K4 Einführung in UNIX by tod43093

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									 K4 Einführung in UNIX


           Geschichte
grundlegende Bedienung von UNIX
   Handhabung von SuSE Linux
Literaturempfehlungen

 Wielsch: LINUX Comp. Taschenbuch

 Göstenmeier, Rehn: Einsteigerseminar Línux

 Eßer : KDE, das Buch

 Kühnel : SAMBA, Linux im WIN-Netzwerk

 SuSE 6.1 Handbuch
Historie von UNIX
 Im Jahre 1969 arbeiteten mehrere Firmen,
  u. a. Bell Laboratories, an einem neuen
  Betriebssystem namens MULTICS. Dessen
  Autbau basierte auf völlig neuen Ideen und
  Konzepten.
 Bell Laboratories beendete jedoch die
  Mitarbeit an diesem Projekt.
Historie von UNIX
 Dies ließ eine Reihe von fähigen
  Programmieren frustriert zurück, die von
  diesen neuen Ideen sehr angetan waren. Zu
  ihnen gehörte Ken Thompson. Er wollte
  diese neuen Ideen realisieren und schuf auf
  einer unbenutzten DEC PDP-7 eine
  rudimentäre Programmierumgebung zur
  Entwicklung des Spieles Space Travel.
Historie von UNIX
 Diese wurde dann, in Anspielung auf
  MULTICS Unics genannt. Im Laufe der
  Zeit wurde daraus UNIX.
 Die erste UNIX-Version wurde dann 1969
  von Ken Thompson auf einer DEC PDP-7
  implementiert.
 1971 wurde UNIX zusammen mit Dennis
  Ritchie in die von ihm entwikkelte
  Programmiersprache C umgeschrieben.
Historie von UNIX
 Im Februar 1971 gab es bereits 40
  Installationen. Und 1974 erschien der erste
  öffentliche Artikel über das Betriebssystem
  UNIX. Im Laufe der Zeit entwickelten die
  verschiedenen Hersteller UNIX-Varianten,
  meist unter ähnlich klingenden Namen wie
  Sinix, Xenix, Ultrix.
Historie von UNIX
 Andere herausragende Merkmale des UNIX
 - Betriebssystems sind:
    hierarchisches Dateisystem
    identische Schnittstelle für Daten und Geräte
    Hintergrundprozesse ( Dämonen )
    Prozeßkonzept zur Realisierung synchroner und
          asynchroner Vorgänge
    Filtertechnik
    viele Werkzeuge
    ein hohes Maß an Portabilität
    Historie von UNIX:                        Abriß
– 1969 von Thomson und Ritchie an den
  Bell Laboratories (AT&T) entwickelt
     • im engen Zusammenhang mit der Programmiersprache ‚C‘
–   1977     erste Berkeley Software Distribution ‚BSD‘
–   1980     XENIX (Microsoft)
–   1983     System V (Unix Support Group)
–   1984     SunOS (4.1c BSD)
–   1986     MACH -> NeXT Step (1989)
–   1991/3   Linux (freies PC-UNIX, System.V)
–   1993     Solaris 2 (aktuelles SUN Betriebssystem, S.V)
–   1992     FreeBSD 1.0 (freies PC-UNIX, BSD)
–   1995     FreeBSD 2 (4.4 BSD), SCO Unix (kommerzielles PC-UNIX)
freie Software
 Richard Stallmann
       • http://www.heise.de/bin/tp/issue/dl-artikel.cgi?artikelnr=2860&mode=html

 Free Software Foundation
   – http://www.gnu.org/fsf/fsf.html
 GNU's Not Unix!
  – http://www.gnu.org
  – GNU GPL (general public license)
       • http://agnes.dida.physik.uni-essen.de/~gnu-pascal/gpl-ger.html


 Linux gehört nicht offiziell zum GNU Projekt,
  untersteht aber der GPL
Freie UNIXe -- II
 FreeBSD
    • ein BSD System
    • erste Version 0.0 (386BSD) von William F. Jolitz
    • weniger verbreitet (momentan) als Linux
    • weltweite Entwicklergemeinde, aber strengere
      Administration
    • nur eine Distribution (ftp.*.freebsd.org)
    • Bezug über Internet oder CD-ROM von
      Walnut Creek (www.cdrom.com)
    • untersteht der GPL
HURD
  – „Hird of Unix-Replacing Daemons“
  – „Hurd of Interfaces Representing Depth“

 eigentlicher „kernel“ des GNU-Projekts
 eine Sammlung von Servern, die auf dem
 MACH micro-kernel.aufsetzen

  – weiter unter
    http://www.cs.cmu.edu/afs/cs.cmu.edu/project/mach/public/www/mach.html
    http://www.gnu.org/software/hurd/hurd.html
Freie UNIXe -- I
Unterschiede zu DOS
 – Identifikation notwendig: ‚login‘, ‚logout‘
 – Nutzer-Privilegien, Nutzer-Schutz
 – anderes Dateisystem
    •   ohne! Laufwerksbuchstaben
    •   lange Dateinamen mit erw. Zeichensatz
    •   weitere Attribute
    •   Dateien haben Eigentümer
 – abweichende Kommandos
Leistungsmerkmale von UNIX
 Vorhandensein auf vielen Rechnern und
  leichte Portierbarkeit, damit keine
  Herstellerabhängigkeit.
 Multi-Tasking und Multi-User System.
 Hierarchisches, geräteunabhängiges
  Dateisystem.
 Relativ kleiner Systemkem, der nur
  grundlegende Dienstleistungen zur
  Verfügung stellt.
Leistungsmerkmale von UNIX
 Zugriffsschutz auf Dateiebene, auf einigen
  Derivaten sind Access Control Lists (ACL)
  verfügbar.
 Leistungsfähiger, vom System unabhängiger
  Kommandointerpreter (Shell) mit
  programmiersprachlichen Elementen zur
  Abarbeitung von Kommandoprozeduren.
 Auf allen modernen UNIX-Systemen sind
  mindestens drei Shells verfügbar: Bourne-, C-
  und Korn-Shell.
Leistungsmerkmale von UNIX
 Einheitliche graphische Benutzerfläche mit
  dem Window Manager CDE (Common
  Desktop Environment) auf den. meisten
  kommerziellen Derivaten, KDE auf Linux
  (beide aufbauend auf XMrindows)
 Sehr gute Vernetzungsmöglichkeiten
  (Netzwerksoftware TCP/IP und UUCP
  standardmäßig enthalten).
Leistungsmerkmale von UNIX
 Mail für die Benutzerkommunikation
  verfügbar.
 Über 300 Utilities und Dienstprogramme
  für viele Anwendungen, die gut miteinander
  kombinierbar sind.
 C-Compiler mit leistungsfähigem C-
  Entwicklungssystem meistens im
  Basissystem enthalten, andern Compiler
  sind verfügbar.
Leistungsmerkmale von UNIX
 Real-Time-Fähigkeit auf allen neueren
  UNIX-Derivaten
 Viele kommerzielle Anwendungen
  vorhanden
 64-Bit-Architektur auf allen neuen
  Derivaten
 Läuft sehr stabil, gerade auch im
  Hochleistungsbereich äußerst zuverlässig
Nachteile von UNIX
 Hoher Lernaufwand, wird durch
  Verbesserung der graphischen
  Benutzeroberfläche aber
 zunehmend abgeschwächt.
 Syntax der Shell manchmal sehr kryptisch
  und nicht einheitlich.
 Zu wenige, zu knappe und manchmal
  unklare Fehlermeldungen.
Nachteile von UNIX
 Bei sensiblen Kommandos (z.B. bei rm * )
  keine Rückfrage,
  (lässt sich aber umdefinieren.)
 Befehlsbeschreibungen in den Manuals
  manchmal schwer verständlich, einheitliche
  graphische Help-Facility nur auf einigen
  Derivaten
 Es gibt nur einen Super-User, der alles darf
  (keine Differenzierung in verschiedene
  Systembereiche).

								
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