Sachsen-Anhalt-Tourismus

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Sachsen-Anhalt-Tourismus

01. 20 0 9
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EDITORIAL

Titel: Spiritueller Tourismus Bilanz / Trends: Finanzkrise & Urlaubstrends Projekte: 20 Jahre Mauerfall / Grünes Band Messen: Sachsen-Anhalt auf der ITB Projekte: musik.zeit.reisen – Highlights im 1. Halbjahr Marketing: Messe für Stammkunden Preise: Tourismuspreis 2009 Vorschau: Städtetourismus

News und Trends aus der Reisebranche
Sehr geehrte Damen und Herren, auch mit der ersten Ausgabe von „Sachsen-Anhalt-Tourismus News + Trends“ 2009 informieren wir Sie wieder über aktuelle touristische Themen und deren Bedeutung für Sachsen-Anhalt. Damit wir auch in Zukunft den richtigen Ton treffen, erhalten Sie mit dieser Ausgabe einen Fragebogen. Gerne möchten wir außerdem persönlich mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen, welche Themen Sie besonders interessieren. Rufen Sie uns an, oder besuchen Sie den Sachsen-Anhalt-Stand auf der Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin. Vom 11. bis 15. März sind wir in Berlin persönlich für Sie da und freuen uns schon jetzt auf informative Gespräche. Dr. Carlhans Uhle Geschäftsführer IMG Kontakt: presse@img-sachsen-anhalt.de

TITEL

Unterwegs auf Wegen, die bewegen
„Ich bin dann mal weg“. Mit diesen schlichten Worten und einem gar nicht mal grandios geschriebenen Buch hat Entertainer Hans Peter Kerkeling seit 2006 in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Thema Pilgerreisen in die Bestsellerlisten gebracht. Auch in Sachsen-Anhalt war es das meistverkaufte Buch. Viele machten sich seitdem wie Kerkeling auf den Weg. Allein 2008 waren es 100.000, die auf dem Jakobusweg das Grab des Apostels Jakobus des Älteren im spanischen Santiago de Compostela besuchten, zu Fuß, per Rad oder Pferd. Seit Kerkeling hier entlang schlurfte, ist Pilgern ein echter Boomfaktor im Tourismus geworden. Das Bayerische Pilgerbüro etwa muss für seinen JakobuswegProspekt inzwischen mehr Exemplare drucken lassen als für den Hauptkatalog. Der Spezialveranstalter ist mit rund 40.000 verkauften Reisen einer der beiden größten im Deutschlandgeschäft mit den frommen Entdeckern. Längst nicht jeder begibt sich jedoch aus religiöser Motivation auf Pilgerreise, sagen die bayerischen Experten. „Andere Motive werden seit einigen Jahren wichtiger“, stellt auch Sebastian Bartsch, Präsident der St. Jakobus Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., fest. Er betreut den Jakobuswww.sachsen-anhalt-tourismus.de

„Ich bin dann mal in Sachsen-Anhalt...“ – St. Jakobus-Pilgerwegstation in Hettstedt. Jahrtausende alt ist die Tradition des Spirituellen Tourismus, der in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt. In Sachsen-Anhalt sind immer mehr Reisende auf Pilgerwegen unterwegs, zum Beispiel auf dem Lutherweg, der den Spuren des Reformators Martin Luther folgt. (Foto: IMG)

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Pilgerweg hier auf immerhin 370 Kilometern Wegstrecke. 3.500 Pilger, so schätzt Bartsch, sind auf dem Teilstück jährlich unterwegs. Von Magdeburg sind es noch 2.472 Kilometer nach Santiago. „Viele kommen, um sich sportlich fit zu halten, um Leute kennen zu lernen, die Baudenkmäler im Land zu besuchen, oder einfach, weil es Mode ist“. Daraus ziehen die Anbieter bei der Programmgestaltung ihre Lehren. Sie wollen sich stärker weltlichen Themen öffnen, ohne dabei ihre christlichen Wurzeln zu vernachlässigen. „Dass viele Pilger keinen religiösen Hintergrund haben, stört uns nicht - im Gegenteil. Aber es stellt uns vor neue Herausforderungen, die längst überfällig sind“, sagt Pilgerexperte Bartsch. „Die Reisenden sollen Orte und Räume, die Sachsen-Anhalt religiös geprägt haben, nicht nur über Informationen und Fakten erfassen, sondern Spiritualität erleben können.“ Mit der „Straße der Romanik“, den Orten der Reformationsgeschichte in „Luthers Land“, der vielfältigen Kirchen- und Klosterlandschaft, der Wiege des Pietismus in Halle und dem Jakobus-Weg ist hier bereits eine reiche spirituelle Landschaft touristisch erschlossen. Im Kloster Huysburg können Besucher benediktinische GlaubensKultur erleben, in Gernrode das geistliche Leben eines Stifts erfahren, in Alterode spirituellen Gedanken inmitten der Natur nachgehen, in Magdeburg eine Bistumsstadt erleben, in Lutherstadt Wittenberg geistliche Stadtlandschaften erkunden und in Halle (Saale) biblische Themen im Stadtraum entdecken. Eindrücke vertiefen und nicht nur vermehren „Es geht darum, Eindrücke zu vertiefen, statt sie nur zu vermehren“, erklärt Dr. Christian Antz, der besonders in der Vielfalt der Klöster in Sachsen-Anhalt eine große Chance sieht. Nach dem Vorbild der österreichischen Kampagne „Österreich-Klösterreich“ wünscht sich der Herausgeber eines Kloster-Reiseführers für SachsenAnhalt (Erscheinungstermin im Herbst 2009, Verlag Janos Stekovics) hier neue Routen. Mehr als 30 Klostergemeinschaften gibt es im Land, darunter auch das für die Mystikerinnen Mechtild von Magdeburg (1207 - 1282), Mechtild von Hakeborn (1231- 1291) und Gertrud (Die Große) von Helfta (1256 - 1302) bekannte Kloster Helfta. „Kirchen und Klöster sind keine Museen sondern Lebensräume – das müssen wir anschaulich vermitteln“, ist Schwester Klara-Maria vom Kloster Helfta überzeugt. Das Konzept der Schwestern kommt an – auch, wenn es gedauert hat. „Als 2004 die ersten Jakobus-Pilger zu uns kamen und nach dem Weg fragten, kannten wir die Strecke selbst noch nicht genau“, erinnert sich Klara-Maria. „Heute haben wir solche Informationen sehr gut parat, auch schriftlich und verständlich für alle.“ Die meisten Besucher des Klosters sind auf der „Straße der Romanik“ unterwegs. Viele kommen aus den alten Bundesländern und seit zwei Jahren auch über den neu ausgeschilderten Lutherweg. Während der Lutherdekade werden es noch viel mehr werden, ist Klara-Maria sich sicher. Der Lutherweg führt als Rundwanderweg durch Sachsen-Anhalt. Er kreuzt die „Straße der Romanik“ und führt zu „Gartenträume“-Parks und den Seen und Flüssen des „Blauen Bandes“. Der Weg verbindet die wichtigsten Lutherstätten und Zeugnisse der Reformation. Start und Ziel ist Wittenberg. 2

Pilgerexperten: Interessant kann alles sein, von der stillen Naturlandschaft, über musikalische Events bis zu den verschiedensten kulturhistorischen Angeboten. Bild: Benediktinerkloster Huysburg, (Foto: IMG)

Besondere Ereignisse lassen die Nachfrage nach Pilgerreisen sprunghaft ansteigen, wie die Vergangenheit zeigt: Die Wahl Josef Ratzingers zum Papst war 2005 für Hunderttausende Anlass, nach Rom zu reisen. Italiens Marktanalysen sagen für die kommenden Jahre sogar einen Zuwachs um 20 Prozent im Segment der Pilgerreisen voraus. Nach Ansicht der Tourismusausschuss-Vorsitzenden des Deutschen Bundestages, Marlene Mortler (CSU), birgt auch der 500. Jahrestag der Reformation im Jahr 2017 großes touristisches Potenzial. Reisen aus religiösen Gründen stünden hoch im Kurs. So unternahmen 2006 Schätzungen zufolge weltweit 150 Millionen Menschen Pilgerreisen, argumentiert Mortler. Für eine Reise an die Luther-Stätten gebe es ein Potenzial von rund 400 Millionen Protestanten. Gute Nachrichten für Sachsen-Anhalt, dem Heimatland Luthers und der Wiege der Reformation. Doch wer pilgert eigentlich und wohin? Auf welche Klientel sollen sich die Touristiker einrichten? Laut „European Travel Monitor“ unternahmen die Europäer 2005 rund 2,5 Millionen Pilgerreisen mit Übernachtung im Ausland. Sie reisten vor allem nach Frankreich (29 Prozent), nach Italien (17 Prozent), nach Spanien (16 Prozent) und nach Deutschland (12 Prozent). Auf die Suche nach Spiritualität und neuer Energie begeben sich vor allem Menschen aus der Mittelschicht, haben die Jakobusweg-Verantwortlichen herausgefunden. Der durchschnittliche Pilgergast gibt 50 Euro am Tag aus. Spirituelles Reisen ist meist sehr einfach, mit Unterkunft in Klöstern und Kirchengemeinden. Mittlerweile bieten in Sachsen-Anhalt auch 60 bis 70 Privatpensionen Zimmer unter 15 Euro an. Rund ein Fünftel der Pilger sind zwischen 55 und 64 Jahre alt, dicht gefolgt von den 15- bis 24-Jährigen (17 Prozent). 51 Prozent aller Pilger sind Frauen. „Das gute Leben soll gerade bei den ‚neuen Pilgern’ nicht zu kurz kommen“, sagt Bernhard Meyer vom Bayerischen Pilgerbüro. „Der Trend geht hin zur Verbindung von Kultur- und Spirituellem Tourismus. Interessant kann alles sein, von der stillen Naturlandschaft, über musikalische Events bis zu den verschiedensten kulturhistorischen Angeboten.“ Pilgern in Sachsen-Anhalt: www.jakobusweg-sachsenanhalt.de / www.lutherweg.de
Sachsen-Anhalt News + Trends | 01.2009

BILANZ

Finanzkrise – Am Urlaub wird gespart
Krisen: Die Deutschen sind für ihre ruhige, abwartende Haltung in solchen Zeiten bekannt, aber nun reicht´s. Der Schlüssel für die Urlaubskasse wird 2009 nicht mehr so locker sitzen, prophezeien Experten. Verzichten wollen Urlauber vor allem auf Zweit- und Drittreisen. Die Reiseausgaben der Bundesbürger dürften 2009 erstmals nach acht Jahren wieder sinken. Nach einer Studie der Dresdner Bank werden die Ausgaben der deutschen Touristen gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 60,5 Milliarden Euro zurückgehen. Der Schuldige ist schnell gefunden: Die Finanzkrise, die sich zusammen mit den gestiegenen Energiepreisen, der stagnierenden wirtschaftlichen Entwicklung und dem Klimawandel zur echten Herausforderung für den Tourismus manifestiert. Beim überwiegenden „2009 könnte Teil der Deutschen löst ein Last-Minutedie Krise weiter große Besorgnis aus. Das Jahr werden.“ belegt auch die Bilanz Hans-Peter-Muntzke, des Reisejahres 2008 Tourismusexperte der der ForschungsgemeinDresdner Bank schaft Urlaub und Reisen (F.U.R.), die als wichtiges Trendbarometer der Branche vor der Tourismusmesse ITB im März in Berlin gilt. Demnach finden 72 Prozent die Finanzkrise allgemein besorgniserregend. 16 Prozent der Befragten gaben an, persönlich betroffen zu sein, und bei 13 Prozent hat die Krise die Urlaubsplanung direkt beeinflusst. Für die Reisebranche ist besonders von Bedeutung, wie das viele „Krisengerede“ die Reisepläne der Deutschen beeinflusst und wie sie sich vorbereiten kann. Immer mehr Deutsche wollen 2009 laut der Studie der Dresdner Bank auf Kurztrips verzichten, was sich auch auf die Kurzreisedestination Sachsen-Anhalt auswirken könnte. „Der Städtetourismus wird darunter leiden“, sagte der Tourismusexperte der Bank, Hans-Peter Muntzke, der Nachrichtenagentur dpa auf der Tourismusmesse CMT in Stuttgart. Muntzke glaubt, dass vor allem die Zweit- und Drittreisen dem Rotstift zum Opfer fallen könnten, sieht die Position der Deutschen als Reiseweltmeister aber nicht gefährdet. Einrichten müssen sich die Touristiker auch auf kurzfristige Buchungen, da die Kunden sich in Krisenzeiten erst einmal über ihre eigene wirtschaftliche Lage klar sein wollen. Eine übersichtliche Kalkulation der Kosten ist wichtig. Gut beraten ist deshalb, wer beispielsweise All-InclusiveAngebote machen kann. Bei einem Blick in die Medien zeigt sich – die Buchstaben für das Wort Krise dürften auf den Tastaturen der Journalisten bereits deutlich abgegriffen sein – das Thema dominiert alle Ressorts. Das kann auch dem, der eigentlich noch Geld für eine Urlaubsreise hätte, die Lust vermiesen. Es ist also Zeit, in die Offensive zu gehen, und seinen Kunden mit gezielten Mailings und positiver Werbung wieder Appetit auf Urlaub zu machen.
www.sachsen-anhalt-tourismus.de

Warum in die Ferne schweifen? Ob wie hier bei der Vogelbeobachtung am Arendsee oder anderswo – auch in Deutschland gibt es viel zu entdecken. 30 Prozent der deutschen Urlauber wollen 2009 Ferien im eigenen Land machen – auch, um zu sparen. (Foto: IMG)

TREND

Urlaubstrends 2009
2008 war das Superjahr. Weltweit stieg die Zahl internationaler Ankünfte. Deutschland verzeichnete ein Plus von etwa drei Prozent bei den Übernachtungen. Was haben die Bundesbürger für ihren Urlaub 2009 geplant? Drei Viertel der Deutschen haben sich laut einer ersten Bilanz der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (F.U.R.) vom Januar schon Gedanken über ihre Urlaubsreisen 2009 gemacht. 28 Prozent haben genug Zeit, Lust und Geld, um auf jeden Fall in den Urlaub zu fahren. Knapp 30 Prozent sind noch unsicher, was diese Vorraussetzungen angeht. Insgesamt 22 Prozent planen mehr Reisen als 2008, immerhin 40 Prozent wollen die Anzahl ihrer Reisen aber reduzieren. Fernziele und teure Länder verlieren Und wo geht´s hin? Insgesamt dürften Fernreiseziele und vergleichsweise teure Urlaubsländer wie Spanien, Italien, Portugal oder Griechenland an Bedeutung verlieren und näherliegende Destinationen profitieren, weil hier die Kosten besser einschätzbar sind. Immerhin 35 Prozent der Befragten haben sich vorgenommen, durch die Suche nach einer preisgünstigeren Unterkunft und einem günstigeren Reiseziel zu sparen. 30 Prozent wollen beides in Deutschland suchen – dem damit nach wie vor wichtigsten Reiseziel der Deutschen. Eine Chance für heimische Touristiker, mit attraktiven Angeboten jetzt zu punkten.
INFO

Deutschland bleibt mit 30 Prozent Marktanteil beliebtestes Reiseziel der Bundesbürger. Ein Nachfragewachstum im Tourismus für 2009 ist jedoch unwahrscheinlich. Ob es einen nennenswerten Rückgang geben wird, zeigt sich nach Meinung der Experten erst nach dem ersten Quartal des Reisejahres. Sparen wollen die Deutschen vor allem bei der Anzahl der Urlaubsreisen und den Kosten für Unterkunft und Anreise.

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PROJEKTE

20 Jahre Mauerfall – Grünes Band in Sachsen-Anhalt
Was einst düster „der Todesstreifen“ genannt wurde, ist 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ein einmaliges, schützenswertes Naturparadies geworden. Eine Lebenslinie, die komfortabel erwandert und entdeckt werden kann. 2009 jährt sich der Mauerfall zum 20. Mal. Ein sensibles Thema im Deutschlandtourismus, aber auch eines der Schwerpunktthemen des Reisejahres. Wie lässt sich dieses Thema aufbereiten, ohne in der Ostalgieecke zu landen, ohne einen Imagestempel, der gar nicht gewollt ist, fragen sich viele Touristiker. In Sachsen-Anhalt haben sie Glück. Die Natur und fleißige Renaturierungs-Experten haben dem Land das „Grüne Band“ beschert, ein Projekt des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), das im Frühjahr 2007 bundesweit mit dem Ziel startete, den ehemaligen Grenzstreifen als naturnahen, schützenswerten Erholungsraum bei Einheimischen und Touristen bekannter zu machen. Auf 1.393 Kilometern führt das „Grüne Band“ von der Ostsee bis zum Dreiländereck bei Hof. Es ist in drei Modellregionen unterteilt, in denen touristische Angebote und Vermarktungsstrategien entwickelt werden sollen: „Harz“, „Elbe-Altmark-Wendland“ und „Naturparke Thüringer Wald, Thüringer Schiefergebirge und Frankenwald“. „Zum Jubiläum des Mauerfalls 2009 finden Touristen im Harz viele Möglichkeiten und Themenrouten, um das ‚Grüne Band’ abwechslungsreich zu erkunden“, sagt Friedhart Knolle vom Nationalpark Harz. „Mehr als 57 Prozent der Aktivtouristen in Sachsen-Anhalt sind Wanderer, die schicken wir natürlich zuerst auf den Harzer Grenzweg“. Die Wanderroute führt auf rund 75 Kilometern und verschwiegenen Grenzpfaden oder dem früheren „Kolonnenweg“ entlang der ehemaligen Grenzlinie. Relikte der Deutschen Teilung bewahrt das Freilandgrenzmuseum bei Sorge. Der „Ring der Erinnerung“ und der „Dreiländerstein“ am Jägerfleck bei Benneckenstein sind zeitgenössische Grenzmarken auf dem Weg zum Kloster Walkenried. Informationstafeln klären über die historischen Stätten am Wegesrand und schützenswerte Biotope auf. 2009 soll der Weg noch verlängert werden.
INFO

(Foto: Klaus Leidorf, Karte: Harzer Verkehrsverband e.V.)

Harzer Grenzweg: Harzklub e.V., www.harzklub.de TorfHaus: Nationalparkhaus Altenau-Torfhaus, www.torfhaus.info Arbeitsgemeinschaft Naturerlebnisroute, c/o Stadtmarketing Hornburg, stadtmarketing@hornburg.de Arbeitsgemeinschaft Radtourismus, c/o Tourismus GmbH Ilsenburg, info@ilsenburg.de Route „Historische Grenzen“ und Kunstprojekt: Regionalverband Harz e.V., www.harzregion.de www.erlebnisgruenesband.de www.gruenes-band-harz.de www.harzinfo.de www.nationalpark-harz.de

Über geführte Wanderungen und Tourenangebote spezialisierter Reiseveranstalter informiert der Harzclub e.V. Das Besucherzentrum des Nationalparks, das „TorfHaus“, wird am 26. Mai mit einer multimedialen Ausstellung zum „Grünen Band“ eröffnet und soll Ausgangspunkt für geführte Grenzverbindungstouren werden. Die Wanderung zwischen dem Brockenhaus auf dem Brockengipfel und dem Torfhaus in der gleichnamigen Gemeinde ist mit 80.000 Besuchern jährlich schon jetzt die beliebteste Tour im Harz. „Im nördlichen Harzvorland sind verschiedene Themenrouten für Wanderer und Radfahrer entstanden“, sagt Melanie Kreutz vom BUND-Projektbüro „Grünes Band“. Dass der Harz schon von altersher Grenzland war, lässt sich jetzt auf der Wanderroute „Historische Grenzen“ entdecken - eine 200 Kilometer lange Spurensuche entlang der im 19. Jahrhundert bestehenden Grenzen. Ebenfalls 2009 sollen im Rahmen eines Wettbewerbs Kunstwerke am „Grünen Band“ entstehen, die gleichzeitig die Striktheit und Vergänglichkeit von Grenzen thematisieren. „In der Altmark wollen wir die Touristen mit maßgeschneiderten Angeboten locken“, erzählt Dieter Leupold von der BUND-Koordinierungstelle „Grünes Band“ in Bandau. Im Angebot sind das ganze Jahr über Rad- und Wandertouren, Projektwochen für Kinder, Ausstellungen, Künstlerworkshops und verschiedene „Grenzerfahrungspunkte“. Am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, werden überall in Sachsen-Anhalt Veranstaltungen zum Thema „Grünes Band“ stattfinden.
Sachsen-Anhalt News + Trends | 01.2009

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MESSEN

Sachsen-Anhalt auf der weltgrößten Reisemesse
Vom 11. bis 15. März 2009 ist die Welt wieder zu Gast in Berlin. In Halle 11.2 präsentiert sich das Reiseland Sachsen-Anhalt auf 800 Quadratmetern mit neuem Standkonzept und rund 40 Ausstellern. Schwerpunktthema in diesem Jahr: „musik.zeit.reisen.“ 2007 war die stille Zwiesprache mit der sagenumwobenen Himmelsscheibe von Nebra das Zentrum der Messepräsentation. 2008 waren es die Domschätze an der „Straße der Romanik“. 2009 gibt’s was auf die Ohren, damit mal Ruhe ist und der Messetrubel für ein paar Minuten vergessen. Per Kopfhörer kann sich während der ITB jeder multimedial davon überzeugen, dass SachsenAnhalt nicht nur eine sehens-, sondern auch eine hörenswerte Destination ist, und kommt so gleich an – mitten im Schwerpunktthema Musik. Obwohl 2009 unter dem Motto „musik.zeit.reisen. Sachsen-Anhalt – Das ganze Jahr ein Festival“ alles singt und klingt im Land, setzen die Messeplaner dieses Jahr gezielt auf Ruhe. Der neue Stand ist Ergebnis einer ausführlichen Befragung der Touristiker während der ITB 2008 und eines Workshops mit allen potenziellen Ausstellern. Mehr als bisher soll die Präsentation Fachbesucher ansprechen und gerade an den B2B-Tagen ruhiger werden. Die Gesprächsbereiche wurden vergrößert und um eine schicke Fachbesucher-Lounge für die besondere Atmosphäre ergänzt. Ebenfalls neu: ein voll ausgestatteter Konferenzraum, der bis zu 18 Personen Platz bietet. Damit niemand mehr auf Abwege gerät, gibt es in diesem Jahr nur einen Weg durch den Stand, so, dass alle Aussteller von den Besuchern wahrgenommen werden. Die Standgestaltung wird klarer und offener, mit je einem Standbereich zu den zwei Hauptreisethemen „Aktiv im Naturreich“ und „Kultur- und Städtereisen“, die crossmedial mit den neu aufgelegten Broschüren abgestimmt sind. Eine Bühne mit Hörstation im Standbereich sorgt an den Fachbesuchertagen dafür, dass „das ganze Wochenende ein Festival“ wird. Die Aussteller wollen hier einen Querschnitt durch die sachsen-anhaltische Musiklandschaft zeigen.
INFO

Teil des neuen Standkonzeptes zur ITB 2009: Ein Weg, ein Ziel – niemand soll mehr auf Abwege geraten, sondern auf einer klaren „Route“ durch den Stand laufen. Auch bei vielen Besuchern (wie hier während der ITB 2008) soll das jetzt ganz einfach sein. (Foto: ITB Berlin)

TERMINPLANER

Die wichtigsten Termine zur ITB 2009
Die Liste der Aktivitäten auf dem neuen Messestand Sachsen-Anhalts während der ITB ist lang. Was Sie auf keinen Fall verpassen dürfen, ist hier zusammengefasst. Mittwoch, 11. März 2009 Thementag „Aktiv im Naturreich Sachsen-Anhalt“ 14.30 Uhr – 45-minütiges Expertengespräch zum Tagesthema auf der Bühne Donnerstag, 12. März 2009 Sachsen-Anhalt-Tag Ab 13.00 Uhr ist der Stand Treffpunkt für alle Touristiker der sachsen-anhaltischen Tourismusbranche. 13.10 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes SachsenAnhalt, und Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH 13.20 Uhr Auszeichnung ServiceQualität Sachsen-Anhalt 13.30 Uhr Offizieller Standrundgang des Ministers 15.00 Uhr Pressekonferenz im Fachbesucherbereich 16.00 Uhr Verlosung Sondergewinnspiel anlässlich des Sachsen-Anhalt-Tages Freitag, 13. März 2009 Thementag „Kultur- und Städtereisen in Sachsen-Anhalt“ 14.30 Uhr – 45-minütiges Expertengespräch zum Tagesthema auf der Bühne Samstag, 14. März / Sonntag, 15. März 2009 Endkundentage mit abwechslungsreichem Bühnenprogramm, unter anderem zum Jahresthema „musik.zeit.reisen.“ 5

Sachsen-Anhalt auf der Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin vom 11. - 15. März 2009 Halle 11.2 / Stand 1 Standgröße rund 800 Quadratmeter, mit rund 40 Tourismuspartnern aus ganz Sachsen-Anhalt In der selben Halle: Thüringen und Sachsen Info: Nicole Dalichow (Messen, Veranstaltungen, Präsentationen) Tel. 03 91 / 5 67 70 92 nicole.dalichow@img-sachsen-anhalt.de

www.sachsen-anhalt-tourismus.de

PROJEKTE

Das ganze Jahr ein Festival! – musikalische Highlights
Klangvolle Namen. Auserlesene Musik. Historische Spielorte. 2009 wartet Sachsen-Anhalt das ganze Jahr über mit zahlreichen Veranstaltungshighlights auf, die Reiseanlass für die verschiedensten Gästegruppen sein werden. Wer seinen Urlaubern 2009 besondere Musik-Events als Reiseanlass oder Ausflugstipp vor Ort anbieten möchte, wird Schwierigkeiten bei der Auswahl haben. Von Punkrock bis Klassik ist alles dabei! Im Fokus werden jedoch der Barockmusiker Georg Friedrich Händel und sein 250. Todestag stehen. Ausgewählte Veranstaltungshöhepunkte:
TERMINE

Mit „Happy Birthday Händel“ fällt Ende Februar der Startschuss zum Händeljahr. Bild: Händel-Denkmal auf dem Marktplatz in Halle (Foto: IMG)

Veranstaltungshöhepunkte
mit Beginn bis Ende Juni 2009 (Auswahl) 27.2. - 28.2.2009 Happy Birthday Händel / Halle (Saale) 27.2. - 8.3.2009 Kurt Weill Fest / Dessau März - September 2009 Gosecker Schlosskonzerte / Goseck 7. - 15.3.2009 Internationaler-Telemann-Wettbewerb für historische Holzblasintrumente / Magdeburg 15.4.2009 Wiedereröffnung des Händelhauses in Halle (Saale) nach umfassender Renovierung – mit einer völlig neu gestalteten Dauerausstellung zu Leben und Werk Händels, historischem Foyer, großem Shopbereich und „musik.zeit.reisen.“-Besucherzentrum. 19.4.2009 „Special Day“ zum 250. Todestag Händels mit einer Rekonstruktion der Händel-Gedächtnisfeier von 1784 in der Westminster Abbey, live in der Marktkirche Halle 24.4. - 25.10.2009 FAUST – Die Rockoper auf dem Brocken Mai - September 2009 Gartenreichsommer / Gartenreich Dessau-Wörlitz 4. - 14.6.2009 Internationale Händel-Festspiele / Halle (Saale) 5. - 7.6.2009 Domfestspiele Halberstadt 19. - 21.6.2009 montalbâne - Internationale Tage der mittelalterlichen Musik / Freyburg (Unstrut) 27.6. - 30.8.2009 MDR MUSIKSOMMER / verschiedene Orte Juni - September 2009 Quedlinburger Musiksommer Weitere Informationen im Internet unter: www.musik-zeit-reisen.de oder www.haendel2009.com

NEWS

Neue Website zum Musikjahr 2009 online
Die Internetseite www.musik-zeit-reisen.de informiert seit Januar 2009 über alle wichtigen Themen und Veranstaltungen im Musikjahr. Themenbereiche der ausführlichen Onlinepräsentation sind: „Barockmusik“, „Klassische Musik des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Musik“, „Mittelalter und Minnesang“, „Orgellandschaft und Kirchenmusik“, „Populäre Musik und Jazz“, „Orchester- und Theaterlandschaft“, „Musik an besonderen Orten“ sowie „Festivals und Reihen“.

NEWS

Bund beschließt Leitlinien für Tourismuspolitik
Zum Jahresanfang hat das Bundeskabinett erstmals tourismuspolitische Leitlinien beschlossen. Sie sollen eine Orientierung für die Tourismusbranche und die Tourismuspolitik bieten. „Der Tourismus hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt, der erstklassige Rahmenbedingungen braucht, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern“, sagte dazu der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos. Deutschland soll als nachhaltiger Tourismusstandort positioniert werden, mit hohen Umweltstandards und hohem Erholungswert. Angesichts des demografischen Wandels müsse auch die barrierefreie Erreichbarkeit von Reisezielen besser werden. Erstklassige Infrastruktur, Service und Gastfreundschaft sowie motiviertes und gut ausgebildetes Personal sind Kernelemente der Leitlinien. Die Leitlinien können im Internet unter www.bmwi.de kostenlos als PDF heruntergeladen werden.
Sachsen-Anhalt News + Trends | 01.2009

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MARKETING

Messe für Stammkunden
Messen sind eines der wichtigsten Instrumente im Marketingmix, doch nicht immer auch das beste. Gerade für den Endkunden verlieren sie immer mehr an Bedeutung. Wie man seine Gäste sonst noch dazu bringen kann, wieder zu kommen, haben die Ostfriesischen Inseln 2008 gezeigt. Die Bedeutung von Messen im Kommunikations-Mix der deutschen Aussteller ist nochmals gestiegen, meldet der DTV. Laut einer Trendanalyse der IMG unter sachsen-anhaltischen Touristikern vom März 2008 liegt der Messeauftritt in der Gunst noch vor dem persönlichen Verkauf und der Firmenpräsentationen. Lediglich den eigenen Internetauftritt findet die Mehrzahl der Befragten noch wichtiger. 82 Prozent bezeichnen Messen als wichtig oder sehr wichtig. 38 Prozent planen 2009 sogar höhere Investitionen in Messebeteiligungen. Wichtige Gründe für den Messebesuch sind neben der Imagepflege auch die B2B65 Prozent der Kontakte. Für die Endkunden Gäste in Sachsenund damit auch deren NeugeAnhalt planen laut der winnung verlieren Messen laut Permanenten Gäste der Permanenten Gästebefrabefragung des gung Sachsen-Anhalt jedoch Bundeslandes in weiter an Bedeutung. Wer den nächsten zwei neue Gäste für sein Angebot bis drei Jahren hier begeistern möchte, sollte einen weiteren Urlaub. deshalb auch Alternativen wie 47 Prozent sind Roadshows und andere besonbereits Wiederholer. ders zielgruppenspezifische Präsentationsmöglichkeiten nicht außer acht lassen. Eine clevere Idee hatten dazu im vergangenen Jahr die Marketingexperten der Ostfriesischen Inseln, was ihnen den Deutschen Tourismuspreis 2008 einbrachte. Die sieben Inselschwestern im Niedersächsischen Wattenmeer können traditionell einen guten Stammkundenanteil vorweisen. 60 bis 70 Prozent der rund 100.000 Gäste pro Jahr kennen hier längst jeden Fisch persönlich. Neukunden kommen vor allem auf Empfehlung von Freunden auf die Inseln. Und genau da wollten die Ostfriesen gerne ein wenig nachhelfen. Thomas Vodde, Marketingleiter von Juist, hatte die Idee für eine bundesweit einmalige Stammkundenmesse. „Die Idee war simpel“, erklärt Vodde. Jede der sieben Inseln lieferte 800 Adressen von Stammkunden, die persönlich eingeladen wurden, mit der Bitte, Freunde mitzubringen – und zwar nach Essen, ins Ruhrgebiet, dem Kerngebiet der ostfriesischen Tourismusrekrutierung. Mindestens 2.000 Gäste kamen zur 1. Stammkundenmesse der Inselgruppe
INFO

Die wichtigsten beiden Motive für einen Messebesuch sind für SachsenAnhalts Touristiker die Steigerung des Bekanntheitsgrades (83,1 %) und die Angebotspräsentation (72,7 %). Quelle: IMG / März 08

dann auch und schwärmten ihren Freunden bei ostfriesischem Krinthstuut und Tee vom hohen Norden vor. „Durch die persönliche Anmeldung mit Datum und Uhrzeit konnten wir uns pro Gast mindestens eine halbe Stunde Zeit nehmen“, sagt Vodde, „auf einer normalen Messe ist das überhaupt nicht denkbar. Die Bereitschaft der Gäste, sich noch während der Messe für eine Reise zu entscheiden, war dadurch gleich viel größer. Das hat uns selbst ziemlich überrascht.“ Günstig auf die Beine gestellt haben die Ostfriesen ihre Idee durch einen Zusammenschluss von Anbietern, Transportunternehmen und anderen Carriern.
INFO

Touristische Anbieter, die gerne als „Anschließer“ an von der IMG besuchten Messen teilnehmen oder sich über die Messeplanung informieren möchten, finden in Ines Abdel-Massih eine kompetente Gesprächspartnerin: ines.abdel-massih@ img-sachsen-anhalt.de; Tel. 0391 / 567 7086

TERMINE

Alles über Glaubensreisen
Vom 23. bis 26. April 2009 findet in Mainz Europas erste Messe für Glaubensreisen „Pilgus“ statt. Unter dem Motto „A pilgrim´s first step“ soll die Messe Pilger und Glaubensreisende, Reiseveranstalter, Touristikverbände, Hotels, Transportunternehmen, Medien und Seminaranbieter für Glaubensfragen zusammenbringen. Bestens geeignet zur Vorbereitung auf die Lutherdekade in Sachsen-Anhalt. Weitere ausgewählte Termine: 11. bis 15. März 2009 - Berlin Internationale Tourismusbörse ITB Berlin, weltweit größte Reisemesse 23. April 2009 - Potsdam Sparkassen-Tourismusbarometer – „Tourismus im demografischen Wandel“ 23. bis 26. April 2009 - Messe Main „Pilgus“ – Messe für Glaubensreisen 10. bis 12. Mai - Rostock GTM Germany Travel Mart 7

Weil die 1. Stammkundenmesse der Ostfriesischen Inseln so erfolgreich war, geht sie vom 6. bis 8. März 2009 in Bielefeld in die zweite Runde. Auch im Internet präsentiert sich die Inselgruppe seit 2008 mit Pauschalen, Infos und anderen Angeboten gemeinsam und hat für jedes Bundesland eigene touristische Botschafter ernannt. www.echtundklar.de

www.sachsen-anhalt-tourismus.de

PREISE

Tourismuspreis SachsenAnhalt mit neuem Konzept
Zu einem Preis für innovative Produkte und Ideen gehört auch, dass er selbst innovativ ist, sich verändert, wächst. Der Tourismuspreis Sachsen-Anhalt ist bereits einer der Großen im Land. 2009 wird er in neuem Gewand daherkommen. Drei verschiedene Kategorien sollen zukünftig dafür sorgen, dass auch kleinere Anbieter eine Chance auf die begehrte Auszeichnung haben. Solche, die aufgrund fehlender Möglichkeiten noch nicht großräumig auf sich aufmerksam machen konnten, aber genau die innovativen Ideen im Tourismus hatten, die der Preis belohnen soll. Zum neuen Outfit des Tourismuspreises gehört auch ein neuer Name, den der Schirmherr Dr. Reiner Haseloff, Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes SachsenAnhalt, auf der Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin zum Sachsen-Anhalt-Tag am 12. März in Halle 11.2 bekannt geben will. Der neue Titel soll symbolisch für das ganze Reiseland stehen und nicht zuletzt die Bekanntheit des Wettbewerbs steigern. Auch der Umfang der mit dem Preis verbundenen Marketingmaßnahmen könnte sich durch das neue Konzept vergrößern. Bisher gab es auf die Preisträger zugeschnittene Werbe aktionen im Wert von je 10.000 Euro zu gewinnen. Ausschreibungsunterlagen nach der ITB erhältlich Nach der ITB können die Ausschreibungsunterlagen bei der Investitions- und Marketinggesellschaft SachsenAnhalt mbH angefordert oder im Internet unter www. investieren-in-sachsen-anhalt.de und www.sachsenanhalt-tourismus.de kostenlos heruntergeladen werden. Der Tourismuspreis wird seit 2001 jährlich vergeben und ist Teil der Qualitätsoffensive für mehr Angebots- und Servicequalität in Sachsen-Anhalt. Zuletzt im November 2008 wählte eine Jury aus Tourismusexperten, Journalisten und Vertretern renommierter deutscher Reiseveranstalter aus 20 Einreichungen zwei Gewinner in den Kategorien „Innovatives Tourismusmarketing“ und „Innovatives Tourismusprodukt“. Auch 2009 wird der Preis auf dem Tourismustag Sachsen-Anhalt im November vergeben.

Die Zukunft des Städtetourismus ist so vielschichtig wie das Städtebild in Deutschland. Von der mittelalterlich verwinkelten Kleinstadt bis zur Millionenmetropole müssen alle die richtige Strategie auf dem Weg zum zufriedenen Gast finden. Bild: Stolberg im Harz (Foto: IMG)

VORSCHAU

Städtetourismus in Deutschland
Titel: Städtetourismus in Deutschland – Strategien auf dem Weg zum zufriedenen Gast Trend: Die wichtigsten News von der Internationalen Tourismusbörse ITB Berlin und ihre Bedeutung für Sachsen-Anhalt Trend: Vernetzungsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter Qualität: Qualität und Service im Tourismus Projekte: Industriekultur und Landschaftswandel auf ehemaligen Industrieflächen Marketing: Pressearbeit im Tourismus – Effizienz für kleine Anbieter

IMPRESSUM

Die Publikation „News + Trends“ wird interessierten Partnern per E-Mail oder im Postversand zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann „News + Trends“ unter www. img-sachsen-anhalt.de im Inhaltsbereich „Download“ heruntergeladen werden. Herausgeber: Investitionsund Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, Am Alten Theater 6, 39104 Magdeburg, Tel. 0391.567-7080, Fax 0391.567-7081, tourismus@img-sachsenanhalt.de, www.investieren-in-sachsenanhalt.de

INFO

Tourismuspreis-Gewinner 2008 „Adventsstadt Quedlinburg“ in der Kategorie „Innovatives Tourismusmarkting“; Einreicher: Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH, Markt 2, 06484 Quedlinburg, www.adventsstadt.de; www.quedlinburg.de „Arche Nebra – Die Himmelsscheibe erleben“ in der Kategorie „Innovatives Tourismusprodukt“; Einreicher: Arche Nebra in der Naturpark Saale-Unstrut-Triasland Betriebsgesellschaft mbH, An der Steinklöbe, 06642 Wangen www.himmelsscheibe-erleben.de

Ansprechpartnerin: Ursula Schild, Tel. 0391.567-7088, presse@img-sachsen-anhalt.de Redaktion: safari journalistenbüro Berlin, Dana Trenkner Gestaltung: Hoffmann und Partner Werbeagentur GmbH, Magdeburg Druck und Weiterverarbeitung: Stelzig Druck, Magdeburg Bildnachweis: Archiv Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH; Klaus Leidorf, ITB Berlin Redaktionsschluss: 11. Februar 2009; 1. Auflage, Ausgabe Februar 2009

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Sachsen-Anhalt News + Trends | 01.2009