ViD-Newsletter_8__Dez.08-Jan.09_Druckversion

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					Gemeinsamer Newsletter der Verbände im Diakonat (ViD)
Verband Ev. Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften und                           Nr. 8/2008
    Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissen-Mutterhäuser                            Dez. 2008-Jan. 2009
         in Zusammenarbeit mit dem Zehlendorfer Verband



 mit dieser Doppelnummer unseres ViD-Newsletters laden wir Sie ein zur anregenden Lektüre ‚zwischen den
 Jahren’. In dieser Ausgabe haben wir für Sie in Blick auf das zu Ende gehende Jahr 2008 sowie für den Start ins
 ‚Neue Jahr 2009’ die folgenden Informationen zusammen gestellt.

 ÜBERSICHT
 Gemeinsame Nachrichten
 Informationen aus den Verbänden im Diakonat (ViD)
   Personelle (Neu-)Besetzung der Lenkungsausschüsse DW-EKD
   Jahrestagung der ‚Verbände im Diakonat’ im Diakonischen Werk der EKD, 22./23.1.2009 in Berlin
 Aus EKD, Diakonischem Werk der EKD, Europa und der Ökumene
   Synode der EKD begrüßt Fusionsbeschluss
   Diakonische Perspektiven – 200 Jahre nach Wicherns Geburt
   Sozialwissenschaftliches Institut der EKD untersucht Erfolgsfaktoren in der Gemeinwesendiakonie
   Runder Tisch soll Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik aufarbeiten
   EKD-Text Nr. 97 „Wenn Menschen sterben wollen. Eine Orientierungshilfe zum Problem der ärztlichen
   Beihilfe zur Selbsttötung“
   Sonntagsruhe in der EU-Arbeitszeitrichtlinie – Entscheidung in 2. Lesung am 16.12.2008
   Eurodiakonia: neue Generalsekretärin und Mitgliederversammlung 2009
   DIAKONIA und DRAE: Nominierungen für die Präsidentschaftswahlen 2009
 Aufgespießt
   Ökumenische Tagung zum Ehrenamt
   Ökumenische Bibelwoche 2008/2009
   Fastenwoche 2009: ‚7 Wochen ohne’
 Er-lesen-es
   Musik CD, Hans-Jürgen Hufeisen, ‚Sinfonie der Engel‘, Verlag am Eschbach, € 17,90
   ‚Du bist mir täglich nahe‘ – Rummelsberger Brevier erschienen
   Neues Internetportal: Theologie und Literatur
 Termine
 VEDD-Nachrichten
 Aus dem VEDD-Vorstand
   ‘NEBENEINANDEM – Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber zu Gast auf der Hauptversammlung des
   VEDD, 11.-13. November, Evangelisches Johannestift Berlin
   VEDD-Weihnachtsspende - Wo liegt Tandala?
 Aus den Mitgliedsgemeinschaften
   Aufruf zum Widerstand gegen den ungehemmten Kapitalismus
   Brüder- und Schwesternschaft Martinshof, ‚Immer wieder mittwochs‘
   Wechsel im Ältesten- und Rektorenamt
 Aus Gremien und Fachausschüssen
   … per Mausklick: passgenaues berufsbiographisches Bildungsangebot für Diakoninnen, Diakone und
   Mitarbeitende im Diakonat!
Termine und Terminvorschau
KWV-Nachrichten
Aus dem Vorstand
  Erweiterte Vorstandssitzung am 24.11.2008
Aus den Häusern und Mitgliedsgemeinschaften
  125. Geburtstag des Lutherstifts Frankfurt/Oder
  Archivtagung der Fliedner-Kulturstiftung für die Mutterhäuser des KWV
  Fachtag der Gemeinschaften in Dresden
Aus Gremien und Fachausschüssen
  Öffentlichkeitsausschuss in eigener Sache: KWV 2008 ‚in Wort und Bild’!
Termine und Vorschau
ZVED-Nachrichten
Aus den Häusern und Mitgliedsgemeinschaften
  Neuer kaufmännischer Vorstand für den Evangelischen Diakonieverein im Jahr 2009
  Bildkalender für das Jahr 2009


GEMEINSAME NACHRICHTEN
Informationen aus den Verbänden im Diakonat (ViD)
   Personelle (Neu-)Besetzung der Lenkungsausschüsse DW-EKD
Der Diakonische Rat hat in seiner Sitzung vom 26.11.08 die von den Personenverbänden (das sind u. a. der
Kaiserswerther und Zehlendorfer Verband sowie der VEDD) vorgeschlagenen Kolleginnen gewählt. Damit
arbeiten unsere Vertreterinnen in diesen wichtigen diakoniepolitischen Fachgremien, die die gesamte
strategisch-inhaltliche Projektarbeit des Diakonischen Werkes auf Bundesebene begleiten, koordinieren und
rückkoppeln zur Basis.
Im Lenkungsausschuss GRP (Gesundheit, Rehabilitation und Pflege) vertritt uns Oberin Constanze Schlecht,
Paul-Gerhardt-Stift Wittenberg, die vom Zehlendorfer Verband benannt wurde. Im Lenkungsausschuss FIBA
(Familie, Integration, Bildung, Armut) arbeitet seitens der Personenverbände Diakonin Margit Hullmeine, von
Bodelschwinghsche Anstalten mit, die vom VEDD benannt wurde. Im Lenkungsausschuss ZKom (Zentrum
Kommunikation) wird uns Frau Claudia Jabir, Johanniter Unfallhilfe weiterhin vertreten.
Wir danken den Kolleginnen, dass sie sich für diese zusätzliche Arbeit bereit erklärt haben, um im Rahmen der
strategischen Arbeit des Diakonischen Werkes die Sichtweisen und Anliegen der Personenverbände direkt
einzubringen.

  Jahrestagung der ‚Verbände im Diakonat’ im Diakonischen Werk der EKD
Für die am 22./23.1.2009 geplante Jahrestagung der Verbände im Diakonat stehen eine ganze Reihe wichtiger
Themen auf der Tagesordnung. So ist ein Gespräch vorgesehen mit Landesbischof Jürgen Johannesdotter,
dem Beauftragten des Rates der EKD für den Kontakt mit den Kommunitäten, das Präsident Klaus
Dieter Kottnik leiten wird. In dem Gespräch wird die inhaltliche Zusammenarbeit der EKD bzw. der Kirchen
mit den diakonischen Gemeinschaften eine besondere Rolle spielen. Auch der Vortrag des Ratsvorsitzenden der
EKD, Bischof Dr. Wolfgang Huber, ‚Diakonat in der Kirche der Freiheit’, gehalten auf der Hauptversammlung
des VEDD im November 2008, steht zur Diskussion. Daneben bilden Themen wie Ausbildung, Stärkung von
Gemeinschaft und die ‚Brücke zwischen Gemeinschaften und Kirche’ weitere Tagesordnungspunkte.

Aus EKD, Diakonischem Werk der EKD, Europa und Ökumene
  Die Synode der EKD, die vom 2. – 5. November 2008 in Bremen tagte, hat die Beschlüsse der
Diakonischen Konferenz und der Mitgliederversammlung des EED (Evangelischer Entwicklungsdienst) zu
einem neuen Gesamtwerk an einem zentralen Standort in Berlin mit großem Beifall begrüßt. Die positive
Aufnahme des Fusionsbeschlusses und die Bereitstellung von 17-23 Millionen Euro als derzeit angesetzte
Einmalkosten für die Umzugsplanung, die zu weiten Teilen von der EKD getragen werden, machen deutlich,
dass die gefassten Fusionsbeschlüsse im kirchlichen Raum sehr großen Rückhalt finden. Der Zusammenschluss
soll spätestens am 31.12.2012 abgeschlossen sein. Durch die Zusammenführung aller Arbeitsbereiche werden
die Kräfte der evangelischen Entwicklungsarbeit gebündelt und gleichzeitig die nationale und die internationale
Sozialarbeit gegenseitig inhaltlich gestärkt. Diese Entscheidung verbessert damit nicht nur die Zukunfts-
fähigkeit der evangelischen Entwicklungsarbeit, sondern auch die der Diakonie als evangelischem
Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege.

  Diakonische Perspektiven – 200 Jahre nach Wicherns Geburt
Die Ausgabe 16 der Diakonie-Texte enthält den Bericht des Vorstandes des Diakonie-Bundesverbandes von
der Diakonischen Konferenz 2008 in Hamburg. Mit fünf verschiedenen zeitlichen Perspektiven verbindet
Präsident Kottnik darin geschichtliche Entwicklungen (200. Geburtstag Wichern, 50 Jahre Brot für die Welt)
mit den aktuellen Herausforderungen. Zugleich zeigt er dabei die Wege auf, die vor dem Bundesverband und
der Diakonie liegen.
Auch diese Ausgabe der Diakonie-Texte steht in elektronischer Form zur Verfügung. Die gedruckte Ausgabe
kann kostenfrei über den Zentralen Vertrieb des DW/EKD bestellt werden.
www.diakonie.de/texte

   Sozialwissenschaftliches Institut der EKD untersucht Erfolgsfaktoren in der Gemeinwesendiakonie
Am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD (SI) ist ein Forschungsprojekt zu Erfolgsfaktoren in der
Gemeinwesendiakonie angelaufen. Das SI erarbeitet dazu Kriterien zur Identifizierung der
Gemeinwesendiakonie, verschafft mittels einer Abfrage einen Überblick über die Gemeinwesendiakonie in
Deutschland und erforscht die Erfolgsfaktoren einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen
organisierter Diakonie, verfasster Kirche und weiteren Akteuren aus dem sozialen, politischen oder
wirtschaftlichen Bereich. Dazu werden bereits bestehende Ansätze der Gemeinwesendiakonie in Deutschland
anhand einer Abfrage recherchiert und dokumentiert. Aus dem Rücklauf werden insgesamt sechs Standorte
ausgewählt, die vor Ort mittels qualitativer Verfahren untersucht werden. Zu weiteren Hintergründen:
http://www.ekd.de/swi/aktuell/59100.html (!) Das SI-EKD bittet um Beteiligung an der derzeit laufenden
Umfrage. Gesucht werden Projekte, bei denen Kirchengemeinden mit diakonischen Einrichtungen und weiteren
Beteiligten vor Ort zusammenarbeiten und einen ausgewiesenen Gemeinwesenbezug haben.
Der Umfragebogen steht zum Download auf der Seite des Instituts bereit: http://www.ekd.de/si-
download/Fragebogen_fuer_Projekttraeger.pdf

   Runder Tisch soll Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik aufarbeiten
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, normalerweise ein unauffälliges Gremium, hat am 26.
November 2008 im Beisein ehemaliger Heimkinder eine neue Seite in einem dunklen Kapitel der deutschen
Nachkriegsgeschichte aufgeschlagen. Er will die Bundesregierung mit den Stimmen aller Fraktionen
auffordern, einen runden Tisch zur Aufarbeitung des Unrechts in den Kinder- und Erziehungsheimen der
frühen Bundesrepublik einzurichten. Der Bundestag will den Beschluss noch im Dezember 2008 fassen.
Schirmherrin des Runden Tisches soll die frühere Vizepräsidentin des Bundestages, Antje Vollmer, werden.
Im Februar 2006 hatte der Autor Peter Wensierski durch sein Buch ‚Schläge im Namen des Herrn‘ den Skandal
der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts einer breiten Öffentlichkeit bekannt
gemacht und die besondere Verantwortung der Kirchen und Ordensgemeinschaften betont. 80 Prozent der
Kinder- und Erziehungsheime waren in konfessioneller Hand.
Newsletter hat fortlaufend dazu berichtet - auch, dass Kirchen, Diakonie und Caritas sich zu ihrer
Verantwortung bekennen und die Einrichtung des Runden Tisches ausdrücklich unterstützen. Diakonie-
Präsident Klaus-Dieter Kottnik erklärte (wie vor ihm auch schon der ehemalige DW-Präsident Jürgen Gohde),
was in diakonischen Einrichtungen geschehen sei, tue ihm ‚unendlich leid‘. Diakonie und Caritas haben
ihrerseits begonnen, die Geschichte ihrer Heime aufzuarbeiten und die konfessionelle Heimerziehung in der
frühen Bundesrepublik erforschen zu lassen. Weitere Informationen: Diakonisches Werk der EKD,
Vizepräsident Dr. Teske.

   EKD-Text Nr. 97: „Wenn Menschen sterben wollen. Eine Orientierungshilfe zum Problem der
ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung“
Weder eine „Tötung auf Verlangen“ noch die Beihilfe eines Arztes bei einem Suizid sind ethisch zu
rechtfertigen. Dies hat der Rat der EKD in dem Beitrag „Wenn Menschen sterben wollen. Eine
Orientierungshilfe zum Problem der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung“ angesichts der Debatte über
„Sterbehilfeorganisationen“ und zunehmende gesellschaftlicher Verunsicherung erneut betont. Die
Orientierungshilfe wendet sich besonders an Ärztinnen und Ärzte, aber auch an andere Personen, die an der
Schnittstelle zwischen leidenden Patienten, betroffenen Angehörigen und kommerziellen Angeboten der
Beihilfe zur Selbsttötung tätig sind; eine andere Zielgruppe des Textes sind Politiker und Politikerinnen, die
sich derzeit intensiv mit dem Themenkomplex beschäftigen. Die Orientierungshilfe wurde als EKD-Text Nr. 97
veröffentlicht. Bereits 2005 hatte die Kammer für Öffentliche Verantwortung einen Text zum Umgang mit
Patientenverfügungen aus evangelischer Sicht vorgelegt, der als EKD-Text Nr. 80 unter dem Titel „Sterben hat
seine Zeit“ veröffentlicht wurde. Die Texte stehen im Internet: http://www.ekd.de/EKD-Texte/2059.html. Zu
beziehen über: Kirchenamt der EKD, Fax: 05 11 / 27 96 - 457, E-Mail: versand@ekd.de

   Sonntagsruhe in der EU-Arbeitszeitrichtlinie – Entscheidung in 2. Lesung am 16.12.2008
Die ursprüngliche EU-Arbeitszeitrichtlinie aus dem Jahr 1993 sah vor, dass die wöchentliche Mindestruhezeit
„grundsätzlich den Sonntag einschließt“. 1996 erklärte der Europäische Gerichtshof diese Bestimmung für
nichtig. In seiner Urteilsbegründung führte er aus, der Rat habe „nicht dargetan, warum der Sonntag als
wöchentlicher Ruhetag in engerem Zusammenhang mit der Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer stehen
solle als ein anderer Wochentag“. Inzwischen gibt es neue Untersuchungen, die genau dies belegen. Menschen,
die am Sonntag arbeiten, werden häufiger krank als Menschen, die in der Regel am Sonntag nicht erwerbstätig
sind. Die Kirchen setzen sich deshalb dafür ein, dass der Sonntag als arbeitsfreier Tag wieder in die EU-
Arbeitszeitrichtlinie eingeführt wird, die derzeit im Europaparlament in zweiter Lesung behandelt wird. Die
Entscheidung soll am 16. 12. 2008 im Parlament fallen.

   Eurodiaconia: neue Generalsekretärin und Mitgliederversammlung 2009
Am 1.12.2008 hat Heather Roy als neue Generalsekretärin ihr Amt in der Geschäftsstelle von Eurodiaconia in
Brüssel angetreten. Sie ist zu erreichen per Telefon: + 32 2 234 38 61 und per mail unter:
heather.roy@eurodiaconia.org. Heather Roy war 10 Jahre lang als Regionaldirektorin für Europa bei der
Weltorganisation der Pfadfinderinnen tätig. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit ihr und
wünschen ihr für ihren Dienstantritt Gottes Segen und alles Gute! Gleichzeitig teilt Eurodiakonia mit, dass die
Jahreshauptversammlung 2009, die mit finanzieller Unterstützung der Kirche von Schweden in Uppsala
stattfinden wird, auf den 3.-5.Juni 2009 verschoben wurde (vorher: 1.-3.6.09)

   DIAKONIA und DRAE: Nominierungen für die Präsidentschaftswahlen 2009
Am 30. November 2008 endete die Frist für die Nominierung der DIAKONIA-Weltpräsidentin, da die bisherige
Präsidentin, Deaconess E. Louise Williams, für dieses Amt nicht wieder kandidieren kann. Die neue
Weltpräsidentin wird, ebenso wie die neue Präsidentin der DIAKONIA-Region DRAE (Afrika/Europa), deren
Nominierungsfrist noch bis zum 20. 1. 2009 läuft, während der 20. Weltkonferenz (20.-27.7.2009) in
Atlanta/Georgia gewählt. Anmeldungen zu dieser Weltkonferenz unter: www.diakonia-world.org/2009. – Im
Anschluss an die Weltversammlung wird vom 27.7. bis zum 1.8.2009 eine (private) Anschlussreise möglich
sein durch Chicago und umliegende Orte (mit Bezug zu Fliedner und Löhe). Bei Interesse bitte nachfragen
bei Sr. Ulrike Kellner, Generalsekretärin des DIAKONIA-Weltbundes (Tel: 089 71056814; Fax: 089-
71056857; e-mail: secretary@diakonia-world.org .

Aufgespießt
  Ökumenische Tagung zum Ehrenamt
Vom 30. bis 31. Januar 2009 veranstalten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das Zentral-
komitee der deutschen Katholiken in Köln eine ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in
Kirche und Gesellschaft. Motto der Veranstaltung: „UM GO!TTES WILLEN? Wir engagieren uns“. Der
Einladungsflyer mit dem detaillierten Programm steht im Internet: http://www.wir-engagieren-uns.org/

  Ökumenische Bibelwoche 2008/2009
Die sieben „Ich-bin-Worte“ aus dem Johannes-Evangelium stehen im Zentrum der Ökumenischen
Bibelwoche 2008/2009 und des Bibelsonntags 2009 (25. Januar 2009). Die Gottesdienste zum
Ökumenischen Bibelsonntag folgen der Losung „Auf dem Weg zu Gottes Wohnungen“ (vgl. Johannes 14,1-
14). Im Verlag der Deutschen Bibelgesellschaft sind zu Bibelwoche und -sonntag drei Hefte mit
umfangreichem Material erschienen: Die sieben „Ich-bin-Worte“ legen evangelische und katholische
Autorinnen und Autoren im didaktischen Begleitheft aus. Das Heft bietet eine exegetische Einführung und
ausgearbeitete Gestaltungsvorschläge für bis zu sieben Bibel-Veranstaltungen. Im Teilnehmerheft werden die
Texte im Zusammenhang des Evangeliums dargestellt. Das Bibelsonntagsheft enthält unter anderem
Bausteine für einen Familiengottesdienst. Inhaltsverzeichnisse des didaktischen Begleitheftes, des
Teilnehmerheftes und des Bibelsonntagsheftes, ein Plakat sowie jeweils ein Probekapitel stehen im Internet
zum Download: http://www.dbg.de/channel.php?channel=56, Bestelladresse für die Hefte:
http://www.bibelonline.de

   Fastenwoche 2009: 7 Wochen ohne
Mehr als zwei Millionen Menschen beteiligen sich jährlich an der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ der
evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Startschuss für die Fastenaktion 2009 ist erfolgt – das
Motto lautet „Sich entscheiden! – 7 Wochen ohne Zaudern“. Seit 26 Jahren lädt die Aktion ein, die Zeit
zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag bewusst zu erleben und zu gestalten. „7 Wochen Ohne“ –
das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem
Leben möglicherweise eine neue Wendung zu geben oder auch nur wiederzuentdecken, worauf es ankommt.
Verschiedene Kalender für Wand, Tisch und Tasche, Fastenbegleitbriefe, ein Faltkartenset für Feier-Tage
gehören zum Materialangebot der Aktion. Für die Öffentlichkeitsarbeit in den Landeskirchen werden einige
Materialien auch kostenlos zur Verfügung gestellt. So können bereits jetzt ein Muster des
Tageswandkalenders und zusätzlich eine größere Stückzahl an Bestellheften (16-seitig, geheftet) sowie
Aktionsinfos (6-seitiger Leporello) für die landeskirchliche Verteilung bestellt werden.
Internet: http://www.7-wochen-ohne.de
Kontakt (Presseanfragen): Torsten Spille, Fastenaktion „7 Wochen Ohne“, Hansisches Druck- und
Verlagshaus gGmbH, Emil-von-Behring-Str. 3, 60439 Frankfurt, Tel. 0 69 / 5 80 98 - 291, Fax: 0 69 / 5 80 98
- 254, E-Mail: tspille@gep.de
Kontakt (Vertriebsanfragen): Martin Amberg, Fastenaktion „7 Wochen Ohne“, Hansisches Druck- und
Verlagshaus gGmbH, Tel. 0 69 / 5 80 98 - 223, E-Mail: 7wo@gep.de

Er-lesen-es
   In seinen Engelsinfonien zeigt Hans-Jürgen Hufeisen einmal mehr, wie sich Engelerfahrungen heute für
jeden ereignen können. Engel ermutigen, beschützen, stimmen froh und trösten. So sind auch diese Musik-
stücke: sie gehen vom Ohr bis tief ins Herz. Es erklingen Blockflöten, Streichquartett, Cembalo und Flügel.
Musik CD, Hufeisen, ‚Sinfonie der Engel‘, Verlag am Eschbach, € 17,90

  "Du bist mir täglich nahe" war der Festgottesdienst überschrieben, mit dem die Rummelsberger das
Kirchenjahr eröffneten. Dies ist auch der Titel des überarbeiteten Rummelsberger Brevier, das danach im
Rektor-Nicol-Haus vorgestellt wurde. Die drei Bände ermöglichen es, das Kirchenjahr an jedem Tag der
Woche mitzuerleben: mit Gebeten für die Tageszeiten und Psalmen, Texten zur Tageslese und Auslegungen.
Das Brevier ist eine Fundgrube geistlicher Anregungen – für alle Menschen mit dem Bedürfnis nach
spiritueller Begleitung.
Buchtipp: DU BIST MIR TÄGLICH NAHE, Rummelsberger Brevier, Hg. Michael Herrmann und Helmut
Millauer im Auftrag der Rummelsberger Brüderschaft. Insgesamt 1.968 Seiten in 3 Bänden, Softcover im
Schuber. 49,80 Euro, ISBN 978-3-579-05900-6. Bestellung über Diakon Thomas Bielefeldt, Rummelsberg,
Email: BielefeldtT@rummelsberger.net, auch unter Tel. 09128 50-2391.

   Neues Internetportal: Theologie und Literatur
Wer sich für biblische Bezüge und theologische Themen in literarischen Werken interessiert, wird jetzt im
Internetportal www.theologie-und-literatur.de fündig. Die von der Deutschen Bibelgesellschaft in Stuttgart
betreuten Seiten enthalten neben aktuellen Informationen und Rezensionen umfangreiche Zusammen-
stellungen von Fachliteratur sowie Aufsätze, die als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden können.
Termine Dezember 2008 und Januar 2009
03.12.2008     Internationaler Tag des Behinderten (UN)
05.12.2008     Internationaler Tag des Ehrenamtes (UN)
10.10.2008     60 Jahre: Internationaler Tag der Menschenrechte (UN)
               Internationale Allianz Gebetswoche
11.-18.01.2009
               (Info: http://www.ead.de/gebet/allianzgebetswoche/gebetswoche-2009/editorial.html)
               Wissenschaftliches Symposium zum Reformprozess
23.-25.01.2009
               (Info: http://www.ekd.de/ekd_kirchen/reformprozess_projektbuero.html)
               Ökumenischer Bibelsonntag zu ”Ich-bin-Worte” des Johannesevangeliums
25.01.2009
               (Info: http://www.dbg.de/article.php?)
26.-30.01.2009 Ökumenische Bibelwoche zu ”Ich-bin-Worte” des Johannesevangeliums
VEDD-NACHRICHTEN
Aus dem VEDD-Vorstand
 NEBENEINANDEM – Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber zu Gast auf der Hauptversammlung des
VEDD, 11.-13. November im Evangelischen Johannestift Berlin
Bischof Dr. Huber forderte in seinem Vortrag „Diakonat in der Kirche der Freiheit“ auf der Hauptversamm-
lung des VEDD einen deutlichen Schulterschluss von Kirche und Diakonie zu einem NEBENEINANDEM. Mit
diesem visionären Bild unterstützt er seine These, dass schon heute Diakonie „eine starkes Stück Kirche“
darstellt. Die Diakonie als Lebensäußerung der Kirche muss aus seiner Sicht von beiden Seiten wieder wahr-
und angenommen werden. Eine Selbstsäkularisierung sei in beiden Bereichen geschehen. Eine geistliche
Scheidung zwischen Professionalität und Spiritualität sei aber nicht automatisch zwangsläufig. Praktisches
Handeln und geistliche Klarheit, diakonische Fachlichkeit und theologische Kompetenz, die Verknüpfung von
Spiritualität und diakonischer Praxis gehören zusammen. „Wenn Wort und Tat auseinander fallen, verliere die
Tat an Professionalität und das Wort an Glaubwürdigkeit“.
Huber betonte, dass Diakone und Diakoninnen dabei eine Brückenfunktion zwischen Diakonie und Kirche
zukommt. Das Bild des NEBENEINANDEM von Kirche und Diakonie hat in diesem Sinne großen Charme,
wenn – wie ein Teilnehmer anmerkte – „der Lenker nicht im Kirchenamt bleibt“.
Zweiter inhaltlicher Schwerpunkt war die Vorstellung einer Arbeitshilfe des Ausschusses Diakonat zum Thema
„Warum diakonische Gemeinschaft unverzichtbar ist“. Darin wird deutlich, dass Diakonische Gemeinschaft
in der Gefahr steht, auf ein „Relikt des 19. Jahrhunderts“ reduziert und/oder nur noch als „zusätzlicher Kosten-
faktor“ in diakonischen Unternehmen gesehen zu werden. Doch gerade in Zeiten des Umbruchs stehen sie zu
ihrem spezifischen Auftrag, Kirche diakonisch und Diakonie kirchlich zu gestalten. Die Arbeitshilfe beschreibt
die Unverzichtbarkeit Diakonischer Gemeinschaften und fordert heraus, die „Zu-Mutung Gemeinschaft“ heute
zu leben, zu wagen und zu gestalten.
IMPULS IV/2008, ‚Diakonische Gemeinschaft – Geschenk, ZuMutung, Arbeitshilfe / oder: Warum
diakonische Gemeinschaft unverzichtbar ist‘ kann zum Selbstkostenpreis in der Geschäftsstelle abgerufen
werden.
Mit großer Zustimmung nehmen die Mitglieder der Hauptversammlung die Ergebnisse der Projektgruppe
„Diakonisch arbeiten – berufsbiographisch unterstützt“ zur Kenntnis. Ziel dieses verbandsinternen
Projektes ist es, Diakone, Diakoninnen und Mitarbeitende im Diakonat in ihrer selbstverantworteten beruflichen
Entwicklung durch die Gemeinschaften zu unterstützen, damit sie sich auf die beruflichen Anforderungen
kompetent einstellen bzw. vorbereiten können. Dazu haben die Mitgliedsgemeinschaften die von ihnen
entwickelten und vorgehaltenen berufsbiografischen Bildungsangebote inhaltlich aufeinander abgestimmt, um
die diakonische Arbeit VEDD-weit vernetzt, erreich- und nutzbar zu machen. Das Angebot ist so gestaltet, dass
jedes Mitglied der Gemeinschaft es selbstverantwortlich nutzen kann.
IMPULS II/2008, ‚Diakonisch arbeiten – berufsbiographisch unterstützt‘ kann zum Selbstkostenpreis in der
Geschäftsstelle abgerufen und unter www.vedd.de (dort im Kapitel: ‚Themen/Personalentwicklung‘)
eingesehen werden.
Mit dieser Hauptversammlung ging die 4-jährige Amtszeit des jetzigen Vorstandes zu Ende. Die Mitglieder
würdigten die engagierte und impulsgebende Arbeit des Vorstandes und der Geschäftsführung. Zum neuen
Vorstand wurden gewählt: Jutta Böhnemann-Hierse (Schwestern- und Brüderschaft des Ev. Johannessifts
e.V.), Andreas Drese (Brüder- und Schwesternschaft Martinshof e.V.), Dieter Hödl (Karlshöher
Diakonieverband), Jutta Hoffmann (Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg), Christian Schwennen (Diak.
Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof), Marlis Seedorff (Diak. Gemeinschaft Nazareth) – klicken Sie
sich dazu auch in vedd@vedd.de. Friedrich Drechsler und Thomas Zippert sind – wie bisher – weiterhin
Mitglieder mit beratender Funktion des VEDD-Vorstandes.
In der für den 7./8. Januar 2009 anberaumten konstituierenden Sitzung des neuen Vorstandes wird
satzungsgemäß die/der Vorstandsvorsitzende und Ihr/sein Stellvertreter/in gewählt, newsletter wird zeitnah
weiter berichten.
Während das NEBENEINANDEM von Kirche und Diakonie (noch) einem Traumbild gleicht, ist das
NEBENEINANDEM der 22 Mitgliedsgemeinschaften des VEDD schon weit fortgeschritten.
                                                         Margit Hullmeine, Silke Unnering, C. Christian Klein
  Wo liegt Tandala?
Kurz nach Versand der Bitte um die VEDD-Weihnachtsspende erhielten wir einige Nachfragen, wo denn
Tandala liegen würde. Leider habe ich das in meinem Brief nicht erwähnt.
Tandala liegt auf 1800 m Höhe im Südwesten Tansanias, unweit der Livingstone-Berge und des Malawisees.
Die nächste größere Stadt ist Makete (35 km von Tandala entfernt).
Die Diakonische Gemeinschaft der Brüder und Schwestern des Lindenhofs Neinstedt unterstützt seit vielen
Jahren die diakonische Ausbildung der Diakonischen Abteilung des Diakoniezentrums in Tandala und hat
bereits vor 18 Jahren in Neinstedt zwei Diakone ausgebildet und eingesegnet, die diese Arbeit in Tansania
aufbauen. Nun sollen zwei weitere Diakone ausgebildet werden. Auf der Hauptversammlung im November
2008 konnten wir die beiden Studierenden kennen lernen. Wir bitten Sie freundlich, die Ausbildung der Brüder
finanziell zu unterstützen. Vielen Dank.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.lindenhofneinstedt.de/Inhalte/6_Tandala/default.shtml und
www.vedd.de
                                                                                                Marlis Seedorff

Aus den Mitgliedsgemeinschaften
  Aufruf zum Widerstand gegen den ungehemmten Kapitalismus der Diakonischen Gemeinschaft der
Brüder und Schwestern des Lindenhofes, Neinstedt an den Rat der EKD
Ja, wir können das!
Wir erleben eine Umverteilung von Unten nach Oben.
Die Reichen werden immer reicher. Die Armen werden immer ärmer.
Christen sollen dagegen Widerstand leisten.
Unsere Kirchen sollen dagegen Widerstand leisten. Öffentlich und in aller Klarheit.
Mit Ihrer Unterschrift (Flyer siehe Anlage) wenden Sie sich an den Rat der Evangelischen Kirche in
Deutschland (EKD) mit dem Aufruf, in aller Klarheit Stellung zu beziehen zur sozialen Verantwortung derer,
die über Kapital verfügen.

   Am 15. Dezember lädt die Brüder- und Schwesternschaft Martinshof in die neu erbaute ‚Heinrich-Schütz-
Residenz‘ am Dresdner Neumarkt (gegenüber der Frauenkirche) zur Vorstellung des in der Gemeinschaft
erarbeiteten Buches ‚Immer wieder mittwochs‘ ein. Im Nachdenken über ihr spirituelles Leben als
Gemeinschaft, haben die Geschwister des Martinshofes 52 Meditationen zur Wochenmitte erarbeitet und in
ansprechender Form zusammengestellt. ‚Diakoninnen und Diakone, die ihre Arbeit als Dienst am Nächsten
verstehen, geben Fragen, Zweifel, Hoffnungen, Glauben einen Raum im Leben. Und ebenso bunt sind die Texte
in ihren Aussagen, in Form, Stil und auch ihrer Frömmigkeit. Hinter ihnen stehen Lebens- und Glaubenswelten
ihrer Autoren. … Sie können motivieren, einen Moment – vielleicht in der Wochenmitte – die eigene Mitte zu
finden.‘
C. Ch. Klein: „Ein sichtbares Zeichen gelebter Spiritualität, das ich mit persönlichem Gewinn nach-gelesen
habe. Ein kostbares Geschenk zum Christfest!“
Weitere Informationen: ‚Immer wieder mittwochs‘, zu bestellen:
E-Mail.: bruederhaus@martinshof-diakoniewerk.de oder Tel.: 035891/38145

  Aus den Mitgliedsgemeinschaften ist weiterhin zu berichten, dass Andreas Burmeister, Schleswig-
Holsteinische Diakonatsgemeinschaft und Michael Zimmermann, Gemeinschaft Moritzburger Diakone und
Diakoninnen aus dem Ältestenamt scheiden. Wir danken den Brüdern für Ihren Dienst in ihrer Gemeinschaft
und im VEDD-Netzwerk und wünschen für den neuen Lebensabschnitt und Dienst Gottes Begleitung und
Segen.
Bereits am 01.11.2008 begann Dr. Wolfgang Bub als Vorstandsvorsitzender der Rummelsberger Anstalten und
Rektor der Rummelsberger Brüderschaft seinen Dienst in Rummelsberg.

Aus Gremien und Fachausschüssen
  … per Mausklick: passgenaues berufsbiographisches Bildungsangebot für Diakoninnen, Diakone und
Mitarbeitende im Diakonat!
    …das bietet das gemeinschaftsübergreifende, VEDD-weit vernetzte Bildungsangebot ‚Diakonisch arbeiten
– berufsbiographisch unterstützt‘, das auf der Hauptversammlung am 12.11.2008 ‚ans Netz‘ ging - siehe hierzu
www.vedd.de (dort im Kapitel: ‚Themen/Personalentwicklung‘).
Ein Bildungs- und Beratungsangebot zur Profession und Praxis des Diakon/in-Seins – klicken Sie sich doch
einfach mal `rein!
Der IMPULS II/2008, enthält die (gekürzte) Printversion des Internetauftritts ‚Diakonisch arbeiten –
berufsbiographisch unterstützt‘ zur Nach-Lese und als – gut abheftbare – persönliche Beratungsunterlage
[Kleines Nachschlagewerk].
Nehmen Sie dieses Bildungsangebot zur Profession Diakon/in in Gebrauch. Informieren Sie in Ihrem
Verantwortungsbereich und vermitteln dieses spezifische Bildungsangebot.
Dazu hier noch ein zusätzliches Angebot:
Diakon Martin Rösch, Diakonin Margit Hullmeine haben zur Vorstellung und Implementierung von
‚diakonisch arbeiten – berufsbiographisch unterstützt‘ ein Beratungsangebot entwickelt.
Sie können Br. Rösch oder Sr. Hullmeine zur Beratung in ihren Gemeinschaftsrat, Konvent… einladen, um
dieses starke Stück VEDD vor Ort bekannt zu machen und in Gebrauch zu nehmen
(Email: roesch.martin@rummelsberger.net / Email: margit.hullmeine@bethel.de).
Machen Sie reichlich Gebrauch davon!

Termine im Dzember 2008 und Januar 2009
                 Buchpräsentation der Brüder- und Schwesternschaft Martinshof ‚Immer wieder
15. 12.2008
                 mittwochs‘ in Dresden
                 Fernseh-Gottesdienst ‚zur Person und zum Auftrag Wicherns‘ aus der Stiftskirche des
21.12.2008
                 Johannesstifts Berlin (ZDF, 09.30 Uhr)
22.12.08 –       * In dieser Zeit macht die VEDD-Geschäftsstelle Weihnachtsferien - ab 05.01 2009 sind
02.01.09         wir wieder für Sie da!
07.-08.01.2009   Konstituierende Sitzung des VEDD-Vorstandes in Berlin
20.01.2009       Steuerungskreis Berufsbiografische Begleitung in Hannover
22.-23.01.2009   Jahrestreffen der Verbände im Diakonat (ViD) mit dem DW-EKD in Berlin
25.01.2009       Einsegnungsgottesdienst der Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg
Terminvorschau
                 Konferenz der Ältesten und Geschäftsführer der VEDD-Gemeinschaften im
09.-12.02.2009
                 Wittekindshof, Bad Oeynhausen


KWV-NACHRICHTEN
Aus dem Vorstand
  Erweiterte Vorstandssitzung am 24.11.2008
Am 24.11.2008 fand die letzte KWV-Vorstandssitzung in diesem Jahr statt, diesmal zusammen mit den
Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der vier Regionalkonferenzen des KWV. Neben dem
Rückblick auf die diesjährige Mitgliederversammlung, die am 7. Oktober 2008 im Diakonissenmutterhauses
Frankfurt am Main stattgefunden hatte, standen auch die Planungen der Regionalkonferenzen 2009 auf dem
Programm, die sich schwerpunktmäßig thematisch mit der Neu- und Weiterentwicklung von Gemeinschaften
befassen werden.
Der Vorstand fasste den einstimmigen Beschluss, die Mitgliederversammlung 2009 statt des bisher
vorgesehenen Termins (1.10.2008) auf einen Termin noch vor der Sommerpause vorzuziehen. Als neuer
Termin für die Mitgliederversammlung 2009 wurde der 10.6.2009 (10.30 - 16.00 Uhr), Berlin, Paul
Gerhardt Stift festgelegt.

Aus den Mitgliedsgemeinschaften und Werken (KVW-News 21/2008 und 22/2009)
  125. Geburtstag des Lutherstifts, Frankfurt/Oder
Mit einem gottesdienstlichen Festakt wurde am 10.11.2008 der 125. Geburtstag des Lutherstiftes Frankfurt/
Oder gefeiert. Mit dem von den Diakonissen in ihrer Chronik selbst formulierten Satz „Wie haben wir es wieder
so gut gehabt…“ erinnerte der Leiter der Fliedner-Kultursitftung Düsseldorf Kaiserswerth, Dr. Norbert
Friedrich, in seinem Festvortrag an die Wiederaufnahme des Krankenhausbetriebes im August 1945 und
beleuchtete anschließend das Wirken des Lutherstiftes in fünf verschiedenen politischen Systemen.

 Archivtagung der Fliedner-Kulturstiftung
Am 13. November 2008 fand in Kaiserswerth die 4. Archivtagung für die Mutterhäuser des Kaiserswerther
Verbandes statt. Dr. Norbert Friedrich (Fliedner-Kulturstiftung, Kaiserswerth) und Matthias Honold (Leiter des
Zentralarchivs der Diakonie Neuendettelsau) berichteten über aktuelle Projekte, gaben hilfreiche Tipps zur
Restaurierung von Archivalien und führten in das Thema ein „vom Umgang mit Jubiläen“.

  „… dass Christus in uns Gestalt gewinne…“
– Glauben leben in verbindlicher Gemeinschaft –
Unter diesem Thema fand am 15.11.2008 in Dresden ein Fachtag der Diakonischen Gemeinschaft statt, zu
dem auch die Gemeinschaften anderer Häuser eingeladen waren. Fast 100 Schwestern und Brüder nahmen
daran teil. Vier Referate gab es, die jeweils einen eignen Blick auf das Thema nahmen.
Zunächst sprach Schwester Therese aus der Kommunität Grandchamp (Schweiz) von ihren reichen
Erfahrungen mit einem Leben aus der Stille, um für die Begegnung mit Gott bereit zu sein. Diakonisse
Irmgard Bockhorst berichtete über den Weg der Schwesternschaft in Bethel in eine tragfähige Zukunft und
Herr Otto Haußecker sprach in seiner Eigenschaft als Tertiärbruder der Christusbruderschaft Selbitz zum
Thema „Den christlichen Glauben im Alltag leben“. Das 4. Referat wurde von Professor Berthold
(Moritzburg) gehalten. Er sprach zu dem Thema: „Die Bedeutung geistlicher Gemeinschaften für die Kirche“.
Die Kirche erkennt in neuerer Zeit die Gemeinschaften als Orte spiritueller Übung und Erfahrung, ja „als
Gnadenorte“, als Schatz an. Reich gestärkt an vertiefter Gemeinschaftserfahrung endete für die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser erlebnisreiche Fachtag der Diakonischen Gemeinschaft.

Aus Gremien und Fachausschüssen
   Öffentlichkeitsausschuss in eigener Sache: KWV 2008 ‚in Wort und Bild’!
Seit 2007 wurde die Öffentlichkeitsarbeit des Kaiserswerther Verbandes in vielfältiger Weise neu konzipiert:
Neben den Pressemeldungen des Verbandes, die in unregelmäßigen Abständen über Veranstaltungen des
Verbandes und der Generalkonferenz berichteten, entstanden sog. „KWV-News“ und „KGK-News“, die als
kleine elektronische „Highlights“ auf möglichst rasche und unkonventionelle Art Informationen innerhalb des
Verbandes austauschen und so das Netzwerk untereinander stärken wollen. Auch der ViD-Newsletter gehört hier
dazu.
Dennoch wurde immer wieder der Wunsch laut, auch ein Printmedium zu haben, nachdem es die Zeitschrift
„Der Weite Raum“ in dieser Form nicht mehr gibt. Die Geschäftsführung und die Mitglieder des
Öffentlichkeitsausschusses haben diesen Wunsch aufgegriffen und präsentieren Ihnen 2009 den: „Kaiserswerther
Verband – 2008 in Wort und Bild“! Lassen Sie sich im Januar 2009 überraschen und mit hineinnehmen in die
vielfältige und lebendige Arbeit im Kaiserswerther Verband. Die Werke bzw. Gemeinschaften erhalten Anfang
2009 ihre Exemplare unmittelbar aus der Druckerei. – Wer noch einzelne Exemplare haben möchte, wende sich
bitte an die Geschäftsstelle des Kaiserswerther Verbandes, Landhausstraße 10, 10717 Berlin.

KWV-Termine im Dezember 2008 und Januar 2009
2.12.2008      Sitzung des Öffentlichkeitsausschusses in Berlin
22.1.2009      Tagung des Theologischen Ausschusses in Berlin
28./29.1.2009  Jahrestagung schweizerischer Mutterhäuser
29.1.2009      Sitzung des Rechts- und Wirtschaftsausschusses in Berlin
29.1.2009      Sitzung des Vorstandsausschusses „KWV-Neuausrichtung“ in Berlin
19.-31.1.2009  Tagung der theologischen Vorstände in Leipzig
Vorschau
4.2.2009       Stiftungsratssitzung der Fliedner-Kulturstiftung in Kaiserswerth
17./18.2.2009  Vorstandssitzung in Berlin
20./21.2.2009  Frühjahrssitzung des Präsidiums der Kaiserswerther Generalkonferenz in Dziegielow/PL
23.2.2009      Sitzung des Öffentlichkeitsausschusses in Berlin


ZVED-NACHRICHTEN
Aus dem Vorstand
   Neuer kaufmännischer Vorstand für den Evangelischen Diakonieverein
Auf der Hauptversammlung des Evangelischen Diakonievereins Berlin Zehlendorf e.V. wurde am 13.11.2008
Herr Jan Dreher als Nachfolger des Kaufmännischen Vorstandes Harald Glass gewählt, der im Sommer nächsten
Jahres in den Vorruhestand gehen wird. Herr Dreher war in den Jahren 2001-2007 von der Deutschen Bank
freigestellt, um als Leiter der Bundesstiftung zur Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter tätig zu sein.
  Bildkalender für das Jahr 2009
Der Diakonieverein hat für das kommende Jahr einen eigenen, wunderschönen Blumenkalender im DIN A3-
Format gestaltet. Er enthält detailgetreue, strahlende, beeindruckende Aufnahmen und Motive voller Farbe und
Kraft. Sie können den Bildkalender für 10,00 Euro zzgl. einer Versandkostenpauschale in Höhe von 5,90 Euro
bestellen: 030/809970-0; info@ev-diakonieverein.de


MARIA
Die Nacht ihrer ersten Geburt war
Kalt gewesen. In späteren Jahren aber
Vergaß sie gänzlich
Den Frost in den Kummerbalken und rauchenden Ofen
Und das Würgen der Nachgeburt gegen Morgen zu.
Aber vor allem vergaß sie die bittere Scham
Nicht allein zu sein
Die dem Armen eigen ist.
Hauptsächlich deshalb
Ward es in späteren Jahren zum Fest, bei dem
Alles dabei war.
Das rohe Geschwätz der Hirten verstummte.
Später wurden aus ihnen Könige in der Geschichte.
Der Wind, der sehr kalt war
Wurde zum Engelsgesang.
Ja, von dem Loch im Dach, das den Frost einließ, blieb nur
Der Stern, der hineinsah.
Alles dies
Kam vom Gesicht ihres Sohnes, der leicht war
Gesang liebte
Arme zu sich lud
Und die Gewohnheit hatte, unter Königen zu leben
Und einen Stern über sich zu sehen zur Nachtzeit.                     Wladimir 12. Jh.

        Berthold Brecht



           Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und
                  Gottes gute Begleitung im Neuen Jahr 2009!
                                    Bleiben Sie behütet!
                        C. Christian Klein, Dr. Christine-Ruth Müller, Dr. Martin Zentgraf
 Kaiserswerther Verband deutscher       Verband Evangelischer Diakonen-,
                                                                                        Zehlendorfer Verband
  Diakonissen-Mutterhäuser e. V.    Diakoninnen und Diakonatsgemeinschaften
                                                                                   für Evangelische Diakonie e. V.
          Landhausstr. 10                     in Deutschland e. V.
                                                                                  Freiligrathstr. 8, 64285 Darmstadt
           10717 Berlin                  Glockenstraße 8, 14163 Berlin
                                                                                       Fon: +49 (0) 6151/6020
     Fon: +49 (0) 30/86424170              Fon: +49 (0) 30/80 10 84 04
                                                                                      Fax: + 49 (0) 6151/602838
     Fax: +49 (0) 30/86424169              Fax: +49 (0) 30/80 10 84 06
                                                                              E-mail: martin.zentgraf@hdv-darmstadt.de
verband@kaiserswerther-verband.de            E-mail: vedd@vedd.de
                                                                               Internet: www.zehlendorfer-verband.de
  www.kaiserswerther-verband.de              Internet: www.vedd.de

				
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