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					Informationsmaterial „Rund um das Haar“
Thema: „Problemhaar“



Problemhaar

Kaum jemand, der nicht über seine Haare schimpft, sie wären zu dick, zu dünn, zu kraus oder zu glatt! Wo aber
liegen die Ursachen für Haarform, Haardicke und Beschaffenheit?



Lockiges Haar

Ob von Natur lockig oder glatt entscheidet letztlich die Form unserer Haarwurzel. Hat die Haarwurzel einen
ovalen Querschnitt, sind die Haare gekräuselt bzw. lockig. Dagegen sie bei einem runden Querschnitt glatt.



Feines Haar

Die Skala der menschlichen Haarstärke reicht von 0,02 bis 0,16 mm. Von feinem Haar spricht man bei einer
Haarstärke von 0,02 bis 0,04 mm. Feines Haar ist genetisch bedingt und kommt häufig bei blonden und
rotblonden Haartypen vor. Häufigstes Problem beim Friseurbesuch: die Frisur hat nicht die gewünschte Fülle,
oder sie hält nicht lange. Zu mehr Volumen helfen Pflegeprodukte mit Haferprotein z.B. von Plantur.



Fettiges Haar

ist auf eine gesteigerte Funktion der Talgdrüsen (=Seborrhoe) zurückzuführen. Der Talg verteilt sich über das
ganze Haar und läßt das Haar schnell 'fettig' aussehen. Hier hilt nur vermehrtes Waschen mit einem sehr milden
Shampoo bzw. einem Spezialshampoo gegen fettiges Haar.



Trockenes Haar

Der schützende Fettfilm, der gesundes Haar umgibt, ist bei trockenem Haar nur mangelhaft vorhanden. Das kann
durch eine Unterfunktion der Talgdrüsen bedingt sein. Zumeist wird trockenes Haar aber durch äußere
Beanspruchungen wie z. B. Sonne, zu heißes Fönen, chemischen Behandlungen (=strapaziertes Haar)
hervorgerufen. Pflegeprodukte z.B. mit Nerzöl können die Struktur verbesseren und geschädigtes Haar glätten.



Haarspliss

Die Faserschicht, die unser Haarmark umschließt, ist durch chemische Behandlungen wie Dauerwellen oder
Colorierung aufgebrochen. Die übereinanderliegenden Schuppenschichten, die bei gesunden Haaren eine
geschlossene Oberfläche bilden, spreizen sich.




Version 1.0 - Erstelldatum 11.09.2003 11:34 - Seite 1 von 2

Friseursalon Haar Genau Martina Nachtmann - Altenhammstr.19,59387 Ascheberg-Herbern,
Tel.: 02599 / 665, Fax: 02599 / 759290, info@haargenau-herbern.de, www.haargenau-herben.de

Disclaimer ©2003 Friseursalon Haar Genau Martina Nachtmann
Alle Rechte vorbehalten. Alle Firmen und Produktbezeichnungen, die hier verwendet werden, sind eingetragene Warenzeichen und sollten
als diese betrachtet werden.
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Thema: „Problemhaar“



Haarausfall

Der Verlust von 50 bis 60 Haare pro Tag ist normal (siehe Haar-Zyklus). Erst bei erheblich höheren Zahlen
spricht man von Haarausfall. Haarausfall ist v.a. ein Problem der Männer, das genetisch veranlagt ist. Bei den
betroffenen Männern bewirken die Hormone eine Vermehrung von Talgdrüsen auf dem Kopf, die mit dem
Verlust der Haare verbunden ist. Haarausfall bei Frauen tritt häufig nur phasenweise auf und das Problem behebt
sich meist von selbst mit der Zeit. Gründe dafür können Durchblutungsstörungen, ungenügende
Nährstoffausnutzung, Streß, Krankheit oder Schwangerschaft sein. Tipp: Um das Haarwachstum anzuregen
sollte man auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achten. Darüber hinaus kann man die Kopfhaut
mit speziellem Öl einmassieren und anregen.


Graues Haar

Ähnlich wie die Haut altern auch die Haare. Die Haarwurzeln verlieren mit der Zeit die Fähigkeit, das
Farbpigment Melanin zu bilden, so bilden sich die ersten weißen Haare. Und nur im Zusammenspiel mit den
übrigen Haaren erscheinen sie grau!


Glanzloses Haar
Unser Gesundheitszustand macht sich auch auf unsere Haare bemerkbar. Durch Störfaktoren wie Krankheit und
Stress wird es struppig und glanzlos. Geht es unserem Körper wieder besser, gewinnen auch die Haare wieder an
Glanz. Aber auch mechanische Überbelastung der Haare bewirken eine aufgerauhte oder geschädigte
Schuppenschicht, die das Haar matt und strohig aussehen lassen.


Schuppen

Die Abschuppung der Kopfhaut ist natürlicher Teil der Regeneration. Im Normalfall sieht man das kaum. Erst
wenn sie zu Hunderten verkleben, erkennt man sie als Schuppen. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Zum
einen können die Hautschüppchen wegen stark fettender Kopfhaut verklumpen, dann reicht schon häufigeres
Haarewaschen. Zum anderen können Schuppen durch eine übermäßige Reizung der Kopfhaut entstehen, z.B.
durch unzureichend ausgespülte Haarpflegemittel. Sichtbare Schuppen können aber auch durch Mikroben auf
der Kopfhaut entstehen, die der Körper durch verstärktes Abschuppen der Kopfhaut loswerden will. Hier muss
zu speziellen Anti-Schuppen Shampoos gegriffen werden, die als natürliche Wirkstoffe Rosmarin, Birkenextrakt,
Grünen Tee oder Teer enthalten. Als chemische Keule gegen die Mikroben können die Shampoos auch
Selendisulfid oder Salicylsäure beinhalten.




Version 1.0 - Erstelldatum 11.09.2003 11:34 - Seite 2 von 2

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Tel.: 02599 / 665, Fax: 02599 / 759290, info@haargenau-herbern.de, www.haargenau-herben.de

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posted:12/1/2009
language:German
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