jenseits sipausgabe2

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Unabhängige Jugendzeitung, teil des KuKuMA Netzwerkes, Jugendzeitung, Erscheint in Wien;
eine Extra Ausgabe für das SchülerInnen Parlament

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9/27/2008
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Jenseits es gibt ein leben nach der schule preis: freie Spende jenseits INHALT Seite 3 Rassismus Seite 4 Gender Seite 5 LSV-Interview Seite 6 Die 1000 Köpfe der Hydra Seite 7 Jenseits Werbung Seite 8-9 Mensch und Tier Seite 10 Comic Seite 11 Im Kino EDITORIAL Hallo Liebe Leserinnen und Leser Schüler und Schülerinnen gibt es viele. Mit ca. 1,2 Millionen stellen wir Österreichweit die zweitgrößte Berufsgruppe dar. Das die anliegen von SchülerInnen jedoch trotzdem nicht ernst genommen werden ist eine Frechheit sondergleichen! Für zu jung, nicht wirklich Ernstzunehmen, für noch nicht "erfahren" genug um Mitreden zu können werden wir gehandhabt. Und ohne, dass wir wahlrecht haben wird über unsere köpfe hinweg entschieden was für uns "gut" sein soll. Um so wichtiger ist es das es Institutionen gibt die dafür kämpfen das SchülerInnen mehr mitspracherechte haben, das es dinge wie "direkte demokratische Landesweite SchülerInnenvertretung" gibt, das die Schule zu einem Lebensraum wird der aktiv mitgestaltet werden kann. Für schule die nicht nach dem Prinzip "friss und schweig oder aufwiedersehen" arbeitet sondern Unterricht den wir auch mitgestalten können, der nicht nur auf frontales Hirneinbrennen basiert. Wichtig ist es auch das es an vielen Schulen Menschen gibt die diese Wichtigkeit auch sehen, die versuchen Interessen von Mitgenossen und Mitgenossinnen zu vertreten, die rechte von ihnen zu verteidigen und sich auch mal aufstehen und sich nicht alles gefallen lassen, den mut zum Widersprechen haben. Doch warum diese Lobeshymne auf SchülerInnenvertretungsarbeit? Weil es wirklich wichtig ist das Schulpolitik sich ändert, damit die zukünftige Gesellschaft vielleicht wirklich "fair", damit "Gleichberechtigung" nicht nur ein Wort und "Demokratie" nicht nur eine hohle Phrase ist. Und deswegen gibt es auch Projekte wie "Jenseits", um diesen Prozess voranzutreiben, SchülerInnen die Möglichkeit zu geben sich selbst und gegenseitig zu informieren. Und deswegen gibt es jetzt auch zu jeden SiP eine Sonderausgabe von Jenseits. Viel spaß damit. und hört niemals auf zu kämpfen!!! mfg Chefredakteur Willi Hejda jenseits Rassismus ist allgegenwärtig. Wer kennt nicht die unzähligen "Nigger raus" die an dutzenden Hauswänden, U -Bahnen, und vielen anderen orten zu lesen sind. Wer kennt nicht die Hakenkreuze an Toilettenwänden, die "wien dar nicht Istanbul/ Chicago/ Klagenfurt werden" Plakate, die Medien die mit "Schwarze Drogendealer" titeln. Polizisten die standardmäßig Ausweiskontrollen bei nicht "weißen" Menschen betreiben, PolitikerInnen die von "Überfremdung" und "Verlust des österreichischen kulturgutes" sprechen. All dies als harmlos zu betrachten wäre fahrlässig. Hier wird Menschen ihr elementares recht auf gleiches recht abgesprochen, klare Grenzlinien werden zwischen verschiedenen Nationalitäten und Aussehensmerkmalen gezogen. Menschen wird das recht darauf die gleiche Chance zu bekommen, nicht diskriminiert zu werden, abgesprochen. Stellt euch vor ihr müsst (aus welchen gründen auch immer) in ein anderes land flüchten oder seit einfach auf urlaub dort. Da ihr ein anderes Aussehen habt als die "einheimischen" wird bei dir grundlos eine Personalkontrolle von der Polizei vorgenommen, wirst du von PassantInnen beschimpft und mancherorts möchte kein Taxi anhalten um dich von dort wegzubringen. Ein schönes Gefühl muss es sein angeblickt zu werden wie ein Kinderschänder, wie ein mensch der aller Welt Drogen verkauft, wie ein potenzieller Mörder und Dieb der nur darauf wartet dir in der nächsten dunklen Gasse die kehle aufzuschlitzen beäugt zu werden. Alles dinge die sich schrecklich anhören, doch genau das sind die dinge die Medien/Politik/Häuserwände uns zu vermitteln zu versuchen. Dinge die von vielen Personen toleriert von manchen sogar propergandiert werden. Wenn die größten Medien dieses Landes solche Dinge zu ihrer Blattlinie gehören lassen, wenn Parteien die diese Stellungen verbreiten mit über 20% in Städten wie Wien gewählt werden so muss dies als höchst bedenklich betrachtet werden. Dinge wie diese sollten in einer Welt die von sich behauptet "zivilisier" zu sein keinen platz haben. jenseits es gibt ein leben nach der schule Einfach zum Nachdenken ! % " # $ & # $ $ $ & $ $ 3 % 9 ! + 9 # # 3 8 Erica Jong ' + , % .# ( ! ) * " + # " " 5 # * " + $ # :; /6 7 )) )*2 01 Gloria Steinem ! ! ! $ $ $ $ % " # 3 . 3 # # $ @ & 5 # " $# & ! # $ % ! 4 " = &# 9 $ # " .# > & % $ = " C " # # $ F & # ; 4 # $ $ ! 94 ! 3 4 " 3 G E ! # " $ + = 3 4 4 + $ " ; # " 4 $ # # : .# # # + $ 4 @ 5 5 # D E 4 $ ! C = $ % ! @ # 9 " &# # # $ + 3 . + . ( 9 < # ! .# B # $ A ! # # 9 4# ( 8 & ' ; # F" + <3 5 # 3 $ " # % " 9 ! ? % # ( ! ( $ 3 4 + + . # /0 * )12 jenseits LSV- im Portrait Michaela Walter BS-Bereich Wie Alt: 22 Lehre als: Chemielabortechnikerin Kam wie in die SV: mehr oder weniger zufällig (undurchsichtbares Wahlsystem) In der LSV: weil eine verdammt wichtige Sache, gibt die Möglichkeit die Situation von BS´ lerInnen zu verbessern und auch über die eigene Schule hinaus dinge verändern zu können Funktion in der LSV: BS Betreuung und allgemeine Dinge wie Organisationsarbeiten etc. Zeitaufwand Bs-Arbeit: mindestens 7-10 h die Woche Jenseits: Hallo, Wenn du an Lsv- arbeit denkst, was verbindest du damit? Michi: Vertretung an den schulen, Meinung der SchülerInnen weitergeben, und Vor allem Probleme nach außen hin tragen, da diese oft vertuscht werden oder nicht behandelt werden. Werden Lehrlinge denn überhaupt genug beachtet, haben sie genug rechte als SchülerInnen? Wir werden eigentlich kaum wirklich wahrgenommen, wir werden eher sogar übergangen. Außer bei Dingen wie der PISA- Studie, da heißt es dann plötzlich, dass die Berufsschulen am schlechtesten abschneiden, schuld sind. Und wo siehst du die Schuld dafür? Man kann nicht darüber hinwegsehen das die Ausbildung im BS- Bereich teilweise wirklich sehr zu wünschen übrig lässt. Die Schuld dafür liegt aber eher an der Österreichischen Bildungspolitik, die es verabsäumt dafür zu sorgen das Lehrlingen eine qualitativ gute Ausbildung zukommt. Wo merkt Mensch das? z.B.: im bereich der BerufsschullehrerInnen Ausbildung. Als LehrerIn in einer BS brauchst du anfangs keinerlei pädagogische Ausbildung, es reicht wenn er/sie Berufserfahrung und Berufsreifeprüfung hat. Und so sieht dann halt auch teilweise der Unterricht aus. Und was wäre deiner Meinung nach eine Lösung für dieses Problem? LehrerInnen müssen eine bessere Ausbildung bekommen, Lehrlinge dürfen nicht als SchülerInnen zweiter klasse behandelt werden. Apropos Lehrlinge und 2.Klasse, findest du das Lehrlinge genug verdienen? Nein , die Anfangsgehälter für Lehrlinge sind teilweise echt ein Witz, liegen sie doch meist weit unter der festgesetzten Grundsicherung liegen, sie jedoch meist die selbe oder noch höhere Arbeitsleistung als beispielsweise HilfsarbeiterInnen bringen müssen aber zusätzlich noch mit Schule belastet sind. Abschließend, glaubst du es gibt genügend Lehrstellen in Österreich? Sicherlich nicht, sonst wären ja nicht so viele Jugendliche auf der Suche nach welchen. Und viele die eine Lehrstelle haben, sind damit auch nicht glücklich da es meist einfach Notlösungen sind, praktisch das erstbeste was man bekommen kann und nur selten die Menschen die Möglichkeit bekommen wirklich das zu lernen was sie wollen. Ich danke für das interview jenseits es gibt ein leben nach der schule Hydra, der sofort zwei Köpfe nachwachsen, sobald einer abgeschlagen wird. Unabhängig von der ethischen Frage, ob es gerechtfertigt ist, irgendjemanden aufgrund seiner Taten mit dem Tod zu bestrafen, wäre ein Anschlag dennoch sinnvoll gewesen. Denn dies wäre kein Anschlag auf die Person George Bushs gewesen, der hier nur als Beispiel für das System der Ungerechten herhalten muss, sondern auf das System an sich. Dies würde nur Sinn machen, wenn dieser Anschlag kein Einzelfall bliebe. Es geht um Terrorismus in der eigentlichen Bedeutung des Wortes. Angst (lat. terror) muss die Mächtigen dieser Welt erfüllen. Jede/r HerrscherIn, jede/r KonzernchefIn, jede/r MedienmonopolistIn muss in einen Zustand gebracht werden, in dem er/sie vierundzwanzig Stunden am Tag Angst um das eigene Leben haben muss. Seventies Revival nach der Mode nun auch im politischen Untergrund? Keineswegs, denn der Weg der Roten Armee Fraktion (RAF) war der Falsche. Es ist naiv zu glauben, das Volk liesse sich durch Terrorismus für die eigene Seite gewinnen. Es muss nicht unbedingt eine Revolution von untern geschehen. Bei dieser art von Terrorismus sind die Massen nicht einmal direkt involviert. Das Ziel wäre jener Zustand der Furcht in den Chefetagen und Palästen dieser Welt, der nur durch ständige bewaffnete Aktionen erreicht werden kann. Dies hätte zum Effekt, dass sich entweder die Mächtigen dieser Welt nicht mehr trauen, Schandtaten zu vollbringen, oder sich überhaupt keine Köpfe mehr finden, die sich trauen, das Schweinesystem zu repräsentieren. Dieser Effekt tritt allerdings nur ein, wenn die Aktionen gezielt durchgeführt werden, symbolträchtige Figuren getötet werden. Ein mutiger Schritt in eine bessere Welt, der ja so viel Gefahr birgt. Einerseits die Gefahr für die FreiheitskämpferInnen, die mangels Unterstützung des Volkes um ihr Leben und ihre Freiheit fürchten müssen. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass die Gewalt ausufert, nicht mehr als Mittel zum hehren Zweck sondern als Selbstzweck gesehen wird. Auch der Freiheitskampf muss leider in der Theorie mit dem perfekten Menschen arbeiten, den es in der Praxis nicht gibt. Oder ist Terror vielleicht doch sinnvoll? Am Mittwoch den 23. Februar 2005 besuchte der derzeitige US-Amerikanische Machthaber George W. Bush die deutsche Kleinstadt Mainz um bei den nach dem Golfkrieg vergrämten Ex-Verbündeten die Werbetrommel für seine Politik zu rühren. Aufgrund dessen wurden zum Schutz von Leib und Leben des Texaners Sicherheitsmassnahmen getroffen, die eher an Paranoia als an Vorsicht erinnern. Die gesamte Mainzer Innenstadt wurde einen ganzen Tag lang gesperrt, Flug- und Schiffsverkehr war untersagt, Kanaldeckel wurden verschweisst und die Autobahn, auf der der Präsident vom Flughafen in die Stadt fahren sollte wurde ebenfalls einen ganzen Tag lang in beiden Richtungen gesperrt. Darüber hinaus überwachten deutsche Kampfjets den Luftraum und eine Unzahl von GeheimagentInnen folgte dem prominenten Gast auf Schritt und Tritt. Nicht nur die durch all das schikanierten MainzerInnen fragten sich, vor welcher grossen Gefahr dieser Mann denn zu schützen sei. Vor den Mullahs vom Rhein oder doch vor den Enkelkindern Andreas Baader und Ulrike Meinhoff? Eine Überlegung, die zu einem heiteren Gedankenspiel einlädt. Was, wenn es nun wirklich jemandem gelingen würde trotz aller Massnahmen einen Anschlag auf George Bush zu verüben? Die direkten Auswirkungen einer derartigen Tat wären kaum spürbar und mit Sicherheit für sich kein Schritt hin zu einer besseren Welt. Der Effekt wäre eher ein Negativer, da ein Attentat auf den US-Präsidenten den Stolz der amerikanischen Bevölkerung hervorrufen würde und ein/e andere/r DemagogIn noch leichteres Spiel hätte. Dieser Mann George Bush ist an vielem Unheil in der Welt persönlich schuldig. Das steht ausser Frage. Ihn zu beseitigen würde dieses Problem jedoch nicht lösen, da er nicht ein einzelner böser Mensch unter tausenden gutherzigen PolitikerInnen ist. Das Schweinesystem hat viele Köpfe und seine Personalreserven sind unerschöpflich. Es ist wie mit der antiken Sage der Die 1000 Köpfe der Hydra Jenseits sucht dich!!!! Willst du schreiben, berichten was in deiner Schule so passiert, wie du die Welt so findest??? Oder nur Kritik über diese Zeitung loswerden, mal auf einer Redaktionssitzung vorbeischauen, Jenseits vielleicht an deiner Schule verteilen ??? Mail to: willi.hejda@reflex.at jenseits Ein interessanter Vergleich es gibt ein leben nach der schule denn er hat davor gar nicht gespielt, sondern er hat geübt. Geübt, bis er reif genug war. Jetzt ist er reif genug und jetzt kann er das umsetzen. So muss man Spiel sehen. Aber wir freuen uns, dass unser Hund so toll spielt. Aber was geschieht in diesem Spiel? Der andere Hund ist Sparringspartner für unseren Hund. Natürlich wollte unser Hund den anderen Hund nicht verletzen, denn dann hätte er nicht weiterüben können." Ich denke mal, das Zitat und auch die obenstehenden Entwicklungsphasen erklären sich ENTWICKLUNGSPHASEN DER HUNDE: 1.Phase: vegetative Phase (0-2) 2.Phase: Übergangsphase (2-3) 3:Phase: Prägungsphase (4-8) 4.Phase: Sozialisierungsphase (9-12/13) 5.Phase: Wurfrangordnungsphase (3-13; 13-16) 6.Phase: Rudelordnungsphase (5m-7m) 7.Phase: Pubertätsphase (7m-?) 8.Phase: Adoleszenzphase (ab ca. 2 Jahren) Einige Rassen und auch Individuen erreichen jedoch die mit der Volljährigkeit vergleichbare Adoleszenzphase niemals. "Die Adoleszenzphase bringt noch einmal eine sehr wichtige Entwicklung mit sich. Sie beginnt mit ca. 2 Jahren, was jedoch auch bei Rasse zu Rasse unterschiedlich ist. Je stärker das Territorialverhalten beim Hund ist, umso später wird diese Phase erreicht. Was bedeutet das für ein Mensch-Hund Rudel? Wenn es sich um einen sehr dominanten Hund handelt und er in seinem Rudel keine untergeordnete Position einnimmt, kann es geschehen, dass er sich plötzlich massiv in die Kindererziehung einmischt. Oder: Früher hat er nur gespielt mit anderen Hunden, jetzt beißt er sich mit ihnen. Plötzlich sind Probleme da, die vorher nicht da waren! Aber diese Probleme haben sich eigentlich langsam aufgebaut: von selbst. Worauf ich nun genauer eingehen will ist das Territorialverhalten der Hunde wie auch das des Menschen. Sind wir wirklich so viel klüger? Warum müssen Manche von uns den großen Machthaber spielen und mit anderen ihrer Art um jeden Quadrat(kilo)meter kämpfen oder verhandeln?Wenn uns was nicht passt, den aggressiven raushängen lassen, wild herumbrüllen und nur noch um uns schlagen. Das haben wir doch alles hinter uns, oder nicht? Natürlich ist es nicht schwer, diese Frage wahrheitsgemäß zu beantworten, auch wenn einige (mich eingeschlossen) sie lieber mit gutem Gewissen bejahen würden. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, der Mensch stammt vom Tier, folglich ist er auch eines und wird niemals etwas Anderes sein. STOP! Wir haben doch unser riesengroßes Gehirn, das uns von den dummen und rein Instinktgesteuerten Tieren abhebt, weswegen wir uns auch HOMO Sapiens schimpfen dürfen. Dieses Argument ist schon lange widerlegt am einfachsten anhand von Orag-Utan's und deren Verhalten, welches dem des Menschen in vielerlei Hinsicht ähnelt. Aber hier geht es ja immer noch um Hunde und nicht um Affen. Die menschlichen Ent- wicklungsphasen, seien sie nun beschrieben von Freud, Adler, Jung oder einem Fernsehprediger, weisen doch recht viele Parallelen auf mit denen des Hundes. Ebenso die Tatsache, dass nur die wenigsten von uns sich wirklich als jenseits erwachsen bezeichnen können(wollen wir das überhaupt?), deutet darauf hin. dass unsere Gehirne gar nicht so unterschiedlich sein können. Doch wie kann das sein, wo doch der Hund rein von Instinkten gesteuert wird und der Mensch die große Last der Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, besitzt. Nun ja, die Instinkte, welche beim Hund zwar stärker ausgeprägt sind als beim Menschen, sind Automatismen die im Prinzip nur dazu da sind, um in bekannten Situationen, oder auch in lebensgefährlichen und brenzligen Situationen, die einem/r nicht die Zeit lassen, gründlich drüber nachzudenken, den besten Weg zu wählen. MenschenNeugeborene werden logischerweise fast zur Gänze von diesen Instinkten gesteuert, da ihre erster Stelle, dicht gefolgt von dem Trieb, sich fortzupflanzen. Der Grundstock jeder Entscheidung wird beim Menschen im Stammhirn gebildet, der "Urversion" des Gehirnes(bei den Säugetieren). Dieses Stammhirn des Menschen ist fast Ident mit dem Stammhirn seiner/ihrer Säugetier-Geschwister. Der einzige Grund, warum wir Menschen uns als "intelligenter"(was bedeutet dieses Wort eigentlich?) bezeichnen ist das Vorhandensein von 4 weiteren Gehirnteilen, welche bei anderen Säugetieren entweder gar nicht vorhanden oder schwächer entwickelt sind, was uns die Fähigkeit gibt, unsere Instinkte zu verkomplizieren und komplexe Gedanken daraus zu bilden, unsere Instinkte zu analysieren und "eigene Entscheidungen" daraus zu treffen. Für unser völlig überentwickeltes Gehirn ist das viel zu wenig um beschäftigt zu werden, Langweile entsteht. Daher suchen wir uns Hobbys und bilden noch ausgeprägtere Individuelle Charakterzüge als andere Säugetiere (JEDES Säugetier besitzt einen Individuellen Charakter!) An nächster Stelle nach dem Selbsterhaltungs- und dem Fortpflanzungstrieb kommt üblicherweise das Bedürfnis nach Macht und dem eigenen Territorium. Je mehr Geld, je größer die Wohnung, desto besser. Dieser Instinkt, gefiltert und verarbeitet durch die weiteren Gehirnteile ergibt Dinge wie ein teures Auto, einen großen gut gepflegten Vorgarten, eine große Bücher- CDVideo- BriefmarkenGeschlechtspartnerInnenoder wasauchimmerSammlung. Statussymbole, die zudem noch ein gutes Hobby abgeben. Status ist Territorium. Diejenigen unter uns, die den Status des Adoleszenten (Erwachsenen) erreicht Sinne und vor allem das Gehirn noch zu unterentwickelt haben (was erstens keinem zu wünschen ist, und ist, um "eigene Entscheidungen" zu treffen. Bei Hunden zweitens nichts mit dem Alter zu tun hat), welche wie ist dies genauso und ebenfalls sind Hunde in ihren anhand des obrigen Beispiels mit Hunden zu erkennen frühen Entwicklungsphasen weitaus lernfähiger (und ist, aus Spaß Ernst werden lässt, sehen es als nötig, "lernen" bzw. Erfahrung sammeln hebt sich doch ihre/n Macht/Status (Territorium) immer weiter zu deutlich von einem Instinktgesteuerten Verhalten ab) als vergrößern(Der Mensch hat dahingehend ein sehr in späteren Stadien der Entwicklung oder gar der großes Problem da er keine Grenze nach oben kennt Adoleszenz. Ein eindeutiger Beweis dafür, das weder und akzeptiert) und auch anderen seiner/ihrer Art streitig der Mensch frei von Instinkten, noch der Hund frei von zu machen. Hunde raufen sich, können sich auch eigenen Gedanken ist. Aber was genau ist eigentlich ernsthaft verletzen. Menschen bekriegen sich im diese Fähigkeit, "eigene Entscheidungen" zu treffen. (momentan) schlimmsten Fall, wenn es gut geht Wählt der Mensch aufgrund seiner Kreativität die verhandeln sie. Lösung, die er am interessantesten findet? In den Zum Schluss sollte noch gesagt werden, dass dieser seltensten Fällen. Vor und zum Teil noch während der Artikel eine anhand von einigen hier aufgeführten Pubertätsphase, also der Zeit, in der Mensch noch Faktenpersönliche Theorie von mir persönlich ist und nicht unbedingt mit der Wahrheit übereinstimmen einen weitaus ausgeprägteren Neugierde-Instinkt muss, auch wenn ich es für sehr besitzt, kommt dies natürlich öfter vor. Doch mit dem wahrscheinlich halte. Älterwerden werden auch andere Prioritäten im Leben gesetzt. Die Selbsterhaltung steht üblicherweise an jenseits es gibt ein leben nach der schule by niki© jenseits Im Kino Jenseits empfiehlt The Fog of War [Eleven Lessons of Robert S. McNamara] (engl. OmU) Regie: Errol Morris. Mit: Robert McNamara, Fidel Castro, u. a. USA 2003, 106 Min., Farbe Einst einer der meist gehassten Politiker der westlichen Welt, später als Weltbank-Präsident ein erbitterter Kritiker der NATO und ein Anwalt der Armen: Robert S. McNamara steht dem amerikanischen Filmemacher Errol Morris Rede und Antwort, herausgekommen ist dabei "ein ungewöhnlich diskreter und ungemein spannender Dokumentarfilm über den 'Nebel' des Krieges - eine Kritik an westlicher Machtpolitik und ihrem politisch Imaginären, die kein anderer so wirkungsvoll hätte vorbringen können wie Robert McNamara selbst. Sophie Scholl [Die letzten Tage] SOPHIE SCHOLL ist das sensible Porträt einer der wenigen Heldinnen der deutschen Geschichte: Der Film schildert die letzten Tage im Leben von Sophie Scholl aus ihrer ganz persönlichen Perspektive - die bewundernswerte Stärke einer jungen, lebenslustigen Frau, die für ihre Idee der "Weißen Rose" selbst den Tod in Kauf nimmt. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl und die anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe zum Inbegriff für Zivilcourage, für einen friedlichen Kampf gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung. [Die letzten Tage] Regie: Marc Rothemund. Mit: Julia Jentsch, Fabian Hinrichs, u. a. Deutschland 2004, 116 Min., Farbe Darwin's Nightmare (OmU) Regie: Hubert Sauper. Österreich/Frankreich/Belgien 2004, 107 Min., Farbe Seit auf Anordnung der britischen Kolonialverwaltung der Nil-Barsch im Victoriasee in Tansania ausgesetzt wurde, ist das ökologische Gleichgewicht am Kippen. Und obwohl täglich Tonnen von teuren Nilbarsch-Filets exportiert werden, haben sich die Lebensbedingungen für die Bewohner radikal verschlechtert. DARWIN'S NIGHTMARE, entstanden nach jahrelangen gefährlichen Recherchen und Dreharbeiten, ist eine eindrucksvolle und komplexe Studie über die zerstörerischen Auswirkungen von Globalisierung und Kapitalismus. Der Film führt die zynische Vielschichtigkeit im Spannungsverhältnis zwischen Nord und Süd, Ost und West vor Augen. DARWIN'S NIGHTMARE wurde bei der Viennale 2004 mit dem Wiener Filmpreis ausgezeichnet und gewann den Europäischen Filmpreis 2004 für den besten Dokumentarfilm. Die guten Gärtner Wie schön dass wir Hand in Hand in den Garten gehen und unseren jungen Baum begießen und pflegen Ich klaube Raupen ab Du bringst ihm Wasser! Wie grün er wäre wenn wir ihm nicht die Wurzel abgehackt hätten Ingeborg Bachmann Jenseits Redaktions-Team: Atréju Fiedler, Elena Köchl, Alex Huber- Dittes, Anna Orthofer ChefInnenredakteur: Wilhelm Hejda Layout: d. ruffy Druck: LSV Kontakt: wilhelm.hejda@reflex.at Verteilraum. SiP danke an: alle die feedback geben und gaben nicht danke an: Gehrer und ihre Menschenrechts einschränkenden (recht auf Bildung) Politik, ebenso den Rest der österreichischen Regierung die in ihrer Lächerlichkeit eigentlich nicht mehr existieren sollte insbesonders: unseren Innenminister für seine Asylgestznovelle sowie unfairen Lehrerinnen, LegalisierungsgegnerInnen, GATS, allen KriegstreiberInnen und kapitalistischen PolitikerInnen und alle DiktatornInnen natürlich schöne zeit all den Anderen wer fehler findet darf sie behalten

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