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Bilanz Ank黱digungen

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									12 monatliche Ausgaben + Sonderberichte und Extra-Ausgaben

Eine Publikation von R. Prechters Elliott Wave International ISSN 1611-759X

Ausgabe 01 / Januar 2008 (Stand der Informationen: 01. Januar 2008)

WELLENSITUATION DES DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE (DJIA): ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Wellengrad Großer Superzyklus Superzyklus Zyklus Primärwelle Intermediärwelle Beginn 14. Jan. 2000 14. Jan. 2000 17. Juli 2007 17. Juli 2007 17. Juli 2007 Wellen-Nr. ((IV)) (a) c Œ (1) derzeitige Richtung abwärts abwärts abwärts abwärts abwärts hat Bedeutung für Überleben der USA konjunkturelles Umfeld institutionelle Anleger Privatanleger institutionelle Trader optimale Strategie Kapital sichern Depression bahnt sich an Bargeld einbehalten Bargeld oder Short-Fonds Short-Fonds halten Ziel unter 400 unter 400 unter 4.000 unter 10.000 unter 12.000 zweitbeste Zählung ((III)) (V) V  (5)

Bilanz
Wenn der Dow Jones Industrial Average (DJIA) das Tief vom 16. August bei 12.518 Punkten unterbietet, bestätigt das den Beginn der Baisse. Dieser entscheidende Ausbruch beseitigt jegliches etwaige bullishe Potenzial und deutet auf einen Niedergang voraus, der die großen Aktienindizes in den nächsten Monaten viel tiefer sinken lässt. Die langfristigen US-Schatzanleihen dürften schließlich auf ein neues Allzeittief ausbrechen. Das Verhältnis zwischen Gold- und Silberpreis dürfte seinen anhaltenden Anstieg fortsetzen und damit die Risikoscheu der Anleger anzeigen. Der Goldpreis nähert sich dem Ende eines Preisschubs nach Beendigung eines Dreiecks und darauf wird eine deutliche Wende abwärts folgen. Der Silberpreis dürfte im Gleichschritt mit dem Goldpreis verlaufen. In der Entwicklung des U.S. Dollar Index herrschen die intensiv pessimistischen Bedingungen vor, die für einen bedeutenden Baisse-Boden erforderlich sind.

Der Profi-Trader Jim Wagner hält vom 19. bis 22. Februar in Orlando, Florida, wieder einen Echtzeit-Tradingkurs. Die ersten Kurse waren schnell ausverkauft, also informieren Sie sich und buchen Sie unter: http:// www.elliottwave.com/wave/jwsessions. Die Live-„Webinar“-Reihe, die unsere klassische DVDSerie ergänzt, ist wegen der großen Nachfrage wieder lieferbar. Zusammen liefern die benutzerfreundliche DVD- und die Webinar-Technologie „das beste Elliottwellen-Material, das je produziert wurde“ frei Haus in Ihr Büro oder zu Ihnen nach Hause. Im Preis inbegriffen ist der Zugang zu dem Senior Tutorial Instructor Wayne Gorman über ein exklusives Frage- und Antwort-Forum. Die Registrierungsfrist endet am 25. Januar, also buchen Sie jetzt unter http://www.elliottwave.com/wave/dvdwebann. Der EWI-Freund Dick Diamond hält vom 2. bis 5. Februar in Vero Beach in Florida wieder seinen beliebten Tradingkurs. Dick führt während des Handelstages Echtzeit Trades durch und zeigt damit, wie man erfolgreich tradet. Weitere Auskünfte unter http://www. elliottwave.com/wave/DiamondANN. Der viel gelobte 20-seitige Sonderbericht von EWI über Russland – „Sizing Up a Superpower – A Socionomic Study of Russia“ – ist jetzt im Verkauf (49 Dollar) und für Abonnenten von Global Market Perspective
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Ankündigungen
Steve Hochberg hält auf der World Money Show im Gaylord Palms Resort in Orlando, Florida, zwei Workshops, die vom 6. bis 9. Februar stattfindet. Treffen Sie Steve persönlich und hören sie die minutenaktuellen Prognosen von EWI für die wichtigsten Märkte der Welt. Kostenlose Reservierungen unter http://www. elliottwave.com/wave/ewifebmoneyshow.
Elliott Wave – Financial Forecast / Ausgabe 01/2008

kostenlos erhältlich (EWFF-Abonnenten bekommen GMP verbilligt). Näheres unter http://www.elliottwave. com/wave/RussiaReport.

Sonderteil
2008: Das Jahr, in dem sich alles ändert Im letzten Jahr um diese Zeit brachte The Elliott Wave Financial Forecast zu Anfang einen Sonderteil mit dem Titel: „2007: Das Jahr des letzten Aufloderns in der Finanzbranche“. Die Voraussagen dieses Sonderteils sind größtenteils eingetroffen. Man bekommt einen sehr guten Eindruck von Natur und Ausmaß des letzten Aufloderns, wenn man die Kehrtwende der Medienberichterstattung über den Finanzsektor in den letzten zwölf Monaten beobachtet. Auf den folgenden beiden Seiten vergleichen wir Ausschnitte aus der Finanzpresse anhand eines Zeitstrahls und anhand von schnappschussartigen Gegenüberstellungen – „DAMALS“ und „JETZT“ – der Kommentare und Prognosen von EWFF. Diese Seiten legen Zeugnis von der großen Wende ab – von der kollektiven Risikobereitschaft nach dem Motto „volle Kraft voraus“ hin zu der neuen Stimmung der „Angst und Risikoscheu“. Letztlich fällt der große Trend das Urteil, wie man so schön sagt, und wir glauben, dass die Fähigkeit von EWFF, den Übergang vorauszusagen, die Solidität unserer Methode und unserer Prognosen belegt. Aber die wichtigsten Teile unserer Prognose liegen unmittelbar vor uns. Das große Auflodern des Jahres 2007 war die Wende zu einem großen finanziellen und gesellschaftlichen Abwärtstrend, der das Alltagsleben der meisten Menschen verändern wird.

Anstieg des Aktienmarktes folgte. Bob Prechter und Pete Kendall haben im Jahr 2004 in einem Artikel für Barron’s darauf hingewiesen, dass die passendste historische Parallele zu dem von uns erwarteten Geschehen diese Wende sei, die sich durch die Bank auf alle Märkte und auf die Konjunktur erstreckte und die im März 1837 vollständig Fuß fasste, als „ein überhitzter Immobilienmarkt kippte und der Aktienmarkt wieder in den umfassenden Abwärtstrend einschwenkte. Der deflationistische Kollaps Ende der 1830er-Jahre und Anfang der 1840er-Jahre war die endgültige Auflösung eines zwei Jahrzehnte währenden Musters von Kreditexpansion und Spekulation, das sich schließlich erschöpft hatte – die gleiche Konstellation wie heute.“ Es hat diesmal länger gedauert als in den 1830erJahren, aber auch das erklärt sich aus dem Wellenprinzip: Diesmal handelt es sich um einen Gipfel vom Grade eines Großen Superzyklus und nicht nur wie in den 1830er-Jahren vom Grade eines Superzyklus. Der Gipfelbildungsprozess begann im Jahr 1999, als der DJIA in realer Währung (Gold) und in Kaufkraft gerechnet (Rohstoffpreise) den Höhepunkt überschritt. Beachten Sie in dem Chart auf Seite 5 die Gleichzeitigkeit des Anstiegs aller drei Indizes – des Dow Jones in Dollar (nominal), in Gold (real) und in Rohstoffen (Kaufkraft) – von 1980 bis 1999. Dieser Anstieg bescherte den Anlegern reale Gewinne. Der Anstieg des Dow Jones seit 2002 findet hingegen ausschließlich in Dollar gerechnet statt. Das neue nominale Hoch des Dow Jones im Jahr 2006 bedeutet weder eine Zunahme der Kaufkraft noch einen realen Wertzuwachs. Tatsächlich trifft das genaue Gegenteil zu, denn in beiden Vermögenswertklassen gerechnet hat der Dow Jones einen Crash erlitten. Das neue nominale Hoch ist dadurch entstanden, dass die Kreditinflation den Wert des Maßes erodiert hat, in dem
Größeres Roh stoff- und Immobilienfieber

Diese Seiten widerlegen auch die Behauptung, es sei unmöglich gewesen, die Schuldenkrise oder das Ausmaß der von ihr angerichteten Schäden im Voraus zu erkennen. Wir hören und sehen diese Behauptung bei den respektabelsten FinanzDer Große Superzyklus weist den Weg Jahres-Durchschnittspreise, logarithmisch dienstleistern. Hier ein Beispiel: „Das war ein Zusammentreffen von Ereignissen und ich glaube nicht, dass irgendein Modell das erfasst hat. Ich glaube nicht, dass irgendjeRohstoff- und mand ein Modell hatte, das den Niedergang Immobilienfieber 1835–1837 des Immobilienmarktes erfasste, das das Ausmaß dieses Niedergangs erfasste und das die Britische USArt erfasste, wie es mit diesem Markt jetzt Aktienkurse Aktienkurse immer noch abwärts geht.“ Aber ganz im Gegenteil: Der Kollaps des Immoblienmarktes passt perfekt zu dem Einbruch, der in Kapitel 16 von „Besiege den Crash“ vorhergesagt wurde; dieses Buch wurde veröffentlicht, bevor irgendjemand diese Krise geortet hatte. Überdies haben wir mithilfe des Wellenprinzips das perfekte Modell gefunden, nämlich den Aufschwung des Immobilienmarktes in den Jahren 1835 bis 1837, der auf einen
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Elliott Wave – Financial Forecast / Ausgabe 01/2008

1999 2000 2006 2007
Jan. Feb.

Höhepunkt der realen Aktienkurse
(Dow Jones/Gold und Dow Jones/Rohstoffe)

DAMALS:
Let The Good Times Roll Die Welt steuert schon seit einiger Zeit auf diesen entscheidenden Augenblick zu. Es ist kein Zufall, dass die Finanzmärkte florieren. Rund um die Welt gibt es neue Regulatoren, neue Zentralbanken und neue Märkte, die mit ihrem Handeln die Expansion in eine Explosion verwandeln könnten. –Newsweek, 8. Januar 2007

Nasdaq-Hoch
Die gewaltige Macht der beginnenden Deflation wird jetzt im Wohnungsbausektor sichtbar. [...] Ein weiteres hartnäckiges Märchen ist der Glaube, dass sich der Rückgang auf bestimmte Regionen und Sektoren beschränkt. –The Elliott Wave Financial Forecast, Dezember 2006

JETZT:

Hauspreise dürften 2007 steigen The Wall Street Journal, 11. Januar 2007
In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres sind die Preise in den statistisch erfassten Städten um 49 Prozent gefallen Das ist der breiteste Preisverfall in der Geschichte der Erhebung. Crashs verlaufen normalerweise nicht geradlinig. Auch sie haben eine Struktur, die sprunghafte Erholungsphasen beinhaltet. Wahrscheinlich wird jedes positive Anzeichen als Boden interpretiert. Aber das Umfeld hat sich gewandelt ... –The Elliott Wave Theorist, Februar 2007

Kreditkrise fordert schweren Tribut
Die Kreditkrise, die größte Finanzstory des Jahres 2007, zerschneidet das Jahr sauber in zwei Teile. Die erste Hälfte des Jahres 2007 war hervorragend. Dann schlug die Kreditkrise zu; sie fegte durch die Wirtschaft von New York City und wirkte sich auf alle aus. Im nächsten Jahr ist mit weiteren Schäden zu rechnen. „Wir stehen definitiv an einem konjunkturellen Wendepunkt“, so der stellvertretende Leiter des New Yorker Rechnungshofs. –Newsweek, 8. Januar 2007

Laut Greenspan ist der schlimmste Rückgang des Häusermarkts vorüber
–Bloomberg, 14. Februar 2007

Lehman: Geprügelter Subprime-Index kaufenswert
–Bloomberg, 26. Februar 2007 DAMALS:

Mar.

Fed betrachtet zweitklassige Hypotheken nicht als Gefahr –Bloomberg, 1. März 2007 Da das Debakel der nachlässigen Schulden dem Einbruch des Aktienmarktes und dem Platzen der Schuldenblase vorausgeht, kann man einiges daraus lernen; zuerst und vor allem, wie wichtig es ist, nicht auf diejenigen zu hören, die weiterhin sagen, die Probleme seien vorüber beziehungsweise nur begrenzt. Dass das Kippen am Subprime-Markt so langsam und unablässig vonstatten geht, bringt viele Menschen irgendwie zu der Überzeugung, dass das bald wieder aufhört und eine erneute Wende kommt, aber in Wirklichkeit verweist die Dauerhaftigkeit auf die Größe der Implosion und darauf, wie tief und breit sie das Kredit-Universum durchdringen wird. –EWFF, März 2007

Kapital ist im Überfluss vorhanden, also gehen die Käufer Subprime-Risiken ein. –The Wall Street Journal, 27. März 2007 „Die Menschen fragen mich, um welche Art von Schock ich mir Gedanken mache, und ich sage ihnen: ‚Wenn ich mir darum Sorgen mache und sich andere Leute darum Sorgen machen, dann passiert es nicht.‘“ – Alan Greenspan Die steigende Welle der Angst vor Schulden und Zahlungsausfällen ist keine „Sorgenmauer“, sondern eine „Wirklichkeitsmauer“. –EWFF, April 2007

Das Vertrauen in die momentane Situation beruht auf Innovationen im Finanzwesen und auf neuen Teilnehmern am Finanzgeschehen, dank derer das Risiko schneller und breiter zerstreut werden kann als je zuvor. Die Behauptung, diesmal sei alles anders, ist zwar immer gefährlich, aber diesmal glauben viele Wirtschaftswissenschaftler an den schönen neuen Zyklus ... Die „Securitization“ – also die Umwandlung in Papiere – hat die Schulden „weit verstreut, sodass die einzelnen Besitzer solcher Schuldpapiere kein nennenswertes Risiko tragen. Derivate – vor allem am Markt für Credit Default Swaps –, die die Halter von Schuldpapieren gegen Verluste versichern, spielen bei der Senkung des Risikos durch Kreditvergabe ebenfalls eine große Rolle. Die größten Banken haben kaum Schulden, denn die haben sie an andere verkauft. –The Wall Street Journal, 2. Januar 2007 Ein Zyklus ohne Auf und Ab? Das haben wir doch schon im Januar 2000 gehört, als der Glaube an die New Economy Fuß fasste und allseits beteuert wurde, der Konjunkturzyklus gehöre der Vergangenheit an. Diesmal löst die „Finanzinnovation“ die Technologie als Heiligen Gral des Wirtschaftswachstums ab. Es hat eine mächtige, aber gefährliche psychologische Wirkung, dass viele grundlegende Schwächen des Finanzsystems als Stärken angeführt werden. Aber das Risiko wird durch die extrem breite Streuung nicht kleiner, sondern intensiver, und alle sind mitgefangen. –EWFF, Januar 2007

Apr.

(Ein Volkswirt von der Princeton University:) „Es könnte durchaus rational sein, schlechte Deals zu kaufen. Solange die anderen weitermachen, kann man dabeibleiben. Man versucht vorauszusehen, wann die anderen aussteigen. Man schaut nicht auf die Fundamentaldaten. Man schaut auf die anderen Marktteilnehmer.“ Viel Glück. Sobald ein Kreditgeber aufgibt, beginnt der Wettlauf zu den Ausgängen, –EWFF, April 2007

JETZT:
Die Zauberkunststücke der Wall Street haben die Kreditkrise nur noch verschlimmert Der Einsatz von Derivaten hat „das Risiko vervielfacht“, so der Vorsitzende des Branchenverbands „American Securitization Forum“. –The Wall Street Journal, 27. Dezember 2007

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Elliott Wave – Financial Forecast / Ausgabe 01/2008

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