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Wirtschaftsaftssysteme und ffent

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					Wirtschaftssysteme und öffentliche Finanzen am Beispiel Afrikas II

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Dr. Paul Marschall Ernst-Moritz-ArndtUniversität Greifswald Tel.: (03834) 86-24 15 Fax: (03834) 85-24 75 E-Mail: paul.marschall @uni-greifswald.de

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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika

2.1

Bezugsgrößen

2.1.1 Ausgewählte Facetten

Quelle: IMF 2008
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen
2.1.1 Ausgewählte Ausgewä Facetten

Reales BIP-Wachstum pro Kopf in SSA (in %)

Quelle: IMF 2008
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen
2.1.1 Ausgewählte Ausgewä Facetten

BIP pro Kopf im internationalen Vergleich

Quelle: IMF 2008.
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen
2.1.1 Ausgewählte Ausgewä Facetten

Lebenserwartung zum Geburtszeitpunkt, ausgewählte Regionen, 1959-1955 bis 2005-2010

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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen
2.1.1 Ausgewählte Ausgewä Facetten

Auslandische Direktinvestionen in SSA

Quelle: IMF 2008.
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen
2.1.1 Ausgewählte Ausgewä Facetten

Weltweite Armut

Quelle: Commission for Africa 2005
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen
2.1.1 Ausgewählte Ausgewä Facetten

Wirtschaftsstruktur • • • • • • • Heterogenität SSA traditioneller vs. moderner Sektor informeller Sektor Mängel Infrastruktur Korruption und Schattenwirtschaft Structural Adjustment Privatisierung von Staatsbetrieben

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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.1 Bezugsgrößen

2.1.2 Finanzwissenschaftliche Aspekte
a) Einnahmen • • fehlende Balance zwischen Einnahmenund Ausgabenseite Nur wenige Staaten verfügen sowohl ökonomisch als auch politisch über erforderliches Besteuerungspotenzial Veränderung Steuerstruktur: Reduktion Handelsbesteuerung; Anstieg MwSt; geringe Rolle EkSt „hard-to-tax“: Erfassung des informellen Sektors: Nationalstaat vs. Kommune Polarisierung innerhalb Bevölkerung
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2.1 Bezugsgrößen
2.1.2 Finanzwissenschaftliche Aspekte

b) Ausgaben • • • • • unzureichende Prioritätensetzung Budgets auf „ad-hoc“-Basis Reformprojekte: Verbesserung Budgetierung und Planung? Pro-Poor-Growth? Staatliche Umverteilung mittels Gesundheits- und Bildungsausgaben Ausgabeninzidenz good governance möglich?

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2.1 Bezugsgrößen
2.1.2 Finanzwissenschaftliche Aspekte

c) Verschuldung und Auslandshilfe • • • • • • • Schuldenkrise Bestreben Haushaltskonsolidierung mittels SAP zu erreichen Konditionalitäten HIPC-Initiative Schuldentragfähigkeit? Starke Abhängigkeit von Auslandshilfe Effizienz und Effektivität von Unterstützungszahlungen

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2.1 Bezugsgrößen
2.1.2 Finanzwissenschaftliche Aspekte

d) Neue Politische Ökonomie • • • • • Akteure eigennutzorientiert Ziel: Machterhalt Regierung Förderung von Klientel Begrenzte Kontrolle durch Wähler Interessen Global Players (Internationale Bürokratie, NGOs)

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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika

2.2
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Globale Kontextfaktoren

2.2.1 Millenniumsziele
Verabschiedung der Millenniumserklärung durch 189 Mitgliedsstaaten am 8.9.2000: Katalog grundsätzlicher, verpflichtender Zielsetzungen für alle UN-Mitgliedstaaten 8 Oberziele (MDG) mit insgesamt 18 quantifizierbaren Zielen, welche anhand von 48 Indikatoren gemessen werden Aufnahme der Ziele in Aktionsplan auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg Millennium-Projekt: Implementierung (J. Sachs) im Rahmen Millennium+5-Gipfel in New York Fortschritts- und Umsetzungsanalyse
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.1 Millenniumsziele

• Senkung der Zahl der Menschen, die von < 1 $/ Tag leben, um die Hälfte • Senkung des Anteils der Menschen, die unter Hunger leiden um die Hälfte • Alle Jungen und Mädchen sollen eine vollständige Grundschulausbildung erhalten. • Beseitigung jeder unterschiedlichen Behandlung der Geschlechter in der Grund- und Mittelschulausbildung bis 2005 und auf allen Ausbildungsstufen bis 2015 • Senkung der Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren um zwei Drittel

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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.1 Millenniumsziele

• Senkung der Müttersterblichkeit um drei Viertel

• Ausbreitung von HIV/Aids soll zum Stillstand gebracht und zum Rückzug gezwungen werden. • Ausbruch von Malaria und anderen schwere Krankheiten soll unterbunden und ihr Auftreten zum Rückzug gezwungen werden • Übernahme der Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in nationale Politik • Verlust von Umweltressourcen soll Einhalt geboten werden • Senkung der Zahl der Menschen, die über keinen nachhaltigen Zugang zu unbelastetem Trinkwasser verfügen um die Hälfte • Verbesserung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.1 Millenniumsziele

• Weiterer Ausbau eines offenen Handels- und Finanzsystem, das auf festen Regeln beruht, vorhersehbar ist und nicht diskriminierend wirkt • Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der am wenigsten entwickelten Länder • Umfassende und wirksame Begegnung der Schuldenprobleme der Entwicklungsländer mit niedrigem und mittlerem Einkommen durch Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene umfassend und wirksam, damit ihre Schulden auf lange Sicht tragbar werden

Mit vereinten Kräften will die internationale Gemeinschaft die 8 Ziele bis zum Jahr 2015 erreichen UN Millennium Project: http://www.unmillenniumproject.org
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.1 Millenniumsziele

Commission for Africa • Breites Spektrum von Aktivitäten im Kontext des Millennium+5-Gipfels (Berichte zu MDGs, Reforum UNO, Verbesserung globaler Wirtschaftskooperationen) besondere Bedeutung der von Tony Blair ins Leben gerufenen Commission for Africa – aufgrund Diskussion um Mobilisierung neuer Finanzmittel für Afrika Bericht Our Common Interest wurde im März 2005 vorgelegt und verstärkt vor allem britische Initiativen, bspw. Vorschlag einer International Finance Facility und eine konsequentere Entschuldung Afrikas.

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Homepage: http://www.commissionforafrica.org
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Teil I: Einführung 2. Subsahara-Afrika
2.2 Globale Kontextfaktoren

2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf
Maßgebliche Todesursachen in SSA, 2001
Disease % of total deaths

1 2 3 4 5 6 7 8 9

HIV/AIDS Malaria Lower respiratory infections Diarrheal diseases Perinatal conditions Measles Cerebrovascular disease Ischemic heart disease Tuberculosis
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19,0 10,1 10,0 6,6 5,3 4,1 3,3 3,2 2,9 1,8
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10 Road traffic accidents
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2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf

Bedeutung von Infektionskrankheiten

% der Todesfälle aufgrund von Krankheiten nach Region

100%

Mortalität in Verbindung mit Infektionskrankheiten, 2002
90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0%
al l Tu be rk ul os e A te m w eg e S D ur ch f IV /A al ar ia as er n M ID

Afrika Europa

H

Amerika Östl. Mittelmeer

M

Südostasien Westpazifik

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2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf

a) Malaria • regional verbreitete Krankheit: von den 150 Staaten mit einer Bevölkerung > 1 Million sind 49 (29%) stark von Malaria betroffen – davon 35 in Afrika > als ein Drittel der am schwersten von Malaria betroffenen Staaten (11 von 29) hatte zwischen 1965 und 1990 negatives Wachstum zu verzeichnen Malaria und Armut stehen in enger Verbindung zueinander: „malariafreie“ Zonen im „reichen“ Norden und Süden des Kontinents Messung Malariabetroffenheit durch Inzidenz (Neuerkrankungen) klinischer Malariavorfälle verursacht durch beliebige Spezies
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2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf

Malaria Inzidenz 2004

Quelle: World Health Organization 2005
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2.2 Globale Kontextfaktoren
2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf

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im Unterschied zu anderen Krankheiten die von unzureichenden Lebensbedingungen abhängen (Durchfall, TB, Schistosomiasis) keine primäre Folge von Armut, sondern vorrangig von Klima und Ökologie bestimmt Gallup und Sachs (2001): „penalty for being tropical“, d. h. kann von sonstigen SSA-Problemen getrennt werden Malaria konnte bislang lediglich in nichttropischen Regionen beseitigt werden Beseitigung der Problematik durch Verfügbarkeit von Anti-Malaria-Mittel, die richtig und ohne latente finanzielle Beschränkungen angewandt werden ist grundsätzlich weltweit möglich – Ausnahme: afrikanische Tropen
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2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf

b) HIV/ Aids • • weltweit ca. 17,3 Mio. Menschen betroffen; davon ¾ in SSA hohe Variation HIV Prävalenz afrikaweit bei Erwachsenen von < 1% (Mauretanien) bis nahezu 40% (Botsuana, Swaziland) HIV-Prävalenz > 20%: Lesotho, Namibia, Südafrika, Swaziland, Sambia, Simbabwe HIV-Prävalenz > 10%: Burkina Faso, Kamerun, Zentralfrik. Republik, Kenia, Malawi, Mosambik Problem: schwere ökonomische Schäden für afrikanische Staaten, da Menschen im produktivsten Lebensalter davon betroffen sind

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HIV Ansteckung weltweit 2007

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Ökonomische Folgen von HIV/ Aids (1) • Arbeitsangebot - Verlust an jungen Menschen im produktivsten Lebensalter vermindert wirtschaftlichen Gesamtoutput - hohe Betroffenheit der Elite Kosten - direkte Kosten schließen medizinische Pflege, Medikamente und Ausgaben für Bestattungen mit ein - Indirekte Kosten schließen Zeitverlust aufgrund von Krankheit, Anwerbungsund Einarbeitungskosten von neuen Arbeitskräften mit ein - werden Kosten mittels Ersparnisse finanziert führt Investitionsrückgang zu signifikantem Wachstumsverlust
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Ökonomische Folgen von HIV/ Aids (2) • Bsp.: Landwirtschaftlicher Produktionsverlust aufgrund von Aids in Simbabwe
Ertrag Mais Baumwolle Gemüse Erdnüsse Vieh Verlust an Output 61 % 47 % 49 % 37 % 29 %

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Betroffenheit Gesundheitswesen - Nachfrage med. Leistungen - Med. Betreuung von Aids-Patienten ist teurer als andere Krankheiten Folgen Bildungswesen
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c) Naturkatastrophen

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Naturkatastrophen Afrika 1970 - 2003

Quelle: EM-DAT: OFDA/CRED International Disaster Database
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häufig Dürre in vielen SSA-Staaten mit verheerenden Folgen für Menschen und und VWen El Niňo - 60% SSA betroffen, - 30% SSA extrem gefährdet früher nur als Problem für Agrarsektor angesehen, nun als Phänomen von allgemeiner ökonomischer Bedeutung erkannt produktive Fähigkeiten „Angebotsschock“ Naturkatastrophen als volkswirtschaftliches Phänomen - welche Regionen/ Sektoren sind davon betroffen? - Beziehungen zwischen den Sektoren? - Vor- und Rückkopplungen - Multiplikatoreffekte?
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2.2.2 Konkreter Handlungsbedarf

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Entwicklungsgrad von Volkswirtschaften - einfache VWen mit geringer intersektoraler Verknüpfung Bedeutung des Agrarsektors - mittlere VWen mit starker Verknüpfung Multiplikatoreffekte – Diffusion - komplexe VWen relativ „einfache“ Absorption Wie entwickelt ist das Finanzsystem innerhalb des Staates? Welchen Beitrag kann der Staat leisten? Naturkatastrophen auf der globalen Agenda: World Conference in Disaster Reduction 2005 in Kobe
http://www.unisdr.org/wcdr/

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Verbindung zu „expliziten“ Millenniumszielen Ärmste sind von Naturkatastrophen am stärksten betroffen (Ziel 1) Bildung erforderlich für Katastrophenvorsorge (Ziel 2) Mangelnde politische Teilhabe von Frauen, Know-how wird für „nachhaltige Entwicklung“ nicht genutzt (Ziel 3) Starke Verbindung zu Bereich Krankheiten (Ziele 4-6) Nachhaltige Umwelt (Ziel 7) direkte Verbindung

globale Partnerschaft kann bspw. Katastrophenprävention stärken (Ziel 8)

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