Jenseits
es gibt ein leben nach der schule
Preis: 50 Cent Ausgabe: 03/03
Jenseits es
gibt ein leben nach der schule
Inhalt Editorial LSV - Wer wir sind und was wir machen S3 Wie es Österreich zur Fristenlösung kam
zeit geht ins lande und die welt dreht sich weiter. der sommer zieht vorbei und hintelässt die spuren des erlebten an den menschen herbst macht sich breit und endlich ist es wieder so weit... jenseits zeigt sich wieder. doch was ist diesmal drinnen, was haben wir diesmal zu bieten?? da währe zum einen wieder ein cooler erzählwettbewerb und der aufruf zu mitarbeit eurer seitens, zum anderen ein comix und ein netter mensch//hund vergleich... doch was am aller wichtigsten ist, wieder politische themen die vorallem uns schüler innen betreffen. sonst bleibt mir nur noch der blick hinaus in die weite welt in der noch immer die macht des geldes regiert, ein land immer noch den irak unter kolonial-macht hält, in eben diesen land ein österreicher gouverneur wurde, sozial und bildungs standarts weiter abgebaut werden und der spalt zwischen arm und reich minütlich größer wird... doch es liegt an uns widerstand zu bieten, diesem schafffen ein ende zu bereiten und die welt zu einem besseren und faireren ort zu machen... denn WIR sind die zukunft vergesst das nie!!! mit freundlichen grüßen chefredakteur: willi hejda
S4 An Überwachung gewöhnt S5 SchUG S7 Erzählwettbewerb S8 Leseprobe: “Ensel und Krete” S9 Geheime Welt S 11 Mensch und Tier
Der Esprit der Popart S 15 Bauanleitung S 18
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Editorial/ Inhalt
S 13
Jenseits
Wer wir sind und was wir machen
Die LandesschülerInnenvertretung Wien ist die offizielle überschulische Vertretung aller SchülerInnen Wiens. Sie besteht aus drei Bereichen (AHS - Allgemeinbildende höhere Schulen, BMHS - Berufsbildende mittlere und höhere Schulen, BS Berufsschulen). In jedem Bereich gibt es acht Mitglieder und acht Ersatzmitglieder.
Den acht Mitgliedern gehören der/die LandesschuldprecherIn und seinE/ihrE StellvertreterIn an; die LandesschulsprecherInnen bilden mit den LandesschulsprecherInnen der anderen Bundesländer die BundesschülerInnenvertretung. Unseren diesjährigen Arbeitsschwerpunkt bilden die Bereiche Schuldemokratie und SchülerInnenmitbestimmung. SchülerInnen haben kaum Möglichkeiten in der Schule oder im Unterricht mitzubestimmen, über die wenigen Rechte die wir haben werden wir nicht informiert. Es liegt an uns, für unsere Interessen einzutreten und gemeinsam für Verbesserungen zu kämpfen wir müssen uns organisieren und vernetzen und Rahmen schaffen, in denen Mitbestimmung mehr als nur ein Schlagwort ist. Deshalb touren wir im Wintersemester drei Monate durch Wien und helfen euch SchülerInnenvollversammlungen (SVVs) abzuhalten, bei denen alle SchülerInnen einer Schule/Abteilung über verschiedene Themen diskutieren, und Projekte gemeinsam beschließen können. Ebenso werden wir (auch in Kooperation mit LehrerInnenorganisationen) Klassen-
räte in die Realität umsetzen. Bei einem Klassenrat kommen SchülerInnen und der/die LehrerIn eines bestimmten Faches regelmäßig zusammen und setzen sich Arbeitsschwerpunkte für die Zeit bis zum nächsten Klassenrat. Auch in eurer Schule gibt es eine SchülerInnenvertetung - die Wahlen müssen bis spätestens sechs Wochen nach Schulbeginn stattgefunden haben. Wenn auch ihr aktiv an Verbesserungen in eurer Schule mitarbeiten wollt, und mithelfen wollt, die SchülerInnenvertretung zu einer schlagfertigen Interessensvertretung umzugestalten, dann kandidiert in eurer Schule! Meldet euch bei uns - wir helfen euch mit Schulungen (Rhetorik, Projektmanagement, SchülerInnenzeitung,...) und allen möglichen Informationen (Schulrecht, inhaltliche Themen wie Globalisierung, Schuldemokratie, aktuelle Bildungspolitik,...). Wir veranstalten Wochenendseminare und eintägige Workshops, SV-Nachmittage mit Schulungen nach Bedarf, bieten Unterstützung bei SchülerInnenzeitungen und publizieren eigene Medien (unsere Wandzeitung - das Wallpaper, und unsere Homepage unter www.lsvwien.at). Weiters initiieren wir Arbeitsgruppen (Frauen, Alternativschulen, Privatschulen, Mediation und AntiRassismus) und organisieren Ausbildungen zu Mediations- und AntiRassismusPeers. Ebenso besteht die Möglichkeit,
dass wir an eure Schule kommen und Workshops für Klassen abhalten (ein sogenannter Aktionstag). Ein SVHandbuch hilft bei der laufenden Arbeit als SchülerInnenvertreterIn. Eines unserer wichtigsten Projekte ist das SchülerInnenparlament (kurz SiP), das nun schon das vierte Schuljahr im Wiener Rathaus stattfinden wird. Fünfmal werden heuer SchülerInnenvertreterInnen und interessierte SchülerInnen zusammentreffen um sich zu vernetzen und gemeinsame Projekte zu planen und umzusetzen. Doch all diese Projekte würde es nicht ohne engagierte SchülerInnen geben die Veranstaltungen besuchen und in der SchülerInnenvertretung mitarbeiten. Je mehr wir sind, desto stärker sind wir, und desto eher werden wir gehört. Kandidiere in deiner Schule und kämpfe gemeinsam mit uns für eine angstfreie, demokratische und sozial gerechte Schule! POWER TO THE PUPILS! Kontakt:: reinhart.patak@reflex.at (Landesschulsprecher BS) va n e s s a . c e r h a @ r e f l e x . a t ( L a n d e s s ch u l s p r e ch e r i n BMHS) julia.broz@reflex.at
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Wie es in Österreich zur Fristenlösung kam
Ein geschichtlicher Abriss zur Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs
In Österreich ist das Gestz zur Fristenlösung unter dem damaligen Justizminister Christian Broda am 1. Jänner 1975 in Kraft getreten - 50 Jahre nachdem Sozialistinnen erstmals im Parlament den Antrag auf Straffreiheit für Abtreibung gestellt hatten. Seither kann eine Schwangerschaft bis zum drittten Monat (zwölfte Woche) straffrei abgebrochen werden, danach nur noch aufgrund medizinischer Indikation. Nachdem während der Nazizeit auf Abtreibung die Todesstrafe stand, wurde mit Beginn der Zweiten Republik der mariatheresianische Paragraf 144, der den Schwangerschaftsabbruch generell unter Haftstrafe stellte, wieder eingesetzt. Die Illegalität trieb die Frauen in ausweglosen Situationen zu Engelmacherinnen; unfassbare psychischphysische Tragödien, lebenslange Krankheiten und allzu oft der Tod der Frauen waren die Folgen. AUF und SPÖ: Errungenes Recht Die Erringung des Frauenrechtes auf Abtreibung ist dem Zusammenwirken zweier maßgeblicher Kräfte zu verdanken. Wie bereits erwähnt, war die Abschaffung bzw. Entschärfung des Paragrafen 144 der Arbeiterinnenbewegung von jeher ein Anliegen gewesen. Im Linzer Parteiprogramm von 1926 wurde die Straffreiheit des Schwangerschaftsabbruchs auf Antrag der Frau (ohne Indikation) und auf Kosten des Staates gefordert. In der Folge fühlte sich die sozialistische Alleinregierung 1971 quasi verpflichtet, diese Richtung weiterzugehen.
Auf der anderen Seite geht der Legalisierungskampf Hand in Hand mit der Gründung der Frauenbewegung in Wien, der AUF (Aktion Unabhängiger Frauen), im Jahr 1972, deren erste Aktionen um das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren Körper zum ziel hatten. "Mein Bauch gehört mir", "Ob Kinder oder keine, entscheiden wir allein," lauteten einige der Slogans.
das die Strafrechtsreform verhindern sollte. Das wiederum ließ sich die Linke nicht bieten. Frauen links von der SPÖ gemeinsam mit SPÖ-Frauen wollten die Umtriebe der "Aktion Leben" nicht unbeantwortet lassen. Die Ankündigungsplakate für das Volksbegehren wurden überklebt mit: "Ärzte, Richter, Pfaffen entscheiden. Wir Frauen sollen dazu schweigen". Der Text der "Aktion Leben" - "Lasst leben - schützen und helfen" mit "Durch Richter und Gefängnis" - ergänzt. Abtreibungsdemo Die ausehnseregendste Aktion fand im Dezember 1972 auf der Wiener Mariahilfer Straße statt. Im Zuge einer Frauendemo gegen den Paragrafen 144 ließ sich Erika Mis als "Sträfling" mit der Nummer 144 verkleidet, in einem Schandkarren einer Art Gefängniskäfig an einem Samstag durch die weihnachtliche Konsumhetze der Mariahilfer Straße ziehen. Als sinnbildliches Dreiergespann fungierten ein "Priester", ein "Richter" und ein "Arzt". Die Aktion endete damit, dass Mis den Käfig mit einer Axt zerschlug. Nachdem das Volksbegehren erfolglos geblieben war, wurde die Fristenlösung 1975 umgesetzt. Bereits ein Jahr später öffnete im ersten Bezirk in Wien, am Fleischmarkt, das "Ambulatorium für Schwangerenhilfe".
Gegensätzliche gesellschaftliche Pole Als sich ebenfalls 1972 das "Aktionskomitee zur Abschaffung des § 144" darunter Eva Kreisky, Irmtraud Goessler, Rosemarie Fischer und Gertrud Edlinger - formierte, reagierte die konservative Opposition aufs Heftigste. Organisiert in der "Aktion Leben" versuchte sie mit allen ihren zur Verfügung stehenden Mitteln entgegenzuwirken. Den Höhepunkt erreichte dieses Bestreben im Volksbegehren 1974,
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An Ü berwachung gewöhnt
Eine Generation wird an Überwachung gewöhnt Sicherheitstechnik und Misstrauen ersetzen lebendige pädagogische Auseinandersetzung - Technik soll mit aller Schärfe durchgesetzt werden.
Mit Schulbeginn werden in Wiener und Kärntner Schulen neue Überwachungstechnologien eingeführt. In Kärnten soll ein elektronisches Klassenbuch minutengenaue Aufzeichnungen über Kommen und Gehen der Schüler garantieren, inklusive 'diskreter Nachschaumöglichkeit für Eltern', wie die Werbeseite des Systems verspricht. In Wien wird mit einer allgegenwärtigen Chipkarte der Schulalltag der Totalkontrolle unterzogen. Zutritt zu Labors- und Schuleinrichtungen, das Entlehnen von Büchern und Essensausgabe werden elektronisch erfasst und überwacht. Begründet wird das System nicht mit pädagogischen Argumenten, sondern mit Sicherheits- und Überwachungsargumenten, die schon ins Zwangsneurotische abgleiten. Weil angeblich Computerbestandteile gestohlen wurden, müsse der Zugang zu bestimmten Räumen elektronisch kontrolliert werden. Hans G. Zeger: 'Tatsächlich gibt es wesentlich menschenwürdigere Sicherungsmaßnahmen. Der Schulverwaltung wird empfohlen, Anschauungsunterricht an Wiener Universitäten zu nehmen, die sogar öffentlich zugängliche EDV-Anlagen anbieten und auf Chipkartenregistrierung verzichten können.' Elektronische Datenerfassung Teil eines umfassenden Überwachungsprojekts Systematisch nähert sich Frau Bundesminister Gehrer ihrem angestrebten Ziel der Totalkontrolle von Schülern, aber auch Lehrern und - in letzter Konsequenz - Eltern. Die gesammelten Daten werden - früher oder später - Bestandteil der Bildungsevidenz und stehen für lebenslange Auswertungen zur Verfügung. Auch an den Umgang mit dem elektronischen Personalausweis, irrefühenderweise 'Bürgerkarte' genannt, wird die neue Generation frühzeitig gewöhnt. Hans G. Zeger: 'Auch Eltern werden bald den zusätzlichen Kontrolldruck spüren. Die Schulbehörde wird von ihnen ganz selbstverständlich erwarten, die Protokollaufzeichnungen über ihre Kinder, die 'diskret' mittels e-mail zugestellt werden oder über Websites abrufbar sind, genau zu studieren und einzugreifen.' Gefahren heute gegeben Auch wenn Projektkonzeption, Umfang der gesammelten Daten und die parallelen Initiativen zu mehr Überwachung (zentrale Dokumentendatei, zentrales Melderegister, zentrales Personenkennzeichen und zentrale Bildungsevidenz) klar die Absicht erkennen lassen, mehr und mehr Daten der Bürger zu standardisieren und damit in Zukunft automatisch auswertbar zu machen, liegen die besonderen Gefahren der Schulüberwachung im heutigen Bildungsalltag. Technologien, die bisher Sicherheitseinrichtungen und besonders gefährlichen Umgebungen vorbehalten waren, prägen nunmehr den pädagogischen Alltag. Mussten früher Gefängnisse, BioLabors und Atomkraftwerke besonders geschützt werden und der Zugang streng reglementiert werden, geschieht das nunmehr im Alltag. An Stelle einer lebhaften Diskussion über englische Lebensweise, den Aufbau
spannender chemischer Experimente und die Planung einer Projektwoche steht die Diskussion, wer wann welche Zutrittskontrollen passiert hat, ob die elektronische Schul-Uhrzeit tatsächlich ident mit der öffentlichen Uhrzeit ist, wie die Anwesenheitszeiten bei einer Projekteinheit außerhalb des Schulgebäudes eingebucht werden und warum das Entlehnsystem in der Bibliothek schon wieder defekt ist. Hans G. Zeger: 'Es wäre eine Illusion zu glauben, dass in der geegnwärtigen Schule alles idyllisch zugeht, es nur aufmerksame Schüler und nur vollmotivierte und umfassend gebildete Lehrer gibt und die Eltern voll auf den Schulalltag konzentriert sind. Tatsächlich ist die Schule ein erster Ort, in dem Jugendliche lernen können , Konflikte auszutragen, erkennen können , wo Grenzen bestehen und auch Erwachsene erleben, die nicht immer nur beste Absichten haben. Was jedoch in diesem Lernlabor im Detail geschieht ,bleibt persönliche Angelegenheit der beteiligten Personen. Aus 'aufmüpfigen' Kindern, können gereifte und umfassend gebildete Persönlichkeiten werden. Missgelaunte Lehrer machen ihren schlechten Tag in der nächsten Woche durch zusätzliches Engagement mehr als wett.' Diesen Schulalltag durch technische Datenaufzeichnung zu konservieren, zu reglementieren und zu verwalten, führt zu einer Reduktion im persönlichen Verhalten, zu
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Anpassung und zum Vermeiden von Konfliktszenarien. Wichtige Lebenserfahrungen gehen verloren, weil niemand wissen kann, welche Daten zu welchen Zwecken irgendwann einmal ausgewertet und verwertet werden. Ausschluß vom Unterricht rechtswidrig Die Wiener Chipkarten-Schule Spengergasse geht noch ein Stück weiter. Um zu demonstrieren wie allgegenwärtig die Macht der Kontrolle ist, müssen alle Schüler ihren Ausweis sichtbar tragen. Schüler, die den Ausweis nicht offen tragen, werden nach Hause geschickt, also vom Unterricht ausgeschlossen. Hans G. Zeger: 'Das Recht auf Ausbildung ist höher zu bewerten als bürokratische Schikanen. Ein Ausschluss vom Unterricht ist daher rechtswidrig.' Schüler sollten sich schlicht weigern, die Karten offen zu tragen, allfällige Verwaltungsmaßnahmen sollten beein-
sprucht werden. Im Zuge eines derartigen Verwaltungsverfahrens, das am Ende beim Verfassungsgerichtshof oder beim EUGH endet, könnte die Rechtmäßigkeit der permanenten Schulkontrolle geklärt werden. Hans G. Zeger: 'In Hinblick auf die europäische Menschenrechtskonvention, der EU-Richtlinie Datenschutz, der Europaratsrichtlinie Datenschutz und einzelner Gerichtsentscheidungen scheint es völlig unwahrscheinlich, dass derartig massiv in den Schulalltag eingreifende Überwachungsmaßnahmen halten.' Die ARGE DATEN kann hier, wie bei einer Fülle anderer Datenschutzverfahren, Rechtshilfe (inkl. Übernahme der Verfahrenskosten) leisten. Permanente Datenkontrolle stört Bildungsziele 'Bildung geht uns alle an', lautete ein Slogan des Unterrichtsministeriums. In diesem Sinn sollten alle, Schüler, Eltern und Lehrer gegen das Ausufern der Überwachung auftreten. Der Zwang
ständig Listen zu führen, Auswertungen zu machen, Daten zu kontrollieren, zu korrigieren und sich für bestimmte Aufzeichnungen rechtfertigen zu müsssen, führt zu einer permanenten Einengung pädagogischer Vielfalt und läßt früher oder später keinerlei Raum für Entwicklung und Lernen.
Mezhr Informationen: ARGE DATEN - Österreichische Gesellschaft für Datenschutz A-1160 Wien, Redtenbacherg. 20 tel (+43)(0)676 9107032 fax (+43)(0)1 4803209 info@argedaten.at http://www.argedaten.at
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SCHUG
Schulunterrichtsgesetzt (Teil 1)
Leistungsbeurteilung (SchUG §43) Der/Die LehrerIn muss alle erbrachten Leistungen (Schularbeiten, Tests, Mitarbeit, etc.) eines Schuljahres in die Beurteilung einbeziehen, er/sie muss aber die zuletzt erbrachten Leistungen stärker in die Notenbildung einbeziehen. (Das Verhalten in der Schule darf nicht in die Beurteilung miteinbezogen werden.) Hausübungen (SchUG § 17 Abs. 2) Sie sind nicht zulässig, wenn sie an Sonntagen, Feiertagen oder Ferien gemacht werden müssten. Sie müssen so gestaltet sein, dass sie ohne Hilfe anderer gemacht werden können. Die Lehrkraft muss Rücksicht nehmen auf: die Belastbarkeit des/der SchülerIn die Zahl der Unterrichtsstunden am betreffenden Tag Hausübungen in anderen Gegenständen Schulveranstaltungen.. Mündliche Prüfungen (LBVO §5) Bestehen aus mindestens zwei voneinander unabhängigen Fragen. Der Prüfungstermin muss vom Lehrer spätestens zwei Unterrichtstage vorher bekannt gegeben werden, in ganzjährigen oder Saisonmäßigen Berufsschulen am letzten Unterrichtstag der vorhergehenden Woche. Der Lehrer muss auf Fehler, welche die weitere Lösung der Aufgabe beeinflussen, sofort hinweisen ( Folgefehler ). Die Dauer der Prüfung darf in der AHS - Unterstufe und in den Berufsschulen 10 Minuten, ansonsten 15 Minuten nicht überschreiten. Schularbeiten (LBVO § 7) Der Stoff muss eine Woche vorher bekannt gegeben werden und darf keinen Stoff beinhalten, der erst in den letzten beiden Unterrichtsstunden vor der Schularbeit durchgenommen wurde. Die Schularbeitstermine müssen den SchülerInnen im ersten Semester innerhalb der ersten vier, im zweiten Semester innerhalb der ersten beiden Wochen bekannt gegeben werden. Schularbeiten dürfen nicht stattfinden: am Tag nach drei schulfreien Tagen, am Tag nach einer mehrtägigen Schulveranstaltung wenn am gleichen Tag mehr als eine Schularbeit stattfinden würde wenn innerhalb einer Woche mehr als zwei (in BS und BHMS drei) Schularbeiten stattfinden würden oder Schularbeiten ab der 5. Stunde stattfinden würden (ausgenommen das betroffene Fach findet immer nur in einer solchen Stunde statt) Nachschularbeiten müssen stattfinden für einzelne SchülerInnen, die mehr als die Hälfte der Schularbeiten im Semester versäumt haben für alle SchülerInnen, wenn mehr als die Hälfte der Arbeiten mit "Nicht Genügend" beurteilt wurde. Der Stoff muss gleich bleiben, aber neue Aufgaben müssen gestellt werden. Die Nachschularbeit muss innerhalb von 2 Wochen nach der Rückgabe erfolgen, nur die bessere der beiden Noten zählt. Die Schularbeit muss spätestens nach einer Woche korrigiert und benotet retourniert werden, Ausnahmen sind mit Genehmigung erlaubt. diese seite könnte dir gehören: wolltest DU nicht immer schon einmal schreiben was immer du wolltest?? wir geben dir die gelegenheit dazu. schicke uns deinen text an und wir drucken soviele wie möglich ab. außerdem wollen wir jeder schule die möglichkeit geben 2-4 seiten jenseits selbst mit schulinternen themen zu gestallten. Wenn du also lust hast dann sammel ein paar leute um dich und schon habt ihr euere eigene jenseits mutation Mit freundlichen Grüßen ACHTUNG!!! mail to: willi.hejda@reflex.at wollt ihr kritik lob oder einfach nur anregungen über jenseits oder einfach nur irgentwas loswerden mailt an und wir drucken euer mail ab. die redaktion...
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Erzählwettbebewerb
Zu diesem Bild hat Xiaxi CHENG als einzige eine Geschichte geschrieben:
Das schäbige Schloss
Der kleine schmale Mond hängt schon seit Millionen von Jahren auf dem klaren Himmel und das sechstausendjährige arabische Schloss steht immer noch stabil als ein Zeichen für ihren alten Reichtum. Das ungewöhnliche Schloss wurde nicht als eine Sehenswürdigkeit für die Öffentlichkeit geöffnet, weil es eine schreckliche Sage gab. Sie besagte, dass zwei Menschen nicht mehr herausgekommen und in ihm verschwunden waren. Die Leute glaubten, es sei ein Geisterschloss. Ich wohne in der Nähe von diesem Schloss. Am Abend sitze ich immer auf dem Balkon, um die schöne Sternen anzuschauen. Und mein Zimmerfenster ist die beste Stelle, um das Schloss zu fotografieren. Mehrmals sah ich ein oder zwei Leute auf der Spitze des Turms herumgingen. Wahrscheinlich suchten sie etwas! Allmählich merkte ich, dass etwas sehr Komisches auf dem Turm passierte. Niemand kommt hierher. Es heißt, im Schloss soll es keine Mensch geben. Aber warum gab es immer wieder zwei spazierende Leute auf dem Dach? Ich war sehr neugierig und wollte mir die Sache unbedingt genauer ansehen. Ich rief meinen Freund an, damit ich nicht allein ins Schloss gehen musste. Am kommenden Tag marschierten wir zu dem Schloss und versteckten uns in der Nähe. Als es dämmerte, nährten wir uns leise wie Wind dem Schloss. Das Schlosstor mussten wir gewaltsam öffnen, so eingerostet war es. In dem dunklen und schäbigen Schloss krochen wir auf den Boden. Es war so ruhig, dass wir uns atmen hören konnten. Plötzlich leuchteten alle Lampen in dem Saal, in dem wir waren, auf! Die Wände waren vollständig aus harten Metallstücken aufgebaut. Auf dem Dach klebten fünf große Buchstaben: FBIGO. Als wir die fünf Buchstaben sahen, erkannten wir, dass das Schloss kein Geistschloss war. Wir wurden gleich von zwei Männer mit Handschellen in den Keller geführt. Ein mächtiger Mann stand vor uns:" Was wollt ihr? Das ist FBI Geheimorganisation." "Wir wollen nur die alte Sage erforschen." Der Mann drehte sich nach hinten und blickte in den megagroßen Monitor: "Die Sage haben wir erfunden. Wir wollen, dass die Leute uns nicht erkennen." Ich fragte, ob wir wieder gehen dürften. Der Mann lachte auf und befahl seinen Männern, uns in die unterirdische Kammer zu sperren. In der Kammer bemerkten wir zwei sehr alte Menschen, die etwa achtzig bis neunzig Jahre alt waren. Nach dem ich mit ihnen gesprochen hatte, wusste ich, dass sie die zwei Leute in der Sage waren und dass wir lebenslang hier leben würden. Xiaxi CHENG
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Leseprobe
Ein Märchen aus Zamonien "Der große Wald. Buntbären. Fhernhachenzwerge. Ein gemeingefährlicher Laubwolf. Unsterbliche Sternenstauner. Ehrgeizige Erdgnömchen. Ein unberechenbarer Stollentroll. Die Mythenmetzsche Abschweifung. Kokette Elfenwespen. Geheimbären. Eine Waldspinnenhexe. Blutsaugende Fledertratten. Weinende Bäume. Sprechende Pflanzen. Tanzende Pilze. Leuchtende Ameisen. Doppelköpfige Wollhühnchen. Dreiäugige Schuhus. Ein sehr alter Meteor. Schreckliche Spannung. Grausamste Bosheit. Goldener Humor. Feinste zamonische Hochliteratur. Um nur das gröbste zu nennen." Hildegunst von Mythenmetz über
"Ensel und Krete".
Aus dem Zamonischen übertragen, illustriert und mit einer halben Biographie des Dichters versehen von Walter Moers Mit Erläuterungen aus dem Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und
Kaum hatt' mein Leben ich begonnen, Befand ich mich in einem finstren Wald, Da ich vom rechten Wege abgekommen. Wie quälend, zu beschreiben die Gestalt Der hohen, wilden, bösen Waldeshallen, Die, denk ich dran, erneu'n der Furcht Gewalt. Zu nah war'n mir des Todes Krallen. Des Guten wegen, das er mir erwies, Bericht ich, was im Walde vorgefallen. Hildegunst von Mythenmetz
Umgebung von Professor Dr. Abdul Nachtigaller "Der Große Wald", Erster Gesang Wenn man in Zamonien das Bedürfnis nach vollkommener Harmonie hatte, dann machte man Ferien im Großen Wald. Ein Aufenthalt im Großen Wald garantierte Forstnatur in ihrer vielfältigsten Art, nur hier standen Nadel und Laubbaum einträchtig beisammen, wucherten Zyklopeneichen neben Druidenbirken, streckten sich Hutzenlärchen neben florinthischen
Rottannen, hausten Einhörnchen, Schuhu und Kassanderspecht. Dem dort lebenden Buntbärenvolk beim Zelebrieren seiner tagtäglichen Eintracht beizuwohnen war nach dem gewöhnlichen zamonischen Chaos so erholsam, daß sich daraus ein ganzer Tourismuszweig entwickelt hatte. Kurz nach Betreten des Großen Waldes aus östlicher Richtung (aus anderen Richtungen kam kaum jemand; im Norden begrenzte ihn das Meer, im Westen die Finsterberge und im Süden die Wüste) hatte man eines der Waldhüterhäuschen zu passieren, die an jedem der Zugangswege standen. Darin saß immer ein gelber, roter, grüner oder in irgendeiner anderen Farbe bepelzter Buntbär mit einer schmucken Waldhüterkappe auf dem Kopf und begrüßte den Besucher mit einem vielzähnigen Lächeln. Die vielen Zähne sagten: "Sieh nur, ich bin dir freundlich gesinnt, denn ich lächle! Aber beachte bitte auch, wie viele gesunde, lange und scharfe Zähne ich habe, denn trotz meines freundlichen Lächelns: Ich bin immer noch ein Bär. Und ich bin ein Bär, der einiges mitgemacht hat in seinem Leben, denn unser Volk wurde vor langer Zeit verschleppt und versklavt, und wir Buntbären sind seitdem etwas empfindlich, wenn uns jemand zu nahe tritt. Also: Wenn du gekommen bist, um hier Ärger zu machen, dann wirf bitte noch einmal
einen aufmerksamen Blick auf mein Gebiß und beachte bei dieser Gelegenheit auch meine wohlgeschärften Krallen. Ansonsten: Wenn du gekommen bist, um Ruhe, Zerstreuung und Eintracht zu finden dann nur hereinspaziert!" So sprachen die Zähne. Der Waldhüter aber sagte seinen auswendig gelernten Spruch auf: "Willkommen im Buntbärenwald! Wildes Campieren, Phogarrenrauchen, Jagen, Verlassen der bezeichneten Wanderwege und offenes Feuer jeder Art verboten. Bitte entnehmen Sie dem Holzkasten unter meinem Fenster eine kostenlose Waldkarte. Gut Holz!"
War man ein Blutschink oder ein wilder Laubwolf und suchte Ärger oder hatte Lust auf eine Wirtshausschlägerei, dann sah man sich die Zähne des Buntbären nochmal genauer an und kehrte dann murrend um. War man aber in friedlicher Ferien-
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laune, dann zupfte man eine Karte aus dem Holzkasten, entfaltete sie und betrat, die informativen Zeichnungen studierend, den kühlen Wald. Zunächst lernte man, daß die Buntbären für den von ihnen besiedelten Teil des Großen Waldes die Bezeichnung "Bauming" bevorzugten, wahrscheinlich weil das mehr nach einer zivilisierten Gemeinde klang als nach einem düsteren Gehölz. Die Bauminger Gemeinde umfaßte zehn Walddörfer von unterschiedlicher Größe und Sehenswürdigkeit: Im Zentrum lag Tannhausen, wo die Forstverwaltung und das Bürgermeisteramt ihren Sitz hatten, eine kleine adrette und stets wohlgekehrte Stadt vorwiegend aus Fachwerkhäusern, in der sich zahlreiche Handwerksbetriebe und Gemischtwarengeschäfte befanden. Ein ständiges Hämmern, Sägen und Klopfen erfüllte tagsüber das Dorf, erzeugt von emsigen Bären, die sich als Schreiner, Blech oder Kunstschmiede verdingten. Die Touristen logierten lieber im benachbarten Quellheim, wo es die meisten Pensionen, Biergärten und mehr Ruhe gab. Hier sprudelten die unterirdischen Quellen von Bauming am zahlreichsten ins Freie. Die Stadt war von einer Vielzahl murmelnder Bäche durchädert, die man teilweise mit kleinen Korkbooten befahren konnte, auf Wunsch mit Kerzenbeleuchtung und jodelndem Fährmann. War einem Quellheim zu touristisch oder zu idyllisch, konnte man sich im nördlich gelegenen Waldläufers Rast einquartieren, einer Waldkolonie aus primitiv gezimmmerten Zelten, die nur mit Blättern gedeckt waren. Hier logierte der robustere Natur-
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freund, der die direkte Konfrontation mit der Natur bevorzugte. In Waldläufers Rast schlief man auf dem Waldboden, wusch sich im Bach und kochte am offenen Feuer. Man durfte auch nackt und singend durch den Wald laufen, ohne gleich verhaftet zu werden. Südlich von Quellheim lag Honing, die Imkerstadt. Hier hatten sich sämtliche Bienenzüchter Baumings versammelt, nicht zuletzt um das Herumschwirren von Stechbienen auf einen Ort zu konzentrieren. Honing durfte man nur in einem Schutzanzug betreten, den man sich in Tannhausen mieten konnte. Man konnte die Stadt schon einige hundert Meter entfernt hören, noch bevor die erste Behausung überhaupt zu sehen war: Das Gesumm der Millionen Insekten, die die Bienenkörbe der Imkereien bewohnten, war beeindruckend und ließ jeden Besucher die Verschlüsse seines Schutzanzuges ängstlich überprüfen. Die meisten Touristen erledigten zügig ihre Geschäfte, kauften ein paar Gläser Honig, eine Flasche Met oder Kerzen aus Bienenwachs und machten sich wieder davon. Von Honing aus kam man auf dem Weg zum Großwaldstädter See am Fort Palisadentrutz vorbei, der Heimat der Bauminger Waldwart, eine von angespitzten Holzstämmen bewehrte Festungsanlage, die von Touristen nicht betreten werden durfte und aus der zu jeder Tageszeit zackige Befehle und militärische Gesänge in den Wald schallten. Der Großwaldstädter See war besonders im Sommer einer der meistbesuchten Anziehungspunkte der Gemeinde, ein von unterirdischen Quellen gespeister Badesee mit Bootsverleih, mehreren Forellenräuchereien und einem legendären Pilzrestaurant.
Im von dort aus südöstlich gelegenen Akazien blieben die Buntbären gerne unter sich, es gab weder Pensionen noch Speisegaststätten, also ging man lieber gleich ins nördlicher gelegene Blockshütten, wo die Buntbären ihre Gemeinde ursprünglich gegründet und erste, noch sehr einfache Blockhäuser errichtet hattten, die heute als eine Art historische Bildungsstätte dienten. Gegen ein geringes Entgelt konnte man die Blockhütten betreten und bekam dann von den dort schauspielernden Buntbären eine Lektion in Bauminger Frühgeschichte: In rauhes Sackleinen gekleidet, saßen sie am primitiv gezimmerten Kamin, kochten Eichelsuppe und beklagten den harten Winter. Die Bärenkinder spielten tapfer mit nichts anderem als Tannennadeln und beteten die Bauminger Verfassung herunter. Dann trat ein Waldwächter auf, dramatisch stürmte er zur Tür herein, sang die erste Strophe des Brandwächterliedes und verkündete das Herannahen des schrecklichen Finsterberggewitters. Die Bärenfamilie klammerte sich jammernd aneinander, und draußen hinter der Hütte wurden Donnerbleche geschüttelt. Hatte man sich an Härte und Armut des Pionierlebens genügend delektiert, zog man weiter ins nördlichere Reblausitz und kehrte dort in eine der zahlreichen Blaubeerweinkeltereien ein, um sich einen tüchtigen Schoppen zu genehmigen. Reblausitz bestand vorwiegend aus riesigen ausgedienten Blaubeerweinfässern, in
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denen sich die ansässigen Winzer eingerichtet hatten, eine weitere touristische Sehenswürdigkeit von Bauming. Hier konnte man den leicht säuerlichen Wein kaufen sowie kitschig bemalte Tonkrüge in Faßform und extrem unpraktische Korkenzieher aus poliertem Wurzelholz. Milde berauscht wanderte man dann ins nahe Eichendorf, die letzte Bauminger Attraktion auf solch einem Rundgang. Besonders eindrucksvoll war Eichendorf, wenn man es in der Dämmerung erreichte. Es bestand aus mehreren Dutzend toter Eichen, vermutlich Jahrtausende alt, die auf einer leichten Anhöhe dicht beeinander standen und den Eindruck einer Versammlung unheimlicher Holzgespenster machten, die gemeinsam ihr grausames Schicksal beklagten. In den ausgehöhlten Bäumen saßen nach Einbruch der Dämmerung Buntbären,
die, für die Touristen unsichtbar, herzzzerreißend jammerten und heulten und Laternen schwenkten. Das tanzende Licht und das Geheul, das aus den Astlöchern drang, machte besonders auf Kinder mächtigen Eindruck. Entsprechend begruselt machte man sich auf den Weg zurück zur Unterkunft nach Quellheim oder Waldläufers Rast. Neben den zehn Dörfern waren auf der Karte alle befestigten Wege Baumings verzeichnet, die niemand verlassen durfte, der kein Buntbär war. Wurde man nur einen Meter neben dem Pfad erwischt, dann zeigten die patrouillierenden Wächter des Forstes dem Übeltäter ihr Lächeln und ihr Gebiß und begleiteten ihn freundlich, aber bestimmt auf den rechten Weg zurück. Forsetzung folgt...
Geheime Welt
Diese Welt, die sogenannte "wirkliche Welt" ist nur eine Fassade. Zieh den Vorhang zur Seite und du wirst merken, dass die Bibliotheken voller AusreißerInnen sind, die Romane schreiben, dass sich auf den Autobahnen lauter Flüchtende und SympathisantInnen tummeln, dass all die SekretärInnen und vernünftigen Eltern an ihren Ketten zerren und nach einer Chance suchen, um zu zeigen, wie lebendig sie noch sind... Und all das Geschwätz über "Sachlichkeit" und "Verantwortung" ist nur eine Drohung und ein Bluff, damit wir nicht wagen unsere Hände nach der anderen Welt auszustrecken, die so nah vor uns liegt.
Es gibt eine geheime Welt, die in dieser verborgen ist. Du kannst sie im ungestümen Aufbäumen deines ersten Kusses schmecken oder in dem Blut, das nach einem plötzlichen Unfall in deinen Mundwinkel fließt, wenn du begreifst, daß du gerade nur knapp dem Tod entronnen bist. Du kannst sie in den Windböen spüren, die dir in einer Nacht voller Abenteuer auf den Häuserdächern einer Stadt um die Ohren pfeifen. Du kannst sie im Zauber deines Lieblingslieds hören, wie es dich bewegt auf eine Art, die keine Wissenschaft messen kann. Es kann sein, daß du einen Beweis für sie auf einer öffentlichen Toilette gefunden hast, eine in die Klotür eingeritzte geheime Botschaft, die du nicht entschlüssln kannst Oder daß du einen Hinweis auf sie in der blassen
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den von der Lust am Abenteuer und der Veränderung. Aber natürlich bist du wieder dorthin zurückgekehrt. Der gesunde Menschenverstand prügelt uns ein, daß diese Welt nur immer kurzfristig erlebt werden kann, daß es nur der kurze Moment der Veränderung ist und nichts weiter. Aber die Legenden, die wir uns an den Lagerfeuern erzählen, sprechen von ganz anderen Geschichten: Wir hören von Menschen, die sich für Wochen und Monate dort aufhielten, Menschen, die niemals von dort zurückgekehrt sind, die dort als HeldInnen lebten und starben. Wir wissen, daß diese geheime Welt nah ist und auf uns wartet. Wir fühlen es in dieser atavistischen Kammer unserer Herzen, die die Erinnerung an die Freiheit schon lange vor unserer Zeit in sich trägt. Du kannst es im Aufblitzen unserer Augen erkennnen, in der Leidenschaft unserer Tänze und Liebschaften, in dem Protest und der Party, die außer Kontrolle geraten. Du bist nicht der einzige, der versucht, sie zu finden. Wir sind auch hier draußen... einige von uns warten auch auf dich. Und du sollst wissen, daß alles, was du jemals getan oder überlegt hast zu tun, um dorthin zu gelangen, nicht verrückt, sondern wunderschön, würdevoll und notwendig war. Revolution ist einfach die Vorstellung davon, daß wir diese Welt betreten können und nie wieder zurückkehren müssen. Oder besser gesagt: Daß wir die alte niederbrennnen können um die Welt darunter zum Vorschein zu bringen.
Projektion der Kinofilme gesehen hast, die dafür gemacht sind uns bei Laune zu halten. Sie schwingt in unseren Erzählungen mit, wenn wir von unseren Lüsten und Sehnsüchten sprechen, die immer noch hinter den Mauern unserer "pragmatischen" und "realistischen" Lebensweise lauern. Wenn DichterInnen und AktivistInnen bis zum Morgengrauen wach bleiben und ihre Hirne zermatern, um die perfekte Zusammenstellung von Wörtern und/oder Umsetzung von Aktionen zu finden, die das Feuer in die Herzen (und Städte) tragen, dann versuchen sie nichts anderes als einen versteckten Eingang in sie zu finden. Wenn Kinder aus dem Fenster klettern und spät nachts durch die Nachbarschaft streifen, wenn FreiheitskämpferInnen nach den Schwächen in den Festungen der Regierung suchen, wenn Teenager eine Reklametafel zerstören um sich die ganze Nacht Verfolgungsjagden mit den Bullen liefern zu können, wenn AnarchistInnen den geordneten Ablauf einer Demonstration stören und die Schaufenster einer Firmenkette entglasen, dann versuchen sie alle ihren Eingang zu stürmen.
Wenn du Sex hast und du entdeckst neue Gefühle und Körperregionen deines/ deiner LiebhaberIn, und ihr beide fühlt euch wie ForscherInnen, die neue Weltteile entdecken, die einer Wüstenoase oder der Küste eines unbekannten Kontinents ebenbürtig sind, dann entwerft ihr ein Bild ihres Gebiets. Es ist bestimmt keine sicherere Welt als diese hier - im Gegenteil ist es das Empfinden der Gefahr dort, daß uns wiederbelebt: Das Gefühl, daß wir für einen Augenblick, der die Vergangenheit und Zukunft umschließt, wirklich etwas riskieren. Vielleicht bist du irgendwann mal durch Zufall auf sie gestossen und warst begeistert davon, was du da gefunden hast. Die alte Welt war hinter dir und in dir zersplittert und keinE WissenschaftlerIn konnte sie je wieder zusammensetzen. Alles davor wurde unwichtig, irrelevant und lächerlich als die Horizonte sich plötzlich erweiterten und sich neue vorher unvorstellbare Wege öffneten. Und vielleicht hast du dir geschworen, daß du niemals wieder in die alte Welt zurückkkehren würdest, daß du dein ganzes restliches Leben hier leben würdest, aufgela-
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Jenseits
Mensch und Tier
ENTWICKLUNGSPHASEN DER HUNDE:
1.Phase: vegetative Phase (0-2) 2.Phase: Übergangsphase (2-3) 3:Phase: Prägungsphase (4-8) 4.Phase: Sozialisierungsphase (9-12/13) 5.Phase: Wurfrangordnungsphase (3-13; 13-16) 6.Phase: Rudelordnungsphase (5m-7m) 7.Phase: Pubertätsphase (7m-?) 8.Phase: Adoleszenzphase (ab ca. 2 Jahren)
Einige Rassen und auch Individuen erreichen jedoch die mit der Volljährigkeit vergleichbare Adoleszenzphase niemals. "Die Adoleszenzphase bringt noch einmal eine sehr wichtige Entwicklung mit sich. Sie beginnt mit ca. 2 Jahren, was jedoch auch bei Rasse zu Rasse unterschiedlich ist. Je stärker das Territorialverhalten beim Hund ist, umso später wird diese Phase erreicht. Was bedeutet das für ein Mensch-Hund Rudel? Wenn es sich um einen sehr dominanten Hund handelt und er in seinem Rudel keine untergeordnete Position einnimmt, kann es geschehen, dass er sich plötzlich massiv in die Kindererziehung einmischt. Oder: Früher hat er nur gespielt mit anderen Hunden, jetzt beißt er sich mit ihnen. Plötzlich sind Probleme da, die vorher nicht da waren!
Aber diese Probleme haben sich eigentlich langsam aufgebaut: denn er hat davor gar nicht gespielt, sondern er hat geübt. Geübt, bis er reif genug war. Jetzt ist er reif genug und jetzt kann er das umsetzen. So muss man Spiel sehen. Aber wir freuen uns, dass unser Hund so toll spielt. Aber was geschieht in diesem Spiel? Der andere Hund ist Sparringspartner für unseren Hund. Natürlich wollte unser Hund den anderen Hund nicht verletzen, denn dann hätte er nicht weiterüben können." (http://www.wolfsherz.de/index.htm?en twicklung.htm) Ich denke mal, das Zitat und auch die obenstehenden Entwicklungsphasen erklären sich von selbst. Worauf ich nun genauer eingehen will ist das Territorialverhalten der Hunde wie auch das des Menschen. Sind wir wirklich so viel klüger? Warum müssen Manche von uns den großen Machthaber spielen und mit anderen ihrer Art um jeden Quadrat(kilo)meter kämpfen oder verhandeln? Wenn uns was nicht passt, den aggressiven raushängen lassen, wild herumbrülllen und nur noch um uns schlagen. Das
haben wir doch alles hinter uns, oder nicht? Natürlich ist es nicht schwer, diese Frage wahrheitsgemäß zu beantworten, auch wenn einige (mich eingeschlossen) sie lieber mit gutem Gewissen be-ja-hen würden. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, der Mensch stammt vom Tier, folglich ist er auch eines und wird niemals etwas Anderes sein. STOP! Wir haben doch unser riesengroßes Gehirn, das uns von den dummen und rein Instinktgesteuerten Tieren abhebt, weswegen wir uns auch HOMO Sapiens schimpfen dürfen. Dieses Argument ist schon lange widerlegt am einfachsten anhand von Orag-Utan's und deren Verhalten, welches dem des Menschen in vielerlei Hinsicht ähnelt. Aber hier geht es ja immer noch um Hunde und nicht um Affen. Die menschlichen Entwicklungsphasen, seien sie nun beschrieben von Freud, Adler, Jung oder einem Fernsehprediger, weisen doch recht viele Parallelen auf mit denen des Hundes. Ebenso die Tatsache, dass nur die wenigsten von uns sich wirklich als erwachsen bezeichnen können(wollen wir das überhaupt?), deutet darauf hin. dass unsere
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gibt ein leben nach der schule
Gehirne gar nicht so unterschiedlich sein können. Doch wie kann das sein, wo doch der Hund rein von Instinkten gesteuert wird und der Mensch die große Last der Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, besitzt. Nun ja, die Instinkte, welche beim Hund zwar stärker ausgeprägt sind als beim Menschen, sind Automatismen die im Prinzip nur dazu da sind, um in bekannten Situationen, oder auch in lebensgefährlichen und brenzligen Situationen, die einem/r nicht die Zeit lassen, gründlich drüber nachzudenken, den besten Weg zu wählen. Menschen-Neugeborene werden logischerweise fast zur Gänze von diesen Instinkten gesteuert, da ihre Sinne und vor allem das Gehirn noch zu unterentwickelt ist, um "eigene Entscheidungen" zu treffen. Bei Hunden ist dies genauso und ebenfalls sind Hunde in ihren frühen Entwicklungsphasen weitaus lernfähiger (und "lernen" bzw. Erfahrung sammeln hebt sich doch deutlich von einem Instinktgesteuerten Verhalten ab) als in späteren Stadien der Entwicklung oder gar der Adoleszenz. Ein eindeutiger Beweis dafür, das weder der Mensch frei von Instinkten, noch der Hund frei von eigenen Gedanken ist. Aber was genau ist eigentlich diese Fähigkeit, "eigene Entscheidungen" zu treffen. Wählt der Mensch aufgrund seiner Kreativität die Lösung, die er am interessantesten findet? In den seltensten Fällen. Vor und zum Teil noch während der Pubertätsphase, also der Zeit, in der Mensch noch
einen weitaus ausgeprägteren NeugierdeInstinkt besitzt, kommt dies natürlich öfter vor. Doch mit dem Älterwerden werden auch andere Prioritäten im Leben gesetzt. Die Selbsterhaltung steht üblicherweise an erster Stelle, dicht gefolgt von dem Trieb, sich fortzupflanzen. Der Grundstock jeder Entscheidung wird beim Menschen im Stammhirn gebildet, der "Urversion" des Gehirnes(bei den Säugetieren). Dieses Stammhirn des Menschen ist fast Ident mit dem Stammhirn seiner/ihrer SäugetierGeschwister. Der einzige Grund, warum wir Menschen uns als "intelligenter"(was bedeutet dieses Wort eigentlich?) bezeichnen ist das Vorhandensein von 4 weiteren Gehirnteilen, welche bei anderen Säugetieren entweder gar nicht vorhanden oder schwächer entwickelt sind, was uns die Fähigkeit gibt, unsere Instinkte zu verkomplizieren und komplexe Gedanken daraus zu bilden, unsere Instinkte zu analysieren und "eigene Entscheidungen" daraus zu treffen. Für unser völlig überentwickeltes Gehirn ist das viel zu wenig um beschäftigt zu werden, Langweile entsteht. Daher suchen wir uns Hobbys und bilden noch ausgeprägtere Individuelle Charakterzüge als andere Säugetiere(JEDES Säugetier besitzt einen Individuellen Charakter!) An nächster Stelle nach dem Selbsterhaltungsund dem Fortpflanzungstrieb kommt üblicherweise das Bedürfnis nach Macht und dem eigenen Territorium. Je mehr Geld, je größer die Wohnung, desto besser. Dieser Instinkt, gefiltert und verarbeitet
durch die weiteren Gehirnteile ergibt Dinge wie ein teures Auto, einen großen gut gepflegten Vorgarten, eine große Bücher- CD- Video- Briefmarken- Geschlechtspartner- oder wasauchimmerSammlung. Statussymbole, die zudem noch ein gutes Hobby abgeben. Status ist Territorium. Diejenigen unter uns, die den Status des Adoleszenten (Erwachsenen) erreicht haben(was erstens keinem zu wünschen ist, und zweitens nichts mit dem Alter zu tun hat), welche wie anhand des obrigen Beispiels mit Hunden zu erkennen ist, aus Spaß Ernst werden lässt, sehen es als nötig, ihre/n Macht/ Status (Territorium) immer weiter zu vergrößern(Der Mensch hat dahingehend ein sehr großes Problem da er keine Grenze nach oben kennt und akzeptiert) und auch anderen seiner/ihrer Art streitig zu machen. Hunde raufen sich, können sich auch ernsthaft verletzen. Menschen bekriegen sich im (momentan) schlimmsten Fall, wenn es gut geht verhandeln sie. Zum Schluss sollte noch gesagt werden, dass dieser Artikel eine anhand von einigen hier aufgeführten Fakten persönliche Theorie von mir persönlich ist und nicht unbedingt mit der Wahrheit übereinstimmen muss, auch wenn ich es für sehr wahrscheinlich halte.
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Der Esprit des Pop Art
"Jeder ist ein Künstler" ( A. Warhol) "Die Revolte vollzog sich in einer Gesellschaft der Sättigung, des Reichtums, der Verfügbarkeit von Dingen und Menschen. Sie führte zu radikal veränderten Sicht- u. Verhaltensgewohnheiten, zu einem neuen Objekt- und Kunstbegriff." *Tilman Osterworld, Pop Art. Köln 1999
"Pop" Art war wie ein Knall. Von "populance", auf Englisch Volkstümlichkeit und weiter von "popular" abgeleitet, verbreitete sich diese vollkommen neue Kunstrichtung ausgehend von den großen amerikanischen Städten auf die ganze Welt. Sie verkörperte starke Emotionen, neue Gedanken und ungelebte Hoffnungen einer Generation, die sich von alten, konservativen und zwingenden Normen trennen wollte. Die Jugend im Zeitalter des Vietnamkrieges, Woodstock, der afroamerikanischen Freiheitsbewegung und des ersten Menschen auf dem Mond brauchten eine brisante Kunst. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, bereits 1960 ließ der Begriff "Pop Art" die Herzen vieler Kunstkritiker schneller schlagen. Am Anfang aber nicht vor Freude, denn diese Kunstrichtung war genauso kritisch wie die Jugendbewegungen durch die sie geboren wurde. Junge Künstler vergnügten sich, die Perversität der Konsumgesellschaft, das Untergehen von Individualität und den Überfluss auf möglichst provokante und unorthodoxe Art wiederzuspiegelten. -Na Prost, Mahlzeit, dieser Happen lag manch einem/einer schwer im Magen. Dennoch und trotz aller anfänglichen Kritik wurde die "Pop Art" bald ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft. Unkonventionelle, freidenkende Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jasper Johns und viele mehr erlangten bald großen Ruhm. Andy Warhol stürzte sich u.a. auf die Campbell- Suppendose und zeigte, dass in Wirklichkeit nicht der Innhalt sonder die Verpackung die Konsumenten anregte. Er vervielfältigte die Dose, stopfte Dollarnoten in sie hinein und ließ sie letztendlich einfach rosten. Alles ist vergänglich. Jasper Johns experimentierte mit dem beliebtesten amerikanischen Symbol, der Flagge. Er malte sie in Originalgröße und Farbe und provozierte den Betrachter mit dem absurden Titel "Bild oder Fahne?" (siehe xxxx). Raten wir was die Antwort war? Nun, die breite Besuchersicht sah an 1. Stelle eindeutig die Flagge. Sieht so die Wahrnehmung der Masse aus? Neben nationalen Geldscheinen und der Flagge standen besonders Werbung, Stars, Showbiz und Unterhaltungsmedien im Mittelpunkt. Aus Trivialem wurde Kunst. Gearbeitet wurde mit allem, ja sogar Müll - einer wichtigen Komponente unseres Alltags-, um Bilder, Collagen, Comics, Plastiken, Skulpturen und Einrichtungsgegenstände zu schaffen. Erstmals wurden neue Techniken wie der Siebdruck verwendet. (Andy Warhol ließ einige seiner Bilder maschinell und von Mitarbeitern herstellen.) Neue Erfindungen und Ideen prägten diese sagenumwobene Zeit. Das spürte Mensch nicht nur in der Kunst. Musik, Mode, Literatur und Lifestyle, alles war energisch, kritisch, bunt. Viele glaubten der Geist der 60's und 70's werde ewig leben. Dabei hatten sie gar nicht mal so unrecht.
Andrew Warhol wurde 1930 in Pittsburg als Sohn einer slowakischer Einwandererfamilie geboren. Er studierte Graphikdesign, Kunstgeschichte, Soziologie und Psychologie und zieht 1949 nach New York, wo er zu Andy Warhol wird. Der junge Mann arbeitete für "Vogue" und "Harper's Bazaar" sowie dekoriert Schaufenster und entwirft Werbezeichnungen für eine Schuhfirma. Sein Erfolg ist durch seine individuelle Ausdrucksart vorprogrammiert. 1960 entstehen seine 1. Bilder, einpaar Jahre später erscheinen Werke wie die "Campbell's - Suppendose, Marilyn Monroe und Dollarnoten. Warhol zieht mit seiner Mutter in die "Factory", eine von ihm selbst ins Leben gerufene Wohn- und Arbeitsgemeinschaft. Diese wird bald darauf zum beliebtesten Treffpunkt für Künstler und Szene. Der Künstler beginn underground Filme zu drehen, wo er z.B.: 15 min lang das Gesicht eines jungen Mannes
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gibt ein leben nach der schule
filmt der gerade Oralsex bekommt oder einen 5- stündige Aufnahme einer schlafenden Person macht. Auch auf die Zusammenarbeit mit Musikern wie z.B. mit der Gruppe "Velvet Underground" wird Wert gelegt.
1966 wird Andy Warhol vom einzigen Mitglied der "Society For Cutting Up Men" niedergeschossen. Er kann sich jedoch von der Verletzung erholen und veröffentlicht Bücher wie "a" und "THE Pylosophie of Andy Warhol (From A to
B and Back Again)" sowie wird Mitherausgeber der Zeitschrift "Interview". 1987, nach einem bunten und erfolgreichen Leben, stirbt Andy Warhol an Folgen einer Gallenoperation.
Andy Warhol's Campbell's tomatosoup Dose. Das Original. "Ich will kein Ding sein." Marilyn Monroe Und doch genauso wurde sie von Warhol nach ihrem tragischen Tod dargestellt: Dutzendweise im Siebdruck vervielfacht, je nach belieben wurde die Farbe verändert und immer lächelnd.
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Roy Lichtenstein, "Blam"
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Jenseits
Bauanleitung
Es war an einem Frühlingsnachmittag als ich allein und gutgelaunt, jedoch leider ohne jegliches Grünzeug, gemütlich die Lände entlangspazierte. Ohne einen blassen Schimmer, was ich hier überhaupt zu suchen hatte, signalisierte mir meine Nase jedoch bald, dass ich fündig geworden war.
Als meine Augen sich dann auch daran machten, das Ganze zu untersuchen, sah ich 3 menschliche Gestalten, ein paar Jährchen jünger als ich. Gemütlich saßen sie auf den Steintreppen unten am Wasser und taten das was ich auch schon so oft an jenem Ort getan hatte. Sie rauchten einen Joint. Ich hatte die Drei schon ein paar mal in der Schule gesehen und als ich mich zu ihnen setzte schien es ihnen nichts auszumachen. Nachdem wir Namen und ein paar nette Worte ausgetauscht hatten, reichte mir mein linker Nachbar das glühende und papierne Szepter. Doch dessen Anblick war alles andere als wohltuend: Er brannte auf der einen Seite schneller ab als auf der Anderen ("löffelt"), der Filter ließ mehr Krümel durch als Rauch und was die Form und Festigkeit des Gerätes betraf, hätte man die Misch gleich auf die Hand legen und anzünden können. Was den Geschmack anging, haute einen der starke und scharfe Tabak schon fast um. Den Hustreiz unterdrückend, gab ich den Ofen gleich weiter und fragte, ob ich noch einen bauen dürfe und ihnen das Ganze dafür erklären und beibringen würde. Sie willigten ein, und so machte ich mich an die Arbeit. "Also, als Erstes nehmt mal ein geeignetes Mischgefäß (Schüssel, Buch, gefaltener Flyer usw.), und zerkleinert das Grass sorgfältig. Danach nehmt eine möglichst leichte Zigarette und ein Feuerzeug und röstet die Zigarette ein wenig. Das tut ihr, indem ihr mit dem (brennenden) Feuerzeug an der Zigarette immer auf und ab fahrt und dabei auch die Zigarette dreht, damit sie von allen Seiten geröstet wird, und natürlich sollte man darauf achten, dass die Zigarette nicht zum brennnen anfängt. Je stärker die Zigarette, desto länger sollte man sie rösten("entparfümieren"). Bei einer Parisienne mild zum Beispiel genügt es nur ganz kurz zu rösten damit der Tabak trocken wird. Sobald ihr damit fertig seid öffnet ihr die Zigarette und vermischt den Tabak mit dem in der Mischdose/-schüssel/-flyer (wasauchimmer) wartendem "Zeug". Gut mischen. Danach braucht ihr mal einen gescheiten nochmal in der Hälfte nach aussen. Nun rollt das Ganze zusammen und wenn ihr alles richtig gemacht habt sollte in der Mitte des Filters jetzt ein "s" zu sehen sein. Dass ist meiner Meinung nach die ökonomischste Art eines Filters, so ein "S"-Filter. Dann nehmt ihr ein Paper , legt es mit dem Klebestreifen oben vor euch hin und legt den Filter je nach bevorzugter Hand auf die linke oder rechte des Papers, füllt gleichmässig die Misch dazu, so dass sie vom Filter aus konisch in die breite geht. Nehmt nun das Paper in beide Hände (eine Hand immer am Filter lassen) und beginnt das Ganze zu wuzzln, bis es sich zusammendrehen lässt, was ein bisschen Übung braucht. Ist er zamgedreht nur noch das Ende mit dem Klebestreifen ablecken und zupicken. Nun sollte man den Spliff noch auf Löcher, Lücken oder ähnliches untersuchen, die zum Beispiel durch zu grosse Tabakstücke entstehen können. Nun stellt ihr den Ofen auf und lässt ihn ein paar mal vorsichtig zwischen euren Fingern aus 1-2cm höhe auf den Boden schlagen(Filter nach unten). Jetzt bei Bedarf noch ein wenig von oben nachstopfen, schütteln, zudrehn, fertig. Nächstes mal kommt dann verkehrt." Ich rauchte die Tüte an und schon nach der ersten Runde wurde die Harmonie, hier am wohlduftendem Donaukanal, greifbar.
Filter. Die Laschen von Tschickpackerln sind zwar recht weit verbreitet aber meiner Meinung nach zu klein. Am besten eignen sich wenn ihr mich fragt Fahrscheine und Flyer. Von diesem reisst ihr einen ca. 1,5cm hohen und 2.5cm langen Streifen (vorher knicken damit es ein schönes Rechteck wird). Dann knickt ihr ca. 1/5 (ca 0,5cm) von der breite nach innen und dieses kleine Stück knickt
Wir wollen mit diesem Text natürlich niemand zum Kiffen animieren, noch zu jeglichen Drogen verführen (im spezielllen nicht zu Alkohol und Nikotin). Dies bitte zu beachten!!! die Redaktion
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Impressum
Jenseits Redaktions-Team: Michaela Jokl, Julia Broz, Jakob Scholz, Valentin Scholz, Moritz Raffinger, Vera Höckner, Sebastian Fiedler, Anastassiya Tchaikovskaia, Phillipp Wurzer Chefredakteur: Wilhelm Hejda Layout: Florian Karhofer Druck: Stadtschulrat für Wien Kontakt: wilhelm.hejda@reflex.at wer fehler findet darf sie behalten an folgenden Schulen verteilt: Vereinsgasse, Glasergasse, Maroltingerstrasse und vielen mehr Danke an: LSV, dem Layouter (wirklich großen großen dank) und alle menschen die zeit geopfert haben bzw denen welchen wir keine zeit geben konnten (da sie in dinge wie zeitung investiert wurde) und vielen mehr Nicht danke: LehrerInnen die SchülerInnen unfair behandeln und benoten und ihen ihre meinung aufzwingen (was leider nicht so selten geschieht), unsere Regierung, GATS, und so wie jedesmal den faschischtischen DikatorInnen, allen KriegstreiberInnen, kapitalistische Großindustrielen und PolitikerInnen, legalisierungs GegnerInnen , so wie ganz speziell all jenen die einfach weg schauen. schöne zeit all den Anderen.