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					                                                            D i e M o n a t s z e i t u n g d e r E T H Z ü r i c h • 1 7. D e z e m b e r 2 0 0 4




                                                                                                                   PRINT
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              ETH LIFE

2     B E S T O F. . .
      ... «ETH Life» zeigt, was sonst
      noch alles an der ETH pas-
      sierte


             INHOUSE

5     IDEAL-MENSA
      Auf der Suche nach einer ide-
      alen Mensa ist eine Arbeits-
      gruppe der Mensakommission


6     E T H E AT E R



                                               So denkt das Personal
      Roman Riklin ist der künstle-
      rische Leiter des PeKo-Jubilä-
      umsprojekts – ein Portrait

7     LOH NSYSTEM
      Das Neue Lohnsystem war
                                               Die erste Personalbefragung, die 2003/04 in dieser Art überhaupt an der ETH Zürich durchge-
      unter anderem Thema an der               führt wurde, ist «technisch» abgeschlossen. Die Arbeitssituation wird allgemein positiv beurteilt,
      letzten Sitzung der PeKo                 die Arbeitszufriedenheit ist gross – so die Grundtendenz aus der Gesamtschau der Resultate. Die
                                               Ergebnisse zeigen aber auch Handlungsbedarf, etwa in bezug auf Führungskompetenz und Per-
8     AT L A S - A K T I O N                   sonalentwicklung. Die Schulleitung hat bereits konkrete Massnahmen beschlossen.
      Der neue «Atlas der Schweiz»
      ist für Mitarbeitende günsti-
                                               Von Regina Schwendener                    Mitarbeitende des technisch-admi-       ber als Projektleiter der Personalum-




                                               E
      ger zu haben
                                                                                         nistrativen Personals (34 Prozent).     frage. Der wichtigste Faktor, der
                                                    in wichtiges Thema an den            «Das heisst, dass das Gesamtergeb-      Arbeitszufriedenheit für die Befrag-
                                                    Schulleitungssitzungen vom 20.       nis tendenziell vom Antwortverhal-      ten ausmacht, ist «Qualität und Ar-
                                                    Oktober und 16. November war         ten der Mittelbauangehörigen ge-        beitsinhalte», der als gut erfüllt beur-
                                               der Gesamtbericht «Personalbefra-         prägt ist», so ein Fazit dazu im Ge-    teilt wird. Huber: «Dies bedeutet, dass
                                               gung», der nicht etwa nur zur Kennt-      samtbericht. Überraschend ist, dass     an der ETH Zürich die Aufgabe an sich
                                               nis genommen, sondern auch einge-         die Teilnahmequoten von Professo-       für die Zufriedenheit der Mitarbeiten-
                                               hend diskutiert wurde. Nicht von un-      ren, Mittelbauern und administrativ-    den zentral ist.» Eine ebenfalls gute
                                               gefähr zeigte die Schulleitung ein be-    technischen Mitarbeitenden – an der     Bewertung der – für die Arbeitszufrie-
                                               sonderes Interesse daran, erteilte sie    Gesamtzahl der jeweiligen Mitarbei-     denheit der Mitarbeitenden der ETH
                                               doch der Personalabteilung im Herbst      tendengruppe gerechnet – keine rele-    Zürich wichtigen – Faktoren «Arbeits-
                                               2002 den Auftrag, eine differenzierte     vanten Unterschiede aufweisen und       klima» und «Team/Umfeld» zeige,
                                               Personalumfrage durchzuführen, um         ebenso ausgewogen sind wie dieje-       dass ein insgesamt von gegenseiti-
                                               sich ein Bild über die subjektive Wahr-   nigen der befristet und der unbefris-   gem Respekt geprägtes Arbeitsklima
                                               nehmung der Arbeitssituation der          tet angestellten Mitarbeitenden.        herrsche und dass man sich im Team
                                               Mitarbeitenden und deren Einschät-                                                gegenseitig unterstützt.
                                               zung des Images der ETH Zürich zu be-     ZUFRIEDENHEIT ÜBERWIEGT                     Während die aktuelle Arbeit mo-
                                               schaffen. Ziel war, spezifische Hand-         In der Gesamtbeurteilung kom-       tiviert, verunsichern die beruflichen
                                               lungsfelder zu orten, um Entwick-         men rund 75 Prozent der antworten-      Entwicklungsperspektiven. Die Erwar-
                                               lungsprozesse anstossen zu können.        den Mitarbeitenden zum Schluss, mit     tungen der Mitarbeitenden an die be-
                                                                                         ihrer Arbeitssituation zufrieden zu     ruflichen Entwicklungsmöglichkeiten
Wir wünschen allen unseren
                                               GUTE RÜCKLAUFQUOTE                        sein, während diese von 15 Prozent      an der ETH Zürich und die gezielte För-
Leserinnen und Lesern ein
                                                  Um zu diesem Ergebnis zu kom-          eher kritisch angesehen wird und so-    derung der beruflichen Entwicklung
frohes Weihnachtsfest und
                                               men, wurden die 6032 Mitarbeiten-         gar 10 Prozent Unzufriedenheit kund-    werden als ungenügend erfüllt einge-
ein gutes und erfolgreiches
                                               den befragt. Geantwortet haben 3431       tun. «Deutlichere Unterschiede in der   stuft. Bei diesen Einschätzungen sind
Jahr 2005!
                                               Personen, was einem Rücklauf von 57       Arbeitszufriedenheit zeigen sich vor    die Vorgesetzten direkt angesprochen,
                                               Prozent entspricht: 190 Professorin-      allem zwischen den einzelnen Einhei-    so dass sich die Frage nach der Zusam-
                                               nen und Professoren (6 Prozent des        ten – Instituten oder Abteilungen –     menarbeit zwischen Mitarbeitenden
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich    gesamten Rücklaufs), 2064 Mittel-         und nicht zwischen einzelnen Perso-
Swiss Federal Institute of Technology Zurich
                                               bauangehörige (60 Prozent) und 1177       nalkategorien», präzisiert Adrian Hu-              Fortsetzung auf Seite 3 >
  2        E TH L i fe PR I NT                                    B E ST       OF      E TH          L I F E                                           17. D ezember                2 004
                                                                                                                                                              w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



EINGRIFFE INS DADA-HAUS                                                                                                «LEBENSMITTEL WERDEN SICHERER»
Das gta geht ins Cabaret Voltaire: Kürzlich wurde die Dada-Ge-                                                               «ETH Life» im Gespräch mit dem Toxikologen Josef
burtsstätte im Zürcher Niederdorf als Kulturzentrum eröffnet.                                                                 Schlatter zur Zukunft der Lebensmittelsicherheit.
www.ethlife.ethz.ch/articles/buchcabvol.html                                                                                                    www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/schlatter.html

23.11.2004                                                                                                                                                                        06.12.2004




                                                                                                                    HILFE FÜR UNI CLUJ
                                                                                                               Dem Fortschritt «geopferte» Geräte haben Ende November
                                                                                                               ihren Weg an die Uni Cluj nach Rumänien angetreten.
                                                                                                               www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/Rumaenienhilfe.html

                                                                                                               06.12.2004


                                                                                                                    NEUE WEGE ZUM ERFOLG
                                                                                                               Über 600 Gäste nahmen am ETH-Tag teil, dem 149. Geburts-
                                                                                                               tag der Hochschule. Zentrales Thema war das Fundraising.
                                                                                                               www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/ETHTag149.html

                                                                                                               22.11.2004




      RUSSISCH RAUSCHENDE BALLNACHT
Am Polyball, dem grössten Ball Europas, vergnügten sich am 27. November rund 10‘000 Tanzfreudige un-
ter dem Motto «Ball-àlaika»
www.ethlife.ethz.ch/articles/tages/ballalaika.html

29.11.2004



                                                                   E D ITO R I A L
                                                                    Re g i n a S c hwe n d e n e r

Das Potential der ETH-Angehörigen könne sich nur entfal-                                                Zudem stehen auch die noch immer vorhandenen Probleme
ten, wenn sich alle an ihrem Arbeitsplatz verstanden und                                                der Gleichstellung von Frau und Mann in fast allen Arbeits-
geachtet fühlen, äusserte ETH-Präsident Olaf Kübler in der                                              bereichen an.
Oktober-Ausgabe dieser Zeitung zur «Respekt»-Kampagne.                                                  Wenn sich – durch die Personalbefragung angestossen
Ombudsmann Eugen Teuwsen doppelt nach und sagt, wenn                                                    – Departemente ein Herz fassen und den Puls der eigenen
die Voraussetzungen stimmen würden, wäre das Leistungs-                                                 Mitarbeitenden fühlen würden, wäre dies eine Chance, ein
vermögen der ETH-Mitarbeitenden geradezu unvorstellbar.                                                 Zeichen für eine nicht umkehrbare Entwicklung zu setzen.
U
• nd die Ergebnisse der Personalumfrage sagen folgendes: Mann und Frau               Leider ist es noch nicht soweit.
fühlen sich am Arbeitsplatz verstanden, arbeiten mit stimmigen Voraus-               Immerhin: Die Anliegen der Doktoranden zum Beispiel wurden inzwischen
setzungen.                                                                           ernst genommen. Sie erhielten eine neue Doktoratsverordnung und für die
Trotzdem bleiben Fragen offen. Müsste man jetzt nicht die gegen 50 Pro-              Löhne eine geltende Regelung. Dass diese Bestimmungen an einigen Orten
zent, die ihre Fragebogen nicht zurückgeschickt haben, fragen, warum                 immer noch ignoriert werden, zeigt deutlich, dass den Beschlüssen der
sie dies nicht taten, um sich ein reales Bild machen zu können? Tatsache             Schulleitung mehr Nachachtung verschafft werden müsste.
ist doch, dass es trotz der hohen Arbeitszufriedenheit Anliegen wie das              Ich denke, es gibt noch viel zu tun, bis es an der ETH eine Arbeitszufrie-
Problem der befristeten Anstellungen mit den daraus resultierenden be-               denheit gibt, die von einer Mehrheit getragen wird. Die Einstellung der
ruflichen Entwicklungsperspektiven gibt, die mangelnden Führungskompe-               Schulleitung hierzu ist klar und signalisiert Entwicklung. Was es zusätzlich
tenzen, die auch in der Personalumfrage wieder stark gewichtet wurden.               braucht, ist wohl ein bisschen mehr Kontrolle und Druck.
   ETH L i fe P R I NT                                                             E TH        L I F E                                                   17. Dezember 2004                  3
w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



> Fortsetzung von Seite 1                          ne Corporate Indentity verfügt, um die
                                                                                                                                  INFO-BROSCHÜRE
                                                   sie manches Unternehmen beneiden
und Vorgesetzten stellt. Und diese wie-            kann.» Das Image wird laut Bericht pri-           Jeder Mitarbeitende wird mit einer Broschüre, welche die zentralen Ergebnisse und Inter-
 derum wird tendenziell eher kritisch be-          mär von der Einschätzung der For-                 pretationen enthält, persönlich dokumentiert, verspricht Adrian Huber. Zudem können
urteilt. Über ein Viertel aller Nennungen          schung und der Aussenwirkung ge-                  alle Befragten im Web unter www.personalbefragung.ethz.ch den Gesamtbericht ein-
zur offenen Frage, welches störende Be-            prägt, während Lehre und Innovation               sehen. In Ergänzung dazu werden die Departemente und Hochschulgruppen durch die
reiche der Arbeitssituation sind, bezie-           weniger positiv beurteilt werden. Die             Personalabteilung direkt informiert und dokumentiert. Was können die Mitarbeitenden
hen sich auf «Mangelnde Führung durch              global positive Einschätzung des Images           tun, die von ihren Vorgesetzten keine Informationen über die detaillierten Ergebnisse er-
Vorgesetzte». «Die grundsätzlich positi-           trügt jedoch, geht man etwas in die               halten haben oder merken, dass die erkannten Mängel – zum Beispiel in der Führungs-
ve Einschätzung dieser gegenwärtigen               Tiefe: «Nach Meinung der Mitarbeiten-             kompetenz – oder die von der Schulleitung eingeleiteten Massnahmen nicht umgesetzt
Aspekte der Arbeitszufriedenheit darf              den verhält sich die ETH in Sachen                werden? – Adrian Huber: «Ich denke, wichtig ist, dass man nicht die Faust im Sack macht,
nicht darüber hinwegtäuschen, dass die             Ökologie und Nachhaltigkeit nur be-               sondern den Mut aufbringt, dies auch – in geeignetem Rahmen – zu thematisieren. Die
– ebenfalls relevanten – Erwartungen der           grenzt vorbildlich, handelt nicht immer           Personalbefragung soll ja etwas auslösen».
Mitarbeitenden bezüglich ihrer berufli-            ethisch und moralisch verantwor-
 chen Förderung nur teilweise erfüllt              tungsvoll und widmet sich nur teilwei-
werden. Erstaunlicherweise bezieht sich            se der Lösung gesellschaftlicher Pro-           gepflegt. Die Zusammenarbeit zwi-               Funktionswechsel für diese sowie im
 diese Einschätzung nicht nur auf die Ka-          bleme. Dafür wird die ETH aber als so-          schen den Zentralen Organen und den             speziellen die Auswirkungen einer Ver-
tegorie der befristet angestellten Mit-            ziale und verantwortungsvolle Arbeit-           Departementen wird als wenig effizient          leihung des Titularprofessorentitels zu
glieder des Mittelbaus, sondern sie wird           geberin eingeschätzt.» So verwundert            beurteilt.                                      koordinieren.
von allen Personalkategorien geteilt»,             auch nicht, dass die Mitarbeitenden                 Ein weiterer Punkt ist die Informati-           Und schliesslich bekräftigt die
stellt Adrian Huber fest.                          weiter aussagen, dass sie sich mit der          onspolitik der Schulleitung. Sie wird           Schulleitung ihren Willen, im Frühjahr
                                                   ETH und mit ihrer eigenen Forschungs-           als genügend beurteilt. Bricht man die          2005 den vorgesehenen Pilotkurs mit
MEHR MIT DER GRUPPE VERBUNDEN...                   gruppe enger verbunden fühlen, als              Aussage über das Thema Informati-               der Durchführung eines Orientation
   ...als mit dem Departement – wie-               mit ihrem Departement, beziehungs-              onspolitik jedoch auf die Departemen-           Events für neu eintretende Wissen-
der eine der markanten Aussagen aus                weise dem Schulleitungsbereich.                 te herunter, stellt man fest, dass sie          schaftlerinnen und Wissenschaftler
dem Gesamtbericht. Die Hochschule                                                                  besonders hier sehr unterschiedlich             durchzuführen, der zurzeit von der Per-
geniesse einen ausgezeichneten Ruf                 THEMA ZUSAMMENARBEIT                            beurteilt wird, was wiederum die vor-           sonal- und Organisationsentwicklung
bei den Mitarbeitenden und man iden-                   In bezug auf die Zusammenarbeit             herige Aussage zur Bindung ans De-              (POE) in Zusammenarbeit mit der AVETH
tifiziere sich gern mit ihr: «Das Ergeb-           nach aussen und innen wird die diffe-           partement bestätigt.                            und dem Rektorat konzipiert wird.
nis ist sehr positiv, spricht es doch von          renzierte Feststellung getroffen: Die ex-                                                           In zweiter Priorität erteilt die Schul-
Selbstvertrauen und Stolz und zeigt                terne Zusammenarbeit wird als gut be-           MASSNAHMEN BESCHLOSSEN...                       leitung der Personalabteilung den Auf-
letztlich auch, dass der Anspruch der              zeichnet. Die interdisziplinäre Zusam-             Die Gesamtbeurteilung spiegelt               trag, ein Konzept für ein Netzwerk für
Schule von den Angestellten mitgetra-              menarbeit zwischen den Departemen-              unter dem Strich ein an und für sich            Fragen der beruflichen Neuorientierung
gen wird, dass die ETH Zürich über ei-             ten wird zwar geschätzt, aber nicht             erfreuliches Bild der ETH, über das             auszuarbeiten und ihr zur Genehmi-
                                                                                                   man sich freuen könnte, hätten sich             gung vorzulegen, aber auch ein Instru-
                                                                                                   hier nicht auch die Punkte bestätigt,           ment zur Reflexion des eigenen Vorge-
                             RELEVANTE ERKEN NTN ISSE                                              die an anderer Stelle bereits immer             setztenverhaltens (analog der Beurtei-
  Die Personalbefragung war die erste dieser Art an der ETH Zürich. Das Projektteam wirft          wieder kritisiert wurden: in erster Linie       lung der Lehre durch die Studierenden)
  im Schlussbericht zusammenfassend einige kritische Punkte dazu auf: Während die Lan-             mangelnde Führungskompetenzen und               zu entwickeln und anzubieten und die
  cierung der Befragung vorerst allgemein auf wenig Begeisterung stiess, in den Departe-           persönliche Entwicklungsmöglichkei-             erneute Durchführung eines Orientati-
  menten oft einem kleinen Kraftakt glich, stiessen die Ergebnisse meist auf Interesse. Der        ten, aber auch fehlende interdiszipli-          on Centers (OC) zu prüfen.
  Befragung wurde anfangs teilweise ein gewisses Misstrauen entgegengebracht, welches              näre Zusammenarbeit.
  sich unter anderem in der häufigen Thematisierung des vertraulichen Umgangs mit den                 Mit der Definition von Handlungs-            ... UND KONTROLLIERT?
  Antwortdaten manifestierte. Schwierigkeiten hätten sich auch in der Definition der Be-           empfehlungen und Massnahmen lei-                     Die Schulleitung plant, künftige Be-
  fragungs- beziehungsweise Auswertungseinheiten ergeben. Hier stiess man mit dem                  tete die Schulleitung denn auch sofort           fragungen mit der Evaluation der De-
  spezifischen Ansatz an Grenzen. Um die Ergebnisse den Einheiten angepasst auswerten              Konsequenzen aus diesen Befragungs-              partemente zu synchronisieren. Län-
  zu können, habe es vorab der Klärung struktureller Fragen bedurft, wie zum Beispiel der          ergebnissen ab. Sie erteilt der Personal-       gerfristig soll die Personalumfrage –
  eindeutigen Zugehörigkeit der Mitarbeitenden zu Organisationseinheit und Führungsbe-             abteilung den Auftrag, Vorgehensweise           analog zur Studierendenbefragung in
  reich. Dies sei bis heute teilweise nicht eindeutig definiert.                                   und Instrumentarium zur Durchfüh-               der Lehre – Teil der ETH-Kultur werden.
  Die Präsentation der Ergebnisse habe in den Departementen Diskussionen über die Inter-           rung von Fördergesprächen zur berufli-          Welche Chance hat aber die Durchset-
  pretation und Konsequenzen ausgelöst. Dabei liess sich feststellen, so Adrian Huber, dass        chen Entwicklung für Assistierende zu           zung der Massnahmen, wie und von
  die Befragungsergebnisse kaum in Frage gestellt, sondern als subjektive Einschätzung             konzipieren und die Professorenschaft           wem wird diese kontrolliert? – «Ziel
  der Mitarbeitenden respektiert wurden. «Grösstenteils überraschten die Ergebnisse nicht          entsprechend zu informieren. Eben-              der Befragung war es, Entwicklungs-
  grundsätzlich, sondern bestätigten bekannte Themen oder Problemfelder.»                          falls erste Priorität geniesst die Ent-         prozesse anzustossen», so Huber, und:
  Eine gute Resonanz habe sich dort gezeigt, wo sich Vorgesetzte/Professoren für die Befra-        wicklung kommunikativer Fähigkeiten             «Hilfreich ist hier der klare Wille der
  gung stark machten. Huber: «Vor diesem Hintergrund kann bemängelt werden, dass der               hinsichtlich der Durchführung von Per-          Schulleitung für die Umsetzung der
  Rücklauf seitens der Professorenschaft mit einer Quote von 53 Prozent nicht höher ausfiel.       sonalgesprächen. Zudem hat die Schul-           definierten Massnahmen und die Ver-
  Dies verdeutlicht, dass eine Personalbefragung primär ein Führungsinstrument ist, an der         leitung die Personalabteilung beauf-            bindung mit bereits laufenden Verän-
  ETH Zürich aber (noch) keine Befragungskultur existiert.» Das Engagement der befrag-             tragt, in enger Zusammenarbeit mit              derungen wie zum Beispiel die Einfüh-
  ten Departemente/Zentralen Organe sei von den Projektmitarbeitenden als sehr unter-              den verantwortlichen Stellen die Ein-           rung des Neuen Lohnsystems. Nicht
  schiedlich wahrgenommen worden: «Einige haben sofort Verbesserungsmassnahmen                     führung einer Laufbahn für Wissen-              zuletzt soll durch die nächste Personal-
  abgeleitet und lanciert, während es andere nicht als nötig erachteten oder sich schwer           schaftlerinnen und Wissenschaftler im           befragung eine Verbesserung in den
  taten, konkrete Konsequenzen aus den Befragungsergebnissen abzuleiten.»                          Rahmen des neuen Lohnsystems zu                 fokussierten Handlungsfeldern sicht-
                                                                                                   prüfen und das Vorgehen für einen               bar werden.»
 4      E TH L i fe P R I NT                                                     E TH       L I F E                                                      17. Dezember 2004
                                                                                                                                                            w w w. e t h l i fe . e t h z . c h




                                                      AU S        D E R        S C H U L L E ITU N G



Wichtige Entscheide                                                                                   D I E T E R W Ü E S T I S T N E U E R R E K T O R AT S L E I T E R

                                                                                                                                           Dieter Wüest, geboren 1960, leitet seit dem
                                                                                                                                           1. Dezember als Nachfolger von Dorothea
An ihren Sitzungen vom 16. und vom          Stand gebracht werden. Dafür braucht
                                                                                                                                           Christ den Infrastrukturbereich Rektorat,
30. November hat die Schulleitung fol-      es zusätzliche Mittel. Zugestimmt hat
                                                                                                                                           der für die Administration des Lehrbetriebs
gende Beschlüsse gefasst:                   die Schulleitung der Beschaffung von
                                                                                                                                           sowie die Dienstleistungen für Studieren-
                                            aktiven Netzwerkkomponenten für die
                                                                                                                                           de und Dozierende zuständig ist.
PERSONALBEFRAGUNG                           neu genutzten Gebäude CAB/CHN so-
                                                                                                                                           Dieter Wüest studierte an der ETH Zürich
   Die Schulleitung zieht Konsequen-        wie der Freigabe der Mittel für den
                                                                                                                                           Elektrotechnik und schloss sein Studium
zen aus der Personalbefragung und           Ausbau des ETH-Backbones auf die 10
                                                                                                                                           1985 mit dem Diplom ab. In der Folge war
stimmt einer Reihe von Massnahmen           Gigabit-Ethernet-Technologie.
                                                                                            er in der Professur für Leistungselektronik und Messtechnik als Assistent und Oberassis-
zur Personalentwicklung und zur Stär-
                                                                                            tent tätig. Seine Doktorarbeit verfasste er auf dem Gebiet der leistungselektronischen
kung der Führung zu. Einen ausführli-       GROSSZÜGIGE SCHENKUNG
                                                                                            Systeme. 1994 trat er als wissenschaftlicher Koordinator in den Stab des Vizepräsidenten
chen Bericht dazu finden Sie in dieser         Angehörige eines verstorbenen
                                                                                            Forschung ein, wo er unter anderem das Sekretariat der Forschungskommission führte.
Ausgabe von ETH Life Print.                 ETH-Professors haben einen Fonds für
                                                                                            Von 1998 bis zum Wechsel ins Rektorat leitete er das Team Hochschulentwicklung im Prä-
                                            finanziell schlecht gestellte Studieren-
                                                                                            sidialstab. «Jetzt ist für mich die Zeit für eine Neuorientierung gekommen, die in Richtung
TIERSCHUTZBEAUFTRAGTER                      de gestiftet. Die Schulleitung hat dem
                                                                                            Prozessverantwortung geht», so der neue Rektoratsleiter. Hier wartet ein gerüttet Mass an
   Die Anliegen des Tierschutzes wer-       Reglement für einen «Prof. Fritz Medi-
                                                                                            Aufgaben und Verantwortung auf ihn, aber er freut sich, dass er sich dabei auf ein gut or-
den komplexer. Die Schulleitung der         cus-Fonds» an der ETH Zürich zuge-
                                                                                            ganisiertes und funktionierendes Team stützen kann. «Mein erstes Ziel ist, das ‚Schiff auf
ETH und das Rektorat der Uni wollen         stimmt. Der neue Fonds wurde auf-
                                                                                            Kurs zu halten‘». Die laufende Studienreform, begleitet durch die Entwicklung und Ein-
eine Fachperson mit diesen Fragen be-       grund einer grosszügigen Schenkung
                                                                                            führung der neuen IT-Administrationsapplikationen, stellen eine grosse Herausforderung
trauen. Die ETH Zürich beteiligt sich an    im Gedenken an ETH-Professor Fritz
                                                                                            dar, und es wird in nächster Zeit darum gehen, diese Phase des Umbruchs zielgerichtet zu
der Schaffung der Stelle eines oder ei-     Medicus (1876-1956) errichtet und soll
                                                                                            durchqueren.»                                                                             (res)
ner Tierschutzbeauftragten der Uni-         finanziell schlecht gestellten Studie-
versität und der ETH Zürich.                renden insbesondere das Studium an
                                            der ETH Zürich ermöglichen.                   neue Kulturgüterkommission wird sich             ler (ETH-Bibliothek), Dr. Beat Müller
NETZWERK-MODERNISIERUNG                                                                   für deren Pflege einsetzen. Ihr gehören          (Kulturgüterschutz), Werner Kissel (Im-
   Die derzeit in Erneuerung befindli-      NEUE KULTURGÜTERKOMMISSION                    an: Paul Tanner (Sammlungen und                  mobilien). Die Kommission berät die
chen alten Chemiegebäude sollen                Die ETH Zürich verfügt über eine           Kommission Kunst am Bau), Dr. Daniel
netzwerktechnisch auf den neuesten          grosse Zahl kultureller Schätze. Eine         Nerlich (Archive), Dr. Rudolf Mumentha-                        Fortsetzung auf Seite 5 >



                                                                       H EA D L I N E S
                                                                            vo n O l a f Kü b l e r

                               Es ist eine aufschluss- und lehrreiche Übung, sich         en Anlauf zu strukturiertem, ernsthaftem Feedback nahm sich unser Labor
                               aus der heutigen Erfahrungslage in frühere Le-             vor, als ein Assistenzprofessor hinzukam. Trotz der schon damals klaren und
                               benssituationen zurück zu versetzen und sich zu            für mich inzwischen durch umfangreiche Evidenz erhärteten Erkenntnis, dass
                               fragen, ob man befriedigend gehandelt hat. So              für die persönliche Entwicklung und Karriereplanung nichts wichtiger ist, als
                               frage ich mich im Hinblick auf die Personalkultur          regelmässiges, gewissenhaftes, ehrliches und gut vermitteltes Feedback, kam
                               an der ETH gelegentlich, was ich als Laborleiter           es nicht dazu. Wir schoben den Termin, trauten es uns nicht zu und hatten
                               immer gut gemacht zu haben glaubte und wie                 Angst, uns zu nahe zu treten. – Wenn man erkennen muss, dass genau das
ich das seither beurteile. – Ich war glücklich im Labor, hatte hervorragende              nicht geschieht, was man sich als essentiell vorgenommen hat, hilft es Lebens-
Mitarbeitende (immer mindestens eine Doktorandin, und das in einem In-                    regeln zu erfinden, die einen dazu zwingen. Unsere Personalbefragung zeigt
genieur-Departement) die begeistert arbeiteten, mit denen ich gut auskam,                 eklatant eine derartige Diskrepanz zwischen als wichtig deklariertem und tat-
und die mich nach meiner Wahrnehmung ihrerseits schätzten. Wir konnten                    sächlichem Handeln. Notwendig sind Regeln und die Fähigkeit, sich fair und
ein Labor ganz neu aufbauen und uns in einem sich rasant entwickelnden                    transparent mitzuteilen. – Mit Kursangeboten wollen wir diese spezifische
Gebiet etablieren. Ein grossartiges Erlebnis und von der Stimmung her wie bei             Fähigkeit heranbilden, mit dem neuen Lohnsystem die Verbindlichkeit und
einer erfolgreichen Start-up-Company. – Für meine Doktorierenden meinte ich               notwendigen strukturierten Aufforderungen schaffen. Dass eine intensi-
sektoriell ähnliche Verantwortung zu spüren wie für meine eigenen Kinder                  vere und auch bessere Personalkultur als an der gegenwärtigen ETH mög-
– und war ähnlich Sprache- und Hilfe-los ihre Lebensplanung betreffend. Weil              lich ist, entnehme ich den Karriere- und Beurteilungsgesprächen, die ich
ich über eine ungenügende Basis zu verfügen glaubte und ihre persönliche                  indirekt in der Wirtschaft miterlebe. Das sollten wir nicht nur mit Wehmut
Sphäre nicht verletzen wollte; die typische Rationalisierung eben. – Einen neu-           konstatieren, sondern vielmehr auch für die Akademia erschaffen.
   ETH L i fe P R I NT                                                                         I N H O U S E                                                   17. Dezember 2004               5
w w w. c c . e t h z . c h /n e w s /e t h l i fe p r i n t /



> Fortsetzung von Seite 4                                                                                 M E N SA KOM M I S S I O N
Schulleitung in kulturellen Fragen.


WAHLEN ETHIKKOMMISSION                                      Suche nach «idealer Mensa»                                                                    Betriebskonzept frischen Wind ins Es-
                                                                                                                                                          sensangebot bringen. Die Schulleitung
    Professor Beat Sitter wird als Mit-                                                                                                                   hat nämlich in diesem Zusammen-
glied der Ethikkommission der ETH Zü-                           Erfahrungen mit den Sparmassnahmen in den Mensen, bezie-                                  hang vorgeschlagen, so eine der Infor-
rich wiedergewählt. Seine neue Amts-                                                                                                                      mationen, im Sinne eines «Piloten»
                                                                hungsweise den Preiserhöhungen, der neue Vertrag, der für die
zeit dauert vom 1. Januar 2005 bis zum                                                                                                                    weitere Catering-Firmen zu evaluieren.
31. Dezember 2007.
                                                                Mensa Chemie-Altbauten abgeschlossen werden muss sowie                                         Die Tannenbar wird umgebaut, er-
                                                                die neuen Öffnungszeiten waren unter anderem Themen der                                   hält praktisch den Status einer Snack-
WAHLEN ETH WORLD                                                letzten Sitzung der Mensakommission. Aber auch die Suche                                  bar – für welche die Polyterrasse die
   Die Schulleitung wählt Dr. Gudrun                            nach einer «idealen Mensa» wird neu eine Arbeitsgruppe der                                Ware liefert. Das Kundenprofil wurde
Bachmann von der Universität Basel                              Mensakommission beschäftigen.                                                             auf Gäste aus der Umgebung und Pas-




                                                            E
und Professor Helmut Bölcskei vom                                                                                                                         santen erweitert. Während die Preispo-
Departement Informationstechnolo-                                     ine Fülle von Informationen stan-      und schwarzen Stühlen gut angekom-           litik noch ein Thema ist, steht eine kla-
gie und Elektrotechnik der ETH Zürich                                 den im Mittelpunkt der Sitzung         men ist, wird das Angebot noch einmal        re Raumgestaltung als neuzeitliche
neu in den Beirat von ETH World.                                      der Mensakommission vom 23.            «optimiert». Der Wok für die aufge-          Bar mit drei Zonen fest: bediente Kaf-
   Ihre Amtszeit beginnt rückwirkend                            November, die der alte und einstimmig        wärmte Pasta hat ausgedient, Pizza           feebar, Insel für warme Snacks und
am 1. Juli 2004 und endet am 30. Juni                           für zwei Jahre wieder neu gewählte           und Salatbuffet haben sich bewährt.          Take-away-Bereich. Eine durch eine
2006. Gudrun Bachmann und Helmut                                Präsident, Paolo Losio, speditiv leitete.    Die Wochenpasta hat neu vier Saucen          Glaswand abgetrennte Kaffeebar wird
Bölcskei ersetzen Professor Felicitas                           Die neuen, der Situation angepassten         zur Auswahl und bei zwei Saucen              auch nachts und an den Wochenenden
Pauss vom Departement Physik der                                Sommeröffnungszeiten der Mensen –            bleibt es bei dem weiteren Pasta-Ge-         zugänglich sein. Ob der Ausschank von
ETH Zürich und Professor Peter Stucki                           die Verschiebung der Prüfungszeiten          richt, während das Tagesmenü erhalten        Bier oder Wein einem Bedürfnis ent-
von der Universität Zürich. Die Schul-                          im Rahmen der Studienreform können           bleibt, aber neu nur noch mit zwei           spricht, wird noch geprüft. Baubeginn
leitung dankt ihnen für ihre Dienste.                           laut SV wahrscheinlich nicht mehr be-        Komponenten. In der Clausiusbar wur-         ist Sommer 2005, Wiedereröffnung
    Folgende Mitglieder des ETH-World-                          rücksichtigt werden – wurden disku-          de die vorgesehene Preisanpassung            März/April 2006.
Beirats wurden für eine weitere Amts-                           tiert und akzeptiert. Dass die «Polyter-     von 5.80 auf 7.50 für das Menü noch
zeit von zwei Jahren wiedergewählt:                             rasse» ausserhalb der Essenszeiten           nicht vollzogen. Diese folgt ab 3. Januar.   ARBEITSGRUPPE UND ANFRAGEN
    Professor Bernhard Plattner (Pro-                           Studierenden Arbeitsplätze zur Verfü-        Die Patisserie – kürzlich ausgelagert,          Eine Arbeitsgruppe «Idealplanung
grammleiter ETH World), Dr. Andreas                             gung stellt, hat sich noch nicht so breit,   wogegen Desserts weiterhin im Hause          Mensen» wird einen Vorschlag ausar-
Dudler, Informatikdienste, Professor                            wie gewünscht, herumgesprochen.              zubereitet werden – wird akzeptiert          beiten, wie die ideale Form einer Men-
Gerd Folkers, Collegium Helveticum,                                                                          und sogar die Eigenproduktion der ein-       sa für die Bedürfnisse ETH-Angehöri-
Daniel Künzle, ETH-Lehrzentrum, Pro-                            NEUERUNGEN AKZEPTIERT                        zigartigen Vermicelles scheint ver-          ger aussehen könnte.
fessor Markus Meier, D-MAVT, Rolf Pro-                             Im Vordergrund standen an der Sit-        schmerzt worden zu sein. Zudem: Das             Warum gibt es keine Automaten in
bala, Corporate Communications, Pro-                            zung die Informationen und der Erfah-        grössere Angebot an Nichtraucherplät-        den HC-Gebäuden auf dem Höngger-
fessor Walter Schaufelberger, D-ITET,                           rungsaustausch zu Neuerungen und             zen im bQm hat sich gut angelassen.          berg? – Diese Frage konnte abschlies-
Dr. Hanspeter Scherbel, IT-Experten-                            Sparmassnahmen, die ja auch kleinere         Und auf dem Hönggerberg haben die            send nur mit feuerpolizeilichen Aufla-
kommission, Professor Andreas Wen-                              Preiserhöhungen mit sich brachten.           vielen in die Physikmensa einkehren-         gen beantwortet werden, wird aber als
ger, D-GESS.                                                    Während die neue Einrichtung im ehe-         den Spaziergänger und die Bauleute           Auftrag zur weiteren Abklärung entge-
                      Rolf Guggenbühl                           maligen Polysnack mit rotem Boden            die Preiserhöhungen für Fremdgäste           gengenommen. Der enorme Ansturm
                                                                                                             nach einigen Anlaufschwierigkeiten           auf die Hauptmensa Polyterrasse soll
                                                                                                             samt Kaffee und Kuchen geschluckt.           entschärft werden. Wie, ob mit bauli-
                                                                                                             Apropos Kaffee: Der Fair-Trade-Kaffee        chen oder logistischen Massnahmen –
                          SYMPOSI UM DER B I B LIOTH EK
                                                                                                             wird ab anfangs Jahr in fast allen Men-      Vorschläge, wie man die «Menschen-
  Die ETH-Bibliothek veranstaltet am 27./28. Januar 2005 ein Symposium «Informationsma-                      sen Einzug halten und dort, wo der Kaf-      massen» kanalisieren und die Essens-
  nagement in Wissenschaft und Technik» (Konferenzsprache Deutsch und Englisch), das                         fee ausgeschenkt wird, werden sich die       ausgabe optimieren könnte, können
  die Bedeutung des «management of information» und des «information access» auf dem                         Kaffeepreise um zehn Rappen erhöhen.         bei Pia Fach, Polyterrasse, eingereicht
  Gebiet der Wissenschaft und Technik aufgreift.                                                             – An und für sich waren die Rückmel-         werden.
                                                                                                             dungen aus allen Mensen – Zentrum                Einen Punkt in der Diskussion be-
  Das Symposium wird sich schwerpunktmässig mit den vielschichtigen Herausforderun-                          und Hönggerberg – positiv.                   traf die Deklaration der Inhaltsstoffe
  gen befassen, denen sich wissenschaftliche Bibliotheken innerhalb ihrer Universitäten                                                                   von Lebensmitteln. Nüsse, Gluten oder
  stellen müssen. Es soll aber nicht nur die Rolle und der Beitrag der Bibliotheken bei der                  AUS- UND UMBAUTEN                            Lactose zum Beispiel könnten Kontakt-
  Profil- und Exzellenzbildung ihrer Universitäten analysiert werden, sondern auch ihre Ein-                     Abklärungen werden für die Instal-       Allergien auslösen. Der SV wird auf An-
  bindung in die bestehenden Informationsstrukturen in Wirtschaft und Gesellschaft. Einen                    lation eines Münzwechslers im Café           regung der Mensakommission prüfen,
  zweiten thematischen Schwerpunkt bildet das traditionelle Verhältnis zwischen Verlagen,                    Rondell im Hauptgebäude getroffen,           wie künftig kritische Inhaltsstoffe di-
  Wissenschaftlern und Bibliotheken.                                                                         um den Frust über fehlendes, genau           rekt kommuniziert werden könnten.
                                                                                                             abgezähltes Kleingeld zu mildern. Die            Schliesslich fällte die Mensakom-
  Im Jubiläumsjahr der ETH Zürich möchte die ETH-Bibliothek mit dieser Veranstaltung                         Kaffeautomaten mit Cash-Funktion aus-        mission noch einen Beschluss, der die
  sowohl Entscheidungsträgern in Universitäten und wissenschaftlichen Bibliotheken als                       zurüsten, so war aus der Diskussion          Auslieferung von Esswaren und Ge-
  auch Wissenschaftlern, Vertretern von Wirtschaft und Verlagen ein internationales Forum                    herauszuhören, sei zu aufwendig.             tränken betrifft: Bei einem Betrag von
  für eine gemeinsame Strategiediskussion bieten. Weitere Infos finden Interessierte unter                       Für die Chemie-Altbauten muss die        unter 50 Franken muss die Ware in bar
  www.imst2005.ch oder über kontakt@imst2005.ch                                                    (pd)      ETH mit dem SV einen neuen Vertrag           bezahlt werden, um Verwaltungskos-
                                                                                                             abschliessen. Ausserdem soll ein neues       ten zu sparen.      Regina Schwendener
 6      E TH L i fe P R I NT                                                                                                                  17. Dezember 2004
                                                                                                                                                w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



                                                                          PO RTR A IT



Roman Riklin – Er passt in keine Schublade
Er ist der künstlerische Leiter, als Autor und Komponist aber auch
«geistiges Vater» des ETHeaters «Welcome Tomorrow», des von
der Personalkommission initiierten Beitrags zum 150-Jahr-Ju-
biläum der ETH: Roman Riklin – 32 Jahre jung und heute schon
bekannter Musiker, Autor und Komponist verschiedenster Pro-
duktionen. Er passt als Multitalent in keine Schublade, lässt sich
nicht katalogisieren... Ist es sein nicht alltäglicher Lebensweg,
seine Entwicklung, die ihn erfolgreich werden liessen?




D
       as Leben von Roman Riklin –          tisch tätig ist – bis 1996 als Inhaber,
       mit fünf Geschwistern in St.         Verlagsleiter und Redaktor in einer Per-
       Gallen aufgewachsen – scheint        son betreut.
in den letzten zwölf Jahren, seit dem                                                                                                                          Seit vier Jahren
Abschluss seiner Matura, eine einzige       ...ERFOLGREICHES THEATER                                                                                           ist Roman Rik-
                                                                                                                                                               lin bei «Q» –
Herausforderung gewesen zu sein, ei-            Hatte er sich bereits Anfang der
                                                                                                                                                               dem grungigen
ne nicht unproblematische Auseinan-         90-er Jahre seine Sporen als Konzepter,                                                                            Piano-Trio in
dersetzung mit sich selbst, mit seinem      Komponist, Texter, Sänger und Schau-                                                                               Zürich – als
                                                                                                                                                               Komponist,
Umfeld. Jetzt – als 32-jähriger und Va-     spieler im literarischen Rocktheater
                                                                                                                                                               Sänger und
ter zweier Kinder – ist sein Leben in ei-   «Paul’s Diary – Seasick» abverdient,                                                                               Pianist tätig.
ne ruhigere Phase getreten. «Sprache        folgte für Roman Riklin bereits 1995/96                                                                                  (Foto zVg)
und Musik sind Ventile, mich reflektie-     eine weitere Aufgabe, nämlich die Dar-
rend mit dem Leben auseinanderzu-           stellung der männliche Hauptrolle –         Euro produziert wurde – sowie «Alfon-      den PeKo-Präsidentin Brigitte von Kä-
setzen», so der junge Künstler. Er ist      Rodin - im Musical «Space Dream», für       sa Di Monsa – Das Musical für Kinder»,     nel durch ihre eigene künstlerische Ar-
unerhört vielfältig, hat einen grossen      die er 1997, also anschliessend, auch       das seit 2000 immer wieder erfolg-         beit kennengelernt hat, antwortet Rik-
künstlerischen Erfahrungsschatz und         nach Berlin berufen wurde.                  reich durch die Schweiz tourt und bald     lin. Wie aber kann man ein musikali-
scheint seinen definitiven Ankerplatz           «Ich bin vier Jahre in Berlin geblie-   seine 100. Aufführung feiert.              sches Theater zum Thema ETH schrei-
noch nicht gefunden zu haben.               ben. Es war für mich eine entscheiden-                                                 ben, wenn man das Haus nicht kennt?
                                            de, vielseitige und spannende Zeit.» Ri-    ARBEIT WURDE AUSGEZEICHNET                 – Roman Riklin: «Ich habe natürlich
KEINE AUSBILDUNG, ABER...                   klin – seine bescheidene Art in allen          Sein Einsatz ist nicht unbemerkt        schon recherchiert und mich auch
   Wie sich seine Entwicklung dar-          Ehren – wirkt wie eine Quelle kreativer     geblieben. 1991 wurde Roman Riklin         mal mit einem Professor an einen
stellt, ist der Erfolg nicht von ungefähr   Ideen, die nicht zu versiegen scheint.      mit «Paul’s Diary» zur Ostschweizer        Tisch gesetzt. Das Reizvolle für mich
gekommen: «Schon als Kind habe ich          Er erzählt von seinen Kontakten und         Rockband des Jahres erkoren. Mit           war: Wie kann ich aus den Vorgaben
sehr gern Geschichten und Songs ge-         seiner Arbeit als Komponist, Co-Autor,      «Mumpitz» schaffte es der Ostschwei-       der PeKo eine interessante Geschichte
schrieben», erzählt Roman Riklin leb-       Produzent und Darsteller – für die Mo-      zer als beste Schweizer Nachwuchs-         entwickeln.»
haft. Gesang, Klavier, Gitarre und Vio-     demesse Leipzig, für «Why Not? – Das        band ausgezeichnet zu werden, und              Spannend beurteilt der künstleri-
loncello haben ihn schon während der        Galamusical» mit Stefan Bolliger oder       1995 hat die Stadt St. Gallen sein Wir-    sche Leiter die Tatsache, dass Personen
Schulzeit beschäftigt.                      ein multimediales Pop-Projekt in Berlin     ken als Komponist und Texter mit dem       aus allen ETH-Ständen miteinander ar-
   Riklin hat dann 1991, nach der Ma-       sowie eine Zeit, in der Riklin als Dar-     Kulturförderpreis der Stadt ausge-         beiten, dass die Sekretärin gleichwer-
tura am Wirtschaftsgymnasium, zwar          steller in verschiedenen Stücken, wie       zeichnet.                                  tig neben dem Professor steht. Han-
keine Ausbildung gemacht, dafür aber        in «Black Rider» von Open Opera St.             Vor vier Jahren gründete Roman Rik-    delt es sich um ein kritisches Stück? –
weiter mit der St. Galler Mundartrock-      Gallen, wirkt.                              lin in Zürich die Band «Q», ein grungi-    «Im philosophischen Sinn schon», ver-
gruppe «Mumpitz», die er 1990 ge-               Beachtliche Erfolge feiert er mit       ges Piano-Trio (Stilrichtung: Singer-/     rät Roman Riklin, «denn die ETH kann
gründet hat, als Sänger, Texter, Kompo-     vielen Kompositionen für Kinder- und        Songwriter-Rock), in dem er bis heute      als Forschungsinstitution zukünftige
nist und Gitarrist gearbeitet. 1994 hebt    Theaterstücke, unter anderen letzte         als Komponist, Sänger und Pianist wirkt.   Entwicklungen mit beeinflussen. Mir
er das ostschweizerische Kulturmaga-        Saison für «Emil und die Detektive»         – Die Liste seiner Projekte und rund 15    geht es unter anderem darum, be-
zin «Saiten» aus der Taufe und wird         am Luzerner Theater. Hinzu kommen           CD-Veröffentlichungen liest sich wie       wusst zu machen, dass die ETH-Mitar-
von ihm – der auch musikjournalis-          diverse musikalische Leitungen wie          das «Who’s who» eines «alten» Show-        beitenden dadurch zwar privilegiert
                                            zum Beispiel die von «Hair» an den          business-Hasen, aber nicht wie die ei-     sind, aber auch Verantwortung tra-
                                            Oberthurgauer Festspielen.                  nes jungen Mannes, der sich des ETHe-      gen.» In diesem Zusammenhang wür-
                                                Auch als Autor machte er sich in        aters angenommen hat.                      den Zukunftsängste wie zum Beispiel
                                            den letzten Jahren einen Namen,                                                        «Maschine ersetzt Mensch» oder
                                            stammen doch aus seiner Feder das           ETHEATER – EIN REIZVOLLES THEMA            «Mensch kann dank Wissenschaft
                                            Kindermusical «Die kleine Lok», «Kauf-         Wie ist er dazu gekommen, an der        nicht altern» auf witzige Art visuali-
                                            haus – Das Neue Deutsche Welle Musi-        ETH ein Musical zu produzieren? – Über     siert. Im Januar beginnen vorerst die
                                            cal» – das 2003 für rund eine Million       den Space-Dream-Autor, Harry Scherer,      Proben...         Regina Schwendener
   ETH L i fe P R I NT                                                                                                                                17. Dezember 2004                7
w w w. c c . e t h z . c h /n e w s /e t h l i fe p r i n t /



                                                                       P E RS O N A L KOM M I S S I O N



Neues Lohnsystem intensiv diskutiert
Drei Vernehmlassungen beschäftigten die Mitglieder der Per-                                           folgung Unschuldiger und der daraus        höhung beschliessen. Individuelle Lohn-
sonalkommission (PeKo) an ihrer Sitzung vom 8. Dezember im                                            entstandenen Umtriebe, eine Entschä-       erhöhungen aufgrund der Leistung
Zentrum: die Benutzerordnung für Telematik (BOT), das Neue                                            digung zur Anwendung kommen solle.         oder anderer relevanter Kriterien wer-
                                                                                                                                                 den unter Berücksichtigung der zur
Lohnsystem (NLS) und die wegen des NLS teilrevidierte Profes-
                                                                                                      NEUES LOHNSYSTEM                           Verfügung stehenden Mittel erfolgen.
sorenverordnung. An der Information und Diskussion über das                                              Ein Haupttraktandum bildete die         Der erfahrungsbezogene Anstieg des
NLS nahm auch die damit befasste Arbeitsgruppe der Hochschul-                                         Information über das Neue Lohnsys-         individuellen Lohnes (bei gleichblei-
versammlung teil.                                                                                     tem, das ab 1. Januar 2006 an der ETH      bender, «guter» Leistung) über einen




Z
                                                                                                      Zürich eingeführt werden soll. Die leis-   Zeitraum von maximal 15 Jahren kann
       ur Totalrevision der BOT – sie er-                   zungsbefugnis und -zweck sowie das        tungsbezogene Steuerung der indivi-        um insgesamt höchstens 22,5 Prozent
       setzt die von 1999 – verabschie-                     Vorgehen im Falle eines Missbrauchs       duellen Löhne ist frühestens auf den 1.    ansteigen. Der Handlungsspielraum
       deten die PeKo-Mitglieder eine                       und die einzuleitenden Massnahmen.        Januar 2007 möglich. ETH-Personal-         bei der leistungsorientierten Steue-
Stellungnahme, die eine Arbeitsgrup-                        So erachtet die PeKo unter anderem        chef Piero Cereghetti und dessen Stell-    rung beträgt – ausgehend von einem
pe vorbereitet hatte. Arbeitsgruppen-                       als wichtig zu wissen, wem der Sicher-    vertreter, André Schmid, schilderten       mittleren Verlauf der Lohnkurve – ma-
leiter Raimund Bühner erläuterte vor-                       heitsbeauftragte unterstellt wird und     den PeKo-Mitgliedern und den Mitglie-      ximal +/– 15 Prozent. Ausserordentli-
gängig die einzelnen Artikel der BOT                        hält fest, dass im Falle von Missbrauch   dern der HV-Arbeitsgruppe NLS – Pro-       che Leistungen können, wie bisher mit
und schlug in mehreren Punkten Än-                          nicht alle ETH-Angehörigen zur De-        fessor Hans Eppenberger, Urs Kradolfer     Sonderprämien abgegolten werden.
derungswünsche vor, die eingehend                           nunzierung verpflichtet werden dür-       und Peter Zweifel – die wesentlichen          Ein ausführlicher Bericht über das
diskutiert wurden. Die wichtigsten Än-                      fen. Überdies wurde als Zusatz vorge-     Punkte des NLS.                            NLS folgt in der Januar-Ausgabe von
derungen betreffen die Ernennung ei-                        schlagen, dass im Falle von falscher          Nach den Bestimmungen des Bun-         ETH Life Print.
nes IT-Sicherheitsbeauftragten, Nut-                        Verdächtigung beziehungsweise Ver-        despersonalgesetzes sei der Lohn nach
                                                                                                      Kriterien, Funktion, Erfahrung und Leis-   BERICHTE AUS DEN ARBEITSGRUPPEN
                                                                                                      tung zu messen. Das nun vorgeschla-            Die Mitglieder der PeKo nahmen zu-

   150‘000 Franken
                                                                                                      gene System ist auf die spezifischen       dem von der Arbeit der einzelnen Kom-
                                                                                                      Bedürfnisse der ETH ausgelegt, soll        missionen und Arbeitsgruppen Kennt-

   in 150 Tagen                                                                                       aber die Stärken des bisherigen Sys-
                                                                                                      tems wie Transparenz, Einfachheit und
                                                                                                                                                 nis. So erfuhren sie, dass es für das
                                                                                                                                                 Sommerfest einen nochmaligen finan-
                                                                                                      Verlässlichkeit weiter gewährleisten.      ziellen Zustupf gibt, der den Mitarbei-
   Der Empfänger der von der PeKo initiierten Sammelaktion für einen guten, sozialen                  Neu ist, dass das NLS nicht mehr nur       tenden am Fest zugute kommen wird.
   Zweck steht fest: Das Geld, das ab Mai 2005 gesammelt wird, soll dem Verein TIXI Zürich            als Instrument zur Lohnbestimmung              Nach wie vor sind die beiden Musi-
   zugute kommen. Dies war der klare Beschluss, den die PeKo-Mitglieder kürzlich fassten.             dient, sondern als Führungsinstrument      cal-Powerfrauen, Renate Amatore und
   Ganz so einfach ist das Resultat nicht zustande gekommen. Dahinter steckt monate-                  konzipiert ist.                            Brigitte von Känel, auf der Suche nach
   lange Vorbereitung, viel Recherchierarbeit und Gespräche, die PeKo-Präsidentin Brigitte                                                       einem geeigneten Aufführungsort für
   von Känel und Projektleiter Sammelaktion, Jakob Hauri, führten. Schliesslich wurden                WAS ÄNDERT?                                «Welcome Tomorrow» – ein nervauf-
   im Organisationskomitee 21 Vorschläge erörtert und intensiv diskutiert, bis man sich für              Die heute 38 Lohnklassen werden         reibendes Unterfangen.
   drei Vorschläge entschieden hat, die der Personalkommission zur Auswahl eines Spen-                durch 15 Funktionsstufen ersetzt. Dem          Und schliesslich wurden die Sit-
   denempfängers vorgelegt wurden.                                                                    Funktionsraster sind analytisch bewer-     zungstermine für 2005 bestimmt. Die
   Es wurde fast zur «Qual der Wahl», waren doch alle drei Vorschläge prädestiniert, nach             tete Funktionen hinterlegt, das heisst,    PeKo-Mitglieder treffen sich – neu im
   den Kriterien ETH-Bezug, Hochschulstandort Zürich und Projektunterstützung aus-                    der bei der Bewertung verwendete Kri-      Gebäude UNO – am 20. Januar, 10.
   gewählt zu werden. Zur Wahl standen die Pestalozzi-Stiftung, welche über eine Sti-                 terienkatalog ist auf den ETH-Bereich      März, 12. Mai, 7. Juli, 8. September, 3.
   pendienkommission Gesuche für finanzielle Unterstützung an bildungswillige, junge                  abgestimmt und definiert klare Kom-        November und 8. Dezember zu ihren
   Menschen, die in Randregionen und Berggebieten leben, prüft und vergibt sowie das                  petenz- beziehungsweise Anforde-           Sitzungen.         Regina Schwendener
   Blindenheim Mühlehalde, in dem die Blinden motiviert, engagiert und mit Freude Auf-                rungsprofile. Die automatischen Loh-
   gaben für Werbespots übernommen haben. Hier standen Projektunterstützungen im                      nerhöhungen innerhalb einer Lohnklas-
                                                                                                                                                      MUSIK AN DER ETH
   Weiterführen der Werbespots im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe an oder für die Finan-              se und das bisher gültige Laufbahnprin-
   zierung von zwei Angestellten als Orientierungs- und Mobilitäts-Fachpersonen.                      zip werden durch leistungsbezogene           Zu einem Klavierabend mit der russi-
   Man war sich in der PeKo einig: alle drei Vorschläge würden den ersten Platz verdienen.            Erhöhungen innerhalb eines «Lohn-            schen Pianistin Olga Kern, der Gewin-
   Und es wurde beschlossen, dass die anderen zwei Institutionen nicht ganz leer ausge-               bandes» abgelöst. Das heisst, bei            nerin des internationalen Van Cliburn
   hen sollen. Es konnte eben nur einer gewinnen, und das war der Vorschlag «TIXI» – Ver-             gleichbleibendem Aufgabengebiet er-          Wettbewerbs, Forth Worth 2001, lädt
   ein für Transportdienste für behinderte Menschen. Die Begründung? – Förderung der                  folgt die Entwicklung des Lohnes in-        «Musik an der ETH» am Dienstag, 25.
   Chancengleichheit ist ein ETH-Thema.                                                               nerhalb der gleichen Stufe. Die Orts-        Januar 2005, um 19.30 Uhr in die Aula
   Die subventionierten Beiträge durch den Bund ans «TIXI» werden ab 2005 wegfallen.                  zulagen werden im Lohn integriert.           ein. Auf dem Programm stehen Wer-
   Alle Fahrer leisten ihren Dienst ehrenamtlich. Das gesammelte Geld soll in die Anschaf-            Zentrales Element wird künftig die Be-       ke von Johann Sebastian Bach, Sergei
   fung eines Busses oder Personenwagens inklusive Betriebskosten fliessen.                           wertung der Leistung durch das Perso-        Rachmaninoff, Johannes Brahms so-
   «TIXI» – das Sammelobjekt wird vor dem Start zur Sammelaktion in ETH Life Print näher              nalgespräch werden.                          wie Paganini-Variationen op. 35 und
   vorgestellt.                                                                             (res)         Der ETH-Rat kann eine generelle,         Frédéric Chopin.                 (res)
                                                                                                      durch die Teuerung bedingte Lohner-
 8      E TH L i fe P R I NT                                                   I N H O U S E                                                      17. Dezember 2004
                                                                                                                                                      w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



                                                                    P E RS O N A L I A

WA H L E N                                 Institut für Verkehrsplanung und           und Landschaft.                              ment Architektur, ist am 5. November
                                           Transportsysteme, Lehrstuhl für öf-        Barbara Landolt, Rektorat.                   in seinem 49. Lebensjahr gestorben.
Der ETH-Rat ernannte                       fentliche Verkehrssysteme der ETH          Irma Drack, Institut für Operations          Heiko Schmid, Doktorand am Labora-
Paul J. Tackley, geb. 1965, britischer     Zürich, wurde mit weiteren sechs           Research.                                    torium für Physikalische Chemie, ist
Staatsbürger, zurzeit Professor für        Hochschulen – unter ihnen die EPF          Edmund Risi, Abteilung Dienste.              am 27. November in seinem 31. Le-
Geophysik und Planetare Physik an          Lausanne – von der Gesellschaft der                                                     bensjahr gestorben.
der University of California in Los An-    Ingenieure des öffentlichen Verkehrs       TO D E S FÄ L L E                            Pircher Robert, Doktorand im Institut
geles, zum ordentlichen Professor für      mit der «Goldenen Schiene 2004»                                                         für Fluiddynamik ist am 28. November
Geophysikalische Fluiddynamik.             ausgezeichnet.                             Jürg Späti, Mitarbeiter im Departe-          in seinem 29. Lebensjahr gestorben.
Mark Pauly, geb. 1974, deutscher           Daan Geerke, Doktorand im Labora-
Staatsbürger, zurzeit Postdoctoral         torium für Physikalische Chemie, er-
Scholar an der Stanford University,        hielt den Dr.-Saal-van-Zwanenberg-                               K A RTO G R AP H I E
zum Assistenzprofessor für Informatik.     Organon-Juniorpreis.
                                           Professor Wilfred F. van Gunsteren,
Der Rektor der ETH Zürich erteilte die
Venia Legendi an
                                           Laboratorium für Physikalische Che-
                                           mie, wurde vom Senat der Universität       1000 Karten und Möglichkeiten
Dr. Heike Hall-Bozic, geb. 1963, deut-     Wien zum Mitglied des Universitäts-
sche Staatsangehörige, zurzeit Oberas-     rates der Universität Wien gewählt.        Der «Atlas der Schweiz – interaktiv» wurde seit seiner Publika-
sistentin am Institut für Biomedizini-     Stephan Senn, Doktorand am Institut        tion im Jahr 2000 bereits mit sechs Preisen ausgezeichnet. Am 18.
sche Technik, für das Lehrgebiet Zell-     für Energietechnik (LTNT/IET), wurde       November ist in Bern die neueste Version des Atlas mit 1000 Kar-
basierte Studien in Biomaterialien.        mit dem 2004 Best Student Paper            ten und rund 1000 Themen der Öffentlichkeit präsentiert worden.
                                           Award der ASME Advanced Energy
D I E N STJ U B I L Ä E N                  Systems Division (Systems Analysis         Im Jahr 2000 fiel der Startschuss für       ein neuer Bereich – Natur und Umwelt
                                           Technical Committee) ausgezeichnet.        eine neue Generation von Atlanten           – eingefügt. Projektleiter Sieber: «Im
Dezember                                   Professor Manfred Morari, Institut         und bis Oktober letzten Jahres wurde        2D-Karten-Teil wurden die Themen un-
35 Jahre                                   für Automatik, wurde vom IEEE Board        die erste Version von «Atlas der            ter anderem mit den Volkszählungsda-
Dr. Dieter Rubli, Institut für Pflanzen-   of Directors zum IEEE Fellow ernannt.      Schweiz – interaktiv» bereits über          ten des Jahres 2000 aktualisiert und
wissenschaften.                            Hermann Marius Singer, Doktorand           13’000-mal verkauft. Das Werk hat zu-       eine Fülle interessanter Daten zu Wet-
                                           im Laboratorium für Festkörperphy-         dem bis heute sechs nationale und           ter und Klima, Geologie und Rohstoffe,
20 Jahre                                   sik, wurde an der Materials Week der       internationale Auszeichnungen erhal-        Böden, Wasser, Eis und Schnee, Land-
Luisa Fasano, Abteilung Betrieb.           Deutschen Gesellschaft für Material-       ten. Jetzt liegt die neueste Version vor,   schaft, Flora sowie Fauna integriert.»
Waltraud Strohmaier, Abt. Bauten.          kunde mit dem Junior Scientist             die als Beta-Version schon Preise hol-      Der 3D-Teil zeigt Panoramen und Block-
                                           Award 2004 ausgezeichnet.                  te und in Bern der Öffentlichkeit vor-      bilder aus frei wählbaren Blickwinkeln,
15 Jahre                                   Professor Alan G. Green, Institut für      gestellt wurde.                             die mit verschiedenen Themen überla-
Rita Chalabi, Basisdienste.                Geophysik, wird mit der Mueller-Me-            Erich Gubler, Direktor swisstopo,       gert sind.                         (res)
                                           daille der European Geosciences Uni-       würdigte dabei die grosse Arbeit des            Die ausführliche Fassung des Berichts finden

10 Jahre                                   on (EGU) 2005 geehrt.                      Instituts für Kartographie der ETH:         Interessierte unter www.ethlife.ethz.ch/articles/Atlas

Dr. Thomas Walczyk, Institut für Le-       Dr. Marco Tomaselli, Laboratorium          «Die Art, wie Information vermittelt        DerSchweiz2.html.

bensmittel- und Ernährungswissen-          für physikalische Chemie erhält den        wird, ist ebenso wichtig, wie die Infor-
schaften.                                  Ruzicka-Preis 2004, einen der bedeu-       mation selbst.» Adelheid Bürgi, Direk-                 AT L A S - A K T I O N
Tobias Oetiker, IT Support Gruppe          tendsten Schweizer Preise für Nach-        torin des Bundesamtes für Statistik,          Der «Atlas der Schweiz 2» liegt als DVD
D-ITET.                                    wuchsförderung in der Chemie.              äusserte sich begeistert darüber, dass        oder auf zwei CD-ROM für Windows
                                                                                      über den Atlas ein Weg gefunden               und Mac vor. Er ist im Buchhandel, im
EHRUNGEN                                   A LT E R S R Ü C K T R I T T E             wurde, trockene Statistiken sichtbar          Softwarehandel und teilweise in Wa-
                                                                                      zu machen. Und Ulrich Suter, ETH-Vi-          renhäusern und in Papeterien erhältlich,
Professor Wilhelm Gruissem und Dr.         Dezember                                   zepräsident für Forschung, stellte            und eignet sich für ein breites Publikum.
Peng Zhang, Functional Genomics            Rosmarie Hug, Institut für Baustatik       schliesslich fest, dass der Atlas ein         Im Laden kostet der Atlas 248 Franken.
Center Zurich und Institut für Pflan-      und Konstruktion.                          sehr schönes Beispiel sei, wie Ergeb-         ETH-Mitarbeitende können ihn für Pri-
zenwissenschaften, wurde von der Ei-       Heinrich Maag, Institut für Elektronik.    nisse der Spitzenforschung auf spiele-        vatzwecke jedoch für 128 Franken bezie-
selen-Stiftung, Ulm, der Jubiläums-För-    Eduard Schaller, Institut für Metall-      rische Weise in die Öffentlichkeit ge-        hen. Bestellungen sind an das Institut
derpreis zugesprochen.                     forschung.                                 tragen werden könnten. Projektleiter          für Kartographie, 8093 Zürich, E-Mail:
Andrea D. Kupferschmid Albisetti,          Hans Streuli, Departement Physik.          René Sieber und Professor Lorenz Hur-         order@atlasofswitzerland.ch, zu richten.
Doktorandin an der Forschungsan-           Gemma Wicki-Bortoluzzi, Abteilung          ni sind überzeugt: «Der ‘Atlas der            Bitte Namen, Vornamen und Instituts-
stalt WSL und der Gebirgswaldökolo-        Betrieb.                                   Schweiz’ setzt mit seiner zweiten in-         adresse angeben. Auslieferung und Fak-
gie am D-UWIS, wurde mit dem For-          Margrit Spälti, Abteilung Dienste.         teraktiven Version einen weiteren Mei-        turierung erfolgen direkt durch Swissto-
schungspreis der schweizerischen           Roland Burger, Abteilung Betrieb.          lenstein in der Kartographie.»                po. Keinen Rabatt gibt es für Bezüger
PLANAT ausgezeichnet.                      Christian Gantner, Abteilung Betrieb.          Als neuer Kartentyp ist die interak-      der Version 1. Die Institute können den
Professor Nikolaus Amrhein, Institut für   Dr. Martin Meier, Institut für Isotopen-   tive Rasterkarte entwickelt worden.           Atlas für Lehr- und Forschungszwecke
Pflanzenwissenschaften, wurde mit der      geologie und Mineralische Rohstoffe.       Eine weitere Neuerung ist das inter-          via IDES herunterladen (ohne DVD/CD,
Verleihung der Ehrendoktorwürde der        Edmund Risi, Abteilung Dienste.            aktive Geländeprofil. Die bestehen-           Begleitheft und Schachtel).
Universität Neuenburg geehrt.              Brigitte Spaenhauer, Netzwerk Stadt        den Themen wurden ausgebaut und
   ETH L i fe P R I NT                                                                     I N H O U S E                                                 17. Dezember 2004               9
w w w. c c . e t h z . c h /n e w s /e t h l i fe p r i n t /



  N ETWORK FOR EDUCATIONAL TECH NOLOGY (N ET)                                                                                                       rechtigung erhalten Dozierende rasch
                                                                                                                                                    und unkompliziert.



E-Learning Baukasten
                                                                                                        der und mit wenig Zeitaufwand im            DAS WIE IST WICHTIG
                                                                                                        Unterricht einsetzbar sind. Aufnahme           So schnell sich die ELBA-Applikatio-
                                                                                                        in den Baukasten finden ausschliess-        nen einsetzen lassen – wie jedes Werk-
Als neue Dienstleistung bietet das Network for Educational                                              lich Applikationen, welche sehr einfach     zeug erreichen sie ihren höchsten Wert
                                                                                                        zu bedienen sind und die nötigen            erst beim didaktisch optimalen Ein-
Technology (NET) einen E-Learning-Baukasten (ELBA) an. Auch
                                                                                                        Funktionalitäten intuitiv anbieten.         satz. Das ELBA-Team bietet deshalb in
E-Learning-Unerfahrene finden darin einfache, unabhängig von-                                           Mehrheitlich sind es Open-source Pro-       regelmässigen Abständen über Mittag
einander einsetzbare Applikationen, die auf spezifische Bedürf-                                         dukte, die teilweise den Bedürfnissen       Informationsveranstaltungen an, bei
nisse der Dozierenden zugeschnitten sind.                                                               den ETH-Dozierenden angepasst wor-          denen neben der Bedienung der Appli-




O
                                                                                                        den sind. Neben zwei Applikationen          kationen auch mögliche Einsatzszena-
          ptimales Aktivieren der Studie-                   seit Jahren Dozierende beim Einsatz         zum einfachen Durchführen von Onli-         rien vorgestellt werden. Die Technik
          renden ist ein Schlüsselfaktor                    von webbasierten Lernplattformen un-        ne-Umfragen enthält der Baukasten           rückt dabei in den Hintergrund; die ein-
          ausgezeichneter Lehre. Erfolg-                    terstützt. Eine grosse Palette erfolgrei-   ein Werkzeug, mit welchem Webseiten         zelnen Applikationen sind bloss der
reiche Dozierende legen deshalb viel                        cher Projekte verzeichnet die ETHonline-    direkt auf dem Internet so einfach er-      Weg zum Ziel: ein attraktiver Unterricht,
Wert auf die aktive Auseinanderset-                         Datenbank (www.ethonline.ethz.ch).          stellt werden können wie eine Word-         bei dem sich die Studierenden für das
zung der Studierenden mit dem Lern-                         Neu findet sich im Dienstleistungsan-       Datei. Dies ermöglicht ein rasches Publi-   Thema begeistern, sich auf den Lern-
stoff. Sie fördern eine Atmosphäre, die                     gebot ELBA, der E-Learning-Baukasten.       zieren von Neuigkeiten oder die Selbst-     stoff einlassen und dank hoher Motiva-
sowohl individuelles wie auch koope-                        Im Gegensatz zu den umfassenden             organisation von Studierenden-Arbeits-      tion effizient und nachhaltig lernen.
ratives Lernen begünstigt und einen                         Lernplattformen richtet sich ELBA spe-      gruppen. Der Baukasten enthält im              Durch einen E-Mail-basierten ELBA-
unverkrampften Austausch zwischen                           ziell an Dozierende, die bisher wegen       Weiteren ein einfaches online Diskus-       Newsletter können sich Interessierte
Studierenden und Dozierenden er-                            des erwarteten Zeitaufwandes oder aus       sionsforum sowie ein Wiki – eine Web-       über Aktuelles informieren. Die Regis-
möglicht. Ein gezielter Einsatz ganz                        anderen Gründen keine Informations-         site, die von mehreren Studierenden         tration für den Newsletter, aber auch
einfach zu handhabender E-Learning-                         und Kommunikationstechnologien in           gleichzeitig editiert werden kann und       eine Übersicht über das Angebot an
Komponenten kann diese Prozesse                             ihrem Unterricht eingesetzt haben.          im Stil eines persönlichen Intranets        Applikationen, Daten von Infoveran-
begünstigen.                                                                                            das kollaborative Arbeiten an einem         staltungen und vieles mehr, sind unter
                                                            INHALT VON ELBA                             Thema ermöglicht. Die Aufnahme wei-         www.elba.ethz.ch zu finden.
NEUES NET-PROJEKT                                              Der E-Learning Baukasten setzt sich      terer Applikationen ist in Planung. Um         Katrin Lüthi und Andreas Reinhardt
   Für neue Lerntechnologien an der                         aus kleinen Software-Applikationen          Installation, Pflege und Support küm-       vom ELBA-Team freuen sich über viele
ETH ist das NET zuständig, welches                          zusammen, die unabhängig voneinan-          mert sich das NET. Eine Zugangsbe-          Interessierte.   Dr. Christian Sengstag




                STELLE                      FÜ R                C H A N C EN G L E I C H H E IT                         FÜ R        F R AU          U N D        M AN N



Weibliche ETH                                                                                           Strukturen und Spielregeln. Da gelte
                                                                                                        es, das Bewusstsein gerade der Frauen
                                                                                                        für die eigene Karriere zu schärfen.
                                                                                                                                                    den Mut, Profil zu zeigen und Führung
                                                                                                                                                    zu übernehmen. Dazu bietet die Stelle
                                                                                                                                                    für Chancengleichheit das Seminar
Netzwerke knüpfen: Bekanntlich ein                          rene Berufsleute und Nachwuchsper-          Denn häufig würden sie zum Beispiel         «Networking – Kontakte knüpfen und
zentrales Instrument zur Gestaltung                         sonen zusammenführt.                        Aufgaben für die Gemeinschaft über-         zielorientiert nutzen» an. Es findet am
einer wissenschaftlichen Karriere. Die                         Die promovierte ETH-Lebensmittel-        nehmen, die nicht dem eigenen Vorteil       25. Januar 2005 statt und wird von Sig-
ETH-Stelle für Chancengleichheit stell-                     wissenschaftlerin und Unternehmens-         dienen. Schnell entstehe so der Ein-        rid Viehweg Schmid geleitet. Mehr In-
te dieses Thema an ihrem dritten                            beraterin Sigrid Viehweg Schmid be-         druck, sie seien an Führungspositionen      formationen dazu unter www.equal.
Nachwuchsapéro für Wissenschaftle-                          leuchtete, womit Nachwuchsforschen-         weniger interessiert als ihre männli-       ethz.ch, und Interessentinnen für ein
rinnen am 18. November im HCI denn                          de – vor allem weibliche – konfrontiert     chen Kollegen.                              Gruppencoaching melden sich bei
auch gleich doppelt ins Zentrum. Ei-                        sind. Universitäten haben ihre eigenen         Ein gutes Beziehungsnetz fördert         equal@pa.ethz.ch. (Text und Bild nst)
nerseits, indem dieser Anlass bewusst
Doktorandinnen zwecks Kontaktauf-
nahme und zum Erfahrungsaustausch
zusammenführte: «Eine Plattform für
Wissenschaftlerinnen der ETH» solle
das regelmässige Treffen werden, sag-
te Brigitte Manz zu den 17 jungen For-
scherinnen, die sich eingefunden hat-
ten. Andererseits wurden die Frauen
an dem Event mit zwei wichtigen In-
strumenten der Nachwuchsförderung
vertraut gemacht: Gruppencoaching,
einer kollegialen Beratung zu berufli-
chen und Karrierethemen, und Mento-
ring, einer Betreuungsform, die erfah-
 10     E TH L i fe P R I NT                                                                                                                           17. Dezember 2004
                                                                                                                                                        w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



                  FE R I E N A K A D E M I E                                                            E H R U N G E N A M E T H - TAG 2 0 0 4

                                                                                     600 Gäste waren am ETH-Tag vom 28. November anwesend. Teil dieses festlichen Anlas-


Intensive Arbeit im Binntal
                                                                                     ses waren die Ehrungen. ETH-Medaillen und Preise wurden vergeben, aber auch Ehren-
                                                                                     doktoren und der Ständige Ehrengast ernannt, wie aus dem folgenden ersichtlich ist.

                                                                                     Industrie- und Stiftungspreise
                                                                                     ABB-Forschungspreis: Dr. Hans-Peter Burgener, Dr. Benjamin Rembold, Institut für Fluiddy-
Diesen Herbst fanden sich 30 Studie-      Plätze vorhanden waren, da viele Stu-
                                                                                     namik.
rende, Doktorierende und Professoren      dierende von der Teilnahme durch die
                                                                                     Baubetrieb-Förderungspreis: Dr. Andreas Hartmann.
der Informatik für zwei Wochen zur        Überschneidung mit der Prüfungsses-
                                                                                     Georg A. Fischer-Preis: Dr. Tobias Leutenegger.
ersten gemeinsamen Ferienakademie         sion abgehalten wurden. Die freien
                                                                                     Hilti-Preis: Professor Wendelin J. Stark, Institut für Chemie-/Bioingenieurwissenschaft.
der ETH-Zürich und der TU-München         Plätze wurden daher mit Doktorieren-
                                                                                     Heinrich-Hatt-Bucher-Preis: Dominic Joray Bearing, Elio Raveglia, Institut für Baustatik
im Binntal zusammen. In kleinen semi-     den besetzt.
                                                                                     und Konstruktion, Valentin Heller, VA für Wasserbau/Hydrologie/Glaziologie.
narähnlichen Kursen wurde von jedem
                                                                                     Kunststoff-Technik-Preis: Dirk I. Uhlenhaut.
Teilnehmer ein Bereich des Kursthe-       ARBEIT UND AUSGLEICH
                                                                                     Latsis-Preis: Dr. Karl Gademann, Laboratorium für Organische Chemie.
mas in einem Vortrag präsentiert und         In diesen zwei Wochen im Binntal
                                                                                     Otto-Jaag-Gewässerschutz-Preis: Dr. Peter Bauer.
dann mit dem ganzen Kurs in intensi-      war es möglich, nicht nur während der
ver Diskussion bearbeitet. Der erste      eigentlichen Kurszeiten, sondern auch      Medaillen der ETH Zürich für hervorragende Diplomarbeiten
Kurs unter Leitung von Markus Bläser      während der Mahlzeiten oder am             In den Departementen Mathematik und Physik, Erdwissenschaften sowie im Departe-
und Angelika Steger von der ETH und       Abend die Vortragsthemen noch ein-         ment Agrar- und Lebensmittelwissenschaften wurden keine Arbeiten ausgezeichnet.
Ernst W. Mayr aus München beschäf-        mal in ungezwungener Atmosphäre zu         Architektur: Christian Müller Inderbitzin und Iris Stelzmüller.
tigte sich mit Approximationsalgorith-    diskutieren, im direkten Kontakt mit       Departement Bau, Umwelt und Geomatik: Dominic Joray, Fabienne Perret und Ines Röser.
men. Im zweiten Kurs unter Leitung        den Professoren Unklarheiten zu besei-     Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik: Claudio Iseli, Josué Sznitman, Hao Chi
der ETH-Professoren Peter Arbenz und      tigen und auch neue Ideen zu entwi-        Ly und Rodrigo J. Weiss.
Walter Gander sowie Christoph Zenger      ckeln. Dadurch wurde die Beschäfti-        Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik: Gabriela Glanzmann und Mar-
von der TU-München wurde das The-         gung mit der Materie wesentlich inten-     tin von Siebenthal.
ma «Numerische Simulation und Line-       siver, als in einem normalen Seminar.      Departement Informatik: Thomas Moscibroda.
are Algebra» bearbeitet.                      Als Ausgleich zur intensiven Arbeit    Departement Materialwissenschaft: Marco M. Zappa.
   Das Konzept der Ferienakademien        lud die Bergwelt des Wallis zum Wan-       Departement Management, Technologie und Ökonomie: Andreas Biedermann.
zur Förderung von besonders begab-        dern ein. Die Organisatoren hatten         Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften: Dragan Grabulovski und Lukas
ten und interessierten Studierenden       zahlreiche lokale Aktivitäten organi-      L. Imbach.
wird an der TU-München schon seit         siert, wie etwa ein 300-m-Schiessen,       Departement Biologie: Vivien A. Exner.
1984 mit grossem Erfolg durchgeführt.     ein Orgelkonzert in der Dorfkirche, ei-    Departement Umweltwissenschaften: Melitta Maradi und Andreas Zünd.
Die Ferienakademie im Binntal wurde       ne Mineralientour und einen archäolo-      Willi-Studer-Preise für die besten Absolventinnen und Absolventen aus jedem
von der «Gebert Rüf Stiftung» unter-      gischen Spaziergang. Vor allem diese       Studiengang der Departemente
stützt, welche sich unter anderem für     Freizeitangebote förderten den Aus-        Architektur: Christian Müller Inderbitzin.
die Förderung des akademischen            tausch zwischen Studierenden und           Bau, Umwelt und Geomatik: Mathias Lehner und Fabienne Perret.
Nachwuchses einsetzt.                     Professoren beider Hochschulen. Von        Maschinenbau und Verfahrenstechnik: David B. Jenni.
                                          allen Teilnehmenden wurde diese Form       Informationstechnologie und Elektrotechnik: Flavio Fröhlich.
PRÜFUNGSZEIT BLOCKIERTE                   des wissenschaftlichen Austausches         Informatik: Daniel Cotting.
   An der ETH konnten leider weniger      und Lernens ausgesprochen begrüsst.        Materialwissenschaft: Dirk I. Uhlenhaut.
Studierende geworben werden, als                                  Justus Schwartz    Management, Technologie und Ökonomie: Thomas P. Aebischer.
                                                                                     Mathematik und Physik: Adrian Burri, Gabrio C. Caimi, Lukas D. Meier, Davy S. Graf und

                                  KU RZ                                              Tuomas P. J. Knowles.
                                                                                     Chemie und Angewandte Biowissenschaften: Michelle Dorn-Aymon, Karin Häfliger und
                                                                                     Hans Jakob Wörner.
ENERGY GLOBE AWARD                        PRIX EVENIR                                Biologie: Chiara Nembrini.
Die Sieger des internationalen Energy        Die Erdöl-Vereinigung, der Bran-        Erdwissenschaften: Michael Strasser.
Globe Award 2004 kommen aus Pakis-        chenverband der Schweizer Mineralöl-       Umweltwissenschaften: Barbara M. Schlup und Daniel Sutter.
tan, Brasilien, Deutschland, Shanghai     importeure initiierte den Prix Evenir      Agrar- und Lebensmittelwissenschaften: Anita Philipp und Cäcilia J. Spörndli.
und den Vereinigten Arabischen Emi-       (www.prixevenir.ch). Dieser ist mit
                                                                                     Ehrendoktoren der ETH Zürich
raten/Abu Dhabi. Eine brillante Idee      50‘000 Franken dotiert. Personen aus
                                                                                     Ernst Gisel, für sein Lebenswerk als Architekt, das sich durch eine herausragende baukünst-
aus der Schweiz – «sonnige Aussichten     Wissenschaft, Wirtschaft, Sozialem,
                                                                                     lerische Verpflichtung und den damit verbundenen hohen kulturellen Werten auszeichnet.
für sauberes Trinkwasser» von einem       Umwelt, Politik und Kultur, die in ihrer
                                                                                     Professor M.J. Nigel Priestley, in Anerkennung seiner grundlegenden Entwicklungen im
EAWAG-Team – wird mit einem Ener-         Arbeit die Elemente Ökologie, Ökono-
                                                                                     Erdbebeningenieurwesen, welche für Ingenieure täglich eine Inspiration sind.
gy-Globe-Sonderpreis ausgezeichnet.       mie und Soziales langfristig in Ein-
                                                                                     Dr. Richard L. Sandor, für die Pionierleistungen an der Schnittstelle von Hochschule und
Über 600 Top-Projekte aus aller Welt      klang bringen, können mit dem Preis
                                                                                     gesellschaftlicher Praxis der Entwicklung und Umsetzung von innovativen und flexiblen
haben sich auch 2004 um den Energy        ausgezeichnet werden. Nominationen
                                                                                     marktwirtschaftlichen Finanzierungsinstrumenten zur Mitigation von Klima- und Um-
Globe – den weltweit bedeutendsten        für 2005 können bis 31. Dezember ein-
                                                                                     weltrisiken und zur Wertschöpfung aus dem nachhaltigen Umgang mit Ökosystemen.
Umweltpreis – beworben. Für 2005 –        gereicht werden. Dr. Andreas Weid-
können sich Interessierte bereits jetzt   mann (andreas.weidmann@piar.ch) oder       Ständiger Ehrengast der ETH Zürich
bewerben. Infos und Anmeldeformu-         Jane Gann ( jane.gann@piar.ch), Tele-      Karl Linnepe, in Anerkennung seiner tatkräftigen Unterstützung der Ausbildung und Förde-
lar sind unter www.energyglobe.at zu      fon 044/455‘56‘61, beantworten Inter-      rung der internationalen Kontakte für Studierende der Antriebstechnik und Mechatronik.
finden.                                   essierten Fragen.              (pd/res)
   ETH L i fe P R I NT                                                                    I N H O U S E                                                17. Dezember 2004               11
w w w. c c . e t h z . c h /n e w s /e t h l i fe p r i n t /



                  KU RZ                                                  BAUTE N                U N D       B E TR I E B                                       KU RZ


                                                            HC-Bereich: Sicherheit im Test
ETH-WEITERBILDUNG                                                                                                                                 NADEL-WEITERBILDUNGSKURSE
Die Personalabteilung hat für die                                                                                                                 Das Nachdiplomstudium für Entwick-
ETH-Mitarbeitenden in einer Broschü-                                                                                                              lungsländer (NADEL) der ETH Zürich
re das neue Weiterbildungsangebot                                                                                                                 führt im Sommersemester 2005 (Be-
für das erste Halbjahr 2005 veröffent-                      HCI und HPI am Mittwoch, 22. Dezem-        nen auch das Dienstleistungsgebäude        ginn April) erneut Weiterbildungskurse
licht. Im Mittelpunkt stehen Karriere-                      ber. Der Strom wird für zwei Stunden       mit Läden und Bistro gehört. Ziel die-     durch. Die Veranstaltungen richten sich
und Laufbahngestaltung. Letztere hat                        abgeschaltet. Was passiert? Läuft der      ser Tests sei, die Sicherheit von Perso-   an Fachleute aus der Entwicklungszu-
sich bereits als wichtiges Anliegen                         Betrieb über das Notstromaggregat?         nen gewährleisten und die Basisstruk-      sammenarbeit und verwandten Berei-
aus den Resultaten der Personalum-                          Wie steht es zum Beispiel mit der          turen aufrecht erhalten zu können.         chen. Das Semesterprogramm schliesst
frage herauskristallisiert. Detaillierte-                   Kommunikation ins Zentrum? Fahren             Konkret sieht das am 22. Dezember       mit einem englischsprachigen Kurs
re Informationen finden Interessierte                       alle Personen- und Warenaufzüge ins        während zweier Tests so aus: Im gesam-     zum Thema «promoting sustainable
unter www.pa.ethz.ch/3100_an_kurse.                         Erdgeschoss und bleiben mit offenen        ten HC-Gebäudebereich ist die Strom-       livelihood» ab. Die Teilnehmerzahl ist
                                                            Türen stehen? Funktionieren Telefon-       versorgung zwischen 9 und etwa 14          auf 20 Personen pro Kurs beschränkt.
NATIONALER LATSIS-PREIS 2004                                verteilanlage, Notbeleuchtung, Pum-        Uhr stark eingeschränkt. In diesem Zeit-   Weitere Informationen finden Interes-
   Der St. Galler Volkswirtschaftspro-                      pen, Lüftungs- und Kühlsysteme? – All      fenster wird die reguläre Stromversor-     sierte unter www.nadel.ethz.ch.
fessor Simon Gächter erhält für seine                       diesen Fragen werden sich 30 bis 40        gung einmal während zwei Stunden
bahnbrechende interdisziplinäre Ko-                         Ingenieure und Techniker auf dem           und ein zweites Mal für zehn Minuten       HERMES AWARD
operationsforschung den Latsis-Preis                        Hönggerberg stellen müssen, welche         abgeschaltet.                                  Die Ausschreibung des Hermes
2004 des Schweizerischen National-                          die Sicherheit der technischen Anla-          In den Abschaltzeiten übernimmt         Award, des internationalen Technolo-
fonds – eine der wichtigsten wissen-                        gen und Ausrüstungen – auch bei ei-        die Ersatzstromanlage automatisch          giepreises, richtet sich an alle Ausstel-
schaftlichen Auszeichnungen der                             nem Stromausfall, der ohne weiteres        den Betrieb. Das bedeutet, dass es im      ler aus dem In- und Ausland, die an
Schweiz für Forschende unter 40 Jah-                        auch mal länger als zwei Stunden dau-      HCI und HPI keine Vorlesungen und          der Hannover Messe 2005 teilneh-
ren. Die Preisverleihung findet am 13.                      ern kann – in den neuen Gebäuden           Seminare, zeitweise keinen Strom aus       men. Das Preisgeld für den Gewinner
Januar 2005 im Berner Rathaus statt.                        überprüfen.                                der Steckdose, kein EDV-Netz der Infor-    beträgt 100’000 Euro. Der Preisträger
                                                            «Diese Tests sind für einen sicheren       matikdienste und nur eine Notbe-           wird von einer hochkarätigen unab-
KARL SCHMID-PREIS VERGEBEN                                  Betrieb des HCI, erste und zweite Bau-     leuchtung gibt. Zudem sind die Liftan-     hängigen Jury – darunter das Deut-
    Kürzlich verlieh die Karl Schmid-                       phase, ein notwendiges Verfahren, um       lagen ausser Betrieb, Lüftungs- und        sche Forschungszentrum für Künstli-
Stiftung (c/o Archiv für Zeitgeschichte                     das installierte Notstrom-Dieselaggre-     Klimaanlagen fallen aus, aber auch der     che Intelligenz, die Fraunhofer Gesell-
an der ETH Zürich) zum dritten Male                         gat und die Funktion der dazugehö-         Server im Rechenzentrum oder die Te-       schaft – ermittelt. Ausgezeichnet wer-
ihren Preis. In diesem Jahr wurden Dr.                      renden Steuerungen sowie die Taug-         lefonanlage auf dem Hönggerberg            den innovative Produkte, die erstmalig
Rätus Luck und Dr. Thomas Feitknecht                        lichkeit der Konzepte zu überprüfen.       können bei Überhitzung den Geist auf-      auf der Messe gezeigt werden, bereits
in Anerkennung ihrer grossen Ver-                           Der Campus Hönggerberg ist von einer       geben. Die Verpflegungsbetriebe sind       industriell erprobt und/oder in der in-
dienste um die Erschliessung und                            gut funktionierenden Struktur des HCI      geschlossen. Der interne Alarm (Tele-      dustriellen Anwendung sind und im
Sichtbarmachung schweizerischer Li-                         abhängig», so René Müller, Projektlei-     fon 888) steht jedoch weiterhin zur        Hinblick auf ihre technische und öko-
teratur im Rahmen der Schweizeri-                           ter der dritten Ausbauetappe, zu de-       Verfügung – hofft Müller.         (res)    nomische Umsetzung als besonders
schen Landesbibliothek und deren                                                                                                                  innovativ beurteilt werden. Weitere
Literaturarchivs ausgezeichnet.                                                                                                                   Informationen finden Interessierte un-
                                                                                                                                                  ter www.hannovermesse.de/hermes
SATW: PROJEKTE FÖRDERN                                                          WE ITE R B I L D U N G                                            award_d?x=1.
   Die Schweizerische Akademie der
Technischen Wissenschaften (SATW)                                                                                                                 LATEINAMERIKA-PREIS

                                                            EPA-Progamm 2005 veröffentlicht
und die Förderagentur für Innovation                                                                                                                 Seit einigen Jahren existiert an der
des Bundesamtes für Berufsbildung                                                                                                                 Uni St. Gallen der Fonds für Lateina-
und Technologie (KTI) wollen mit ei-                                                                                                              merikastudien, der einen Preis initiiert
nem sogenannten Transferkolleg eine                         Das neue Kursprogramm des Eidgenös-        Schritt ist daher – noch vor der Anmel-    (vgl. ETH Life, www.ethlife.ethz.ch/ar-
neue Form der Zusammenarbeit von                            sischen Personalamtes in Bern (EPA)        dung – der Ausbildungsbedarf persön-       ticles/Lateinamerikapreis.html: 2004
Wissenschaft und Wirtschaft entwi-                          für das Jahr 2005 ist wieder mit einem     lich und anschliessend mit dem oder        gewann ihn Barbara Schwab Züger mit
ckeln, gezielt innovative Projekte för-                     reichhaltigen Angebot erschienen. Es       der direkten Vorgesetzten zu klären.       ihrer Dissertation.) Auch im kommen-
dern. So wurden 2004 aus dem Gebiet                         ist mit den ausführlichen Kursbeschrei-        Die ETH hat ein vorgegebenes Bud-      den Jahr werden hervorragende Dis-
der Nano-Biotechnologie 12 Projekte –                       bungen und Daten auf dem Internet          get, aus dem die Gebühren für die          sertationen zur wirtschaftlichen, poli-
darunter auch aus den beiden ETH –                          (www.admin.ch/educ) zugänglich.            Kursteilnahme übernommen werden.           tischen und gesellschaftlichen Ent-
aus 20 Vorschlägen ausgewählt, die                              Sofern in der Ausschreibung nichts     Für die ETH-Einheiten entstehen somit      wicklung Lateinamerikas mit einer
sich noch in einer frühen Entwicklungs-                     anderes vermerkt ist, sind die Anmel-      nur Kosten für die Anreise, Verpflegung    Preissumme von bis zu 10‘000 Franken
phase befinden und mit je 16’000                            dungen bis spätestens Freitag, 14. Ja-     und Unterkunft. Für weitere Auskünfte      ausgezeichnet. Kandidatinnen und
Franken gefördert, wie die SATW mit-                        nuar 2005, der Personalabteilung,          und Beratungen stehen in der Perso-        Kandidaten mit formal beschlossener
teilte. Das Ergebnis wurde Mitte No-                        Claudia Heinze, ETH Zentrum, HG FO         nalabteilung die Koordination Wei-         Doktoratsnote senden sofort ihren Le-
vember an einem Workshop vorge-                             38.3, zuzustellen.                         terbildung, (Telefon intern 2‘20‘38)       benslauf, ein die Note bestätigendes
stellt und mit Experten diskutiert. Mit                         Um die Ausbildungsaktivitäten mög-     oder die Weiterbildungsberatung (Te-       Empfehlungsschreiben ihres Referen-
einem Schwerpunktthema soll das                             lichst sinnvoll zu gestalten, sollte der   lefon intern 2‘55‘79) sowie die Perso-     ten sowie ein Exemplar der Diss an das
Transferkolleg 2005 möglicherweise                          aktuelle Bezug zum Arbeitsalltag ge-       nalchefinnen und Personalchefs zur         Rektorat der Uni St. Gallen, Dufour-
fortgesetzt werden.            (pd/res)                     währleistet sein. In einem ersten          Verfügung.                          (pd)   strasse 50, 9000 St. Gallen.   (pd/res)
 12      E TH L i fe P R I NT                                                          I N H O U S E                                                      17. Dezember 2004
                                                                                                                                                            w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



                                   A K A D E M I S C H E R                         S PO RT V E R BA N D                         ZÜ R I C H



Dritte Rowing Night                                                                           Stille statt Schweiss
                                                                                              Dass sich der ASVZ um das körperli-           danken sind, wenn man sie zwar wahr-
                                                                                              che Wohl an den Hochschulen sorgt,            nimmt, ihnen aber keine Beachtung
                                                                                              ist allgemein bekannt. Ein breites An-        schenkt. Frappant ist auch die Erkennt-
                                                                                              gebot lässt einem die Wahl, wie typi-         nis, dass es uns geradezu schwer fällt,
                                                                                              sche Schreibtischverspannungen her-           keinem auftauchenden Gedanken zu
                                                                                              ausgeschwitzt, Muskelkraft gestei-            folgen. Mit regelmässiger Meditati-
                                                                                              gert und Fitness trainiert werden             onspraxis wird es einfacher, Nervosität
                                                                                              können. In einem historischen Raum            vor einem Vortrag gar nicht erst auf-
                                                                                              am Neumarkt kann im ASVZ zweimal              kommen zu lassen, Zorn und Wut zu
                                                                                              wöchentlich mit Meditation die Kraft          ignorieren, ruhig zu bleiben. Fernab
                                                                                              der Stille erfahren werden. Während           wissenschaftlicher Methoden und
                                                                                              45 Minuten zählt nur das Hier und             durch eigene Beobachtung erkundet
                                                                                              Jetzt, und es fliessen die Gedanken           Meditation die Sicht, durch die wir tag-
                                                                                              statt Schweisstropfen.                        täglich anhand unserer Gedanken die
                                                                                                  Mit geschlossenen Augen begibt            Welt wahrnehmen. Einen vertieften
                                                                                              man sich unter Anleitung auf eine             Einblick in die Entspannung des Geis-
Am 28. Januar fällt der Startschuss zur dritten Rowing Night des ASVZ. (Bild Florian Eigen-   Tauchexpedition in den Raum in und            tes kann in einem Meditations-Kurs für
mann)
                                                                                              um uns und beginnt, die Spielarten            Einsteiger und Fortgeschrittene am 22.
An den Rowing-Indoors am 28. und 29.           ter» sorgen mit individuellen Einlagen         des Geistes zu beobachten. Das erste          Januar von 9 bis 12 Uhr und jeweils
Januar 2005 wird in der Polyterrasse           für Abwechslung. Das gilt auch für den         Mal mag dies anstrengend sein, un-            dienstags und donnerstags von 12.15
wieder gerudert, was die Riemen hal-           Rowing-Marathon, bei dem – ebenfalls           bequem und vor allem ungewohnt. In            bis 13 Uhr am Neumarkt 13 gewonnen
ten. Neu startet der ASVZ einen One-           im Dreier-Team oder allein – auf über          der Meditation kann am eigenen Lei-           werden. Frühzeitiges Erscheinen wird
Hour-Trip für Beginner.                        100 Ergometern drei Stunden lang               be erlebt werden, wie kurzlebig Ge-           geschätzt.              Sarah Genner
   Es muss ja nicht jedes Jahr gleich          nonstop gerudert wird. Zudem trägt
ein Weltrekord sein. Nachdem sich der          ein bunter Barbetrieb zur Attraktivi-
ASVZ im vergangenen Januar mit der             tätssteigerung für Ruderer und Schau-
grössten Rowing-Class bei laufenden            lustige bei. Am Samstag startet dann
TV-Kameras ins Guiness-Book der Re-            die Schweizer Meisterschaft im Indoor
korde gepullt hat, ist an dieser dritten       Rowing mit den besten der Szene.
Rowing Night nun als Spezialanlass
ein Ein-Stunden-Trip für Einsteiger und            Das Programm: Freitag, 28.Januar,
Einsteigerinnen angesagt. Man kann             Rowing-Night; 18 Uhr Rowing-Class-
die Stunde auf dem Ergometer als Sin-          Marathon. Samstag, 29. Januar: Schwei-
gle oder abwechselnd im Dreier-Team            zer Meisterschaft Indoor-Rowing, 11 bis
bestreiten. Der Spass steht dabei ganz         13 Uhr B-Rennen, 14 bis 15 Uhr Meister-
im Mittelpunkt. Zeiten werden keine            schaftsfinals. Anmeldung (bis 24. Janu-
genommen, hingegen wird die Stim-              ar) und weitere Infos finden Interes-
mung mit heissen Rhythmen ange-                sierte unter www.rowingindoors.ch.             Entspannung des Geistes ist das Ziel eines Meditations-Kurses, den der ASVZ für Einsteiger
heizt. Und die verschiedenen «Presen-                                  Hansjörg Egger         wie Fortgeschrittene anbietet.                                        (Bild: Kurt Dätwyler)




Schneesport-Programm für Snowboard und Ski
Das Schneesportangebot für Snow-               die ersten Freestyletricks der Saison          Auf ein kurzes Einwärmen mit an-               fahren und ein zweiter zum Thema
board und Ski ist im ASVZ in Clinics,          auf die Pisten zu zaubern, am Bus-             schliessendem Einfahren folgten die            Pistentricks. Da die Sprünge jedoch für
Camps und Contests organisiert. Ein            bahnhof Saas Fee ein. Doch es kam an-          Lektionen zu verschiedenen Pisten-             die meisten zu gross und zu hart wa-
erste Preseason-Clinic findet jeweils          ders. Wegen starken Föhnsturms blie-           tricks. Hauptthemen waren dabei vor            ren, wurde am Morgen entschieden,
Mitte Oktober unter Leitung der Snow-          ben die Bahnen geschlossen und so              allem 180-er in allen Formen und Vari-         zwei Workshops zu verschiedenen The-
boardcoaches von sbe.ch statt. Die             wurde kurzerhand ein kleiner Work-             ationen. Am Abend wollten eigentlich           men Pistentricks zu machen. Der Nach-
dritte Auflage wurde erstmals in Saas          shop zu Bindungen, Bindugswinkeln              alle zum Abschlussabend noch etwas             mittag wurde dann immer dunkler
Fee und nicht wie bis anhin in Zermatt         und deren Einstellungen organisiert.           Party machen, doch der Tag war wohl            und ein unangenehmer Wind kam auf,
durchgeführt.                                  Die restliche Zeit des Tages wurde mit         etwas zu anstregend... Der Sonntag             doch wir blieben bis am Schluss, da
    Ein Stimmungsbericht: Am Don-              Schwimmen, Tennis, Basketball oder             zeigte sich anfangs mit strahlendem            Snowboarden auch bei schlechtem
nerstagabend trafen 18 Teilnehmende            ganz einfach Schlafen verbracht.               Sonnenschein. Geplant waren zwei               Wetter sehr viel Spass machen kann.
mit dem Ziel, am nächsten Tag bereits             Am Samstag ging es auf die Piste.           Workshops, einer zum Thema Kicker-                                    Claudio Busarello
   ETH L i fe P R I NT                                                                                                                                        17. Dezember 2004                 13
w w w. c c . e t h z . c h /n e w s /e t h l i fe p r i n t /



                                PE N S I O N I E RTE N V E R E I N I G U N G                                              D E R         E TH           ZÜ R IC H



Gäbris-Wanderung                                                                                                         « DA S WA R E N H E R R L I C H E Z E ITE N »




Wandergruppe auf dem Gäbris.                                                 (Bild Ueli Bohnenbluest)     Lieder, Chansons, Schlager und Operettenmelodien – eigene Improvisationen und Arran-
                                                                                                          gements von Hans-Rudolf Metzger – standen am 9. Dezember im Mittelpunkt einer stim-
Endlich, nach drei ins Wasser gefallenen Wanderungen, zogen                                               mungsvollen und trotzdem fröhlichen Chlausfeier. Der Lehrer, Pianist und Sänger (rechts)
die Pensionierten der ETH Zürich am 30. September wieder los.                                             war vielen der Anwesenden bekannt. So sind denn auch 106 Pensionierte der Einladung
Aber wer nun glaubte, alle Wanderer hätten das Reissen, irrte                                             ihres Vereinsvorstands ins «Landhaus» nach Seebach gefolgt. Hier wurden sie von PVETH-

sich gewaltig. Nur unserer dreizehn getrauten sich der Einla-                                             Präsidentin Karin Schram herzlich begrüsst und verbrachten bei Speis und Trank, Gesprä-
                                                                                                          chen sowie zu Herzen gehender Unterhaltung einige frohe Stunden.     (Foto und Text res)
dung zur Wanderung über den Gäbris zu folgen.

Gut war, dass dank der Initiative von
Elsbeth Neukomm noch vier Mitglie-
der wenigstens mit der Bahn bis Gais
                                                            schätzten dies sehr. Rasch nahm die
                                                            Wirtin unsere Wünsche auf und brach-
                                                            te auch bald jedem den vorbestellten
                                                                                                        Lägern-Herbstwanderung
mitkamen und mit uns den Startkaffee                        Teller. Wir genossen die feine Mahlzeit
genossen. Sie begaben sich anschlies-                       im trauten Kreise, plauderten unge-          Beinahe wäre die vorletzte Wanderung           nach einer weiteren oben auf dem Grat,
send in den Hauptort des Kantons In-                        stört: Weisch no...?                         des Jahres auch ins Wasser gefallen, für       beim Burghorn. Hier konnten wir eine
nerrhoden, also nach Appenzell. Die                                                                      beide Termine vom Donnerstag war der           wunderbare Aussicht auf die Berge ge-
Wanderfans aber begannen bergwärts                          «SONNIGE» RÜCKKEHR                           Wetterbericht schlecht. Aber der Frei-         niessen. Der Weg dem Grat entlang bis
zu steigen: durch den stark feuchten-                          Unterdessen geschah draussen et-          tag, 23. Oktober, versprach ein schöner        zur Hochwacht war nicht immer ein-
den Nebel, manchmal jäher, dann wie-                        was sehr Wichtiges: Als wir das Restau-      Herbsttag zu werden. Acht Mitglieder           fach, da man wegen der Felsen auf die
der sanfter, meist entlang von Vieh-                        rant verliessen, sahen wir plötzlich den     konnten erreicht und dafür begeistert          Tritte achten musste. Aber die sonnen-
weiden. Uns begegneten grosse Grup-                         Sommersberg, den wir vorher bergauf          werden, am Freitag die Tour zu unter-          beschienenen herbstlichen Bäume und
pen von wandernden Schülern und ih-                         gestapft waren ohne unser Ziel «Hof-         nehmen. Und es hat sich gelohnt!               bunten Sträucher entschädigten für die
ren Lehrern. Für Letztere ist dies ja oft                   guet» sehen zu können. Ja, bald kam              Vom Bahnhof ging es durch die alte         Mühe. Nach den drei Stunden Marsch
kein reines Vergnügen. Fröhliche Grüs-                      auch der Säntis hinter dem grauen Vor-       Bäderstadt Baden, hinunter zur Lim-            hatten wir das Mittagessen auf der
se flogen hin und her, denn die jüngere                     hang hervor. Auch den höchsten Punkt         mat und über die gedeckte Holzbrü-             Hochwacht verdient und auch den Kaf-
Generation war etwas schneller unter-                       unserer Wanderung, den Gäbris, konn-         cke. Dann gewann man schnell an Hö-            fee in der Sonne vor dem Haus. Der Weg
wegs als wir. Die weidenden Kühe,                           ten wir vor uns ausmachen. Und so zo-        he, denn der steile Weg führte ziemlich        hinunter nach Regensberg war bequem
meist noch echte «Hornschwestern»,                          gen wir fröhlich los und auf diesen          lange über Stufen. Nach etwa einer             und gut geeignet zum Plaudern.
glotzten uns an und wir versuchten,                         Punkt zu, den wir bald erreichten. Wir       Stunde waren wir über dem Nebel,                                       Karin Schram
mit unseren Blicken den Nebel zu                            genossen die gute Rundsicht auf die
durchstossen. Aber nicht einmal vom                         Berge und Täler und waren den beiden
                                                                                                                                                            P V E T H - M U TAT I O N E N
Sommersberg aus gelang uns dies. Ei-                        Wanderleitern dankbar für dieses Erleb-
nige von uns öffneten wegen des stark                       nis. Dann ging’s gemächlich, aber steil,                                                      Eintritte
nässenden Nebels sogar ihre Schirme.                        hinunter zum Ausgangspunkt unserer                                                            Jürgen Halin, Langacherweg 4, 8127
Doch, ob das wohl etwas brachte? Was                        schönen Wanderung, nach Gais.                                                                 Forch.
nass wird, trocknet meist auch wieder.                          Ein Halt im Café vereinigte nicht                                                         Anders Isacson, Sommerhaldenstr. 3B,
    Vom Sommersberg führte der Weg                          mehr alle Wanderfreudigen. Der «Stall-                                                        5200 Brugg.
leicht bergab zum Hofguet, um von                           drang» war ungleich verteilt. Doch wir                                                        Richard Ruh, Burstwiesenstrasse 19,
dort zum unteren Gäbris wieder auf                          freuten uns nochmals am Beisammen-                                                            8606 Greifensee.
1198 m anzusteigen. Die Wirtsleute er-                      sein, bevor wir uns zum Bahnhof auf-
warteten uns. Nochmals galt es, zu                          machten. Bis Winterthur blieben wir                                                           Adressänderung
steigen: zwei Treppen hoch in einen                         zusammen, dann schmolz unsere Grup-                                                           Elsbeth Neukomm, Möhrlistrasse 110/
heimeligen Raum an die gedeckten Ti-                        pe rasch. Nicht vergessen sei ein herzli-                                                     404, 8006 Zürich.
sche. Hier waren wir allein und vom                         cher Dank an die beiden Wanderleiter
Trubel der Gaststube verschont. Wir                         für das gute Erlebnis.  Karl Füglistaler    Auf dem Grat der Lägern. (Bild Karin Schram)
14        E TH L i fe P R I NT                                                                     I N H O U S E                                                               17. Dezember 2004
                                                                                                                                                                                  w w w. e t h l i fe . e t h z . c h



                                                                          V E R A N STA LTU N G E N

F R E I TAG , 1 7. 1 2 .                                                                                                                                         Mathematik, Informatik, Unterricht. 17.15–18.45

Plant Systems Biology – From Cells to Commu-
                                                        Willkommen im Jubiläumsjahr!                                                                             Uhr, ETH Zentrum, HG F 1.

nities. Symposium, Zurich-Basel Plant Science           Bald ist es soweit: das Jahr 2005 und da-                                                                Wie reagiert die Insektenfauna auf Windwürfe
Center. 8.45–17.30 Uhr, ETH Zentrum, Audimax            mit das 150-Jahr-Jubiläum der ETH beginnt.                                                               und Flächenräumung? Dr. B. Wermelinger, WSL.
HG F 30.                                                                                                                                                         Vortrag Natur- und Landschaftsschutz. 16.15–18
                                                        Dies möchte die Schulleitung der ETH fei-
                                                                                                                                                                 Uhr, ETH Zentrum, ML F 34.
Covariance Tapering for Interpolation of Large          ern – mit Ihnen, den Professorinnen und
Spatial Datasets. R. Furrer, Boulder. Seminar                                                                                                                    Vom Gift und Gegengiften... Prof. J. Niewia-
                                                        Professoren, den Mitarbeitenden in Forschung, Lehre und Verwaltung und den Studie-                       domski, Uni Innsbruck. Vortrag zum Thema
über Statistik. 15.15 Uhr, ETH Zentrum, LEO C 15.
                                                        renden. Sie alle sind herzlich eingeladen, am Neujahrsapéro der Schulleitung am 12. Ja-                  «Gewaltiger Gott». 20.15 Uhr, aki.
cabaret voltaire. Dada – Zürich. Architektoni-
                                                        nuar 2005 das Jubiläumsjahr einzuläuten. Willkommen am Neujahrsapéro 2005, HPH-                          Die Natur des menschlichen Altruismus. Prof. E.
sche Eingriffe V. Haerle Hubacher Architekten.
18 Uhr, cabaret voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich.       Foyer, ETH Hönggerberg, um 17.30 Uhr.                                                      (mm)          Fehr, Uni Zürich. Uni/ETH Zürich. 18.15–20 Uhr,
                                                                                                                                                                 Uni Zentrum, KO2 F 180.
Lebensmitteltoxikologie heute: alte Fragen,
neue Antworten. Dr. B. Brüschweiler. Seminar,                                                                                                                    F R E I TAG ,1 4 . 1 .
Chemie. 10.30 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI H 2.          D I E N STAG , 4 . 1 .                               thodenstreit in der Wissenschaftsphilosophie.
                                                                                                           Prof. F. Stadler, Uni Wien. Wissenschaftshistori-     Application of Near Surface Geopysics to
SiROP Awards 2004. Gastredner: Prof. C. Nicol-        Characterisation of Italian Ryegrass (Lolium         sches Kolloquium, Uni/ETH Zürich. 17.15–19 Uhr,       Landslide Studies. D. Jongmans, University
lier, ESA. 18 Uhr, ETH Zentrum, Aula HG G 60.         Multiflorum L.) and Meadow Fescue (Festuca           Uni Zentrum, KOL F 101.                               J. Fourier, Grenoble. Kolloquium, Geophysik.
Anschliessend Apero.                                  Pratensis Huds.) Populations from Differently
                                                                                                                                                                 11.45–12.45 Uhr, ETH-Hönggerberg, HPP H 3.
                                                      Managed Permanent Meadows. M. Schmid.                Bäume als Indikatoren globaler Umweltver-
M O N TAG , 2 0 . 1 2 .                               Kolloquium in Pflanzenwissenschaften. 11.15–13       änderungen. Prof. F. Schweingruber, WSL/FNP,          Akademische Karriere: Utopie oder reale Chan-
                                                      Uhr, ETH Zentrum, LFW C 5.                           Birmensdorf. Vortrag, GEGZ. 18.15 Uhr, ETH Zen-       ce? Prof. R. Zenobi. Kolloquium, D-CHAB. 10.45–
Automated, Compositional and Iterative Dead-                                                               trum, HG D 1.2.                                       11.30 Uhr, ETH Hönggerberg, HPT C 103.
lock Detection. N. Sharygina, Carnegie Mellon         M O N TAG , 1 0 . 1 .
University. D-INFK, Kolloquium. 16.15 Uhr, ETH                                                             Glacial Meltwater Streams in the McMurdo Dry          Structure and Dynamic-mechanical Properties
Zentrum, IFW A 36.                                    Die Genese Gold-reicher Quarz-Adern im Lichte        Valleys, Antarctica: Ecosystems Waiting for Wa-       of Filled Elastomers: Basics and Applications. G.
                                                      der alpinen Gebirgsbildung. Dr. T. Pettke, ETH       ter. Prof. D. McKnight, University of Colorado,       Heinrich, TU Dresden. Vortrag, Polymer-Physik,
Revolution und Evolution für die Produktion.          Zürich. Geologisches Kolloquium,GGZ. 18.45–20        Boulder. Vortrag «Extreme environments», ITÖ.         Professur H.C. Oettinger. 10.15 Uhr, ETH Höng-
Prof. K. Wegener. Einführungsvorlesung, D-            Uhr, ETH Zentrum, NO C 3.                            16.15 Uhr, ETHZ Schlieren, BGM.                       gerberg, HCI J 543.
MAVT. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, Audimax HG F 30.
                                                      Waldbrände: gestern, heute, morgen. Forst-           Systematische Innovation im Sport – eine be-
Redundant Positioning. Dr. T. Pfeifer, Waterford.                                                          sondere Herausforderung an Kooperation. Dr.
                                                                                                                                                                 S O N N TAG ,1 6 . 1 .
                                                      und holzwissenschaftliches Kolloquium. 14.15–
Kolloquium, D-ITET. 17.15 Uhr, ETH Zentr., ETF C 1.   18 Uhr, ETH Zentrum, HG F 5.                         Moritz, TU München. Ringvorlesung,BWI. 17–19          Wahrheit, Vergänglichkeit, Nichts. Vokalmusik
                                                                                                           Uhr, ETH Zentrum, HG D 1.1.                           von Jacobus Gallus (1550–1591). colla ‘voce, Vo-
Synthesis and Pharmacological Characteriza-           Dynamic Combinatorial Chemistry: New Op-
tion of Novel Epathilone Derivatives. Prof. R.                                                                                                                   kalensemble Uni/ETH Zürich. Konzert. 17 Uhr,
                                                      portunities for Molecular Recognition and Ca-        Einzelne Moleküle und Viren: Gesucht, gefun-
Metternich, Berlin. Organisch-chemisches Kol-                                                                                                                    Predigerkirche, Zürich.
                                                      talysis. Prof. J. Sanders, Cambridge. Chemisches     den, verfolgt. Prof. A. Helenius, Prof. V. Sandogh-
loquium. 16.30 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 3.         Kolloquium. 16.30 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 3.     dar. Kolloquium: Naturwissenschaften und Un-
                                                                                                           terricht. 14.15–16.30 Uhr, ETH-Hönggerberg, HCI
                                                                                                                                                                 M O N TAG , 1 7. 1 .
D I E N STAG , 2 1 . 1 2 .                            Franz Beer und die Vorarlberger Architektur-         J 3 (voraussichtlich).                                Lehrer als Reiseführer in einem Learning-Sys-
                                                      tradition. C. Maissen. Architektur und Kunstge-
Möglichkeiten der Schwallreduktion im Alpen-                                                                                                                     tem oder was fehlt den Schweizer Schulen.
                                                      schichte. 18.15–20 Uhr, ETH Zentrum, STW.            Das Semantic Web – Maschinen surfen im
rhein. W. Böhi, Amt für Energie GR. Kolloquium,                                                                                                                  Prof. J. Hromkovic. Einführungsvorlesung, D-IN-
                                                                                                           Netz. Dr. E. Wilde. ETH World. 17.15 Uhr, ETH Zen-
VAW. 16.15 Uhr, ETH Zentrum, VAW B 1.                 Narrowing Analysis of Concurrent Systems. J.                                                               FK. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, Audimax HG F 30.
                                                                                                           trum, ETZ F 67.1.
                                                      Meseguer, Urbana-Champaign. D-INFK Kollo-
Nanoscopic Engineering of Dendrimers: A Bre-                                                                                                                     Folding and Dynamics of Proteins and Protein
                                                      quium. 16.15 Uhr, ETH Zentrum, IFW A 36.             Fluid Motion Through Continental Crust. L.
akthrough in Catalyst Design. Prof. H. Rhee,                                                                                                                     Complexes Monitored by Mass Spectrometry.
                                                                                                           Cathles, University of Cornell. Kolloquium, D-
Seoul. Kolloquium, Institut für Verfahrenstech-                                                                                                                  Prof. A. Heck, Utrecht University. Organisch-
                                                      D I E N STAG , 1 1 . 1 .                             ERDW. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, NO C 3.
nik. 16.15–17 Uhr, ETH Zentrum, ML F 38.                                                                                                                         chemisches Kolloquium. 16.30 Uhr, ETH Höng-
                                                      Access Control and a Hybrid PKI Model. Prof. J.      Finanziell überforderte Hochschulträger vor           gerberg, HCI J 3.
Characterisation of the Disulfide Oxidoreduc-         Biskup, Uni Dortmund. ZISC Kolloquium. 17.15         höheren Studiengebühren? Themenschwer-
tase DsbA and the Alternative Sigma Factor                                                                                                                       Was kosten Naturkatastrophen? – Risikoana-
                                                      Uhr, ETH Zentrum, HG F 5.                            punkt Studiengebühren/Hochschulfinanzierung
Sigma H of Staphylococcus Aureus. A. Dumou-                                                                                                                      lysen in der Rückversicherung. Dr. P. Zimmerli,
                                                                                                           & Naturwissenschaften. Dr. H.U. Dörig, Prof.
lin, Uni Zürich. Mikrobiologisches Kolloquium.        Lebenszyklus eines nuklearen Forschungsreak-                                                               Swiss-Re, Zürich. Geologisches Kolloquium,GGZ.
                                                                                                           H. Weder, Uni Zürich, Prof. K. Osterwalder, ETH
17.15 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 6.                  tors. Aufbau, Betrieb und Rückbau des DIORIT                                                               18.45–20 Uhr, ETH Zentrum, NO C 3.
                                                                                                           Zürich, M. Fussen, KBP. Moderation: Prof. A.
                                                      am PSI. H. Pauli, PSI. Vortrag, Technikgeschichte.   Schenker-Wicki, Uni Zürich. Podiumsdiskussi-
Influence of Combined Ozone and Nitrogen De-                                                                                                                     Warum planen wir im Wald? Referate mit an-
                                                      17–19 Uhr, ETH Zentrum, HG E 3.                      on, Schweizerischer Studentenverein/Prof. E.
position on a Species Rich Alpine Pasture: Expe-                                                                                                                 schliessender Diskussion. Leitung: Prof. P. Bach-
                                                      Studies on an ABC Transporter Required for           Buschor. 19–21 Uhr, Uni Zentrum, HAH E 11.            mann. Forst- und holzwissenschaftliches Kollo-
rimenta Setup. S. Bassin. Kolloquium Pflanzen-
wissensch. 11.15–13 Uhr, ETH Zentrum, LFW C 5.        Cytochrome c Maturation. O. Christensen, ETH                                                               quium. 14.15–18 Uhr, ETH Zentrum, HG F 5.
                                                      Zürich. Mikrobiologisches Kolloquium. 17.15 Uhr,     D O N N E R STAG , 1 3 . 1 .
Existence of Global Weak Solutions for Some                                                                                                                      Magnetic Resonance in the Working Monkey
                                                      ETH Hönggerberg, HCI J 6.                            Macht der Insel. Prof. A. J.B. Zehnder. Abschieds-
Polymeric Flow Models. C. Schwab. Vortrag,                                                                                                                       Brain. Dr. J. Pfeuffer, MPI for Biological Cyberne-
                                                      Study of Proton Ordering and Dynamics in So-         vorlesung, D-UWISS: 17.15 Uhr, ETH Zentrum,           tics, Tübingen. Kolloquium, D-ITET. 17.15 Uhr, ETH
Physik 14.15 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI H 2.
                                                      lids by Means of EPR and NMR Spectroscopy.           Audimax HG F 30.                                      Zentrum, ETF C 1.
Electroweak Parity Violation and Spectrosco-          Prof. D. Michel, Uni Leipzig. Kolloquium, Physi-     Fracture Mechanics Approach to the Analysis
py of Chiral and ‹Achiral› Molecules. A. Sieben.      kalische Chemie. 16.45–18.45 Uhr, ETH Höng-          of Progressive Failure in Slopes. Prof. C. Scavia,
                                                                                                                                                                 D I E N STAG , 1 8 . 1 .
Kolloquium, Physikalische Chemie. 16.45 Uhr,          gerberg, HCI J 3.                                    Torino. Seminar, Ingenieurgeologie. 16.45–18.15       Isothermal and Non-isothermal Turbulent Flow
ETH Hönggerberg, HCI J 3.
                                                      SiOx Thin Film Deposition of Particles by PECVD      Uhr, ETH Hönggerberg, HIL D 10.2.                     over Solid Waves: Transport and Structure. N.
MITTWOCH, 22.12.                                      in a Fluidized Bed Reactor. B. Borer. Kolloquium,                                                          Kruse. Kolloquium, Institut f. Verfahrenstechnik.
                                                                                                           On Estimating Species-area Relationships. Dr. R.
                                                      Institut für Verfahrenstechnik. 16.15–17 Uhr, ETH                                                          16.15–17 Uhr, ETH Zentrum, ML F 38.
                                                                                                           Ghosh, WSL Birmensdorf. Kolloquium, Statistik.
Technikfolgenabschätzung der Globalisierung           Zentrum, ML F 38.                                    16.15–17.30 Uhr, Uni Zentrum KOL G 221.               Quantum Dots and Information Processing.
am Beispiel der neuen Informationstechnolo-
gien. Dr. Baumeler, Uni Zürich. Geograph. Kollo-      Neue Tendenzen im Betonbau -Forschung und                                                                  Prof. K. Ensslin. Kolloquium, Physikalische Che-
                                                                                                           Optische Messtechnik. Fertigungstechnisches
quium, GGZ. 16.15–18 Uhr, Uni Irchel, 03 G 85.        Umsetzung in die Praxis. Prof. J. Feix. IBK-Kollo-                                                         mie. 16.45–18.45 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 3.
                                                                                                           Kolloquium, IWF. 14–18 Uhr, ML D 28.
                                                      quium. 17 Uhr, ETH-Hönggerberg, HIL E 3.
                                                                                                                                                                 Photovoltaic Solar Energy: Where Imagination,
D O N N E R STAG , 2 3 . 1 2 .                                                                             Das europäische Satellitensystem Galileo: Per-
                                                      Toward the Biological Control of Mycotoxigenic                                                             Fascination and Innovation Come Together. Dr.
                                                                                                           spektiven zur präzisen Positionierung. Dr. H.
Modelling Tree Populations at the Alpine and          Fungi. M. Lutz. Kolloquium in Pflanzenwissen-                                                              S. Nowak, NET, St. Ursen. Empa-Kolloquium.
                                                                                                           Euler, Leica Geosystems AG. Vortrag, PGZ. 19.30
Boreal Tree-lines, Using a Spatially-explicit         schaften. 11.15–13 Uhr, ETH Zentrum, LFW C 5.                                                              16.15 Uhr, Empa, Dübendorf, VE 102.
                                                                                                           Uhr, ETH Zentrum, HG F 5.
Dynamic Model. S. Rickebusch, WSL. Gebirgs-                                                                                                                      Europäische Graphik 1450 – 1750. Ausgewählte
waldökologie-Kolloquium. 16.15–18 Uhr, ETH            MITTWOCH, 12.1.                                      Einstiegsmöglichkeiten in die Satzgruppe des
                                                                                                                                                                 Meisterwerke. Vernissage. P. Tanner. Graphische
Zentrum, ML F 34.                                                                                          Pythagoras – Videobeispiele und Forschungser-
                                                      Zwischen Induktion und Deduktion – Der Me-                                                                 Sammlung. 18 Uhr, ETH Zentrum, HG E 53.
                                                                                                           gebnisse. B. Vetter, Uni Zürich. Kolloquium über
   ETH L i fe P R I NT                                                                              I N H O U S E                                                             17. Dezember 2004                            15
w w w. c c . e t h z . c h /n e w s /e t h l i fe p r i n t /



 Gene Expression in Wild Type and Genetically                   Kolloquium «Geschichte und Philosophie des         the Native ATP Synthase. B. Oberfeld, ETH Zü-       rich. 18.15–20 Uhr, Uni Zentrum, KO2 F 180.
 Modified Wheat under Different Biotic and                      Wissens».13–20 Uhr, ETH, Rämistr. 36, RAC E 14.    rich. Mikrobiologisches Kolloquium. 17.15 Uhr,
                                                                                                                                                                       Verteilte Entwicklungskompetenzen – Lösungen
 Abiotic Environmental Conditions. B. Urbaniak.                                                                    ETH Hönggerberg, HCI J 6.
                                                                Die Lernfeldkonzeption in der Berufsbildung                                                            um verteilte Kompetenzen eines Dienstleisters
 Kolloquium in Pflanzenwissenschaften. 11.15–13
                                                                und ihre Auswirkungen. Prof. B. Bonz, Uni Stutt-   Scanning Force Microscopy in Surface Science        zu bündeln. K. Dokter, Ringvorlesung BWI. 17.–
 Uhr, ETH Zentrum, LFW C 5.
                                                                gart. Kolloquium, Pädagogische Hochschule Zü-      and Magnetism. Prof. H. J. Hug, Empa. Kolloqui-     19 Uhr, ETH Zentrum, HG D 1.1.
 Deciphering the Molecular Mechanisms of                        rich. 18.15–19.45 Uhr, ETH Zentrum, HG D 3.2.      um. 16.15 Uhr, Empa, Dübendorf, VE 102.
                                                                                                                                                                       Zufall und die Methode der häufigen Zeugen
 Rupture, Invasion and Inflammatory Destruc-
                                                                Einfluss von Wurzelfäule-Pilzen auf die Wald-      Protein/Protein and Protein/Ligand interac-         oder warum die Randomisierung hilfreich sein
 tion of the Epithelial Barrier by Shigella. Prof.
                                                                dynamik im Schweizerischen Nationalpark. M.        tions in Large and Dynamically Disordered           kann. J. Hromkovic. Kolloquium. 17.15–18.45 Uhr,
 P. Sansonetti, Paris. Mikrobiologisches Kolloqui-
                                                                Bendel, WSL. Gebirgswaldökologie-Kolloquium.       Systems Studied by NMR in Solution. Prof. K.        ETH Zentrum, HG F 1.
 um. 17.15 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 6.
                                                                16.15–18 Uhr, ETH Zentrum, ML F 34.                Pervushin. Kolloquium, Physikalische Chemie.
                                                                                                                                                                       Semesterschlusskonzert mit der ETH Big Band.
 Von Beznau über Kaiseraugst bis Gösgen. Mei-                                                                      16.45–18.45 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 3.
                                                                Expanding the Application Range of ICP-MS                                                              20.30 Uhr, ETH Zentrum, Polyterrasse, bQm.
 lensteine, Staatskrisen und Fermente in der
                                                                – ICP-MS Research at Ghent University. Prof. F.    Short- and Long-term Neurobehavioural Effects
 Geschichte schweizerischer Kernkraftwerke. Dr.                                                                                                                        Informationsmanagement in Wissenschaft und
                                                                Vanhaecke, Ghent University. CEAC Seminar.         of Early-life Adversity in Marmoset Monkeys.
 M. Kohn. Vortrag, Technikgeschichte. 17–19 Uhr,                                                                                                                       Technik. Symposium ETH-Bibliothek. 10–17.30
                                                                16.15 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 4.               Dr. C. Pryce. Forschungskolloquium Verhaltens-
 ETH Zentrum, HG E 3.                                                                                                                                                  Uhr, ETH Zentrum, Audimax HG F 30.
                                                                                                                   wissenschaft. 14.15–15.45 Uhr, ETH Zentrum,
                                                                PLM in der Maschinenindustrie – Erfahrungen
                                                                                                                   TUR F 19.
 MITTWOCH, 19.1.                                                zur Direktintegration von Autodesk Inventor
                                                                                                                                                                       Blumen und Schmetterlinge – faszinierende
                                                                                                                                                                       Interaktionen. Dr. A. Erhardt, Uni Basel. Vortrag.
                                                                mit SAP und Auswirkungen auf die Prozesse. F.      Novel Waste Gas Treatment System: Able to
 Was sind Jesuiten? 1. Ignatius von Loyola. P. B.                                                                                                                      16.15–18 Uhr, ETH Zentrum, ML F 34.
                                                                Spörri, Näfels. Ringvorlesung Engineering Work-    Cope with Fluctuating Loads and Biomass Ac-
 Altenbach. Vortrag. 19 Uhr, aki
                                                                flow, BWI. 17–19 Uhr, ETH Zentrum, HG D 1.1.       cumulation. M. Studer. Kolloquium, Verfahrens-      Case Studies of Mixed-Effects Models. Prof. D.
 Extreme Soils in the Jura Mountains: What Re-                                                                     technik. 16.15–17 Uhr, ETH Zentrum, ML F 38.        Bates, Madison. Zürcher Kolloquium, Statistik.
                                                                Langzeitvariabilität der Sonne und mögliche
 ally Is «Extreme»? Prof. J.-M. Gobat, Neuchâtel.                                                                                                                      16.15–17.30 Uhr, Uni Zentrum, KOL G 221.
                                                                Einflüsse auf das Klima. Dr. J. Beer, EAWAG, Dü-   Klavierabend (Bach, Rachmaninoff, Brahms,
 Vortrag, ITÖ. 16.15 Uhr, ETHZ Schlieren, BGM.
                                                                bendorf. Seminar Atmosphäre und Klima. 16.15       Chopin). O. Kern. Musik an der ETH. 19.30 Uhr,      Ressourcenmanagement im Kontext ländlicher
 Cosmological Observations and Fundamental                      Uhr, ETH Zentrum, HG D 7.2.                        ETH Zentrum, Semper Aula HG G 60.                   Lebenswelten in Indien. Prof. R. Baumgartner.
 Physics. J-L. Puget, IAS, Paris. Physikalisches Kol-                                                                                                                  Gestaltung erschwinglicher Stromtarife in Gu-
                                                                Ethische Verflechtungen       religionswissen-     Identification and Characterization of Cold
 loquium. 16.45 Uhr, ETH Hönggerberg, HPH G 4.                                                                                                                         jarat und Laos. R. Leemann, Esslingen. Energie-
                                                                schaftlicher Forschung. PD D. Pezzoli-Olgiati,     Stress Inducible Genes in Maize. H. T. Nguyen.
                                                                                                                                                                       wirtschaftliches Kolloquium. 17.15–18.45 Uhr,
 Microturbines. Prof. D. Reynaerts, Katholieke                  Uni Zürich. Uni/ETH Zürich. 18.15–20 Uhr, Uni      Kolloquium in Pflanzenwissenschaften. 11.15–13
                                                                                                                                                                       ETH Zentrum, ML H 41.1.
 Universiteit Leuven. Seminar, Power Electronic                 Zentrum, KO2 F 180.                                Uhr, ETH Zentrum, LFW C 5.
 Systems Lab. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, ETZ E 7.                                                                                                                         Solar Variability and Climate Change. Prof. J. D.
                                                                Leadership in Forming Technology. Kolloquium,
                                                                                                                   MITTWOCH, 26.1.                                     Haigh, Imperial College London. Seminar. 16.15
 Globalisierung in der Wissenschaft und der Er-                 IWF. 14–18 Uhr, ML D 28.
                                                                                                                                                                       Uhr, ETH Zentrum, HG D 7.2.
 ziehung. Prof. K. Osterwalder. Geographisches                                                                     Tectonics and Climate in the Southern Central
                                                                Development of Enechelon Fracture Systems
 Kolloquium «Globalisierung», GGZ. 16.15–18                                                                        Andes. M. Strecker, Uni Potsdam. Kolloquium,        Entwurf und Simulation von Antrieben bei
                                                                Associated with Faulting: Implications in En-
 Uhr, Universität Irchel, 03 G 85.                                                                                 D-ERDW. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, NO C 3.             Werkzeugmaschinen. Fertigungstechnisches
                                                                gineering Geology. Prof. G. Mandl, TU Graz. Se-
                                                                                                                                                                       Kolloquium, IWF. 14–18 Uhr, ML D 28.
 Einmal Wasser ohne Eis, bitte! PD Dr. T. Koop.                 minar, Ingenieurgeologie. 16.45–18.15 Uhr, ETH     Flow in Unsaturated Porous Media under Zero
 Antrittsvorlesung, D-UWISS: 17.15 Uhr, ETH                     Hönggerberg, HIL D 10.2.                           Gravity – Lessons and Challenges. Prof. D. Or,      Fluid Flow in Rock Fractures and Fractured Rock
 Hönggerberg, HCI J 4.                                                                                             University of Connecticut. Vortrag, ITÖ. 16.15      Masses. Prof. R. Zimmermann. Seminar, Ingeni-
                                                                F R E I TAG , 2 1 . 1 .                            Uhr, ETHZ Schlieren, BGM.                           eurgeologie. 16.45–18.15 Uhr, ETH Hönggerberg,
 Mechanisms of Metal-silicate Segregation Du-
                                                                                                                                                                       HIL D 10.2.
 ring Core Formation in Terrestrial Planets. D.                 From Specialties to Commodities. A. Cendra,        Das Auge des Entdeckers. Zur Geschichte des
 Rubie, Uni Bayreuth. Kolloquium, D-ERDW. 17.15                 Ciba, Kaisten. Seminar, Chemie. 10.30 Uhr, ETH     Beobachtens und Abbildens. Prof. M. Hagner.         Synthesis of Macrocyclic Peptides. Prof. M. Ma-
 Uhr, ETH Zentrum, NO C 3.                                      Hönggerberg, HCI H 2.                              Wissenschaftshistorisches Kolloquium. Uni/          rahiel, Marburg. Organisch-chemisches Kollo-
                                                                                                                   ETH Zürich. 17.15–19 Uhr, Uni Zentrum, KOL F 101.   quium. 16.30 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 3.
 Evaluation of European and American Options                    Alternatives to Nuclear Energy? Prof. G. Yadiga-
 with Grid Stretching and Accurate Discretizati-                roglu. Abschiedsvorlesung, D-MAVT. 17.15 Uhr,      Euer Recht gilt in unserem Wald nicht – zur ak-
 on under the Variance-gamma Process. K. Os-                    ETH Zentrum, Audimax HG F 30.                      tuellen Brisanz kolonialer Geschichte im Nord-
 terlee, Uni Delft. Mathematik-Kolloquium. 16.15                                                                   westen Pakistans. Dr. U. Geiser, Uni Zürich. Vor-
                                                                Das Auerhuhn: ein Modellfall für die Natur-
 Uhr, ETH Zentrum, HG E 1.1.                                                                                       trag, GEGZ. 18.15 Uhr, ETH Zentrum, HG D 1.2.
                                                                schutzforschung im Gebirgswald. Referate und
 Erkennung von Hormonen durch ihre Rezep-                       Diskussion. Forst-/Holzwissenschaftliches Kol-     Quantum Memory for Light: can the Immeasu-           ETH Life Print     Die Monatszeitung der ETH Zürich

 toren. PD Dr. O. Zerbe. Antrittssvorlesung, D-                 loquium. 14.15–18 Uhr, ETH Zentrum, HG F 5.        rable be Remembered? E. Polzik, Aarhus. Physi-       IMPRESSUM
 CHAB. 17.15 Uhr, ETH Hönggerberg, HCI J 3.                                                                        kalisches Kolloquium. 16.45 Uhr, ETH Höngger-        Herausgeber: Für den Teil «ETH Life» Abteilung Cor-
                                                                Konzepte für das Stadtzentrum in der Nach-
                                                                                                                   berg, HPH G 4.                                       porate Communications der ETH Zürich Für den Teil
 Kann man die Dynamik der Struktur und Zu-                      kriegszeit. CIAM 8 im Kontext der europäi-
                                                                                                                                                                        «Inhouse» Schulleitung der ETH Zürich Redaktion
 sammensetzung von Gebirgswäldern vorher-                       schen Städtebaudebatte. K. Domhart. Kolloqui-      Psychoneuroimmunologie: Wie Gehirn und Im-
                                                                                                                                                                        Chefredaktor Norbert Staub (nst), Regina Schwende-
 sagen? Prof. H. Bugmann. Vortrag, Botanische                   um, Architektur und Kunstgeschichte. 18.15–20      munsystem miteinander kommunizieren. Prof.
                                                                                                                                                                        ner (res), Jakob Lindenmeyer (li), Christoph Meier
 Gesellschaft. 19.45 Uhr, ETH Zentrum, LFW B 1.                 Uhr, ETH Zentrum, STW.                             M. Schedlowski. Einführungsvorlesung, D-GESS.
                                                                                                                                                                        (cm) Michael Breu (mib), Felix Würsten (fw) Layout,
                                                                                                                   17.15 Uhr, ETH Zentrum, Audimax HG F 30.             Bildbearbeitung und Veranstaltungskalender Esther
 Fokussierungen in der Akustik. Dr. K. Heutschi,
                                                                M O N TAG , 2 4 . 1 .                                                                                   Ramseier (era); ramseier@sl.ethz.ch Tel.: 044/632 64
 EMPA Dübendorf. Akustisches Kolloquium. 17.15                                                                     Protein-polymer Conjugates. Prof. H. Maynard,
                                                                                                                                                                        76 Gestaltung Michael Nitsch, null-oder-eins GmbH,
 Uhr, ETH Zentrum, ETF C 1.                                     Computersimulation, ein Zukunftswerkzeug           University of California, Los Angeles. Seminar
                                                                                                                                                                        Zürich Druck St. Galler Tagblatt AG, St. Gallen Auf-
                                                                der Medizin. Prof. G. Székely. Einführungsvorle-   on Drug Discovery and Development. 17.15 Uhr,
                                                                                                                                                                        lage 21250 Inserate Tobias Lotter, Verband der Stu-
 D O N N E R STAG , 2 0 . 1 .                                   sung, D-ITET. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, Audimax      ETH Hönggerberg, HCI J 3.
                                                                                                                                                                        dierenden der ETH Zürich (VSETH): Telefon 01/
                                                                HG F 30.
 Energy Demand Asymmetries and the Under-                                                                          Worauf achtet der Personalchef bei einer Be-         632 57 53; E-Mail: polykumadmin@vseth.ethz.ch

 lying Energy Demand Trend: Substitutes or                      Multiple-Antenna Signaling over Fading Chan-       werbung und wie kann ich meine Chancen               Kontakt ETH Life Print, ETH-Zentrum, HG F 44, 8092
                                                                                                                                                                        Züric, Telefon 044/632 42 55, Telefax 044/632 17 16,
 Complements? Evidence from the UK. Prof. L. C.                 nels with Estimated Channel State Informati-       steigern? B. Schwab, Microsoft Schweiz. Vor-
                                                                                                                                                                        print@ethlife.ethz.ch
 Hunt,Surrey. Energiewirtschaftliches Kolloqui-                 on. Prof. D. Dahlhaus. Kolloquium, D-ITET. 17.15   trag, Frauenförderung D-INFK. 16.15 Uhr, ETH
 um. 17.15–18.45 Uhr, ETH Zentrum, ML H 41.1.                   Uhr, ETH Zentrum, ETF C 1.                         Zentrum, RZ F 21.                                    Die nächsten Redaktionsschlüsse 17. Januar und
                                                                                                                                                                        7. März 2005, jeweils 12 Uhr
 Symposium «Subjektivität und Selbstbezug».                     Mobile Resource Guarantees. Martin Hofmann,        Cache Aware Adaptive Parallel Multilevel Im-
                                                                                                                                                                        ETH Life Print erscheint unter der geteilten Heraus-
                                                                LMU Munich. D-INFK Kolloquium. 16.15 Uhr, ETH      plementations of the Finite Element Method
                                                                                                                                                                        geberschaft von Schulleitung und Abteilung Corpo-
                                                                Zentrum, IFW A 36.                                 Using Space Trees and Space Filling. Ch. Zenger,     rate Communications der ETH Zürich. Die von der
                                                                                                                   TU München. Mathematik-Kolloquium. 16.15             Schulleitung herausgegebenen Seiten («Inhouse»)
  V E R A N S TA LT U N G S - I N F O S                         Maria im Ährenkleid. Einblattholzschnitte. B.
                                                                                                                   Uhr, ETH Zentrum, HG E 1.1.                          stehen den ETH-Angehörigen als Forum der Infor-
                                                                Walter. Kunst am Montagmittag. 12.30–13 Uhr,
                                                                                                                                                                        mation und der Diskussion zur Verfügung. Dies ge-
  Aus Platzgründen musste stark ge-                             ETH Zentrum, HG E 53.                              Globalisierung in der Forschung. Prof. A. J. B.
                                                                                                                                                                        schieht nach Massgabe der redaktionellen Planung
                                                                                                                   Zehnder, ETH-Rat. Geographisches Kolloquium,
  kürzt werden. Den vollständigen und                                                                                                                                   und des verfügbaren Platzes. Die Redaktion behält
                                                                D I E N STAG , 2 5 . 1 .                           GGZ. 16.15–18 Uhr, Uni Irchel, 03 G 85.              sich ausdrücklich die Anpassung eingesandter Texte
  ausführlichen Veranstaltungskalender                                                                                                                                  an die redaktionellen Bedürfnisse vor, insbesondere
                                                                Computer im Bauingenieurwesen – revisited.
  (inkl. Ausstellungen) finden Interes-                                                                            D O N N E R STAG , 2 7. 1 .                          deren Kürzung. In ETH Life Print publizierte offizielle
                                                                Prof. E. Anderheggen. Abschiedsvorlesung, D-
                                                                                                                                                                        Mitteilungen der Schulleitung sowie der übrigen
  sierte unter www.ethz.ch/news/events/                         BAUG. 17.15 Uhr, ETH Zentrum, Audimax HG F 30.     Freiheit der Schulwahl in internationaler Bil-
                                                                                                                                                                        ETH-Organe gelten als verbindliche amtliche Be-
  oder über die Homepage der ETH Zürich.                                                                           dungsforschung. Prof. J. Oelkers. Uni/ETH Zü-
                                                                Lipids in a Cavity: Cross-linking Studies within                                                        kanntmachungen.

				
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