Das waren die Trends der CeBIT 2013 - Deutsche Messe AG by fjzhangweiyun

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									      Presseinfo

                              12. Mai 2010




                                                                                        9. März 2013




Zum Abschluss der CeBIT 2013 (Dienstag, 5., bis Samstag, 9. März):

Das waren die Trends der CeBIT 2013
– Shareconomy schreitet voran
– Megatrends: Social Business, Cloud, Big Data und Mobility
– Internet der Dinge und futuristische Anwendungen


Hannover. Die CeBIT 2013 untermauerte ihre Stellung als wichtigste
Trendschau der digitalen Welt – mit wegweisenden Businessideen,
exklusiven       Einblicken                  in   die   Forschung   und    spannenden
Produktneuheiten.


Die Shareconomy erfasst alle Bereiche des digitalen Alltags
Teilen statt haben: Das Leitthema der CeBIT 2013 fokussierte
tiefgreifende gesellschaftliche, aber auch wirtschaftliche Veränderungen.
„Shareconomy führt zu einer höheren Transparenz, fördert die
Partizipation und schafft zahlreiche neue Geschäftsmodelle", betonte
CeBIT-Chef Frank Pörschmann. Treiber dieser Entwicklung ist die digitale
Industrie mit ihren vielfältigen Anwendungen. Ob Cloud, Social-Business
oder Collaboration-Tools – zahlreiche Aussteller präsentierten in
Hannover Lösungen, mit denen sich interne, aber auch externe
Unternehmensprozesse noch effizienter und offener gestalten lassen.



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So entwickelt sich das Internet immer stärker zum Ort des Teamworks –
innerhalb von Unternehmen und darüber hinaus. Partner, Berater,
Lieferanten und Kunden werden Teil einer vernetzten Zusammenarbeit.
Vorreiter wie die IBM betten Social-Business-Tools bereits in ihre
Kernprozesse ein, um die Kommunikation und den Wissenstransfer
innerhalb ihrer Lieferketten, Partnernetzwerke und der Belegschaft zu
intensivieren. Laut dem McKinsey Global Institute können sie dadurch
ihre Produktivität um bis zu zwölf Prozent steigern.


Die Shareconomy lässt einzelne Industriebranchen immer mehr
zusammenrücken. Gemeinsam werden Innovationen vorangetrieben,
beispielsweise       zwischen        Telekommunikationsanbietern              und    der
Automobilindustrie. Carsharing-Modelle setzen sich als neue Form der
Mobilität immer stärker durch, wie beispielsweise Vodafone mit seinem
DriveNow-Konzept auf der CeBIT 2013 zeigte.


Doch auch auf kommunaler Ebene birgt die Shareconomy großes
Potenzial. So stellte die Firma citeq in Hannover einen „Mängelmelder“
vor, mit dem Bürger über das Internet auf Missstände im Stadtgebiet
hinweisen können, beispielsweise auf eine defekte Ampelanlage oder
Schlaglöcher in den Straßen. Ein wegweisendes Szenario für die
moderne mobile Verwaltung entwarf das Forscherteam von Fraunhofer
FOKUS. Es veranschaulichte, wie die verschiedenen Datenströme aus
verschiedenen        Behörden        ausgewertet        und     die    Zusammenarbeit
optimiert werden kann.


Cloud Computing und Big Data boomen
Laut BITKOM wächst der Markt für Cloud Computing in Deutschland im
Jahr 2013 um voraussichtlich 47 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro. Immer
mehr      Unternehmen          beziehen       IT-Leistungen        wie     Speicherplatz,
Rechenleistung oder Software aus dem Internet, während es bei den
Konsumenten vor allem Speicherdienste für Dokumente, Videos oder

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Fotos sind. Auf der CeBIT standen vor allem Cloud-Angebote im
Mittelpunkt, die sich leicht und flexibel in die vorhandene IT-
Infrastruktur einbinden lassen.


Ein weiterer Trend: Noch nie hat die Menschheit so viele Daten
gesammelt: 2,5 Exabyte an einem einzigen Tag – das ist eine Zahl mit 18
Nullen. In diesem Zusammenhang rückt das Thema Big Data in den
Blickpunkt: Aussteller wie IBM, SAP, T-Systems International oder die
Software AG präsentierten in Hannover neueste Lösungen zur
intelligenten Analyse unstrukturierter Datenberge, aus denen sich
wertvolle Erkenntnisse für Politik und Wirtschaft gewinnen lassen, aber
beispielsweise auch für Mediziner, die nach erfolgversprechenden
Therapien suchen.


Neue Geräte für das mobile Zeitalter
Die CeBIT 2013 machte eines besonders deutlich: Ohne das mobile
Breitbandnetz wäre die weitreichende Vernetzung mit all ihren Diensten
nicht möglich. Hier kommen der Smartphone- und Tablet-Boom ins
Spiel: Nach einer BITKOM-Schätzung werden 2013 vier von fünf
verkauften Handys in Deutschland Smartphones sein. Der Absatz soll
um knapp 30 Prozent auf etwa 28 Millionen Geräte steigen, weltweit
laut einer Gartner-Prognose sogar auf rund eine Milliarde. Bei den
Tablets soll der Absatz in diesem Jahr hier zu Lande erstmals die Fünf-
Millionen-Marke übertreffen.


Viele spannende Mobilgeräte, die in den nächsten Monaten in die
Geschäfte kommen, konnten die Besucher auf der CeBIT schon in die
Hand nehmen – beispielsweise die aktuellen Neuheiten Ascend P2 und
Ascend Mate des chinesischen Herstellers Huawei. Letzteres gehört wie
das ebenfalls ausgestellte Modell Grand Memo von ZTE zu den ersten
Vertretern der so genannten Phablets, die in punkto Größe zwischen
Smartphones und Tablets angesiedelt sind und sich überall als

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vernetzter Entertainer oder News-Broker einsetzen lassen. Mit seiner
Galaxy-Note-Modellreihe            gilt   Samsung        als    Vorreiter     in    Sachen
„Phablets“. Auf der CeBIT zeigte der südkoreanische Hersteller sein
neues Galaxy Note 8.0. Auf großes Interesse stieß zudem das neue
Microsoft Surface Pro – ein Windows-8-Ultrabook mit anklippbarer
Tastatur. Das Gerät fällt in die Kategorie der „Convertibles“ und feierte
auf der CeBIT 2013 seine Deutschlandpremiere. Bisher ist das Surface
Pro mit Windows 8 und x86-Technik nur in den USA und Kanada
erhältlich. Ab dem zweiten Quartal soll es aber auch in Deutschland zu
kaufen sein.


Weitere attraktive Frühjahrsneuheiten waren bei den Mobilfunk-
Betreibern Deutsche Telekom und Vodafone zu sehen – neben den
neuesten Geräten von Sony, Nokia und HTC auch der mit Spannung
erwartete BlackBerry Z10. Weil private Smartphones immer häufiger in
Unternehmen Verwendung finden („Bring your own Device“), lassen sich
auf dem Z10 geschäftliche und private Daten sicher trennen. Eine von
der    Firma     Secusmart        vorgestellte      Variante      des      Z10     soll   als
Hochsicherheits-Smartphone der Kanzlerin und in den Bundesbehörden
zum Einsatz kommen.


Zudem feierten auf der CeBIT 2013 innovative Ideen wie die Handy-Uhr
simvalley mobile PW-315.touch des Elektronikversenders Pearl mit
Touchscreen-Steuerung             Premiere.      Gamer         konnten      neben         den
aktuellsten Apps mit der 3-D-Multimediabrille cinemizer OLED von Carl
Zeiss ihre Lieblingsspiele in einer neuen Dimension erleben. Ein weiteres
Messe-Highlight:         Nach      Smartphone          und      Tablet      erobert       der
superschnelle Datenübertragungsstandard LTE auch das Auto. Die
Besucher der CeBIT konnten zum Beispiel erstmals einen fahrenden LTE-
Hotspot testen, der in Kürze bei BMW als Extra erhältlich sein wird.




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Angesichts ihrer starken Auslastung ist es kein Wunder, dass die
mobilen Netze immer häufiger an ihre Grenzen stoßen. So gab
beispielsweise die Deutsche Telekom während der Messe bekannt, dass
sie über eine Partnerschaft mit dem US-Unternehmen Fon das größte
WLAN-Netz Deutschlands aufbauen will. Das Prinzip ist ein weiteres
eindrucksvolles Beispiel für die fortschreitende Shareconomy: Die
Besitzer eines privaten WLAN geben ihr Netz für andere Nutzer frei und
erhalten dafür kostenlosen Zugang zu Millionen von WiFi-Hotspots
weltweit.


Das Internet der Dinge revolutioniert Industrie, Wirtschaft und
Konsumwelt
Ein weiterer Megatrend der CeBIT 2013 war das „Internet der Dinge“.
Der Fernseher, der von selbst auf stumm schaltet, wenn es an der
Haustür klingelt, die Kaffeemaschine, die pünktlich zum Aufstehen
frischen Kaffee zubereitet, oder der Feuermelder, der weiß, welcher
Notrufservice       im    Falle    eines    Falles    alarmiert      werden   soll:   Im
Breitbandnetz können Objekte nicht nur mit Menschen kommunizieren,
sondern auch untereinander („Machine-To-Machine-Communication“
oder kurz: M2M). Winzige Funksensoren verleihen intelligenten Geräten
eine eigene Identität und verbinden sie mit dem Web. Vor diesem
Hintergrund gewinnt das Internet der Dinge weltweit an Bedeutung:
„Das Internet der Dinge ist keine Vision mehr, es ist da! Wir befinden
uns jedoch erst am Anfang einer spannenden Entwicklung. Rechner
werden immer kleiner, ihre Chips passen mittlerweile in kleinste
Alltagsgegenstände. Sie kommunizieren miteinander, um den Menschen
das Leben leichter und komfortabler zu machen“, sagte Pörschmann.


Auf der CeBIT 2013 wurde das Internet der Dinge aus den
verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. So zeigte beispielsweise das
Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) eine
ressourcenschonende Fabrik („SmartFactory“) im Miniformat, in der in

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vier vernetzten Schritten ein Produkt gefertigt wird. Einen spannenden
Ansatz für das smarte Wohnen präsentierte das Unternehmen aizo mit
dem System digitalSTROM. Der neue Standard nutzt das bestehende
Stromnetz, um Funktionen wie Licht, Zugang, Sicherheit oder das Thema
Energieeffizienz auf intelligente Weise miteinander zu vernetzen.
Dadurch kann es leicht in die bestehende Infrastruktur integriert
werden.


Wandel zur Gigabit-Gesellschaft beschleunigt sich
Beeindruckende Beispiele für unseren Weg zur Gigabit-Gesellschaft
lieferten die Unternehmen des CeBIT lab. So demonstrierte das
Potsdamer Hasso-Plattner-Institut eine interaktive IT-Bildungsplattform,
die ihr Wissen mit jedermann teilt. Einen wichtigen Fortschritt für die
Medizin könnte der „Intelligente OP der Zukunft“ markieren, den das
Fraunhofer ISST am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand vorstellte: Gezeigt
wurden       ein    System zur          intelligenten    Einweisung,       eine   sichere
Patientenerkennung und ein Werkzeug zur Personalerfassung auf Basis
der Funktechnik RFID.


Fast wie aus einem Sciencefiction-Streifen wirkte das DFKI-Projekt
„Talking Places“: Nicht etwa per Mausklick, Sprachsteuerung oder
Touch-Geste, sondern allein mit ihren Augen konnten Besucher auf der
Messe Informationen zu beliebigen Objekten abrufen – mit Hilfe eines
mobilen Eyetrackers im Brillenformat. Ähnlich futuristisch wirkte auf
viele CeBIT-Besucher der Druck von Gegenständen wie Schmuck,
Spielzeug oder Ersatzteilen. Dabei sind 3-D-Drucker wie ein auf der
CeBIT vorgestelltes Produkt von sintermask, das aus Kunststoff Bauteile
bis zu einer Größe von 380 Millimetern herstellt, inzwischen serienreif.
Die Geräte eröffnen völlig neue Möglichkeiten bei der kostengünstigen
Fertigung für Industrie, Handel und den privaten Bedarf.

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Ansprechpartnerin für die Redaktion:


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Anne-Kathrin Seibt, Tel.: +49 511 89-31017, E-Mail: anne-kathrin.seibt@messe.de
Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter: www.cebit.de/presseservice.




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