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9/27/2008
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Jenseits es gibt ein leben nach der schule Preis: 50 Cent Ausgabe: 02/03 Die Macht der Medien Jenseits es gibt ein leben nach der schule Inhalt Editorial Politik & Schule Kirche raus aus der Schule S3 einige zeit ist vergangen seitdem wir im frühjar 03 das erste jenseits herausbrachten. viel ist passiert, ein unlegetemierter krieg wurde begonnen ein land von den usa konolialisiert eine pensionsreform beschlossen stunden gekürzt immer noch herrschen kriege und konflikte rundum die welt die macht des geldes ist immer noch ungebrochen und bis zum totalen überwachungssstaat fehlen nur noch ein paar schritt... doch es gibt auch (einige wenige) lichtblicke. ein weltweiter aufschreie als die usa den krieg begann tausende menschen auf der strasse (selbst in wien) das erste social forum tage in österreich und einige menschen konnten sich plötzlich wieder an das wort "streik" erinnern... auch wir blieben in der zeit nicht untätig und das großartige (wenn auch sehr verspätete) ergebnis habt ihr nun vor euch liegen. Ich hoffe ihr wisst etwas damit anzufangen und wünsche euch allen schöne ferien. Mit freundlichen Grüßen chefredakteur willi hejda Buchkritik Benjamin Lebert: Crazy S 15 JA zu Entlastung! NEIN zu Kürzung S4 Schule einmal anders S 5-6 Wahlrecht für alle? S 7-8 Filmkritik Studio 54 S 16 Tagebuch Frauen Unsere Schule ist männlich S8 S 17 Comix S 18-19 Medien Wissenschaft Das Höhlengleichniss S 13 JedeR kennt die Situation... S 14 2 Editorial/ Inhalt Der neue Michael Jackson S 9-10 Unter aller Augen S 10-11 Die Manipulation der Medien S 12 es gibt ein leben nach der schule Jenseits Kirche raus aus der Schule Wenn man in der Schule sich gegen die kirchliche Einflussnahem wendet und Plakate gegen die dagegen aufhängt (obwohl sie von der AKS sind, die an der Schule werben darf) wird man dem Druck von LehrerInnen und Direktion ausgesetzt. Die Kirche scheint immer noch enorme Macht zu haben. Es stellt sich daher die Frage wie man den Einfluss der Kirche bewertet. Viele werden denken, das ganze ist doch halb so schlimm, aber der Einfluss der katholischen Kirche ist in der heutigen Zeit mehr als bedenklich. Seit der Aufklärung wird die Trennung von Kirche und Staat gefordert und zumindestens in einem demokratischen Land, wie es das unsere (noch) ist, sollte sie durchgesetzt sein, aber dem ist nicht so. Noch immer muss in jeder Schulklasse ein Kreuz hängen, unabhängig davon ob das die SchülerInnen auch mehrheitlich wollen und viel schlimmer noch getaufte Katholiken sind gezwungen den Religionsunterricht zu besuchen (man kann sich allerdings mit Einverständnis der Eltern abmelden) Es ist zwar eine Tatsache, dass Religion ein Relevantes Thema ist und daher auch über Religion unterrichtet werden soll, aber der momentane Religionsunterricht untersteht der Kirche. Das bedeutet, dass der/die SteuerzahlerIn der Kirche die Nutzung staatliche Infrastruktur ermöglicht. All das widerspricht klar der Trennung von Kirche und Staat. Und all das in einem Land wie Österreich, das mit diesem Thema besonders sensibel umgehen sollte; wurde Österreich doch zwischen 1934 und 1938 von den klerikalfaschistischen ArbeitermörderInnen der Dollfuß und Schuschnigg Regierung geknechtet, welche sich das Kreuz auf die Fahnen geheftet hatte. Wen aber wundert aber die Macht der Kirche, wenn die Nachfolgepartei der AustrofaschistInnen, die ÖVP(die noch immer Dollfuß in ihrem Parlamentsclub hängen hat) in diesem Land regiert. Wenn man aber gegen Religionsunterricht ist, muss man auch Alternativen bieten. Hier bietet sich am besten der Ethikunterricht an, der den SchüerInnen verpflichtend und möglichst objektiv Wissen über Religion und Ethik vermitttelt. Der Unterricht wäre so unabhängig von der Kirche(auch wenn fortschrittliche ReligonslehrerInnen weiter unterrichten sollten) Der Kirche steht es natürlich frei in ihren eigenen Institutionen Menschen weiter zu bilden. Auf dies Art und Weise würden SchülerInnen weiter über Religion unterrichtet, aber mit einem staatlichen Lehrplan. Martin A. Konecny Politik & Schule 3 Jenseits es gibt ein leben nach der schule Ja zu Entlastung! Nein zu Kürzung! Aus SchülerInnensicht ist es verständlich, dass die meisten SchülerInnen dem Vorschlag von Bildungsministerin Gehrer bezüglich der Reduktion von Schulstunden im ersten Moment durchaus zugeneigt sind. Das Argument von Gehrer, die SchülerInnen wären überlastet und hätten diese Stundenreduktion nötig, stimmt insofern, als ein Großteil der SchülerInnen tatsächlich weit mehr arbeitet und lernt als der/die durchschnittliche Angestellte. Jedoch ist es nicht möglich eine Entlastung der SchülerInnen durch Stundenreduktion oder auch durch die versprochene begleitende Lehrplanverkürzung zu erreichen. Auch jetzt - vor der Stundenreduktion - ist es in kaum einem Fach tatsächlich möglich auch nur den Überblick über den gesamten Lehrplan zu vermitteln. Real läuft es immer darauf hinaus, dass der/die FachlehrerIn (im besten Fall gemeinsam mit den SchülerInnen) Bereiche auswählt und diese unterrichtet. Die anderen Bereiche des Lehrplans bleiben jedoch aus Zeitgründen meist unbehandelt. Somit wird Zeit- und Leistungsdruck hauptsächlich durch den/die FachlehrerIn bestimmt - das wird auch nach einer Lehrplanverkürzung so bleiben. Es ist zu erwarten, dass auch danach der Druck gleich bleibt und daher der verkürzte Lehrplan einfach detaillierter gelehrt wird bzw. zuhause gelernt werden muss, sofern die reduzierten Stunden fehlen. Um die SchülerInnen zu entlasten kann man nur an die Freundlichkeit der LehrerInnen appelieren oder das Schulsystem stark reformieren! Deswegen sind wir der Meinung, dass die angekündigten Stundenreduktionen keine Entlastungen, sondern ausschließlich weitere Kürzungsmaßnahmen im Bildungsbereich sind - die für alle Beteiligten (SchülerInnen, LehrerInnen und auch Eltern) von Nachteil sind. Bildungsabbau bedeutet nicht nur, dass der Staatshaushalt ein weiteres Mal auf Kosten der Arbeitsbedienungen und auch Gehälter der LehrerInnen saniert wird, sondern auch, dass generell die Bildung von "Oberschichten" beschleunigt und gefördert wird. Werden die staatlichen Mittel im Bildungsbereich gekürzt - sei es durch Stundenreduktion oder auch anders - dann heißt das entweder, dass sich das Bildungangebot verringert oder dass wir SchülerInnen bzw. unsere Eltern mehr dafür bezahlen müsssen. Für einige kommt nur die zweite Variante in Frage, weil für viele Berufsgruppen ein gewissens Bildungsniveau notwendig ist. Das wiederum bedeutet dann allerdings, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung die Chance hat diese Bildung zu bezahlen und in Anspruch zu nehmen. Der restliche Teil wird für ihr ganzes Leben lang - trotz harter Arbeit kaum Aufstiegschancen haben, sofern sie nicht im Lotto gewinnen... SchülerInnen- und LehrerInnen-Interessen unterschiedlich, aber nicht widersprüchlich! Auch wenn hier vorgetäuscht wird, dass SchülerInnen eine Stundenkürzung wollen ("Überlastung") und LehrerInnen aber nicht ("Jobverlust"), sind wir der Meinung, dass wir uns nicht gegenseitig ausspielen lassen dürfen. Selbst wenn eine Stundenkürzung im Interesse der SchülerInnen wäre, ließe sich das Problem kombiniert mit einer schon lang von uns geforderten Verringerung der KlassenschülerInnenhöchstzahl für alle positiver lösen (kein Jobverlust für LehrerInnen trotz Stundenreduktion - gleichzeitig angenehmeres und zielführenderes Lernklima in der Klasse). Wenn tatsächlich wie vorgeschlagen der SGA entscheiden darf bzw. eigentlich eher muss, welche Fächer "unwichtig" sind, ist der Versuch uns gegenseitig ausspielen zu wollen noch offensichtlicher, aber auch gefährlicher. Dann könnte eine Abstimmung über die Zukunft eines/r (vermutlich schon vorher bekannten) Lehrer(s)In entscheiden. In so einem Fall wird die SchülerInnenvertretung sicher nicht gegen oder für ein "wichtiges/unwichtiges" Fach und/ oder eineN LehrerIn stimmen! Wir rufen auch die LehrervertreterInnen und ElternvertreterInnen dazu auf! 4 Politik & Schule es gibt ein leben nach der schule Jenseits Schule einmal anders! WANTED Gehrer du hast unsere Stunden gestolen! Ganz egal wie die Stundenreduktion letztendlich aussieht - ob mit oder ohne SGA-Beschluss, Lehrplanverkürzung, ... - sie greift das österreichische Bildungssystem an und somit SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Wir freuen uns deshalb, dass einige LehrerInnen das nicht akzeptieren wollen, können und dürfen und deshalb trotz einer bremsenden, ÖVP-nahen Gewerkschaftsspitze zum Streik aufrufen! Als SchülerInnenvertretung und SchülerInnen werden wir auf alle Fälle versuchen diese LehrerInnen zu unterstützen, werden am Streik teilnehmen und rufen auch alle anderen SchülerInnen zu Solidarität und zur Teilnahme am Streik auf, um gemeinsam mit den LehrerInnen gegen Kürzungen und für ein besseres Schulsystem zu kämpfen! Peter Regner Im Sommer des vergangenen Jahres wurden die Ergebnisse der weltweit größten Schulleistungsstudie PISA veröffentlicht. Getestet wurden die Lesekompetenz sowie mathematische und naturwisssenschaftliche Fähigkeiten der SchülerInnen in 32 Ländern. Österreich landete im Mittelfeld, Finnland ging als klarer Sieger hervor. In Finnland ist Bildungspolitik ein Thema, für das es schon immer eine breite Öffentlichkeit gab. Mängel im Schulsystem wurden genau unter die Lupe genommen und sofort ausgemerzt. In den frühen 90er-Jahren stand es wirtschaftlich um Finnland schlecht und der Staat war gezwungen, in verschiedenen Bereichen einzusparen. Einer der wenigen Bereiche, in die dennoch zusätzlich investiert wurde, war der Bildungsbereich. Noch immer gehen in Finnland um ein Drittel mehr ins Bildungsbudget, als im europäischen Durchschnitt. Als oberstes Prinzip der finnischen Schulpolitik gilt die Gleichheit der Bildungswege. Finnische SchülerInnen besuchen ab dem 7. bis zum 13. Lebensjahr eine Gesamtschule. Während österreichische SchülerInnen schon im Alter von 10 Jahren eine nachhaltige Entscheidung über ihre schulische und berufliche Laufbahn treffen müssen, bleibt den jungen FinnInnen dies erspart. Die Schule fängt im Finnland eine Stunde später an und dauert bis zum frühen Nachmittag. Die Stunden sind kürzer (normalerweise 35 Minuten) und die Pausen länger. In der Mittagspause gibt es neben dem Mittagessen im Klassenverband ein breit gefächertes Freizeitangebot. SchülerInnen können sich sportlich, musikalisch oder künstlerisch betätigen und für schulisch Schwächere gibt es die Möglichkeit, Förderkurse zu besuchen. Dadurch, dass die Nachhilfestunden gratis sind und zum Schulbetrieb gehören, gibt es so gut wie keine soziale Selektion. Kinder, die aus ärmeren Familien kommen, können diese Nachteile wesentlich leichter wettmachen wie bei uns, wo eine gute Nachhilfestunde für viele Familien zu teuer ist (kaum unter 15 Euro). Der Schulbesuch ist außerdem gratis (es gibt auch keine Privatschulen), auch das komplette Arbeitsmaterial (Hefte, Bücher, Stifte,...) wird von den Schulen bereitgestellt. Eines der interessantesten und wichtigsten Ergebnisse der PISA-Studie ist, dass sich kein Land mit einem differenzierten Schulsystem (z.B. Hauptschule/ Gymnasium wie bei uns oder Hauptschule/ Realschule/Gymnasium wie in Deutschland) vor einem Land mit einem einheitlichen Schulsystem (Gesamtschule) positionieren konnte. In Finnland bleibt man in den ersten 6 Schuljahren nicht sitzen und es gibt keine Noten. Dadurch wird der Zusammenhalt in den Klassen gestärkt, es gibt keine Rivalitäten, wer besser ist. Fächer wie Umweltlehre, Ethik oder Gesellschaftslehre garantieren ein besseres soziales Verständnis und SchülerInnen lernen schon früh, ihr erworbenes Wissen zu schätzen und im Alltag anzuwenden. Dass die Politik & Schule Anm.: Wir sind uns dessen bewusst, dass LehrerInnen auch einem Druck ausgesetzt sind, der nicht zu vernachlässigen ist. 5 Jenseits es gibt ein leben nach der schule Leistung trotzdem stimmt, beweist die PISA-Studie eindrucksvoll. In der Oberstufe (ab 14 Jahren) gibt es ein Kurssystem, in dem die Fächer von einander abgekoppelt sind. Wer hier einen Kurs nicht besteht, verliert nicht gleich ein ganzes Jahr sondern muss nur den Kurs in diesem Fach wiederholen. Ab Beginn der Oberstufe lernen finnische SchülerInnen vor allem in kleineren thematischen Projektgruppen. Ein Schuljahr beinhaltet hier 5-6 Abschnitte von je 6 Wochen. Es gibt einen Stock von Pflichtfächern (ca. 50-60 Prozent), die restliche Schulzeit besteht aus Wahlpflichtfächern, Vertiefungen oder aus beruflichen Praktika. Dadurch besteht die Möglichkeit, sich vor allem auf seine Stärken und nicht auf seine Schwächen zu konzentrieren. Eines der großen Probleme in unserem Schulsystem sind demotivierte oder schlecht ausgebildete LehrerInnen. In Finnland ist das ganz anders. LehrerInnen sind verantwortlich für den Lernfortschritt der SchülerInnen. Wenn SchülerInnen nicht weiterkommen, liegt die Schuld nicht bei ihnen sondern bei den LehrerInnen. Folglich ist das Ansehen dieser Berufsgruppe ist in Finnland enorm 6 hoch und kann sogar mit dem der Ärzte und Rechtsanwälte konkurrieren. Wegen ihrer wichtige Aufgabe in der Gesellschaft werden finnische LehrerInnen viel besser bezahlt und ihre Anliegen werden von der Politik ernstgenommen. Zum Lehramtsstudium werden nur etwa 10% der BewerberInnen zugelassen. Im Studium muss vor dem fachlichen Studium ein 2-jähriges pädagogisches Studium absolviert werden. Schulen sind nicht wie bei uns Belehrungsanstalten sondern Lernwerkstätten. Der Unterricht basiert auf gemeinsamem Erarbeiten des Lernstoffes, Fehler werden als Freunde beim Lernen verstanden. Das Klima an den Schulen ist weiniger autoritär, was sich unter Anderem daran zeigt, dass LehrerInnen ausschließlich beim Vornamen angesprochen werden. Es herrscht das Prinzip, dass man am Besten durch Fehler lernt, deswegen sind die Lehrpläne sehr schmal und lassen viel Zeit für Übungen und freies Lernen. Auch vernetztes Denken (Anwendung von Wissen in Alltagssituationen) und Erkundungskompetenz (selbstständiges Suchen, Finden und Verwerten von Informationen) fördert man in Finnland durch projektorientierten und durch fächerübergreifenden Unterricht. Das Lernen durch Selbsterfahrung motiviert im Gegensatz zum Auswendiglernen dessen was LehrerInnen diktieren zum angstfreien, eigenmotivierten und kritischen Lernen. Ausländische Kinder können in Finnland in der Schule ihre Muttersprache als erste Sprache und finnisch als erste Fremdsprache wählen, sie erhalten mehrere Stunden in der Woche qualifizierten Sondersprachunterricht. Die Ziele der finnischen Regierung bei der Ausbildung von EinwandererInnen sind Gleichberechtigung, eine funktionierende Zweisprachigkeit und kultureller Pluralismus. Es gibt in Finnland keine Sonderschulen, SchülerInnen mit Sprachund Verhaltensstörungen werden in ihren Problemfächern gesondert unterrichtet und nehmen an allen anderen Fächern "normal" teil. Die lang anhaltende Förderung des selbstmotivierten Lernens, die Integration und der Abbau sozialer Barrieren, der zu wirklicher Chancengleichheit führt ist einzigartig und wird von Erziehungswissenschaftlern als das Vorzeige-Schulmodell des 21. Jahrhunderts gesehen. Politik & Schule es gibt ein leben nach der schule Jenseits Wahlrecht alle? Doch ist es wirklich legitim wenn jemand wählt, der doch noch viel zu unreif zum wählen ist oder gar erst vor kurzem aus dem Ausland "zugereist" ist und hier schon mitbestimmen will, ohne sich überhaupt an die hiesige Kultur und Sprache angepasst zu haben? Ist es im positiven Sinne fortschrittlich, dass in Wien auf kommunal Ebene das Wahlrecht auch für nicht EU-StaatsbürgerInnen eingeführt worden ist und dass in fast einigen Bundesländern das Wahlalter bei Landeswahlen auf 16 herabgesetzt worden ist? Unreife, mangelndes Interesse an Politik und zu große Illusionen in ihrem Weltbild - das alles wäre keine Seltenheit unter den Jugendlichen, geben viele Kritiker des Jugendwahlrechts an. Auch die Gefahr, dass "Scherzparteien" gewählt werden würden, wird oft genannt - genauso wie, dass durch eine pubertäre Protesthaltung gegen Erwachsene viele Jugendliche auch einen unnatürlich starken Hang zum Radikalismus hätten. Das Hauptargument dürfte meistens jedoch sein, dass viele ein selbstständiges Denken erst entwickeln müssten und dadurch zu stark von ihren Eltern oder auch anderen Personen beeinflusst werden würden , um politische Entscheidungen ihren Interessen entsprechend richtig treffen zu können. Ganz andere Punkte werden von KritikerInnen des AusländerInnenwahlrechts gefunden. Die AusländerInnen wollten sofort nach ihrem Eintreffen in Österrreich mitbestimmen, ohne sich jedoch an die hiesige Kultur und Gesellschaft angepasst und gewöhnt zu haben, und Österreich drohe eine AusländerInnenflut und eine Überhandname fremder Kultur, heißt es. Für viel gravierender halte ich jedoch, dass der Sinn der Demokratie verloren geht, wenn nicht alle, die es betrifft, das selbe Mitbestimmungsrecht haben. Und dass auch Jugendliche und AusländerInnen von den Ergebnissen der Wahlen betroffen sind lässt sich wohl kaum bestreiten. Abgesehen davon würden sich vermutlich fast alle AusländerInnen freiwillig und gerne unserer Gesellschaft und Kultur anpassen, sofern man ihnen diesen Anpassungsvorgang erleichtern würde, indem man ihnen die selben Chancen wie Österreichern gewährt (wie zum Beispiel Arbeitsrecht, Wahlrecht, etc. ..). Trotzdem droht die schon vorher genannte Überhandname anderer Kultur. für Sowohl das Wahlrecht für AusländerInnen als auch das für Jugendliche ist zu einem viel diskutierten Thema geworden - nicht zuletzt weil sich einige Parteien dadurch prozentuell einen Stimmenzuwachs erhoffen. Politik & Schule Es ist unaufhaltsam, dass sich Kultur ständig verändert - so auch die österreichische, allerdings nicht durch "zu viele AusländerInnen". Genauso halte ich keine der genannten Argumente gegen das Jugendwahlrecht für bedeutsam, bis auf die Beeinflussung der Meinung, da alle anderen genannten Eigenschaften, die ein "richtiges" Wählen verhindern könnten, mindestens genauso oft unter Erwachsenen zu finden sind. Ich glaube auch, dass das größere Interesse am Radikalismus unter 7 Jenseits es Jugendlichen nicht an der pubertären Protesthaltung liegt, sondern an den größeren Hoffnungen unter ihnen, die Erwachsene vielleicht schon zurückgesteckt haben. Es existiert trotzdem ganz allgemein bei der Festsetzung des Mindestwahlalters das Problem, dass sich nicht alle Menschen gleich schnell entwickeln und die Grenze zu einem eher unabhängigen Denken - oder zumindest nicht haupsächlich durch die Eltern abhängigen Denken - schon bei jedem einzelnen verschwommen und länger ist. Dennoch gibt ein leben nach der schule glaube ich, dass mit einem Alter von fünfzehn Jahren, wenn man auch durch das Ende der Schulpflicht und durch eine Arbeitserlaubnis ökonomisch von den Eltern unabhängig wird, diese Gefahr geringer ist. Eine Senkung des Mindestwahlalters dort hin ist nicht nur möglich, sondern auch wichtig. Jedoch muss so eine kombiniert mit einem verpflichtenden Politikunterricht in den Schulen, um nicht nur die Möglichkeit für Jugendliche sich mit Politik auseinanderzusetzen zu erleichtern, sondern auch um Politikinteresse zu wecken. Deshalb halte ich zwar die Einführung des AusländerInnenwahlrechts und die Senkung des Wahlalters in vielen Bundesländern zwar für einen wichtigen Schritt, aber denke dennoch, dass es notwendig ist das Wahlrecht für alle in Österreich lebenden Menschen ab 15 Jahren auf allen Ebenen einzuräumen. Es kann weder ausreichend sein, dass AusländerInnen selbst für ein Wahlrecht auf Bezirksebene 5 Jahre warten müssen noch, dass sich das Mitbestungsrecht Jugendlicher auf die Landesebene beschränkt. Peter Regner Unsere Schule ist männlich "Ihr seid doch eh schon gleichberechtigt" - ein Satz den frau oft zu hören bekommt. Den Tatsachen entspricht seine Aussage jedoch nicht, weder in der Gesellschaft, noch in der Arbeit und schon gar nicht in der Schule. Denn schließlich ist es die Schule in der wir lernen Klischees zu akzeptieren und zu leben. Rollenbilder werden uns auf sehr subtile Weise beigebracht. Ein gutes Beispiel dafür sind Schulbücher: Während hier einerseits Männer arbeiten gehen, Autos fahren und technische Meisterleistungen vollbringen, sind Frauen diejenigen die kochen, einkaufen gehen und Kinderwägen schieben. Mensch kann schnell erkennen, dass uns SchülerInnen hier das Idealbild einer Familie vermittelt werden soll, in der Rollen und Arbeitsbereiche genau nach den gängigen Klischees verteilt sind. Doch auch Unterricht und dessen Inhalte entsprechen genau dem Gegenteil einer gelebten Gleichberechtigung. Mädchen wird nur ein Drittel der Aufmerksamkeit im Unterricht gewidmet, und Studien zufolge sind auch sonst Burschen diejenigen die das Unterrichtsgeschehen dominieren, dagegen für deren ordentliche äußerliche Gestaltung. Durch Konzentration auf männliche berühmte Persönlichkeiten werden jungen Frauen kaum Identifikationsfiguren geschaffen an denen sie sich orientieren können. Was könnt ihr tun? Eine Möglichkeit aktiv zu werden bietet die Frauenarbeitsgruppe der AKS-Wien. Diese Arbeitsgruppe trifft sich monatlich um zu diskutieren, Frauen zu schulen und Aktionen zu planen. Bei Interesse, melde dich bei: julia.broz@reflex.at Denn: Die sich nicht bewegt spürt ihre Ketten nicht! 8 beispielsweise durch eine deutlich längere Redezeit. Sie werden auch eher für gebrachte Leistungen gelobt, Mädchen Frauen-Jenseits es gibt ein leben nach der schule Jenseits Der neue Michael Jackson Endlich ist entschieden, wer der neue Österreichische Popstar ist und welcher Sänger in Deutschland zum Superstar gewählt wurde. Die beiden haben sich gegenüber tausenden Mitbewerbern durchgesetzt und werden jetzt ihre weltweite Karriere starten. Dass das funktioniert, sieht man ja schon an den bereits bestehenden beiden Bands No Angels und Bro'Sis, die ebenfalls bei Castings gewonnen haben. Allerdings beschränkt sich ihre Popularität auf Europa. Doch das wird jetzt bei Michael, dem Österrreichischen Popstar des Jahres, natürlich ganz anders sein. Er ist ein echter Musiker, der seine eigenen Songs schreibt und ganz viele Instrumente spielen kann. Die Frage ist dann nur, wie er die alle auf einmal bei einem Live-Auftritt spielen will. Das wird sicher lustig aussehen, darüber macht sich jetzt aber sowieso niemand Gedanken. Wozu gibt es denn sonst Playbacks? Hauptsache ist doch, dass er endlich seine erste Single aufgenommen hat und damit dann auf Platz eins der Österreichischen Charts kommt. Noch besser wäre natürlich Platz eins in den USA oder Großbritannien, aber davon kann Michi sowieso nur träumen. Aber vielleicht schafft er es ja auch in Deutschland unter die Top 100, was würden wir uns da nicht alle für ihn freuen. Lauter Feste feiern, alle werden aus dem Häuschen sein. Der Traum von einer weltweiten Karriere würde aber spätestens platzen, wenn er versucht seine Single in Amerika zu verkaufen. Dort gibt es doch kaum Menschen, die etwas von Österreich gehört haben, und noch weniger, die sich dafür interessieren. Es wird ihm auch nichts bringen, wenn er einen auf Udo Jürgens macht, wie im Finale, und am Klavier sitzend seine selbst komponierte Schnulze vor sich hinträllert. Ohne das wäre er aufgeschmissen gewesen, denn Christina war in allen anderen Votings, zum Teil mit großem Abstand vorne gewesen. Soviel zur Gerechtigkeit bei Starmania, aber am besten wir ignorieren es, dass Christl die eigentliche Siegerin ist. Der Platz eins in den Deutschen Charts ist auch schon besetzt, denn Deutschland hat den Superstar gefunden, nach dem es gesucht hat. Alexander, der Mädchenschwarm, hat gewonnen, die Eltern können sich schon auf ihre Telefonrechnung freuen. Wer jetzt aber glaubt, wir sind von dieser Folter erlöst und wir müssen Daniels Medien 9 Jenseits es Stimme nie wieder hören, den muss ich leider enttäuschen. Denn Dieter Bohlen hat vor eine Single mit Daniel aufzunehmen, wer auch immer die kaufen soll, und RTL macht noch weitere Sendungen mit den letzten zehn Kandidaten. Dazu kann ich nur sagen:" Lasst uns alle ein Freudenfest feiern!" Die Omis können weiterhin ihren Schnucki Daniel sehen. Sicher sie Batterien im Hörgerät leer bei Daniels Auftritten, sonst hätte es auffälllig viele Herzinfarkte unter den ZuschauerInnen gegeben. Auch die Mädchen können sich freuen, denn natürlich ist auch ihr Sieger Alexander dabei, für den jetzt schon feststeht, dass er auf Platz eins der deutschen Singlecharts mit seinem ersten Lied landen wird. Damit ist mal wieder das ganze Taschengeld draufgegangen. Darüber freut sich vor allem Dieter Bohlen, der als Produzent jede Menge Geld verdienen wird. Er war ja auch eines der Jurymitglieder, der besonders nach dem Aussehen eines Mädchens entschieden hat, ob sie weiterkommt oder nicht. Die Stimme ist ja nur etwas Nebensächliches. Dieter ist aber nicht nur Produzent und Sänger, sondern auch ein ganz toller Autor. Ich weiß gar nicht, wie oft sich seine Autobiographie gibt ein leben nach der schule in Deutschland verkauft hat, und obwohl ich das Buch nie gelesen habe, kann ich den Inhalt kurz zusammenfassen: Dieter und seine Frauen und Dieter und seine Penisbrüche. Das Buch ist sicher sehr intellektuell und hoch wissenschaftlich. Fast genauso gut sind seine sängerischen Qualitäten. Mit Modern Talking wurde er mit seinem Partner Thomas Anders ganz berühmt. Ihre Songs sind wirklich einzigartig, genauso wie ihre Stimmen. Es ist mir bis heute ein Rätsel, warum eigentlich MTV keine Modern Talking Songs spielt, dabei können die beiden doch so toll singen. Man kriegt ja auch keine Ohrenschmerzen, wenn man die Lieder hört, oder es wird einem schlecht. Aber zurück zu unseren zwei Stars. Es wird sicher wieder viele kritische Leute geben, die meinen, dass das alles nicht echt ist und nur von den Medien gepusht wurde. Das mag vielleicht so sein. Trotzdem kommt mir die Frage in den Sinn: Wieso kommen die beiden Songs dann ganz nach vorne in die Charts? Oder: Wie konnten sie überhaupt gewinnen? Okay, die zweite Frage lässt sich bei Starmania leichter beantworten. Die ÖsterreicherInnen stehen ganz einfach auf Udo Jürgens, da kann halt nie- mand mithalten. Außerdem hat sich Michi ja so viel Mühe gegeben seiner Freundin ein Liebeslied zu schreiben, da muss man einfach zum Telefon greifen und für ihn stimmen. Die Mädchenherzen sind sicher höher geschlagen, mir kommen schon die Tränen, wenn ich nur an den Song denke. Allerdings vor Grauen. Wie konnte der Typ nur gewinnen? Aber die "Starnation" hat entschieden und das ist jetzt leider nicht mehr rückgängig zu machen. Eigentlich kann man sich bei Alexanders Sieg auch denken, warum es so gekommmen ist. Er wurde in den Medien zum Mädchenschwarm erklärt, was er dann auch wurde, und er schaut wie der perfekte Schwiegersohn aus. Sicher hat er viele Muttis enttäuscht, als herauskam, dass er, nach seiner Wahl zum Superstar, mit seiner Freundin per SMS Schluss gemacht hat. Gefühlvoller geht's nicht mehr. Das Duell ist hiermit eröffnet: Udo Jürgens gegen Dieter Bohlen. Das wird ein spannender Kampf. Mal schauen wer gewinnt und als erster ein Weltstar wird? Dominique Kreutz Unter aller Augen "Überwachung", der "gläserne Mensch", der "grosse Bruder": Begriffe, die man immer öfter in den Medien, oder im Bekanntenkreis zu hören bekommt. Aber wie steht es wirklich um unsere Privatsphäre in Zeiten weltweiter Vernetzung ? Dieser Artikel zeigt einige Fakten auf, die verdeutlichen sollen, wie weit die Überwachung und Katalogisierung des einzelnen Individuums bereits fortgeschritten ist. Beispiel Grossbritannien: Dort wurde 1990 damit begonnen, Kameras an öffentlichen Plätzen zu installieren, laut den Verantwortlichen, um Verbrechen zu verhindern. Heute ist die Zahl der Kameras zur Verbrechensverhütung in England und Wales auf insgesamt 40.000 angestiegen. Allerdings existieren noch einmal ca. 2 Millionen Kameras für "Sicherheitszwecke" und um beispielsweise Autofahrer, die die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten, zu erfasssen. Es wird davon ausgegangen, dass jemand, der in einer durchschnittlichen Stadt spazieren geht, ungefähr acht Mal von einer Überwachungskamera erfasst wird. In Manchester ist eines der größten Überwachungssysteme mit ca. 400 Kameras, die das Stadtzentrum und die Parkplätze überwachen. Diese Bilder werden an eine Zentrale mit sechs grossen Bildschirmen weitergeleitet. Jeder der Bildschirme kann 180 Bilder in hoher Auflösung darstellen. Mit diesem System ist die Innenstadt nahezu lückenlos 10 Medien es gibt ein leben nach der schule Jenseits die "Filme" als Hobby angekreuzt haben, an einen Anbieter von DVD-Videos Y weiter, der die jeweiligen Adressen dann mit Werbung für seine Produkte überflutet, obwohl ein solches Verhalten weder von den Nutzern gewünscht noch in irgendeiner Weise rechtlich gedeckt ist. Nun kommt ein derart drastisches Beispiel eher selten vor, häufiger jedoch passiert es, dass die Anbieter von verschiedenen Diensten Buttons wie z.B. "Ja, ich möchte Angebote von dritten erhalten" ganz unten am Seitenrand verstecken oder durch andere Methoden versuchen, den Anwender davon abzulenken. So durchgeführt, ist ein solches Vorgehen sogar legal. Ausserdem kann der Betreiber einer Webseite feststellen, wann Zugriffe auf seine Seite erfolgt sind und durch welche IPNummer diese erfolgten. Diese Nummer ist in etwas mit einer Hausnummer zu vergleichen und lässt sich entweder direkt einem Unternehmen oder einer Privatperson zu ordnen, oder gehört einem Internetprovider, über den dann gegebenenfalls herausgefunden hat, welcher seiner Kunden diese Nummer benutzt. Solche Verbindungsdaten dürfen eigentlich nur durch einen richterlichen Bescheid zugägnlich gemacht werden und müssen laut Gesetz ausserdem anch einigen Monaten gelöscht werden. Es gibt jedoch genügend Firmen und Internetdienstleister, die sich nicht an diese Regelungen halten und Daten zu lange aufbewahren und/oder ohne ausreichenden Grund weitergeben. Abschliessend ist zu sagen, dass die Privatsphäre jedes einzelnen heute masssiv gefährdet ist. Es kann jedoch jeder einzelne etwas dazu tun, seine Daten zu schützen, in dem man sich der Überwachung, die einen täglich umgibt bewusst wird und dementsprchend sensibler mit den eigenen Daten umgeht und vorsichtiger mit deren Weitergabe ist. Je mehr Leute ein gesteigertes Sicherheitsbewusstsein entwickeln, desto schwieriger wird es für Firmen und Konzerne, persönliche Daten zu sammeln, auszuwerten und weiterzugeben. Jakob Scholtz erfassbar. Aber nicht nur wohin wir gehen, auch was wir konsumieren, kann relativ leicht festgestellt werden. Der Grossteil aller grösseren Geschäfte läuft heutzutage über Bankkonten und Kreditkarten. Bei beiden wir genau festgehalten, wieviel Geld wofür ausgegeben wurde. Natürlich sind diese Daten im Normalfall nicht öffentlich zugänglich. Es werden zwar wieder Fälle bekannt, in denen Fremde Zugang zu Konto- oder Kreditkartendaten bekamen, die sie eigentlich nie hätten einsehen dürfen. Das sind jedoch Einzelfälle, da die Daten von Einzelpersonen für kaum jemanden interessant sind. Es ist daher zu empfehlen, nicht nur seine Daten so wirksam wie möglich zu schützen, sondern sie auch so uninteressant wie möglich für aussenstehende zu machen. Aber es muss auch bedacht werden, ob es vertretbar ist, dass möglicherweise sensible Daten über Personen dauerhaft gespeichert werden, die dann ganz rechtmässig von den Mitarbeitern der jeweiligen Institute einsehbar sind. Es würde durchaus genügen, Aufzeichnungen von Überwei- sungen und Zahlung per Kreditkarte zu löschen, nachdem sie abgeschlossen sind, de facto werden diese Daten aber gespeichert. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn man regelmässig das Internet nützt. Das Problem liegt hier nicht nur darin, dass es Leute gibt, die Viren verbreiten und persönliche Daten ausspionieren - solche "Schwarzen Schafe" gibt es in jedem Medium - sondern in diesem Fall ganz besonders darin, dass den meisten Benutzern das notwendige Sicherheitsbewusstsein fehlt. Viele Leute denken sich "Es ist eigentlich egal, ob ich meine privaten Daten auf dieser oder jener Seite angebe oder nicht", oder schicken unsinnige Kettenbriefe weiter, da sie der Meinung sind, dass das lustig sei und sowieso keine weitreichenden Konsequenzen habe. Das ist jedoch falsch. Durch Angabe von privaten Daten und eventuell sogar noch Vorlieben etc. kann der Anbieter, dem die Daten - freiwillig! - zur Verfügung gestellt werden, Die Nutzer nach Zielgruppen einteilen und im schlimmsten Fall die vertraulichen Daten an entsprechende Anbieter weiterverkaufen. Ein (fiktives) Beispiel: Anwender A registriert sich bei dem SMS-Dienst X. Im Zuge der Registrierung gibt A an, besonders gerne Filme zu sehen und Bücher zu lesen. Nun verkauft Dienst X die Daten aller Nutzer, Medien 11 Jenseits es gibt ein leben nach der schule Die Manipulation der Medien Die eigentliche Aufgebe der Medien ist es, objektive Berichterstattung zu bringen. Diese Aufgabe wird aber von den meisten Medien längst nicht mehr ernst genommen. Schon seit Jahrzehnten werden Berichte und Beiträge durch unscheinbare Kleinigkeiten verändert und ihre Aussage dadurch verstärkt. Die Zahl der Mittel die den Medien für diese Manipulation zur Verfügung stehen ist nahezu Grenzenlos. Der Anfang liegt bei der Auswahl an Dingen über die berichtet werden soll. Die Medien haben die Macht zu entscheiden ob sie ein bestimmtes Ereignis/ eine Person in ein gutes bzw. schlechtes Licht stellen oder ob sie gar nicht über sie berichten, diese "Methode" wird bei vielen Kriegen (Afghanistan, Irak,.....) aber auch bei Politischen Abkommen und Verträgen (GATS, WEF,.....) angewandt. Neben dem lesbaren Text gibt es in jedem Artikel auch eine Botschaft die "zwischen den Zeilen steht". Diese Botschaft beeinflusst die Wahrnehmung des/der Lesers/Leserin. Auch durch Formulierung des Artikels wird das Denken der Leser/innen in eine bestimmte Richtung gelenkt, es ist zum Beispiel ein wichtiger Unterschied ob von "Terroristen" oder "Freiheitskämpfern" gesprochen wird, da diese begriffe das Denken beeinflussen. Bei der Berichterstattung im Fernsehen spielt auch die Kameraperspektive eine Rolle. Wird zum Beispiel eine Person von Unten aufgenommen wirkt diese überheblich, eine Filmung direkt von vorne lässt sie jedoch aggressiver wirken. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Macht der Medien ist das Kürzen von Kommentaren, Interviews, Expertenmeinungen, etc. dadurch können Satzfragmente die das Gesagte vielleicht in ein neues Licht rücken würden weggelassen werden. Bei TV-Diskussionen spielt es eine wichtige Rolle welche Gäste eingeladen werden. Hier ist auch der Ausgleich der Anzahl von Kontrahenten wichtig. Eine große Rolle spielt die Auswahl der Bilder in Fernsehbeichten sowohl als auch in Zeitungen, denn Bilder sind ein wichtiges Medium das die Wahrnehmung sehr beeinflusst, da Bilder nahezu alle Gefühle hervorrufen können. In vielen Beiträgen und berichten wird die Möglichkeit von versteckter Werbung benutzt, sei das der verweis auf das neue Buch eines Autors oder die Bekanntgabe der Konzerttermine einer band während eines Interviews. Diese Arten von Manipulation werden in fast allen Medien genutzt, meistens um die Politische Botschaft unterbewusst zu vermitteln. Das wichtigste an dieser Form der Manipulation ist das sie unentdeckt bleibt, denn man kann sich nicht gegen Manipulation wehren die man nicht bemerkt. Eine noch größere Rolle im Bezug auf Manipulation spielt die Werbung. In einer einfachen, banal erscheinenden 30 Sekunden-Werbung steckt Jahrelange Forschung, genaue Überlegung, Vorbereitung, Planung und extrem viel Geld. Werbeexperten wissen was die Leute anregt ein bestimmtes Produkt zu kaufen oder sich dafür zu interessieren. Jeder Werbespot hat eine einfache aussage die durch Bilder und Töne verstärkt vermitttelt werden. Werbung tritt in Fernsehen und Zeitungen sehr häufig auf da durch diese ein Großteil der Kosten finanziert wird (eine Sekunde Werbung kostet ca. zwischen 700 und 1500 Euro). Ein sehr beliebtes und erfolgreiches Mittel in der Werbung ist Erotik. Erotische Werbung fängt Blicke und macht Neugierig, das ist auch der Grund warum viele Konzerne auf erotische Werbung setzten (Paradebeispiel Sisley). Ein weiteres sehr erfolgreiches Argument ist Glück und Zufriedenheit die angeblich von einem bestimmten Produkt ausgeht. Diese Botschaft wird in Form lachender und fröhlicher Menschen vermittelt. Vor allem bei Produkten für Kinder spielt der "ich-mussdas-haben-sonst-bin-ichnicht-cool"-Faktor eine große Rolle, da dieser eine große Wirkung hat und bei älteren Personen nicht wirkt. Die Werbung will den Menschen vermitteln das ihm etwas entgeht wenn er ein bestimmte Produkt nicht kauft oder er mit diesem Produkt entscheidend besser leben würde. Abschließend möchte ich alle die das hier lesen bitten sich nicht von Werbung manipulieren zu lassen, sondern selber zu entscheiden welche Produkte sie brauchen und welche nicht. Moritz Raffinger 12 Medien es gibt ein leben nach der schule Jenseits Das Höhlengleichniss Stell dir Menschen vor, die in einer unterirdischen höhle wohnen. Sie kehren dem Eingang den rücken zu und sind an Hals und Füssen festgebunden, deshalb können sie nur die Höhlenwand ansehen. Hinter ihnen erhebt sich eine hohe mauer, und hinter dieser mauer wiederum gehen menschenähnliche gestalten vorbei, die verschiedene Figuren über den Mauerrand halten. Da hinter den Figuren ein Feuer brennt werfen sie auf die Höhlenwand zitternde Schatten. Das einzige was die Menschen in der höhle sehen können, ist also dieses "Schattentheater". Sie sitzen seit ihrer geburt hier und halten die Schatten folglich für das einzige, was es gibt. Stell dir nun vor dieser Höhlenbewohner kann sich aus der Gefangenschaft befreien. Zuerst fragt er sich, woher die Schattenbilder an der Höhlenwand kommen. Schließlich kann er sich freikämpfen. Was glaubst du, passiert, wenn er sich zu den Figuren umdreht, die über die mauer gehalten werden? er ist natürlich zuerst vom scharfen licht geblendet. Auch der Anblick der scharf umrissenen Figuren blendet ihn - er hat ja bisher nur ihr Schattenbild gesehen. Wenn er über die Mauer steigen und am Feuer vorbei aus der Höhle ins Freie klettern könnte dann würde er noch mehr geblendet werden. Aber nachdem er sich die Augen gerieben hätte , würde er auch sehen wie schön alles ist. Zum ersten mal würde er Farben und scharfe Konturen sehen. Er würde wirklich Tiere und Blumen sehen deren schlechte Nachahmungen die Figuren aus der Höhle waren. Aber auch jetzt fragt er sich, woher die Tiere und Blumen kommmen. Er sieht auch die sonne am Himmel und begreift, dass die Sonne den Blumen und Tieren leben gibt, wie das Feuer in der höhle dafür gesorgt hat das er die Schattenbilder sehnen konnte. Jetzt aber könnte der glükkliche Höhlenbewohner in die natur hinauslaufen und sich über seien frisch gewonnene Freiheit freuen. Aber er denkt an alle, die noch unten in der höhle sitzen. Deshalb geht er zurück. Sowie er unten angekommen ist , versucht er, den anderen Höhlenbewohnern klarzumachen, dass die Schattenbilder an der Höhlenwand nur zittternde Nachahmungen des wirklichen sind. Sie zeigen auf die Höhlenwand und sagen das das was sie da sähen, sei alles, was es gibt. Am ende schlagen sie ihn tot Wissenschaft 13 Jenseits es gibt ein leben nach der schule JedeR kennt die Situation... Man überlegt was wohl gewesen währe wenn diesen und jenes nicht getahen hätte und was dann wohl passiert währe (z.B: was währe wenn ich den Stoppgriff in der u-Bahn ziehen würde. Man kann sich ewig mit so was-währe-wenn-dingen spielen und immer wieder werden neue möglichkeiten spielen und noch immer werden neue auftauchen... einer ebene bleibt auch ihm verwehrt... eine ebene auch 2.dimension genannt für sie ist klar das sie aus punkten strichen und variationen besteht und das sich z.b: kreise in ihr befinden können. versetzte dich kurz in einen kreis der in dieser ebene lebt hinein. nun stell dir vor das sich eine kugel durch diese ebene hindurchbewegt. anfangs ist sie nur ein punkt der plötzlich irgendwo auftaucht dann ein kleiner kreis der sich immer mehr ausdehnt und dann ein großer kreis der schließlich wieder abnimmt und verschwindet. für dich als kreis währe das natürlich unvorstellbar... ein mensch ein wesen der 3.dimension wir wissen was ein punkt was eine ebene und was eine kugel ist... wir wissen auch das es mehr gibt... die 4.dimenion die zeit nämlich... wir können uns vorstellen was sie ist wir können dinge durch sie bewegen aber wie würden wir etwas erklähren das sich durch unsere ebene hindurchbewegen würde wie die kugel durch die ebene?? wir würden versuchen es auf irgendeine form zu erklähren... wenn man einfach alle dinge die sich durch unsere dimension bewegen würden zusammenfassen würde und einen begriff dafür gäbe so könnte man das ganze z.b: gott magie oder zauberei übernatürliche phänomene oder was auch immer nennen. doch so wie es in unserer dimension wesen gibt so muss es auch in den anderen dimensionen wesen geben. Doch wie könnte ein wesen der 4.dimension aussehen?? wer weiß das schon... aber es ist gu möglich das solche wesen die zeit (in derern dimension sie sich ja befinden9 kontrolieren könne. somit könnten sie praktisch unter uns leben und dinge manipulieren können wir wiederum könnten sie nicht wahrnehemen weil es uns wie dem kreis ergeht der eine kugel nicht verstehen kann wommit die wesen unter uns leben würden und wir es nicht einmal merken... 14 Wissenschaft was ist wenn das was wir erleben auch einfach nur so ein gedakenspiel eine was währe wenn simulation von jemanden währe... wir währen also nur eine von unendlich vielen möglichkeiten die sich jemand ausdenkt. logischerweise müsste dieser möglichkeitsgedanke dann mit unserer Geburt beginnen und unser tot währe das ende dieser version bevor wir in der nächsten wiedergeboren werden würden immer weiter bis alle unendlich vielen möglichkeiten ausprobiert werden sein würden. ein punkt unendlich klein... aus seiner sicht währe es unvorstellbar das es mehr als diesen unendlichkleinen platz gibt... ein strich... für ihn ist zwar klar das er aus unendlich-kleinen punkten besteht aber die vorstellung Jenseits Benjamin Lebert: Crazy "Hallo Leute. Ich heiße Benjamin Lebert, bin sechzehn Jahr alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wisst. Ich dachte, es wäre von beiderseitigem Interesse." So stellt er sich seiner neuen Klasse im Internat vor. Den Spruch sagt er mittlerweile zum fünften Mal auf. Die Reaktionen sind überall gleich: Bei den Jungs ist er nur einer von den "alltäglichen Idioten" und bei den Mädels ist er schon "gestorben". Benjamin, das ist der Kleine, Zurückhaltende. Er zieht wegen seiner halbseitigen Lähmung den Fuß nach, geht langsam und kommt nicht mit. Nicht in der Schule, nicht im Leben, nicht bei den Frauen. Ein Versager und Außenseiter, der sich ein besseres Leben erträumt. Er hasst Leonardo DiCaprio, weil alle Frauen ihn lieben. Benjamin finden sie nur seltsam, crazy eben. "Crazy" ist auch der Titel von Benjamin Leberts Roman. Erzählt wird die Geschichte von sechs Jungen im Internat Neuseelen in Bayern. Sie alle sind auf ihre Weise ein bissschen seltsam. Janosch, der dicke und der dünne Felix, Florian, Troy und eben Benjamin. Der dicke Felix zum Beispiel frisst dauernd Süßigkeiten, schwärmt für die Spice Girls und redet nur über Fußball. Florian, den "alle nur Mädchen nennen", kommt zwar beim weiblichen Geschlecht gut an, ist aber immer nur der "treue Kumpel" und nie der "richtige Lover". Troy steht meist in der Ecke und sagt kein Wort. Janosch markiert den Starken und stiftet zu gemeinsamen Besuchen auf dem Mädchenkorridor an. Den anderen ist es etwas unangenehm, sie wollen aber nicht uncool sein und machen mit. Der dicke Felix weiß, dass er sowieso keine Chance bei den Frauen etwas Neues", flüstert sie ihm ins Ohr. Bei Gelegenheit werde er schon sehen, was da wachse, sagt sie und grinst. Die Gelegenheit lässt nicht lange auf sich warten. Für den zweiten Tag im Internat ist das natürlich alles ein bisschen viel. "Anstatt zu schlafen, zu saufen, was das Zeug hält, mal eben ein bisschen zu Vögeln und nebenbei erwachsen zu werden. Das reicht für eine Nacht. Da würde jeder kotzen." Das Buch hat sich in den ersten drei Tagen 10 000 mal verkauft. Berühmt werden wollte er sicher, der Grund, warum er "Crazy" geschrieben hat, ist aber ein anderer: "Alles, was ich wollte, war, etwas zu erzählen, um damit fertig zu werden." Lebert will kein "Hosenscheißer" mehr sein, der nur am Spielfeldrand des Lebens steht, er will selbst mitspielen und Tore schießen. So will der Roman auch gar keine Authentizität vortäuschen. Die Geschichte ist Autobiographie und Imagination zugleich, denn "Schriftsteller müssen immer schreiben, wie es ist, an etwas Tollem nicht teilnehmen zu dürfen". In "Crazy" darf Lebert teilnehmen. Er ist der Held, der schließlich mit den Jungs aus dem Internat nach München flüchtet, um sich dort in einer Strip-Bar bis zur Bewusstlosigkeit zu betrinken. Lebert selbst beschreibt sich als "Anfänger im Roggen" und hält das Buch für "keine superwahnsinnige Arbeit". "Es war eine Internatsgeschichte." Mehr ist es eben auch nicht. Buchkritik hat. "Deswegen hasse ich mich auch so", sagt er und füllt sich mit Bier ab. Janosch versucht sein Bestes, und an Benjamin macht sich auch gleich ein Mädchen rann. "Denn nur in Menschen, die von Grund auf verschieden sind, wächst 15 Jenseits es gibt ein leben nach der schule Studio 54 Nur ein Seil aus rotem Samt trennt Shane O'Shea von Ruhm, Glamour, Sex und Kokain. Er steht in New York vorm Studio 54. Der Club ist Mittelpunkt der Welt, Tempel der Dekadenz und Spielplatz von Andy Warhol, Calvin Klein und Bianca Jagger. Es ist 1979: Koksen korrekt und Sex gesund. der schwulen Minderheit. So hatte ja Disco Ende der 60er begonnen, als Musik, die eine gesellschaftliche Nische in einer feindlichen Umwelt schuf. Disko wurde in den 70ern zum Mainstream dekontextualisiert. Wer die Wurzeln kannte, verstand, der Rest hatte einfach Spaß. Darum ging es auch im Studio 54: "Jeder tanzte mit jedem. Männer mit Männern, Mädchen mit oben nichts, ganz allein, Transvestiten auf Rollschuhen Liza Minelli mit Diana Ross", erzählt Studiostammgast und Warhol- Mitarbeiter Bob Colacello. Das Studio 54 verkörperte das Clubkonzept, in dem sich verschiedene Szenen mischen und manchmal etwas neues entsteht. Herein kam jeder, der amüsant und gut aussah. Heute undenkbar, wo sexuelle und soziale Zugehörigkeit das Nachtleben bestimmen. Disko war die Erfüllung der Träume der 60er. "Uns ging es vor allem um den Putsch gegen den Puritanismus. Wir wollten uns vergnügen. Wir wollten niemanden mehr, der uns Vorschriften macht", erzählt Colacello. Dort hinein soll Mark Cristophers fiktiver Shane geraten. Irgendwie schafft er es in "54" aber nur in den kleinen Bruder der Legende. Denn im eigentümlich moralingeschwängerten Klima der 90er bekamen es die Chefs des produzierenden Studios Miramax mit der Angst, als bei Testvorführungen die Zuschauer ausrasteten: Dem Schnitt fielen Homosexualität, Drogen, Glamour und Spaß zum Opfer. Denn in den 90ern ist statt exzessiven, glitzernden Glamour der matte, diskrete, sauberer Glanz von Hightech Silber gefragt. Spaß ja - wenn er sauber und diskret abläuft. Also erzählt Mark Cristopher die Geschichte der 70er und des Studio 54 an zwei Männern und einem Mädchen entlang, die hinter der Bar arbeiten, statt aus der Perspektive der Gäste. Ende 1979 setzte die Steuerfahndung dem wilden Treiben ein Ende, und Rubell und Schrager für 13 Monate wegen Steuerhinterziehung hinter Gitter. Als sie herauskamen, war Disko zu Ende, Sex lebensgefährlich und Kokain verpönt. Zeitgeistgemäß betrieb das geschäftstüchtige Duo dann Luxus- Hotels sauber, diskret und sehr lukrativ. Der brave, gutaussehende Shane hat seiner Kleinstadt in New Jersey den Rücken gekehrt und will in New York dem Hedonismus der 70er frönen. Es gelingt: Dank Shanes nackten und muskulösen Oberkörpers winkt Studioboss Steve Rubell ihn durch die Absperrung. Zu gern würde "54"- Regisseur Mark Cristopher samt Zuschauer seinem Protagonisten folgen, den prüden, politischen korrekten, streng hierarchisierten 90ern den Rücken kehren und eintauchen ins libertäre Vergnügen der 70er. Ins reale Studio 54 wäre der fiktive Shane gekommen. Denn hier feierten nicht nur Warhol und Capote, sondern auch Aktienhändler, Feuerwehrmänner, und Künstler - fast 2000 allabendlich. Mitgründer Steve Rubell nannte es "einen Salat mixen". Alle durften rein, außer "Schlägern, professionellen Nutten und Leuten wie ich", sagte Rubell. Doch extrovertierte Homosexuelle wie er gehörten auch zur Partygemeinde. Und dennoch war das Studio 54 nicht mehr Teil von Disco als Vorzeigeobjekt 16 SCHÜLER/INNEN - sind auch - KünstlerInnen - MusikerInnen TänzerInnen -ArtistInnen-SchauspielerInnen...... wer hat Interesse im öffentlichen Raum aufzutreten (geplant in ca. einem Jahr) ... dazu auch vorher schon mitzuarbeiten und mitzugestalten? Kontakt: offener.raum@chello.at oder zum 1.Treffen im 9.Bezirk SAGYA, Liechtensteinstraße 130a - Mittwoch 25.Juni 14.00 h Filmkritik es gibt ein leben nach der schule Jenseits Montag Okay ich geb es ja zu, mittlerweile schreib ich schon etwas länger als eine Woche Tagebuch, aber irgendwie macht das süchtig… Heute Nacht hatte ich einen komischen Traum. Den muss ich jetzt festhalten. Also ich kam wie jeden Tag noch gerade rechtzeitig in die Schule und wollte in meine Klasse. Im vorbeilaufen schau ich aus dem Fenster in den Turnhof. Und da sitzt unsere Turnlehrerin auf dem Boden und meditiert. Etwas verwirrt geh ich weiter in die Klasse, wo unser Klassenvorstand gerade dabei ist die Wände mit "Peace" -Stickern zu tapezieren. Als ich dann in der dritten Stunde in den Musiksaal marschiere, baut unser Lehrer dort mit den Möbel und Instrumenten einen Turm. Und so ging es auch weiter. Alle Lehrer taten irgendetwas Eigenartiges. Ich würde zu gern wissen was dieser Traum zu bedeuten hat… Mittwoch Hi! Ich hab nicht viel Zeit. Muss gleich wieder in die Schule zurück. Nachmittagsunterricht… (*seufz*) Ich hab mich heute in Deutsch mit unserer Lehrerin gestritten. Es ging um freie Meinungsäußerung in Schularbeiten. Ich finde noch immer, dass ich Recht hatte! Erzähl wett bewerb Tagebuch Erfinde zum Bild eine Geschichte (ca. 1 1/2 Seiten reicht) und schicke sie an willi.hejda@reflex.at (Name Alter und [e-mail]Adresse nicht vergessen). Die besten 5 werden prämiert und abgedruckt. Einsendeschluss: 15.08.03 17 Impressum: Jenseits Redaktions-Team: Michi Jokl, Peter Regner, Julia Broz, Jakob Scholz, Valentin Scholz, Dominique Kreutz, Moritz Raffinger; Chefredakteur: Wilhelm Hejda Lay-Out: Florian Kahofer, AKS-Wien Druck: Stadtschulrat für Wien An folgenden Schulen verteilt: Vereinsgasse, Glasergasse, Maroltingerstrasse, Diefenbachgasse, Rainergasse, Wiedner Gymnasium, Hagenmüllergasse Danke an: LSV, und viele anderen... Nicht danke: alle LehrerInnen die SchülerInnen durchfliegen lassen Kapitalistische PolitikerInnen, faschistische DiktatorInnen, alle KriegstreiberInnen und legalisierungs GegnerInnen Schöne Ferien dem Rest

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