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Antimon Testwert_ hoch

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  • pg 1
									Antimon                                                       Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

• Umweltbelastung (Abrieb von Autoreifen, Müllverbrennungsanlagen, Erzhütten)
• Luftverschmutzung (Feinstaub)
• Feuerwerksartikel, Sprengstoffzünder, Streichhölzer
• Flammschutzmittel für feuerfeste Farben, Textilien und Matratzen
• Synthetische Bettdecken (beim Schwitzen kann sich das giftige Schwermetall lösen)
• Farben, Glasuren
• Antimonsulfid in Kosmetika
• Gummiherstellung, Kabel
• Halbleiter und Legierungen
• Batterien
• Brechweinstein (SbIII) zur Insektenvernichtung
• Therapeutisch eingesetzt bei verschiedenen Tropenerkrankungen (Bilharziose, Trichinose,
  Orientbeule etc.)
• Mineralwasser (3,5 mal höherer Anteil von Antimon im Mineralwasser von PET-Flaschen
  als von Glasflaschen). PET-Flaschen enthalten Antimon als Weichmacher.


Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

•   Ähnlich giftig wie Arsen
•   Überschiessende Hautbildung, Hautpigmentierungen
•   Polyneuropathie mit Gefühlstörungen und Lähmungserscheinungen
•   EKG-Störungen, Arrhythmien
•   Leber- und Nierentoxisch
•   Starke Schleimhautreizungen (Erbrechen, Durchfall) bei akuter Vergiftung
•   Teratogene und mutagene Wirkung


Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Therapie mit Antioxidantien: Vitamin C
  (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x täglich 1-2 Kps.)
• Therapie bei akuten Vergiftungen mit DMPS und Medizinalkohle
• Vitamin B1 hemmt die Aufnahme von Antimon


Literatur:

• Wenzel K.G.: Spurenelemente Ihre theoretische und praktische Bedeutung in der
  Medizin, einschliesslich Laboruntersuchungen und Medizin, Wenzel-Verlag Limburg
  (1999)
• Daunderer, M.: Handbuch der Umweltgifte. Ecomed-Verlag, Landsberg Ausgabe 5/2001
Bismuth                                                      Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

•   Bismuth-Präparate (bei Angina z.B. Bismorectal®)
•   Bismuththerapie bei Magengeschwüren und Helicobacter pyroli (bis 300 mg/Tag)
•   Kosmetika enthalten oftmals Bismuth-Oxychlorid.
•   Anwendung äusserlich zur Wundbehandlung und bei Schleimhautentzündungen
•   Herstellung von synthetischen Edelsteinen, Keramikglas, Magneten, Feuermelder
•   Lötmaterial
•   Ersatz von Blei in verschiedenen Erzeugnissen, z.B. Gewehrkugeln, Stahlproduktion


Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

•   Enzephalopathie (Koordinationsstörungen, Gedächtnisstörungen)
•   Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis)
•   Verfärbung und spätere Entzündung von Zahnfleisch und Zunge
•   Knochendemineralisation
•   Leberfunktionsstörungen
•   Thrombozytopenie
•   Nierenschäden (Proteinurie, Glukosurie, Aminoacidurie und Phosphaturie)
•   Erythreme, Angiooedeme


Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Therapie mit Antioxidantien: Vitamin C, Zink
  (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x täglich 1 Kps.)
• In schweren Fällen Chelattherapie


Literatur:

• Wenzel K.G.: Spurenelemente Ihre theoretische und praktische Bedeutung in der
  Medizin, einschliesslich Laboruntersuchungen und Medizin, Wenzel-Verlag Limburg
  (1999)
• Daunderer, M.: Handbuch der Umweltgifte. Ecomed-Verlag, Landsberg Ausgabe 5/2001
• UK – National Poisons Informations Service Center, 2004
Palladium                                                   Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

•   In Legierungen für Zahnersatzmaterialien wie Kronen und Brücken, Zahngoldersatz
•   Auto-Abgaskatalysatoren, Strassenverkehr
•   Platin-Schmuck und- Piercings
•   Als Katalysator in der chemischen Industrie
•   Zur industriellen Herstellung von Halbleitern, Dioden u.ä.
•   Nahrungsmittel: Spuren von Palladium in Fisch und Nüssen

Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

•   Enzymblockaden
•   Allergische Atemswegs-, Haut- und Augenerkrankungen, Schwindel
•   Immunschwäche, Autoimmunreaktionen
•   Kontaktekzeme, Juckreiz, Psoriasis
•   Haarausfall
•   Kopfschmerzen
•   Depressionen, Schlafstörungen
•   Herzrhythmusstörungen
•   Gewichtsabnahme
•   Leberfunktionsstörungen
•   Nierenschädigungen
•   Chron. Müdigkeit, Leistungsabfall

Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Abklärung einer Palladiumallergie (LTT)
• Therapie mit Antioxidantien (Vitamin C, Selen, Zink)
  (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x täglich 1 Kps.)
• Zufuhr von SH-haltigen Verbindungen wie L-Cystein, L-Methionin, alpha-Liponsäure,
  Taurin, Knoblauch

Literatur:

• Hiroshi Satah, Palladium in: Handbook on the toxicology of metals, 3th edition,
  Academic Press Inc. 2007
• Daunderer, M.: Handbuch der Umweltgifte. Ecomed-Verlag, Landsberg (Erg.Lfg.
  12/2002), Palladium III-3
Thallium                                                     Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

• Umweltbelastung (Flugasche, durch Altlasten wie Industrieabfälle, saurer Regen löst
  Thalliumsalze im Boden, so dass diese von den Pflanzen aufgenommen werden können)
• Emissionen in Kohlekraftwerken, Ziegelbrennereien und Zementwerken
• Rückstände der Erzverhüttung (Kupfer, Blei, Zink, Eisen und andere sulfidische Erze)
• Berufliche Exposition von Arbeitern in der Elektroindustrie und Erzverhüttung
• Verwendung bei der Produktion von Feuerwerkskörpern, Seenotraketen
• Zur Herstellung von Zement, Spezialgläser und Farben
• Verwendung bei der Produktion der Optik von Fax- und Kopiergeräten
• Ratten- und Mäusegift als Thalliumsulfat
• Insektizide
• Bestandteil von Silber- und Bleilegierungen
• Verschiedene Kohlarten und Pilze reichern Thallium an

Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

•   Neuralgien, Parästhesien, Polyneuritis
•   Diffuser Haarausfall
•   Lebernekrosen
•   Nierenentzündung
•   Depressionen, Psychosen
•   Herzbeschwerden
•   Sehstörungen, Koordinationsstörungen der Augenmuskeln
•   Lähmungserscheinungen
•   Beeinträchtigung der Energieproduktion
•   Zentralmotorische Störungen (Schluckstörungen, Zungenatrophie)
•   Weisse Querstreifen in den Fingernägeln (Mees- bzw. Lunulastreifen)

Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Therapie mit Antioxidantien: Vitamin C, Zink
  (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x täglich 1 Kps.)
• Kontrolle des Kalium-Vollblutspiegel und ggf. Substitution (Thallium verdrängt Kalium in
  den Zellsystemen)
• Bei akuter Vergiftung Einsatz von Berlinerblau und Medizinalkohle

Literatur:

• Meissner D., Klemm M., Thalliumvergiftung beim Menschen, In: Lombeck I, ed
  Surenelemente, Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 1997
• George Kazantzis, Thallium in: Handbook on the toxicology of metals, 3th edition,
  Academic Press Inc. 2007
• Kelner M., Thallium in: Handbook on Metals in Clinical and Analytical Chemistry, Marcel
  Dekker 1994
Titan                                                         Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

• Farbstoff E 171 (Titandioxid – weisses Pigment)
• Autokatalysatoren
• Zahnmetalle, Dental-Legierungen (z. B. Wurzelstifte, Kronen, Brücken,
  kieferorthopädische Geräte, Prothesen)
• Arzneimittel (Hilfsstoff bei der Tablettenherstellung – Titandioxid, als Pudergrundlage)
• Textilhilfsmittel
• Diverse weisse Farben, Lack-, Fugenspachtel
• Bestandteil homöopathischer Arzneimittel (Titanium metallicum)
• Bestandteil von Kosmetika
• Verwendung bei der Lebensmittelherstellung


Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

• Metallallergie mit lokaler Osteoporose, Autoimmunerkrankungen
• Nervenschäden
• Zusammenhang mit dem Multiple Chemical Syndrom (MCS): 95% aller MCS-Kranken haben
  eine Allergie auf Titan, das in allen Tabletten oder Zäpfchen als Oxid enthalten ist (E
  171).
• Lungenreizungen bei Inhalation mit Gefahr einer Lungenfibrose


Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Therapie mit Antioxidantien: Vitamin C, Zink
  (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x täglich 1 Kps.)
• Abklärung einer Titanallergie (LTT)
• Metallantidotgabe DMPS


Literatur:

• Daunderer, M.: Handbuch der Umweltgifte. Ecomed-Verlag, Landsberg Ausgabe 5/2001
• Lechner, j., Titan aktiviert Entzündungsmediatoren, Zeitschrift für Umweltmedizin 11/3
  (2001)
Uran                                                        Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

• Umweltbelastung
• Uranbergbau, Erzaufbereitung zu „Yellow Cake“
• Einsatz von DU-Waffen, welche abgereichertes Uran enthalten, in Krisen- und
  Kriegsgebieten wie Golfregion, Balkan etc.
• Uranhaltige Abfälle, z.B. DU/UF6-haltig
• Herstellung von Kernbrennelementen und nuklearen Sprengkörpern
• Tests und Unfälle mit nuklearen Waffen
• Uranreiches Trink- resp. Mineralwasser
• Urangläser (apfelgrün), Keramikglasuren (orange)
• Phosphatdüngung
• Kohleverbrennung
• Muscheln (v.a. Jakobsmuscheln), Rindernieren

Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

• Radioaktive Strahlung von abgereichertem Uran gering, aber: Bystander-Effekt und
  kombinierte Wirkung mit chemischer Toxizität sind unberechenbar
• Nierenfunktionsstörungen, v.a. Schädigung des proximalen Tubulus insbesondere durch
  Uranylverbindungen
• Nierenkrebs
• Lungenschädigungen (Emphysem, Fibrose) nach inhalativer Aufnahme
• Knochenmarksschädigung, Knochensarkome
• Lymphatische Leukämie
• Fertilitästsstörungen
• Lungenoedeme durch DU/UF6

Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Therapie mit Antioxidantien (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x 2 Kps. sowie Vitamin
  C 1-2 g täglich)
• Basenpulver (Natriumbicarbonat) erhöht renale Ausscheidung (z.B. Alkala N)

Literatur:

• Samuel L. Keith, Obaid M. Faroon, Bruce A. Fowler, Uranium in: Handbook on the
  toxicology of metals, 3th edition, Academic Press Inc. 2007
• Uranium Toxicity Literature, by Glen D. Lawrence, Department of Chemistry and
  Biochemistry, Long Island University, Brooklyn, NY 11201 USA 2004
• Päivi Kurttio et al, Renal Effects of Uranium in Drinking Water, Environmental Health
  Perspectives Volume 110, Number 4, April 2002
• Uran in Mineralwasser: Bei Erwachsenen geringe Mengen tolerierbar, Wasser für
  Säuglingsnahrung sollte uranfrei sein, Stellungnahme Nr. 024/2005 des BfR (deutsches
  Bundesinstitut für Risikobewertung) vom 13. Mai 2005
Zirkonium                                                 Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:

•   Verwendung als Zahnersatzmaterial
•   Farben
•   Deodorant
•   Chirurgie (Instrumente, Schrauben, Nägel)
•   Bestandteil von Implantaten
•   Imprägniermittel für Textilien
•   Feuerfeste Kleidung
•   Schmuck

Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):

• Allergische Reaktionen
• Lungenreizung durch Inhalation

Massnahmen:

• Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
• Therapie mit Antioxidantien: Vitamin C, Zink
  (z. B. Burgerstein Anti-Ox/De-Tox 2 x täglich 1 Kps.)

Literatur:

• Daunderer, M.: Gifte im Alltag, wie man sich dagegen schützt
• Merian, E.: Metals and their compounds in the Environment. VCH Verlag Weinheim 2004
Bor                                                          Testwert: hoch
Mögliche Ursachen:
• Düngemittel
• Reinigungsmittel
• Borax (Natriumtetraborat)
• Borhaltige Augentropfen (enthalten Borsäure als Konservierungsmittel)
• Borwasser (zur Wundbehandlung)
• Erhöhter Konsum borhaltiger Nahrungsmittel (z.B. Tomaten, Äpfel, Soja, Birnen, Nüsse,
  Pflaumen, Rosinen, Datteln, Rotwein)
• Schwermetallbelastungen

Mögliche Folgen (chronische Vergiftung):
•   Hemmung von Enzymaktivitäten
•   Magen–Darm-Entzündung (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall)
•   Gewichtsverlust
•   Anämien
•   Schädigung der inneren Organe (Leber, Niere, Lunge)
•   Nervenentzündung
•   Knochenstrukturprobleme
•   Erhöhter Verlust von Vitamin B6
•   Verwirrtheit, Benommenheit
•   Depressionen
•   Schuppende Entzündung der Haut mit Juckreiz
•   Vermehrter Haarausfall
•   Wassereinlagerungen im gesamten Körper

Massnahmen:

•   Ursachen erkennen und soweit wie möglich ausschalten (Expositionsprophylaxe)
•   Einnahme von Vitamin B2, Vitamin B6, Magnesium, Kalzium, Phosphor
•   Schwermetallentgiftung

Literatur:

•   Wenzel, K.G.: Spurenelemente – Ihre theoretische und praktische Bedeutung in der
    Medizin, einschliesslich Laboruntersuchungen wie Haarmineralanalysen. 1999
•   Brauner, D. / Ladefoged, F.: Krankmacher Schwermetalle, Ariston Verlag 1991
•   Townsendletter for Doctors & Patients Nov. 1997 by E. Blaurock-Busch PhD
•   Burgerstein, U.P./Zimmermann, M./ Schurgast, H.: Burgersteins Handbuch Nährstoffe,
    Haug-Verlag
Bor                                                           Testwert: niedrig
Mögliche Ursachen:

•   Bormangel der Böden und dadurch Bormangel bei Pflanzen und Tieren
•   Chloriertes Wasser (Trinkwasseraufbereitung)
•   Chlorierte Kohlenwasserstoffe (in Holzschutzmittel)
•   Hochprozentiger Alkohol (Kirsch, Whisky, Gognac etc.)
•   Chlorhaltige Antibiotika
•   Mangelernährung (Fehlernährung durch Fast-Food oder Unterernährung)
•   Erhöhter Verbrauch im Stoffwechsel

Mögliche Folgen:

•   Geschwächtes Abwehrsystem (erhöhte Tendenz zu allergische Reaktionen,
    Heuschnupfen)
•   Hauterkrankungen
•   Haarausfall
•   Muskel- und Wadenkrämpfe
•   Osteoporose im Alter (erhöhte Calcium- und Magnesiumausscheidung im Urin)
•   Gelenkschmerzen
•   Arthritis
•   Hormonelle Störungen (vorzeitiger Abbau im Stoffwechsel)
•   Abnahme der Festigkeit und Elastizität von Zellwänden und Membranen (erleichtertes
    Eindringen von z.B. Viren)
•   Verminderte Wirksamkeit von Vitaminen und Flavonoiden, Hemmung von
    Enzymaktivitäten

Massnahmen:

•   Einnahme borhaltiger Nährstoffsupplemente
•   Vermehrter Einsatz borhaltiger Nahrungsmittel in der täglichen Ernährung
•   Reich an Bor sind pflanzliche Nahrungsmittel (z.B. Tomaten, Äpfel, Soja, Birnen, Nüsse,
    Pflaumen, Rosinen, Datteln) und Rotwein

Literatur:

•   Wenzel, K.G.: Spurenelemente – Ihre theoretische und praktische Bedeutung in der
    Medizin, einschliesslich Laboruntersuchungen wie Haarmineralanalyse. 1999
•   Brauner, D. / Ladefoged F.: Krankmacher Schwermetalle, Ariston Verlag 1991
•   Burgerstein, U.P./Zimmermann, M./ Schurgast, H.: Burgersteins Handbuch Nährstoffe,
    Haug-Verlag

								
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