Rechenschaftsbericht der Juso AG by peirongw

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									Rechenschaftsbericht der Juso AG Bergisch Gladbach
Struktur

Vorstand
Der Vorstand der Juso AG wurde zuletzt am 04. März 2006 gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender: Stellv. Vorsitzender: Stellv. Vorsitzender: Beisitzer: Kooptierte Mitglieder Geschäftsführer: Schulpolitischer Sprecher: Beisitzer Beisitzer Beisitzer Beisitzer Geborene Mitglieder: Mitglied Juso UBV Mitglied Juso UBV Marcel Kreutz Nils Pütz Christian Krekel (zurückgetreten am 31.12.07) Lasse Pütz Tim Schneeloch Florian Bennewitz Mael Held Angela Krumpholz Christian Thelen Moritz Schmitz Annika Schneeloch Sarah Röser

Stadt- und Kreistagsfraktion
Seit der Kommunalwahl 2004 ist die Juso AG mit Lasse Pütz im Stadtrat vertreten. Seit 2007 verstärken mit Tim Schneeloch (AK SozA), Florian Bennewitz (AK BKSS) und Marcel Kreutz (AAB) drei weitere Jusos die Stadtratsfraktion als sachkundige Bürger. In die Kreistagsfraktion wurden Anfang 2008 Annika Schneeloch und Lasse Pütz als stellv. Sachkundige Bürger gewählt.

Juso UB
Seit der Neuwahl des Juso Unterbezirksvorstandes am 15.03.08 ist die Gladbacher Juso AG mit Annika Schneeloch, Sarah Röser, Florian Bennewitz, Tim Schneeloch, Lasse Pütz und Marcel Kreutz (stellv. Vorsitzender) zahlreich im UBV vertreten.

Juso Landesverband
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Juso Unterbezirks wurde mit Lasse Pütz ein Gladbacher Juso einstimmig als Kandidat der Jusos Rhein Berg für den Landesvorstand nominiert. Der Juso Landesvorsitzende zeigte sich bei 1

seinem Besuch sehr erfreut über das Engagement des Juso UB auf Landesebene, welches vor allem aus Bergisch Gladbach kam. Arbeitsprogramm Aktionen Am 1. Mai 2007 organisierte die Juso AG einen Aktions- Info Stand im Rahmen der Demonstration des DGB am KonradAdenauer- Platz. Thema war die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 7,50Euro. Die Jusos verteilten neben Infomaterial des Juso Bundesverbandes, der SPD und des DGB auch Unterschriftenlisten. Alle die sich dort eintrugen und mit ihrer Stimme die Forderung nach einem Mindestlohn unterstützten, hatten die Gelegenheit ein Foto von sich machen zu lassen, welches auf einer Pinnwand zusammen mit vielen anderen aufgehängt wurde. Der Jusostand war so der mit Abstand meistfrequentierte Stand der Großdemonstration. Im Rahmen des alljährlichen politischen Sommerlochs schickte der Gladbacher Stadtverband der Jugendorganisation der Union an den SPD Ortsverein einen Musterbrief des Landesverbandes zum Thema „Rot- rote Gefahr“ verbunden mit der Frage ob die Gladbacher SPD mit der Linken 2009 koalieren würde. Die Jusos antworteten darauf in einem Brief mit einer großen Ladung Humor und legten zu dem Brief noch eine Sandkastenschüppe, auf dass die jungen Konservativen in Zukunft bessere Themen ausbuddeln mögen. Am 07.09.07 nahmen die Jusos wie jedes Jahr am Stadtlauf in Bergisch Gladbach Teil. In roten Juso Shirts und mit den beiden großen Juso Fahnen in der Hand liefen 7 Jungsozialisten die Strecke ohne Probleme, stets angefeuert von weiteren Jusos am Wegesrand und dem Publikum, welches bei besten Wetter in guter Stimmung war, sodass die Aktion ein großer Erfolg wurde. Am 30. 09. 07 sorgten 7 gut gelaunte Jusos für Aufsehen, als sie den Refrather Treff des DRK aufsuchten. Grund für den Besuch war die Blutspendeaktion des DRK, auf welche die Jusos aufmerksam wurden, als der Blutspendedienst West im Sommer Alarm gab, dass viel zu wenige Blutkonserven in den Krankenhäusern verfügbar seien. Die Helferinnen des DRK waren sichtlich erstaunt so viele junge Leute auf einmal bei der Blutspende anzutreffen. Bei sehr guter Versorgung und Beratung rund ums Thema Blutspenden kamen insgesamt 3,5 Liter Jusoblut für den guten Zweck zusammen. Die Jusos kündigten an auch weiterhin regelmäßig zur Blutspende zu kommen. Die anschließende Pressemitteilung fand in allen regionalen Zeitungen positive Resonanz. Ende September sorgte eine Initiative der Landesregierung für eine große öffentliche Debatte. Der Vorschlag man könne die verkürzte Schulzeit z.T. damit kompensieren, dass man den Samstag verstärkt für Unterricht nutze, stieß bei weiten teilen der Bevölkerung auf Unverständnis. Die Jusos starteten daraufhin eine Blitzkampagne mit dem Titel „Keine Lust auf Samstagsschule?“. Dazu verteilten die Jusos vor den Schulen und in der Bensberger Fußgängerzone Flyer, welche die Kinder & Jugendlichen auf das 2

Thema aufmerksam machen sollte und so kamen einige Diskussionen zustande, in der die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler die Initiative der Landesregierung verurteilte. In der Presse fand die Juso Initiative ebenfalls Resonanz. Am 22. Februar 2008 fand eine von der Juso AG initiierte und vom SPD Ortsvereinsvorstand mitgetragene Demonstration gegen einen Aufmarsch von Mitgliedern der rechtsextremen Gruppierung „Pro NRW“ in MoitzfeldEhrenfeld statt. In der sehr kurzfristig geplant und durchgeführten Aktion kamen insgesamt knapp 60 Bürgerinnen und Bürger (bei ungefähr 10 Demonstranten von „Pro NRW“ und ca. 50 Polizisten) um Flagge gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit zu zeigen. Ein eigens eingerichteter Shuttleservice vom Bensberger Busbahnhof sorgte dafür, dass niemand gehindert wurde an der Demo teilzunehmen. Mit 100 Trillerpfeifen und 50 Fanratschen wurde so viel Lärm gemacht, dass die Gegenseite sich nicht sonderlich viel Gehör verschaffen konnte. Alles in allem verlief die Demonstration sehr friedlich und erfolgreich für SPD und Jusos. Als Ergebnis der Demonstration wurde auf Unterbezirksebene ein AK Gegen rechts eingerichtet, der als Aufgabe vor allem die Beobachtung und Bekämpfung rechter Gruppierungen hat, die sich verstärkt in unserer Region zusammenrotten. Auch in dem seit 2003 bestehenden Verbund der Juso UB Düsseldorf, Mettmann, Solingen, Rhein Berg, kurz Regio Bergisches Land hat die Aktion für Aufsehen gesorgt sodass man jetzt als Ergebnis stärker die UB vernetzen will um im Falle solcher Demonstrationen wie die Juso AG sie veranstaltet hat, möglichst schnell viele GenossInnen dorthin zu bekommen. Am 27. Februar 2008 veranstalteten die Jusos im Jugendkulturhaus der AWO „UFO“ eine Podiumsdiskussion mit dem Nahost Experten der SPD Bundestagsfraktion Dr. Rolf Mützenich. Im Vorfeld der Veranstaltung verteilten die Jusos Flyer um vor allem Jugendliche auf das Thema „Die Bundeswehr in Afghanistan – Sinn oder Unsinn?“ aufmerksam zu machen. In Kooperation mit dem UFO wurde vor allem mediale Unterstützung genutzt um der Diskussion Schwung zu verleihen, die zahlreichen Fragen an den Experten zeigten, dass der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan für viele Fragen sorgt und Rolf Mützenich machte in seinen Antworten auch deutlich, dass der Einsatz besser kommuniziert werden muss. Er dankte den Jusos für die Einladung und lud den Parteinachwuchs im Gegenzug kommendes Jahr nach Berlin ein. Mit dem UFO vereinbarte man nach der Veranstaltung öfter miteinander zu arbeiten, da das UFO einen Auftrag zur politischen Bildung hat und sich als Veranstaltungsort für Jusos – aber auch für die SPDhervorragend eignet. Auch einige Oberstufenlehrer meldeten nach der Veranstaltung Interesse an, mit ihren Kursen in Zukunft solche Veranstaltungen im Rahmen des Unterrichtes mit vorzubereiten und daran teilzunehmen. Anfang März sorgte die Umsetzung des neu eingerichteten Abiturs nach 8 statt bisher 9 Jahren für Diskussion. Grund war, dass viele Eltern sich beschwerten, der Leistungsdruck für die Schülerinnen und Schüler nehme zu, da der Unterrichtsstoff der bisher in 9 Jahren unterrichtet wurde, jetzt in 8 Jahren beigebracht werden muss. Ein Effekt dieser Änderung war u.a. dass der Unterricht sich immer mehr in den Nachmittag zieht. Das hat zur Folge, dass SchülerInnen teilweise bis 15 Uhr in der Schule sitzen ohne eine warme Mahlzeit zu bekommen. Die Jusos Bergisch Gladbach haben daraufhin deutliche Verbesserung beim Abitur nach 8 Jahren gefordert, z.b. dass alle weiterführenden Schulen zu Ganztagsschulen ausgebaut werden um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Seit Ende März ist die Juso AG wieder mit einer eigenen Homepage im www vertreten. Unter http://www.jusos-gl.de kann man sich Infos rund um die Gladbacher Jusos holen. Dort sind die aktuellen Termindaten der Jugendorganisation, eine Vorstellung der aktiven Jusos, inhatliche 3

Positionen, Umfragen, Bilder von Aktionen u.v.m. zu sehen. Innerhalb der ersten drei Tage besuchten über 1000 User die Seite. Die Umsetzung erfolgte mit Unterstützung der Websozis

Gez. Marcel Kreutz, Vorsitzender

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