Neuer Geschäftsführer bei Gastein Tourismus

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Neuer Geschäftsführer bei Gastein Tourismus Powered By Docstoc
					Nummer 161 / September 2005

Gasteiner
Hochwasser und Muren
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Österreichische Post AG. Info-Mail: Entgelt bezahlt. 30. Jahrgang, erscheint alle drei Monate Verlagspostamt: 5630 Bad Hofgastein Internet: www.gasteiner-rundschau.com E-mail: info@gasteiner-rundschau.com

Rundschau

Flächenbrand

Neuer Geschäftsführer bei Gastein Tourismus
Der langjährige Pressereferent und Marketingmann der Salzburger Land Tourismus GmbH., studierte Sportwissenschafter und Publizist, Martin Zeppezauer, wird neuer Geschäftsführer der Gasteinertal Tourismus GmbH (GTG).
30 Personen haben sich für die ausgeschriebene Stelle des Geschäftsführers beworben. Zu einem abschließenden Hearing vor den 11 Gesellschaftern waren noch drei Kandidaten eingeladen. Nach der Präsentation haben sich die Gesellschafter einstimmig für den 34-jährigen Lungauer Martin Zeppezauer als neuen Geschäftsführer der Gasteinertal Tourismus GmbH entschieden. Die ersten touristischen Erfahrungen sammelte er während seines Studiums in Salzburg. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Bedeutung des Golfsports im Tourismus. Bei der Salzburger Land Tourismus GmbH hat er verschiedene Stationen durchlaufen: Beginnend als Assistent in der Abteilung für Angebotsentwicklung und Angebotsinformation bis hin zum Marketingleiter für alle Herkunftsmärkte, wo er auch Führungsverantwortung für 16 Mitarbeiter hatte. Im Oktober 2003 folgte er dem Ruf seines früheren Chefs bei der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft, Martin Uitz, und verlegte seinen Arbeitsplatz für zwei Jahre ins Königreich Bhutan. Sein Vertrag läuft mit Ende des Projektes im September 2005 aus. Die letzten zwei Jahre war der gebürtige Lungauer aus St. Michael mit der Entwicklung eines Tourismuskonzeptes für das „Department of Tourism“ von Bhutan beschäftigt. Das Königreich Bhutan grenzt an Indien und Tibet und liegt an der Südabdachung des östlichen Himalaya. Es ist etwa so groß wie die Schweiz. Von den 700.000 Einwohnern leben 45.000 auf 2.500 Metern Seehöhe in der Hauptstadt Thimphu. Juli sein Dienstverhältnis beendete, war eine Neubesetzung notwendig. Als Geschäftsführer der Wörthersee Tourismus GmbH. hat es den Kärntner Riedel auch beruflich wieder in seine Heimat gezogen. In der Zwischenzeit hat Franz Schafflinger, Vorstand der Gast-

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Eklat in der Hofgasteiner Kirche, anno 1729
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Junger Wildbach „Zechergraben“
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10 Jahre Kulturverein Ladislaus
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Gasteiner Zuchterfolge

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Gemeinsam mit Martin Uitz, dem ehemaligen Tourismuschef des Landes Salzburg, hat Zeppezauer über die Beratungsfirma Austrian Tourism Consultants einen touristischen Masterplan erarbeitet, der bis 2007 - zum 100-Jahre-Jubiläum des Königreiches - die Zahl der Touristen von rund 7.000 im Jahr 2003 auf rund 15.000 mehr als verdoppeln soll. Nach dem Ausscheiden von Gernot Riedel, der nach vier Jahren auf eigenem Wunsch per 31.

einer Bergbahnen AG, die Geschäftsführung der GTG übernommen.

Von Bhutan nach Gastein
Ab Mitte Oktober übernimmt Martin Zeppezauer die Geschäftsführung der Gasteinertal Tourismus GmbH. (GTG). Seine touristischen Erfahrungen sammelte der 34-jährige Lungauer vor allem in der Salzburger Land Tourismus Gesellschaft. Als er im Jahr 2003 das

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wisses Basiswissen mitzubringen, das für die Vermarktung des Produktes Gesundheits-/Wellnesstourismus von Bedeutung sein kann. RS: Wo haben Sie Ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen gesammelt? Zeppezauer: Nach einigen Jahren als Skilehrer während meiner Studienzeit habe ich meine beruflichen touristischen Erfahrungen hauptsächlich bei der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft und als Tourismusberater der Firma Austrian Tourism Consultants gemacht. Nach einem Einstieg in die SLTG als Assistent in der Abteilung Angebotsinformation konnte ich bald wichtige Erfahrungen als Pressereferent, Marktleiter (PR, Werbung, Verkaufsförderung, Produktion von Werbemitteln etc.) für die Herkunftsmärkte Österreich, Deutschland und Schweiz und zum Schluss als Marketingleiter sammeln. Seit Oktober 2003 bin ich in Bhutan als Tourismusberater des Department of Tourism der Königlichen Bhutanischen Regierung tätig und u.a. mit der Erarbeitung einer Strategie für nachhaltige Tourismusentwicklung beschäftigt. RS: Wie gut sind Sie mit der gegenwärtigen touristischen Situation im Gasteinertal vertraut? Zeppezauer: Durch meine langjährige Tätigkeit für die SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft hatte ich oftmals Gelegenheit das touristische Angebot Gasteins in seinen verschiedensten Facetten kennen zu lernen. Mit der gegenwärtigen touristischen Situation bin ich auch insofern relativ gut vertraut, weil ich mich natürlich in Vorbereitung meiner Bewerbungsgespräche für die Stelle des Geschäftsführers der GTG intensiv (wenn auch „nur“ via Internet aus 8.000 km Entfernung) mit dem heutigen touristischen Produkt und der Struktur der GTG und den beteiligten Gesellschaftern auseinandergesetzt habe. Dennoch ist mir klar, dass ein genaueres Kennenlernen der touristischen Infrastruktur für eine erfolgreiche Vermarktung entscheidend sein wird. RS: Wo sehen Sie Chancen oder Risken für die zukünftige touristische Entwicklung? Zeppezauer: Die Chancen für die zukünftige touristische Entwicklung sehe ich durch den bereits getätigten vorausschauenden Schritt dreier Orte und deren touristischer Leistungsträger zur Gründung der GTG bestens gegeben: Gebündelte Vermarktungskraft für ein tolles Angebot und eine starke Marke. Regelmäßige Gästebefragungen und die Beobachtung regionaler und globaler Markttendenzen sollten permanentes Feedback geben und eine solide Basis sein, um mit sicherem Schritt in die richtige Richtung zu gehen. RS: Was sind die ersten Maßnahmen und Aktivitäten, die Sie als Geschäftsführer der GTG angehen werden? Haben Sie schon konkrete Vorstellungen, die Sie in Gastein verwirklichen wollen? Zeppezauer: Meine Vorstellungen wie man Gastein verwirklichen sollte/könnte gehen in Richtung alpiner Wellness- und Wanderdestination für den Sommer und Thermal-Skiregion für den Winter. Zusätzliche Nischenprodukte wie MICE, Golf, Biken, Reiten etc. sollten vor allem in der Zwischensaisonen für gute Auslastung sorgen. Mir ist klar, dass das alles keine „neuen Ideen“ sind, aber warum von einem Weg abweichen, der bereits in die Richtung führt? Die ersten Maßnahmen werden auf jeden Fall nicht vorschnelle Entscheidungen oder unausgereifte Projekte sondern ausführliche Gespräche mit allen Gesellschaftern der GTG sein. Denn die Zukunft einer komplexen Tourismusregion wie Gastein kann nur unter Einbeziehung der Interessen und auch Möglichkeiten aller Beteiligten eine erfolgreiche und zufriedene sein.

SalzburgerLand verlassen hatte, um für zwei Jahre in Bhutan zu arbeiten und zu leben, wusste er vor seiner Ankunft im Himalaya nur sehr wenig darüber, was ihn beruflich und privat genau erwarten würde. Klar war nur, dass alles „neu und anders“ sein würde. Trotzdem hat er seine Wurzeln zur Heimat nie verloren und freut sich jetzt auch schon sehr, wieder nach Österreich zurück zu kehren. Die neue Aufgabe in Gastein ist für ihn ein bedeutender Schritt in seiner beruflichen Laufbahn. Mit Martin Zeppezauer sprach Franz Schafflinger. RS: Worin sehen Sie die größte Herausforderung als Geschäftsführer der GTG? Zeppezauer: Durch den Zusammenschluss von drei je für sich bereits sehr attraktiven Tourismusorten bietet Gastein ein breites touristisches Angebot das Seinesgleichen sucht. Durch ein exzellentes Winter- und Sommerprodukt gekoppelt mit einem ausgezeichneten Angebot im Bereich des Gesundheits-/Wellnesstourismus plus Kongresstourismus hat Gastein alle Voraussetzungen für eine Ganzjahresdestination. Die große Herausforderung liegt darin, die einzelnen Angebote der drei Orte und die Angebote aus verschiedenen Produktbereichen zu koordinieren und zu bündeln und Gastein gleichzeitig in den wichtigsten Herkunftsmärkten klar zu positionieren. Auch die Eröffnung neuer Märkte kann für den gemeinsamen Erfolg große Bedeutung haben. Gastein bietet für mich eine spannende Aufgabe, wie es wohl nur wenige Destinationen in Österreich könnten! RS: Welche Eigenschaften bzw. Fähigkeiten bringen Sie für diese Funktion mit? Zeppezauer: Neben einer relativ breitgefächerten beruflichen touristischen Erfahrung in den Bereichen Marketing, Strategieund Produktentwicklung glaube ich, dass meine Fähigkeiten als „Teamplayer“ für diese Aufgabe sehr wichtig sind, denn durch das vielseitige Angebot Gasteins gibt es verständlicher Weise auch unterschiedliche Interessen. Durch ein Studium der Sportwissenschaften glaube ich auch ein ge-

Martin Zeppezauer wurde am 11. Dezember 1970 in St. Michael im Lungau geboren. Zu seinen liebsten Hobbys zählt neben dem Sport (Bergsteigen und Wandern, Klettern, Mountainbiking, Touren Radfahren, Skifahren, Skitouren) auch der Film und die Fotographie. Der 34-jährige Lungauer bringt durch seine bisherigen Aufgaben jede Menge an Erfahrung und Wissen mit. So ist er zum Beispiel auch Co-Autor von diversen Radwegführern und eines nachhaltigen touristischen Entwicklungskonzeptes für das Königreich Bhutan. Die neue Aufgabe in Gastein betrachtet er als große Herausforderung: „Ich bin überzeugt, vieles aus meiner beruflichen Erfahrung einbringen zu können. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich viel dazulernen werde. Der zu meinen bisherigen Tätigkeiten vergleichsweise direkte und enge Kontakt zu den Leistungsträgern im Tourismus wird auch für mich viele neue Erkenntnisse bringen und wesentlich zu meiner Qualifikation als Touristker beisteuern. Als Dankeschön für die Tatsache, dass ich diese Erfahrungen im Gasteinertal machen kann, in einer Destination mit ausgezeichnetem Image und einem vielseitigen touristischen Angebot das seinesgleichen sucht, sollte ich wohl heute noch ein Butterlämpchen anzünden.“

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B AD HOFGASTEIN Hochwasser und Muren
In Folge der überdurchschnittlich starken und häufigen Regenfälle im vergangenen Sommer kam es im Gemeindegebiet zu zahlreichen schweren Vermurungen und Hochwasserschäden. Man musste schon bei jedem neu aufziehenden Gewitter neue Schäden befürchten, der Erdboden war nur mehr bedingt für die großen Wassermengen aufnahmefähig. Besonders Mitte Juli spitzte sich die Situation dramatisch zu. Vergleicht man allerdings die örtlichen Schäden mit den Augustkatastrophen in Vorarlberg und Tirol, so sind wir dennoch mit einem „blauen Auge“ davon gekommen. In der Folge ein Auszug aus dem Protokoll unserer Freiwilligen Feuerwehr von den betroffenen Einsatztagen. Am Montag, 11.07.2005 wurde die Feuerwehr um 12.50 Uhr alarmiert und sie rückte unverzüglich mit 48 Mann, allen Fahrzeugen, Bagger und Lader aus. Uhrzeit Ortschaft Ereignis 12.50 Gadaunern Gadaunererbach tritt über die UferBrücke bei Gasthof Ortenstein weggerissen 14.07 Harbach Aubach tritt über die Bundesstrasse (Verklausung des Rohres) 14.22 Planitzengut Zufahrtsstrasse zum Planitzengut durch Mure versperrt 14.30 Harbach Bundesstrasse im Bereich Aubach wird gesperrt 15.21 Breitenberg Keller und Gastank vom Wasser bedroht (Haus Gruber, Bahnhofsbrücke) 16.50 Haitzingallee Keller unter Wasser (Grundwasser) (Viehauser Erika) 17.00 Gadaunern Mure reißt die 2. Brücke beim Ferienheim und den eingesetzten Bagger der Fa.. Irausek weg. Der Bagger wird ca. 300 m mitgerissen und total zerstört, der Fahrer konnte sich im letzten Moment retten. Bewohner und Einsatzkräfte konnten sich im letzten Moment in Sicherheit bringen – 3 Bewohner, darunter ein Kleinkind wurden vom Hochwasser mitgerissen und leicht verletzt. 17.10 Heißing Verklausung des Baches südlich des Kindlgutes 19.15 Gadaunern Evakuierung der Bewohner und Evakuierung des Inhögbauern 19.54 Gadaunern Mure zwischen Gadaunern und Remsach 20.25 Gadaunern Ende der Evakuierung (36 Personen)

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Daten & Fakten aus den Gemeinden
21.12 Harbach Steg oberhalb des Taxergutes weggerissen 22.28 Heißing Bach tritt über die Ufer (Bereich Klausner) 22.42 Felding Bach droht über die Ufer zu treten 23.00 Harbach Kollerbrücke in Gefahr 23.44 Harbach Wasser im Keller und Schlamm im Garten (Kahil, Bäumler) - Abschaltung der 30 KV Leitung der Sbg. AG wegen Unterspülung eines Hochspannungsmastes. Pumparbeiten bei den Häusern: Reitsamer Hannes, Reitsamer Johann, Reifen Moises, Haus Tischlerei Grieser , Haus Klemm Peter, Haus Lagger Michael, Haus Irnberger Franz, Gadaunern. Dienstag, 12.07.2005 – 25 Mann Uhrzeit Ortschaft Ereignis 00.21 Markt Viehmarktplatz Garage unter Wasser (Hohenberger) 07.20 Markt Keller unter Wasser (Klemm, Griesser, Lagger) 08.30 FaschingbergBöschung beim Gasthof Schöne Aussicht eingerissen 14.00 Besichtigung der Schäden durch Landeshauptfrau und Landesfeuerwehrkommandant 10.37 Heißing Steinmauer droht wegzurutschen (Kindlgut) 15.45 Gadaunern Mure bedroht Häuser (Hammersdorfer) Ausleitung des Wassers 20.24 Heißing Bachdurchlauf verstopft 22.40 Gadaunererstraße Landhaus Heuberger Oberflächenkanal verlegt Ende 04.00 Uhr Mittwoch, 13.07.2005 - 12 Mann Uhrzeit Ortschaft Ereignis 08.00 Gadaunern Aufräumungsarbeiten 08.00 Pyrkerstraße Aufräumungsarbeiten 16.00 Gadaunern Keller unter Wasser (Haus Irnberger) Ende 22.00 Uhr Donnerstag, 14.07.2005 – 12 Mann Uhrzeit Ortschaft Ereignis 08.00 Gadaunern Aufräumungsarbeiten 08.00 Pyrkerstraße Aufräumungsarbeiten

Aubach

Gadaunererbach

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14.00 Gadaunern, Faschingberg, Ingelsberg Begehung mit der WLV – Landesgeologen und Bgm. Besichtigung der Schäden durch LR Sepp Eisl und LAbg. Scharfetter Hans Ende 22.00 Uhr Freitag, 15.07.2005 – 12 Mann Uhrzeit Ortschaft Ereignis 08.00 Ortsgebiet Aufräumungsarbeiten – reinigen der Straßen im Ortsbereich Ende 18.00 Uhr Weiters wurden viele Bereiche der Osthänge durch Hangrutschungen angerissen viele Wiesen vermurt und Steilwiesen durch Blaiken in Mitleidenschaft gezogen. Bei der Gemeinde wurden bis dato 35 Ansuchen um Förderung aus dem Katastrophenfond gestellt. Am Mittwoch, den 13. Juli und am Donnerstag den 14. Juli wurden durch den Katastropheneinsatzzug des Bundesheeres der Krobatinkaserne aus St. Johann/ Pg. Aufräumungsarbeiten in Gadaunern, beim Haus Hohenberger in der Pyrkerstraße, und in Harbach durchgeführt und Straßen, Hauszufahrten und Gärten in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Bauhofes und der Feuerwehr von den Schlammmassen befreit und gereinigt. Vom 18.07.-05.08.2005 wurden vom Pionierbataillon 2 (Brücken- und Übersetzkompanie) aus Salzburg Assistenzeinsätze im Feldinggraben zur Hangsicherung und Sicherungsarbeiten am Höhenweg in der Gadaunererschlucht durchgeführt. Untergebracht war die Kompanie (44 Wehrmänner und 3 Wehrfrauen) in der Hauptschule. Vor allen anderen sei unseren Männern der Freiwilligen Feuerwehr und des Bauhofs für ihren unermüdlichen Einsatz in diesen äußerst schwierigen Tagen gedankt. Im Dienst für uns Mitbürger

Bach beim Stöcklgut

Wiednerbach

Fotos: Gasteiner Rundschau

„Der nächste Winter kommt bestimmt“
Deshalb bemühen wir uns, das erfahrene und qualifizierte Team der Schneesportschule Gastein – Ski- und Snowboardschule Bad Hofgastein mit einheimischen Mitarbeitern zu erweitern. Für die kommende Wintersaison 2005/2006 stellen wir noch ein: a.. ausgebildete Skilehrer/- innen b.. Kinderskilehrer/- innen c.. Animateur für den Kidspark im Skizentrum Angertal d.. Kindergärtnerin für den Skikindergarten im Skizentrum Angertal Wenn ihr gerne im Umgang mit Gästen, vor allem mit Kindern sein wollt, dann würden wir uns freuen, euch in unserem Team begrüßen zu dürfen. Bei Interesse ersuchen wir euch, uns unter folgenden Telefonnummern bzw. per E- mail zu kontaktieren: Tel.: 0664/4007900 Fritz Zettinig Tel.: 0664/3011498 Kurt Fuchs E- mail: info@schneesportgastein.com

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zeit rbs t eit He anzz Pf l d
Das Bundesheer im Einsatz bei Arbeiten am Feldingbach und unser Hab und Gut ist ihre Leistung nicht hoch genug zu bewerten. Aber Auch an Die Wehrmänner und Wehrfrauen des Bundesheeres ergeht ein herzliches Danke für die geleistete Arbeit. Naturgemäß bedeuten die erheblichen Schäden im Gemeindegebiet auch unvorhersehbare Belastungen für das Gemeindebudget. Aus diesen Gründen wurde die bereits beschlossene Sanierung des Parkplatzes Süd zurückgestellt. Vzbgm. Walter Wihart

Danke für die Hilfe beim Hochwasser!
Als Obmann der Verbauungsgenossenschaft Feldinggraben ist es mir ein Anliegen, sämtlichen beteiligten Helfern, allen voran der Freiwilligen Feuerwehr und, dem Gemeindebauhof, für ihren Einsatz beim Hochwasserereignis im Juli 2005 aufrichtig zu danken. Ein besonderer Dank gilt auch der Brücken- und Übersetzkompanie des Pionierbataillons 2, der Schwarzenbergkaserne Salzburg! Die jungen Soldaten haben unter fachmännischer Anleitung im Feldinggraben – vor allem im Bereich des Rauchberggutes Holzbauwerke zur Absicherung des Höhenweges errichtet. Der bestehenden Verbauung des Feldinggrabens ist es zu verdanken, dass mit Ausnahme eines Objektes in der Pyrkerstraße größere Schäden verhindert werden konnten. Fritz Habetseder Verbauungsgenossenschaft Feldinggraben

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Kunstrasen
Bad Hofgastein Mit einem Kostenaufwand von ca. € 270.000 entsteht derzeit der neue Kunstrasenplatz. In der Summe enorme Sanierungs- und Erhaltungskosten gehören damit der Vergangenheit an. Bild: Gasteiner Rundschau

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Flächenbrand
Bad Hofgastein Zur Bekämpfung eines Flächenbrandes im Waldboden nach einem Blitzschlag rückte die Freiwillige Feuerwehr Bad Hofgastein und ein Polzeihubschrauber des Innenministeriums aus, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. In einem spektakulären Flugeinsatz holte der Pilot mit seinem Hubschrauber das Wasser aus der Gasteiner Ache (Bild links: Gasteiner Rundschau) vor der Bahnhofbrücke und flog ca. 350 Liter Wasser pro Flug unterhalb der Laderdinger Alm hinauf. Das speziell für Waldbrände ausgerüstete Kommandofahrzeug des Salzburger Landesfeuerwehrverbandes, stationiert in St. Johann/ Pg., koordinierte den Einsatz. Nach dem Einsatz im schwierigen und unwegsamen Gelände machten die Feuerwehrmänner Rast auf der Kehrer-Alm (Bild rechts: privat). Danke für Euren Einsatz!

Es gefällt uns nicht, ...
dass die bis zu fünf gleichzeitigen Baustellen auf der Gasteiner Bundesstraße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Zeitverlusten in der Hauptreisezeit für Einheimische und Gäste geführt hat. Bei aller Einsicht in die Notwendigkeit der einzelnen Baumaßnahmen muss doch die Feststellung getroffen werden, dass bei besserer Koordinierung und Terminplanung derartige Ärgernisse vermeidbar wären.

Promillesatz
Bad Hofgastein Im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Jahreshauptversammlung des Kur- und Tourismusverbandes Bad Hofgastein wurde nach ausführlicher Diskussion die Verlängerung des aktuellen Promillesatzes für die nächsten drei Jahre mehrheitlich beschlossen. Die Beiträge sollen vor allem für Marketing und Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung stehen.

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Franz Sendlhofer in Pension
Bad Hofgastein Ein Gasteiner Urgestein ist nach jahrzehntelanger, überaus verdienstvoller Tätigkeit im Gemeindedienst in den aktiven Ruhestand getreten. Wer Franz Sendlhofer kennt, und wer kennt ihn nicht, weiß, dass er auch seine Zukunft in der Pension aktiv gestalten wird. Seine Fachkompetenz als Landwirtschaftsmeister war für unsere Bauern besonders in den kritischen Jahren der Umstellung in Folge des EU-Beitritts Österreichs äußerst wertvoll. Als Standesbeamter geleitete er zahllose junge und ältere Paare in den Hafen der Ehe. In seiner kommunalpolitischen Funktion war er Vizebürgermeister und Obmann des ÖAAB und Initiator der legendären ÖAAB-SchiRallye. Er ist Gründungsmitglied des Sozialdienstes Gastein, Obmann der RAIKA Gastein und langjähriger Leiter des Salzburger Bildungswerkes Gastein. Wir möchten Dir, lieber Franz, auf diesem Wege sehr herzlich für Dein Engagement in allen Belangen danken und Dir für die Zukunft Gesundheit, Freude mit Deiner Familie, aber vor allem Zeit für Dich selbst wünschen. Vzbgm.Walter Wihart

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Personalrochaden
Im Gemeindeamt Bad Hofgasteins kam es in Folge der Pensionierung von Franz Sendlhofer (siehe nebenstehenden Beitrag) zu einem personellen Wechsel, der auch umfangreiche Kompetenzänderung zur Folge hatte. Bereits im Vorjahr einigten sich die Parteien aus Einsparungsgründen, die Planstelle von Herrn Sendlhofer nicht mehr nach zu besetzen. Die Agenden von Herrn Franz Sendlhofer als Standesbeamter übernimmt künftig Harald Schaireiter, der auch für Personenstandsangelegenheiten (Geburten, Eheschließungen, Sterbefälle, Urkunden), Staatsbürgerschaftsangelegenheiten, Babypakete, Friedhofsverwaltung und Gebühren, Umweltangelegenheiten und Klimabündnis-Kontaktstelle sowie für die Verwaltung des Seniorenheimes zuständig ist. Als Sachbearbeiter wir Harald Schaireiter künftig den Sozial- und Wohnungsausschuss, sowie den Sportausschuss betreuen. Neu im Wohnungs- und Sozialamt ist Doris Trigler. Sie ist verantwortlich für Wohnungsansuchen, Wohnbauförderung und Wohnbauhilfen, Sozialhilfe und Pflegegeld, Pensionsanträge, Befreiung von Telefon-, Rundfunk- und Fernsehgebühren, Familienreferat, Kindererholung, Disko-Bus und Schülerbeförderung. Als Sachbearbeiterin wird sie den Schul- und Kulturausschuss und den Sozial- und Wohnungsausschuss betreuen. Als Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses freue ich mich sehr, mit Frau Trigler künftig zusammen zu arbeiten. Schon bisher im Verkehrs- und Polizeireferat tätig war Josef Lainer, unser Ortsfeuerwehrkommandant. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst neben StVO-Angelegenheiten und Ausnahmegenehmigungen, Genehmigung von Veranstaltungen, Sperrstundenverlängerungen, Grundbenützungsgebühren, Marktwesen, Ortsbild- und Landschaftsschutz und Zivilschutz auch die umfassenden Agenden der Landwirtschaft. Von der Tierimpfung, Tierkörperverwertung und Viehzählung bis hin zum Veterinärwesen reichen die Aufgabenbereiche. Wir dürfen Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ersuchen, die neuen Kompetenzen wahrzunehmen und wünschen allen Gemeindebediensteten viel Erfolg in deren neuen Aufgabebereich. Vzbgm. Walter Wihart

Paul Landmann, Obmann der Österreichischen Almwirtschaft, überreichte mit LR Sepp Eisl das Ehrenzeichen an Franz Foto: Konrad Rauscher Sendlhofer

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Eine Kutschenfahrt zu Ehren der Senioren
Die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes Bad Hofgastein bedanken sich ganz herzlich für die wunderschöne Kutschenfahrt am 18. Juni 2005 zum Bertahof. Der Dank ergeht an die Kutscher Thomas Pichler, Hans u. Sepp Saller Kraft sowie Werner Penker. Sie sorgten sich vorbildlich um das Wohl der Fahrgäste. 18 Bewohnerinnen und Bewohner erlebten einen unvergesslichen Nachmittag. Unter ihnen war auch die älteste Bewohnerin, Frau Maria Kaunitzky. Sie feiert im September ihren 100. Geburtstag.

Wettbewerbspreisräger des „musikum“-Gastein
Vergangenes Schuljahr haben 5 Schüler des „musikum“-Gastein sehr erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen. Beim „Boston“-Klavierwettbewerb haben Maximilian Öttl und Magdalena Fraiss, beide Schüler der Klasse R. Mack, jeweils einen ersten Preis in ihrer Altersgruppe errungen. Beim Landeswettbewerb „Prima La Musica“ haben, Anna Gschwandtner und Katrin Gruber, zwei Schülerinnen der Querflötenklasse M. Diepolder, einen 2. Preis einen 1. Preis .bekommen. Stefan Gruber, Schüler der Klasse K. Vinatzer, erhielt einen ersten Preis auf der Trompete.

Ergebnisse der Reifeprüfung am BORG Bad Hofgastein:

WEISSE FAHNE
Bad Hofgastein 19 Kandidatinnen und Kandidaten haben die Reifeprüfung am BORG Bad Hofgastein bestanden Mit Ausgezeichnetem Erfolg bestanden: Holzer Nina - Schwarzach, Stockmayr Christa - Böckstein, Öttl Julia – Bad Hofgastein, Rieder Stefanie – Bad Hofgastein Mit Gutem Erfolg bestanden: Sendlhofer Martina – Bad Gastein, Langreiter Sandra – St. Veit, Pfund Cornelia – Bad Gastein, Egger Elisabeth - Taxenbach, Mayer Barbara – Bad Gastein, Schwaiger Florian – Bad Hofgastein

Sozialdienst Sommerfest
Bad Hofgastein Bereits zum 25. Mal fand am 31. Juli 2005 vor dem neuen Kongresszentrum das „Sozialdienst Sommerfest“ statt. Der große Flohmarkt, die Tombola, der Frühschoppen mit der „Kameradschaftsmusikkapelle“ und das „Duo Harmonie“ umrahmten dieses besondere Fest. Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Unser Dankeschön gilt allen die zum Gelingen des Sommerfestes beitragen. Das Sommerfest kann nur mit Hilfe der vielen freiwilligen Helfern organisiert und durchgeführt werden. Mit dem Reinerlös werden sozial bedürftige Hofgasteiner unterstützt und wichtige soziale Einrichtungen finanziert. Der Sozialdienst Bad Hofgastein sucht laufend freiwillige Helfer! Zum Essen Ausfahren, zum Mithelfen oder zum Mitorganisieren von verschiedenen Veranstaltungen. Interessierte melden sich bitte bei Frau Gassner Andrea 06432/3330-0. Obfrau Gassner Andrea

Foto: MSW

Foto: privat

IE RL WO D ANKE SCHM D! S E SI N AU ZU H
Wir verwöhnen Sie in unserem gemütlichen, neu umgebauten Stüberln mit heimischen Gerichten, selbstgebackenem Brot, hausgemachten Mehlspeisen, Produkten aus eigener Metzgerei, ruhige Lage, sonnige Kaffeeterrasse, großer neuer Kinderspielplatz mit Spielhütte und Tret-Go-Kat-Bahn für unsere kleinen Gäste. Auf einen Besuch freut sich Familie Rohrmoser, Telefon 06433-7339

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Mit historischer Feder
Gasteiner Geschichte und Anekdoten
Der 24. Februar des Jahres 1729 war ein kalter Wintertag. Am kirchlichen Programmzettel stand das Fest des Apostels Matthias, das mit einem feierlichen Hochamt in der Hofgasteiner Pfarrkirche begangen werden sollte. Schon etliche Zeit vor Beginn der kirchlichen Zeremonie füllten sich die Bänke mit frommen Leuten – aber wohl auch mit solchen, die sich bloß formal als Katholiken zu erkennen geben wollten. Die Religionsfrage stand in diesen kritischen Tagen als beherrschendes Thema im Raum. So manchem mag als Möglichkeit vorgeschwebt haben, was 1731/32, also nur rund zwei Jahre später, bittere Wirklichkeit wurde: die Landesverweisung aus Glaubensgründen. Dass die in Gastein wirkenden landesherrlichen Beamten auf der katholischen Seite standen, versteht sich von selbst. Dies schließt aber nicht aus, dass auch unter diesen Beamten und deren Familien Streit und Hader herrschten. Besonders der katholische Landrichter Franz Christoff Stockhammer und der katholische Bergwerksobmann Josef Georg von Koflern standen sich mit Misstrauen und Ungunst gegenüber. Damals war es üblich, dass sich die prominenten Persönlichkeiten eigene Kirchenstühle gegen ein kleines Entgelt reservieren ließen. So „gehörte“ eine Bank der Familie Stockhammer und die unmittelbar davor befindliche Bank „gehörte“ der Familie von Koflern. Auch die jeweiligen Dienstboten waren in diesem Zusammenhang dem Familienverband angeschlossen.

Eklat in der Hofgasteiner Kirche, anno 1729
von Prof. Dr. Mag. Fritz Gruber
Dann passierte ein geradezu lächerlicher Fauxpas. Ein Dienstmensch der Frau von Koflern hatte sich in die stockhammerische Bank gesetzt, diese aber mit Eintreffen der Stockhammer wieder geräumt. Dies gab der Anna Maria, Ehefrau des Herrn von Koflern, völlig unbegründeten Anlass zu einem „Aufstoß“ und es folgte ein wilder Wortwechsel mit unschönen Worten. Die Leute in der stockhammerischen Bank und die Koflerischen schrien sich wechselseitig an. Die Wortfetzen flogen hin und her. Als Herr von Koflern dann persönlich eintraf, bedrängte ihn seine Frau Anna Maria sofort, sich die Beleidigungen der Ursula Stockhammerin nicht gefallen zu lassen. Die Beschuldigte rechtfertigte sich später, dass sie nur „Iure retorsionis“ gehandelt habe, also gewissermaßen in Notwehr der Anna Maria Koflerin einen verbalen Konterschlag gegeben habe. Bergwerksobmann von Koflern, der wegen seines cholerischen Temperaments berühmt-berüchtigt war, sprang jedenfalls auf, stellte sich auf den Knieschemel seiner Bank, und dann hat er „überlaut und vor der ganzen Menge diese Worte ausgestoßen: Warte Weib! Dies soll dir deinen Rest geben.“ In der einen Hand schwang er mit zerstörerischer Wut einen Gegenstand. Seine bösen, sündhaften, höchst schockierenden Worte hallten durch den sakralen Raum. Den Anwesenden erstarrte das Blut in den Adern. Eine Morddrohung in der Kirche, vor versammelter Pfarrgemeinde – das hatte es noch nie gegeben! Ein Eklat sondergleichen! Die Ursula Stockhammerin war zutiefst betroffen. So ein Verhalten eines hohen Herrn war nicht nur ein Ärgernis für die anwesenden Pfarrkinder, sondern eine ganz arge „Beschämung“ für ihre Person. Außerdem sei das öffentliche Gotteshaus ein „geistliches Asylum“ , in welchem niemand beleidigt oder gar bedroht werden darf. Dies gelte ganz besonders für sie, da sie „groß gesegneten Leibs“ sei – und außerdem habe sie dem Herrn von Koflern ihr Lebtaglang kein Leid zugefügt. Die richtige Vorgehensweise wäre gewesen, nach der Kirche und „in der frischen Luft“ den Streit auszutragen und möglichst beizulegen. Ursula Stockhammerin fürchtete nun, Bergwerksobmann von Koflern „möchte seine Bedrohung ins Werk aus übereilten Zorn an mir oder den Meinigen setzen“. So machte sie sich um 3 Uhr morgens des nächsten Tages nach Salzburg auf. Am erzbischöflichen Hof überreichte sie ein Bittgesuch, und zwar ausdrücklich zur Abwendung einer

Gefährdung ihrer Leibsfrucht und ihrer selbst. Sie forderte nicht mehr und nicht weniger als die gefängnismäßige Anhaltung des Herrn von Koflern. Die Hofräte mögen gnädigst verfügen, „dass eine all-gebührende Satisfaktion gegeben“ und Herr von Koflern in Gewahrsam genommen werde. Dass sie aufgrund der dargelegten Fakten eine „Sicherheit der Nicht-Beschimpfung“ („Cautio de non ostendendo“ ) wollte, war ja klar. Der abschließend in die mittellateinische Passage ihres Schreibens eingeflochtene Hinweis auf „auch vielleicht anderer Durchführungspläne“ („Et forsan alteras faciendas“ ) wog schwerer. Es ist eine Anspielung darauf, dass Herr von Koflern vielleicht auch in anderen Dingen den berühmten Dreck am Stecken haben könnte. Nun, die Gefangensetzung ließ auf sich warten. Vorläufig scheint er nur eine Art Verwaltungstrafe zur Zahlung aufgebrummt bekommen zu haben. Von Koflern bewegte sich tatsächlich oft am Rande der (damaligen) Rechtmäßigkeit, so z.B. als er die Erze durch gewissen Tricks über (!) ihren natürlichen (!) Gehalt mit Gold anreichern wollte. Dass er sich damit der verpönten Alchemie verschrieb und ihm anscheinend das Goldmachen im Kopf herumspukte, wurde von den aufgeklärten und aufklärerischen Hofräten in der Landeshauptstadt mit größtem Misstrauen gesehen. Dazu kamen noch ungeklärte Fragen in finanziellen Dingen und – was besonders schwer wog! – Zweifel an seiner Katholizität. Sein größter Gegenspieler war J.J. Clessin von Königsklee. Als Herr von Koflern 1743 nach einwandfreiem Verfahren und rechtlicher Verurteilung auf der Festung Hohenwerfen einsaß, konnte er es sich nicht verkneifen, aus dem Kerker heraus gegen Königsklee noch eine Klage einzubringen. Sein cholerisches Temperament spielte auch in der Anklage gegen ihn immer wieder eine besondere Rolle. So schrieb beispielsweise Hofkammerdirektor Freiherr Franz Rochus Auer zu Winkl im Jahr 1742 in

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seien „seine Füß voll Blattern (Blasen) worden.“ Der Skandal war perfekt! Man stelle sich vor: ein Mann der höchsten Gesellschaftsschicht läuft sich nach einer geliebten, noch dazu für tot gehaltenen Köchin die Füße wund! (In Wirklichkeit lebte die attraktive Kochkünstlerin noch und hatte mittlerweile einem stadtbekannten Casanova Herz und Kammertür geöffnet.) Kein Wunder, dass sich Herr von Koflern daraufhin für ein paar Jahre ins „Ausland“, und zwar nach Tirol, begab. Seiner Ehefrau scheint das durchaus angenehm gewesen zu sein – nun war sie von seiner ewigen Flucherei wenigstens für einige Zeit befreit! Georg Joseph von Koflern erreichte das für damalige Begriffe sehr hohe Alter von 85 Jahren. Er starb am 2. Juni 1769 in der Stadt Salzburg. Trotz seines aufbrausenden Temperaments und seiner Schrullen, nicht zuletzt auch trotz seiner unstandesgemäßen Liebesaffären, blieb er im Alter ein (gerade noch) akzeptiertes Mitglied der damaligen Hautevolee von Salzburg. Er selbst und Angehörige seiner Familie kommen in den Mozartbriefen vor und es war einer der Koflerischen Nachkommen, nämlich sein Großneffe Siegmund Heinrich von Koflern, der im frühen 19. Jahrhundert die Anregung für ein Mozartdenkmal gab. Bei uns im Gasteinertal lebt heute wenigstens noch der

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einem Hofkammerbefehl nach Gastein: „Nachdem ihro hochfürstliche Hoheit verschiedentlich zu dero höchsten Missfallen zu vernehmen vorkommen, welcher Gestalt der daselbstig bisherige Obmann Georg Joseph von Koflern mit äußerister Verbitterung auf Tod, Mord und Brand zu drohen sich dergestalt unterstehe, dass – da er einem tobend und gänzlich verlorenen Menschen gleich sich aufführet – ein solcher Casus tragicus allerdings zu besorgen komme, über dieses selber ein so unerhörtes Fluchen, Schwören und Lästern verübe, dass daselbsten das allgemeine Ärgernis und Entsetzen nicht grösser sein könnte“, dass er also aus diesen Gründen nicht wie sonst üblich, sondern ausnahmsweise mit aller-äußerster Vorsicht zu ergreifen und nach Werfen zu bringen sei. Auf der Festung Hohenwerfen setzte er es durch, dass er im Burghof spazieren gehen durfte. Bei dieser Gelegenheit verliebte er sich in die offenherzige Köchin des Burgkaplans. Seine Ehefrau Maria Anna sagte später aus, dass er nach seiner Freilassung einmal das Gerücht gehört habe, die geliebte Köchin sei unversehens ins Jenseits entschwunden. Da sei er vor Raserei von Sinnen gewesen. Er hätte sich mit bloßen Füßen auf den Weg gemacht und sei in größter Kälte an die zwei Stund durch den Schnee gelaufen. Daraufhin ler Welt die Adelsbürtigkeit anzuzeigen.

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ist das Thema eines Neuen Buches, das in der Reihe der Rauriser Chronikbücher unter dem Titel „Das Raurisertal. Gold. Bergbaugeschichte“, verfasst von Fritz Gruber, erschienen ist. Das schön ausgestattete Buch umfasst 256 Seiten, darin 138 Bilder, die meisten in Farbe. Der Text ist in einer lockeren Sprache geschrieben, so dass die Lektüre für jedermann zum Lesegenuss werden kann. Die unumgänglichen bergmännischen Fachausdrücke sind im Text erklärt. Man gewinnt den Eindruck, dass sich der Verfasser in besonderer Weise um die Allgemeinverständlichkeit bemühte – sicher ein brauchbares Extraservice eines ansonsten der wissenschaftlichen Ausdrucksweise Verpflichteten. Im Vordergrund geht es um das Arbeits- und Alltagsleben der Knappen. So erfährt man viel über Wohnen, Nahrung, Kleidung – aber auch über die Arbeitszeit und das Verdienen. Ein eigener Abschnitt widmet sich dem historischen bergmännischen Brauchtum. Der Bogen der Themen spannt sich von den „alt-berühmten“ Revieren des hinteren Raurisertales – Hocharn, Sonnblick, AlteckGoldberg – über die Kupferbergwerke in der Umgebung des Ortes Rauris bis hinauf zum hoch interessanten Galmei (Zink)-Bergbau in der Gegend des Hochtores im innersten Seidelwinkeltal. Ein eigenes Kapitel ist der Geschichte des Goldwaschens und der historischen „Eroberung“ der Bergkristalle gewidmet. Natürlich finden auch die Gewerken eine detaillierte Besprechung, angefangen von den Fuggern und den Zott im 16. Jahrhundert bis herauf zum berühmten Ingnaz Rojacher, der als „Kolmnaz“ noch heute im Geschichtsbewusstsein der Rauriser den ersten Platz einnimmt. Das Buch enthält eine Bibliografie und ein sehr ausführliches Personen- und Sachverzeichnis, das einen schnellen Überblick über den Inhalt vermittelt. Bezugsmöglichkeiten bestehen direkt über die Gemeinde Rauris ( gemeinde@rauris.net ), über die Via Aurea und die Nationalparkverwaltung Hohe Tauern /Salzburg, aber auch über den Buchhandel.

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Bereits zwei mal ist heuer im Dorfgasteiner Ortsteil Unterberg der „Zechergraben“ über die Ufer getreten und hat die Gemeindestraße und große landwirtschaftliche Flächen bis hin zur Gasteiner Ache vermurt.

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Am 18.08.2005 fand daher eine Begehung des Grabens von HR Skollaut und DI Gotthalmseder statt. Nach der Begehung trafen sich die Herren der WLV mit der Wassergenossenschaft Zechergraben (Obmann Georg Hasler) und Vertretern der Gemeinde zu einer Besprechung der Situation. HR Skollaut erläuterte, dass in den oberen Bereichen des Zechergraben noch eine große Menge lockeres Material vorhanden sei, das im Falle von schweren Gewittern oder Dauerregen abzugehen drohe. Der Zechergraben sei ein „junger Wildbach“ mit ansteigender Dynamik. Kleinere Schadensereignisse seien lt. HR Skollaut nicht nur möglich, sondern in nächster Zeit sogar wahrscheinlich. Die Notwendigkeit von Sofortmaßnahmen wurde eingehend erläutert, nicht zuletzt, da auch die Zufahrt nach Unterberg unzureichend gesichert sei. HR Skollaut verknüpfte die raschestmögliche Umsetzung von Verbauungsmaßnahmen an die Bereitschaft der betroffenen Grundbesitzer, Grund zur Verfügung zu stellen, sowie an die Bereitschaft der Mitglieder der Wassergenossenschaft, entstehende Interessentenbeiträge zu leisten. Es kann an dieser Stelle von einem ausgesprochen konstruktiven Sitzungsverlauf berichtet werden. Die Grundbesitzer erklärten sich grundsätzlich zu Abtretungen bereit. Auch der Obmann der Wassergenossenschaft und die weiteren anwesenden Mitglieder sprachen sich für die Umsetzung von Sofortmaßnahmen aus. HR Skollaut sagte zu, noch im Herbst 2005 mit der Umsetzung von Maßnahmen, die zumindest kleinere Schadensereignisse entschärfen können, zu beginnen. Konkret wird daran gedacht, im Bereich oberhalb der Gemeindestraße ein Rückhaltebecken zu errichten. Die genaue Situierung des Beckens ist noch nicht festgelegt. Parallel dazu wird mit der Planung eines gesamten Verbauungskonzeptes begonnen, dass dann geeignet sein soll, auch große Ereignisse entsprechend zu entschärfen (Murenbrecher usw.). Mit der Umsetzung des Gesamtkonzeptes könnte, falls alles optimal läuft, im Herbst 2007 begonnen werden. Die Gemeindestraße nach Unterberg wird von der Gemeinde derzeit saniert. Nach Aussagen von HR Skollaut hätte es zur Zeit keinen Sinn, Sanierungen im unmittelbaren Bereich des ZecherFortsetzung Seite 15

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grabens durchzuführen. Im Zuge der Umsetzung des Gesamtprojektes wird eine Brückenneubau über den Zechergraben notwendig sein. Auch wird die Straße bis zur Fertigstellung noch in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Bereich Zechergraben wird daher bei den Sanierungsmaßnahmen vorerst ausgespart. Details zur Wassergenossenschaft Zechergraben: 21 Mitglieder, Obmann Georg Hasler, ObmStv. Hippolyt Fritzenwanker, Kassier Franz Rieder, Schriftführer Hans Peter Berti. Ende September findet die Jahreshauptversammlung statt, in der HR Skollaut auch die Sofortmaßnahmen näher vorstellen wird. Es wird auch zu einer Obmannneuwahl kommen. Georg Hasler hat im Vorfeld angekündigt, er wolle nicht mehr zur Verfügung stehen. Vzbgm. Robert Meikl

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Hochwassereinsätze Feuerwehr Dorfgastein
Großeinsatz der Feuerwehr Dorfgastein nach intensiven, langanhaltenden Regenfällen. Einsatzbeginn Montag 11.07.2005 Um 7 Uhr rückte die Feuerwehr Dorfgastein erstmals mit 4 Mann zum Durchganggraben mit einem Bagger aus. Danach kamen laufend neue Alarmierungen und Meldungen von Vermurungen, Überschwemmungen und Kellerflutungen herein. Durchganggraben: über beide Tage hinweg 4 Murenabgänge, laufender Einsatz war erforderlich Mühlbach: äußerst gefährliche Situation durchgehend über beide Tage, die Wildbachsperren waren zeitweise voll gefüllt, mehrere Verklausungen von Brücken (konnten zeitgerecht wieder freigemacht werden), Böschungsbereiche wurden unterspült und wegge-

rissen (Sicherung mit Bäumen und Steinen durch Feuerwehr Dorfgastein), Gruberwaldweg wurde massiv unterspült und teilweise weggespült. Kugelgassengraben: Sandfang wurde im Verlauf der 2 Tage zwei Mal komplett vermurt und im Zuge des Feuerwehreinsatzes ausgebaggert und gesichert. Stöcklgraben: Hier passierten die stärksten Vermurungen im Bereich der alten Bundesstraße und Felder des Stöcklgutes. Die Gemeindestraße wurde westseitig der ÖBB wegen Überflutung gesperrt, ein Fahrzeug aus dem ca. 4 m tiefen Wasser gezogen. Ein Murenabgang zwischen Landhotel Hauserbauer und Reiterbauer hatte die Zerstörung eines Heustadls zufolge. Zwei weitere Murenabgänge oberhalb des Reiterbauergutes. Um ca. 21 Uhr 30 Sperre der Gasteiner Bundesstraße bei KM 5,3 in Maierhofen nach einem Murenabgang. Ca. 0 Uhr: Einsatz bei Fam. Klausner im Bereich altes Sagschneidergut. Keller und EG wurden durch Vermurung und Wassereintritt stark in Mitleidenschaft gezogen. Dienstag 12.07: Vorerst Einsätze Mühlbach, Durchganggraben, Kugelgasse, div. Keller. Vermurung des Minergrabens im Bereich Dorfgasteiner Bergbahn. Freimachen des Grabens, danach öffnen des Abflusses. Überflutung Salamandersiedlung: Kanalsysteme verstopft und überfordert, Abfluss konnte durch entfernten Erdwall hergestellt werden. Ca. 21Uhr 30: Vorerst letzter Murenabgang Durchganggraben. Einsatzende 23 Uhr. Am Mittwoch wurden noch Kontrollgänge durchgeführt. Der Durchganggraben verwüstete die Zufahrt zum Sportplatz. Beim Stöcklgraben passierten die stärksten Vermurungen . Glück im Unglück: Der Mühlbach wäre fast übergelaufen. Die Sperren des Mühlbaches füllten sich zur Gänze auf. Nach starken Regenfällen wurde die Freiwillige Feuerwehr Dorf-

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gastein am Dienstag, 26.07.2005, zu mehreren Vermurungen gerufen. Nach Alarmierung über Rufempfänger rückte Rüst Dorfgastein um 21:05 zum „Durchgangraben“ aus. Hier trat der Bach schon zum wiederholten Male über die Ufer. Um 21:10 rückte Pumpe 1 Dorfgastein zum „Zechergraben“ aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Straße nach Unterberg bereits 1,5 Meter vermurt. Da ganz Gastein im Hochwassereinsatz war, waren Bagger und Lader Mangelware. Darum wurde ein großer Lader vom Steinbruch Dorfgastein zur Beseitigung der Mure geholt. Mit diesem gelang es die Straße freizumachen. Die Straße nach Unterberg war jedoch etliche Stunden gesperrt. Um ca. 22:00 Uhr musste dann auch noch der Fangrechen in der „Kugelgasse“ ausgeräumt werden, da dieser wieder stark befüllt war. Am Sonntag den 14.08.2005 wurde OFK Egger Friedrich telefonisch über eine Vermurung beim „Zechergraben“ informiert. Dieser löste kurz darauf sämtliche Rufempfänger aus. Rüst Dorfgastein rückte um 19:20 Uhr nach Unterberg zum „Zechergraben“ aus. Beim Eintreffen konnte jedoch keine starke Vermurung festgestellt werden. Lediglich die Brücke war nicht mehr befahrbar. Jedoch wurden sofort Sicherungsposten aufgestellt, die den Bach ständig beobachteten. Dies stellte sich als kluge Entscheidung heraus, da 10 Minuten nach dem Eintreffen eine Mure daher schoss. Die Brücke war nun komplett unterspült und der Durchlass unter der Brücke war zu. Glück im Unglück, denn bei der ersten Vermurung wurde dass ganze Material wieder aufgeschüttet und so ein Damm erzeugt. Ohne diesen Damm wäre dieses Mal wahrscheinlich noch mehr verwüstet worden. OFK Fritz Egger

Voll Motivation in die neue Wintersaison!
Am 4. August 2005 fand die Hauptversammlung der Aktionäre der Dorfgasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft statt. Der Vorstandsvorsitzende Ing. Rudolf Egger präsentierte den anwesenden Aktionären der Gesellschaft die erfreuliche Bilanz der letzten Wintersaison. Der Rieseneinsatz für die durchgeführten Investitionen in den Jahren 2001 und 2002 hat sich gelohnt. Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft hat sich durch diese Investitionen sehr positiv entwickelt. Von großer Wichtigkeit für diese gute Entwicklung war natürlich der Beitritt zu Ski amade und die gute Kooperation mit den Großarler Kollegen am gemeinsamen Schiberg. Höchst erfreulich der sehr rege Gästewechsel in Ski Amade! Mit Herrn Dir. Wolfgang Egger, Frau Gertraud Gerzer und Herrn Dir. Ing. Rudolf Egger hat unsere Skiregion Gastein/Großarltal drei starke Vorstandsvertreter in Ski Amade. Der Sommer bei den Dorfgasteiner Bergbahnen verläuft - trotz der schlechten Wetterverhältnisse - sehr zufriedenstellend. Bei den Veranstaltungen am Berg (Sonnenuntergangswanderungen, Volksmusikalische Almwanderung und die Sommernacht des Märchens am Berg) wurden sehr viele Gäste und Einheimische begrüßt. Ein Schmankerl zu Saisonende wird am letzten Sommerbetriebstag der Gipfelbahn - Fulseck angeboten. Am 30. Oktober 2005 findet ein großes Fest zum Sommerausklang am Fulseck statt. Auf der Sonnenterrasse über Dorfgastein, bei Hauserbauers Gipflstadl spielt die „Gratlspitzmusi“ zur Unterhaltung auf. Voll Motivation und mit einer Silbermedaille im Gepäck, startet Dorfgastein/Großarl am Samstag, 3. Dezember 2005 in die neue Wintersaison:

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• Dachstühle • Balkone • Holzhäuser • Innenausbau • Dachrenovierungen
gebiet während der ganzen Wintersaison sowie eine einzigartige, besonders urige Hüttenatmosphäre machen den Besuch der Schischaukel Dorfgastein - Großarltal noch erlebnisreicher. Ein ganz besonderer Dank ergeht an unsere vielen Gäste, welche aus Nah und Fern im Sommer als auch im Winter der Dorfgasteiner Bergbahnen AG die Treue halten. Bis 2. Oktober 2005 ist die Gipfelbahn-Fulseck noch täglich in Betrieb (außer bei ganz starkem Regen am Morgen). Vom 5. bis 30. Oktober 2005 ist die Bahn jeweils am Mittwoch, Samstag, Sonntag und Feiertag in Betrieb.

Wir gratulieren sehr herzlich
Die Schischaukel Dorfgastein - Großarltal war beim internationalen Skigebietetest vom Fachmagazin Seilbahn & Bus Tourismus in der letzten Wintersaison sehr erfolgreich. 220 Experten waren in Deutschland, der Schweiz, Italien und Österreich unterwegs, die Skigebiete zu testen. Dabei errang die Ski Amade Station „Schischaukel Dorfgastein - Großarltal“ die Silbermedaille in der Gesamtwertung. Darüber hinaus erreichte man in den Kategorien Pistenpflege - Präparierung Absperrung, Beschneiungsanlagen, beliebtestes Kassenteam, beliebteste Skihütte sowie Schischule des Jahres den ersten Platz. Das Ski- und Snowboardparadies im Herzen von Ski Amade punktete besonders mit Service und Komfort für die Kunden. Eine besondere Ehre wurde dem Vorstandsdirektor der Dorfgasteiner Bergbahnen AG zu Teil: Ing. Rudolf Egger wurde zum Seilbahner des Jahres gewählt. Der verdiente Seilbahnchef zeichnet ganz wesentlich für die gute Positionierung der Schischaukel als Berg-Eldorado im Salzburger Land verantwortlich. Heuer NEU! * ab der 1,5 Tageskarte werden die Skipässe auf Keycards ausgegeben. Die Schaffung behindertengerechten Einrichtungen. * Verbesserungen im Abfahrtsbereich und Erweiterung der Beschneiungsanlagen. Für den kommenden Winter sind die Dorfgasteiner Bergbahnen AG bestens gerüstet. Ein buntes Veranstaltungsprogramm im Skizum 50. Geburtstag Bgm. Rudi Trauner zum 80. Geburtstag Barbara Engl, Hildegard Egger, Friedrich Schernthaner zum 85. Geburtstag Luise Leuze zum 90. Geburtstag Margarethe Erlacher

Pfarrfest 2005
Bad Hofgastein Bereits zum 5. Mal fand heuer das schon zur Tradition gewordene Pfarrfest statt. Das Wetter präsentierte sich am

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Sonntag, 26. Juni 2005 schon vom frühen Morgen weg von seiner besten Seite. Viele engagierte Frauen und Männer waren in die Vorbereitungen eingebunden, und so stand einem gelungenen Fest nichts mehr im Wege! Den Frühschoppen umrahmte die „Trachtenmusikkapelle Bad Hofgastein“, am Nachmittag begeisterte das „Duo Harmonie“ die vielen Besucher. (Nicht nur) die Kinder wurden mit dem Bummelzug durch den Ort kutschiert. Für den Hunger gab es Gegrilltes mit selbst gemachten Salaten, und auf die „Süßen“ wartete eine Vielzahl an Kuchen, Torten und Krapfen! Beim Pfarrquiz konnten alle Einheimischen und Gäste ihr Wissen über die Pfarre unter Beweis stellen. Die Besten wurden mit tollen Preisen belohnt. Durch die großartige Mithilfe der zahlreichen freiwilligen Helfer, Sponsoren, Lieferanten und durch die vielen Besucher konnte ein Reinerlös von 4000 Euro erzielt werden. Der Erlös wird zur Kirchplatzsanierung und für soziale Zwecke verwendet! Martin Gruber, PGR

Voller Erfolg der Nacht der offenen Tür
Noch mehr Gäste als im vergangenen Jahr haben sich Ende August zur zweiten Nacht der offenen Tür im Gasteiner Heilstollen eingefunden. „Die regionale Bevölkerung ist unser wichtigster Werbeträger. Deshalb freut es uns besonders, dass so viele Gasteiner gekommen sind, um einmal in den Heilstollen einzufahren und mit uns ein Fest zu feiern“, so Geschäftsführer DI. Christoph Köstinger. Aber sogar von Salzburg und Linz sind Leute zur Nacht der offenen Tür angereist.

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10 Jahre Kulturverein Ladislaus
Auf Grund der Initiative von Vzbgm. Walter Wihart und Dr. Wolfgang Pohl wurde am 12. Oktober 1995 der Kulturverein Ladislaus gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten Elisabeth Pohl, Dr. Wolfang Pohl, Walter Wihart, Herbert Schaider, Peter Wimmer, Horst Wierer, Alfred Zechner, Maria Weber und Arch. Romedio Miller-Aichholz. Den Namen verdankt der Kulturverein einer Idee der Kulturpreisträgerin und Malerin Eva Koidl und der damals bereits bestehenden freundschaftlichen Verbindung zu Prälat Abt Mag. Matthäus Nimmervoll, Stift Lilienfeld, dem neunten Nachfolger des für die Entwicklung des Gasteinertales so bedeutenden Patriarchen Erzbischof Ladislaus von Pyrker.

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tung der Original-Stützen der ältesten Seilbahn Europas (am Weg zur Astenalm), Anbringung einer Info-Tafel am Imhofstollen in Sport-Gastein, Gadaunerermühle, Quellpark in Bad Gastein, Fahrplan für die Ortsgeschichte, Alter Wasserfallweg Bad Gastein (Wasserfallbrücke bis Bad Bruck) Spenden: Rieserbauer Dietfried Angerer ATS 50.000,00 für Luggaumühle Maierhofen, Unterstützer Abt Nimmervoll und Prof. Dobersberger. Anlässlich des 10-jährigen Bestandsjubiläums des Vereins findet am 29.09.2005 um 19.30 Uhr in der Raika Bad Hofgastein eine Vernissage statt. Ein Streifzug in Bildern und kurzen Berichten gibt einen Überblick über Erfolge und Misserfolge in dem Bestreben, dem Tal wertvolle Kulturgüter zu erhalten und diese ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Ziel und Aufgabe des Vereins
Die gemeinnützige und unpolitische Initiative ist als sinnvolle Ergänzung bestehender Institutionen und als keine Konkurrenz zu sehen. Die Erhaltung, Bewahrung und Archivierung von Kulturgütern, die Revitalisierung historisch wertvoller Bausubstanz im Gasteinertal gehört zu den vornehmlichen Hauptaufgaben des Vereins.

Neuer Lionspräsident: Fritz Zettinig
Im Rahmen einer festlichen Feier im Hotel Römerhof in Dorfgastein wechselte kürzlich der LC Gastein seine Führung. Heinrich Hofer als Past-Präsident gab mit einem Jahresrückblick die Präsidentschaft an Fritz Zettinig ab, der die Aktivitäten seines Clubjahres vorstellte. Kultureller Höhepunkt war zweifelsohne das alljährliche Konzert am 15. August 2005 im Kursaal von Bad Hofgastein, diesmal unter dem Motto „Wien - New York“, Operetten- und Musicalmelodien. Der LC Gastein besteht derzeit aus 30 Mitgliedern. Die Gasteiner Lions sehen ihre Aufgabe vor allem darin, unschuldig in Not geratenen Menschen im Tal schnell und unbürokratisch zu helfen und unterstützen die Erhaltung alten Kulturgutes und kultureller Bild: Annelies Zettinig Einrichtungen der Region.

Erfolge in 10 Jahren:
Gedenktafel Menzel am Ferner-Haus. Menzelpromenade (Achenweg Richtung Bahnhof), Gemeindearchiv Übersiedlung vom Pfarrhof in die RAIKA später ins Haus Lackner, Waschküche Schörghofer, Restaurierung einer alten Ortstafel in Gadaunern und Backofen Remsach, neue Eindeckung mit Schindeln, Objekt Bräumoser - Tafel am Bräumoserhaus, Objekt Schinder-Häusl, Projekt Ullmann-Gut (seit 01.01.2005 unter Denkmalschutz), Kulturpreis der Gemeinde Bad Gastein für Ullmannlehen, Auflage eines Kalenders (Jahreszeiten in Gastein), Pyrkerjahr, Pyrkerfest und Ausstellung 8/97 – 10.01./98, Rauchbergmühle, Patschgkreuz in Badbruck, Dorfplatz in Gadaunern, Unterstützung der Restaurierung der Kirchengräber, Pfarrhof Böckstein, Ankauf Mölltal-Mühle als Basis für die Erweiterung des Mühlenensembles am Rauchberg, Kalkbrennofen u. Marmorbruch beim Daimlinggut wird beschriftet, Projekt Präauermühle (neues Mühlrad), Geschenk an Stift Lilienfeld zur 800-Jahrfeier, Barocker Christus für das Schinderhaus wurde gekauft, Teilnahme an der „langen Nacht der Museen“, seit 2001 jährl. Beteiligung am Bauernherbst, Stein mit Goldader vor dem Kirchenportal, Zott-Kapelle beschriftet, Alte Bücher (Bademeisterdienstordnung v. 1833) angekauft. Ab Herbst 1999 große Hilfe von Michael Lindebner, der ab 2000 die Betreuung der Technischen Sammlung Sammlung Hns Breyer übernimmt.

In Angriff genommene Projekte:
Hieronimushaus Überdachung der restl. Bausubstanz, BeschrifIm Bild links Fritz Zettinig, rechts Heinrich Hofer

Galerie Greyer
Gemälde alter und neuer Meister Antiquitäten – Grafik Große Auswahl an Gasteiner Stichen
A-5640 Bad Gastein, Bismarkstraße 14, bei der Kath. Kirche Mobil 0 6 6 4 / 3 2 1 1 7 1 4 – e-mail: margita_greyer@yahoo.de Atelier: Hirschenweg 4 – Tel. u. Fax 0 6 4 3 4 / 2 6 5 2

WEIHNACHTSAUSSTELLUNG
27. Nov. 2005 – 08. Jän. 2006

Vernissage: 27. Nov. 2005, 16.00 Uhr Künstlerin: Katica Kulis

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Gasteiner

Rundschau
Impressum:
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: ÖVP-Ortsgruppe Bad Hofgastein. Chefredaktion und für den Inhalt verantwortlich: Walter Wihart, alle 5630 Bad Hofgastein. Redaktion Dorfgastein: Karl Harlander, Dorfgastein 50, 5632 Dorfgastein, Tel. 06433/377 Anzeigenverwaltung: Gasteiner Rundschau, 5630 Bad Hofgastein, Bürgerbergweg 17, Tel.: 06432 /8091 Fax: 06432/85125. Dorfgastein: Karl Harlander, Dorfgastein 50, 5632 Dorfgastein, Druck: "Die Druckerei", Peter Likar, Siedlung 41, 5620 Schwarzach, Tel.: 06415 / 6561 Internet: www.gasteiner-rundschau.com E-mail: info@gasteiner-rundschau.com

Bauherrenmappe
Angele Zobl, Initiative Handwerk, überreicht Gerhard Gruber, Leiter der Finanzierungsabteilung der Raiffeisenbank Gastein eine druckfrische Bauherrenmappe.
Foto: Hermann Profunser

Neugründung der Gruppe für Alkoholbetroffene und deren Angehörige in Bad Hofgastein
Bad Hofgastein Ab Montag, den 12. September trifft sich die Gruppe für Alkoholbetroffene und Angehörige in Bad Hofgastein wieder regelmäßig jeden zweiten und letzten Montag im Monat um 18.30 Uhr am Höhenweg 10 (gegenüber Gärtnerei Röck). Die Gruppe wurde lange Zeit von Pastor Schwarz über das Blaue Kreuz betreut. Nach dessen Pensionierung führten Gruppenmitglieder die Treffen noch einige Zeit weiter. Seit gut einem halben Jahr sind keine Gruppentreffen mehr zustande gekommen. Auf Initiative des Netzwerkes zur Bewältigung von Lebenskrisen in Bad Hofgastein konnte nun die Psychologin Mag. Michaela Schernthanner gewonnen werden, die Gruppe weiterzuführen. Zu den Treffen sind zum einen Personen eingeladen, die Probleme im Umgang mit Alkohol haben, zum anderen ehemalige Alkoholiker, die Tipps zur Vorbeugung von Rückfällen brauchen, sowie Angehörige von Alkoholikern. Die Gruppenabende dienen zum anonymen und ungezwungenen Austausch in offener Atmosphäre unter psychologischer Leitung. Informationen und Anmeldung: Mag. Michaela Schernthanner. Tel.: 0650/5620 269

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Gasteiner
Musikalischer Leckerbissen in der Alpen Therme Gastein

Rundschau

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10 Jahre Kurkapellmeister
Bad Hofgastein Am Mo., 5. Sept. 2005 feierte Hr. Ladislav Orgovan sein 10-jähriges Jubiläum als Kurkapellmeister und wurde dabei im Rahmen eines Galakonzertes von der Marktgemeinde sowie von der Kurverwaltung, KD Hubert Nöckler, ausgezeichnet. An diesem Abend wurde auch die neue Musik-CD „Klänge aus dem Gasteinertal“ des Kurorchesters Bad Hofgastein vorgestellt, die um 19,90 ˛ in der Kurverwaltung erhältlich ist und sich als Gastgeschenk für vielerlei Anlässe bestens eignet. Sponsoren dieses neuen Tonträgers waren dankenswerterweise die Gasteiner Bergbahnen AG und die Raiffeisenbank Bad Hofgastein. Dem Vorstandsmitglied Mag. F. Schafflinger und Dir. Wimmesberger wurde ein Erstexemplar überreicht.

Dämmerschoppen mit Franz Posch und den Innbrügglern
Ein musikalischer Leckerbissen erwartete Freunde der Tanzlmusik am 12. August in der Alpen Therme Gastein: Franz Posch und die Innbrüggler spielten bei einem Dämmerschoppen auf. Tanzlmusik so frisch und lebendig wie möglich zu spielen und dabei viel Raum für Improvisation zu lassen - das ist der unverkennbare und beliebte Stil der Innbrüggler. Es gab kein Stück, das zwei Mal gleich gespielt wurde - und das macht den Reiz dieser Musikerfreundschaft aus. Franz Posch hatte 1991 seine engsten Musikantenfreunde zu einer CD-Produktion versammelt. Auftritte der Innbrüggler haben Seltenheitswert, weil die Musiker bei anderen Engagements beschäftigt sind. Im vergangenen Jahr hat Posch seine Freunde erneut zur Aufnahme einer CD eingeladen - mit dem aktuellen Programm sind die Musiker in der Alpen Therme in Bad Hofgastein zu hören. Die Musiker: Franz Posch (Flügelhorn, Trompete), Bernhard Schafferer (Flügelhorn), Harald Kobler (Posaune), Georg Nofl (Basstuba und Bassgeige), Hannes Höpperger (Harfe), Stefan Peer (Steir. Harmonika).

Wir suchen für die Wintersaison

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Gasteiner

Rundschau

Gasteiner Zuchterfolge
Der Rinderzuchtverband Gastein nahm mit einer kleinen aber sehr erfolgreichen Kollektion an der Verbandsschau Anfang Mai in Maishofen teil. Insgesamt wurden vier Fleckvieh- und zwei Holstein- Kühe ausgestellt. Beide Holstein (Schwarzbunte) Kühe stammen aus dem Zuchtbetrieb Schwaiger Matthias, Zittrauer und belegten in einer sehr großen mit Spitzenkühen (Gesamtsiegerin) bespickten Gruppe die Plätze sechs und sieben. Beide verkörpern die typische Holsteinkuh, großrahmig, feiner Knochenbau, exzellente Euter und Jahresleistung von fast 10000 kg Milch. Beim Fleckvieh stellte Höhenwarter Josef, Grabnerhof, eine Jungkuh aus, welche sich sehr milchbetont (100 Tage Leistung über 3000 kg Milch) präsentierte und schlussendlich in einer sehr großen Gruppe den 8. Rang belegte. Weiters wurden zwei FleckviehAltkühe, eine von Scheiblbrandner Josef, Stubner, und eine von Wallner Hans Jörg, Broi, ausgestellt. Beide Kühe sind bei bester Gesundheit (zum 7. Kalb trächtig), haben noch immer hochansitzende Euter bei einer gemeinsamen Lebensleistung von bereits über 100000 kg Milch. Dies schlug sich auch im Ergebnis mit Platz 1 für Senta vom Stubnerbauer und Platz 3 für Gudrun vom Broibauern nieder. Die Krönung aus Gasteiner Sicht war sicherlich die Kuh Dora vom Scheiblbrandner Josef, welche zuerst Gruppensiegerin und später Gesamtsiegerin beim Fleckvieh wurde und somit zurzeit Salzburgs schönste Fleckviehkuh ist. Zu diesen Erfolgen können wir seitens der Gasteiner Rundschau nur sehr herzlich gratulieren und weiterhin viel Freude und züchterisches Glück wünschen. Herbert Rudigier

Kuh Gudrun vom Wallner Hans Jörg

Kuh Dora vom Scheiblbrandner Josef

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Kuh Lena vom Höhenwarter Josef

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ELEKTROUNTERNEHMEN

Rundschau

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Rad-Kriterium 2005
Bad Hofgastein Bereits zum 6. Mal wurde heuer am 3. August vom Salzburger Landesrad-Sportverband im Ortszentrum von Bad Hofgastein ein Kriterium mit vielen Profis aus dem In- und Ausland veranstaltet. Star der Veranstaltung war der Österreicher Bernhard Eisel, der in dieser Saison bereits mehrere große Siege und 3 Top-Platzierungen bei der Tour de France erzielte und hier bei uns beim 40 Runden-Rennen mit einem Schnitt von 40 km/h den guten 3. Rang erreichte. Sieger: Peter Pichler, AUT, 2. Stefan Kink, GER Ein besonderer Dank gilt den Mitveranstaltern, der Marktgemeinde und Kurverwaltung Bad Hofgastein, sowie den vielen Helfern von der Freiwilligen Feuerwehr und vom Wintersportverein für die ausgezeichnete Gesamtorganisation!

Podestplatz für Jungplattenwerfer
Bad Hofgastein Am 17. 08. veranstaltete der PWV Bad-Hofgastein den 3. Durchgang zur diesjährigen Jugendlandesmeisterschaft. Die Jungplattenwerfer des PWV erreichten den 2. Tagesrang und schoben sich in der Gesamtwertung auf Rang 3 vor. Der Landesmeistertitel ging an Taxenbach vor Saalfelden-Biberg. Im Gloadbewerb (Einzelbewerb) plazierte sich Sendlhofer Michael jun. an 3. Stelle. Der Obmann des PWV bedankt sich bei allen Betreuern und freut sich ganz besonders, daß neben den Senioren auch die Jugend des PWV sehr erfolgreich ist.

Es gefällt uns nicht, ...
dass die Gasteiner Gemeinden Bad Hofgastein und Bad Gastein nicht mehr Start- und Zielorte der Österrechischen Radrundfahrt sind. Im Bild vlnr: Lackner Wolfgang; Obmann Rudigier Herbert; Irnberger Michael; Prantner Rupert; Kurz Mathias; Sendlhofer Michael jun. und Landesobmann Altenberger Hans.

DORFGASTEINER BERGBAHNEN AG 5632 Dorfgastein 109, Tel. 06433-7223, Info: 06433/7666, e-mail: office@dorfgastein-bb.at
ERLEBNISREICHES DORFGASTEIN 870–2.033 m
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Mit der Panoramaseilbahn „Gipfelbahn-Fulseck“ auf 2.033 m Seehöhe! Ausgangspunkt für herrliche Wanderungen! Schönes Fluggebiet für Drachenflieger und Paragleiter mit eigenen Landewiesen Für Mountainbiker: Radtransport bis zur Mittelstation Brandlalm Öffnungszeiten: vom 5.10. bis 30.10.2005 jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag! (ACHTUNG: Bei starkem Regen am Morgen kein fahrplanmäßiger Betrieb!)

Voll Motivation und mit einer Silbermedaille im Gepäck startet Dorfgastein/Großarl am Samstag, 3. Dezember 2005 in die neue Wintersaison. Die Schischaukel Dorfgastein - Großarltal war beim internationalen Schigebietetest vom Fachmagazin Seilbahn & Bus sehr erfolgreich. Die Ski Amadé Station errang in der Gesamtwertung die „Silbermedaille“! Darüber hinaus erreichte man in den Kategorien Pistenpflege - Präparierung - Absperrung, Beschneiungsanlagen, beliebtestes Kassenteam, beliebteste Skihütte sowie Schischule des Jahres den ersten Platz. Das Ski- und Snowboardparadies im Herzen von Ski Amadé punktete besonders mit Service und Komfort für die Kunden.

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