Circusgames

Document Sample
Circusgames Powered By Docstoc
					                                     Circusspiele

Circusspiele waren äußerst beliebt beim römischen Publikum. Diese beinhalten
Wagenrennen. Den erhielten sie von der im Tal zwischen 2 der 7 Hügel. Die Circusarena
hatte eine Gesamtlänge von 600 m und die Breite beträgt 150 m. Ins Stadium passten
insgesamt 60 000 Personen hinein , später sogar schon 250 000, da ein Umbau an der Arena
vorgenommen wurde. Im Allgemeinen kann man Circusspiele in 2 Hälften teilen. Der erste
Teil bestand aus einem Festzug. Ein griechischer Historiker, der 30 v. Chr lebte beschreibt
diesen ausführlich. Nachdem der Festzug begonnen hatte gingen die Männer über den
Markt zur Rennbahn. Ganz vorne ritten die Söhne die an dem Wagenrennen teilnahmen.
Danach folgten die Söhne der Ritte und weiters die Wagenlenker. Den Wettkämpfen folgten
Gruppen von Tänzern die aus drei Abteilungen bestanden. Zuerst von Männern, danach von
Jünglingen und schlussendlich von Knaben .Die Kleidung der Tänzer bestand aus
Unterkleidern, Gürteln und Schwertern. Nach den Tänzern folgten die Satyristen .Ihre
Mänteln waren mit vielen Blumen bedeckt. Nach diesen folgten die Citherspieler sowohl als
auch viele Flötenbläser. Danach kamen diejenigen, die zum Gottesdienst Prunkgeräte aus
Silber und Gold trugen. Die allerletzten bei dem Festzug waren diejenigen, die die Bilder der
Götter auf den Schultern trugen. Am Ende brachte man ein Opfer. Danach war das
Startzeichen zum Wagenrennen. Die Rennen begannen auf der rechten Seite. Die
Gesamtstrecke musste nicht ganz siebenmal durchfahren werden. Man Unterschied
zwischen einem roten, blauen und grünen Wagen, der für eine jeweilige Partei Stand. In
einer Geschichte ist deutlich zu sehen welche Bedeutung, der Rennerfolg für die Bürger hat.
Wenn nämlich die Grünen nicht gewonnen hätten, wäre es den Bürgern wie in Cannae bei
den besiegelten Konsuln ergangen. In Cannae erlitten damals die Römer eine Niederlage
gegen den punischen Feldherren Hannibal. Diese war 216. v. Chr.



Der Start wurde signalisiert, indem der Ausrichter zumeist der Kaiser, sein Statthalter oder ein Konsul
ein Tuch fallen ließ.



Behinderungen der Gegner wie Zickzackfahren oder Touchieren des gegnerischen Wagens waren
erlaubt.



Wagenrennen blieben in der ganzen Mittelmeerwelt bis in die ausgehende Spätantike hinein äußerst
beliebt.



Verhielt sich der Herrscher abweisend, konnte es zu Unruhen während des Rennens kommen.

				
DOCUMENT INFO
Shared By:
Tags:
Stats:
views:0
posted:11/6/2012
language:
pages:1