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Lernen Sie in 10 Schritten ein Hellseher zu werden - Optimization Zen

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Lernen Sie in 10 Schritten ein Hellseher zu werden - Optimization Zen Powered By Docstoc
					Lernen Sie in 10 Schritten ein Hellseher zu werden
1. Bereiten Sie einen geeigneten Ort für Ihre „Sitzung“ vor. Dieser sollte eine intime
Atmosphäre ermöglichen und Ihre Autorität auf diesem Fachgebiet untermauern.
Dies schaffen Sie vor allem durch Gegenstände wie wichtig aussehende Bücher (z.B. über
Psychologie, Tarot, Handlesen etc.), Kerzen, Tafeln und Tarotkarten, also alles, was man sich
von einem Gedankenleser erwartet. Halten Sie angenehme Stühle bereit, einen kleinen Tisch
mit einer schönen Decke. Angenehmes, warmes Licht sollte den Raum erfüllen, da es Ihrer
„Sitzung“ eine spirituelle Note gibt. Alles sollte so vorbereitet sein, dass Ihr Gegenüber das
Gefühl hat, einem besonderen Ritual beizuwohnen.
2. Erwecken Sie Sympathie bei Ihrem Gegenüber. Benutzen Sie eine sanfte und
geheimnisvolle Stimme, um die Kooperation Ihrer Versuchsperson zu erlangen. Eine
freundliche Ausstrahlung erschaffen Sie durch positive Körpersprache. Durch ein nettes
Lächeln, durchgehenden Augenkontakt und einem zur Seite geneigten Kopf schaffen Sie
Vertrauen. Erklären Sie, dass das Ergebnis nur dann erfolgreich ist, wenn Sie beide
zusammen an einem Strang ziehen. Unterstreichen Sie, dass jeder die Gabe hat, Gedanken
lesen zu können, Sie persönlich aber ihre Fähigkeiten durch viel Übung perfektioniert haben.
Zum Schluss erklären Sie noch, dass sich jeder ein 100 % Ergebnis erhofft, aber niemand
wirklich perfekt ist. „Auch Oliver Kahn hat mal einen Ball ins Tor gelassen“.
3. Es gibt sieben Dinge, über die die Menschen am liebsten reden: Liebe, Gesundheit, Geld,
beruflicher Erfolg, Reisen, Bildung und Ehrgeiz. Erkunden Sie diese Themen , indem Sie eine
Menge Fragen darüber stellen. Merken Sie sich Details, auf die Sie später zurückkehren
können.
4. Beginnen Sie nun Ihre Analyse mit einigen „Barnum-Sätzen“.
„Sie sind eine hilfsbereite Person, immer bereit, sich für andere einzusetzen. Doch es gibt
Gelegenheiten, in denen Sie eine egoistische Ader in sich entdecken.
Ich würde sagen, dass Sie auf der einen Seite eine eher ruhige Persönlichkeit sind, wenn sich
die Gelegenheit aber ergibt, können Sie auch aus sich herausgehen.“
„Manchmal teilen sie Ihre Gefühle zu ehrlich mit und geben zu viel über sich selbst Preis.
Sie erfassen Dinge schnell und durchdenken gerne Neues genau, bevor Sie Ihre Meinung über
etwas ändern. Wenn Sie in ein neues Umfeld geraten sind sie zunächst vorsichtig und
aufmerksam. Wenn Sie aber die Situation überschauen agieren sie mit Selbstbewusstsein und
großer Aufmerksamkeit.“
„Ich sehe, dass Sie jemand sind, dem man vertrauen kann. Kein Heiliger, nicht perfekt, aber
wenn es „hart auf hart“ kommt, kann man sich auf Sie verlassen. Sie wissen, wie Sie ein guter
Freund sind.“
„Sie können sich gegenüber anderen sehr diszipliniert verhalten, fühlen sich aber gelegentlich
auch etwas unsicher. Sie wünschen sich, manchmal etwas mehr im Mittelpunkt zu stehen und
eine bessere Kommunikation mit anderen führen zu können, als dies zurzeit der Fall ist.“
5. Nach diesen allgemeinen Aussagen können Sie nun durch gezielte Sätze punkten.
Versuchen Sie es mit Dingen, die statistisch gesehen auf die meisten Menschen zutreffen.
Fragen sie nach:
         -   alten Schmuckstücken ihrer Familie
         -   abgelaufenen Medikamenten in ihrer Hausapotheke
         -   Spiele, Bücher und Andenken aus Ihrer Kindheit
         -   eine Schachtel mit alten Fotos, die sie nie in ein Album eingeklebt haben
         -   ein alter Wecker oder eine Uhr, die sie aufbewahren obwohl sie nicht mehr
             funktioniert
          - elektronische Geräte, die nicht mehr funktionieren
          - Notizen am Kühlschrank oder am Telefon, die eigentlich längst abgelaufen oder
             erledigt sind
          - Bücher über Hobbys, die sie nie oder nicht mehr ausüben
          - Schlüssel, bei denen sie nicht mehr wissen wozu sie gehören
          - Schublade, die klemmt oder nicht gut geht
          - Unfall in der Kindheit, der mit Wasser zu tun hat
          - Zahl 2 in der Adresse
          - Narbe am Knie
          - Sie haben als Kind eine langen Haarschnitt getragen und ihn dann verkürzt
          - Kleidung im Schrank, die sie nie getragen haben
          - Photos von früheren Liebschaften, die sie dennoch aufheben
          - einzelner Ohrring zu dem das Gegenstück fehlt
6. Erhalten Sie weitere Informationen ihres Probanden, indem sie Ihre Fragen in Aussagen
umwandeln.
          - …. hört sich das für sie plausibel an? – Das habe ich mir gedacht!
          - …. stimmen Sie mit mir überein? – O.K.!
          - …. können Sie verstehen, warum mir das wichtig erscheint?
7. Unterstreichen Sie Ihr Wissen durch Erwähnung von althergebrachten Wissenschaften, und
unterstützen Sie dies durch esoterische Redensarten. Behaupten Sie, dass Sterne oder Karten
ihre Aussagen belegen. Sie können auch scheinbar aus der Hand lesen und dadurch Zeit
gewinnen. Wenn sie zum Beispiel für eine Aussage etwas länger brauchen oder nicht ganz
sicher sind, behaupten sie die Linie „XY“ sei sehr schlecht zu erkennen. So schieben Sie die
Schwierigkeit auf ihren Probanden (siehe auch Punkt 10).
8. Benutzen Sie Aussagen und Wissen aus der Psychologie und Soziologie, um die Zweifel
ihres Klienten zu zerstreuen. Dieses können Sie in einfachen Büchern oder im Internet
recherchieren und dann z.B. durch ein Buch über „Vorhersehbare Krisen eines Erwachsenen“
etc. auf ihrem Schreibtisch untermauern.
9. Vergessen Sie niemals das Wichtigste: Sagen Sie Ihrem Gegenüber das, was er gerne hören
möchte! Viele Menschen gehen zu einer „Hellseh-Sitzung“ mit der Hoffnung, etwas
Bestimmtes bestätigt zu bekommen. Versuchen Sie in den ersten Schritten, dieses zu erfahren
und wiederholen Sie es einfach am Ende als Ihr persönliches Ergebnis.
Die meist gewünschten Aussagen lauten:
          - Ihre Romanze/Liebe wird sich erfüllen.
          - Ihre Finanzen werden sich ordnen.
          - Sie arbeiten hart, sind fair und ehrlich.
Diese Aussagen müssen Sie nun noch in elegante Worte, die scheinbar nur auf Ihr Gegenüber
zutreffen, fassen.
10. Halten sie sich einige Ausreden bereit, falls nicht alles zutrifft.
          -   Wie bereits gesagt, kann man nicht immer 100 % richtig liegen. „Nobody is
              perfect“.
          -   Weisen sie auf einen angeblich nicht optimalen spirituellen Kontakt zum
              Gegenüber hin.
          -   Mahnen Sie Ihren Probanden, sich besser zu konzentrieren und anzustrengen.

				
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