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					Spiele zu zweit
 Name des Spiels                                                      Beschreibung                                                                   Ort       Material
*Mausefalle5              Partner A („Mausefalle") befindet sich in Bankstellung. Partner B („Maus") robbt unter ihm hindurch. Ist die        Drinnen und    Eventuell Matten
                          „Maus" mit der Hüfte in der „Falle", schnappt diese zu, d.h. Partner A legt sich mit dem Bauch auf die „Maus"       eventuell      oder Teppich
                          und klemmt sie ein. Diese soll versuchen, sich aus der Falle zu befreien.                                           draußen
                          Variationen: leichter: Partner A liegt schon auf Partner B schwerer: B robbt rücklings unter A                      Turnsaal
*Füßetreten1              Die Partner stehen sich gegenüber und fassen sich gegenseitig an den Oberarmen. Es wird versucht, die Füße des      Drinnen und    Schuhe oder
                          anderen mit den eigenen Füßen zu berühren.                                                                          draußen        barfuss
*Gegeneinander¹           Die beiden Mitspieler stellen sich, schulterbreit, einander Gegenüber und legen ihre Handflächen aneinander. Ziel   Turnsaal,
                          ist es, den Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Verloren hat derjenige der seinen Fuß anhebt oder versetzt.   draußen
                                                                                                                                              Eventuell
                                                                                                                                              Gruppenraum
*Katapult6                Partner A liegt auf dem Rücken und hält die angewinkelten Beine n oben. Partner B setzt sich mit dem Rücken         drinnen, im
                          zum Liegenden auf die Füßevon Partner A. Durch plötzliches und kraftvolles Durchstrecken der B                      Freien
                          versucht Partner A, seinen Mitspieler möglichst weit wegzukatapultieren.
                          Methodischer Hinweis: Die Übung zunächst langsam durchführen, d.h. Hinsetzen und dann du langsames
                          Durchstrecken der Beine in den Stand bringen. Dabei versuchen chen, die Füße des sitzenden Partners für eine
                          kurze Zeit vom Boden
                          Sicherheitshinweis:Der sitzende Partner darf sich nicht zu weit nach hinten lehnen; Kopfkontrolle muss
                          vorhanden sein.
*Linienspiel1             Die Partner stehen sich auf einer Linie gegenüber und versuchen, sich durch leichte Schläge auf die Oberarme aus    Turnsaal,
                          dem Gleichgewicht zu bringen. Verloren hat der, dessen Fuß die Linie verlässt.                                      draußen
*Paff!5                   Ein Partner befestigt einen aufgeblasenen Luftballon an einer Schnur an seinem Knöchel. Der andere Partner hat      drinnen und    Luftballons,
                          nun die Aufgabe, den Luftballon zu zertreten, bis er platzt. Danach wechseln Als Regeln werden vereinbart: keine    draußen        Schnüre
                          Hände benutzen; wenn ein Kind hinfällt, wartet das andere, bis der Partner wieder aufgestanden ist. Wenn das        Turnsaal
                          Spiel in Gruppen gespielt wird, sollte eine Luftballon-Reserve draußen bereitgehalten werden, so dass die Kinder,   Gruppenraum
                          deren Ballons zerplatzt sind, Nachschub bekommen können. Dann stehen diese Kinder nicht tatenlos herum.
                          Varianten :in Mannschaften spielen. Eine ungleiche Zahl an Ballonträgern und Verfolgern. Alle Kinder haben
                          einen Ballon
*Rodeo4                   Ein Kind ist ein junges Wildpferd und kniet auf allen Vieren auf dem Boden. Das andere Kind ist der Reiter. Das     drinnen und    Matten oder
                          Wildpferd versucht den Reiter abzuwerfen. Der Reiter muss versuchen sich auf dem Rücken zu halten.                  draußen        weiche Unterlage
                          Variante: Verschiedene Cowboys treten an. Entweder versuchen sie ihr Glück auf demselben Pferd oder auf             Turnsaal
                          jeweils anderen. Mit der Stoppuhr wird gemessen, wer es am längsten auf dem Rücken ausgehalten hat.
*Rückenklopfen6           Zwei Mitspieler stehen einander gegenüber und halten sich an einer Hand fest (beide die rechte oder beide die       Turnsaal, im
                          linke). Nun versuchen sie gleichzeitig auf dem Rücken des Partners leichte Schläge anzubringen. Antäuschen den      Freien
                          Partner heranziehen und/oder ihn wegdrücken sind erlaubt.
                          Variationen: ~Andere Körperteile dürfen getroffen werden (Gesäß, hinterer Oberschenkel).
                          ~Am Rücken oder hinteren Oberschenkel der Partner ist jeweils eine Wäscheklammer befestigt, die erbeutet
                          werden soll (Anzahl der Klammern kann erhöht werden).

¹Sport Praxis, Kämpfen und Spielen, 2003    ²Zimmer, Renate; Hunger, Ins; hofmann: Kindheit in Bewegung¹          ³Zimmer, Renate; Hunger, Ina; hofmann 2004: Wahrnehmen
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Bewegen Lernen        Geissler, Uli, BIRCK 1995, 3.Auflage: Wilde Spiele   Sommerfeld, Verena, Ökotopia, 1999, 2.Auflage: Toben, raufen, Kräfte messen
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 Beudels,W.; Anders W.; borgmann: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten          Spiele zum Umgang mit Aggressionen, Rosemarie Portmann, Don Bosco, 7. Auflage 2002
Spiele zu zweit
                          Sicherheitshinweis: Darauf achten, dass die Schläge nicht zu heftig sind.
                          Schläge dürfen nicht in Richtung Kopf oder Hals geführt werden.
*Störrischer Esel5        Die beiden Partner stellen sich jenseits einer Markierung auf. Dazu liegt ein Seil auf dem Boden, draußen kann      drinnen und        Seil oder Stock
                          man mit einem Stock eine Linie in die Erde kratzen. Zwei Meter hinter jedem Kind gibt es noch eine Markierung.      draußen
                          Ein Kind ist der störrische Esel Es steht auf seinem Platz und will sich keinen Zentimeter weiter nach Hause        Turnsaal
                          bewegen. Der Bauer (das andere Kind) will den Esel aber in den Stall bringen. Er versucht den Esel über die
                          Markierung in sein Feld zu ziehen und zwei Meter weiter in den Stall
                          Varianten: Als Schiebespiel Der Bauer will den Esel in den Stall schieben.
                          • Als Wettbewerb verschiedener Paare: Welcher Bauer hat seinen Esel zuerst im Stall?
                          • In Gruppen: Mehrere Bauern ziehen oder schieben eine Herde in den Stall
*Unumstößlich6            Partner A befindet sich in Bankstellung, wobei Hände wie Knie ein wenig nach außen aufgesetzt werden, um eine       Turnsaal, Matte
                          stabile Position zu erhalten. Partner B versucht, durch Ziehen und Schieben an Hüfte und Schulter Partner A aus     oder Teppich, im
                          dem Gleichgewicht zu bringen und auf die Seite zu schubsen. Er darf dabei auch plötzlich zwischen Ziehen und        Freien
                          Schieben wechseln.
                          Meth Hinweis:
                          Es ist günstig, wenn beide Partner annähernd gleich groß und schwer sind. Im Gegensatz zu anderen Übungen
                          dieser Art empfiehlt es sich, zunächst keine Tipps zu geben bzw. die Übenden experimentieren zu
*Widerstand6              Die beiden Mitspieler stehen hintereinander. Der hintere Partner hält den vorderen an der Hüfte fest. Der Vordere   Turnsaal, im
                          versucht sich vorwärts zu bewegen soll aber von seinem Hintermann daran gehindert werden.                           Freien
                          Bei jüngeren Kindern ist es einfacher, wenn der haltende Partner seine Arme ganz um die Hüften des
                          Vordermannes schlingt.
                          Erst wenn der gehaltene Partner ein deutliches Zeichen zur Beendigung des Spieles gibt, darf der Haltende
                          loslassen.
*Zusammenarbeit7          Die Kinder bilden Paare die durch zwei dünne 30 cm lange Holzstäbe ohne Spitze verbunden sind (Bleistifte ohne      Partnerarbeit      ~30cm lange
                          Spitze). Diese werden mit den Handflächen oder den Fingern durch geringen Druck gehalten. Die Kinder müssen                            Holzstäbe
                          nun bestimmte Aufgaben lösen, ohne einen Stab zu verlieren (über etwas steigen, hinlegen, hinhocken,
                          hüpfen,…).
                          Variation: auch als Wettbewerb möglich, schwieriger: längere Stäbe




¹Sport Praxis, Kämpfen und Spielen, 2003    ²Zimmer, Renate; Hunger, Ins; hofmann: Kindheit in Bewegung¹          ³Zimmer, Renate; Hunger, Ina; hofmann 2004: Wahrnehmen
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Bewegen Lernen        Geissler, Uli, BIRCK 1995, 3.Auflage: Wilde Spiele   Sommerfeld, Verena, Ökotopia, 1999, 2.Auflage: Toben, raufen, Kräfte messen
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 Beudels,W.; Anders W.; borgmann: Wo rohe Kräfte sinnvoll walten          Spiele zum Umgang mit Aggressionen, Rosemarie Portmann, Don Bosco, 7. Auflage 2002

				
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