Documents
Resources
Learning Center
Upload
Plans & pricing Sign in
Sign Out

MPC Capital Pensionszusage Triebe Wirtschaftsberatung

VIEWS: 0 PAGES: 4

									MPC Capital -
Pensionszusage                                                                           be TriebliChe alTersversorgung

TheMenbl aT T




Auslagerung oder innovative Ausfinanzierung?

Auslagerung – was bedeutet das eigentlich?
Die zugesagten Leistungen einer Pensionszusage werden von der GmbH i. d. R. auf einen externen Versorgungsträger, Pensionsfonds oder eine
Unterstützungskasse übertragen bzw. auf diese „ausgelagert“. Häufig steht dahinter das Ziel, die Pensionsrückstellungen aus der Bilanz des
Unternehmens heraus zu bekommen. Damit der externe Versorgungsträger die Verpflichtung aus der Pensionszusage zukünftig übernehmen
kann, benötigt dieser einen entsprechenden Geldbetrag. Die Höhe richtet sich im Wesentlichen nach folgenden Kriterien:


   Wie hoch sind die bereits erdienten (Past Service) und die zukünftig noch zu erdienenden (Future Service) Ansprüche?
   Worin wird zukünftig investiert?
   In welcher Größenordnung sind die Leistungen garantiert?


Eine rückgedeckte Unterstützungskasse wird den Betrag in eine klassische Lebensversicherung einzahlen. Ein Pensionsfonds investiert in
Wertpapiere oder in eine klassische Lebensversicherung.



 Aus l Ag e r u n g




                                                             Pensionszusage
                   Unternehmen                                                                      Versorgungsempfänger

                  Auslagerung gegen
                 Zahlung Einmalbeitrag
                                                                                               Leistungen
                     zusätzlich ggf.
                   laufende Beiträge                  Externer Versorgungsträger
auslagerung oder innovative ausfinanzierung?




Haftungsbefreiung – ja oder nein?
Grundsätzlich verbleibt der Rechtsanspruch des Versorgungsempfängers auch nach Auslagerung gegenüber dem Unternehmen, welches ihm
die Zusage erteilt hat. Das Unternehmen kann sich von dieser Haftung nur befreien, wenn es über den externen Versorgungsträger eine Versi-
cherung abschließt, welche die zugesagten Pensions- mit den garantierten Versicherungsleistungen abdeckt. Soll das Unternehmen liquidiert
werden, muss eine so genannte Liquidations-Direktversicherung abgeschlossen werden, welche aufgrund der garantierten Versicherungslei-
stungen die Haftung übernimmt.




    I n n ovAtI v e Aus f I n An z I e r u n g o d e r Aus l Ag e r u n g – v e rg le I c h

                                                  rückdeckung mit Planvermögen                Auslagerung

                        Handelsbilanzielle        NULL                                        NULL
                    Pensionsrückstellung          Verrechnung nach BilMoG (Bilanzanhang)      (Bilanzanhang)

          Steuereffekt Pensionszusage             bleibt erhalten                             bei Pensionsfonds Verteilung über 10 Jahre

                       liquiditätsaufwand         eher gering                                 bis zu 75 % höher

                                Einzahlung        flexibel                                    zumeist festgelegt

     Vermögenszugiff in Krisensituation           jederzeit, nach Pfandfreigabe               schwierig oder unmöglich

                            Anlageklassen         alle möglich                                kein Einfluss

    Substanzerhalt nach Rentenzahlung             ja                                          nein

                       Garantieverzinsung         keine, aber breite Streuung                 Garantieleistung des Versicherers




In dem seit 1.1.2010 geltenden Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist geregelt, dass Rückstellung und Rückdeckung (Planvermögen)
in der Handelsbilanz miteinander saldiert werden. Damit tritt das Hauptargument der Auslagerung (Aufhebung der Bilanzberührung) in den Hin-
tergrund. Es wird der Blick frei auf eine betriebswirtschaftliche Betrachtung.


Versicherungsförmige Auslagerungsmodelle belasten die Liquiditätssituation des Unternehmens massiv. Denn der zum Zeitpunkt der Auslage-
rung im Rahmen des so genannten Past-Service (s. o.) an einen Pensionsfonds zu zahlende Einmalbetrag übersteigt i. d. R. das bis dahin mittels
Rückdeckungsversicherung aufgebaute Vermögen bei weitem.
Darüber hinaus wirken steuerliche Nachteile. Der Differenzbetrag zwischen Einmalbeitrag an den Pensionsfonds und den Betrag der aufzulö-
senden Rückstellung kann nicht im Jahr der Zahlung, sondern erst über die folgenden 10 Jahre steuerlich geltend gemacht werden.


Bei wertpapierorientierter Auslagerung wird vorwiegend in Aktien investiert, womit das Risiko der Nachschusspflicht einhergeht.


Auch der Future-Service, also die Auslagerung noch zu erdienender Ansprüche an eine Unterstützungskasse, belastet weiterhin den Cash-flow
des Unternehmens. Das eigentliche Problem bleibt bestehen: Die Versorgung des Gesellschafter-Geschäftsführers ist in der Regel immer noch
abhängig von versicherungsförmigen Lösungen. Zentraler Engpass von Auslagerungsstrategien ist u. E. aber folgender Punkt: verstirbt der
versorgungsberechtigte nach renteneintritt, ist das in der versicherungsförmigen Auslagerung eingebrachte vermögen für das un-
ternehmen verloren. Mit der MPC Capital Pensionszusage verbleibt das Vermögen im Unternehmen.
                                                                                                                                                 Stand : 10. Febuar 2010




2
auslagerung oder innovative ausfinanzierung?




Musterfall: innovative Ausfinanzierung oder Auslagerung?
Der folgende Musterfall zeigt die erheblichen Unterschiede in der Liquiditätsbelastung des Unternehmens




    Aus l Ag e r u n g o h n e
    H Af tU n G S b E f R E i E n d E W i R KU n G                      I n n ovAtI v e Aus f I n An z I e r u n g d e r z usAg e

                    derzeitiges Alter: 45, Zusage erteilt: 30, Altersrente ab 65 : EUR 5.000 zzgl. 2 % Rentendynamik

    Past-service - erdienter Anspruch                          2.222     Einmalbeitrag MPC Best Select inkl. 5 % Agio           264.600

    Einmalbeitrag für Pensionsfonds                          299.893

    abzgl. RKW bestehender Rückdeckungsversicherung           63.817     Wiederanlage der Ausschüttungen in

    Bruttoaufwand einmalig                                   236.076     - Aktienfonds 6,5 % p. a. inkl. Agio

    steuerl. Wirkung bei 32 % Steuersatz (kumuliert)          46.371     - Rentenfonds 4,0 % p. a. inkl. Agio

    Nettoaufwand                                             189.705     - offener Immobilienfonds 5,5 % p. a. inkl. Agio



    future-service - künftiger Anspruch                        2.778     lfd. Besparung p. a.

    lfd. U-Kassenbeitrag mit Überschüssrente p. a.            20.818     - bestehende Lebensversicherung 4,5 % p. a.                 5.770



    Bruttoaufwand                                            416.354     Bruttoaufwand gesamt                                   374.230

    steuerl. Wirkung bei 32 % Steuersatz (kumuliert)         134.399     steuerl. Wirkung bei 32 % Steuersatz (kumuliert)           83.224

    Nettoaufwand                                             281.955     Nettoaufwand gesamt                                    291.006

    652.430                                          Aufwand vor steuern bis rentenbeginn                                       374.230

    471.660                                          Aufwand nach steuern bis rentenbeginn                                      291.006

    0                                         vorhandene Vermögenswerte bei tod des GGf mit 85                                  982.390




Diese konkrete Vergleichsberechnung zeigt, dass der Bruttoaufwand zur nicht einmal haftungsbefreienden Auslagerung rd. 75 % höhere Kosten
verursacht als die innovative Ausfinanzierung nach dem MPC Capital-Konzept. Dabei streut das innovative Rückdeckungskonzept das Vermögen
auf acht verschiedene Anlageklassen, während das Auslagerungskonzept ausschließlich versicherungsförmig arbeitet. Deutlich wird ebenfalls,
dass das innovative Rückdeckungskonzept bei Tod des Geschäftsführers zum 85. Lebensjahr im Unternehmen einen Vermögensstamm von rd.
EUR 980.000 bereit hält, während dieser im Auslagerungsfall verloren ist.


Letztlich bleibt festzuhalten, dass mit Zustimmung des Versorgungsempfängers weiterhin Zugriff auf das eigene Rückdeckungsvermögen
besteht, während der Vermögenszugriff auf ausgelagerte Vermögenswerte deutlich schwieriger oder unmöglich ist. Die Unterschiede können
nicht deutlicher ausfallen.
                                                                                                                                             Stand : 10. Febuar 2010




3
auslagerung oder innovative ausfinanzierung?




Auslagerung – einzige Lösung beim Unternehmensverkauf?
Wenn Sie Ihr Unternehmen an einen Dritten verkaufen, will dieser häufig Ihre Pensionszusage nicht übernehmen. Statt Ihr gesamtes Unterneh-
men zu verkaufen, besteht die Möglichkeit, im Rahmen eines Asset-Deals nur die „Inhalte“, wie Maschinen, Büroausstattung usw. zu verkaufen.
Die Pensionszusage inklusive ausreichend hohem Rückdeckungsvermögen verbleibt in Ihrer GmbH.


Alternativ besteht auch die Möglichkeit, Ihre Pensionszusage auf eine so genannte Rentner-GmbH zu übertragen. In beiden Fällen können Sie
von den Vorteilen der innovativen Ausfinanzierung profitieren.


fazit

Pensionszusage flexibel, liquiditätsschonend und bilanzneutral ausfinanzieren
Mit dem BilMoG können Sie Pensionszusagen bilanzneutral auszufinanzieren. Darüber hinaus spart Ihr Unternehmen erheblich Liquidität, die Sie
zudem flexibel je nach Liquiditätssituation einbringen können. Die Kombination von ersparten Unternehmenssteuern und weitgehend steuerfrei-
er Anlage zur Rückdeckung einer Pensionszusage erhält dem Unternehmen den Vermögenszugriff im Todesfall des Versorgungsempfängers.


Eine breite Vermögensstreuung über acht verschiedene Anlageklassen, die sich weitgehend unabhängig voneinander entwickeln, wie es in dem
MPC Capital- bAV-Konzept vorgesehen ist, kann die Risiken reduzieren und die Renditeerwartung erhöhen.




Diese Übersicht dient ausschließlich der Information. Da Änderungen der Rechtslage, andere Rechtsansichten und Fehler der Autoren trotz größtmöglicher Sorgfalt niemals ganz ausge-
                                                                                                                                                                                        Stand : 10. Febuar 2010




schlossen sein können, erhebt diese Übersicht keinen Anspruch auf uneingeschränkte Rechtsgültigkeit. Sie ersetzt auch nicht die individuelle Beratung durch einen Steuerberater. Eine
Haftung für den Inhalt dieser Übersicht wird daher nicht übernommen.




MPC Capital                           Palmaille 67          Tel. +49 (40) 38022-4445
Investments GmbH                      22767 Hamburg         Fax +49 (40) 38022-4459
                                      Deutschland           bav@mpc-capital.com                                                                            www.mpc-capital.de

								
To top