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KWB-Vorschlag Fahrradmonteur - F

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KWB-Vorschlag Fahrradmonteur - F Powered By Docstoc
					Fahrradmonteur / Fahrradmonteurin


Berufsprofil
Die Tätigkeit der Fahrradmonteure erfordert vorwiegend technisch-gewerbliche, aber auch
kaufmännische Qualifikationen, die miteinander im Zusammenhang stehen (z. B.
Reparaturkostenermittlung). Der Fahrradservice beinhaltet Qualifikationssegmente aus
Instandhaltung, Beschaffung, Lagerung und Verkauf. Der Beruf ist für Betriebe des Han-
dels und des Handwerks vorgesehen. Durch eine Anrechnungsregelung kann der
Übergang in einen drei- bzw. dreieinhalbjährigen Ausbildungsberuf gefördert werden.


Ausbildungsdauer:               zwei Jahre

Ausbildungsstruktur:            Monoberuf

Berufsfeldzuordnung:            keine



Qualifikationsschwerpunkte

 Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen

 Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen

 Manuelle Werkstoffbearbeitung

 Montieren und Demontieren, Pflegen, Warten und Reparieren von Fahrrädern

 Schadensbeurteilung und (Reparatur-)Kostenermittlung

 Kundenberatung / Umgang mit Kunden

 Rechnungserstellung und Bestellwesen

 Warenkunde und Lagerhaltung




Ausbildungspotenzial: 500
                                                              -2-
                                              Verordnung über die Berufsausbildung
                                            zum Fahrradmonteur / zur Fahrradmonteurin

Auf Grund des § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 14. August 1969 verordnet das
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:

                        §1                                       führen. Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmäßig
   Staatliche Anerkennung des Ausbildungsberufes                 durchzusehen.

Der Ausbildungsberuf Fahrradmonteur / Fahrradmonteurin                                     §7
wird staatlich anerkannt.                                                            Zwischenprüfung

                          §2                                     (1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine
                   Ausbildungsdauer                              Zwischenprüfung durchzuführen, die am Ende des ersten
                                                                 Ausbildungsjahres stattfindet.
(1) Die Ausbildung dauert zwei Jahre.
                                                                 (2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der
(2) Bei gegenseitigem Einvernehmen zwischen                      Anlage für die ersten 6 Monate aufgeführten
Ausbildungsbetrieb und Auszubildendem kann davon                 Qualifikationen sowie auf den im Berufsschulunterricht
abgewichen werden, wenn es der Ausbildungsfortschritt            entsprechend dem Rahmenlehrplan zu vermittelnden
des Auszubildenden erfordert.                                    Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.

                          §3                                     (3) Der Prüfling soll in insgesamt höchstens vier Stunden
                 Ausbildungsberufsbild                           zwei Arbeitsaufgaben praktisch durchführen und in
                                                                 insgesamt höchstens 60 Minuten Aufgaben, die im
Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die              Zusammenhang mit den Arbeitsaufgaben stehen,
folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse (Qualifikationen):         schriftlich lösen. Hierfür kommen insbesondere in Betracht:

 1.   Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,                    a) Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrradsystemen
 2.   Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,          b) Montieren, Demontieren von Fahrradbauteilen
 3.   Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
 4.   Umweltschutz,                                              Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte
 5.   Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,                planen, Arbeitsmittel festlegen, technische Unterlagen
6.    Qualitätsmanagement,                                       nutzen, sowie Aspekte des Sicherheits- und
 7.   Messen und Prüfen an Systemen,                             Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, des Umweltschutzes
 8.   Betriebliche und technische Kommunikation,                 und der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen kann.
 9.   Kommunikation mit internen und externen Kunden,
10.   Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,                                                 §8
11.   Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrrädern,                                  Abschlussprüfung
12.   Montieren, Demontieren und Instandsetzen von
      Bauteilen, Baugruppen und Systemen,                        (1) Die Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der
13.   Fügen, Trennen und Umformen,                               Anlage aufgeführten Qualifikationen sowie auf den im
14.   Manuelles und maschinelles Bearbeiten,                     Berufsschulunterricht vermittelten Lehrstoff, soweit er für
15.   Herstellen und Instandhalten von Systemen und              die Berufsausbildung wesentlich ist.
      Anlagen der Fahrradtechnik
                                                                 (2) Der Prüfling soll im praktischen Teil der Prüfung in
                         §4                                      insgesamt höchstens sieben Stunden mind. zwei
                Ausbildungsrahmenplan                            Arbeitsaufgaben durchführen. Hierfür kommen
                                                                 insbesondere in Betracht:
(1) Die in § 3 genannten Qualifikationen sollen nach der in
der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen und              a) Aufbau eines Fahrrads aus Einzelteilen
zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung vermittelt            b) Instandsetzen von Systemen und Anlagen der
werden. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan                           Fahrradtechnik
abweichende sachliche und zeitliche Gliederung des               c) Bereitstellen und Verkaufen von Waren und
Ausbildungsinhaltes ist insbesondere zulässig, soweit               Dienstleistungen
betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung
erfordern.                                                       Dabei soll der Prüfling zeigen, dass er Arbeitsschritte
                                                                 planen, Arbeitsmittel festlegen, technische Unterlagen
(2) Die in dieser Verordnung genannten Qualifikationen           nutzen, sowie Aspekte des Sicherheits- und
sollen so vermittelt werden, dass der Auszubildende zur          Gesundheitsschutzes bei der Arbeit, des Umweltschutzes
Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im           und der Wirtschaftlichkeit berücksichtigen kann.
Sinne von § 1 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes befähigt
wird, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen         (3) Der schriftliche Teil der Prüfung umfasst die
und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in      Prüfungsbereiche Fahrradtechnik, Waren und
den Prüfungen nach den §§ 7 und 8 nachzuweisen.                  Dienstleistungen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Es
                                                                 kommen Aufgaben insbesondere aus folgenden Gebieten
                          §5                                     in Betracht:
                    Ausbildungsplan
                                                                 1. im Prüfungsbereich Fahrradtechnik
Der Ausbildende hat unter Zugrundelegung des                        a) Werkstoffe, Betriebsmittel und Hilfsstoffe
Ausbildungsrahmenplans für den Auszubildenden einen                 b) Messen und Prüfen
Ausbildungsplan zu erstellen.                                       c) Herstellen und Instandhalten

                           §6                                    2. im Prüfungsbereich Waren und Dienstleistungen
                       Berichtsheft                                 a) Warenannahme und Warenlagerung,
                                                                    b) Reparaturauftrag, Angebot und Kostenvoranschlag
Der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines                c) Gewährleistung, Garantie- und Kulanzabwicklung
Ausbildungsnachweises zu führen. Ihm ist Gelegenheit zu
geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu
                                                             -3-
3. im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde;
   allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche
   Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt.

(4) Die schriftliche Prüfung dauert höchstens:

1. im Prüfungsbereich Fahrradtechnik: 90 Minuten,
2. im Prüfungsbereich Waren und Dienstleistungen:
   90 Minuten,
3. im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:
   30 Minuten.

(5) Der schriftliche Teil der Prüfung ist auf Antrag des
Prüflings oder nach Ermessen des Prüfungsausschusses
in einzelnen Prüfungsbereichen durch eine mündliche
Prüfung zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen der
Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung der
Ergebnisse für die mündlich geprüften Prüfungsbereiche
sind die jeweiligen bisherigen Ergebnisse und die
entsprechenden Ergebnisse der mündlichen
Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten.

(6) Innerhalb des schriftlichen Teils der Prüfung sind die
Prüfungsbereiche wie folgt zu gewichten:
1.    Prüfungsbereich Technologie:
      40 Prozent,
2.    Prüfungsbereich Waren und Dienstleistungen:
      40 Prozent,
3.    Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde:
      20 Prozent.

(7) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeweils im praktischen
Teil der Prüfung und im schriftlichen Teil der Prüfung
mindestens ausreichende Leistungen erbracht sind.
Innerhalb der schriftlichen Prüfung müssen in zwei der
Prüfungsbereiche nach Abs. 3 mindestens ausreichende
Leistungen, in dem dritten Prüfungsbereich dürfen keine
ungenügenden Leistungen erbracht werden.

                         §9
           Anrechnung von Ausbildungszeiten

Bei erfolgreich abgeschlossener Prüfung können bis zu 18
Monate auf die Ausbildung im folgenden Beruf
angerechnet werden:

Zweiradmechaniker / Zweiradmechanikerin

                            § 10
                        Inkrafttreten

     Diese Verordnung tritt am ...in Kraft.
                                                           -4-

                                                Ausbildungsrahmenplan
                          für die Berufsausbildung zum Fahrradmonteur / zur Fahrradmonteurin

                                                   Qualifikationen, die unter Einbeziehung                      Zeitrahmen in Wochen
Lfd.            Teil des
                                                  selbständigen Planens, Durchführens und                        im Ausbildungsjahr
Nr.     Ausbildungsberufsbildes
                                                      Kontrollierens zu vermitteln sind                              1          2
 1                    2                                                3                                                  4
 1     Berufsbildung, Arbeits- und    a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss,
       Tarifrecht                        Dauer und Beendigung erklären
                                      b) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag
                                         nennen
                                      c) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
                                      d) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
                                      e) wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb
                                         geltenden Tarifverträge nennen.

 2     Aufbau und                     a) Aufbau und Aufgaben des ausbildenden Betriebes erläutern
       Organisation des               b) Grundfunktionen des ausbildenden Betriebes wie Beschaffung,
       Ausbildungsbetriebes              Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
                                      c) Beziehungen des ausbildenden Betriebes und seiner
                                         Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen
                                         und Gewerkschaften nennen
                                      d) Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der
                                         betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe
                                         des ausbildenden Betriebes beschreiben.
                                                                                                                während der gesamten
 3     Sicherheit und                 a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
                                                                                                                   Ausbildung zu
       Gesundheitsschutz                 feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
                                                                                                                     vermitteln
       bei der Arbeit                 b) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
                                         anwenden
                                      c) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste
                                         Maßnahmen einleiten
                                      d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden;
                                         Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen der
                                         Brandbekämpfung ergreifen.

 4     Umweltschutz                   Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen
                                      Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
                                      a) mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und
                                         seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
                                      b) für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des
                                         Umweltschutzes anwenden
                                      c) Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden
                                         Energie- und Materialverwendung nutzen
                                      d) Abfälle vermeiden; Stoffe und Materialien einer
                                         umweltschonenden Entsorgung zuführen.

 5     Planen und Vorbereiten von     a) Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen,
       Arbeitsabläufen sowie             technischen und wirtschaftlichen Kriterien sowie nach
       Kontrollieren von                 Herstellervorgaben planen und festlegen
       Arbeitsergebnissen             a) Werkstoffe, Betriebsmittel und Hilfsstoffe ermitteln
                                      b) Teilebedarf, Material, Werkzeuge und Hilfsmittel auftragsbezogen          2-6
                                         anfordern, bereitstellen und dokumentieren
                                      c) Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages
                                         vorbereiten
                                      a) Arbeitsabläufe unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages, der
                                         Instandhaltungsvorgaben, Einbauanleitungen, der personellen
                                         und technischen Gegebenheiten planen, kontrollieren und
                                         bewerten
                                      b) Schäden an angrenzenden Bauteilen und Baugruppen erkennen,
                                         protokollieren und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleiten
                                      c) Arbeitsplatzbedarf festlegen, Werkzeuge und Prüfmittel ermitteln
                                         sowie deren Einsatz abstimmen
                                                                                                                              2-6
                                      d) Zeit-, Teile- und Materialbedarf sowie Betriebs- und Hilfsstoffe für
                                         den Arbeitsauftrag festlegen
                                      e) eigene und von anderen erbrachte Arbeitsergebnisse überprüfen,
                                         bewerten und protokollieren
                                      f)   Kontrollieren und Dokumentieren der Verkehrs- und
                                           Betriebssicherheit
                                      d) Arbeitsabläufe gemeinsam planen und festlegen
                                                         -5-


6    Qualitätsmanagement            a) Prüfverfahren und Prüfmittel anforderungsbezogen anwenden
                                    b) Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch              2-6
                                       suchen, zur Beseitigung beitragen und dokumentieren

7    Messen und Prüfen an           a) elektrische Verbindungen, Leitungen und Leitungsanschlüsse auf
     Systemen                          mechanische Schäden sichtprüfen
                                    b) Funktion elektrischer Bauteile, Leitungen und Sicherungen prüfen
                                    c) Messzeuge zum Messen und Prüfen von Längen, Winkeln und             2-6
                                       Flächen auswählen und anwenden
                                    d) Längen, insbesondere mit Messschiebern, Messschrauben und
                                       Messuhren messen, Toleranzen und Passungen prüfen
                                    e) elektrische Verbindungen, Leitungen und Leitungsanschlüsse auf
                                       Schäden prüfen, Schäden beurteilen                                         1-3

8    Betriebliche und technische    a) betriebliches Informationssystem zum Bearbeiten von
     Kommunikation                     Arbeitsaufträgen anwenden und zur Beschaffung von technischen
                                       Unterlagen und Informationen nutzen
                                    b) Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und in der Gruppe
                                       situationsgerecht führen, Sachverhalte darstellen sowie
                                       Fachausdrücke anwenden
                                    c) Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden
                                       Funktionsbereichen sicherstellen
                                    d) Fahrzeuge, Systeme, Bauteile und Baugruppen identifizieren          6-10
                                    e) Instandsetzungs-, Montage-, Inbetriebnahme- und
                                       Betriebsanleitungen, Kataloge, Tabellen, Diagramme lesen und
                                       anwenden
                                    f)   Schaltpläne, Stromlaufpläne, Anschlusspläne, Anordnungspläne
                                         und Funktionspläne lesen und anwenden
                                    g) Vorschriften und Richtlinien für die Verkehrssicherheit sowie für
                                       das Verhalten im Straßenverkehr anwenden.
                                    h) Gesetze und Vorschriften, insbesondere Straßenverkehrsrecht
                                       und Schuldrecht auftragsbezogen beachten
                                    i)   Herstellergarantie und Kulanzrichtlinien beachten
                                    j)   Kommunikations- und Informationssysteme, insbesondere zur                2-4
                                         Erstellung von Arbeitsnachweisen, Bestellungen und
                                         Rechnungen nutzen
                                    k) Bedeutung von Fachausdrücken erklären.

9    Kommunikation mit internen     a) Kundenwünsche und Informationen nach Anleitung
     und externen Kunden               entgegennehmen, im Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
                                    b) Unter Anleitung auf Instandhaltungsarbeiten hinweisen
                                    c) hinsichtlich der Bedienung des Zubehörs und der                     2-6
                                       Zusatzeinrichtungen nach Anleitung informieren
                                    d) auf Sicherheitsregeln und Vorschriften hinweisen.
                                    e) die Grundlagen der Kommunikation in Sprache, Gestik, Mimik,
                                       Haltung und Kleidung kennen und im Kundenkontakt anwenden
                                    f)   Maßnahmen zur Umsetzung von Kundenwünschen einleiten
                                    g) Kunden auf Mängel und Instandhaltungsbedarf hinweisen
                                    h) Kunden auf Wartungsintervalle sowie auf die Vorteile von                   2-6
                                       Instandhaltungsvereinbarungen hinweisen
                                    i)   Kunden hinsichtlich der Bedienung des Zubehörs und der
                                         Zusatzeinrichtungen unter Beachtung der Bedienungsanleitung
                                         informieren

10   Bedienen von Fahrzeugen        a) Vorschriften und Hinweise zur Sicherheit und zur Bedienung
     und Systemen                      beachten und anwenden
                                    b) Bedienungsanleitungen lesen, anwenden und erklären                  2-6
                                    c) Bedienelemente von Fahrzeugen anwenden

11   Warten, Prüfen und Einstellen a) Arbeits- und Sicherheitsregeln, sowie Herstellerrichtlinien beim
     von Fahrzeugen und               Transport und Heben von Hand anwenden
     Systemen sowie von            b) Fahrzeuge, Baugruppen und Systeme bewegen, abstellen,
     Betriebseinrichtungen            anheben, abstützen und sichern
                                    c) Wartungsarbeiten nach Vorgabe durchführen, insbesondere             6-10
                                       Betriebsflüssigkeiten kontrollieren, nachfüllen, wechseln und zur
                                       Entsorgung beitragen, Arbeitsschritte dokumentieren
                                    d) beim Umgang mit Fahrzeugen und Betriebseinrichtungen die
                                       Werterhaltung berücksichtigen
                                                         -6-

                                    e) mechanische und elektrische Bauteile, Baugruppen und Systeme
                                       auf Verschleiß, Beschädigungen, Dichtheit, Lageabweichungen
                                       und Funktionsfähigkeit prüfen und dokumentieren
                                    f)   hydraulische, pneumatische und elektrische Leitungen,
                                         Anschlüsse und mechanische Verbindungen prüfen und                      4-8
                                         Prüfergebnisse dokumentieren
                                    g) Drücke an pneumatischen und hydraulischen Systemen messen
                                       und einstellen

12   Montieren, Demontieren und     a) Bauteile, Baugruppen und Systeme außer Betrieb nehmen,
     Instandsetzen von Bauteilen,      demontieren, zerlegen, auf Wiederverwertbarkeit prüfen,
     Baugruppen und Systemen           kennzeichnen und systematisch ablegen
                                    b) demontierte Bauteile und Baugruppen Systemen zuordnen und
                                       auf Vollständigkeit prüfen
                                    c) Bauteile und Baugruppen säubern, reinigen, konservieren und
                                       lagern
                                    d) Fügen, insbesondere Schraubverbindungen unter Beachtung der      12-20
                                       Teilefolge und des Drehmomentes herstellen
                                    e) Bauteile, -gruppen und Systeme montieren, in Betrieb nehmen
                                       sowie auf Funktion und Formgenauigkeit prüfen
                                    f)   Oberflächen für den Korrosionsschutz vorbereiten,
                                         Korrosionsschutz ergänzen und erneuern
                                    g) Lage von Bauteilen und Baugruppen prüfen

18   Fügen, Trennen und             a) Werkzeuge, Material und Hilfsstoffe zum Weichlöten auswählen;
     Umformen                          Bauteile und Materialien durch Weichlöten verbinden,
                                       insbesondere Anschlüsse und Verbindungen in elektrischen und
                                       elektronischen Systemen herstellen
                                    b) Werkzeuge und Hilfsmittel zum Umformen und Trennen
                                       auswählen und handhaben; Halter und
                                                                                                                 2-6
                                       Befestigungseinrichtungen aus Blechen und Profilen herstellen
                                    c) Fahrzeugbauteile, insbesondere durch Schrauben, Kleben,
                                       Nieten, Pressen, Klemm- und Steckverbindungen, fügen
                                    d) beim Fügen Lagegenauigkeit, Reihenfolge, Anzugsdrehmomente,
                                       Anzugsstufen und Sicherung beachten.

19   Manuelles und maschinelles     a) Bauteile mit handgeführten Zerspanungsmaschinen bearbeiten
     Bearbeiten                     b) Bohrungen, insbesondere Lagersitzung und Führungen in
                                       Werkstücken durch Rundreiben und Fräsen auf                               1-3
                                       Passungsdurchmesser bearbeiten.

20   Herstellen und Instandhalten   a) Beleuchtung und Signaleinrichtungen prüfen, einstellen und
     von Systemen und Anlagen          instandsetzen
     der Fahrradtechnik             b) Bremssysteme prüfen, einstellen und instandsetzen
                                    c) Schaltsysteme, insbesondere Ketten- und Nabenschaltung
                                       instandsetzen
                                    d) Muskelkraftantrieb und -übertragung instandsetzen
                                    e) Zusatzantriebssysteme instandsetzen
                                    f)   Energieversorgungssysteme instandsetzen
                                                                                                                12-16
                                    g) mechanische und hydraulische Kraftübertragungseinrichtungen
                                       instandsetzen und herstellen
                                    h) Speichenräder instandsetzen und herstellen
                                    i)   Bauteile und Baugruppen von Fahrrädern und Spezialfahrzeugen
                                         nach Kundenbedarf herstellen und ändern
                                    j)   Sitzsysteme, Lenker, Vorbauten und Lenkeranbauteile nach
                                         Kundenwunsch, insbesondere unter Beachtung von Ergonomie,
                                         warten, austauschen und anpassen.

21   Beschaffung, Bereitstellung    a) Warenannahme durchführen
     und Verkauf von Waren und      b) Waren einlagern oder auftragsbezogen bereitstellen
     Dienstleistungen               a) Reparaturauftrag, Angebot und Kostenvoranschlag für den
                                       innerbetrieblichen Ablauf erstellen
                                    b) Gewährleistungs-, Garantie- und Kulanzabwicklungen vorbereiten           12-16
                                    c) Reparaturaufträge abrechnen, dem Kunden die Rechnung
                                       erläutern
                                    d) instandgesetzte oder hergestellte Fahrzeuge ausliefern.
-7-

				
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