Endlich Mai - Untitled by pengxiuhui

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									                                                                                                                                       inhalt



                                            Endlich Mai!
Impressum
Herausgeber:
Studentenzeitung Wühlmaus
AG des Studentenrates der TU Berg-
akademie Freiberg                           Das werden sich diejenigen unter Euch denken, die schon länger in Freiberg sind. Der stressi-
Agricolastraße 10                           ge Semesteranfang ist überstanden, und es steht mit den Studententagen das Semesterhigh-
09599 Freiberg
                                            light ins Haus. Vom 7. bis 12. Mai habt ihr die Gelegenheit, Euch bei Partys und Sportfest auszu-
Kontakt:                                    toben, aber auch kulturell Interessierte kommen bei Theateraufführung und Konzerten auf ihre
Tel.:          03731/39-3447
Fax:           03731/39-3867
                                            Kosten. Wie letztes Jahr werden auch die Anhänger der schiefen Unterhaltung nicht enttäuscht
E-Mail:        info@wuehlmaus.              werden, wenn wieder zum schrägen Ball in die Alte Mensa eingeladen wird. Also nutzt die Zeit,
               tu-freiberg.de               bevor die Tage wieder kürzer werden. Noch habt ihr Zeit und müsst euch nicht tagelang hinter
www.wuehlmaus.tu-freiberg.de                Büchern verstecken oder mit unliebsamen Kommilitonen viel zu viel Zeit in Lerngruppen ver-
                                            bringen. Und für die, die sowieso immer zu spät kommen, ist es auch endlich Zeit, den hart er-
Für Artikel, Bilder etc.:                   kämpften Winterspeck wieder abzutrainieren und sich gleichzeitig mit anderen beim legendä-
artikel@wuehlmaus.tu-freiberg.de
Für Veranstaltungstermine:                  ren Sportfest in so grandiosen Disziplinen wie Streetball, Beachvolleyball, Tennis oder Fußball
termine@wuehlmaus.tu-freiberg.de            zu messen.
Anzeigen:
Ines Junghans (verantwortlich)              Ach ja, natürlich begrüßen wir auch noch „Nachwuchs“ bei der Wühlmaus. Kein Wunder, wenn
Es gilt Anzeigenpreisliste #3 vom           ihr jetzt beim Bestaunen der Impressumsspalte große Augen bekommt. Allerdings sind weiter-
01.07.2005.
                                            hin Autoren, die spontan oder auch gerne regelmäßig zu brennenden und spannenden The-
Chefredakteur:                              men schreiben möchten, herzlich willkommen!
Holger Sigg (HAS)

Redaktion:

Layout:
                                            Christoph und Sabine
Ines Junghans (IDJ)
Sabine Sattler
Nicholas Dettke
Kerstin Peter
Katharina Sachs
Janett Stanzel
Felix Eckhofer                              uni intern
Jan-Helge Deutscher
Anne Schöpa
Susann Ullrich                              4       13. Freiberger Studententage
Olliver Simmank
                                            6       11. Mai - Polnisch-Deutscher Tag
Autoren:                                    7       Wielkopolanie
Nico Dalke (NIO)                            8       Zu Besuch bei den Aussies
Holger Sigg (HAS)
Lutz Geißler(LG)                            9       Wolltest Du schon mal in der Mensa hängen?
Georg Haney                                         Veranstaltungen zum Studium / Praktikum im Ausland
Christoph Lenz (ChL)                        10      "Brave Diebe" / Freunde und Förderer starten mit Alumni-Aktivitäten durch
Christoph Lüdecke (CL)
                                            11      Umfrage zur sozialen Situation der Studierenden
Veranstaltungskalender & Rätsel:                    Olympia in Freiberg
Nicholas Dettke und Ines Junghans

Druck:                                      allgemeines
Medienzentrum der TU BAF

Auflage: 2000 Exemplare                     12      Studentenkraft, die Freude schafft
                                            13      Basketball
Redaktionsschluss:                          14      "Ruhige Kugel schieben" mit Breitenwirkung
April:        19.03.2006
Mai:          19.04.2006                    15      Programmfeuerwerk im Wonnemonat Mai
Juni:         19.05.2006                    16      Im Zentrum des Interesses
Juli:         19.06.2006                    17      a day in the life
Die nächste Ausgabe erscheint am
01.06.2006.                                 18      festival contre le racisme
                                            19      Bloodbowl - Fantasy-Football
Die maskulinen Personenbezeichnun-
gen gelten ebenfalls für die feminine
Form. Namentlich gekennzeichnete
Beiträge geben die Meinung des Ver-         kultur
fassers wieder. Diese muss nicht un-
bedingt mit der Meinung der Redaktion
übereinstimmen. Anonym eingereichte         20      "Zärtlichkeiten mit Freunden" / Wolfsjagd
Beiträge werden nicht veröffentlicht.
Für unverlangt eingesandte Manuskrip-       21      EAC
te besteht keine Veröffentlichungs-
pflicht und die Redaktion behält sich       22      Alte Mensa
vor, solche Texte zu kürzen. Die aus-
zugsweise Weiterverwendung von Arti-        23      Kreuzworträtsel
kel ist erlaubt. Komplette Artikel dürfen
nur mit Zustimmung der Redaktion
nachgedruckt werden.
                                            Das Thema der nächsten Ausgabe ist: Abgang
Bilder teilweise von:
photocase.com (Bild auf Titelseite und
auf Seite 12)




                                                                          Seite 3
uni intern




13. Freiberger Studententage - 7. bis 12. Mai 2006

Auch in diesem Jahr bieten die Studententage wieder sportliche und Fußball, Streetball, Beachvolleyball und Tennis ausgetragen. Vor-
kulturelle Highlights und natürlich jede Menge Partys und Spaß.    aussetzung ist natürlich wie in jedem Jahr, dass das Wetter mitspielt.

                                                                        Die Anmeldungen können noch bis zum 5. Mai (13.00 Uhr) im Stu-
Das Programm
                                                                        Ra-Büro erfolgen. Bitte nur als komplette Mannschaften anmelden.
                                                                        Bei jeder Sportart können maximal 16 Mannschaften teilnehmen. Es
Sonntag, 7. Mai                                                         gilt die Reihenfolge bei der Anmeldung, Nachrücken ist möglich!
                                                                        Startgeld pro Teilnehmer wie immer 1 Euro.
10.00 - 14.00 Uhr StuRa-Brunch im EAC
                                                                      Turnierende ist gegen 20.00 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkom-
Futtern so viel du willst für unschlagbare 3,50 Euro, ein Getränk ist
                                                                      men. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
auch schon dabei

                                                                   Hier noch kurz die Regeln. Mixed ist bei allen Sportarten möglich!
20.00 Uhr „Kneipenquiz“
Dschingis stellt beim 2. EAC-Kneipenquiz das Allgemeinwissen der
                                                                   Fußball:
Freiberger Studenten auf die Probe. Gespielt wird in Mannschaften,
                                                                   Gespielt wird auf Kleinfeld (nur Schuhe ohne Stollen!). Teams mit 5
die Startgebühr beträgt 2,- € pro Starter. Anmeldeschluß ist 20.30
                                                                   Feldspielern und maximal 4 Ersatzspielern.
Uhr.

                                                                        Streetball:
Montag, 8. Mai                                                          Teams mit 3 Feldspielern und maximal 2 Wechselspielern.

                                                                        Beachvolleyball:
20.00 Uhr Kinonacht im Audimax
                                                                        Teams aus 2 Spielern.
Die AG Kino präsentiert Monty Python im Doppelpack
„Der Sinn des Lebens“
                                                                        Tennis:
Jeder von uns hat sich die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt.
                                                                        Es wird im Doppel gespielt.
Monty Python geben ihre ganz eigene Antwort mit eine Reise von der
Geburt bis zum Tod und noch weiter. Oder ganz einfach ausge-
                                                                        Einen kulturellen Leckerbissen der besonderen Art bietet die Mittel-
drückt: It took God six days to create the earth, and Monty Python
                                                                        sächsische Philharmonie um 20.00 Uhr im Audimax. Sie spielen ihr
just 90 minutes to screw it up.
                                                                        Programm: „Die Entführung der Enterprise“
„Das Leben des Brian“
Die Geschichte von Jesus Christus ist ja weithin bekannt. Zur selben
                                                                        Für die Freunde des Theaters steht „Brave Diebe“ auf dem Pro-
Zeit lebte auch Brian Kohn in Judäa, die Hauptperson des Films. Bei
                                                                        gramm. Die studentische Theratergruppe ACademic Theatre führt
der Geburt von den Heiligen Drei Königen mit Jesus verwechselt, ist
                                                                        ihr aktuelles Stück um 19.30 Uhr im Großen Saal der Alten Mensa
er später oft gesehener Gast bei Verkündigungen und Steinigungen.
                                                                        auf.
Wie viele andere Juden seiner Zeit steht Brian den Römern feindselig
gegenüber. Aus Liebe zu Judith schließt er sich einer anarchistischen
                                                                        Ab 21.00 Uhr läuft im EAC die Flash-Back-Party von bwl entertain-
und schein-demokratischen Widerstandstruppe an. Allerdings hat
                                                                        ment.
das Leben als Widerständler so seine Tücken, genau wie die lateini-
sche Sprache. Und dann sind da noch die Römer, die Brian natürlich
irgendwann festnehmen. Die Flucht mit außerirdischer Hilfe gelingt      Mittwoch, 10. Mai – dies academicus ab 13.00 Uhr
und Brian lernt, dass der Weg vom falschen Propheten zum Messias
recht kurz sein... Wie die Geschichte ausgeht schaut ihr euch am be-
                                                                   Vormittags (10.00 Uhr) habt ihr die Möglichkeit in die Reiche Zeche
sten selbst an.
                                                                   einzufahren. Nachmittags (14.00 Uhr) könnt ihr an einer Führung
                                                                   durch das Freiberger Brauhaus mit anschließender Verkostung teil-
Danach bleibt noch reichlich Zeit, um im EAC ein Bierchen oder ei-
                                                                   nehmen. Die Plätze für beide Veranstaltungen sind begrenzt und
nen von der Welt des Film und Fernsehens inspirierten leckeren
                                                                   rechtzeitige (verbindliche) Anmeldung im StuRa-Büro bis zum 8.
Cocktail zu trinken. Geöffnet hat der EAC bereits ab 20.00 Uhr
                                                                   Mai nötig. Für Studenten sind beide Führungen kostenfrei.

Dienstag, 9. Mai – dies academicus ab 13.00 Uhr                    Von 14.00 bis 17.30 Uhr wird vor der Mensa ein „Bunter Nachmit-
                                                                   tag“ für alle Studenten stattfinden. Mitmachen werden viele studen-
                                                                   tische Gruppen. Wer noch das Bedürfnis hat, sich zu beteiligen, ist
Ab 14.00 Uhr gibt’s wieder das alljährliche und beliebte Sportfest
                                                                   herzlich eingeladen und meldet sich bitte beim StuRa oder per
auf dem Sportplatz an der Glückauf-Halle. Wettkämpfe werden in
                                                                   E-Mail an kultur-sport@stura.tu-freiberg.de.


                                                                   Seite 4
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Auf jeden Fall dabei sind: AK Fasching, AK Ausländische Studieren-
de, Jongliertruppe vom Unisport, Collegium Musicum, Umwelt AG,
Photo AG, AG Bücherwurm, die Wühlmäuse und der EAC. Die
Fachschaftsräte werden ein Sportfest der besonderen Art organisie-
                                                                           Das Programm im Überblick
ren. Training ist dafür nicht nötig, die Sportarten sind auch ganz si-
cher nicht olympisch. Lasst euch überraschen! Hungrig müsst ihr
auch nicht bleiben. Es gibt Eis am Nachmittag und zum Abendbrot
wird gegrillt.
                                                                           Sonntag, 7. Mai
Natürlich gibt’s auch eine Party am Abend. Ab 21.00 Uhr wird im
Foyer die Summer Moovin' Party des EAC steigen. An den Mikros              10.00 - 14.00 Uhr StuRa-Brunch im EAC
sind Ganjamann und Junior Randy aus Berlin. Unterstützt vom Mili-          20.00 Uhr         Quizabend im EAC
tarySoundSystem versorgen sie euch mit karibischen Klängen. Zum
Entspannen laden Cocktailbar, Shisha-Zelt und Chillout-Area ein.
Gut erholt könnt ihr euch dann in die nächsten beiden Tage stürzen.
                                                                           Montag, 8.Mai

                                                                           20.00 Uhr         Kinonacht „Monty Python“
Donnerstag, 11. Mai                                                        ab 20.00 Uhr      Barabend im EAC mit Cocktail-Specials

Dieser Tag steht ganz im Zeichen der deutsch-polnischen Freund-
schaft mit einem Länderabend der besonderen Art. AKAS und EAC
                                                                           Dienstag, 9. Mai
bieten euch Vorträge, Präsentationen, Tanz, Musik und kleine Köst-         - dies academicus ab 13.00 Uhr -
lichkeiten aus unserem Nachbarland. Ausführliche Infos gibt’s in den
Artikeln auf Seite 6 und 7.                                                14.00 Uhr         Sportfest, Glückauf-Sportplatz
                                                                           19.30 Uhr         ACademic Theatre spielt in der Alten Mensa
                                                                                             „Brave Diebe“
Freitag, 12. Mai
                                                                           20.00 Uhr         Konzert des Mittelsächsischen Theaters
                                                                                              im Audimax
Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss und so ist es auch bei          21.00 Uhr         flashback-Party im EAC
den Studententagen. Nach dem Erfolg des letzten Jahres und den
vielen Wünschen nach einer Fortsetzung wird die Alte Mensa wieder
alle Türen öffnen und „La fête folle 2 – Der schräge Ball geht weiter“     Mittwoch, 10. Mai
steigen. Musik auf 3 Etagen, Deko der besonderen Art und Zwi-              - dies academicus ab 13.00 Uhr -
schenprogramm der ausgefallenen Art. Wir werden Besuch bekom-
men von Jongleuren im Dunkeln und Disco-Stars der 70iger Jahre.
                                                                           10.00 Uhr         Befahrung Reiche Zeche
                                                                           14.00 Uhr         Brauereiführung
Musikalisch werden die „Dresdner Tanzband“ im Großen Saal sehr
                                                                           14.00-18.00 Uhr   Bunter Nachmittag auf dem Mensavorplatz
tanzbare Musik spielen und „Mercedes Paulus“ den Club rocken. Im
                                                                           21.00 Uhr         Summer Moovin’ Party im Mensafoyer
Abgang kann zu ruhigen Klängen auch mal entspannt werden. Es ist
für (fast) jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auch was die Garde-
robe angeht, gibt es keine Vorschriften. Egal wie schräg, alles ist er-    Donnerstag, 11. Mai
laubt! Einlass ab 19.30 Uhr, los geht’s pünktlich 20.00 Uhr, im Saal
ist 01.00 Uhr und im Club 02.00 Uhr Schluss. Kartenvorverkauf
                                                                           ab 18.00 Uhr       Polnisch-Deutscher Tag
vom 9. - 12. Mai in der Neuen Mensa zur Mittagszeit. Wer nicht
                                                                                             in EAC und Neuer Mensa
kommt, ist selber schuld, das gibt es definitiv nur einmal im Jahr.

Aktuelle Infos im Internet: www.stura.tu-freiberg.de/studententa-          Freitag, 12. Mai
ge. Bei Fragen wendet euch an kultur-sport@stura.tu-freiberg.de.
Auch auf den Seiten von EAC www.club.tu-freiberg.de und Füllort
                                                                           20.00 Uhr         La fête folle 2 - Der schräge Ball geht weiter,
www.fuellort.de lohnt es sich reinzuschauen.                                                 Alte Mensa

Also wir sehen uns!

                              Im Namen aller Beteiligten, Tina Ehlig


                                                                     Seite 5
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11. Mai - Polnisch-Deutscher Tag –
etwas für Geist, Seele und Körper

Die Vereinigung Polnischer Studenten, der Arbeitskreis „Ausländi-     Blickwinkeln schildern uns polnische Studenten und ein deutscher
sche Studierende“, das Internationale Universitätszentrum und der     Doppeldiplomand ihr Bild von Polen. Wer sich bei einem Auslands-
„Erdalchimistenclub“ laden am Donnerstag, dem 11. Mai 2006, zum       aufenthalt ein eigenes Bild von Polen machen will, sollte die Ausstel-
Polnisch-Deutschen Tag ein. Aus diesem Anlass wird ein breites Pro-   lung und den Vortrag zu Studienmöglichkeiten an unseren Partner-
gramm geboten:                                                        universitäten in Polen nicht verpassen.

Die Schirmherrschaft über diese Veranstaltung hat der Generalkon-     Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der Folklore-
sul Polens aus Leipzig, Herr Kròl, übernommen. Der Konsul der         gruppe „Wielkopolanie“ mit einer Live-Kapelle aus Poznan. 8 - 12
Wirtschafts- und Handelsabteilung, Herr Zmijewski, spricht über       Paare werden durch den EAC wirbeln. Natürlich hat Polen auch kuli-
die wirtschaftliche Entwicklung Polens nach dem EU-Beitritt und       narisch Einiges zu bieten, wovon sich die Gäste im Anschluss an die
über die deutsch-polnischen Beziehungen. Aus unterschiedlichen        Darbietung der Folkloretänze überzeugen dürfen. Wer von den Tän-
                                                                      zern angesteckt wurde, hat die Gelegenheit, die leckeren Kalorien
                                                                      bei polnischer und internationaler Musik wieder abzutanzen.

                                                                      Wir sehen uns zum Polnisch-Deutschen Tag! Do zobaczenia na Dniu
                                                                      Polsko-Niemieckim!

                                                                      Hier das vollständige Programm im Überblick:

                                                                      17:00 – 20:00: Info-Ausstellung der Partneruniversitäten aus Polen
                                                                      zu Studienmöglichkeiten, Foyer der Neuen Mensa neben dem Kon-
                                                                      ferenzraum

                                                                      18:00 - 19:00: Vortrag zum Thema „Die wirtschaftliche Entwicklung
                                                                      Polens nach dem EU-Beitritt Polens und die deutsch-polnischen Be-
                                                                      ziehungen.“, Konferenzraum der Neuen Mensa

                                                                      19:00 – 20:00: Vortrag zum Thema: Studieren in Polen - Austausch-
                                                                      möglichkeiten mit der AGH Krakau, Konferenzraum der Neuen
                                                                      Mensa

                                                                      20:00 - 20:45: Präsentation über die Landesgeschichte und Kultur
                                                                      Polens „Erdalchimistenclub“, Neue Mensa

                                                                      20:45 – 21:30: Präsentation „Polen in den Augen eines deutschen
                                                                      Studenten – Land, Leute, Kultur“, „Erdalchimistenclub“

                                                                      21:30 – 22:00: Folkloregruppe „Wielkopolanie“ aus Poznan, „Erdal-
                                                                      chimistenclub“

                                                                      22:00 – 22:30: Eröffnung des Buffets mit polnischen Köstlichkeiten,
                                                                      „Erdalchimistenclub“

                                                                      22:30 - open end: Internationale Party mit polnischer und internatio-
                                                                      naler Musik, „Erdalchimistenclub“




                                                                           Vereinigung Polnischer Studenten, AK Ausländische Studierende,
                                                                                                  Internationales Universitätszentrum, EAC



                                                                 Seite 6
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                                                                        deskreis, sondern auch die Kenntnisse von polnischer und internatio-
Wielkopolanie                                                           naler Folklorekultur, die kann man kennen lernt.

                                                                        Als Mitglied einer folkloristischen Gruppe hat man große Möglich-
Die große Piechocki-Folklorefamilie                                     keiten, weltweit zu reisen. Letztens sind wir als WIELKOPOLANIE
                                                                        nach Nepal eingeladen worden und zuvor haben wir schon u. a. Brasi-
                                                                        lien, Malaysia, Korea besucht und ganz Europa (z. B. im Sommer
                                                                        2005 Portugal, Spanien und Frankreich). Bei so einem Festival gibt es
                                                                        normalerweise mehrere Folkloregruppen, und nach dem Kennenler-
                                                                        nen bekommt man oftmals von anderen Gruppen eine Einladung in
                                                                        ihr Heimatland für den nächsten Sommer.

                                                                        Solch eine Aktivität wie der Folkloretanz bringt viel im Leben, man
                                                                        weiß z. B. wie man sich auf der Bühne präsentieren soll. Außerdem,
                                                                        was ich persönlich toll finde, kann ich meine Tanzkenntnisse auf ei-
                                                                        ner normalen Party anwenden. Nebenbei habe ich Gefühl für Rhyth-
                                                                        mus und ich kann singen.

                                                                     Meine Gruppe kooperiert mit der Universität Adam Mickiewicz in
                                                                     Posen, Polen und dadurch haben die Studenten die Möglichkeit, als
                                                                     Sport (im Rahmen der Körpererziehung, die in Polen obligatorisch
                                                                     ist) auch Folkloretanz zu wählen. Man ist nie zu alt, um mit dem Tan-
„Die große Piechocki-Folklorefamilie.“ So werden wir oft von Freun- zen anfangen zu können!
den und Bekannten genannt. Wir sind zu viert – meine drei Brüder
Marcin, Michal, Maciej (zwei BWL-Studenten an der Wirtschafts- Im Namen der Gruppe WIELKOPOLANIE möchte ich Euch alle
universität Poznan, davon einer im Rahmen des Doppeldiploms mit herzlich zu unserer folkloristischen Darbietung einladen, die am 11.
der TU Bergakademie Freiberg, ein Doktorand in Freiberg) und ich – Mai (Donnerstag) um 21.30 Uhr im Rahmen des Polnisch-Deut-
Marta Piechoccy (Romanistik-Studentin). Eine Sache, die uns ver- schen Tages stattfinden wird. Mit folkloristischen Grüßen!
bindet, ist der folkloristische Tanz. Aufgrund der Familientradition
haben wir sehr früh mit dem Tanzen angefangen – mit sieben Jahren,                                                         Marta Piechocka
d. h. wir sind schon seit etwa 13 - 15 Jahren mit der Gruppe
WIELKOPOLANIE (Großpolen) aus Posen auf der Bühne. Und am
11. Mai kommen wir zum Polnisch-Deutschen Tag nach Freiberg.

Was bei uns ein bisschen anders als in einer normalen Tanzschule ist,
                                                                                                                                      Anzeige
ist dass wir keine modernen Tänze, sondern nur traditionelle polni-
sche Folklore präsentieren. Um ein Konzert vorführen zu können,
trainieren wir zwei Mal pro Woche je drei Stunden. Außer zu tanzen
singen wir und spielen Instrumente. Zudem brauchen wir spezielle
Kleidung, die für jeden Tanz (es gibt etwa 20 verschiedene Tänze)
anders aussieht. Es ist manchmal nicht leicht in diesen Trachten zu
tanzen, insbesondere für Frauen – die Tracht für Lowicz wiegt etwa 8
kg! Die Gruppe pflegt selbst die Kostüme. Das Bewusstsein für Tra-
dition und Volkskultur, insbesondere des Tanzes, ist bei uns sehr
hoch. Früher, als Kinder, machte uns das Training vor allem wegen
der vielen Freunde, die wir dort trafen, sehr viel Spaß.

Seit Jahrhunderten verbindet der Tanz die Menschen. Es macht viel
Freude, wenn die Freizeitgestaltung nützlich und angenehm ist.
Jetzt, in der Studenten-Gruppe, zählen nicht nur Sport und Freun-



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Zu Besuch bei den Aussies

Es gibt viele Arten seine Zeit im Ausland zu verbringen. Ich entschied
mich für eine Variante unabhängig von Studium und Ausbildung. Das
Working-Holiday-Maker-Visum ermöglicht es jungen Leuten bis
zum Alter von 31 für ein Jahr Land und Leute kennen zu lernen und
nebenbei sich sein Leben durch Jobben zu finanzieren.

Mit einem solchen Stück Papier ausgestattet, setzte ich mich in ein
Flugzeug nach Sydney1, Australien. Eine fantastische Stadt. Natür-
lich kennt jeder das Opernhaus, doch das Beste sind die Strände. Ich
blieb also die ersten fünf Monate in Bondi-Beach hängen, bevor ich
endlich auch den Rest des Landes in Angriff nahm. Mein Weg bzw.
die Eisenbahn führte mich nach Adelaide2 und Melbourne3.

Doch ein eher unbekanntes Ziel faszinierte mich mehr: Tasmanien4.
Dieser kleine australische Inselstaat am südlichsten Zipfel des Konti-      schen unausgewogen. Die Meeresbewohner waren klar in der Min-
nents. So hatte ich mir bis dahin immer Neuseeland vorgestellt und          derheit.
ganz falsch lag ich damit auch nicht, wie sich später rausstellen sollte.
Um auch wieder von der Insel weg zukommen, verbrachte ich drei    Inzwischen war die Zeit schon fast rum und nach zahlreichen Jobs
Wochen damit, Blaubeeren mit einem Quad von den Feldern zur Ab-   und noch mehr Touren, entschied ich mich die letzten Wochen in
packstation zu fahren.                                            Neuseeland zu verbringen. Es beruhigte mich zu wissen, dass ich dort
                                                                  vor giftigem Viehzeug aller Art sicher war. Das konnte ich von Aus-
Australien bietet eine ungeheure Zahl an Naturwundern. Einige da- tralien nicht behaupten. Aber so einen kleinen Nervenkitzel vor dem
                                                                                                                                     7
von schaute ich mir auf meinen Reisen an. Auf dem Weg von Mel- Anziehen seiner Schuhe hat man auch selten. Doch in Neuseeland
bourne nach Adelaide liegt die Great Ocean Road. Eine Straße,       war alles anders. Es sah aus, wie in Tasmanien und es regnete, wie
die direkt am Meer entlangführt und für alle, die sich nicht            man es von England erwarten durfte. Trotzdem kann man nach-
aufs Fahren auf der richtigen (linken) Seite konzentrieren                 vollziehen, warum Filme wie „Der Herr der Ringe“ hier ge-
müssen, ein einmaliger Anblick.                                                dreht wurden.

Nun zu einem weniger beachteten Teil, dem Westen des                                    So ein Jahr ist schnell vorüber und auf einer Seite kann
Landes. Perth4 ist die am weitesten abgelegene Stadt, die                           man nicht berichten, was alles zu erzählen wäre. Dies ist nur
man sich vorstellen kann. Da ist nicht viel drum herum. Für                      ein kleiner Einblick. Allen, die mit dem Gedanken spielen Aus-
Surfer allerdings ist die Gegend das Paradies. Für mich ging                       tralien zu erfahren, soll gesagt sein: Es lohnt sich! Es wird auf
es ein paar Wochen und viele Surferwitze später weiter                                 jeden Fall ein unvergessliches Erlebnis.
nach Cairns6. Also diagonal in die andere Ecke von Aus-
tralien. Cairns ist der Startpunkt für die Ausflüge zum                                  Julia Petzak
Great Barrier Reef. Das sollte nun wirklich ein Begriff sein.
Und weil es nun mal zum Pflichtprogramm gehört, schaute
ich mir das auch noch von der Nähe an. Allerdings war das
Verhältnis zwischen schnorchelnden Touristen und Fi-




 Eine Wanderung mit den Mythen und Melodien der Aborigines

 Am 23. Mai um 20 Uhr lädt der AKAS (Arbeitskreis Ausländische Studierende) alle Interessierten in die Neue Mensa (großer Kon-
 ferenzraum) zum Märchenabend ein. Hier erwarten euch mystische Geschichten der Aborigines und bezaubernde Klänge vom Didgeri-
 doo, des Instrumentes der australischen Ureinwohner.

 Bitte denkt an Sitzkissen, damit ihr ganz gemütlich den Abend genießen könnt.




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                              Wolltest Du schon mal in der Mensa hängen?
                                                                                                Fotowettbewerb "TagTräume"


Ok, in die Mensa sollten wir kei-                                                                      Sachen einfallen lassen, wie zum
ne Lebewesen hängen. Es gibt                                                                           Beispiel einen Diascanner und
aber eine noch viel bessere Mög-                                                                       einen Gutschein für ein Por-
lichkeit, Aufsehen zu erregen:                                                                         traitshooting bei einem Frei-
Mach doch einfach beim Foto-                                                                           berger Fotostudio. Darüberhin-
wettbewerb „Tagträume“ mit.                                                                            aus hast Du mit Deiner Teilnah-
                                                                                                       me die Möglichkeit aktiv das
Das Thema darfst Du natürlich                                                                          kulturelle Leben Deiner Uni
vielfältigst umsetzen und Dei-                                                                         mitzugestalten. Wenn Du Dich
ner Phantasie freien Lauf lassen.                                                                      jetzt also fragst, wie Du nun zu
Du kannst maximal drei Einzel-                                                                         „echten“ Schwarz-Weiß-Photos
bilder oder eine Serie jeweils im                                                                      kommst und Interesse hast, bei
Format 20x30 cm einsenden.                                                                             der Foto AG mitzumachen,
Auf die Rückseite klebst Du am                                                                         dann schicke eine eMail an:
besten einen Aufkleber mit                                                                             ag-foto@stura.tu-freiberg.de.
Name, Adresse, E-Mail-Adresse
und dem Bildtitel /-nummer                                                                             Dann können wir uns einen Ter-
(bei Serien). Zum Schluss                                                                              min ausmachen, um ins Fotola-
steckst Du alles in einen Um-                                                                          bor zu gehen.
schlag und gibst diesen im Stu-
We (Alte Mensa), dem neuen                                                                             Mein Vorschlag an Dich: Werde
StuRa-Büro (Akademiestraße)                                                                            aktiv und gestalte das kulturelle
oder dem alten StuRa-Büro                                                                              Leben der Uni.
(wie immer gegenüber der Men-
sa) ab.                                                                                                Abschließend bitte ich noch ein-
                                                                                                       mal die Teilnehmer vergangener
Du fragst Dich jetzt sicherlich,                                                                       Wettbewerbe, die Fotos bei mir
was der ganze Spaß soll und was                                                                        abzuholen.
Du davon hast? Das kann ich
Dir sagen: Es winken wie immer                                                                           Andreas Hantsch, für die AG
sehr schöne Preise: Wir haben                                                                            Schwarz-Weiß-Photographie
uns für die ersten Plätze schöne




       Veranstaltungen zum Studium / Praktikum im Ausland
Allgemeine Informationsveranstaltung zum Auslandssemester / -praktikum
Mittwoch, 3. Mai, 13 Uhr, Lessingstrasse 45, SR 1

Studium und Praktikum in Australien
Dienstag, 23. Mai, 18.00 Uhr, Bibliothek, Agricola-Saal, Referentin: Elke Meinert, GOstralia

Chancen für Akademiker in Europa - Europäische Arbeitsmärkte
(Wege der individuellen Arbeitsuche, Bewerben und Vorstellen, Anerkennen des Abschlusses, Sozialversicherung, rechtliche Formalitäten)
Dienstag, 30. Mai, 18.00 Uhr, Bibliothek, Agricola-Saal, Referentin: Frau Hoyer, Hochschulteam der Agentur für Arbeit Chemnitz in Ko-
operation mit dem Europaservice-Sachsen


                                                                                                               Manuela Junghans, IUZ



                                                                 Seite 9
uni intern




"Brave Diebe"
Ein Stück von Academic Theatre bei den Studententagen

Zu den Studententagen, am 09. Mai 2006, ist es endlich wieder so-      den ganz normalen alltäglichen Wahnsinn, zumindest wie wir ihn aus
weit: Die Theater-AG des Studentenrates ACademic Theatre, kurz         zahlreichen britischen Komödien zu kennen glauben.
ACT genannt, spielt ihr aktuelles Stück „Brave Diebe“ von Jack
Popplewell im großen Saal der Alten Mensa um 19:30 Uhr. In dieser      Zu sehen sein werden Kathrin Niemietz als bezaubernde Einbreche-
typisch englischen Krimikomödie widerfährt dem Taugenichts David       rin Penelope Peabody und Stephan Matos Camacho als David War-
Warren sein erster Einbruch. Als er auch noch feststellen muss, dass   ren. Den klassisch britischen Butler Wilkinson wird Alexander
es sich bei diesem dreisten Gangster um ein noch nicht einmal voll-    Scheer verkörpern, Matthias Ludwig wird als Kriminalinspektor Pid-
jähriges Mädchen namens Penelope Peabody handelt, die ihn zu al-       geon auf der Bühne stehen. Außerdem spielen Kathleen Aldinger als
lem Überfluss von seinem liederlichen Lebenswandel bekehren will,      Lady Warren, Ariane Schön als Davids Verlobte Helen Chandler und
er auch noch mit ansehen muss, wie fortan Scotland Yard in Form        Christian Schmidt als Penelopes Vater Mr. Peabody.
des penetranten Kriminalinspektors Pidgeon bei ihm und seiner Mut-
ter ein- und ausgeht, und er sich schließlich sogar dubiosen Angebo-   Nach der fulminanten Premiere in der BiB des Mittelsächsischen
ten des Chefs der Außenstelle eines altirischen Familienunterneh-      Theaters ist es für die Theatergruppe die zweite Aufführung.
mens für Eigentumsübertragung erwehren muss, bricht seine bis dato
traute bürgerliche Welt auseinander. In einem heiteren Verwirrspiel    Der Eintritt wird 3 Euro betragen, ermäßigt 2 Euro.
um historische Heldentaten, französische Wimbledon-Sieger und
ganz nebenbei auch noch gestohlene Juwelen erlebt der Zuschauer                                                  Stephan Matos Camacho

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"Antikcafé" FREIBERG. Das gemütliche Café am Petriplatz.


Freunde und Förderer starten mit
Alumni-Aktivitäten durch
Bereits am 18. Juni 2004 wurde im Rahmen des Berg- und Hütten-         Mit dem Alumni-Treffen am 23. Juni 2006 wird nun schon das zwei-
männischen Tages (BHT) die Fachgruppe Wirtschaftswissenschaften        te Mitgliedstreffen der Ehemaligen stattfinden. Darüber gibt die
des Vereins der Freunde und Förderer gegründet. Der Verein wird        Fachgruppe die “Alumni-News” heraus, die über neueste Ent-
unter anderem mit dieser Fachgruppe die Alumni-Aktivitäten des         wicklungen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften informiert.
vorher existierenden Absolventenvereins der Kaufleute und Ingeni-      Außerdem wird beim Verein ein Alumni-Verzeichnis geführt, das
eurökonomen (AKI) übernehmen.                                          zur Kontaktherstellung mit anderen Ehemaligen genutzt werden
                                                                       kann.

                     Gewonnen!                                         Darüber hinaus bezuschusst der Verein regelmäßig Exkursionen von
                                                                       Studierenden und vergibt zusammen mit der Universität den Op-
                                                                       pel-Preis (für den besonderen Einsatz für studentische Belange) so-
                                                                       wie den von-Cotta-Preis (für besondere wissenschaftliche Leistun-
 Das Lösungswort des Krezworträtsels der Aprilausgabe war              gen von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern) und den
 "PRODUCER". Je ein Geschenkbuch der Grafik Werkstatt Biele-           Weisbach-Preis (für besondere Leistungen von Professoren,Assisten-
 feld haben gewonnen:                                                  ten und wissenschaftlichen Mitarbeitern).

                  Katrin Reinke und Nora Haufe.                        Damit man im Trubel des Studierens nicht vergisst, seine Verbun-
                                                                       denheit mit der Universität mit der Mitgliedschaft im Verein der
 Herzlichen Glückwunsch!                                               Freunde und Förderer zu krönen, ist natürlich die Mitgliedschaft be-
                                                                       reits als Student (beitragsfrei) möglich.
 Die Gewinner wurden bereits benachrichtigt.
                                                                                                                       Christoph Lüdecke




                                                                 Seite 10
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                                                                                                             Unbedingt teilnehmen:

                      Umfrage zur sozialen Situation der Studierenden
Bereits zum 18. Mal findet in diesem Jahr die Umfrage zur „wirt-       setzen uns, gestützt auf die Daten der Sozialerhebung, dafür ein, die
schaftlichen und sozialen Lage der Studierenden“, kurz Sozialerhe-     sozialen Rahmenbedingungen des Studierens zu verbessern.“
bung, statt. Im Mai werden 70.000 nach dem Zufallsprinzip ausge-
wählte Studierende gebeten, anonym an der Befragung teilzuneh-       In diesem Jahr werden auch erstmals Daten zu den Auswirkungen
men. Die Sozialerhebung ist eine Langzeitstudie, die im Drei-Jah-    von Studiengebühren erhoben. Darüber hinaus wird etwa ein Fünftel
res-Rhythmus durchgeführt wird und mit der die Situation des         der zufällig ausgewählten Teilnehmer die Möglichkeit erhalten, an
Hochschulumfeldes erfasst wird. So sind dort Fragen zur Wohn- und    der Online-Variante teilzunehmen. Solltet ihr also einen Brief mit ei-
Arbeitssituation, aber auch zur sozialen Herkunft oder dem eigenen   nem Fragenbogen oder einem Online-Zugangscode erhalten, nehmt
Einkommen enthalten.                                                 euch die wenigen Minuten und füllt alles wahrheitsgemäß aus. Nur
                                                                     mit einem repräsentativen Ergebnis können dann im Frühsommer
Der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW) Prof. Dr. 2007 Forderungen gegenüber der Regierung, z. B. zur Verbesserung
Hans-Dieter Rinkens appelliert: „Wir hoffen, dass möglichst viele des BAföG, gestellt werden.
den Fragebogen ausfüllen. Schließlich geht es um ureigene Interessen
der Studierenden: Das Deutsche Studentenwerk will mit der Sozial- Weitere Informationen: www.sozialerhebung.de
erhebung Politik und Öffentlichkeit mit konkreten Daten und Fak-
ten darüber informieren, was es heißt, heute zu studieren. Und wir      Christoph Lüdecke, StuRa, Referat Studentenwerk und Soziales



                                                                                                                                     Anzeige


Täglich ab 13.00 Uhr geöffnet. Sonntags ab 10.00 Uhr Brunch.

                                                                                            Olympia in Freiberg
                                                                                Fachschaftsabend der Geologen / Mineralogen

Am 30. Mai findet der Fachschaftsabend der Geologen / Mineralo- zum Geolympics-Fachschaftsabend mit Fair Play gegeneinander an-
gen unter dem Thema „Geolympics“ statt.                             treten werden, muss jeder selbst herausfinden. Deshalb sind alle Stu-
                                                                    denten und Mitarbeiter der Fachschaft Geologie / Mineralogie und
Es hat lange gedauert. Nun steht es fest: Nach den olympischen Win- natürlich auch alle anderen Studenten und Sportbegeisterten zum
terspielen in Turin zu Beginn dieses Jahres kommt Freiberg die Ehre Fachschaftsabend der Geologen / Mineralogen am 30. Mai um 20
zu, erstmals weltweit die „Geolympics“ auszurichten. Damit findet Uhr in den EAC eingeladen.
am 30. Mai ab 20 Uhr im EAC eine Veranstaltung statt, die sich vor
anderen olympischen Spielen, der Fußballweltmeisterschaft, der                                                            Lutz Geissler
Tour de France, den Marathonläufen in Boston, Berlin und Köln und
natürlich auch vor den Universitätsmeisterschaften und dem Fas-
sathlon nicht verstecken braucht. Im Gegenteil.
                                                                             Fachschaftsabend der Geologen / Mineralogen
Da die Freiberger Universität stets unter dem Motto „Zukunft aus
Tradition“ agiert, haben sich die Geologiestudenten des 6. Semesters                    Thema:             Geolympics
für ihren traditionellen Fachschaftsabend etwas völlig Neues, Zu-
kunftsweisendes ausgedacht. Wenn schon die Fußball-WM nach                                       Wo?       EAC
Deutschland kommt, warum dann nicht auch die Olympischen
Spiele? Und sie haben es geschafft! Neue Sportdisziplinen wie Ge-
stein-Weitwerfen, Hangrutschen oder der 100m-Lahar konnten erst-
                                                                                        Wann?              30.05.2006
mals in den Olympischen Spiele-Katalog aufgenommen werden.
                                                                                           Uhrzeit:           20 Uhr
In welchen Spieldisziplinen Professoren, Doktoren oder die in die
Fachschaft Geologie / Mineralogie aufzunehmenden Erstsemester



                                                                  Seite 11
allgemeines




Studentenkraft, die Freude schafft

Der Weg zwischen der Turnhalle                                                                             selbstverständlich dabei und
am Meißner Ring und dem Messe-                                                                             wurde von Thomas Cey-
platz bekommt endlich eine Beleuch-                                                                      rowsky und Jens Grigoleit ver-
tung! Und jeder, der mit Schippe, Spa-                                                               treten.
ten oder Kleinbagger umgehen kann, sei aufge-
rufen mitzuhelfen. Wir brauchen EUCH! Wie bereits                                      Neben der Wahl des neuen Bundesvorstandes und
in früheren Ausgaben der Wühlmaus berichtet, be-                                       dem allgemeinen Erfahrungsaustausch mit den
müht sich der RCDS, vor allem in Person unseres ehe-                                  Vertretern anderer Hochschulen wurden viele ak-
maligen Vorsitzenden Michael Bist, unterstützt durch                                  tuelle Themen der Hochschulpolitik diskutiert, um
das StuRa-Mitglied Christian Tetens, seit längerem um                                 die zukünftige Ausrichtung der Arbeit des RCDS
die Installation einer Beleuchtung an besagtem Weg.                                  festzulegen. Unter anderem setzt sich der RCDS für
                                                                                     eine Deregulierung des Hochschulzugangs, für die
Endlich kommt nun Bewegung in die Sache und es zeich-                               Einrichtung von Weiterbildungsprogrammen an den
nen sich konkrete Termine für die Baumaßnahmen ab.                                  Universitäten, für die Förderung familienfreundli-
Nach einem Ortstermin am 12. April wurde von den Be-                               cherer Bedingungen an den Hochschulen, für die Ein-
teiligten der Stadtverwaltung, des StuRa und des RCDS                           führung eines staatlich garantierten Systems von Studien-
Freiberg das Wochenende vom 12. bis 14. Mai als geplanter                     darlehen mit einkommensabhängiger Rückzahlung, für die
Termin festgelegt. Voraussetzung für die Einrichtung der Weg-                konsequente Durchführung der Studienreformen nach dem
beleuchtung war die Bereitschaft der Studentenschaft, die                    Bologna-Prozess und für die Förderung der studentischen
Schachtarbeiten für die Stromversorgung der beiden Laternen in               Mobilität in Europa ein. Nähere Informationen findet Ihr
Eigenleistung vorzunehmen.                                                   auch im Internet auf der Seite unseres Bundesverbandes:
                                                                             www.rcds.de
Was heißt das? Um das Projekt realisieren zu können, benötigen
wir EURE tatkräftige Unterstützung. Wir hoffen auf zahlreiche                Wer sich für unsere Arbeit interessiert und uns unterstützen
Beteiligung. Lasst uns beweisen, dass Studenten mehr tun, als                möchte, erreicht uns jederzeit per E-Mail an:
nur Forderungen stellen. Lasst uns beweisen, dass wir bereit
sind, selbst aktiv mit anzupacken, zumal wenn es um unsere Be-                          info@rcds-freiberg.de
lange geht.
                                                                             Alles Gute und einen wunderschönen Frühling wünscht euch
Was ist sonst noch passiert seit dem letzten Semester: Vom 24.               der Vorstand des RCDS Freiberg
bis 26. Februar fand in Verden an der Aller die 59. Bundesdele-
giertenversammlung des RCDS statt. Der RCDS Freiberg war                                                                   Jens Grigoleit

                                                                                                                                  Anzeige




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                                                                                                                               allgemeines




Mit Selbstvertrauen zu den Sächsischen Hochschulmeisterschaften
                                                                                                                                     [HAS]




                                                                                                                           Foto: Detlev Müller

Landesliga erfolgreich beendet, doch es geht noch weiter                Sächsische Hochschulmeisterschaften

Trotz zwei abschließender Niederlagen gegen die drittplatzierten Ka-    Doch noch ist nicht Schluss für die Freiberger Basketballer. Während
menzer und den überragenden Meister aus Mittweida können die            der Zwischenrunden-Termin für den adh-Pokal noch nicht feststeht,
Freiberger Basketballer auf eine erfolgreiche erste Landesligasaison    wartet bereits die Sächsische Hochschulmeisterschaft auf die lange
schauen. Als bester Aufsteiger belegen die Bergstädter mit ausgegli-    Garde. Hier greifen auch, wie die Jahre zuvor, die Damen unserer
chenem Punktestand einen respektablen fünften Platz und konnten         Uni ins Geschehen ein. Am 6. Mai geht es sowohl für das Herren- als
auch im letzten Spiel der Saison auswärts wenigstens kurzzeitig die     auch das Damenteam um die Sächsische Hochschulkrone. Während
Spieler aus Mittweida richtig ärgern.                                   die Männer dafür nach Leipzig reisen müssen, finden die Spiele der
                                                                        Frauen wieder einmal in der Glück-Auf-Sporthalle in Freiberg statt.
Nach einem fulminanten Start führten die Freiberger mit 12:25 zur       Auch wenn sie mit dem Herrenteam auf potentielle Zuschauer ver-
ersten Viertelpause und ließen erst einmal nur die mitgereisten Fans    zichten müssen, hofft das Team doch wieder auf eine starke Heimku-
feiern. Doch der bereits feststehende Meister konnte bis zur Halb-      lisse. Da die Herrenmannschaft auf die Unterstützung von den Rän-
zeit das Spiel wieder auf 37:36 ausgleichen und setzte sich dann nach   gen verzichten muss, baut man stattdessen auf ein eingespieltes
der Pause kontinuierlich ab. Aber auch wenn zum Schluss eine            Team, da fast der gesamte Landesligakader aus Studenten und Mitar-
86:72-Niederlage zu Buche stand, konnten die ATSVler nochmals           beitern der Bergakademie besteht. Dennoch wird es für beide Mann-
mit ihrer gezeigte Leistung zufrieden sein und sich gebührend von       schaften sehr schwer werden und im Fall des Damenteams kann ein
den Fans feiern lassen.                                                 Besuch in der Unisporthalle am 6. Mai nicht schaden.

                                                                         Sächsische Hochschulmeisterschaft im Basketball der Damen
 Ergebnisse Landesliga:
                                                                         6. Mai, ab 10 Uhr, Glück-Auf-Sporthalle, Freiberg
 ATSV Freiberg vs. SV Einheit Kamenz 77:88
 HSG Mittweida vs. ATSV Freiberg 86:72                                                                                                Anzeige


 Abschlusstabelle Landesliga Sachsen:

 1.    HSG Mittweida                   34:2
 2.    MSV Bautzen 04                  28:8
 3.    SV Einheit Kamenz               28:8
 4.    SV Motor Sörnewitz              22:14
 5.    ATSV Freiberg                   18:18
 6.    USC Leipzig III                 16:20
 7.    SHC Meerane                     14:22
 8.    BV Zschachwitz II               14:22
 9.    NU Baskets Riesa                4:32
 10.   BBV Leipzig III                 2:34




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allgemeines




„Ruhige Kugel schieben“ mit Breitenwirkung
Uni meets Business 2006 lädt ein




Freiberg. Zum vierten Mal veranstaltet Prisma Junior Consulting         Praktikamöglichkeiten ergeben, zwischen Professoren und Unter-
e.V. (PJC) das alljährliche Golfturnier „Uni meets Business“ (UmB)      nehmern soll der teilweise existierende Gedanken- und Themenaus-
auf der Golfanlage Gahlenz, in der Nähe von Freiberg. Am 18. Juni       tausch ausgebaut und ggf. Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet
2006 sind alle interessierten Studenten, Professoren und Unterneh-      werden.
mer herzlich eingeladen in angenehmer Atmosphäre entweder am
Golf-Schnupperkurs oder am 18-Loch Golfturnier teilzunehmen             Organisiert wird UmB von den studentischen Beratern von PJC. Be-
und gemeinsam Kontakte zu knüpfen bzw. zu vertiefen. Eine Anmel-        reits seit Monaten laufen die Vorbereitungen, bei denen ein Projekt-
dung ist ab dem 1. Mai 2006 unter www.uni-meets-business.de             team alles präzise vorbereitet. Dies umfasst die Ansprache potenziel-
möglich.                                                                ler Sponsoren bis zur Aufstellung der Einsatzplanung der studenti-
                                                                        schen Berater für den 18. Juni 2006. „Alle werden eine schöne Zeit
Golf ist wie Fußball ein Rasensport, der weltweit schätzungsweise       haben“, da ist sich Andy Kunze, Projektleiter des Organisations-
50 Mio. Menschen als aktive Mitglieder zählt. Für die fortschreiten-    teams, sicher. „Eine ruhige Kugel beim Golfen können alle unsere
de Etablierung trägt u. a. die Öffnung privater Golfplätze für Tages-   Gäste schieben. Wir von Prisma setzen alle Hebel in Bewegung, da-
gäste zu einer erhöhten Akzeptanz bei. Von einem Breitensport zu        mit sich die Teilnehmer rundum wohl fühlen und Uni meets Busi-
sprechen, wäre zu weit gegriffen, von einer Breitenwirkung nicht.       ness in vollen Zügen genießen können.“
Dabei haftet dem Golfsport noch das Etikett des Elitären an. Dieses
Etikett abzulegen, dazu bietet UmB hautnah die Gelegenheit, um ei-
nen Eindruck vom Golfen zu bekommen. In ungezwungener Atmo-           Prisma Junior Consulting e.V. (www.pj-consulting.de) ist die studen-
sphäre stehen der Spaß am Spiel sowie interessante Gespräche mit      tische Unternehmensberatung an der TU Bergakademie Freiberg und
neuen Kontakten im Mittelpunkt. Es macht Lust und Laune, die          seit 2003 Mitglied im Dachverband studentischer Unternehmensbe-
Hand-Augen-Koordination bei den ersten „Gehversuchen“ während         ratungen Junior Consulting Network e. V. Mit zurzeit 40 Mitgliedern
des Schnupperkurses gemeinsam mit weiteren Interessenten auszu-       aller Fachrichtungen bietet PJC regelmäßig Studenten Workshops zur
probieren. Darüber hinaus geben die erfahreneren Spieler des          individuellen Weiterbildung an. Darüber hinaus beraten Mitglieder
18-Loch-Turniers wertvolle Tipps und Tricks.                          von Prisma Junior Consulting e. V. mittels rechtlich selbstständiger
                                                                      und projektspezifischer GbR-Gründungen lokale Unternehmen. Treff-
UmB, als alljährlich von Studenten organisiertes Golfturnier ist ein- punkt ist jeden Dienstag um 20 Uhr in der Lessingstrasse, Raum LES
malig in Ostdeutschland. Das Golfspielen in lockerer Atmosphäre ist 1303.
ein Antrieb, bestehende Kontakte von Universität und Wirtschaft zu
stärken und weiter auszubauen. Für Studenten können sich u. U.                                                             Jens Hofmann

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                                       Programmfeuerwerk im Wonnemonat Mai
                                                                                                  freiberger-börsen-initiative e. V.




Nachdem das neue Semester im April entspannt angelaufen ist, die      Hervorheben möchten wir den Vortrag von Herrn Maydorn, den
ersten Partys gefeiert wurden, die Erstsemester sich mittlerweile ei- Chefredakteur des großen Börsenmagazins „der Aktionär“ und He-
nen Überblick verschafft haben und es endlich wärmer wird, starten    rausgeber des „Maydorn-Reports“. Er referiert hier in Freiberg am
wir mit unserem Semesterprogramm durch.                               23.05. im großen Hörsaal des Gellertbaus (Leipziger-Straße). Dies
                                                                      stellt zweifelsohne das Highlight in unserem Semesterprogramm dar,
Bereits in der letzten Aprilwoche fiel der Startschuss mit unserem zu dem wir alle Interessenten rechtherzlich einladen.
beliebten und wieder ausgebuchten Rhetorikseminar. Referent Olfo
Pabst führte die Teilnehmer in die Künste der sprachlichen Gestal- Den Monat lassen wir mit dem Seminar Mindmapping, ebenfalls von
tung ein und brachte allen Teilnehmern Technicken und Tricks für Olfo Pabst gehalten, ausklingen. Unter Mindmapping lässt sich eine
ihre nächsten Vorträge und Präsentationen bei.                        Methode verstehen, mit der man selbst die komplexesten Probleme
                                                                      planen und anpacken kann (selbst die Boing ist mit Mind-Map entwi-
Am 04.05. hält der Referent André Keller sein Seminar „Bewerber- ckelt worden).
training“. Hier erhaltet Ihr Tipps und Tricks für Eure nächste Bewer-
bung, sei es nun für ein Praktikum oder einen Job. Es wird u. a. ein Wenn Ihr Interesse an unseren Seminaren habt, so meldet Euch bitte
Telefontraining durchgeführt und Ihr könnt Eure Selbstpräsentation über unsere Homepage an, denn diese unterliegen meist einer be-
an Hand einer Videoaufzeichnung testen.                               grenzten Teilnehmerzahl. Dort erhaltet Ihr auch weitere Informatio-
                                                                      nen zu all unseren Veranstaltungen.
Gleich in der darauffolgenden Woche, am 09.05., nehmen wir am,
von unserem Dachverband BVH organisierten, deutschlandweiten                       Einen fabelhaften Wonnemonat Mai wünscht Euch allen
„Tag der Aktienkultur“ teil. Nähere Informationen zum Referenten                                                        der f.b.i.-Vorstand
und zum Vortrag erhaltet Ihr rechtzeitig über unsere Homepage, Pla-
kate oder ausgelegte Flyer.

Am 18.05. findet unsere jährliche Hauptversammlung statt. Alle             Kontakt:   freiberger-börsen-initiative e.V.
Mitglieder sind hierzu recht herzlich eingeladen. Sie erhalten u.a. die               www.fbi.tu-freiberg.de
Möglichkeit, den neuen Vorstand und Beirat zu wählen und die                          vorstand@fi bi.tu-freiberg.de
Chance, für eine der genannten Positionen zu kandidieren.




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allgemeines




Im Zentrum des Interesses
Rückblick auf das erste sächsische Studierendentreffen in Freiberg


Aus dem kleinen Raum am Ende des Ganges beim StuRa-Büro drin-         nalisierung der Hochschulen und der Modularisierung / Einführung
gen erregte Stimmen: Kann eine Interessenvertretung der Studieren-    gestufter Studiengänge, reagiert werden muss. Herr Zempel vom Re-
den auch noch funktionieren, wenn künftig die Studiengänge nur        ferat für studentische Angelegenheiten des SMWK erläuterte dessen
noch drei Jahre dauern und noch weiter verschult werden? Wie kann     Organisationsstruktur und Ansichten und Planungen für das neue
man sich dann noch vorstellen, sich in einem StuRa oder Fachschafts-  Recht. Peer Pasternack vom Hochschulforschungsinstitut in Witten-
rat zu engagieren und kann die althergebrachte Struktur diese Anfor-  berge und Anfang der neunziger Jahre KSS-Sprecher referierte über
derungen dann noch leisten?                                           den geschichtlichen Hintergrund und umfassende Aspekte der Ver-
                                                                      tretungsarbeit. Auch der Studi-Bundesverband fzs war mit einigen
Diese Fragen, wie auch die allgemeine Fortentwicklung des Sächsi- Personen anwesend, da zeitgleich ein Informations- und Schulungs-
schen Hochschulsystems unter dem Eindruck der Geschehnisse um treffen der in der studentischen Sozialpolitik bundesweit Aktiven
das neue Hochschulgesetz und der Interessenvertretung der Studis stattfand.
standen im Vordergrund der Gespräche auf dem ersten sächsischen
Studierendentreffen am vergangenen Wochenende (21. - 23. April), Das Treffen versammelte Studivertreter aus zehn Hochschulen, von
zu dem die KSS eingeladen hatte. Die KSS, Konferenz Sächsischer den großen Unis bis hin zur Musikhochschule Dresden und der
Studierendenschaften, ist die Landesvertretung aller Studierenden Hochschule für Graphik und Buchkunst aus Leipzig. Es war jedoch
und der Zusammenschluss ihrer Studierendenräte an den 15 staatli- nicht nur Zeit für Gespräche über Gesetze, sondern auch für Fragen,
chen Hochschulen Sachsen. Es sollte mit Vertretern des Ministerium wie man Studierenden zu einer aktiveren Teilnahme an politischen
für Wissenschaft und Kunst diskutiert werden, wie auf zentralsächsi- Prozessen in Sachsen bewegen könnte und was politische Bildung für
scher Ebene die Mitbestimmung in den Gremien verteidigt werden Studierende überhaupt bedeuten könnte. Herr Zimmermann vom
kann und wie auf aktuelle Entwicklungen, so z. B. bei der Internatio- Ministerium erläuterte die Grundlagen der Akkreditierung von Stu-
                                                                      diengängen, was dann in verschiedenen Workshops vertieft wurde.
Anzeige                                                               Weitere Schwerpunkte lagen bei Studiengebühren und der überre-
                                                                      gionalen Zusammenarbeit im studentischen Interesse sowie antiras-
                                                                      sistisch-kultureller Arbeit.

                                                                       Von den vielen Gesprächen durstig war abends Zeit, sich lockerer
                                                                       mit den Gästen über die eigene Hochschule und alles, was dort ge-
                                                                       schieht, zu unterhalten. Gedanke der Veranstalter war es, nicht nur
                                                                       “Funktionäre” in Kontakt zu bringen, sondern eine möglichst breite
                                                                       Vernetzung zwischen den Akteurinnen und Akteuren an den Hoch-
                                                                       schulen zu erreichen und interne Weiterbildung zu ermöglichen. Um
                                                                       künftig noch öffentlichkeitswirksamer Arbeiten zu können, wurde
                                                                       mit Christoph Lüdecke ein in den diplomatischen Untiefen erfahre-
                                                                       ner Pressesprecher der KSS gewählt.

                                                                       Sonntagmittag: Langsam legt sich die Unruhe im Innenhof der Aka-
                                                                       demiestraße, die Gäste reisen heim. Welche “Souvenirs” nehmen sie
                                                                       aus Freiberg mit? Sicher war man sich beim abschließenden Mittag,
                                                                       dass noch mehr Arbeit nur in gemeinsamer Abstimmung und Koordi-
                                                                       nation geschehen und dass die hochschulübergreifende Zusammen-
                                                                       arbeit wie auch der Erfahrungsaustausch und die Kontinuisierung der
                                                                       Arbeit notwendiger denn je sein werden.

                                                                       Zum Abschluss stand aber auch die klare Forderung an das Ministeri-
                                                                       um, dass auch künftig Hochschulen keine bildungsverkaufenden Un-
                                                                       ternehmen sein sollen und der Demokratisierung mehr Augenmerk
                                                                       geschenkt werden soll. Die Kritik an der Ministerin, dass nicht nur
                                                                       neben dem Kommunalwahlkampf Zeit für Inhalte der Hochschulpo-
                                                                       litik bleiben muss, einte, so dass nicht nur mit der Fortführung dieser
                                                                       Kritik künftige Treffen vereinbart wurden.

                                                                                                                         Mike Niederstraßer



                                                                 Seite 16
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          comedy continued from the Wühlmaus April 06 edition, available online at www.wuehlmaus.tu-freiberg.de


“Ladies and gentlemen, please put your pens down and hand over FeelX wouldn’t let this one go: “Sweetheart,” he said, “did you know
your papers. Your time is up.“                                            that the authority of the English language has removed ‘gullible’ from
                                                                          the English dictionary?”
The spoken sentence is echoing around the inside of your head, beco- “Really?” She, I am sorry to say, squeaked. He was enjoying this.
ming louder on each repetition and awakens you from your daydre- “Beautiful”, I said wanting to put an end to this for my sake, Bridget’s
am. You look down onto your paper – it is empty. The professor is sake or for the sake of all hot women, I am not quite sure, “what do
standing over you stretching out his trembling grey hand. Your last at- you think women’s responsibilities in the 21st century should be?”
tempts to frantically scribble something down have failed. “You have
had your chance like everyone else, now please hand over your pa- Her eyes filled with something and she came up to me, grabbed hold
per!”                                                                     of my chin and kissed me. “Honey…” she took in a deep breath, smi-
                                                                          led, and then left it at that turning to FeelX saying:
With confetti still in your hair, all you have to offer him is a hand-
shake, a good tip on how to trick the fruit-weighing machine at Kauf- “Feminism from the eighties and nineties can in no way be compared
land and an empty sheet of paper with a sad impression of a smiling to that in the 21st century although its development played in impor-
smiley drawn on its bottom left corner. Ladies and Gentlemen: Wel- tant factor in the movement’s objectives even if some have proven
come to my life.                                                          contradictive. Women’s paradox role in its contribution to globalisa-
                                                                          tion and its effort to eradicate the discriminatory laws from the an-
Have you ever dreamt a chauffeur is driving you to church on a beau- cien regime are only the beginning of what is to come. Now, we need
tiful sunny morning where you are to marry the love of your life, only to move forward continuing pressing governments on equal earnings,
to find out on arrival that it’s your own funeral instead? Ever gone to a violence against woman worldwide while also focusing on redefining
party you were looking forward to all month only to discover that it what genuine equality means, to try and reestablish the moral princi-
was held the day before?                                                  ples of our cause in the modern world by reassessing certain laws that
                                                                          the political correct feminists claimed for us in the 20th century, na-
Do you want to know what it is like to become 30? Telling you it is mely family-, child custody- and favourable hiring laws.”
nothing like that would be shamefully lying. It is the closest I can get
in less than 200 words and without having to bore the shit out of you. FeelX sat there frozen in amazement, staring open-mouthed at Brid-
                                                                          get. His cream-quark was slowly creeping off his piece of toast, which
Life begins at 40, they say, failing to mention it ends at 30. In a world he held up to his open mouth. He was dumbfounded, shocked and
that does not make sense to me anymore, that statement perfectly with the most perfect swing knocked for six. Then, when I noticed it
does. With all the perversities terminal cancer has to offer – beco- was Bridget’s left nipple that came out to say hello that had really
ming 30, on comparison, leaves you with the comforting option of an captured FeelX’s attention, his cream-quark slid off the edge of his
open end…                                                                 toast onto his fully erected penis. (to be continued)

At the breakfast table FeelX and I were arguing about the misconcep-                                                             Michael Eaton
tions of beauty. My side of the argument being that hot girls are not
necessarily lacking intelligence, when my gorgeous ex walked in and
all spoken letters and words dropped instantly to the floor filling the
room with silence. The blouse she was wearing was one of those strin-                                                                    Anzeige
gy things and my outdated England football shorts were hugging the
top part of her silk smooth legs. She seemed quite relaxed and was
humming something from The Bangles.

FeelX grinned and nudged me with his elbow: “Bridget,” he said,
“where do Romanians come from?” She turned and looked at him in a
piteous manner, tilted her head and said: “Naturally from Rome, you
silly boy.”

FeelX looked at me and seemed perfectly satisfied with her answer.

“Bridge,” I quickly said, “can you spell puberty for me?”
“Of course, honey,” she answered, “B-W-L”.
“Very good – Very clever,” I said nodding to FeelX.



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                         „Wissenschaft braucht eine offene Gesell- Seit nunmehr elf Jahren veranstaltet die französische Studierenden-
                       schaft, die frei ist von Rassismus und den vertretung Union Nationale des étudiants de France (UNEF) das fes-
                     Ideen der extremen Rechten!“                     tival contre le racisme dezentral an verschiedenen Hochschulstand-
                                                                      orten. In Deutschland gibt es das festival seit drei Jahren, im letzten
                 Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Rassismus Jahr beteiligten sich rund ein Dutzend Studierendenschaften aus
               und Rechtsextremismus sind nach wie vor alltäglich. dem Bundesgebiet am festival..
Zuwanderung nach Deutschland wird im Wesentlichen unter dem
Gesichtspunkt der Begrenzung diskutiert. Europa entwickelt sich Zum ersten Mal wird sich in diesem Jahr Freiberg am festival beteili-
zur Festung, in die nur noch hereinkommt, wer sich als nützlich er- gen.
weist. Das Recht auf Asyl wird immer seltener gewährt, Flüchtlinge
werden immer häufiger abgeschoben.                                    Die Planungen sind beim Erscheinen dieser Ausgabe noch nicht abge-
                                                                      schlossen, so dass es hier erstmal nur ein vorläufiges Programm gibt.
Restriktionen und das Diktat der Ökonomie machen auch vor den Aktuelle Informationen findet ihr im Internet www.stura.tu-frei-
Hochschulen nicht halt. Sofern Studierende nicht über Austausch- berg.de/festival, bei Fragen wendet euch an den StuRa oder per
programme oder nur für wenige Semester Schnupperstudium nach E-Mail an festival@stura.tu-freiberg.de
Deutschland kommen wollen, sehen sie sich mit einem Berg von bü-
rokratischen Hürden konfrontiert, den es zu überwinden gilt, bevor Geplant ist eine Ausstellung zum Thema „Vorurteile“ die ganze Wo-
mit dem Studium begonnen werden kann. Für jede einzelne Hürde che über im Mensafoyer. Außerdem wird ein Workshop zum Thema
zahlt ein/e ausländische/r Studienbewerber/in Geld, sei es für ein „Couragiertes Handeln“ stattfinden. Ebenso wird es eine Lesung ge-
Visum, die erforderlichen Nachweise für die Sprachkenntnisse oder ben und am 30. Mai wird im Füllort ein Film gezeigt. Musikalisch
die Bewerbung an einer Hochschule an und für sich. Und da sich bei- werden euch „Afromanding – Sam and the Afromanding Band“ mit
spielsweise der deutsche Staat viel um seine ZuwandererInnen sorgt, Trommeln und Kora (ein traditionnelles westafrikanisches Instru-
dürfen diese die Kosten für ihre eventuelle Abschiebung vor der Ein- ment) im Füllort einheizen.
reise auf ein Sperrkonto überweisen, so dass sichergestellt ist, dass
sie für ihre (zwangsweise) Rückreise stets selbst aufkommen können. Die Erasmus-Studenten werden euch in kurzen Vorträgen und Prä-
                                                                      sentationen ihre Heimatländer vorstellen. Abschluss des festivals
Die politisch gewollte Diskriminierung ist aber nur eine Seite der wird eine Podiumsdiskussion sein.
Medaille. Die andere Seite ist Diskriminierung, Rassismus und
Fremdenfeindlichkeit im Alltag. Das fängt scheinbar harmlos mit Schaut also öfter mal auf die Homepage um zu sehen was es Neues
Vorurteilen und Klischees an und endet mit rechtsextremer Gewalt. gibt.

Im Rahmen des festival contre le racisme sollen StudentInnen auf        Weitere Infos:
die Situation in Europa und im eigenen Land hingewiesen werden.
Eine Woche lang werden verschiedene Veranstaltungen die Möglich-        www.contre-le-racisme.de
keit bieten, sich mit den Themen Rassismus, Diskrimierung, Rechts-      www.stura.tu-freiberg.de/festival
extremismus usw auseinanderzusetzen. Gleichzeitig soll das festival
auch ein Ort der Begegnung sein für StudentInnen gleich welcher         E-Mail: festival@stura.tu-freiberg.de
Herkunft.
                                                                                                                Tina Ehlig, Christoph Lüdecke



                                                                   Seite 18
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                                                                                                      Brettspielvorstellungen Teil 3:

                                                                    Bloodbowl – Fantasy-Football

                                                                        nern oder das Werfen von Mitspielern, beliebt, wenn etwa Oger und
                                                                        Halblinge in derselben Mannschaft stehen. Die einzelnen Spieler ver-
                                                                        fügen über unterschiedliche Fähigkeiten, so sind etwa Elfen von Na-
                                                                        tur aus wendig und agil, dafür tendieren sie jedoch dazu, recht schnell
                                                                        zu Boden zu gehen, während im Gegenzug etwa Orks zwar kaum ei-
                                                                        nen geraden Pass schaffen, dafür jedoch auch nur schwer vom Platz
                                                                        zu bekommen sind.

                                                                        Während ein normales Spielchen nur zwischen zwei Spielern statt-
                                                                        findet und in etwa eineinhalb Stunden gespielt ist, entwickelt Blood-
                                                                        bowl seine Hauptfaszination erst, wenn sich genug Spieler finden,
                                                                        um mit ihren Teams in einer Liga oder einem Turnier gegeneinander
                                                   Etwas aus der Ka- anzutreten. Hier werden dann Tabellen erstellt und Meister gekürt,
                                              tegorie Spiele, die nicht Zuschauer spülen Geld in die Teamkassen, von dem neue Spieler ge-
                                  jeder kennt: Bloodbowl. Bei diesem holt oder auch das Training verbessert werden kann.
                            Brettspiel-Klassiker (die erste Version er-
                      schien 1987) geht es darum, mit der eigenen Die Spieler selbst sammeln ebenfalls Erfahrung, in Starspielerpunk-
                 Mannschaft einen Football in die gegnerische Endzo- ten gemessen, diese gibt es für erfolgreiche Aktionen wie gelungene
           ne zu befördern, beziehungsweise selbige Aktion des Geg- Pässe oder Touchdowns. Gelegentlich erhalten die Spieler so neue
     ners zu verhindern und so in Summe mehr Touchdowns zu erzie- Fähigkeiten, werden etwa bessere Blocker oder werfen besonders si-
len als der Gegner. Soweit, so eingängig, allerdings spielen bei diesem chere Pässe, können jedoch auch durch Verletzungen oder schlicht
Spiel nicht Menschen die Hauptrolle, die Teams setzen sich aus ver- Alter wieder abbauen.
schiedensten Fantasy-Rassen zusammen, von Elfen über Zwerge bis
hin zu Echsenmenschen oder Amazonen. Ansonsten bieten sich die Auch wenn das Spiel nach wie vor käuflich zu erwerben ist, sind die
Möglichkeiten, die man von einem Football-Brettspiel erwartet: Päs- Regeln doch seit einiger Zeit kostenlos im Netz verfügbar und wer-
se, Laufspiel, harte Blocks und das ein oder andere Foul prägen den den auch weiterhin jährlich gepflegt. Die kommerzielle Version ist
Spielverlauf.                                                           bei Games Workshop für 60 Euro zu haben. Für Interessenten:
                                                                        forum.drachenhort.info, Rubrik Brettspiele.
Für den fortgeschrittenen Spieler gibt’s zusätzliche Optionen, etwa
Wettereinflüsse, den Einfluss von Fans, Cheerleadern oder Co-Trai-                                                   Norbert Steigenberger


                                                                                                                                        Anzeige




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kultur




„Zärtlichkeiten mit Freunden“
Kabarett im EAC



„Zärtlichkeiten mit Freunden“ besuchen mit einer abgefahrenen           Nebensache. Dass die Jungs es draufhaben, beweisen ihre in fünf Jah-
Show am 18.05 den EAC. Sie sehen sich selbst als „Zuzweitunterhal-      ren gesammelten Preise: So konnten sie beim Cottbusser Kabarett-
ter“, ihr Programm sei „Musik-Kasperett“. In eine Richtung passen       festival das „Goldene Goldene Eis“ mitnehmen und standen im Fina-
Stefan Schramm und Christoph Walther nicht wirklich. Alles wirkt        le des Kleinkunstpreises „DICKER HUND“. Im letzten Jahr gewan-
ein wenig skurril und improvisiert. Als hätten sie ihren Proberaum      nen sie in München sogar den „KABARETT KAKTUS“. Auf der Büh-
auf die Bühne geholt, spielen sie eigentlich grausam. Dabei verstehen   ne sind die beiden am 18.05. im EAC zu sehen. Wer bis zum Start um
sie es, diese Klänge zu einem Ereignis zu verwandeln.                   20 Uhr nicht warten kann, hat im Internet schon mal Gelegenheit
                                                                        sich ein Bild über die Jungs zu machen:
Facettenreich wechseln sie in elf verschiedene Rollen, vom Zauberer
über den Musikschüler bis hin zu einem Schwertkünstler aus Fern-                           www.zaertlichkeitenmitfreunden.de
ost, der alle Chi-Energie auf der Bühne aufsaugt. Und wenn dann
noch das Schlagzeug rückwärts gespielt wird ist die Musik sowieso                                                              EAC Freiberg




Wolfsjagd
Uraufführung als visuelles Hörstück in 5.1 Surround-Sound am Mittelsächsischen Theater in Freiberg


homo homini lupus – der Mensch ist dem Menschen ein Wolf            jektionen und Lichtspiele Teile der Bühnenhandlung sind, Schau-
                                                                    spieler live mit Hörspielelementen interagieren, sich Klang mit
Die Lebensgeschichte eines Wolfskindes, Interviewfragmente von Licht- und Videokunst verbindet. Eine Mischung verschiedenster
Personen, die ihm einst begegneten und ein akribisch recherchieren- künstlerischer Elemente, die das Spektrum der theatralischen Kunst
der, von der Geschichte eingenommener Autor – verschiedene Ebe- um eine neuartige, reizvolle Facette erweitert.
nen, die sich zu einem spannenden Ganzen verdichten. Wolfsjagd er-
zählt eine faszinierend fremde Geschichte, uraufgeführt am Mittel- Das Autoren- und Regieteam Carola Wiesner und Steve Wohlfahrt
sächsischen Theater Freiberg und inszeniert in einer völlig neuen vom Artemis – Institut für Hörkunst Chemnitz hat die neue künstle-
Darstellungsform als visuelles Hörstück, innerhalb dessen Videopro- rische Darstellungsform 'Visuelles Hörstück' entwickelt. In den letz-
                                                                    ten Jahren haben sie so in Chemnitz und vielen weiteren Städten – so
            Anzeige                                                 etwa im Gasteig München – mit den Stücken „Die Nonne“ und „Das
                                                                    Ramayana-Epos“ Erfolge gefeiert. So wird „Das Ramayana-Epos“ an-
                                                                    lässlich eines Empfangs in der Indischen Botschaft Berlin im Septem-
                                                                    ber dieses Jahres erstmals als Hörbuch der Öffentlichkeit präsen-
                                                                    tiert.

                                                                        Das Sounddesign bei „Wolfsjagd“ wird – wie auch schon bei den vor-
                                                                        angegangenen Produktionen – von Michael P. Schmidt verantwortet.
                                                                        Die Choreographie liegt in den Händen von Mischa Sternkopf, die
                                                                        Ausstattung des Stückes in jenen der Berliner Bühnenbildnerin und
                                                                        Architektin Katja Renau.

                                                                        Die Uraufführung findet am Samstag, dem 20. Mai 2006 um 19.30
                                                                        Uhr im Mittelsächsischen Theater Freiberg statt. Eine weitere Vor-
                                                                        stellung folgt am 25. Mai um 20.00 Uhr am gleichen Ort. Die dritte
                                                                        und vorerst letzte Vorstellung ist Anfang Juni zu erleben. Karten gibt
                                                                        es beim Besucherservice des Mittelsächsischen Theaters in Freiberg,
                                                                        Tel. 03731/3582-34; www.mittelsaechsisches-theater.de

                                                                                                          Mittelsächsiches Theater Freiberg




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Senkrecht:
01 Land in Nord-Amerika
02 Zimmer
03 amerikanische Goldmünze                                                                                        1
04 Kfz-Kennzeichen von
   Karlsruhe
05 grammatikalisch erster Fall
07 Strauchfrucht
08 Wassersturz in Nordamerika
10 Schlagwerkzeug
11 italien. Ordens„bruder“
12 holländ. Stadt bei Arnheim
15 typisch weibliches
   Kleidungsstück                                                                                       2
17 Organ im Halsbereich
20 Suchtkrankheit
24 Schlangenart
28 Bombe
32 kleines Schifferklavier                                                                                  3
44 schreckliche Vernichtungs-
   waffen
45 Kopfbedeckung
46 beeindrucken
48 früher                                                                                                                  4                             5
49 genesen, heilen
50 Alpenweide
53 Lebensgemeinschaft
54 Gespann mit drei Pferden
   (russ.)                                                                         6
55 Sammlerobjekt (Wald)
56 Meereslebewesen
58 amerikanischer Kuckuck
60 Ausruf des Erstaunens
61 spanischer Artikel
                                                                                                        7
Waagerecht:
01 beherrschen
06 Spielkarte
09 in Gewahrsam nehmen
13 brauner Farbstoff                                                 8
14 Tonabnehmer (Abk.)
16 höhere Bildungsanstalten
18 Ausruf bei Ekelgefühl
19 Zeichen für Gallium
                                                                                                 38   Ungeziefer (Mz.)              51   riesig, erstaunlich
21 ehem. US-Präsident                          30   Beamtentitel
                                                                                                 39   chem. Bezeichnung für Eisen   52   alte Maßeinheit für 100 kg
22 Birkengewächse                              31   Fabeltier
                                                                                                 40   Ackergerät                    55   techn. Fachhochschule
23 Erfolgsschlager                             33   Herr (Abk.)
                                                                                                 41   sehr warm                     57   Volkstanz (Rheingebiet)
25 Kfz-Kennzeichen v. Gießen                   34   höfliche Anrede (veraltet)
                                                                                                 42   römischer Sonnengott          58   Fische fangen
26 peinlicher Zwischenfall                     35   einer der Apostel
                                                                                                 43   Roman von Emile Zola          59   Inserat, Anzeige
27 Oberbürgermeister (Abk.)                    36   Kosmos
                                                                                                 46   Kultbild der Ostkirche        62   Lehrgang
29 Logarithmus (Abk.)                          37   Stadt in Finnland
                                                                                                 47   Telefon-Benutzer

Wenn ihr gewinnen wollt, dann werft diesen Abschnitt mit dem hoffentlich richtigen Lösungswort bis zum 19.05.2006 in die Wühlmaus-
briefkästen am Studentenrat oder im Mittelbau der Akademiestraße 6. Es gibt Überraschungspreise zu gewinnen.


Name:             ............................................................................
Telefon / E-Mail: ...........................................................................          Lösungswort:




                                                                                         Seite 23

								
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