RB 27.p65

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RUND




                                                                                                                                                                                                                                    Bezirksjugendring Oberfranken
des Bezirksjugendrings Oberfranken im Bayerischen Jugendring KdÖR
Nr. 27, Jahrgang 2003, Ausgabe Mai


  In dieser Ausgabe:
  Bezirksjugendring ruft junge Generation zur Wahl auf .................................... 1              Offene JA: Sozialräumliche Konzeptentwicklung ............................................. 9
  Regionalplanung für Projekte der Ganztagsbetreuung in Oberfranken ......... 4                            IMMER HIN unterstützt „Jugend forscht“ ........................................................ 10
  Stadtjugendring Coburg „Wiedereröffnung der CoJe“ .................................... 5                 Kurz notiert ...................................................................................................... 11
  BDKJ: Jugendkulturfestival „All in One“ ............................................................ 6   Personalia, Termin-Box .................................................................................... 12
  Pfadfinderbund Weltenbummler: Kennst Du die Ukraine? ............................. 8




Bezirksjugendring ruft junge Generation zur
Wahl auf
Von Franz Stopfer, Geschäftsführer des Bezirksjugendrings

Coburg. Bei ihrer Frühjahrssitzung am 12.04.2003 in Coburg beschlossen die Delegierten der oberfränkischen Jugendverbände
und Jugendringe einen Aufruf an alle stimmberechtigten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei den anstehenden Be-
zirks- und Landtagswahlen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und so ihrem politischen Willen Ausdruck zu verleihen.


                                                                                                                                                     werden, weshalb Jugendliche unbedingt
                                                                                                                                                     möglichst frühzeitig beteiligt werden soll-
                                                                                                                                                     ten.

                                                                                                                                                     Unterstützung erbeten
                                                                                                                                                     Stellv. Bezirkstagspräsident Seuling dank-
                                                                                                                                                     te dem Ausschuss für diese Initiative und
                                                                                                                                                     übermittelte die Grüße von Bezirkstags-
                                                                                                                                                     präsident Sitzmann.Er beglückwünschte
                                                                                                                                                     den Vorstand auch im Namen von Martha
                                                                                                                                                     Schaller zum gut besuchten Ausschuss.
                                                                                                                                                     Seuling informierte, dass anlässlich des
                                                                                                                                                     Beitritts von Tschechien zur EU am
                                                                                                                                                     1.5.2004 eine gemeinsame Veranstaltung
                                                                                                                                                     von Oberfranken, Sachsen und Tschechien
In dem einstimmig gefassten Beschluss                                   gestaltet wird. Was Jugendliche Politikern                                   geplant ist, und bat den Bezirksjugendring
werden auch die Politikerinnen und Poli-                                vorwerfen ist, dass ihre Belange zu oft der                                  um Unterstützung.
tiker aufgefordert, die Bedürfnisse der                                 Parteidisziplin zum Opfer fallen“.
nachfolgenden Generationen stärker in ihr                               Der Bezirksjugendringausschuss fordert
politisches Handeln einzubeziehen.                                      deshalb die politischen Mandatsträger auf,
Der Bezirksjugendring bemängelt, dass                                   Jugendliche ernst zu nehmen und sich für
der Jugend fälschlicherweise immer wie-                                 eine Weiterentwicklung der Demokratie
der „Politikverdrossenheit“ vorgeworfen                                 einzusetzen. Ein wichtiger Schritt in diese
wird. Bei genauerer Betrachtung entlar-                                 Richtung wäre die Herabsetzung des Wahl-
ve sich diese allerdings vielmehr als eine                              alters im kommunalen Bereich. Gerade
Politiker- und Parteienverdrossenheit.                                  auf dieser Ebene würden wichtige Rah-
Stellvertretender Bezirksjugendring-Vorsit-                             menbedingungen für die unmittelbaren
zender Matthias Fack stellte fest: „Jugend-                             Lebensbereiche Jugendlicher gesetzt. Die
liche sind sich sehr bewusst, dass durch                                Wirkungen von Politik könnten im
Wahlen Politik bestimmt und Gesellschaft                                Kommunalbereich unmittelbar erfahren                                         Stellv. Bezirkstagspräsident Seuling und Bezirksrätin Martha Schaller


                                                                                                                                                                                                                           .....................
                                                                                                                                                                                                                 weiter auf der nächsten Seite



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                   Bezirksjugendring Oberfranken Rundbrief 27
                  Bezirksjugendring Oberfranken ··Rundbrief 27


        BezJR ruft jugene Generation
......................... zur Wahl auf
                 Grenzen überwinden – Neues Wagen             Neben diesen Höhepunkten im Jahres-




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Bezirksjugendring
                 Tätigkeitsbericht des Vorstandes 2002        programm habe man 2002 noch eine gan-
                 Vorsitzender Pietz skizzierte in Ergänzung   ze Reihe neuer Veranstaltungen und Ko-
                 zum schriftlich vorgelegten Arbeitsbericht   operationen erfolgreich angeboten. Dazu
                 die wichtigsten Stationen im Jahr 2002.      gehöre die erste bezirksweite Fachtagung
                                                              „Kommunale Jugendpolitik“, die verstärk-
                 Pietz: „Mit unserer Frühjahrstagung in       te Zusammenarbeit von Schule und Ju-
                 Cheb/Tschechien überwanden wir als           gendarbeit oder auch die Revitalisierung
                 Bezirksjugendring nicht nur alte Grenzen,    der Medienfachberatung, resümierte
                 sondern wir setzten damit ein wichtiges      Pietz.
                 Zeichen für eine neue, grenzüberschrei-
                 tende Zusammenarbeit in der Jugendar-        Jahresrechnung in Eckwerten 2002              Thomas Schneider (li.) mit Martin Pietz
                 beit, die 2003 mit einer deutsch-tschechi-   In neuer Form präsentierte sich die Jahres-
                 schen Partnerbörse fortgeführt werden        rechnung 2002 die Geschäftsführer Stop-
                 soll.“                                       fer den Delegierten erläuterte. Stopfer:      Pietz bezeichnete in seiner Laudatio die
                                                              „Mit der Einführung des Haushaltes in         Übernahme der Trägerschaft des Stadt-
                 Besonders hob Pietz die im Herbst 2002       Eckwerten ist die Mittelplanung- und Ver-     jugendheims, sowie den Start der großen       Die neue Vorstandschaft: von links: Gerhard Herrmannsdörfer, Agathe Prommersberger, Martin Pietz, Matthias Fack, Annette Feldmer, Karin Vonbrunn
                 in Kulmbach gestartete Jugendring-           wendung transparenter geworden. Die           Umbaumaßnahme als einen herausragen-
                 offensive hervor: “Mit diesem Projekt in     Jahresrechnung verdeutlicht, welche Zie-      den Erfolg von Alkofer. Seiner intensiven
                 Kooperation mit dem Bayerischen Jugend-      le und Planungen mit welchen Mitteln er-      Lobbyarbeit sei es zu verdanken, dass mit                                    Überzeugender Vertrauensbeweis für                              te er in den nächsten 2 Jahren mit seiner
                 ring möchten wir unsere Stadt- und Kreis-    reicht wurden.“                               der Stadt Coburg ein Grundlagenvertrag                                       Vorstandschaft                                                  Mannschaft noch umsetzen.
                 jugendringe fit für die Zukunft machen“.                                                   geschlossen wurde. Schließlich sei ihm die                                   Bei den Neuwahlen zum Vorstand im Amt
                                                              Nach der Vorstellung des Ergebnisses der      Absicherung des Erreichten ein ganz wich-                                    einstimmig bestätigt wurde Vorsitzender                         Drastische Kürzungen der Staatsregie-
                 Als einen weiteren Schwerpunkt nannte        Revisoren wurde auf Antrag von Einzel-        tiges Anliegen gewesen, weshalb die An-                                      Martin Pietz (Bayerische Sportjugend).                          rung
                 Pietz die Bemühungen um die Realisie-        persönlichkeit Günter Dörfler dem Vor-        stellung einer pädagogischen Geschäfts-                                      Ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt                             Der Geschäftsführer des Bayerischen
                 rung der im Oberfränkischen Kinder- und      stand Entlastung erteilt.                     führerin ein konsequenter und logischer                                      wurden stellvertretender Vorsitzender                           Jugendrings, Heinrich Kopriwa, betonte
                 Jugendprogramm geforderte Jugend-                                                          Schritt gewesen sei.                                                         Matthias Fack (BDKJ), als Beisitzerinnen                        die Wichtigkeit, sich an den Bezirks- und
                 bildungsstätte in Ostoberfranken. Die        Thomas Schneider und Stefan Alkofer                                                                                        Agathe Prommersberger (Bayerische                               Landtagswahlen zu beteiligen und an die
                 Planungsgespräche hätten sich 2002 sehr      verabschiedet                                                                                                              Sportjugend) und Annette Feldmer                                politischen Kandidat/innen die Anliegen
                 positiv entwickelt. Zwischenzeitlich         Mit den beliebten „Dankeschön-                                                                                             (Beamtenbundjugend), sowie als Beisitzer                        der Jugendarbeit heranzutragen. Am Bei-
                 sei eine externe Organisationsbera-          Espressotassen“ bedankte sich Vorsitzen-                                                                                   Gerhard Herrmannsdörfer (Bayerische                             spiel der Einspa-
                 tung hinzugezogen worden, die eine           der Pietz bei Thomas Schneider, der dem                                                                                    Jungbauernschaft und Kreisjugendring                            rungen der Staats-
                 Wirtschaftlichkeitberechnung durchfüh-       Stadtjugendring Bamberg von 1998 bis                                                                                       Bayreuth). Neu in den Vorstand gewählt                          regierung        im
                 re.                                          2001 vorstand.                                                                                                             wurde Karin Vonbrunn (Kreisjugendring                           Jugendprogramm
                                                                                                                                                                                         Bayreuth). Die 23jährige Studentin ist be-                      um fast 15% ver-
                 Mit dem Projekt Family-Net sei es gelun-     Zu Schneider’s besonderen Erfolgen zähl-                                                                                   reits seit 1 Jahr Vorsitzende des Kreis-                        deutlichte er die
                 gen, auch 2002 die Erfolgsgeschichte fort-   te Pietz die Neukonzeption des Jugend-                                                                                     jugendrings Kulmbach und dort Delegier-                         unmittelbaren Aus-
                 zuschreiben. Geschäftsführer Stopfer er-     treffs „Super Gau“ und den erfolgreichen                                                                                   te der Bayerischen Sportjugend.                                 wirkungen auf die
                 gänzte, dass zwischenzeitlich gut 200 Ver-   Abschluss einer Betriebsträger-                                                                                                                                                            Jugendarbeit vor
                 anstaltungen durchgeführt wurden.            vereinbarung mit der Stadt Bamberg. Es                                                                                     Zu Einzelpersönlichkeiten berufen wurden                        Ort: „Kürzungen von
                 Family-Net sei auch ein wichtiger Image-     sei ihm auch gelungen, die Finanzaus-                                                                                      stellv. Bezirkstagspräsident Gerhard                            4,9 Mio. Euro be-
                 träger für den Bezirksjugendring und die     stattung für den Jugendring abzusichern                                                                                    Seuling (Kronach), Bezirksrätin Martha                          deuten, dass pro




                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           intern
                 Jugendarbeit im Ganzen.                      und so die Förderrichtlinien zur Stärkung     Stefan Alkofer (li.) mit Martin Pietz                                        Schaller (Ludwigschorgast), Günter Franzen                      Landkreis 52.855
                                                              der Jugendverbände und der Offenen Ju-                                                                                     (Oberhaid), Günter Dörfler (Lankendorf)                         Euro weniger an
                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Heiner Kopriwa,
                 Stopfer: „Unserer 10 Veranstaltungs-         gendarbeit in der Stadt Bamberg weiter-                                                                                    und Michael Endres (Bamberg).                                   Investitionszuschüssen für Jugendheime              Geschäftsführer des
                 module wurden gut angenommen und             zuentwickeln.                                 Stefan Alkofer bedankte sich und verwies                                     Als Revisoren wiedergewählt wurden Cle-                         und Freizeitstätten zur Verfügung stehen,           Bayerischen Jugendrings

                 auch ständig weiterentwickelt. Unser Ziel                                                  darauf, dass es wichtig sei, Visionen zu                                     mens Linsner (Litzendorf) und Josef Neun-                       oder dass 63 Jugendbildungsmaßnahmen
                 ist es, bis Mitte 2003 ein neues Konzept     Thomas Schneider bedankt sich für die         entwerfen und diese zielstrebig umzuset-                                     dorfer (Frensdorf).                                             mit 4.919 Bildungstagen weniger pro
                 für die Zeit nach dem mobilen Einsatz zu     „spannende Zeit“, die er als Vorsitzender     zen. Der große Erfolg, den man in Coburg                                                                                                     Landkreis möglich sind“. Kopriwa forderte
                 entwickeln“.                                 des SJR erlebte. Den Delegierten wünsch-      erreichte, sei nur deshalb möglich gewe-                                     Pietz bedankte sich für das großartige                          die Jugendvertreter auf, diese Zahlen zum
                                                              te er Hartnäckigkeit und Durchhaltever-       sen, weil es eine „eingeschworene Gemein-                                    Vertrauen, das die Delegierten ihm und                          Thema im Wahlkampf zu machen.
                 Im Hinblick auf die Unterstützung der        mögen in diesen schwierigen Zeiten.           schaft“ gab, die „am gleichen Strang zog“.                                   seiner Vorstandschaft entgegenbrachten.
                 Bezirkspartnerschaft mit Transkarpatien                                                    Alkofer appellierte an die Delegierten sich                                  Viele Ziele des oberfränkischen Kinder-und
                 informierte Pietz, dass überlegt werde,      Espressotassen gab es auch für Stefan         mutig für die gemeinsamen Ziele einzu-                                       Jugendprogramms seien in den letzten 6
                 für den Jugendbereich eine eigene Dele-      Alkofer, der sich von 1999 bis 2001 als       setzen, denn „gemeinsam ist sehr viel zu                                     Jahren, in denen er bereits Vorsitzender
                 gation durchzuführen.                        Vorsitzender des SJR Coburg engagierte.       erreichen“.                                                                  war, auch erreicht worden. Einige möch-


                 2                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     3
 Bezirksjugendring Oberfranken Rundbrief 27
Bezirksjugendring Oberfranken ··Rundbrief 27




                                                                                                                                                                                                                                                                  Stadtjugend- ring Coburg
Regionaltagung für Projekte der Ganztags-                                                                                Wiedereröffnung der „CoJe“ – Coburger Kinder-
betreuung in Oberfranken                                                                                                 und Jugendeinrichtung
Am 29. März 2003 fand im Jugendtagungshaus „Weihermühle“ erstmals eine Regionaltagung für die oberfränkischen Projekte   Am Samstag, den 09.11.02 war es endlich soweit. Das Stadtjugendheim wurde nach langen Umbauarbeiten wieder eröffnet.
der Ganztagsbetreuung statt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bezirksjugendring in enger Zusammenarbeit mit den   Begonnen hat alles mit einem festlichen Akt. Dort wurde dem derzeitigen Stadtjugendringsvorsitzenden Frank Eckstein der
Koordinatoren für den Haupt- und Realschulbereich sowie für die Gymnasien.                                               goldene Schlüssel für die CoJe überreicht. Der Kinder- und Jugendchor, sowie der Spielring Weis haben die musikalische Umrah-
                                                                                                                         mung wunderschön und sehr professionell gestaltet. Nach dem feierlichen Akt der Schlüsselübergabe durfte natürlich eine
                                                                                                                         Hausführung nicht fehlen.
                    Träger dieser Ganztagsangebote, pädago-      für die Ganztagsangebote zur Verfügung
                    gische Fachkräfte aus den Einrichtungen      steht. Bei „besonderen“ Angeboten wird
                    und beteiligte Schulleitungen nutzten die    dann oft von den Teilnehmern ein zusätz-                Alle Gäste konnten sich vom neuen Glanz         gefeiert. Es folgte
                    Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch.       licher Beitrag erhoben.                                 der CoJe beeindrucken lassen.                   ein sehr gutes und
                    Zahlreiche Möglichkeiten der Konzeption                                                              Das Jugendheim wurde nämlich komplett           reichhaltiges kaltes
                    und Finanzierung von Freizeitangeboten       In einem Informationsteil wurden aktuel-                umgestaltet. Der Treffpunkt und das Herz-       Buffett, gekonnt
                    wurden diskutiert. Basis dieser Diskussion   le Kurzthemen, wie z. B. der Unfallver-                 stück ist das lichtdurchflutete Jugendcafé,     angerichtet von
                    waren die Beiträge der Teilnehmer/-in-       sicherungsschutz für die Schülerinnen und               freundlich und modern.                          den fleißigen Mä-
                    nen. Es zeigte sich, dass ein sehr großes    Schüler während der Betreuungs- und                     Das Café, der Saal, sowie die Terrasse          dels            der
                    Spektrum von Aktivitäten angeboten wird.     Wegezeiten, angesprochen.                               werden jetzt von einer großen Küche ver-        Jugendwerkstatt in
                                                                                                                         sorgt. Die bislang fehlende Verbindung          Coburg.
                    Folgende Offerten wurden u. a. genannt:      Herr Franz Stopfer, der Geschäftsführer des             von Saal und Hauptgebäude bildet der
                        sportliche Aktivitäten                   Bezirksjugendrings Oberfranken, zeigte                  jetzt behindertengerechte Eingang. Eben-        Zwischenzeitlich
                        Spiele (Gesellschaftsspiele, „Koch-      Wege der Kooperation mit der Jugendar-                  falls behindertengerecht wurden die Um-         war unser Clown
                        duell“, Quizturniere, Dart, ...)         beit auf und benannte kompetente An-                    kleideräume, Toiletten, Duschen und             Toni Toss in Coburgs
                        diverse Projekte (aus den Bereichen      sprechpartner aus diesem Bereich. Hier                  Geräteräume errichtet. Es gab von allen         Straßen unterwegs
                        Natur, Computer, Internet, Zeitung,      wurde deutlich, dass grundsätzlich eine                 Seiten viel Lob , wie gut durchdacht, bunt      und lud alle Kinder
                        Kunst, Präventionsprogramme, ...)        große Bereitschaft zur Zusammenarbeit                   und hell das ehemalige Stadtjugendheim          und Jugendliche ein, sich die CoJe für den   führungen statt. Darunter war das
                        Einbeziehung von schulischen Arbeits-    mit Einrichtungen der Jugendarbeit be-                  geworden ist. Vor allem die zentrale Lage       Nachmittag mal genauer anzuschauen.          Coburger Kinder- und Jugendtheater, die
                        gemeinschaften (Internet, Werkbe-        steht.                                                  und der neue Treffpunkt, das Jugendcafe,        Und man musste nicht lange warten, da        Square Dancer, die Sportjugend und vie-
                        reich, Sport, ...)                                                                               als Mittelstück zwischen den zwei Haupt-        stürmten die Kinder und Jugendliche          le mehr. Auch unser Toni Toss begeisterte
                        Zusammenarbeit mit Vereinen,             Am Schluss haben sich alle Teilnehmerin-                gebäuden, geben den Verbänden viele             schon zu den Türen herein.                   die Kinder mit seiner Show.
                        Senioreneinrichtungen, Gesundheits-      nen und Teilnehmer für eine regelmäßi-                  neue Möglichkeiten der Nutzung mit ih-          Sehr viele Familien nutzen die Gelegen-
                        amt, Forstamt, ...                       ge Wiederholung von Regionaltagungen                    ren Gruppenmitgliedern. Jugendliche Be-         heit, die neue CoJe und die Arbeit der       Am Abend war der Höhepunkt für unsere
                        Aktivitäten, die über den zeitlichen     in dieser Form ausgesprochen. Zahlreiche                sucher haben die Möglichkeit mal locker         Verbände kennen zu lernen. Wir alle hät-     Kleinen eine super Kinderdisco mit Toni
                        Rahmen der eigentlichen Ganztagsan-      Themenbereiche wurden benannt, die bei                  hier vorbei zu schauen, Leute zu treffen        ten nicht gedacht, dass so viele Menschen    Toss. Da waren unsere Kleinen auf einmal
                        gebote hinaus gehen (Exkursionen,        künftigen Veranstaltungen berücksichtigt                und sich Informationen zu holen bzw. los        den Weg an diesem Tag zu uns finden. Es      ganz groß!
                        Nachtwanderungen, ...)                   werden sollten.                                         zu werden.                                      war überwältigend.                           Zu späterer Stunde legte die Gruppe
                                                                                                                                                       Andere Ein-       Unsere Verbände waren natürlich bestens      Pleasure Bush auf und die Jugendlichen
                    Realisierbar sind die genannten Angebo-      Informationen über den aktuellen Ausbau-                                              richtungen ,      vorbereitet und boten verschiedene Aktio-    konnten mal so richtig abtanzen und auch
                    te natürlich nur dort, wo die notwendige     stand der oberfränkischen Angebote zur                                                wie z. B. Schu-   nen an, wie z. B. Stockbrot backen über      selbst auflegen wenn sie wollten.
                    Infrastruktur (Sporthalle, Küche, Compu-     ganztägigen Förderung und Betreuung in                                                len, Jugend-      einem offenen Lagerfeuer (das war natür-
                    terausstattung, ...) und für das spezielle   der Schule für Schülerinnen und Schüler                                               häuser, Ta-       lich im Außenbereich!), basteln, schmin-     Es war ein gelungener Tag zum Kennen-
                    Programm kompetente Mitarbeiter/-innen       der Jahrgangsstufen 5 bis 10 können auf                                               gesstätten        ken usw. Da war bestimmt für jeden et-       lernen der CoJe und der Arbeit unserer
                    zur Verfügung stehen. Beklagt wurde in       den Internetseiten der Schulabteilung der                                             usw. haben        was dabei.                                   Verbände, zum Reden, Spielen und Ent-
                    diesem Zusammenhang, dass normaler-          Bezirksregierung unter der Adresse                                                    auch die Mög-     Unsere neue Spieleecke wurde ebenfalls       spannen. Für jeden war etwas dabei.
                    weise nach dem Mittagessen und der Haus-     www.schule-oberfranken.de abgerufen                                                   lichkeiten hier   sehr gut angenommen, denn die neuen          Der Stadtjugendring bedankt sich noch
                    aufgabenbetreuung nur relativ wenig Zeit     werden.                                                                               die neuen         Spiele verlockten jeden zum ausprobieren.    einmal bei der Stadt Coburg, beim baye-
                    für diese Aktivitäten bleibt. Zudem sei es                                                                                         Seminarräu-       Egal ob jung oder alt.                       rischen Jugendring und beim Hochbauamt
                    nicht einfach, für die Durchführung beson-   Werner Lutz                                                                           me, das Cafe      Der Luftballonwettbewerb zugunsten von       der Stadt Coburg für den gelungenen
                    derer Projekte am Nachmittag geeignete       Regierung von Oberfranken                                                             und den Saal      Jugendeinrichtungen die unter dem Hoch-      Umbau der CoJe und auch bei all denen,
                    Fachkräfte (z. B. Jugendleiter/-innen) zu                                                                                          zu nutzen.        wasser gelitten haben, war ebenfalls ei-     die bei unserem rauschenden Eröffnungs-
                    finden.                                                                                                                            Nach der Be-      ner der Höhepunkte. Hunderte von bun-        fest mitgeholfen haben.
                                                                           Tel. : 0921/604-1736                                                        sichtigung        ten Luftballons flogen am späten Nachmit-
                    Finanziert werden die Freizeitangebote        mailto: werner.lutz@reg-ofr.bayern.de                                                wurde dann        tag über Coburg. Ein toller Anblick.         Susanne Massey
                    größtenteils über das Gesamtbudget, das                                                                                            erst richtig      Am Nachmittag fanden verschiedene Vor-


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 Bezirksjugendring Oberfranken Rundbrief 27
Bezirksjugendring Oberfranken ··Rundbrief 27




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*Jugendkulturfestival „All in One – ein
Traum wurde wahr“
Vom 12. September bis 15. September fand eine viertägige Veranstaltungsreihe auf den Jahnwiesen statt.              Die Eingeladenen Politiker Thomas Silber-
Das erstemal im Bamberg und Umgebung wurde den Jugendlichen eine Reihe von Wokshops, Offenen                        horn (CSU), Ursula Sowa (die Grünen), Tho-
Angeboten und Nachwuchs Contests geboten wo sie die Möglichkeiten bekamen selbst aktiv zu werden.                   mas Hahn (FDP), Andre Hübel (PDS) und
Veranstaltet wurde All in One (AIO) in Kooperation mehrerer Dekanatsverbände des Bundes der Deut-                   Friedrich Odenbach (SPD) kamen gern und
schen Katholischen Jugend (BDKJ), verschiedenen Dekanatstellen des Erzbischöflichen Jugendamtes sowie               antworteten auf Zukunftsfragen der jungen
in Zusammenarbeit mit dem Jugendkulturtreff IMMER HIN und dem Jugendzentrum JUZ und Filter.                         Generation. Auf die Frage: Welche grund-
                                                                                                                    legenden Änderungen sie durchsetzen,
                                                                                                                    um die Zukunftsperspektive der jungen Ge-
                                                                                                                    neration zu verbessern äußerte sich Ursu-
                    Von Donnerstag bis Samstag fanden vor-          Der Skate Contest wurde ebenso ein vol-         la Sowa von den Grünen: „Derzeit werden
                    mittags und nachmittags eine Vielzahl von       ler Erfolg, der MC Acut moderierte am           nur 5,2 Milliarden Euro für die Jugend und
                    Workshops statt wie Foto, Love Tours,           Samstag sowie am Sonntag. Mindestens            Familie ausgegeben. Diese Summe muss
                    Internet und Selbstverteidigung, die gut        150 Besucher kamen, um die Skater, die          erhöht werden. Meine Vision ist es die Si-
                    bei den Jugendlichen ankamen.                   ihr Können zum Besten gaben, zu sehen.          tuation der Jugendpolitik zu verbessern“.
                    Am besten besucht wurde der Hip Hop             Der Gewinner des Contest in der Alters-         Die Jugendlichen zeigten großes Interes-
                    Workshop, der von Schorsch 33 und MC            gruppe unter 16 Jahren wurde Daniel             se an der Diskussion und trugen auch ei-     Die Schirmherren dieses Jugend-
                                         Acut ( Bandmitglied        Pflaum und in der Altersgruppe über 16          gene Belange vor, die von den Politikern     kulturfestivalls, Oberbürgermeister Herbert
                                         der „Phyxe“) gestal-       Jahren gewann George Jimison. Alle Ge-          beantwortet wurden. Für viele Fragen war     Lauer und der Diözesanjugendseelsorger
                                         tet und geleitet           winner der Contest                              leider keine Zeit mehr, und die Politiker    Helmut Hetzel, eröffneten mit einer Rede
                                         wurde. Die Jugend-         erhielten Sach-                                 räumten kurz vor 19.00 Uhr für die           das Abschlußevent. Danach spielten die
                                         lichen hatten sehr         preise.                                         Newcomerbands den Raum.                      Gewinnerbands, Workshopergebnisse wur-
                                         viel Spaß beim             Im Anschluss an die                                                                          den präsentiert und die zweite Runde des
                                         Üben und gaben ih-         Musik Contest orga-                             Ein etwas anderer ökumenischer Jugend-       Skate Contest wurde eröffnet.
                                         ren selbstprodu-           nisierte die Party                              gottesdienst mit dem evangelischen Ju-
                                         zierten „All in One“       Kommission AIO                                  gendpfarrer Martin Gundermann und dem        Ob eine Wiederholung stattfindet ist noch
                                         Song beim Ab-              Parties im Boots-                               katholischen Jugendseelsorger Helmut         nicht sicher, da es in diesem Jahr an Spon-
                                         schlussevent zum           haus. Donnerstag                                Hetzel fand am letzten Tag des Events, am    soren gemangelt hat- deshalb: für neue
                                         Besten.                    führte der DJ Ham-                              Sonntag morgen, im Zirkuszelt mit 100        Sponsoren sind wir jederzeit offen.
                                                                    mer von Radio                                   Leuten mit der Musikband „Sirius“ statt.
                    Ein besonderer Highlight an den vergan-         Galaxy durch den                                Während des Gottesdienstes wurden klei-      Paulina Pawliszyn
                    genen Tagen war der Punk- Contest. Vier         Abend. Die Single                               ne Workshops gebildet in denen jeder ein-
                    Newcomerbands bekamen in jeder Kate-            Party sowie die Hip                             zelne etwas für sich finden konnte.
                    gorie die Möglichkeit ihre Musik auf der        Hop Party mit den                               Gruppentänze, Körpersprache und viele
                    Bühne des Zirkuszeltes darzubieten. Die         Phyxen am Freitag                               andere Themen wurden angegangen und
                    Gewinner des Punk- Contest waren die            war ein großer Er-                              gaben der Feier einen besonderen Touch.
                    „Abandoned Souls“. Sie begeisterten mit         folg.
                    ihren Auftritt am Donnerstag Abend das
                    Publikum am stärksten.                          Am Freitag um 17.00 Uhr fand auch eine
                    Die Newcomerband „La Ppich“ gewann              Podiumsdiskussion mit ca. 50 Zuhörern im
                    den Rock Contest am Freitag und die             Zirkuszelt statt. Der BDKJ hat mit Wolfgang
                    Band „Kabelsalat“ den Hip Hop Contest am        Thierse gewettet, in jedem Wahlkreis 5
                    Samstag Abend.                                  Kandidaten für die Wahl zum Deutschen
                    Die Gewinner bekamen nochmals die               Bundestag 2002 ins Gespräch zu bringen
                    Möglichkeit am Sonntag beim                     um Antworten auf bestimmte Fragen zu
                    Abschlussevent aufzutreten.                     erhalten.



                    * Dieser Beitrag sollte bereits im Rundbrief Nr. 26 erscheinen und musste aus Platzgründen in
                    diese Ausgabe verschoben werden. Wir bitten um Verständnis.
                    Die Redaktion


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Bezirksjugendring Oberfranken ··Rundbrief 27
 Bezirksjugendring Oberfranken Rundbrief 27




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Kennst du die Ukraine?                                                                                   Sozialräumliche Konzeptentwicklung als Chance
Der Pfadfinderbund Weltenbummler startete mit Unterstützung des Bezirksjugend-
                                                                                                         Kronach. Mit großem Interesse diskutierten die Mitarbeiter/innen der offenen Jugendarbeit bei ihrer Frühjahrsarbeitstagung
rings ein „Kennenlernprojekt“ in Oberfranken                                                             im Jugend- und Kulturzentrum „Struwwelpeter“ in Kronach die Chancen und Grenzen sozialräumlicher Konzeptentwicklung.
                                                                                                         Dabei stellte sich heraus, dass einige Elemente davon bereits in den Einrichtungen umgesetzt werden, auch wenn diese nicht als
                                                                                                         umfassende Konzeptentwicklung geplant waren.

             Die Ukraine, für die Meisten von uns ein      Im Internet konnten wir viele flüchtige       In einem einführenden Vortrag erläuter-      In Arbeitsgruppen wurde anschließend dis-      der hauptberuflichen Mitarbeiter in unter-
             geheimnisvolles, unbekanntes Land. Mehr       Kontakte mit ukrainischen Jugendlichen        te Frank Schallenberg, Mitarbeiter beim      kutiert, ob in den offenen Jugendein-          schiedlichem Umfang eine Konzepter-
             über dieses Land erfahren wollten die Pfad-   herstellen. Eine Partnerschaft zwischen Ju-   Bayerischen Jugendring in der Abteilung      richtungen bereits Teile einer solchen         stellung anzugehen, sahen die Vertreter
             finderinnen und Pfadfinder des Pfadfinder-    gendgruppen, wie wir es uns vorgestellt       Organisationsentwicklung, die Entwicklung    Konzeptentwicklung eingesetzt werden,          der kleinen Einrichtungen kaum freie Ka-
             bundes Weltenbummler, Bezirk Oberfran-        hatten kam leider nicht zustande. Und         des sozialräumlichen Ansatzes von den        welche Chancen die sozialräumliche             pazitäten. Da sie „Einzelkämpfer“ seien
             ken. Und auch das Wissen in der Bevölke-      auch für die „Offenen Workshops“ über die     70er Jahren bis heute.                       Konzeptentwicklung für die Einrichtungen       und z.T. ohne zusätzliche Verwaltungskraft
             rung über das Land wollten die Pfadfinder     Ukraine war leider kein großer Bedarf zu      Er betonte, dass die Grundrichtung der       bietet und wie die Vertreter der Offenen
             durch eine Umfrage eruieren. Erstaunlich      spüren, so dass nur ein Workshop zustan-      Konzeptentwicklung von den aktuellen         Jugendarbeit die Durchführbarkeit dieser
             viele Befragte wussten nichts über die        de kam.                                       Rahmenbedingungen der gesetzlichen und       Maßnahmen einschätzen.
             Ukraine!                                      Ganz anders                                   politischen Situation abhängig seien. Wäh-
             Die Vorbereitung für das Projekt übernah-     das Interesse                                 rend in den 70er Jahren allgemeinere         Als Ergebnis konnte festgehalten werden,
             men die Horste Coburg, Bamberg und Bay-       bei den betei-                                Bezugspunkte, wie Emanzipation, Chan-        dass in den meisten Jugendhäusern Ele-
             reuth mit verschiedenen Schwerpunkten.        ligten Pfadfin-                               cengleichheit und Partizipation im Mit-      mente der sozialräumlichen Konzept-
             So erstellten die Coburger Pfadfinder in      derinnen und                                  telpunkt standen, könne man in den letz-     entwicklung projektbezogen eingesetzt
             ihren Gruppenstunden Infostände sowie         Pfadfindern.                                  ten Jahren eine stärkere Differenzierung     werden, z.B. Befragungen von Jugendli-
             Plakate und Handzettel. Die Bamberger         Durch die Be-                                 und Konkretisierung feststellen. So hätten   chen über ihre Interessenslagen und Be-
             erarbeiteten Fragebogen und ein Quiz          schäftigung mit                               sich sowohl die Erwartungen der Gesell-      dürfnisse, ihre Sicht auf die Einrichtung
             und die Bayreuther versuchten Kontakte        der Ukraine                                   schaft an die Offene Jugendarbeit gewan-     usw. Die Daten wurden dazu verwendet,
             mit ukrainischen Jugendlichen über das        konnte auch                                   delt, als auch die Sicht der Pädagogen auf   bestehende Angebote anzupassen. Aller-
             Internet herzustellen. Wissen wurde bei       Interesse für                                 ihre eigene Rolle. Pädagogik sähe sich       dings wurde darauf hingewiesen, dass die
             den beteiligten Pfadfindern in Form von       die      ober-                                heute auf der einen Seite immer größe-       Umsetzungen dieser Anpassungs-
             Workshops, sammeln von Infomaterial und       fränkische Part-                              rem Druck ausgesetzt, mit weniger Mitteln    maßnahmen sehr zeitaufwendig seien und




                                                                                                                                                                                                                                                   Jugendarbeit
             Vorträgen angesammelt.                        nerschaft mit                                 immer mehr Bereiche von Ausbildung bis       z.T. 1 1/2 Jahre dauerten.
             Und dann ging man auf die Straße. Es wur-     Transkarpatien                                Prävention abzudecken. Auf der anderen       Darüber hinaus bestehen Kooperationen
             den verschiedene Möglichkeiten genutzt,       geweckt wer-                                  Seite stehe das Bemühen, ein eigenes be-     mit anderen Institutionen des Sozial-
             die Bevölkerung auf die Ukraine aufmerk-      den und für                                   rufliches Selbstverständnis zu entwickeln    raums, z.B. Schulen und Streetwork, oder
             sam zu machen. In Bamberg nutzte man          uns ist es klar,                              und sich stärker zu professionalisieren.     sie sind angedacht.                            auskommen müssten, würde ein solches
             zum Beispiel den Tag der Jugend des           wir wollen bei dem Partnerschaftsprojekt      Gleichzeitig müsse die Jugendarbeit an-                                                     Vorhaben so viel Zeit binden, dass die lau-
             Stadtjugendringes und das Hainfest. In Co-    auf jeden Fall mitarbeiten!                   gemessen auf die veränderten                 Bei der Frage nach den Chancen waren           fende pädagogische Arbeit zu kurz kom-
             burg und Bayreuth gab es Infostände. Be-                                                    Sozialisationsbedingungen der Jugendli-      sich alle Anwesenden einig, dass der gro-      men müsste.
             fragungsaktionen wurden in Form eines         Alexander Müller                              chen reagieren und ihre Konzepte anpas-      ße Vorteil dieser Konzepte darin liegt, dass
             Stadtspieles für die Pfadfinder und Pfad-     Bezirksvorsitzender Oberfranken, PbW          sen.                                         transparenter wird, was die Offene Ju-         Frank Schallenberg wies darauf hin, dass
             finderinnen in mehreren oberfränkischen                                                                                                  gendarbeit leistet, und wo sie inhaltlich      die Konzepte nicht unbedingt aufwändig
             Städte und Gemeinden durchgeführt. Als                                                      Schallenberg sieht in der sozialräumlichen   hin will. Durch die recherchierten Daten       sein müssten. Einige Seiten mit konkreten
             Ergebnis konnte zusammengetragen wer-                                                       Perspektive die Chance, diese neuen Auf-     und Fakten liefere die Sozialräumliche         Überlegungen zur Situation der Jugendli-
             den, dass wenig Interesse und noch weni-                                                    gaben strukturiert anzugehen und die Of-     Konzeptplanung außerdem eine handfe-           chen im Sozialraum wären schon ein gu-
             ger Wissen über die Ukraine vorhanden                                                       fene Jugendarbeit darauf hin auszurich-      ste Legitimationsgrundlage. Dafür sei es       ter Anfang. Abschließend betonte er, dass
             war. Nicht destotrotz, unser Quiz kam sehr                                                  ten. Ein geeignetes Instrument sei die       allerdings nötig, die Konzepte auch für        der Prozess der sozialräumlichen Konzept-
             gut an, nicht nur wegen der vielen Prei-                                                    sozialräumliche Konzeptentwicklung. Da-      Laien verständlich zu schreiben.               entwicklung nicht nur mehr Klarheit für
             se. Die Gewinnerin Viktoria Sidorov aus                                                     bei empfiehlt er, mit vier Bausteinen zu                                                    das Arbeitsfeld, sondern auch einen Zuge-
             Bamberg fuhr mit den Pfadfindern nach                                                       arbeiten: Lebensweltanalyse, Analyse des     Bei der Umsetzung differierten die Mei-        winn an Fachlichkeit bei allen Beteiligten
             Legoland.                                                                                   Jugendhauses als Aneignungsraum, Ent-        nungen nach der Größe der Einrichtungen.       mit sich brächte.
                                                                                                         wicklung konzeptioneller Differenzierun-     Während die mittleren und großen
                                                                                                         gen und eine fortlaufende Konzept-           Jugendhäuser durchaus Möglichkeiten sa-        Johannes Rieber
                                                                                                         evaluation.                                  hen, im Rahmen einer Schwerpunktsetzung




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 Bezirksjugendring Oberfranken Rundbrief 27
Bezirksjugendring Oberfranken · · Rundbrief 27




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Jugend forscht
- Bericht vom Oberfränkischen Regionalwettbewerb im IMMER HIN -

Am 13. und 14. März fand der Oberfränkische Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Bamberg statt. Durch die Unterstützung
                                                                                                                            Video-Module
                                                                                                                                              Kurz notiert...
des Bezirksjugendrings übernahm der Jugendkulturtreff Immer Hin die Abendgestaltung für die rund 160 Teilnehmer /innen
aus ganz Oberfranken.                                                                                                                                                  Die Medienfachberater in Oberfranken bieten in Zusammenarbeit mit dem BezJR ein
                                                                                                                                                                       Fortbildungsangebot für Jugendliche im Bereich Video an. Ausgehend von einem Grund-
                                                                                                                                                                       modul „Einführung Technik“ gibt es spezielle Angebote zu den Themen „Drehbuch“, „Licht“,
                                                                                                                                                                       Schnitt“ und „Video ins Netz“. Das Datum und der Ort können individuell mit dem Medien-
                    Nachdem am Nachmittag die Ergebnisse         Hand nehmen – wurde mit großer Begei-
                                                                                                                                                                       fachberater vereinbart werden. Voraussetzung für die Durchführung eines Moduls ist
                    der Forschungen präsentiert worden wa-       sterung angenommen. Später gab es noch
                                                                                                                                                                       eine Mindestteilnehmerzahl von sechs Personen. Die Kosten liegen bei 15 Euro pro Per-
                    ren, konnten die jugendlichen Forscher       Denksport in Form von Rätseln und
                                                                                                                                                                       son.
                    den Tag mit einem Unterhaltungspro-          Knobelaufgaben für alle, die von rauchen-
                                                                                                                                                                       Nähere Informationen und einen entsprechenden Flyer gibt’s bei der Geschäftsstelle
                                              gramm in ei-       den Köpfen immer noch nicht genug hat-
                                                                                                                                                                       des BezJR.
                                              nem Bamber-        ten. Um 23.00 Uhr verließ eine müde aber
                                              ger Jugend-        zufriedenen Gruppe das IMMER HIN, um
                                              kulturtreff aus-   sich vor der Preisverleihung am folgenden
                                              klingen lassen.    Tag auszuschlafen.
                                              160 Schüler al-                                                               Jugendringoffensive – Organisationsentwicklung gestartet
                                              ler Altersstufen   Andrea Huber und Daniela Wittel                            Ziel des Gemeinschaftsprojekts von Bayerischem Jugendring und Bezirksjugendring Oberfranken ist es, die Stadt- und Kreisjugend-
                                              füllten abends                                                                ringe zu stärken, sie „fit für die Zukunft“ zu machen und sie bei notwendigen Anpassungsprozessen zu unterstützen. Auf der Grund-
                                              die Räume des                                                                 lage der am 26. Oktober durchgeführten Zukunftswerkstatt wurde ein abgestimmtes Konzept für die Unterstützung der Jugend-
                                              IMMER HIN und                                                                 ringe erarbeitet. Neben der Erstellung von Arbeitshilfen und einer verbesserten Zusammenarbeit von BJR und BezJR sieht das
                                              ließen sich be-                                                               Konzept auch die Organisationsentwicklung von drei Jugendringen vor. Der Vorstand beschloss in seiner Januarsitzung einen ent-
                                              legte Brötchen                                                                sprechenden Zuschuss für den Stadtjugendring Bayreuth sowie die Kreisjugendringe Kulmbach und Kronach. Am 12.4. trafen sich
                                              schmecken, be-                                                                die Vertreter/innen der Jugendringe und die Organisationsentwickler zu einem ersten Sondierungsgespräch in Coburg.
                    vor um 21.00 Uhr verschiedene Pro-
                    grammpunkte angeboten wurden. Für je-
                    den Geschmack war etwas dabei: beim Ki-
                    noprogramm fiel die Wahl zwischen zwei                                                                  Family-Net bei den Gautinger Internettagen
                    Filmen, „Das Sams“ und „Das fliegende                                                                   Nach 2001 war Family-Net dieses Jahr wieder bei den Gautinger Internettagen dabei. Im „Best-Practice“ Teil dieser bayernweiten
                    Klassenzimmer“, nach Abstimmung auf den                                                                 Messe von Internetprojekten mit Jugendlichen stellten Franz Stopfer und Johannes Rieber die neu entwickelten Module vor, die
                    erstgenannten, während im Café die haus-                                                                reges Interesse beim Fachpublikum fanden.
                    eigene Improtheatergruppe „Human Ka-
                    pital“ eine mitreißende Vorstellung gab.
                    Auch das Angebot Filmtechnik – die Teil-
                    nehmer durften selbst die Kamera in die      Improtheater „Human Kapital“ begeisterte das Publikum
                                                                                                                            „Outsourcing“ von Aufgaben der Jugendarbeit?
                                                                                                                            Bei der Frühjahrsarbeitstagung der Kommunalen Jugendarbeit, die diesmal auf der Giechburg im Landkreis Bamberg tagte, be-
                                                                                                                            schäftigten sich die Jugendpfleger/innen mit aktuellen Entwicklungen der Jugendarbeit in den Städten und Landkreisen. Im Mittel-
                                                                                                                            punkt der Tagung stand die Information über das „Jugendarbeitsmodell“ des Landkreises Bamberg, bei dem mehrere Gemeinden
                                                                                                                            den Verein für Professionelle Sozialarbeit mit der Leistung gemeindebezogener Jugendarbeit betrauten. Nach Information von
                                                                                                                            Herbert Soller, Abteilungsleiter im Bayerischen Jugendring, gebe es vor allem in Oberbayern weitere Beispiele für ähnliche „Dienst-
                                                                                                                            leister“ im Bereich der Jugendarbeit.




                                                                                                                            „Jugendarbeit in Bayern – jetzt für mehr Zukunft“
                                                                                                                            Im Rahmen der Arbeitstagungen der oberfränkischen Stadt-und Kreisjugendringe sowie der Jugendverbände wurde die Finanzpoli-
                                                                                                                            tische Aktion des BJR vorgestellt und um breite Unterstützung gebeten. Bemängelt wurde an der Entwurfsfassung der Power-Point-
                                                                                                                            Präsentation, dass im Datenmaterial die Zeitbezüge nicht passten und die Präsentation zu textlastig sei. Zwischenzeitlich ist allen
                                                                                                                            Jugendringen überarbeitetes Material der Kampagne zugegangen.




10                                                                                                                                                                                                                                                          11
 Personalia                                                                                TerminBox
Neue Vorsitzende bei den Stadtjugend-                                                      Vorstandssitzung
                                                                                           23.05.     Bayreuth
ringen Bamberg und Coburg
                                          Von der Bayerischen Sportjugend                  Bezirksjugendring-Ausschusssitzungen
                                          kommt Michael Eckstein, der am                   7./8.11.   Zentrum, Bayreuth
                                          4.4. von den Delegierten des Stadt-
                                          jugendrings Coburg zum neuen Vor-                KJR-/SJR-Vorsitzendentagung
                                          sitzenden gewählt wurde. Er tritt
                                                                                           25.10.     JH Weihermühle
                                          damit die Nachfolge von Frank Eck-
                                          stein (Evangelische Jugend) an, der
                                          nicht mehr als SJR-Vorsitzende kan-              Jugendverbändetagung
                                          didierte.                                        22.10.     JH Weihermühle

Dieter Löffler (Jugendrotkreuz) wur-                                                       Oberfränkisches Jugendfilmfest/
de am 9.4. zum Vorsitzenden des
SJR Bamberg gewählt. Löffler war                                                           JuFinale 2003
bereits bisher Vorstandsmitglied im                                                        01.10.     Einsendeschluss der Filmbeiträge
Stadtjugendring und tritt die Nach-                                                        15.11.     Oberfränkisches Jugendfilmfest/JuFinale
folge von Hans-Jürgen Meinhardt
(Bayerische Sportjugend) an.                                                               Sonstige Arbeitstagungen
                                                                                           3./4.07.   Beratungstage zum Aufnahmeverfahren, öffentl.
                                                                                                      Anerkennung
                                                                                           17.10.     Arbeitstagung für “Kommunale Jugendbeauftragte”,
Dank an den Geschäftsführer                                                                           Kulmbach
Zum Dienstjubiläum gratulierte Vorsitzender Pietz Geschäftsfüh-                            21.10.     Arbeitstagung Offene Jugendarbeit, N.N.
rer Franz Stopfer                                                                          13./14.11. Arbeitstagung Kommunalen Jugendarbeit,
im Rahmen des                                                                                         LVHS Burg Feuerstein
Bezirksjugend-                                                                             26.11.     Arbeitstagung der oberfränkischen Jugendring-
ringausschusses.                                                                                      Geschäftsführer/innen, Bayreuth
Pietz dankte mit                                                                           N.N.       Arbeitstagung für Träger/Mitarbeiter
einem Blumen-                                                                                         von Ganztagsbetreuungsangeboten
strauß im Namen
des gesamten
Vorstandes für
das überaus gro-
ße Engagement
in all den Jahren.
 Impressum




             Verleger und Inhaber: Bezirksjugendring Oberfranken im Bayerischen
             Jugendring KdÖR; vertreten durch den Vorsitzenden Martin Pietz
             Redaktion (verantw.): Franz Stopfer, Geschäftsführer; Satz: Marion Gaugler;
             Redaktionsanschrift: Bezirksjugendring Oberfranken, Richard-Wagner-Str. 45,
             95444 Bayreuth, Tel. 0921/63310, Fax 63311
             e-mail: info@bezirksjugendring-oberfranken.de
             Namentlich gekennzeichnete Artikel geben die Meinung des/der Verfasser/in,
             nicht unbedingt die der Redaktion oder eine offizielle Stellungnahme des
             Bezirksjugendrings Oberfranken wieder. Fotos, wenn nicht anders vermerkt:                                     schon für 2003 gebucht?
             Franz Stopfer, BezJR Oberfranken. Der Rundbrief des BezJR Oberfranken
             erscheint mindestens zweimal jährlich. Der aktuelle Rundbrief und
             vorhergehende Ausgaben (ab Nr. 17, April 99) stehen auch im Internet unter:
             www.bezirksjugendring-oberfranken.de als pdf-Datei zur Verfügung.

				
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