Die Klasse Pulsschlag einer neuen Generation by mikeholy

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									 Die A-Klasse                                                      Presse-Information

 Pulsschlag einer neuen Generation                                 Juni/Juli 2012



 Inhalt                                                     Seit
                                                              e
 Kurzfassung
 Pulsschlag einer neuen Generation                            3

 Das Mercedes-Benz Management zur A-Klasse
 „Alles auf Angriff“                                         13

 Langfassung
 Das Exterieurdesign
 Progressivstes Design in der Kompaktklasse                  14

 Das Interieurdesign
 Exzellente Wertanmutung                                     16

 Interview mit Mark Fetherston, Designer A-Klasse
 “Die A-Klasse beendet die Langeweile im Segment“            18

 Das Modellprogramm
 A wie alles erhältlich                                      20

 Die Aerodynamik
 Strömungsgünstig Sprit sparen                               26

 Die Fahrassistenzsysteme
 Radargestützte Kollisionswarnung serienmäßig                29

 Deutliche Senkung der Unfallquoten durch
 Fahrassistenzsysteme
 Orientiert am realen Unfallgeschehen                        33

 Interview mit Dr. Jörg Breuer, Leiter Entwicklung Aktive
 Sicherheit positiver Effekt wie ESP®“
 „Vergleichbar                                               35

 Die Passive Sicherheit
 Stabile Basis und intelligenter Schutz                      38

 Die Dieselmotoren
 Sparsam quer durchs Spektrum                                44



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                                                                                 Seite 2
Doppelte Abgasrückführung
Noch rückstandsfreier verbrennen                                            48

Die Benzinmotoren
Stark, schnell und supersauber                                              49

Ventilhubumschaltung CAMTRONIC
Gas geben mit der Nockenwelle                                               58

Motorenprüfstände
Martyrium für Motoren                                                       60

Das Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT
Dynamisch und effizient                                                     62

Das Sechsgang-Schaltgetriebe
Komfortabel von Hand schalten                                               64

Das Fahrwerk
Agilität und kultivierte Sportlichkeit                                      65

TIREFIT und elektrische Luftpumpe serienmäßig
Bei einer Reifenpanne sicher nach Hause                                     68

Die Multimedia-Systeme
Always on                                                                   69

Die Produktion
Zuhause im Kompaktwagen-Kompetenzzentrum                                    75

Technische Daten                                                            77

Beschreibungen und Daten dieser Pressemappe gelten für das internationale
Modellprogramm
von Mercedes-Benz. Länderspezifische Abweichungen sind möglich.




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Die A-Klasse                                                                   Seite 3


Pulsschlag einer neuen Generation

Mit der neuen A-Klasse schlägt Mercedes-Benz ein neues Kapitel im
Kompaktsegment auf: ausgesprochen emotional im Design,
dynamisch
mit Motoren von 80 kW (109 PS) bis 155 kW (211 PS), hocheffizient mit
Emissionswerten ab 98 g CO2/km und dem klassenbesten cw-Wert von
0,27. Gleichzeitig unterstreicht sie, dass Sicherheit bei Mercedes-Benz
keine Preisfrage ist – unter anderem ist das radargestützte
Assistenzsystem COLLISION PREVENTION ASSIST serienmäßig an
Bord. Die Preise
beginnen in Deutschland bei 23.978,50 Euro (inkl. 19% MwSt.) für
den A 180 BlueEFFICIENCY.


„Mercedes-Benz verwandelt sich zur dynamischsten Premiummarke der
Welt. Die A-Klasse ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Die A-Klasse ist neu
bis ins letzte Detail. Diese Chance, mit einem weißen Blatt Papier zu
beginnen, gibt
es in der Autoentwicklung nicht oft. Unsere Ingenieure haben sie
überzeugend genutzt“, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands
der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.


Das Design: Progressivstes Design in der Kompaktklasse


Design und Dynamik signalisiert die neue A-Klasse auf den ersten Blick
und duckt sich 160 Millimeter tiefer als der Vorgänger auf die Straße. Die
mit dem „Concept A-CLASS“ vorgestellte und weltweit enthusiastisch
begrüßte radikale Formensprache wurde konsequent in die Serie
umgesetzt: Der Auftritt der neuen A-Klasse folgt der neuen Mercedes-Benz
Designstrategie. Ergebnis ist ein so genanntes Two-Box-Design mit
besonders eigenständigem Charakter, sportlich emotionalem Exterieur und
einem Interieur mit besonders hoher Wertanmutung.




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Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
„Den neuen dynamischen Stil von Mercedes-Benz in der Kompaktklasse            Seite 4
umzusetzen – diese Herausforderung hat viel Spaß gemacht“, erläutert
Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz. „Kein Auto in diesem
Segment ist so progressiv wie die A-Klasse. Typisch Mercedes ist das
Skulpturhafte der A-Klasse Form. Die Charakterlinien speziell in den Seiten
geben der A-Klasse Struktur und Spannung. Der neue dynamische Stil wird
auch im Innenraum auf den ersten Blick erlebbar.“


Definierte Kanten und die straff gespannten Oberflächen bestimmen das
Außendesign der neuen A-Klasse. Das Wechselspiel zwischen konkaven
und konvexen Flächen erzeugt eine charakteristische Lichtwirkung
besonders auf den Flanken und prägt das Erscheinungsbild.


Typisch für die sportlich-lange Front sind die starke Pfeilung, die
eigenständigen Scheinwerfer, die Kühlermaske mit Zentralstern und
Doppel-Lamellen links und rechts des Sterns sowie die zusätzlichen
seitlichen Lufteinlässe. Die „Dropping Line“ der Seitenansicht läuft im
Bereich der Fahrzeugfront aus. Die Gestaltung der Scheinwerfer sowie die
Umsetzung der Lichtfunktionen in ihrem Inneren sind wesentlicher
Bestandteil des Designkonzepts. Durch die Anordnung
der Lichtmodule und LED hinter dem Scheinwerferdeckglas wurde das
charakteristische „Fackelthema“ für Tagfahrlicht und Blinker umgesetzt.


Beim Dach wird das perfekte Zusammenspiel von dynamischer
Formgebung
und exzellenter Aerodynamik augenfällig: Das Dach ist glattflächig und
straff überspannt. Seine Silhouette geht fließend in den flachen
Dachabschluss über. Der Dachspoiler, der unsichtbar alle Antennen
enthält, setzt im weiteren Flächenverlauf einen sportlichen Akzent und
strukturiert die Dachpartie.


Das breitenbetonte Heck zeigt sich in einem Wechselspiel aus konvex-
konkaven Flächen und Kanten. Die Heckleuchten setzen die muskulösen
Schultern zum Heck hin fort und betonen durch ihre Horizontal-Orientierung
die kraftvolle Breite. Die Umsetzung der Lichtfunktionen erfolgt optional
über Lichtleiter


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und LED-Module. Auch hier wird die Zusammenarbeit zwischen Design              Seite 5
und Aerodynamik besonders deutlich: Die Oberfläche der Heckleuchten
ist nicht nur gestalterisch interessant, sondern verbessert gleichzeitig die
Fahrzeugumströmung durch definierte Abrisskanten im Heckbereich.


Der Innenraum: Fünfsitzer mit hoher Wertanmutung


Der Innenraum der A-Klasse ist ein Sprung in Qualität – sowohl bei den
verwendeten Materialien als auch beim konsequenten Design. Beide
Ziele wurden mit einer eigenen Formensprache und den Kombinations-
möglichkeiten der ausgewählten hochwertigen Materialien umgesetzt.
Alle Oberflächen der Zierelemente sind galvanisiert und erreichen so eine
echte metallische Oberfläche mit „cool touch“. Ihre Ausführung überzeugt
bis ins Detail mit sehr viel Liebe und wirkt wie aus einem Guss gestaltet.


In die Instrumententafel sind fünf Runddüsen integriert. Die Außenringe
der Runddüsen sind hochwertig galvanisiert. Die Strömungsrichtung lässt
sich durch je einen Einsatz verändern, der an eine Flugzeugturbine
erinnert und viel Liebe zum Detail verrät. Er ist ebenfalls in Silberchrom
galvanisiert. Das freistehende Display erhält eine Blende in schwarzer
Klavierlackoptik und einen silbernen, flächenbündig umlaufenden
Rahmen.


Das Kombiinstrument besteht aus zwei großen Rundinstrumenten mit
jeweils einem darin angeordneten kleinen Rundinstrument. In der
Ruheposition stehen die Nadeln auf 6 Uhr. Die Zeiger-Inlays sind generell
weiß. Bei den sportlichen Ausstattungslinien wie Urban und AMG Sport
sind sie in Rot ausgeführt. Die Zifferblätter der sportlichen
Ausstattungslinien und -pakete haben eine silberne Oberfläche in
Zielflaggen-Optik. Das 3-Speichenlenkrad wird mit 12 Tasten und einer
galvanisierten Spange angeboten.


Dass die neue A-Klasse ein sportliches Steilheckmodell mit tiefem
Schwerpunkt ist, spiegelt sich in ihren Abmessungen wider: Mit den
Maßen 4.292/1.780/1.433 Millimeter (Länge/Breite/Höhe) duckt sie sich



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auf die Fahrbahn. Gegenüber dem Vorgänger, der einem anderen                 Seite 6
Konzept folgte, wurde die Höhe um 160 Millimeter verringert.


Die A-Klasse ist ein Fünfsitzer. Die Fondsitzanlage bietet Platz für drei
Passagiere, wirkt aber in ihrer sportlichen Ausprägung optisch wie zwei
Einzelsitze. Das Kofferraum-Volumen entspricht nach VDA-Norm 341
Liter. Werden die Rücksitzlehnen umgelegt, steigt das
Fassungsvermögen auf 1.157 Liter. Bei allen Modellen lassen sich die
Sitzlehnen im Verhältnis 60:40 teilen und einzeln umklappen. Die
Gepäckraumbreite zwischen den Radhäusern beträgt 1.050 Millimeter.


Das Modellprogramm: Jugendlich und individuell


Mit Klimaanlage, dem Audio 5 USB, vier elektrischen Fensterhebern, dem
Fahrlicht-Assistenten und dem Multifunktionslenkrad mit 12 Tasten ist die
A-Klasse bereits in Basiskonfiguration reichhaltig ausgestattet. Mit den
Lines „Urban“, „Style“ und „AMG Sport“, drei Design-Paketen („Night“,
„Exklusiv“ und „AMG Exklusiv“) sowie weiteren Sonderausstattungen
lässt sie sich für jeden Geschmack individualisieren.


Darunter sind aus höheren Fahrzeugklassen bekannte Ausstattungen wie
das Intelligent Light System, die elektrisch verstellbaren Vordersitze mit
Memory-Funktion oder die Instrumententafel in Ledernachbildung
ARTICO (Bestandteil des Exklusiv-Pakets). Alle drei Ausstattungslinien
haben als gemeinsames Merkmal die Sportsitze vorne mit integrierten
Kopfstützen und Kontrastziernähten und sind mit sämtlichen
Motorisierungen kombinierbar.


Passend zur jungen Zielgruppe sind ferner sportive Details erhältlich wie
zum Beispiel designo Sicherheitsgurte in Rot (lieferbar ab Dezember
2012) oder das silberne Kombiinstrument mit roten Zeigern (Bestandteil
der Lines Urban und AMG Sport sowie des Exklusiv- und AMG Exklusiv-
Pakets).


„Die neue A-Klasse ist der Pulsschlag einer neuen Generation bei
Mercedes-Benz“, betont Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der


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Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing. „Wir haben        Seite 7
die Chance genutzt und ein komplett neues Fahrzeug gestaltet, das in
seinem Segment Maßstäbe setzt. Ich bin davon überzeugt, dass die neue
A-Klasse einen wichtigen Beitrag zu unserer Wachstumsstrategie
Mercedes-Benz 2020 leisten wird.“


Der Antrieb: Leistung hoch, Verbrauch runter


Ein breites Angebot an Otto- und Dieselmotoren erfüllt jeden
Leistungswunsch und markiert neue Bestwerte bei Effizienz und
Emission: Erstmals wird mit dem A 180 CDI ein Mercedes-Benz nur 98 g
CO2 pro Kilometer emittieren.
Und der A 220 CDI (lieferbar ab Dezember 2012) erfüllt bereits die Euro-
6-Abgasnorm, die erst im Jahr 2015 Vorschrift wird. Alle Motoren der
neuen A-Klasse besitzen serienmäßig die ECO Start-Stopp-Funktion.
Kombiniert werden können die Motoren mit dem neuen Sechsgang-
Schaltgetriebe oder
auf Wunsch mit der Doppelkupplungs-Automatik 7G-DCT, die Komfort
und Sportlichkeit in ganz besonderer Weise miteinander verbindet. Bis zu
26 Prozent weniger Verbrauch als beim vergleichbaren Vorgängermodell,
und das bei deutlich gestiegener Leistung: Das ist die Bilanz der Motoren-
Palette der neuen A-Klasse.


Die Dieselmotoren: Drei effiziente Leistungsstufen


Der neue Basismotor der Baureihe OM 607 leistet 80 kW (109 PS),
stemmt 260 Nm auf die Kurbelwelle und verbraucht mit Schaltgetriebe 3,8
Liter auf 100 km, entsprechend 98 g CO2/km. Eine Verbesserung von 22
Prozent gegenüber dem nur 60 kW (82 PS) starken Vorgängermodell A
160 CDI,
das 4,9 Liter konsumierte. Sogar 25 Prozent besser als der Vorgänger ist
der neue Top-Diesel A 220 CDI: Er leistet 125 kW (170 PS), bietet 350
Nm und verbraucht in Kombination mit der Doppelkupplungs-Automatik
7G-DCT nur 4,3 Liter/100 km (vorläufiger Wert). Die Daten des
Vorgängers A 200 CDI: 103 kW (140 PS), 5,7 Liter, 149 g CO2/km.



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Die Ottomotoren: Turbo und Direkteinspritzung für alle                     Seite 8


Beispielhaft für die Ottomotoren steht der Vergleich A 200 neu gegen A
200 bisher: Mit 115 kW (156 PS) und 250 Nm Drehmoment bietet der
Neuling souveräne Fahrleistungen, verbraucht mit 5,4 Liter/100 km (127 g
CO2/km – Werte für 7G-DCT) aber 26 Prozent weniger als der Vorgänger
(100 kW, 185 Nm, 7,4 l/100 km, 174 g CO2/km). Selbst das neue
Topmodell mit 7G-DCT und 155 kW (211 PS) sowie 350 Nm ist mit einem
Verbrauch von 6,1 Litern und CO2-Emissionen von 143 g erheblich
effizienter.


Ausschlaggebend für die vorbildliche Effizienz sind dabei nicht nur die
durchweg neuen Motoren und Getriebe. Dank des modularen Systems
konnten für Diesel und Otto die jeweils optimal ausgelegten Getriebe
ausgewählt werden. Zum Gesamtpaket tragen auch die
richtungsweisende Aerodynamik mit einem cw-Wert von 0,27 sowie eine
Reihe weiterer Optimierungen entscheidend bei.


„Die neuen Vierzylinder von Mercedes-Benz nehmen mit agilen
Fahrleistungen, hoher Effizienz und niedrigsten Abgaswerten eine
Spitzenposition ein. Sie überzeugen mit souveräner Laufruhe und
Kraftentfaltung und bieten anspruchsvollen Kunden Fahrkultur auf
höchstem Niveau“, so Professor Dr. Thomas Weber, im Vorstand der
Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung sowie Mercedes-Benz
Cars Entwicklung.



Das Fahrwerk: Agilität und kultivierte Sportlichkeit


Kultivierte Sportlichkeit bedeutet maximale Agilität bei markentypischem
Sicherheitsgefühl, unangetasteter Fahrstabilität und hohem Fahrkomfort.
Das Fahrwerk der neuen A-Klasse verfügt über eine Vierlenker-
Hinterachse, eine elektromechanische Servolenkung mit
Assistenzfunktionen und ESP®
mit „Extended Traction Control“. Für die Entwicklung nutzten die
Fahrwerksexperten die Möglichkeiten der Simulation und der



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Fahrsimulatoren im Mercedes-Entwicklungszentrum in Sindelfingen             Seite 9
intensiv für die so genannte digitale Ride- und Handling-Erprobung.


Die Voraussetzungen für dynamisches Fahrverhalten der A-Klasse sind
gut. Denn gegenüber dem Vorgänger wurden Schwerpunkt (minus 24
mm) und Sitzposition (minus 174 mm) deutlich abgesenkt. Neu ist die
Vierlenker-Hinterachse: Drei Quer- und ein Längslenker pro Rad nehmen
die Kräfte auf. Längs- und Querdynamik können so unabhängig
voneinander abgestimmt werden. Radträger und Federlenker bestehen
aus Aluminium, um die ungefederten Massen zu reduzieren. Zielsetzung
war hohe Quer-Agilität
bei hoher Fahrstabilität durch kleine Schwimmwinkel an der Hinterachse.


Drei Fahrwerksabstimmungen sind verfügbar: das Komfortfahrwerk und
das optionale Sportfahrwerk für sportlich-komfortables Fahrverhalten (in
Verbindung mit dem Fahrdynamik-Paket oder der Ausstattungslinie AMG
Sport). Darüber hinaus hat der A 250 Sport ein sportliches Hochleistungs-
fahrwerk „engineered by AMG“. Allen gemeinsam sind das geringe
dynamische Wankverhalten und die geringen Anfahrnickwinkel. Hinzu
kommt die reduzierte Untersteuerneigung des Fahrzeugs im erhöhten
Querbeschleunigungsbereich: Der Fahrer bewältigt daher
Richtungswechsel mit wenig Lenkaufwand und hoher Lenkpräzision.
Beim Beschleunigen
aus schnell gefahrenen Kurven wird die Untersteuerneigung weiter durch
„Extended Traction Control“ vermindert: Durch diese Funktion unterstützt
das ESP®, indem am kurveninneren Hinter- und Vorderrad ein
spurstabilisierendes Giermoment erzeugt wird.


Die Sicherheit: Auf höchstem Niveau


Als Neuheit im Kompaktsegment verfügt die A-Klasse serienmäßig über
eine radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten,
was die Gefahr eines Auffahrunfalls verringert. Das Assistenzsystem
COLLISION PREVENTION ASSIST warnt den eventuell abgelenkten
Fahrer optisch und akustisch vor erkannten Hindernissen und bereitet
den Bremsassistenten


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auf eine möglichst punktgenaue Bremsung vor. Diese wird eingeleitet,       Seite 10
sobald der Fahrer das Bremspedal deutlich betätigt.


„Mit der neuen A-Klasse setzt Mercedes-Benz in vielen Disziplinen neue
Standards, nicht zuletzt auf dem Feld der Sicherheit“, betont Prof. Dr.
Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter
Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Die neue A-Klasse bietet den
höchsten Sicherheitsstandard, den es je in diesem Fahrzeugsegment
gab.“


Die Demokratisierung der Sicherheit umfasst eine Reihe von Assistenz-
systemen, die aus den größeren Baureihen in die A-Klasse übernommen
oder weiter entwickelt wurden. Dazu gehören:


       Adaptiver Fernlicht-Assistent
       Totwinkel-Assistent und Spurhalte-Assistent
       ATTENTION ASSIST (Serienausstattung)
       Geschwindigkeitslimit-Assistent (Schildererkennung)
       Aktiver Park-Assistent mit Parkführung
       HOLD-Funktion der Bremse
       Berganfahrhilfe Hill-Hold-Funktion
       LINGUATRONIC
       Rückfahrkamera
       DISTRONIC PLUS


Premiere in der Kompaktklasse: PRE-SAFE® erstmals verfügbar


Erstmals in dieser Fahrzeugklasse ist für die A-Klasse das präventive
Insassenschutzsystem PRE-SAFE® verfügbar. Damit wird diese
Innovation, die 2002
in der S-Klasse ihre Premiere feierte, konsequent weiter demokratisiert.
Kern von PRE-SAFE® sind die reversible Gurtstraffung, die Schließung
von Seitenscheiben und Schiebedach bei kritischer Querdynamik und die
Verstellung des vollelektrischen Beifahrersitzes mit Memory-Funktion in
eine für die Wirkung der Rückhaltesysteme optimale Position. Die
Aktivierung erfolgt grundsätzlich bei kritischer Längs- und Querdynamik,


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kann aber                                                                     Seite 11
auch beim Eingriff von bestimmten Assistenzfunktionen erfolgen.


Karosserie: Stabile Basis und intelligenter Schutz


Die neue A-Klasse erfüllt das strenge Crashtestprogramm der Marke.
Dazu gehören nicht nur rund 30 verschiedene Aufprallkonfigurationen, die
für Ratings und die weltweite Zulassung vorgeschrieben sind, sondern
auch
neun firmeneigene Crashversuche wie der Dachfall- oder der Pfahltest.


Dass die neue A-Klasse Anforderungen erfüllt, die zum Teil weit über die
gesetzlichen Bedingungen hinausgehen, zeigt ebenso ein interner Offset-
Crash gegen eine künftige Oberklasse-Limousine von Mercedes-Benz:
Auch als kleinerer Unfallgegner und bei hoher Aufprallgeschwindigkeit
bietet die
A-Klasse ihren Passagieren einen intakten Insassenraum und beste
Überlebenschancen.


Die Ausstattung mit Rückhaltesystemen berücksichtigt besonders den
Einsatz der A-Klasse als Familienfahrzeug. Daher wurde auf die
Sicherheit der Fondinsassen großen Wert gelegt. Gurtstraffer,
Gurtkraftbegrenzer und Gurthöhenversteller sind auf den äußeren
Plätzen serienmäßig, Fondsidebags sind auf Wunsch verfügbar. Fahrer-
und Beifahrer verfügen über neuartige Thorax-Pelvisbags, die das
Becken und den gesamten Oberkörper abdecken können. Für den
Kopfschutz sorgt serienmäßig ein Windowbag.


Umfassende iPhone®-Integration


Mit der nahtlosen Integration des iPhones® ins Fahrzeug und dem
revolutionären Grafikdesign bietet Mercedes-Benz der Generation
Facebook
in der neuen A-Klasse ein Zuhause auf Rädern. Neben Facebook, Twitter
& Co. bringt das „Drive Kit Plus für das iPhone®“ (lieferbar als Zubehör ab
September und als Sonderausstattung voraussichtlich ab erstem Quartal


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2013) zusammen mit dem App-Konzept von Daimler weitere Dienste und          Seite 12
Inhalte des digitalen Lebensstils ins Fahrzeug. Zu den Highlights zählt
unter anderem die fortschrittliche Navigationslösung von Garmin mit
internetbasierten Echtzeit-Verkehrsinformationen, Online-Zielsuche und
3D-Kartendarstellung.


Genutzt werden kann das „Drive Kit Plus für das iPhone®“ bereits mit dem
Gerät Audio 20 CD. Dieses verfügt über Doppeltuner und MP3-fähigen
CD-Player sowie einer Bluetooth®-Schnittstelle mit Freisprechfunktion und
Audio-Streaming. Das Farbdisplay misst 14,7 Zentimeter in der
Diagonalen. Angezeigt werden können dank „Cover Art“-Funktion die
Titelbilder der gerade abgespielten Musikalben, sofern die Daten dafür
entsprechend in
der Audiodatei abgelegt sind.


Mit dem Becker® MAP PILOT steht eine preisgünstige 3D-
Navigationslösung für das Audio 20 CD zur Verfügung, die auch
nachgerüstet werden kann. Die Navigationslösung besticht durch eine
sprachgesteuerte Zieleingabe sowie eine intuitive Bedienoberfläche.
Vorteile gegenüber After-Market-Lösungen sind unter anderem die
integrierte Bedienung über das zentrale Bedienelement und den Audio-
20-CD-Bildschirm, die versteckte Unterbringung im Handschuhfach sowie
die Update-Möglichkeiten über ein Internetportal.


Das Multimedia-System COMAND Online bietet über ein internetfähiges
Mobiltelefon Zugang zum Internet und zu diversen mobilen Diensten von
Mercedes-Benz. Hierzu zählen Wetter und Sonderzielsuche über Google
sowie die Möglichkeit, eine zuvor am PC per Google Maps konfigurierte
und zum Auto gesendete Route herunter zu laden. Neu ist das „News“-
App, damit können Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Technologie
online im Fahrzeug abgerufen werden. Sie sind so aufbereitet, dass sie
auch während
der Fahrt gut lesbar sind.


Anhaltend erfolgreich: Die Mercedes-Benz A-Klasse



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Über mehrere Generationen hinweg hat sich die A-Klasse als                 Seite 13
Verkaufsschlager präsentiert. Seit der Markteinführung 1997 gilt sie als
Wegbereiter einer neuen Fahrzeuggattung mit einzigartigem Konzept und
als treibende Kraft im Kompaktwagensegment. Allein von der zweiten
Generation, die 2005 gestartet ist, wurde über eine Million Fahrzeuge
weltweit verkauft.




Ansprechpartner:
Wolfgang Zanker, Telefon: +49 (0)711-17-75847,
wolfgang.zanker@daimler.com
Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internet verfügbar:
www.media.daimler.com und www.mercedes-benz.com




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Das Mercedes-Benz Management zur A-Klasse                                     Seite 14


„Alles auf Angriff“

„A steht für Angriff: Mercedes-Benz verwandelt sich zur dynamischsten
Premiummarke der Welt. Die A-Klasse ist dabei ein wichtiger Meilenstein.
Die A-Klasse ist neu bis ins letzte Detail. Diese Chance, mit einem
weißen
Blatt Papier zu beginnen, gibt es in der Autoentwicklung nicht oft. Unsere
Ingenieure haben sie überzeugend genutzt.“
Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und
Leiter
Mercedes-Benz Cars


„Ein neuer Mercedes muss sich in jeder Fahrzeugklasse technisch an die
Spitze setzen. Ob Effizienz, Fahrdynamik oder Sicherheit: Die neue A-
Klasse legt die Latte ein deutliches Stück höher. Fahrspaß pur bei
vorbildlicher Effizienz – das ist aus technischer Sicht die Quintessenz der
neuen A-Klasse.“
Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung
und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung


„Mit der neuen A-Klasse schlagen wir ein ganz neues Kapitel im
Kompaktsegment auf. Die A-Klasse ist der Mercedes-Sportler unter den
Kompakten. Sie ist das richtigen Produkt zur richtigen Zeit – mit großem
Potenzial, neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen.“
Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz
Cars, Vertrieb und Marketing


„Die A-Klasse ist ein klares Statement zur Dynamik der Marke Mercedes-
Benz. Kein Auto in diesem Segment ist so expressiv wie die A-Klasse.
Typisch Mercedes ist das Skulpturhafte der A-Klasse Form. Die
Charakterlinien speziell in den Seiten geben der A-Klasse Struktur und
Spannung. Die neue Dynamik wird auch im Innenraum auf den ersten
Blick erlebbar.“
Professor Gorden Wagener, Designchef, Mercedes-Benz Cars




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Das Exterieurdesign                                                          Seite 15


Progressivstes Design in der
Kompaktklasse

Design und Dynamik signalisiert die neue A-Klasse auf den ersten
Blick und duckt sich bis zu 18 Zentimeter tiefer als der Vorgänger auf
die Straße. Die mit dem „Concept A-CLASS“ vorgestellte und weltweit
enthusiastisch begrüßte radikale Formensprache wurde konsequent
in die Serie umgesetzt: Der Auftritt der neuen A-Klasse folgt der
neuen Mercedes-Benz Designstrategie. Ergebnis ist ein so genanntes
Two-Box-Design mit besonders eigenständigem Charakter, sportlich
emotionalem Exterieur
und einem Interieur mit besonders hoher Wertanmutung.


„Den neuen dynamischen Stil von Mercedes-Benz in der Kompaktklasse
umzusetzen – diese Herausforderung hat viel Spaß gemacht“, erläutert
Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz. „Kein Auto in diesem
Segment ist
so progressiv wie die A-Klasse. Typisch Mercedes ist das Skulpturhafte
der A-Klasse Form. Die Charakterlinien speziell in den Seiten geben der
A-Klasse Struktur und Spannung. Der neue dynamische Stil wird auch im
Innenraum auf den ersten Blick erlebbar.“


Definierte Kanten und die straff gespannten Oberflächen bestimmen das
Außendesign der neuen A-Klasse. Das Wechselspiel zwischen konkaven
und konvexen Flächen erzeugt eine charakteristische Lichtwirkung
besonders auf den Flanken und prägt das Erscheinungsbild.


Typisch für die sportlich-lange Front sind die starke Pfeilung, die eigen-
ständigen Scheinwerfer, die Kühlermaske mit Zentralstern und Doppel-
Lamellen links und rechts des Sterns sowie die zusätzlichen seitlichen
Lufteinlässe.




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Die „Dropping Line“ der Seitenansicht läuft im Bereich der Fahrzeugfront      Seite 16
aus. Die Gestaltung der Scheinwerfer sowie die Umsetzung der
Lichtfunktionen
in ihrem Inneren sind wesentlicher Bestandteil des Designkonzepts.


Durch die Anordnung der Lichtmodule und LED hinter dem Scheinwerfer-
deckglas wurde das charakteristische „Fackelthema“ für Tagfahrlicht und
Blinker umgesetzt. Zur so genannten „Fackel“ gehören über der
Charakterlinie im Scheinwerfer die LED-Module für das Tagfahrlicht und
die Leuchtmittel für den Blinker. Dieses Lichtsignet ist bestimmend für
den energischen Blick und somit für ein neues jugendliches Mercedes-
Gesicht.


Beim Dach wird das perfekte Zusammenspiel von dynamischer
Formgebung und exzellenter Aerodynamik augenfällig: Das Dach ist
glattflächig und straff überspannt. Seine Silhouette geht fließend in den
flachen Dachabschluss über. Der Dachspoiler, der unsichtbar alle
Antennen enthält, setzt im weiteren Flächenverlauf einen sportlichen
Akzent und strukturiert die Dachpartie. Die Bordkante verläuft keilförmig
nach hinten ansteigend. Sinnlich modellierte skulpturale Flanken und
markante Linien strukturieren die Seitenansicht. Die vordere
Strukturkante oberhalb des Kotflügels fällt als so genannte „Dropping
Line“ sanft überspannt nach hinten ab. Die kraftvoll modellierten Schulter-
muskeln über der Hinterachse betonen den coupéhaften Charakter. Eine
weitere Linie streckt sich schwungvoll vor dem hinteren Radlauf nach
oben, wo sie sanft ausläuft. Durch diese Linien erhält das Profil mehr
Tiefe und Dynamik. Dynamische Schwellerverkleidungen schließen den
Fahrzeugkörper nach unten ab und verleihen ihm eine gestreckte
Leichtigkeit.


Das breitenbetonte Heck zeigt sich in einem Wechselspiel aus konvex-
konkaven Flächen und Kanten. Die Heckleuchten setzen die muskulösen
Schultern zum Heck hin fort und betonen durch ihre Horizontal-
Orientierung die kraftvolle Breite. Die Umsetzung der Lichtfunktionen
erfolgt optional über Lichtleiter und LED-Module. Auch hier wird die
Zusammenarbeit zwischen Design und Aerodynamik besonders deutlich:


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Die Oberfläche der Heckleuchten ist nicht nur gestalterisch interessant,   Seite 17
sondern verbessert gleichzeitig die Fahrzeugumströmung durch definierte
Abrisskanten im Heckbereich.




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Das Interieurdesign                                                          Seite 18


Exzellente Wertanmutung

Ausgangspunkt für das Innenraumdesign war die Interieur-Skulptur
„Mercedes-Benz Aesthetics No. 2“, die im Januar 2011 auf der
Detroit Motorshow die Aufmerksamkeit auf die neue Mercedes-
Designsprache auch im Innenraum lenkte. Die erste konkrete
Umsetzung zeigte dann
das „Concept A-CLASS“ im April 2011.


„Die Inspiration aus dem Flugzeug-Design setzt sich bei der A-Klasse
fort“, erläutert Designer Jan Kaul. „Die Instrumententafel ist klar in ein
flügelprofilartiges Oberteil und ein athletisch ausgeprägtes Unterteil
gegliedert. Das erweckt den Eindruck, als ob sich das Oberteil wie auf
einem Muskel abstützt.“


Das Fertigungsverfahren dieses Muskels lässt unterschiedliche haptisch
weiche Oberflächenstrukturen zu. So wird die Möglichkeit geschaffen,
unterschiedliche Erscheinungsbilder der Oberflächen zu erreichen, die
durch dreidimensionale Strukturen im Folienbereich ein attraktives
Lichtspiel ermöglichen.


„Der Innenraum der A-Klasse ist ein Sprung in Qualität – sowohl bei den
verwendeten Materialien als auch beim konsequenten Design“, sagt Kaul.
Beide Ziele wurden mit einer eigenen Formensprache und den
Kombinations-möglichkeiten der ausgewählten hochwertigen Materialien
umgesetzt. Alle Oberflächen der Zierelemente sind galvanisiert und
erreichen so eine echte metallische Oberfläche mit „cool touch“. Ihre
Ausführung überzeugt bis ins Detail mit sehr viel Liebe und wirkt wie aus
einem Guss gestaltet.


In die Instrumententafel sind fünf Runddüsen integriert. „Sie setzen wie
funkelnde Juwelen Akzente und unterstreichen die Hochwertigkeit des
Innenraums“, erläutert Kaul. Die Außenringe der Runddüsen sind



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hochwertig galvanisiert. Die Strömungsrichtung lässt sich durch je einen    Seite 19
Einsatz verändern, der an eine Flugzeugturbine erinnert und viel Liebe
zum Detail verrät. Er ist ebenfalls in Silberchrom galvanisiert. Das
freistehende Display erhält eine Blende in schwarzer Klavierlackoptik und
einen silbernen, flächenbündig umlaufenden Rahmen.


Das Kombiinstrument besteht aus zwei großen Rundinstrumenten mit
jeweils einem darin angeordneten kleinen Rundinstrument. In der
Ruheposition stehen die Nadeln auf 6 Uhr. Die Zeiger-Inlays sind generell
weiß. Bei den sportlichen Ausstattungslinien wie Urban und AMG Sport
sind sie in Rot ausgeführt. Die Zifferblätter der sportlichen
Ausstattungslinien und -pakete haben eine silberfarbige Oberfläche in
Zielflaggen-Optik. Das 3-Speichen-lenkrad wird mit 12 Tasten und einer
galvanisierten Spange angeboten.


Dom und Mittelkonsole sowie die Anordnung der Elemente folgen den
Erkenntnissen der Ergonomie-Experten von Mercedes-Benz mit
Headunit, unterem Bedienfeld, Klimabediengerät, Ablagen, Dreh-
/Drücksteller und Armauflage.


Die große Auswahl der Sitzbezüge in Material (z. B. Leder, Stoff,
ARTICO/ Stoff), Farbkombination und Geometrie lässt viele
Individualisierungs-möglichkeiten zu. So steht bei allen optionalen
Ausstattungslinien und
-paketen eine Sport-Sitzanlage mit integrierten Kopfstützen zur
Verfügung.
Die Sportlichkeit der Sitzanlage unterstreicht eine Öffnung zwischen der
Oberkante der Rückenlehne und der Kopfstütze. Diese Öffnung ist auf
der Rückseite der Vordersitze mit einem Rahmen in Silberchrom
eingefasst und lässt sich in Verbindung mit der Sonderausstattung Licht-
und Sichtpaket ambient beleuchten.


Designer Jan Kaul resümiert: „Würden Sie mit geschlossenen Augen in
der
A-Klasse Platz nehmen – Sie kämen beim Öffnen der Augen nie auf den
Gedanken, in einem Fahrzeug der Kompaktklasse zu sitzen.“


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Interview mit Mark Fetherston, Designer A-Klasse                          Seite 21


„Die A-Klasse beendet
die Langeweile im Segment“

Mark Fetherston (35) erwarb 1999 seinen Abschluss als Transport
Designer an der Coventry University und arbeitet seither bei Mercedes-
Benz. Eines seiner letzten Projekte war die Arbeit am Design des
Supersportwagens SLS AMG.


Herr Fetherston, mussten Sie intern besonders große Widerstände
überwinden,
um das expressive und emotionale Design der neuen A-Klasse, das ja
doch mit einigen Vorurteilen gegenüber der Marke bricht, in die Serie
umzusetzen?


Fetherston: Ganz ehrlich – am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass wir
bei Mercedes uns trauen, so ein Auto zu bauen. Aber der Vorstand hat
uns bei
der Gestaltung der A-Klasse enorme Freiheiten gegeben. Ja, er hat uns
sogar ermuntert, noch progressiver zu werden.


Wenn Sie so deutliches Neuland betreten – was macht die neue A-Klasse
dann überhaupt zu einem echten Mercedes?


Fetherston: Typisch Mercedes ist das Skulpturhafte der A-Klasse Form.
Das unterscheidet Mercedes-Benz traditionell von anderen Marken. Die
Skulptur der A-Klasse haben wir von Hand aus Ton geformt – das geht
nicht am Computer. Schauen Sie sich als Beispiel die muskulöse
Ausformung über
der Hinterachse an. Die Charakterlinien speziell in den Seiten geben
dieser Skulptur dann Struktur und Spannung. Dabei ist die Dropping Line
der elegante Link zur Mercedes-Heritage, die hochgezogene
Schwellerlinie sorgt für Dynamik. Die A-Klasse ist ein klares Statement
zur Dynamik der Marke Mercedes-Benz.



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Eines Ihrer letzten Projekte war der moderne Flügeltürer SLS AMG. Was      Seite 23
ist schwieriger zu gestalten – ein Supersportwagen oder ein kompakter
Mercedes?


Fetherston: Ein Supersportwagen ist hinsichtlich Dynamik einfacher zu
designen – denn seine Proportionen sind per se schon dynamisch. Aber
gerade deshalb hat die Herausforderung, die sportliche Dynamik von
Mercedes-Benz in der Kompaktklasse umzusetzen, unheimlich viel Spaß
gemacht.


Und was diente Ihnen außer dem Supersportler SLS AMG noch als
Inspiration
in der ersten Designphase?


Fetherston: Die Natur ist eine ganz wichtige Inspirationsquelle, wie der
Wind zum Beispiel Dünen zu einer Skulptur formt – großartig. Tolle
Formen kann man auch in Winterlandschaften beobachten. Außerdem
liebe ich Flugzeuge. Eines der tollsten Designs aller Zeiten ist die
Concorde – Aerodynamik pur. Und auch wenn es ein wenig nach einem
Klischee klingt – wenn man die A-Klasse von vorn anschaut, da kann
man an eine Wildkatze denken, einen Löwen oder Gepard. Aggressiv und
geschmeidig.


Uns ist bei der ersten Begegnung mit der A-Klasse ein anderer Vergleich
eingefallen: Die neue A-Klasse wirkt im Kompaktsegment wie das
Gesicht
in der Menge…


Fetherston: Ja, in dieser Fahrzeugklasse ist kein Auto so progressiv.
Die A-Klasse beendet die Langeweile im Segment.




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Das Modellprogramm                                                          Seite 24


A wie alles erhältlich

Mit Klimaanlage, Audio 5 USB, vier elektrischen Fensterhebern, dem
Fahrlicht-Assistenten, dem Multifunktionslenkrad mit 12 Tasten
sowie dem umfassenden Sicherheitspaket einschließlich
COLLISION PREVENTION ASSIST ist die A-Klasse bereits in
Basiskonfiguration reichhaltig ausgestattet. Mit den Lines „Urban“,
„Style“ und „AMG Sport“, drei Design-Paketen sowie weiteren
Sonderausstattungen lässt sie sich für jeden Geschmack
individualisieren. Darunter sind auch aus höheren Fahrzeugklassen
bekannte Ausstattungen wie das Intelligent Light System, die
elektrisch verstellbaren Vordersitze mit Memory-Funktion oder die
Instrumententafel in Ledernachbildung ARTICO. Passend zur jungen
Zielgruppe sind ferner sportive Details wie zum Beispiel designo
Sicherheitsgurte in Rot oder das sportliche Kombiinstrument im
„Chequered Flag“-Design erhältlich.


Alle drei Ausstattungslinien sind grundsätzlich mit sämtlichen Motorisie-
rungen kombinierbar. Die Line „Style“ besitzt einen Kühlergrill mit zwei
Lamellen in Wagenfarbe und Chromeinleger, der Bordkantenzierstab ist
in Chromoptik ausgeführt. Leichtmetallräder im 10-Speichen-Design und
dem Format 16” (alle Modelle außer A 250 BlueEFFICIENCY)
beziehungsweise Format 17” (A 250 BlueEFFICIENCY) ergänzen den
stilvollen Auftritt. Im Innenraum fallen das Zierelement in Matrixoptik
sowie die Sportsitze
vorne mit Polsterung in Ledernachbildung ARTICO/Stoff Messancy und
Kontrastziernähten auf. Kontrastziernähte finden sich ebenso an den
Armauflagen auf der Mittelkonsole und in den Türen. Der Schalthebel
trägt eine Einfassung in Silberchrom. Der Ring um den Fahrlichtschalter
und die Düsenkreuze der Luftausströmer in der Instrumententafel sind in
Silberchrom gehalten.




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Zu den praktischen Details des „Style“ zählen das Sitzkomfort-Paket         Seite 25
(mit Höhenverstellung für den Beifahrersitz und Neigungsverstellung des
Sitzkissens für Fahrer und Beifahrer), der Multifunktionshalter in der
Mittelkonsole und die 12-V-Steckdose im Fond.


Besonderes Merkmal des „Urban“ ist das sportliche Kombiinstrument mit
silberfarbenen Rundinstrumenten, „Chequered Flag“-Design und roten
Zeigern. Dazu passt das Zierelement in Karooptik. Der dynamische
Eindruck setzt sich fort mit den Sportsitzen, die eine Polsterung in
Ledernachbildung ARTICO/Stoff Larochette haben. Kontrastziernähte
finden sich an den Sitzen, den Armauflagen, dem Multifunktionslenkrad
sowie dem Schalthebel in Leder Nappa. Das Lenkrad im 3-Speichen-
Design besitzt zudem eine Perforation im Griffbereich. Sitzkomfort-Paket,
Multifunktionshalter in der Mittelkonsole und 12-V-Steckdose im Fond
sind wiederum Serie, ebenso der Chromschmuck an Fahrlichtschalter
und Düsenkreuzen. Erkennungsmerkmale im Exterieur sind die
zweiflutige Abgasanlage mit ovalen Endrohrblenden in poliertem
Edelstahl und der Kühlergrill mit Doppellamelle silberfarben mit
Chromapplikationen. Der „Urban“ besitzt wiederum einen
Bordkantenzierstab in Chromoptik und rollt auf Leichtmetallrädern im
Format 17” im 5-Doppelspeichen-Design.


„AMG Sport“ heißt die dritte Ausstattungslinie, wiederum für alle
Motorisierungen erhältlich. Hier kommt rote Farbe ins Spiel: bei den
Kontrastziernähten an den Sportsitzen (mit Polsterung Ledernachbildung
ARTICO/Microfaser DINAMICA), dem unten abgeflachten Multifunktions-
Sportlenkrad in Leder Nappa und den Armauflagen. Dazu passen das
sportliche Kombiinstrument mit silberfarbenen Rundinstrumenten,
„Chequered Flag“-Design und roten Zeigern sowie die Sportpedalanlage
aus gebürstetem Edelstahl mit Gumminoppen. Das Zierelement ist in
Carbonoptik ausgeführt, die Einstiegsschienen vorne und hinten sind aus
Aluminium. Sportlich geht es ebenso beim Exterieur zu: Serienmäßig
besitzt der „AMG Sport“ eine zweiflutige Abgasanlage mit ovalen
Endrohrblenden
in poliertem Edelstahl, einen silberfarben lackierten Kühlergrill mit
Chromeinlegern, AMG Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design und im


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Format 18” sowie AMG Styling (Front- und Heckschürze,                      Seite 26
Seitenschwellerverkleidung). Wer sich für den „AMG Sport“ entscheidet,
bekommt darüber hinaus eine A-Klasse mit Sportfahrwerk, Tieferlegung
und Direktlenkung.
Die vorderen Bremsscheiben sind gelocht.


Noch dynamischer: Der A 250 Sport


Beim A 250 Sport ist die Ausstattungslinie „AMG Sport“ serienmäßig. Die
optische Verwandtschaft mit dem Concept A-CLASS wird bei diesen
Modellen besonders deutlich – gerade durch den neuen Diamantgrill. Die
A-Klasse Sport verfügt über exklusive AMG Leichtmetallräder im 5-
Speichen-Design im Format 18” mit Bereifung 235/40 R 18 rundum,
hochglanz-schwarz lackiert und glanzgedreht sowie rot lackierte
Bremssättel: Optische Hinweise auf die besonderen fahrdynamischen
Qualitäten, die sich unter anderem durch eine von AMG entwickelte
Vorderachse und das dazu entsprechend abgestimmte Fahrwerk
auszeichnen. Der A 250 Sport bietet mit seiner besonderen Motor- und
Getriebeabstimmung zudem ein besonderes Fahrerlebnis. Dazu trägt
ebenso der emotionalere Sound aufgrund der modifizierten Abgasanlage
bei.


Zusätzlich unterstreichen rote Akzente an AMG Front- und Heckschürze
die expressive Positionierung des Modells. In Verbindung mit dem
Intelligent Light System oder Bi-Xenon-Licht haben die Scheinwerfer rote
Akzentringe. Innen setzt sich der Kontrast zwischen schwarzer
Ausstattung und roten Akzenten fort: Die Kontrastziernähte an Lenkrad
und Sitzen tragen die Signalfarbe ebenso wie die Sicherheitsgurte.
Ebenfalls rot sind die Akzentringe in den Luftdüsen.


Noch mehr Auswahl: Die drei Design-Pakete


Weitere Individualisierungsmöglichkeiten bieten die drei Design-Pakete,
erhältlich für alle Motorisierungen. Das „Night-Paket“ baut auf den
Umfängen der Linien Style, Urban, AMG Sport und des Sport-Modells auf



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und ergänzt diese durch zusätzliche und abweichende Ausstattungen.          Seite 27
Die Besonderheiten im Exterieur:


    •   Kühlergrill schwarz glänzend mit Chromeinleger
        (außer bei A 250 Sport)
    •   Außenspiegel schwarz lackiert (nicht in Verbindung mit den
        Lackierungen magno und schwarz metallic, dort in Wagenfarbe)
    •   Bordkantenzierstab in Schwarz hochglänzend
    •   Wärmedämmendes dunkel getöntes Glas ab B-Säule
    •   Leichtmetallräder im Format 18” im 5-Doppelspeichen-Design
        matt schwarz lackiert und glanzgedreht (in Verbindung mit AMG
        Sport: AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design)


Das Exklusiv-Paket, das zusätzlich zu einer der drei Ausstattungslinien
wählbar ist, macht seinem Namen Ehre, indem es mit Sportsitzen mit
Lederpolsterung, Instrumententafel und Türmittelfelder in
Ledernachbildung ARTICO mit Ziernähten sowie dem Zierelement in
Ausstattungsfarbe die Kompaktklasse sehr hochwertig interpretiert. Ein 3-
Speichen-Lederlenkrad
mit 12 Funktionstasten gehört ebenso zum Ausstattungsumfang wie unter
anderem Infrarotempfänger in der Fahrertür (Sommeröffnung/-
schließung), elektrische 4-Wege-Lordosenverstellung der Vordersitze und
Sitzheizung.


Das „AMG Exklusiv-Paket“, erhältlich nur in Kombination mit der
Ausstattungslinie „AMG Sport“ und nicht mit dem Exklusiv-Paket
kombinierbar, umfasst diese Details:


    •   Sportsitze vorne beheizt mit Polsterung Leder schwarz RED CUT
        mit roten Kontrastziernähten sowie 4-Wege-Lordosestütze
    •   Instrumententafel in Ledernachbildung ARTICO mit roten
        Kontrastziernähten (Oberteil) und Fahrlichtschalter hochglänzend
        mit Ring in Silberchrom und Luftaustrittsdüsen mit Düsenring und
        -kreuz in Silberchrom
    •   Abdeckung über Ablagefach in der Mittelkonsole
    •   Infrarotempfänger in der Fahrertür (Sommeröffnung/-schließung)


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Von A wie Ablagen bis X wie Xenon: Die weiteren                          Seite 28
Sonderausstattungen


Die A-Klasse ist auf Wunsch mit Bi-Xenon-Licht statt Halogen-Licht
erhältlich. Letzteres kann der Kunde auf Wunsch zudem mit dem
Intelligent Light System (ILS) kombinieren. Das aus anderen Mercedes-
Baureihen bekannte ILS besteht aus Bi-Xenon-Scheinwerfern mit
variabler Lichtverteilung und dynamischer Leuchtweitenregulierung für
Landstraße, Autobahn und starken Nebel, adaptivem Fernlichtassistent,
aktiver Kurvenlicht-Funktion, LED-Tagfahrlicht und
Scheinwerferreinigungsanlage.


Das Licht- und Sicht-Paket umfasst folgende Details:


    •   indirekte Beleuchtung der Türzuziehgriffe/Türöffner vorne und
        hinten
    •   Fußraumbeleuchtung vorne und im Fond
    •   Beleuchtete Make-up-Spiegel für Fahrer und Beifahrer
    •   Beleuchtung des Innenspiegels
    •   Beleuchtung des Ablagefachs in der Mittelkonsole
    •   Leseleuchten und Konsolenleuchte im Innenhimmel des Fonds
    •   beleuchtete Einstiegsschienen
    •   Beleuchtung in den Öffnungen der Kopfstützen vorne und im Fond
        (nur bei Sportsitze)
    •   Ausstiegs- und Warnleuchte für Fahrer- und Beifahrertür
    •   Warn- und Umgebungsleuchte in der Heckklappe
    •   Scheibenwischer mit Regensensor


Auf Wunsch ist bereits ab dem Audio 20 CD eine Rückfahrkamera
erhältlich. Sie schaltet sich automatisch beim Einlegen des
Rückwärtsganges ein. Sie unterstützt den Fahrer beim Längs- und Quer-
Einparken, indem ihm statische und dynamische Hilfslinien Fahrspur und
Abstand anzeigen. Noch mehr Komfort bietet hier der Aktive Park-
Assistent (siehe Kapitel „Die Fahrassistenzsysteme“).




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Internetzugang, das komfortable Sprachbediensystem LINGUATRONIC,            Seite 29
zwei Navigationslösungen für unterschiedliche Budgets, Anschluss für
mobile Audiogeräte, die Integration des iPhones® und das intuitive
Bedienkonzept – die A-Klasse bietet bei den Informations- und
Kommunikationssystemen höchste Funktionalität, die bisher höheren
Fahrzeugklassen vorbehalten waren. Details siehe Kapitel „Die
Multimedia-Systeme“.


Serienmäßig an Bord jeder A-Klasse ist die manuelle Klimaanlage
THERMATIC. Ebenso wie die Zwei-Zonen-Klimaautomatik
THERMOTRONIC (Sonderausstattung) wurde sie in vielen Punkten
verbessert. So arbeiten die Klimaanlagen spürbar leiser und
vibrationsfreier, da der Gebläsemotor vom Gehäuse mit Hilfe spezieller
Gummielemente mechanisch entkoppelt ist. Ferner verfügen die Geräte
über eine optimierte Luftansaugung bei Schnee und besitzen mehr
manuelle Gebläsestufen. Wichtiges Entwicklungsziel war zudem der
effiziente Umgang mit der Antriebsenergie. Der Klimaanlagen-
Kompressor wird abhängig vom tatsächlichen Bedarf betrieben, bei
trockenem Wetter
oder bei Temperaturen, bei denen keine Kühlung erforderlich ist, wird der
Kompressor automatisch und stufenlos zurückgeregelt.


Zu den weiteren Sonderausstattungen zählen unter anderem Vordersitze
mit Memory-Funktion, automatisch abblendende Innen- und
Außenspiegel, designo Sicherheitsgurte in Rot (verfügbar
voraussichtlich ab viertem Quartal 2012) für Fahrer und Beifahrer und
Fondaußenplätze, ein elektrisch betätigtes Panoramaschiebedach, eine
Standheizung, abklappbare Anhängekupplung und ein Ablagepaket.
Letzteres umfasst ein Brillenfach
in der Dachbedieneinheit, Ablageboxen unter den Vordersitzen, Netz
unter Hutablage, im Beifahrerfußraum, an den Rückenlehnen der
Vordersitzen und im Laderaum links und rechts sowie eine 12-V-
Steckdose im Laderaum.




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Die Aerodynamik                                                               Seite 30


Strömungsgünstig Sprit sparen

Mit einem cw-Wert von cW= 0,27 ist den Aerodynamik-Experten von
Mercedes-Benz bei der A-Klasse ein weiteres Meisterstück gelungen.
Und die später folgende A 180 BlueEFFICIENCY Edition toppt diese
Bestmarke für Steilheck-Fahrzeuge sogar noch: Mit Hilfe etlicher
aerodynamischer Optimierungen kommt dieser Effizienz-Leuchtturm
auf cW= 0,26.


Endlose Stunden am Rechner bei der Strömungssimulation und viel
Feinschliff im Windkanal hatten ein klares Ziel: Die Grundform des A-
Klasse Designs weiter zu optimieren, um einen ausgezeichneten
Luftwiderstandsbeiwert zu erreichen. Gerade bei einem Steilheck-Modell
mit kurzem hinteren Überhang keine einfache Aufgabe. Aber schon eine
Verbesserung des cW-Werts um ein Hundertstel reduziert den
Kraftstoffverbrauch um ein Zehntel Liter pro 100 km bei Autobahnfahrt mit
ca. 120 km/h. Im NEFZ entspricht das einer CO2-Reduktion von einem
Gramm pro Kilometer.


Mit einem cW-Wert von 0,27 und einer Stirnfläche von 2,20 m2 beträgt die
Luftwiderstandsfläche cW x A weniger als 0,6 m2 – ein Bestwert für
Steilheck-Fahrzeuge in diesem Segment.


Welche Detailarbeit dorthin führt, zeigen folgende Beispiele:


    •   Die markanten Seitenspoiler neben der Heckscheibe („Finlets“)
        führen zu einer Nachlaufstruktur, die die verlustreichen
        Längswirbel, die sich an der D-Säule einrollen, deutlich reduziert.
    •   Mit Hilfe von gezackten Radspoilern vorne und hinten – sie sind
        zum Patent angemeldet –, Schlitzen in den Radhäusern sowie
        optimierten Radzierblenden konnten die Strömungsverluste an
        den vorderen Radhäusern deutlich reduziert werden. Dadurch
        umströmt der Wind das Radhaus seitlich besser.



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    •   Die A-Klasse besitzt die von den großen Baureihen bereits            Seite 31
        bekannte verstellbare Kühlerjalousie. Die Lamellen hinter der
        Kühlermaske werden dabei weitgehend geschlossen, wenn kein
        besonderer Kühlluftbedarf herrscht.
    •   Der Unterbodens ist ebenfalls aerodynamisch optimiert: Der
        Hauptboden ist bis zum hinteren Radlauf großflächig verkleidet,
        danach folgt eine zusätzliche Verkleidung des Hinterachsträgers.
        Der Endschalldämpfer wurde gleichfalls aerodynamisch optimiert.
    •   Die neue A-Klasse besitzt die detailoptimierten Außenspiegel, die
        ihre guten aerodynamischen Eigenschaften bereits in den großen
        Baureihen S-, E-, C- und auch in der B-Klasse unter Beweis
        gestellt haben. Die Position des Außenspiegels ist mit der A-Säule
        so abgestimmt, dass
        die Strömung ohne große Interferenzen und Störungen entlang
        der Seitenscheibe vorbei geleitet wird.


Die Außenspiegel und die niedrige Stufenhöhe der A-Säule belegen
darüber hinaus beispielhaft, dass es im Windkanal neben der
Optimierung der Strömungsverhältnisse auch um die Minimierung von
Windgeräuschen geht. Und neben Aerodynamik und Aeroakustik kommt
häufig noch eine dritte Disziplin hinzu: Auch bezüglich des
Wassermanagements müssen Außenspiegel und A-Säulen-Umströmung
im Windkanal optimiert werden,
um bei nasser Witterung möglichst gute Sicht nach hinten und seitwärts
zu gewährleisten.


Mehr als bei bisherigen Baureihen haben die Aerodynamik-Experten von
Mercedes-Benz bei der Optimierung der A-Klasse die
Strömungssimulation (CFD, Computational Fluid Dynamics) eingesetzt:
Jedes Bauteil wurde erst in mehreren Schleifen mit Hilfe der
Strömungssimulation verbessert, bevor es seine aerodynamischen
Eigenschaften bei Messungen im Windkanal unter Beweis stellen durfte.


Der numerischen Strömungssimulation liegen so genannte Finite
Volumen als mathematisches Modell zugrunde. Aus rund 60 Millionen
Hexaedern, also Würfeln, wird ein Volumen-Netz gebildet. Dieses umgibt


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die CAD-Daten der neuen Mercedes A-Klasse. So ließ sich in einem          Seite 32
großen virtuellen Windkanal die Fahrt auf freier Fläche simulieren. Die
Luft ließen die Mercedes-Ingenieure mit einer vorgegebenen Turbulenz
strömen.


Neuer Maßstab bei cw-Wert und Verbrauch: BlueEFFICIENCY Edition


Etwas später folgt der A 180 CDI BlueEFFICIENCY Edition mit nochmals
gesenkten Verbrauchswerten. Er gehört zu den effizientesten
Fahrzeugen seiner Klasse. Dazu tragen etliche zusätzliche
aerodynamische Optimierungen bei, die den cw-Wert von cW= 0,27 (Serie)
auf cW= 0,26 verringern.


Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem:


    •   die Teilabdeckung des Kühlergrills oben
    •   aerodynamisch geformte Federlenkerverkleidungen, die die
        Unterbodenströmung an der Hinterachse verbessern
    •   die Absenkung des Fahrwerks um 15 Millimeter


.




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Die Fahrassistenzsysteme                                                    Seite 33


Radargestützte Kollisionswarnung
serienmäßig

Mit zahlreichen Fahrassistenzsystemen von der
Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST bis zur
Abstandsregelung DISTRONIC PLUS kann
die A-Klasse ihre Fahrer umfassend unterstützen und schützen. Die
Assistenzsysteme, die bislang höheren Fahrzeugsegmenten
vorbehalten waren, basieren auf modernster Radar-, Kamera- und
Sensortechnik und sind auf häufige Unfallursachen wie zu geringer
Abstand, Übermüdung und Dunkelheit abgestimmt.


Als Neuheit im Kompaktsegment verfügt die A-Klasse serienmäßig über
eine radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten,
was die Gefahr eines Auffahrunfalls verringert. Das Assistenzsystem
COLLISION PREVENTION ASSIST warnt den eventuell abgelenkten
Fahrer optisch und akustisch vor erkannten Hindernissen und bereitet
den Bremsassistenten auf eine möglichst punktgenaue Bremsung vor.
Diese wird eingeleitet, sobald der Fahrer das Bremspedal deutlich
betätigt.


Im Unterschied zu auf dem Markt befindlichen Systemen in der Kompakt-
klasse handelt es sich bei dem Assistenz-System COLLISION
PREVENTION ASSIST nicht um ein reines Stadtsystem zur Minimierung
von Bagatellschäden. Vielmehr zielt die innovative Lösung auf den
Schutz vor typischen Auffahrunfällen in gefährlichen Verkehrssituationen
über 30 km/h. Feldtests von Mercedes-Benz in Europa, USA, Japan und
Südafrika, bei denen seit 2005 über 4,5 Millionen Kilometer zurückgelegt
wurden, bestätigen, dass es zu den meisten, für Auffahrunfälle kritischen
Szenarien oberhalb von 30 km/h kommt.


Mercedes-Benz erwartet, mit COLLISION PREVENTION ASSIST
signifikant positiv auf das Unfallgeschehen einwirken zu können und


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einen vergleich-baren Effekt auf das reale Unfallgeschehen wie bei der     Seite 34
serienmäßigen Einführung von ESP®. Versuchsergebnisse untermauern
diese Einschätzung: Bei Tests mit 110 Autofahrern im Bewegt-
Fahrsimulator sank die Unfallquote dank der Kombination aus
Kollisionswarnung und adaptiver Bremsassistenz
in drei typischen Situationen von 44 auf elf Prozent.


Die radargestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten
COLLISION PREVENTION ASSIST


       kann einen zu geringen Abstand zu Vorausfahrenden im
        Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 und 250 km/h erkennen
        und den Fahrer warnen;
       kann erkennen, wenn sich der Abstand vermindert. Bei einer
        registrierten drohenden Kollisionsgefahr wird der Fahrer optisch
        und akustisch gewarnt;
       kann bis zu einer Geschwindigkeit von circa 70 km/h stehende
        Hindernisse in Fahrtrichtung erkennen und entsprechende
        Warnungen ausgeben;
       kann die Auslöseschwelle für die Warnung und den adaptiven
        Bremsassistenten an Fahrsituationen anpassen, beispielsweise
        Kolonnenverkehr;
       berechnet bei erkannter drohender Kollisionsgefahr genau die
        Bremskraft, die benötigt wird, um idealerweise den Aufprall noch
        zu vermeiden, und nutzt den zur Verfügung stehenden Restweg
        bestmöglich aus. So hat auch der nachfolgende Fahrer bessere
        Chancen, seinerseits ein Auffahren zu vermeiden.


Der Bremsdruck wird nachgeregelt, falls sich die Situation verändert –
wird vorne beschleunigt, wird zurückgeregelt auf den Bremswunsch des
Fahrers; wird der Abstand auf fahrende und anhaltende Fahrzeuge
geringer, wird der Bremsdruck noch weiter erhöht. Ist PRE-SAFE® an
Bord, ist COLLISION PREVENTION ASSIST einer der Auslöse-
Parameter für die Aktivierung der präventiven Sicherheitssysteme,
beispielsweise Gurtstraffer.



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Elektronische Helfer: Alle weiteren Assistenzsysteme im Überblick         Seite 35


Der als Sonderausstattung erhältliche Aktive Park-Assistent in der A-
Klasse ist eine Weiterentwicklung des aus anderen Baureihen bekannten
PARKTRONIC-Systems. Zehn Ultraschallsensoren, die im vorderen und
hinteren Stoßfänger untergebracht sind, vermessen potenzielle
Parklücken
in Längsrichtung rechts und links der Fahrbahn. Ist eine passende Lücke
gefunden, kann der Fahrer nach dem Anhalten des Fahrzeuges und
Einlegen des Rückwärtsganges die automatische Einparkhilfe über das
Bedienfeld des Multifunktionslenkrades aktivieren. Das System berechnet
eine geeignete Einfahrspur mit maximal fünf Zügen bis zum Einparken.
Der Fahrer wird während des Einparkens durch Ansteuerung der
elektromechanischen Lenkung unterstützt. Gasgeben und Bremsen muss
er jedoch weiterhin. Die Geschwindigkeit für den Einparkvorgang ist auf
10 km/h begrenzt. Einparken in leicht gekrümmten Kurven wird
unterstützt.


Neu ist die Unterfunktion automatisches Ausparken. Wurde zuvor mit
dem Aktiven Park-Assistenten eingeparkt, kann das Fahrzeug aus der
Parklücke
in Richtung des Fahrtrichtungsanzeigers ausgeparkt werden. Auch beim
Ausparkvorgang muss der Fahrer Gas und Bremse selbstständig
betätigen. Sobald das Fahrzeug automatisch weit genug schräg steht, um
mit einem geraden Zug aus der Parklücke ausfahren zu können, werden
die Räder gerade gestellt und der Vorgang beendet. Der Fahrer
übernimmt wieder die Lenkung. Der Ausparkvorgang ist spätestens dann
beendet, sobald sich das Fahrzeug im Winkel von 45° zur Startposition
befindet. Die Demokratisierung der Sicherheit umfasst eine Reihe
weiterer Assistenzsysteme:


       Adaptiver Fernlicht-Assistent: blendet bei erkannten
        entgegenkommenden oder vorausfahrenden beleuchteten
        Fahrzeugen selbsttätig ab und steuert die Leuchtweite der
        Scheinwerfer je nach deren Abstand. Damit kommt der Fahrer in
        den Genuss eines weiterreichenden Abblendlichtes und muss sich


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        im Regelfall nicht um das manuelle Umschalten zwischen Auf-        Seite 36
        und Abblendlicht kümmern.
       Totwinkel-Assistent: warnt den Autofahrer mit zwei zusätzlichen
        Radarsensoren im Fahrzeugheck vor einem Spurwechsel, wenn
        der Assistent erkennt, dass sich im toten Winkel des
        Außenspiegels ein Fahrzeug befindet.
       Spurhalte-Assistent: Eine Kamera an der Frontscheibe detektiert
        die Fahrbahnmarkierungen und kann erkennen, wenn das Auto
        unbeabsichtigt von der registrierten Fahrspur abzukommen droht.
       ATTENTION ASSIST (Serienausstattung): warnt vor erkannten
        typischen Anzeichen von Übermüdung. Die hochauflösenden
        Sensoren des Systems beobachten das Verhalten des
        Autofahrers und können vor allem anhand seiner
        Lenkradbewegungen erkennen, ob er müde oder unaufmerksam
        wird.
       Geschwindigkeitslimit-Assistent: Eine Kamera an der
        Innenseite
        der Frontscheibe detektiert ausgeschilderte Geschwindigkeits-
        begrenzungen an der Fahrbahn und gleicht diese Daten mit
        Informationen aus dem GPS-System bzw. der digitalen
        Straßenkarte ab. Das jeweils erkannte Tempolimit wird im Kombi-
        Instrument angezeigt.
       HOLD-Funktion der Bremse: Beim Anhalten, zum Beispiel vor
        einer Ampel, muss der Fahrer das Bremspedal nur etwas tiefer
        durchdrücken und kann dann den Fuß vom Bremspedal nehmen,
        um die Bremse bis zum Wiederanfahren geschlossen zu halten.
        Beim Gasgeben wird die Bremse automatisch gelöst.
       Berganfahrhilfe: kann automatisch das unbeabsichtigte
        Zurückrollen beim Anfahren an einer Steigung verhindern.
       Rückfahrkamera: ist in die Griffleiste der Heckklappe integriert
        und verfügt über ein Weitwinkelobjektiv. Wird der Rückwärtsgang
        eingelegt, wird das Bild der Kamera auf den Bildschirm des Audio
        20- beziehungsweise COMAND-Systems übertragen. Statische
        und dynamische Hilfslinien unterstützen den Fahrer beim
        Rangieren.



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       DISTRONIC PLUS: Der radarbasierte Abstandsregel-Tempomat          Seite 37
        unterstützt den Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen null und
        200 km/h, den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen zu
        halten. Dabei kann er das Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen
        und es wieder beschleunigen. Damit eignet sich das System im
        Besonderen auch zum komfortablen Bewältigen des Stop&Go-
        Verkehrs. Erkennt das System, dass sich der Abstand zu schnell
        verringert, warnt es den Autofahrer optisch und akustisch.
       Tempomat mit SPEEDTRONIC: die
        Geschwindigkeitsregelanlage hält das vorgewählte Tempo. Die
        Zusatzfunktion SPEEDTRONIC sorgt dafür, dass die gespeicherte
        Geschwindigkeit nicht überschritten wird. Beide Funktionen sind
        beim Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT serienmäßig und für die
        Modelle mit Schaltgetriebe auf Wunsch erhältlich.




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Deutliche Senkung der Unfallquoten durch Fahrassistenzsysteme            Seite 38


Orientiert am realen Unfallgeschehen

Unfälle vermeiden und Unfallfolgen mindern: Das ist der
ganzheitliche Ansatz der Mercedes-Benz Unfallforschung, die das
Unternehmen
unter dem Begriff „Real Life Safety“ zusammenfasst. Mit der neuen,
radargestützten Kollisionswarnung COLLISION PREVENTION
ASSIST, über die alle Modelle der neuen Kompaktklasse
serienmäßig verfügen, setzt Mercedes-Benz diese Strategie
konsequent fort. Das Unternehmen erhofft sich davon eine ähnlich
positive Beeinflussung der Unfallzahlen und -schwere wie bei
anderen Sicherheitsinnovationen der Marke, beispielsweise ESP®,
BAS oder DISTRONIC.


Im Unterschied zu auf dem Markt befindlichen Systemen in der Kompakt-
klasse handelt es sich bei COLLISION PREVENTION ASSIST nicht um
ein reines Stadtsystem zur Minimierung von Bagatellschäden. Vielmehr
zielt
diese Lösung auf den Schutz vor typischen Auffahrunfällen in
gefährlichen Verkehrssituationen über 30 km/h.


Feldtests von Mercedes-Benz in Europa, USA, Japan und Südafrika, bei
denen seit 2005 über 4,5 Millionen Kilometer zurückgelegt wurden,
bestätigen, dass es zu den meisten, für Auffahrunfälle kritischen
Szenarien oberhalb von 30 km/h kommt. Das Geschwindigkeitsprofil der
Tests von Mercedes-Benz stimmt dabei sehr gut überein mit den Real-
Unfalldaten aus GIDAS (German In-Depth Accident Study), dem größten
Projekt zur Erhebung von Unfalldaten in Deutschland.


Mercedes-Benz erwartet, mit COLLISION PREVENTION ASSIST
signifikant positiv auf das Unfallgeschehen einwirken zu können und
einen vergleich-baren Effekt auf das reale Unfallgeschehen wie bei der
serienmäßigen Einführung von ESP®. Versuchsergebnisse untermauern



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diese Einschätzung: Bei Tests mit 110 Autofahrern im Bewegt-               Seite 39
Fahrsimulator sank die Unfallquote dank der Kombination aus
Kollisionswarnung und adaptiver Bremsassistenz
in drei typischen Situationen von 44 auf elf Prozent.


Unfallstatistik bestätigt Potenzial von Fahrassistenzsystemen


Fahrassistenzsysteme leisten einen wichtigen Beitrag zur
Verkehrssicherheit. Das ergeben Analysen der Mercedes-Benz
Unfallforschung und Untersuchungen der Versicherungswirtschaft sowie
unabhängiger
Institute. Hier einige Erfolgsmeldungen:


• ESP®: Seit dem serienmäßigen Einsatz von ESP bei Mercedes-Benz
  ging der Anteil der Fahrunfälle mit Fahrzeugen der Marke in
  Deutschland um über 42% zurück (Quelle: Auswertung der
  anonymisierten Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes durch
  Mercedes-Benz). Über 40% aller im Straßenverkehr Getöteten und
  20% der Verletzten sind Opfer von Fahrunfällen.
• Brems-Assistent (BAS): Die Unfallquote für Auffahrkollisionen sank
  bei Mercedes-Pkw nach serienmäßigem BAS-Einsatz um 8% (Quelle:
  Auswertung der anonymisierten 50-Prozent-Stichprobe der
  Unfallstatistik des Statistischen Bundesamtes für die Unfalljahre 1998
  bis 2003 durch Mercedes-Benz).
• Mit DISTRONIC PLUS ausgerüstete Pkw von Mercedes-Benz sind zu
  7% weniger in Unfälle verwickelt, und der Sachschaden bei Unfällen
  liegt um 14% niedriger (Quelle: IIHS Insurance Institute for Highway
  Safety).
• DISTRONIC PLUS und BAS PLUS können die Quote von
  Auffahrunfällen um mindestens 20% reduzieren, bei weiteren 25%
  können sie die Unfallschwere vermindern, so eine statistisch
  signifikante Prognose. Anhand realer Unfalldaten wurden dabei zur
  Überprüfung der Systemwirksamkeit Auffahrunfälle mit bekanntem
  Fahrerverhalten nachträglich simuliert (Quelle: GIDAS German In-
  Depth Accident Study). Beide Systeme sind für zahlreiche Baureihen
  von Mercedes-Benz verfügbar.


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• Mit DISTRONIC PLUS, BAS PLUS und PRE-SAFE® Bremse,                      Seite 40
  ebenfalls verfügbar für diverse Baureihen von Mercedes-Benz, kommt
  es zu signifikant weniger Frontalunfällen. Das ergab eine Analyse der
  Ersatzteilabrufe für die Mercedes-Benz S-Klasse in den Jahren 2005
  bis 2008. Dabei wurde die Differenz der Abrufquoten von Ersatzteilen
  im Frontbereich von Fahrzeugen mit bzw. ohne DISTRONIC PLUS
  ermittelt.




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Interview mit Dr. Jörg Breuer, Leiter Entwicklung Pkw, Aktive Sicherheit    Seite 41


„Vergleichbar positiver Effekt wie ESP®“

Dr. Jörg Breuer (46) hat Maschinenbau an der TU Darmstadt und der
ETH Zürich studiert und 1995 mit der Arbeit „Ergonomische Beurteilung
und Gestaltung der Sicherheit des Arbeitssystems Kraftfahrzeugführen“
promoviert. Seit Juli 1996 ist der gebürtige Aachener bei der Daimler AG
und leitet dort seit 2001 die Abteilung Aktive Sicherheit. Er arbeitet
darüber hinaus in zahlreichen Sicherheitsgremien der Automobilhersteller
mit, so in der „ACEA Task Force Active Safety“ und der e-Safety-
Arbeitsgruppe „Implementation Roadmap“.


Bei anderen Herstellern gibt es schon City-Brems-Assistenten. Worin liegt
der Unterschied zum radargestützten Kollisionswarnsystem von
Mercedes-Benz?


Breuer: COLLISION PREVENTION ASSIST ist kein Stadtsystem zur
Minimierung von Bagatellschäden. Vielmehr zielt dieses Assistenzsystem
auf den Schutz vor typischen Auffahrunfällen in gefährlichen
Verkehrssituationen über 30 km/h.


Ist das der relevante Geschwindigkeitsbereich, kommt es oberhalb von
30 km/h zu den meisten gefährlichen Situationen, die zu Auffahrunfällen
führen können?


Breuer: Ja, das belegen zum einen unsere Feldtests. Seit 2005 wurden
dabei in Europa, USA, Japan und Südafrika über 4,5 Millionen Kilometer
zurückgelegt. Zum anderen haben die Real-Unfalldaten aus GIDAS, dem
größten Projekt zur Erhebung von Unfalldaten in Deutschland, dieses
Geschwindigkeitsprofil bestätigt.




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Die neuen Kompaktklasse-Modelle von Mercedes-Benz besitzen den             Seite 42
COLLISION PREVENTION ASSIST serienmäßig. Welchen Effekt auf die
Unfallzahlen und die Unfallschwere erhoffen Sie sich davon?


Breuer: Wir erwarten, dass der COLLISION PREVENTION ASSIST einen
vergleichbaren positiven Effekt auf das reale Unfallgeschehen hat wie
seinerzeit die serienmäßige Einführung von ESP®. Dafür sprechen erste
Versuchsergebnisse Bei Tests mit 110 Autofahrern im Bewegt-
Fahrsimulator sank die Unfallquote dank der Kombination aus
Kollisionswarnung und adaptiver Bremsassistenz in drei typischen
Situationen von 44 auf elf Prozent.


COLLISION PREVENTION ASSIST warnt und stellt die Bremskraft
adaptiv ein – aber anders als die optional erhältliche DISTRONIC PLUS
bremst es nicht selbstständig. Ist das ein Nachteil?


Breuer: Unsere Untersuchungen zeigen, dass fast alle Autofahrer auf die
Kollisionswarnung auch bei DISTRONIC PLUS reagieren und selbst
bremsen. Der Vorteil von DISTRONIC PLUS liegt beim Komfort, weil die
Geschwindigkeit und damit der Abstand zum Vordermann automatisch
geregelt werden.


COLLISION PREVENTION ASSIST ist aber nur eines der zahlreichen
Fahrassistenzsysteme, die für die A-Klasse erhältlich sind. Welches sind
die anderen Highlights?


Breuer: Insgesamt sind zehn Fahrassistenzsysteme erhältlich, die bislang
höheren Fahrzeugsegmenten vorbehalten waren, beispielsweise die
Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST sowie das präventive
Insassenschutzsystem PRE-SAFE®. Wir sprechen hier von einer
Demokratisierung der Sicherheit.


Demokratisierung der Sicherheit heißt einerseits, dass aus höheren
Segmenten bekannte Sicherheitsinnovationen ihren Weg in die Mittel-
und Kompaktklasse finden. Aber auch andererseits, dass die A-Klasse



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trotz kompakter Außenmaße selbstverständlich das strenge                    Seite 43
Crashtestprogramm der Marke erfüllt?


Breuer: Ja, „ein Stern genügt“ ist unsere Sicherheitsphilosophie, die
selbstverständlich auch für die A-Klasse gilt. Meine Kollegen in der
Passiven Sicherheit haben hier einen tollen Job gemacht und das Ziel
erreicht: Die A-Klasse erfüllt das strenge Testprogramm der Marke. Dazu
gehören nicht
nur rund 30 verschiedene Aufprallkonfigurationen, die für Ratings und die
weltweite Zulassung vorgeschrieben sind, hinzukommen auch neun
firmeneigene Crashversuche wie der Dachfall- oder der Pfahltest.




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Die Passive Sicherheit                                                     Seite 44


Stabile Basis und intelligenter Schutz

„Ein Stern genügt“ – das ist die Philosophie von Mercedes-Benz in
puncto Sicherheit. Das gilt auch für die neue A-Klasse. Zu den
Sicherheits-Highlights, die weit über ihre Fahrzeugklasse
hinausweisen, zählen Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer auch im
Fond, das präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE® und die
Aktive Motorhaube für den Fußgängerschutz. Hinzu kommen sieben
serienmäßige Airbags und der automatische Mercedes-Notruf.


Die neue A-Klasse erfüllt das strenge Testprogramm der Marke. Dazu
gehören nicht nur rund 30 verschiedene Aufprallkonfigurationen, die für
Ratings und die weltweite Zulassung vorgeschrieben sind, hinzukommen
auch neun firmeneigene Crashversuche wie der Dachfall- oder der
Pfahltest.


Dass die neue A-Klasse Anforderungen erfüllt, die zum Teil weit über die
gesetzlichen Bedingungen hinausgehen, zeigt ebenso ein interner Offset-
Crash gegen eine künftige Oberklasse-Limousine von Mercedes-Benz:
Auch als kleinerer Unfallgegner und bei hoher Aufprallgeschwindigkeit
bietet die A-Klasse ihren Passagieren einen intakten Insassenraum und
beste Überlebenschancen.


Für das hohe Niveau an Passiver Sicherheit bildet die Rohbaustruktur die
Basis, sowohl beim Material – der Anteil an höherfesten und höchstfesten
Stahlblechen liegt bei 67 Prozent – als auch bei der konstruktiven
Auslegung. Die konsequente Umsetzung einer freien Crashlänge von
435 Millimetern, die Lastverteilung über mehrere Ebenen hinweg, das
neuartige Stirnwand- und Bodenkonzept sowie der Integralträger als
Deformationselement sind wichtige Merkmale der Vorbaustruktur.


Insgesamt drei Längsträgerebenen – bestehend aus den geradlinigen
vorderen Längsträgern, einer zweiten, oberen Ebene, die am Frontend



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aus stranggepresstem Alu-Kastenprofil befestigt ist, sowie einer dritten       Seite 45
Ebene unten vor dem Integralträger – erlauben den gezielten Abbau von
Energie.


Der Integralträger bildet die Momentstütze für den quer angeordneten
Motor/Getriebeblock und die Anbindung der Komponenten für
Vorderachse und Lenkung. Er besteht aus mehreren, zum Teil
höchstfesten Stahlblechen und einem IHU-Rohr (Innen-Hochdruck-
Umformen). Zur Optimierung des Deformationsverhaltens ist der
Integralträger über zwei Aluminium-Streben nach vorne mit dem unter
dem Frontend liegenden Aluminium-Kühlerträger verbunden. Über diesen
dritten Lastpfad kann im Fall eines Frontalaufpralls frühzeitig Kraft in den
Integralträger eingeleitet werden, um bestmöglichen Energieabbau zu
gewährleisten.


Ein Crashkeil aus Kunststoff sitzt hinten in den vorderen Radhäusern und
trägt dazu bei, dass sich bei einer hohen Aufprallgeschwindigkeit die
Räder unabhängig vom Radeinschlag nicht unter die Vordertüren
schieben. So lassen sich die Türen auch nach einem schweren Unfall
öffnen.


Eine Besonderheit weist ebenso die Stirnwand auf: So genannte
„Schlittschuhkufen“ vor den mittleren beiden Längsträgern leiten Kräfte in
den Boden ein. Die durchgängige Bodenstruktur besteht aus insgesamt
vier geradlinigen Längsträgern. Die Tunneldachverstärkungen vorne und
hinten bilden mit dem Tunnel ein weiteres geschlossenes Profil zur
Abstützung des Vorbaus.


Gezielte Verformung: Schutz beim Seitencrash


Steife Seitenstrukturen und definiertes Verformungsmanagement tragen
dazu bei, den Überlebensraum der Insassen beim Seitenaufprall zu
sichern. Dazu zählt beispielsweise der so genannte „Pfahlträger“, ein im
hinteren Fußraum zwischen Mitteltunnel und Bodenseitenwand diagonal
angeordneter Träger, der bei einer seitlichen Kollision mit einem Baum
ein Aufreißen des Bodens verhindern soll.


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Im oberen Bereich der B-Säule kommen hochfeste Stähle zum Einsatz,         Seite 46
damit möglichst wenig Intrusion erfolgt und die Fahrgastzelle beim
Seitenaufprall erhalten bleibt. Unten ist die B-Säule hingegen weicher
ausgelegt, um einen Energieabbau zu ermöglichen. „Vampirzähne“
haben die Sicherheitsexperten von Mercedes-Benz anschaulich das
Rissmanagement an den Innenseiten der B-Säule getauft. Bei einem
schweren Seitencrash drückt der Gurtaufroller auf die Innenwand der B-
Säule. Damit dies nicht zu einem strukturrelevanten, quer verlaufenden
Riss führt, geben zahnähnliche kleine Aussparungen die Rissrichtung vor.


Fußgängerschutz: Umfangreiche Maßnahmen mit Aktiver
Motorhaube


Der Schutz schwächerer Verkehrspartner spielt bei der Entwicklung der
Mercedes-Personenwagen seit jeher eine wichtige Rolle. Zahlreiche
Schutzmaßnahmen bei der neuen A-Klasse sollen dazu beitragen, das
Verletzungsrisiko von Fußgängern zu mindern. Um beispielsweise die
Belastungen zu reduzieren, die bei einem Anprall auf die Motorhaube des
Fahrzeugs entstehen, wurden die Deformationsräume zwischen
Motorhaube und den darunter liegenden Bauteilen optimiert. Dies
geschieht einerseits durch eine entsprechende Anordnung von
Komponenten wie zum Beispiel Steuergeräten oder Flüssigkeitsbehältern
im Motorraum.


Zudem kommt bei der A-Klasse mit ihrer sportlich-flachen Karosserie eine
Aktive Motorhaube zum Einsatz. Eine umfangreiche Sensorik in
Verbindung mit intelligenten Algorithmen steuert bei einem
Zusammenstoß mit einem Fußgänger Aktoren im Bereich der
Motorhaubenscharniere an. Diese heben die Motorhaube um 65
Millimeter an. Der dadurch gewonnene zusätzliche Raum zwischen
Motorhaube und Bauteilen im Motorraum sorgt dafür, dass ein
aufprallender Kopf vergleichsweise geringe Beschleunigungen erfährt.


Die Verformungseigenschaften der Motorhaube wurden gezielt auf diese
Anforderungen hin entwickelt. Durch den Einsatz von Aluminium sowie



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einer Verstärkung auf der Innenseite der Motorhaube können die              Seite 47
Belastungen beim Aufprall weiter reduziert werden.


Auf allen Plätzen: Intelligente Rückhaltesysteme


Mit bis zu neun Airbags schützt die A-Klasse ihre Passagiere.
Serienmäßig an Bord sind Fahrer- und Beifahrer-Airbag, ein Kneebag für
den Fahrer, große, im Sitz untergebrachte Thorax-Pelvisbags, die Brust-,
Bauch- und Beckenbereich schützen, sowie Windowbags. Diese
erstrecken sich über beide Sitzreihen und reichen bis zum A-Säulen-
Dreieck. Die Windowbags können die Köpfe der Insassen vor harten
Kontakten bei einem Seitenaufprall schützen, und dazu beitragen, dass
bei einem Unfall keine Gliedmaßen ins Freie gelangen. Fahrer- und
Beifahrer-Airbag arbeiten zweistufig, abhängig von der prognostizierten
Aufprallschwere. Zunächst füllt der Gasgenerator den Airbag mit 60
(Fahrer) beziehungsweise 70 Prozent Gas (Beifahrer). Wird eine höhere
Aufprall-schwere prognostiziert, wird zusätzlich zeitversetzt die zweite
Stufe des Gasgenerators aktiviert und der Airbag mit höherem Druck
befüllt. Sidebags für den Fond sind auf Wunsch erhältlich.


In vielen Details spiegelt sich die hohe Sicherheitskompetenz der A-
Klasse Entwickler wider. So gibt die deformierbare Lenksäule um bis zu
100 Milli-meter nach, wenn der Fahrer bei einem Unfall durch die
Vorverlagerung Druck auf den Airbag ausübt. Viel Feinschliff wurde
ebenso in puncto Komfort betrieben: Der Fahrerairbag ist mit einem
Schwingungstilger im Lenkrad gekoppelt, was Vibrationen vermindert.


Die Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer wurden neu entwickelt.
Prämisse war die weitere Reduzierung des Risikos eines
Schleudertraumas. Grundvoraussetzung für eine hohe Schleudertrauma-
Prävention ist der bestmöglich einstellbare Abstand zum Hinterkopf der
Insassen. Dazu ist auf der linken Seite der Kopfstütze (in Fahrtrichtung)
ein Knopf angebracht. Durch Druck auf diesen Auslösemechanismus
kann die Verriegelung der Kopfstütze gelöst und der Abstand zwischen
Kopf und Kopfstütze vergrößert werden. Zur Verringerung des Abstands



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braucht der Knopf nicht betätigt werden. Somit ist eine Ein-Hand-             Seite 48
Bedienung in allen Verstellpositionen möglich.


Familiengerecht: Umfangreiche Vorsorgemaßnahmen im Fond


Bei der Entwicklung der neuen A-Klasse haben die Sicherheitsexperten
von Mercedes-Benz viel Wert auf die Sicherheit im Fond gelegt. So erfüllt
das neue Modell die diesbezüglichen Anforderungen der NCAP-Institute
in Japan und China, die bei ihrer Einstufung zum Beispiel auch die
Bedienbarkeit der Gurte auf der Rücksitzbank berücksichtigen. Euro
NCAP wird mittelfristig die Fondsicherheit ebenfalls bewerten, vermuten
die Fachleute. Die A-Klasse ist bereits heute darauf eingestellt und damit
nicht nur in ihrer Fahrzeugklasse vorbildlich: Auch an den äußeren
Sitzplätzen im Fond sind serienmäßig Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer
installiert. Im Aufrollmechanismus befindet sich ein Torsionsstab, der sich
verdreht, wenn die Belastung auf den Stab einen definierten Wert
überschreitet. So begrenzt er die Gurtkraft und reduziert die
Insassenbelastung.


Bestens gerüstet für den Einsatz als Familienfahrzeug ist die A-Klasse
auch durch die serienmäßigen ISOFIX-Kindersitzbefestigungen auf den
äußeren Sitzplätzen. Darüber hinaus können die Kindersitze dank
spezieller Verankerungspunkte mit oberen Haltebändern („Top Tether“)
zusätzlich
am Fahrzeug fixiert werden.


Innovation in der Kompaktklasse: Präventives
Insassenschutzsystem


Erstmals ist für die A-Klasse das präventive Insassenschutzsystem PRE-
SAFE® verfügbar. Damit wird diese Innovation, die 2002 in der S-Klasse
ihre Premiere feierte, konsequent weiter demokratisiert.


Mit PRE-SAFE® nutzt Mercedes-Benz die Zeit zwischen dem Erkennen
einer unfallträchtigen Situation und einer möglichen Karambolage für



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präventive Schutzmaßnahmen. Dadurch lassen sich die                        Seite 49
Insassenbelastungen beim Aufprall um bis zu 40 Prozent vermindern.


Kern von PRE-SAFE® sind die reversible mögliche Gurtstraffung, die
Schließung von Seitenscheiben und Schiebedach bei erkannter kritischer
Querdynamik und die Verstellung des vollelektrischen Beifahrersitzes mit
Memory-Funktion in eine für die Wirkung der Rückhaltesysteme optimale
Position.


Die Aktivierung von PRE-SAFE® erfolgt, wenn einer der folgenden
Parameter erfüllt ist: Notbremsung, Panikbremsung, starkes Über- oder
Untersteuern, kritische Lenkbewegungen oder starke Bremsunterstützung
durch den adaptiven Bremsassistenten.


Automatischer Mercedes-Benz Notruf: Schnellere Hilfe am Unfallort


In Kombination mit COMAND Online verfügt die neue A-Klasse über den
Mercedes-Benz Notruf. Wenn COMAND Online mit einem Mobiltelefon
verbunden ist, kann der Mercedes-Benz Notruf nach einem schweren
Unfall automatisch und binnen Minuten eine Notrufzentrale verständigen.


Nach dem Auslösen der Airbags oder Gurtstraffer werden die exakte
GPS-Position des Fahrzeugs und dessen Fahrgestellnummer (VIN) per
SMS an ein spezielles Emergency Center gesendet, die Positionsdaten
dabei auch parallel per DTMF-Verfahren (Doppeltonmehrfrequenz).
Selbst wenn die Insassen bewusstlos sind oder zum Beispiel auf einer
Urlaubsreise nicht genau wissen, wo sie sich befinden, können die vom
Emergency Center alarmierten Rettungskräfte genau und schnell
informiert werden. Der Fahrer kann den Notruf auch manuell absetzen,
da sich der Eintrag „MB Notruf“ immer an erster Stelle des Telefonbuchs
befindet.


Außerdem baut das Emergency Center binnen Sekunden eine
Sprachverbindung zu den Insassen auf. Besonders praktisch und unter
Umständen im Notfall hilfreich: Kommuniziert wird dabei nicht in der



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jeweiligen Landessprache, sondern in jener Sprache, die der Fahrer bei     Seite 50
COMAND Online eingestellt hat.


Über etwaige Mobilfunkkosten hinaus, die nur in einem speziellen Notfall
entstehen, fallen für den Mercedes Fahrer für den Notruf keine
zusätzlichen Kosten an, und abgesehen vom Handyvertrag ist auch keine
vertragliche Bindung nötig.




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Die Dieselmotoren                                                           Seite 51


Sparsam quer durchs Spektrum

Downsizing bei den Einstiegsmotoren und Downspeeding bei den
leistungsstärkeren Aggregaten – das ist die Strategie von Mercedes-
Benz bei den Dieselmotoren der neuen A-Klasse. Das breite
Angebot erfüllt jeden Leistungswunsch und zeigt, welches Potenzial
im Dieselmotor steckt: Erstmals wird mit dem A 180 CDI ein
Mercedes-Benz nur 98 g CO2 pro Kilometer emittieren. Weiteres
Highlight: Der A 220 CDI erfüllt bereits heute die erst ab 2015
verbindliche Euro-6-Abgasnorm.


Dank modernster Einspritztechnik und Aufladung überzeugen die
Dieselmotoren mit höchster Effizienz und Umweltverträglichkeit. Der A
180 CDI startet mit 80 kW (109 PS) und bietet ein maximales
Drehmoment von 250 Nm (Doppelkupplungsgetriebe) bzw. 260 Nm
(Sechsgang-Schaltgetriebe). Im A 200 CDI beträgt die maximale Leistung
100 kW (136 PS), das maximale Drehmoment erreicht 300 Nm. Der A
220 CDI (lieferbar ab 12/2012)
verfügt über 2,2 Liter Hubraum, 125 kW (170 PS) und 350 Nm, was
die Fahrleistungen der A-Klasse in den sportlichen Bereich bringt.


Von der S- in die A-Klasse: Die Dieselmotoren der OM 651-Reihe


Seit seiner Weltpremiere 2008 setzt der unter dem Namen OM 651
bekannte Direkteinspritz-Dieselmotor Maßstäbe hinsichtlich Leistungs-
und Drehmomentcharakteristik, Wirtschaftlichkeit, Abgas-Emissionen und
Laufruhe. Er wird so universell eingesetzt wie kein Mercedes-Benz
Dieselmotor zuvor und ist bis zur S-Klasse ein Vorbild als effiziente und
kraftvolle Antriebsquelle. Für den Quereinbau wurden der Riementrieb
der Nebenaggregate, die Turbolader-Einbaulage und die Luftführung
geändert.




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In der neuen A-Klasse kommen gleich drei Versionen zum Einsatz:               Seite 52


• Dynamisch zu fahren, extrem effizient und vorbildlich sauber ist der
  A 220 CDI, der ausschließlich in Kombination mit dem
  Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT erhältlich ist. Der 125 kW (170 PS)
  starke Topdiesel besitzt eine gewichtsoptimierte Kurbelwelle und bringt
  mit von unten verschraubten Einzellagerdeckeln und vier
  Gegengewichten rund sechs Kilogramm weniger auf die Waage als ein
  hubraumgleicher OM 651
  in Längseinbau-Variante. Der einstufige Turbolader ist größer
  dimensioniert als bei den Varianten mit 80 und 100 kW. Der A 220 CDI
  ist mit einer Mehrwege-Abgasrückführung (siehe nächstes Kapitel)
  ausgerüstet, die den Stickoxidausstoß reduziert. Bereits heute erfüllt er
  die ab 2015 verbindliche Euro-6-Abgasnorm. Mit 112 g CO2 pro
  Kilometer (vorläufiger Wert) setzt der A 220 CDI in seinem Segment
  neue Maßstäbe. Mit 2,2 Litern Hubraum ist der Motor vergleichsweise
  großvolumig und damit bereits bei niedrigen Drehzahlen agil.
  „Downspeeding“ nennen die Motorenexperten von Mercedes-Benz
  diese Kombination aus großem Motor und niedrigen Drehzahlen.
  Dadurch konnte das das Schaltprogramm ECONOMY der 7G-DCT
  betont ökonomisch und komfortabel ausgelegt werden. Wählt der
  Fahrer hingegen das Schaltprogramm „S“, wird deutlich schneller
  geschaltet und die Getriebeabstufung nutzt die Drehzahlreserven des
  Motors für optimale Dynamik. Die Fahrleistungen des A 220 CDI –
  erhältlich als BlueEFFICIENCY und Sport – liegen mit 7,8 Sekunden für
  den Standardspurt und 227 km/h Höchstgeschwindigkeit auf
  Sportwagenniveau.


• In den Modellen A 180 CDI mit Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT
  und
  A 200 CDI kommt die Variante mit 1,8 Litern Hubraum zum Einsatz.
  Die Reduzierung des Hubraums erfolgt über eine Verkürzung des Hubs
  (83 mm statt 99 mm). Die deutlich längeren Pleuel sorgen für geringere
  Querkräfte-Reibung, reibungsoptimiert wurden auch die beiden
  Lanchester-Ausgleichswellen. Der einstufige Turbolader ist im
  Wirkungsgrad optimiert und


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  verfügt über verstellbare Leitschaufeln. Mit einem Zylinderabstand von   Seite 53
  94 Millimetern und dem Antrieb der Nockenwellen über Stirnräder
  standen der Quereinbau und die dafür nötige kurze Baulänge bei der
  Konstruktion des Motors von Anfang an im Lastenheft.


Alle drei Motoren verfügen zur Umsetzung der Start-Stopp-Funktion über
eine Entkopplung des Riementriebs von der Kurbelwelle.


Weitere Gemeinsamkeiten sind:


       Common-Rail-Technik mit auf 1.800 bar gesteigertem Raildruck.
        Der maximale Zünddruck beträgt 180 bar und trägt ebenfalls zur
        hohen Leistung und einem fülligen Drehmomentverlauf bei.
       Die Ölspritzdüsen sowie die Wasserpumpe werden
        bedarfsgerecht geschaltet, um Energie und damit Kraftstoff zu
        sparen. Durch die geregelte Ölpumpe werden außerdem der
        Öldurchsatz und damit
        der Verbrauch reduziert.
       Der Motorblock besteht aus Grauguss, der Zylinderkopf aus
        Aluminium.
       Ein zweiteiliger Wassermantel im Zylinderkopf sorgt für maximale
        Kühlung im Bereich der Brennraumplatte; damit werden 200 bar
        Zünddruck und hohe spezifische Leistung möglich.
       Die Honung der Grauguss-Laufbahnen wurde deutlich feiner
        ausge-führt als beim Vorgänger und trägt damit zum
        Verbrauchsvorteil bei.
       Die freien Kräfte zweiter Ordnung, die bei einem Vierzylinder-
        Reihenmotor prinzipbedingt auftreten, kompensieren zwei unten
        im Motorblock angeordnete Lanchester-Ausgleichswellen, die
        reibungsarm in Wälzlagern statt in herkömmlichen Gleitlagern
        laufen.
       Das Zweimassenschwungrad wurde gezielt auf die hohen
        Drehmomente bei niedrigen Drehzahlen ausgelegt, um die
        Schwingungsanregungen der Kurbelwelle vom Antriebsstrang
        abzukoppeln – dies trägt zur hohen Laufruhe bei.



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Mit viel Mercedes-Benz Know-how: Der OM 607                                  Seite 54


Beim A 180 CDI mit Handschaltgetriebe setzt Mercedes-Benz auf die
Kooperation mit Renault, um mit einem kleinen, leichten und
reibungsärmeren Motor durch konsequentes Downsizing
Verbrauchsvorteile erzielen zu können. Der Common-Rail-Vierzylinder
mit 1.600 bar Raildruck wird aktuell in sechster Generation jährlich über
1,3 Millionen Mal produziert. Aus 1,5 Litern Hubraum schöpft der mit einer
Niederdruck-AGR ausgerüstete Vierzylinder 80 kW (109 PS). Mit 98 g
CO2 pro Kilometer zählt er zu den umwelt-freundlichsten Dieseln im
Kompaktwagensegment. Der Abgasturbolader besitzt eine verstellbare
Turbinengeometrie (VTG).


Der intern OM 607 getaufte Motor wiegt rund 30 Kilogramm weniger als
ein OM 651. Zahlreiche Teile sind Mercedes-spezifisch: So besitzt der
OM 607
die Motorlager vom Benzinmotor M 270 und ein spezielles
Zweimassenschwungrad. Der am Getriebe angeflanschte Anlasser, der
Generator sowie der Kältemittelverdichter stammen ebenso aus dem
Mercedes-Modulbaukasten und werden durch einen Riemen mit sechs
Rillen angetrieben.


Wie alle Mercedes-Motoren muss der OM 607 das umfangreiche
Aggregate-Testprogramm auf Prüfständen und im Fahrzeugdauerlauf
absolvieren. Der Applikationsaufwand, den Mercedes-Benz beim OM 607
betrieben hat, ist hoch. In einem gemeinsamen Projektteam mit
Mercedes- und Renault- Mitarbeitern wurde der Motor besonders in den
Bereichen NVH und Fahrbarkeit optimiert. Abstimmungsarbeit floss
ebenso in die Umsetzung der serienmäßigen ECO Start-Stopp-Funktion.
Zum Beispiel arbeitet diese Mercedes-spezifisch auch bei Temperaturen
im Bereich von bis zu minus 10 Grad Celsius und kann so häufiger zur
Verbrauchsminderung beitragen.


Die Daten der A-Klasse mit Dieselmotor im Überblick




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Modell                               A 180        A 180        A 200       A 220     Seite 55
                                     CDI*         CDI **       CDI***      CDI**
Zylinder                             R4           R4           R4          R4
Anordnung/Zahl
Hubraum        [cm3]                 1.461        1.796        1.796       2.143

Nennleistung           [kW/PS]       80/109       80/109       100/136     125/170
                       bei           4.000        3.200-       3.600-      3.600-
                       [1/min]                    4.600        4.400       4.000
Nenn-                  [Nm] bei      260          250          300         350
drehmoment             [1/min]       1.750-       1.400-       1.600-      1.600-
                                     2.500        2.800        3.000       3.200
Verbrauch              [L/100        3,8          4,1          4,3 (4,1)   k.A.
kombiniert             km]
CO2-Emission           [g/km]        98           109          111         k.A.
kombiniert                                                     (109)

* Schaltgetriebe (FSG), ** Doppelkupplungsgetriebe (7G-DCT),
*** Werte für Doppelkupplungsgetriebe (7G-DCT) in Klammern




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Doppelte Abgasrückführung                                                    Seite 56


Noch rückstandsfreier verbrennen

Um die Emission von Stickoxiden (NOx) weiter zu reduzieren, ist der
OM651-Motor des A 220 CDI mit einer so genannten Mehrwege-
Abgasrückführung (AGR) ausgerüstet. Zusätzlich zur Hochdruck-AGR,
bei der heißes Abgas im Krümmer entnommen und auf der Frischluftseite
hinter dem Ladeluftkühler wieder eingeleitet wird, wird dort auf
niedrigerem Druckniveau Abgas entnommen. Diese so genannte
Niederdruck-AGR zweigt das gereinigte Abgas nach dem
Dieselpartikelfilter ab, kühlt es und führt es mit Hilfe eines Ventils dem
Frischluftstrom vor dem Turbolader wieder zu.


Die NOx Entstehung wird primär durch die Sauerstoffkonzentration im
Brennraum beeinflusst (=Abgas-Anteil). Eine weitere Steigerung der
AGR-Raten mittels der klassischen Hochdruck-AGR hat prinzipbedingt
die Nachteile einer sinkenden Aufladung und einer weiteren Drosselung
zur Erzeugung des notwendigen Spülgefälles. Dies führt zu Nachteilen
bei Partikelemissionen
und Verbrauch. Die Niederdruck-AGR löst diese Probleme, da sie die
Antriebsenergie des Turboladers nicht reduziert und gleichzeitig den
Drosselbedarf einer Hochdruck-AGR wesentlich verringert.




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Die Benzinmotoren                                                         Seite 57


Stark, schnell und supersauber

Konsequent transferiert Mercedes-Benz die BlueDIRECT-
Technologie aus den V6- und V8-Triebwerken der Luxus- und
Oberklasse: Die BlueDIRECT-Vierzylinder-Ottomotoren der neuen A-
Klasse kombinieren spontanes Ansprechverhalten und vorbildliche
Leistungsentfaltung mit höchster Effizienz und klassenbestem
Emissionsverhalten. Die Weltneuheit CAMTRONIC, eine innovative
Ventilhubumschaltung, trägt dazu entscheidend bei. In der A-Klasse
steht die neue Vierzylinder-Motorenfamilie mit 1,6 oder 2,0 Litern
Hubraum zur Wahl und
deckt ein Leistungsspektrum von 90 kW (122 PS) und 200 Nm
bis 155 kW (211 PS) und 350 Nm ab.


Dank BlueDIRECT mit hochgenauer Piezo-Einspritzung erfüllen die
neuen Motoren die ab 2015 gültige Abgasnorm Euro 6 für Ottomotoren.
Selbst der nochmals strengere Diesel-Partikelanzahlgrenzwert der Euro-
6-Norm wird ohne zusätzliche Abgasnachbehandlung bereits heute
unterschritten. Dies war eine wesentliche Motivation, BlueDIRECT auch
in diesem Segment einzusetzen. Die komplett neu entwickelte
Vierzylinder-Ottomotorengeneration ist damit bestens auf die Zukunft
vorbereitet.


Äußerst vielseitig einsetzbar


Basis für alle drei Ottomotorvarianten in der neuen A-Klasse ist das
Vollaluminium-Triebwerk M 270 mit zwei obenliegenden,
kettengetriebenen Nockenwellen und Vierventiltechnik. Das Aggregat ist
äußerst vielseitig verwendbar und wird sukzessive auch in größeren
Baureihen eingeführt werden. Auf diese Weise trägt es dazu bei, die
Produktionskosten dauerhaft zu senken. Der Vierzylinder lässt sich quer
(M 270) oder längs (M 274) einbauen und mit Front-, Heck- oder
Allradantrieb 4MATIC kombinieren. Für die Kraftübertragung können



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manuelle Schaltgetriebe, Wandler-Automaten                                 Seite 58
oder Doppelkupplungsgetriebe verwendet werden.


Die BlueDIRECT-Familie hat Nachwuchs: Drei neue Benziner


In der neuen A-Klasse ist der M 270 in drei Stufen erhältlich. Als A 180
BlueEFFICIENCY leistet er aus 1.595 cm3 Hubraum 90 kW (122 PS) und
bietet ein maximales Drehmoment von 200 Newtonmetern, das in einem
weiten Drehzahlband von 1.250 bis 4.000/min verfügbar ist. Mit dem
Basismotor und dem Sechsgang-Schaltgetriebe oder dem Siebengang-
Doppelkupplungsgetriebe (Werte jeweils in Klammern) beschleunigt die
neue A-Klasse in 9,2 Sekunden (9,1 Sekunden) von null auf 100 km/h
und läuft bei Bedarf bis zu 202 km/h (202 km/h) schnell.
Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen liegen mit 5,5 l/100 km (5,4
l/100 km, jeweils NEFZ kombiniert) beziehungsweise 128 g/km (127
g/km) auf rekordverdächtig niedrigem Niveau.


Der A 200 BlueEFFICIENCY schöpft aus ebenfalls 1.595 cm3 Hubraum
115 kW (156 PS) und ein maximales Drehmoment von 250 Nm, das
ebenfalls von 1.250 bis 4.000/min bereit steht. Er absolviert den Spurt
aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in 8,4 Sekunden (8,3 Sekunden)
und erreicht 224 km/h (224 km/h) Höchstgeschwindigkeit, begnügt sich
aber mit durchschnittlich 5,5 l/100 km (5,4 l/100 km) Verbrauch, was 129
g/km (127 g/km) CO2-Emissionen entspricht.


Die neue Topmotorisierung mit 1.991 cm3 Hubraum ist als A 250
BlueEFFICIENCY oder als A 250 Sport erhältlich. In beiden Fällen leistet
das Aggregat 155 kW (211 PS) und stellt 350 Nm maximales
Drehmoment von 1.200/min bis 4.000/min zur Verfügung. Die
Fahrleistungen liegen mit 6,6 Sekunden für den Standardspurt und 240
km/h Höchstgeschwindigkeit auf Sportwagenniveau. Dem stehen der
klassenbeste Verbrauch von 6,1 l/100 km sowie CO2-Emissionen von 143
g/km gegenüber (A 250 BlueEFFICIENCY).


Alle Motorvarianten sind kundenfreundlich auf den Betrieb mit
Superbenzin E10 und einer Oktanzahl von 95 ROZ ausgelegt.


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Die Daten der A-Klasse mit Ottomotor im Überblick                          Seite 60


Modell                                  A 180*       A 200*      A 250**

Zylinder                                R4           R4          R4
Anordnung/Zahl
Hubraum        [cm3]                    1.595        1.595       1.991

Nennleistung           [kW/PS]          90/122       115/156     155/211
                       bei              5.000        5.000       5.500
                       [1/min]
Nenn-                  [Nm] bei         200          250         350
drehmoment             [1/min]          1.250-       1.250-      1.200-
                                        4.000        4.000       4.000
Verbrauch              [L/100 km]       5,5 (5,4)    5,5 (5,4)   6,1
kombiniert
CO2-Emission           [g/km]           128 (127)    129 (127)   143
kombiniert

*Werte für Doppelkupplungsgetriebe (7G-DCT) in Klammern,
** nur mit Doppelkupplungsgetriebe verfügbar



Motorentechnologie aus der S-Klasse für die A-Klasse


Zum Technologiepaket der neuen Vierzylinder-Benzinmotoren zählen
unter anderem einige Neuentwicklungen, die 2010 mit den
hochmodernen BlueDIRECT V6- und V8-Aggregaten in der Mercedes-
Benz S-Klasse eingeführt wurden und nun erstmals in der Kompaktklasse
verfügbar sind.


Das Brennverfahren basiert auf der Mercedes-Benz Direkteinspritzung
der dritten Generation mit hochgenauer Piezo-Einspritztechnik mit
Mehrfacheinspritzung. Das Direkteinspritzsystem mit strahlgeführter
Verbrennung hat Mercedes-Benz als erster Pkw-Hersteller bereits 2006
in die Serie eingeführt.


Piezo-Injektoren für geringste Partikelemissionen unter Euro-6-
Grenzen


Neu entwickelte Piezo-Injektoren ermöglichen bis zu fünf Einspritzungen
pro Arbeitstakt. In der Warmlaufphase konnten dadurch die



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Partikelemissionen um über 90 Prozent gesenkt werden. Im                      Seite 61
Gesamtergebnis liegen alle Emissionen einschließlich der Partikel schon
heute unter den Grenzwerten
der Euro-6-Abgasnorm, die erst ab 2015 verbindlich ist.


Die Piezo-Injektoren bieten beim Benzinmotor gegenüber herkömmlichen
Magnet-Mehrlochventilen zahlreiche Vorteile. Der Kraftstoff verdampft bis
zu viermal schneller, der Kraftstoffstrahl dringt weniger tief in den
Brennraum ein, und die Injektoren können kleinste Mengen Kraftstoff
hochpräzise einspritzen. Dies alles vermeidet, dass sich Kraftstoff an den
Brennraum-wänden niederschlägt. Infolgedessen sinken die
Partikelemissionen deutlich. Mehrfacheinspritzungen ermöglichen
darüber hinaus verbrauchsoptimierte Betriebsstrategien und verbessern
die Kaltstartfähigkeit.


Zur Funktionsweise: Die Kristallstruktur der Piezo-Keramik verändert sich
unter elektrischer Spannung mikrosekundenschnell und mit einer
Präzision von nur wenigen Tausendstel Millimetern. Zentrales Bauteil der
Piezo-Injektoren ist der Piezostack, der die Düsennadel direkt ansteuert.
Bei einer Ansprechzeit von nur 0,1 Millisekunden lässt sich die
Kraftstoffeinspritzung sehr feinfühlig und genau an die jeweilige Last- und
Drehzahlsituation anpassen, was sich günstig auf Emissionen, Verbrauch
und Verbrennungs-geräusch auswirkt.


Multi Spark Ignition für optimale Zündung


Ergänzt wird die Direkteinspritzung der dritten Generation durch die
„schnelle Mehrfachzündung“ („Multi Spark Ignition MSI“). Ihre Funktion:
Nach dem ersten Funkendurchbruch wird nach einer kurzen Brenndauer
die Spule sehr schnell nachgeladen und ein weiterer Funke abgesetzt.
Mit dem MSI-System können dabei innerhalb einer Millisekunde bis zu
vier Funken in schneller Folge ausgelöst werden, die ein Plasma mit einer
größeren räumlichen Ausdehnung als eine herkömmliche Zündung
erzeugen.




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Über die Ansteuerung der schnellen Mehrfachzündung können sowohl           Seite 62
die Zeit bis zu einem Folgefunken als auch die Brenndauer für den
jeweiligen Betriebspunkt optimal angepasst werden. Auf diese Weise ist
der Spielraum für die optimalen Verbrennungsschwerpunktlagen und die
Erhöhung der Restgas-Verträglichkeit möglich. Dadurch lässt sich der
Verbrauch reduzieren.


Durch die Möglichkeiten der Piezoeinspritztechnik in Kombination mit der
Mehrfachfunken-Zündung sind je nach Fahrzyklus bis zu vier Prozent
Verbrauchseinsparungen möglich.


CAMTRONIC: Bis zu zehn Prozent weniger Verbrauch


Mit der CAMTRONIC feiert eine wegweisende Innovation ihre Premiere
beim 1,6-Liter-Motor: Erstmals wurde bei einem direkteinspritzenden,
aufgeladenen Ottomotor ein Laststeuerungskonzept mit frühem
Einlassschluss und einlassseitiger Ventilhubumschaltung realisiert.
Dadurch werden die Drosselverluste im Teillastbereich verringert und der
Verbrauch reduziert. Im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) sinkt
der Kraftstoffkonsum um drei bis vier Prozent gegenüber dem M 270
ohne CAMTRONIC. Im automobilen Alltag mit den typischerweise hohen
Teillastanteilen ist das Sparpotenzial sogar noch höher: In bestimmten
Betriebsbereichen können bis zu zehn Prozent Verbrauchsvorteil erzielt
werden. Diese Weltneuheit wurde komplett „in-house“ vom Mercedes-
Benz Technologie Center in Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem
Daimler Motorenwerk in Berlin entwickelt.


Kein Turboloch dank Scavenging


Hohe Leistung aus wenig Hubraum erzielten die Mercedes-Benz
Ingenieure vor allem durch den Einsatz des Abgasturboladers. Er presst
die Ansaugluft mit bis zu 1,9 bar in die Brennräume. Dabei rotieren die
Turbinenschaufeln mit bis zu 230.000 Umdrehungen pro Minute. Den
Lader haben die Motor-Ingenieure
so ausgelegt, dass er hohes Drehmoment schon bei niedrigen
Drehzahlen bereitstellt. Er ist in ein neu entwickeltes Krümmer-


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Abgasturboladermodul integriert, das vor dem Motor angeordnet ist und           Seite 63
so optimal gekühlt werden kann. Die getrennte Abgasführung von den
Zylindern zum Abgasturbolader und die hohe Abgastemperatur von
maximal 1.050° Celsius nutzen die Abgasenergie optimal aus, gepaart
mit hoher Leistung und optimalem Ansprechverhalten.


Im Zusammenspiel mit Direkteinspritzung und der stufenlosen Verstellung
von Einlass- und Auslassnockenwelle konnten die Entwickler auch die
Vorteile des so genannten Scavenging realisieren: Durch ein teilweises
Überschneiden der Öffnungszeiten von Einlass- und Auslassventil spült
ein Teil der angesaugten kalten Frischluft das im Zylinder befindliche
heiße Abgas in den Abgaskrümmer, wodurch sich die Füllung im
Vergleich zum konventionellen Betrieb wesentlich verbessert.


Außerdem spricht der Turbolader durch den erhöhten Massenstrom im
Abgasstrang insbesondere bei niedrigen Drehzahlen erheblich rascher an
– ein „Turboloch“ oder eine Anfahrschwäche wird dadurch konsequent
vermieden. Die Direkteinspritzung sorgt dafür, dass das Frischgas bei
Eintritt in den Zylinder noch nicht mit Treibstoff vermischt ist, wie das bei
Motoren mit Saugrohreinspritzung der Fall wäre. Dadurch kommt es nicht
zu unerwünschten Spülverlusten, also dem Austreten unverbrannten
Benzins
in den Abgaskrümmer.


Drehmomentwerte wie ein Diesel


Auf diese Weise stellt der neue 1,6-Liter-Vierzylinder in der A-Klasse sein
maximales Drehmoment schon bei 1.250/min bereit und hält dieses bis
4.000/min. Der 2,0-Liter kann das sogar noch eine Spur besser: Sein
maximales Drehmoment von 350 Nm steht bereits ab 1.200/min zur
Verfügung und stellt damit hinsichtlich Low End Torque einen Bestwert
bei Vierzylindermotoren dar.


Im Zusammenspiel mit dem neuen 7G-DCT-Getriebe, dessen Steuerung
mit dem Motorsteuergerät kommuniziert, reagiert der neue Vierzylinder
auf Gaspedalbewegungen sehr spontan. Andererseits kann bei


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Konstantfahrt eine längere Übersetzung gewählt werden, was Verbrauch        Seite 64
und Geräusche weiter senkt. Auch bei hoher Last behalten die Turbo-
Motoren ihr vorbildliches Verbrauchsverhalten bei, da durch das
herausragende Kühlkonzept eine Gemischanreicherung erst bei
Geschwindigkeiten über 200 km/h notwendig ist. Ein zweiteiliger
Wassermantel mit optimaler Querstromkühlung sowie feine, nur drei
Millimeter starke Kühlkanäle zwischen Zündkerzen und Injektoren bringen
das Kühlwasser an die entscheidenden Stellen.


Wärmemanagement verkürzt Kaltlaufphase


Neu entwickelt wurde auch das Wärmemanagement: Im Kaltbetrieb
strömt dank einer schaltbaren Wasserpumpe mit strömungsoptimiertem
Kugelventil kein Kühlmittel durch den Motor, so werden die Brennräume
nach dem Start schnell erwärmt. Der Thermostat ist elektronisch geregelt,
die Kühlmittel-temperaturen werden in Abhängigkeit von Fahrweise und
Umgebungs-bedingungen eingestellt. Der Thermostat selbst ist ebenfalls
ein strömungsoptimiertes Kugelventil. Im Interesse hoher Effizienz ist
auch die Ölpumpe wie in den V-Motoren volumenstromgeregelt.


Geregelte Ölpumpe mit zwei Druckniveaus


Die stufenlos geregelte Flügelzellen-Ölpumpe arbeitet kennfeldabhängig
mit zwei Druckniveaus. Bei geringer Drehzahl und Last läuft die Pumpe
mit einem niedrigen Druckniveau von zwei bar. Gleichzeitig sind auch die
Ölspritzdüsen zur Kolbenkühlung abgeschaltet. Das hohe Druckniveau
wird im oberen Last- Drehzahlbereich aktiviert. Durch dieses
Regelungskonzept lassen sich die Schmier- und Kühlstellen des Motors
abhängig von Motorlast und Motordrehzahl mit deutlich niedrigerer
Antriebsleistung versorgen
als dies mit einer ungeregelten Pumpe möglich wäre.


Neue Kühlwasserführung und Drei-Phasen-Wärmemanagement


Komplett neu ist auch die Kühlwasserführung im Zylinderkopf. Zur
Strömungsoptimierung wurde der Wassermantel zweiteilig gestaltet.


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Dies führt zu gezielter Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeiten und        Seite 65
Wärmeabfuhr bei gleichzeitig konsequent reduziertem Druckverlust im
gesamten Kühlwasserkreislauf. Dadurch konnte die Antriebsleistung der
Wasserpumpe trotz gestiegener Motorleistung reduziert werden.


Der Kühlwasserstrom wird in der Aufheizphase durch ein Drei-Phasen-
Wärmemanagement reguliert, um schnell die optimale
Betriebstemperatur
zu erreichen. Zunächst steht das Wasser im Motor. Danach zirkuliert es
im Motorkreislauf ohne Fahrzeugkühler. Bei Erreichen einer Temperatur
von 105 Grad Celsius im Normalbetrieb (87 Grad Celsius bei hoher
Belastung)
wird schließlich der fahrzeugseitige Wasserkühler miteinbezogen.


ECO Start-Stopp-Funktion mit Direktstart


Die bei allen Modellen serienmäßige ECO Start-Stopp-Funktion arbeitet
mit starterunterstütztem Direktstart. Das bedeutet: Beim Abstellen des
Motors wird die Winkelstellung der Kurbelwelle durch einen neuartigen
Kurbelwellensensor erfasst, sodass das Motorsteuergerät weiß, in
welcher Position sich die einzelnen Zylinder befinden. Damit kann es zum
Wiederstart den Zylinder als ersten zünden, der sich dafür in der
optimalen Position befindet. Nach kurzem Andrehen des Motors durch
den Anlasser ist deshalb sofort eine zuverlässige Einspritzung, Zündung
und Verbrennung des optimal positionierten Zylinders möglich.


Erstmals vollwälzgelagerter Lanchester-Ausgleich bei einem
Ottomotor


Die Massenkräfte zweiter Ordnung, die bei einem Vierzylinder-
Reihenmotor prinzipbedingt auftreten, kompensieren zwei unten im
Motorblock angeordnete Lanchester-Ausgleichswellen. Mercedes-Benz
setzt als erster Automobilhersteller bei einem Ottomotor einen
vollwälzgelagerten Massenausgleich ein: Jeweils ein Zylinderrollenlager
nimmt die Unwuchtmassenkräfte auf, ein Kugellager stützt die Axialkräfte
aus der Verzahnung ab. Diese Konstruktion erhöht nicht nur den


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Antriebskomfort, sondern trägt durch deutlich niedrigere                  Seite 66
Reibungswiderstände auch zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs bei.
Die 1,6-Liter-Ausführung benötigt aufgrund des günstigeren
Pleuelstangenverhältnisses keinen Lanchester-Massenausgleich.


Reibung minimiert


Außerdem legten die Ingenieure besonderes Augenmerk auf reduzierte
Reibung. Diese erzielten sie vor allem durch einen geringeren Durchsatz
in
der Öl- und der Wasserpumpe, reibungsoptimierte Kolben, Kolbenringe
und Zylinderlaufbahnen sowie das neue Wärmemanagement und den
neuen Kettentrieb. Die Motor-/Getriebelagerung verfügt über 4-
Punktlagerung, bestehend aus Motorlager, Getriebelager und zwei
Pendelstützen. Sie wurde speziell auf die Anforderungen der
drehmomentstarken Motorisierungen hinsichtlich höchsten
Geräuschkomforts ausgelegt. Zum guten Fahrkomfort trägt auch die im
Getriebelager integrierte hydraulische Dämpfung maßgeblich bei.




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Ventilhubumschaltung CAMTRONIC                                                Seite 67


Gas geben mit der Nockenwelle

Die 1,6-Liter Variante des M 270 stattet Mercedes-Benz als erster
Automobilhersteller mit der einlassseitigen Ventilhubverstellung
CAMTRONIC aus. Das System funktioniert mechanisch, wird aber von
einem elektronisch gesteuerten Aktuator bedient. Die Einlassnockenwelle
besteht aus mehreren Bauteilen: Auf die Trägerwelle sind zwei hohl
gebohrte, gleich große Teilwellen montiert. Die Mercedes-Benz
Ingenieure sprechen von „Nockenstücken“.
Das Nockenstück 1 steuert die Einlassventile der Zylinder 1 und 2, das
Nockenstück 2 die Einlassventile der Zylinder 3 und 4. Die Nocken selbst
sind ein raffiniertes Meisterwerk der Gusstechnik: Sie verfügen in Form
eines Doppelnocken über zwei Hubkurven. Die Fläche, mit der die Ventile
über Rollenkipphebel betätigt werden, ist nur noch halb so breit wie bei
einem herkömmlichen Nocken. Der Platzbedarf ist daher identisch.


Ist die steilere Nockenhälfte aktiviert, wird der Ventilhub vergrößert, und
die Ventile bleiben länger geöffnet. Wird auf die flachere Nockenhälfte
umgeschaltet, wird der Ventilhub verkürzt, und die Ventile schließen eher.


„Gas geben“ mit der Nockenwelle


Die Laststeuerung auf dem kleinen Ventilhub wird durch unterschiedliche
Bauteile umgesetzt: Bei sehr niedrigem Motordrehmoment erfolgt die
Laststeuerung konventionell über die Stellung der Drosselklappe, bei
mittleren Drehmomenten über die Stellung der Einlassnockenwelle und
bei hohen Drehmomenten über den Aufladegrad des Turboladers.


Bei einer weiteren Steigerung des Drehmoments wird der Ventilhub auf
großen Hub umgestellt, und die Laststeuerung erfolgt wieder
konventionell über die Drosselklappe bzw. im aufgeladenen
Betriebsbereich über den Aufladegrad




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des Turboladers. Populär ausgedrückt könnte man auch sagen: In der         Seite 68
neuen A-Klasse gibt Mercedes-Benz auch mit der Nockenwelle Gas.


Um die optimale Verbrennung auch mit kleinem Ventilhub sicher zu
stellen, haben die Mercedes-Benz Entwicklungsingenieure zahlreiche
Maßnahmen ergriffen. Aufgrund des kleineren Ventilhubes und des
frühen Einlass-schlusses nimmt die Turbulenz im Brennraum an der
Zündkerze ab. Die Verwirbelung beeinflusst aber maßgeblich die
Verbrennungsgeschwindigkeit und das Durchbrennen des Kraftstoff-Luft-
Gemisches. Um diese vermeintlichen Nachteile zu kompensieren, wird im
niedrigen Teillastbereich durch eine Mehrfacheinspritzstrategie mit
Zündeinspritzung die Turbulenz erhöht, die Mehrfachzündung garantiert
die sichere Entflammung.


Die Umschaltung von kleinem auf großen Ventilhub erfolgt unmerklich, so
dass der Fahrer davon nichts spürt. Aufgrund der Kopplung der Zylinder 1
und 2 sowie 3 und 4 auf jeweils einem Nockenstück ist es möglich, mit
nur einem Doppelaktuator innerhalb einer Nockenwellenumdrehung den
Ventilhub aller vier Zylinder zu verstellen. Entsprechend großer Aufwand
war erforderlich,
um die Synchronisation des Verstellvorgangs zu entwickeln und die
Dauerhaltbarkeit der Bauteile sicher zu stellen.


Die stufenlosen hydraulischen Flügelzellen-Nockenwellenversteller für
Ein- und Auslass arbeiten mit einem großen Verstellbereich von 40 Grad
bezogen auf die Kurbelwelle. Die Neuentwicklung zeichnet sich durch
eine signifikant kleinere Bauform aus. Deshalb konnte der Einbauraum in
der Motorlängsachse und Motorhochachse sehr kompakt gehalten
werden.




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Motorenprüfstände                                                            Seite 69


Martyrium für Motoren

Bevor die neuen Motoren für die Dauerlauf-Tests auf die Straße kommen,
haben sie bereits ein torturenreiches Vorleben hinter sich – zum Beispiel
auf den Motorprüfständen im Untertürkheimer Prüfstandshaus. In dem
imposanten Gebäude sind auf drei Stockwerken jeweils 24 hochmoderne
Motorprüfstände installiert. Die insgesamt 72 Prüfstände sind Tag und
Nacht an 365 Tagen
im Jahr in Betrieb. Insgesamt wurden alle Otto- und Dieselmotoren für die
A-Klasse 256.290 Stunden auf den Prüfständen gemartert, das entspricht
(bei 4.500 Laufstunden pro Jahr) 57,3 Prüfstand-Jahren. Die Erprobung
der beiden Getriebe (Sechsgang und 7G-DCT) addiert sich zu einer
Laufleistung von 14.979.237 Kilometern.


Auf den Prüfständen lassen sich die unterschiedlichsten Straßen- und
Lastsituationen simulieren, um alle denkbar möglichen Einsatzzwecke
abzubilden wie etwa Heiß- und Kaltstart, Stop-and-Go und Dauerläufe
unter den unterschiedlichsten Bedingungen. Selbst steile Bergfahrten
werden im Labor nachgestellt: Auf einem sogenannten Schwenkprüfstand
werden die Motoren bis zu 40 Grad gekippt, um die Belastung zum
Beispiel des Ölkreislaufs zu kontrollieren.


Die Motoren der verschiedenen Entwicklungsstufen werden einem
zeitgerafften Stresstest unterzogen. „Dabei werden Belastungen simuliert,
wie sie kein Kunde erreicht“, erläutert Thomas Uhr, verantwortlich für die
Werkstätten des Mercedes-Benz Entwicklungszentrums und das Prüffeld
Powertrain. Die Prüfstand-Programme haben eine Laufzeit von 500 bis zu
2.400 Stunden, sowohl mit vielen hohen Volllast- als auch niedrigen
Teillastanteilen. Unter Volllast werden das thermische Verhalten und die
Haltbarkeit von Bauteilen geprüft. Aber auch besonders geringe
Belastungen können zu einem Martyrium für den Motor werden, Stichwort
Motoröl-Schwarzschlamm. Hinzu kommen große Belastungen wie die
starke Abkühlung der Kühlwassers innerhalb von maximal 60 Sekunden



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von 110 °C auf ca. 25 °C und das schnelle Hochfahren des Motors unter     Seite 70
Volllast auf Nenndrehzahl bei kaltem Kühlmittel. Thomas Uhr: „Wir
erproben unsere Motoren intensiver
als jeder andere Hersteller.“


Insgesamt über 25.000 Stunden absolvierte beispielsweise allein der
neue Diesel OM 607 auf den Motorprüfständen, bevor er die Freigabe für
den Einsatz in der A-Klasse erhielt. Insgesamt wurden über 2.700
Versuchs-motoren der verschiedenen Motor-Baureihen für die Erprobung
aufgebaut, hinzu kamen über 2.200 Getriebe.


Die von den Versuchsmotoren erzeugte Energie wird möglichst
vollständig zurückgewonnen. Das Vollmotorenprüffeld in Untertürkheim
ist als Heizkraftwerk im Sinne der Kraft-Wärme-Kopplung zertifiziert:
Denn zur Leistungsabnahme der Motoren werden ausschließlich aktive
Maschinen eingesetzt. Die Leistung der Motoren wird nicht wie im
Fahrzeug für die Fortbewegung in Längsrichtung genutzt, sondern in
elektrische Energie gewandelt und in das Stromnetz zurückgespeist.


Neben der Dauerhaltbarkeit der Aggregate sind Verbrauch- und
Abgasverhalten sowie die Fahrbarkeit im Zusammenspiel zwischen
Motor, Getriebe und Fahrzeug die wesentlichen Entwicklungsziele, die
unendlich viel Feinarbeit zunächst auf Rollenprüfständen, später in der
Fahrerprobung auf der Straße erfordern. Dazu gehören Testfahrten bei -
30° C in Nordschweden oder bei über 40° C Hitze und auf 2.500 Meter
Höhe in Spanien. Hinzu kommen die unterschiedlichsten Prüfstände wie
Klimakanal und Höhenkammer, wo bis zu 4.000 Meter Höhe simuliert
werden können.
Separat läuft die Dauerlauferprobung, etwa der Rafftest, bei dem im
Hochgeschwindigkeitsoval die Belastung von 250.000 Kilometern in
Kundenhand simuliert wird.




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Das Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT                                        Seite 71


Dynamisch und effizient

Nach über 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung
von Automatikgetrieben hat Mercedes-Benz mit dem
Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT technisches Neuland betreten:
Die neue Kraftübertragung ist ein automatisiertes Dreiwellen-
Schaltgetriebe,
das aus zwei Teilgetrieben mit jeweils eigener Kupplung besteht.
Sowohl die Kupplungsbetätigungen als auch die Gangwechsel
erfolgen vollautomatisch und ohne Zugkraftunterbrechung. So ist
sowohl eine komfortable aber auch dynamische Fahrweise möglich.


Dank seiner sieben Gänge bietet es eine große Spreizung von bis zu
7,99 –
das heißt, beim Anfahren, etwa am Berg mit hoher Zuladung, steht eine
sehr kurze Übersetzung zur Verfügung, bei Konstantfahrt dagegen kann
die Motordrehzahl stark abgesenkt werden. Der Wirkungsgrad des
Getriebes
führt zu einem um neun Prozent besseren Verbrauch als bei dem bislang
in der A-Klasse verwendeten CVT und unterschreitet damit den
Verbrauch in Verbindung mit einem Schaltgetriebe.


Das 7G-DCT ist mit einer Länge von 367 Millimetern kompakter und mit
einem Gewicht von 86 Kilogramm leichter als bislang auf dem Markt
angebotene Getriebe dieser Drehmomentklasse. Bei den Kupplungen
handelt es sich um im ölgekühlte Lamellenkupplungen. Das speziell
entwickelte Hydrauliköl wird aktiv gekühlt, so wird die Funktion des
Getriebes trotz der vergleichsweise geringen Füllmenge von sechs Litern
auch unter extremen Bedingungen sichergestellt. Überschüssige
Motorwärme kann aber auch an das Getriebe abgegeben werden, was
dessen Wirkungsgrad verbessert.




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Erstmals versorgen bei einem Getriebe dieser Bauart zwei Ölpumpen,         Seite 72
eine mechanische und eine elektrische, das Getriebe mit Öl. Die
elektrische Pumpe hält den Öldruck aufrecht, wenn der Motor über die
Start-Stopp-Funktion ausgeschaltet wird. Damit ist das Getriebe beim Re-
Start des Motors sofort betriebsbereit, das Wiederanfahren erfolgt ohne
Verzögerung. Außerdem kann die elektrische Pumpe die mechanische
bei Spitzenlasten unterstützen –
so konnte die mechanische Ölpumpe kompakter und effizienter ausgelegt
werden.


Ebenfalls neu ist die elektrische Ansteuerung der Hydraulik für die
Parksperre, die mechanisch verriegelt wird. Durch dieses „Park-by-wire“
konnte die Position des Getriebewählhebels frei gewählt werden: Er
befindet sich als Lenkstockhebel rechts hinter dem Lenkrad der A-Klasse,
in Kombination mit der elektrischen Parkbremse wurde so in der
Mittelkonsole Platz für zusätzliche Ablagen geschaffen.


Dem Fahrer stehen drei Schaltprogramme zur Verfügung:


        ECONOMY: Das Getriebe schaltet vollautomatisch und
         komfortabel. Die Wahl der Gänge erfolgt im Hinblick auf eine
         ökonomische Fahrweise mit niederen Drehzahlen.
        SPORT: Das Getriebe schaltet vollautomatisch. Die Schalt- und
         Reaktionszeiten sind verkürzt, die Schaltdrehzahlen angehoben.
        MANUELL: Der Fahrer betätigt das Getriebe manuell über
         Schaltpaddel hinter dem Lenkrad. Die Schaltdrehzahlen können
         somit vollkommen frei gewählt werden.


Auch im ECO- oder Sport-Modus kann der Fahrer jederzeit manuell über
die Schaltpaddel in die Schaltvorgänge eingreifen. Erfolgt keine weitere
Betätigung der Paddel, fällt das Getriebe nach zwölf Sekunden in den
gewählten Automatikmodus zurück – bei Bergabfahrt oder auf
kurvenreicher Strecke auch später.


Ein wesentlicher Faktor für die Gesamteffizienz und Dynamik der A-
Klasse


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ist die enge Verzahnung der Steuerungen von Getriebe und Motoren. Der   Seite 73
permanente Datenaustausch der Steuergeräte stellt sicher, dass die
Motoren immer im optimalen Betriebspunkt betrieben werden. Gefertigt
wird das 7G-DCT im Daimler-Werk Stuttgart-Hedelfingen.




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Das Sechsgang-Schaltgetriebe                                               Seite 74


Komfortabel von Hand schalten

Gemeinsam mit dem 7G-DCT wurde das neue Sechsgang-
Schaltgetriebe entwickelt. Es ist äußerst kompakt und besitzt eine
Reihe von Gleichteilen.


Das Dreiwellengetriebe ist gleichfalls kompakt (Baulänge 345 mm) und
leicht (Gewicht trocken 46 kg) ausgelegt und lässt sich durch eine Reihe
von Besonderheiten angenehm schalten. Ein integrierter Magnet auf der
Schaltwelle wird durch einen Hallsensor erfasst. Die so erkannte
Leerlaufstellung ermöglicht die Start-Stopp-Funktion, das Signal für
den Rückwärtsgang aktiviert die Rückfahrscheinwerfer.


Die große Spreizung von 6,7 dient einerseits einer drehzahlsenkenden
Fahrweise, andererseits steht beim Anfahren mit vollbeladener A-Klasse
und Anhänger bis zu einem Gesamtgewicht von 3,4 Tonnen genügend
Zugkraft zur Verfügung. Die Kupplung wird hydraulisch, die Gänge
werden über Seilzüge betätigt.


Die oben liegende Abtriebswelle mit den Gängen drei und vier sowie dem
Rückwärtsgang laufen nicht im Ölbad. Das reduziert das Schleppmoment
und verbessert so den Schaltkomfort besonders bei niederen
Temperaturen. Dem gleichen Ziel dient die Dreifachkonus-
Synchronisierung der ersten beiden Gänge, die folgenden Gänge
verfügen über eine Doppelkonus-Synchronisierung.




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Das Fahrwerk                                                                Seite 75


Agilität und kultivierte Sportlichkeit

Kultivierte Sportlichkeit bedeutet maximale Agilität bei marken-
typischem Sicherheitsgefühl, unangetasteter Fahrstabilität und
hohem Fahrkomfort. Das Fahrwerk der neuen A-Klasse verfügt über
eine Vierlenker-Hinterachse, eine Elektromechanische Servolenkung
mit Assistenzfunktionen und ESP® mit „Extended Traction Control“.
Für die Entwicklung nutzten die Fahrwerksexperten die
Möglichkeiten der Simulation und der Fahrsimulatoren im Mercedes-
Entwicklungs-zentrum in Sindelfingen intensiv für die so genannte
digitale Ride- und Handling-Erprobung.


Die Voraussetzungen für dynamisches Fahrverhalten der A-Klasse sind
gut. Denn gegenüber dem Vorgänger wurden Schwerpunkt (minus 24
mm) und Sitzposition (minus 174 mm) deutlich abgesenkt. Neu ist die
Vierlenker-Hinterachse: Drei Quer- und ein Längslenker pro Rad nehmen
die Kräfte auf. Längs- und Querdynamik können so unabhängig
voneinander abgestimmt werden. Radträger und Federlenker bestehen
aus Aluminium, um die ungefederten Massen zu reduzieren. Zielsetzung
war hohe Quer-Agilität bei hoher Fahrstabilität durch kleine
Schwimmwinkel an der Hinterachse.


Drei Fahrwerksabstimmungen sind verfügbar: das Komfortfahrwerk und
das optionale Sportfahrwerk für sportlich-komfortables Fahrverhalten (in
Verbindung mit dem Fahrdynamik-Paket oder der Ausstattungslinie AMG
Sport). Darüber hinaus hat der A 250 Sport ein sportliches Hochleistungs-
fahrwerk „engineered by AMG“. Allen gemeinsam sind das geringe
dynamische Wankverhalten und die geringen Anfahrnickwinkel. Hinzu
kommt die reduzierte Untersteuerneigung des Fahrzeuges im erhöhten
Querbeschleunigungsbereich: Der Fahrer bewältigt daher
Richtungswechsel mit wenig Lenkaufwand und hoher Lenkpräzision.
Beim Beschleunigen aus schnell gefahrenen Kurven wird die
Untersteuerneigung weiter durch „Extended Traction Control“ vermindert:



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Durch diese Funktion unterstützt das ESP® indem am kurveninneren             Seite 76
Hinter- und Vorderrad ein spurstabilisierendes Giermoment erzeugt wird.


Die Lenkung: Mechanisch mit elektrischer Unterstützung


Die elektromechanische Lenkung der A-Klasse wurde neu konzipiert, die
Elektromotor der Servounterstützung sitzt jetzt als Dual Pinion EPS direkt
am Lenkgetriebe. Die Lenkung leistet einen wichtigen Beitrag zur
Gesamteffizienz, da die Lenkunterstützung nur Energie benötigt, wenn
tatsächlich gelenkt wird. In Kombination mit dem Fahrdynamik-Paket oder
der Ausstattungslinie AMG Sport ist eine Direktlenkung erhältlich. Dort
wird die Lenkübersetzung über dem Lenkwinkel mithilfe der variablen
Übersetzung spürbar direkter. Dadurch werden Fahrzeughandling und -
agilität maßgeblich gesteigert. Die Lenkung vermittelt ein hohes
Sicherheitsgefühl, denn der Fahrer erfährt eine gleichmäßige und präzise
Reaktion auf alle Lenkbewegungen.


Die elektrische Servolenkung ermöglicht außerdem verschiedene
Lenkassistenz-Funktionen, die vom ESP®-Steuergerät ausgelöst werden.
Dazu gehören


       Gegenlenken beim Übersteuern des Fahrzeugs
       Lenkkorrekturen beim Bremsen auf unterschiedlich griffigen
        Fahrbahnbelägen (µ-Split)
       Abmildern von Frontantriebseinflüssen auf die Lenkung
       Kompensation von Seitenwind und Straßenneigung.
       Außerdem ermöglicht die Elektro-Servolenkung den
        Aktiven Parkassistenten.


Die A-Klasse verfügt bei allen Motorisierungsvarianten über
Scheibenbremsen rundum. Die Faustsättel an der Hinterachse sowie der
Bremskraftverstärker bestehen aus Aluminium. Besonders komfortabel ist
die aus den größeren Baureihen bekannte HOLD-Funktion: Beim
Anhalten, zum Beispiel vor einer Ampel, muss der Fahrer das
Bremspedal nur etwas tiefer durchdrücken, um die Bremse bis zum
Wiederanfahren geschlossen zu halten. Beim Gasgeben wird die Bremse


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automatisch gelöst. Bei Schaltgetriebe-Versionen verhindert die Funktion    Seite 77
Hill-Hold automatisch das unbeabsichtigte Zurückrollen beim Anfahren an
einer Steigung.


Die A-Klasse wird mit einer elektrischen Parkbremse ausgerüstet,
Stellmotoren wirken dabei auf die Faustsättel der Hinterachse. Betätigt
wird die Parkbremse über einen Taster in der Instrumententafel links
unterhalb des Lichtschalters. Dies schafft zusätzlichen Platz in der
Mittelkonsole, weil der Handbremshebel entfällt. Wird der Taster oberhalb
von vier km/h betätigt, fungiert die Parkbremse als Notbremse: Über die
Hydraulikeinheit des ESP® werden
alle vier Radbremsen aktiviert.


Im Zusammenspiel mit dem Automatikgetriebe 7G-DCT funktioniert die
Parkbremse besonders komfortabel: Ist der Fahrer angeschnallt und gibt
genug Gas, um losfahren zu können, löst sich die Feststellbremse
automatisch.




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TIREFIT und elektrische Luftpumpe serienmäßig                               Seite 78


Bei einer Reifenpanne sicher nach Hause

Die A-Klasse kommt ohne Reserveradmulde aus. Dadurch werden Platz
und Gewicht gespart – letzteres trägt zur Effizienz bei. In West- und
Zentraleuropa besitzen alle Versionen serienmäßig das TIREFIT-System
mit Reifendichtmittel und elektrischer Luftpumpe sowie eine
Reifendruckverlustwarnung, die bei deutlichem Druckverlust eine
Warnmeldung im Kombiinstrument veranlasst.


Eingangsgrößen für das System sind die Drehzahlen der vier Räder, die
von den ABS-Sensoren erfasst werden. Durch den relativen Vergleich
aller gemessenen Raddrehzahlen wird das Abweichen der Drehzahl
eines Rades infolge eines Druckabfalls im Reifen erkannt. Da auch
weitere fahrdynamische Größen wie Schlupf, Schräglaufwinkel oder
Kurvenfahrt die Raddrehzahlen beeinflussen, werden die Sensorsignale
von Fahrassistenzsystemen wie ESP® und ADAPTIVE BRAKE (inklusive
ABS und ASR) zur Bewertung der Raddrehzahlen mit herangezogen.


Als Sonderausstattung sind Reifen mit Notlaufeigenschaften erhältlich.
Diese so genannten MOE-Reifen („Mercedes Original Extended“)
verfügen über die Runflat-Technologie der neuesten Generation und
bieten dadurch trotz verstärkter Seitenwand den gleichen Fahrkomfort
wie konventionelle Reifen. Im Fall einer Reifenpanne ist eine Weiterfahrt
mit 80 km/h möglich. Völlig ohne Luftdruck beträgt die Reichweite dann
rund 30 Kilometer, ansonsten bis zu 300 km – genügend Distanz, um
sicher nach Hause oder zum Mercedes-Benz Partner zu kommen.
Kombinierbar sind die MOE-Reifen mit allen für die A-Klasse erhältlichen
Leichtmetallrädern.




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Die Multimedia-Systeme                                                   Seite 79


Always on

Mercedes-Benz hat das iPhone® umfassend in das Anzeige- und
Bedienkonzept der neuen A-Klasse integriert. So hat der Fahrer
Zugriff auf die wesentlichen Inhalte seines iPhones®. Sie werden im
Fahrzeugdisplay angezeigt und lassen sich über den Controller auf
der Mittelarmlehne bedienen. Ermöglicht wird dies durch das „Drive
Kit Plus für das iPhone®“ und einem eigens von Daimler
entwickelten App-Konzept. Darüber hinaus stehen mit COMAND
Online ein vollintegriertes Multimedia-System und mit Audio 5 USB
(serienmäßig) und Audio 20 CD zwei Audioanlagen für jedes Budget
zur Wahl.


Mit der nahtlosen Integration des iPhones® ins Fahrzeug und dem
revolutionären Grafikdesign bietet Mercedes-Benz der Generation
Facebook in der neuen A-Klasse ein Zuhause auf Rädern. Neben
Facebook, Twitter & Co. bringt das „Drive Kit Plus für das iPhone®“
(voraussichtlich verfügbar als Zubehör ab viertem Quartal 2012, als
Sonderausstattung ab Werk ab erstem Quartal 2013) zusammen mit dem
App-Konzept von Daimler weitere Dienste und Inhalte des digitalen
Lebensstils ins Fahrzeug. Zu den Highlights zählen unter anderem:


       Das personalisierte Internetradio von AUPEO! Personal Radio.
        Dabei handelt es sich um ein individuelles Musikprogramm. Nach
        dem Einstieg über Genre oder Künstler werden zum persönlichen
        Geschmack passende Titel gespielt.
       Die Sprachbedienung Siri (voraussichtlich verfügbar ab erstem
        Quartal 2013)
       Die fortschrittliche Navigationslösung von Garmin mit
        internetbasierten Echtzeit-Verkehrsinformationen, Online-
        Sonderzielsuche und 3D-Kartendarstellung, die bereits in
        Kombination mit dem Multimedia-Einstiegsgerät Audio 20
        funktioniert.



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       Ein sozial interaktives Erlebnis mit „Sharing“, „Posting“ und der   Seite 80
        Integration von Musik sowie anderen Inhalten aus den sozialen
        Netzwerken inklusive Vorlesefunktion.
       Ein intuitiver Carfinder mit automatischer Speicherung des
        Fahrzeugstandorts. Dank Fußgängernavigation lässt sich das
        Fahrzeug bequem wiederfinden.


Neu ist die kontextabhängige und ortsbezogene Darstellung der
Menüinhalte in den Rubriken „Social“, „Media“ und „Places“. Diese
Grundlogik hat Daimler diesen Januar erstmals auf der Consumer
Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert. Beispielsweise werden
unter „Social“ die jeweiligen Freunde und Nachrichten aus den sozialen
Netzwerken angezeigt.


Einzigartig und revolutionär ist das User Interface Design. Transparente
Symbole werden von rotfarbenem Licht erleuchtet und bilden
dreidimensional angeordnete Navigationsebenen. In der
dreidimensionalen Darstellung dieser Menüstruktur kann der Benutzer mit
flüssig animierten Übergängen intuitiv die verschiedenen Funktionen
auswählen. Entworfen und umgesetzt wurde das Anzeigekonzept von
Designern und Ingenieuren im Mercedes-Benz Entwicklungslabor in Palo
Alto, Kalifornien/USA. Durch vergrößerte, fahrzeuggerechte Darstellung
von Inhalten im Display und die Steuerung
über den ergonomisch richtig platzierten Controller ist die Bedienung
gleichermaßen komfortabel wie sicher.


Angeschlossen wird das iPhone® über eine von der Mercedes-Benz
Accessories GmbH entwickelte Schnittstelle. So lassen sich die Inhalte
direkt über den Grafikausgang des Gerätes auf das Display des
Fahrzeugs einspeisen. Zugleich wird das iPhone® während der Nutzung
im Fahrzeug automatisch mit Strom versorgt und geladen.


Die umfassende iPhone®-Integration ist nicht nur in Kombination mit dem
Multimediasystem COMAND Online erhältlich, sondern alle Funktionen
inklusive Navigation können bereits mit dem Gerät Audio 20 CD genutzt
werden.


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Alle weiteren Multimedia-Systeme in der Übersicht                           Seite 81


COMAND Online bietet ebenso einen Internetzugang. Kunden können
entweder im Stand frei browsen oder ein Mercedes-Benz App aufrufen,
dessen Seiten sich besonders schnell aufbauen und auch während der
Fahrt einfach zu bedienen sind. Zu den integrierten Apps zählen
Google™ Lokale Suche und Wetter sowie die Möglichkeit, eine zuvor am
PC per Google Maps konfigurierte und zum Auto gesendete Route
herunterzuladen. Des Weiteren stehen Apps für Google™ Streetview
sowie Google™ Panoramio zur Verfügung. Mit Streetview können Orte
auf der ganzen Welt in 360-Grad-Perspektive und
auf Straßenebene betrachtet werden. Panoramio ermöglicht den Zugriff
auf Millionen von Bildern, die andere Nutzer an Orten rund um den
Globus aufgenommen und bereitgestellt haben. Streetview und
Panoramio ermöglichen so bereits vor Fahrtantritt eine umfassende
Orientierung zu Zielen und Sehenswürdigkeiten. Neu ist das „News“-App,
damit können Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Technologie online
im Fahrzeug abgerufen werden. Sie sind so aufbereitet, dass sie auch
während der Fahrt gut lesbar sind. Über den Mercedes-Online-Shop
(www.shop.mercedes-benz.com) können weitere Apps wie.
Börsennachrichten oder Parkplatzfinder frei geschaltet werden.


Das hochauflösende Farbdisplay misst in der Diagonalen 17,8 cm. Die
farbliche Grundstimmung des Zentraldisplays ist silbergrau. Auf dem
großen Bildschirm lassen sich Fotos anzeigen und manuell ähnlich einer
Diashow umblättern. Aber auch im Audiobereich sorgen neue
Darstellungsformen für eine frische Optik und bequemere Bedienung. So
ordnet beispielsweise die so genannte Cover-Flow-Funktion die
Titelbilder der gespeicherten Musikalben karussellartig an, sodass der A-
Klasse-Fahrer bequem durch seine Musiksammlung blättern kann. Und
diese darf durchaus umfangreich ausfallen: Der Speicher für
komprimierte Audio-Dateien (Formate: mp3, wma, aac) ist 10 GB groß.


Top-Komfort bietet die Funktion Music Search, die es Fahrer und
Passagieren erlaubt, Festplatte, SD-Memorykarten, USB-Sticks, CDs und
DVDs gezielt nach ihrem Wunschtitel und Interpreten zu durchsuchen.


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Dabei können sie nach verschiedenen Kriterien vorgehen, wie zum              Seite 82
Beispiel Album, Genre oder Komponist. Ist eine Namenseingabe
erforderlich, toleriert die Software auch Schreibfehler. Der Fahrer hat so
die Möglichkeit, sich voll auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren.
Weiterer Vorteil: Die Insassen können alle angeschlossenen Medien und
Datenträger gleichzeitig durchsuchen.


Um neue Funktionen ergänzt wurde ebenso die schnelle Festplatten-
Navigation von COMAND Online. Neu ist die 3D-Optik mit plastischen
Stadt-Modellen. Ebenfalls neu: Gefahrene Routen können aufgezeichnet
und später abgefahren werden, persönliche Sonderziele gespeichert oder
über eine SD-Karte importiert sowie vier alternative Routen auf der
Navigationskarte angezeigt werden, darunter eine besonders
ökonomische Variante. Mercedes-Benz Kunden in Europa erhalten drei
Jahre lang kostenlos die aktuellsten Karten für ihr Multimedia-System
COMAND Online. Die Mercedes-Benz Partner spielen die Updates für
Navigationsdaten in 39 europäischen Ländern im Rahmen eines
Händlerbesuchs auf das Navigationssystem.


COMAND Online umfasst in Europa auch den Geschwindigkeitslimit-
Assistenten, der seine Informationen über die Verkehrsschild-Erkennung
per Kamera und die Navigationsdatenbank erhält. COMAND Online
beinhaltet ferner das Sprachbediensystem LINGUATRONIC für Audio,
Telefon und Navigation. Besonders bequem ist die neue „One Shot“-
Eingabe des Navigationssystems: Hierbei können Ort und Straße direkt
nacheinander gesprochen werden. Diese Funktion ist aktuell in sieben
Sprachen verfügbar und erhöht den Bedienkomfort deutlich. Mit
COMAND Online und LINGUATRONIC lässt sich in der A-Klasse Musik
auch komfortabel über
die Sprachbedienung suchen. Dabei fragt das System zunächst, in
welcher Kategorie gesucht werden soll (Interpret, Titel, Jahr). Die
Kategorie wird ausgewählt, indem sie oder die Zeilennummer der
entsprechenden Kategorie auf dem Bildschirm ausgesprochen wird. Dann
kommen Folgefragen nach Titel, Interpret oder Album.




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Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
Serienmäßig an Bord ist das Gerät Audio 5 USB. Neben einem AM-/FM-           Seite 83
Tuner und einem Audioverstärker besitzt es ein integriertes Drei-Zeilen-
Display. Portable Speichermedien können über den USB- und AUX-
Anschluss in der Mittelkonsole angeschlossen werden. Als
Sonderausstattung ist für das Audio 5 eine iPhone®-Vorrüstung mit
Freisprechfunktion erhältlich. Ist das iPhone® mit einer Halterung mit dem
Fahrzeug verbunden, wird das Radio bei Telefonaten stumm geschaltet.
Der Handy-Akku wird über das Bordnetz des Fahrzeugs aufgeladen.


Das Audio 20 CD verfügt über Doppeltuner und MP3-fähigen CD-Player
sowie einen USB-Anschluss in der Mittelkonsole. Das Farbdisplay misst
14,7 Zentimeter in der Diagonalen. Angezeigt werden können dank
„Cover Art“-Funktion die Titelbilder der gerade abgespielten Musikalben,
sofern die Daten dafür entsprechend in der Audiodatei abgelegt sind.


Eine obere Zeile in der Menüführung des Audio 20 CD erleichtert die
Orientierung und kann über den Controller bedient werden. Abgebildet
werden auf dem Telematik-Bildschirm auch die Einstellungen der
Klimaanlage (während deren Bedienung) sowie der Kraftstoffverbrauch
der letzten 15 Minuten. Vielfältig sind ebenso die Bluetooth-Funktionen:
Das Telefonbuch des Mobiltelefons kann beim Verbinden automatisch en
bloc übertragen werden, und von Bluetooth®-fähigen Endgeräten lässt
sich Musik drahtlos abspielen. Außerdem können SMS-Kurznachrichten
angezeigt werden.
Auf Wunsch lässt sich das Audio 20 CD mit einem 6-fach-CD-Wechsler,
Media Interface, harman/kardon® Soundsystem, Komfort-Telefonie in
der Armauflage, Digitalem Radio (DAB) sowie der neuen Einstiegs-
navigationslösung Becker® MAP PILOT kombinieren.


Mit dem Becker® MAP PILOT steht eine preisgünstige Navigationslösung
für Audio 20 CD zur Verfügung, die auch nachgerüstet werden kann.
Vorteile gegenüber After-Market-Lösungen sind unter anderem die
integrierte Bedienung über das zentrale Bedienelement, die
Sprachausgabe über die Fahrzeuglautsprecher und die Anzeige auf dem
Audio-20-Bildschirm, die versteckte Unterbringung im Handschuhfach
sowie die Update- und Erweiterungsmöglichkeiten über ein Internetportal.


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Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
Das Surround-Soundsystem „Logic7“ hat Mercedes-Benz in                      Seite 84
                                                             ®
Zusammenarbeit mit dem Audio-Spezialisten harman/kardon entwickelt.
Die Highend-Anlage sorgt für einen dreidimensionalen Klanggenuss, der
sich vor allem durch ein natürliches 360-Grad-Musikerlebnis auf allen
Plätzen bemerkbar macht. Die Verteilung der Musiksignale übernimmt ein
Mehrkanal-DSP-Verstärker mit 450 Watt Leistung, der zwölf
Hochleistungslautsprecher ansteuert. In Kombination mit COMAND
Online ist ein Mehrkanal-Hörerlebnis mit Dolby Digital 5.1. und DTS
möglich.


Als Sonderausstattung ist das Media Interface erhältlich. Die universelle
Schnittstelle ermöglicht den Anschluss von mobilen Audiogeräten wie
beispielsweise MP3-Playern und iPod® an die Telematik des Fahrzeugs.
Die Bedienung dieser Geräte erfolgt über die Headunit, dem zentralen
Bedienelement beziehungsweise den Lenkradtasten. Durch die Nutzung
von USB 2.0 bietet die neue Generation des Media Interface eine
schnellere Anzeige, erweiterte Datenauswahl.




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Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
Die Produktion                                                             Seite 85


Zuhause im Kompaktklasse-
Kompetenzzentrum

Ab September 2012 laufen in Rastatt (Baden) die ersten Fahrzeuge der
neuen A-Klasse vom Band. Dafür wurde das Werk erweitert und
modernisiert und
mit einer Investition von 600 Millionen Euro als Kompetenzzentrum für
Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz ausgebaut. Zusätzlich entsteht
für weitere 800 Millionen Euro ein neues Werk im ungarischen
Kecskemét.
Hier wird zunächst neben Rastatt die B-Klasse gefertigt, um so mehr
Kapazität für die A-Klasse im badischen Werk und insgesamt mehr
Flexibilität in der Herstellung der Kompaktklasse zu schaffen. Insgesamt
investiert das Unternehmen damit rund 1,4 Milliarden Euro in die beiden
Standorte. Von 2002 bis 2005 hatte die Daimler AG für die zweite
Generation der A-Klasse und die B-Klasse bereits rund 900 Millionen
Euro in das Werk Rastatt investiert.


In Rastatt ist in Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden eine weitere
Produktionshalle entstanden, in ihr ist der neue Karosserierohbau
untergebracht. Diese Halle hat eine direkte Bahnanbindung, so dass Teile
direkt in der Produktion angeliefert und dort entladen werden können.
Der zusätzliche Karosserierohbau hat eine Grundfläche von rund
66.000 Quadratmetern.


Dort werden auch Teile aus der Region verbaut: Im nahe gelegenen
Kuppenheim wurde im Mai 2011 nach nur zwölfmonatiger Bauzeit ein
neues Presswerk als Werkteil des Mercedes-Benz Werks Gaggenau
eröffnet. Insgesamt wurden rund 70 Mio. Euro investiert.


Das neue Presswerk ist mit einer verketteten Presslinie, zwei
Greifertransferpressen und 24 Schweißanlagen mit insgesamt 130
Industrierobotern zur Komponentenfertigung ausgestattet. Der Neubau



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wurde mit einer Schallschutzwand und Doppelschallschutztüren zur Seite    Seite 86
der Anwohner ausgestattet. Zudem sind alle Pressen mit neuesten
Schwingungsdämpfern versehen, die verhindern, dass Erschütterungen
an die Umgebung abgegeben werden. Ebenso vorhanden ist ein
klimatisierter Messraum, in dem ständig die Qualität der hergestellten
Pressteile und Schweißkomponenten überwacht wird.


Gefertigt werden in Kuppenheim rund 600 verschiedene Einzelteile:
Außenhautteile, Strukturteile und Schweißkomponenten für die neuen
Generationen der A- und B-Klasse und für Mercedes-Benz Lkw.
Momentan arbeiten bereits rund 130 Beschäftigte im Presswerk. Läuft die
Produktion 2015 vollständig auf Hochtouren, werden es rund 280
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter am Standort sein. Weiterer Lieferant für Pressteile der
A- und B-Klasse ist das Werk Sindelfingen.


Produktionsverbund Rastatt - Kecskemét


In Kecskemét, Ungarn, wurde das völlig neue Werk im März 2012
eingeweiht. Es verfügt über Presswerk, Rohbau, Lackierung und
Montage. Die beiden Werke bilden einen Produktionsverbund unter
Leitung des Rastatter Werksleiters. Dort ist die Zentrale der
Kompaktklassenfertigung, drei von vier Modellvarianten der neuen
Kompaktklasse kommen künftig aus Baden, zwei werden in Ungarn
gefertigt. Damit verfügt Mercedes-Benz über die Flexibilität, auf
Nachfrageverschiebungen reagieren zu können, gleichzeitig kann das
erwartete Wachstum im Fertigungsvolumen bewältigt werden. Das Werk
Rastatt beschäftigte Anfang 2012 rund 6.100 Mitarbeiter, weitere
500 Mitarbeiter werden im laufenden Jahr eingestellt. Nach Erreichen
der vollen Auslastung werden es in Kecskemét rund 3.000 sein.


Bereits seit Monaten werden ungarische Mitarbeiter umfassend in Rastatt
geschult, gleichzeitig sind Rastatter Experten in Kecskemét vor Ort, um
den reibungslosen Anlauf des Werkes sicher zu stellen. Ein regelmäßiger
Linienbusverkehr verbindet die beiden Standorte.



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Das Werk Rastatt ging im Mai 1992 in Produktion. Bis 1996 wurde                            Seite 87
zunächst die E-Klasse gefertigt, bevor ab 1997 die neue A-Klasse dort ihr
Zuhause fand. Über 2.100.000 Fahrzeuge der ersten beiden
Generationen der A-Klasse wurden verkauft.


           Mercedes-Benz A 180 CDI BlueEFFICIENCY

Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 2 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1461
Bohrung x Hub               mm            76,0 x 80,5
Nennleistung                kW/PS         80/109 bei 4000/min
Nenndrehmoment              Nm            260 bei 1750-2500/min
Verdichtungsverhältnis                    15,5 : 1
Gemischaufbereitung                       Hochdruckeinspritzung mit Common-Rail-Technik,
                                          VTG-Abgasturbolader, EDC
Kraftübertragung
Getriebe                                  Sechsgang-Schaltgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        3,67 (Gänge 1, 2, 5, 6)
                     Achsantrieb 2        4,28 (Gänge 3, 4, RW)
                     1. Gang              3,94
                     2. Gang              2,04
                     3. Gang              1,09
                     4. Gang              0,76
                     5. Gang              0,67
                     6. Gang              0,59
                     Rückwärtsg           3,12
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   6,5 J x 15
Reifen                                   195/65 R 15 T
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1553/1552
Gesamt–Länge               mm        4292
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1443
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1395
Zuladung                   kg        565
Zulässiges Gesamtgewicht kg          1960
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          11,3
Höchstgeschwindigkeit      km/h      190
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   3,8-4,0
CO2-Emissionen             g/km      98-105

*nach VDA-Messmethode



Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
   Mercedes-Benz A 180 CDI BlueEFFICIENCY (7G-DCT)                                         Seite 88


Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1796
Bohrung x Hub               mm            83,0 x 83,0
Nennleistung                kW/PS         80/109 bei 3200-4600/min
Nenndrehmoment              Nm            250 bei 1400-2800/min
Verdichtungsverhältnis                    16,2 : 1
Gemischaufbereitung                       Hochdruckeinspritzung mit Common-Rail-Technik,
                                          VTG-Abgasturbolader, EDC
Kraftübertragung
Getriebe                                  Doppelkupplungsgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        4,133 (Gänge 1, 2, 4, 5 und RW)
                     Achsantrieb 2        2,385 (Gänge 3, 6, 7)
                     1. Gang              3,86
                     2. Gang              2,43
                     3. Gang              2,67
                     4. Gang              1,05
                     5. Gang              0,78
                     6. Gang              1,05
                     7. Gang              0,84
                     Rückwärtsg.          3,38
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   6,5 J x 15
Reifen                                   195/65 R 15 T
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1553/1552
Gesamt–Länge               mm        4292
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1433
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1475
Zuladung                   kg        525
Zulässiges Gesamtgewicht kg          2000
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          10,6
Höchstgeschwindigkeit      km/h      190
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   4,1-4,4
CO2-Emissionen             g/km      109-116

*nach VDA-Messmethode




Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
           Mercedes-Benz A 200 CDI BlueEFFICIENCY                                          Seite 89


Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1796
Bohrung x Hub               mm            83,0 x 83,0
Nennleistung                kW/PS         100/136 bei 3600-4400/min
Nenndrehmoment              Nm            300 bei 1600-3000/min
Verdichtungsverhältnis                    16,2 : 1
Gemischaufbereitung                       Hochdruckeinspritzung mit Common-Rail-Technik,
                                          VTG-Abgasturbolader, EDC
Kraftübertragung
Getriebe                                  Sechsgang-Schaltgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        3,35 (Gänge 1, 2, 5, 6)
                     Achsantrieb 2        3,85 (Gänge 3, 4, RW)
                     1. Gang              3,94
                     2. Gang              2,19
                     3. Gang              1,22
                     4. Gang              0,86
                     5. Gang              0,72
                     6. Gang              0,59
                     Rückwärtsg           3,12
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   6,5 J x 16
Reifen                                   205/55 R 16 H
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1549/1548
Gesamt–Länge               mm        4292
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1434
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1445
Zuladung                   kg        565
Zulässiges Gesamtgewicht kg          2010
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          9,3
Höchstgeschwindigkeit      km/h      210
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   4,3-4,6
CO2-Emissionen             g/km      111-121

*nach VDA-Messmethode




Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
              Mercedes-Benz A 180 BlueEFFICIENCY                                              Seite 90


Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1595
Bohrung x Hub               mm            83,0 x 73,7
Nennleistung                kW/PS         90/122 bei 5000/min
Nenndrehmoment              Nm            200 bei 1250-4000/min
Verdichtungsverhältnis                    10,3 : 1
Gemischaufbereitung                       Elektronisch gesteuerte Benzin-Direkteinspritzung
                                          mit Piezo-Injektoren, Abgas-Turbolader
Kraftübertragung
Getriebe                                  Sechsgang-Schaltgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        3,35 (Gänge 1, 2, 5, 6)
                     Achsantrieb 2        3,85 (Gänge 3, 4, RW)
                     1. Gang              4,31
                     2. Gang              2,44
                     3. Gang              1,35
                     4. Gang              0,94
                     5. Gang              0,82
                     6. Gang              0,70
                     Rückwärtsg           3,37
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   6,5 J x 15
Reifen                                   195/65 R 15 H
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1553/1552
Gesamt–Länge               mm        4292
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1433
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1370
Zuladung                   kg        565
Zulässiges Gesamtgewicht kg          1935
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          9,2
Höchstgeschwindigkeit      km/h      202
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   5,5-5,8
CO2-Emissionen             g/km      128-135

*nach VDA-Messmethode




Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
              Mercedes-Benz A 200 BlueEFFICIENCY                                              Seite 91


Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1595
Bohrung x Hub               mm            83,0 x 73,7
Nennleistung                kW/PS         115/156 bei 5300/min
Nenndrehmoment              Nm            250 bei 1250-4000/min
Verdichtungsverhältnis                    10,3 : 1
Gemischaufbereitung                       Elektronisch gesteuerte Benzin-Direkteinspritzung
                                          mit Piezo-Injektoren, Abgas-Turbolader
Kraftübertragung
Getriebe                                  Sechsgang-Schaltgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        3,35 (Gänge 1, 2, 5, 6)
                     Achsantrieb 2        3,85 (Gänge 3, 4, RW)
                     1. Gang              4,31
                     2. Gang              2,44
                     3. Gang              1,35
                     4. Gang              0,94
                     5. Gang              0,82
                     6. Gang              0,70
                     Rückwärtsg           3,37
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   6,5 J x 16
Reifen                                   205/55 R 16 V
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1549/1548
Gesamt–Länge               mm        4292
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1434
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1370
Zuladung                   kg        565
Zulässiges Gesamtgewicht kg          1935
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          8,4
Höchstgeschwindigkeit      km/h      224
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   5,5-5,8
CO2-Emissionen             g/km      129-136

*nach VDA-Messmethode




Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
              Mercedes-Benz A 250 BlueEFFICIENCY                                              Seite 92


Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1991
Bohrung x Hub               mm            83,0 x 92,0
Nennleistung                kW/PS         155/211 bei 5500/min
Nenndrehmoment              Nm            350 bei 1200-4000/min
Verdichtungsverhältnis                    9,8 : 1
Gemischaufbereitung                       Elektronisch gesteuerte Benzin-Direkteinspritzung
                                          mit Piezo-Injektoren, Abgas-Turbolader
Kraftübertragung
Getriebe                                  Doppelkupplungsgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        4,133 (Gänge 1, 2, 4, 5 und RW)
                     Achsantrieb 2        2,385 (Gänge 3, 6, 7)
                     1. Gang              3,86
                     2. Gang              2,43
                     3. Gang              2,67
                     4. Gang              1,05
                     5. Gang              0,78
                     6. Gang              1,05
                     7. Gang              0,84
                     Rückwärtsg.          3,38
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   7,5 J x 17
Reifen                                   225/45 R 17V
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1542/1541
Gesamt–Länge               mm        4292
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1438
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1445
Zuladung                   kg        525
Zulässiges Gesamtgewicht kg          1970
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          6,6
Höchstgeschwindigkeit      km/h      240
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   6,1-6,2
CO2-Emissionen             g/km      143-145

*nach VDA-Messmethode




Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
                        Mercedes-Benz A 250 Sport                                             Seite 93


Motor
Zylinderzahl/-anordnung                   4/R, 4 Ventile pro Zylinder
Hubraum                     cm³           1991
Bohrung x Hub               mm            83,0 x 92,0
Nennleistung                kW/PS         155/211 bei 5500/min
Nenndrehmoment              Nm            350 bei 1200-4000/min
Verdichtungsverhältnis                    9,8 : 1
Gemischaufbereitung                       Elektronisch gesteuerte Benzin-Direkteinspritzung
                                          mit Piezo-Injektoren, Abgas-Turbolader
Kraftübertragung
Getriebe                                  Doppelkupplungsgetriebe
Übersetzungen        Achsantrieb 1        4,133 (Gänge 1, 2, 4, 5 und RW)
                     Achsantrieb 2        2,385 (Gänge 3, 6, 7)
                     1. Gang              3,86
                     2. Gang              2,43
                     3. Gang              2,67
                     4. Gang              1,05
                     5. Gang              0,78
                     6. Gang              1,05
                     7. Gang              0,84
                     Rückwärtsg.          3,38
Fahrwerk
Vorderachse                              McPherson-Achse mit Federbein und Querlenker,
                                         Schraubenfedern, Gasdruckstoßdämpfer,
                                         Stabilisator
Hinterachse                              Vierlenker-Hinterachse, Schraubenfedern,
                                         Gasdruckstoßdämpfer, Stabilisator
Bremsanlage                              Scheibenbremsen vorn innenbelüftet,
                                         Scheibenbremsen hinten massiv, elektrische
                                                                                   ®
                                         Feststellbremse, ABS, Bremsassistent, ESP
Lenkung                                  Elektromechanische Zahnstangenservolenkung
Felgen                                   7,5 J x 18
Reifen                                   235/40 R 18V
Maße und Gewichte
Radstand                   mm        2699
Spurweite vorn/hinten      mm        1542/1541
Gesamt–Länge               mm        4355
Gesamt–Breite              mm        1780
Gesamt–Höhe                mm        1430
Wendekreis                 m         11,0
Kofferraumvolumen max.* l            341
Gewicht fahrfertig nach EG kg        1445
Zuladung                   kg        525
Zulässiges Gesamtgewicht kg          1970
Tankinhalt/davon Reserve l           50/6
Fahrleistungen und Kraftstoffverbrauch
Beschleunigung 0-100 km/h s          6,6
Höchstgeschwindigkeit      km/h      240
Kraftstoffverbrauch komb. l/100 km   6,4
CO2-Emissionen             g/km      148

*nach VDA-Messmethode




Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
Mercedes-Benz – Eine Marke der Daimler AG
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