorder                             s
                                               Bedienung direkt/FB/TV-Menü             s/s/s
ACHTUNG AUFNAHME!                              Betriebsgeräusch                        gering
                                                Anzeigen
Schließlich kann das Laufwerk im Server        CD-Text / ID3-Tags                      s/s
CDs aufnehmen, zum Beispiel indivi-            CD-Datenbank                            CDDB intern / online
duelle Sampler aus dem archivierten             Ausstattung
Fundus. Dabei hält sich Yamaha mit dem
                                               Festplatten-Kapazität ser. /max.        80/160 GB
„Serial Copy Management System“ skla-          Spielzeit CD-Qualität/datenred.         120/1000 Stunden
visch an Vereinbarungen zum Schutz von         PC-Schnittstelle                        Ethernet/W-LAN/RS-232
Urheberrechten. Prinzipiell ehrenhaft, in      Anschluss für PC-Tastatur               s
der Praxis eher lästig: Der Transfer von       Fernbedienung                           Infrarot
CD auf die Festplatte gilt als erste digita-    Anschlüsse
le Kopie, nach den SCMS-Regeln ist keine       Eingänge analog Cinch                   1
zweite danach erlaubt. Brennt man eine         Ausgänge analog Cinch                   1
CD mit Musik von der Festplatte, löscht        Eingänge digital opt./koax              1/1
der Yamaha-Server brav genau diese             Video-Ausgang Cinch/S-Video             s/s
                                               Netzwerk                                Ethernet/W-LAN
Stücke von der Platte, erstellt also keine
zusätzliche Kopie. Aus diesem Dilemma
führt der analoge Aufnahmeweg – mit
                                                Audiogramm
schlechterem Klang und müdem 1:1-Auf-                                                  NOTE                 PUNKTE

nahmetempo.                                    Klang CD-Qualität                       sehr gut                 90
    Die lästigen Kopierschutzmaßnah-           Klang datenred. 160 kBit/s              gut                      65
                                               Praxis (Bedienung)                      sehr gut                  B
men bereiten dagegen kaum Probleme,
                                                                                       Spitzenklasse 90/B
allein die seltenen Discs mit DocLoc            AUDIO Testurteil 1                     ƒƒƒƒ
konnte der Server im Test nicht lesen.
Cactus Data Shield oder Key2Audio stell-       Vergleich zu anderen Testgeräten siehe AUDIO-Bestenliste. 1 Einstu-
                                               fung in die Bestenliste erfolgt nach bestmöglicher Klangqualität
ten dagegen kein Hindernis dar.           q    2
                                                 Herstellerangaben

								
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