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  r r-J         ute                                                               Aargauer Zeitung
                PR Factory
        tu .rtjür, 'W irt }L trj hi'jc                                            5001 Aarau
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                                                                                  Auflage 52 x jährlich 102'362

1075685 / 736.1 / 60'957 mm2 / Farben: 3                             Seite 50     05.10.2008




                                                   uncfkein
                                                   alter Sack
                                                                          te das schlechte Image zu korrigieren,
                            Kein Erfindergeist, sondern                   indem er die Beutel versiegelte. Dumm
                            ein Missverständnis: Was                      nur, dass er dafür Leim verwendete,
                            als Transportbeutel für Tee-                  der sich später im heissen Wasser auf-
                                                                          löste und den Geschmack des Geträn-
                            blätter gedacht war, endete                   kes empfindlich störte.
                            als Teebeutel in der Tasse                        Den Durchbruch in der Teebeutel-
                          Der Teebeutel ist ein Jahr-                     Entwicklung machte schliesslich Adolf
                          hundert alt, aber noch lange                    Rambold. Er entwickelte 1949 für die
                                                                          deutsche Firma «Teekanne» eine Ver-
                          nicht ausgelaugt. Einzig an                     packungsmaschine, mit der die Säck-
                          seinem Ruf muss er noch                         chen fortan serienmässig produziert
                          arbeiten.                                       werden konnten. Nach Rambolds Sys-
                                                                          tem wird geschmacksneutrales Papier
                          VON CAROLINE BRÄNDLI                            aus Zellulose und Manilafasern zu
                          Zufall und Geiz liefern manchmal den            einem Schlauch gefaltet, der, in der
                          besten Zündstoff für neue Ideen. Vor            Mitte geknickt, von einem Bostich zu-
                          lOøJahren waren sie die Grundlage für           sammengehalten wird. Das lUebstoff-
                          die Erfindung eines unscheinbaren               problem war gelöst.
                          Gegenstandes, der aus unserem Alltag                Nicht wirklich gelöst ist bis heute
                          nicht mehr wegzudenken ist. Alles Gu-           das Problem des schlechten Rufes. «Die
                          te zum Geburtstag, Teebeutel!                   meisten Teeliebhaber stehen mit dem
                                                                          Beutel auf Kriegsfuss», sagt Jürg Meier,
                          1908 VERSCHICKTE   der in New York le-          Präsident des Schweizer Teeclubs. Die
                          bende Kaufmann Thomas Sullivan Tee              flache Verpackung des klassischen
                          in kleinen Seidenbeuteln an seine Kun-          Beutels verhindere einerseits, dass sich
                          den. Die hohen Versandkosten, die die           der Tee im Wasser richtig entfalten
                          sonst üblichen Teedosen aus Metall              könne. Andererseits bekundet Jürg
                          auslösten, waren ihm zu teuer gewor-            Meier auch dem Füllmaterial gegen-
                          den. Die Kunden jedoch missinterpre-
                          tierten Sullivans Säckchen und tauch-
                          ten sie direkt ins heisse Wasser. Der
                          Teebeutel war geboren.
                               Obwohl die neue Zubereitungsart
                          bei den Kunden beliebt war, haftete
                          dem Säcklein schon sehr bald ein
                          schlechter Ruf an: Nachahmer von Sul-
                          livans Idee füllten ihre Beutel mit min-
                          derwertigem Tee oder mengten aus
                          Spargründen gar andere Substanzen
                          bei. Der Brite John Horniman versuch-


                                                                                                 Argus Ref 32815989
                                                                                                 Ausschnitt Seite     1/3
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1075685 / 736.1 / 60'957 mm2 / Farben: 3                                           Seite 50      05.10.2008




                                     über Skepsis: «Beuteltee ist oft so stark       TEELIEBHABER MEIER betont, dass sein
                                     geröstet und fein, dass man ihn gar             Verhältnis zum Teebeutel entspannter
                                     nicht mehr richtig erkennt.»                    sei als früher. »Nur weil es in der Kanti-
                                                                                     ne am Mittag lediglich Beiiteltee gibt,
                                     PAULINA GORSKA,       Brand Manager bei         werde ich nicht zum Kaffeetrinker»,
                                     Tetley, einem der grössten Teeanbieter,         sagt er lachend. Zudem sei das Sorti-
                                     erklärt: <>Die Qualität eines Tees hängt        ment mittlerweile grösser und die Pro-
                                     von der Qualität der Blätter ab und             dukte seien besser geworden.
                                     nicht, ob er lose oder in einem Beute!              Im Angebot sind grosszügige, pyra-
                                     zubereitet wird.» Bei der Teeverarbei-          midenförmige Beute! aus Kunstseide
                                     tung werden vier Grössen unterschie-            oder Beute!, bei denen das Ausdrücken
                                     den: ganze Blätter, gebrochene Blätter,         mittels zweier Schnüre ohne Löffel oder
                                     kleinere Teeblattstücke (><Fannings><)          nasse Finger möglich ist. »Bedauerlich
                                     und Kleinststücke (><Dust»).                    ist die oft beschränkte Auswahl dieser
                                         Sowohl die grossen als auch die             Produkte», so Meier. »Ausserdem sind
                                     kleinen Blätter werden von derselben            sie verhältnismässig teuer.»
                                     Pflanze gewonnen. »Es ist also ein My-               Wer trotz Beutel-Fortschritt und Ju-
                                     thos, dass die einen den anderen unter-         biläum nicht auf das triefende Säcklein
                                     legen sind», erklärt Gorska. Die Grösse         zurückgreifen mag, setzt am besten auf
                                     der verwendeten Teeblätter hat aber             so genannte Dauerfilter. Die Teesieblein
                                     sehr wohl einen Einfluss auf den Ge-            aus Metall oder Plastik lassen losen Blät-
                                     schmack des Getränks: »Je kleiner Blät-         tern Raum, und man hat mehr Freiheit
                                     ter geschnitten sind, desto grösser wird        bei der Wahl der Sorte.
                                     die gesamte Oberfläche», so Gorska.                  »Der Einsatz eines Dauerfilters ist
                                         ><Dies wiederum bedeutet, dass sich der     ein kleiner Mehraufwand, der für mich
                                         Geschmack schneller und stärker ent-        ein substanzielles Plus an Qualität be-
                                     wickelt.» Und dieser Effekt ist mitunter        deutet», sagt Meier. Der Teeliebhaber
                                     sogar erwünscht. Die kurze Ziehdauer           hebt aber gerne die Tasse aufweitere 100
                                         macht den Beute! effizienter. Ausser-      Jahre Beutel. »Der Teebeutel verschwin-
                                         dem wird der Tee gerade in England         det bestimmt nicht so rasch», sagt Meier.
                                         und Kontinentaleuropa oft gerne stark      »Dafür ist er schlichtweg zu praktisch.»
                                         im Geschmack getrunken.




                                                                                                                  Argus Ref 32815989
                                                                                                                  Ausschnitt Seite    2/3
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1075685 / 736.1 / 60'957 mm2 / Farben: 3                    Seite 50      05.10.2008




                                                Richtig Tee trinken

Angiessen: Wird der Tee in einer Kanne     Ziehen: Schwarztee wirkt nach           Milch und Zucker trinkt, ist für manche
angegossen, empfiehlt es sich, diese       1½ bis 2 Minuten anregend. Eine         eine Glaubensfrage, für andere schlicht
vorzuwärmen. Frisches Wasser zum           beruhigende Wirkung hat der Tee,        eine Geschmackssache.
Kochen bringen und sprudelnd über          wenn er 3 bis 4 Minuten lang zieht.     Aufbewahren: Nicht nur lose Teeblätter
den Tee im Beutel oder imTeesieb gies-     Schwarztee nicht länger als 5 Minuten   sind geschmacksenipfindlich. auch Tee-
sen. Grüner Tee sollte nicht mit kochen-   ziehen lassen, da die gelösten Gerb-    beutel sollten an einem kühlen, dunklen
dem Wasser übergossen werden, son          stoffe dem Getränk sonst einen          Ort gelagert werden. Zudem sollte Tee
dem mit 70 Grad warmem Wasser. Keine       bitteren Geschmack geben. Früchte-      keinen starken Fremdgerüchen wie Kaf-
anderen Getränke im Krug zubereiten,       tees dürfen länger ziehen.              fee oder Gewürzen ausgesetzt werden.
Teearomen sind sehr empfindlich.           Trinken: Ob man den Tee mit oder ohne




                                                                                          Argus Ref 32815989
                                                                                          Ausschnitt Seite          3/3
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        Es begann mit
        einem Säcklein
                                                 bei der Klebstoff den Tee im Kontakt
           Der Teebeutel ist 100 Jahre           mit Wasser geschmacklich beeinifuss-
                                                 te. Nach Euröpa kam die neue Art der
        alt. Und ist seither umstritten;         Teezubereitung erst in den 1920er-
          Die einen finden den Beutel            Jahren.
        einfach praktisch. Die andern            Zurückhaltende Engländer
            erklären, mit wahrem Tee-            Die Engländer reagierten auf die Kräu-
         genuss habe er nichts zu tun.           ter im Beutel zurückhaltend und be-
                                                 reiteten ihren Tee weiterhin mit losen
        Die Erfindung des Teebeutels ist         Blättern zu. 1929 brachte die deutsche
        einem Missverständnis zu verdanken.      Firma Teekanne ihren erstun Aufguss-
        Die Seidensäcklein, in- die der ameri-   beutel aus geschmacksneutralem Spe-
        kanische Teehändler Thomas Sullivan      zialpergamentpapier auf den Markt.
        1908 seine Teeproben portionenwei-       Noch raffinierter wurde der Teebeutel
        se verpackte, waren nicht gedacht, um    dank der Weiterentwicklung zum Dop-
        den Tee zu braüen. Vielmehr ersann       pelkammerbeutel Ende der 1940er-
        der New Yorker Kaufmann damit eine       Jahre: Durch die zwei Kammern konn-
        Methode, uni die hohen Versandkos-       te das Teekraut nun von allen Seiten
        ten der üblichen Teedosen aus Metall     mit heissem Wasser umspolt werden.
        zu umgehen. Die Kunden aber fanden       Seither ist der Teebeutel immer wieder
        es praktisch. Sie steckten kwzerhand     verändert und verbessert worden..
        das ganze Säcklein in heisses Wasser,      Neben den normalen viereckigen
        und damit war der Teebeutei geboren.     Beuteln werden auch pyramidenför-
                                           mige oder kugehunde Formen aus
        Dies lässt uns zumindest das britische
        Teeunternehmen Tetley wissen, just .Künstseide produziert Vor allem in
        zum 100. Geburtstag des Teebeutels.England sind die flachen runden 1ee-
          Dem Säckchen haftete bald ein beutel beliebt, die auf den Boden der
        schlechter Ruf an, den mänche Tee- Tasse. gelegt werden. Der englische
        liebhaber bis heute.bestätigen. Früher   Teemarktführer Tetley erfreut seit ein                PANORAMA   -.

        war das negative Image des Teebeu-       paar Jahren die Kunden auch hierzu-
        tels wohl berechtigter als heute. Ei-    lande mit dem «drawstring teabag»:
         nerseits füllten Nachahmer von Suffi-   Nach Gebrauch kann 'man die beiden
         vans Idee aus Spargrunden ihre Tee-     am Beute! befestigten Fäden ausein-
        .beutel mit einer Mischung aus minder-   anderziehen und damit den Beutel
         wertigem Kräuter oder feinkrümelige     auspressen und entsorgen - ohne nas-
         Fremdsubstanzen. Um dieses Problem      se Finger.
        zu beseitigen, begannen Teeherstel-        Wahre Teeliebhaber schwören je-
        1er die Teebeutel zu versiegeln, wo-     doch noch, immer auf losen Tee. Die



                                                                                          Argus Ref 33225365
                                                                                          Ausschnitt Seite     1/3
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1075685 / 736.1 / 81'991 mm2 / Farben: 3                                            Seite 16        08.11.2008




                                         Verwendung von Teebeuteln wird von          die mit minderwertigerem Tee ge-
                                         ihnen gerne als «Unkultur» bezeich-         mischt werden, sind nicht besonders
                                         net, da sich das A±öma des Tees nur         zu empfehlen.» Pyrarnidenteebeutel,
                                         danrt voll entfalten könne, wenn die        in denen hochwertige Teesorten ver-
                                         Teeblätter frei im Wasser schwimmen.        arbeitet werden, würden jedoch einen
                                         «Geben Sie sich nicht zufrieden mit         hochwertigen Geschmack ergeben.
                                         dem, was Ihnen in Beuteln verpackt          «Sie bieten Raum und zusammen mit
                                         vielerorts als Tee vorgesetzt wird. Tee      gutem Wasser kann das entstehen, was
                                         ist viel, viel mehr», heisst es im Tee-      wir einen wundervollen Tee .iennen.»
                                         haus Winterthur, wo die Kunden aus
                                         einem Sortiment von über 170 Teesor-         Kompostierbarer Teebeutel
                                         ten auswählen können. Zum Beispiel           Trotz allem erfreuen sich Teebeu-
                                         ein Jasmintee in handgebundenen Kü-          tel grosser Beliebtheit. Ein Nischen-
                                         geln, die sich optimal in der Tasse ent-     player bei den Schweizerischen Tee-
                                         falten.                                      produzenten ist die Firma Morga AG
                                         Mehr Geschmacksnuancen                       im Toggenburg. Für die Morga AG
                                         «Loser Tee schmeckt besser und ver-          gehören Grün- und Schwarztee, aro-
                                         fügt über mehr Geschmacksnuancen.            matisierte Teemischungen, Heil- und
                                         Die Vielfalt der einzelnen Teesor-           Ktäutertees zu den Grundpfeilern des
                                         ten und Gartentees ist bei losem Tee         Sortiments. Der Familienbetrieb stellt
                                         sehr viel grösser als bei Teebeuteln»,       unter anderem Tee aus Bio-Goldme-
                                         erklärt Susanne Amsler vom Teehaus           lissen von Obertoggenburger Bauern
                                         Winterthur. Für die Teebeutelproduk-         her. In der Morga-Fabrik in Ebnat-
                                         tion würden sehr häufig die übrig blei-      Kappel steht auch die modernste Tee-
                                         benden, feinsten, fast staubihnlichen        beutelmaschine der Schweiz, die erst
                                         Blattstückhen verwendet. Sie seien           kürzlich aus Italien angeliefert wurde.
                                         sehr ergiebig ünd kräftig, würden            Die Maschine iSt in der Lage, 250 Beu-
                                         aber auch schnell bitter. Die Fachfrau       tel in der Minute zu produzieren. Der
                                         räumt zwar ein, dass sich die Qualität       Faden ist bei diesen Teebeuteln mit
                                         von Aufgussbeuteln in den letzten Jah-       zwei Knöpfen am Beutel befestigt statt
                                         ren erheblich verbessert hat. Es gebe        mit einer Metaliklammer. So können
                                         aber immer noch grosse Unterschiede:         die Beutel problemlos im Kompost
                                         «Die üblichen Standärdmischungen,            entsorgt werden.»    SUSANNE WAGNER




                                                                ALTERNATIVEN ZUM
                                                                TEEBEUTEL

                                          Gemäss Susanne Amsler vom Tee-              Tee-Ei, dessen zwei Hälften an einem
                                          haus Winterthur müssen Teeblätter           Griff befestigt sind damit sie sich
                                          frei im Wasser schwimmen können,            leicht auseinanderklappen lassen.
                                                                                      Weil Tee aufquillt, wenn er überbrüht
                                          um ihr volles Aroma entfalten zu kön-
                                                                                      wird, füllt er die meistens viel zu klei-
                                          nen. Offener Tee ist auch preisgüns-
                                                                                      nen Tee-Eier schnell aus. Noch bes-
                                          tiger als abgepackter, da die Verpa-
                                                                                      ser wird der Tee vom Wässer umspült,
                                          ckung den Preis beeinflusst.
                                                                                      wenn er in einen Teefilter aus Stoff ge-
                                          Die Möglichkeiten, eine Kanne mit lo-
                                                                                      füllt wird. Dieser Beutel sieht wie eine
                                          sem Tee zu bräuen, sind vielfältig. Es
                                                                                      Art Socke aus und ist wiederverwend-
                                          gibt neben den klassischen Tee-Eiern
                                                                                      bar   (sws)
                                          aus Blech auch Teezangen, eine Art




                                                                                                                    Argus Ref 33225365
                                                                                                                    Ausschnitt Seite     2/3
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1075685 / 736.1 / 81'991 mm2 / Farben: 3                                  Seite 16            08.11.2008




        Um den Tee ranken sich viele verschiedene Legenden
        :Dem sagenhafteu.chincsischen Kai,:                    reichtem Röstbrot),
        sr Shen Nungsoll rund 3000 Jahre                          Nicht einmal mitten im Zweikampf
        v. Chr. ein Blatt von einem Strauch                    mit einem Römer wollen die Briten
        in eine Tasse heisses Wasser gefallen                  auf dieses beliebte Ritual verzichten
        sein. Er trank das Wasser trotzdem                       sk lassen den Römer UIB:.füflf Uhr
        und war überrascht vorn Aroma.                         nachmittags einfachstehen.
            Eine                 ähnliche   Geschichte   ist      Mit Hilfe von Teekrutern täuscht
     I»t, Cornic-Band«Aflerix bei den                          Asterix den Briten einen Zauber-
     :8titet» nac11zui.esS.Dort sind alle                      trank vor. Kein Wunder also, dass
      luselbewohner ganz versessen auf                         die Inselbewohner darauf den 'Tee
        ihre Tasse heisses Wasser (gerne mit                   zu ihrem Nationaigetränk erklärt ha-
        einem Tropfen Milch und dazuge-                        :ben. (s.j:.::...:...::.   .    ...:




                                                                                                           Argus Ref 33225365
                                                                                                           Ausschnitt Seite      3/3
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1075685 / 736.1 / 7'360 mm2 / Farben: 3                            Seite 21       13.11.2008




                                                            DIE FItAt2E


                                                   Durch welchen
                                                   Zufall entstand der
                                                  Te,eheutel?
                                         Teeproben zu      ger Ware und klebten sie mit Leim zu
                                         verschicken       - bald geriet die Methode in Verruf.
                                         war lange eine    In den Fünfzigerjahren wurden die
                                         schwere Ange-     Teeheutel durch die britische Tee-
                                         legenheit: Die    firma Tetley wiederbelebt - und
                                         Blätter    und    setzten sich vom Königreich aus
                                         Kräuter waren     weltweit durch. Mit Erfindungen wie
                   in massive Blechdosen abgefüllt. Uni    volurninöseren oder auspressbaren
                   1908 begann der amerikanische           Beuteln versuchen die Teeabpacker
                   1-ländler Thomas SuUivan, Tee in        heute, den gesliegenen Qualitätsan-
                   kleinen Seidenbeuteln zu versenden,     sprüchen zu genügen. Echte Teelieb-
                   um Porto zu sparen. Einige Empfn-       haber setzen aber nach wie vor auf
                   ger tunkten die Beutelchen in heisses   frei schwimmende Blätter in der
                   Wasser, glaubten, das sei so vorgese-   Tasse. (bau)
                   hen. Tmmerhin ersparte das die zeit-    io dieser Antworten gibts jetzt als
                   raubende Prozedur, Tee mit losen        Buch: «Wie kant die C?lace auf das
                   Blättern in einer heissen Kanne auf-    Stängeli», Eric 8aumann/Stefan Ei-
                   zugiessen. Sullivans Nachahmer ff111-   seim, www.cosmosveriag.ch, 34 Fr.
                   ten die Beutel aber mit minderwerti-




                                                                                                           333 .I,Lp eU,rt,,lkWflMIW




                                                                                                  Argus Ref 33273308
                                                                                                  Ausschnitt Seite           1/1
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  r r-J          ute
                 PR Factory
         tu .rtjür, 'W irt }L trj hi'jc                                                         5001 Aarau
     1




                                                                                                Auflage 10 x jährlich 92'646

1075685 / 736.1 / 6'256 mm2 / Farben: 3                                          Seite 59       01.12.2008




                                                                     Der Teebeutel
                                                                     wird 100!
                                                              Wer hats erfunden? Für enmS nicht de
                                                              Schweizer, sondern ein New Vorker Kauf-
                                                              mann. Dank dem Tradilionsunternehmen
                                                              Tetley Tea schaffte der Teebeutel in den
                                                              1950er-Jahren auch in Europa den Durch-
                                                              bruch. Seither überzeugt Tetley Tea mit
                                                              stetiger Innovation - das Geburtstagskind
                                                              bleibt also nach wie vor sehr modern und
                                                              wandlungsfähigl
                                                              www.tetley.com



                                                                               TE TLE Y

                                                                                TEA BASS




                                                                                                             Argus Ref 33423112
ARG U SO' MGUS de Presse AC küdi9er.strosse 13 Postfach CH-802/ LJrich                                       Ausschnitt Seite    1/1
                                          SeI. Q44 388 8200      F0x0L4 388820]         wor9us.ch            Bericht Seite      1 / 21
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  r r-J         ute
                PR Factory
        tu .rtjür, 'W irt }L trj hi'jc                                                     3178 Bösingen
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                                                                                           Auflage 6 x jährlich 34'500

1075685 / 736.1 / 15'861 mm2 / Farben: 3                                     Seite 17      22.10.2008




                                         Tetley Tea: 100 Jahre Teebeutel
                                         Der bekannte und beliebte Tee-      Wasser. Und sorgten damit da-
                                         beutel feiert in diesem Jahr sei-   für. dass die heute weltweit
                                         nen 100, Geburtstag. Dank dem       geschätzten Teebeutel sozusa-
                                         britischen Unternehmen Tetley       gen «aus Versehen)) erfunden
                                         Tea dürfen sich auch die Schwei-    wurden. Seinen Durchbruch in
                                         zer Tee-Liebhaber über das Ju-       Europa schaffte der Teebeutel
                                         bilöum freuen. Im Jahre 1908        in den 50er-Jahren dank dem
                                         versandte der NewYorker Kauf        britischen Traditionsunterneh-
                                         mann Thomas Sullivan Tee in         rneh Tetley Tea. Aufgrund sei-
                                         kleinen Seidenbeuteln an po-        ner über lo0jährigen Erfahrung
                                         tenzielle Kunden. Sein Ziel war     im Teegescfiäft erkannte Tetley
                                         es, mit dieser Verpackungsart       Tea das grosse Potenzial der
                                         Versandkosten zu sparen. Seine      amerikanischen Erfindung. Die
                                         Kunden jedoch - nicht wissend.      Pioniere aus England wuss-
                                         was sie mit den kleinen Päck-       ten Art der Teezubereitung
                                         dion anfangen sollten - tunk-       hierzutende einzuführen und
                                         ten diese direkt ins heisse         stetig zu verbessern.      frw)




                                                                                                           Argus Ref 33026636
                                                                                                           Ausschnitt Seite    1/1
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