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BEELITZER NACHRICHTEN (PDF)

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BEELITZER NACHRICHTEN (PDF) Powered By Docstoc
					                           BEELITZER
                          NACHRICHTEN
                                       Informationen aus der Stadt Beelitz
13. Jahrgang                                                       Beelitz, den 22. Mai 2002                                       Nr. 4




  Aus Anlass der Eröffnung des diesjährigen Spar-
                gelfestes findet am
                 Freitag, dem 31. Mai 2002, um 19.00 Uhr
                     in der Stadtpfarrkirche Beelitz
 unser traditionelles Chorkonzert statt.
          Eingeladen haben wir für Sie den
  Gemischten Chor der Kreismusikschule Klein-
    machnow und den Männerchor aus Rehagen.
Alle Sängerinnen und Sänger haben sich gut vorbe-
reitet, um Sie mit schönen Melodien zu unterhalten.
    Wir würden Sie gern als Zuhörer begrüßen.
 Der Eintritt ist frei. ( Über Spenden zur Unterstüt-
zung der Kulturarbeit würden sich die Veranstalter
                          freuen.)
  Herzlich willkommen heißt Sie der Frauenchor
                       Beelitz e.V.



                 Spargelfest am 31.5., 1.6. und 2.6.02 in Beelitz
          Informationen zum Fest finden Sie auf Seite 2 und im Internet unter www.beelitz.de
                     IMPRESSUM
 Mitteilungsblatt der Stadt Beelitz Beelitzer Nachrichten      Der Förderverein der Freiwilligen Feu-
Herausgeber ist die Stadt Beelitz; Postanschrift: 14547
Beelitz, Berliner Str. 202, Tel. 033204-391-0, Fax: 033204-
                                                               erwehr Fichtenwalde lädt ein zum          Blasmusikfest in
39135, e-mail: stadtverwaltung@beelitz.de. Internet: www.
beelitz.de
                                                                Tag der Feuerwehr                           Buchholz
Redaktion: Dr. R. Seidel (verantw. Red.), I. Bernau, K.
Vondran.                                                         am 08. Juni 2002                       Am Samstag, den 25.05. - 20.00
Das Mitteilungsblatt (Auflage: 5.500 Expl.) erscheint in der
Regel monatlich kostenlos für die Haushalte der Stadt          Die Nachmittagsveranstaltung mit         Uhr Tanz in der Gaststätte Heese
Beelitz, die über einen von außen erreichbaren Briefkasten     Kaffee, Kuchen, Spiel, Sport und         mit den Kaiserwald Musikanten
verfügen.
Abgabe von Beiträgen und Anzeigen für die nächste Aus-         Spannung findet erstmalig auf un-        Am Sonntag, den 26.05., Dorf-
gabe bis zum 10.6.02 im Hauptamt der Stadtverwaltung           serem neuen Marktplatz statt. Sie
Beelitz, Zimmer 204.                                                                                    straße, von 10.00 bis 12.00 Uhr
Kostenlose Exemplare für die Haushalte der Stadt, Einsicht     beginnt um 14.00 Uhr und endet           Frühschoppen mit den Kaiser-
in alte Ausgaben, Kopien, Kaufexemplare (1, - DM/Stück)        um 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
und Abonnements in der Stadtverwaltung, Hauptamt. Es                                                    wald Musikanten und dem Blas-
besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung. Die Beiträge       Unser traditioneller Feuerwehrball
im redaktionellen Teil geben weder die Meinung der R      e-                                            orchester Bossdorf e.V. und ab
daktion noch die des Herausgebers wieder, lediglich die
                                                               beginnt um 19.30 Uhr im Feuer-
                                                                                                        13.30 Uhr großes Konzert mit den
des Autors. Anonyme Zuschriften werden nicht veröffent-        wehrdepot in der Berliner Straße.
licht. Für nicht gelieferte Zeitungen kann nur Ersatz eines    Der Eintritt beträgt                     Kaiserwald Musikanten, dem
Einzelexemplares im Rahmen der Auflagenhöhe gefordert                                                   Blasorchester Ketzin/Havel e.V.
werden. Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf              pro Person 5,00 EUR.
Schadensersatz, sind ausdrücklich ausgeschlossen. Anzei-                                                und dem Blasorchester Buchholz
geninhalte ohne Gewähr, Druckfehler und Irrtümer sind
nicht ausgeschlossen. Satz: Dr. R. Seidel, Druck: Union-
Druckerei Berlin
BEELITZER NACHRICHTEN                     NR. 4 / 13. JAHRGANG                            22. MAI 2002, SEITE 2




Freitag, 31. Mai 2002                                anschließend Musik vom Band

18 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung des           Festzelt:
Beelitzer Heimatvereins "Postalische Ansichten von   10 Uhr Blasmusik mit dem Buchholzer Blasorchester
Beelitz", in der Alten Posthalterei                  10 Uhr Sternmarsch der Spielmannszüge durch die
19 Uhr Konzert des Beelitzer Frauenchores und        Stadt Beelitz
Gastchören in der Stadtpfarrkirche Sankt             anschließend Platzkonzert im Festzelt
Marien - Sankt Nicolai                               14 Uhr Blasmusik mit den Nieplitztaler Musikanten
20 Uhr Tanz im Festzelt mit der Band "Right Now"
                                                     Außerdem:
Samstag, 1. Juni 2002                                am Sonntag, 14 Uhr,
                                                     Großer Umzug zum Spargelfest durch die Altstadt
                                                     Motto: "Beelitz wächst zusammen, die Ortsteile
Marktplatz:
                                                     stellen sich vor"
6 Uhr 20. Hähnewettkrähen
                                                     am Samstag, 16 Uhr,
10 Uhr Eröffnung des Festes durch den
                                                     Freundschaftsspiel im Handball "Alte Herren"
Bürgermeister der Stadt Beelitz, Siegerehrung des
                                                     Team Ratingen gegen Team SG Beelitz
Wettbewerbs im Hähnewettkrähen, Verkaufsbeginn
durch die Spargelbauern, Markttreiben                Sporthalle Clara-Zetkin-Straße
10.30 - 14 Uhr Blasmusik mit dem Blasorchester
Stücken e. V.                                        Außerdem bieten wir den Besuchern u. a.
14 Uhr Spargeltanz und Spargelwettschälen mit        an diesem Wochenende:
Bürgern und Prominenten                              • die Beelitzer Spargelkönigin, Informationen zum
14.30 - 15.30 Uhr Festprogramm der Musikschule         Spargelanbau, spargelspezifische und
Fröhlich zum 1 - jährigen Bestehen                     landwirtschafts-/handwerkstypische Erzeugnisse,
15.30 - 16 Uhr Clownerie für Kinder                    Spargelverkauf in vielen Sortierungen,
16 Uhr Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr        Spargelpyramide
Beelitz, anschließend Musik vom Band                 • ausgewählte Spargelgerichte
Marienkirche:                                        • - Besichtigung der Stadtpfarrkirche St. Marien - St.
18 Uhr St.Marienkirche Chorkonzert mit dem Chor        Nicolai, Führungen im Heimatmuseum Beelitz und
des Sally-Bein-Gymnasiums Beelitz                      Spargelmuseum in Schlunkendorf
                                                     • Münzpräge, Kleintierschau, großer
Festzelt:                                              Vergnügungspark
                 -
ab 18 Uhr die rs2-Show                               • 3. Ausstellung der Beelitzer Freizeitkünstler im
                        -
22.00 Uhr Backgrounders-Comedyshow                     Bürgerhaus
ca. 23.00 Uhr Höhenfeuerwerk                         • Sonderausstellung des Beelitzer Heimatvereins im

Sonntag, 2. Juni 2002

Marktplatz:
10 Uhr Verkaufsbeginn durch die Spargelbauern
und Markttreiben
11 Uhr Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche
12 Uhr Blasmusik mit den Havelländer
Blasmusikanten
14 Uhr Spargeltanz und Spargelwettschälen mit
Bürgern und Prominenten
14.30 Uhr Auftritt der Volkstanzgruppe
Flämingreigen
15 Uhr Clownerie für Kinder
16 Uhr Brandenburgische Big Band aus Potsdam
BEELITZER NACHRICHTEN                                                    NR. 4 / 13. JAHRGANG                                     22. MAI 2002, SEITE 3


  Heimatmuseum "Postalische Ansichten von                                              für die Petruskanzel in der Stadtkirche
  Beelitz"                                                                             gespendet.
• Neu im Angebot: SPARGELEIS                                                         • Änderungen sind nicht ausgeschlossen.
• Dank der Unterstützung der e.dis können die
  Eintrittspreise im Festzelt für die                                                                                   unseren
                                                                                     Wir wünschen allen Beelitzern und unseren
  Freitagveranstaltung verringert werden (nur 2
  Euro), der gesamte Erlös aus dem Eintritt wird                                     Gästen ein erlebnisreiches Festwochenende.




                                                                                                             Während der Auslegungsfrist können von
Auslage der Entwurfsplanungen:                                 Montag         8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00   jedermann Anregungen zu den Entwurfs-
1.) B 246 Ortsdurchfahrt Beelitz Bereich                       bis 16.00 Uhr,                                planungen schriftlich oder während der
Clara-Zetkin-Straße ab Berliner Straße                         Dienstag       8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00   Dienststunden zur Niederschrift vorge-
bis Brücker Straße / L 88 Karl-Marx-                           bis 18.00 Uhr,                                bracht werden. Gelegenheit zur Erörterung
Straße und Brücker Straße bis Ortsaus-                         Mittwoch       8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00   wird gegeben.
gangsschild (OT Beelitz),                                      bis 16.00 Uhr,                                Die ortsübliche Bekanntmachung gemäß
2.) Nebenanlagen B 246 Bereich Clara-                          Donnerstag 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00       Hauptsatzung der Stadt Beelitz erfolgt an
Zetkin-Straße ab Bahnhofstraße bis                             bis 16.00 Uhr und                             den Aushangkästen der Ortsteile.
Straße des Aufbaus (OT Beelitz) und                            Freitag        8.00 bis 12.00 Uhr.            Beelitz, den 14.05.2002
3.) Karl-Liebknecht-Straße 1. BA, 1.TA                                                                       gez. Thomas Wardin
Kreisverkehr bis Carl-von-Ossietzky-
Straße sowie bis Karl-Liebknecht-Park
(OT Beelitz)
Die Entwurfsplanungen für
1.) B 246 Ortsdurchfahrt Beelitz Bereich
Clara-Zetkin-Straße ab Berliner Straße bis
Brücker Straße / L 88 Karl-Marx-Straße
sowie Brücker Straße bis Ortsausgangs-
schild (OT Beelitz),
2.) Nebenanlagen B 246 Bereich Clara-
Zetkin-Straße ab Bahnhofstraße bis Straße
des Aufbaus (OT Beelitz) und
3.) Karl-Liebknecht-Straße 1. Bauab-
schnitt, 1.Teilabschnitt Kreisverkehr bis
Carl-von-Ossietzky-Straße sowie bis Karl-
Liebknecht-Park (OT Beelitz)
wurden im Auftrag des Brandenburgischen
Straßenbauamtes erarbeitet und liegen in
der Zeit
     vom 03.06.2002 bis 04.07.2002
im Bauamt der Stadtverwaltung Beelitz,
Berliner Straße 202 (OT Beelitz), während
folgender Dienststunden öffentlich aus:

                     IMPRESSUM
   Amtsblatt für die Stadt Beelitz Beelitzer Nachrichten
Herausgeber ist die Stadt Beelitz, vertreten durch den Bür-
germeister; 14547 Beelitz, Berliner Str. 202, Tel. 033204-
391-0, Fax: 033204-39135, e-mail: stadtverwal-
tung@beelitz.de. Internet: www.beelitz.de
Verantwortlich für den Inhalt: Thomas Wardin, Bürger-
meister.
Das Amtsblatt (Auflage: 5.500 Expl.) erscheint in der Regel
monatlich kostenlos für die Haushalte der Stadt Beelitz, die
über einen von außen erreichbaren Briefkasten verfügen.
Kostenlose Exemplare für die Haushalte der Stadt, Einsicht
in alte Ausgaben, Kopien, Kaufexemplare (1, - DM/Stück)
und Abonnements in der Stadtverwaltung, Hauptamt. Für
nicht gelieferte Zeitungen kann nur Ersatz eines Einzele-
xemplares im Rahmen der Auflagenhöhe gefordert werden.
Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Schadenser-
satz, sind ausdrücklich ausgeschlossen. Druckfehler und
Irrtümer sind nicht ausgeschlossen. Satz: Dr. R. Seidel,
Druck: Union-Druckerei Berlin
BEELITZER NACHRICHTEN                                   NR. 4 / 13. JAHRGANG                                      22. MAI 2002, SEITE 4


                                                          Achtung!
Wir bitten alle Bürger der Ortsteile Buchholz, Busendorf, Elsholz, Fichtenwalde, Reesdorf, Rieben, Salzbrunn, Schäpe, Schlunken-
dorf, Wittbrietzen und Zauchwitz ihre Anschrift auf dem Personalausweis innerhalb der nächsten drei Monate verändern zu lassen.
Dieser Vorgang ist gebührenfrei.
Einwohnermeldewesen Beelitz



                        Informationen aus der Stadt und den Gemeinden


Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst                                24. – 30.06.02, Dr. Schwarz, Beelitz, Tel. Praxis
24. – 26.05.02, DM Wyrembeck, Wittbrietzen, Tel.                    42335, Tel. Privat 42425
Praxis 42630, Tel. Privat 33414
27. – 30.05.02, Dr. Evers, Beelitz-Heilstätten, Tel.                Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst
Praxis 21441, Tel. Privat 42825                                     25./26.05.02, Beelitz, Sa/So 9.00 – 11.00 Uhr, Dr.
31. – 02.06.02, DM Schielicke, Beelitz, Tel. Praxis                 Manthey, Tel. 42416
35800, Tel. Privat 42418                                            01./02.06.02, Caputh, Sa/So 9.00 – 11.00 Uhr, Dr.
03. – 06.06.02, DM Wyrembeck, Wittbrietzen, Tel.                    Mosig, Tel. 033209/70360
Praxis 42630, Tel. Privat 33414                                     08./09.06.02, Beelitz, Sa/So 9.00 – 11.00 Uhr, Dr.
07. – 09.06.02, DM Stottmeier, Fichtenwalde Tel. Pra-               Umlawski, Tel. 42416
xis/Privat 033206/4762                                              15./16.06.02, Caputh, Sa/So 9.00 – 11.00 Uhr, Dipl.-
10. – 13.06.02, DM Trebuth, Beelitz, Tel. Praxis                    Med. Hüller, Tel. 033209-70360
34705, Tel. Privat 42349                                            22./23.06.02, Beelitz, Sa 7 – 9 Uhr, So 9 – 11 Uhr,
14. – 16.06.02, DM Schielicke, Beelitz, Tel. Praxis                 Dipl.-Stomat. Stoltenow, Tel. 33916
35800, Tel. Privat 42418                                            29./30.06.02, Caputh, Sa/So 9.00 – 11.00 Uhr, ZÄ.
17. – 23.06.02, Dr. Salitter, Beelitz, Tel. Praxis/Privat           Kanitz, Tel. 033209/70689
33902

                                                                                               Blutspendetermine
                                                                                                    in Beelitz
Johanniter-Krankenhaus im Flä- Öffentliches Patientenseminar: „Krank               05.Juni 2002
                                          durch Umwelt und Beruf? Welche Um-
ming gGmbH Treuenbrietzen                 weltschadstoffe sind heute noch ein Ge-  17.Juni 2002
Klinik III (Pneumologie) – Bereich Allge- sundheitsrisiko?“ am Mittwoch 29.05.2002 28.August 2002
meine Pneumologie                         um 18.00 Uhr im Demo-Raum im Haus 1
Der Sommer kommt, mit ihm der Som- des Johanniter-Krankenhauses im Fläming 23.Oktober 2002
mersmog!                                  Treuenbrietzen.                          27.November 2002
Welche Umwelt- und Berufserkrankungen Ihr Gesprächspartner lädt Sie recht herz-
sind heute noch wichtig?                  lich ein.                                jeweils Mittwoch von 14.30 bis
Wir informieren Sie über die Gesundheits- Herr Dr. med. W. Frank, Chefarzt der     18.30 Uhr in der Grundschule Bee-
gefahren und ihre Vermeidung.             Pneumologischen Klinik
Motto: Die meisten Lungenkrankheiten                                               litz Clara-Zetkin- Straße 197
                                          Nachfragen unter Telefon 033748/82391
sind „aus der Luft gegriffen“!                                                     Information und weitere Termine
                                                                                   bei Ihrem Roten Kreuz unter ORB-
                                                                                   text 720 und www.DRK.de

Bürgertelegramm des Seniorenzent-             bergstraße brachte ihr ebenfalls ein Ständ-   der Heimleitung möchten wir uns ganz be-
rums „ Negendanksland“ Beelitz                chen.                                         sonders bei Frau Kracht bedanken, sie hat
Der 22. April war ein wunderschöner son-      Am Nachmittag war dann eine Feier im          wesentlichen Anteil daran, dass die Jubi-
niger Frühlingstag. Unsere Heimbewohne-       Seniorenzentrum gemeinsam mit Pflege-         läumsgeburtstagsfeier ein solcher Erfolg
rin Charlotte Geidel feierte an diesem Tag    kräften und allen anderen Heimbewohnern       wurde und noch lange im Gedächtnis der
ihren 100. Geburtstag. Im Kreise ihrer Ver-   geplant. Für stimmungsvolle Stunden sorg-     Heimbewohner verblieb.
wandten, Bekannten, den Betreuern und         te dann Frau Kracht mit ihrem musikali-       Das Team des Seniorenzentrums Beelitz
vielen anderen Gästen und Gratulanten,        schen Talent. Sie spielte auf ihrem Akkor-
wie zum Beispiel dem Bürgermeister, Herr      deon altbekannte Titel und neue Lieder, so
Thomas Wardin, und dem Pfarrer, Herrn         dass auch einige Heimbewohner das Tanz-         Veranstaltungsplan
Jürgen Heydecke, feierte die Jubilarin am     bein schwingen konnten. Mit Versen und         der Seniorenarbeit im Monat Juni 2002
Morgen in dem Restaurant Pizzeria in der      Gedichten sorgte sie für eine tolle Stim-     Do. 30.05., 15.00 Uhr – Party Lyte – Se-
Berliner Straße in Beelitz. Eine Kindergar-   mung. Im Namen von Frau Geidel, den           hen, Staunen, Riechen, Vortrag über ver-
tengruppe des Kindergartens in der Nürn-      Heimbewohnern, den Pflegekräften und          schiedene Kerzen und Kerzenhalter zum
BEELITZER NACHRICHTEN                                   NR. 4 / 13. JAHRGANG                                          22. MAI 2002, SEITE 5

                                                                                          (Fortsetzung von Seite 4)
                                                                                          Kennenlernen und kaufen
                                                                                          Do. 06.06., 14.00 Uhr – Gedächtnistrai-
                                                                                          ning
Am 10.05.02                                                                               Mi. 12.06., 14.00 Uhr – Romménachmittag
wurde das                                                                                 Do. 13.06., 15.00 Uhr – Aloe Vera – Was
neue Gemein-                                                                              ist und kann Aloe Vera? Gönnen Sie sich
dehaus von                                                                                was Gutes. Vortrag mit Herrn Menne.
Bürgermeister                                                                             Fr. 14.06., 10.00 Uhr – Seidenmalerei
Thomas War-                                                                               Do. 20.06., 14.00 Uhr – Gedächtnistrai-
din und Orts-                                                                             ning
bürgermeister                                                                             Mo. 24.06., 14.00 Uhr – Eröffnung Senio-
Matthias Ge-                                                                              renwoche
dicke feier-                                                                              Sa. 29.06., 14.00 Uhr – Tag der Chöre
lich einge-
weiht. Herr
Wardin                                                                                    Mittel als Unterstützung für das Gesamt-
brachte zur                                                                               vorhaben, mit Initiative und Unterstützung
Einweihung                                                                                des Kreissportverbandes, vertreten durch
einen jungen                                                                              Herrn Rehbein.
Kastanien-                                                                                Alles ansässige Firmen aus der Großge-
baum mit, der                                                                             meinde Beelitz: INWO-Bau
in Gemein-                                                                                (Hauptgewerk), Fa. Österwitz (Heizung
                                                                                          und Sanitär), Herr Rinno (Elektro)
                                                                                          Beispielhaft die Warmwasseraufbereitung
                                                                                          für den gesamten Komplex eingerichtet
schaftsproduktion der beiden Bürgermeis-       antwortlich.                               (für Duschen, Umkleideräume für die
ter gepflanzt wurde. Nach kurzer Anspra-                                                  Sportler, Jugendzimmer, neuen Anbau)
che selbiger, in dem natürlich auch allen      Maßnahme: Erweiterung Orts- und Ve r-      Beispielhaft der behindertengerechte Neu-
Beteiligten am Gelingen des Bauvorhaben        einshaus mit integriertem Gymnastikraum    bau (Toilette und Zugang)
gedankt wurde, konnte man bei einem Im-        Gesamtkosten: 310,0 TDM                    Architekt und gleichzeitig Baubetreuer
biss und Getränken das neue Haus               davon Haupt- u. Nebengewerk 271,0          Herr Braun aus Werder mit Unterstützung
"taufen". Für die Ordnung im Haus und die      TDM, Heizung und Sanitär 25,0 TDM,         des Bauamtes der Stadtverwaltung Beelitz
Organisation der Feierlichkeiten ist künftig   Elektro 13,0 TDM                           und Ortsbeiratsmitglieder.
(uns allen sicher bekannt) Eva Göbel ver-      Fördermittelanteil: 50,0 TDM über GFG-


                                                                                          Kalenderblatt Mai 2002
                                                                                              Vor 75 Jahren, am 21. Mai 1927, landete
                                                ben der im vorigen Jahr genutzen Beach-     der US- amerikanische Postflieger Charles
                                                volleyballanlage, ist jetzt auch die zweite Lindbergh von New - York kommend,
                                                Anlage fertiggestellt. Für die kleineren    nach einer Flugzeit von 33 Stunden 29 Mi-
                                                Gäste stehen wieder die Wasserrutsche, nuten in Paris. Das war der erste Alleinflug
                                                zahlreiche Kleinsportgeräte (Bälle,         eines Menschen über den Atlantik. Die
                                                Tischtennis) und der Mutter-Kind-           etwa 6000km lange Strecke zwischen den
                                                Bereich zur Verfügung.
                                                Die Stadt Beelitz, die Mitarbeiter im       Kontinenten legte er mit der einmotorigen
                                                Freibad sowie das Wasserrettungsteam        Maschine „Sprit of St. Louis“ zurück, wo-
                                                der Johanniter-Unfall-Hilfe freuen sich     bei er sich nur an Kompass und Karte ori-
                                                auf die Badegäste und wünschen allen        entierte. Seine Route führte über Neu-
                                                Besuchern einen angenehmen, erholsa-        Schottland, Neufundland, Südirland und
                                                men Aufenthalt.                             Südengland.
                                                A. Lempke
                                                                                              Kürzlich legte sein Enkel Erik Lind-
                                                                                            bergh, 37, die Strecke über den Atlantik
                                                                                            nach einem 17-stündigen Nonstopflug von
                                                                                            New – York nach Paris zurück. Allerdings
                                                                                            flog er eine wesentlich modernere Maschi-
                                                                                            ne, nämlich ein Hightech-Kleinflugzeug
                                                                                            vom Typ LANCAIR COLUMBIA 300.
                                                                                            Ingrid Bernau




Die Beelitzer Freibad-Saison hat
begonnnen
Am 08.05.2002 eröffnete der Bürgermeis-
ter Thomas Wardin mit einem gewagten
Sprung ins kühle Nass die Beelitzer Bade-
saison.
Alle Badelustigen und Erholungssuchen-
den sind herzlich ins Bad eingeladen. Ne-
BEELITZER NACHRICHTEN                                                           NR. 4 / 13. JAHRGANG                                       22. MAI 2002, SEITE 6




Beelitz in postalischen Ansichten             duldet, heute herrscht sie mit despotischer                           sind Zeitungsanoncen hinzugefügt, die
Sonderausstellung des Beelitzer Heimat-       Macht. Ihre farbenschillernde Flut wälzt                              gleichfalls authentische Zeugnisse des da-
            vereins zum Spargelfest           sich täglich und stündlich durch die ganze                            maligen Geschehens sind, ebenfalls Texte
Die Geschichte der bebilderten Postkarte,     zivilisierte Welt. Man schüttelt den Kopf,                            aus der „Beelitzer Zeitung“ und heimatge-
der Ansichtskarte, geht in Deutschland bis    wenn man sieht, wie die Leute, kaum aus                               schichtlichen Veröffentlichungen, ferner
etwa 1870 zurück. Die Herstellung und der     dem Eisenbahncoupe gestiegen, sich auf                                Zeichnungen, Dokumente und Abbildun-
Vertrieb der Bildpostkarten entwickelten      die Ansichtspostkarten stürzen. Sie spüren                            gen, die das städtische Leben vor und wäh-
sich zu einem florierenden Wirtschafts-       keinen Hunger, keinen Durst, sie sehen                                rend der „Ansichtskartenzeit“ illustrieren.
zweig. Der Höhepunkt fiel in die Zeit zwi-    nichts, sie hören nichts, sie alle schreiben                          Die Ausstellung ist während der üblichen
schen 1890 und 1915. In Deutschland wur-      Ansichtspostkarten.“                                                  Öffnungszeiten des Museums zu besichti-
                                                           Bis 1905 durfte auf der Vor-                             gen.
                                                           derseite der Ansichtskarte nur                           Dr. Walter Parson
                                                           die Anschrift stehen, so daß
                                                           eigentlich kein Platz für Mit-                             Freitag, 31.05.2002,18.00 Uhr in der
                                                           teilungen war. Es konnte also                                       Alten Posthalterei
                                                           nur die Bildseite beschrieben
                                                           werden. Auf vielen Karten aus                                   Zur Eröffnung
                                                                                                                          der Ausstellung
                                                           dieser Zeit wurde deshalb von
                                                           den Druckern auf der Bildseite
                                                           ein schmaler Streifen oder eine
                                                           Ecke Platz für die "Tausend                                 "Beelitz in postalischen
                                                           Grüße und Küsse" frei gelas-
                                                           sen. Wer damit nicht auskam,                                      Ansichten"
                                                           schrieb einfach über die Bild-                           Zu seiner diesjährigen Ausstellung teilt
                                                           seite. Aus dieser Zeit stammen                           der Heimatverein nun Ort und Termin der
den 1899 etwa 90 Millionen Karten produ- auch die meisten "Gruß aus ..."-Karten, die                                Eröffnung mit, die auch den Ankündigun-
ziert. Allein in Berlin existierten zur Jahr- heute - wie damals - in Sammlerkreisen                                gen und Informationen zum Spargelfest zu
hundertwende fast sechzig Fabriken, die       sehr beliebt sind. Erst 1905 wurde die ge-                            entnehmen sind. Das hat seinen Grund:
Ansichtskartenalben herstellten. Sammler- teilte Rückseite, für Mitteilungen an den                                 Zunächst bittet der Verein die Abgeordne-
klubs und Fachzeitschriften sorgten für       Empfänger, von der Postverwaltung zuge-                               ten, die Mitglieder anderer Vereine, die
einen weltweiten Austausch. Etwa ab 1896 lassen.                                                                    Schülerinnen und Schüler, ihre Lehrerin-
                                                            Die dem Heimatverein be-                                nen und Lehrer, die Geschäftsleute und die
                                                            kannte -                                                                   Senioren, alle Besucher
                                                            in der                                                                     der Stadt herzlich, an der
                                                            Austel-                                                                    Veranstaltung teilzuneh-
                                                            lung ge-                                                                   men.
                                                            zeigte -                                                                   Die Vereinsmitglieder
                                                            älteste                                                                    knüpfen an diese Einla-
                                                            Beelitzer                                                                  dung eine Bitte, die mit
                                                            An-                                                                        künftigen Vorhaben zu
                                                                                                                                       tun hat:
                                                                                                                                       Wie die Ausstellung
                                                                                                                                       zeigt, sind Zeitdokumen-
                                                                                                                                       te unterschiedlichster Art
                                                                                                                                       ungemein aufschluß-
                                                                                                                                       reich. Sie sind die
                                                                                                                                       Grundlage dafür, vergan-
wurde das Schreiben und Sammeln von                                    sichtskarte stammt                                              gene Zeiten auf der
Ansichtskarten nahezu als Sport betrieben.                             aus dem Jahre 1897.                                             Grundlage authentischer
Im April 1902 schrieb die "Schweizer                                   Beelitzer Bürgerin-                                             Quellen, die oft nur noch
Post": "Einst wurde die Ansichtskarte ge-                              nen und Bürger stell-                                           einzelnen Bürgern oder
                                                                       ten zum Teil wert-                                              Familien zur Verfügung
                                                                       volle Stücke zur                                                stehen, nachzuerleben.
                                                                       Verfügung, vor al-                                              Bitte stellen Sie - auch
              EINWOHNERSTATISTIK                                       lem Herrn U.                                                    aus Anlaß dieser Aus-
                                                                                                                                       stellung - dem Heimat-
                                                                       Schneider, Herrn
  Gemeinde               Einw. Abg Zug Geb Tod Einw                    Böttge, Frau Liß                                                verein vor allem lokale
                                                                                                                                       Zeitungen, heimatge-
  Beelitz ............... 6214 ... 14 ....26 .....1.... 4....6223      und Familie Wardin.
                                                                                                                    schichtliche Artikel, Broschüren, Chroni-
  Buchholz .............. 414.....- ...... - .... -.... -.......414    Die anläßlich des diesjährigen Spargelfes-
                                                                       tes in der oberen Etage der Alten Posthal-   ken, Bücher und Kalender, Stadtpläne, Fo-
  Busendorf............ 618.... 3 ......11.... 2.... -..... 628        terei gezeigten Ansichtskarten sind in Be-   tos und Ansichtskarten zur Verfügung.
  Elsholz ............... 304 ..... 1 ...... - .... -.... -..... 303   ziehung zur Stadtentwicklung besonders in    Diese Dokumente werden innerhalb kurzer
  Fichtenwalde ......2574 .... 11 .....13 ....3 ....3 .... 2576        den Jahren von 1900 bis 1930 gesetzt. Sie    Zeit kopiert oder gescannt. Der Heimatver-
  Reesdorf ............. 102 .....- ..... 3 .... -.... -...... 105     führen dem Betrachter nicht nur Hausan-      ein hat noch immer sein Versprechen
                                                                                                                    gehalten, Unterlagen ganz kurzfristig und
  Rieben................ 356..... 1 ...... 1 .... -.....1..... 355     sichten, Landschaften und Straßenzüge vor
                                                                                                                    unbeschädigt zurückzugeben.
  Salzbrunn ............ 173.... 2 ......4 .... -.... -.......175      Augen, sondern Beelitzer Familien und
                                                                                                                    Der Verein will erreichen, zeitgeschichtli-
                                                                       Verwandtschaften, den Handel, die Gast-
  Schäpe................ 152..... 1 ...... - .... -.... -....... 151   stätten und das Gewerbe, sie lassen Rück-    che Zeugnisse der Öffentlichkeit zugäng-
  Schlunkendorf..... 202 .....- ...... - .....1.... -..... 203         schlüsse auf die Lebensweise und -qualität   lich zu machen und sie für die Nachwelt zu
  Wittbrietzen ........ 567 .... 4 ......4 .... -.... -......567       in der Stadt insgesamt zu.                   sichern.
  Zauchwitz ............ 341.....- ..... 3 .... -.... -......344       Den Karten - oft wahren Kunstwerken -        Dr. Walter Parson
  Amt Beelitz ........12017...37 ....65 .... 7.. 8 .... 12044
  (Einwohnermeldeamt) Stand: 30.4.2002
BEELITZER NACHRICHTEN                                   NR. 4 / 13. JAHRGANG                                       22. MAI 2002, SEITE 7




      Kino in Elsholz                                  Frau Ranneberg, Tel. 33627
                                              Mittwoch, 26.06., 14 Uhr – in den Beelit-      Bardenitz-Pechüle und Na-
                                                       zer Kindergärten „Oma- und O-
Der Film-Kultur-Förderverein Fläming e.
V. zeigt im Mai „Moulin rouge“ (126 min.,              patag“, Ansprechpartner: Frau           turpark Nuthe-Nieplitz
ab 12 Jahre). Sie können den Film in der               Ranneberg, Tel. 33627                 feiern gemeinsames Festwochen-
Lindenschenke Elsholz, am 03.05., um 20       Donnerstag, 27.06., 15 Uhr – im Sally-         ende am 1. und 2. Juni
Uhr und in der Neurologischen Rehabilita-              Bein-Gymnasium „Musizieren            Am Sonnabend, dem 1. Juni, und Sonntag,
tionsklinik Beelitz-Heilstätten am 05.05.,             für Senioren“, Ansprechpartner:       dem 2. Juni, findet in Bardenitz-Pechüle
um 18 Uhr sehen. Eine Karte kostet jeweils             Frau Dretzke, Tel. 42480              im Naturpark Nuthe-Nieplitz ein Festwo-
3 Euro, Klinikpatienten haben freien Ein-     Freitag, 28.06., 14 Uhr – Treffpunkt: Lust-    chenende statt, zu dem Besucher herzlich
tritt. Christian Dausien, Vereinsvorsitzen-            garten „Radtour ins Blaue“ und        eingeladen sind.
der                                                    15.00 Uhr für Nichtradler und         Am Sonnabend, dem 1. Juni, ab 14 Uhr
                                                       schlechtem Wetter bei „Tines          veranstaltet die Gemeinde Bardenitz an-
                                                       Gaststätte am Wiesengrund“,           lässlich des 10jährigen Bestehens ihrer Ki-
      Kulturverein Fichtenwalde
                                                       Ansprechpartner: Frau Stangen-        ta „Kinderland“ ein großes Kinder-
      lädt ein zu den traditionellen                   berg, Tel. 33177                      Straßenfest. Auf dem Programm stehen u.
                                              Sonnabend, 29.06., 14 Uhr – im Senioren-       a. Flohmarkt, Reiten, Streetball, Hüpfburg,
  7. Fichtenwalder                                     zentrum „Treffen der Chöre“,          lustige Spiele, Schminken, Bastelstraße,
                                                                                             Kinderkonzert, Kleintierzoo, Feuerwehr-
                                                       Ansprechpartner: Frau Ranneberg,
      Bachtagen                                        Tel. 33627
                                              Sonntag, 30.06., 14.30 Uhr – im Gasthof „
                                                                                             fahrten, Schießstand und Fahren mit dem
                                                                                             Minimotorrad. Außerdem werden vielfälti-
            21. - 23. Juni 2002                        Lindenschänke“ in Elsholz „           ge kulinarische Genüsse und ab 18 Uhr
Freitag, 21.6.                                         Erfahrungsaustausch aller Seni-       Live-Musik geboten.
Fichtenweg 11                                          oren“, Ansprechpartner: Frau          Am Sonntag, dem 2. Juni, begeht der Na-
Beginn 19.00 Uhr                                       Ranneberg, Tel. 33627                 turpark Nuthe-Nieplitz in Bardenitz-
Orchesterkonzert                                                                             Pechüle, dem südlichen Eingangstor zum
mit dem Concerto Berlin                       Änderungen vorbehalten.Bardenitz-
                                                                                             Naturpark und seinem größten Natur-
Dirigent Michael Heise                                                                       schutzgebiet auf dem ehemaligen Truppen-
Solistin Birgit Schmieder                     Nicht vergessen!                               übungsplatz Jüterbog-West, den 4.
G.F.Händel-Concerto grosso, op. 6, Nr. 6      Am 27. Mai 2002 beginnt die Veranstal-         Europäischen Tag des Parks. Auftakt bil-
G.P.Telemann-Oboenkonzert                     tungsreihe zu aktuellen Themen einer ge-       den zwei geführte Wanderungen mit der
J.S.Bach-Ouvertüre C-Dur                      sunden Ernährung.                              Naturwacht zum ehemaligen Truppen-
Sonnabend, 22.6.                              Dr. Dieter Johnsen vom Deutschen Institut      übungsplatz. Start ist um 10 Uhr am Gast-
Hans-Grade-Haus                               für Ernährungsforschung Potsdam-               haus „Zur Friedenseiche“. Ab 13 Uhr prä -
Beginn 19.00 Uhr                              Rehbrücke spricht und diskutiert mit Ihnen     sentieren regionale Anbieter ihre Produkte
Am Markt 1a                                   zum Thema.                                     auf dem „Markt zum Tag der Parks“. Ge -
Junge Laien musizieren                         „Fit in den Sommer: Sinn und Unsinn           boten wird frischer Spargel, Grünes und
u. a. Humperdinck-Schule                                      von Diäten“                    Räucherfisch, Infostände und Ausstellun-
Play-Bach                                     Der Vortrag mit Diskussion findet              gen, regionales Handwerk, kleine Aktionen
mit Kai Mader, Sopransaxophon,                um19.30 Uhr im Bürgerhaus in der Küster-       und Spiele, Basteln, Quiz, Toben im Stroh,
Denis Jabusch, Kontrabass                     gasse 4 statt.                                 offene Kirche und offenes Atelier. Unter
und Martin Louak, Schlagzeug                  Inhalt des Vortrages:                          fachkundiger Anleitung der Munitionsber-
Sonntag, 23.6.                                     Trennkost-Diäten, Blutgruppen-Diät        gungsfirma Pegasus können Gäste in einer
Fichtenweg 11                                      Formula-Diäten                            Übungsfläche auf „Minensuche“ gehen.
Beginn 16.00 Uhr                                   Fasten, Glyx-Diäten                       Von 14 bis 16 Uhr unterhält das Stückener
Klavierabend                                       Pillen, Pulver und Wundermittel           Blasorchester die Gäste. Um 16 Uhr prä-
Michael Heise                                      Brigitte-Diät                             sentiert ein Falkner sein Steinadler. Auch
J.S.Bach-Das Wohltemperierte Klavier I             Fit for Life – Fit für`s Leben u. v. m.   für Speisen und Getränke ist gesorgt.
       Kartenvorbestellung unter Tel.         Der Vortrag ist kostenfrei.                    Seit 1999 wird auf Initiative von EURO-
      033206/4217, Fax 033206/20933                                                          PARC jedes Jahr um den 24. Mai herum
Kostenbeitrag: jeweils 12,50 EUR, Mit-                                                       der Europäische Tag der Parks gefeiert. Im
glieder 7,50 EUR, Kinder bis 12 J. frei
Einlass und Abendkasse ca. 30 Min. vor           Umwelttag in Fichtenwalde                   Jahre 1909 richtete an diesem Tag die
                                                                                             schwedische Regierung nach amerikani-
Beginn der Vorstellung                     Jeder freut sich über einen sauberen und          schem Vorbild die ersten europäischen Na-
                                           attraktiven Heimatort. Deshalb, so fanden         tionalparks ein – neun „auf einen Streich“.
                                           die Sportfreunde des „Fichtenwalder A   n-
                                                                                             Weltweit erster Nationalpark ist der 1872
   9. Brandenburger                        gelvereins 1959 e.V.“ ist es schade, dass         etablierte Yellowstone National Park in
                                           der in den vorherigen Jahren durchgeführte
Seniorenwoche vom 24. –
                                                                                             den USA.
                                           Umwelttag in der Gemeinde Fichtenwalde
                                           im vergangenen Jahr eingeschlafen ist. Die
       30.06.2002                          Sportfreunde des Angelvereins rufen des-
unter dem Motto: „Angepackt und mitge- halb alle Fichtenwalder Bürger und Freun-
macht – im Lande, wo der Adler lacht“      de auf, sich am Umwelttag am 15. Juni zu
Zu folgenden Veranstaltungen in Beelitz    beteiligen. Als Schwerpunkt werden g    e-          Sprechstunde des
laden wir Sie herzlich ein:                setzt: Die Säuberungsaktion im Erholungs-
Montag, 24.06., 14 Uhr – im Seniorenzent- wald im Ortsbereich, das Einsammeln von
                                           herrenlosen Unrat im Ortsbereich und das
                                                                                                     BfB
        rum Nürnbergstraße
        „Eröffnungsveranstaltung“, An- Beseitigen von Grafitti-Schmierereien.                Die nächste Sprechstunde des
        sprechpartner: Frau Ranneberg,     Müllsäcke sind vorhanden, Handschuhe,             Vereins „BfB e.V.“ findet am
        Tel. 33627                         Gabeln und Schaufeln bitte mitbringen.
Dienstag, 25.06. – Busfahrt – Abfahrtszeit Also nicht vergessen! Umwelttag in Fich-
                                                                                             27.06.2002 um 18.00 Uhr im Bür-
        erfragen „Landesgartenschau in tenwalde am 15. Juni!!!                               gerhaus, Küstergasse, statt.
        Eberswalde“, Ansprechpartner:      Treffpunkt um 10 Uhr vor der Schule               i.A. B. Hoppe, Schriftführer
                                           Horst Fitzner
BEELITZER NACHRICHTEN                                 NR. 4 / 13. JAHRGANG                                       22. MAI 2002, SEITE 8



                                                             Zum Spargelfest wird es      Potsdamer Museum wieder nach Beelitz
                                                             auch in diesem Jahr in       zurückgegeben worden; und als Zeitdoku-
                                                             der „Alten Posthalterei“     mente sollen sie dem heutigen Besucher
                                                             einiges zu entdecken ge-     auch unverändert vermittelt werden.
                                                             ben. Neben der Ausstel-      Desweiteren sind wieder ein paar Leihga-
                                                             lung „Beelitz in postali-    ben des Berliner Museums für Kommuni-
                                                             schen Ansichten“ im O-       kation zu bestaunen, u.a. das detailverses-
                                                             bergeschoß sind im Mu-       sen gestaltete Modell einer Postkutsche,
                                                             seum erstmals seit über      das 1873 als Vorlage für den Kutschenbau
                                                             dreißig Jahren Ausstel-      gefertigt wurde.
                                                             lungstafeln zu sehen, die    Abschließend sei darauf hingewiesen, dass
                                                             Kurt Verch zu Zeiten des     rechtzeitig zum Spargelfest endlich ein
                                                             zweiten Beelitzer Muse-      Satz mit 10 historischen Ansichtskarten in
                                                             ums in den 60er Jahren       weitestgehend originalgetreuer Repro-
                                                             präsentierte. Neben zeit-    duktion zu erwerben sein wird. Mit einem
                                                             geschichtlichen Themen       kleinen Begleittext versehen sollte diese
                                                             hat der damalige Leiter      Sammlung nicht nur für Beelitzer ein inte-
                                                             auch Interessantes zur       ressanter Blick in das Stadtbild vergange-
                                                             Postgeschichte zusam-        ner Tage sein.
                                                             mengetragen. Nun sind        M. Fließ
                                                             diese Dokumente vom

                                           Niemegker Str. 10, 14806 Belzig, Tel.          Informationen, Info-Material u.a. zur Auf-
     AWO Kreisverband Potsdam-             033841/45903                                   merksamkeitsdefizit-Störung, Hyperaktivi-
              Mittelmark e. V.             - Selbsthilfegruppe, Betroffene mit            tät und Wahrnehmungsstörungen. Die Mit-
                                           Restless Legs Syndrom                          glieder der Initiative treffen sich nach Ab-
Selbsthilfegruppenter-                     Treff: 06.05.2002, 17.00 Uhr (neu!)
                                           Außenstelle der Kontakt- und Informati-
                                                                                          sprache, Telefonische Anfragen/
                                                                                          Kontaktaufnahme: E. Matis, Tel.
 mine für den Monat                        onsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS),
                                           Gliener Str. 9, 14806 Belzig, Tel.
                                                                                          033845/40101
                                                                                          Schmerwitz
      Mai 2002                             033841/30365 (montags!)                        Selbsthilfegruppe Spätaussiedler Schmer-
Fahrland                                   Beelitz-Heilstätten                            witz (neu!)
Selbsthilfegruppe Alkoholkranke (neu!)     Selbsthilfegruppe Schlaganfall Beelitz-        Treff: jeden Donnerstag, um 18.00 Uhr,
ev. Kirchengemeinde Fahrland, Priester-    Heilstätten                                    Dorfstraße (Kindergarten), 14827 Schmer-
weg 5, 14476 Fahrland (gegenüber der       Treff: Ärztecasino der Neurologischen Re-      witz
Feuerwehr)                                 habilitationsklinik Beelitz-Heilstätten, Pa-   Treuenbrietzen
Treff: jeden Montag, um 19 Uhr             racelsusring 6a, Beelitz-Heilstätten           Selbsthilfegruppe Diabetiker (neue Grup-
Belzig                                     - 28.05.2002, 18.30 Uhr (Achtung neue          pe)
- Selbsthilfegruppe Fibromyalgie           Zeit!)                                         Treff: Mai 2002, 13.30 Uhr, (jeder 3. Mon-
Treff: 27.05.2002, 16.00 Uhr (Achtung      - Sprechzeiten der Kontakt- und Informati-     tag im Monat), DRK Sozialstation Treuen-
neue Zeit)                                 onsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS), in     brietzen, Großstraße 59
Außenstelle der Kontakt- und Informati-    der Neurologischen Rehabilitationsklinik       Ansprechpartnerin: Frau Bärbel Bonet,
onsstelle für Selbsthilfegruppen (KIS),    Beelitz-Heilstätten, Paracelsusring 6a,        Tel. 033841/56218 oder 01708554941
Gliener Str. 9, 14806 Belzig, Tel.         Beelitz-Heilstätten,                           Ziesar
033841/30365 (montags!)                    - 28.05.2002, 17.00 – 18.30 Uhr                Frauengruppe Ziesar (Frauen nach Krebs)
- Selbsthilfegruppe Spätaussiedler         Brück                                          Treff: 08.05.2002, Exkursion der Selbsthil-
Treff: 06.05.2002, 17.00 Uhr               Initiative „Chancengleichheit“                 fegruppe mit Spargelessen in Brezen
Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Potsdam- Die Initiative „Chancengleichheit“ gibt          sonst, regelmäßige Treffs: jeden 2. Mitt-
Mittelmark (Geschäftsstelle), in der Bera- wieder im Mai, Eltern, Lehrer Erzieher,        woch im Monat, ab 16.00 Uhr, im Pflege-
tungsstelle für Spätaussiedler             Betroffenen und allen Interessierten Hilfe,    heim Ziesar, Am Frauentor 23



   Ein toller Beitrag zum                                                                 Hallennutzungszeiten
  diesjährigen Spargelfest                                                                  für das Schuljahr 2002 / 2003
                                                                                          Die Hallennutzungszeiten im Freizeitsport
 – Familie Widdecke bietet Ihnen einen Augen-                                             für die Sporthallen in der Grundschule und
blick der Entspannung                                                                     in der Gesamtschule werden neu vergeben.
Für die Freunde der Bonsaikultur öffnet die Fami-                                         Melden Sie sich bitte bis zum 18.07.2002
lie anläßlich des Spargelfestes am 01. Und                                                bei Frau Lempke unter der Telefon-
02.06.02 ihren Bonsaigarten jweils in der Zeit von                                        Nummer 033204/39153 oder persönlich zu
11 bis 18 Uhr. Sie finden den Garten unweit der                                           den Sprechzeiten im Büro in der Alten
Festwiese am Langen Wiesenweg 2.                                                          Posthalterei.
Familie Widdecke freut sich auf die Unterhaltung
mit Gästen über die Kultivierung und Gestaltungs-
technik der Miniaturbäume. Fragen diesbezüglich                                                     DANKE
beantwortet sachkundig der Garteninhaber und 1.                                           Vielen Dank dem Beelitzer Frauenchor,
Vorsitzender des Berliner Bonsaiclubs Heiner                                              der die Stadt Beelitz auf dem Fläming
Widdecke.
Neben dem Bonsai sind mehrere Teiche mit Zier-                                            Frühlingsfest in Dahme würdig präsentiert
fischen und Wasserschildkröten zu sehen.                                                  hat.
                                                                                          Stadtverwaltung
BEELITZER NACHRICHTEN                                     NR. 4 / 13. JAHRGANG                                         22. MAI 2002, SEITE 9




Europaweiter Protesttag für die Gleich-         gen Auskunft. An den Informationsständen          -Landrat, Herrn Koch
stellung behinderter Menschen, am               werden Vertreter jedem Interessierten Fra-        und/oder Sozialdezernent, Herr Baaske
08.05.2002, von 9.00 bis 14.00 Uhr auf          gen beantworten und Informationsmateria-        10.00-10.45 Uhr       Modenschau mit
dem Marktplatz in Belzig                        lien und anderes bereithalten. Das langer-      Showdance mit Schülerinnen und Schülern
Unter dem Motto: “Gleichstellung... aber        sehnte Bundesgleichstellungsgesetz für          der     Förderschule „Am Grünen Grund“
richtig!“, wird der diesjährige Protesttag,     Menschen mit Behinderungen sollte schon         in Belzig und Models der Agentur „Multi
zur Gleichstellung behinderter Menschen,        Anfang des Jahres in Kraft getreten sein.       Media Agentur Horn“ aus Plötzin
in der Kreisstadt Belzig organisiert und        Tatsächlich hat es erst jetzt die parlamenta-   10.50-11.05 Uhr       Programm Tanzgrup-
durchgeführt. Die Schirmherrschaft über-        rische Hürde genommen und wird am 1.            pe Dippmannsdorf
nimmt der Landrat Herr Lothar Koch. Wie         Mai 2002 in Kraft treten. Ein Durchbruch        11.10-11.25 Uhr       Programm Tanzgrup-
in den vergangenen Jahren, bewährt sich         ist geschafft. Seine Alltagstauglichkeit        pe Benken
hierbei ein Aktionsbündnis von Vereinen,        wird das Gesetz erst beweisen müssen. Mit         (Miteinander-gemeinnützige Wohnstät-
Verbänden, Institutionen, Förderschulen         Spannung darf erwartet werden, wie die          ten GmbH)
und Selbsthilfegruppen. Die Arbeiterwohl-       Betroffenen und zuständige Stellen, den         11.30-12.00 Uhr       Musikdarbietung Bel-
fahrt KV Potsdam-Mittelmark e. V. über-         durch Gesetzesrahmen festgelegten Hand-         ziger Fanfarenzug
nimmt wieder die Verantwortung als Ve r-        lungsspielraum, zum Wohle für Menschen          12.05-13.00 Uhr       -Darf ich bitte le-
anstalter. Den ansässigen Schulen wurde         mit Behinderung nutzen.                         ben?!-; Integratives Theater aus Potsdam,
empfohlen, diesen Tag als Projekttag zu         Aus diesem Grund lautet das Motto des           Menschen mit          und ohne Behinde-
nutzen. Finanzielle und methodische Un-         diesjährigen Protesttages bundesweit und        rung spielen gemeinsam.
terstützung bekommen wir durch die Deut-        in Belzig „Gleichstellung...aber richtig!“.     Ende gegen 14.00 Uhr
sche Behindertenhilfe –Aktion Mensch e.         Folgende Programmplanung:                       Attraktionen: Frettchenzirkus, Hopsburg,
V. in Bonn. Aber auch der Landkreis, die        9.05-9.10 UhrEröffnung und Begrüßung            Imbiss (für Kinder 1 Bratwurst mit Bröt-
Stadt Belzig und andere unterstützen unser      der Teilnehmer durch den Behinderten-           chen und ein Getränk frei), Malstraße,
Projekt. Selbstverständlich werden Spon-        beauftragten des Landkreises, Herrn Zeller      Malen mit dem Belziger Maler Viktor
soren und Spender auf der Veranstaltung         9.10-9.30 UhrMusikdarbietung Belziger             Biscolm, Bastelstand des ALV, Kutsch-
genannt und auf einer Sponsorentafel ver-       Fanfarenzug                                     und Kremserfahrten, Popkorn          für
öffentlicht. Zum ersten Mal wird dazu eine      9.30-10.00 Uhr        Grußworte                 Kinder, Vital- und Gesundheitsservice für
Bühne auf dem Marktplatz errichtet wer-           -Bürgermeister, Herr Kiep                     Berlin –Brandenburg          GmbH (Der
den. 14 Vereine, Verbände, Institutionen          -Vorsitzender des Kreistages, Herr Rau-       Termin ist vorbei, aber vielleicht interes-
Selbsthilfegruppen geben über ihr Anlie-        pach                                            siert die Information)


                                                                                                 Bibliotheksnachrichten
                                                                                                Die Stadtbibliothek Beelitz wird von Ihren
                                                                                                Benutzern und Einwohnern der Stadt als
Helfen Sie mit:                                 rungen nicht warten!                            kulturelle Einrichtung geschätzt und ge-
Schülerbibliothek für Fichtenwalde              Natürlich werden wir hier in Fichtenwalde       braucht.
 Liebe Fichtenwalder Bürgerinnen und            nicht das Schulsystem ändern können. A-         Unser Bestand umfaßt ca. 11084 Medien,
Bürger,                                         ber eine Anregung aus Finnland, das insge-      der sich inhaltlich auf Bücher, Zeitschrif-
die meisten von uns werden mit mehr oder        samt sehr gut abgeschnitten hat und z.B.        ten, Hörspielkassetten, CD´s, CD-Rom,
weniger großem Entsetzen die Ergebnisse         die lesestärksten Schüler weltweit auf-         Videos und DVD´s zusammensetzt. Der
der PISA-Studie, dem weltweit größten           weist, sollten wir aufgreifen. Finnland leis-   Bestand wird ständig aktualisiert und er-
internationalen Schulleistungstest, aufge-      tet sich an jeder Schule eine schuleigene       neuert. Sollten Wünsche nicht sofort erfüllt
nommen haben. Deutschlands Schüler              Bibliothek, die allen Schülern jederzeit zur    werden können, so greifen wir auf die Be-
liegen in der Auswertung der Leistungsfä-       Verfügung steht.                                stände der Kreisergänzungsbibliothek in
higkeit in den Bereichen Lesen, Mathema-        Diese Idee möchte ich gerne für unsere          Lehnin zurück. Nicht nur Lektüre zur Un-
tik und Naturwissenschaften im unteren          Fichtenwalder Grundschule umsetzen! In          terhaltung ist gefragt, sondern vielfältige
Drittel der Teilnehmerstaaten. Als beson-       ersten Gesprächen zeigten sich sowohl           Fachliteratur für Schüler, Lehrlinge, Gym-
ders besorgniserregend werden die schwa-        Herr Gehrmann, unser Schulleiter, als           nasiasten und Umschüler. Zur bevorste-
chen Leistungen deutscher Schüler im Le-        auch Frau Hahnemann, die Kita-Leiterin,         henden Urlaubszeit stehen in der Biblio-
sen bewertet; fast jeder vierte Jugendliche     von der Idee begeistert und sagten spontan      thek Reiseführer zur Verfügung. Die Aus-
in Deutschland kann schwierigere Texte          Ihre Unterstützung zu. So hat Herr Gehr-        wahl ist groß und sicherlich wird für jedes
nicht sicher lesen und verstehen. Aber gra -    mann gleich eine geeignete Räumlichkeit
de diese Fähigkeit wird als mitentschei-        zur Verfügung gestellt, ohne die es nun                               (Fortsetzung auf Seite 10)
dend für die Startchance ins Berufsleben        mal nicht geht.
gewertet.                                       Natürlich werden Mittel aufgebracht wer-
Viele Experten meldeten sich daraufhin          den müssen, um die Schülerbibliothek z.B.       Projekt ins Reine gedacht und organisiert
mit unterschiedlichen Vorschlägen zu            mit entsprechenden Schülerlexika, Sachbü-       werden. Deshalb bitte ich Sie um Ihre Un-
Wort. So soll es neue pädagogische Kon-         chern oder auch EDV ausstatten zu kön-          terstützung.
zepte für die Vor- und Grundschule geben,       nen. Frau Mühlinghaus, die Vorsitzende          Sollten auch Sie eine Schülerbibliothek
über eine anderer Qualifizierung der Erzie-     des Vereines zur Förderung der Kinder und       für unsere Fichtenwalder Grundschule
herinnen im Vorschulbereich wird disku-         Jugendlichen Fichtenwalde e.V. hat schon        eine sinnvolle Idee finden und diese un-
tiert, die Investitionen im Grundschulbe-       eine mögliche Unterstützung signalisiert.       terstützen wollen, dann lassen Sie es uns
reich sollen aufgestockt werden und auch        Aber vielleicht hat ja auch die eine oder       gemeinsam anpacken.
ein Trennen der Schüler zu einem späteren       andere Familie Bücher zuhause, aus denen        Bitte melden Sie sich bei mir, damit wir
Zeitpunkt ist im Gespräch. Einig sind sich      die Kinder „herausgewachsen“ sind und           dieses Projekt verwirklichen können:
aber alle: dies ist ein langwieriger Prozess,   die zur Verfügung gestellt werden kön-          Meike Johannink (Stadtverordnete)
der Jahre benötigt.                             nen?!                                           Ahornstraße 39, Fichtenwalde, Tel.
Doch so lange sollten wir mit Verbesse-         Wie auch immer: nur im Team kann so ein         033206/4993
BEELITZER NACHRICHTEN                                    NR. 4 / 13. JAHRGANG                                          22. MAI 2002, SEITE 10

                                                                                           (Fortsetzung von Seite 9)
                                                                                             Reiseziel die entsprechende Literatur be-
                                                                                             reit stehen. Eine Weltreise in der Biblio-
                                                                                             thek ist per Internet möglich. Wer zum
Sind Nachhaltigkeitskriterien für den          nen bestellt werden) und Werder (Bilder       Surfen auf die Datenautobahn will, kann
Kreis Potsdam-Mittelmark für Beelitz           können ausgeliehen werden) kam der span- dies für 2,- EURO pro angefangene halbe
von Interesse?                                 nende Moment: Werder hat 0,009 qm pro Stunde tun.
Seit einiger Zeit wird im Kreistag heftig      Einwohner erfasst, Beelitz kann 0,018 qm Nach terminlicher Absprache werden Bib-
um den Begriff „Nachhaltigkeit - und wie       aufweisen. Der Bundesdurchschnitt liegt       liothekseinführungen und Interneteinfüh-
kann man sie messen?“ gestritten. Eine         bei 0,0350 qm pro Einwohner. In der So-       rungen durchgeführt. (Tel. 033204/39154)
Möglichkeit ist, den Anteil der erneuerba-     larbundesliga(www.solarbundesliga.de)         (M. Kasten, Bibliotheksleiterin)
ren Energie am Gesamtverbrauch des Rau-        nimmt damit Werder den 123. Platz und
mes zu bestimmen und die installierte          Beelitz den 100. Platz ein. Im Vergleich
Leistung von Photovoltaik und die qm           dazu kann der Ortsteil Salzbrunn mit 0,248 verabredeten dieses. Im Jahre 2000 und im
Sonnenkollektoren                                                                            Jahre 2001 wurden im Landkreis Potsdam-
zur Brauchwasser-                                                                            Mittelmark ca. 4 % des verbrauchten Stro-
erwärmung pro                                                                                mes im Landkreis aus erneuerbare Ener-
Einwohner des                                                                                gien selbst erzeugt.
Raumes auszu-                                                                                (Die Karte kann bei mir eingesehen wer-
rechnen.                                                                                     den.)
Am Tag der erneu-                                                                            Private PV-Anlagenbetreiberstellten ihre
erbaren Energien                                                                             Sonnenernte anhand von monatlichen Er-
am 27.04.02 wur-                                                                             tragsdarstellungen vor. Dabei wurde deut-
de in Borkheide                                                                              lich, dass die Sonnenkraft in vier Monaten
beides getan und                                                                             des Jahre bis zu 160% des eigenen
diskutiert.                                                                                  Verbrauches erzeugt, selbst in den „
Zu Beginn der                                                                                dunklen Monaten“ wie Dezember und Ja-
Veranstaltung                                                                                nuar werden über 20% des Eigenverbrau-
würdigte Frau Dr.                                                                            ches durch die Sonnenstromanlage erzeugt.
Margrit Spielmann                                                                            Eine beachtliche Kraft der Sonne, die es
MdB als Schirm-                                                                              weiter zu nutzen gilt.
herrin die Bedeu-                                                                            Im nächsten Jahr am 26.04.2003 erwarten
tung der alternati-                                                                          uns neben der Verleihung des Preises „
ven Energieerzeu-                                                                            Umwelt und Gesundheit“ durch die
gung für die Ge-                                                                             Schirmherrin Dr. Margrit Spielmann die
sundheit und stiftete einen jährlichen Preis   qm in der Ortsteilbundesliga den 24. Platz weiterentwickelte Kreiskarte mit dem An-
zum Thema „Umwelt und Gesundheit“ ,            aufweisen. Also: alle sind steigerungsfä-     teil selbst erzeugten Stroms und ein Kata-
der an jedem Tag der erneuerbaren Ener-        hig, dennoch ist diese erste Erfassung be- log über Nachhaltigkeitskriterien.
gien (am letzten Sonnabend im April) ver-      achtenswert und sollte auch für den Kreis Hierbei sind Sie aufgerufen, mitzumachen,
geben werden soll. So wird auf der einen       weitergeführt werden. Beide Städte erhiel- um die vorhandenen Kriterien: Solarther-
Seite der Tag der erneuerbaren Energien,       ten ein Zertifikat, der Sieger (Beelitz) eine mie: qm Fläche pro Einwohner
als Ausdruck für eine zukunftsfähige Ener-     Windmühle, die Dr. Seidel Herrn Szelong (Bundesdurchschnitt zur Zeit: 0,035 qm),
giepolitik, gewürdigt und auf der anderen      mit den besten Wünschen für Herrn Schrö- Photovoltaik: installierte Leistung in Watt
Seite das Aktionsprogramm “Umwelt und          der und die Stadt Werder als Ansporn ü-       pro Einwohner (Bundesdurchschnitt zur
Gesundheit“ in die Öffentlichkeit getra-       bergab.                                       Zeit: 1,34 Watt pro Einwohner)
gen.                                                                                         zu ergänzen.
                                               Wie steht der Landkreis bei der Nutzung
Ein besonderer Höhepunkt war der Wett-         von erneuerbarer Energien da? Die             Mit sonnen-energi(e)schen Grüßen
kampf zwischen Werder und Beelitz – wer        Kreisverwaltung hat gemeinsam mit der e. Ihre ELKE SEIDEL
hat die meisten qm Sonnenkollektoren?          dis heraugearbeitet, welcher Anteil der       Stellv. Kreistagsvorsitzende
Es traten an: Herr Szelong (Werder) in         Stromerzeugung aus erneuerbaren Ener-
Vertretung von Herrn Schröder, 1. Beige-       gien auf die einzelnen Gemeinden entfällt. Hier einige Internetadressen:
ordneter, der sich entschuldigen ließ, und     Somit entstand eine Kreiskarte die durch      www.solarbundesliga.de
Dr. Seidel, stellvertretender Bürgermeister    jährliche Datenlieferungen ständig aktuali- www.energietag.de
der Stadt Beelitz. Nach Erläuterungen für      siert wird. Herr Kirchner von der e.dis und www.brandenburg.energie.de
die Stadt Beelitz (Kopien der Folien kön-      Herr Schade, Büroleiter des Landrates,



                                                   2.) Gefahr, Drohung                          17.)   Gebirgszug in Zentralafrika
Rätsel Mai 2002                                    3.)
                                                   4.)
                                                       Nadelbaum
                                                       Eulenvogel
                                                                                                18.)
                                                                                                19.)
                                                                                                       Römischer Liebesgott
                                                                                                       Blumengewinde
                                                   5.) Aufzeichnungen                           20.)   Vater und Mutter
Aus den Silben: A-A-AR -BA-BEL-B I-                6.) Wandmalerei auf frischem Kalk-           21.)   Europäischer Staat
DE-DE-DE-DEE-DER-DUN-E-E-EL-                           putz                                     22.)   Stadt in Schottland
FER-FRES-FUT-GE-GE-GIR -HEIL-HI-                   7.) Gewichtseinheit                          23.)   Ureinwohner Südamerikas
HU-IN-KA-KIE-KO-LA-LA-LAN-LAN-                     8.) Hauptstadt von Kenia                     24.)   Stockwerk
LE-LIS-M A-MAN-MIES-MOR-MU-                        9.) Laubbaum                                 25.)   Dachgeschoss
MUS-NAI-NE-NI-NIE-NO-NO-NO-                                                                     26.)   Fluss in Italien
NON-NOT-RAL-R I-R O-R U-SAR-SCHE-                  10.) Verneinung aller Werte
SCHEL-SENS-TA-TA-TE-TERN-TI-                       11.) Schlimme Situation, Klemme              Die ersten und dritten Buchstaben,
TON-U-UN-WEN-WITZ-ZEN-ZIN-ZO                       12.) Liste                                   abwärts gelesen, ergeben einen Sinn-
sind 26 Wörter folgender Bedeutung zu              13.) Weichtier                               spruch.
bilden:                                            14.) Staat der USA
                                                   15.) Unsinn                                          Rätselautor: Ingrid Bernau
    1.) Seebad auf Usedom                          16.) Behälter
BEELITZER NACHRICHTEN                                   NR. 4 / 13. JAHRGANG                                       22. MAI 2002, SEITE 11




Stadtverordnete                                                       und Gruppen. Die       keit eines späteren kostendeckenden Be-
                                                                      Konzeption des         triebes der Einrichtung vor. Die Investition
für das Konzept                                                       Kurzgutachtens geht    in das Naturparkzentrum Beelitzer Wasser-
zum Beelitzer                                                         von 20.000 Besu-       turm wird sich jedoch nicht über den Be-
                                                                      chern pro Jahr aus.    trieb refinanzieren lassen.
Wasserturm                                                            Die vorgesehene        Die Stadtverordneten haben sich dement-
                                                                      Angebote im Was-       sprechend grundsätzlich zur Konzeption
Der Beelitzer Wasser-                                                 serturm umfassen       bekannt, gleichzeitig jedoch für die weitere
turm ist der ideale                                                   den Eingangsbereich    inhaltliche Konkretisierung des Vorhabens,
Standort für das Natur-                                               mit Information über   insbesondere hinsichtlich der Investitions-
parkzentrum Nuthe-                                                    den Naturpark und      und Refinanzierungskosten ausgesprochen.
Nieplitz und eine ge-                                                 die Stadt, ein Shop    Der Verein zur Rettung des Beelitzer Was-
meindliche Investition                                                für regionale Pro-     serturms e.V. begrüßt die Bewerbung der
in das Wasserturmpro -                                                dukte und Mitbring-    Stadt und unterstützt das weitere Verfah-
jekt kommt der touristi-                                              sel sowie den Be-      ren.           Ohl.
schen und wirtschaftli-                                               reich der Dauer- und
chen Entwicklung der                                                  Wechselausstellun-
Spargelstadt sehr zugu-                                               gen. Die Einbezie-
te. Auf diese Formel                                                  hung von Schülern
lassen sich die Ergebnis-                     und Lehrern des benachbarten Sally-Bein-
se der bisherigen Bemühungen für das Na-      Gymnasiums in die Angebote des Zent-
turparkzentrum Nuthe-Nieplitz zusammen-       rums ist gewünscht. Für die Gastronomie
fassen. Auf den Beschluss der Stadtverord-    soll im Erdgeschoss ein Bistro und Schü-
neten vom 4. März wurde eine Bewerbung        lercafé und im Aussichts- und Turmge-
um das Besucherzentrum vorbereitet. Ein       schoss ein Panorama-Café eingerichtet
von der Stadt beauftragtes Büro für Touris-   werden. Neu gegenüber der bisherigen
musberatung und die Verwaltung haben          Konzeption des Vereins zur Rettung des
die Nutzungskonzeption für den Standort       Beelitzer Wasserturms e.V. ist der Vor-
Wasserturm Ende April dem Kuratorium          schlag, im 1. Obergeschoss ein weiteres
des Naturparks Nuthe-Nieplitz und am ver-     Restaurant einzurichten, in dem regionale
gangenen Montag den Stadtverordneten          Lebensmitteln und gesunde Produkten auf
präsentiert.                                  qualitativ hohem Niveau angeboten wer-
Für den Standort Wasserturm als Natur-        den.
parkzentrum spricht seine ausgezeichnete      Rund um den Wasserturm soll ein Außen-
Verkehrsanbindung und seine Einbindung        erlebnisbereich entstehen. Ein Hecken-
in den regionalen Tourismus. Beelitz ist      Labyrinth als Hauptattraktion, ein Klein-
überregional bekannt und bietet attraktive    tiergehege als Streichelzoo, ein Wasser-
Ausflugsziele. Touristisch interessante       spielplatz sowie Spazierwege und Ruhein-
Themen wie der historische Stadtkern, die     seln. Für den Zugang und Kontakt zum
Kulturgeschichte und die Region lassen        Naturpark wird vorgeschlagen, Erlebnis-
sich mit einem Naturparkzentrum Wasser-       wege neu zu gestalten und gemeinsam mit
turm sehr gut kombinieren. Neben der Dar-     der Bundesbahn einen Fahrradverleih ein-
stellung des Naturparks mit all seinen Fa-
cetten sollen die Themenschwerpunkte „        zurichten.
                                              Bei den aufzubringenden Investitionskos-
Wasser - Perspektiven/Blickwinkel - regio-    ten für ein derartiges Naturparkzentrum
nale Produkte“ den Turm als touristisches
Zentrum stärken. Damit können verschie-
                                              umfasst die Fortsetzung der baulichen Sa-
                                              nierung und Umnutzung des Wasserturms
                                                                                                   Entschuldigung
dene Zielgruppen angesprochen werden.         den weitaus größten Kostenanteil. Das er-      In der Veröffentlichung der Jugendweihe-
Tagesbesucher, Städtetouristen und Natur-     stellte Kurzgutachten rechnet die Möglich-     teilnehmer ist uns leider ein Fehler unter-
interessierte ebenso wie Familien, Schüler                                                   laufen. Es wurde Marcel Schmidt in der
                                                                                             Aufzählung der Gesamtschule nicht er-
                                                                                             wähnt. Wir bitten vielmals um Entschuldi-
                                                                                             gung.
                                                                                             Die Redaktion


Trinkwasser- und Bodenanalysen                deren Wunsch können zusätzlich auch            Potsdamer Neueste Nachrichten
Am Montag, dem 24. Juni 2002 , bietet die
AFU e.V. die Möglichkeit in der Zeit von
                                              noch andere Stoffe im Rahmen einer Voll-
                                              analyse gemessen werden oder es kann
                                                                                                Bitte um Richtigstellung
11.00–12.00 Uhr in Beelitz, im Bürger-                                                       Sehr geehrte Damen und Herren, in der
                                              ermittelt werden, ob Sie bei Ihrem Wasser      Ausgabe der Beelitzer Nachrichten vom
haus, Küstergasse 4, von 13.00-14.00 Uhr      Kupferrohre für die Hausinstallation ver-      24. April 2002 wird durch Frau H. Thiele
in Treuenbrietzen, im Seniorenclub, Leip-     wenden können.                                 aus Fichtenwalde behauptet, dass ein von
ziger Str. 10 und von 15.00-16.00 Uhr in      Weiterhin werden auch Bodenanalysen für        ihr verfasster Leserbrief an die PNN nicht
Niemegk, im Rathaus, Großstraße 6 Was-        eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegen-      gedruckt worden sei. Der betreffende
ser- und Bodenproben gegen Kostenerstat-      genommen. Hierzu ist es notwendig, an          Brief, der nachfolgend in Ihrem Amtsblatt
tung untersuchen zu lassen. Das Wasser        mehreren Stellen des Gartens Boden aus-        zitiert wird, erschien in der PNN-Ausgabe
kann sofort auf pH-Wert, Nitratkonzentra-     zuheben, so dass insgesamt ca. 500 Gramm       vom 15. April auf unserer Seite „Briefe an
tion und elektrische Leitfähigkeit unter-     der Mischprobe für die Untersuchung zur        die Redaktion“. Wir möchten Sie um Rich-
sucht werden. Dazu sollten Sie frisch abge-   Verfügung stehen. Eine Beratung zu weite-      tigstellung bitten. Mit freundlichen Grüßen
fülltes Wasser (mind. 500 ml) in einer Mi-    ren Umweltproblemen ist möglich.               Michael Erbach Chefredakteur
neralwasserflasche mitbringen. Auf beson-
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Häßliche Müllplätze werden zu kleinen           schung her-
Schmuckstücken                                  zustellen. In
                                                Heilstätten
Diese Verwandlung findet zur Zeit auf den       hatten die
Mülldeponien der Stadt Beelitz und seinen       ABM-
Ortsteilen statt. Seit Sep. 2001 hat sich die   Kräfte zu-
Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft        sätzlich
Teltow mit ABM-Kräften dieser Aufgabe           noch mit
gestellt. Die Projekte kommen vom Ing.-         medizini-
Büro Intecus.                                   schen Ab-
Sie sehen eine Profilierung des Müllkör-        fällen und
pers und die anschließende Abdeckung mit        weit im
Erde vor.                                       Wald ver-
So wurde die Deponie in Buchholz (siehe         streutem
Foto) schon fertig gestellt und gibt uns ein    Müll zu
Bild davon wie schön die anderen noch           kämpfen.
werden. Die Deponie Reesdorf konnte             Die alte
gänzlich entfernt werden. Hier darf sich        Panzerstra-
die Natur über ein kleines Eichenwäldchen       ße war nach
freuen. Auch in Schlunkendorf und Zauch-        der Wende
witz konnten nach einem Auftragnehmer-          ein beliebter
wechsel die Deponien innerhalb eines Mo-        Weg um
nats fertig gestellt und so auch die Erfül-     seinen Müll
lung der Fördermittelkriterien gesichert        loszuwer-
werden.                                         den.                                         durch die Rillen die sie hinterlassen die
                                                Jetzt wird dort bald ein Radweg entlang-     Böschung zerstören würden.
Der größte Aufwand wird auf den Depo-           führen und niemand muß sich mehr für         Ende August sollen alle Deponien fertig
nien Beelitz-Brücker Straße und Heilstät-       einen großen Müllfleck schämen. Der          sein und die Stadt Beelitz hat eine Sorge
ten betrieben.                                  Schlitten rutscht im Winter sicher auch      und viele häßliche Müllplätze weniger.
Hier waren massive Umlagerungen des             ganz toll dort runter. Nur Zwei- und mehr    (Stadtverwaltung)
Materials notwendig um eine stabile Bö-         Räder sind nicht gerne gesehen, da diese


                                                                                             fürstlichen Zoll- und Ziese-Einnehmer Na-
                                                                                             mens Peter Thiel, der wurde sammt noch
                                                                                             einem vornehmen Bürger nebst 7 Pferden,
                                                                                             deren allein noch soviel in der Stadt waren,
                                                                                             nach Sonnenwalde mit hinweggenommen
Der unzüchtige Soldat aber lag in einem         hatten, nicht unbemakelt gelassen werden,    und von da weiter bis nach Luckow hinauf;
andern Quartier – und ward nicht ertappt.       denn man nahm ihn und soff daraus, her-      sie wollten auch diese so lange und so weit
Am Morgen, da kund ward was geschehen           nach mußte er gottloser Buben Nachtge-       behalten, bis wir 1000 Thaler schickten,
war, machet sich der Schandbube auf und         schirr sein, zuletzt nahm ihn ein Trompe-    von welchen der Oberlieutenant Sack nim-
bringt vor, wir hätten Sie verrathen und        ter, trug ihn in die Kirche und setzte ihn   mer weichen wollte. Obgleich man sich
deshalb nach Brandenburg geschickt, auch        auf eine der Ecken des Altars, wo man ihn    aber wohl stark bemühte, etwa 200 oder
wären etliche Reiter erschossen: was Alles      gefunden.                                    300 Thaler aufzubringen und dieselbe zu
nicht wahr war. Obgleich die Bürger all-        Aus der Pfarre hatte dieser Trompeter auch   leihen, auch der ganzen Stadt Einkünfte,
hier einen Boten ins Lager schickten und        ein oder das andere Buch mit weggenom-       Rechtsame und Freiheiten zum Unterpfand
ihre Entschuldigung vorbrachten, so ward        men, die andern aber lagen über einen        zu setzen sich erbot, so war doch bei allen
bald aus dem schwedischen Lager die Or-         Haufen, mit Tinte begossen, mit Federn       denen, die man ersuchte, die Liebe erlo-
der ertheilt, man solle die Stadt rein aus-     bestreut und mit Menschenkoth be-            schen und die Barmherzigkeit eiskalt ge-
plündern und hernach der Feuersbrunst           schmutzt. Etliche der Unsern wurden da       worden. Da mußten sich also unsere Ge-
übergeben, worauf denn auch den 21. Ja-         sehr geschlagen und sehr übel zugerichtet,   fangene der Gnade Gottes allein ergeben
nuar sofort 1500 Reiter mit etlichen 30         weil sie kein Geld hergeben oder nachwei-    und die harten Drohworte, wie man sie
großen Wagen hierher kamen, welche auf-         sen konnten. In Summa: es ging so gut,       wolle in die Eisen schmieden oder gar er-
luden so viel sie nebst den Reitern fortzu-     daß es kein Türke hätte ärger machen kön-    hängen, in sich fressen. Da sich aber unser
bringen vermochten, und es sollte auch an       nen, obgleich die Partei doch endlich ge-    Herr Richter bei den schwedischen Herren
verschiedenen Orten die Stadt angezündet        gen die Nacht schon sich fortmachte. Wir     Offizieren ziemlich beliebt zu machen
werden, welches auch geschehen wäre,            waren aber lange danach noch nicht sicher,   wußte, wurden sie ihm hold; sonderlich ein
wenn nicht durch mein besseres Informi-         denn weil die armen Bürger so viel Geld      Major, der nicht lesen und schreiben konn-
ren, emsiges Flehen und auch fleißiges An-      zusammenbringen konnten, damit ein Paar      te, gebrauchte ihm zum Schreiber, vertrau-
halten zweier oder dreier Bürger, die man       Personen gelöset wurden, auch der Obrist     te ihm das Siegel und erzeigte ihm alles
ertappt hatte, dies noch endlich abgewen-       in Brandenburg nicht 10 Thaler der ganzen    Gute. Dessen ungeachtet ward dem neuen
det worden wäre; doch dabei mußte               Stadt zutrauen wollte, bekamen wir ein       Schreiber die Zeit lang, weil man ihn in die
schriftlich versprochen werden, den aufge-      über das andre mal ein starkes Drohschrei-   4 Wochen dort behielt und er gedachte,
hobenen Soldaten und den Musterschreiber        ben, daß man die Stadt wolle einäschern;     wie er mit List möchte wieder von der
nebst Allem, was ihm wäre abgenommen            wie denn auch am 3. März – am Bußtage        schwedischen Armee loskommen, welches
worden wieder zu beschaffen.                    unterm Frühgebet – etliche Reiter herein-    ihm auch gelang; denn gegen den damals
    Wie grausam man aber in dieser Plün-        fielen mit Order, ein Paar vornehme          heranrückenden Monat Mai bat er, daß
derung verfahren, ist nicht zu beschreiben.     Rathsherren zu bringen, oder wenn diese      man seinen Mitgesellen, den Bürger und
In der Kirche ward alles zu nichte ge-          nicht zu erwischen wären, Feuer hinter       Bier-Gewerken, Valentin Gratz genannt,
macht, auch durfte der arme zinnerne            sich zu lassen. Da traf das Unglück unsern   auf Parole möchte herabsenden, um nach
Kelch, welchen wir wieder angeschafft           Herrn Richter, Rathskämmerer und kur-        Geld zu fragen. Er befhl ihm aber zurück-
BEELITZER NACHRICHTEN                                    NR. 4 / 13. JAHRGANG                                       22. MAI 2002, SEITE 13

zubleiben und nicht wieder zu kommen.          geplündert. Nach dem Abzuge der Schwe -        Markgrafen zu Brandenburg seeligen, bes-
Obengenannter Herr Thiel hat sich aber in      den und Baiern quartierte sich das Leibre-     tätiget und confirmiret haben. Confirmiren
Cottbus eine Haarkappe machen lassen wie       giment Erzherzog Leopold in Beelitz ein,       und bestätigen Ihnen die von Neuem, und
sie die wendischen Priester trugen. Als nun    das die Stadt so aussaugte                     was Wir Ihnen von Rechtswegen confirmi-
P. Thiel mit einem Reiter gegen den 1. Mai         ”daß kein Einwohner einen Bissen           ren sollen und bestätigen mit Kraft dieses
gesandt wird um der Frau Majorin etwas         Brod behielt, ja daß sie alle fast 14 Tage     Briefes, Sie getreulich zu handhaben, zu
zu kaufen, - der Reiter aber nach der Bier-    von außen die Stadt mußten ansehen. Wie        halten und bleiben zu lassen ohne Gefahr,
Pullen sich umsieht, ergreift Herr Thiel die   grausam man hier gewesen kann nicht be-        jedoch was Sie einer Jeglichen der Unsern,
Haarkappe, läßt sie einen Boten zum Thore      schrieben werden. Der Altar war ganz be-       Geistlich und Weltlich, Ritter und Knap-
hinaustragen; er aber wandert zum andern       raubet, die Amtskleider zerrissen, Kirchen-    pen, bei alter Freiheit, Gerechtigkeit und
Thore hinaus und, da sie draußen zusam-        pfannen zerschlagen, auch die meisten gro-     Gewohnheit bleiben lassen.
menkommen, setzt er die Haarkappe auf,         ßen Braugefäße, wie anderes Nöthige, wa-       Urkundlich mit Unserm anhangenden In-
nimmt auch ein Büchlein mit sich und,          ren verbrannt worden, obgleich Holz ge-        siegel besiegelt und geben Cölln an der
wenn ihm Truppen begegnen, stellt er sich,     nug auf den Höfen war.”                        Spree am 23. Juni nach Christus, Unsers
als lese und meditire er auf den Sonntag           Zum Ueberfluß entstand am 14. Febru-       lieben Herrn und Seligmachers. (23. Juni
Quasimodogeniti, ging also, wie man im         ar Feuer in der Stadt, das 32 Häuser in A-     1643.)
Sprüchwort weise redet, als ein Holländer      sche legte. Dabei dauerten die Hin- und        Siegmund von Goetzen.
durch, dam endlich in die Beste Peitz und      Hermärsche bald der schwedischen, bald         Sebastian Striese, Lehn-Secretarius.
zuletzt von Berlin nach etlichen Wochen        der kaiserlichen Truppen fort, die in größe-
wieder zu Hause an, woselbst er auch noch      ren oder kleineren Abtheilungen Beelitz        Die Ereignisse der Jahre 1644 und 1645
bis ins 11. Jahr lebte.”                       berührten und immer wieder das fortnah-        giebt der Chronist Sebald für Beelitz spe-
    Weitere schwedische Requisitionen          men, was die unglücklichen Einwohner           ziell nicht an. Er erwähnt nur, daß der Kur-
kosteten der Stadt alles, was an Vieh wie-     inzwischen sich angeschafft hatten.            fürst aus Preußen in sein Kurfürstentum
der angeschafft war, und zahlte die Bürger-        Mit entsetzlichen Sturmwinden und          zurückgekommen sei und daß man nun in
schaft zum Unterhalt der kurfürstlichen        Unwettern begann das Jahr 1643. Das Ein-       diesem Lande etwas mehr Ruhe wegen der
Soldaten 97 Thaler 13 Sgr. und lieferte        rücken und Wiederausrücken der einzelnen       streifenden Heereszüge hatte,
denselben 3 Wispel 7 Scheffel Futterkorn.      feindlichen Heerhaufen hatte seinen Fort-              ”wie denn auch im schwedischen
    Das Jahr zeichnete sich durch ungestü-     gang, doch mußten sich die Parteien wohl       Lager ausgeblasen wurde sich bei Leibes-
mes Wetter und Kälte aus, so daß es im         ziemlich friedlich verhalten haben, da der     strafe an der Mark nicht zu vergreifen.”
Juli reifte. Böse Thiere, rasende Füchse       Chronist über besondere Ausschweifungen                Die schwedische Armee rückte
und Wölfe, hatten sich eingefunden.            nicht klagt. Als eine Merkwürdigkeit theilt    demnächst nach Holstein und nach dem
    ”Im Ausgange des Augusts-Monats,”          er uns aber foldendes mit:                     Königreich Dänemark. Bisher war der
so berichtet Sebald, ”kommt einer der              ”Beiläufig erwähne ich hier, daß in un-    Krieg mit großer Grausamkeit geführt wor-
Wölfe in Potsdam zu Abends um 9 Uhr,           serm See der in der Haiden liegt und hier      den. Die kaiserlichen Heerhaufen so gut,
wüthet und tobet sehr, als nun ein Tumult      ”Teufelssee” genannt wird, im Februar ein      wie die deutsche Armee und, nach dem
auf der Gasse wird, man auch ein Kiehn         Karpfen gefangen wure, der 1 Elle lang         Tode Gustav Adolfs sogar die schwedische
anzündet, um zu sehen, was es gebe,            war und kein offenes Maul, wie andre           Armee, hatten gewetteifert, die Schrecken
kommt der Wolf vor das Haus eines              Karpfen, hatte, sondern vorn ganz zu war;      des Krieges auf ihre höchste Spitze zu trei-
Kürschners und da der Kürschner mit ei-        nur unten bei den kleinen Floßfedern ist       ben. Die Soldaten aller Herre waren durch
nem langen Knüttel aus der Thür kommt,         ein klein Loch gewesen, damit er die Nah-      die Länge des Krieges entmenscht, den
springt der Wolf auf ihn zu, dieser schlägt    rung zu sich gezogen haben mag, er war         reißenden Thieren gleich geworden. Sie
zwar den Wolf auf den Nachen, daß das          auch ganz schlank, fast wie ein ziemlicher     hatten längst die Gesetze verlernt, die Le-
Holz zerspringet, aber er muß sich doch        Hecht anzusehen.”                              ben und Eigenthum friedlicher Personen
zurück nach dem Hause wenden. Auch                 Die alten Freiheiten von Beelitz wur-      schützen, so daß das Volk in jener Zeit
einen Krämer von Brandenburg biß der           den wieder bestätigt laut folgender Urkun-     wohl zu seufzen Grund hatte, wenn es
Wolf auf der Gasse und zwar in Arm und         de:                                            schmerzlich sang:
Lenden; auch ist er in das Haus von Ben-                                                      Der Schwed‘ ist kumme,
dix Kilian gelaufen und soll eine Frau in          Wir Friedrich Wilhelm von Gottes           Hat Alles mitg’numme,
die 20 Wunden gebissen haben, davon sie        Gnaden Markgraf zu Brandenburg, des            Hat Fenster ‚neing’schlage,
rasend geworden und gestorben ist. Da da-      heiligen römischen Reichs Erz-Kämmerer         Hats Blei davon g’trage,
mals der Herr Mathias Reiger, gewesener        und Churfürst x., bekennen hiermit für         Hat Kugeln draus gosse
Amtsschreiber dortselbst, mit seiner Frau      Uns, Unsere Erben und Nachkommen,              Und d‘ Bauern erschosse.43
die Hausthür öffnet, um zu sehen, was für      Markgrafen und Churfürsten zu Branden-
ein Tumult draußen sei, da hat der Wolf        burg, auch sonsten gegen Jedermännigli-                Nachzügler des schwedischen Hee-
den Herrn Amtsschreiber in den Schlafpelz      chen, daß vor Uns feind kommen Unsere          res berührten auch im Jahre 1646 noch
gefasset und ihn eine gute Ecke fortgezo-      lieben, getreuen und Unterthanen, Bürger-      Beelitz. Die Sebaldsche Chronik sagt:
gen, welchen aber noch ein anderer Bürger      meister und Rathmänner, auch Bürger und                ”Am 10. März 1646 hatten wir bei
gerettet hat, seiner Frau soll er aber auch    Einwohner, gemeiniglich, Unserer Stadt         anderthalb Stunden eine Unruhe in der
den Pelz zerrissen haben, desgleichen auch     Beelitz und haben uns fleißiglichen gebe-      Stadt, denn eine schwedische Patrouille
den Herrn Hauptmann. Das Hauptvieh, das        ten, Wir geruheten gnädiglich, Ihnen ihre      von 28 Mann wollte vorbeiziehen, sie wur-
er biß, ist zum Theil rasend geworden und      alte Freiheit, Briefe und gute Gewohnheit,     de aber vom Commandanten, einem kur-
gestorben. Der Wolf ist dazumal entkom-        die sie von weiland dem Durchlauchtigen        fürstlichen Corporal, der hier lag, auf einen
men, später aber anderswo todtgeschlagen       und Hochgebornen Fürsten, Herrn George         Trunk eingelassen. Es wurden aber beide
worden.”                                       Wilhelm, Markgrafen zu Brandenburg und         Commandanten uneins und kam darüber
    1642 zog die kaiserliche Armee aus         Churfürsten, Unsern in Gott ruhenden           die ganze Stadt in solche Gefahr, daß man
dem Erzstift Magdeburg, wo sie bisher ge-      freundlichen und lieben Herrn und Vatern,      die ganze Bürgerschaft aufbieten mußte
standen hatte, nach der Altmark, in wel-       auch andere Unsere Vorfahren, rechten          und an die Glocken schlagen; doch mußten
cher die schwedische Armee unter General       Markgrafen zu Brandenburg gehabt, und          endlich die Meisten den Wenigsten wei-
Torstensohn sich befand. Den Schweden          noch haben, von neuem zu confirmiren, zu       chen und etliche nicht ohne Stöße fortmar-
zogen die bairischen Truppen durch Sach-       befestigen und zu bestätigen. Das haben        schieren, weil sich unsere Korporalschaft
sen nach. Beelitz erhielt in Folge dessen 10   wir angesehen, Ihre fleißige Bitte auch von    nichts wollte nehmen lassen.”
Tage lang im Februar bairische Garden in       besondere Gnaden wegen und haben Ihnen                 In Betreff der Einnahmen und Aus-
Quartier. Durch ein Streifkorps der Kaiser-    alle ihre Freiheit, Briefe und gute Gewohn-    gaben der Stadt für das Jahr 1646 ergiebt
lichen wurden diese Garden in Beelitz ü-       heiten, als sie die von Unsern lieben Herrn    eine Jahresrechnung des Magistrats aus
berrascht und dabei wurde die Stadt wieder     und Vatern und Unsern Vorfahren, rechten       diesem Jahre Folgendes:
BEELITZER NACHRICHTEN                                 NR. 4 / 13. JAHRGANG                                     22. MAI 2002, SEITE 14

                                             An Besoldung der Herren –                   hen, daß der Chronist darüber aufzuzeich-
                Einnahme.                    An Quartalbesoldung der Diener und ande-    nen nicht für wichtig genug hielt. Er be-
Einnahme vom Bestande aus 1645               ren 18 Thlr. 8 Gr.                          richtet nur, daß die Ernte als reich bezeich-
Schoß-Retardaten 90 Thlr. 11 Gr.             An ausgethanenen Hauptsummen und Zin-       net werden muß bis auf die der Gerste, die
Contribution und andre Retardaten 50 Thlr.   sen 8 Thlr. 8 Gr.                           schlecht ausgefallen war. Die Preise waren
22 Gr.                                       An Ausgabe wegen der Fischerei –            für Gerste 6 Groschen pro Scheffel, für
Bürgerrecht –                                An Ausgaben an Abscheide, Befehlige und     Roggen 7 Groschen pro Scheffel, der Hop-
Einnahme an Vorschoß von der Bürger-         Advokaten-Gebür 9 Thlr. 23 Gr.              fen aber galt 21 Groschen der Scheffel.
schaft –                                     An Ausgaben an Zehrung auf den Reisen               Mit strenger Kälte und gewaltigen
Einnahme von Stätte- und Wegegeldern         und Einmahnungen 13 Thlr.                   Stürmen brach das Jahr 1648 an. Das
und den Jahrmärkten 4 Thlr. 6 Gr.            An Ausgaben zu Stadtgebäuden –              schwedische und französische Heer war
Einnahme an Scheffelziese 30 Thlr. 16 Gr.    An Ausgaben wegen der Ziegelscheunen –      nach Baiern gegangen und war von beiden
6 Pf.                                        An Ausgaben dem Ziegelmeister –             siegreich die Schlacht bei Zusmarshausen
Einnahme an Abschoß von den Ausländi-        An Ausgaben vor Kalk –                      am 29. Mai 1648 geschlagen. Der Krieg
schen –                                      An Ausgaben Ziegelholz zu hauen –           spielte sich in Baiern und auch zum Theil
Einnahme an Alten-Biergelde, großer und      An Ausgaben den Teichgräbern –              noch bis zur Lausitz und Frankfurt an der
kleiner Zuschuß –                            An Ausgaben dem Müller Dehlen               Oder ab, so daß die hiesige Gegend von
Einnahme an Fenster-Zins von den Schnei-     (Diehlen) zu schneiden –                    seinem Schrecken verschont blieb. Der
dern, jeder 2 Groschen –                     An Ausgaben dem Grobschmiede –              wesphälische Friede wurde endlich am 24.
Einnahme an verkauftem Holz und Kiehn        An Ausgaben dem Kleinschmiede –             October 1648 geschlossen und damit ein
8 Thlr. 17 Gr.                               An Ausgabe zum Seyer (Uhr-Zeiger) –         Krieg beendet, wie er schauerlicher nie
Einnahme von den Schustern, jeder 3 Gr. –    An Ausgabe dem Nagelschmiede –              geführt war. Sein letztes Wetterleuchten
Einnahme von den Fleischern 9 Thlr. 17       An Ausgabe dem Stell- und Rademacher –      aber durchzuckte noch die Mark. Der
Gr.                                          An Ausgabe dem Tischler –                   Chronist Sebald sagt davon:
Einnahme von verkauftem Korn 9 Thlr. 12      An Desgleichen dem Seiler –                         ”Für die kurfürstlichen Soldaten ist
Gr.                                          An Desgleichen dem Maurer –                 in diesem Jahre vollauf zu geben gewesen,
Einnahme vom Scharrnzins von den Bä-         An Desgleichen dem Leim-Klicker             außerdem mußten die schwedischen Frie-
ckern –                                      (Leimfieder) –                              densgelder aufgebracht werden.”
Einnahme an Mauersteinen, vom Bestande       An Ausgaben wegen Fließräumen –                     Wie das in der Natur der Sache lag,
7 Thlr. 2 Gr.                                An Desgleichen den Splett-Zeisern –         waren die Lebensmittel nach dem Kriege
Einnahme vom Bestande des Dachsteins –       An Desgleichen dem Glaser –                 theurer geworden, um so mehr, als die Ern -
Desgleichen vom Bestande des Flur-           An Desgleichen dem Heideläufer 4 Thlr. 8    te 1649 schlecht ausgefallen war. Um Mar-
steins –                                     Gr.                                         tini war der Preis des Roggens pro Scheffel
Desgleichen vom Bestande des Kalecks         An Ausgabe wegen der Meierei Kähns-         16 Groschen, der Gerste 14 – 15 Groschen,
(Kalks) –                                    dorf –                                      des Hafers 11 Groschen, der Hirse 1 ½
Einnahme vor Kalek des 1sten Ofens –         An Ausgaben an Verehrung item den Ar-       Thaler pro Scheffel, Die Pocken herrschten
Desgleichen vor Mauerstein von 1sten O-      men und Brandbeschädigten 15 Gr.            in der Stadt und forderten manches Opfer
fen –                                        An Ausgabe von der Stadtgemeinde Rin-       an Menschenleben.
Desgleichen vor Flurstein von 1sten O-       der und das Zuchtschwein zu halten –                Am 4. Dezember kamen aus Leip-
fen –                                        An Ausgabe vor den Seyer zu stellen 4 Gr.   zig einige Reiter und Wagen, die dem Gra -
Desgleichen vor Dachstein von 1sten O-       An Ausgabe an Neuen-Jahr und Opfergel-      fen Magnus aus Schweden gehörten. Sie
fen –                                        de 10 Gr.                                   blieben 2 Nächte in Beelitz und zahlte die
Desgleichen vor Kalk von 2ten Ofen –         An Desgleichen an Botelohn 3 Thlr. 4 Gr.    Stadt dafür 100 Thaler.
Desgleichen vor Mauersteine vom 2ten         An Desgleichen wegen der Gerichten 20               Am 15. Januar 1650 quartierte sich
Ofen –                                       Thlr.                                       der Graf Magnus auf seiner Rückreise nach
Desgleichen vor Flurstein von 2 Ofen –       An Desgleichen den Dienern an Korn –        Schweden selber in Begleitung einiger
Desgleichen vor Dachstein vom 2 Ofen –       An Desgleichen vor Korn –                   Wagen und Reiter auf eine Nacht hier ein,
Einnahme wegen der Gerichte 20 Thlr.         An Desgleichen wegen Dollenscher’s          das der Stadt wieder ziemlich viel Geld
Einnahme vor Miethe von Thor- und ande-      Haus –                                      kostete. Sonst wird aus dem Jahre 1650
renen Häusern 22 Thlr.                       An Desgleichen vor Kriegswesen –            vom Chronisten hinsichtlich des Krieges
Einnahme von Strafe 20 Thlr.                 An Desgleichen an Contribution und          Bemerkenswerthes nicht berichtet. Laut
Desgleichen aus der Rolle –                  Extraordinar –                              Lehnsbriefes vom 7. September 1650 wur-
Desgleichen aus der Schinderei 2 Thlr.       Insgemein 64 Thlr. 9 Gr. 6 Pf.              den dem Hans George von Sichtern die
Desgleichen aus der Spinnewerksstuben –      Zusammen 324 Thlr. 22 Gr.                   Ländereien und Wiesen am Grentzel zu
Desgleichen aus der Badstuben –                                                          Lehen gegeben. Dieser verkaufte am 13.
Desgleichen vom Schweinschneider-            Hiernach war Einnahme 290 Thlr. 19 Gr. 6    Dezember 1672 von den Korn- und Geld-
Dienst –                                     Pf.                                         pächten, welche er von den Grenzelhufen
Desgleichen an jährlicher Miethe von aus-    Ausgabe 324 Thlr. 22 Gr.                    bezog, dem Rath zu Beelitz 1 Wispel Rog-
gethanenen Wiesen und Aeckern 1 Thlr.        Es waren mehr verausgabt als eingenom-      gen und 13 Groschen Zins nebst volligen
Desgleichen von der Bullen-Wiese –           men 34 Thlr. 2 Gr. 5 Pf.                    Obergerichten auf dem Grentzel, auch eini-
Desgleichen von Elias Bahden Wiese –                                                     gen Wiesen für 200 Thaler, bedingte sich
Desgleichen von verkauften Häusern 9    Außerdem waren an Contributionen noch            aber aus, solches alles innerhalb 20 Jahren
Thlr.                                   983 Thlr. Bis 984 Thlr. Gezahlt und mußte        und dann nach halbjährlicher Kündigung
Summa der Einnahme 285 Thlr. 7 Gr. 6 Pf.den Bürgern mithin das Fehlende von etwa         wieder zurückzukaufen.
Dazu an verkauften Roggen und Hafer 5   1000 Thalern auferlegt werden. Wie die-                  Ferner verkaufte Hans Wolfgang
Thlr. 12 Gr.                            selben das Deficit gedeckt haben, ergiebt        von Sichtern, Sohn des Hans George von
Ueberhaupt im Jahre 1646 = 290 Thlr. 19 sich nicht. Auffallend ist, daß in der Rech-     Sichtern, am 15. November 1693 dem Lo-
Gr. 6 Pf.                               nung unter Ausgaben nichts zu Zwecken            renz Knape von diesen Grentzel-Pächten 7
                                        der Kirche und Schule verzeichnet ist,           Scheffel Roggen, 3 Scheffel Gerste, 4
    Dagegen sind Ausgaben gewesen:      wenn nicht die geringe Summe unter               Scheffel Hafer und 2 Groschen 4 Pfennige
An Schoß und Ohrbede (Urbede) 109 Thlr. ”Insgemein” dahin gerechnet werden soll.         Geldzinsen für vorgeschossene 90 Thaler
12 Gr.                                         Die Durchzüge der Soldaten durch          und endlich am 13. November 1693 an Eli-
An Contributions-Retardaten –           Beelitz scheinen 1647 entweder ganz auf-         sabeth Riekin, verwittwete Balacken und
An Scheffel-Ziese 30 Thlr. 16 Gr. 6 Pf. gehört zu haben, oder sind doch so wenige        deren Sohn Andreas Balacken 9 Scheffel
An Universitätsgeld 42 Thlr.            gewesen und mit solcher Ordnung gesche-          Roggen, 4 ½ Scheffel Gerste, 4 ½ Scheffel
BEELITZER NACHRICHTEN                                    NR. 4 / 13. JAHRGANG                                         22. MAI 2002, SEITE 15

Hafer und 3 Groschen 6 Pfennige Zins für       das aber der kurfürstliche Haiderenter ge-      Jahre so oft brauen als er will und kann
ein vorgeschossenes Kapital von 123 Tha-       wahr wurde, weshalb jener vom Rathe in                   ”und ist von Gott dieser Ort, - dafür
ler, alles auf Wiederkauf.                     Haft genommen wurde und nachmals gen            man seiner väterlichen Güte billig danket, -
         Durch kurfürstlichen Erlaß vom 24.    Berlin geführt, allda eine Weile in Haft –      mit einer besonderen Gnade beschenkt,
Januar 1695 wurde der Vertrag mit dem          gelinder Haft – saß, gab es Furcht. Da der      daß hier ein ein guter und gesunder Trunk
Magistrat zu Beelitz auf weitere 20 Jahre      Rath sich seiner aber wieder annahm, kam        fället, sonderlich im März, wenn man La-
verlängert. Heinrich Gottfried von Sich-       er wieder los. Der Rath aber hatte das          gerbier braut. Es hat der weiland berühmte
tern, Sohn des hans Wolfgang von Sich-         Schwein holen lassen, das bei der damali-       Arzt und Astronom Dr. Herhcius einst sein
tern, cedirte demnächst sein Recht des         gen Rathsverwandelung verzehrt wurde.           Gutachten dahin abgegeben, daß im Kur-
Wiederkaufs der dem Magistrat Beelitz          Sonst aber stand den Bürgern frei, Rehe,        fürstenthum Brandenburg zu Bernau, Rup-
verkauften Pächte und Obergerichte am 24.      Hasen, Schweine x. zu schießen. In den          pin und Beelitz die besten und gesundets-
Januar 1700 der Domkirche zu Berlin,           Gärten, St räuchern, auf dem Felde zu           ten Biere gebraut werden. Man braut aber
nachdem er am 20. Januar 1700 von sei-         schießen, in dem hohen Holze aber allein        hier und anderswo im Lande auf ein Mal
nem Wiederkaufsrecht durch Kündigung           mit Netzen zu jagen – aber der Rath hält        große und starke Gebräue, sondern der
Gebrauch gemacht hatte. Der Magistrat          jetzt einen eigenen Schützen in hohem o-        Ordnung nach sollen es 2 W. sein, davon
wollte sich den Verlust der Jurisdiction       der niedrigen Holz zu schießen, oder da,        jedoch nur die Hälfte soll gebraut werden.
über die Feldmark Grentzel nicht gefallen      wo er sonst in der Stadt-Freiheit etwas be-              Ehemals vor langen Jahren brauchte
lassen und wurde deshalb von der Domkir-       kommen kann – wie auch in dem kleinen           man keine Ziese darauf zu geben; doch die
che zu Berlin verklagt. Das Erkenntniß,        Fließ an der Stadt zu fischen, desgleichen      Landesbeschwerungen verursachten, daß
publizirt am 13. September 1754, lautete       auch, aber ohne Kahn, in dem bösen, tiefen      man etwas darauf schlagen mußte. Die
dahin, daß der beklagte Magistrat mit der      Teufelssee, als auch in der großen Seddin-      kurfürstlichen Reverse besagen, daß 1448
prätendirten Jurisdiction über die Grentzel-   schen See: das wird keinem Einwohner            der Markgraf und wie und welcher Gestalt
sche Feldmark, vor Beelitz belegen, abzu-      gewehret.44 )                                   die Schulden vom Lande und von den
weisen und sich aller ferneren Turbation zu            Die Stadt hielt 1654 folgende Märk-     Städten gewälzet werden könnten und ist
enthalten, auch die Kosten praevia liquida-    te ab:                                          unter andern dieses Mittel ergriffen wor-
tione et moderatione zu erstatten schuldig.            Der erste im Jahre fällt auf Dienstag   den, daß man Ziese auf das Bier legen soll-
                                               nach Invocavit in der Fasten, da den Mon-       te, auf jede Tonne 12 Pfennige, es werde
Bei diesem Erkenntniß beruhigte sich der       tag zuvor Flachs und Hirsenmarkt gehalten       im Lande gebraut oder ins Land geführt,
Magistrat nicht, er appelirte, doch wurde      wird, ist also ein Wochenmarkt, denn alle       davon Kurfürst Durchlaucht 8 Pfennige
das Erkenntniß I. Instanz pure bestätigt.      fremden Handwerker dürfen ihn ohne spe-         und die Städte 4 Pfennige haben sollten.
(Aus den Magistrats-Acten S. 1.)               zielle Erlaubniß nicht besuchen. Der 2.         Diese Steuer ist auf 7 Jahre bewilligt wor-
        Mit den Untergerichten des Grent-      Dienstag nach Palmarum, da gleichfalls          den. Zugleich ist aber damals bewilligt
zels wurde 1652 ein Gebhardt zu Beelitz        Tags zuvor Flachs und Hirse pflegt ver-         worden, daß in den 7 Jahren kein neuer
belehnt. (Magistrats-Acten B. 61.)             kauft zu werden, ist auch nur ein Wochen-       Aufsatz irgend einem Gute sollte aufgebür-
        Wie 1648, so war der Winter von        markt. Der 3. ist ein Freimarkt, fällt auf      det werden, wie auch, daß die Prälaten,
1650 auf 1651 sehr hart und schneeig ge-       den Betsonntag vor Himmelfahrt und wird         Grafen, Herren und die von der Ritter-
wesen. Der Frost dauerte vom 2. Dezember       alsdann, wie auch den Tag zuvor wohl            schaft von der Gabe des Biergeldes frei
1650 ab durch 25 Wochen bei vielem             Wolle, Flachs und Hirse verkauft. Der 4.        sein sollten.
Schnee. In Folge dessen war das Fließ über     Ist nur ein Beiläufer und fällt auf den         Anno 1513 bei Lebzeiten des Kurfürsten
sein Bett getreten und hatte großen Scha-      Frohnleichnamstag oder heiligen Blutstag,       Joachim ist benannte Ziese von jeder Ton-
den auf Wiesen und Feldern angerichtet.        wie er im Kalender von dem gemeinen             ne 12 Pfennige neu bewilligt worden, da-
Die Preise der Cerealien stiegen daher be-     Mann genannt wird, ist der Donnerstag           bei sollten abermals andre Grundabgaben
deutend, so daß der Scheffel Korn über 30      nach Trinitatis, da wird nur etwas Saat zu      zurückbleiben, ohne wan 1. eine Fräulein-
Groschen kostete.                              Markte gebracht, Butterbüchsen oder sonst       Steuer zu fordern sei, 2. Krieg entstehe, 3.
        Auch 1652 blieben die Preise hoch,     Klippwerk. Der 5. ist wieder ein Freimarkt      Kurfürstliche Durchlaucht ihre Regalien
für Roggen wurde pro Scheffel 31 Gro-          und kommt den Sonntag vor Bartholomäi,          empfingen und 4. wenn man dem römi -
schen, für Weizen 34 Groschen, für Gerste      des Sonnabends zuvor ist ein guter Flachs-      schen Reiche womit zu Hilfe kommen
19-20 Groschen, für Hafer 18 Groschen          und Hirsemarkt. Der 6. wird Dienstags           müßte.
bezahlt. Die Verwüstungen des 30jährigen       nach Crucis gehalten, den Montag zuvor                   1549 unter Kurfürst Joachim II. ha-
Krieges wurden durch Wiederaufbau von          ist ein vorzüglicher Flachs- und Hirse-         ben die märkischen Städte aus Liebe und
Häusern, Ausbesserung der Stadtmauern,         markt. Der 7. und letzte fällt den Dienstag     Treue und nicht aus Pflicht von jeder Ton-
Anschaffen von Vieh und dergleichen nach       vor dem Christtage, den Montag zuvor            ne Bier 8 märkische Groschen oder 4 Sil-
und nach verwischt.                            wird auch Flachs und Hirse zu Markte ge-        bergroschen 4 Pfg. bewilligt, jedoch daß
        Wegen der Haiden und Holzungen,        bracht.                                         davon die Schlösser, Aemter, Klöster und
die die Stadt erkauft hatte und die zwi-               Aus den inneren Verhältnissen und       andere Gefälle wieder eingelöset werden
schen Seddin, Martinsdorf und Riendorf         Einrichtungen der Stadt Beelitz wird um         sollten.
liegt, war öfter, sogar schon zu der Kur-      1654 berichtet:                                          Da aber die Beschwerungen des
fürsten Joachim II. und Johann Georgs                  ”Das in dem großen Brande 1619          Landes zunahm, ist 1571 eine andere Ver-
Zeiten, also zwischen 1535 und 1598,           abgebrannte Rathhaus wurde so weitläufig        ordnung wegen der Bierziese getroffen
Streit gewesen, der etwa 1654, diesmal         aufgebaut, daß sich dessen keine größere        worden, daß man Ziesemeister in den Städ-
wegen Jagens und Schießens, wieder auf-        Stadt schämen durfte. Es bestanden drei         ten angestellt hat, deren erster allhier Jacob
loderte.                                       Regimenter, die bei eingetretenen Kriegs-       Jocard gewesen ist. Dabei hat man diese
        ”Obwohl die Stadt das Recht hatte,     unruhen in zwei zusammengezogen wur-            und dann jene Weise ergriffen, bald hat
ein Stück Wild zu schießen – die hohe          den. Einem jeden dieser Regimenter waren        man gewisse große Maaße in die Mühle
Jagd allein an Hirschen ausgenommen, die       5 Personen zugeordnet, nämlich ein regie-       gesetzet, darain das Mals geschüttet, bald
man aus schuldiger Unterthänigkeit Kur-        render Bürgermeister, ein Beisitzer – der       hat man es gewogen, dann wieder gewisse
fürstliche Durchlaucht abgetreten hatte, -     auch Consul ist, - ein Kämmerer und zwei        große Säcke geeichet (geeiket) oder be-
so ist doch vom Rathe den Bürgern verbo-       Andere, sammt den Stadtschreiber.”              zeichnet, wie lang, breit und weit einer
ten worden, in der Haide oder im hohen                 Die Gemeinde der Stadt hat 4 Ge-        sein mußte, wovon man 3 ½ Sack zum hal-
Holze nach eigenthäniger Weise zu schie-       werke, denen der Rath jährlich Rechnung         ben Gebräu bestimmte, und weil nicht Je-
ßen, damit nicht Irrung vorgehe und nicht      abgelegt und noch ablegt. Die 1654 thäti-       dermanns Ding es gewesen, solche Säcke
Streit verursacht werde. Als aber Peter        gen Gewerke hießen: Martin Kühne, Da-           zu tragen und sie unbequem fortzubringen
Heintz, ein Leinweber, - der endlich gar an    niel Schröder, Jakob Lüdecke, Hans Tiden.       waren, hat man in einigen Orten bewilligt,
den Galgen gekommen ist – sich unterfing,              Jeder Bürger, der ein Brauhaus hat      zwei kleine, geeichte Säcke, anstatt –eines
in der Haide ein wild Schwein zu schießen,     oder Gelegenheit eins zu bauen, darf im         großen, zu brauchen. Im Anfange hat man
BEELITZER NACHRICHTEN                                     NR. 4 / 13. JAHRGANG                                       22. MAI 2002, SEITE 16




... mit Herrn Heise, Brandenburgisches          dB Veränderungen sind als Verminderung
Straßenbauamt in Potsdam, bestätigte (am        des Lärms oder Erhöhung des Lärms hör-
7.5. den Inhalt einer Aktennotiz von 1997):     bar) wird erst bei einer Halbierung (= drei
die Kreuzung B 246 /L 88 einschließlich         dB) der Verkehrmengen erreicht (was in
Einbindung Krobshof wird ohne jedwede           der Clara-Zetkin-Straße mit der Anbindung
andere Straße gebaut. Weitere Straßenan-        nie erreicht wird), eine Verdopplung des
bindungen sind für diesen Kreisverkehr          Verkehrs (= Erhöhung um 3 dB, also hör-
keine Bedingungen, um den Kreisverkehr          bar) wird in der K-L-Str./ H-Löns-Str. bei
zu bauen.                                       einer Anbindung an den Kreisverkehr auf
Das Straßenbauamt wird sich aber einem          jeden Fall erzielt, da die Straßen jetzt nur
Wunsch der Stadt nicht verschließen, wei-       wenig befahren sind.                           Altstadtkern Holperpflaster!“. Bei einer
tere Straßen an den Kreisverkehr anzubin-       Also: das erträumte und löbliche Ziel einer    Anfrage des Planungsbüros im Ratssaal
den, wenn es gewünscht wird, und die            Lärmminderung tritt in der Clara-Zetkin-       des Beelitzer Rathauses an die geladenen
Stadt alles bezahlt. Die Sanierung der B        Str. nicht ein, die zusätzliche Verkehrslast   Betroffenen, will keiner eine derartige
246 aber kann aus finanziellen Gründen          liegt dann aber hörbar auf den Gemeinde-       Pflasterung. Warum trifft dann die Stadt-
nicht vor 2003/2004 beginnen.                   straßen.                                       verordnetenversammlung eine Entschei-
                                                                                               dung gegen den Willen der Mehrheit der
Welche Straßen und Wege schließen in      2. Mit der Anbindung der K-L-Str. an den             Betroffenen?
Beelitz an den geplanten Kreisverkehr an? Kreisverkehr wird die einzige noch intakte           Ich denke, hier ist ein breites Betätigungs-
Die hintere Erschließung von Krobshof     Parkfläche und die einzige durchgehende,             feld für Regierende als auch die Oppositi-
führt genau auf den Kreuzungsbereich und  für Fußgänger und Radfahrer als Vor-                 on in sachlichem Streit den Bürgern zur
wurde so auch in die Planungen des Stra-  fahrtsweg ausgerichtete, Verbindung von              Seite zu stehen.
ßenbauamtes übernommen. Weitere direk-    Beelitz-Heilstätten, Beelitz-Kiefernwald in          Jahrelanges Donnern von Schwerlastern
te Zuführungen gibt es nicht.             die Innenstadt zerstört durch eine Trompe-           hat die alten Häuser bis in die Grundmau-
                                          tenanbindung von ca 7-8 m.                           ern erschüttert. Bei den Anliegern lagen
Warum kam der Gedanke auf, die Karl-      Jegliche Regelungshilfen für benachteiligte          die Nerven bloß. Risse in den Mauern,
Liebknecht-Straße durch den Park eng am Verkehrsteilnehmer (Ampel ist an der                   vom Keller bis unters Dach, sorgten für
Russenfriedhof vorbei an den Kreisverkehr Kreisverkehrseinbindung nicht möglich)               einen nicht zu schätzenden Schaden. Die
anzubinden?                               sind eine Benachteiligung der nicht moto-            Wurzeln der Straßenbäume sind bis in die
Die Verwaltung erhofft sich mit dieser    risierten Verkehrsteilnehmer und ist eine            Keller gewachsen. Die weit ausladenden
Quasi-Westumgehung für den überörtli-     deutlich Verschlechterung der Mobilitäts-            Kronen verdunkeln nicht nur die Räume
chen Verkehr von Belzig Richtung Pots-    bedürfnisse, die Kinder, Senioren, Roll-             der Wohnungen, sondern verstopfen jähr-
dam eine deutliche, und zwar spürbare     stuhlfahrer, Fußgänger, Radfahrer u.a.               lich mit ihrem Laubfall die Regenrinne.
Entlastung der Clara-Zetkin-Straße vom    haben und durch das Gehen in ruhigen                 Wen interessiert das? Wer kümmert sich
Verkehrslärm des Durchgangsverkehrs.      grünen Bereichen befriedigen wollen.                 darum?
                                                                                               Von finanzieller Umlage auf die Grundstü-
1. Diese Vorstellung ist durch zwei Stel- 3. Wie wird das Verfahren jetzt weiterge-            cke ist noch gar nicht gesprochen.
lungnahmen des Amtes für Immissions-      führt?                                               Am 15.04.2002 fand um 18.00 Uhr in der
schutz (1995 und 2002) widerlegt worden. Dr. Elke Seidel                                       Diesterweg-Grundschule die 3. Sitzung der
Eine spürbare Verminderung des Lärms ( 3                                                       Stadtverordnetenversammlung statt. Der
                                                                                               ehrenamtlichen Arbeit gilt meine Anerken-
                                                                                               nung. Der Umfang, der zu bearbeitenden
                                                                                               Themen ist erschreckend arbeitsintensiv
                                                                                               und verlangt jedem außerordentliche Fach-
                                                                                               und Sachkenntnis ab. Achtundvierzig Ta-
                                                                                               gesordnungspunkte zusammengenommen,
Die Wahlen sind entschieden, Beelitz hat        Was mich schlaflos macht, ist die Tatsa-       öffentlicher und nichtöffentlicher Teil, las-
einen Bürgermeister, der Wahlkampf ist          che, dass mit dem Ausscheiden von Herrn        sen für die Abarbeitung von 18.00 – 24.00
beendet und die Kommunalverwaltung              Gleitsmann auch meine Arbeit in diesem         Uhr nur 7,5 Minuten Zeit je TOP im
kann wieder konstruktiv arbeiten.               Zusammenhang beendet werden soll. Vor          Durchschnitt. Es macht mir Sorge, wenn
Meinen herzlichen Glückwunsch!                  allem bekomme ich Mitteilung darüber,          Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen
Als erstes möchte ich mich herzlich bei         wenn schon alles entschieden ist.              werden.
Herrn Gleitsmann, dem Leiter des Bauho-         Das ist aber noch längst nicht alles, was      Wen interessiert heute noch, ob ein Ande-
fes, für eine achtjährige gute Zusammenar-      mir Sorgen macht und mich bewegt, dass         rer schlaflose Nächte hat?
beit bedanken. Er hat das Rentenalter er-       ich nicht mehr zur Ruhe komme.                 Ellenbogen hoch! Schadenfreude ist in!
richt und scheidet in seiner Funktion als       Die Ortsumgehung Beelitz hat mit betrof-       Es könnte aber sein, dass es Betroffene
Zuständiger für den Stadtwald Beelitz aus.      fen und finanziell geschädigt, wie viele       gibt, die nicht Opfer sein wollen. Dann
Für mich als zuständiger Revierförster war      andere Eigentümer von Anliegergrundstü-        müssen wir gemeinsam etwas mit den Ent-
Herr Gleitsmann selbst im fachlich, sachli-     cken auch. Die Innenstadt hat ihre Entlas-     scheidenden tun, um persönlichen Schaden
chen Widerstreit ein Partner an meiner Sei-     tung. Des Einen Leid ist des Anderen           zu verhindern.
te. Das Ergebnis dieser gemeinsamen Ar-         Freud!                                         Ich sitze dienstags zur öffentlichen Förster-
beit ist ein forstliches sowie ein jagdliches   Erschütternd für mich war, zu erfahren,        sprechstunde von 16.00 bis 18.00 Uhr in
Nutzungskonzept für den Stadtwald, wel-         dass ich auf Ausgleich und Ersatz keinerlei    der „Alten Posthalterei“ zum Verkauf von
ches als Vorlage zum Stadtverordnetenbe-        Einfluss hatte. Es besteht kein Rechtsan-      Holz aus dem Stadtwald und zur Beratung
schluss erarbeitet wurde und als solche be-     spruch                                         von Waldbesitzern. Hier ist sicher auch
schlossen ist. Die praktische Umsetzung         So geht es nun mit den Straßenbaumaßnah-       Zeit für ein Gespräch.
war der zweite Teil der gemeinsamen Ar-         men in der Berliner Straße weiter? Be -        Karl-Heinz Schüler
beit.                                           schlossen ist: „Wir wollen im historischen
BEELITZER NACHRICHTEN                                     NR. 4 / 13. JAHRGANG                                         22. MAI 2002, SEITE 17


                                                                                                     Gegendarstellung
                                                                          zum Artikel: Die sogenannte
                                                                         "Pressefreiheit“ von H. Thiele
                                    Frau Heise den Stoff für Vorhänge
Leserbrief vom Kulturverein 4. Dassbestellt hatte, entspricht ebenfalls (Beelitzer Nachrichten Nr. 3 vom
                            bereits
Fichtenwalde e. V.          nicht der Wahrheit. Sie hat lediglich ent-              24.04.02)
Als Stellungnahme auf den Leserbrief von        sprechend einer Bitte von Herrn Wardin      Es steht mir nicht zu, mich über die An-
Frau Heike Thiele am 15.4.02 in den             und Herrn Scheiper einen Kostenvoran-       sichten anderer Leserinnen und Leser zur
PNN und am 24.4.02 in den Beelitzer             schlag eingeholt und diesen dem Büro von    Pressefreiheit in unserem Lande und im
Nachrichten.                                    Herrn Wardin übermittelt. Dass für An-      Besonderen der MAZ und PNN zu äußern.
                                                schaffungen im öffentlichen Haushalt übli-  Da ich aber davon ausgehe, dass die Leser
In dem Brief ging es u. a. um Aktivitäten       cherweise drei Kostenvoranschläge vorlie-   der Beelitzer Nachrichten nicht alle den
des Kulturvereins Fichtenwalde e. V. und        gen müssen, wusste sie nicht und hatte im   von mir unter der Überschrift „schlechte
dabei die Beschaffung des Blüthner-             guten Glauben gehandelt.                    Verlierer“ in der MAZ o. PNN veröffent-
Konzertfügels. Bedauerlicherweise hat die       5. Dem Kulturverein gegenüber gab es bis-   lichten Leserbrief inhaltlich kennen, möch-
Verfasserin mehrere unwahre Behauptun-          her keine Beschwerden der Mieter über       te ich die offensichtlich aus der – schlech-
gen aufgestellt. Es liegt uns daran, dass die   Lärmbelästigungen durch unsere Konzerte.    ten Verlierer Ecke – kommenden unsachli-
Öffentlichkeit korrekt informiert ist:          Z. B. bei dem Dixielandkonzert im vergan-   chen Behauptungen der Frau Thiele richtig
1. Es wird behauptet, dass die Finanzie-        genen Herbst wurden die Mieter vorher       stellen. In meinem, aus Sicht von Frau
rung durch eine Spendenaktion des Kultur-       persönlich um Verständnis für den erhöh-    Thiele zu schnell(?) veröffentlichten Arti-
vereins erfolgen sollte. Richtig ist jedoch,    ten Geräuschpegel gebeten. Alle zeigten     kel habe ich lediglich die Tatsache kom-
dass der Ortsbeirat zu einer Spendenaktion      sich einsichtsvoll.                         mentiert, dass Herr Wardin das Votum der
aufgerufen hat, die vom Ortsbürgermeister       Zusammenfassend stellt der Vorstand des     Wähler im Gebiet der neuen Stadt Beelitz
Herrn Dr. Köhn unterzeichnet wurde.             Kulturvereins Fichtenwalde daher fest:      auf sich vereint hat und damit der eindeuti-
2. Das Kammerkonzert am 16. März 2002           Wir sind engagierte Bürger, die ohne Hin-   ge Sieger der Bürgermeisterwahl ist und
war gar nicht mit einem Klavierbeitrag ge-      wendung zu irgendeiner Partei zur Erwei-    ich die Reaktion der Wahlverlierer nicht
plant, wie unserer Jahres-übersicht zu ent-     terung des Kulturlebens in Fichtenwalde     nachvollziehen kann. Mit dieser, meiner
nehmen ist. Dass also der Flügel an diesem      beitragen möchten, und wir wehren uns       Meinung befinde ich mich in Übereinstim-
Abend nicht zum Einsatz kam, lag keines-        dagegen, in Auseinandersetzungen zwi-       mung mit den 2543 Wählerinnen und
wegs an einem Defekt. Weshalb Frau              schen Parteien hineingezogen zu werden.     Wählern, die Herrn Wardin in der Stich-
Thiele dann mit einer gewissen Häme von         Wenn also Frau Thiele Einwände gegen        wahl ihre Zustimmung erteilten. Außer-
nur 18 Konzertbesuchern berichtet, verste-      das Vorgehen einzelner Vertreter der SPD    dem erkläre ich, dass ich mich gegen sol-
hen wir in diesem Zusammenhang nicht.           glaubt vorbringen zu müssen, ist es äußerst che ehrabschneidende Unterstellungen ver-
3. Der erwähnte „Defekt“ stellte sich als       unfair, uns mit Unwahrheiten in diese Que-  wahre, beide zitierte Zeitungen seien ver-
Riss einer Agraffe dar, der wahrscheinlich      relen mit einzubeziehen, und wir erwarten   dächtig mit mir eine unheilige CDU-PDS-
beim Transport erfolgte.                        ihre Entschuldigung.                        Allianz eingegangen zu sein. Ich äußere
Er konnte inzwischen ohne größeren finan-       Kulturverein Fichtenwalde e. V. Eleonore    mich seit Jahren in Leserbriefen zu sportli-
ziellen Aufwand behoben werden.                 Raatz (Stellv. der Vorsitzenden)            chen, politischen, kulturellen Ereignissen,
                                                                                            zur Seniorenarbeit und zu den Aktivitäten
                                                                                            unserer Fichtenwalder Sicherheitspartner.
                                                                                            Auf das Erscheinen meiner Zuschriften
                                                                                            und Artikel habe auch ich bis zu mehreren
                                                                                            Wochen gewartet. Daraus jedoch abzulei-
                                                                                            ten, dass die Pressefreiheit gefährdet ist
                                                Am 30.04/ 01.05.2002 wird geschrieben,      oder meine Meinung nicht mit der Auffas-
Zur Situation der TAN                           dass sich o,g. Unternehmen in einer furcht- sung der jeweiligen Redaktionen konform
GmbH Beelitz                                    bar ernsten Situation befindet. Das Unter- wäre, ist mir selbst bei böswilligster Be-
Seit Monaten sind immer wieder Artikel          nehmen hat Außenstände aus der Jahres-      trachtung nicht eingefallen. Dass ich aber
zur Situation der TAN GmbH in der Presse        verbrauchsabrechnung von ca. 205.000 € mit meiner Feststellung, dass die Wahlver-
zu lesen.                                       ( 400.000 DM ), weil die Kunden wegen       lierer sich als schlechte Verlierer präsen-
Für den Leser ist so mancher Artikel ver-       der anstehenden Erhöhung der Gebühren       tieren richtig liege, erscheint mir nun noch
wirrend und irreführend z.B.:                   verunsichert sind. Wo ist der Zusammen-     stimmiger. Manfred Staab
In der ersten Ausgabe der Beelitzer Wasser      hang zwischen einer Abrechnung des ver-
Zeitung Sept. 2001 konnte man lesen, dass       brauchten und der zukünftigen Gebühren-
die TAN GmbH auf einem soliden wirt-            anhebung die noch nicht beschlossen ist ? sich bitte bei uns, es erfolgt dann eine Kor-
schaftlichen Fundament steht.                   Für mich eine nicht nachvollziehbare Be- rektur der vorläufigen Abschläge“ ! Es gibt
                                                gründung. Die Zahlung verzögert man,        keinen Verweis auf welcher Grundlage
In der MAZ vom 25.10.2001 las man dann,
dass die Abwassergebühr unter 9,00 DM           wenn die finanziellen Mittel nicht ausrei- dieser Aufschlag erhoben wird. Nach dem
( 4,60 € ) bleibt,                              chen oder der Bescheid unverständlich       Motto, wer sich nicht meldet, zahlt die hö-
                                                bzw. nicht korrekt ist.                     heren Abschläge.
auch eine Aussage des Bürgermeisters im                                                     Bei der Abrechnung wurden nicht wie
Wahlkampf und jetzt schon die erste Täu-        Die letzte Jahresverbrauchsabrechnung
                                                vom 26.02.2002 ging uns am 06.03.2002       sonst üblich die eingezahlten Abschläge
schung, nach 4 Wochen. Die Zahlen waren                                                     verrechnet, sondern
bekannt, warum nicht den Bürgern reinen         zu, einige Straßenzüge erhielten die Be-
Wein einschenken?                               scheide vier Wochen später. Ich benötigte die in Rechnung gestellten Abschläge. Dif-
Dazu das Zitat des Geschäftsführers „Dies       schon einige Zeit um Licht in das Zahlen- ferenzen werden als Restforderung/ Gutha-
ist eine politische Grenze, unter der wir       gewirr zu bekommen. Bei der Berechnung ben ausgewiesen. Für den Kunden, der die-
                                                der neuen Abschläge stellte ich fest, das   se Materie nicht kennt, ist das sehr verwir-
auch bleiben werden“. Lt. MAZ vom                                                           rend.
24.04.02 hat der Geschäftsführer der TAN        ca. 4% aufgeschlagen wurden. Nach
den Einwohnern von Seddin und Umge-             schriftlicher Anfrage bei der TAN GmbH Über diese Änderung wurde keine Infor-
                                                erhielt ich nach ca. 4 Wochen folgende      mation von der TAN GmbH an die Kun-
bung erklärt, das der Abwasserpreis auf
4,85 € (9,48 DM) steigt. Mit der anstehen-      Antwort: „In der Festlegung der neuen Ab- den versandt,
den Erhöhung liegen wir über dieser „           schläge wird generell ein Aufschlag von     wie bereits die Änderung der Kundennum-
politischen Grenze“, wie schon so oft nur       ca. 4% festgeschrieben. Sollten Sie damit
                                                nicht einverstanden sein, so melden Sie                              (Fortsetzung auf Seite 18)
leere Worte.
BEELITZER NACHRICHTEN                                   NR. 4 / 13. JAHRGANG                                      22. MAI 2002, SEITE 18

(Fortsetzung von Seite 17)                    ohne Ende.                                    die Füße fallen.
mer im vergangenem Jahr nicht mitgeteilt      Beim Lesen diverser Artikel, gewinnt man      Noch ein Wort zur Äußerung der Belas-
wurde.                                        den Eindruck, dass die tatsächlichen Bege-    tung des Unternehmens durch Abschrei-
Der Umgang mit finanziellen Mittel zeigt      benheiten                                     bungen.
sich am folgendem Beispiel der Gruben-        ( rückläufiger TW-Verbrauch, Einwohner-       Abschreibungen sind eine rechnerische
entleerungen.                                 anstieg nicht wie geplant ) bei der Planung   Erfassung der Wertminderung betriebli-
Die Bürger, die ordnungsgemäß und regel-      keine Berücksichtigung fanden. Diese Ent-     cher Vermögensgegenstände. Wenn Inves-
mäßig ihre Grube entleeren lassen, beka-      wicklung ist doch nicht erst seit heute er-   titionen getätigt werden, entsteht die finan-
men nicht zeitgleich ihren Bescheid. Für      kennbar, die Tendenz                          zielle Belastung.
die Entleerungen des Monats Februar er-       nach unten ist seit Jahren vorhanden und      ????? spart das Steuern ??????
hielten sie die Bescheide erst im April mit   bekannt. ( mon. in den Beelitzer Nachrich-    Bei der geschilderten Arbeitsweise glaube
einer Fälligkeit von 4 Wochen. Dafür ging     ten veröffentlicht)                           ich, ist die Zufriedenheit der Kunden auf
ihnen danach jede Woche ein Bescheid zu       Das die Zins- und Tilgungsleistungen eine     der Strecke
für die zwischenzeitlichen Entleerungen.      sehr hohe finanzielle Belastung für das Un-   geblieben. Oder ist es beabsichtigt, die
Da stellt sich die Frage, wie wurden die      ternehmen sind,                               Kunden in Unwissenheit zu lassen?
Entsorgungsunternehmen bezahlt oder be-       kann niemand verschönen. Diese Kosten         Über die Situation der TAN GmbH wurde
kamen sie ihr Geld auch erst mit 3 Mona-      sind planbar und nicht plötzlich vorhanden.   viel geschrieben und geredet, jetzt muss
ten Verspätung ? Oder wurde gar eine          Die Zahlungen werden bereits bei Ab-          endlich eine Lösung her. Unter den soge-
Zwischenfinanzierung vorgenommen? Das         schluss der Kreditverträge festgeschrieben,   nannten Altlasten ( Bau Kläranlage ) muss
Mahnverfahren z.B. für Bescheide              und sind somit auf vereinbarte Laufzeit       ein Schlussstrich gezogen werden. Die Ze-
( Grubenentleerungen ) erfolgte auch erst     berechenbar. Wenn man den Zeitungsarti-       che zahlt sowieso der Bürger, aber es muss
Monate später. Eine sehr eigenwillige Ar-     keln Glauben schenken darf, hat die TAN       eine erträgliche Lösung her.
beitsweise, wo dem Unternehmen laut           über ihre finanziellen Belastung hinaus       D.M., Beelitz
Aussagen des GF finanzielle Mittel fehlen     Kredite aufgenommen, die ihr heute auf


                                                                                                       Abschied
                                                                                            Im März diesen Jahres musste ich meinen
                                                                                            Mann zur letzten Ruhe bestatten lassen. Es
Fragen kennen keinen Feierabend               Punkte-Programm für eine sozial gerechte      sollte ein würdevolles Abschiednehmen
DAK seit Februar telefonisch länger er-       Gesundheitspolitik hat die Kaufmännische      sein. Es verlief auch alles nach meinen
reichbar                                      Krankenkasse – KKH mit Blick auf die          Wünschen (außer Spinngewebe in der Hal-
Immer mehr Menschen wollen auf klassi-        kommende Bundestagswahl jetzt in Leip-        le). Bis ich das Erdloch sah. Man kann
sche Öffnungszeiten von Banken, Behör-        zig aufgestellt. Das Versicherungsparla-      kaum von einer Gruft sprechen. Es war so
den und auch Krankenkassen keine Rück-        ment der viertgrößten bundesweiten Kasse      entwürdigend, als wolle man ein verende-
sicht mehr nehmen. Sie fragen ihren Kon-      fordert eine gezielte Beseitigung der noch    tes Tier vergraben. Es entsprach weder
tostand per Telefon ab und buchen ihre        bestehenden Unter-, Über- und Fehlversor-     Größe noch Tiefe der Urnenstelle. Ich
Reise per Internet. Dieser Entwicklung        gung, damit die gesetzliche Krankenversi-     glaube nicht, dass das Beelitzer Kirchen-
trägt auch die DAK Rechnung: Seit Febru-      cherung(GKV) langfristig erhalten und         amt mit solchen Mitarbeitern, die jetzt für
ar können sich die Versicherten unter dem     angesichts der demographischen Heraus-        diese Anlage verantwortlich sind, sich ein
Moto DAKdirekt länger telefonisch bera-       forderungen krisenfest ausgestaltet werden    Lob verdienen oder rühmen können. Man
ten lassen: Von acht Uhr morgens bis acht     kann. Strikt abgelehnt wird in der KKH-       sollte diese Leute für solche Aufgaben
Uhr abends sind dann Kundenberater der        Resolution eine Aufteilung in Grund- und      schulen und nicht nur an Geldeinnahmen
Kasse unter der Telefonnummer 01801-          Wahlleistungen und damit eine Zwei-           denken. Frau Mischke, die sich perfekt
325325 zum Ortstarif zu erreichen.            Klassen-Medizin.                              eingearbeitet hatte und für Ordnung und
Birgit Krafft, Bezirksgeschäftsführerin der   Weiter verlangt die Kaufmännische zum         Sauberkeit auf den pflegebedürftigen
DAK legt Wert auf die kompetente Bera-        Erhalt der sozialen Krankenversicherung:      Friedhof sorgte, war wohl für manche Leu-
tung unter der neuen Service-Nummer: „        - ein einheitliches umfassendes Leistungs-    te nicht tragbar. Der Mohr hat seine Schul-
Bei uns antworten DAK-Mitarbeiter selbst.     angebot auch in Zukunft, daneben Zusatz-      digkeit getan. Selbständiges Arbeiten und
So stellen wir sicher, dass die Fragen der    angebote z.B. für den Versicherungsschutz     Denken mit Gefühl sind wohl hier nicht
Versicherten sofort fachkundig beantwor-      im Ausland,                                   mehr gefragt. Auch ein tröstendes Wort
tet werden. Das hätte ein externes Call-      - die kurzfristige Wiedereinführung der       oder ein Streicheln können für Trauernde
Center, dessen Mitarbeiter Anrufe nur no-     Arzneimittelbudgets sowie eine Positivlis-    gut tun. Ich hoffe, dass sich hier bald etwas
tieren und einen Rückruf versprechen,         te, den halben Mehrwertsteuersatz bei Arz-    ändert, denn die letzte Ehre für den Ver-
nicht leisten können.“                        neimitteln und die Zulassung von Versand-     storbenen ist das Einzigste, was man noch
Wer als DAK-Versicherter beispielsweise       apotheken,                                    geben kann.
abends ins Krankenhaus komme und wis-         - einen sachgerechten Risikoausgleich un-     Ingrid Polenz und Trauergäste
sen möchte, ob seine Krankenkasse die         ter den Kassen ohne entsolidarisierende
Kosten für eine Haushaltshilfe übernimmt,     Fehlsteuerung,                                zu Lasten und auf Kosten der Versicher-
müsse nicht mehr bis zum nächsten Tag         - die Abschaffung der Sonderrechte für        ten“ betrieben. Auch der Versuch, die Arz -
mit seiner Frage warten, erklärt Birgit       Betriebs- und Innungskrankenkassen bei        neiausgaben zu begrenzen, sei völlig unzu-
Krafft. Auch die Mutter, die kurz vor Fei-    der Gründung, Fusion und Öffnung von          reichend. Garadezu skandalös sei, dass die
erabend im Sanitätshaus noch Fragen zur       Kassen,                                       neue Aut-idem-Regelung – die Auswahl
Kostenübernahme des Inhaliergerätes für       - die Versicherungspflicht für alle abhän-    geeigneter, preiswerter Wirkstoffe durch
ihr Kleinkind habe, bekomme nun sofort        gig Beschäftigten bei gleichbleibender Bei-   Apotheker – offenbar durch eine gezielte
eine Antwort.                                 tragsbemessungsgrenze und ohne Einbe-         Preispolitik unterlaufen werden solle. Kai-
Die DAK ist mit rund sechs Millionen Mit-     ziehung von Miet- und Zinseinnahmen.          luweit: „Diese Regierung hat vor den Wirt-
gliedern und rund acht Millionen Versi-       Scharf kritisierte KKH-Vorstandschef Ingo     schaftsinteressen der Pharmaindustrie
cherten Deutschlands zweitgrößte Kran-        Kailuweit (Hannover) in Leipzig die unzu-     längst kapituliert.“ Nach Auffassung der
kenkasse.                                     längliche Mengensteuerung bei den zu er-      KKH wäre die nächste Strukturreform im
                                              wartenden Fallpauschalen im Krankenhaus       Gesundheitswesen ohne eine rationale Arz-
KKH stellt Forderungen an eine sozial         sowie die von den Ländern durchgesetzten      neimittelpolitik zum Scheitern verurteilt.
gerechte Gesundheitspolitik                   Sonderregelungen für Krankenhäuser im
Leipzig/Hannover, 19.4.2002 – Ein 9-          ländlichen Raum. Hier werde „Artenschutz
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                        SPORT
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                        SPORT
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  Ein neuer Schulhof für                        durch Veranstaltungen wie z. B. Kuchen-       Die Schüler der Klassen 2, 3 und 4 der All-
                                                basare oder ein Familiensportfest.            gemeinen Förderschule Beelitz möchten
       Fichtenwalde                             So werden wir im Herbst sicher nicht nur      sich auf diesem Weg recht herzlich für den
Inmitten unserer Fichtenwalder Waldge-          einen neuen Schulhof erhalten, sondern mit    schönen und lehrreichen Tag bedanken.
meinde liegt für alle Besucher als Orientie-    Stolz Auf Selbstgeleistetes blicken können.
rungspunkt gut sichtbar unsere Grundschu-       Auch wird damit ein Stück Zusammenge-
le. Es ist noch nicht lange her, dass wir die   hörigkeitsgefühl in unserer Gemeinde wei-      "Mach mit, mach´s nach,
Einweihung des rekonstruierten und damit        terentwickelt.                                    mach´s besser!"
                                                In diesem Sinne werden wir dann wieder
                                                                                              – Fichtenwalder Grundschule holte
völlig veränderten ehemaligen Plattenbaus
gefeiert haben.                                 einmal eine festliche Einweihung begehen
Einer umsichtigen Gemeindepolitik ist es        können.                                       den Pokal
zu verdanken, dass an diese Aufgabe nicht                                                     Am 04. 05. 2002 fand das fünfte von sechs
halbherzig herangegangen, sondern ein                                                         Regionalfinals des Landeswettbewerbes „
ganzer Komplex von Maßnahmen geplant                "Bücherwürmer"                            Mach mit, mach´s nach, mach´s besser“
wurde, um unseren Kindern optimale Be-                                                        mit Adi und Jacki auf Brandenburg Tour
dingungen für ihre Entwicklung zu bieten.              in Beelitz                             2002 in Rathenow (Havellandhalle) statt.
Dazu gehörten auch die Errichtung einer         Am 19.04.2002 fanden sich 46 Kinder der       Am Start waren die besten Grundschulen
Kleinsportanlage hinter der Schule und die      Klassen 1a und 1b in der Stadtbibliothek      der Landkreise Potsdam-Mittelmark und
Rekonstruktion der Kita                         Beelitz ein.                                  Havelland. Nach der Eröffnung des Regio-
Nun soll der nächste Schritt in Angriff ge-     Gespannt warteten sie auf die „               nalfinals durch den Bürgermeister der
nommen werden – die Erneuerung und              Bücherwürmer“ aus Potsdam. In der nun         Stadt Rathenow und einer zünftigen Pop-
Verschönerung unseres Schulhofes.               folgenden Stunde bewiesen die begeister-      gymnastik ging es in die Warm up-
Noch vor der Gemeindegebietsreform wur-         ten Schüler, was sie schon über Märchen       Runden. Die 6 Mädchen und 6 Jungen der
de der Beschluss gefasst und wird nun um-       wissen. Zur Belohnung erhielt jedes Kind      Klassen 2 – 4 übten die verschiedenen
gesetzt. Gemeindevertreter, Eltern, Schüler     ein kleines Geschenk, und die besten Mär-     Staffeln, die ohne Wertung durchgeführt
und Lehrer haben gemeinsam über die             chenkenner wurden extra belohnt.              wurden. Bei den Halbfinals und vor allem
Auswahl eines geeigneten Projektes bera-        Als Sarah zum Schluss unter ihrem Stuhl       beim Finale waren die „Fichtenwalder“
ten. Viele Aspekte mussten dabei berück-        die „goldene Zaubernuss“ fand die ihr in      sehr aufgeregt. Sie wollten sich als Vorjah-
sichtigt werden, wie natürlich die Kosten,      der Spargelzeit „3 Wünsche erfüllen           ressieger unbedingt die Fahrkarte zum
die Nutzungsmöglichkeiten durch Schule          kann“, waren Aufregung und Freude kaum        Landesfinale sichern. Nach der MAZ-
und Kita, der Publikumsverkehr,                 zu bremsen.                                   Staffel der Skeletonstaffel und dem Quiz „
Sicherheitsbestimmungen usw.                    Den potentiellen Bibliotheksbenutzern hat     Schnell und Hell“ führten die Rathenower
Wichtig war uns auch, dass die Schüler bei      dieser „etwas andere Unterricht“ gefallen,    und die Fichtenwalder Grundschulen
der Gestaltung ihres Schulhofes mit einbe-      und sicher werden sie gern wiederkom-         punktgleich vor Borkheide, Werbig und
zogen Werden und an einem Objekt eine           men.                                          Bergholz-Rehbrücke. Die Anspannung bei
kreative Eigenleistung zeigen können. So        Ein Dankeschön an Frau Kasten für die         den Kindern und bei den Zuschauern sowie
haben wir uns für den Bau einer Sitzmauer       Einladung.                                    Fans der Mannschaften war enorm hoch.
entschieden, die auch für ein „grünes Klas-     I. Henneberger                                Bei der Jungen- und Mädchenstaffel und
senzimmer“ oder Schulveranstaltungen                                                          der Sprintstaffel lieferten sich beide Mann-
genutzt werden kann.                                                                          schaften ein packendes Duell. Unerstützt
Die Ziegelsteine dafür werden von den
Schülern selbst hergestellt. In der Ziegelei
                                                             Danke!                           durch die jubelnden Fans und des Sportleh-
                                                                                              rers konnten die Fichtenwalder auch die
                                                In Vorbereitung unseres Schulfestes am        große SC Potsdam-Abschlussstaffel knapp
Glindow wird jedes Kind die Möglichkeit         24.05.2002 führten wir unter dem Motto „      für sich entscheiden. Bei der stimmungs-
haben, nach eigenem Entwurf seinen per-
sönlichen Stein mit                             Spargel“ einen Projekttag in Schlunken-        vollen und mit Spannung erwarteten Sie-
dem Namen und Mo-                                                                              gerehrung durften die Fichtenwalder mit
tiven zum Thema „                                                                              34 Punkten den Siegerpokal, Urkunden,
Unser Wald“ zu ges-                                                                            Preise und den Gutschein für das Landes-
talten. Die Arbeit an                                                                          finale in Potsdam entgegennehmen. Die-
dem Projekt wird au-                                                                           ses findet am 24. Mai 2002 im Lustgarten
ßerdem von Mitarbei-                                                                           und am 25. Mai 2002 im Sterncenter statt.
tern des Vereins                                                                               Beginn dieser Wettbewerbe ist jeweils
"Gebrannte Erde“,                                                                              10.00 Uhr. Ein würdiges Ende wird das
von Künstlern und der                                                                          Landesfinale am 25. 05. 2002 mit der Sie-
Universität Potsdam                                                                            gerehrung durch den Oberbürgermeister
pädagogisch und                                                                                Herrn Platzeck und zahlreichen prominen-
künstlerisch begleitet.                                                                        ten Sportlern und Sponsoren finden.
Die Vorarbeiten an                                                                             Wünschen wir den Fichtenwalder Grund-
der Schule wurden im                                                                           schülern viel Erfolg und eine große Fan-
Kunstunterricht ge-                                                                            gemeinde, bevor Adi & Jacki und alle
leistet und haben bereits schöne Ergebnisse                                                   sportbegeisterten Kinder wieder rufen: „
gezeigt, sowie die Begeisterung der Kinder      dorf durch. Unterstützt wurden wir dabei      Mach mit, mach´s nach, mach´s besser!“
geweckt für dieses Projekt und die              von Herrn Rieck und dem Spargelbauer,         R. Neugebauer, Sportlehrer
Idee, etwas Bleibendes an ihrer Schule hin-     Herrn Falkenthal. Wir lernten die große
terlassen zu können.                            Spargelanlage mit den vielen Maschinen
Die Finanzierung durch die Gemeinde             sowie die Verarbeitungshalle kennen und
steht weitestgehend. Zusätzliche Förder-        erfuhren viel Wissenswertes über den
mittel wurden beim Ministerium beantragt        Spargel. Nach der Besichtigung konnten
und der „Fichtenwalder Förderverein für         wir auf dem Hof von Herrn Rieck noch
Kinder und Jugendliche „ hat sein Unter-        leckere Spargelsuppe kochen und natürlich
stützung zugesagt. Auch die Schüler wol-        auch noch kosten. Es war für uns ein rund-
len einen finanziellen Eigebeitrag leisten      um gelungener Tag.
BEELITZER NACHRICHTEN                                   NR. 4 / 13. JAHRGANG                                        22. MAI 2002, SEITE 22




                                              nistanproblematik vorhanden war. Grund-         kenaustausch zwischen den Generationen
                                              legende Dinge wie Ursprung der Taliban          und der Politik hat.
                                              und Koordination zwischen den einzelnen
                                              militärischen Organisationen im Problem-        Welche Hauptthemen sollen heute bespro-
                                              gebiet usw. wurden besprochen. „Die Lage        chen werden?
                                              ist zwar ruhig, aber an solchen Gesprächs-      Dies hängt doch sehr von der Interessenla-
                                              runden merkt man, dass immer noch Prob-         ge der Schüler ab. Ich meine, wir haben
                                              leme vorhanden sind“, so Schönbohm. Ei-         das Zuwanderungsgesetz im Bundestag
                                              ne weitere erschreckende Tatsache: „Die         gehabt, wir haben jetzt vor gar nicht allzu
                                              Spur des Terrors führt nach Deutschland!“       langer Zeit die Landtagswahlen in Sach-
                                              Weiterhin stellte man die Frage, warum          sen-Anhalt miterlebt, wir haben demnächst
                                              trotz des sehr geringen Anteiles an Gläubi-     die Bundestagswahlen vor uns.
                                              gen in Brandenburg das Fach LER
                                              (Lebensgestaltung, Ethik, Religion) zusätz-     Bei der ersten Gesprächsrunde sorgte das
                                              lich in den Unterricht eingegliedert werden     Thema Afghanistan für eine ausgelassene
                                              soll. Schönbohm, selbst Protestant, recht-      Diskussion, erwarten Sie dies erneut?
                                              fertigte sich mit der Geschichte: „…das         Die Schülerinnen und Schüler sind ja zum
                                              Christentum hat die Entwicklung der             Teil in ihrer Argumentation doch sehr ak-
                                              Menschheit entscheidend geprägt und ver-        tualitätsbezogen und im Augenblick ist Af-
                                              ändert...“. Außerdem können die Schüler         ghanistan etwas weiter in den Hintergrund
                                              sich dann aussuchen, ob sie benotet wer-        gerückt. Darum denke ich könnten andere
                                              den wollen oder nicht, eine Tatsache, die       Themen wichtiger sein.
                                              man nicht vergessen sollte. Im Großen und
                                              Ganzen jedoch sei das Brandenburgische          Könnten Sie sich vorstellen, dass politische
                                              Schulsystem nach Schönbohms Meinung             Entscheidungen von solchen Diskussions-
                                              doch sehr unbefriedigend.                       runden abhängen?
Noch beim Aussteigen konnte man nur           Die Frage nach dem Einwanderungsgesetz          Abhängen nicht, aber beeinflusst werden.
erahnen, wer sich da zwischen den Sicher-     stellt sich zurzeit für den Innenminister       Politische Entscheidungen hängen ab von
heitsbeamten ins Hauptgebäude unseres         als „unbefriedigender Sachverhalt“ dar.         Mehrheiten, die man hat und wichtig ist,
Sally-Bein-Gymnasiums begab. Nur den          Denn auf der einen Seite braucht Deutsch-       dass wir das, was wir tun auch den jungen
Eingeweihten war klar, dass wir den Be-       land die Zuwanderer, um den Arbeitsmarkt        Menschen erklären, denn die jungen Men-
such des Innenministers von Brandenburg       vollkommen auszuschöpfen, andererseits          schen müssen ja vertrauen haben in das
Jörg Schönbohm erwarteten. Nachdem er         müssen die dafür notwendigen Maßnah-            System. Eine erste Erfahrung ist, wenn
bereits vergangenes Jahr die Gelegenheit      men auch von irgendwem finanziert we r-         man sich da schon mit einbringen kann.
nutzte, sich mit der Schülerschaft in ein     den...                                          Das halte ich für wichtig.
Gespräch zu vertiefen, wurde die damals       Fazit der Schule: Politik hautnah! Persönli-
hitzige Diskussion weiter fortgeführt: Da-    che Gespräche von Angesicht zu Ange-            Hat denn die Jugend ihrer Meinung nach
mals ging es den Schülern vor allem um        sicht sind eben echter und besser als eine      Vertrauen in das System?
das Thema Afghanistan und die Folgen des      Sitzung des Bundestags, die man nur im          Wenn man sich die demoskopischen Befun-
Anschlags auf das World Trade Center in       Fernsehen miterlebt! Wir hoffen nur, dass       de anguckt, ist erstaunlich, dass die Ju-
New York. Deshalb sollte die neue G      e-   Sie uns mal wieder besuchen, Herr Schön-        gendlichen doch viel Optimismus haben.
sprächsrunde sich ausgiebig mit diesem        bohm!                                           Ich habe mir die Kompetenzfeder ange-
Thema befassen, um Probleme der Schüler       Björn Stüllein und Stephanie Baruth             guckt: Sie trauen den Parteien unter-
zu klären.                                                                                    schiedlich etwas zu, aber jetzt auch bei-
Nach einigen einleitenden Worten des Di-                                                      spielsweise bei der Wahl in Sachsenanhalt
rektors Dieter Born- Frontsberg gab der                   Interview                           ist die CDU sehr stark auch von Jugendli-
Innenminister einen kurzen politischen Ab-            mit dem Minister                        chen gewählt worden. Ich glaube, man
riss zu aktuellen Themen, vom Einwande-       Welche Erwartungen stellen sie an die heu-      kann sagen: Keiner möchte die DDR zu-
rungsgesetz über die Frage des Religions-     tige Gesprächsrunde mit den Schülern?           rück, keiner möchte ein anderes System
unterrichtes zum Wahlergebnis in Frank-       Ich bin jetzt das zweite Mal hier, beim ers-    haben, aber sie wollen ein besseres Sys-
reich war alles dabei!                        ten Mal haben wir außerordentlich lebhaft       tem – von daher ist es kein überbordendes
Trotz dieses weiten Angebotes wurde           mit den Schülerinnen und Schülern disku-        Vertrauen, aber doch zumindest ein
schnell klar, dass seitens der Schüler im-    tiert, was ich mir heute wieder erhoffe. Ich    Grundvertrauen.
mer noch starkes Interesse an der Afgha-      finde es wichtig, dass man einen Gedan-


Tennis-Verein-Gymnasium „Sally Bein“                                                          Hilfe erhielten wir auch von den Schüler-
Beelitz e. V.
Horst Stahlberg in Beelitz!
                                                           Ausflug                            praktikanten Steffen und Nils. Für die
                                                                                              Fortgeschrittenen gab es Arbeit mit Such-
Zu den 10. Beelitzer Sporttagen gibt es auf               ins Internet                        maschinen. Danach gestalteten wir noch
der Tennisanlage des Tennis-Verein-           Die Mittelbrandenburgische Sparkasse hat        unsere eigene Homepage. Die meisten von
Gymnasium „Sally Bein“ Beelitz e. V. ei-      die 10. Klassen der Allgemeinen Förder-         uns waren anschließend noch chatten. Als
nen beachtenswerten Höhepunkt.                schule Beelitz eingeladen, einen Tag das        Krönung gab es für alle ein kleines Wis-
Am 15. Juni 2002 um 14.00 Uhr spielt der      Internet zu nutzen. Bevor es los ging, wur-     sensquiz und viele Preise. Für Fotos sorgte
ehemalige 36-fache DDR -Meister, Horst        den wir durch Herrn Kirchner, Mitarbeiter       Frau Krehl und auch Frau Schönefeld, die
Stahlberg, in einen Schaukampf gegen die      der Firma Pro Tempre und sein Team be-          Geschäftsleiterin der MBS Beelitz, schaute
besten Tennisspieler unseres Vereins.         grüßt, belehrt und uns wurde gezeigt, wie       kurz bei uns vorbei. Für den gelungenen
Lassen Sie sich diesen Höhepunkt an unse-     man mit einem touchpad auf einem Laptop         Projekttag möchten wir uns bei allen Betei-
ren „Tagen der offenen Tür“ nicht entge-      arbeitet. Tobias Löwenhofer erklärte uns        ligten recht herzlich bedanken.
hen.                                          dann einige Begriffe und erzählte, wie das      Christian Daub, David Paul, Kl. 10a,
Auch Sie hätten die Möglichkeit, gegen        Internet entstanden ist. Es war sehr interes-   Frau Michel, NAWI-Lehrerin
Herrn Horst Stahlberg zu spielen.             sant, was wir alles erfahren haben. Noch
Dieter Johnsen                                einige Tricks – dann ging’s ab ins Internet!
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                        Junge Reporter
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                        Junge Reporter
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               Herzlichen Glückwunsch
           Ortsteil Beelitz                   Bernhard Falkenthal, Ortsbürgermeister
Der Bürgermeister der Stadt Beelitz gratu-           Ortsteil Wittbrietzen
liert allen Senioren recht herzlich zum Ge-   Der Ortsbürgermeister gratuliert
burtstag und wünscht alles Gute               zum 70. Geb. Frau Theodora Schulze
zum 70. Geb. Frau Irene Schäfer, Frau Un-     zum 83. Geb. Herrn Edwin Polei              Den Kameraden der Feuerwehr Beelitz
                   geborg Scheerer            Karl Wucke, Ortsbürgermeister               Lothar Patiga, Hans-Joachim Graatz, Ma-
zum 80. Geb. Herrn Dr. Horst-Helmut                      Ortsteil Zauchwitz               rio Krüger, den Passivmitgliedern Wolf-
                                                                                          gang Krauskopf, Joachim Krüger, dem
Loewe
                                              Die allerherzlichsten Glückwünsche          Mitglied der Jugendfeuerwehr Marcel Fi -
zum 81. Geb. Frau Else Höfchen, Frau
                                              zum 81. Geb. Frau Erika Mahlow, Frau scher und dem Spielmannszug Wilhelm
Irmgard Witt                                                                              Boller, Scarlett Reiche, Christian Menne-
                                              Hildegard Hiersemann
zum 82. Geb. Frau Garbriele Brunner,                                                      cke werden herzliche Glückwünsche zum
                                              zum 82. Geb. Frau Johanna Walpurgis
Herrn Willi Alandt                                                                        Geburtstag übermittelt.
                                              zum 83. Geb. Herrn Otto Walpurgis           Alfons Schubert, Wehrführer
zum 83. Geb. Frau Hedwig Radoch
                                              sowie beste Gesundheit und Wohlergehen
zum 85. Geb. Herrn Walter Noack, Frau
                                              übermittelt                                 Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
Ella Tamm
                                              Ellen Wisniewski, Ortsbürgermeisterin       den Kameraden der Feuerwehr Buchholz
zum 86. Geb. Frau Gertrud Redlich, Frau                                                   Sylvana Hein, Linda Beschnitt und Gunnar
Gertrud Schinkel                                                                          Müller
zum 87. Geb. Frau Frieda Paul                      SG Fichtenwalde 1965 e.V.              Es gratuliert der Wehrführer Fritz Letz
zum 89. Geb. Frau Else Hohenschild            Die Sportgemeinschaft Fichtenwalde 1965
                                              e.V. und ihr Vorstand gratuliert allen Mit- Viele Geburtstagsgrüße den Kameraden
zum 95. Geb. Frau Heltmtraut Leonhardt        gliedern, die im April Geburtstag haben
zum 98. Geb. Frau Ella Schulz                                                             der Freiwilligen Feuerwehr Elsholz Wolf-
                                              recht herzlich und wünscht vor allem Ge- gang Seemann, Gerhard Rückert, Hans-
zum 100. Geb.          Frau Johanna Zappe     sundheit und Schaffenskraft. Dies sind:     Albrecht Breuel und Egon Pusemann.
Thomas Wardin, Bürgermeister                  Gerlind Rüder, Ulrike Hebäcker, Karl-       O. Gaida, Wehrführer
        Ortsteil Busendorf                    Heinz Boek, Reinhard Bauch, Michael
                                              Reitzig, Andreas Schoe, René Brückelt,      Zum Geburtstag übermittelt die Freiwillige
Der Ortsbürgermeister wünscht alles Gute      Ingrid Berndt, Angelika Reppner, Ingeborg Feuerwehr Fichtenwalde folgenden Kame-
zum 70. Geb. Frau Edith Riedel                Kunze, Annelise Mahrow, Andrea Rothen- raden herzlichen Glückwunsch: Uwe Urli-
zum 80. Geb. Frau Ilse Dittmann               see, Kerstin Hausmann, Irina Baum, Eve- cki, Benjamin Kasten, Lars Robert Hoff-
Matthias Gedicke, Ortsbürgermeister           lyn Bechler, Elke Seiler, Ellen Voskamp, mann, Dirk Neye, Martin Siebenhüner,
                                              Gerd Saalfrank, Christa Bergmann, Erner Steffen Stottmeier, Phillip Löffler sowie
      Ortsteil Fichtenwalde                   Buricke, Melitta Köhler, Hannelore          der Jugendfeuerwehr: Rico Hoehne, Flori-
Der Ortsbürgermeister und der Vorsitzende     Miethe, Regine Lehmann, Maria Tunger,       an Kasten.
                                              Beanca Walz, Charlotte Mühlinghaus, Se- Burkhard Kasten, Ortswehrführer
des Seniorenclubs e.V. Fichtenwalde gra-      bastian Prietz, Rico Hoehne, Johannes
tulieren                                      Köhn, Benjamin Kasten, Dirk Müller, Mo- Den Mitgliedern/Ehrenmitgliedern und Ju-
zum 70. Geb. Herrn Heinrich Rahm, Frau        ritz Wallraf, Florian Kasten                gendfeuerwehr der Feuerwehr Salzbrunn/
Christa Herzog                                                                            Birkhorst wird herzlichst zum Geburtstag
zum 75. Geb. Frau Emma Ottawa, Frau           Der Vorstand des                            gratuliert: Frank Bernicke, Cristian Höhne,
Christine Weber                                            SV 71 Busendorf g              Heiko Kupka, Olaf Otto, Gerhard Voigt,
zum 81. Geb. Frau Irma Korsig, Frau Wal-      ratuliert folgenden Mitgliedern im Mai      Anja Berthold und Angeligne Dunger
                                              herzlich zum Geburtstag: Raik Knoche,       T. Hübner, Ortswehrführer
ly Trettin                                    Bastian Rinno, Hans-Joachim Bandur, Mi-
zum 83. Geb. Frau Ursula Knippenberg,         chael Wolf, Franziska Hurte, Eva Goebel, Die Feuerwehr Wittbiretzen gratuliert zum
Herrn Hans-Eberhard Leischner                 Rainer Österwitz, Tobias Frotscher, Phi-    Geburtstag den Kameradinnen und Kame-
zum 90. Geb. Herrn Erwin Gärtner              lipp Westphal, Erik Jundt                   raden
Dr. Tilo Köhn, Ortsbürgermeister und Ralf     Matthias Gedicke, Vorsitzender              Tim Rosbigalle, Alfred Heinrich, Kai
Böhnke, Vorsitzender des Seniorenclubs                                                    Schattauer, Rene Thurley, Heinz Kaatz,
                                              Wittbrietzener Kultur- und Fußballver- Andreas Acksel, Dieter Ehrensack.
           Ortsteil Rieben                    ein e.V.                                    Die Wehrleitung
Alle Guten Wünsche übermittelt der Orts-      Der Wittbrietzener Kultur- und Fußballver-
bürgermeister                                 ein e.V. gratuliert im                      Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag
                                              Mai herzlich zum Geburtstag:                dem Kameraden der Freiwilligen Feuer-
zum 70. Geb. Frau Jenny Ristau                Dirk Pfennigsdorf, Kai Schattauer, Ale-
zum 80. Geb. Herrn Heinz Rechenberg                                                       wehr Zauchwitz Alfred Kittlitz, Hartmut
                                              xandra Stamnitz, Jürgen Stolpe, Susanne     Mahlow, Angela Kittlitz.
zum 82. Geb. Frau Hildegard Bornemann,        Schacht, Andreas Acksel, Maximilian         W. Gensch, Wehrführer
Frau Hilde Rummland                           Zumm, Peggy Köhler
Armin Hilgers, Ortsbürgermeister              Der Vorstand
        Ortsteil Salzbrunn                  Schützengilde zu Beelitz / Mark
Viele Geburtstagswünsche übermittelt                    1465 e. V.
zum 82. Geb. Frau Elfriede Ungefugt    Die Schützengilde zu Beelitz / Mark
Dr. Elke Seidel, Ortsbürgermeisterin   1465 e. V. gratuliert im Monat Mai
      Ortsteil Schlunkendorf           ihren Mitgliedern
                                       Ralf Becker
Der Ortsbürgermeister gratuliert recht und Andreas Beiler
herzlich                               recht herzlich zum Geburtstag.
zum 75. Geb. Frau Helga Wittenberg     Der Vorstand
BEELITZER NACHRICHTEN                                NR. 4 / 13. JAHRGANG                                     22. MAI 2002, SEITE 26




                                                                       nehmen... Und     schenkt: 62 Vogelarten (!) wurden festge-
                                                                       so trafen sich    stellt – ein wahrhaft respektables Ergeb-
                                                                       am 1. Mai um      nis... Und dies bei frühlingshaften Tempe-
                                                                       5.00 Uhr früh     raturen und Sonnenschein. Und so konnten
                                                                       (!!!) insgesamt   wir nach einem kräftigenden Frühstück in
                                                                       32 naturverbun-   der Dobbrikower Einkehr „Zur Linde“
                                                                       dene Menschen     zwar müde, aber zutiefst zufrieden über so
                                                                       im (noch schla-   viel erlebte Freude und mit dem Wunsch,
                                                                       fenden) Dörf-     beim nächsten Mal wieder dabei zu sein,
                                                                       chen Rieben,      den Heimweg antreten.
                                                                       um gemeinsam      Hans Oestereich
                                                                       den erwachen-     Naturschutzbund (NABU) Deutschland
                                                                       den Tag zu er-    OG Beelitz „Nieplitztal“
                                                                       leben. Keinem     Tel.: 033204/42664
                                                                       der Angereis-     e-mail: Hans.Oestereich@t-online.de
                                                                       ten, die (neben
                                                                       den „
                                                                       Ortsansässi-
                                                                       gen“) aus Pots-
                                                                       dam, Langer-
„Nachlese“ einer Vogelstimmen- wisch, Güterfelde, Kleinmachnow, Berlin
wanderung in den Mai 2002                   und sogar Dresden (!) kamen, war die lan-
Das war schon beeindruckend, wie groß       ge Anfahrt zu dieser frühen Stunde zu
doch das allgemeine Interesse ist, an einer weit. Und die Natur im Nieplitztal hat uns
geführten Vogelstimmenwanderung teilzu- für das frühe Aufstehen reichlich be-




Sonntag       02.06.02                     16.45 Uhr Konfirmandenunterricht 7.           Alter von 69 Jahren.
11.00 Uhr Festgottesdienst im Rahmen des   Klasse                                        Kirchengemeinde Elsholz
Spargelfestes                              19.30 Uhr Chorprobe                           Taufgottesdienst am Sonntag, 2.6., 14 Uhr
Montag        03.06.02                     Sonntag        30.06.02                       Ev. Frauenhilfe am Montag, 10.6., 19 Uhr
14.15 Uhr Christenlehre 3.-6. Klasse       13.30 Uhr Kreiskirchentag in Treuenbriet-     Gottesdienst am Sonntag, 23.6., 9 Uhr
15.00 Uhr Christenlehre 2. Klasse          zen                                           Kirchengemeinde Reesdorf
15.45 Uhr Christenlehre 1. Klasse          Am Sonntag, dem 29. September 2002,           Gottesdienst am Sonntag, 16.6., 10.30 Uhr
Dienstag 04.06.02                          soll um 11.00 Uhr in einem festlichen A-      Kirchengemeinde Salzbrunn
16.45 Uhr Konfirmandenunterricht 7.        bendmahlsgottesdienst eine Konfirmati-        Gottesdienst am Sonntag, 16.6., 9.30 Uhr
Klasse                                     onserinnerung für die Konfirmanden-           Kirchengemeinde Wittbrietzen
19.30 Uhr Chorprobe                        Jahrgänge von 1953 und früher gefeiert        Gottesdienst am Sonntag, 9.6., 10 Uhr
Donnerstag 06.06.02                        werden. Wer in                                Ev. Frauenhilfe am Montag, 17.6., 19 Uhr
18.30 Uhr Gemeindekirchenrat               diesem Gottesdienst ehemalige Mitkonfir-      Gottesdienst am Sonntag, 23.6., 14 Uhr
Sonntag       09.06.02                     manden wiedertreffen möchte oder sich an      Konfirmiert wurden Beatrix Altmann, Hei-
11.00 Uhr Gottesdienst                     die eigene Konfirmation zurückerinnern        di Kriske, Anna Weichenhain, Alexander
Montag        10.06.02                     möchte, ist herzlich gebeten, sich schrift-   Henning, Patrick Nichelmann, Stefan Rei-
14.15 Uhr Christenlehre 3.-6. Klasse       lich bei Pfr. Uwe Breithor zu melden!         chelt und Christoph Hefenbrock aus Els-
15.00 Uhr Christenlehre 2. Klasse          Vakanzvertreter:                              holz.
15.45 Uhr Christenlehre 1. Klasse          für Gottesdienste und Geschäftsführung:       Vorschau:
Dienstag 11.06.02                          Pfr. U. Breithor, An der Kirche 1, 14552      Kreiskirchentag in Treuenbrietzen am
16.45 Uhr Konfirmandenunterricht 7.        Michendorf, Tel: 033205 - 62476, Fax:         Sonntag, 30. Juni
Klasse                                     033205 - 54504, e-Mail: u.breithor@t-         Beginn: 13.30 Uhr
19.30 Uhr Chorprobe                        online.de                                     Thema: GOTTverTRAUEN
Sonntag       16.06.02                     für Kasualien, Unterricht und Kreise:         (Bitte Tassen mitbringen)
11.00 Uhr Gottesdienst                     Pfr. J. Heydecke, Waldstr. 33, 14554 Neu-     Ev. Kirchengemeinden Fichtenwalde,
Montag        17.06.02                     seddin, Tel. & Fax: 033205 - 50400, e-        Kanin, Bliesendorf und Ferch
14.15 Uhr Christenlehre 3.-6. Klasse       Mail: PfHeydecke@aol.com                      Gottesdienste
15.00 Uhr Christenlehre 2. Klasse          Für Christenlehre                             26.05.02 – 9.00 Uhr in Bliesendorf und
15.45 Uhr Christenlehre 1. Klasse          Katechetin Gabi Noack, 14547 Zauchwitz,       10.30 Uhr in Ferch
Dienstag 18.06.02                          Dorfstr. 19, Tel: 033204 - 34079              02.06.02 – 9.00 Uhr in Kanin und 10.30
16.45 Uhr Konfirmandenunterricht 7.        Kirchengemeinde Buchholz                      Uhr in Fichtenwalde
Klasse                                     Gottesdienst am Sonntag, 2.6., 10 Uhr         09.06.02 – 9.00 Uhr in Ferch und 10.30
19.30 Uhr Chorprobe                        Ev. Frauenhilfe am Mittwoch, 12.6., 19        Uhr in Bliesendorf
Sonntag       23.06.02                     Uhr                                           16.06.02 – 10.30 Uhr in Ferch
11.00 Uhr Gottesdienst                     Gottesdienst am Sonntag, 23.06., 10 Uhr       23.06.02 – 9.00 Uhr in Bliesendorf und
Montag        24.06.02                     Getauft wurden Max und Paul Müller.           10.30 Uhr in Ferch
14.15 Uhr Christenlehre 3.-6. Klasse       Konfirmiert wurden Anika Johl, Julia Reu-     29.06.02 – 17.00 Uhr in Ferch
15.00 Uhr Christenlehre 2. Klasse          ter, Christian Hermann, Björn Müller und      30.06.02 – 9.00 Uhr in Fichtenwalde und
15.45 Uhr Christenlehre 1. Klasse          Frau Heike Letz.                              10.30 Uhr in Kanin
Dienstag 25.06.02                          Kirchlich beerdigt wurde Harry Exel im