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Inbetriebnahmen und Abnehmen von

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  • pg 1
									    Inbetriebnahmen und Abnehmen von montierten Maschinen und
    Anlaufen nach den geltenden technischen Richtlinien

    TB2 Montage Technik ab seite14

        Inbetriebnahmen von Maschinen und Anlagen

•       Unterscheidung: Erst- und Wiederinbetriebnahme
    •     Inbetriebnahme beim Hersteller oder beim Kunden
    •     Inbetriebnahme einzelner Maschinen oder Maschinen Gruppen
    •     Inbetriebnahme von Anlagen

    Inbetriebnahmemöglichkeiten sind Abhängig

    • Vertragliche Vereinbarung
    • Pflichtenheft
    • Dem zu Fertigen Produkt
    • den Platz Verhältnissen
    • dem kompliziertheitsgrades der Maschine bzw. der Anlage

    Die Inbetriebnahme Zeigt dem Kunden

          • Leistung de Maschine
          • Fähigkeit um erzeugen des Produktes
          • die weiteren Technischen Parameter, Abmessung, Energie Verbrauch, Farbe usw.


    Inbetriebnahme beim Hersteller/Kunden

    Der Kunde hat bei der Inbetriebnahme bei Hersteller viele Positive Möglichkeiten

          •Er kann noch mal die Kriterien vergleichen und Prüfen
          •Vertragliche Bedingungen kontrollieren wie Konstruktion, Qualität, Leistungsparameter


    Inbetriebnahme beim Kunden wird gemacht wenn

          • wenn es einzelne kompakte Komponenten sind
          • wenn es Kompliziere Produktions- Verhältnisse Herrschen




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Allgemeine Anforderungen an Maschinen und Inbetriebnahme von Maschinen

Anforderungen an Maschinen werden Vertraglich geregelt im Pflichtenheft

Montage Technik 2 s.16 genaue unterpunkte Inhalt

•Technische
•Liferechnische
•kommerzielle
•ergonomische
•produktspezifische



Technische Anforderungen (Sicheheit, Umwelt)

Die technischen Anforderungen an die Maschine können wie folgt charakterisiert werden:

- Die erforderlichen Kräfte und Geschwindigkeiten bei der Produktion oder Bearbeitung des
Produkts werden durch die Maschine erzeugt und so vermittelt, dass keine Störung oder
kein negativer Einfluss auf andere Maschinensysteme erfolgt.

- Die Maschine ist nach den neuesten technischen Erkenntnissen bzw. Erfahrungen - auf der
Grundlage     der    europäischen   Richtlinien   -  gestaltet   und    entspricht   den
sicherheitstechnischen Anforderungen.

- Die Maschine ist so konzipiert, dass alle Gefahrenteile für den Bediener oder für das
Umfeld

abgesichert sind durch:

• mechanische Schutzeinrichtungen,

• elektrotechnische Schutzeinrichtungen,

• steuerungstechnische Schutzeinrichtungen.


- Elektrotechnische Anlagen sind nach VDI-Vorschriften zu installieren/kennzeichnen und zu

sichern.

- Die vorgesehenen Anschlusskapazitäten müssen den tatsächlichen Anschlusswerten
entsprechen bzw. um das x-fache größer sein. Für Schweißnähte, Schweißverfahren,
Glühen/ spannungsfreies Glühen, Druckbehälter usw. sind Prüfprotokolle bereitzustellen. Für
bestimmte         Konstruktionen    sind       Nachweise         über         eingesetztes
Material/Materialzusammensetzung vorzulegen.

- Die Entsorgung der verbrauchten Hilfsstoffe/-medien muss gesichert sein.

- Das Umweltverhalten der Maschine entspricht den vorgegebenen Richtlinien und Normen.
Die hierzu spezifischen Normen und betrieblichen Richtlinien bezüglich

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• Schwingungsübertragung und Schwingungsisolation,

• Schalldruckpegel,

• Schallemission,

• Staubentwicklung,

• Ölnebel,

• Geruchsbelästigung u.a.

sind einzuhalten bzw. die Einhaltung ist zu prüfen.

  Liefertechnische Anforderungen

Die liefertechnischen Anforderungen sind von der Größe und Komplexität der Maschine ab
hängig. Hierbei sind vor allem
- der Aufstellort,
- die Aufstellung der Maschine,
- die Transportmöglichkeiten sowie
- die Hebezeuge

zu berücksichtigen.

Folgende Einflussfaktoren sind zu beachten:

- Aufstellort

• Gestaltung Fundament

• Belastung des Fundaments

• Gestaltung der Kanäle für Elektrik/Hydraulik/Pneumatik

• außerhalb einer Halle

• Gebäude/Öffnungen (Größe der Tore)

• vorhandene Hebezeuge

• spezifische Richtlinien des Kunden/Auftraggebers

- Aufstellung der Maschine

• Besteht die Maschine aus mehreren unabhängigen oder zusammenhängenden Teilen?

• Ist für die Maschine ein Fundament erforderlich?

•Welche Vorschriften des Auftraggebers beeinflussen die Maschinenaufstellung bzw. welche
Aufstellungsrichtlinien werden vorgeschrieben?


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•Ist das Fundament Bestandteil des Maschinenkörpers für die Gesamtsteifigkeit der Ma-
schine?

•Ist die neue Maschine eine selbstständig funktionierende Einheit oder wird/ist sie Be-
standteil einer vorhandenen Anlage?

Transporttechnische Anforderungen

Ein immer wiederkehrendes Problem ist die Nichtbeachtung der transporttechnischen Anfor-
derungen. Bei Vertragsvorbereitung und -Abschluss muss dieses Problem eindeutig geklärt
sein, da die einzelne Maschineneinheit so gestaltet werden muss, dass diese Einheit
überhaupt transportiert oder gehoben werden kann.

Zu beachten sind:

- Abmessungen der Maschine oder des Maschinenteiles

- Transportmöglichkeit
- Hebemöglichkeit beim Hersteller
- Hebemöglichkeit beim Kunden
- Transportwege
- Tore/Öffnungen der Halle/des Aufstellorts


Ergonomische Anforderung
Die ergonomischen Anforderungen sind bei Einzelmaschinen festgelegt und durch die
ständige Weiterentwicklung der Maschine auf der Grundlage der vorhandenen Regelwerke
genau definiert.

Beispiele dafür sind:
- PC-Arbeitsplätze
- - Arbeitshöhen an Werkzeugmaschinen, wie Dreh-, Fräs-, Bohrmaschinen usw.
- - Arbeitshöhe an Umformmaschinen und zulässiger Schalldruckpegel
- - Sitzhöhen
- -Gestaltung von Guppenarbeitsplätzen
-
Hierfür sind gesonderte Richtlinien zu beachten. Bei der Planung der Maschinen ist diese Si-
tuation darzustellen, der Auftraggeber darauf hinzuweisen und ein Lösungsvorschlag dafür
vorzustellen.

Die Garantie für den Schalldruckpegel in Innenräumen muss durch den Hersteller der
Maschine abgegeben werden. Die Geräuschemissionswerte sind nach DIN 45635 zu
ermitteln. Es ist sicherzustellen, dass die abgestrahlten Geräusche keine deutlich
hervortretenden Einzeltöne enthalten nach VDI 2058, Blatt 1. Der als Körperschall
entstehende Schalldruckpegel in angrenzenden Räumen muss der Arbeitsstättenverordnung
entsprechen. Der Nachweis der Geräuschgarantie muss durch eine anerkannte Messstelle
mit geeichten Messgeräten durchgeführt werden.


Produktspezifische Anforderungen


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     Der Hersteller gibt die technischen Parameter der einzelnen Maschinen vor und stellt diese
     im Vertrag bzw. in der übergebenen Betriebsanleitung dar. Aus diesen technischen
     Parametern lässt sich ersehen, ob diese den Kundenwünschen in der Gesamtheit oder im
     spezifischen Anforderungsfall den produktspezifischen Anforderungen entsprechen.


     Inbetriebnahme teilweise nur durch Fachpersonal zulässig.

     Tätigkeitsfolge, Vorgabezeiten und Soll-Ablauf

     Analyse von Störungen und Beseitigen der Störung - Gefahrenanalyse durchführen Technische
     Diagnostik im Maschinenbau

     Dokumentation der Inbetriebnahme

     Anleitung des Bedienpersonals


     Betriebsanleitung-, als Produktbegleitenden Hinweis
     - Gebrauch der Maschine erleichtern
     - Funktionsfähigkeit erhalten Anforderungen an Betriebsanleitungen (siehe Anhang VDI-Richtlinie)
     beachten Aufbau einer Betriebsanleitung,

     Auftragsspezifische Inbetriebnahmetätigkeiten beim Hersteller
     Inbetriebnahmetätigkeiten von Maschinen müssen nach Art der Maschine, dem Pflichtenheft
     (Aufgabenstellung und Forderung des Auftraggebers) und dem Vertrag unterschieden
     werden
     (vgl. Kap. 2.1).
     a) Eine autarke Maschine wird gekauft, es folgt der Probebetrieb beim Hersteller (Leerlauf,
     Kalttest). Der Käufer übernimmt die Maschine und setzt diese nach Betriebsanweisung
     selbst in Betrieb (s. Auszug aus einer Betriebsanweisung/Betriebsanleitung, unten).

     b) Eine autarke Maschine wird gekauft, es erfolgt ein Probebetrieb beim Hersteller im
     Beisein des Käufers. Der Hersteller liefert die Maschine an den Kunden und der Kunde setzt
     diese selbst in Betrieb.

c) Eine autarke Maschine wird gekauft. Die Aufstellung der Maschine erfolgt beim Kunden durch
den Hersteller. Der Hersteller übergibt dem Kunden direkt die Maschine nach erfolgreicher
Produktionseinführung bzw. nach Produktionstest.

     d) Eine autarke Maschine wird gekauft. Die Aufstellung wird vom Kunden übernommen. Der
     Hersteller setzt die Maschine unter
     - Kontrolle der Richtigkeit der Aufstellung,
     - Einweisung des neuen Bedienpersonals in Betrieb.

     Nach erfolgreicher Inbetriebnahme wird mit Unterzeichnung eines Übergabeprotokolls die
     Maschine dem Kunden ordnungsgemäß übergeben.




     Auszug aus einer Betriebsanleitung


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   Die Betriebsanleitung enthält die wichtigsten Hinweise, um die Maschine sicherheitsgerecht
   zu betreiben

   Verpflichtung und Haftung:

   Grundvoraussetzung für den sicherheitsgerechten Umgang und II den störungsfreien Be
   trieb der Maschine ist die Kenntnis der grundlegenden, Sicherheitshinweise und der
   Sicherheitsvorschriften.

   Die Betriebsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise, sind von allen Personen zu
   beachten, die an der Maschine arbeiten.

   Darüber hinaus sind die für den Einsatzort geltenden Regeln -und Vorschriften zur
   Unfallverhütung zu beachten.

    Der Betreiber verpflichtet sich, nur Personal an der Maschine arbeiten, zu lassen, welches,
   das Sicherheitskapitel und die Warnhinweise in der Betriebsanleitung gelesen, verstanden
   und durch ihre Unterschrift bestätigt haben.

   Die Maschine ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen
   Regeln gebaut. Dennoch können bei ihrer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des
   Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen an der Maschine oder an anderen
   Sachwerten entstehen. Die Maschine ist nur zu benutzen
   für die bestimmungsgemäße Verwendung,in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand.

   Störungen, welche die Sicherheit beeinträchtigen können, sind umgehend zu beseitigen.

   Grundsätzlich gelten die "Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen", diese stehen dem
   Betreiber spätestens bei Vertragsabschluss zur Verfügung.



   Inhalt der Betriebsanleitung
   Der Inhalt der Betriebsanleitung für Maschinen ist im Allgemeinen wie folgt gegliedert: -
   Deckblatt
   - EU-Herstellererklärung
   - technische Parameter mit Angaben zum Maschinentyp, Modellbezeichnung,
   Seriennummer,        Auftragsnummer,      Baujahr,  Herstelleradresse,  Adressen      für
   Ersatzteillieferanten und Servicestationen
   - Inhaltsverzeichnis
   - grundlegende Sicherheitshinweise - Transport/Verpackung
   - Beschreibung der Maschine/Funktion der Maschine - technische Daten der Maschine
   - Bedien- und Anzeigeelemente
   - Inbetriebnahme




Abnahme von Maschinen


                                                                                                  6
     Geometrieprüfurigen und Bearbeitung von Probewerkstücken als Nachweis der korrekten
     Funktion umsetzen
•      VDI-Richtlinien, z.B 8615; 8620; 2854 VDI-DGQ-Richtlinie 3441 Abnahmeprotokoll
erstellen
     • Aufstellung der Maschine Laut Hersteller Vorschrift
     • Aufstellung der Maschine erfolgt unter Beachtung der Sicherheitstechnisch Vorschriften

     Weitere Punke Monagetechnik Band2 Seite 21



     Abnahme von Maschinen

     Die Abnahme von Maschinen erfolgt in Abstimmung mit dem Hersteller und dem
     Auftraggeber unter Beachtung folgender Kriterien:
     - Aufstellung der Maschine entsprechend Herstellervorschrift
     - Anschluss der Maschine entsprechend Herstellervorschrift, betriebsinterne Anweisungen
     und VDI-Richtlinien
     - Aufstellung der Maschine erfolgt unter Beachtung aller sicherheitstechnischen Vorschriften

     Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer eine schriftliche Aufstellung der zu bearbeitenden
     bzw. zu fertigenden Werkstücke pro Zeiteinheit zu übergeben. Die Bediener sind durch das
     Personal des Herstellers eingewiesen bzw, geschult und führen die Bearbeitung bzw. die
     Fertigung des Werkstückes selbstständig unter Aufsicht des Herstellerpersonals durch.

     Folgende Vorgaben müssen vertraglich bzw. durch das Protokoll (s. Abb. 8, S. 22) festgelegt
     sein:
     - Zeit/\Werkstück (Bearbeitungszeit für ein Referenzstück) als Durchschnittswert von x Werk-
     stücken
     - Dauer der Inbetriebnahme unter produktionstechnischen Bedingungen in Zeit (1-schichtig,
     2-schichtig, 3-schichtig, eine Arbeitswoche oder x Stunden) oder in Stück
     - Abbruch der Inbetriebnahme und Möglichkeit der Wiederaufnahme der Inbetriebnahme
     - Protokollierung der gemessenen Zeiten, Werte, Abmessungen und Störungen bzw. Fehler
     und deren Ursachen


     Messprotokoll
     Die im Vertrag vereinbarten Referenz-Werkstücke werden bei der Inbetriebnahme der Ma-
     schine gefertigt und vermessen. Die Vermessung erfolgt durch die Qualitätseinrichtung mit
     geeichten Messwerkzeugen beim Kunden. Alle Werte werden schriftlich protokolliert. Abwei-
     chungen werden ausgewiesen, die Gründe für die Abweichung ermittelt und ausgewertet




     Abnahmeprotokoll



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    Für Hersteller und Kund zur Dokumentation der ordnungsgemäßen Inbetriebnahme und
    Übernahme des Kunden. Mit diesem Protokoll geht die Maschine in das Eigentum des
    Kunden über. Mängel und Frist zu Behebnung sind Dokumentiert. Sie TB MONT.2 S.22


    Allgemeine Anforderungen an Anlagen und Inbetriebnahme von Anlagen

    Anforderungen an Anlagen
•     Gewährleistung der verfahrenstechnischen Funktion
    • Gewährleisten der technischen Sicherheit, wie z. B. Festigkeit und Dichtheit
    • Umweltschutz und Sicherheit
    • Instandhaltungsfreundlichkeit
    • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (Auflagen)
    • Wirtschaftliche Energieverwendung

    Auftragsspezifische Inbetriebnahmetätigkeiten beim Hersteller und/oder Anwender von
    verfahrenstechnischen Anlagen
•     Überprüfen der geplanten und gewünschten Funktionssicherheit
    • Bestätigung und Nachweis der Betriebssicherheit
    • Nachweis der vereinbarten Kunden spezifischen Leistungen
    • Optimierung des technischen Ablaufs
    • Erfassen und Beseitigen von Störungen, Fehlern und Mängeln
    • Anleitung, von Bedien- und Instandhaltungspersonal

     Der Inbetriebnahme verfahrenstechnischer Anlagen vorausgehende Maßnahmen
     (Unter Anwendung Fließbildern z. B. ARI Fließb. UI Fließb. IN _30600 T 1)
•      Kontrolle des Montageablaufs und messtechnische Überprüfung von Baugruppen, bzw.
Anlagenkomponenten
     • Einweisung und Unterweisung von Bedien- und Instandhaltungspersonal


    Inbetriebnahme von Anlagenkomponenten
•     Druck- und Steuersysteme
    • Stickstoff-, Kühlwasser-, Dampf-, Heißwasser- und Abwassersysteme


    Inbetriebnahme von verfahrenstechnischen Anlagen

    •         Anfahren, Stabilisieren, Hochfahren Einfahren und Abfahren

    •         Garantieversuch

    •         Dauerbetrieb




    Abnahme von verfahrenstechnischen Anlagen


    Abnahme durch Abnahmeprüfungen



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• Nachweis der sicheren und beanspruchungsgerechten Konstruktion und Drucktragenden
Ausrüstungen

• Nachweis der einwandfreien Funktion technischer Systeme und Komponenten

• Nachweis der Leistungsfähigkeit wichtiger Anlagenkomponenten DIN und VDI-Richtlinien,
z. B

• DIN 1941 - Verbrennungsmotoren

• DIN 1944 - Kreiselpumpen

• VDI 2045 BL 2 – Verdichter

• DIN 1942 - Dampferzeuger und Wärmeübertragungsanlagen


Inbetriebnahme, Abnahme und In verkehr bringen von Maschinen und
Anlagen im Regelwerk von DIN-EN Normen


• Maschinenrichtlinie EU und 9. Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz
• Genehmigungspflichtige Anlagen EU- Richtlinie IPPC (Integrated Pollution Prevention and
Controll)
• EU-Richtlinie für Produkte und Arbeitsschutz


CE - Kennzeichnung (in 4 Stufen) - Recherche (Rechtsvorschriften, Anforderungen,
Nachweise)


•Recherche (Rechtsvorschriften, Anforderungen, Nachweise)
•Organisation (Kosten, Maßnahmen)
•Gefährdungsanalyse (Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen)
•Technische Dokumentation (Herkunft, Arbeitspapiere, Betriebsanleitung)


In verkehrbringen (Verkaufen, Leihen, Schenken)

Bedeutung der CE - Kennzeichnung
Wer, wann, wie und wo
(Anbringung der CE - Kennzeichnung)

CE- und GS- Kennzeichnung

Funktionsnotwendige Bedingungen bei der Aufstellung und
Inbetriebnahme von Anlagen und Einrichtungen
Zur Aufstellung von Anlagen und Einrichtungen gibt der Hersteller Montagevorschriften
heraus. Diese Montagevorschriften geben Richtlinien zum Transport, zur Verpackung und
zur Aufstellung der Anlagen und Einrichtungen. Sie sind unbedingt einzuhalten, um die
Funktion der Anlage nicht zu beeinträchtigen. Garantieansprüche können in den meisten

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Fällen nur dann geltend gemacht werden, wenn diese Vorschriften lückenlos eingehalten
werden.
Je nach Anlage und deren Aufstellungs Ort müssen neben den räumlichen auch
klimatischen Gegebenheiten, wie z.B. Luftfeuchtigkeit oder besondere klimatische
Verhältnisse, bei der Planung berücksichtigt werden.

       Raumkapazität

Neben dem Raumbedarf der Anlage sind Flächen einzuplanen, die den allgemeinen
Vorschriften für Verkehrswege und Einrichtungen in Gebäuden entsprechen.

       Energiezufuhr und Betriebsmittel

Vor der Inbetriebnahme der Anlage sind die Dimensionierung der Energiezufuhr sowie die
Entsorgung zu berechnen. Dazu zählen die allgemeinen Medien wie elektrische Energie und
Druckluft und die Entsorgung von Abwasser, Emulsion, Säuren, Laugen usw. Der Hersteller
der Anlage gibt hierzu den Energiebedarf an.

       Belüftung

Für die Qualität der Belüftung sind sowohl die Funktion der Anlage, die Erfordernisse des
Arbeits- und Unfallschutzes sowie das Bundes-Immissionsschutzgesetz ausschlaggebend.

Für die Funktion von Hydraulikanlagen ist es z. B. erforderlich, dass eine Öltemperatur von
ca. 60 'C gehalten wird. Ohne ausreichende Belüftung ist dies in den meisten Fällen nicht
möglich.

       Geräuschdämmungen

Der einzuhaltende Geräuschpegel in der Umgebung von Anlagen wird von gesetzlichen
Richtlinien vorgegeben. Der zulässige Geräuschpegel für das Bedienungspersonal ist in den
Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und der Arbeitsstättenverordnung festgelegt. Für die
Umgebung der Anlage gelten verschiedene Richtlinien. Befindet sich der Standort der
Maschinen in einem Industriegebiet, sind an die Qualität der Geräuschdämmung andere
Anforderungen gestellt, als wenn die Anlage in einem Misch- oder gar in einem Wohngebiet
aufgestellt werden soll.

       Fundamente

Der Hersteller der Anlage gibt die Art sowie die Abmessungen des Fundamentes vor. Je
nach Größe und Gewicht der Anlage kann es erforderlich werden, vor der Erstellung des
Fundamentes die Tragfähigkeit des Untergrundes untersuchen zu lassen. Die Genauigkeit
und die Tragfähigkeit des Fundamentes sind die Grundlage für die Funktions Sicherheit und
die Präzision einer Anlage.
     Aufbauen und Ausrichten

Die Montage und den Aufbau einer Anlage übernimmt in den meisten Fällen die Hersteller-
firma. Der Aufbau einer Anlage schließt mit einer Abnahme durch den Kunden ab. Dieser
entscheidet anhand von Messprotokollen, die nach dem Aufbau die geforderte Präzision der
Anlage dokumentieren, oder durch Vermessung von Werkstücken, die an dieser Anlage
hergestellt wurden, über die Abnahme der Anlage. Neben der technischen Abnahme einer


                                                                                         10
Anlage wird diese auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften vom Kunden abgenommen.
Die Grundlage hierfür sind die Unfallverhütungsvorschriften.

Sicherheitsteile, wie z. B. geschweißte Hochdruckrohre und Druckkessel, unterliegen einer
separaten Abnahme durch Sachverständige. So erfordern z. B. die Schweißverbindungen an
Sicherheitsteilen die Ausführung der Schweißnaht durch einen geprüften Schweißer mit
gültiger Prüfung.



Funktionsnotwendige Bedingungen beim Inbetriebnehmen von
Anlagen


Der Hersteller einer Maschine oder Anlage gibt mit den technischen Unterlagen Aufstell- und
Inbetriebnahmevorschriften vor. Diese sind unter allen Umständen einzuhalten. In diesen In-
betriebnahmevorschriften sind der Transport der Anlage, deren Dekonservierung, das Ein-
richten, die Neubefüllung der Hydraulik, der Anschluss an das Stromnetz sowie der
Probelauf und die dazu notwendigen technischen Daten enthalten.
Diese technischen Unterlagen müssen die Einhaltung von EG-Richtlinien dokumentieren.
Jeder Hersteller von Maschinen und Anlagen ist verpflichtet, folgende EG-Richtlinien zu
beachten:
-EG-Richtlinie Maschinen
-EG-Richtlinie über elektromagnetische Verträglichkeit
- EG-Niederspannungs-Richtlinie
-Auch die EG-Richtlinie für persönliche Schutzausrüstung kann je nach Art der Maschine
wichtig sein.

       Der Hersteller stellt zunächst durch die Konformitätsbewertung sicher, dass er alle
Anforderungen der EG-Richtlinien erfüllt. Erst wenn dies der Fall ist, darf er an seiner
Maschine das CE-Kennzeichen anbringen.Dieses CE-Kennzeichen ist kein Qualitätssiegel.
Es zeigt an, dass ein Produkt alle relevanten EG-Richtlinien erfüllt. So macht der Hersteller
deutlich, dass er die Anforderungen der betreffenden EG-Richtlinien eingehalten und die
vorgeschriebene      Konformitätsbewertung      durchgeführt    hat.     Damit    er    eine
Konformitätserklärung abgeben kann und eine CE-Kennzeichnung erfolgen kann, müssen
vom Hersteller eine Reihe von Maßnahmen, die von Unternehmen zu Unternehmen einen
unterschiedlichen Aufwand und Umfang haben können, ergriffen werden:




- Richtlinien, Gesetzes- und Normen-Recherche durchführen
- Technische Dokumentation erstellen
- Checkliste aller Maßnahmen erstellen
- Falls erforderlich: Baumusterprüfung anmelden und durchführen lassen - Internes
Informationswesen organisieren
- Normgeschehen beobachten
- Gerätestudium aus Sicht des Anwenders - Formularwesen installieren
                                                                                           11
- Gefährdungsanalyse durchführen
- Überprüfung der Betriebsanleitung
- Mängelliste der Betriebsanleitung erstellen - Mängelliste der Betriebsanleitung beheben -
Anwendertest der Betriebsanleitung durchführen - Konformitätserklärung ausstellen
- CE-Kennzeichnung vornehmen




Fachgerechte Inbetriebnahme


Zur Vorbereitung der Inbetriebnahme von Anlagen zählt die Dekonservierung. Hierbei sind
sowohl das Verpackungsmaterial als auch die zum Schutz vor Schwingungen angebrachten
Dämpfer zu entfernen. Führungen sind in den meisten Fällen mit einer Wachsschicht über-
zogen. Diese muss vor der ersten Bewegung der Führung mit einem Lösungsmittel entfernt
werden. Bei Hydraulikanlagen ist zu beachten, dass der Tank vor der Erstbefüllung gereinigt
wird. Schmutz und Konservierungsmittel können dazu führen, dass Filter und Ventile
innerhalb kürzester Zeit verstopfen.
So genannte fliegende Leitungen sind unter Umständen zu befestigen. Durch Schwingungen
der Anlage, wie z. B. die Schwingung an einer Hydraulikanlage, kann es zum vorzeitigen
Bruch einer Leitung kommen.
Nach dem Einschalten der neu in Betrieb genommenen Anlage müssen die Anzeigegeräte
besonders sorgfältig beobachtet werden. So sind z. B. Öltemperaturen von Hydraulikanlagen
sowie deren Drücke in regelmäßigen Zeitabständen zu kontrollieren. Auch die Temperatur
von Lagerstellen ist gerade bei Neuanläufen regelmäßig zu überprüfen. Die Einstellung der
Sollwerte von Proportional- und Servoventilen ist an einer neuen Anlage festzuhalten. Diese
Sollwerte dienen als Basis für die Optimierung der Anlage und notwendige Instand-
setzungsarbeiten. Nur anhand dieser Sollwerte kann z. B. der Urzustand der Anlage wieder-
hergestellt werden.
Wie jede andere Ware unterliegt auch jede Maschine und Anlage der Gewährleistungspflicht
des Herstellers. In dieser Zeit sind Messwerte und Funktion kontinuierlich zu überwachen.
Es ist darauf zu achten, dass eigenständig durchgeführte Reparaturen an der Anlage das
Erlöschen der Gewährleistunspflicht zur Folge haben können. Über Mängel an der Anlage
muss der Hersteller informiert werden, damit er Maßnahmen zu deren Beseitigung treffen
kann.




Funktionsnotwendige Bedingungen bei der Einweisung des Bedienungs-
personales

Neben den technischen Voraussetzungen zum Betrieb von Maschinen und Anlagen sind der
Anlagenbediener sowie der Instandhalter Garanten für die Funktion und die Lebensdauer
einer Anlage. Sie sind die Fachleute, die die Anlagen optimal bedienen können. Durch
mangelhafte Kenntnisse kann die Anlage zerstört werden. Der Bediener und gegebenenfalls
der Instandhalter müssen rechtzeitig mit der neuen Technologie vertraut gemacht werden.
Das heißt, es muss eine Einweisung in neue Steuerungen, Betriebssysteme und
                                                                                         12
Verfahrenstechniken erfolgen. In vielen Fällen werden diese Kenntnisse durch den
Maschinenhersteller vermittelt. Reicht dies nicht aus oder ist eine grundlegende
Schulungsmaßnahme erforderlich, so muss diese über andere Weiterbildungsmaßnahmen
abgedeckt werden.
Wichtig sind auch gute sprachliche Fähigkeiten des Bedienungspersonals, um eine
störungsfreie Verständigung zu gewährleisten. Eine reibungslose Kommunikation ist für die
Betriebssicherheit der Anlage sowie die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften
unerlässlich. Gegebenenfalls sind neben Bedienerschulungen auch Sprachschulungen
durchzuführen.
Ein weiterer wesentlicher Punkt, der zur Betriebssicherheit der Anlage durch den Anlagenbe-
diener beiträgt, ist die Kennzeichnung der Armaturen, Mess- und Wartungsstellen. Bedien-
und Einstellfehler können somit in Grenzen gehalten werden. Ebenso ist es für den
Instandhalter einer Anlage wichtig, dass die Bezeichnung der Bauteile im Schaltplan mit der
an den Bauteilen in der Anlage identisch ist.
Eine grundlegende Schulung sowie die Auswahl des geeigneten Bedienungspersonals
grenzt die Gefahr von Bedienungs- und Einstellfehlern ein.


Vor dem Kauf

 Informationen über neue Maschinen

 Fachmesse
 Fachzeischriften
 Internet
 Infos bei Herstellern einholen
 Infos von Vertreten

 Informationen auswerten

 Größe der Maschine
 Zubehör
 Technische Daten
 Steuerung




 Erarbeiten eines Pflichtenheftes (Lasteheft)
1. Technische-,Liefertecnische-,Transporttechnsche-,Produttechnische- oder
Ergonomische Anforderungen

 was will ich damit machen (Bauteil)
 was soll sie können(Flexibel)
 welche Sicherheitsvorkehrungen muss der Hersteller zusätzlich treffen
 Wieviel Zeit darf sie zum Rüsten inanspruchnehmen
 welche CNC Steuerung soll sie haben

                                                                                         13
 was für einen Rechner soll sie haben
 Mit welchen Rechnern soll sie vernetzt werden



Aufbau eines Lasten- Pflichtenheftes


Zu 1. Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis gibt Auskunft über die weitere Unterteilung.

Zu 2. Einleitung

Die Einleitung ist die "Gebrauchsanleitung" für das Lastenheft.

Zu 3. technische Produktbeschreibung

Hier werden alle Daten, die das Produkt betreffen aufgelistet und die Anforderungen an das
Produkt beschrieben. (Stückzahlen, Qualität, Materialien, Kundenorientierte Produktgestaltung,
Stücklisten, Recycling, Variantenbildung)

Zu 4. Gesetze und Vorschriften

Beinhaltet alle Vorschriften und Gesetze, die für die Zulassung eines Pkws weltweit
zutreffen.(Europa, USA, England, Kanada usw.)

Zu 5. Anforderungen und Spezifikationen

Beinhaltet ein detailliertes Anforderungsprofil des Produktes. Zulieferer sind ebenfalls
aufgefordert die Einhaltung der Funktionsvorschriften zu gewährleisten. (mechanische und
elektrische Anforderungen, Prüf- und Beurteilungskriterien, Toleranzen, Drehmomente, Kräfte,
Lasten, Verformung und Korrosionsschutz)

Zu 6. Prüfungen

Hier sind alle zusätzlichen Prüfungen, die nicht bereits durch den Gesetzgeber vorgegeben sind
aufgelistet. Alle Prüfungen müssen vom Lieferanten zusammen mit dem Hersteller des
Produktes ausgearbeitet werden. Es muss auch eine Prüftmatrix erstellt werden.
(Klimawechseltest, Dauerlauf, Temperaturschwankungen)


Zu 7. Funktionstests im gesamten Fahrzeug

Komponenten und Bauelemente werden auf ihre Funktion überprüft, entweder als
Einzelkomponente beim Hersteller oder im eingebauten Zustand am Gesamtfahrzeug.

Zu 8. Dokumentationen

Alle wichtigen Daten des Produktes werden dokumentiert. (Zeichnungen, Stücklisten,
CAD-Daten, Qualitätsprüfungen usw.)


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Zu 9. Projektablauf

Erstellung einer Funktionsgruppenstruktur mit einem Projektleiter und Stellvertretern, die
namentlich benannt sind. Ansprechpartner für den Hersteller und der jeweiligen Zulieferer sind zu
benennen. Erstellen eines Projektablaufplanes.

Zu 10. Übergreifende Anforderungen

-                              Kosten, Preise, Einkauf
-                      Standardisierungsmaßnahmen
-                            Logistik, Service, Vertrieb
-Qualitätsmanagement / Qualitätssicherungsvereinbarungen
-                                Prozesssicherstellung

Zu 11. Mitgeltende Unterlagen und Anlagen

- VDO Richtlinien

Zu 12. Abkürzungsverzeichnis

Angewendete Abkürzungen

Lastenheft erstellen

Erstellung eines Lastenheftes zur mech.
Das Lasten- oder Pflichtenheft ist in der Regel projektbezogen. Es gibt Richtlinien zur
optimalen Gestaltung von Konstruktion und Ausführung der Mechanik und Elektrik vor.
Folgende Ziele werden angestrebt:
- Störungsarme Produktion, dadurch hohe Verfügbarkeit
- Kostenreduzierung in der Instandhaltung
- Minimierung der Typenvielfalt von Bauteilen und Baugruppen
- Einheitliche Bedienerführung und Diagnoseoberflächen
- Transparenz im gesamten Produktionsbereich
Technik
- Kurzbeschreibung der geplanten Anlage: Transferstrasse, Bearbeitungszentren, verketteter
Betrieb usw.
- Art der Bearbeitung, bohren, fräsen, reiben, senken
- Angaben über geplante Stückzahl und Taktzeit der Anlagen
- Bearbeitungsmodus, trocken oder Kühlschmierstoffe
- Art der Kühlschmierstoffe-. Bearbeitungsöle, Emulsion, Minimalmenge - Aufstellort der
Kühlmittelanlage, ebenerdig& Keller
- Angaben zur Elektrik, Mechanik, Hydraulik, Steuerung, Pneumatik
- Angaben zur kompletten elektrischen Steuerung incl. Software
- Maßnahmen für TPM (Total Produktive Maintenance) sind zu berücksichtigen,
Schwerpunkt vorbeugende Wartung
- Anlagenkomponenten, die regelmäßiger Wartung und Inspektion bedürfen, müssen leicht
zugänglich und problemlos austauschbar sein.




 Angebote einholen und Auswerten

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 Entscheidung Treffen für Kau u Vertrag

 Pflichtenheft kontrolle und Unterchreiben

 Konstruktionsfreigabe erteilen

 Schulungen Planen WER;WANN;WO;WIE LANGE

 Wer soll sie instandhalten (MA Planung)
 Wer Schuld die Instandhalter
 Welcher bzw welche Ma sollen an der Machine Arbeiten
 Welche Schulungen Brachen sie (CNC-AUFBAU,Englisch,Wartungs maßnahmen)
 Wer Schuld die MA (Hersteller, IHK, Interne Stelle)
 Wo werden sie Geschuld (Intern,Hersteller,IHK)


 Zeitplanerstellen für Schulungen,Vorrausgehende
Massnahmen,Tansport,Vorabnahme, Inbetriebnahme,Abnahme usw.


 Arbeiten zur Maschinenaufstellung

Planung

 Erarbeiten eines Aufstell- und anschlussplanes
 Standort bestimmen
 Ver-und Entsorgungsleitungen errichten
 Zufahrtswege erarbeiten und bestimmen (auf Lärm, Klima, Erschütterungen, Belastbarkeit
des Bodens achten)


Beachten der Montagevorschriften des Herstellers

 Geeignete Fundamente evtl. Schwingungsarm
 Stromversorgung
 KSS-Zentralversorgung
 Boden und Tragfestigkeit
 Luftversorgung
 Abmaße der Maschinen beachten
 Raum für Beweglichkeiten
 Be- und Entlüftung
 Anschlagspunkte
 Geräuschentwicklung evtl. Schallschutz



Zugang zum Aufstellungsort

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 Genug große Türen
 Transportwege breit und fest
 Müssen andere Maschinen abgebaut werden



Auf Zugänglichkeiten achten

 Rettungs- und Fluchtwege
 Platz für Wartung,Rüsten und Reparatur
 Für Materialbestückung
 Für Abtransport der Fertigteile


Abladen und Transportplanung

 Wer ist zuständig Hersteller ode Käufer
 Hoftransport oder Spezialfirma
 Kran- Stapler- Hubwägen und Anschlagmittel bereitstellen
 Transport organisieren zum Aufstellen
 Klima beachten ( Glatteis, Schnee, Regen und Wind)


Installation der Maschine

 Maschine ausrichten ( Tropfwanne oder Auffangwanne)
 Maschine verankern
 Anschlussleitungen verbinden ( Strom, KSS, Druckluft und Absaugungen)
 Anbauteile montieren
 Maschine aufstellen
 Führungsbahnen reinigen
 Hilfsstoffe z. B. öle, Fette einfüllen und kontrollieren
 Sicherheitseinrichtungen prüfen ( dazu braucht man Sachschulung)
 Drehfeld überprüfen




Einrichten und Anfahren der Maschine

Fachgerechte Inbetriebnahme durch

 Anfahren
 Ablesen der Anzeigeninstrumente
 Bedienung und Überwachung

 Probeläufe mit Werkstück und Steuerung

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 Beachtung der Instrumentenangaben

 Beachtung der Inbetriebnahmevorschriften und Abnahmevorschriften

 Überprüfung funktionaler Zusammenhänge, möglicherweise Schulung und Einweisung der
Mitarbeiter und Kennzeichnung von Wartungsstellen

 Interne Maschinenabnahme

 Erstellung der erforderlichen Protokolle

1.      Inbetriebnahme
2.      Gewährleistung
3.      Qualitätsbericht (-Maschinenfahigkeit,-Prozessfähigkeit)
4.      Sicherheitstechnische Prüfliste
5.      Betriebsanleitung
6.      Wartungsplan-Schmierplan
7.      Benutzerinformation
8.      Bedienungsanleitung
9.      Übergabeprotokol
10.     Abnahmeprotokol



SERVICE DER VOM MASCHINENHERSTELLER

Erforderliche Serviceleistungen gegen Erstattung der Kosten, d.h. zu den jeweils gültigen
Verrechnungssätzen weltweit durch, im Einzelnen sind dies:

-Maschinenaufstellung inklusive aller erforderlichen mechanischen, hydraulischen und
elektrischen Installationen.

-inbetriebnahme des Systems bzw. der Maschine und testfahrten mit Material vor
Auslieferun- im Werk Ulm sowie beim Kunden vor Ort.

-Einweisung in das System anhand einer ausführlichen Bedienungsanleitung: Erklärung des
Systems, Bedienung des Systems, Hinweis auf die empfohlenen Wartungsarbeiten und. falls
Kunde dies wünscht, Festlegung eines Einzelpaketes von Verschleißteilen.

-Schulungen werden gegen Kostenerstattung durchgeführt. Sie vermitteln dem Kunden
Basiswissen oder Zusatzwissen je nach Kenntnisstand. Der Kunde wird damit in die Lage
versetzt, relativ kurzfristig eigenes Know-how erarbeiten zu können. Bei neueinsteigern berät
WK und führt den Kunden soweit, bis er Basiskenntnisse für die Produktion besitzt. Hier
stehen Experten zur Verfügung, die gegen Erstattung der Kosten beim Kunden vor Ort das
Personal schulen. Bei dieser Vorgehensweise spart der Kunde viel zeit und Geld und kann
relativ kurzfristig effektiv produzieren.

-WK berät und testet hochmolekulare Kunststoffe auf ihre Verarbeitbarkeit bezücklich Ram
und pastenextrusion sowie Transfermoulding. Bei Bedarf werden neue Systeme entwickelt .


         Instandhaltungsfreundlichkeit von Anlagen und Maschinen
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Die Maschine muss so konzipiert sein das eine problemlose Instandhaltung durchgeführt
werden kann.

Das heißt:

 Schmiernippel leicht erreichbar , Zentralschmierung
 Hydraulikleitung bzw. Aggregat leicht erreichbar
 Elektrische Bauteile (Motorschutzschalter, Sicherungen, usw.)
 Pneumatikleitungen und Wartungseinheit leicht erreichbar
 Leichte Demontier und Montierbarkeit
 Normteile verwenden


Dokumente zur Instandhaltungsfreundlichkeit

 Schmierplan mit Angabe der Schmierstoffe und Schmierintervalle
 Komplette Liste zu Instandhaltungswerkzeugen
 Liste der Ersatz und Verschleißteile
 Bedienungsanweisung und Betriebshandbuch
 Übersichtszeichnung zur Lage der Ersatzteile
 Pneumatikplan
 Hydraulikplan
 Elektroplan
 Einzelteilzeichnung
 Zusammenbauzeichnung




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