Wir brauchen einen Beruf

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					Wir brauchen einen Beruf




              Wo ist die
               richtige
             Ausbildungs
                stelle?




      Dieter Glahn   04.2001   Seite 1
Beschreibung und Zielsetzung des Projektes
Das Projekt „Wir brauchen einen Beruf“ wurde konzipiert, um die verschiedensten
Elemente und Lernziele aus dem Umgang mit dem Computer als Bildungselemente in
den Unterricht einzubinden.
Bei den Zielen handelt es sich vor allem um Bildungsinhalte aus der Textverarbeitung. Es
werden aber auch andere Inhalte eingebunden wie die Recherche im Internet, Import von
Daten aus anderen Programmen und das Erstellen von Tabellen.

Im Projekt wird vorausgesetzt, dass die einfachen Techniken, die man für die
Textverarbeitung benötigt, bekannt sind. Daher wird auf einfache Vorgänge wie Laden,
Speichern, Seite einrichten, Seitenansicht, Drucken usw. nicht eingegangen.

Das Projekt befasst sich mit den Elementen der Textverarbeitung, die dem ungeübten
Schreiber häufig Schwierigkeiten bereiten. Für verschiedene Anwender werden die
nachfolgenden Lernziele und Inhalte evtl. neu sein. Die Lerneinheit ist so angelegt, dass
die einzelnen Lernziele mit fortlaufendem Projekt eingebunden werden.
Eine zusätzlicher Kommentar und Hilfetext zu diesem Projekt ist im Dokument
„Kommentar_u_Hilfeindex_zu_schwierigen WordThemen“ enthalten und kann die
einzelnen Lernschritte erläutern.

Lernziele

   Recherche im Internet
   Kopieren und Formatieren von Textteilen
   Tabellendarstellung und Datenaustausch
   Arbeiten mit WordArt (besondere Schriftformen als ClipArt)
   Grafiken und Bilder in Text einbinden (aus ClipArt und Datei)
   AutoFormen einfügen (dazu muss im Menüpunkt Ansicht in der Symbolleiste die
    Option Zeichnen aktiv sein)
   Gruppierung von Grafiken (Verbinden von verschiedenen Grafiken zu einem Objekt
    - dazu muss im Menüpunkt Ansicht in der Symbolleiste die Option Zeichnen aktiv
    sein)
   Ausrichten von Textteilen
   Erstellen eines Formulars mit Dropdown-Feldern (dazu muss im Menüpunkt
    Ansicht in der Symbolleiste die Option Formular aktiv sein)
   Einfügen und ausfüllen von Tabellen
   Größe von Tabellenzellen ändern
   Einfügen von Kopf- und Fußzeile
   Zeilenabstand verändern
   Textausrichtung festlegen
   Absatzabstand bestimmen
   Erstzeileneinzug festlegen
   Erstellen eines Serienbriefes
   Textfelder einfügen
   Absatzeinzug
   Automatische Silbentrennung
   Gestaltung des Schriftbildes
   Tabulator festlegen

Zeichenerklärung      ► Kennzeichnung von Lernziele
                      ■ Kennzeichnung von Arbeitsaufträgen (auch Motivation)


                               Dieter Glahn   04.2001                      Seite 2
Wir brauchen einen Beruf
Mit dem Erreichen des 8. Schuljahres stehen Schülerinnen und seine Schüler vor dem
Problem, eine richtige und sinnvolle Berufswahlentscheidung treffen zu müssen. Sie
wissen, in der heutigen Arbeitswelt genügt kein einmaliges Erlernen eines Berufes. Die
moderne Arbeitswelt erwartet ein lebenslanges Lernen, um den sich ändernden

                         Was soll ich
                         nur werden?




Forderungen des Berufes gewachsen zu sein.


1. Woher können Jugendlichen die notwendigen Informationen erhalten?

Bevor sich die Schülerinnen und Schüler für einen Beruf entscheiden können, brauchen
sie Informationen zu den verschiedenen Berufsgruppen.

   Die Schule als Informationshilfe

Der Berufsberater
 Die Schriften der
   Bundesanstalt für Arbeit
 Gespräche mit Eltern und
   Bekannten
 Informationen aus dem
   Internet

■ Bis der richtige Beruf
gefunden ist gibt es für euch
viel Arbeit:
 Eine vorläufige
    Entscheidung für das
    Praktikum
 die Suche nach einem geeignetem Praktikumsplatz
 das Praktikum selbst mit den dazugehörenden schriftlichen Aufgaben
 und die Suche nach einem Ausbildungsplatz mit dem Erstellen einer
    Bewerbungsmappe.


                              Dieter Glahn   04.2001                      Seite 3
Zu Beginn der Arbeit eine kleine Spielerei.

■ Schreibe den Satz: „Die Zeit verrinnt schnell“ als Fließtext. Damit der Satz nicht
immer wieder neu geschrieben werden muss, kopiere ihn noch 11 Mal. Formatiere
nun den Text in Form einer Sanduhr wie im Bild. Das Bild symbolisiert deinen
Zeitdruck.




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2. Die ersten Informationen werden eingeholt und ausgewertet

Die Klasse teilt sich in verschiedene Gruppen.
Die erste Gruppe ermittelt bei einem Besuch im Arbeitsamt, welche Berufe in der Region
ausgebildet werden und wie groß der Anteil der Arbeitslosen in folgenden Gruppen ist:
1. Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung
2. Personen mit betrieblicher Ausbildung
3. Personen mit Fachschule oder Meisterschule
4. Personen mit Fachhochschule

■ Stellt das Ergebnis der Befragung in einer Tabelle dar!


Die Tabelle zeigt eine Auswertung aus dem Jahr 1998, in welchem der Anteil der
Arbeitslosen so verteilt war:
1. 25,8 % ohne Berufsausbildung
2. 9,2 % mit betrieblicher Ausbildung
3. 4,3 % mit Fachschulabschluss
4. 2,6 % mit Fachhochschulabschluss
5. 3,9 % mit Universitätsabschluss

► Datenaustausch




Die zweite Gruppe sucht nach Informationen zu ausgesuchten Berufsbildern im
Internet.




■ Findet mit Hilfe von Suchmaschinen nach Merkmalen verschiedener
Berufsgruppen, ermittelt auch Ausbildungsdauer, Voraussetzungen für den Beruf
und die Ausbildungsvergütung!




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Im Internet findet ihr Berufe für Frauen und Männer.




► Recherche im Internet


Die dritte Gruppe sucht nach Betrieben, in welchen Schülerinnen und Schüler ein
Betriebspraktikum machen können.

■ Findet Betriebe, welche Schülerinnen und Schülern ein Praktikum ermöglichen.
Fragt dazu nicht nur Eltern und Bekannte, sondern auch im Betrieb!
Dokumentiert die Ergebnisse eurer Arbeit auf Plakatwänden und bespricht sie im
Klassenrat. Erörtert in Gruppen Fähigkeiten und Fertigkeiten der einzelnen
Gruppenmitglieder unter dem Gesichtspunkt „das kann ich gut, das kann ich
weniger gut“.

Zum Abschluss dieser Phase entscheiden sich die Jugendlichen vorläufig für einen
Wunschberuf während der Zeit ihres Praktikums.


                            Traum-
                            beruf?




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3. Wir bereiten das Praktikum vor und führen es durch

Während dieser Zeit sollt ihr eine Mappe zum Praktikum erstellen, die von euch individuell
gestaltet werden kann. Die Mappe sollte aus Pflicht- und Wahlthemen zusammengestellt
werden. Zu den Pflichtthemen könnten folgende Teile zählen:
 Tätigkeitsliste
 Beschreibung des Aufgabenbereiches des Berufes aus dem Praktikum
 Aufsatz zu einer typischen Arbeit, die der Jugendliche verrichtet hat.

Je ordentlicher die Mappe geführt ist, um so wertvoller wird sie für euch. Ihre
äußere Form zeigt, wie intensiv du dich mit deiner beruflichen Zukunft beschäftigt
hast. Damit die Mappe auch eine individuelle Form erhalten kann, werden nur zwei
bzw. drei Themen verpflichtend festgelegt. So bleibt für die Gestaltung genügend
Freiraum, den ihr mit Bildern, Prospekten und anderen belebenden Elementen
ausschöpfen könnt.


Das Deckblatt der Mappe, eine Werbung für Christopher

                               Christopher fertigt das Deckblatt für die Mappe ähnlich
                               wie im Bild.
                               Es trägt den Titel: „Meine 1. Begegnung mit der
                               Arbeitswelt“. Er wählt eine Schrift, die ihm gefällt
                               (WordArt).
                               In der Mitte des Blattes fügt er ein Bild bei der Arbeit ein
                               (evtl. ein eingescanntes Bild), das er zusätzlich mit einem
                               Blockpfeil (Autoformen) versehen hat. Der Blockpfeil
                               erhält die Information „das bin ich“. Die beiden
                               Bildelemente hat er miteinander verbunden
                               (Gruppierung).
                               Im unteren Seitenteil gibt er den Betrieb an, in welchem er
                               sein Praktikum durchgeführt hat.

                             ■ Dieses Deckblatt ist nur eine Art der Darstellung.
                             Experimentiere dabei selbst mit den verschiedenen
Möglichkeiten, die das Programm bietet, um ein möglichst ansprechendes
Deckblatt zu erhalten!


                                Das nächste Bild zeigt nur einen Unterschied in der
                                Gestaltung des oberen Schriftbildes. Dennoch wirkt das
                                Bild sehr verändert. Es ist daher notwendig, dass du für
                                dich eine geeignete Form findest. Nütze dabei die
                                Möglichkeiten deines Programms, eingebundene Bilder
                                lockern die Texte auf.

                                ► Arbeiten mit WordArt
                                ► Grafiken u. Bilder einfügen
                                ► AutoFormen einfügen
                                ► Gruppierung von Grafiken
                                ► Textausrichtung




                               Dieter Glahn   04.2001                      Seite 7
Die Tätigkeitsliste und die Erkundung des Berufsfeldes

Für die Erfassung der verschiedenen Tätigkeiten ist es hilfreich, sich ein Formular zu
entwerfen, das ihr später ohne große Mühe auswerten könnt. Dropdown-Felder
erleichtern dabei die spätere Auswertung. Im Formular wird die Uhrzeit erfasst, die
Tätigkeit in Stichworten beschrieben und die geleisteten Arbeiten werden eingestuft.
Uhrzeit und die Einstufung der Tätigkeit werden im Formularbildschirm als Dropdown-
Felder erstellt.

Beschreibung der Tätigkeiten mit Anmerkungen zur Arbeit


                                              Arbeitsbeschreibung
                                              Tätigkeiten:




                                     Das Bild zeigt wie ein solches Formular aussehen
                                     könnte.


■ Sucht nach einer für euch passenden Lösung!
Überlegt, welche Konsequenzen ihr dann ziehen müsst, wenn ihr bei der Bewertung
eurer Arbeit sehr oft einen Zahlwert von 3 oder höher eingetragen habt!

► Erstellen eines Formulars mit Dropdown-Feldern




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Erkundung des Aufgabenfeldes des Berufes

Während des Betriebspraktikums solltet ihr auch das Aufgabenfeld des zukünftigen
Berufes erkunden. Dazu legt er ein Dokument mit 2 Spalten und mehreren Feldern in
jeder Spalte an. In die linken Spalten könnten die Erkundungsbegriffe „Ausbildungsberuf,
Aufgabenfeld, schulische Voraussetzung, praktische Ausbildung, theoretische Ausbildung
und Prüfungen“ stehen. Eines oder zwei Bilder mit einer typischen Arbeit des Berufes
lockern die Spalte auf..
In den rechten Spalten werden die Ergebnisse seiner Erkundung eingetragen.
Zusätzlich kann die Übersicht mit weiteren Elementen wie Voraussetzung für den Beruf,
Einstellungsprüfung, Anzahl der Auszubildenden, Berichtsheft, Ausbildungsdauer,
Betreuung während der Ausbildung, Ausbildungsvergütung, Vorbereitung auf die Prüfung,
Weiterbildung nach der Lehre, Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung,
Zukunftsaussichten im Beruf ergänzt werden.


► Einfügen von Tabellen
► Größe von Tabellenzellen ändern

Das Bild zeigt, wie diese Übersicht anlegt werden kann.




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Aufsatz zu einer wiederkehrenden Tätigkeit im Berufsfeld
In jedem Beruf gibt es wiederkehrende Tätigkeiten, die für den Arbeitsablauf dieser
Berufsgruppe typisch sind.

■ Beobachtet den Arbeitsplatz nach diesen Merkmalen und beschreibt so eine
Tätigkeit. Dabei sollt ihr die Aufsatzform verwenden und bei dem Dokument auf die
äußere Form achten.
Schreibt zuerst den Aufsatz, erprobt danach verschiedene Schriftbilder. Nicht jede
Schrift passt zu jedem Text. Versucht den Aufsatz über verschiedene Absätze zu
gliedern. Achtet bei der Absatzgliederung auf mögliche Abstände! Verschiedene
Absatzabstände können das Erscheinungsbild verändern. Zeilenabstand und
Erstzeileneinzug sind weitere Gestaltungsmöglichkeiten. Erprobt die verschiedenen
Möglichkeiten.
Sucht evtl. im Internet nach der geltenden DIN-Norm!

► Einfügen Kopf- u. Fußzeile
► Zeilenabstand
► Textausrichtung
► Absatzabstand
► Erstzeileneinzug



Zertifikat bzw. Bestätigung des Praktikums

In der Arbeitswelt ist es üblich, sich besondere Leistungen bestätigen zu lassen. Das
Praktikum ist zwar eine schulische Veranstaltung, ein Zertifikat der Durchführung könnte
euch bei der späteren Arbeitsplatzsuche behilflich sein (nachfolgendes Bild). So könnt ihr
euch die Durchführung des Praktikums vom Betrieb bescheinigen lassen, wenn ihr dazu
ein entsprechendes Formular vorbereitet habt.




                              Dieter Glahn   04.2001                      Seite 10
                   ■ Beim Erstellen des Formulars zur
                   Bestätigung solltet ihr versuchen,
                   welche Schriftarten und
                   schmückende Elemente am besten
                   passen. Das Einbinden eines
                   Firmenlogos könnte das Formular
                   schmücken. Überlege aber, ob du das
                   Firmenlogo einfach aus einem
                   Prospekt übernehmen darfst! Nach
                   Rückfrage bekommst du evtl. die
                   Erlaubnis, das Logo in dein Zertifikat
                   einzubinden.




Dieter Glahn   04.2001                   Seite 11
Nachbetrachtung des Praktikums mit Serienbrief
Nach Abschluss des Praktikums möchten Schüler, Eltern und Lehrer den Wert dieser
schulischen Veranstaltung ermitteln. Dazu ist es notwendig, alle drei Gruppen zusammen
mit Vertretern der Ausbildungsbetriebe zu einer Gesprächsrunde in die Schule
einzuladen. Die Schülerinnen und Schüler suchen mit ihrem Lehrer bzw. ihrer Lehrerin
nach einem geeigneten Termin für diesen Informationsabend.

Sie einigen sich über einen Text für das Hauptdokument, welches als Einladung
verschickt werden soll. Da es aber sehr mühsam wäre jeden Brief einzeln zu schreiben,
möchten sie das mit einem Serienbrief erledigen.




► Erstellen eines Serienbriefes


Das Praktikum schließt die erste Phase der Berufswegplanung ab. Schon hier
konntet ihr erkennen, dass der Weg zum rechten Beruf doch nicht ganz so einfach ist wie
man sich das oft vorstellt. Vor und während des Praktikums waren ganz verschiedene
Dokumente zu erstellen, in welchen die einzelnen Phasen des Praktikums beschrieben
wurden.

Ganz sicher haben euch die verschiedenen Aufträge Mühe und auch Freude bereitet.

■ Nach dem Praktikum beginnt die Suche nach einem Ausbildungsplatz, die ihr mit
einem größeren Schreibaufwand starten müsst.




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4. Die Suche nach einer Ausbildungsstelle

Nachdem ihr die ersten Erfahrungen mit der Arbeitswelt gemacht habt, kann die Suche
nach einem geeigneten Ausbildungsplatz beginnen. Zuvor könnt ihr euch noch einmal bei
einem Besuch im BIZ über verschiedene Berufe informieren. Grundsätzlich gilt, wer nach
einem Ausbildungsplatz sucht, muss eine Bewerbungsmappe erstellen.

■ Erkundigt euch, welche Anlagen eine solche Mappe enthalten soll!

■ Überlegt, wie ihr die Bewerbungsmappe erstellen müsst, denn sie ist eure
Visitenkarte, mit der ihr nach einer Lehrstelle sucht. Mit der Mappe knüpft ihr den
ersten Kontakt zu dem betreffenden Ausbildungsbetrieb.

■ Weshalb ist es wichtig, die Bewerbung auf die jeweilige Ausbildungsstelle
abzustimmen?


Wir gestalten das Deckblatt der Bewerbungsmappe

Bei der Erstellung des Deckblatts geben wir uns besonders viel Mühe, da wir damit
Werbung für uns machen möchten. Von verschiedenen Personen wissen wir, dass der
erste Eindruck besonders wichtig bei der Vergabe von Ausbildungsstellen ist.
Daher ist es wichtig, die gewünschte Norm einzuhalten.

■ Erkundet die übliche Papiernorm bei Geschäftsbriefen!


                                       Christophers Deckblatt als mögliches Beispiel
                                       für eine Bewerbungsmappe

                                      Christopher möchte Konstruktionsmechaniker mit
                                      Fachrichtung Schweißtechnik werden. Im oberen
                                      Drittel des Deckblatts schreibt er zentriert
                                      „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als
                                      Konstruktionsmechaniker Fachrichtung
                                      Schweißtechnik“. Er wählt dabei eine Schriftgröße
                                      und -art, die ins Auge fällt. Er kann diesen ersten
                                      Teil auch mit WordArt gestalten, um diesen noch
                                      mehr herauszuheben.
                                      In den mittleren Teil des Blattes fügt er ein Bild
                                      von sich und schreibt daneben in ein eingefügtes
                                      Textfeld seine Anschrift.
                                      Im unteren Teil des Deckblatts werden die
                                      Anlagen aufgelistet. Diesen Teil hat er mit der
                                      Tabulatortaste ausgerichtet.
                                      Damit er das Bild und das Textfeld besser in sein
Dokument einfügen kann, verbindet er die beiden Elemente über den Befehl
„Gruppierung“ miteinander und kann sie so leichter in der Bildmitte anordnen.

■ Sucht nach eigenen Gestaltungsmöglichkeiten für euer Deckblatt. Christophers
Deckblatt ist nur ein Beispiel!

► Gestalten mit WordArt                      ► AutoFormen einfügen
► Grafik einfügen                            ► Textfeld einfügen
► Grafiken gruppieren

                              Dieter Glahn   04.2001                    Seite 13
Das Bewerbungsschreiben

Bevor ihr mit der Eingabe des Textes für eure Bewerbung beginnen könnt, muss der
Druckbereich des Dokuments über die Einstellung der Seitenränder festgelegen.

■ Richtet euch dabei nach der üblichen Norm!

Das Bewerbungsschreiben wird als Fließtext eingegeben, der notwendige Zeilenumbruch
wird vom Programm entsprechend der Randeinstellung vorgenommen.




Die Bewerbung von Jörg Geßner kann ein Beispiel dafür sein.

Auf der linken Kopfseite stehen Name und Adresse von Jörg, rechts ist das Datum
gesetzt. Darunter die Anschrift des Ausbildungsbetriebes evtl. mit dem Namen des
Personalleiters, Straße bzw. Postfach und Sitz des Betriebs.

Der eigentliche Bewerbungstext sollte eine persönliche Note erhalten, daher versucht
Jörg auch zu begründen, weshalb gerade er als Auszubildender zu dem Betrieb passen
könnte. Jörgs Unterschrift schließt das Bewerbungsschreiben ab. Die Verbesserung von
Schreibfehlern und die Veränderung des Textes bereiten Jörg keine großen Probleme.

■ Überlegt, weshalb es nicht sinnvoll sein kann, das gleiche Bewerbungsschreiben
an verschiedene Firmen zu senden!


Bewerbungsschreiben formatieren – Text gestalten

Nachdem Jörg seinen Bewerbungstext eingegeben hat, muss er das Dokument in eine
ansprechende Form bringen. So kann er dem Schriftstück nachträglich ein besonderes
Aussehen verleihen. Das Hervorheben von Buchstaben, Wörtern oder ganzen Textteilen
durch Fettdruck, Kursivschrift oder Unterstreichen macht das zuvor eingegebene
Dokument besonders übersichtlich. Jörg gestaltet zuerst die Überschrift.
Das eigentliche Schreiben erstellt er in der Schrift Arial mit einer Schriftgröße 12 und
einem Erstzeileneinzug von 0,8 cm. Betriebspraktikum, gute Noten in Mathematik und
Physik macht er über Fettdruck deutlich. Seine Freizeitbeschäftigung, die auch von
                              Dieter Glahn   04.2001                     Seite 14
Bedeutung für eine positive Entscheidung sein könnte, versucht er ebenfalls sichtbar zu
machen.


Absatzformate

Neben der Möglichkeit, Schriftteile durch Fett- und Kursivdruck oder durch Unterstreichen
hervorzuheben, könnt ihr die verschiedenen Absätze auch durch seine Ausrichtung im
Bezug zum Blattrand gestalten. Ein Bewerbungsschreiben im Blocksatz ist sicher nur
dann optisch sehr ansprechend, wenn ihr euch zuvor bemüht habt, soweit als möglich
zum Seitenrand zu schreiben.

■ Versucht euer Bewerbungsschreiben nach der Texteingabe optisch so zu
gestalten, dass es eine ansprechende Form erhält!

■ Richtet euer Programm so ein, dass der Text im Abstand von 10 Minuten
automatisch gespeichert wird!




► Gestalten des Schriftbildes
► Erstzeileneinzug
► Absatzformat
► Automatische Silbentrennung




                              Dieter Glahn   04.2001                     Seite 15
Der Lebenslauf (tabellarisch) und das Zeugnis
Zu eurer Bewerbungsmappe gehört auch ein Lebenslauf, der die persönlichen Daten
enthält. Ihr müsst euch überlegen, in welcher Weise dieses Dokument gestaltet werden
kann. Wenn das Dokument einen guten optischen Eindruck macht, wird der Betriebs-
oder Personalleiter zum Lesen angeregt. Entscheidend für die Optik ist die sinnvolle
Einstellung der Seitenränder und der gleichmäßige Abstand von Stichwort und
Information über das ganze Blatt hinweg. Unter Stichwort verstehen wir die Begriffe
Name, Anschrift, Geburtsdatum, Geburtsort usw., die auf der linken Blattseite angeordnet
werden. Die zu den Begriffen gehörenden Informationen werden auf der rechten
Blatthälfte aufgeführt.

■ Legt zuerst die äußere Form des Dokuments fest! Achtet aber auch darauf, dass
der Lebenslauf nach Möglichkeit auf eine Seite passt! Es liegt an eurem
persönlichen Geschick, die Seitenränder nach der Fertigstellung so zu wählen,
dass das Dokument auf eine Seite passt und dennoch einen guten Eindruck
hinterlässt!

Der Lebenslauf von Jörg Geßner zeigt, wie ein solches Dokument aussehen könnte.




                                                             ■ Für eine sinnvolle
                                                             Aufteilung zwischen
                                                             Stichwort und Information
                                                             gibt es
                                                             zwei verschiedene
                                                             Möglichkeiten: Aufteilung
                                                             mit Hilfe von Tabellen oder
                                                             die Arbeit mit dem
                                                             Tabulator. Wählt die
Möglichkeit, die für euch am sinnvollsten ist!

Gestalten der Seite - Fettdruck, Unterstreichen, Schriftbild

Nachdem alle Informationen des Lebenslaufes eingegeben wurden könnt ihr mit der
Rechtschreibprüfung den Text auf Fehler durchsuchen lassen.
Anschließend muss der optische Eindruck verbessert werden. Alle Stichwörter hat Jörg im
Beispiel kursiv dargestellt, die eigentlichen Angaben, die Inhalte der Informationsfelder, in
Fettdruck und mit Kapitälchen. Auf diese Weise konnte Jörg seinem Lebenslauf eine
besondere Form verleihen, die Informationen wurden so besser aus dem Text
herausgehoben (vergleiche Bild).

Ist die äußere Form eures Dokumentes gelungen, kann es ausgedruckt werden. Jetzt
könnt ihr noch einmal prüfen, ob nicht doch noch Mängel im Dokument enthalten sind, die
am Bildschirm nicht zu erkennen waren und noch verbessert werden müssen.


                               Dieter Glahn   04.2001                      Seite 16
Wichtig: Ihr müsst Lebenslauf und Bewerbungsschreiben eigenhändig unterschreiben,
der Computer kann das nicht. Danach kannst du den Lebenslauf den anderen Anlagen
hinzufügen.
► Tabulator festlegen
► Arbeiten mit Tabellen
Zeugnis

Damit ihr eure Bewerbungsmappe vollständig beim Personalleiter abgeben könnt, muss
noch eine Kopie des letzten Zeugnisses hinzufügt werden. Alle Teile werden sorgfältig in
einer Klarsichthülle gesichert, in einem eigenen Ordner oder Schnellhefter verwahrt und
beim Betrieb in der Personalabteilung persönlich abgegeben.



Abgabe der Bewerbungsmappe – Planen der weiteren Schritte

Verschiedene Betriebe legen bei der Abgabe der Bewerbungsmappe den Bewerbern oft
ein zusätzliches Bewerbungsblatt vor, das er ausfüllen soll und seiner Bewerbungsmappe
beigelegt wird. Dieses Blatt ist ein spezieller Vordruck des Unternehmens, der bei den
Antworten nur ein Ankreuzen der vorgefertigten Antworten erlaubt. Damit möchte der
Betrieb auch solche Dinge erfragen, die in der Regel nicht in einem Lebenslauf zu lesen
sind.

Inhalt eines Erfassungsbogens

Frage nach
 dem 1. Berufswunsch
 einem 2. Berufswunsch

   Anzahl der Geschwister:

   körperlicher Behinderung

   Staatsangehörigkeit

   Wehrpflicht

   Schulabschluss

   Nutzung der Berufsberatung

   bisheriger Tätigkeit

   gesetzlichem Vertreter

Den ausgefüllten Bogen fügt der Personalleiter den übrigen Unterlagen hinzu.

Nachdem ihr alle Unterlagen, die für eine erfolgreiche Bewerbung um einen
Ausbildungsplatz notwendig sind, gesammelt habt, könnt ihr diese in den Firmen eurer
Wahl bei der Personalleitung abgeben. Ganz sicher wird eine schön gestaltete Mappe
dem Personalleiter auffallen. Haben die schriftlichen Ausführungen dem Personalleiter
gefallen, waren eure Bemühungen erfolgreich, der Ausbildungsleiter wird sicher zu einer
Aufnahmeprüfung oder zu einem Vorstellungsgespräch einladen.


                               Dieter Glahn   04.2001                    Seite 17
Planung der weiteren Schritte

Damit ihr bei euren Bemühungen um einen Ausbildungsplatz die Übersicht behält, solltet
ihr folgende Dinge tun:

■ Legt euch eine grafische Zeitleiste zur Suche nach einem Ausbildungsplatz an
und hängt diese Grafik über euren Schreibtisch. In der Zeitleiste könnt ihr dann
immer die Stelle ankreuzen, an welcher ihr euch bei euren Bemühungen immer
gerade befindet. So könnt eine Zeitleiste (Bild) aussehen.


     1. Entscheidung für das Praktikum und Erstellen einer Praktikumsmappe


         Nachbetrachtung des Praktikums mit der Entscheidung für einen
                              Ausbildungsberuf


                         Erstellen einer Bewerbungsmappe


     Bewerbung bei folgenden Betrieben:
     1.
     2.


     Warten auf Rückmeldung


     Wo muss ich noch einmal nachfragen ?


     Einladung zu einem Vorstellungsgespräch


     Aufnahmeprüfung bei:


     Ausbildungsvertrag bei:




■ Legt euch eine Auswertungstabelle an, welche folgende Fragen zum Inhalt hat:
 Wo habe ich mich schon beworben?
 Wann habe ich mich dort beworben?
 Von welcher Firma habe ich schon eine Rückmeldung erhalten?
 In welchem Betrieb muss noch einmal rückfragen?
 Wo befinde ich mich bei meiner Suche nach einem Ausbildungsplatz?




                             Dieter Glahn   04.2001                    Seite 18

				
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