Handy -Ortung als Alltagstechni by pengxuebo

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									N e w s l e t t e r d e s I n f o r m a t i o n s z e n t r u m s M o b i l f u n k e . V. ( I Z M F ) | B e r l i n               Juni 2007




             dialog 18
s.1 Topthema s.2 Topthema (Fortsetzung) | Aus den Kommunen                              s.3    Forschung & Gesundheit | Recht & Politik             s.4 Service

            Lebensretter im Notfall oder heimliche Kontrolle?


            Handy-Ortung als
            Alltagstechnik
    »       Der Mobilfunk ermöglicht immer präzisere
            Standortbestimmungen. Per Handy-Ortung
                                                                  genaue Ortsangaben. Zwar können über
                                                                  das Internet bei den Leitstellen Ortungen
                                                                                                                       Sehr geehrte Damen und Herren,
                                                                                                                       liebe Leserinnen und Leser,
            wird ermittelt, von wo ein Unfallopfer an-            veranlasst werden, doch bei nicht registrier-
            ruft oder an welchem Ort sich ein vermiss-            ten Rufnummern müssen für die Ortung                 für die Lebensrettung auf deutschen
            tes Kind aufhält. Kritiker bemängeln die              zunächst alle Mobilfunknetze abgefragt               Straßen bedeutete sie eine Revolu-
            juristisch noch unklaren Folgen unrecht-              werden. Die Initiative wird von den deutschen        tion: Die orangefarbene Notrufsäu-
            mäßiger Nutzung.                                      Mobilfunkbetreibern unterstützt. Friedrich           le, jahrzehntelang ein Symbol für
                                                                  Joussen, Deutschlandchef von Vodafone:               schnelle Hilfe. Das Handy brachte
                                                                  „Mit Hilfe der Ortung von Handys ist es              weitere Fortschritte. Die Verbindung
                                                                  möglich, Unfallopfer schneller zu finden.            Mensch/Technik erweist sich auch
                                                                  Wir wollen mit unserem Engagement dazu               bei der „mobilen Notrufsäule“ als
                                                                  beitragen, dass der innovative Service der           Glücksfall. Wie die Handyortung Le-
                                                                  Björn Steiger Stiftung möglichst schnell             ben rettet, lesen Sie in dieser Ausgabe.
                                                                  und umfassend zum Einsatz kommen kann.“
                                                                                                                       Darüber hinaus informieren wir Sie
                                                                  Handy-Ortung verrät den                              über Stellungnahmen zu den Ergeb-
                                                                  Handtaschendieb                                      nissen der von der EU mitfinanzier-
                                                                  Die Handy-Ortung kann mittels verschie-              ten „Reflex“-Studie, die nach mög-
                                                                  dener Techniken erfolgen. Bei der Suche              lichen Wirkmechanismen für ge-
Geschützter Zugriff auf Ortungsdaten in der Alarmzentrale         über das Funknetz ist die Genauigkeit von            sundheitliche Gefährdungen durch
                                                                  der Größe der Funkzelle abhängig und                 den Mobilfunk gesucht hat. Und es
            Der Junge hatte keine Chance. Am 3. Mai               reicht von wenigen hundert Metern in der             gibt Neues aus Sachsen: Dort hat
            1969 wurde Björn Steiger von einem Auto               Stadt bis zu 30 Kilometern auf dem Land.             das IZMF jetzt die Ergebnisse sei-
            angefahren, es dauerte 56 Minuten, bis der            Die Suche über das Funknetz mit Unter-               ner Mobilfunkmessreihe veröffent-
            Krankenwagen kam. Der Achtjährige starb               stützung eines Mobiltelefons ist der aktuell         licht, die in Abstimmung mit dem
            auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Björn                meistgenutzte Weg: Die bis auf ca. 60 m ge-          dortigen Umweltministerium und
            Steiger Stiftung e.V hat sich seitdem die Be-         naue Ortung erfolgt über die Auswertung              den kommunalen Spitzenverbän-
            schleunigung der Rettungskette auf die Fah-           von Laufzeiten von Sendesignalen, die zwi-           den durchgeführt wurde. Erfreulich:
            nen geschrieben. Viele Notrufsäulen an                schen dem Handy und der Basisstation aus-            Auch hier wie schon in Nordrhein-
            deutschen Fernstraßen sind das Ergebnis,              getauscht werden. Schlagzeilen machten               Westfalen, Hessen, Niedersachsen
            ebenso der Sprechfunk im Rettungswesen                kürzlich Polizisten, die in Berlin einen Hand-       und Thüringen lagen die Messwerte
            oder die Notrufnummern 110 und 112. Jetzt             taschendieb über die Ortung eines gestoh-            deutlich unter den Grenzwerten.
            wird mit dem „LifeService“ eine weitere In-           lenen Mobilfunktelefons in einem Café auf-
            novation der Stiftung etabliert: Die schnelle         spürten. Kommt zusätzlich ein – durch Auto-
            Handy-Ortung für registrierte Nutzer.                 navigationsgeräte bekannter – satelliten-
                                                                  gestützter GPS-Empfänger (Global Positio-
            Denn Notrufsäulen sind museumsreif, pro               ning System) zum Einsatz, kann eine Ge-
            Tag gehen in Deutschland 60.000 Notrufe               nauigkeit von ca. 10 - 50 m erreicht werden.
            per Mobiltelefon ein. Doch die Mitarbeiter            Künftige Mobiltelefone werden, dank stetiger         Dagmar Wiebusch
            der Rettungsleitstellen erhalten zumeist un-          Miniaturisierung, zunehmend GPS-Emp-                 Geschäftsführerin IZMF
2      Topthema (Fortsetzung) | Aus den Kommunen



                                      Pierre-Enric Steiger,
                                      Vorstand der Björn Steiger Stiftung,
                                      Winnenden




Handy-Ortung
                                               Handy-Ortung als Alltagstechnik                   meist per SMS.“ Kritiker führen ins Feld, dass
Interview mit Pierre-Enric Steiger,            Fortsetzung von Seite 1                           eine unfreiwillige Ortung trotzdem möglich
Vorstand der Björn Steiger Stif-                                                                 sei. Denn die Registrierung per SMS könne je-
tung, Winnenden                                fänger enthalten. Längst gibt es auch kom-        der vornehmen, der Zugriff auf ein fremdes
                                               merzielle Ortungs-Dienste. Über ein Internet-     Mobiltelefon habe. Nutzer könnten damit
dialog: Die Notrufsäule ist seit               Portal verfolgen die Nutzer die Position der      nicht nur ihre Kinder orten, sondern auch Ehe-
über 30 Jahren ein Symbol für die              georteten Mobiltelefone. So können besorgte       partner ohne deren Wissen ausspionieren.
schnelle Lebensrettung im Un-                  Eltern die aktuellen Aufenthaltsorte ihrer        Obwohl das illegal ist, müssen die Täter zur-
glücksfall. Hat sie ausgedient?                Kinder ermitteln, auch Freunde oder Ehepart-      zeit keine strafrechtlichen Konsequenzen
Pierre-Enric Steiger: Zukünftig                ner lassen sich per Handy-Ortung aufspüren.       fürchten. Auf Nachfrage erklärt Dieter Mül-
ja. Denn wir werden die 7500                                                                     ler, Pressesprecher des BfDI: „Das Bundes-
Notrufsäulen, die wir auf Bun-                 Welche Konsequenzen hat die                       ministerium der Justiz möchte die Prüfung
des-, Land- und Kreisstraßen be-               unrechtmäßige Nutzung?                            der Einführung eines neuen, speziellen
treiben, bis 2010 weitestgehend                Ganz unumstritten ist die Technik aber nicht.     Straftatbestandes von der Übermittlung und
abbauen. Das ist die positive                  Im Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten       Auswertung von Beispielsfällen des Miss-
Folge des Handybooms. Der                      für den Datenschutz und die Informationsfrei-     brauches abhängig machen.“
Vorteil: Mit dem Handy ist eine                heit (BfDI) kommt auch die Ortung zur Spra-
schnellere Meldung von Unfäl-                  che: „Ortungsdienste sind datenschutzrecht-
len möglich. Steht der Anrufer                 lich zulässig, soweit der Nutzer eingewilligt                Infos: http://www.steiger-stiftung.de
jedoch unter Schock, fehlen                    und ggf. Mitbenutzer informiert hat. Bei Diens-
                                                                                                              Infos: www.bundesdatenschutz.de
uns die Standortinformationen.                 ten für Endkunden erfolgt die Einwilligung
Bis zur exakten Ortung vergeht
viel Zeit, das sind Sekunden,
die lebensentscheidend sein
können. Deshalb bieten wir den                    Unter der LifeService-Rufnummer 0800/1011599 oder auf der Homepage der Björn
„LifeService“ an, eine kosten-                    Steiger Stiftung www.steiger-stiftung.de kann man sich unkompliziert und kostenlos
lose Registrierung, die die Han-                  registrieren lassen. Die Registrierung für den LifeService Dienst ermöglicht, dass der
dy-Ortung beschleunigt.                           Handy-Nutzer im Notfall schneller im Mobilfunknetz gefunden werden kann. Eine au-
                                                  tomatische Einwilligung zur Ortung ist damit nicht verbunden. Diese wird erst bei An-
dialog: Wie ist die Resonanz?                     ruf des Notrufs 112 gegenüber dem Notrufdisponenten abgegeben.
Pierre-Enric Steiger: Es haben
sich bereits über 500.000
Handybesitzer registrieren las-
sen, das Interesse geht quer


                                        » Mobilfunkfelder in Sachsen weit unter den Grenzwerten
durch alle Alters- und Bevölke-
rungsgruppen.

dialog: Müssen die Bürger nicht                Die Mobilfunkfelder in Sachsen liegen weit        Kommunen an 80 Standorten die tatsächli-
fürchten, ihre Daten könnten in                unter den Grenzwerten. Der gesetzlich zuläs-      che Stärke der elektromagnetischen Felder
falsche Hände geraten?                         sige Rahmen wird nur zu einem Bruchteil           gemessen. Die Auswahl der Messorte erfolg-
Pierre-Enric Steiger: Die Weiter-              ausgenutzt. Dies ergab eine Messreihe, die der    te in Abstimmung mit dem Sächsischen
gabe der Daten an Dritte ist aus-              TÜV im Auftrag des Informationszentrums           Umweltministerium und den kommunalen
geschlossen. Nach derzeit tech-                Mobilfunk e.V. (IZMF) im April dieses Jahres      Spitzenverbänden. Gemessen wurde vor al-
nischem Stand ist auch der                     durchgeführt hat. Unter der Schirmherrschaft      lem im Wohnbereich und in der direkten
Fremdzugriff auf unsere Ser-                   des Sächsischen Staatsministeriums für            Umgebung von Schulen und Kindergärten.
ver, wo die Daten lagern, weit-                Umwelt und Landwirtschaft und unterstützt
gehend auszuschließen.                         vom Sächsischen Landesamt für Umwelt
                                               und Geologie haben Experten des TÜV in 16                 Infos: www.izmf.de/html/de/52731.html
                                                   Forschung & Gesundheit | Recht & Politik 3

                               Zellforschung:
                               Präzise Messungen und
                               korrekte Versuchsanord-
                               nungen sind die Grundlage
                               für belastbare Ergebnisse




    Stellungnahmen zur REFLEX-Studie                                                                      Bundesverfassungs-
                                                                                                          gericht entscheidet über
                                                                                                          Verfassungsbeschwerde
    Mühsame Suche nach
                                                                                                          Im Verfahren über die Verfas-
    dem Wirkmechanismus                                                                                   sungsbeschwerde eines ehemali-


»   Die Frage, ob elektromagnetische Felder
    (EMF) des Mobilfunks unsere Gesundheit
                                                         Schweiz ansässige Forschungsstiftung Mobil-
                                                         kommunikation kritisiert: „Über die Genau-
                                                                                                          gen Bundesverfassungsrichters,
                                                                                                          der sich gegen die Erteilung ei-
                                                                                                          ner Baugenehmigung für eine
    gefährden, beschäftigt die Wissenschaftler.          igkeit bzw. Unsicherheit der biologischen        Mobilfunkanlage auf einem Nach-
    Trotz unterschiedlicher Forschungsansätze            Analyseverfahren wird nichts gesagt, und die     bargrundstück gewehrt hatte, hat
    aber herrscht unter ihnen Einigkeit darüber,         biologische Bedeutung der Ergebnisse wird        das Bundesverfassungsgericht ei-
    dass letztendliche Gewissheit nur dann               nicht im Lichte anderer, bekannter Wirkstof-     ne Entscheidung getroffen. Das
    gewonnen wird, wenn die Wirkmechanis-                fe oder natürlicher Variationen erklärt“. Ins-   VG Gießen hatte seine Klage ab-
    men auf zellulärer Ebene bekannt sind. Die           gesamt, so das Fazit der Schweizer, konnten      gewiesen, den Antrag auf Zulas-
    EU hat diesen Ansatz aufgegriffen und im             „die z.T. widersprüchlichen Laborbefunde         sung der Berufung hatte der Ver-
    Jahr 2000 das REFLEX-Projekt ins Leben               über Effekte von EMF auf Zellen durch die        waltungsgerichtshof Kassel eben-
    gerufen. Stellungnahmen auf die vorliegen-           REFLEX-Studie nicht geklärt werden“.             falls zurückgewiesen. Daraufhin
    den Ergebnisse fallen zurückhaltend aus.                                                              hatte der Kläger Verfassungsbe-
                                                            Die deutsche Strahlenschutzkom-               schwerde erhoben. Die Beschwer-
    Elf Forschungsgruppen aus sie-                               mission (SSK) kommt in ihrer             de hatte er mit einer Verletzung
    ben Ländern sind an dem Pro-                                   Stellungnahme vom Dezem-               seines Rechts auf Leben und kör-
    jekt mit dem langen Titel
                                             „ … stützen            ber 2006 zu dem Schluss,              perliche Unversehrtheit und sei-
    „Risikobeurteilung potenzi-        nicht die Hypothese, dass „die Ergebnisse der                      nes Eigentumsgrundrechtes im
    eller Umweltgefahren durch        dass Mobilfunkfelder vorliegenden Studien ins-                      Sinne der Art. 2 Abs. 2 Satz 1 und
    die Einwirkung elektro-               genschädigend              gesamt keinen Anlass ge-             14 Abs. 1 GG begründet. Diesen
    magnetischer Felder niedri-           wirken können“             ben, von einer gesund-               Teil der Verfassungsbeschwerde
    ger Energie unter Einsatz                                       heitsgefährdenden Wirkung             hat das Bundesverfassungsge-
    empfindlicher in-vitro-Metho-
                                                (BfS)             hochfrequenter elektro mag-             richt zurück gewiesen.
    den“, kurz REFLEX, beteiligt.                              netischer Felder auf das Genom
    Hauptziel des REFLEX-Projekts, das                    auszugehen und die geltenden Grenz-             Darüber hinaus hat der Be-
    im Wesentlichen aus Mitteln der EU finan- werte in Frage zu stellen.“                                 schwerdeführer allerdings auch
    ziert wird, war es, die in der internationalen                                                        eine Verletzung seines Rechts
    Literatur beschriebenen und z.T. wider- Auch das Bundesamt für Strahlenschutz                         auf Gewährung effektiven Rechts-
    sprüchlichen Laborbefunde über Effekte von (BfS) kommt zu dem Ergebnis, dass die ak-                  schutzes im Sinne des Art. 19
    EMF auf Zellen aufzulösen. Untersucht tuellen Ergebnisse „nicht die Hypothese                         Abs. 4 Satz 1 GG gerügt. Dem
    wurden Effekte von niederfrequenten und stützen, dass Mobilfunkfelder genschädi-                      wurde stattgegeben, weil der Ver-
    hochfrequenten elektromagnetischen Fel- gend wirken können“. Es empfiehlt aber,                       waltungsgerichtshof den Zu-
    dern auf Zellen vom Menschen und von Tie- die Ergebnisse des Deutschen Mobilfunk-                     gang des Beschwerdeführers
    ren. Das Interesse der Forscher richtete sich Forschungsprogramms und des Interpho-                   zum Berufungsrechtszug in un-
    auf vier Bereiche: Schädigungen des Ge- ne-Projekts der WHO abzuwarten.                               zumutbarer Weise verkürzt ha-
    noms (Genotoxität), Wirkungen auf den                                                                 be. Die Sache wurde an den Hes-
    Zellzyklus (Zellwachstum und Vermeh-                  Infos: www.mobile-research.ethz.ch/var/         sischen Verwaltungsgerichtshof
    rung), Einflüsse auf den programmierten                                Reflex_Kommentar.pdf           zurück verwiesen.
    Zelltod (Apoptose) sowie auf Effekte im Be-
                                                         Infos: www.ssk.de/werke/kurzinfo/2006/
    reich der Regulation von Genen und Protei-                                      ssk0620.htm           www.bundesverfassungs-
    nen (Genexpression). Die Studienergebnisse                                                            gericht.de
    liefern kein einheitliches Bild. Die in der        Infos: www.bfs.de/elektro/papiere/reflex.pdf       www.lexetius.com/2007,325
                                                  ProPress Verlags GmbH | Am Buschhof 8 | 53227 Bonn | PVSt, Deutsche Post AG, »Entgelt bezahlt«, G 59374


4 Service


                           Für Viele eine
                 Erleichterung – mobil
                          telefonieren in
                         Krankenhäusern




                                            »   Immer mehr Krankenhäuser
                                                erlauben Handynutzung
                                                                                                   gründet wurden, in immer mehr deutschen
                                                                                                   Krankenhäusern gelockert. Vorreiter waren
                                                                                                   die Uni-Kliniken Gießen und Hannover. Seit
                                                                                                   Februar dürfen auch in den Frankfurter Uni-
                                                                                                   kliniken Patienten, Besucher und Personal
                                                                                                   per Handy kommunizieren. Nach Angaben
                                                                                                   des Klinikvorstands hätten Studien gezeigt,
                                                                                                   dass die Mobiltelefone die medizinischen
                                                                                                   Geräte auf den normalen Stationen und in
Impressum                                                                                          öffentlichen Bereichen des Krankenhauses
                                                                                                   nicht störten. Darüber hinaus ergab eine
Herausgeber und                                                                                    dpa-Umfrage in Hamburg und Schleswig-
verantwortlich für den Inhalt:                                                                     Holstein, dass auch die Universitätskliniken
Informationszentrum Mobilfunk e.V.                                                                 in Kiel und Lübeck ihren Patienten inzwi-
                                                                                                   schen die Benutzung des eigenen Mobiltele-
Druck und Vertrieb:                             Auch Ärzte sind in Krankenhäusern                  fons gestatten. Ausnahme: Auf den Intensiv-
ProPress Verlags GmbH                           auf ihr Handy angewiesen                           stationen und den Operationssälen bleibt das
Am Buschhof 8 | 53227 Bonn                                                                         Handy-Verbot aus Sicherheitsgründen in allen
                                                Bislang war es Patienten in vielen Kliniken        medizinischen Einrichtungen bestehen.
Fotos: IZMF, IT’IS Foundation Zürich,           untersagt, mobil zu telefonieren, obwohl ein
Björn Steiger Stiftung                          gesetzliches Verbot nie bestand. Jetzt werden
                                                die Einschränkungen, die mit möglichen                          Infos: http://www.klinikum-region-
                                                                                                              hannover.de/presse/0703_handy.php
Erscheinungsweise: 4 x jährlich                 Störungen von elektronischen Geräten be-



Kontakt

Informationszentrum Mobilfunk e.V.
                                            »   Handy-Kompetenz in jeder
                                                Generation
Hegelplatz 1 | D-10117 Berlin
Fon: +49(0)30/209 16 98 - 0                     Die Verbesserung der Medienkompetenz
Fax: +49(0)30/209 16 98 - 11                    durch Handy-Unterricht für Jugendliche
E-Mail: info@izmf.de                            fordert die Erfurter Medienwissenschaftle-
Kostenfreie Hotline: 0800/330 31 33             rin Iren Schulz. Der Mobilfunk spiele inzwi-
Internet: www.izmf.de                           schen eine entscheidende Rolle bei der Iden-
                                                titätsfindung von Jugendlichen. „Darauf hat
Das Informationszentrum Mobilfunk               die Pädagogik bislang kaum reagiert“, er-
ist Ansprechpartner für Bürgerinnen             klärte sie in einem dpa-Interview. Schulz ar-      Handys fördern die Identitätsfindung
und Bürger, Medien sowie öffentliche            beitet seit April 2006 an der Erfurter Uni-        von Jugendlichen
und private Einrichtungen zum Thema             versität an einer Studie über die Bedeutung
mobile Kommunikation. Es ist ein ein-           von Handys in sozialen Beziehungen von             situationen vorzubereiten, bringen Schüler
getragener Verein, der von den Mobil-           Jugendlichen, die sie 2008 abschließen will.       der Werkrealschule Heroldstatt im Alb-
funknetzbetreibern gegründet wurde.                                                                Donau-Kreis ältere Mitbürger beim Umgang
                                                Um die vielen Handy-Funktionen besser              mit den Handys auf den neuesten Stand.
                                                verstehen und nutzen zu können, bieten das
                                                Deutsche Rote Kreuz sowie zahlreiche kom-                                Infos: http://www.mpfs.de
                                                munale Bildungsträger seit geraumer Zeit
                                                Handykurse insbesondere für Senioren an.                Infos: http://www.kommunikationswissen-
                                                                                                                                schaft-erfurt.de
                                                Besonders vorbildlich aber: Um sie auf Not-

								
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