IRON
MAIDEN
Die „Eiserne Jungfrau― („Iron Maiden―) war ein schreckliches Folter-, vor allem aber Tötungswerkzeug im Mittelalter. Es war ein aufrecht stehender sargähnlicher Kasten, den man mit einer Tür öffnen konnte. Auf der Innenseite dieser „Tür― waren annähernd hundert Metallnägel angebracht. Wenn ein Verurteilter nun in diesen Kasten gesteckt wurde, wurde die „Eiserne Jungfrau― - im wahrsten Sinne des Wortes - geschlossen und die Nägel brachten dem Verurteilten einen ziemlich unangenehmen Tod. IRON MAIDEN ist aber auch der Name einer englischen Heavy-MetalBand, die heute schon längst zu den bekanntesten und erfolgreichsten ihrer Musikrichtung gehört. Seit ihrem Debüt-Album 1980 sind bis heute 14 Studio-Alben, 8 Live-Alben und 4 Sampler erschienen. Nach ihrem hervorragenden Debüt-Album folgte der kommerzielle Durchbruch (auch bei uns) mit der LP und der gleichnamigen Single „The Number of the Beast―, mit dem sie in England die Nr. 1 der LP-Charts erreichten. In den weiteren 80er Jahren stieg ihr Erfolg dermaßen, das sie gewaltige Tourneen durch viele Länder gaben, in denen sie in riesigen prall gefüllten Stadien auftraten. (Nicht nur) durch einen Sängerwechsel sank ihr Erfolg in den 90er Jahren etwas, der dann allerdings ab 2000 mit einem neuen Album und wieder vereinten Band-Mitgliedern umso mehr anstieg.
ANFÄNGE
Gegründet wurde die Band 1975 von Bassist Steve Harris; auf den BandNamen kam er durch einen Besuch in Madame Tussauds Gruselkabinett. Steve Harris: „Als ich 1977 nach meinem Architekturstudium die Band gründete und wir nach einem Namen suchten, kam ich durch ein mittelalterliches Folterinstrument im Wachsfigurenkabinett auf IRON MAIDEN. Die „Eiserne Jungfrau― war ein Holzkasten, der innen mit Nägeln und spitzen Eisenstäben bestückt war. Darin wurden Verbrecher oder vermeintliche Hexen gequält, bis sie das gestanden, was ihre Folterer hören wollten. Und Eddie (das Markenzeichen der Band) ist in meiner Phantasie so einem Todeskasten entsprungen. Ich habe meine Phantasie dann sofort zu Papier gebracht und verwirklicht.―
DIE EISERNE JUNGFRAU
Die „Eiserne Jungfrau― ist auch heute noch ein negatives Symbol des Mittelalters, das die meisten Menschen mit Folterung und Bestrafung in dieser Zeit verbinden; doch das ist so nicht richtig. Die „Eiserne Jungfrau― wurde relativ selten für die Folter eingesetzt, da es für diejenigen, die Antworten wollten, eine kurze Befragung wurde. Wenn die innen an der
Tür angebrachten Nägel wirklich so lang waren, wären die Opfer bald durch diese Nägel gestorben, doch war das ja nicht im Sinne der Befrager. Wenn die „Eiserne Jungfrau― für die Folter benutzt wurde, dann waren die innen angebrachten Nägel nicht so lang, um die Opfer zu töten; die Nägel waren meistens so kurz, das sie nur eben in den Körper der Menschen eindrangen, ohne lebenswichtige Organe zu verletzten, was schnell zum Tod geführt hätte. Aber auch so war die „Eiserne Jungfrau― selten für die Folter eingesetzt worden, da auch diese Verletzungen zu starken Blutungen – also auch zum Tode führten. Ebenso selten, wie diese Foltergeräte eingesetzt wurden, ebenso selten gab es sie auch in der Realität, da sie ja für die Folter nicht so „optimal― waren. Die meisten dieser heute noch erhaltenen Geräte entpuppten sich nach genaueren Untersuchungen als Fälschungen. Im Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber stand so eine „Eiserne Jungfrau―, in der sich die innen an der Tür angebrachten Nägel als nachträglich eingebaut und somit gefälscht herausstellten. Eine der ersten „Eisernen Jungfrauen― soll sich bereits König Nabis von Spartanien im ersten Jahrhundert vor Chr. hat bauen lassen. Im 16. Jahrhundert breitete sich dann auch hierzulande die Kunde der „Eisernen Jungfrau― aus, die sich bis heute – fälschlich – gehalten hat.
DIE ERSTEN JAHRE
Seit 1973 war Steve Harris bereits als Musiker aktiv, als er am 25. Dezember 1975 seine eigene Band ins Leben rief; zunächst noch ohne Namen, IRON MAIDEN als Band-Name kam dann erst später. Manche Experten und auch Fans sehen in dem Namen IRON MAIDEN nicht nur den Zusammenhang zu jenem schrecklichen Folterinstrument, sondern auch als einen Seitenhieb auf die damals aktive Regierungschefin Margaret Thatcher in Anlehnung an ihren Spitznamen „eiserne Lady―. So ganz von der Hand zu weisen ist das aber auch nicht; auf den ersten beiden SingleCovern, die IRON MAIDEN veröffentlichten, haben die Personen durchaus Ähnlichkeit mit Margaret Thatcher. Seine Leidenschaft für die Musik konnte Steve Harris zunächst aber nur im Heimlichen betreiben, er wohnte damals bei seinen Großeltern in London. Harris: „Sie glaubten immer noch, ich studiere Architektur. Sie verstehen einfach nicht, daß ich als Musiker glücklicher bin. Um den Schwindel nicht platzen zu lassen, stand ich morgens um acht Uhr auf und tat so, als würde ich zur Universität gehen.― Harris studierte Architektur und war auch in diesem Beruf – neben seiner Musik natürlich – tätig, denn vorerst konnte er mit seiner Band seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. Die Band bestand zu Anfang aus Harris, Schlagzeuger Ron Matthews, den Gitarristen Dave Sullivan und Terry Rance und Sänger Paul Mario Day. Day ist heute vielleicht Fans der in den 70er Jahren sehr erfolgreichen und auch heute noch bekannten Band „The
Sweet― ein Begriff; er war von 1985 bis 1986 als Sänger in der von Andy Scott nach dem Aus der Band neu gegründeten Formation, mit der er aber auch später – leider – nie den Erfolg erreichte, den er (und seine Fans) sich wünschten. Zur damaligen Zeit stand es nicht nur in England um den Hard-Rock oder Heavy-Metal nicht sehr gut, die großen Vorreiter dieser Musik („Deep Purple―, „Black Sabbath― oder „Led Zeppelin―) waren im Auflösen begriffen oder hatten ihre Bands bereits aufgelöst; lediglich bekannte KlassikerGruppen wie „Uriah Heep― oder „Nazareth― schafften es, diese Zeit relativ schadlos zu überstehen. Ex-„Deep Purple― Gitarrist Ritchie Blackmore schaffte es 1975 sogar, mit seiner neu gegründeten Band „Rainbow― die Fans des Hard-Rock wieder mit erstklassiger Musik zu versorgen. Heute bekannte Gruppen wie „Judas Priest― oder „Motörhead― gab es zwar schon, doch steckten sie noch in den Anfangsproblemen und –jahren. Gerade „Judas Priest― war damals noch weit von dem Stil entfernt, mit dem sie ab Ende der 70er Jahre europaweit Erfolge einfahren konnten. Und auch „Motörhead― sollten ihren Ruf als „lauteste Band der Welt― erst in den folgenden Jahren erlangen. In den Chart-Listen (und damit auch in den Bereichen, wo man viel Geld verdienen konnte) standen zu dieser Zeit Musik-Richtungen wie New Wave, Punk oder die (wieder mal) neu aufgekommene Disco-Musik.
DER HEAVY METAL
IRON MAIDEN blieb aber damals und auch heute natürlich dem HeavyMetal zugewandt. Doch was eigentlich ist Heavy-Metal, und was ist HardRock; wo liegen die Unterschiede zwischen diesen beiden Richtungen – gibt es dort überhaupt Unterschiede. Der Rock insgesamt (nicht der Rock ’n’ Roll!!) entstand irgendwann Mitte bis Ende der 60er Jahre. Eines der ersten Lieder dieses Bereiches ist vielleicht der 1968 entstandene Song „Born to be wild― von der Band "Steppenwolf"; in diesem Lied ist eigentlich schon alles vorhanden, was den Bereich später bei seinen Fans so beliebt machen sollte. Als der Rock sich ab den 70er Jahren zu etwas mehr als nur eine Mode-Erscheinung herausstellte und immer erfolgreicher wurde, kamen natürlich gleich die Gegner dieser Musikrichtung, die den Machern Einfallslosigkeit unterstellten; doch übersehen diese sogenannten Kritiker, das der Heavy Metal oder Hard Rock oder Rock – oder wie immer man es nennen mag – genauso viel Können und Beherrschung der Instrumente verlangt (vielleicht teilweise noch mehr als in anderen Bereichen) wie jede andere Musik auch.
Auf der Internet-Seite „ww.laut.de― steht in dieser Beziehung: „Härter, schneller, lauter, ist meist das Erste, was dem Normalbürger zu Heavy Metal einfällt. Trifft ja auch irgendwie zu, nur alles ist damit noch lange nicht gesagt (…) Tatsache ist auch, dass sowohl Metal, als auch PunkMusik von der Straße kommt. Wo der Punk jedoch meist am 'Drei Akkorde, ein Song'-Schema festhält, ging und geht die Entwicklung im Metal wesentlich weiter. Viele Leute übersehen, dass man, um "schneller, härter, lauter" zu spielen, größere technische Fähigkeiten an seinem Instrument haben muss. Das traf zunächst nur bedingt auch auf den Gesang zu, an den Instrumenten waren hier aber schon immer echte Könner am Werk. Wie für alle Musikstile, die mit Gitarre, Bass und Schlagzeug produziert werden, hat auch der Metal seine Wurzeln im Blues und Jazz. Gitarristen wie Kirk Hammett (Metallica) nahmen Unterricht bei Berühmtheiten wie Joe Satriani, welche wiederum ihr Können von legendären Jazz-Gitarristen herleiten. Dass Metal sich auch sehr gut mit Klassik verträgt, beweisen beispielsweise Mekong Deltas Adaption von Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" und nicht zuletzt Metallica's "S&M". Schließlich berufen sich nicht umsonst zahlreiche Metaller auf einen Komponisten wie Wagner, der schon damals düstere, schwere Musik geschrieben hat…………..―. Am Schluß heißt es dort, wie ich finde, sehr treffend: „…………..Wer von Heavy Metal spricht, spricht von Rock. Beide sind so vielfältig wie eh und je und beide werden ihre Berechtigung nie verlieren.― Das unterstützte (und hoffe) ich mit voller Überzeugung; auch das mit dem Können, denn hört man sich gerade mal die Musik von IRON MAIDEN der letzten 10 Jahre an, so wird man dort Melodien und Arrangements finden, dessen Spielen sich alles andere als einfach wird herausstellen. Schon in den 70er Jahren traten Gegner des Heavy Metal (ab jetzt bleibe ich bei dieser Bezeichung) auf, die vielen Gruppen, darunter auch IRON MAIDEN, Satanismus und Verherrlichung von Gewalt unterstellten. Fakt ist nun mal, das viele Heavy Metal-Bands den Bereich der Phantastik für ihre diversen Platten-Cover und manchmal auch für ihre Bühnen-Shows benutzen; damit kann man einverstanden sein oder nicht, man kann es akzeptieren oder nicht; doch ist das doch nur ein Mittel, um sein Produkt zu vermarkten. Wenn man sich nämlich mal die Mühe macht (auch und gerade bei MAIDEN), sich mal die Texte anzuhören und sich nicht nur auf Oberflächlichkeiten zu verlassen, dann wird man feststellen, das solche Unterstellungen (denn nichts anderes sind sie) purer Unsinn sind. Sicher gab und gibt es Bands, die ihren Texten in dieser Hinsicht vielleicht mehr zugetan sind, als sie es eigentlich sollten, doch sind das die Ausnahmen; sozusagen die Schwarzen Schafe. Und anhand solcher Randgruppen eine ganze Musikrichtung in eine Schublade pressen zu wollen, ist unter aller Kanone. Ähnliches ist auch auf der Internet-Seite "www.wintonet.de" zu lesen, in der es heißt: „Heavy-Metal.
Der Begriff setzte sich bei Journalisten in den 70ern durch, weil die ohnehin verzerrten Gitarren des Hardrock bei Bands wie Black Sabbath oder später Judas Priest einen donnernden massiven Soundteppich ergaben, der an heißes zähfließendes Metall denken ließ. Leider nahmen die Kritiker dieses „Lava-Sounds― bis Mitte der 80er oft nur die mißverständliche Image-Seite wahr: vermeintlich sexistisches Gebaren oder gewaltverherrlichende Texte und Motorrad-Rocker-haftes Auftreten in enorm lauten Konzerten täuschen darüber hinweg, welches auch musikalisch differenzierte Potential in dieser Musik oft steckt. In Melodieführung und Arrangement erheblich an europäischer Musiktradition orientiert, tritt der Blues in den Hintergrund. Speziell über den Thrash-Metal (Metallica) haben sich zahlreiche Strömungen ergeben (Death-Metal).― Es gibt natürlich auch im Heavy-Metal verschiedene Spielarten und gänzlich verschiedene Richtungen; wie Dark Metal, Speed Metal oder was auch immer es da für verschiedene Namen geben mag; alle bezeichnen andere Variationen des Heavy-Metal, doch sind sich alle (wie in sehr vielen anderen Musik-Richtungen) irgendwie ähnlich. Niemand weiß genau, wo, wann und wie der Begriff Heavy-Metal erstmals mit der Rock-Musik in Zusammenhang gebracht wurde. 1962 verwendete der Autor William Burroughs in seinem Roman „The Soft Machine― den Begriff „Heavy Metal Kid― für seine Figur Uranian Willy; in seinem Buch „Nova Express― von 1964 benutzte er Heavy Metal als symbolische Bezeichnung für Suchtmittel. In dem von mir schon angesprochenen Song „Born to be wild― wird auch erstmals in einem Lied der Begriff Heavy Metal benutzt; in der Textzeile des Songs heißt es „I like Smoke and Lightning, Heavy Metal Thunder, racin' with the Wind and the Feelin' that I'm under…………..―. Der Produzent und Songschreiber Sandy Pearlman behauptete, schon 1970 den Begriff Heavy Metal für die Musik benutzt zu haben. Eine oft verbreitete und benutzte These (die wohl auch am meisten Sinn macht) ist die, das Heavy-Metal eine Erweiterung des Begriffes Hard-Rock sei; sozusagen eine Steigerung für Hard-Rock, da es manchmal härter und schneller ist als der „normale― Hard-Rock. Viele Journalisten benutzten Anfang der 70er Jahre diesen Begriff dann auch immer öfter in Bezug auf die Musik von Bands wie „Led Zeppelin― oder „Black Sabbath―, und so setzte sich dieser Begriff eben mehr und mehr durch. Die bekanntesten Bands dieser Richtung sind wohl: „Deep Purple―, „Iron Butterfly―, „Led Zeppelin―, „Nazareth―, „Uriah Heep―, „The Who―, „Steppenwolf―, „Ufo―, „Thin Lizzy―, „Kiss―, „AC/DC―, „Boston―, „Rainbow―, „Judas Priest―, „Motörhead―, „Def Leppard―, „Bon Jovi―, „Whitesnake― oder „Van Halen―. Heavy Metal aus deutschen Landen gibt es nicht von sehr vielen Bands, die internationale Beachtung erlangten.
Zu den bekanntesten gehören die Bands „Accept― und „Scorpions―, weitere erfolgreiche Bands waren (und teilweise sind) „Helloween―, „Warlock― und „Doro―, die Sängerin von „Warlock―, die später auf SoloPfaden wandelte oder die aus Österreich stammende Band „Krokus―, die sich in den 80er Jahren einen (zu Recht) sehr guten Ruf erarbeiten konnten.
DIE NEUE BAND
Obwohl IRON MAIDEN bereits seit Ende Dezember 1975 bestanden, gaben sie ihren ersten Auftritt erst am 1. Mai 1976 in der St. Nicholas Hall in Poplar, London. Da aber waren bereits die Gitarristen Dave Sullivan und Terry Rance, sowie Sänger Paul Mario Day ausgestiegen, an den Gitarren arbeiteten nun Bob Sawyer und Dave Murray und als Sänger hatten sie Dennis Wilcox für die neue Band gewonnen. Bob Sawyer ging aber noch 1976 und auch Dave Murray verließ die Band nach Querelen mit anderen Band-Mitgliedern - vorwiegend mit Wilcox. 1978 stieg Sänger Paul Di´Anno bei IRON MAIDEN ein und nach zwei Jahren verließ Schlagzeuger Ron Matthews seinen angestammten Platz (ersetzt wurde er durch Doug Sampson). Di´Anno hatte eine Zeitlang auf einer Öl-Bohrinsel in der Nordsee gearbeitet, nachdem er erfolglos versucht hatte, bei dem Londoner Fußballverein „Westham United― angenommen zu werden. Die Karriere als Fußballer kam zwar nicht zustande, aber er lernte Steve Harris kennen, der in der Jugendmannschaft von „Westham United― spielte. Noch im Jahr zuvor aber war Dave Murray wieder zurückgekehrt, da seine Querelen innerhalb der Band nun aus dem Weg geräumt waren; IRON MAIDEN bestand nun aus Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno und Schlagzeuger Doug Sampson. In dieser Vier-Mann-Besetzung spielten IRON MAIDEN dann vorerst in Musikkneipen, wie dem „Ruskin Arms―, einer Eastend-Kneipe, wo man im Obergeschoß boxen und im Erdgeschoß rocken konnte. THE SOUNDHOUSE Am 31. Dezember 1978 spielten sie eine Demoaufnahme ein, die bald darauf unter dem Titel „The Soundhouse Tapes― veröffentlicht wurde. Das „Soundhouse― war damals ein Saal, in dem sie öfter auftraten. „The Soundhouse Tapes― enthielt die Lieder ―Iron Maiden‖, ―Invasion‖ und ―Prowler‖; allerdings in einer frühen Version, die noch – da sie auch nur mit einer E-Gitarre eingespielt wurde – ganz anders klingt als die Versionen, die ab den 80er Jahren bekannt wurden. Vorgesehen für diese Aufnahme war auch noch der Song „Strange World―, doch waren die vier mit dem fertigen Ergebnis dieses Liedes so unzufrieden, das es gar nicht erst auf der Platte erschien.
Immer noch herrschte in den zu Ende gehenden 70er Jahren in England die Punk-Welle vor. Als man der Band dann einen Plattenvertrag unter der Bedingung anbot, das sie in Punk-Klamotten auf New Wave umsteigen sollten, lehnten sie kurzentschlossen ab. Ihre Richtung war nun mal Heavy Metal. Das sie Recht behielten, bewies das Jahre 1979, in diesem Sommer flaute die Punk-Welle endgültig ab. „The Soundhouse Tapes― erschien dann am 10. November 1979 und durch den Ruf, den sich MAIDEN bereits in der Live-Szene gemacht hatte, waren die 5.000 hergestellten Platten innerhalb einer Woche so schnell ausverkauft, das sich die Firma EMI an die Band wandte und ihr einen Plattenvertrag anbot – nebenbei bemerkt: „The Soundhouse Tapes― ist heute unter MAIDEN-Fans ein gesuchtes und heiß begehrtes Sammler-Objekt. Nachdem 1979 kurzzeitig Tony Parsons als zweiter Gitarrist zur Band stieß, gab es 1980 wiederrum zwei Wechsel. Schlagzeuger Clive Burr ersetzte Doug Sampson, der das stressreiche Leben auf Tournee nicht mehr führen wollte und Dennis Stratton stieg als Ersatz für Parsons bei IRON MAIDEN ein. In dieser Zeit waren sie in London und Umgebung schon durch ihre Konzerte eine Art Geheimtip. Manager Rod Smallwood nahm die Band unter seine Fittiche und in dieser Besetzung erhielten sie dann im November 1979 besagten Plattenvertrag bei EMI, einem Label, bei dem sie heute noch sind. DIE EMI Die EMI („Electric & Musical Industries Ltd―) ist aus einer Firma hervorgegangen, die bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurde. Im Jahre 1889 wurde in London die „Gramophone Ltd.― ins Leben gerufen, die bald schon in Deutschland als Tochterfirma die „Deutsche Grammophon Gesellschaft― etablierte. Diese wurde 1917 von England als „Feindvermögen― beschlagnahmt. Der Mutterfirma in England wurde 1925 eine Entschädigung gezahlt und diese gründeten daraufhin in Deutschland die „Electrola―. Die EMI entstand durch die Zusammenführung der beiden Firmen „Gramophone Company Ltd.― (der ersten 1889 gegründeten Firma) und der „Columbia Graphophone Ltd.―. Durch die Fusion mit der „Thron Electrical Industries Ltd.― Wurde die EMI zu „Thorn EMI Ltd.―, einer großen Firma, die nicht nur die Hälfte der Labels „Chrysalis― und „Enigma― innehat, sondern auch amerikanische Firmenanteile, so von dem Plattenlabel „Capitol―. START DER KARRIERE Nun kam Steve Harris´ Idee für ihr Maskottchen zum Tragen; jener Typ, der in seinen Vorstellungen aus der „Eisernen Jungfrau― gehüpft kam; ein zombieähnlicher Halbtoter, der fortan auf den Namen „Eddie― hörte und der vom ersten Plattencover an auf (fast) allen weiteren Covern der Band in verschiedenen Gestalten, Situationen und Gegebenheiten zu sehen war. „Eddie― wurde für IRON MAIDEN und ihre Fans mehr als ein Maskottchen, er gehörte fortan zur Band praktisch dazu.
Am 8. Februar 1980 erschien dann ihre erste Single in der Besetzung Harris, Di´Anno, Murray, Burr und Stratton: „Running free―, die in England immerhin schon bis auf Rang 34 der Charts kam; für eine DebütSingle noch dazu aus dem Bereich des Heavy-Metal ist das schon etwas Besonderes. Das Lied war eine Gemeinschaftskomposition von Steve Harris (der gerade in den Anfangsjahren der Band der Hauptschreiber war) und Paul Di´Anno. Mit diesem Song traten IRON MAIDEN in der englischen Fernseh-Show „Top of the Pops― auf und spielten dort als erste Band seit „The Who― live ohne Playback. Damit wurden sie mit einem Schlag auch außerhalb der Umgebung Londons bekannt. Es folgte eine ausgedehnte England-Tournee als Vorband von „Judas Priest―, eine Europatournee mit den US-Hardrockern „Kiss― und ein Auftritt im Vorprogramm von „Ufo― beim legendären Reading-Festival. Knapp zwei Monate später, am 14.April 1980, während IRON MAIDEN als Vorgruppe von „Judas Priest― auf der England-Tournee waren, kam ihre erste LP auf den Markt. Das Album „Iron Maiden― erreichte Platz 4 (!) in den Charts. Produzent des Albums war Will Malone, die Cover-Zeichnung des Monsters „Eddie―, des Markenzeichens der Band, stammte von Derek Riggs, der für die nächsten Jahre der Hauptkünstler für die MAIDEN-Cover wurde. Im September verschafften sie sich größere Aufmerksamkeit auch unter den deutschen Heavy-Metal-Fans: als Anheizer für „Kiss― kamen sie auf dessen Tournee auch hierzulande vorbei. Ihr Maskottchen „Eddie― war schon damals ein Teil ihrer Bühnenshow. Während die Band auf der Bühne ihr Konzert spielte, grinste er den Zuschauer aus der Bühnendekoration an. Steve Harris: „Viel Bühnenshow gibt´s bei uns allerdings nicht. Bei uns kommt´s mehr auf die Musik an.― Was aber so gesagt auch nicht ganz stimmte. Denn bei der Tournee mit „Kiss― wurde Eddie, der bis dahin nur als Bild hinter Drummer Clive Burr hing, „lebendig― - und das sogar doppelt. Zum Höhepunkt einer Show rasen gleich zwei Eddie-Monster (unter dessen einer Maske IRON MAIDEN-Manager Rod Smallwood steckte) über die Bühne. Auch bei ihren späteren Tourneen gab es solche und ähnliche „Gags― immer wieder; „Eddie― erschien in immer neuen Verkleidungen und Gestalten bei ihren Konzerten. Etwas mehr als einen Monat nach Erscheinen des Albums, am 23.Mai, erschien schon ihre nächste Single, "Sanctuary". Die noch höhere ChartPosition von Platz 29 läßt sich vielleicht damit erklären, das „Sanctuary― (übrigens eine Gemeinschaftskomposition der ganzen Band) sich nicht auf dem „Iron Maiden―-Album befindet. Und am 27.November 1980 erschien dann die Single „Women in Uniform―, die allerdings nicht über Rang 35 hinauskam. Obwohl der Song (wie ich finde) einer der besten aus der Anfangszeit ist – „Women in Uniform― befand sich übrigens auch nicht auf dem Debüt-Album der Band.
Auch noch im November 1980 gab es die erste personelle Umbesetzung bei IRON MAIDEN seit Bestehen der professionellen Band. Dennis Stratton verließ IRON MAIDEN. Schon während der Tour hatte es gekriselt, da ihm die musikalische Richtung der Band nicht mehr paßte. Für ihn kam Adrian Smith, der schon bei der Band „Urchin― mit Dave Murray zusammen gespielt hatte.
ALBUM NR. 2
Das zweite IRON MAIDEN-Album, an dem die Band auch während der Tournee arbeitete, wurde schon durch die Vorbestellungen ein Erfolg. Trotzdem erreichte „Killers―, das am 2. Februar 1981 in den Handel kam „nur― die Chart-Plazierung Nummer 12. Der Produzent des ersten Albums, Will Malone, kam bei der zweiten LP bereits nicht mehr zum Einsatz, den Platz am Mischpult nahm nun Martin Birch ein; Birch war schon zu Beginn der 80er Jahre ein fester Bestandteil der Hard-Rock-Musik hinter den Kulissen; er produzierte Bands wie „Deep Purple―, „Rainbow―, „Whitesnake―, „Black Sabbath―, „Blue Öyster Cult― oder „Fleetwood Mac―. Mit Birch begann eine Zusammenarbeit, die selten in der Musikbranche war und ist. Denn diese Zusammenarbeit zwischen der Band und dem Produzenten dauerte bis 1992, als Steve Harris mit Birch zusammen die Produktion übernahm. Birch ist in dem Video zum IRON MAIDEN-Song „Holy Smoke― zu sehen. Bei dem 1993er Live-Album war Birch dann nicht mehr dabei. Steve Harris hatte diese Aufgabe nun allein übernommen. „Deep Purple― widmeten Birch auf ihrem Album „In Rock― den Song „Hard lovin´ Man―. „Killers― wurde von MAIDEN-Fans hoch gelobt (auch heute noch ist es einer der Klassiker der Band). Auch die dazugehörende Tournee wurde ein Erfolg. 129 Konzerte gaben sie auf der „Killer World Tour― in 14 Ländern. Ausgedehnte Konzert-Touren waren und sind noch immer ein fester Bestandteil von IRON MAIDEN. Die Cover-Zeichnung des zweiten Albums stammte wieder von Derek Riggs; dieses Bild allerdings gab es bereits in seinem Archiv; erst ab dem 1982er Album fertigte er die CoverZeichnungen speziell nach den Wünschen der Band an. Außer dem Titelsong „Killers―, das Steve Harris und Paul Di´ Anno schrieben, stammten alle Songs ohne Ausnahme von Steve Harris. Genau einen Monat nach Erscheinen ihrer zweiten LP, am 2. März 1981, schoben sie dann wieder eine Single hinterher: „Twilight Zone― stoppte in den Charts auf Position 31 und war auf dem aktuellem Album nicht vertreten. Nur die B-Seite der Single, „Wrathchild―, hatten sie von „Killers― entnommen. Am 15. Juni 1981 veröffentlichten sie noch die Single „Purgatory―. Die nicht sehr gute Chart-Plazierung mit Nr. 52 läßt sich vielleicht daher leiten, das die Single komplett aus dem Album stammt. Nach den letzten drei Singles („Sanctuary―, „Women in Uniform― und „Twilight Zone―) war „Purgatory― damit erst die zweite Single (A- und auch B-Seite), die eine Auskopplung aus dem aktuellen Album war. Die Single
erzielte mit Platz 52 die bis dahin (und auch später) schlechteste Plazierung einer MAIDEN-Single. Anfang der 80er Jahre war die „Mode― der Gruppen und Interpreten, zu jedem aktuellen Song auch ein Videoclip herauszubringen noch nicht weit verbreitet. Auch der Vertrieb von Video-Kaufkassetten war noch nicht so groß. Trotzdem veröffentlichten IRON MAIDEN im Mai 1981 eine Videokassette mit dem Titel „Live at the Rainbow―, das allerdings nur 30 Minuten Länge hatte. Es sollte aber nicht das letzte Video von IRON MAIDEN sein. Ein Konzertbericht der 1981er Tournee von Margit Rietti aus der Zeitschrift BRAVO: „...Den ganz großen Gruseleffekt heben sich IRON MAIDEN diesmal allerdings bis zur letzten Nummer des Programms auf: während grellroter Dampf aus allen Röhren zischt und die Bühne einnebelt, sämtliche Lampen auf die Bretter brennen und die Gruppe spielt, erscheinen sie (die EddieDarsteller) aus allen vier Himmelsrichtungen auf der Bühne. Sie scheinen wie von ungefähr mitten aus dem Fegefeuer zu kommen, lassen im Heavy-Metal-Takt minutenlang ihre acht Kohlenaugen ins Publikum glühen und verschwinden wieder lautlos. Während die Band ihre Zugaben „Running free“ und „Drifter“ spielen, entledigen sich die Eddies hinter der Bühne ihrer Masken. Manager Rod Smallwood sorgte dafür, das ein TopMaskenbildner von Englands Gruselfirma „Hammer Films“ die Totenkopfmasken anfertigte. In ihnen stecken nun allabendlich vier wichtige Mitglieder der IRON-MAIDEN-Roadcrew. Doug „Roaddog“ Hall, der den Reisebus fährt. Bisweilen hockt er auch am Steuer des Lasters mit der Lichtausrüstung......Eddie Nummer zwei ist Dave „Lights“, der sich um sämtliche Lichteffekte der MAIDEN-Show kümmert. Unter der dritten Maske steckt „Loopey“, der allein verantwortlich zeichnet für die Drums und Clive Burr im besonderen. Die beiden sind außerdem Fans des Fußballclubs Arsenal London und rufen gemeinsam aus den entlegensten Winkeln der Welt zu Hause an, um nach den neuesten Ergebnissen zu fragen. Die letzte Maske wird von „Radar“ Bance getragen, Mädchen für alles. Ihm untersteht nicht nur die gesamte Bühnenausrüstung, sondern er muß seine Augen einfach überall haben, damit bei der Show nichts schiefgeht. Hauptamtlich sorgt er auch für Dampf neben und auf der Bühne.“ Nach England stand dann für MAIDEN eine Mammut-Tournee auf dem Plan, die durch die halbe Welt führte. Ende April waren sie in Deutschland, dann ging es weiter nach Amerika, Südafrika, Japan und Australien und dann noch für einige Konzerte nach Europa. Steve Harris: „Wir sind in erster Linie eine Live-Band und können es immer kaum erwarten, wieder auf den Brettern zu stehen.― Am 3.Oktober traten MAIDEN dann erstmals in New York auf. Als Anheizer für „Scorpions― ließen sie im Maidson Square Garden die Teufel tanzen. Steve Harris: „Es ist unsere bisher
erfolgreichste Tournee.― Die Abschlußländer der Tour waren Japan und Australien; die acht Monate dauernde Tournee endete im September/Oktober. Als letzte Veröffentlichung erschien 1981 (am 14.September) die EP „Maiden Japan― (Charts-Position: 43). Die „Killers―Tournee umfasste 129 Konzerte in 15 Ländern. Und am Schluß dieser Tournee, im Oktober 1981, hielten IRON MAIDEN eine Nachricht bereit, die die Fans umhaute. EIN ÜBERRASCHENDER, ABER WICHTIGER WECHSEL Sänger Paul Di´Anno verließ die Band (ob aus eigenen Stücken oder genötigtermaßen ist nicht ganz geklärt), als (offizieller) Grund wurden musikalische Differenzen angegeben. Die Krise hatte sich schon vorher abgezeichnet, Tourneen mußten abgebrochen, Plattenaufnahmen verschoben werden und die Bandmitglieder verstanden sich nicht mehr so gut wie am Anfang ihrer Laufbahn. Der Hauptgrund waren die Probleme, die Paul Di´Anno mit seiner Stimme hatte. Durch den Tourneestreß war Di´Anno gezwungen, seine Stimmbänder jeden Abend bis zur Höchstgrenze zu belasten. Um dann wieder die gewohnte Stimme zu bekommen, mußte er zu Medikamenten greifen und das hielten die empfindlichen Stimmbänder nicht lange aus; erschwerend hinzu kam der Alkohol, dem Di´Anno mehr und mehr zusprach und der ebenfalls ein Grund dafür war, das er die Band verlassen mußte. Für die restlichen Bandmitgleider aber war das Faß jetzt übergelaufen. Tourneen, die keinen Aufschub mehr duldeten, mußten starten und erneute Absagen hätten viele Fans wohl mit Recht erbost. Paul Di´Anno wollte sich einer Solo-Karriere widmen (aus der jedoch leider nie etwas Richtiges wurde), während IRON MAIDEN bereits einen Nachfolger präsentieren konnten: Bruce Dickinson. Bruce, der davor bei der Band „Samson― sang: „Wir spielten im Herbst beim Festival in Reading, als Adrian Smith plötzlich in der Garderobe auftauchte und fragte, ob ich bei IRON MAIDEN einsteigen wolle.― Kaum war diese Nachricht an die Öffentlichkeit gedrungen, steckten IRON MAIDEN auch schon in der Arbeit an ihrem nächsten Album.
1982
Das Jahr 1982 begann gut für IRON MAIDEN. Als Anreiz auf die neue LP erschien am 12. Februar die Single „Run to the Hills―, die Platz 7 in den Charts erreichte und damit ihr erster Top-10-Erfolg in England wurde. Das Lied machte sie auch bei uns mehr und mehr Fans des Heavy Metal bekannt. Am 27.Februar 1982 startete in England ihre neue Show, die ein wahres Höllenspektakel war. Stimmen aus dem Jenseits, Monster in Lebensgröße und Nebelschwaden und - als Höhepunkt die Geisternummer 666. Sie wird als „Number of the Beast― (Nummer der Bestie) von einer Stimme aus dem Dunkel der Bühne angesagt. Während der Show schreitet ein 3 Meter großer „Eddie― über die Bühne und schockt inmitten
der Bühnendekoration aus Hölleneffekten. Neben älteren Lieder spielten sie vor allem Songs aus dem neuen Album, an dem bis kurz vor Tourbeginn gefeilt wurde. Als echter Glücksgriff erwies sich Sänger Bruce Dickinson. Bei seinen Auftritten ließ er schnell den ehemaligen Sänger Paul Di´Anno vergessen machen. Klima und Laune waren wieder in Ordnung bei IRON MAIDEN. Nach den Zwistigkeiten, die mit Paul Di´Anno an der Tagesordnung waren, eine echte Erlösung für alle. Für Bruce Dickinson war das Konzert, das IRON MAIDEN in seiner Heimatstadt Sheffield gab, eine echte Feuertaufe. Die gesamte Familie Dickinson mit Eltern, Onkel, Tanten und Verwandten nebst Freundin Jane, mit der Bruce eine Wohnung an der Themse in West-London teilte, besetzte dabei die ersten zwei Reihen in der Sheffield City Hall. Am 29. März 1982, während ihrer Tournee, erschien dann ihr Album „The Number of the Beast―, mit dem sie ihren internationalen Durchbruch schafften. Das Album gilt auch heute noch als Klassiker im Genre des Heavy-Metal. Lieder wie „The Number of the Beast―, „Run to the Hills―, „Hallowed be thy Name― oder „22, Acacia Avenue― gelten seit vielen Jahren als Vorzeige-Klassiker. Mit dieser LP, die weit über eine Million Mal verkauft wurde, erreichten sie in den englischen Charts erstmals die Nr. 1. Der Titelsong des Albums „The Number of the Beast― wurde am 26.April als Single ausgekoppelt. Obwohl der Song bis dahin einer der besten von IRON MAIDEN war, schaffte die Single "nur" Platz 18 in den Charts.
ERNEUTER WECHSEL
Gegen Ende des Jahres 1982 gab es dann den dritten Personalwechsel bei IRON MAIDEN; der exzellente Drummer Clive Burr verließ die Band für die Fans völlig überraschend. Clive Burr: „Letztes Jahr spielten wir auf unserer Welttournee 179 Konzerte in 14 Ländern, nützen die Pausen zwischendurch für Studioarbeit, waren aber unentwegt auf Achse. Das war einfach zuviel für mich. Ich werde mich aus persönlichen Gründen ganz aus der Musikszene zurückziehen.― IRON MAIDEN, die es schon wieder ins Studio zog, und schon im Mai wieder auf eine Welttournee gehen wollten, hatten bereits Ersatz gefunden: Nicko McBrain, der vorher bei der französischen Hardrock-Band „Trust― am Schlagzeug saß. „Trust― hatte sich 1982 im MAIDENVorprogramm auch den deutschen Fans vorgestellt. Entgegen den Äußerungen von Burr, er wolle sich aus der Musikszene zurückziehen, übernahm er den nun freien Posten als Schlagzeuger bei „Trust―. Die neue Besetzung mit Steve Harris, Dave Murray, Adrian Smith, Bruce Dickinson und Nicko McBrain wurde die stabilste in den ersten 10 Jahren der Band: bis 1989 entstanden in dieser Formation vier Studio-Alben und eine Doppel-Live-LP.
Als Vorgeschmack auf das neue Album, auf dem der neue Drummer sein MAIDEN-Debüt gab, erschien am 11.April 1983 (fast ein Jahr nach der letzten Erscheinung) die Single „Flight of Icarus―, die es bis auf Position 11 der Charts schaffte. Am 16. Mai 1983 erschien dann das vierte IRON MAIDEN-Album „Piece of Mind―. Aufgenommen wurde es, wie das folgende, in den Compass Point Studios in Nassau auf den Bahamas. Mit diesem Album begann eine kleine Veränderung. Das Copyright in ihren Songs hielt die Band jetzt selber unter Kontrolle mit der Firma „Iron Maiden Holdings Ltd.― Neben ihrem alten Manager Rod Smallwood managte jetzt auch Andy Taylor die Band. Das Konzept und das Design für das Cover des Albums stammte von Iron Maiden, Rod Smallwood und Derek Riggs; letzterer lieferte auch wieder die Zeichnung für das Cover. Das Album erreichte in den Charts die Position 3. Auch in den USA schafften sie mit dieser LP ihre erste Chart-Notierung; sie erreichten Rang 70, was für eine ausländische Band in den USA schon ein kleines Erfolgserlebnis war (und ist). Etwa einen Monat später, am 20.Juni 1983, schoben IRON MAIDEN noch eine Single-Auskopplung des 83er Albums hinterher: „The Trooper― (Chart-Position: 12) und noch im selben Jahr verwöhnten MAIDEN ihre Fans mit einer Tournee, die „Piece of Mind―-Tour. Die Eröffnung ist nicht jedermanns Sache: ein Gehirn, von allen Seiten durch Scheinwerfer angestrahlt, wird hinter dem Schlagzeug-Podest hochgefahren und pulsiert wie lebendig über dem Kopf des neuen Drummer Nicko McBrain. Die Idee dazu stammt von Steve Harris. Bei der Zugabe „Iron Maiden― springt dann ein (inzwischen) 3 Meter großer „Eddie― über die Bühne in zerlumpten Knastklamotten, den kahlen Schädel mit einem Metallband vernagelt. Sänger Bruce Dickinson entwickelte sich langsam zum Derwisch auf der Bühne. Die Texte, die er singt, werden von deutlichen Gesten untermauert. Am Ende jeder 2-Stunden-Show sind alle restlos erledigt. Alle Eddie-―Zutaten―, die Masken und die Ausrüstung wurden nach wie vor von einem Spezialisten der englischen „Hammer Films― hergestellt: Neill Peppe. Im Dezember desselben Jahres waren sie - als Abschluß ihrer Tournee - neben anderen Vertretern des Heavy-Metal, Gäste auf dem „Rock-Pop in Concert―-Festival in Dortmund. Bei diesem Festival wurde „Eddie― beim Auftritt von IRON MAIDEN „ermordet―, regelrecht hingeschlachtet - doch nicht für lange. Bei diesem Festival spielten sie neben damls bekannten Bands wie „Def Leppard―, „Scorpions―, Ozzy Osbourne, „Judas Priest―, „Krokus―, „The Michael Schenker Group― oder „Quiet Riot―. Das ZDF zeichnete dieses Ereignis auf und sendete es im Februar 1984 in einer ehrstündigen, dennoch gekürzten Fassung (das man gerne mal wiederholen könnte!). Im Juli 1983 veröffentlichten IRON MAIDEN ein sogenanntes Video-EP, auf dem - genau wie auf einer "Schallplatten-EP" - nur wenige Lieder
aufgenommen sind. Es hieß „Video Pieces― und der Titel traf genau den Punkt. Es waren lediglich 4 Videoclips auf der Kassette, die eine Lauflänge von 18 Minuten hatte. Enthalten waren die Clips zu den Songs: „Run to the Hills―, „The Number of the Beast―, „Flight of Icarus― und ―The Trooper‖.
1984
Diesmal dauerte es dann etwas länger, bis die Fans neues von IRON MAIDEN hörten. Am 6. August 1984 (nach über einem Jahr) kam, als Vorgeschmack auf das neue Album, die Single „2 Minutes to Midnight― heraus, die es bis auf Rang 11 in den Charts brachte. Das schon erwähnte „Aus― für Monster „Eddie― währte nicht lange. Größer und mächtiger als je zuvor zierte er das Cover des neuen MAIDEN-Albums „Powerslave― - das am 3.September 1984 erschien - als ägyptischer Sonnengott zwischen Pyramiden und mit Hieroglyphen bedeckten Säulen. Mit diesem - ihrem fünften - Album legten IRON MAIDEN ihr bis dahin bestes Werk vor, das mit Recht auf Position 2 der Charts vorstieß. In Amerika schafften sie mit dieser LP einen 21. Rang in den LP-Charts. Die Band hatte davor schon schnelle und härtere Lieder vorgelegt, aber noch nie waren sie so schnell und vor allem gut, aber auch noch mit ausgefeilten Arrangements und Soli, die am Ende der 51 Minuten (über)langen LP mit dem von Steve Harris geschreibenen über 13 Minuten langem „Rime of the ancient Mariner― ihr grandoses Finale erlebt. Der Song handelt davon, wie ein Seefahrer sich einen schrecklichen Fluch auflastet, indem er einen Albatross tötet, der ihn von da an verfolgt und ihm und seiner Mannschaft das Leben schwer macht. Das Solo, das Adrian Smith auf dem Lied „The Duellists― spielte, hatte er seitdem trotzdem verbissenen Übens nie mehr so hingekriegt. Insgesamt sieben Wochen arbeitete die Band an dem Album, sieben Wochen, die sich gelohnt hatten. Es gibt auf dem Album nicht ein Lied, das irgendwie den Anschein eines Lückenfüllers oder eines Durchhängers hat. Und seit dem letzten Instrumentalwerk (auf dem 1981er Album „Killers―) ist auf diesem Album wieder einmal ein Lied ohne Text enthalten: „Losfer Words (Big `Orra)― - komponiert von Steve Harris. Am härtesten war die Arbeit für Nicko McBrain, denn sein Schlagzeug wurde als letztes aufgenommen und mußte bis ins letzte Detail stimmen, weil alle anderen Instrumente auf seinem Takt ausgelegt waren und nachträgliche Korrekturen ungeheuer aufwendig, bis unmöglich waren. Das neue MAIDEN-Image in Richtung Pyramiden ging auf einer Idee von Bruce Dickinson zurück, der auch den Titelsong „Powerslave― schrieb. Der Song handelt von den letzten Stunden eines Pharaos, der sich für einen Gott hält und nun erkennen muß, das er doch sterben wird, und sich damit nicht abfinden kann. Bruce Dickinson war faszniert vom alten
Ägypten. Neben Fachbüchern und Magazinen über Eisenbahnen las er viel über die geheimnisvollen Königsgräber in den Pyramiden, die ägyptische Götterwelt und magische Praktiken der Ägypter. In dieser Zeit kursierten Umbesetzungsgerüchte bei IRON MAIDEN, die sich aber als falsch herausstellten. Sie stammten von der vom Bier etwas überhitzen Phantasie des früheren MAIDEN-Sängers Paul Di´Anno. Die ersten Proben für die neue Welt-Tournee begannen für die Band am 20.Juni 1984. Knapp eine Woche nach dem Erscheinen von „Powerslave―, am 9. August 1984, fiel dann der Startschuß zur „World Slavery―-Tour von IRON MAIDEN. Das erste Konzert fand in Warschau statt. In Deutschland waren sie im Oktober des Jahres zu sehen. Der 1983 "ermordete" Eddie ist zur Freude der Fans wieder "auferstanden" und latschte gegen Ende jeder Show über die Bühne, eingehüllt in flatternde Mumienverbände. Die Bühnendekoration wurde mit sehr viel Aufwand gebaut; alles sah aus wie in einer ägyptischen Grabkammer und über einen Mechanismus konnten die großen Hintergrundbilder wahlweise von der Ansicht der großen Cheops-Pyramide in das riesige Bild von Eddie gewechselt werden. Nachfolgend ein Interview, das Bruce Dickinson mit einem Journalisten der Zeitschrift BRAVO führte: BRAVO: „Powerslave― (Sklave der Macht), der Titelsong der LP, stammt aus deiner Feder. Wovon handelt er? BRUCE: Er handelt vom Tod eines Pharaos. Er lebte sein ganzes Leben in dem Gefühl, ein Gott auf Erden und allmächtig zu sein. Jetzt, da er sterben muß, merkt er, daß er sein ganzes Leben lang ein Sklave seiner Macht war und jetzt ein Sklave des Todes und des Bösen wird. Denn wenn er begraben wird, muß sein ganzer Hofstaat ihm ins Grab folgen. Und er kann nichts daran ändern. Ich habe mir das alles vorgestellt, als ich Bücher über ägyptische Kultur und die Totenkulte dieses geheimnnisvollen Volkes gelesen habe. BRAVO: Du scheinst ein echter Bücherwurm und Hobbyhistoriker zu sein.... BRUCE: Meinst du? Das ist doch bekannt. Bei MAIDEN nennen sie mich „Conan, den Bibliothekar―. Ob du´s glaubst oder nicht, ich habe Geschichte studiert und könnte als Lehrer unterrichten, wenn ich wollte. BRAVO: Auf dem Innencover der LP posiert ihr in einer echten Grabkammer. Habt ihr für das Foto einen Abstecher zu den Pyramiden unternommen?
BRUCE: Nein, sieht nur so aus. Das Bild entstand in einem Fotostudio in Los Angeles. Frag nicht, was es kostete, bis der Kerl all die Sachen aus dem Museum organisiert hatte.
BRAVO: Warst du überhaupt schon mal in Ägypten, oder wie seid ihr auf die Pyramiden-Szene für das „Powerslave―-Cover gekommen? BRUCE: Die Idee stammt von mir, aber ich war noch nie in Ägypten. In meinem nächsten Urlaub werde ich hinfahren, die anderen Jungs übrigens auch. Davey war als einziger schon da und fand alles unglaublich. Ich habe viele Bücher über das alte Ägypten zu Hause. Ich suchte nach irgendeiner ziemlich phantastischen Idee, um dem Album Atmosphäre zu geben. Ich dachte an den toten Eddie, unser Maskottchen, das wir alle zu vermissen begannen. Und da kam mir der Gedanke, warum nicht ihn wie einen Pharao als Sonnengott wieder auferstehen lassen. BRAVO: Was sagten die anderen dazu? BRUCE: Sie waren sofort begeistert. Wir hatten uns kurz vorher in Amerika „Indiana Jones― angesehen. Der Streifen hat bei uns den Boden bereitet für den Pyramiden- und Abenteuertrip. Deshalb kann, wer genau hinschaut, auch einen kleinen Gruß an „Indiana Jones― auf unserem Album-Cover entdecken. Versteckt zwischen Original-TempelHieroglyphen. Aber ich verrate nicht, wo. BRAVO: Wer hat das „Powerslave―-Cover gezeichnet? BRUCE: Ein Freund von uns, namens Derek Riggs. Er erfand übrigens Eddie und zeichnete bisher alle „IRON-MAIDEN-Cover. Für die neue Hülle verwendete er Original-Hieroglyphen vom Totentempel des Königs Chephren. Frag nicht, was sie bedeuten, ich hoffe nichts Obszönes. BRAVO: Wer ist eigentlich der Boß bei MAIDEN, du oder Steve? BRUCE: Diese Frage ist verboten! Wir achten peinlich darauf, daß niemand an diesem wunden Punkt rührt. Früher war Steve eindeutig der Hauptschreiber und Boß der Band. Doch bei meinem dritten Auftritt mit MAIDEN kam es erstmals zu Rangeleien. Paul Di´Anno, der frühere Sänger, stand immer ganz ruhig hinter seinem Mikroständer. Steve bewegte sich als Frontmann vorn an der Bühnenkante entlang. Ich stehe auf dem Standpunkt, das ein Sänger in einer Heavy-Band automatisch die Rolle des Frontmanns übernehmen muß, sonst ist er langweilig. Also turnte ich von Anfang auch kräftig vorn rum - und stieß dabei dauernd mit
Steve zusammen. Beim dritten Gig wurde ich so sauer, daß ich Steve sehr unsanft zur Seite rempelte. Hinterher in der Garderobe gab es eine gewaltige Schreierei. Die anderen hielten uns fest, sonst hätten wir uns geprügelt. Die Frage wurde nie endgültig geklärt, weil wir inzwischen einen Weg gefunden haben, wie jeder den anderen respektiert. BRAVO: Du bist nicht gerade ein Riese. Ist das der Grund, warum du dich auf der Bühne so gern mit übergroßen Monstern umgibst? BRUCE: Zugegeben, ich bin kein Riese. Das hat mit während meiner Schulzeit auch schwer zu schaffen gemacht. Ich begann dann mit 15 zu fechten, weil ich wußte, in diesem Sport könnte ich wirklich gut werden. Ich habe heute keinerlei Komplexe mehr wegen meiner Größe. Die Monster tanzen bei uns, weil ein bißchen Schock und Horror einfach zu Heavy-Rock gehört. Während die Tour in vollem Gange war, veröffentlichten IRON MAIDEN am 22.Oktober 1984 noch eine Single aus dem „Powerslave―-Album. „Aces high― erreichte Platz 20 in den Charts. Als die „World Slavery Tour―, die alles bisher Dagewesene der Band übertraf, sich langsam dem Ende näherte, wurde im April 1985 eine Videokassette mit dem Titel „Behind the Iron Curtain― herausgebracht. Die 30 Minuten lange Kassette enthielt Videoclips, aber auch Szenen ihrer Auftritte „behind the iron Curtain― (Hinter dem Eisernen Vorhang―). Die Mammut-Tournee, die von ca. 3 Millionen Zuschauern gesehen wurde, endete am 5. Juli 1985 in Laguna Hills, Kalifornien. Während dieser 322 Tage gaben sie 187 Konzerte in 24 Ländern; z.B.: Polen, Ungarn, Yugoslawien, Italien, Frankreich, Spanien, England, Wales, Deutschland, Belgien, Holland, Dänemark, Schweden, Kanada, U.S.A., Australien und Japan. Die Tournee hatte eine gewaltige Resonanz, Zuschauer und die Band waren vollauf mit dem Ergebnis zufrieden. MAIDEN´s Ruf als eine der besten Heavy-Metal-Bands wurde fester und fester untermauert.
ERFOLG MIT "LIVE AFTER DEATH"
Eine Bestätigung der letzten Aussage erlebte die Rock-Welt am 14.Oktober 1985. An diesem Tag erschien – nach der Vorab-Single „Running free― (vom 23. September 1985) - das Doppel-Album „Live after Death―. Es wurde in Long Beach (Kalifornien) am 14., 15., 16. und 17. März 1985 und in London am 8., 9., 10. und 12. Oktober 1984 aufgenommen. Die Arbeiten am Album fanden vom 8.Juli bis zum 3.August in Los Angeles statt. Auch heute noch gilt unter Fans des HeavyMetal „Live after Death― als eines der besten Live-Alben überhaupt. Hier zwei Musik-Kritken zum Album: „Mit flatterndem Haar, einem zuckenden Blitz in der Hand, steigt Eddie aus seiner Gruft - das bislang gruseligste aller MAIDEN-Cover. Und das Doppelalbum hält, was die Verpackung verspricht. So heiß und wild drauf wie in diesen hundert Konzert-Minuten habe ich diese Band noch kaum jemals gehört. Auf den Seiten eins bis drei befindet sich der komplette MAIDEN-Gig aus Long Beach/Kalifornien von der „World Slavery―-Tour im letzten Jahr. 13 Songs, darunter Hits wie „The Trooper―, „Aces high― oder „Flight of Icarus―. Was die Band von ihren Knüllern im US-Programm nicht mehr bringen konnte, nahmen sie anschließend noch bei einem ExtraKonzert im Londoner Hammersmith-Odeon auf. Auf Seite vier findet ihr „Phantom of the Opera―, „Children of the Damned―, „Die with your Boots on― etc. Die Scheibe ist ein absolutes Muß für MAIDEN-Fans. Bruce und Genossen ließen es nicht nur krachen, sondern achteten auch auf perfekte Technik.― „Aufgepaßt! Jetzt kommt IRON MAIDEN total: „Live after Death― ist ein Querschnitt durch das gesamte IRON MAIDEN-Repertoire. Mit „Running free― werden sogar Erinnerungen an den ehemaligen Sänger und Mitbegründer der Eisernen Jungfrauen, Paul Di´Anno, wach. Natürlich dürfen auch die „kommerziellen― Abräumer „The Number of the Beast― und „Run to the Hills― nicht fehlen. - Aufgenommen wurde das HeavySpektakel während vier Konzerten im Londoner Hammersmith und in der Long Beach Arena in Los Angeles. „Life after Death― ist ein absolutes Muß für alle Heavy-Rock-Fans!― Als das „Live after Death―-Doppelalbum erschienen war, dauerte es nicht lange, bis die Fans ihre Band auch auf dem Fernsehschirm sehen konnten. „Live after Death (World Slavery Tour)―, das Video, erschien im Oktober 1985. Und diesmal war die Kassette nicht, wie bisher, nur 18 oder 30 Minuten lang, die Spielzeit betrug 90 Minuten, und es waren keine Videoclips, sondern echte Live-Aufnahmen. Das Video enthält fast
komplett die ersten drei Seiten des Doppel-Albums: ―Intro: Churchill´s Speech‖, ―Aces high‖, ―2 Minutes to Midnight‖, ―The Trooper‖, ―Revelations‖, ‖Flight of Icarus‖, ―Rime of the Ancient Mariner‖, ―Powerslave‖, ―The Number of the Beast‖, ―Hallowed be thy Name‖, ―Iron Maiden‖, ―Run to the Hills‖, ―Running free‖ und ―Sanctuary―, das allerdings auf der Doppel-LP nicht enthalten war. Auch bei späteren CD-Fassungen war dieses Lied nicht zu hören, es erschien nur auf dem Video. Am 2.Dezember 1985 wurde noch eine Single aus dem „Live after Death―-Album ausgekoppelt. „Run to the Hills― erreichte in den Charts Rang 26. Als Anfang der 90er Jahre der Siegeszug der CD´s nicht mehr aufzuhalten war, wurden auch alle MAIDEN-Alben nach und nach neu aufgelegt und veröffentlicht. Aber bei dem „Live after Death―-Doppelalbum wurde die letzte Seite mit den Liedern „Wrathchild―, „22, Acacia Avenue―, „Children of the Damned―, „Die with your Boots on― und „Phantom of the Opera― schlicht weggelassen. 1998 erschien eine neue Version des Albums auf einer Doppel-CD, auf der dann auch die fünf Lieder erschienen, die bei allen ersten Versionen weggelassen wurden. Die Fans mußten dann - verständlicherweise - etwas länger warten, bis sie wieder etwas Neues von IRON MAIDEN hörten. Am 6.September 1986 erschien im Vorfeld des neuen Albums die Single „Wasted Years― (ChartsPosition: 18); das dazugehörige Album ließ dann nicht lange auf sich warten. Es überraschte mit einem Cover, das aus einem Science-FictionFilm zu stammen schien. Markenzeichen Eddie stapfte mit einer futuristischen Waffe in der „Hand― durch eine ebensolche Strasse. Das Album hieß „Somewhere in Time―, erschien am 29. September und schaffte es bis auf Rang 3 in den Charts. Auch die neue LP wurde von einer Tournee begleitet, und wenn es darum geht, das Styling für ein neues Album oder für eine neue Tour auszusuchen, wird bei IRON MAIDEN darüber beraten, entweder in ihren Büros in Los Angeles oder in London. Außer der Band ist bei solchen Beratungen Manager Rod Smallwood, Zeichner Derek Riggs und der Chef Techniker Dave Lights dabei. Auf den Gedanken, Eddie ganz durchsichtig auf der Bühne zu zeigen, kam Bruce Dickinson. In einer Apotheke in Los Angeles hatte er einen gläsernen Menschen mit rot pulsierenden Herzen und fließendem Blut gesehen. Für die Konzerte hatten die Techniker wahre Wunder vollbracht.
Ein Konzertbericht: „Ein Mann, der aussieht, als hätte man ihm die Haut abgezogen, ziert das Konzert-Plakat von IRON MAIDEN. Und wer sich des Durchhaltevermögens seiner Nerven nicht 100 % sicher ist, sollte bei der neuen IRON MAIDENShow „Somewhere in Time― lieber draußen vor der Tür bleiben. Selbst die härteste Geisterbahn ist ein harmloses Kleinkindervergnügen gegen den Trubel, den MAIDEN auf der Bühne veranstalten. Feuerwerk, Rauchbomben, Magnesiumsblitze, Schockknall-Granaten haben die Jungs in solchen Mengen eingepackt wie noch nie. Hinter der Bühne sieht es aus wie bei SDI. Hunderte von Kabelmetern, Granatwerfer, Blitzkanonen, Nebelmaschinen. Die Band muß das Chaos mit Hilfe eines schmalen Stegs überwinden, wenn sie auf die Bühne will. Den Showstart „Somewhere in Time― und „2 Minutes to Midnight― bestreitet Sänger Bruce Dickinson in einer elektrischen Jacke, vier Kilo schwer, gespickt mit Leuchtschlangen, Blitzgeräten und einem grellrot pulsierenden Neon-Herzen. Der Frontmannn verkörpert jenen hautlosen Roboter-Menschen, der freien Blick auf seine Muskeln und Organe gibt. Gruselig! Die schlimmsten Schrecken kommen erst gegen Ende der Show. Bei „Hallowed be thy Name― erscheint ein ca. drei Meter großer Eddie-Roboter und droht über Band und Publikum herzufallen. Bruce rückt ihm mit einer Laserkanone zu Leibe. Strahlenblitze zischen über die Bühne und lassen Eddie HorrorVisage und seiner drohend erhobenen Arme in Fetzen davonfliegen. Ein Song später, bei „Iron Maiden―, ist das schaurige Monster allerdings mit dem eindrucksvollsten Auftritt seiner ganzen Karriere wieder da. Sein riesiger 5-Meter-Kopf schießt urplötzlich hinter der Bühne empor. Zwei grün-schwarze gigantische Hände heben die gesamte Anlage wie nichts in die Höhe und krallen noch mehrere Meter weit nach den Fans in den vorderen Reihen. Eine computergesteuerte Hydraulikanlage unter der Bühne - Weltneuheit - und in Sekundenbruchteilen aufblasbare Eddie-Teile aus Gummi machen diesen Wahnsinnseffekt möglich. Weitere Stärken der Show sind wechselnde Kulissen mit Großstadt-, Weltraum- oder Wüstenszenen. Eine Lichtanlage der Superlative mit ca. 700 Scheinwerfern. Die riesigen Riggs sind schwenkbar nach allen Richtungen und sinken manchmal bis auf die Höhe von Drummer Nicko herab. Und natürlich, nicht zu vergessen, bläst satter Heavy-Sound dem Publikum die Ohren frei....―
Am 22.November 1986 brachten MAIDEN noch die Single „Stranger in a strange Land“ auf den Markt, die in den Charts bis auf Rang 22 kam.
ERHOLUNG …… UND DANN WEITER
Nach der letzten Tournee und der Single-Veröffentlichung trat erstmal Ruhe um IRON MAIDEN ein. Neue Platten erschienen in diesem Jahr nicht, im Oktober 1987 brachten sie ein Video mit dem Titel „12 wasted Years― heraus (Laufzeit: 90 Minuten). Am 20.März 1988 gab es wieder etwas Neues zu hören. Als Vorgeschmack auf das neue Album kam eine Single heraus, die es bis auf Platz 3 der Charts brachte: „Can I play with Madness―. Die Single schaffte auch den Einstieg in die deutschen Charts und verschaffte MAIDEN mit Rang 23 ihre höchste Chart Plazierung. Das dazugehörige Album „Seventh Son of a seventh Son― kam am 11.April auf den Markt und schaffte es wieder mal auf Rang 1 der Charts, was einem Album von MAIDEN seit der 1982er LP „The Number of the Beast― nicht mehr gelungen war. Mit dieser LP erreichten sie ihre bis dahin höchste Chart-Notierung in Amerika: Rang 12. Bei der dem Album folgenden Tournee, der „Seventh Son of a Seventh Tour― wurde das Video ―Maiden England" mitgeschnitten und Ende 1989 veröffentlicht. Für dieses Video wurden ihre beiden Auftritte im „NEC― in Birmingham vom 27. und 28. November gefilmt und später dann zu einem 95minütigen Video zusammengeschnitten. Auf dieser Tournee waren IRON MAIDEN auch Headliner des „Monsters of Rock―-Festivals.
"MONSTERS OF ROCK"
Das Festival "Monsters of Rock" war in den 80er und 90er Jahren ein bedeutendes Ereignis für Heavy-Metal-Fans; die Elite der damaligen Bands trat dort auf. Von 1980 bis 1996 wurde es in Leicestershire, England, auf der Rennstrecke Castle-Donington veranstaltet. Das Festival, zu dem zeitweise bis an die 100.000 Fans den Weg fanden, wurde von Maurice Jones, einem Veranstalter in England, intiiert und nach dem großen Erfolg des ersten Fesitval von 1980 wurde es alljährlich wiederholt. Das erste Ereginis fand am 16. August 1980 statt und war gleichzeitig auch als Abschluß-Konzert von Richie Blackmore´s 1975 gegründeten Band "Rainbow" gedacht - "Rainbow" bestand danach aber weiter; erst 1983 erschien das letzte Album der Band - ein Jahr später war Blackmore wieder Teil der Originalbesetzung von "Deep Purple", die sich in diesem Jahr zu einem Comeback wieder zusammengefunden hatten. Der spätere große Erfolg des Festivals regte auch Nachahmer in anderen Ländern an; 1983 wurde in Deutschland das erste Festival ins Leben gerufen. Beim Festival von 1986 (das am 16. August stattfand) traten auch "Def Leppard" auf, und bei diesem Auftritt saß zum erstenmal wieder Schlagzeuger Rick Allen auf seinem Posten. Er hatte 1985 bei einem Verkehrsunfall seinen linken Arm verloren und spielte seit damals (bis heute übrigens!!) an einem speziell konstruierten Schlagzeug. Ende der 80er Jahre war der Erfolg des "Monsters of Rock"-Festival am größten; im Jahre 1988 zählte man 102.000 Zuschauern und damit Rekord; doch ein Jahr später kam es zu einem tragischen Unfall; während des Auftrittes der
Band "Guns n´ Roses" wurden zwei Fans an der Bühne durch die vorrückenden Menschen erdrückt. Die Veranstalter wurden daraufhin mit vielen zusätzlichen Auflagen belegt, die man nicht ausführen konnte oder wollte, so das 1989 kein Festival stattfand; in den foglenden Jahren wurden die Zuschauerzahlen auf 72.500 beschränkt. IRON MAIDEN traten 1992 nach 1988 erneut beim Festival auf; und dieser Auftritt wurde für ihre Live-CD "Live at Donington" mitgeschnitten. Zu Beginn der 90er Jahre büßte das Festival an Zuschauergunst ein, da der Heavy-Rock an sich nicht mehr zu den zugkräftigsten Bereichen der Musik gehörte. 1993 fiel das Festival dann demzufolge aus und am 17. August 1996 fand das letzte Ereignis statt. Vergangenes Jahr wurde dann zur Überraschung vieler ein neues "Monsters of Rock"-Festival ins Leben gerufen; am 3. Juni 2006 fand das Ereginis dann wieder statt, bei dem als Headliner "Deep Purple" auftraten, sowie Alice Cooper, "Journey", "Thunder", "Queensryche" oder Ted Nugent; an die 30.000 Zuschauer fanden den Weg zum Festival, das erstmals nicht in Donington, sondern im "National Bowl" und Milton Keynes stattfand. Aus dem „Seventh Son of a seventh Son―-Album erschien noch am 1. August als Single „The Evil that Men do―, das in England immerhin auf Rang 5 der Charts kletterte. Im November erschienen dann noch zwei Singles aus dem Album unmittelbar hintereinander: am 6. November erschien „Infinite Dreams― (Chart-Position: 6).
TRENNUNG UND SOLO-PLÄNE
1989 erreichten die MAIDEN-Fans dann aber eine schlechte Nachricht; Gitarrist Adrian Smith verließ die Band. Er hatte bereits vorher SoloAmbitionen gezeigt und Steve Harris hatte ihn vor die Wahl gestellt, entweder alles für MAIDEN zu geben oder lieber zu gehen. Smith zog die Konsequenzen und verließ nach fast 10 Jahren die Band. Er beschäftigte sich dann auch mit seinem Solo-Projekt; einer Band namens A.S.A.P. und später noch eine Band namens Psycho Motel, aber beides brachten ihm nicht wesentlich großen Erfolg. Auch Sänger Bruce Dickinson machte 1990 von sich reden. Er war erfolgreicher Fechter und hatte in diesem Jahr einen Roman geschrieben, der Anfang ´90 herauskam. Außerdem hatte er mit Gitarrist Janick Gers, dem Schlagzeuger Fabio Del Rio aus Italien und dem Bassisten Andy Carr ein Solo-Album produziert: "Tattooed Millionaire" hieß des Werk, das stilmässig in den 70er Jahren angesiedelt ist. Den größten Teil der Songs hatte Dickinson selbst geschrieben, doch waren auch hörenswerte Klassiker wie der Mott the Hooples-Hit "All the young Dudes" aus der Feder von David Bowie darauf zu hören. Diese Solo-Platte ließ manche Fans schon besorgt anfragen, ob Dickinson sich vielleicht auch von der
Band trennen wollte; was aber nicht so war – noch nicht jedenfalls. Erst 1994, nach seinem offiziellen Weggang von MAIDEN, veröffentlichte er weitere Solo-Alben, die durchaus ansehnliche Erfolge vorweisen konnte, aber nie in die Höhen kam, die er als Mitglied von IRON MAIDEN feiern konnte.
DIE 90er
1990 konnten IRON MAIDEN ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Eine kleine Zwischenbilanz: bis dato veröffentlichte die Band 21 Singles, fünf davon landeten in den Charts unter den ersten 10 Plätzen, die erfolgreichste war (mit Rang 3) „Can I play with Madness― von 1988. „The Evil that Men do― aus dem gleichen Jahr landete auf Rang 5, „The Clairvoyant― von 1988 und „Infinte Dreams - Live― kamen beide auf Platz 6 und „Run to the Hills― von 1982 auf Platz 7. In diesen 10 Jahren veröffentlichte die Band 8 Alben: zwei davon „The Number of the Beast― von 1982 und „Seventh Son of a seventh Son― von 1988 kamen in den Charts auf Rang 1. Ebenfalls zwei - „Powerslave― von 1984 und das Doppelalbum „Live after Death― von 1985 – belegten Rang 2; „Piece of Mind― von 1983 und „Somewhere in Time― von 1986 stoppten in den Hitlisten auf Platz 3; ihr Debüt-Album „Iron Maiden― von 1980 erreichte einen beachtlichen 4. Platz und „Killers― von 1981 kam bis auf Rang 12. Aber IRON MAIDEN machten ihren Fans noch ein besonderes „Geschenk―(?). Zwischen dem 24.Februar 1990 und dem 28. April 1990 erschien die Collection „The First Ten Years―; insgesamt 10 CD´s (von "Running free" und "Sanctuary" von 1980 bis "The Clairvoyant" und "Infinite Dreams" von 1988bzw. 1989) mit jeweils zwei Singleerscheinungen und den Original B-Seiten. Da die ersten MAIDENSingles nur noch in Spezialgeschäften - und natürlich zu Spezialpreisen erhältlich waren, war es eine willkommene Gelegenheit, die ersten Singles und die meist sehr guten B-Seiten in CD-Qualität genießen zu können. Am Ende einer jeden CD sprach dann Drummer Nicko McBrain zu den Anfängen und der Geschichte von IRON MAIDEN. Was natürlich auch Nachteile hatte für diejenigen, die nicht sehr gut Englisch sprachen, denn Nicko McBrain sprach bei diesen Aufnahmen sehr flüssig und daher auch manchmal sehr undeutlich. Der Grund, warum ich das "Geschenk" so sehr betont habe, ist der, das die CD´s damals nicht als EP´s angeboten wurden (die sie ja eigentlich waren, bei maximal 6 oder 7 Lieder pro CD), sondern sie gingen als normale CD´s über die Ladentische; Klartext: sie waren alles andere als preisgünstig. Jede CD kostete (damals) ca. 18 – bis 20 DM für eine CD, auf der gerade mal eben 5 oder 6 Lieder enthalten waren, war dann doch sehr viel Geld; vor allem, wenn man alle CD´s dieser Edition haben wollte; was ja nun mal fast jeder Fan haben wollte, der die originalen B-Seiten nicht hat; und manchmal noch nicht mal kennt.
Nach der langen Wartezeit gab es dann ab dem 10. September 1990 wieder etwas Neues von IRON MAIDEN: als Vorgeschmack auf das kommende Album erschien der Song „Holy Smoke― als Single, die es in England auf einen beachtenswerten 3. Platz schaffte. Das dazu gehörende Album "No Prayer for the Dying" kam nicht einmal einen Monat später, am 1. Oktober des Jahres heraus und konnte sich innerhalb kürzester Zeit in England einen 2. Platz in den Charts erobern; auch in den USA gelang MAIDEN damit ein hervorragender 17. Rang in den Charts. Unter manchen Fans genießt dieses Album heute allerdings keinen so guten Ruf; und so ganz Unrecht haben diese Fans nicht, denn das Album ist nicht so gut, wie die bisherigen Arbeiten der Band. Songs wie „Holy Smoke―, „Hooks in you― oder „Bring your Daughter… to the Slaughter― gehören nicht zu meinen Favoriten, da sie sehr viel von dem Ideenreichtung und der Abwechslung fehlen lassen, die nun mal viele andere Songs aufweisen. Die wenigen guten Songs auf diesem Album sind dann auch dementsprechend wenig; als gut würde ich bezeichnen: „Tailgunner―, „The Assassin―, „Run silent, run deep― und (vor allem!) „Mother Russia―; vor allem das zuletzt genannte läßt dann wieder (leider zu spät) etwas von den Qualitäten vieler anderer MAIDEN-Songs aufblitzen. Im November 1990, im Jubiläumsjahr, erschien auch das Video „The first ten Years – The Videos―, das auf ca. 75 Minuten viele Video-Clips ihrer Singles enthielt. Darauf zu sehen (und zu hören) sind die Clips zu den Songs „Women in Uniform― (1980), „Wrathchild― (1981), „Run to the Hills― (1982), „The Number of the Beast― (1982), „Flight of Icarus― (1983), „The Trooper― (1983), „2 Minutes to Midnight― (1984), „Aces high― (1984), „Running free― (1985), „Wasted Years― (1986), „Stranger in a strange Land― (1986), „Can I play with Madness― (1988), „The Evil that Men do― (1988), „The Clairvoyant‖ (1988), „Infinite Dreams‖ (1988) und ―Holy Smoke‖ (1990). (Vielleicht als Weihnachtsgeschenk) erschien dann noch am 24. Dezember 1990 eine weitere Single-Auskopplung aus dem Album: „Bring your Daughter… to the Slaughter―, mit dem sie am 6. Januar 1991 in England ihre bis heute einzigste Nr. 1 in den Charts erreichten (das Lied blieb auf dieser Position für 2 Wochen). Das Lied (komponiert von Bruce Dickinson) wurde ursprünglich für den Horror-Film „Nightmare 5― geschrieben, Steve Harris setzte durch, das es neu aufgenommen für das 1990er Album verwendet wurde.
DAS 9. STUDIO-ALBUM
1991 gab es nichts von IRON MAIDEN zu hören – oder sehen, erst am 13. April 1992 erschien als Anreiz auf das kommende Album die Single „Be quick or be dead―, die es in England bis auf Rang 2 schaffte (bei uns kam das Lied auf Rang 32). Das dazu gehörende Album „Fear of the Dark― erschien am 11. Mai 1992 und konnte einige Fans, die von dem letzten Album etwas enttäuscht wurden, wieder versöhnen. Songs, die heute schon zu den besten von MAIDEN gehören, befinden sich auf „Fear of the Dark―, wie der gleichnamige Titelsong, der bei Konzerten der Band zum
Standard-Repertoire gehört oder „Afraid to shoot Strangers―, „Childhood´s End―, „The Fugitive― oder „Judas be my Guide―. Als letzte Single aus dem Album erschien am 11. Mai 1992 der hervoragende Song „From here to Eternity―, der es in England aber nur bis auf Platz 21 schaffte. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Tournee, die den Spaß, die sie den Fans brachte, aber einen Dämpfer versetzte, als man am Ende dieser Tour erfuhr, das Bruce Dickinson die Band verlassen wolle. In seinem Abschiedskonzert traten MAIDEN zusammen mit dem amerikanischen Magier Simon Drake auf, der für das Konzert Zaubereinlagen vermischt mit Horror veranstaltete. Allerdings sind diese „Zaubereinlagen― nicht jedermanns Sache; sie gehen meiner Ansicht nach – auch für Horror-Fans - sehr oft über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus. 1993 war dann das offizielle Austreten von Bruce Dickinson aus der Band, vorerst aber erschienen noch einige Platten: am 1. März 1993 gab es die Single „Fear of the Dark― (Chart-Notierung: 5), eine Live-Aufnahme, der dann am 22. März der erste Teil eines Live-Albums, „A real live One― folgte. „Hallowed be thy Name―, die nächste Live-Single, erschien am 4. Oktober 1993 und war in den Charts in England ebenso erfolgreich (Platz 9). „A real dead One―, das nächste Live-Album kam am 18. Oktober auf den Markt. Während aber das erste Live-Album „A real live One― in England noch die Nummer 3 der LP-Charts erreichte, kam „A real dead One― „nur― auf Rang 12. In einer limitierten Auflage erschien am 8. November 1993 noch ein wieteres Live-Album: „Live at Donington―. 1994 legte IRON MAIDEN eine Pause ein; in diesem Jahr erschien nur das Abschiedskonzert mit Bruce Dickinson unter dem Titel „Raising Hell― auf Video mit einer Länge von 114 Minuten.
SÄNGER-WECHSEL
1995 dann präsentierten IRON MAIDEN einen neuen Sänger: Blaze Bayley. Mit ihm erschien am 25. September 1995 die Single „Man on the Edge― als Vorgeschmack auf das neue Album, das am 2. Oktober unter dem Titel „The X Factor― erschien – ihr zehntes Studio-Album. Doch weder das, noch der neue Sänger allgemein kamen bei den Fans gut an. Seine Stimme schien irgendwie einfach nicht zu der Musik, die MAIDEN bekannt und erfolgreich gemacht hatten zu passen. Doch war das Album an sich eine Spur anders angelegt; düsterer und irgendwie epischer wirkten die Songs auf diesem Album; und in diesen neuen Tenor passte die Stimme Bayley´s besser hinein. In England kam das Album in den Charts nicht über Rang 8 hinaus. Doch soll es nicht heißen, dass „The X Factor― schlecht wäre, es bietet gute Heavy-Metal-Musik, doch im direkten Vergleich zu älteren MAIDEN-Alben schneidet es doch deutlich schlechter ab. Ende 1995 noch erschien aus dem Album die Single „Lord of the Flies―. 1996 erschien dann das erste offizielle Best-of-Album unter dem Titel „Best of the Beast―, auf dem sich Hits und Klassiker befanden wie „The Number of the Beast―, „Can I play with Madness―, eine Live-Version von
„Fear of the Dark―, „Run to the Hills―, „Aces high―, „Be quick or be dead―, „Wasted Years―, „The Trooper―, „Hallowed be thy Name―, eine LiveVersion von „Running free― und aus dem 1995er Album, ―Man on the Edge‖. Das Album erschien auch als Doppel-Album auf Schallplatte. Einen komplett neuen Song legte die Band für diese Album mit dem Titel ―Virus‖ noch vor, der auch als Single veröffentlicht wurde. Die Talfahrt aber hielt noch an, als 1998 wieder Neues von MAIDEN erschien. Nach der ersten Single „The Angel and the Gambler― (am 9. März) kam am 23. März 1998 das neue Album „Virtual XI― heraus. Doch dieses Album erhielt noch weniger positive Echos als das vorhergegangene. Erstmals erfuhren sie auch auf der sich dem Album anschließenden Tournee negative Echos. In Europa beispielsweise spielten sie in wesentlich kleineren Hallen als noch vor Jahren zuvor, offene negative Kritik schlug ihnen von Seiten der Kritiker und auch von den Fans entgegen. Der im September veröffentlichten Single „Futureal― erging es nicht besser. „Virtual XI― schaffte in England in den Charts nur die Nummer 16, das war das schlechteste Ergebnis eines Studio-Album von IRON MAIDEN seit ihrem Bestehen; selbst die ersten beiden Alben hatten bessere Ergebnisse erzielt. Das Album selber gefiel mit wesentlich schlechter als das erste mit Sänger Blaze Bayley; weil hier seine Stimme irgendwie nicht mehr zur Musik passen wollte. Aber auch die Musik selber war hier alles andere als ein Glanzpunkt.
RÜCKKEHR
Die Stimmung bei den IRON MAIDEN-Fans war also alles andere als gut, als am 10. Februar 1999 bekannt wurde, das Bruce Dickinson und auch Adrian Smith wieder in die Band zurückkehrten. Im Gegensatz zu den Erwartungen (oder bösen Ahnungen), die manche Fans vielleicht hatten, blieb Gitarrist Janick Gers trotzdem in der Band, so das MAIDEN fortan mit drei Gitarristen arbeiteten. Erste Ergebnisse dieser Wiederzusammenkunft konnten die Fans am 8. Mai 2000 hören, als die Vorab-Single „The Wicker Man― herauskam. Das am 29. Mai folgende Album „Brave new World― ließ dann wieder alle glücklich werden; es enthielt wieder den MAIDEN-Sound, den man seit 25 Jahren kannte. Der Erfolg ließ sich auch in den ChartPlazierungen ablesen; in England kam das Album bis auf Rang 7, bei uns erreichte es mit dem 3. Platz die beste Notierung, die bis dahin ein MAIDEN-Album geschafft hatte und auch in den USA kamen sie mit „Brave new World― in den LP-Charts bis auf Rang 39. Die so wieder zusammengekommene Band ging auf eine groß angelegte „Reunion-Tournee―, auf der sie beispielsweise die Headliner beim „Dynamo Open Air― am 6. Juni 2000 in Holland waren. MAIDEN hatten ihre Fans (und umgekehrt) wieder und diese Tour legte darüber Zeugnis ab; auch wenn es bei den Zugaben eines Konzertes in Mannheim zu einem kleinen Unfall kam, den Janick Gers bei einem Sturz erlitt. Es war zwar nichts Dramatisches, dennoch sagten sie zwei folgende Konzerte ab. Am
23. Oktober schoben sie noch die Single-Auskopplung „Out of the silent Planet― hinterher.
"ROCK IN RIO"
2001 traten sie in Rio beim „Rock-in-Rio―-Festival vor 250.000 Menschen auf; dieses Ereignis erschien am 11. März 2002 unter dem Titel „Rock in Rio― auf CD und am 10. Juni 2002 als Video-DVD. Steve Harris soll später über dieses Konzert gesagt haben, das es „der atemberaubendste Gig seiner Iron-Maiden-Karriere― war. Das „Rock in Rio―-Festival fand bis heute lediglich fünfmal statt, dennoch konnte es sich schon in Fankreisen einen respektablen Ruf „erarbeiten―. Ins Leben gerufen wurde es 1985 von dem brasilianischen Veranstalter Roberto Medina, der es irgendwie fertigbrachte, bereits zum ersten Festival zwischen dem 11. und 20. Januar so bekannte Bands wie „Queen―, „Whitesnake―, „Scorpions―, „AC/DC―, Ozzy Osbourne, „Yes―, Rod Stewart und (schon damals) IRON MAIDEN zu versammeln. Für die angereisten ca. 1,3 Millionen Fans war es ein gewaltiges Ereignis und so stand schon bald fest, dass es erneut stattfinden würde. Erst im Januar 1991 fand dann „Rock in Rio II― statt, doch lag zu dieser Zeit der HeavyRock nicht im Vordergrund des Festivals, sondern die damals übliche Popmusik. Das dritte Festival (aus dem dann die Live-CD entstand) fand im Januar 2001 statt und neben erneut „Queen― und „Guns ´n´ Roses― waren IRON MAIDEN diejenigen, die vor 250.000 Menschen auftraten und begeistert gefeiert wurden. An diesem 12. Januar 2001 wurde ein dreiminütiges Schweigen initiiert, dem sich in Südamerika auch Fernseh- und Radiostationen anschlossen; man wollte damit eine bessere Welt bewirken (zwar gut gemeint, aber das Ergebnis dürfte sich in Grenzen gehalten haben). 2004 fand das vierte Festival erstmals nicht in Rio de Janeiro, sondern in Lissabon statt und auch hier traten neben Heavy Metal-Bands wie „Metallica― auch Leute wie Peter Gabriel oder Paul McCartney auf. Erneut in Lissabon wurde dann Teil 5 des Festivals vom 25. Mai bis 4 Juni abgehalten und auch hier lag der Schwerpunkt nicht auf dem Heavy Metal, sondern es kamen neben „Guns n´ Roses― auch „Santana― oder Shakira. Das nächste „Rock in Rio―-Festival ist für 2008 vorgesehen. Neben dem Sampler „Edward the Great― veröffentlichten MAIDEN 2002 noch die Single „Run to the Hills 2002―; diese Veröffentlichung kam ihrem ehemaligen Schlagzeuger Clive Burr zugute, der seit Jahren an einer MSErkrankung litt. Auch noch 2002 erschien „Eddie´s Archive―, eine dreiteilige CD-Box, die alle am 4. November 2002 veröffentlich wurden; aber auch einzeln zu kaufen waren. In dieser Box waren die Alben „Beast over Hammersmith― mit einem Konzert aus dieser Halle, „The BBC Archives―, das seltene Auftritte von MAIDEN enthielt und „Best of the
B´Sides―, das viele der alten Single-B-Seiten enthielt und damit für den MAIDEN-Sammler ein wichtiges Stück seiner Sammlung wurde.
WEITERHIN WIEDERVEREINIGT
Im Herbst 2003 dann gab es wieder etwas Neues: die Singles „Rainmaker― und „Dance of Death― kamen auf den Markt und am 8. September 2003 erschien das neue Album „Dance of Death―, das für mich jedenfalls wieder zu den besten gehört, die die Band gemacht hat. Die sich anschließende Tournee führte MAIDEN auch wieder nach Deutschland, wo sie in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle auftraten. Dieses Ereignis wurde mitgeschnitten und 2005 als CD und 2006 als DVD veröffentlicht. Als Nachtrag gab die Band noch die EP „No more Lies― heraus. 2004 gab es für die Fans lediglich die DVD „The early Days – Part 1―, eine 90 Minuten lange Dokumentation über MAIDEN, angereichert mit Ausschnitten von Konzerten, die 1980, 1982 und 1983 aufgenommen wurden („Part 2― soll ebenfalls bald erscheinen). 2005 gab es zwar keine neue CD, die Band war aber wieder auf einer ausgedehnten Tournee, die sie auf große Festivals wie „Full Force― in Leipzig, „Rock am Ring― und auch ins Ullevi Stadium in Göteborg führte; dort spielten sie am 12. Juli vor 55.000 Fans. Das Konzert wurde im schwedischen Fernsehen ausgestrahlt. 2005 erschien am 6. Februar das schon erwähnte Live-Konzert aus Dortmund unter dem Titel „Death on the Road― auf CD und am 6. Februar 2006 auf DVD; die CD schaffte in England aber nur den 22. Rang. Außer dem Konzert ist auf der DVD auch eine Dokumentation über die Entstehung von „Dance of Death― enthalten. Ebenfalls noch 2005 kamen die Singles „The Number of the Beast 2005― und „The Trooper 2005―. Nach dieser Tournee ging es im März 2006 wieder ins Studio, um mit den Arbeiten an einem neuen Album zu beginnen: „A Matter of Life and Death― wurde in nur 2 Monaten geschrieben, komponiert und aufgenommen; erster Hinweis auf das neue Album wurde die Single „The Reincarnation of Benjamin Breeg―, das Album erschien am 28. August 2006. Die obligatorische sich anschließende Tournee begann am 4. Oktober 2006 in Hartford, im US-Bundesstaat Connecticut. Mit „A Matter of Life and Death― (ihrem 14. Studio-Album) schaffte die Band eine Nr. 4 in den englischen Charts, und auch erstmals eine Nummer 1 bei uns und mit Rang 9 belegten sie in den USA ihre bis heute höchste Plazierung. Die Nummer 1 erreichte das Album auch in den Ländern Schweden, Italien, Finnland, Griechenland, Slovenien, Tschechien, Kroatien, Polen oder Brasilien. Für nächstes Jahr hat IRON MAIDEN bereits eine neue Tournee angekündigt; die Dekorationen für diese Tour sollen Anleihen an dem Design der 1984er
LP (und Tournee) "Powerslave" nehmen; es wird also wieder ins alte Ägytpen gereist.
Band-Mitglieder
STEVE HARRIS (Bass) RON MATTHEWS (Schlagzeug) PAUL MARIO DAY (Gesang) TERRY RANCE (Gitarre) DAVE SULLIVAN (Gitarre) DAVE MURRAY (Gitarre) DENNIS WILCOX (Gesang) BOB SAWYER (Gitarre) TERRY WAPRAM (Gitarre) TONY MOORE (Keyboards) THUNDERSTICK (Schlagzeug) DOUG SAMPSON (Schlagzeug) PAUL DI´ANNO (Gesang) PAUL CAIRNS (Gitarre) PAUL TODD (Gitarre) DAVE MAC (Gitarre) TONY PARSONS (Gitarre) CLIVE BURR (Schlagzeug) DENNIS STRATTON (Gitarre) ADRIAN SMITH (Gitarre) BRUCE DICKINSON (Gesang) NICKO McBRAIN (Schlagzeug) JANICK GERS (Gitarre) BLAZE BAYLEY (Gesang) Besetzungen 1975 Steve Harris, Paul Day, Dave Sullivan, Terry Rance, Ron Matthews 1976 Steve Harris, Paul Day, Dave Murray, Terry Rance, Ron Matthews 1976 - 1977 Steve Harris, Dave Murray, Ron Matthews, Dennis Wilcox, Bob Sawyer 1977 Steve Harris, Thunderstick 1977 - 1978 Di´Anno Dennis Harris, Wilcox, Dave Terry Murray, Wapram, Doug Tony Moore, Paul 1975 1975 1975 1975 1975 1976 1976 1976 1977 1977 1977 1977 1978 1979 1979 1979 1979 1979 1980 1981 1982 1983 1990 1995 1977 1976 1976 1976 1977 - 1977 - 1977
- 1979 - 1981
- 1982 - 1989 und 1999 - 1993 und 1999 - 1999
Steve
Sampson,
1979 Steve Harris, Dave Murray, Doug Sampson, Paul Di´Anno, Paul Cairns 1979 Steve Harris, Dave Murray, Doug Sampson, Paul Di´Anno, Paul Todd 1979 Steve Harris, Dave Murray, Doug Sampson, Paul Di´Anno, Dave Mac 1979 Steve Harris, Dave Murray, Doug Sampson, Paul Di´Anno, Tony Parsons 1980 Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno, Dennis Stratton, Clive Burr 1980 – 1981 Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno, Clive Burr, Adrian Smith 1981 – 1982 Steve Harris, Dave Murray, Clive Burr, Adrian Smith, Bruce Dickinson 1983 - 1990 Steve Harris, Dickinson, Nicko McBrain Dave Murray, Adrian Smith, Bruce
1990 - 1993 Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Nicko McBrain, Janick Gers 1994 - 1999 Blaze Bayley Steve Harris, Dave Murray, Nicko McBrain, Janick Gers,
1999 Steve Harris, Dave Murray, Nicko McBrain, Adrian Smith, Bruce Dickinson, Janick Gers
STEVE HARRIS
Steve Harris ist nicht nur der Gründer und langlebigstes Mitglied von IRON MAIDEN, er war und ist der Hauptschreiber und -komponist der Band. Bis heute schrieb er 53 Songs der 14 Studio-Alben allein und war an 53 beteiligt; lediglich 25 Lieder entstanden ohne sein Mitwirken. Er schrieb 1980 für das Debüt-Album "Iron Maiden" fünf der Lieder allein, 1981 für "Killers" waren es 9 Songs, 1982 bei "The Number of the Beast" fünf Lieder, 1983 für "Piece of Mind" waren es vier Lieder, 1984 für "Powerslave" ebenfalls 4 Lieder, 1986 für "Somewhere in Time" ebenfalls 4, 1988 für "Seventh Son of a seventh Son" schrieb er 3 Lieder allein, ebenso 1990 für "No Prayer for the Dying", 1992 für "Fear of the Dark" komponierte er 5 Songs, für "The X Factor" 1995 waren es 4 Lieder, für "Virtual XI" 1998 ebenfalls vier und für "Brave new World" (2000), "Dance of Death" (2003) und "A Matter of Life and Death" (2006) waren es jeweils ein Lied. Mit Sänger Paul Di´Anno schrieb Steve Harris drei Lieder: Remember tomorrow (1980), "Runnning free" (1980) und "Killers" (1981), mit Gitarrist Dave Murray arbeitete er neunmal gemeinsam an den Songs bei "Still Life" (1983), "Deja-Vu" (1986), "The Prophecy" (1988), "Fates Warning" (1990), "Lightning strikes twice" (1998), "The Nomad" (2000), "The thin Line between Love and Hate" ("2000), "Age of Innocence" (2003) und "The Reincarnation of Benjamin Breeg" (2006), mit Gitarrist Adrian Smith schuf er ebenfalls 9 Lieder: "The Prisoner" (1982), "22, Acacia Avenue" (1982), "The fallen Angel" (2000), "Wildest Dreams" (2003), "Paschendale" (2003), "Different World" (2006), "Brighter than a thousand Suns" (2006), "The longest Day" (2006) und "Lord of Light" (2006), zusammen mit Sänger Bruce Dickinson komponierte er "Only the Good die young" (1988), "Tailgunner" (1990), "Holy Smoke" (1990), "Run silent, run deep" (1990) und "Out of the Shadows" (2006). Mit Dave Murray und Bruce Dickinson waren es die Lieder "Brave new World" (2000) und "Rainmaker" (2003), zusammen mit Adrian Smith und Bruce Dickinson erarbeitete er die Songs "Die with your Boots on" (1983), "Can I play with Madness" (1988), "The Evil that Men do" (1988), "The Wicker Man" (2000), "Face in the Sand" (2003), "Journeyman" (2003) und "These Colours don´t run" (2006), mit Gitarrist Janick Gers schrieb er "The Apparition" (1992), "Weekend Warriors" (1992), "Lord of the Flies" (1995), "The Unbeliever" (1995), "The Mercenary" (2000), "Dream of Mirrors" (2000), "Dance of Death" (2003), "The Pilgrim" (2006) und "The Legacy" (2006), mit Janick Gers und Blaze Bayley komponiert Harris die Songs "Look for the Truth", "The Aftermath", "The Edge of Darkness" und "2 A.M.", alles aus dem 1995er Album "The X Factor", mit Blaze Bayley
erdachte er den Song "Futureal" (1998), mit Dave Murray und Blaze Bayley das Lied "When two Worlds collide" (1998) und mit Janick Gers und Bruce Dickinson die Songs "Ghost of the Navigator" (2000), "Out of the silent Planet" (2000), "Montségur" (2003) und "Gates of tomorrow" (2003). Als Produzent arbeitete er 1992 zusammen mit dem langjährigen MAIDEN-Produzenten Martin Birch an dem Album "Fear of the Dark", allein produzierte er 1992 das Live-Album "Live at Donington", sowie die beiden Live-Alben "A real dead One" und "A real live One"; beide von 1993; mit Nigel Green produzierte er 1995 "The X Factor" und 1998 "Virtual XI"; gemeinsam mit Kevin Shirley war er auch an den Reglern verantwortlich für die beiden Alben "Brave new World" (2000) und "Dance of Death" (2003). Außerdem war er bei einigen der MAIDEN Musik-Videos auch hinter den Kulissen aktiv; bei dem 1989 entstandenen "Maiden England" war er Regisseur und für den Schnitt verantwortlich und beim 2002 entstandenen "Rock in Rio" war er zusammen mit Keith Aronowitz und Steve Rees am Schnitt beteiligt. Geboren wurde der Musiker unter dem Namen Stephen Percival Harris am 12. März 1956 in Leytonstone, in London. In den Anfangsjahren reichte die Musik zum Leben nicht aus, so arbeitete er nebenher nach seinem Studium als Bauzeichner. Bereits mit 17 Jahren begann er Bass zu spielen, welches er sich selber beigebracht hatte. Seine erste Band, in der er Mitglied war, hieß zunächst "Influence", benannte sich aber später in "Gypsy´s Kiss" um. Als er diese verließ, stieg er bei "Smiler" ein, die ihm aber bald klarmachten, das ihren Vorstellungen nach ein Bassist irgendwo ruhig in einer Ecke zu stehen und sein Instrument zu spielen habe. Und wer jemals einen MAIDEN-Auftritt gesehen hat, dem wird klar, dass das ganz und gar nicht Harris´ Art ist. Er verließ die Band dann auch bald und rief 1975 sein eigenes Projekt ins Leben, welches – zunächst noch namenlos - später als IRON MAIDEN in die Heavy Metal-Geschichte eingehen sollte. Vor seiner Zukunft als Bassist war der Fußball seine große Leidenschaft (die es irgendwie auch heute noch ist); er spielte in der Jugendmannschaft von "West Ham United", wo er durchaus auch Zukunft hatte; letztlich aber entschied er sich – alle Heavy Metal-Fans werden es ihm danken - für die Musik. Noch heute trägt Harris bei MAIDENKonzerten Schweißbänder, mit dem Logo von "West Ham United". Unter vielen Heavy Metal-Fans gilt Harris heute schon längst als einer der besten Bassisten überhaupt; was, wenn man sich sein Spiel einmal genau anhört, auch nicht weiter überrascht. Steve Harris hatte am 29. Dezember 1983 seine Frau Lorraine geheiratet; aus dieser Ehe, die 1993 geschieden wurde, gingen vier Kinder hervor; seine Tochter Lauren ist als Sängerin ebenfalls im Musikgeschäft aktiv. Lauren Harris (geboren 1984) wurde in einem Londoner Pub von dem
Songschreiber Russ Ballard entdeckt. Heute hat sie bereits ihre eigene Band, die aus Gitarrist Richie Faulkner, Schlagzeuger Tom McWilliams und Bassist Randy Gregg besteht. Lauren und ihre Band waren 2006 Teil des Vorprogramms von IRON MAIDEN auf deren Tour zur CD "A Matter of Life and Death" in Japan und Europa. Steve Harris ist übrigens nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen englischen Schriftsteller, der in seiner Heimat mittlerweile über einem halben Dutzend Bücher aus dem HorrorGenre veröffentlich hat; bei uns aber noch weitesgehend unbekannt ist. Lediglich seine ersten beiden Bücher, "Adventureland" ("Adventure Land") und das 1991 veröffentlichte Buch "Wulf" ("Heulende Wölfe") sind bei uns erschienen, des weiteren schrieb er die Romane "The Hoodoo Man", "Angels", "Black Rock", "Strakers Island", "The Devil on May Street" und "Challenging the Wolf".
DAVE MURRAY
Gitarrist Dave Murray kann man - ebenso wie Steve Harris - ruhigen Gewissens als Gründungsmitglied von IRON MAIDEN betrachten. Nach der Gründung 1975 trat Murray 1976 der Band bei, wurde aber später hauptsächlich durch den damaligen Sänger Dennis Wilcox hinausgeekelt. 1977 fragte Harris bei ihm an, ob er Interesse hätte, wieder einzusteigen. Zunächst standen die beiden dann aber allein da, bis sie sich die folgende Mannschaft zusammengetrommelt hatten: mit Harris und Murray spielten zunächst Doug Sampson am Schlagzeug und Sänger Paul Di´Anno; die vier beließen es dann auch für eine Weile bei der vierköpfigen Formation; erst 1979 stieg mit Tony Parsons ein weiterer Gitarrist ein und Schlagzeuger Doug Sampson wurde durch Clive Burr ersetzt; in dieser Formation entstand dann die Demo-Aufnahme "The Soundhouse Tapes". Wenn es also heute heißt, das Harris und Murray gemeinsam die Gründungsmitglieder von IRON MAIDEN sind, dann hat das durchaus seine Richtigkeit. Auf der Internet-Seite "wikipedia.de" steht über den Gitarristen: "..............Murray ist Autodidakt und behauptet von sich, das zu spielen, was er fühlt. Besonders in der Livedarbietung improvisiert er gerne bei seinen Gitarrensoli und zieht den Reiz daraus, dass es mal funktioniert und mal weniger. Sein Stil zeichnet sich durch sehr schnelles, flüssiges, melodisches und eigenwilliges Legatospiel aus, was in Verbindung mit dem von ihm häufig verwendeten Halstonabnehmer sein Solospiel unverkennbar macht und er somit den Sound von Iron Maiden sehr geprägt hat." Jeder, der sich zu den Fans der Band zählt, wird dieser Aussage voll und ganz zustimmen. Murray, geboren unter dem Namen David Michael Murray am 23. Dezember 1956 (das "Pop Diary" von Frank Laufenberg nennt als Datum den 23. Dezember 1958) in Edmunton, London (aufgewachsen in Hackney), begann seine musikalische Karriere mit 14 Jahren, als er
Gitarre spielen lernte. Kurz darauf gründete er eine eigene Gruppe, die sich "Stone Free" nannte; bereits hier spielte er mit seinem Schulfreund Adrian Smith zusammen. Bald darauf stieg er bei der Band "Evil Ways" ein, in der erneut Adrian Smith Gitarre spielte. Dies sollte sich später als wichtig erweisen, als durch Dave Murray Adrian Smith zu IRON MAIDEN stieß, als Dennis Stratton nach dem ersten Album die Band verließ. Genau wie bei Steve Harris, ist auch Dave Murray´s Leidenschaft der Fußball; er konnte sich als Kind aber nicht in einer Mannschaft einleben, da seine Eltern oft umzogen. Die Schule verließ er dann endgültig im Alter von 16 Jahren. Vor dem Durchbruch mit MAIDEN arbeitete er in verschiedenen Berufen; so war er Lagerarbeiter, Angestellter in einer Brauerei oder KfzMechaniker. Dave Murray gehört zwar nicht zu den Hauptkomponisten für IRON MAIDEN, dennoch war und ist er unverzichtbar; viele der für den HeavyRock ungewöhnlich ausgereiften Melodien und seine herausragenden Soli sind für den MAIDEN-Stil einfach unverzichtbar. Die Band IRON MAIDEN kann ohne Steve Harris, aber auch ohne Dave Murray nicht existieren. Murray schrieb nur ein Lied allein, das war "Charlotte the Harlot", das auf ihrem Debüt-Album "Iron Maiden" 1980 erschien. Später schrieb er an weiteren 15 Liedern mit. Dave ist seit dem 2. April 1985 mit Tamar Murray verheiratet, mit der er ein Kind hat; die beiden haben ein Haus auf Hawaii.
NICKO McBRAIN
Auf der Internet-Seite "wikipedia.de" steht über Nicko McBrain folgendes vermerkt: "...............Der mit Clive Burr am Schlagzeug eingeleitete Erfolg sollte in den folgenden Jahren noch wesentlich ausgebaut werden. Unverzüglich verschanzte sich die Band auf der Kanalinsel Jersey, um neue Ideen für den Nachfolger der mit Ovationen überhäuften "Number Of The Beast"-LP zu sammeln. Das Resultat war "Piece Of Mind", ein Album auf dem Neuling Nicko McBrain ein fulminantes Debüt seiner Schlagwerker-Künste im Dienste der eisernen Jungfrauen abgab. Im Laufe der Jahre setzte der sympathische Schlagzeuger wichtige Akzente. Sein Einfluss auf den Sound Iron Maidens darf man sicherlich als unschätzbar hoch veranschlagen." Dies ist eine Ansicht, der ich mich hunderprozentig und vollauf anschließe. Im Heavy Metal-Bereich gibt es wohl nicht viele Schlagzeuger, die es mit ihm aufnehmen können. Sein abwechslungsreiches Spiel bei vielen Liedern gibt den Songs eine zusätzliche Qualität, die nicht zu unterschätzen ist. Seine Arbeit machte aus manchen Liedern kleine Kunstwerke. Nicko McBrain ist seit nunmehr 23 Jahren bei IRON MAIDEN, damit ist er (natürlich nach Steve Harris und Dave Murray) der dienstälteste Musiker bei der Band. Selbst Adrian Smith und Bruce Dickinson, die vor ihm zur
Band kamen, haben bis heute nicht solange ausgehalten, da sie zwischendurch MAIDEN verlassen hatten; Adrian Smith ist heute 15 Jahre und Bruce Dickinson 18 Jahre dabei. Geboren wurde der Musiker unter dem Namen Michael Henry McBrain am 5. Juni 1952 im englischen Hackney, in London, wo er auch aufwuchs; das "Pop Diary" von Frank Laufenberg gibt allerdings den 5. Juni 1954 als Geburtsdatum an. Bereits mit 12 Jahren begann er mit dem Schlagzeug und schon 1971 war er Gründungsmitglied der Band "Charlie". Hier hielt er es aber nicht lange aus und wechselte zu den "Streetwalkers". Gründungsmitglied dieser Formation war der am 8. April 1942 geborene Roger Chapman, der bei uns 1983 bekannt wurde durch seine Interpretation des Mike Oldfield-Hits "Shadow on the Wall", mit dem Oldfield und Chapman bei uns einen 4. Platz in den Charts erreichten. 1977 nahm er dann die freigewordene Stelle als Schlagzeuger in der Band des aus Kanada stammende Gitarristen Pat Travers (geboren am 12 .April 1954) ein. Auf der LP "Putting it straight" war McBrain erstmals zu hören und ebenso auf "Making Magic", doch war dies bereits schon das letzte Album, auf dem er für Pat Travers spielte; Anfang der 80er Jahre verließ er diese Gruppe während einer laufenden Tournee durch die USA. Ab 1981 wurde er dann Schlagzeuger bei der aus Frankreich stammenden Heavy MetalBand "Trust". In den nächsten Jahren kam es wohl schon öfter zu Kontakten zwischen Nicko McBrain und IRON MAIDEN, denn "Trust" spielte öfter im Vorprogramm von MAIDEN. Als Clive Burr dann wegen Alkoholproblemen ging, kam McBrain in die engere Wahl und im Januar 1983 war er offizielles Mitglied bei IRON MAIDEN. Genau wie Bruce Dickinson bei "Samson" erlebte nun auch Nicko McBrain den internationalen Durchbruch und Erfolg. Als Experte für das Schlagzeug arbeitete er auch über seine Tätigkeit bei MAIDEN hinaus; so drehte er zusammen mit MAIDEN-Kollege Dave Murray ein Lehrvideo über das Schlagzeugspielen und trat für Hersteller dieser Instrumente bei Messen auf; so war er auch auf der Frankfurter Musikmesse zu sehen. Mit Dave Murray nahm er auch einige Lieder auf, die aber leider bisher nicht auf den internationalen Markt kamen; hierbei handelte es sich auch wohl eher um Experimente aus Spaß an der Freude; die Lieder sollen Rockmusik mit einigen herkömmlichen Blasinstrumenten vermischt sein. Seit Mai 1989 ist Nicko McBrain mit Rebecca verheiratet, einem ehemaligen Fotomodel und Besitzerin eines Dessousladen. Die beiden, die teilweise in Florida leben, haben zwei Kinder; die Söhne Justin und Nicolas.
BRUCE DICKINSON
Als Sänger Paul Di´Anno 1981 IRON MAIDEN verließ und Bruce Dickinson als sein Nachfolger präsentiert wurde, standen die Fans diesem Wechsel skeptisch gegenüber; was verständlich war. Denn die Stimmen von Dickinson und Di´Anno unterscheiden sich sehr. Es dauerte jedoch nicht mal ein Jahr, um fast alle Fans von Dickinson zu überzeugen; wozu natürlich nicht nur die Live-Auftritte der Band verhalfen, sondern auch der große Erfolg der hervorragenden LP "The Number of the Beast". Dickinson wurde am 7. August 1958 als Paul Bruce Dickinson im englischen Worksop, in Nottinghamshire, geboren (das "Pop Diary" von Frank Laufenberg nennt als Datum den 8. August 1958); seine Schwester ist die in England bekannte Reiterin Helena Weinberg. Bis er sechs Jahre alt war, lebte er bei seine Großeltern, erst dann kam er zu seinen Eltern nach Sheffield. In seiner Jugend versuchte er es zunächst am Schlagzeug, bis man ihm klarmachte, das er dafür kein Talent hatte, sondern es eher als Sänger versuchen sollte, was er dann auch tat. In seiner ersten Band sang er noch in seiner Schulzeit, doch ernsthafte Erfahrungen sammelte er der Band "Styx", mit der er auch auftreten konnte. In London begann er dann am "Queen Mary College" Geschichte zu studieren, aber auch hier ließ ihn die Musik nicht los. Eine erste Aufnahme, auf der er zu hören war, entstand 1977, als er in einer Band namens "Shots" sang. In der nächsten Zeit spielte er mit dieser Band in verschiedenen Londoner Kneipen, bis ihn irgendwann 1978 Paul Samson ansprach und ihn für seine Band "Samson" als Sänger holen wollte; Dickinson sagte zu und brach ab da auch sein Studium ab. Die Band erhielt einen Plattenvertrag und und veröffentlichte (mit ansehnlichem Erfolg) auch LP´s; auf den Alben "Head on" (1980) und "Shock Tactics" (1981) war Dickinson als Sänger zu hören. Dann kam ab 1982 die Ära IRON MAIDEN, mit der er dann erstmals den internationalen Erfolg erlebte. Nach dem Ende der Tour zum 1988er Album war von IRON MAIDEN aus eine Pause verordnet worden; diese nutzte Dickinson, indem er ein Angebot annahm, einen Song für einen Film zu schreiben; daraus wurde dann "Bring your Daughter... To the Slaughter", das auf dem 1990er Album der Band noch einmal neu eingespielt wurde. Dickinson begann dann ein Solo-Projekt zu startem; für diese holte er sich die Hilfe eines alten Freundes, Janick Gers, mit dem er einige Lieder schrieb, die dann auch tatsächlich auf einem Album erschienen, das 1990 unter dem Titel "Tattoed Millionaire" auf den Markt kam. Sogleich regten sich unter MAIDEN-Fans besorgte Stimmen, die in diesem Solo-Projekt den Anfang von Dickinson´s Ausstieg aus der Band sahen; doch vorerst wurden diese Befürchtungen nicht bestätigt. Neben seiner Arbeit für MAIDEN aber wandelte Dickinson auch weiterhin auf Solo-Pfaden und veröffentlichte in den nächsten Jahren immer wieder Solo-Alben – denen er sich ganz widmete, als er 1992 den Ausstieg aus der Band verkündete und dies auch im August 1993 wahrmachte.
Dickinson konzentrierte sich dann ganz auf seine eigene Karriere, zu der dann bald auch sein ehemaliger MAIDEN-Kollege Adrian Smith gehörte; es erschienen die Alben "Tattoed Millionaire" (1990), "Balls to Picasso" (1994), das Live-Album "Alive in Studio A" (1995), "Skunkworks" (1996), "The chemical Wedding" (1998) und das Live-Album "Scream for me Brazil" von 1999 - später kamen dann noch 2001 der Sampler "The Best of Bruce Dickinson" und 2005 "Tyranny of Souls" dazu; fast jedes dieser Alben legte einen ansehnlichen Erfolg vor, der natürlich weit weg von dem war, den er mit IRON MAIDEN erfahren hatte. Bruce Dickinson, der nebenbei auch ein respektabler Fechter ist, hat zwei Romane geschrieben: "The missionary Position" und "The Adventures of Lord Iffy-Boatrace", von denen zuletzt genanntes am bekanntesten ist von Seiten der Kritik wurde allerdings an beiden Büchern kein gutes Haar gelassen. Dickinson ist seit 1990 mit Paddy verheiratet, mit der er 3 Kinder hat.
ADRIAN SMITH
Adrian Smith kam auf "Empfehlung" von seinem Schulfreund Dave Murray Anfang 1981 zu IRON MAIDEN und sein Eintritt sollte sich als Glücksfall erweisen; nicht nur, das er fast ein ebenso brillanter Gitarrist wie Dave Murray war (und ist!!), er sollte sich auch als Autor so manchen genialen Einfall einfallen lassen (gute Wortwahl, oder?). Bevor er zu MAIDEN kam, war er Gitarrist in einer Band namens "Urchin", dort schrieb er die Grundlage für den Song "22, Acacia Avenue"; für das Album "The Number of the Beast" vervollständigte er dieses Lied mit Steve Harris und beide machten daraus einen schon seit vielen Jahren geltenden Klassiker im Heavy Metal. In der Folgezeit schrieb er an mehreren Songs mit, bis auf dem 1986er Album "Somewhere in Time" drei von ihm allein komponierte Lieder zu hören waren. Daraufhin nahmen seine Autoren-Tätigkeiten etwas ab; für "Seventh Son of a seventh Son" arbeitete er nur noch an drei Liedern mit und 1990 für "No Prayer for the Dying" nur noch an einem. Dann verließ er MAIDEN, was viele Fans damals in voller Lautstärke beklagten. Nach seiner Rückkehr 1999 nahm er seine Talente wieder auf und arbeitete an so brillanten Songs mit wie "Wildest Dreams" (2000, mit Steve Harris) oder an "Paschendale" (2000, ebenfalls mit Steve Harris, beide aus dem Album "Brave new World"), der schon jetzt zu einem der besten Songs von MAIDEN gehört. Smith, geboren am 27. Februar 1957 in England unter dem Namen Adrian Frederik Smith, kam nach dem Ausstieg des ersten Gitarristen Dennis Stratton in die Band. 1985 ging er zusammen mit Band-Kollegen Nicko McBrain und einige der Leute, mit der er in der Band "Urchin" gespielt hatte, in ein Aufnahmestudio und spielten dort ein paar Lieder ein, bei denen Adrian Smith neben der Gitarre auch als Sänger zu hören war. Sie gründeten die Band "Entire Population of Hackney", doch es wurde kein
besonderer Erfolg. Doch die Rolle des Sängers in einer Band schien ihm gefallen zu haben (er hatte schon davor 1986 den Song "Reach out", die B-Seite der Singles "Wasted Years", gesungen) und seine Aktivitäten für MAIDEN wurden anscheinend weniger; dafür spricht auch, das seine Songschreiber-Ambitionen seit 1986 nachgelassen hatten. Als 1989 die Aufnahmen zum neuen Album anstanden, nahm ihn Steve Harris zur Seite und forderte von ihm - mit allem Recht, das man haben kann -, das er für MAIDEN alles geben oder lieber gehen solle. Adrian´s Zögern ließ Harris davon überzeugen, das er fortan keine Lust mehr bei MAIDEN hatte und legte ihm nahe zu gehen; somit verließ Adrian Smith die Band. Der Versuch des neuen Band-Kollegen Janick Gers, ihn zurückzuholen, fruchtete nicht; nach fast 9 Jahren verließ er IRON MAIDEN. Adrian Smith konzentrierte sich jetzt auf seine eigenen Pläne; sein Projekt "Entire Population of Hackney" führte er weiter, investierte seine Zeit dann aber in eine neue Band namens "A.S.A.P." (= "Adrian Smith and Project"). Doch aus beiden Versuchen wurde letztlich nichts und Smith verließ das Musikgeschäft für eine Weile. Erst Jahre später versuchte er es erneut mit einer neuen Band namens "Psycho Motel". Dann wandte sich der inzwischen ebenfalls aus der Band ausgeschiedene Bruce Dickinson an ihn und Smith spielte für sein Solo-Album zunnächst nur einige Soli, aus dem aber mehr wurde. Er blieb auch eine Weile bei Dickinson´s Solo-Projekten, bis er sogar 1999 festes Mitglied in seiner mittlerweile gegründeten Band wurde und auf den Alben "The chemical Wedding" und "Scream for me Brazil" zu hören war. Nach dem Ausstieg des neuen Sängers Blaze Bayley fragte man bei Bruce Dickinson an, ob er wieder bei MAIDEN einsteigen sollte; er nahm dies an unter der Bedindung, das auch Adrian Smith wieder aufgenommen wurde. So geschah es dann auch und seit 2000 spielt IRON MAIDEN mit drei Gitarristen. Adrian Smith ist seit geraumer Zeit mit Nathalie Dufresne verheiratet, mit der er 3 Kinder hat.
JANICK GERS
Janick Gers ersetzte 1990 den ausgeschiedenen Gitarristen Adrian Smith und - vielleicht zu seinem Pech - kam er gerade dazu, als MAIDEN mit "No Prayer for the Dying" ein Album vorlegte, das bei den Fans nicht unbedingt sehr hoch im Kurs steht - um es mal vorsichtig auszudrücken. Hinzu kam, das er bei Konzerten auch nicht sofort von den Fans angenommen wurde, da seine Art der Bühnenshow - erstens - nicht unbedingt jedermanns Sache ist und - zweitens - vielleicht auch nicht perfekt zur übrigen Show von IRON MAIDEN passte. In den folgenden Jahren änderte sich dies aber; das nächste Album wurde wieder besser und nach und nach wurde Gers nicht nur von den Fans akzeptiert, er war bald ein Teil von IRON MAIDEN.
Als Janick Robert Gers wurde er am 27. Januar 1957 im englischen Hartlepool geboren; sein Vater war in der polnischen Armee, als er in England seine Mutter kennenlernte und fortan dort blieb. Erst mit 18 Jahren entdeckte Janick Gers seine Leidenschaft für das Gitarrenspiel und begann dieses zu erlernen. Einer der ersten Bands, in der er Mitglied wurde, nannte sich "White Spirit", die auch ein einziges Album im Jahre 1980 veröffentlichen konnten. Von 1981 bis 1982 war Gers Mitglied bei der Band "Gillan" des ehemaligen "Deep Purple"-Sängers Ian Gillan (geboren am 19. August 1945). Gillan hatte nach seinem Aussteig bei "Deep Purple" im Juni 1973 eine eigene Band gegründet, die er zunächst "Ian Gillan Band" nannte, später dann nur noch "Gillan"; gerade zu Beginn der 80er Jahre war seine Band durchaus erfolgreich. Janick Gers verließ "Gillan" aber bereits 1982 wieder und war von da an in verschiedenen Bands zu hören, bis er 1990 Mitglied bei MAIDEN wurde und das ist er heute immerhin schon seit 16 Jahren ununterbrochen. Als Adrian Smith zusammen mit Bruce Dickinson wieder zur Band zurückkehrte, lag die Vermutung nahe, das man Gers nun nahelegte zu gehen; doch dem war nicht so, IRON MAIDEN ist seit 1999 eine der wenigen Heavy Metal-Bands, die mit drei Lead-Gitarristen spielen - obwohl man das, wenn man ehrlich ist, auch nicht immer bei allen Liedern heraushören kann. Als Songschreiber ist er bei MAIDEN ebenso aktiv geworden wie Bruce Dickinson oder Adrian Smith; mittlerweile war er an 22 Liedern beteiligt, schrieb aber bis heute keines alleine. Damit steht er hinter Bruce Dickinson (31 Lieder) und Adrian Smith (24 Lieder) an vierter Stelle der "Schreiber-Hitliste" bei MAIDEN - natürlich außer Steve Harris. Gers war beteiligt an Liedern wie "Be quick or be dead" (1992), "Fear is the Key" (1992), "The Apparition" (1992), "Lord of the Flies" (1995) "Man on the Edge" (1995), "The Edge of Darkness" (1995), "Dream of Mirros" (2000), "Ghost of the Navigator" (2000), dem hervorragenden "Dance of Death" (2003) oder "Montségur" (2003).
Ehemalige Band-Mitglieder
RON MATTHEWS
Ron Matthews war der erste Musiker, den Steve Harris 1975 für seine neue Band fand. Bis Mitte 1977 blieb Matthews am Schlagzeug bei IRON MAIDEN. Matthews verließ die Band zusammen mit einigen anderen, als sich Steve Harris von Sänger Dennis Wilcock beeinflußen ließ und fast die gesamte Mannschaft ersetzte.
PAUL MARIO DAY
Paul Day (Paul Mario Day) war der erste Sänger von IRON MAIDEN; er blieb bis 1976. Sein Ausstieg aus der Band soll geschehen sein, weil er nicht genügend Austrahlung gehabt haben soll. Day gründete 1981 später eine Band mit dem Namen "More", die er allerdings schon 1982 verließ. Von 1984 bis 1985 war er Sänger in der Band "Wildfire". Bekannt wurde er durch seine Tätigkeit als Sänger in der Band "Sweet", die von den beiden ehemaligen Mitgliedern der 1982 aufgelösten Band Andy Scott und Mick Tucker ins Leben gerufen wurde; außer Paul Day war noch Mal McNulty und Phil Lanzon in der Band. In dieser Zeit entstand das LiveAlbum "Live at the Marquee", das leider erst zwei Jahre nach der Aufnahme erschien. Diese Formation der Band hatte auch nicht lange Bestand, Day verließ sie bereits 1986 wieder. Mick Tucker mußte seinen Platz am Schlagzeug etwas später aus gesundheitlichen Gründen aufgeben; Andy Scott ist noch heute als Initiator einer neuen Band im Geschäft und hält die Band "Sweet" weiterhin am Leben. 1986 zog Paul Day nach Australien, wo er bis heute lebt, zeitweise sang er dort in einer Band in Newcastle, die sich "Gringos" nannte.
TERRY RANCE
Terry Rance war einer der ersten Gitarristen bei IRON MAIDEN; er ging bereits 1976 wieder.
DAVE SULLIVAN
Zusammen mit Terry Rance war auch Dave Sullivan der erste Gitarrist von MAIDEN und auch er ging 1976; ersetzt wurde er durch Dave Murray. Sullivan ist heute zusammen mit Terry Rance Manager von "Eddie´s Bar" in Santa Barbara de Nexe an der Algarve.
DENNIS WILCOX
Dennis Wilcox übernahm 1976 den Posten als Sänger für den ausgeschiedenen Paul Mario Day. Wilcox führte bei den Konzerten jede Menge Effekte wie Feuerwerk ein. Wilcox überredete Steve Harris schließlich, alle anderen Band-Mitglieder zu entlassen - inklusive Dave Murray. Es wurden dann neue Leute in die Band geholt, auch ein Keyboardspieler; doch nach sechs Monaten feuerte Harris erneut 1977 die gesamte Mannschaft und holte sich neue Leute - und schaffte es auch Dave Murray wieder zum Einstieg in die Band zu bewegen.
BOB SAWYER
Bob Sawyer war 1976 als Gitarrist als Ersatz für Terry Rance bei MAIDEN, wurde aber noch im selben Jahr durch den von Wilcox intiierten Gesamtrauswurf ersetzt.
DOUG SAMPSON
Doug Sampson war der dritte Schlagzeuger bei IRON MAIDEN und blieb von 1977 bis 1979; er war Teil der Besetzung, die 1978 die DemoAufnahme "The Soundhouse Tapes" aufnahm. Er verließ die Band noch vor den Aufnahmen zur ersten LP.
TERRY WAPRAM
Terry Wapram kam 1977 in die Band, nachdem durch Dennis Wilcox und Steve Harris die gesamte übrige Band ausgetauscht wurde. Als Dave Murray im selben Jahr zur Band zurückkehrte, verließ Wapram nach nur 2 Monaten IRON MAIDEN.
THUNDERSTICK
Auch Thunderstick kam 1977 für kurze Zeit als Schlagzeuger zu IRON MAIDEN. Thunderstick (der eigentlich Barry Graham oder auch Barry Purkis heißt) trug auf der Bühne damals oft übertriebene Masken.
TONY MOORE
Tony Moore war 1977 bei IRON MAIDEN als Keyboarder, solange bis er wie alle anderen der Crew entlassen wurde. Moore arbeitete später als Radio-Moderator und Musik-Promoter. 1997 gründete er in London den "Kashmir Klub", in dem Live-Musik dargeboten wird.
PAUL DI´ANNO
Sänger Paul Di´Anno war von 1978 bis 1981 Sänger bei IRON MAIDEN, der am 17. Mai 1958 (das "Pop Diary" von Frank Laufenberg nennt als Datum den 17. Mai 1959) in Chingford, in London, als Paul Andrews geborene Di´Anno wollte ebenfalls zunächst eine Karriere als Fußballspieler beginnen, wurde aber beim Club "Westham United" in London nicht genommen. In dieser Zeit lernte er Steve Harris kennen, und nach einer Zeit als Arbeiter auf einer Bohrinsel in der Nordsee stieß er 1978 zu IRON MAIDEN. Auf der ersten Demo-Aufnahme, auf zwei Singles außerhalb der Alben und auf den ersten drei LP´s war Di´Anno als Sänger zu hören und zu sagen, er hätte seine Sache schlecht gemacht, wäre schlicht und einfach gelogen. Sein Gesangsstil passte meiner Meinung nach ebenso zu MAIDEN, wie er später bei Bruce Dickinson paßte. Auf manchen Liedern bewies Di´Anno, das er sehr wohl auch hervorragend singen konnte. Zum Bruch kam es, als Di´Anno 1981 unzuverlässig wurde, mehr und mehr dem Alkohol
zusprach und aufgrund seiner Unzuverlässigkeit kein vernünftiges Arbeiten mehr möglich wurde; noch im Jahr 1981 verließ er die Band. Nach Di´Anno´s Ausstieg bei MAIDEN, der später nicht ohne böse Worte vor sich ging, gründtete er eine neue Band, die er zunächst "Lonewolf" nannte. Es gab zu dieser Zeit allerdings bereits eine Band namens "Lone Wolf", so änderte er den Namen in "Di´Anno". Die Band veröffentlichte ein Album und bei Auftritten sang Di´Anno auch Songs von IRON MAIDEN, was den Fans aber nicht sehr behagte. Nach einer Tour der Band kam dann schon die Auflösung; erschienen ist lediglich eine Single; ob das vollendete Album erschienen ist, ist mir nicht bekannt. Zu haben waren damals noch eine in Japan veröffentlichte Single und ein Schweden aufgenommenes Konzert, das als VHS-Kassette in den Handel kam. 1985 wollte der DJ und Produzent Jonathan King ein Projekt, eine Rock-Oper, verwirklichen, dazu holte er sich einige Musiker ins Studio und nannte das Projekt "Gogmagog". Neben Paul Di´Anno war Clive Burr (zu dieser Zeit ehemaliges IRON MAIDEN-Mitglied), Janick Gers (zu dieser Zeit noch nicht IRON MAIDEN-Mitglied), Neil Murray und Pete Willis, ehemaliger Gitarrist bei "Def Leppard" bei dem Projekt beteiligt. Der bekannte Songschreiber Russ Ballard hatte bereits drei Lieder für "Gogmagog" komponiert, die als EP veröffentlicht werden sollte. Diese EP erschien aber erst, nachdem sich das Projekt bereits in Luft aufgelöst hatte. Di’Anno war später noch bei verschiedenen Bands wir "Battlezone", mit der er 1987 eine Tour in den USA unternahm, die sich aber bereits wieder nach zwei Alben trennten. Etwas mehr Erfolg hatte Di´Anno, der mittlerweile in den USA lebte, als Gründungsmitglied der Band "Killers", die er mit Steve Hopgoog ins Leben rief, mit dem er schon bei "Battlezone" zusammen spielte; die Band konnte immerhin 4 LP´s veröffentlichen. Für einige Konzerte in Japan war er ebenso Mitglied in der Band "Praying Mantis", in der auch zeitwiese Ex-MAIDEN-Gitarrist Dennis Stratton dabei war. In diesem Jahr hat Di´Anno seine Biographie veröffentlicht.
TONY PARSONS
Tony Parsons 1979 Gitarrist bei IRON MAIDEN, jedoch nicht für lange; bereits nach wenigen Monaten wurde er durch Dennis Stratton ersetzt.
PAUL CAIRNS
Paul Cairns kam 1979 zu IRON MAIDEN, als die Band aus der vierköpfigen wieder eine Band mit 2 Gitarristen machen wollte; bis zu diesem Zeitpunkt hatte Dave Murray alle Gitarrenparts gespielt - Carins ging bereits wieder 1979. PAUL TODD
Paul Todd kam 1979 zu MAIDEN, wo er Paul Cairns ersetzte. Er blieb aber nur 2 Tage bei der Band, da er sich nicht einig mit seiner Freundin wurde. DAVE MAC Auch Dave Mac war 1979 für kurze Zeit als Gitarrist bei IRON MAIDEN. Als er bei seinen ersten Konzerten dabei war, wurde klar, das er unter extremen Lampenfieber litt und die Band nach einigen Auftritten wieder verließ. CLIVE BURR Clive Burr (geboren am 8. März 1957) war Schlagzeuger der ersten drei Alben der Band; auf "Iron Maiden" (1980), "Killers" (1981) und "The Number of the Beast". Sein abwechslungs- und temporeiches Spiel machte schon damals die Songs für den Hard Rock-Fan zu etwas Besonderem und hat sicherlich seinen Teil zum Erfolg der Band beigesteuert. Wenn man sich heute die Aufnahmen der ersten LP´s anhört, muß man oft immer wieder staunen, wie es ihm gelang, bei den diversen, schwierigen Rhythmen den Takt zu halten. 1982, am Ende der "The Beast is on the Road"-Tour verließ Clive Burr die Band; über seinen Ausstieg gibt es bis heute zwei Versionen; einerseits heißt es, das er nicht mehr konzentriert bei der Arbeit war und deshalb gehen mußte, wobei der Grund für die Unkonzentriertheit wohl der Alkohol war; andererseits gibt es Infos, die besagen, er selber habe die Band verlassen, da er dem gewaltigen Tourstress nicht mehr gewachsen war. Wobei dies wohl aber eher nur die offizielle Version ist, die man wählte, um öffentlich keine Disharmonien aufkommen zu lassen. Nach seinem Ausstie bei MAIDEN jedenfalls übernahm Clive Burr den frei gewordenen Posten am Schlagzeug bei "Trust". Clive Burr, der vor MAIDEN bei der Band "Samson" gespielt hatte, ging nach MAIDEN zur Band "Trust", jener Band, von der Nicko McBrain als Schlagzeuger zu MAIDEN wechselte. Nach seinem Gastspiel bei "Gogmagog" rief er die Formation "Clive Burr´s Escape" ins Leben, die sich später "Stratus" nannten - es entstand aber nur ein Album. Weitere Stationen seiner Karriere waren "Desperado" (gegründet von dem ehemaligen "Twisted Sister"-Sänger Dee Snider), "Elixir" und "Praying Mantis". Traurige Wahrheit ist, das Clive Burr heute an Multipler Sklerose leidet; IRON MAIDEN hatten bereits mehrere Benefiz-Konzerte für ihn veranstaltet (das letzte bisher fand am 4. September 2005 statt) und im Jahre 2002 veröffentlichten sie für den "Clive Burr MS Fund" die Single "Run to the Hills 2002", die in den englischen Charts immerhin auf Rang 9 kletterte. DENNIS STRATTON Dennis Stratton stieg im Januar 1980 als Gitarrist bei IRON MAIDEN ein; er war auf dem ersten Album der Band und zwei der Singles, die
außerhalb des Albums erschienen sind, zu hören. Man mag es bedauern, das er ausgestiegen ist, denn gerade die Gitarrenarbeit auf "Iron Maiden" war eines der Glanzlichter auf dieser LP. Es ist müßig darüber nachzugrübeln, aber wie wäre es wohl gekommen, wenn Stratton nicht ausgestiegen wäre…………? Dennis Stratton (geboren am 9. November 1954 in London) ging im Oktober 1980, weil er sich mit Steve Harris nicht über den zukünftigen Musik-Stil einigen konnten. Harris war damals wohl nicht bereit (zu Recht nicht bereit) irgendwelche Kompromisse in Bezug auf die Musik zu machen, die IRON MAIDEN spielen würde. Sie alle hatten sich nun mal dem Heavy Rock verschrieben und das wußte Stratton doch auch, als er in die Band einstieg; von daher ist es für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Nach seinem Ausstieg bei MAIDEN spielte Stratton kurz bei der Band "Lionheart" und war dann länger (von 1990 - 2000) bei der Band "Praying Mantis" und spielte dort auf acht Alben der Band 1995 war er zusammen mit Ex-MAIDEN-Sänger Paul Di´Anno in einer Formation namens "The Original Iron Men", die nach zwei Alben allerdings auseinanderfiel. Stratton ist heute noch als Musiker in London tätig, hat aber nicht mal mehr ansatzweise den Bekanntheitsgrad, den er noch vor Jahren hatte. BLAZE BAYLEY Blaze Bayley stieg 1993 bei IRON MAIDEN als Sänger ein; doch hatte er von Anfang an einen schweren Stand; er mußte gegen Bruce Dickinson antreten, den die meisten Fans spätestens seit dem 1983er Album "Piece of Mind" akzeptiert hatten. Seine Stimme war es, die man von 1982 bis 1993 auf sieben Studio-Alben und vier Live-Alben gehört und schätzen gelernt hat; dagegen anzukämpfen, wäre wohl für jeden anderen Sänger auch eine schwere bis unlösbare Aufgabe gewesen. Zu behaupten, das Bayley seine Sache schlecht gemacht hätte, würde ihm Unrecht tun und außerdem an der Realität vorbeiführen. Auf seine Art ist er ein guter Sänger, aber die Fans waren nun mal Dickinson gewöhnt und das seit 11 Jahren. Erschwerend kam vielleicht noch hinzu, das Bayley und Dickinson von der Stimme her ganz unterschiedlich sind und man die eine nicht mit der anderen auf herkömmliche Weise vergleichen kann. Geboren wurde er unter dem Namen Bayley Cook am 29. Mai 1963 im englischen Birmingham. Erste Bekanntheit als Sänger erlangte er in der Band "WolfBane", die auch im Vorprogramm von IRON MAIDEN aufgetreten waren. Nach seinen ersten beiden Alben für MAIDEN ("The X Factor", 1995 und "Virtual XI", 1998) verließ er 1999 in gegenseitigen Einvernehmen die Band, da beide Seiten einsahen, das es auf diese Weise bei den meisten Fans eben nicht funktionierte. Nach seinem Ausstieg gründete er die Band "Blaze", die bis heute bereits vier Alben vorlegen konnten: "Silicon Messiah", "Tenth Dimension", "Blaze: As live as it gets" und "Blood and belief".
Veröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge Bis heute (Stand: Februar 2007) sind insgesamt 92 Veröffentlichungen von IRON MAIDEN erschienen; darin enthalten sind 13 EP´s, 40 Singles, 14 Videos (bzw DVD´s), 3 Sampler, 8 Live-Alben und 14 Studio-Alben. 09.11.1979 The Soundhouse Tapes EP 08.02.1980 Running free Single 14.04.1980 IRON MAIDEN Offizielles Album 23.05.1980 Sanctuary Single 27.10.1980 Women in Uniform Single November 1980 Live!! +one EP erschien lediglich Japan 02.02.1981 KILLERS Offizielles Album 02.03.1981 Twilight Zone Single Mai 1981 Live at the Rainbow Video 15.06.1981 Purgatory Single 14.09.1981 Maiden Japan EP 12.02.1982 Run to the Hills Single 29.03.1982 THE NUMBER OF THE BEAST Offizielles Album 26.04.1982 The Number of the Beast Single 11.04.1983 Flight of Icarus Single 16.05.1983 PIECE OF MIND Offizielles Album 20.06.1983 The Trooper Single Juli 1983 Video Pieces Video 06.08.1984 2 Minutes to Midnigh Single 03.09.1984 POWERSLAVE Offizielles Album 22.10.1984 Aces high Single April 1985 Behind the iron Curtain Video 23.09.1985 Running free (Live) Single 14.10.1985 LIVE AFTER DEATH Live-Album Oktober 1985 Live after Death Video 02.12.1985 Run to the Hills (Live) Single 06.09.1986 Wasted Years Single 29.09.1986 SOMEWHERE IN TIME Offizielles Album 22.11.1986 Stranger in a strange Land Single Oktober 1987 12 wasted Years Video 20.03.1988 Can I play with Madness Single 11.04.1988 SEVENTH SON OF A SEVENTH SON Offizielles Album 01.08.1988 The Evil that Men do Single 07.11.1988 The Clairvoyant Single 06.11.1989 Infinite Dreams (Live) Single November 1989 Maiden England Video 24.02.1990 Running free & Sanctuary EP 03.03.1990 Women in Uniform & Twilight Zone EP 10.03.1990 Purgatory & Maiden Japan EP
in
17.03.1990 Run to the Hills & The Number of the Beast EP 24.03.1990 Flight of Icarus & The Trooper EP 31.03.1990 2 Minutes to Midnight & Aces high EP 07.04.1990 Running free (Live) & Run to the Hills (Live) EP 14.04.1990 Wasted Years & Stranger in a strange Land EP 21.04.1990 Can I play with Madness & The Evil that Men do EP 28.04.1990 The Clairvoyant & Infinite Dreams (Live) EP 10.09.1990 Holy Smoke Single 01.10.1990 NO PRAYER FOR THE DYING Offizielles Album November 1990 The first ten Years: The Videos Video 24.12.1990 Bring your Daughter… to the Slaughter Single 13.04.1992 Be quick or be dead Single 11.05.1992 FEAR OF THE DARK Offizielles Album 1992 From there to Eternity Videoerschien nur in den USA 29.06.1992 From here to Eternity Single September 1992 Wasting Love Single 01.03.1993 Fear of the Dark (Live) Single 22.03.1993 A REAL LIVE ONE Live-Album 04.10.1993 Hallowed be thy Name (Live) Single 18.10.1993 A REAL DEAD ONE Live-Album 08.11.1993 LIVE AT DONINGTON Live-Album November 1993 Donington Live 1992 Video September 1994 Raising Hell Video 25.09.1995 Man on the Edge Single 02.10.1995 THE X FACTOR Offizielles Album April 1996 Lord of the Flies Single 02.08.1996 Virus Single 1996 BEST OF THE BEAST Sampler 09.03.1998 The Angel and the Gambler Single 23.03.1998 VIRTUAL XI Offizielles Album 28.09.1998 Futureal Single 08.05.2000 The Wicker Man Single 29.05.2000 BRAVE NEW WORLD Offizielles Album 23.10.2000 Out of the silent Planet Single 11.03.2002 Run to the Hills - Clive Burr MS Fund Single 11.03.2002 ROCK IN RIO Live-Album 10.06.2002 Rock in Rio Video 2002 EDWARD THE GREAT Sampler 04.11.2002 BEAST OVER HAMMERSMITH Live-Album 04.11.2002 BEST OF THE B-SIDES Sampler 04.11.2002 THE BBC-ARCHIVES Live-Album 02.06.2003 Visions of the Beast Video 01.09.2003 Wildest Dreams Single 08.09.2003 DANCE OF DEATH Offizielles Album 24.11.2003 Rainmaker Single 29.03.2004 No more Lied - Dance of Death Souvenir EP 08.11.2004 The early Days Video
Januar 2005 The Number of the Beast 2005 Single 15.08.2005 The Trooper 2005 Single 30.08.2005 DEATH ON THE ROAD Live-Album 06.02.2006 Death on the Road Video 14.08.2006 The Reincarnation of Benjamin Breeg Single 28.08.2006 A MATTER OF LIFE AND DEATH Offizielles Album 26.12.2006 Different World Single Die Alben von Iron Maiden (Kurzübersicht) 1980 IRON MAIDEN Produziert von Will Malone 1981 KILLERS Produziert von Martin Birch 1982 THE NUMBER OF THE BEAST Produziert von Martin Birch 1983 PIECE OF MIND Produziert von Martin Birch 1984 POWERSLAVE Produziert von Martin Birch 1985 LIVE ATFER DEATH Produziert von Martin Birch 1986 SOMEWHERE IN TIME Produziert von Martin Birch 1988 SEVENTH SON OF A SEVENTH SON Produziert von Martin Birch 1990 NO PRAYER FOR THE DYING Produziert von Martin Birch 1992 FEAR OF THE DARK Produziert von Martin Birch und Steve Harris 1993 A REAL LIVE ONE Produziert von Steve Harris 1993 A REAL DEAD ONE Produziert von Steve Harris 1992 LIVE AT DONINGTON Produzent: Steve Harris 1995 THE X FACTOR Produziert von Steve Harris und Nigel Green 1996 BEST OF THE BEAST 1998 LIVE AT DONINGTON (Neuauflage) Produziert von Steve Harris 1998 VIRTUAL XI Produziert von Steve Harris und Nigel Green 1999 ED HUNTER offizielles Album offizielles Album offizielles Album offizielles Album offizielles Album Live-Album offizielles Album offizielles Album offizielles Album offizielles Album Live-Album Live-Album Live-Album offizielles Album Sampler Live-Album offizielles Album Sampler
2000 BRAVE NEW WORLD offizielles Album Produziert von Kevin Shirley / Co-Produzent: Steve Harris 2002 ROCK IN RIO Live-Album Produziert von Kevin Shirley 2002 EDWARD THE GREAT Sampler 2002 BEAST OVER HAMMERSMITH (Eddie´s Archive) Live-Album 2002 BEST OF THE B-SIDES (Eddie´s Archive) Sampler 2002 THE BBC ARCHIVES (Eddie´s Archive) teils LiveAufnahmen 2003 DANCE OF DEATH offizielles Album Produziert von Kevin Shirley / Co-Produzent: Steve Harris 2005 DEATH ON THE ROAD Live-Album Produziert von Kevin Shirley und Steve Harris 2006 A MATTER OF LIFE AND DEATH offizielles Album Produziert von Kevin Shirley / Co-Produzent: Steve Harris
Die Lieder Im Laufe der letzten 26 Jahre erschienen von IRON MAIDEN 164 Lieder; davon waren drei ("Sanctuary", 1980, "Women in Uniform", 1980 und "Twilight Zone", 1981) reine Single-Erscheinungen - zunächst jedenfalls. 30 Lieder davon sind B-Seiten oder (später auf den CD´s) Zusatzlieder der diversen Singles. 20 dieser 164 Songs stammen von anderen Komponisten; die immer als B-Seiten oder Zusatzlieder der Singles erschienen; auf den offiziellen Alben sind alle (!!) 131 Lieder von der Band selber. Hier war und ist Steve Harris derjenige, der die meisten Songs komponiert hatte und am häufigsten zusammen mit anderen Mitglieder Songs schrieb. Harris schuf 56 (!!) Lieder im Alleingang und war zusammen mit anderen an weiteren 62 Songs beteiligt; lediglich 27 Lieder der übrigen Band-Mitglieder entstanden ohne seine Beteiligung. Sänger Bruce Dickinson schrieb vier Lieder alleine und war an weiteren 35 mit anderen beteiligt. Adrian Smith schrieb 3 Songs alleine und an weiteren 25 mit. Dave Murray komponierten einen Song alleine und mit anderen 21 weitere. Janick Gers schrieb mit anderen Mitgliedern 26 Songs, Blaze Bayley schrieb an 10 Liedern mit, Paul Di´Anno war an vier Liedern beteiligt, Clive Burr an 2 Songs und Nicko McBrain an 3 Liedern. Die Beurteilungen und Meinungen zu den 164 Liedern (soweit sie mir bekannt sind) sind alle persönlicher Natur und sind nicht unbedingt repräsentativ anzusehen. PROWLER
(Steve Harris) Walking through the City, looking oh so pretty, I've just got to find my Way. See the Ladies flashing. All there Legs and Lashes. I've just got to find my Way. Well you see me crawling through the Bushes with it open wide. What you seeing Girl? Can't you believe that Feeling, can't you believe it, Can't you believe your Eyes? It's the real thing Girl. Got me feeling myself and reeling around, Got me talking but feel like walking around. Solo Got me feeling myself and reeling a Got me talking but nothing's with me Got me feeling myself and reeling around. Walking through the City, looking oh so pretty, I've just got to find my Way. See the Ladies flashing. All there Legs and Lashes. I've just got to find my Way. Well you see me crawling through the Bushes with it open wide. What you seeing Girl? Can't you believe that Feeling, can't you believe it, Can't you believe your Eyes? It's the real thing Girl. Got me feeling myself and reeling around, Got me talking but feel like walking around. Mit dem Lied "Prowler" beginnt eines der bemerkenswertesten DebütAlben einer Heavy-Metal-Band; denn schon auf diesem ersten Album zeigen sich viele der herausragenden Merkmale, die sich auf späteren MAIDEN-Alben noch ausweiten sollten: ein kräftiger, treibender Baß, abwechslungsreiche und ausgezeichnete Schlagzeugarbeit, ein guter Sänger und nicht zu vergessen, mit Dave Murray und Dennis Stratton (der MAIDEN nach diesem Album verließ) zwei herausragende Gitarristen, die sowohl den typischen Metal-Sound als auch ausgereifte und komplexe Melodien spielen können. Dieses Schema, das auf allen weiteren MAIDENAlben vorherrscht, war auch schon bei ihrer ersten LP zu hören; noch nicht so professionell wie auf späteren, aber es war da. Nicht umsonst schafften sie mit dieser ersten LP in England einen 4. Platz in den Charts.
"Prowler" gehört zum typischen MAIDEN-Standard, das nicht irgendwie abfällig gemeint ist, sondern es hat all die Zutaten, die ich eben angesprochen habe, ist aber noch etwas von den späteren MAIDENKlassikern entfernt. Wie die meisten anderen Lieder aus der Anfangszeit der Band stammt auch "Prowler" aus der Feder von Bassist und Gründer Steve Harris. Produzent der MAIDEN-Debüt-LP war Will Malone, der jedoch nicht bis zum Ende der Aufnahmen blieb, er ging (aus welchen Gründen auch immer) vor der Vollendung. Die Band selber übernahm dann die restliche Arbeit an den Mischpulten. Alle aus der Band, vor allem Steve Harris, sollen sich später dahingehend geäußert haben, das sie mit der Qualität ihres ersten Werkes ganz und gar nicht einverstanden waren; eine Annahme, die wohl viele ihrer Fans (ich eingeschlossen) nicht unbedingt teilen.
REMEMBER TOMORROW (Steve Harris, Paul Di´Anno) Unchain the Colours before my Eyes, Yesterday's Sorrows, tomorrow's white Lies. Scan the Horizon, the Clouds take me higher, I shall return from out of the Tears for Rememberance, and tears for Joy, Tears for somebody and this lonely Boy. Out in the Madness, the all seeing Eye, Flickers above us, to light up the Sky. Solo Unchain the Colours before my Eyes, Yesterday's Sorrows, tomorrow's white Lies. Scan the Horizon, the Clouds take me higher, I shall return from out of the Fire. "Remember tomorrow" beginnt gemächlich, der Hörer gewöhnt sich langsam an eine Ballade, wird dann aber nach der ersten Strophe überrascht, denn es geht mit schnellerem Tempo weiter. Langsam und schnell wechseln sich bei diesem Song ab und auch das macht einen Teil des Reizes dieses Liedes aus. "Remember tomorrow" gehört zu den besseren des Albums, Di´Anno´s Stimme hört sich beim schnellen und langsamen Teil des Liedes ausgezeichnet an. Man bedauert irgendwie immer beim Anhören der ersten beiden Alben, das Di´Anno die Band verließ, wenn man sich seine Stimme gerade auf "The Number of the Beast" vorstellt. Nichts gegen Bruce Dickinson, aber reizvoll wäre es allemal gewesen...........
RUNNING FREE (Steve Harris, Paul Di´Anno) Just sixteen, a Pickup Truck, out of Money, out of Luck. I've got nowhere to call my own, hit the Gas, and here I go. Chorus I'm running free yeah, I'm running free. I'm running free yeah, Oh I'm running free. Spent the Night in an L. A. Jail, and listened to the Sirens Wail. They ain't got a Thing on me, I'm running wild, I'm running free. I'm running free yeah, I'm running free. I'm running free yeah, Oh I'm running free. Get out my Way Solo I'm running free yeah, I'm running free. I'm running free yeah, Oh I'm running free. Break Puller here at the Bottle Top, Whiskey, dancing, Disco Hop. Now all the Boys are after me, and that's the Way it's gonna be I'm I'm I'm I'm I'm I'm running running running running running running free free free free free free yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, yeah, I'm running free. Oh I'm running free. I'm running free. I'm running free. I'm running free. I'm running free.
"Running free" fügt sich nahtlos in das von mir angesprochene Muster des Albums ein; und der Song entwickelte sich schon bald zu einem Klassiker der Band. In vielen Konzerten wurde er teilweise auch noch in dern 90ern gespielt und oft dazu benutzt, das Publikum zum Mitmachen oder -grölen zu animieren. Dennoch zählt das Lied nicht zu meinen persönlichen Favoriten; wobei ich nicht einmal einen Grund nennen könnte, warum mir "Running free" nicht so gut gefällt wie die meisten anderen Songs auf "Iron Maiden". Obwohl er alles hat, was auch die anderen haben, fehlte bei mir jedenfalls bis heute der letzte zündende Funke. "Running free" (der erste Song auf dem Album mit einem wiederkehrenden Chorus) war nach der Demo-Aufnahme "The Soundhouse Tapes" die erste von MAIDEN veröffentlichte (am 8. Februar 1980) Single und schaffte in England immerhin einen 34. Platz in den Charts.
PHANTOM OF THE OPERA (Steve Harris) I've been looking so long for you now you won't get away from my Grasp. You've been living so long in hiding in hiding behind that false Mask. And you know and I know that you ain't got long now to last. Your Looks and your Feelings are just the remains of your Past. You're standing in the Wings, there you wait for the Curtain to fall. Knowing the Terror and holding you have on us all. Yeah, I know that you're gonna scratch me, maim me and maul. You know I'm helpless from your mesmerising Cat Call. Keep your Distance, walk away, don't take his Bait. Don't you stray, don't fade away. Watch your Step, he's out to get you, come what may. Don't you stray, from the narrow Way. Solo I'm running and hiding in my Dreams you're always there. You're the Phantom of the Opera, you're the Devil, you're just out to scare. You damaged my Mind and my Soul it just floats through the Air. You haunt me, you taunt me, you torture me back at your Lair. "Phantom of the Opera" ist eines der ersten Meisterwerke, die Steve Harris schrieb; der Song ist ein gutes Beispiel für die Art Musik, für die MAIDEN später bei ihren Fans beliebt wurde: er beginnt mit zwei einleitenden Gitarren und geht dann sofort ohne Schnörkel los und hält sein Tempo auch. Im Mittelteil gibt es dann das erste weit ausgedehnte (und somit brillante) Solo, das das Lied auf seine über 7 Minuten Länge bringt - einfach fantastisch. Nun sind diese Soli (auch bei vielen späteren Liedern) nicht einfach nur wahllos gespielte Klangfolgen, sondern teilweise eigene kleine Kompositionen für sich. "Phantom of the Opera" gehört für mich zu den ewigen Besten von IRON MAIDEN. "Phantom of the Opera" wurde am 2. Dezember 1985 in einer LiveVersion als B-Seite der Single "Run to the Hills" veröffentlicht; damals war es eine Auskopplung aus dem (fast schon legendären) Live-Album "Live
after Death", die Single kam in England bis auf Rang 26. Mit 7,03 Minuten war es das längste Lied bis zum 1982er Album "The Number of the Beast", wo der Song "Hallowed be thy Name" allerdings nur um einige Sekunden länger war. Thematisch bezieht sich das Lied natürlich auf den gleichnamigen Roman, von dem es bereits mehrere Verfilmungen gibt. Die Geschichte dreht sich um einen unglücklichen Mann, der aufgrund von schrecklichen Verätzungen im Gesicht in den Katakomben der Pariser Oper lebt und sich in eine junge Opernsängerin verliebt, der er mit allen Mitteln zum Erfolg verhelfen will - mit wirklich allen Mitteln! Das, in sehr groben Zügen, erzählt der Roman "Le Fantóme de L´Opera" ("Das Phantom der Oper"), den der Franzose Gaston Leroux im Jahre 1910 veröffentlichte. Das Buch wurde in vielen Ländern sogleich ein Erfolg, bei uns allerdings ist zwar seit Jahren irgendeine Verfilmung des Stoffes bekannt, der Roman selber aber ist hierzulande bei weitem nicht so bekannt. Das mag an der mangelnden Popularität liegen oder am nicht vorhandenen Interesse der Leser, oder daran, das der Roman bei uns erst 1968 erschien. Anders jedenfalls als die Vorzeige-Bücher aus dem "Frankenstein"-Mythos (der natürlich auf dem gleichnamigen Buch von Mary W.Shelley basiert) oder dem VorzeigeKlassiker aus dem Vampir-Genre, Bram Stoker´s "Dracula", schaffte Leroux´s Buch diesen Erfolg nicht. Die erste Verfilmung des Stoffes fand bereits als Stummfilm statt, stammt aber aus heimischen Gefilden: Ernst Matray drehte 1916 "Das Phantom der Oper", den er mit Nils Olaf Chrisander und Aud Egede Nissen besetzte; ob es von diesem Film noch Kopien gibt, ist mir nicht bekannt, aber wohl eher unwahrscheinlich. Weitaus bekannter ist allerdings die Version, die Rupert Julian 1925 in den USA unter dem Titel "Phantom of the Opera" ("Das Phantom der Oper") nach einem Drehbuch von Raymond Schrock und Elliot J.Clawson drehte. Lon Chaney als das Phantom, Mary Philbin, Norman Kerry und Snitz Edwards spielten die Hauptrollen. Die Reaktionen auf diesen Film waren nicht unbedingt negativ, das "Lexikon des internationalen Films" vermerkt dazu: ".............Mehr Melodram als Horrorfilm, das Spannung mit intensiven, klug berechneten Bildkompositionen schafft. Trotz überdeutlicher Altersspuren - die Anklänge an expressionistische Kulissen sind oberflächlich, das Maskenbild wirkt überholt - ein reizvoller Film, vor allem im Vergleich zu späteren, oft zu grausigen Verfilmungen der klassischen Gruselgeschichte." Arthur Lubin drehte 1943 "Phantom of the Opera" ("Phantom der Oper") mit Nelson Eddy, Susanna Foster und Claude Rains, mit dem bei den Oscar-Verleihungen 1944 zweimal der Oscar gewonnen wurde; an Hal Mohr und W.Howard Greene für die Kamera und Alexander Golitzen, John B.Goodman, Russell A.Gausman und Ira Webb für die Ausstattung. Danach kam 1954 aus Argentinien die nächste Version: "El Fantasma de la Opereta" besetzte Regisseur Enrique Carreras mit Gogó Andreu, Tono Andreu und Alfredo Barbiert. Bei uns beinahe ebenso unbekannt wie Carreras´ Version ist die 1960 ebenfalls in Argentinien entstandene TV-
Mini-Serie "El Fantasma de la Opera", diesmal unter der Regie von Narciso Ibánez Menta und Marte Reguera entstanden. Co-Regisseur Menta spielte als das Phantom auch gleich die Hauptrolle, zusammen mit Beatriz Dia Quiroga als Cristina, sowie Juan José Edelman und Adolfo Linvel. Die nächste auch bei uns bekannetere Version entstand 1961: Terence Fisher, einer der bekanntesten englischen Regisseure für Gruselfilme, inszenierte in diesem Jahr "Phantom of the Opera", der bei uns unter dem behämmerten Titel "Das Rätsel der unheimlichen Maske" lief. Mit Herbert Lom, der in dieser Version das Phantom spielte, drehte Fisher mit Heather Sears, Thorley Walters und Edward de Souza seine Version nach einem Drehbuch von John Elder. Nur auf Motiven des Gaston-Leroux-Romans basierte 1974 "Phantom of the Paradise" ("Das Phantom im Paradies"), den Brian de Palma mit Gerrit Graham, William Finley und Paul Williams nach seinem eigenen Drehbuch in Szene setzte. In diesem Film wird ein junger Komponist durch einen Plattenboss über den Tisch gezogen und durch einen Unfall schwer verletzt, so dass sich dieser dann mit einer (etwas albern amutenden) Maske versehen, rächen will - nicht unbedingt jedermanns Geschmack und auch nicht einer der besten Filme des Genres (…...garantiert nicht einer der besten Filme des Genres!) Mit Maximilian Schell als Phantom, sowie Jane Seymour, Michael York und Jeremy Kemp drehte Robert Markowitz 1983 mit der US-TV-Produktion "Phantom of the Opera" auch nicht gerade eine werkgetreue Adaption des Stoffes. Bei uns hieß der Film "Das Phantom von Budapest", was sich zunächst auch nach absoluten Quatsch anhört, aber die Handlung des Films spielt tatsächlich in Budapest; warum man das gemacht hat, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Mitte der 80er Jahre bearbeitete der MusicalExperte Andrew Lloyd Webber den Stoff und verpackte ihn in sein gleichnamiges Musical, das am 27. September 1986 in London uraufgeführt wurde. Seine Arbeit wurde ein riesiger Erfolg, der mehr als 100 Millionen Zuschauer weltweit in die Theater lockte; das Stück lief in 20 Ländern, auch bei uns, wo es 1990 erstmals in Hamburg startete. ".........plumper, effekthascherischer Gruselfilm von abstoßender Vordergründigkeit, der kaum noch etwas mit der literarischen Vorlage gemein hat", das schrieb das "Lexikon des internationalen Films" zur 1989 entstandenen erneuten Version des Stoffes, den Dwight H.Little unter dem Titel "Phantom of the Opera" ("Das Phantom der Oper") mit Robert Englund als Phantom und Jill Schoelen, Bill Nighy, Alex Hyde-White und Stephanie Lawrence drehte. Burt Lancaster, Charles Dance (als Phantom), Teri Polo und Adam Storke waren die Hauptdarsteller der bereits 1990 entstandenen französisch-italienisch-amerikanisch-deutschen CoProduktion "Phantom of the Opera / Le Fantome de L´Opera" ("Das Phantom der Oper"), ein Film, der sich zwar relativ eng an die Vorlage hält, sich aber im Verlauf des Films durch allzu klischeehafte Darstellungen selber ins Abseits schießt. Ebenfalls noch 1990 drehte Darwin Knight eine TV-Produktion unter dem Titel "The Phantom of the Opera", die er mit David Staller als Phantom und Elizabeth Walsh besetzte. Auch nicht sehr bekannt wie die eben genannte ist die TV-Mini-
Serie "O Fantasma da Opera", 1991 von Del Rangel und Alvarao Fugulin inszeniert. Allen Plone drehte 1992 "The Phantom of the Ritz", in dem zwar der Grund-Plot erhalten blieb, er aber dennoch einige Änderungen vornahm; so wurde aus der Pariser Oper in diesem Film ein Theater, in dem eine Rock ´n´ Roll Show aufgeführt werden sollte, bei der es dann die ersten "Unfälle" durch das Phantom (gespielt von Joshua Sussman) gibt. Der aus Italien stammende Horror-Regisseur Dario Argento drehte 1998 unter dem Titel "Il Fantasma dell´Opera" seine Version des Stoffes, in dem das Phantom (dargestellt von Julian Sands) nicht mehr entstellt ist - der verärgerte Zuschauer fragt sich hier dann natürlich: wenn er nicht entstellt ist, warum trägt er dann die alberne Maske? Asia Argento, Andrea Di Stefano und Nadia Rinaldi waren in den weiteren Rollen zu sehen. 2004 drehte Joel Schumacher nach derm Andrew Lloyd WebberMusical seine Version von "The Phantom of the Opera", die er mit Gerard Butler als Phantom und Emmy Rossum als Christine besetzte und 2005 2006 inszenierte Volker Schlöndorff sein TV-Projekt "Fantóme de L´Opera". Zur Zeit wird der TV-Film "Fantôme de L'Opéra" gedreht. Gaston Leroux, der Autor des Original-Romans wurde am 6. Mai 1868 unter dem Namen Gaston Louis Alfred Leroux in Paris geboren. Nach seiner Schulzeit begann er 1886 Jura zu studieren und arbeitete auch ein Jahr später als Journalist für verschiedene Zeitungen. 1887 erschien sein erster Roman. Leroux schloß sein Studium erfolgreich ab und war auch eine Weile als Jurist tätig, bis sich seine Leidenschaft für das Schreiben wieder durchsetzte. Bei der Zeitung "L´Echo de Paris" wurde er als Kritiker fürs Theater und Reporter tätig. Erfolge erreichte er mit einem aufsehenerregenden Artikel über einen Kriminalfall, der ihm eine Anstellung bei der damals bekannten Zeitung "Le Matin" einbrachte. Ab 1896 wurde Leroux auch als Korrespondent eingesetzt und in dieser Eigenschaft reiste er nach Odessa, St. Petersburg oder Marokko. Seine Reportagen auch aus Krisengebieten (der russisch-japanische Krieg) machten ihn bald bekannt. Seine Arbeit bei Zeitungen und seine Reisen als Korrespondent waren ihm irgendwann zu wenig und 1907 beschloß er, es als Autor von Romanen zu versuchen. Sein Buch "Le Mystére de la Chambre Jaune" ("Das Geheimnis des gelben Zimmers") erschien in diesem Jahr, ein Kriminalroman, in dem es um ein Verbrechen geht, das in engen Räumen geschieht und auch aufgeklärt wird. Die Titelfigur des Buches, der Reporter Joseph Rouletabille, arbeitete er in weiteren Büchern aus. Ebenfalls in mehreren Romanen schilderte er die Abenteuer von Chéri-Bibi; ebenfalls Kriminalromane. Die Inspiration für seinen Erfolg "Le Fantóme de L´Opera" ("Das Phantom der Oper") soll er sich durch eine Besichtigung der unterirdischen Gewölbe der Oper in Paris geholt haben; ebenso wie durch die Lebens- und Leidensgeschichte von John Merrick, der an einer seltenen Krankheit litt, die furchtbare Deformationen an Händen und im Gesicht hervorrief. Die tragischen Ereignisse, die damals wirklich stattgefunden hatten (und die durch den behandelnden Arzt dokumentiert wurden), wurden 1980 von David Lynch mit John Hurt und John Gielgud unter dem Titel "The Elephant Man" ("Der Elefantenmensch") verfilmt; das Werk rief allgemein
Anerkennung und Lob hervor. Seine bekanntesten Werke sind "Le Petit marchand de Pommes de terre Frites" (1887, seine erste Veröffentlichung, eine Novelle), "La Double vie de Theópraste Longuet" (1903, sein erster Roman), "Le Mystére de la Chambre Jaune" ("Das Geheimnis des gelben Zimmers", 1907), "Le Parfum de la Dame au noir" ("Das Parfum der Dame in Schwarz", 1908), "Le Fantóme de L´Opera" ("Das Phantom der Oper", 1910), "Rouletabille chez le Tsar" ("Nataschas Geheimnis", 1913), "ChériBibi" (1913), "Rouletabille á la Guerre" (1914), "La Chateau noir" ("Das schwarze Schloß", 1916), "Rouletabille chez Krupp" (von 1917), "La Nouvelle Aurore" (1919), "Le Crime de Rouletabille" (1921), "Rouletabille chez les Bohémiens" (1922), "La Poupée Sanglante" ("Die blutbefleckte Puppe", 1923) oder "Chéri-Bibi, le Marchand de Cacahouétes" (1925). Als der Film in Frankreich immer mehr um sich griff, wurde auch Gaston Leroux in diesem Metier tätig; so schrieb er erstmals 1916 das Drehbuch für den Film "Alsace", für "Tue la Mort" (1920), "Le Sept de Tréfle" (1921) oder "Il Était deux petits Enfanfs" (1922). Mit einem befreundeten Schauspieler, René Navarre, gründete er 1919 auch eine Filmgesellschaft, die er aber 1922 bereits wieder verließ. Als sein Erfolg größer wurde, begann er auch Stücke fürs Theater zu schreiben. Gaston Leroux starb im Alter von 58 Jahren am 15. April 1927 in Nizza an den Folgen einer Operation.
TRANSYLVANIA (Steve Harris) Das erste Instrumental-Stück von IRON MAIDEN, ein kraftvolles, treibendes und lust-und-laune machendes Stück Rockmusik. Ohne eine Atempause geht es von der ersten bis zur letzten Sekunde durch.
STRANGE WORLD (Steve Harris) The only Place where you can dream, living here is not what it seems. Ship of white Light in the Sky, nobody there to reason why. Here I am, I'm not really there, smiling Faces ever so rare. Let's walk in deepest Space, living here just isn't the Place. Solo Stalks of Light come from the Ground, when I cry there isn't a Sound. All my Feelings cannot be held, I'm happy in my new strange World. Shades of green grasses twine, Girls drinking Plasma Wine. A Look at Love, a Dream unfolds, living here, you'll never grow old.
Don't you hear me call? Ooh "Transylvania" und "Strange World" gehen ineinander über, sind also eigentlich ein langes Lied, man kann sie aber auch jedes für sich einzeln hören und genießen. "Strange World" beginnt ähnlich wie "Remember tomorrow" etwas gemächlicher, läßt sich erst mal in einem längeren wunderschönen Gitarrenspiel aus. Anders als "Remember tomorrow" aber bleibt "Strange World" in diesem Tempo, wird also nicht wesentlich schneller; insofern kann man den Song auch ruhigen Gewissens als Ballade bezeichnen. Paul Di´Anno zeigt bei diesem Song, das er auch ruhigere und getragenere Lieder ausgezeichnet singen kann. Bei diesem Song ist auch Steve Harris´ Baßspiel deutlich zu hören und man ahnt schon, was dieser Mann noch alles zustande bringen sollte, denn sein Spiel in "Strange World" ist hervorragend. Thematisch bezieht sich das Lied wohl auf die perfekte und bestens organisierte Welt in der Zukunft, eine Art von George Orwell´s "1984", in der alles perfekt ist. Textauszug: "All my Feeling cannot be held, I´m happy in my new strange World", was soviel heißt wie "Alle meine Gefühle kann ich nicht behalten, ich bin glücklich in meiner neuen fremden Welt". Die neue Welt, die dann eben doch nicht so perfekt ist.
CHARLOTTE THE HARLOT (Dave Murray) Giving a Swish with your Arse in the Air, don't you know what they're saying? Charlotte you're so refined when you take all the Love that they're giving. Sticking with every Man that you find, don't you know what they're after? Charlotte you've got your Legs in the Air, don't you hear all the Laughter? [Chorus] Charlotte Charlotte Charlotte Charlotte the the the the Harlot Harlot Harlot Harlot show me your Legs, take me to Bed. let me see Blood, let me see Love.
Taking so many Men to your Room, don't you feel no Remorse? You charge them a "Fiver", It's only for Starters and ten for the Main Course. And you've got no Feelings, they died long ago. Don't you care who you let in? And don't you know you're breaking the Law with the Service you're giving. Charlotte the Harlot show me your Legs,
Charlotte the Harlot take me to Bed. Charlotte the Harlot let me see Blood, Charlotte the Harlot let me see Love. There was a Time when you left me standing there, Picking up Pieces of Love off the Floor. Well Charlotte you left me alone in there, To make your Ends as a bloody Whore. Well Charlotte you told me you love me true, Picking up Pieces of Love yesterday. Well Charlotte you're draws are off Color too 'Cause you're making love all Day. Solo Giving a Swish with your Arse in the Air, don't you know what they're saying? Charlotte you're so refined when you take all the Love that they're giving. Sticking with every Man that you find, don't you know what they're after? Charlotte you've got your Legs in the Air, don't you hear all the Laughter? Charlotte Charlotte Charlotte Charlotte the the the the Harlot Harlot Harlot Harlot show me your Legs, take me to Bed. let me see Blood, let me see Love.
Mit "Charlotte the Harlot" lieferte Gitarrist Dave Murray das (bis heute) einzige von ihm allein komponierte Lied ab: es geht in diesem Song um die Prostituierte Charlotte, in die sich der "Erzähler" verliebt hat, und die er unbedingt vom Strich wegholen will; vergeblich allerdings. Die Geschichte um "Charlotte the Harlot" wurde von MAIDEN bis heute in drei weiteren Songs behandelt. Mir ergeht es bei "Charlotte the Harlot" oft so wie bei "Running free": obwohl auch diesem Lied nichts von den Zutaten fehlt, die die Songs von IRON MAIDEN so herausragend machen, fehlte der letzte Zentimeter, um dieses Lied zu einem ebenso gern gehörten zu machen, wie beispielswiese "Prowler" oder "Phantom of the Opera".
IRON MAIDEN (Steve Harris) Won't you come into my Room, I wanna show you all my Wares. I just want to see your Blood, I just want to stand and stare. See the Blood begin to flow as it falls upon the Floor. Iron Maiden can't be faught, Iron Maiden can't be sought.
[Chorus] Oh Well, wherever, wherever you are, Iron Maiden's gonna get you, no matter how far. See the Blood flow watching it shed up above my Head. Iron Maiden wants you for dead. Won't you come into my Room, I wanna show you all my Wares. I just want to see your Blood, I just want to stand and stare. See the Blood begin to flow as it falls upon the Floor. Iron Maiden can't be faught, Iron Maiden can't be sought. Oh Well, wherever, wherever you are, Iron Maiden's gonna get you, no matter how far. See the Blood flow watching it shed up above my Head. Iron Maiden wants you for dead. Won't you come into my Room, I wanna show you all my Wares. I just want to see your Blood, I just want to stand and stare. See the Blood begin to flow as it falls upon the Floor. Iron Maiden can't be faught, Iron Maiden can't be sought. Oh Well, wherever, wherever you are, Iron Maiden's gonna get you, no matter how far. See the Blood flow watching it shed up above my Head. Iron Maiden wants you for dead. Das erste Album der Band endet mit dem Lied "Iron Maiden"; 3 Minuten und 32 Sekunden puren Hard-Rock. Nach dem Intro der beiden Gitarren geht es sofort mit mächtig viel Dampf los und so bleibt es dann auch, bis der Song mit einem hervorragenden Finale endet. Genau so muß man Heavy-Metal-Musik machen; schnell, melodiös und kräftig. Ich wiederhole mich hier gerne: eines der besten Debüt-Alben, das die Hard-Rock-Szene bis dahin (und auch noch danach) zu bieten hatte. Thematisch geht es hier natürlich um das, was der Band den Namen gab: die "eiserne Jungfrau", die im Lied von einem anscheinend durchgeknallten Irren bedient wird, der unbedingt seine Opfer in diesem Ding leiden und sterben sehen will - nicht unbedingt jedermanns Sache, diese Art von Texten.
BURNING AMBITION (Steve Harris) So you think you can own me, well you'd better just think again You'd better watch your Step now, Woman, cause I ain't like those other Men There's something burning inside me that makes me want to be free And when I get these Feelings Honey, you better keep away from me
There's Things in Life now, Baby, that I know I've got to do And I need your Love now, Baby, to help me see it through So you think you can own me, well you'd better just think again You'd better watch your Step now, Woman, cause I ain't like those other Men Look out, yeah [Solo] So you think you can own me, well you'd better just think again You'd better watch your Step now, Woman, cause I ain't like those other Men There's something burning inside me that makes me want to be free And when I get these Feelings Honey, you better keep away from me "Burning Ambition" war auf der B-Seite der erste MAIDEN-Single "Running free" zu hören; der Song an sich ist nicht schlecht, gemessen aber an dem Stil, den die Band auf dem Album hatte, fällt "Burning Ambition" doch sehr ab, zu einfallslos und seicht kommt es daher. Schlecht allerdings, das muß ich deutlich sagen, ist er nicht, gerade der Mittelteil mit dem Solo hat durchaus seine Reize.
SANCTUARY (Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno) Out of Winter came a Warhorse of Steel I've never killed a Woman before But I know how it feels I know you'd have gone insane If you saw what I saw Now I've got to look for Sanctuary from the Law I met up with a Stranger last Night To keep me alive He spends all his Money on Gambling And Guns to survive I know you'd have gone insane if you saw what I saw Now I've got to look for Sanctuary from the Law Chorus So give me Sanctuary from the Law And I'll be alright Just give me Sanctuary from the Law And love me tonight...tonight
Solo I know you'd have gone insane if you saw what I saw Now I've got to look for Sanctuary from the Law I can laugh at the Wind I can howl at the Rain Down in the Canyon or out on the Plains I know you'd have gone insane if you saw what I saw Now I've got to look for Sanctuary from the Law So give me Sanctuary from the Law And I'll be alright Just give me Sanctuary from the Law And love me tonight...tonight Love me tonight "Sanctuary" erschien am 23. Mai 1980 als zweite Single von IRON MAIDEN. Was einem beim Anhören dieses Liedes auffällt, ist die hervorragende Gitarrenarbeit, die vor allem im Finale und beim Solo richtig zur Geltung kommt. Erste Anzeichen dafür, was die Gitarristen bei MAIDEN - hier vor allem Dave Murray - später noch leisten sollten. Insgesamt gesehen ist "Sanctuary" ein gutes Lied, natürlich nicht zu vergleichen mit den Songs von heute, aber für die damaligen Anfänge schon sehr gut.
DRIFTER (Live) (Steve Harris) Rock ´n´ Roll Look out now, Baby won't you take me away, Sittin' here its gonna be a new Day. Gotta sing my Song and I can't go wrong, Gotta keep on roaming, gotta sing my Song. What you Feeling when you hold me tight? I'm gonna cuddle up with you tonight, gonna get you feeling so secure. Listen Child don't you see there's a Cure? Anywhere got to get you away, feels so good think it's gonna be a new Day. I'm gonna get my Song till I can't go on, I'm gonna keep on roaming gonna sing my song.
I I I I
want want want want
you you you you
to to to to
sing sing sing sing
it, it, it, it,
sing sing sing sing
it, it, it, it,
sing sing sing sing
it, it, it, it,
sing sing sing sing
it it it it
along. along. along. along.
"Drifter" war das erste Lied der B-Seite der Single "Sanctuary"; es wurde live aufgenommen am 3. April 1980 im Londoner "Marquee Club". Das Lied erschien dann ein Jahr später (1981) auf ihrem zweiten Album "Killers", aber nicht in der hier verwendeten Version, sondern in einer komplett neuen Aufnahme. Die Live-Version von "Drifter" klingt eigentlich ganz gut, wird aber im Mittelteil dazu benutzt, um das Publikum zum Mitmachen zu animieren, was meistens mit reichlich dämlichen Sätzen gemacht wird; aber hier ist es wirklich ein sehr dämlicher Mitgröl-Text; ansonsten aber ist diese Version gut.
I´VE GOT THE FIRE (Live) (Ronnie Montrose) If you're looking for someone you can keep then, Baby, pass me by And if you wanted something that's twenty Years deep Baby, don't even try And if you wanted someone to take your Soul I'll lift you up little bit higher I've got the Fire [Solo] So you think I'm skinny, don't you sell me cheap I'm as wide as a Country-Mile Some like it low, some like it deep Guess which one is my Style So you think you can beat me by my own Game Maybe I call you a Liar I've got the Fire Den eigentlich guten Gesamteindruck, den "Drifter" auf der Single-B-Seite machte, kann "I´ve got the Fire" nicht ganz halten. Es stimmt auch hier vieles - bis auf Di´Anno´s Gesang, der - sage ich mal jetzt so - nicht gerade als Gesang identifiziert werden kann. Die musikalischen LiveQualitäten von IRON MAIDEN jedenfalls sind bereits auf diesen alten Aufnahmen aus den Anfangsjahren zu bewundern. "I´ve got the Fire" erschien 1983 noch einmal als B-Seite der Single "Flight of Icarus", wobei der (damals) neue Sänger Bruce Dickinson diesen Text wesentlich besser brachte als Paul Di´Anno auf dieser Live-Aufnahme.
WOMEN IN UNIFORM (Greg Macainsh) Beehive Hairdo, 45 on the Hip Patrolwoman Saunders, don't you give her no Whip She took me to the Station for a Breathtest Then back to the Bedroom for some House-Arrest Chorus Women in Uniform, sometimes they look so cold Women in Uniform, but, Oh! They feel so warm Coming back to London on a 747 Stewardess made me feel like I'm in Heaven Looking up the Aisle to see what I could see She leaned over said; Give it to me White Apron, brown Leather Shoes The Nurse at the Clinic left my Heart all bruised Gave me a Massage, sprained my right Now she takes my Temperature every Night Women Women Women Women in in in in Uniform, Uniform, Uniform, Uniform, sometimes they look so cold but, Oh! They feel so warm Women in Uniform Women in Uniform
Commando raid on the Lebanese Border Sergeant Anita, she gives the Order Khaki Jacket and a Love Gun Baby, I surrender, let's have some Fun Women in Uniform, sometimes they look so cold Women in Uniform, but, Oh! They feel so warm Solo Women in Uniform, sometimes they look so cold Women in Uniform, but, Oh! They feel so warm Women in Uniform, Women in Uniform Women in Uniform, Women in Uniform Women in Uniform, Khaki, white and blue Women in Uniform, coming after you Women, Women, Women in Uniform, Women, Women in Uniform Women in Uniform, Women in Uniform Women in Uniform, Khaki, white and blue
"Women in Uniform", veröffentlicht auf Single am 17. Oktober 1980; der Song schaffte leider nur die Position 35 in den Charts; was ich nicht ganz nachvollziehen kann; es ist sein kurzes, aber auch sehr schnelles und abwechslungsreiches Lied. Komponiert von Greg Macainsh, ist es eines der (oft für Single-B-Seiten verwendeten) Liedern, die nicht von der Band stammen. Zu empfehlen ist es allemal und wenn es auch nicht die Abwechslung im Stil enthält, die spätere MAIDEN-Lieder auszeichnen, ist es auf seine Art herausagend und zählt für mich zu den besten Liedern der Anfangszeit. Das Lied ist eine Cover-Version, das Original erschien im Jahre 1978 von der Band "Skyhooks" in Australien. Die Band war in den 70er Jahren in Australien erfolgreich; manche würden sie auch der Glam-Rock-Richtung zuschreiben, da auch sie in ihrer Glanzzeit mit übermäßig viel Make-up und merkwürdigen Kostümen auftraten. Die Band bestand aus Sänger Steve Hill (starb 2005), der durch Sänger Graham Strachan (starb 2001) ersetzt wurde, den Gitarristen Peter Inglis und Peter Starkie, Bassist Greg Macainsh (der den Song "Women in Uniform" schrieb, der 1978 erstmals von der Band veröffentlicht wurde) und Schlagzeuger Imants Freddie Strauks. Das erste Album der (ca. 1973 gegründeten) Band erschien 1974 ("Living in the Seventies") und bis 1980 gab es regelmäßig weitere Alben: "Ego is not a dirty Word" (1975), "Straight in a gay gay World" (1976), "The Skyhooks Tapes" (1977), "Guiltyuntil proven Insane" (1978), "Live! Be in it" (1978), "Best of Skyhooks" (1979) und "Hot for the Orient" (1980), bis 1983 nur noch die Live-LP "Live in the 80s" veröffentlicht wurde und 1990 und 1999 jeweils ein Sampler; "The Latest and Greatest" bzw. "The Collection". INVASION (Steve Harris) The Vikings are coming You'd better get ready for we're having a Fight The Longboats are coming It's looking like their? In the Dead of the Night Muster the Men from all the Villages You'd better get ready to fight with your Enemies Beacons are burning I'm giving the Word to get ready to fight The Battle is nearing You'd better get ready to fight for your lives Muster the Men from all the Villages You'd better get ready to fight with your Enemies
The The The The The The The The
Norsemen are coming Norsemen are coming Warnings are given Norsemen are coming Norsemen are coming Norsemen are coming Warnings are given Norsemen are coming
Raping and pillaging Robbing and looting the Land Raping and pillaging Robbing and looting the Land Viking Raiders from afar Solo The The The The The The The The Norsemen are coming Norsemen are coming Warnings are given Norsemen are coming Norsemen are coming Norsemen are coming Warnings are given Norsemen are coming
Raping and pillaging Robbing and looting the Land Raping and pillaging Robbing and looting the Land Viking Raiders from afar "Invasion", B-Seite der Single "Women in Uniform", kann der A-Seite meiner Meinung nach nicht das Wasser reichen. Es ist ebenso schnell, beinahe ebenso kurz, aber nicht annähernd so kraftvoll und gelungen wie die Cover-Version. Zusammen mit "Burning Ambition" gehört "Invasion" zu den weniger guten Liedern der Anfangszeit, aber (das betone ich noch mal) schlecht sind sie keinesfalls! "Invasion" erschien (wahrscheinlich in einer anderen Version) 1979 auf der Demo-Aufnahme, die später als "The Soundhouse Tapes" in den Handel kam. Leider kenne ich diese Platte nicht, kann also auch nicht sagen, ob die Fassung, die später als B-Seite von "Women in Uniform" erschien, identisch ist oder nochmal neu aufgenommen wurde. Thematisch behandelt der Song die Invasion der Wikinger in England. Das es die Wikinger wirklich gab, muß ich nicht extra erwähnen; sie überfielen regelmäßig fast alle Küstengebiete, nicht nur in England. Die Zeit der Wikinger wird heute von 793 bis 1066 betrachtet. Welche Ausmaße diese Überfälle annahmen, zeigt sich in einem Zitat aus einem alten englischen
Gebetbuch, dort hieß es: "a furore Normannorum, libera nos domine" (heißt übersetzt "Herr, befreie uns von der Raserei der Normannan"). In manchen Teilen Frankreichs war dieser Teil des Gebets noch bis ins 16. Jahrhundert hinein gebräuchlich, obwohl die Wikinger zu dieser Zeit längst schon in anderen Völkern aufgegangen waren. Die Anfänge der Wikinger"Aktivitäten" begannen aber schon vor 793; in einem historischen Dokument ist von einem Überfall aus dem Jahr 517 die Rede, in der ein dänischer Feldherr Gallien überfallen hatte. Der nächste überlieferte Bericht stammt dann erst aus dem Jahr 793, in dem ein Kloster an der Ostküste Englands überfallen und geplündert wurde. Nach ernstzunehmenden Chroniken sind die Wikinger in Paris über die Seine eingefallen, und haben mit 40.000 Mann, die auf über 700 ihrer sogenannten Langschiffe kamen, die gesamte Stadt überfallen. Die Wikinger, die man gerade in England auch Nordmänner (oder eben wie im Song "Norsemen") oder in Frankreich Normanni nannte, verbreiteten sich durch ihre Geschicklichkeit in der Seefahrt an alle Küsten, die in ihrer Reichweite lagen. England, Europa, vor allem Frankreich waren oft das Ziel ihrer Überfälle. Als Grund dafür wird angenommen (außer natürlich der Hab- und der Mordgier), das die Wikinger, die aus dem Norden des heutigen Skandinavien stammen, wegen des extremen Klimas aus ihrer Heimat nach und nach weggingen, um in milderen Gegenden zu leben. In vielen ihrer eroberten Gebiete, bauten sie ganze Siedlungen auf und errichteten Handelsbeziehungen. Das Dorf Haitabu (Fans der Gruppe "Torfrock" vielleicht bekannt) war keine Erfindung, das gab es wirklich; Haitabu war ein Handelszentrum der Wikinger im 9. Jahrhundert, bis es nach mehreren Kämpfen 1066 völlig zerstört wurde. Die Wikinger errichteten auch Handelszentren in Visby oder der zu Schweden gehörenden Insel Gotland. Es gab aber anscheinend auch Wikinger, die etwas anderes im Sinn hatten, als zu rauben und zu morden; mit ihren hochseetüchtigen Schiffen reisten sie so weit von ihrer Heimat entfernt, wie es damals kein anderes Volk konnte; sie erreichten Grönland und Island und es soll auch überliefert sein, das sie tatsächlich im 11. Jahrhundert, also rund 200 Jahre vor Kolumbus, Amerika erreicht hatten. Dies wird erstmals in einem Dokument aus dem Jahr 1076 von Adam von Bremen erwähnt. Gegen Ende des 9. Jahrhundert begannen die Wikinger England regelrecht zu erobern und es dauerte bis 884, bis ihnen ernstzunehmender Widerstand entgegen gebracht wurde. Irgendwann wurde dieser Widerstand zuviel und die Überfälle nahmen ab. Die Gegenwehr der zahlenmäßig überlegenen Eroberten nahm der Wirkung der Angriffe irgendwann die Durchschlagskraft. Es entstanden die Königreiche Norwegen, Dänemark und Schweden und gerade diese drei Länder suchten irgendwann andere Wege, als die Eroberungen. Den endgültigen Abschluß der Wikingerzeit erlebten sie bei der Schlacht bei Hastings im Jahr 1066. Die Überfälle der Wikinger behandelten IRON MAIDEN auch 1982 auf ihrer dritten LP "The Number of the Beast" in dem Song "Invaders".
THE IDES OF MARCH (Steve Harris) Das zweite MAIDEN-Album "Killers" beginnt mit dem Instrumental-Lied "The Ides of March", einem fast schon genialen, treibenden und gelungenen Lied, das nur einen Makel hat: es ist verdammt noch mal zu kurz. Wie alle Lieder auf diesem Album (außer dem Titelsong "Killers") stammt es aus der Feder von Steve Harris. In den USA, wo die LP im Juni 1981 erschien, befand sich auch das Lied "Twilight Zone", das auf der europäischen Fassung nicht vorhanden war. "The Ides of March", also übersetzt die "Iden des März" ist ein geflügelter Ausdruck, der oft mit der Ermordung des römischen Imperators Julius Cäsar in Verbindung gebracht wird, da Cäsar am 15.März 44 v. Chr. ermordet wurde. Bei den Römern hießen bestimmte Feiertage Iden, das waren im März, Mai, Juli und Oktober der 15. und in den übrigen Monaten der 13. (bei den Sabinern hieß der Tag allgemein Iden). Die wichtigsten vier solcher Iden (Feiertage) waren die jeweiligen Mondviertel: Neumond (Kalenden), Iden (Vollmond), Nonen (zunehmender Halbmond) und Terminalien (abnehmender Halbmond).
WRATHCHILD (Steve Harris) I was born into a Scene of Angriness and Greed, and Dominance and Persecution. My Mother was a Queen, my Dad I've never seen, I was never meant to be. And now I spend my Time looking all around, For a Man that's nowhere to be found. Until I find him I'm never gonna stop searching, I'm gonna find my Man, gonna travel around. Chorus 'Cos I'm a Wrathchild, well I'm a Wrathchild. Yeah I'm a Wrathchild. I'm coming to get you, oooh yeah. Solo Say it doesn't matter ain't nothin' gonna alter the Course of my Destination. I know I've got to find some serious Piece of Mind, or I know I'll just go crazy. But now I spend my Time looking all around,
For a Man that´s nowhere to be found. Until I find him I'm never gonna stop searching, I'm gonna find my Man, gonna travel around. 'Cos I'm a Wrathchild, well I'm a Wrathchild. Yeah I'm a Wrathchild. I'm coming to get you, oooh yeah. Nach dem instrumentalen Einstieg in das Album bekommt man "Wratchchild" um die Ohren gehauen - und das kann man fast wörtlich nehmen. Im selben Stil wie ihr Debüt-Album (vielleicht eine Spur besser) macht die Band bei ihrer zweiter LP weiter. Der Hörer kann puren HeavyMetal genießen in einer perfekten, gut aufgenommen Art und Weise, in der Gesang und die Instrumente sich gegenseitig ergänzen - phantastisch. "Wrathchild" erschien am 2. März 1981 als B-Seite der Single "Twilight Zone", ein Song, der sich nicht auf dem "Killers"-Album befand.
MURDERS IN THE RUE MORGUE (Steve Harris) I remember it as plain as Day Although it happened in the Dark of the Night. I was strolling through the Streets of Paris And it was cold it was starting to rain. And then I heard a piercing Scream And I rushed to the Scene of the Crime But all I found was the butchered remains Of two Girls lay Side by Side. Murders in the Rue Morgue Someone call the Gendarmes Murders in the Rue Morgue Run before the Killers go free There's some People coming down the Street At last there's someone heard my Call I can't understand why they're pointing at me I never done nothing at all. But I must have got some Blood on my Hands Because everyone's shouting at me I can't speak french so I couldn't explain And like a Fool I started running away. Murder in the Rue Morgue Someone call the Gendarmes Murder in the Rue Morgue Am I ever gonna be free.
And now I've gotta get away from the Arms of the Law. All France is looking for me. I've gotta find my Way across the Border for sure Down the south to Italy. Murders in the Rue Morgue Running from the Gendarmes Murders in the Rue Morgue I'm never going home. Well I made it to the Border at last But I can't erase the Scene from my Mind Anytime somebody stares at me, well I just start running blind Well I'm moving through the Shadows at Night Away from the staring Eyes Any Day they'll be looking for me 'Cause I know I show the Signs of... Murders Running Murders Running Solo Murders in the Rue Morgue Running from the Gendarmes Murders in the Rue Morgue Am I ever gonna be free It took so long and I'm getting so tired I'm running out of Places to hide Should I return to the Scene of the Crime Where the two young Victims died If I could go to somebody for Help It'd get me out of Trouble for sure But I know that it's on my Mind That my Doctor said I've done it before. Murders in the Rue Morgue They're never gonna find me Murders in the Rue Morgue I'm never going home. "Murders in the Rue Morgue" ist eines der Glanzlichter von "Killers", schnell, rockig und mitreißend. Angelehnt ist der Titel natürlich an die in the Rue Morgue from the Gendarmes in the Rue Morgue from the Arms of the Law
berühmte Geschichte von Edgar Allan Poe (1809 - 1849), der Inhalt des Liedes hat aber mit der Kurzgeschichte des berühmten Schriftstellers nichts zu tun. Es geht hier um einen Mann, der zwei ermordete Frauen in der (von Poe erfundenen Straße) "Rue Morgue", in Paris, auffindet und sich unversehens den Verdächtigungen von Passanten ausgesetzt sieht. Er flieht zunächst über die Grenze nach Italien, kommt aber nach Paris zurück. Einen hinterlisitgen Schlußgag baute Autor und Komponist Steve Harris insofern ein, das er beim Hörer den Verdacht erregt, das der "Erzähler" doch nicht so unschuldig ist, wie man meinte, denn der Song endete wie folgt: "..........but I know that it's on my Mind" (übersetzt etwa: "Ich weiß, es ist in meinen Erinnerungen"), "that my Doctor said I've done it before" ("da mein Arzt sagt, ich habe es davor schon getan"). Thematisch paßt dieser Song in das MAIDEN-Repertoire, das stets von Grusel, Horror, Eroberungen, Morden - kurz von allem handelt, das die negative Seite des Menschen widerspiegelt.
ANOTHER LIFE (Steve Harris) As I lay here lying on my Bed, sweet Voices come into my Head. Oh what it is, I wanna know, please won't you tell me it's got to go. There's a Feeling that's inside me, telling me to get away. But I'm so tired of Living, I might as well end today. As I lay here lying on my Bed, sweet Voices come into my Head. Oh what it is, I wanna know, please won't you tell me it's got to go. There's a Feeling that's inside me, telling me to get away. But I'm so tired of Living, I might as well end today. Solo As I lay here lying on my Bed, sweet Voices come into my Head. Oh what it is, I wanna know, please won't you tell me it's got to go. There's a Feeling that's inside me, telling me to get away. But I'm so tired of Living, I might as well end today. "Another Life" kann nicht so viele Lobeshymnen einstreichen wie z.B. "Murders in the Rue Morgue"; auch vom Text her hatte sich Harris nicht die Mühe gegeben, wie beim eben genannten Lied. Nur eine Strophe gibt es in dem Song und die wird auch noch dreimal hintereinander heruntergeleiert. Von der Musik her ist es aber nicht besser oder schlechter (vielleicht ein bißchen) als "Murders in the Rue Morgue" oder "Wrathchild".
GENGHIS KHAN (Steve Harris) Mit "Genghis Khan" hörte man auf "Killers" nach dem ersten Song wieder ein Instrumental-Stück, diesmal aber mit 3,05 Minuten bedeutend länger als "The Ides of March", das mit seinen 1,44 Minuten einfach zu kurz war. Als Instrumental-Lied gesehen ist "Genghis Khan" brillant und kann mit Recht einen hohen Platz in der Klassiker-Liste der MAIDEN-Songs für sich beanspruchen. Der Song erschien am 15. Juni 1981 als B-Seite der Single "Purgatory". Thematisch behandelt der Song "Genghis Khan", das hierzulande "Dschinghis Khan" heißt; aber bei einem Instrumental-Stück ist es natürlich immer schwer, den Song mit einem einzelnen Ereignis oder - wie hier - mit einer Person in Zusammenhang zu bringen. Meist ist es bei Instrumental-Liedern doch einfach so, das irgendein Titel her muß; und die Figur des Dschinghis Khan paßte eben ganz gut in die herrschende Thematik bei den MAIDEN-Songs. Über Dschinghis Khan wurden so viele Legenden und heldenhaft ausgeschmückte Berichte verbreitet, das es ernsthaften Forschern schwerfiel, Wahrheit von der Fiktion zu unterscheiden. Dschinghis Khan wird heute noch von manchen als Wohltäter angesehen, denn er hat viele vereinzelt lebende Stämme und Völker unter einer Herrschaft (natürlich unter seiner Herrschaft) vereinigt, doch übersieht man dabei, mit welchen Mitteln er dies tat. Er war damals schon für seine Grausamkeit bekannt und gilt noch heute als einer der größten Massenmörder der Menschheitsgeschichte. Gegen Ende seines Lebens herrschte er über ein Land, das eine Größe von 19 Millionen Quadratkilometer hatte; das entspricht der doppelten Größe der gesamten USA; sein Herrschaftsgebiet ging vom chinesischen Meer bis zum Kaspischen Meer. Sein Geburtsdatum und -ort ist auch heute noch nach intensiven Forschungen nicht sicher bekannt; als wahrscheinlich werden die Jahre 1155, 1162 oder 1167 angenommen, sein Geburtsort lag wahrscheinlich am Fluss Onon in der Mongolei – wo genau aber das war, war und ist wohl heute noch unmöglich zu sagen. Sein Name war Temudschin, was im tartarischen "der Schmied" bedeutet, Schreibweisen für diesen Namen sind auch Temujin oder Temüdschin. Dschinghis Khan war kein späterer Name, den sich der Eroberer gab, wie man vielleicht annehmen könnte, sondern ein Titel. Woher dieser stammte, ist ebenfalls nicht restlos geklärt. Als wahrscheinlich gelten zwei Theorien, die beide irgendwie Sinn machen: Dschinghis Khan entstand in der ersten Möglichkeit aus der chinesisch-türkischen Zusammensetzung Chêng-Sze Khan, wobei hier das chineissche Cheng Sze "edler Ritter oder Reiter" bedeutet und das Wort Khan aus dem Alttürkischen, das Herrscher bedeutet; also übersetzt "„Herrscher der edlen Reiter―, was ja, wenn man die Taten dieser Horden bedenkt, der pure Hohn ist. Die zweite Theorie sieht vor, das der Titel nur aus dem Alttürkischen übersetzt wurde; "Tengis Khan", wobei "Tengis" "Meer" bedeutet, und der Titel demnach "Herrscher der Meere" heißt. Was weniger Sinn ergibt, doch
kann man dies auch mit "Herrscher zwischen den Meeren" übersetzen, was dann wiederrum Sinn machen würde. Nachdem Temudschin 1190 viele mongolischen Stämme unter sich vereinigt hat, beginnt er ab 1201 seinen Eroberungsfeldzug auf andere Gegenden auszuweiten. Es begann dann die Zeit der Schreckensherrschaft des Dschinghis Khan, der seine Eroberungen bestimmt nicht durchführte, damit andere Völker "friedlich vereint" zusammen leben, sondern das sie unter seiner Herrschaft und seiner Macht zusammen lebten, das war und ist doch wohl der Beweggrung eines jeden Diktators und sogenannten Eroberers. Mir ist es unverständlich, das solche Leute noch in heldenhafte Höhen gehoben werden, weil sie aus Hab- und Machtgier andere Völker ausrotten oder unter ihre Gewalt zwingen. Dschinghis Khan starb (dieses Datum gilt als gesichert) am 18. August 1227 an den Folgen eines Reitunfalls.
INNOCENT EXILE (Steve Harris) My Life is so empty, nothing to live for. My Mind is all Confusion, 'cos I defied the Law. When you weren't there to help me, I lost my Mind and ran. I never had no Trouble before this all began. My Life is so empty, nothing to live for. My Mind is all Confusion, 'cos I defied the Law. When you weren't there to help me, I lost my Mind and ran. I never had no Trouble before this all began. I'm running away, no where to go. I'm lost and tired and I just don't know. Yeah... They say I killed a Woman, they know it isn't true. They're just trying to frame me, and all because of you. Yeah... Solo Lord I´m coming "Innocent Exile" gehört nicht zu meinen Favoriten, obwohl auch hier alles dran zu sein scheint, was man für einen Song aus dem Bereich des Heavy-Metal braucht; dennoch fand und finde ich nicht den rechten Zugang zu diesem Lied.
KILLERS (Paul Di´Anno, Steve Harris)
You walk through the Subway, his Eyes burn a Hole in your Back, A Footstep behind you, he lunges prepared for Attack. Scream for Mercy, he laughs as he's watching you bleed, Killer behind you, his Blood lust defies all his Needs. My innocent Victims are slaughtered with Wrath and Despise, The mocking Religion of hatred that burns in the Night. I have no one, I'm bound to destroy all this Greed, A Voice inside me compelling to satisfy me. I can see what a Life's meant to be, You'll never know how I came to forsee, see, see. Solo My Faith in Believing is stronger than Lifelines and Ties, With the Glimmer of Metal my Moment is ready to strike. Death call arises, a Scream breaks the Still of the Night, Another Tomorrow, remember to walk in the Light! I have found you, and now there is no Place to run, Excitement shakes me, oh God help me what have I done?! Oooh yeah, I've done it! YEEEEAAAAAAAAHHHH! You walk through the Subway, my Eyes burn a Hole in your Back, A Footstep behind you, he lunges prepared for Attack. Scream for Mercy, he laughs as he's watching you bleed, Killer behind you, my Blood Lust defies all my Needs. Oooh look out, I'm coming for you! Ahahahaha! "Killers", das Titellied, ist ohne Zweifel einer der Höhepunkte des Albums; schnell, aber auch mit Melodien und Rhythmus kommt es daher. Der in die Länge gezogene geniale Einstieg ruft schon mal große Erwartungen hervor, die dann im Laufe des Liedes auch vollauf erfüllt werden. "Killers" ist ein gutes Beispiel für das phänomenale Baßspiel von Steve Harris, der heute seinen Ruf, einer der besten Bassisten der Heavy-Metal-Szene zu sein, vollauf zu Recht trägt. Schon damals konnte er durch sein ausgereiftes und beeindruckendes Spiel begeistern. Das Titellied von "Killers" jedenfalls ist eines der ewigen Klassiker von IRON MAIDEN. Abzüge in der "B-Note" mache ich nur wegen dem Textinhalt; denn dort geht es nur um den titelgebenden "Killer", der seine Opfer mit Lust und Laune um die Ecke bringt. Das muß nicht sein, es paßt aber in den thematischen Tenor, den die Band von Beginn an hatte. Man wird unter ihren Liedern so ziemlich vergebens Texte finden, die sich mit Herz und Schmerz und Schmalz auseinandersetzen. Das mögen einige bedauern, andere begrüßen, aber egal; es ist eben so.
PRODIGAL SON (Steve Harris) Listen to me Lamia, listen to what I've got to say. I've got these Feelings, and they won't go away. I've got these Fears inside that'll bring me to my Knees. Oh help me Lamia or I'm sure I'll die, oh please. I feel unsettled, now I know that I've done wrong. Messed around with mystic Things and magic for far too long. I feel I'm being paid with this Nightmare inside me, The Devil's got a hold on my Soul and he just won't let me be. I'm on my Knees, oh help me please. I'm on my Knees, help me please. Oh Lamia please try to help me. Devil's got a hold of my Soul and he won't let me be. Lamia I've got this Curse, I'm turning to bad. Devil's got a hold of my Soul, and it's driving me mad. Oh Solo Oh Lamia please try to help me. The Devil's got a hold of my Soul and he won't let me be. Lamia I've got this Curse, I'm turning to bad. The Devil's got a hold of my Soul, and it's driving me mad. Oh "Prodigal Son" bot dem Hörer etwas zum Aufatmen, denn es ist vom Aufbau her ähnlich wie "Remember tomorrow", ein Wechsel zwischen langsam und schneller. In seiner Art ist es ebenso wie das eben genannte sehr gut und kann mit seinem Wechsel zwischen zwei Richtungen sehr schnell überzeugen. Inhaltlich geht es um einen Mann, der sich Hilfe von jemanden verspricht, da er befürchtet, zum Bösen (vielleicht die "dunkle Seite der Macht"??) über zu wechseln.
PURGATORY (Steve Harris) Thinking of an Age old Dream, Places I have never seen, Fantasies lived Times before. I split my Brain, melt through the Floor.
Over Clouds my Mind will fly, forever now I can't think why. My Body tries to leave my Soul. Or is it me, I just don't know. Mem'ries rising from the Past, the Future's Shadow overcast. Something's clutching at my Head, through the Darkness I'll be led. Oh another Time, another Place. Oh another Smile on another Face. When you see me floating up beside you, You get the Feeling that all my Love's inside of you. Please take me away, take me away, so far away. Please take me away, take me away, so far away. Please take me away, take me away, so far away. Thinking of an Age old Dream, Places I have never seen, Fantasies lived Times before. I split my Brain, melt through the Floor. Over Clouds my Mind will fly, forever now I can't think why. My Body tries to leave my Soul. Or is it me, I just don't know. Mem'ries rising from the Past, the Future's Shadow overcast. Something's clutching at my Head, through the Darkness I'll be led. Oh another Time, another Place. Oh another Smile on another Face. When you see me walking up beside you, You get the Feeling that all my Love's inside of you. Please take me away, take me away, so far away. Please take me away, take me away, so far away. Please take me away, take me away, so far away. "Purgatory" ist als vorletztes Lied auf "Killers" zu hören und meiner Ansicht nach gehört es zu den schlechteren Liedern auf dem Album; obwohl auch hier anscheinend alles da ist; aber das Ganze wird (auch wenn sich das jetzt komisch anhört) zu hastig heruntergespielt. Die Melodie kommt kaum zum Tragen, sie geht beinahe schon unter, und das Gesamtergebnis erweckt einen irgendwie negativ gearteten Eindruck. Der Song erschien am 15. Juni 1981 als zweite Single-Auskopplung aus "Killers" - meiner Meinung nach ein böser Fehler, ausgerechnet dieses Lied zu nehmen. Vielleicht deshalb auch nur eine sehr schlechte Plazierung in den Hitlisten: die Single kam nicht über Platz 52 hinaus; die schlechteste, die davor und danach eine MAIDEN-Single erreicht hatte.
DRIFTER (Steve Harris) Walk away! Look out now, Baby won't you take me away, Sittin' here its gonna be a new Day. Gotta sing my Song and I can't go wrong, Gotta keep on roaming, gotta sing my Song. What you feeling when you hold me tight? I'm gonna cuddle up with you tonight, gonna get you feeling so secure. Listen Child don't you see there's a Cure? Anywhere got to get you away, feels so good think it's gonna be a new Day. I'm gonna get my Song till I can't go on, I'm gonna keep on roaming gonna sing my Song. I want you to sing it, sing it, sing it, sing it along. I want you to sing it, sing it, sing it, sing it along. Solo What you feeling when you hold me tight? I'm gonna cuddle up with you tonight, gonna get you feeling so secure. Listen Child don't you see there's a Cure? Anywhere got to get you away, feels so good think it's gonna be a new Day. I'm gonna get my Song till I can't go on, I'm gonna keep on roaming gonna sing my Song. I wanna rock and roll Solo Gonna sing my Song, it won´t take you long Gonna sing my Song, won´t you sing along Want you to sing it, sing it, sing it, sing it along. Want you to sing it, sing it, sing it, sing it along. Want you to sing it, sing it, sing it, sing it along. Want you to sing it, sing it, sing it, sing it along. Das Album "Killers" endet mit "Drifter", einem Song aus der "Mittelklasse", nicht besonders orginell oder herausragend, aber auch nicht schlecht, man hört es sich an und ist der Meinung: eigentlich gut; aber - sie können es besser!! Insgesamt gesehen würde ich ihr zweites Album mit gut bewerten; es aber nicht wesentlich (wenn überhaupt) besser als ihr Debüt-Album
bewerten, auf dem doch weniger Lieder sind, die nicht so sehr gefallen und die irgendwelche wie auch immer geartete Kritikpunkte haben.
TWILIGHT ZONE (Steve Harris, Dave Murray) She lays in Bed at Night and that is when I make my Call. But when she stares at me, she can't see nothing at all, Because, you see, I can't take no Shape or Form. It's been three long Years since I've been gone. I can't get used to Purgatory, you know it really makes me cry. I'll never know the Reason why I had to go. Oh, oh, I'm crying, Oh, oh, oh, deep inside of me. Oh, oh, oh, can't you see me? Ah can't you see me? I'm looking forward to her Spirit coming over to me. I feel tempted to bring her over to see just what it's Like to be hanging on the other Side. I feel so lonely, it's a long Time since I died. I try to show her that she's never gonna be alone, Because my Spirit is imprisoned in the Twilight Zone. Oh, oh, I'm crying, Oh, oh, oh, deep inside of me. Oh, oh, oh, can't you hear me? Ah can't you see me? Inhaltsmäßig erzählt der Song von einem Verstorbenen, der seit drei Jahren nicht mehr auf dieser Welt ist, der jetzt seine damalige Freundin zu sich auf die "andere Seite", oder eben die "Twilight Zone" holen will; das gäbe einen guten Stoff für eine gruselige Kurzgeschichte. Als Song funktioniert "Twilight Zone" ebenso anstandlos, nur der Text wird, wie ich finde, zu schnell heruntergerasselt, etwas langsamer gesungen, würde er seine (auch inhaltlich) gute Wirkung besser entfalten können. Alles in allem hat das Lied nur einen Makel: es ist zu kurz!
INVADERS (Steve Harris) Longboats have been sighted and the Evidence of War has begun
Many Nordic fighting Men their Swords and Shields all gleam in the Sun Call to Arms defend yourselves get ready to stand and fight for your Lives Judgement Day has come around so be prepared don't run stand your Ground They're coming in from the Sea they've come the Enemy beneath the blazing Sun the Battle has to be won Invaders ... pillaging Invaders ... looting Set ablaze the Campfires alert the other Men from Inland Warning must be given there's not enough Men here for a Stand The Vikings are too many much too powerful to take on our Own We must have Reinforcements we cannot fight this Battle alone They're coming over the Hill they've come to attack they're coming in for the Kill there's no turning back Invaders ... fighting Invaders ... marauding Axes grind and Maces clash as wounded Fighters fall to the Ground Severed Limbs and fatal Woundings bloody Corpses lay all around The Smell of Death and burning Flesh the Battle weary fight to the End The Saxons have been overpowered Victims of the mighty Norsemen You'd better scatter and run the Battle's lost and not won you'd better get away to fight another Day Invaders ... raping Invaders ... plundering "The Number of the Beast", für viele eines der besten Alben von IRON MAIDEN, vielleicht sogar eines der besten der gesamten Heavy-MetalMusik - mag jetzt etwas hoch gegriffen sein, dennoch empfinden es viele so (ich übrigens auch). Es war auch das erste Album mit dem neuen Sänger Bruce Dickinson und viele Fans der ersten Stunde mag der Wechsel von Di´Anno zu Dickinson etwas ruckartig und völlig neben der Spur erschienen sein. Ich persönlich habe es nicht so empfunden, da ich IRON MAIDEN erst um 1981 herum kennengelernt hatte. Vereinzelte Lieder des "Killers"-Album waren mir bekannt und erst später kamen noch Songs der ersten LP. "The Number of the Beast" war das erste Album, das ich mir von MAIDEN gekauft hatte, die ersten beiden kamen erst später dazu, so das für mich der Wechsel zwischen den Sängern keinen großen
Einfluß ausübte - jedenfalls nicht in dem Maße, die ihn Fans der ersten Stunde empfunden haben mußten. Was aber auch dem neu dazu gekommenen Fan gleich auffiel, war der Klang der neuen LP, alles hörte sich an wie - ich sage es jetzt mal ganz plump - als ob jemand im Studio vergessen hätte, den Baßregler aufzudrehen. Der gesamte Sound kam so ganz ohne den kräftigen Bass und das ebenso dominierende Schlagzeug aus den Boxen; etwas, was mir selber große Mühe bereitete, mich an den neuen Klang zu gewöhnen. Überzeugen kann dann aber doch die Qualität der einzelnen Lieder, bei denen man aber immer bedauert, das sie ganz ohne die gewohnte, vorher herrschende, Kraft und Power zu hören war. MAIDEN behielten diesen Stil jedenfalls bei, was auch ein Grund war, warum ich mich ab 1984 von der Band für eine ganze Weile abwandte, doch davon später mehr. Mit dem Song "Invaders" beginnt das dritte Studio-Album von IRON MAIDEN, einem Song, der bei mir eine Weile Anlauf brauchte, ehe er mir gefiel. Wenn auch nicht jeder Bruce Dickinson´s Art bei Live-Auftritten akzeptieren mag, seine Stimme paßte zur Musik von MAIDEN und auch in den neuen Stil der Aufnahmetechnik, die sie ab dieser LP benutzen. Thematisch machte die Band da weiter, wo sie mit ihren ersten beiden Alben begonnen hatte, es geht hier um das, was sie schon 1980 bei dem Song "Invasion" behandelten: die Eroberungszüge der Wikinger. 2. Children Of The Damned [Steve Harris] He's walking like a small Child But watch his Eyes burn you away Black Holes in his golden Stare God knows he wants to go home Children of The Damned Children of The Damned Children of The Damned Children of The Damned He's walking like a dead Man If he had lived he would´ve crucified us all Now he's standing on his last Step He thought Oblivion well it beckons us all Children of The Damned Children of The Damned Children of The Damned Children of The Damned Now it's burning his Hands he's turning to laugh Smiles as the Flame sears his Flesh Melting his Face screaming in Pain
Peeling the Skin from his Eyes Watch him die according to plan He's dust on the Ground what did we learn Solo You're Children of The Damned Your back's against the Wall You turn into the Light You're burning in the Night You're Children of The Damned Like Candles watch them burn Burning in the Light You'll burn again tonight Children of The Damned Mit dem Lied "Children of the Damned" geht es auf "The Number of the Beast" weiter, einem Song, der zunächst als Ballade daherzukommen scheint, dann aber richtig in die vollen geht. Das "Kind der Verdammten" kann mit einem durchgehenden Rhythmus aufwarten und braucht nicht lange, um den Zuhörer begeistern zu können.
THE PRISONER (Steve Harris, Adrian Smith) 1. Sprecher: "We want Information, Information, Information" 2. Sprecher: "Who are you?" 1. Sprecher: "The new Number two - who is Number one -; you are Number six" 3. Sprecher: "I am not a Number, I am a free Man" (höhnisches Gelächter vom 1. Sprecher) I'm on the Run, I kill to eat I'm starving now, feeling dead on my Feet Going all the Way, I'm natures Beast Do what I want and do as I please Run - fight - to breathe - it's tough Now you see me now you don't Break the Walls I'm coming out Not a Prisoner I'm a free Man And my Blood is my own now Don't care where the Past was I know where I'm going ...out!
If you kill me it's Self Defense And if I kill ya' then I call it Vengeance Spit in your Eye I will defy You'll be afraid when I call out your Name Run - fight - to breathe - it's gonna be tough Now you see me now you don't Break the Walls I'm coming out Not a Prisoner I'm a free Man And my Blood is my own now Don't care where the Past was I know where I'm going I'm not a Number I'm a free Man Live my Life where I want to You'd better scratch me from your black Book Coz' I'll run rings around you Solo Not a Prisoner I'm a free Man And my Blood is my own now Don't care where the Past was I know where I'm going ...out! Not a Number I'm a free Man Live my Life where I want to You'd better scratch me from your black Book Coz' I'll run rings around you Not a Prisoner I'm a free Man And my Blood is my own now Don't care where the Past was I know where I'm going "The Prisoner" ist bereits eines der Glanzlichter des Albums, eines jener Lieder, die schon seit Jahren zu den zeitlosen MAIDEN-Klassikern gehören. Es beginnt mit einem überwältigenden Intro und gleich am Anfang bekommt der Hörer die Gitarren um die Ohren gehauen, bis es dann richtig im Text losgeht. Ein einfach nur brillanter und herausragender Heavy Metal-Song. Zu Beginn des Liedes gibt es einen Dialog zwischen (offensichtlich) einem Wärter und einem neuen Gefängnisinsassen. Dieses, wie auch der ganze Lied selber, bezieht sich auf die englische Fernseh-Serie "The Prisoner", in der Patrick McGoohan von 1967 bis 1968 in siebzehn 52minütigen Episoden die Hauptrolle als eben dieser "Number Six" spielte, der auch im
Intro des MAIDEN-Songs genannt wird. In der TV-Serie geht dieser am Anfang gesprochene Dialog wie folgt: Number Six: "Where am I?" Number Two: "In the Village" Number Six: "What do you want?" Number Two: "Information" Number Six: "Whose Side are you on?" Number Two: "That would be telling" Number Two: "We want Information. Information. Information." Number Six: "You won't get it" Number Two: "By hook or by crook, we will" Number Six: "Who are you?" Number Two: "The new Number 2" Number Six: "Who is Number 1?" Number Two: "You are Number 6" Number Six: "I am not a Number — I am a free Man!" (Lachen von Number Two)
22, ACACIA AVENUE [THE CONTINUING SAGA OF CHARLOTTE THE HARLOT) (Steve Harris, Adrian Smith) If you're feeling down depressed and lonely I know a Place where we can go 22 Acacia Avenue meet a Lady that I know So if you're looking for a good Time And you're prepared to pay the Price Fifteen Quid is all she asks for Everybody's got their Vice If you're waiting for a long Time For the Rest to do their Piece You can tell her that you know me And you might even get it free So any Time you're down the East End Don't you hesitate to go You can take my honest Word for it She'll teach you more than you can know Charlotte can't you get out from all of this Madness Can't you see it only brings you Sadness When you entertain your Men don't you know the Risk of getting disease Some Day when you're reaching the Age of forty I bet you'll regret the Days when you were laying Nobody then will want to know
You won't have any beautiful Wares to show anymore 22 the Avenue that's the Place where we all go You will find it's warm inside the red Light's burning bright tonight Charlotte isn't it Time you stopped this mad Life Don't you ever think about the bad Times Why do you have to live this Way Do you enjoy your Lay or is it the Pay Sometimes when you're strolling down the Avenue The Way you walk it makes Men think of having you When you're walking down the Street Everybody stops and turns to stare at you 22 the Avenue that's the Place where we all go You will find it's warm inside the red Light's burning bright tonight Beat her, mistreat her, do anything that you please Bite her, excite her, make her get down on her Knees Abuse her, misuse her, she can take all that you've got Caress her, molest her, she always does what you want Solo You're running away don't you know what you're doing Can't you see it'll lead you to Ruin Charlotte you've taken your Life and you've thrown it away You believe that because what you're earning Your Life's good don't you know that it´s hurting All the People that love you don't cast them aside All the Men that are constantly drooling It's no Life for you stop all that Screwing You're packing your Bags you're coming with me Solo "22 Acacia Avenue" ist die "Fortsetzung" des Songs "Charlotte the Harlot" aus dem Debüt-Album der Band; auch hier arbeitet die Prostituierte Charlotte noch weiter in ihrem Gewerbe; etwas was der "Erzähler" ändern will und ihr all die negativen Dinge und die Gefahren aufweist, die so ein Beruf mit sich bringt. Musikalisch gesehen ist "22 Acacia Avenue" ein Kracher (mal so herum ausgedrückt). Fast 7 Minuten lang fängt das Lied mit einem schnellen Rhythmus und mitreißenden Tempo an und hält dieses Tempo bis zum Finale hin. Was soll ich noch mehr dazu sagen: anhören, genießen und anhören, genießen.........
THE NUMBER OF THE BEAST (Steve Harris) Woe to you, Oh Earth and Sea, for the Devil sends the Beast with Wrath, because he knows the Time is short... Let him who hath understanding reckon the Number of the Beast For it is a human Number, its Number a Six hundred and sixty six. Revelations Ch. XIII v.18 I left alone my Mind was blank I needed Time to think to get the Memories from my Mind What did I see could I believe that what I saw that Night was real and not just Fantasy Just what I saw in my old Dreams were they Reflections of my warped Mind staring back at me Cos in my Dreams it's always there the evil Face that twists my Mind and brings me to despair Night was black was no use holding back 'Cos I just had to see was someone watching me In the Mist dark Figures move and twist Was all this for real or just some Kind of Hell 666 the Number of the Beast Hell and Fire was spawned to be released Torches blazed and sacred Chants were praised As they start to cry hands held to the Sky In the Night the Fires are burning bright The Ritual has begun Satan's work is done 666 the Number of the Beast Sacrifice is going on tonight Solo This can't go on I must inform the Law Can this still be real or just some crazy Dream But I feel drawn towards the chanting Hordes Seem to mesmerise ... can't avoid their Eyes 666 the Number of the Beast 666 the one for you and me I'm coming back, I will return And I'll possess your Body and I'll make you burn I have the Fire I have the Force
I have the Power to make my Evil take it's course "The Number of the Beast", ein Song, auf den folgende Beschreibung vielleicht am besten paßt: je öfter man ihn hört, desto besser ist er; das trifft den Kern dieses Liedes voll und ganz. Es ist einfach ein herausragendes Lied, eines der besten von IRON MAIDEN und auch eines der besten Heavy-Metal-Songs, die jemals veröffentlicht wurden. Einfach alles an diesem Song paßt; vom Text (den man als IRON MAIDEN- und als Gruselfan erst so richtig genießen kann), über die Art und Weise, wie Bass und Schlagzeug den Rhythmus vorantreiben, der Gesang und die brillante Gitarrenarbeit von Dave Murray und Adrian Smith; ich glaube, besser kann man es kaum machen; ein zeitloser Klassiker. Am 26. April 1982 erschien der Song als zweite Single-Auskopplung aus dem Album und erreichte in den Charts leider nur Rang 18; was ich nicht ganz verstehen kann, da es auf jeden Fall zum damaligen Zeitpunkt einer der besten MAIDEN-Songs war. Der Text, der zu Anfang des Liedes gesprochen wird, ist eine leichte Abwandlung der Offenbarung des Johannes. Im englischen liest sich das Original so: „But woe to you, O Earth and Sea, for the Devil has come down to you in great Wrath, because he knows that his Time is short!― (Rev 12:12) „Here is Wisdom: Let him that who hath understanding reckon the Number of the Beast: for it is a human Number, its Number is six hundred threescore and six.― (Rev 13:18). Für das Intro des Liedes änderte Komponist Steve Harris das eine oder andere geringfügig. In der deutschen Version liest sich das so: "Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat. (Offb 12,12) Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig. (Offb 13,18)". Inhaltlich geht es in "The Number of the Beast" um die Auferstehung oder die Wiedererweckung des Teufels und allem, was es so an Scheußlichkeiten in der Hölle gibt. Der "Erzähler" wird Zeuge, wie das Böse aufersteht und er versucht, etwas dagegen zu unternehmen.
RUN TO THE HILLS (Steve Harris) White Man came across the Sea He brought us Pain and Misery He killed our Tribes he killed our Creed He took our Game for his own Need We fought him hard we fought him well Out on the Plains we gave him Hell
But many came too much for Cree Oh will we ever be set free? Riding through Dustclouds and barren Wastes Galloping hard on the Plains Chasing the Redskins back to their Holes Fighting them at their own Game Murder for Freedom the Stab in the Back Women and Children are Cowards Attack Run to the Hills, run for your Lives Run to the Hills, run for your Lives Soldier Blue in the barren Wastes Hunting and killing their Game Raping the Women and wasting the Men The only good Indians are tame Selling them Whiskey and taking their Gold Enslaving the Young and destroying the Old Run to the Hills, run for your Lives Run to the Hills, run for your Lives Solo Run Run Run Run to to to to the the the the Hills, Hills, Hills, Hills, run run run run for for for for your your your your Lives Lives Lives Lives
"Run to the Hills" war damals Anfang der 80er Jahre - neben dem Titelsong - mein Lieblingslied auf "The Number of the Beast"; das hat sich später etwas geändert, heute sind das - neben dem Titelsong - "Hallowed be thy Name", "The Prisoner" oder "22 Acacia Avenue", aber "Run to the Hills" gehört immer noch dazu. Von der ersten bis zur letzten Sekunde geht es richtig schnell und rockig zur Sache. Ich weiß nicht, wie es Fans der ersten Stunde ging beim Anhören des neuen Sängers ging, aber seine Arbeit bei Songs wie "Hallowed be thy Name", "The Number of the Beast" oder auch bei "Run to the Hills" ist erstklassig. "Run to the Hills" war die erste Single, die am 12. Februar 1982 noch vor Erscheinen des Albums auf den Markt kam (auf der B-Seite konnte man das umwerfende "Total Eclipse" hören). Die Single erreichte in den englischen Charts die bis dato höchste Position, die eine Single der Band geschafft hatte: Rang 7. Thematisch geht es hier um die Vertreibung - oder besser und wahrer ausgedrückt, um den Völkermord - an den amerikanischen Indianern. Der weiße Mann hat sich ihr Land ohne deren Einwilligung genommen, ging es nicht reibungslos, dann wandte man eben Gewalt an. Nach und nach
wurden alle Indianerstämme mit falschen Versprechungen gelockt oder sie wurden beinahe ausgerottet. In Reservate "gebracht" (oder wohl eher eingesperrt) lebten sie dann mehr schlecht als recht weiter. Ein trauriges Kapitel der menschlichen Zivlisation (von denen es beileibe noch sehr viel mehr gibt).
GANGLAND (Adrian Smith, Clive Burr) Shadows may hide you but also may be your Grave You're running today maybe tomorrow you'll be saved You pray for the Daylight to save you for a While You wonder if your Children will face the Killer's Smile Dead Men - tell no Tales Gangland - Murders up for sale Dead Men - tell no Tales Gangland - where the Jail Birds die Face at the Window leers into your Own But it's only your Reflection still you Tremble in your Bones How long can you hide? How long 'till they come? A Rat in a Trap but you've got to survive Once you were glad to be free for a While The Air tasted good and the World was your Friend Then came the Day when the hard Times began Now you're alone but alive for how long? Dead Men - tell no Tales In Gangland - Murders up for sale Dead Men - tell no Tales In Gangland - where the Jail Birds die Solo A Knife at your Throat another Body on the Pile A Contract to keep and it's Service with a Smile Murder for Vengeance or Murder for Gain Death on the Streets or a blacked out Jail Dead Men - tell no Tales Gangland - Murders up for sale Dead Men - tell no Tales Gangland - where the Jail Birds die
Dead Men, Gangland, Murder In Gangland you tell no Tales "Gangland" war und ist für mich eigentlich immer noch das schlechteste Lied des Albums, dabei könnte ich nicht mal einen triftigen Grund dafür nennen. Von Anfang an schon hat mir dieser Song nicht so gut gefallen, wie fast alle anderen der LP; was aber nun beileibe nicht heißen soll, das er schlecht ist. Nur im direkten Vergleich zu Songs wie "The Number of the Beast", "Hallowed be thy Name" oder "Run to the Hills" fällt er doch deutlich ab - meiner Ansicht nach jedenfalls; es fehlt hier vielleicht die Ideen und Wechsel, die den Song den eben genannten gleichmachen könnten.
HALLOWED BE THY NAME (Steve Harris) I'm waiting in my cold Cell when the Bell begins to chime Reflecting on my past Life and it doesn't have much Time ´Cause at 5 o´Clock they take me to the Gallows Pole The Sands of Time for me are running low, runnung low When the Priest comes to read me the last Rites I take a Look through the Bars at the last Sights Of a World that has gone very wrong for me Can it be there's been some sort of an Error Hard to stop the surmounting Terror Is it really the End not some crazy Dream Somebody please tell me that I'm dreaming It's not easy to stop from screaming But Words escape me when I try to speak Tears they flow but why am I crying? After all am I not afraid of Dying Don't believe that there never is an End Solo As the Guards march me out to the Courtyard Someone calls from a Cell "God be with you" If there's a God then why has he let me die? As I walk all my Life drifts before me And though the End is near I'm not sorry Catch my Soul it's willing to fly away
Mark my Words believe my Soul lives on Don't worry now that I have gone I've gone beyond to see the Truth When you know that your Time is close at Hand Maybe then you'll begin to understand Life down there is just a strange Illusion Solo Yeah, yeah, yeah, Hallowed be thy Name Yeah, yeah, yeah, Hallowed be thy Name Woe to you, Oh Earth and Sea, for the Devil sends the Beast with Wrath, because he knows the Time is short... Let him who hath understanding reckon the Number of the Beast For it is a human Number, its Number is Six hundred and sixty six. Revelations Ch. XIII v.18 Auch "Hallowed be thy Name" gehört für mich wie "The Number of the Beast" zu den ewigen und zeitlosen Klassiker aus der Liste der MAIDENSongs. Nach einem bedrohlich wirkenden, düsteren Anfang geht der Song richtig los und endet dann in einem über 2 Minuten langen brillanten Zusammenspiel der beiden Gitarren in einem furiosen Finale. Das ist Heavy Metal, wie er sein sollte. "Hallowed be thy Name" ist der brillante Abschluß eines genialen Albums. Vielleicht noch wissenswert: die Heavy Metal-Band "Dream Theater" spielte auf einem Konzert im Jahre 2002 das komplette "The Number of the Beast"-Album in Paris. Eine Aufnahme davon wurde auf CD veröffentlicht.
TOTAL ECLIPSE (Steve Harris, Dave Murray, Clive Burr) Cold as Steel the Darkness waits its Hour will come. A Cry of Fear from our Children worshipping the Sun. Mother Natures' black Revenge on those who wasted her Life. War Babies in the Garden of Eden, Shall turn our Ashes to Ice. Sunrise Sunrise Sunrise Sunrise has has has has gone, freezing up the Fires. gone, numbing our Desires. gone gone
Around the World the People stop,
With Terror stricken Eyes. A Shadow cast upon them all, To crush them like a Fly. In the icy Rain and whiplashed Seas, There's nowhere left to run. The Hammer blows of Winter Fall like a Hurricane. Sunrise has gone, freezing up the Fires. Sunrise has gone, numbing our Desires. Around the World the Nations wait, For some wise Words from their leading Light. You know it's not only Madmen who listen to Fools. Is this the End, the Millions cried, Clutching their Riches as they died. Those who survive must weather the Storm. Solo Gone are the Days when Man looked down. They've taken away his sacred Crown. To be so free, it took so long. It's not Journey's End, it's just begun. "Total Eclipse" (= "Totale Finsternis") erzählt vom Untergang der Erde, von einer durch den Menschen verwüsteten und ausgebeuteten Erde. Vom Chaos, das daraufhin überall auf der Welt ausbricht. Dem düsteren Inhalt zum Trotz ist dieses Lied ein schlichtweg geniales, das in seiner Art und seinem Tenor auch ohne weiteres auf das "Number of the Beast"-Album gepaßt hätte. Es erschien allerdings "nur" am 12. Februar 1982 als BSeite der Single "Run to the Hills". Unterm Strich gesehen ist dieses Lied ebenso gut wie die gesamte "Beast"-LP.
WHERE EAGLES DARE (Steve Harris) It's snowing outside the rumbling Sound of Engines roar in the Night, The Mission is near the confident Men are waiting to drop from the Sky. The Blizzard goes on but still they must fly No one should go where Eagles dare. Bavarian Alps that lay all around they seem to stare from below, The Enemy lines a long Time passed are lying deep in the Snow. Into the Night they fall through the Sky
No one should fly where Eagles dare. Solo They're closing in the Fortress is near it's standing high in the Sky, The Cable Car's the only Way in it's really impossible to climb. They make their Way but maybe too late They've got to try to save the Day. The Panicking cries the Roaring of Guns are echoing all round the Valley, The Mission complete they make to escape away from the Eagles Nest. They dared to go where no one would try They chose to fly where Eagles dare. Mit dem 1983er Album "Piece of Mind" vollzog sich dann der vorerst letzte personelle Wechsel, Drummer Nicko McBrain kam (bereicherte) in die Band und im Laufe der nunmehr schon 23 Jahre, die er bei MAIDEN ist, kann man rückblickend wohl ohne Übertreibung sagen; das er ein ebenso wichtiger Neuzugang für die Band wurde wie ein Jahr vor ihm Sänger Bruce Dickinson. McBrain wurde (im wahrsten Sinne des Wortes) mit jeder neuen LP besser, er lieferte eine Arbeit ab, die mancher erst mal richtig anhören mußte, um sie zu verstehen, geschweige denn, selber in der Lage zu sein, so etwas zu tun. Er überraschte mit wilden und rhythmischen Teilen in seiner Arbeit, die jedem Lied zur Ehre gereicht hätten und vollbrachte auf dem Schlagzeug manchmal wirklich fast Wunder. Als ich mir aber seinerzeit diese LP kaufte, war ich wieder enttäuscht von dem Aufnahme-Stil, den die Band nach ihrem dritten Album immer noch hatte. Immer noch klang es so, als wären die Baßregler im Studio nicht aufgedreht worden und obwohl es auch damals für mich schon auf diesem Album einige gute Lieder gab, rückte mein Interesse an IRON MAIDEN immer weiter zurück. Vollends hatte ich mich um 1984 von der Band abgewandt, als auch ihr nächstes Album in demselben für mich unverständlichen Stil klang. Erst Ende der 80er Jahre kam ich auf einem Flohmarkt in den Besitz der LP "Seventh Son of a seventh Son" und erst ab da stieg mein Interesse wieder langsam, aber stetig an und ich kaufte mir die Alben nach, die mir bis dahin entgangen waren. "Piece of Mind" (auf dem es übrigens zum erstenmal kein Lied gibt, das den Titel des Albums trägt) beginnt mit dem von Steve Harris komponierten "Where Eagles dare", einem über 6 Minuten langen Lied, das im Stil wie die Vorgänger-LP "The Number of the Beast" ist. Es ist ein hervoragender Song, der mit einem der besten (und langen) Gitarren-Soli aufwarten kann, die es bis dahin bei MAIDEN gab. "Where Eagles dare" basiert dem Titel und dem Inhalt nach auf dem 1968 von Brian G.Hutton gedrehten Agentenfilm "Where Eagles dare", der bei uns unter dem Titel "Agenten sterben einsam" lief. Neben Richard Burton
(der mit diesem Film ein ziemliches Karrieretief überwinden wollte) spielte Clint Eastwood eine seiner ersten Hauptrollen nach seinem Durchbruch durch verschiedene Western-Erfolge. Der Film erzählt die Geschichte einer Mission im Winter 1944; eine Sondereinheit unter der Leitung von Commander John Smith (Burton) soll einen in Gefangenschaft geratenen General aus der Hand der Deutschen befreien. Während des Auftrages stellt sich für Smith und Lt. Morris Schaffer (Clint Eastwood) heraus, das das Ganze nur eine Falle ist, die dem Zweck dienen soll, einen Verräter im englischen Geheimdienst zu finden. Der erfolgreiche Autor Alistair MacLean schrieb damals das Drehbuch zu diesem Film, das er später auch in Romanform veröffentlichte.
REVELATIONS (Bruce Dickinson) Oh God of Earth and Altar, Bow down and hear our cry, Our earthly Rulers falter, Our People drift and die, The Walls of Gold entomb us, The Swords of Scorn divide, Take not thy Thunder from us, But take away our Pride. (G.K. Chesterton: English Hymnal) Just a Babe in the black Abyss, No Reason for a Place like this, The Walls are cold and Souls cry out in Pain, An easy Way for the Blind to go, A clever Path for the Fools who know The secret of the hanged Man - the Smile on his Lips. The Light of the Blind - you'll see, The Venom that tears my Spine, The Eyes of the Nile are opening - you'll see. She came to me with a Serpent's Kiss, As the Eye of the Sun Rose on her Lips, Moonlight catches silver Tears I cry, So we lay in a black Embrace, And the Seed is sown in a holy Place And I watched, and I waited for the Dawn. The Light of the Blind - you'll see, The Venom that tears my Spine, The Eyes of the Nile are opening - you'll see.
Solo Bind all of us together, Ablaze with Hope and Free, No Storm or heavy Weather Will rock the Boat you'll see. The Time has come to close your Eyes And still the Wind and Rain, For the one who will be King The Watcher in the Ring. It is you. It is you. "Revelations", das erste komplett allein von Sänger Bruce Dickinson geschriebene Lied, gehört in seiner Machart (Wechsel zwischen schnell und langsamer) auch zu meinen bevorzugten Arten, dennoch konnte und kann mich dieses Lied nicht völlig in seinen Bann ziehen, dazu fehlt der letzte zündende Funke, den Lieder wie "The Prisoner" oder "Hallowed be thy Name" haben. Es ist wirklich nicht schlecht und hat auch denselben Stil wie die restlichen Lieder dieser LP, aber mehr als zum Durchschnitt des MAIDEN-Repertoire kann ich diesen Song nicht zählen.
FLIGHT OF ICARUS (Adrian Smith, Bruce Dickinson) As the Sun breaks above the Ground, An old Man stands on the Hill. As the Ground warms, to the first Rays of Light A Birdsong shatters the Still. His Eyes are ablaze, See the Madman in his Gaze. Chorus: Fly on your Way, like an Eagle, Fly as high as the Sun, On your Way, like an Eagle, Fly and touch the Sun. Now the Crowd breaks and the young Boy appears Looks the old Man in the Eye As he spreads his Wings and shouts at the Crowd In the Name of God my Father I fly. His Eyes seem so glazed
As he flies on the Wings of a Dream. Now he knows his Father betrayed Now his Wings turn to Ashes to ashes his Grave Fly Fly On Fly on your Way, like an Eagle, as high as the Sun, your Way, like an Eagle, and touch the Sun.
Solo Fly Fly On Fly On Fly On Fly on your Way, like an Eagle, as high as the Sun, your Way, like an Eagle, as high as the Sun your Way, like an Eagle, touch the Sun your Way, like an Eagle, fly as high as the Sun
"Icarus" ist auf "Piece of Mind" als erste der bis heute insgesamt 6 Gemeinschafts-Kompositionen von Adrian Smith und Bruce Dickinson zu hören; der Song geht nach dem kurzen, aber effektvollen Einstieg sofort richtig los und macht eigentlich nur noch Spaß. Ein leider sehr kurzes, aber gutes Lied. "Flight of Icarus" erschien am 11. April 1983 als Vorgeschmack auf das neue Album als Singe und schaffte in den englischen Charts die ansehnliche Plazierung von Rang 11. Die „Ikarus―-Sage ist wohl eine der berühmtesten Sagen der Antike. Die Geschichte von Vater Daedalus (oder Daidalos) und seinem Sohn Ikarus (oder Ikários), die mit Wachsflügeln aus dem kretischen Gefängnis Labýrinthos fliehen wollten. Weil aber Sohnemann zu weit in Richtung Sonne fliegt, schmelzen seine Flügel und er stürzt ins Ikarische Meer (der Name ist von Ikáiros abgeleitet). Die Moral von der Geschichte ist, nein, da sollte ich mir eine andere Formulierung überlegen; also, was man daraus lernen kann, ist, das Hochmut vor dem Fall kommt, das man keine zu großen Risiken eingehen soll, das man lieber etwas tiefer schrauben sollte, oder wer wagt, gewinnt ..... ääh, Moment, das war jetzt falsch, oder? Ernsthaft wieder: Das Labýrinthos (oder Labyrinthus) ist von Ikarus´ Vater Daedalus in der Nähe des kretischen Knossos im Auftrag von König Minos selber erbaut worden. Ursprünglich war das (namensgebende) Labyrinth dafür vorgesehen, den Minotaurus gefangen zu halten.
DIE WITH YOUR BOOTS ON (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris)
Another Prophet of Disaster Who says the Ship is lost, Another Prophet of Disaster Leaving you to count the Cost. Taunting us with Visions, Afflicting us with Fear, Predicting War for Millions, In the Hope that one appears. No Point asking when it is, No Point asking who's to go, No Point asking what's the Game, No Point asking who's to blame, Cos if you're gonna die, if you're gonna die 'Cos if you're gonna die, if you're gonna die, Cos if you're gonna die If you're gonna If you're gonna Gonna cry, just If you're gonna If you're gonna If you're gonna Gonna cry, just If you're gonna die, die with your Boots on, try, just stick around, move along, die, you're gonna die, gonna die. die, die with your Boots on, try, just stick around, move along, die, you're gonna die
In 13 the Beast is Rising, The Frenchman did surmise, Through Earthquakes and Starvation, The Warlord will arise, Terror, Death, Destruction, Pour from the Eastern Sands, But the Truth of all Predictions, Is always in your Hands. If you're gonna If you're gonna Gonna cry, just If you're gonna die, die with your Boots on, try, just stick around, move along, die, if you're gonna die.
No Point asking when it is, No Point asking who's to go, No Point asking what's the Game, No Point asking who's to blame, Cos if you're gonna die, if you're gonna die, if you're gonna die, 'Cos if you're gonna die, if you're gonna die, If you're gonna die
If you're gonna die, die with your Boots on, If you're gonna try, stick around, Gonna cry, just move along, If you're gonna die, you're gonna die, gonna die. Die with your Boots on, If you're gonna try, just stick around, Gonna cry, just move along, If you're gonna die, you're gonna die Solo Die with your Boots on, die with your Boots on, we die, we die No Point asking when it is, No Point asking who's to go, No Point asking what's the Game, No Point asking who's to blame, Cos if you're gonna die, if you're gonna die, if you're gonna die, If you're gonna die, if you're gonna die, If you're gonna die If you're gonna die, die with your Boots on, If you're gonna try, stick around, Gonna cry, just move along, If you're gonna die, you're gonna die, gonna die. Die with your Boots on, If you're gonna try, stick around, Gonna cry, just move along, If you're gonna die, you're gonna die, die "Die with your Boots on" war damals schon das Lied, das ich am wenigsten hören mochte und daran hat sich bei allem Wohlwollen bis heute nichts geändert. Zu eintönig und gleichbleibend empfinde ich das Lied, ohne nenneswerte Höhepunkte; sogar das Solo im Mittelteil reißt den Song nicht aus den unteren Tiefen. Neben der eintönigen Melodie und dem Gesang von Bruce Dickinson, der in diesem Lied wirklich nicht das Beste ist, wirkte für mich störend die endlose Wiederholung der Titelzeile. Andererseits - und das ist schon erstaunlich - ist "Die with your Boots on" das erste Lied (auf dem vierten Album einer Band), das mir so rein gar nicht gefallen will und das ist wirklich mehr als erstaunlich.
THE TROOPER (Steve Harris) You'll take my Life but I'll take yours too You'll fire your Musket but I'll run you through
So when you're waiting for the next Attack You'd better stand there's no Turning back. The Bugle Sounds and the Charge begins But on this Battlefield no one wins The Smell of acrid Smoke and Horses Breath As I plunge on into certain Death. The Horse he sweats with Fear we break to run The mighty Roar of the Russian Guns And as we race towards the human Wall The Screams of Pain as my Comrades fall. We hurdle Bodies that lay on the Ground And the Russians fire another Round We get so near yet so far away We won't live to fight another Day. Solo We get so close near enough to fight When a Russian gets me in his Sights He pulls the Trigger and I feel the blow A Burst of Rounds take my Horse below. And as I lay there gazing at the Sky My Body's numb and my Throat is dry And as I lay forgotten and alone Without a Tear I draw my parting Groan. "The Trooper" (heißt wörtlich übersetzt "Kavallerist") kommt zwar mit nicht sehr abwechslungsreichen Rhytmen daher, aber hier ist es (widersinnigerweise) genau das, was den Reiz dieses Liedes ausmacht. Die scheinbare Eintönigkeit, die man hört, übt seinen eigene Faszination aus, und macht diesen Song gerade deswegen so gut (hört sich komisch an, ich weiß). All das macht "The Trooper" zu einem herausragenden Song auf "Piece of Mind". Der Song erschien am 20. Juni 1983 als zweite Single und erreichte in den Charts Rang 12 in England. Inhaltlich behandelt das Lied eine Schlacht im Krimkrieg; besser gesagt, den Irrsinn und Wahnsinn einer solchen Schlacht im Krimkrieg - oder einheitlicher ausgedrückt: in jedem verdammten Krieg!! Hier geht es um eine Schlacht am 25. Oktober 1854 im Krimkrieg, als eine alliierte Armee (Engländer, Franzosen und Türken) gegen das russische Zarenreich angingen.
STILL LIFE (Dave Murray, Steve Harris)
Take a Look in the Pool and what do you see In the dark Depths there Faces beckoning me Can't you see them it's plain for all to see They were there oh I know you don't believe me. Oh.....I've never felt so strange But.....I'm not going insane. I've no Doubt that you think I'm off my Head You don't say but it's in your Eyes instead Hours I spend out just gazing into that Pool Something draws me there I don't know what to do. Oh.....they drain my Strength away Oh.....they're asking me to stay. Nightmares.....Spirits calling me Nightmares.....they won't leave me be. All my Life's blood is slowly draining away And I feel that I'm weaker every Day Somehow I know I haven't long to go Joining them at the Bottom of the Pool. Now.....I feel they are so near I.....begin to see them clear Nightmares.....coming all the Time Nightmares.....will give me Peace of Mind. Solo Now it's clear and I know what I have to do I must take you down there to look at them too Hand in Hand then we'll jump right into the Pool Can't you see not just me they want you too. Oh.....we'll drown together It.....will be forever. Nightmares.....forever calling me Nightmares.....now we rest in Peace. "Still Life" ist das erste auf einem Album erscheinende Lied, an dem Steve Harris mit Dave Murray zusammen gearbeitet hatte. Außer Murray´s Komposition des Liedes "Charlotte the Harlot" hatte er bisher lediglich bei
den Songs der Singles an den Liedern selber mit gearbeitet; so wie bei "Sanctuary", "Twilight Zone" und "Total Eclipse". Vom Inhalt her ist es ein ebenso düsterer Song, denn er handelt vom Selbstmord eines Mannes (und vielleicht auch seiner Freundin). Musikalisch gesehen bin ich nicht so überwältigt von "Still Life". Ihm fehlt irgendwie das mitreißende Element, etwas, was einem sofort beim Einsetzen daran hindert, die Füße stillzuhalten, dem Song fehlt irgendwie die "Power". Hörenswert ist hier die Schlagzeugarbeit von Nicko McBrain, der aber hier noch am Anfang der überragenden Dinge steht, die er auf späteren Alben vollbringen sollte. "Still Life" ist normaler Durchschnitt, nicht mehr - aber auch nicht weniger.
QUEST FOR FIRE (Steve Harris) In a Time when Dinosaurs walked the Earth When the Land was Swamp and Caves were Home In an Age when prize Possession was Fire To search for Landscapes Men would roam. Then the Tribes they came to steal their Fire And the Wolves they howled into the Night As they fought a vicious angry Battle To save the Power of Warmth and Light. Chorus Drawn by Quest for Fire They searched all through the Land Drawn by Quest for Fire Discovery of Man. And they thought that when the Embers died away That the Flame of Life had burnt and died Didn't know the Sparks that made the Fire Were made by rubbing Stick and Stone. So they ploughed through Forest and Swamps of Danger And they fought the Cannibal Tribes and Beasts In the Search to find another Fire To regain the Power of Light and Heat. Drawn by Quest for Fire They searched across the Land Drawn by Quest for Fire Discovery of Man.
Solo Drawn by Quest for Fire They searched across the Land Drawn by Quest for Fire Discovery of Man. Drawn by Quest for Fire They searched across the Land Drawn by Quest for Fire Discovery of Man. "Quest for Fire" hat das, was ich bei "Still Life" bemängelt hatte. Schon nach den ersten Klängen fällt es einem schwer, die Füße stillzuhalten; der Song (der leider nicht sehr lang ist) geht sofort richtig los und hält seinen Rhythmus und sein Tempo auch bis zum Ende hin durch.
SUN AND STEEL (Bruce Dickinson, Adrian Smith) You killed your first Man at 13, Killer instinct, Animal Supreme, By 16 you had learned to fight The Way of the Warrior, you took it as your Right. Chorus Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel Through Earth and Water, Fire and Wind, You came at last - nothing was the End, Make a Cut by Fire and Stones, Take you and your Blade break you both in two Break you both in two. Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel, rolling on and on
Solo Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel Sunlight, falling on your Steel, Death in Life is your Ideal, Life is like a Wheel - and it's rolling still. "Sun and Steel" hat eigentlich auch alles, was ein guter Heavy-Metal Song braucht; und dennoch funkt es auch bei diesem Lied nicht; und das ist, was ich an dem gesamten Album "Piece of Mind" kiritisere: außer einigen Ausnahmen sind es hier viele solche Lieder, die man sich anhört und sich sagt "na ja"; viele Songs sind nur guter Durchschnitt und das war bis zu diesem Zeitpunkt etwas, das es auf einem IRON MAIDEN-Album einfach nicht gab. Dazu kam noch der nicht sehr kraftvolle Sound, der da aus den Boxen kam; all dies trug dazu bei, das ich mich nach diesem Album von der Band für einige Jahre abwandte. Inhaltlich erzählt der von Bruce Dickinson und Adrian Smith komponierte Song "Sun and Steel" von dem historisch gesicherten japanischen Samurai Musashi Miyamoto. Unter dem Namen Shinmen Musashi No Kami Fujiwara No Genshin wurde er irgendwann im Jahre 1584 im japanischen Dorf Miyamoto in der Provinz Mimasaka geboren. Schon in seiner Jugend fiel er durch extremes Verhalten auf, die Textzeile im Song "You killed your first Man at 13" (übersetzt: "Du hast deinen ersten Menschen mit 13 getötet") war keine Erfindung von Dickinson und Smith, sondern Fakt. Es gilt heute als sicher, das dies damals so geschah; in einem nicht gerade fairen Kampf hatte er einen ausgebildeten Samurai mit einem Stein erschlagen. Mit 16 Jahren (auch das aus dem Lied stimmt) verließ er seine Heimat, um in den folgenden Jahren zu einem fertigen Samurai zu werden und als solcher viele Schlachten zu schlagen. Seine Grausamkeit war damals schon berüchtigt und heute gilt es als ziemlich (!!) sicher, das er etwa 60 Einzelkämpfe gewonnen hat. Als er die 30 fast erreicht hatte, legte er seine diversen Schwerter ab und frönte seitdem der Kunst; nicht nur der Schwertkampfkunst, sondern auch der bildenden Künste. So wurde er bald ein anerkannter Maler von Wandschirmen, er fertige Metallarbeiten und erlangte auch Anerkennung in der Schreibkunst. Seine Arbeiten werden in Japan als höchste Meisterwerke eingeschätzt. Musashi Miyamoto starb am 13. Juni 1645 in der Höhle Reigendō.
TO TAME A LAND (Steve Harris) He is the King of all the Land In the Kingdom of the Sands Of a Time tomorrow. He rules the Sandworms and the Fremen In the Land amongst the Stars Of an Age tomorrow. He is destined to be a King He rules over everything In the Land called Planet Dune. Bodywater is your Life And without in you would die In the Desert the Planet Dune. Without a Stillsuit you would fry On the Sands so hot and dry In a World called Arrakis. It is a Land that's rich in Spice The Sandriders and the `Mice' That they call the `Muad' Dib'. He is the Kwizatz Haderach. He is born of Caladan And will take the Gom Jabbar. He has the Power to forsee Or to look into the Past He is the Ruler of the Stars. Solo The Time will come for him to lay claim his Crown, And then the Foe yes they'll be cut down, You'll see he'll be the Best that there's been, Messiah Supreme true Leader of Men, And when the Time for Judgement's at Hand,
Don't fret he's strong he'll make a Stand, Against Evil the Fire that spreads through the Land, He has the Power to make it all End. Solo "To tame a Land", wiederrum ein überlanges (7,37 Minuten), von Steve Harris komponierter Song, zeigte dem Hörer als Abschluß des Albums noch einmal, was diese Band konnte: ein Song, der deutlich über dem herrschenden Durchschnitt des Albums lag. Steve Harris und Nicko McBrain spielen ihre Instrumente hier wirklich hervorragend; besonders im letzten Solo bewiest Harris schon hier, das er später zu Recht den Ruf eines der besten Bassisten aus dem Heavy Metal-Bereich tragen wird. Bass und Schlagzeug werden durch die gewohnt brillante Arbeit von Dave Murray und Adrian Smith und natürlich Bruce Dickinson´s Gesang begleitet; das alles macht "To tame a Land" zum vielleicht besten Song des "Piece of Mind"-Albums und zu einem hervorragenden Song aus dem MAIDEN-Repertoire - was soll ich lange reden: selber anhören und genießen. Steve Harris verarbeitete für sein Lied "To tame a Land" den RomanZyklus "Dune" des amerikanischen Schriftstellers Frank Herbert, der auch bei uns unter Fans seit vielen Jahren als Klassiker bekannt ist. Frank Herbert, geboren am 8. Oktober 1920 in Tacoma, in Washington, als Frank Patrick Herbert, mußte mehrere Absagen hinnehmen, bis 1965 endlich sein Roman "Dune" in den USA auf den Markt kam. Es sollte dann auch eine ganze Weile dauern, bis seine Arbeit den Ruf hatte, den es heute hat. Erstmals erschien sein Buch bei uns 1965 unter dem Titel "Der Wüstenplanet", unter dem er teilweise auch heute noch erscheint. Herbert setzte dieses Thema dann in einer eigenen Reihe fort; später erschienen die Werke "Dune Messiah" ("Der Herr des Wüstenplaneten", 1969), "Children of Dune" ("Die Kinder des Wüstenplaneten", 1976), "God Emperor of Dune" ("Der Gottkaiser des Wüstenplaneten", 1981), "Heretics of Dune" ("Die Ketzer des Wüstenplaneten", von 1984) und "Chapterhouse Dune" ("Die Ordensburg des Wüstenplaneten", 1985). Frank Herbert starb im Alter von 65 Jahren am 22. Februar 1986 in Madison, in Wisconsin, an Bauchspeicheldrüsenkrebs. "Dune" wurde bereits zweimal verfilmt; 1984 von David Lynch als USProduktion mit Francesca Annis, Brad Dourif und Kyle MacLachlan und 2000 von Regisseur John Harrison als viereinhalbstündige TV-Mini-Serie unter dem Original-Titel. William Hurt, Alec Newman, James Watson oder Saskia Reeves spielten die Hauptrollen in dieser amerikanisch-kanadischdeutsch-italienischen Co-Produktion. Ebenfalls als viereinhalbstündige TVMini-Serie entstand 2003 die deutsch-amerikanische Co-Produktion "Children of Dune" unter der Regie von Greg Yaitanes.
Von vielen IRON MAIDEN-Fans wird "Piece of Mind" als eines ihrer besten Alben angesehen, dieser Meinung schließe ich mich keineswegs an. Es gibt auf diesem Album weniger als auf anderen, die ich zu meinen persönlichen Favoriten zähle; es gibt hier einfach zu viele Durchhänger; Lieder, die nur Durchschnitt sind und nicht die Kraft und Power haben, die andere Songs auf anderen Alben haben. Den guten und herausragenden Liedern wie "Where Eagles dare", "Flight of Icarus", "Quest for Fire" oder "To tame a Land" stehen fünf Songs gegenüber, die auf den ersten drei Alben von MAIDEN mit Sicherheit die schlechtesten wären. Aber, um es nochmal zu sagen: ich finde "Piece of Mind" keineswegs schlecht, nur eben im Vergleich zu gerade solchen Alben wie "The Number of the Beast", oder später "Powerslave" oder "Seventh Son of a seventh Son" hat "Piece of Mind" meiner Ansicht nach nicht die geringste Chance. I´VE GOT THE FIRE (Ronnie Montrose) If you're looking for something that you can keep well Baby, pass me by And if you wanted something that's twenty Years deep Oh Baby, don't even try But if you want someone to take your Soul Maybe I'll lift you up little bit higher I've got the Fire [Solo] So you think I'm skinny, don't you sell me cheap Cause I'm as wide as a Country-Mile Some like it low, some like it deep Guess which one is my Style You think you can beat me by my own Game Maybe I say you a Liar Cause I've got the Fire I've got the fire "I´ve got the Fire" erschien am 11. April 1983 als B-Seite der ersten Single aus dem "Piece of Mind"-Albums: auf "Flight of Icarus". Der Song erschien bereits am 23. Mai 1980 als B-Seite der Single "Sanctuary", dort allerdings in einer Live-Version, und damals noch mit Paul Di´Anno und Clive Burr. Für die neue B-Seite wurde er in der neuen Formation neu aufgenommen und hört sich nun - wie ich finde - schon etwas besser an, als auf der ersten Single. Nun kann man natürlich nicht eine Live-mit einer Studioaufnahme vergleichen, dennoch hört sich die neue Version irgendwie professioneller an; blödes Wort dafür, ich weiß. Letztendlich kann mich aber auch diese neue Studio-Version nicht restlos überzeugen; auch wenn die Stimme von Bruce Dickinson hier besser klingt als die von Paul Di´Anno in der Live-Fassung; dazu ist das Lied an sich nicht gut
genug, um gerade eben mal Durchschnitt zu sein. Zu einfallslos und auch zu gleichtönig klingt es für mich. CROSS-EYED MARY (Ian Anderson) Who would be a poor Man a Beggerman, a Thief If he had a rich Man in his Hand And who would steal the Candy from a laughing Baby's Mouth If he could take it from the Money Man Cross-eyed Mary goes jumping in again She signs no Contracts but she always plays the Game She dines in Hampstead Village on expense accounted Gruel And the Jack Knife Barber drops her off at School Laughing in the Playground gets no Kicks from little Boys Would rather make it with a letching gray Or maybe her Attention is drawn by Aqualung Watches through the Railings as they play Cross-eyed Mary finds it hard to get along. A poor Man's rich Girl and she'll do it for a Song A rich Man's Stealer but her favour's good and strong She's the Robin Hood of Highgate let the poor Man get along Solo Laughing in the Playground gets no Kicks from little Boys Would rather make it with a letching gray Or maybe her Attention is drawn by Aqualung Watches through the Railings as they play Cross-eyed Mary goes jumping in again She signs no Contracts but she always plays the Game She dines in Hampstead Village on expense accounted Gruel And the Jack Knife Barber drops her off at School Cross-eyed Mary, oh Mary, cross-eyed Mary "Cross eyed Mary" war die B-Seite der Single "The Trooper", die am 20. Juni 1983 als zweite Single erschien. Der Song ist für mich typisch für das "Piece of Mind"-Album; er ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie man das bei einem MAIDEN-Album oder -Single erwarten kann (erwarten darf). Guter Durchschnitt, aber leider nicht mehr. "Cross-eyed Mary" ist eine Cover-Version eines Liedes der Band "Jethro Tull"; komponiert von Ian Anderson (geboren am 10. August 1947 im
schottischen Dunfermline). "Jethro Tull" wurde 1968 von Ian Anderson (Sänger, Flöte, Gitarre), Mick Abrahams (Gitarre, blieb bis 1968), Clive Bunker (Schlagzeug, blieb bis 1971) und Bassist Glenn Cornick (blieb bis 1970) gegründet. Der Song "Cross-eyed Mary" erschien erstmals auf dem Album "Aqualung" von 1971 und wurde erneut auf dem Sampler "Repeat The Best of Jethro Tull - Vol. II" (1977) und "Live - Bursting out" (1978) veröffentlicht. Der ungewöhnliche Name der Band geht auf den englischen Landwirt Jethro Tull zurück, der im 18. Jahrhundert ein Buch über die Landwirtschaft veröffentlichte und auch eine Maschine zum Säen erfand. Bis 1999 veröffentlichte die Band 20 Studio-Alben, von denen die Alben "Thick as a Brick" (1972, erreichte in den USA Rang 1 der Charts und Rang 5 in England) und "A Passion Play" (1973, kam ebenfalls in den USA auf Platz 1 und in England auf Platz 13) die erfolgreichsten waren. ACES HIGH (Steve Harris) There goes the Siren that warns off the Air Raid Then comes the Sound of the Guns sending Flak Out for the Scramble we've got to get airborne Got to get up for the coming Attack. Jump in the Cockpit and start up the Engines Remove all the Wheel Blocks there's no Time to waste Gathering Speed as we head down the Runway Gotta get airborne before it's too late Chorus Running, scrambling, flying Rolling, turning, diving, going in again Running, scrambling, flying Rolling, turning, diving, going in again Run, live to fly, fly to live, do or die Want you run, live to fly, fly to live, Aces high Solo Move in to Fire at the Mainstream of Bombers Let off a Sharp burst and then turn away Roll over, spin round and come in behind them Move to their Blindsides and firing again Bandits at 8 o'clock move in behind us Ten ME-109's out of the Sun Ascending and Turning out Spitfires to face them Heading straight for them I press all my Guns.
Rolling, turning, diving Rolling, turning, diving, goin' again Rolling, turning, diving Rolling, turning, diving Run, live to fly, fly to live, do or die Want you run, live to fly, fly to live, Aces high. IRON MAIDEN´s fünftes Album wurde "Powerslave"; von dem ich damals nur noch die erste Single-Auskopplung "2 Minutes to Midnight" hörte; und ich war so enttäuscht von diesem Lied - vor allem nach dem meiner Ansicht nach schwächsten Album "Piece of Mind" -, das ich mich von der Band abwandte und erst wieder - wie erwähnt - Jahre später für MAIDEN interessierte. Gegen Anfang der 90er Jahre erwachte mein Interesse wieder und ich kaufte mir die fehlenden Alben nach; irgendwann gewöhnte ich mich auch an den neuen "Aufnahmestil" und hörte mir die Lieder wieder genauer an. Heute gehört "Powerslave" meiner Ansicht nach zu den besten Alben, die die Band jemals veröffentlicht hatte. Songs wie "Aces high", das hervorragende Instrumental-Stück "Losfer Words", "Flash of the Blade", "Powerslave" oder "Rime of the ancient Mariner" würden alle in der Liste auftauchen, die ich über die besten Songs von IRON MAIDEN erstellen würde. "Aces high" beginnt so, wie sich das gesamte Album anhört; schnell, ausgereift, mitreißend und kraftvoll, aber auch mit für den Heavy Metal schönen Melodien. Inhaltlich erzählt Komponist Steve Harris hier von dem Kampf der englischen gegen die deutsche Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg; das Lied ist jedoch keineswegs eines, das den Krieg verherrlicht. Bei Konzerten ist dieses Lied oft der Beginn des jeweiligen Abends und bei diesen Auftritten beginnt er meist mit "Churchhill´s Speach", der Rede von Winston Churchhill, die er am 4. Juni 1940 hielt, die da lautet: "We shall go on to the End. We shall fight in France, we shall fight on the Seas and Oceans, we shall fight with growing Confidence and growing Strength in the Air. We shall defend our Island whatever the cost may be. We shall fight on the Beaches, we shall fight on the landing Grounds, we shall fight in the Fields and in the Streets, we shall fight in the Hills. We shall never surrender!"
2 MINUTES TO MIDNIGHT (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Kill for Gain or shoot to Maim But we don't need a Reason To Golden Goose is on the loose And never out of Season Blackened Pride still burns inside This shell of bloody Treason
Here's my Gun for a Barrel of Fun For the Love of living Death The Killer's Breed or the Demon's Seed, The Glamour, the Fortune, the Pain, Go to War again, Blood is Freedom's Stain Don't you pray for my Soul anymore. Chorus 2 Minutes to Midnight, The Hands that threaten Doom. 2 Minutes to Midnight, To kill the Unborn in the Womb. The blind Men shout "Let the Creatures out We'll show the Unbeliverers." Napalm Screams of human Flames Of a Prime Time Belsen feast ... yeah! As the Reasons for the Carnage cut their meat and lick the Gravy We oil the Jaws of the War Machine and feed it with our Babies. The Killer's Breed or the Demon's Seed, The Glamour, the Fortune, the Pain, Go to War again, Blood is Freedom's Stain Don't you pray for my Soul anymore. 2 Minutes to Midnight, The Hands that threaten Doom. 2 Minutes to Midnight, To kill the Unborn in the Womb. Solo The Body Bags and little Rags of Children torn in two And the jellied Brains of those who remain to put the Finger right on you As the Madmen play on Words and make us all dance to their Song To the Tune of starving Millions to make a better Kind of Gun. The Killer's Breed or the Demon's Seed, The Glamour, the Fortune, the Pain, Go to War again, Blood is Freedom's Stain Don't you pray for my Soul anymore. 2 Minutes to Midnight, The Hands that threaten Doom. 2 Minutes to Midnight, To kill the Unborn in the Womb.
Midnight, Midnight, Midnight, It's all night Midnight, Midnight, Midnight, It's all night Midnight, It's all night "2 Minutes to Midnight" ist zwar im Stil des Albums gespielt, dennoch gehört es nicht zu meinen bevorzugten Songs von IRON MAIDEN. Begründung: Fehlanzeige, ich weiß keine. Vielleicht weil es ohne große Höhepunkte daherkommt, im Stil des Piece of Mind-Albums; zwar gut gespielt, aber eben nicht so gut wie viele andere Lieder.
LOSFER WORDS (BIG ´ORRA) (Steve Harris) Nach den Songs "Transylvania" (1980) und "The Ides of March" und "Genghis Khan" (beide 1981) gab es auf "Powerslave" mit "Losfer Words (Big ´Orra)" endlich wieder ein Instrumental-Lied von IRON MAIDEN. Und beim Anhören dieses Liedes wünsche ich mir - nichts gegen Bruce Dickinson -, das es öfter mal Lieder ohne Gesang gegeben hätte. "Losfer Words" bietet (wie auch die andren drei Instrumental-Lieder, komponiert von Steve Harris) 4,14 Minuten eindrucksvollen, instrumentalen HeavyRock; einfach hervorragend (Augenmerk auch auf das Schlagzeug legen!)
FLASH OF THE BLADE (Bruce Dickinson) As a young Boy chasing Dragons with your wooden Sword so mighty, You're St. George or you're David and you always killed the Beast Times change very quickly And you had to grow up early A House in smoking Ruins and the Bodies at your Feet Chorus You'll die as you lived In a Flash of the Blade In a Corner forgotten by no-one You lived for the Touch For the Feel of the Steel One Man, and his Honour. The Smell of resined Leather The steely iron Mask As you cut and thrust and parried at the
fencing Master's Call He taught you all he ever knew To fear no mortal Man And now you'll wreak your Vengeance in the Screams of evil Man. You'll die as you lived In a Flash of the Blade In a Corner forgotten by no-one You lived for the Touch For the Feel of the Steel One Man, and his Honour. Solo Die as you lived In a Flash of the Blade In a Corner forgotten by no-one You lived for the Touch For the Feel of the Steel One Man, and his Honour. You'll die as you lived In a Flash of the Blade In a Corner forgotten by no-one You lived for the Touch For the Feel of the Steel One Man, and his Honour. Nach "Aces high" kommt auf "Powerslave" mit dem Song "Flash of the Blade" der nächste hochprozentige Knaller. Nach "Revelations" aus dem 1983er Album "Piece of Mind" war dieser Song der zweite, den Bruce Dickinson im Alleingang komponiert hatte und nach dem nicht so gelungenen ersten Lied war "Flash of the Blade" ein Lied, das ich ohne Zögern in die Liste der ewigen Besten der Gruppe einordnen würde. Schnell und mitreißend, aber auch mit einer guten Melodie ausgestattet, macht "Flash of the Blade" einfach Spaß und schraubte damals für die Hörer die Erwartungen höher, die sie an die LP stellten.
THE DUELLISTS (Steve Harris) He threw down a Glove you made the Mistake Of picking it up now you're gone The choosing of Guns or figthing with Swords
The Choise of Weapons is gone He'll tear you apart as soon as you start You know you don't have a Chance Chorus OH...OH... Fight for the Honour Fight for the Splendour Fight for the Pleasure OH...OH... Fight for the Honour Fight for the Splendour Fight for your Life! Ready to start the Duel begins the best Man wins in the End A Lunge and a Feint, a Parry too late A Cut to the Chest and you're down Seeing the Stain then feeling the Pain Feeling the Sweat on your Brow OH...OH... Fight for the Honour Fight for the Splendour Fight for the Pleasure OH...OH... Fight for the Honour Fight for the Splendour Fight for your Life! Solo The Fighting resumes, a Silence looms the Swordsman move 'gainst each other Cut and a Thrust, a Parry, a Blow a Stab to the Heart and you're down The Angel of Death hears your last Breath Meanwhile the Reaper looks on OH...OH... Fought for the Honour Fought for the Splendour Fought for the Pleasure OH...OH... Fought for the Honour Fought for the Splendour Fought to the Death Dieser Song kann mit einem hervorragenden Solo aufwarten, das von beiden Gitarristen gespielt wurde; nicht einfach nur hirn- und geistloses Gejaule, das man aus den Gitarren hervorholt, sondern brillante Soli, in die auch schöne Melodien eingepackt sind. Das Heavy Metal auch so funktioniert, zeigten (und zeigen) IRON MAIDEN immer wieder und bei diesem Song ganz besonders. Inhaltlich behandelt der von Steve Harris
komponierte Song die (Un-)Sitte des Duelles, die vor einigen hundert Jahren noch hoch aktuell war und man keine andere Möglichkeit sah, Streitigkeiten oder Beleidungen beizulegen, als sich gegenseitig umzulegen (andererseits: hat sich daran bis heute irgendwas geändert??). Duelle kennt man nicht nur aus Western-Filmen (die dort übrigens auch auf realen Geschehnissen basierten), auch in Europa wurden Duelle auf Leben und Tod ausgetragen. Das sie nicht auf Erfindungen von Schriftstellern basierten, dafür gibt es heute beleg- und beweisbare Fakten. Zum Duell auffordern oder eine Aufforderung annehmen, konnten allerdings nur Leute "höheren Standes―; Beamte, Adelige, Studenten oder reiche und mächtige Menschen. Eigentlich immer und in fast allen Ländern waren Duelle aber offiziell verboten, weswegen sie meistens in aller Frühe an einem abgelegenen Ort stattfanden. Der Franzose Francois de Montmorency (geboren 1600) war für seine vielen Duelle bekannt oder sollte ich sagen berüchtigt. Es gilt als erwiesen, das er 22 Menschen in Duellen getötet hatte, andere Quellen sprechen sogar von 40. Als er am 12. Mai 1627 in Paris den Marquis de Beuvron im Duell getötet hatte, wurde er verhaftet und am 21. Juni 1627 hingerichtet – zusammen mit seinem Sekundanten. Schon im Mittelalter wurden unter Rittern Duelle ausgefochten, später wurden sie meistens zu „Ehrenhandlungen―, wenn einer den anderen beleidigt hatte. Seit dem 15. Jahrhundert etwa verbreiteten sich die Duelle in Spanien und von dort auch über Italien nach Frankreich. Anhand von Quellen sprechen viele Historiker heute von ca. 8.000 Menschen, die zwischen 1594 und 1610 bei Duellen umgekommen sind – allerdings nur in Frankreich. In Europa hielt sich dieser Quatsch sogar bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, während es in England etwa ab 1850 außer Mode kam, sich gegenseitig auf die Birne zu hauen (na ja ....... jedenfalls bei Duellen). Aufgekommen waren die Duelle in einer Zeit, als man keine Polizei oder Obrigkeit hatte, an die man sich in Streitfragen wenden konnte; wenn man gegen ungesetzliche Handlungen von anderen sich (und seine Familie) selber verteidigen und beschützen musste. Später aber wurde dann jeder noch so hanebüchener Anlaß dazu benutzt, seinen Gegner in einem Duell aus dem Weg zu räumen – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch bei uns gab es diese Duelle, die sogar im Gesetz gesondert behandelt wurden; so sah ein Gesetz aus dem Reichsstrafgesetzbuch von 1871 der „Zweikampf mit tödlichen Waffen― eine geringere Strafe für das Töten vor als das „normale Töten―. Sieger von Duellen wurden in der Regel mit „Festungshaft― bestraft, das höchstens bis zu 5 Jahren gehen konnte; wobei dann auch hier diese Strafe nicht als entehrend galt, während ein normaler Gefängnisaufenthalt als entehrend galt. Diese "Festungshaft― wurde zwar offiziell angeordnet, sie wurde aber meist (je nach Stand des Duellanten) gar nicht erst angetreten, oder aber nach einer kurzen Zeit schon wieder erlassen. Erst ab der Rechtsreform von 1969 wurde dieses Gesetz außer Kraft gesetzt, so dass ab da auch das Duell als ganz „normaler Mord― behandelt wurde.
Das Lied "The Duellists" jedenfalls ist ebenso gut wie sein Vorgänger "Flash of the Blade" - aber das sollte sich im Verlauf des "Powerslave"Albums noch steigern...............
BACK IN THE VILLAGE (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Turn the Spotlights on the People Switch the Dial and eat the Worm Take your Chances, kill the Engine Drop your Bombs and let it burn White Flags shot to Ribbons, The Truce in black and burned. Shellshock in the Kitchen. Tables overturned Chorus Back in the Village again In the Village, I'm back in the Village again. Throwing Dice now, rolling loaded I see sixes all the Way, In a black Hole and I'm spinning As my Wings get shot away. Questions are a Burden And answers are a Prison for oneself Shellshock in the Kitchen Tables start to burn. Back in the Village again In the Village, I'm back in the Village again. Solo No Breaks on the Inside, Paper Cats and burning Barns, There's a Fox among the Chickens, And a Killer in the Hounds. Questions are a Burden And Answers are a Prison for oneself Shellshock in the Kitchen
Tables start to burn. Back in the Village again In the Village, I'm back in the Village again. But still we walk into the Valley And others try to kill the inner Flame We're burning brighter and before I don't have a Number, I'M A NAME! Back in the Village again In the Village, I'm back in the Village again. Back in the Village again In the Village I´m back in the Village again Back in the Village, back in the Village Back in the Village again. "Back in the Village" ist für mich - obwohl er schnell, mitreißend und auch gut ist - der schlechteste Song auf "Powerslave", weil ihm etwas fehlt, das die meisten anderen Lieder haben: eine Melodie. Die wird bei diesem Song so schnell gespielt, das sie als solche gar nicht mehr zu erkennen ist. Der Song ist nicht schlecht, aber (gerade) im Vergleich zu den anderen fällt er doch sehr ab.
POWERSLAVE (Bruce Dickinson) Into the Abyss I'll fall - the Eye of Horus Into the Eyes of the Night - watching me go Green is the Cat's Eye that glows In this Temple Enter the risen Osiris - risen again. Chorus Tell me why I had to be a Powerslave I don't wanna die, I'm a God, Why can't I live on? When the Life Giver dies, All around is laid Waste, And in my last Hour, I'm a Slave to the Power of Death. When I was living this Lie - Fear was my Game
People would worship and fall Drop to their Knees. So bring me the Blood and Red Wine for the One to succeed me, For he is a Man and a God And he will die too. Tell me why I had to be a Powerslave I don't wanna die, I'm a God, Why can't I live on? When the Life Giver dies, All around is laid Waste, And in my last Hour, I'm a Slave to the Power of Death. Solo Now I am cold but a Ghost lives in my Veins, Silent the Terror that reigned Marbled in Stone A Shell of a Man God preserved For a thousand Ages, But open the Gates of my Hell I'll strike from the Grave Tell me why I had to be a Powerslave I don't wanna die, I'm a God, Why can't I live on? When the Life Giver dies, All around is laid Waste, And in my last Hour, I'm a Slave to the Power of Death. Slave to the Power of Death... Slave to the Power of Death... "Powerslave", der Titelsong, gehört zu den Höhepunkten des Albums. Übersetzten kann man den Titel mit "Sklave der Macht"; er handelt von einem ägyptischen Pharao, der zeitlebens in der Annahme war, er sei ein Gott, und würde ewig leben. Nun, in der Stunde des Todes, muß er erkennen, das er nicht nur "Sklave der Macht", sondern auch ein "Sklave der Macht des Todes" (Textzeile "I´m a Slave to the Power of Death") ist. Das Lied ist nicht nur eines der besten aus diesem Album, sondern gehört auch bis heute zu den besten von IRON MAIDEN. Rhythmisch, nicht sehr schnell, dafür um so kraftvoller und mit außergerwöhnlich schönen und gelungenen Instrumental-Teilen.
RIME OF THE ANCIENT MARINER (Steve Harris) Hear the Rime of the ancient Mariner See his Eye as he stops one of three Mesmerises one of the Wedding Guests Stay here and listen to the Nightmares of the Sea And the Music plays on, as the Bride passes by Caught by his Spell and the Mariner tells his Tale. Driven south to the Land of the Snow and Ice To a Place where nobody's been Through the Snow Fog flies on the Albatross Hailed in God's Name, hoping good Luck it brings. And the Ship sails on, back to the North Through the Fog and Ice and the Albatross follows on The Mariner kills the Bird of good Omen His Shipmates cry against what he's done But when the Fog clears, they justify him And make themselves a Part of the Crime. Sailing on and on and North across the Sea Sailing on and on and North 'till all is calm The Albatross begins with its Vengeance A terrible Curse a Thirst has begun His Shipmates blame bad Luck on the Mariner About his Neck, the Dead Bird is hung. And the Curse goes on and on at Sea And the Curse goes on and on for them and me. Day after Day, Day after Day, we stuck nor Breath nor Motion As Idle as a painted Ship upon a painted Ocean Water, Water everywhere and all the Boards did shrink Water, Water everywhere nor any Drop to drink. [SAMUEL TAYLOR COLERIDGE (1798-1834)] There, calls the Mariner there comes a Ship over the Line But how can she sail with no Wind in her Sails and no Tide.
See... onward she comes Onwards she nears, out of the Sun See... she has no crew She has no Life, wait but there's two Death and she Life in Death, they throw their Dice for the Crew She wins the Mariner and he belongs to her now. Then ... Crew one by one They drop down dead, two hundred Men She... She, Life in Death. She lets him live, her chosen One. Instrumental [NARRATIVE] One after one by the Star dogged Moon, too quick for groan or sigh Each turned his Face with a ghastly Pang and cursed me with his Eye Four times fifty living Men (and I heard nor Sigh nor Groan), With heavy Thump, a lifeless Lump, they dropped down one by one. [SAMUEL TAYLOR COLERIDGE (1798-1834)] Instrumental The Curse it lives on in their Eyes The Mariner he wished he'd die Along with the Sea Creatures But they lived on, so did he. And by the Light of Moon He prays for their Beauty not Doom With Heart he blesses them God's creatures all of them too. Then the Spell starts to break The Albatross falls from his Neck Sinks down like Lead into the Sea Then down in falls comes the Rain. Solo Hear the Groans of the long dead Seamen See them stir and they start to rise Bodies lifted by good Spirits
None of them speak and they're Lifeless in their Eyes And Revenge is still sought, Penance starts again Cast into a Trance and the Nightmare carries on. Now the Curse is finally lifted And the Mariner sights his Home Spirits go from the long dead Bodies Form their own Light and the Mariner's left alone And then a Boat came sailing towards him It was a Joy he could not believe The Pilot's Boat, his Son and the Hermit Penance of Life will fall onto him. And the Ship it sinks like Lead into the Sea And the Hermit shrieves the Mariner of his Sins The Mariner's bound to tell of his Story To tell his Tale wherever he goes To teach God's Word by his own Example That we must love all Things that God made. And the Wedding Guest's a sad and wiser Man And the Tale goes on and on and on. Wenn es so etwas wie einen Vorzeige-Song von MAIDEN geben würde, dann sollte es "Rime of the ancient Mariner" sein. Alles, wirklich alles, an diesem Lied stimmt. Und obwohl er über 13 Minuten lang ist, kommt keinerlei Langeweile auf, man merkt nicht einmal, das man eben über 13 Minuten einem einzigen Lied zugehört hat. Meiner persönlichen Meinung nach gehört "Rime of the ancient Mariner" zum Besten, was MAIDEN jemals geschaffen haben; es ist der krönende Abschluß ihres (zusammen mit "The Number of the Beast" und "Seventh Son of a seventh Son") bis dato besten Albums. Steve Harris schrieb dieses Meisterwerk "Rime of the ancient Mariner", der auf dem gleichnamigen Gedicht des in England (und teilweise auch bei uns ) bekannten Samuel Taylor Coleridge basiert; bei uns heißt diese Gedicht wahlweise „Ballade vom alten Seeman― oder „Der alte Matrose―. Coleride kam am 21. Oktober 1772 im englischen Ottery St. Mary, in Devon, zur Welt. Sein 1791 begonnenes Studium in Cambridge brach er 1794 ohne Abschluß ab und lernte 1795 den Dichter William Wordworth kennen, mit dem ihm später eine lebenslange Freundschaft verband. Ein Jahr darauf veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband unter dem Titel "Poems on various Subjects", 1798 erschien "Lyrical Ballads", den Coleride und Wordsworth gemeinsam schrieben. Ende des 18. Jahrhunderts erschienen dann regelmäßig Arbeiten von ihm; aber nicht nur als Autor. Nachdem er
die deutsche Sprache erlernt hatte, übersetzte er "Wallenstein" von Friedrich von Schiller ins Englische. Nach Reisen kehrte er 1800 nach England zurück und arbeitete von 1804 bis 1806 als Sekretär des Gouverneurs auf Malta. Zwei Jahre später begann er eine Vortragsreihe über Literatur allgemein, aber im Speziellen über Shakespeare und die Philosophie; diese Tätigkeit beanspruchte ihn bis 1819. Samuel Taylor Coleridge starb im Alter von 61 Jahren in London am 25. Juli 1834. Das Gedicht handelt von einem alten Seemann, der auf einer Hochzeit seine Geschichte erzählt; wie er mit seinem Schiff und seiner Besatzung eines schönen Tages losfuhr. Nachdem zunächst alles gut lief, kamen sie in eine Nebelbank, zu der auch noch Schnee, Eis und Kälte kam. Dann erschien ein Albatros auf dem Schiff und mit seinem Auftauchen besserte sich die Lage für die Mannschaft, das Wetter wurde wieder milder und günstiger Wind kam auf. Bis der Seemann den Albatros mit einer Ambrust tötete. Die Mannschaft macht dem Seemann seine Tat zum Vorwurf, doch als ihre weitere Reise immer noch gut lief, gaben sie dem Seemann im Nachhinein recht, den Vogel zu töten. Dann wird die Lage dramatisch; eine Flaute herrscht länger an und ihre Vorräte gehen in der herrschenden Hitze zu Ende. Hier liest man dann das, was Steve Harris original aus dem Gedicht übernommen hat: "Day after Day, Day after Day, we stuck, nor Breath nor Motion, as idle as a painted Ship upon a painted Ocean. Water, Water, every where, and all the Boards did shrink, Water, Water, every where, nor any Drop to drink." In der deutschen Übersetzung liest sich das so: "Tage um Tage, Tage um Tage lagen wir fest ohne Regung, wie ein Schiff auf 'nem Bild, daliegt gestillt im gemalten Meer ohne Bewegung. Wasser, Wasser überall, die Planken schrumpfen und stinken, Wasser, Wasser überall, und nirgends ein Tropfen zu trinken." Die Flaute hält weiter an, die ersten Wahnvorstellungen kommen auf und als sie ein Segel am Horizont sehen, von dem sie Hilfe erwarten, müssen sie nur feststellen, das es eine Art Geisterschiff ist. Auch hier entnahm Steve Harris wieder zwei Strophen aus dem Gedicht, die da lauten: "One after one, by the star-dogged Moon, too quick for Groan or Sigh, each turned his face with a ghastly Pang, and cursed me with his Eye. Four times fifty living Men, (And I heard nor Sigh nor Groan), with heavy Thump, a lifeless Lump, they dropped down one by one." Hierzulande liest sich das (gar nicht mal so schlecht) wie folgt: "Beim Licht des Mondes und seines Hunds, zu schnell, um nach Seufzern zu suchen, schauten Mann für Mann sie mich jammervoll an und um mich stumm zu verfluchen. Viermal fünfzig lebende Männer (ich hörte kein Seufzen, kein Janken) mit dumpfem Plump als lebloser Klump fielen einer nach dem andern auf die Planken." Im weiteren Verlauf des Gedichts erkennt der Seemann dann seine Tat und nach seiner wunderbaren Rettung ist er bereit, sich für das, was er getan hat, verantwortlich zu fühlen. Gedichte sind bestimmt nicht jedermanns Sache, aber auch mir hat "Rime of the ancient Mariner" - ich will nicht sagen gefallen, dafür liegen mir
Gedichte allgemein zu wenig -, aber ich habe es jedenfalls mit mehr Interesse gelesen als noch jedes andere Gedicht davor. Allein schon um zu sehen, wie Steve Harris dieses Gedicht in einen Song umgewandelt hat, wie er alles Wesentliche aus der Handlung des Gedichts übernommen hatte, und doch seine eigene Version dabei erstellte, ist schon etwas Besonderes. Wenn ich einen Hut hätte, würde ich ihn jetzt ziehen - alle Achtung.
RAINBOW´S GOLD (Terry Slesser, Kenny Mountain) In the heat of the morning When your day is still dawning And your bird, she's singing Catch your soul, he's willing to fly away Packed your bags in a hurry Because your mind's in a worry Mark my words, you're gonna be sorry if you ever fly away Sweet little girl with the Saint Da Vinci-smile Stares at me with sadness in her eyes I'm not sure if she's really real or make-believe Maybe she's a vision that comes to only me Cause I'm so tired Yes I'm so tired So tired Yes I'm so tired [Solo]
KING OF TWILIGHT (Nektar) I've been trying, trying so hard I've been crying, crying in the dark Don't forsake me, the time of mine is near Don't ever break me and the world that brought me here Sick and lonely, waiting for you Sick and lonely, wondering what to do Can you hear me, when I say to you You give me your hand, I'll give mine to you [King Of Twilight] When the king of twilight shows me
I will take ten steps to see Forty leaves I pay for freedom For a chance to be free For a chance to be free When the king of twilight calls you Take a step and you will see We all need a quick solution For a chance to be free For a chance to be free Free When the king of twilight shows me I will take ten steps to see Forty leaves I pay for freedom For a chance to be free For a chance to be... Free
CAUGHT SOMEWHERE IN TIME (Steve Harris) If you had the Time to lose An open Mind and Time to choose Would you care to take a Look Or can you read me like a Book Time is always on my Side Time is always on my Side Can I tempt you come with me Be Devil may care fulfill your Dream If I said I'd take you there Would you go would you be scared Time is always on my Side Time is always on my Side Don't be afraid you're safe with me Safe as any Soul can be... honestly Just let yourself go Chorus Caught Caught Caught Caught Caught somewhere somewhere somewhere somewhere somewhere in in in in in Time Time Time... oh oh Time Time
Caught somewhere in Time... oh oh Solo Like a Wolf in Sheep's Clothing You try to hide your deepest Sins Of all the Things that you've done wrong And I know where you belong Time is always on my Side Time is always on my Side Make you an Offer you can't refuse You've only got your Soul to lose... Eternally... let yourself go! Caught Caught Caught Caught Caught Caught somewhere in Time somewhere in Time somewhere in Time... oh oh somewhere in Time somewhere in Time now in two Minds!
Auch in der Zeit, als ich IRON MAIDEN nach meiner MAIDEN-Abstinenz wieder entdeckte, brauchte dieses Album bei mir eine sehr lange "Anlaufphase". Noch Jahre danach bezeichnete ich diese LP immer gern als (zusammen mit "Piece of Mind") als die schlechteste von MAIDEN. Was vielleicht auch mit daran lag, das der Bass auf diesem (wie auch auf den späteren) Album deutlicher zu hören war; aber nicht so, wie man sich einen Bass vorstellt; als dumpfen, Rhythmus haltenden Unterton, sondern härter gespielt in einer Weise, die bei den ersten Probehören mehr als nur eine Anlaufzeit braucht. Deshalb dauerte es eine Weile, bis sich meine Ansicht über diese LP änderte. Heute sehe ich "Somewhere in Time" durchaus als eine ihrer guten Arbeiten an; nicht die beste (das Album kommt nicht an Klassiker wie "The Number of the Beast" oder "Powerslave" heran), aber immer noch besser als "Piece of Mind", das auch bis heute für mich a us allen Alben bis in die 90er Jahre das schlechteste blieb. "Caught somewhere in Time" als Lied gesehen funktioniert gut, wenn es auch nicht die abwechslungsreiche Musik mit ausgefeilteren Melodien hat, wie andere MAIDEN-Lieder.
WASTED YEARS (Adrian Smith) From the Coast of Gold, across the seven Seas
I'm travellin' on, far and wide But now it seems, I'm just a Stranger to myself And all the Things I sometimes do, it isn't me but someone else I close my Eyes, and think of Home Another City goes by in the Night Ain't it funny how it is, you never miss it 'til it's gone away And my Heart is lying there and will be 'til my dying Day Chorus So understand Don't waste your Time always searching for those wasted Years Face up... make your Stand And realise you're living in the golden Years Too much Time on my Hands, I got you on my Mind Can't ease this Pain, so easily When you can't find the Words to say it's hard to make it through another Day And it makes me wanna cry and throw my Hands up to the Sky So understand Don't waste your Time always searching for those wasted Years Face up... make your Stand And realise you're living in the golden Years Solo So understand Don't waste your Time always searching for those wasted Years Face up... make your Stand And realise you're living in the golden Years So understand Don't waste your Time always searching for those wasted Years Face up... make your Stand And realise you're living in the golden Years Gitarrist Adrian Smith schrieb für das "Somewhere in Time"-Album drei Lieder gänzlich allein - seine einzigsten Arbeiten bis heute, die er alleine komponierte. Und bei den Liedern "Wasted Years", "Sea of Madness" und "Stranger in a strange Land" hat er wirklich ganze Arbeit geleistet. "Wasted Years" beginnt mit einem schönen Intro, das mehrmals im Song wieder angespielt wird, aber nicht die tragende Melodie ist, was man nur bedauern kann. Überhaupt war "Somewhere in Time" ein Album, das lediglich aus Liedern bestand, die vom Hauptschreiber Steve Harris (schrieb vier Lieder allein) und den drei von Smith komponierten Songs bestand. Lediglich ein weiteres Lied gab es noch, "Deja-Vu", das Dave
Murray und Steve Harris schrieben. Sänger Bruce Dickinson beispielswiese war an den Songs dieses Albums gänzlich unbeteiligt. "Wasted Years" erschien am 6. September 1986 als erste Single des Albums und erreichte in den englischen Charts die Position 18.
SEA OF MADNESS (Adrian Smith) Out in the Street somebody's crying Out in the Night the Fires burn Maybe tonight somebody's crying Reached the Point of no Return Oh - my Eyes they see but I can't believe Oh - my Heart is heavy as I turn my back and leave Chorus Like the Eagle and the Dove Fly so high on Wings above When all you see can only bring you Sadness Like a River we will flow On towards the Sea we go When all you do can only bring you Sadness Out on the Sea of Madness Somewhere I hear a Voice that's calling Out in the Dark there burns a Dream You got to hope when you are falling To find the World that you have seen Oh - my Eyes they see but I can't believe Oh - my Heart is heavy as I turn my back and leave Like the Eagle and the Dove Fly so high on Wings above When all you see can only bring you Sadness Like a River we will flow On towards the Sea we go When all you do can only bring you Sadness Out on the Sea of Madness Solo It's Madness The Sun don't shine On the Sea of Madness There ain't no Wind to fill your Sails Madness when all you see can only bring you Sadness
On towards the Sea we go... Out in the Night somebody's crying Out in the Night the Fires burn Maybe tonight somebody's crying Reached the Point of no Return Oh - my Eyes they see but I can't believe Oh - my Heart is heavy as I turn my back and leave Like the Eagle and the Dove Fly so high on Wings above When all you see can only bring you Sadness Like a River we will flow On towards the Sea we go When all you do can only bring you Sadness Out on the Sea of Madness Of Madness, of Madness, of Madness, of Madness, of Madness, of Madness "Sea of Madness", die "See des Irrsinns", war das zweite Lied von Adrian Smith und dies übertraf "Wasted Years" noch etwas. Schneller, rhythmischer und kraftvoller. Wenn man sich erstmal an den Stil gewöhnt hat, den die Band bei diesem Album einschlug (vor allem der Bass), dann gehört "Sea of Madness" ohne Zweifel zu den Höhepunkten der LP.
HEAVEN CAN WAIT (Steve Harris) Can't understand what is happening to me This isn't real this is only a Dream But I never have felt, no I never have felt this Way before I'm looking down on my Body below I lie asleep in the Midst of a Dream Is it now could it be the Angel of Death has come for me I can't believe that really my Time has come I don't feel ready there's so much left undone And it's my Soul and I'm not gonna let it get away Chorus Heaven Heaven Heaven Heaven can can can can wait, wait, wait, wait, Heaven Heaven Heaven Heaven can can can can wait wait til another Day wait wait til another Day
I have a Lust for the Earth below And Hell itself is my only Foe 'Cause I've no Fear of Dying
I'll go when I'm good and ready I snatch a Glimpse of the Lights eternal Rays I see a Tunnel I stand amazed At all of the People standing there in Front of me Into the Paths of Rightness I'll be led Is this the Place where the living join the Dead I wish I knew this was only just a Nightmare Heaven Heaven Heaven Heaven Solo Take my Hand I'll lead you to the promised Land Take my Hand I'll give you Immortality Eternal Youth I'll take you to the other Side To see the Truth the Path for you is decided Solo My Body tingles I feel so strange I feel so tired I feel so drained And I'm wondering if I'll ever be the same again Is this in Limbo or Heaven or Hell Maybe I'm going down there as well I can't accept my Soul will drift forever I feel myself floating back down to Earth So could this be the Hour of my Rebirth Or have I died or will I wake from Dreaming? Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven can can can can can can can can wait, wait, wait, wait, wait, wait, wait, wait, Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven Heaven can can can can can can can can wait wait wait wait wait wait wait wait til another Day til another Day til another Day til another Day can can can can wait, wait, wait, wait, Heaven Heaven Heaven Heaven can can can can wait wait til another Day wait wait til another Day
Der "Erzähler" berichtet von seinem Tod, wie er in andere Gebiete vordringt, den allseites berühmten Tunnel sieht und dann am Ende doch wieder auf die Erde zurückkehrt oder doch nur alles geträumt hat? "……...have I died or will I wake from Dreaming?", was soviel heißt wie "bin ich gestorben oder werde ich aus dem Schlaf erwachen?" Ganz abgesehen von dem wirklich interessanten und gelungenen Text bietet "Heaven can wait" einen guten Song ganz im Stil des Albums; es ist nicht
der beste, aber bei weitem auch nicht der schlechteste auf "Somewhere in Time". Zufall oder doch Inspiration? Es gibt einen in den USA gedrehten Film "Heaven can wait" (bei uns "Der Himmel soll warten"), in dem Warren Beatty den Footballspieler Joe Pendleton spielt, der während eines Autounfalls stirbt und in den Himmel kommt, dort aber erfährt, dass sein Tod ein Versehen von oben war, dass er also noch gar nicht dran war, in den Himmel einzugehen. Da sein Körper aber eingeäschert wurde, bliebt ihm nur die Möglichkeit, im Körper eines anderen wieder auf die Erde zurückzukehren; und so lebt er bald in dem Körper des Millionärs Farnsworth wieder, der von seiner Frau und einem Angestellten umgebracht werden soll. Der Film ist eine hintersinnige Komödie, die aber nicht zu sehr auf die (zweifellos vorhandene) Ironie des Filmstoffes setzt. Es ist einer der Filme, die man sich immer wieder mal ansehen kann - und wird. Ausserdem weist die Besetzungsliste einige bekannte Namen auf wie Julie Christie als Betty Logan, Pendleton´s neue Liebe, James Mason als himmlischen Beauftragten Mr. Jordan, Jack Warden als Pendleton´s ehemaliger Trainer Max Corkle, Dyan Cannon als mordlustige Julia Farnsworth und Charles Grodin als ihr Helfershelfer Tony Abbott. Neunmal wurde die teils sehr amüsante Komödie "Heaven can wait" ("Der Himmel soll warten", 1978) von Warren Beatty und Buck Henry für den Oscar nominiert, doch nur einmal für die Ausstattung (an Paul Sylbert, Edwin O´Donovan und George Gaines) wurde dem Werk der Preis überreicht. Warren Beatty erreichte mit diesem Film etwas, was nur wenigen davor und danach gelungen ist: er wurde viermal für den Oscar für diesen Film vorgeschlagen; als Produzent für den besten Film, für den besten Hauptdarsteller, zusammen mit Buck Henry für die beste Regie und zusammen mit Elaine May für das beste Drehbuch; doch in keiner der nominierten Sparten gewann er. Ließ sich Steve Harris durch diesen Film inspirieren? Unwichtig eigentlich, denn was dabei herauskam, ist ein hörenswerter Heavy Metal-Song, den man sich bestimmt öfter anhören wird.
THE LONELINESS OF THE LONG DISTANCE RUNNER (Steve Harris) The Tough of the Track With the Wind And the Rain that's beating down on your Back Your Heart's beating loud And goes on getting louder And goes on even more 'til the Sound is ringing in your Head With every Step you tread And every Breath you take Determination
Makes you run never stop Got to win got to run 'til you drop Keep the Pace hold the Race Your Mind is getting clearer You're over half Way there But the Miles they never seem to end As if you're in a Dream Not getting anywhere It seems so futile Chorus Run on and on Run on and on The Loneliness of the Long Distance Runner Solo I've got to keep running the Course I've got to keep running and win at all Costs I've got to keep going be strong Must be so determined and push myself on Solo Run over Stiles across Fields Turn to look at who's on your Heels Way ahead of the Field The Line is getting nearer but do You want the Glory that goes You reach the final Stretch Ideals are just a Trace You feel like throwing the Race It's all so futile Run on and on Run on and on The Loneliness of the Long Distance Runner Run on and on Run on and on The Loneliness of the Long Distance Runner "The Loneliness of the Long Distance Runner" ist eines der Höhepunkte des Albums, wenn nicht sogar (mit dem Song "Alexander the great") das beste; eine schöne Melodie, schneller Rhythmus (Nicko McBrain mußte hier Schwerstarbeit leisten) und ein perfektes Zusammenspiel aller Instrumente machen den Song zu einem absoluten Hörgenuß. Komponist
Steve Harris beschreibt hier die "Loneliness of the Long Distance Runner" - die "Einsamkeit des Langstreckenläufers". Inspirieren ließ er sich bei diesem Lied vielleicht durch den ungewöhnlich erfolgreichen Film "Chariots of Fire" ("Die Stunde des Siegers"), eine englische Produktion, die Hugh Hudson 1981 drehte. Der Film (dessen Handlung sich um den Marathonlauf dreht) wurde siebenmal für den Oscar vorgeschlagen und gewann viermal: Produzent David Puttnam bekam den Oscar für den besten Film, Colin Welland für das beste Drehbuch, Milena Canonero für die besten Kostüme und Vangelis für die beste Film-Musik.
STRANGER IN A STRANGE LAND (Adrian Smith) Was many Years ago that I left home and came this Way I was a young Man, full of Hopes and Dreams But now it seems to me that all is lost and nothing gained Sometimes Things ain't what they seem No brave new World, no brave new World No brave new World, no brave new World Night and Day I scan Horizon, Sea and Sky My Spirit wanders endlessly Until the Day will dawn and Friends from home discover why Hear me calling, rescue me Set me free, set me free Lost in this Place, and leave no Trace Chorus Stranger in a strange Land Land of Ice and Snow Trapped inside this Prison Lost and far from home One hundred Years have gone and Men again they came that way To find the Answer to the Mystery They found his Body lying where it fell on that Day Preserved in Time for all to see No brave new World, no brave new World Lost in this Place, and leave no Trace What became of the Man that started All are gone and their Souls departed Left me here in this Place So all alone Stranger in a strange Land
Land of Ice and Snow Trapped inside this Prison Lost and far from home Solo What became of the Man that started All are gone and their Souls departed Left me here in this Place So all alone Stranger in a strange Land Land of Ice and Snow Trapped inside this Prison Lost and far from home Stranger in a strange Land Land of Ice and Snow Trapped inside this Prison Lost and far from home Stranger in a strange Land Land of Ice and Snow Trapped inside this Prison Lost and far from home "Stranger in a strange Land", das dritte und letzte von Adrian Smith allein komponierte Lied (nicht nur) auf diesem Album. Meiner Ansicht nach kommt es nicht ganz an sein Lied "Sea of Madness" heran, dennoch ist es ein gutes Lied, das auf "Somewhere in Time" nicht das beste, aber auch nicht das schlechteste ist. Nach Erscheinen des Albums wurde "Stranger in a strange Land" noch am 22. November 1986 als Single auf den Markt gebracht und stoppte in den englischen Charts auf Rang 22.
DEJA-VU (Dave Murray, Steve Harris) When you see familiar Faces But you don't remember where they're from Could you be wrong? When you've been particular Places That you know you've never been before Can you be sure?
'Cause you know this has happened before And you know that this Moment in Time is for real And you know when you feel Deja-Vu Chorus Feel like Feel like Feel like Feel like Solo Ever had a Conversation That you realise you've had before Isn't it strange Have you ever talked to someone And you feel you know what's coming next It feels pre-arranged ´Cause you know that you've heard it before And you feel that this Moment in Time is surreal ´Cause you know when you feel Deja-Vu Feel Feel Feel Feel like like like like I´ve I´ve I´ve I´ve been been been been here here here here before before before before I´ve I´ve I´ve I´ve been been been been here here here here before before before before
Als vorletztes Lied des Albums gibt es mit "Deja-Vu" noch einmal einen richtig guten Song; Heavy Metal pur mit zwei hervoragenden Gitarristen. Nicko McBrain lief in diesen Jahren an seinem Schlagzeug zu immer besserer Form auf, was man auch bei diesem Lied sehr gut hören kann. Dave Murray und Steve Harris erzählen in diesem Lied von dem "DejaVu", einem Phänomen, das es tatsächlich geben soll; Situationen oder Begebenheiten, die man erstmals erlebt und von denen man plötzlich das Gefühl hat, all das schon einmal erlebt zu haben; aber es ist keine Erinnerung an dieses Ereignis, sondern nur das sichere Gefühl, es schon einmal erlebt zu haben. Das "Deja-Vu"-Erlebnis kommt selten bei ansonsten gesunden Menschen vor; in Verbindung mit manchen Vergiftungserscheinungen wird es öfter beobachtet - bei Alkohol oder sonstigen Drogen. Bei Befragungen haben gar 90 Prozent der Menschen angegeben, schon einmal so ein Erlebnis gehabt zu haben, doch dürfte es da eher auf harmlosere Erscheinungen wie Sinnestäuschungen, falsche Vorstellungen oder Erinnerungen gehandelt haben. Das man beispielsweise in einer Straße ein Haus sieht, das man meint, schon einmal gesehen zu haben, obwohl es in Wahrheit nur ein ähnliches Haus ist, das man tatsächlich schon einmal gesehen hat; das sind dann meist
nur Sinnestäuschungen. Richtige "Deja-Vu"-Erlebnisse sind jedoch dagegen sehr selten. Es ist in der Forschung heute auch das Gegenteil des "Deja-Vu" bekannt, das sogenante "Jamais-Vu"-Erlebnis, in dem man in vertrauter Umgebung oder mit vertrauten Menschen plötzlich das Gefühl hat, etwas völlig Fremdes zu erleben; doch auch dieses Phänomen kommt relativ selten vor. Manche Menschen nutzten dieses Empfindungen vor allem im Bereich des Spiritsmus oder der Esoterik; indem sie "Deja-Vu"-Erlebnisse als Indiz auf ein früheres Leben heranziehen.
ALEXANDER THE GREAT (Steve Harris) My Son ask for thyself another Kingdom For that which I leave is too small for three (King Philip of Macedonia - 339 B.C.) Near to the East In a Part of ancient Greece In an ancient Land called Macedonia Was born a Son To Philip of Macedon The Legend his Name was Alexander At the Age of nineteen He became the Macedon King And he swore to free all of Asia Minor By the Aegian Sea In 334 B.C. He utterly beat the Armies of Persia Chorus Alexander the Great His Name struck Fear into Hearts of Men Alexander the Great Became a Legend 'mongst mortal Men King Darius the third Defeated fled Persia The Scythians fell by the River Jaxartes Then Egypt fell to the Macedon King as well And he founded the City called Alexandria By the Tigris River He met King Darius again And crushed him again in the Battle of Arbela
Entering Babylon And Susa, Treasures he found Took Persepolis the Capital of Persia Alexander the Great His Name struck Fear into Hearts of Men Alexander the Great Became a God amongst mortal Men Solo A Phrygian King had bound a Chariot Yoke And Alexander cut the 'Gordian Knot' And Legend said that who untied the Knot He would become the Master of Asia Helonism he spread far and wide The Macedonian learned Mind Their Culture was a western Way of Life He paved the Way for Christianity Marching on, marching on The Battle weary marching Side by Side Alexander's Army Line by Line They wouldn't follow him to India Tired of the Combat, Pain and the Glory Alexander the Great His Name struck Fear into Hearts of Men Alexander the Great He died of Fever in Babylon Als letzten Song auf "Somewhere in Time" gibt es dann noch einmal mit Steve Harris´ Abschlußlied den endgültigen bombastischen Abschluß des Albums. Der Song beginnt mit den Sätzen "My Son ask for thyself another Kingdom. For that which I leave is too small for three" (heißt soviel wie "Mein Sohn, such Dir ein anderes Königreich. Das, was ich hinterlasse, ist zu klein für drei"). Nach diesen (angeblich) historisch überlieferten Sätzen von Philip II. gibt es ein langsames, melodiöses Einleiten des eigentlichen Songs, bis es dann mit "Alexander the great" so richtig losgeht. 8,35 Minuten lang ist das Lied und es ist ein Erlebnis für sich - heute sehe ich "Alexander the Great" neben "Rime of the ancient Mariner" als eines der besten der Zeit bis Ende der 80er Jahre an. Das übliche Solo ist in diesem Fall zu einem ausgedehten Instrumental-Teil ausgeweitet, der neben dem eigentlichen Solo auch einen hervorragenden melodiösen Teil enthält; bei dem man sich eigentlich nur wünscht, das es noch länger wäre - eine Glanzleistung!
Viele Menschen sahen und sehen in Alexander einen großen Wegbereiter und einen Gründer eines Weltreiches; doch werden dabei viele seiner Taten schlichtweg ignoriert oder zu großen Heldentaten glorifiziert; Taten, die einfach (nicht nur) in meinen Augen nichts anderes als Massenmord sind. Die Taten eines vielleicht nur machthungrigen Menschen, der seinen Einfluß und Macht (und damit auch Geld) vergrößern wollte, völlig egal, wievielen Menschen er dabei den Tod bringt. Alexander III., heute fast nur noch Alexander der Große genannt, wurde zwischen dem 20. und dem 30. Juli 356 v. Chr. als Sohn von Philipp II. in Pella geboren. Alexander´s Vater Phlipp II. war von 359 bis 336 v. Chr. König von Makedonien. Geboren wurde er aller Wahrscheinlichkeit nach im Jahr 382 v. Chr. Während den Vorbereitungen auf einen neuen Feldzug sollte seine Tochter Kleopatra den Molosser Alexander von Epeiros heirateten, doch bei den Vorbereitungen dazu wurde Philipp II. von seinem Leibwächter Pausanias im Sommer des Jahres 336 v. Chr. ermordet. Seine Ehefrau Olympias wurde schon zu Lebzeiten eine Schuld am Tod ihres Mannes nachgesagt, sie sollte die Mörder beauftragt haben. Der Historiker Plutarch schätze sie in seinen Aufzeichnungen so ein, und auch spätere Historiker bliesen in dieses Horn. Nur war und ist zu berücksichtigen, das Plutarch´s Aufzeichnungen runde 2 Jahrhunderte nach ihrem Tod entstanden sind und es nach dieser langen Zeit (und heute schon ohnehin nicht mehr) gar nicht festgestellt werden kann, aufgrund wessen er ihr dieser Tat eigentlich bezichtige. Olympias von Epirus (geboren um das Jahr 376 v. Chr.), auch Polyxena genannt, stammte aus dem Volk der Molosser, sie starb 316 v. Chr. An möglichen Tätern hatte damals jedenfalls beileibe kein Mangel geherrscht. Mehrere Städte waren von Philipp erobert worden, sowie in Griechenland, als auch in Persien, die übrigens das Ziel seines geplanten Feldzuges waren. Da ergeben sich Hunderte von möglichen Tätern. Geklärt werden konnte es damals jedenfalls nicht - und heute erst recht nicht mehr. Über Alexanders Kindheit ist eigentlich so gut wie nichts bekannt; nur seine angeblichen Taten, die er auch schon als Kind und Jugendlicher gemacht haben soll, doch basieren diese fast nur auf Heldenverehrungen und -glorifizierungen; sichere Daten existieren fast gar nicht. Man weiß auch allgemein über das Land Makedonien (damals gelegen im Norden Griechenlands) nicht viel; nicht einmal über die makedonsiche Sprache sind gesicherte Fakten überliefert. Man weiß nicht, ob es eine eigenständige Sprache war, oder nur eine (sozusagen) Unterabteilung des Griechischen mit eigenem Dialekt. Manche Quellen deuten aber darauf hin, das die makedonsiche Sprache für die Griechen wie eine Fremdsprache klang - im damaligen Griechenland waren die Makedonier einfach nur die "Barbaren". Das Verhältnis zwischen Alexander und seinem Vater war nie ganz frei von Konflikten. Da Philipp II viele Liebschaften hatte, galt Alexander seinerzeit bei manchen nur als illegitimer Nachfolge. Nach einem Streit verließ er mit seiner Mutter Makedonien und ging nach Illyrien, kehrte aber nach einem halben Jahr nach Pella zurück. Im Jahr nach Philipp´s Tod, 336 v. Chr.,
wurde Alexander Nachfolger seines Vaters auf dem Thron von Makedonein. Sein Charakter wurde schon in diesen Tagen deutlich, als er mehrere Menschen hinrichten ließ, die ihn seiner Meinung nach offen oder heimlich beschuldigt hatten, am Tod seines Vaters mitgeholfen zu haben; auch das übrigens ist nicht von der Handd zu weisen. Es wäre doch immerhin möglich, das Alexander seinen Vater, den er ohnehin nie richtig mochte, aus dem Weg hat räumen lassen. Dem Wesen Alexander´s würde es wohl zweifellos entsprechen. Während die Herrscherfrage in Makedonien noch unsicher war, nutzen ihre Nachbarn in Thrakien und Illyrien die Situation, um sich aus der Herrschaft Makedonein´s zu befreien. Alexander stellte eine Armee aus und marschierte 336 zuerst in das eine, dann in das andere Land, um sich mit Gewalt Gehör zu verschaffen. Unterdessen versuchte man in Griechenland, die ungeliebten Nachbarn in Makedonien endgültig loszuwerden und stellte Pläne dafür auf. In Theben wurden makedonische Soldaten aus der Stadt verwiesen. Auf seinem Rückweg ging dann Alexander nach Theben und reagierte seinen "Frust" ab. Sämtliche Häuser wurden zerstört, 6.000 Menschen fanden dabei den Tod, die restlichen 30.000 Einwohnter wurden in die Sklaverei verkauft, Theben wurde zwar wieder aufgebaut, führte aber auch später nur noch ein Schattendasein gegenüber dem, was es einmal war - soviel zu den großen "Heldentaten" des Alexander des "Großen". Ab dann begann Alexander´s Eroberungszüge (oder sollte man besser sagen: Größenwahn): im Mai 334 ging er mit einer Armee bestehend aus 35.000 Mann Richtung Asien los; als Grund hatte er die Befreiung diverser Städte angebeben, die vorher von den Persern erobert worden waren. Nach seinem Sieg aber ließ er seine eigenen Leute in den Regierungen der diversen Stätde zurück - von Befreien konnte also keine Rede sein. Als dann Persien besiegt war und die gesamte Küste Kleinaisens unter seiner Herrschaft war, ging er nicht etwa wieder zurück, sondern setzte seinen Feldzug - der von Anfang an nichts anderes als ein Eroberungszug war fort. Während des Wechsels der Jahre 334/333 eroberte er das anatoische Binnenland und besetzte die Hauptstadt Gordion, wo er der Sage nach den Gordischen Knoten löste, über den ein Orakel gesagt hatte; nur der, der den Knoten lösen könne, würde Herrscher über Asien sein (etwas, was auch im Lied erwähnt wird). Was daran nun wahr ist oder ob dies alles in den Bereich der Sagen gehört, lasse ich mal so dahingestellt. Auf Alexander´s weiterer Eroberungsliste stand Kilikien, wo er die Hauptstadt Tarsos einnahm und dort bis in den Oktober 333 v. Chr. blieb. Im Lied wird öfter der persische König Darius erwähnt, gegen den Alexander antrat; auch dies war beileibe keine Erfindung von Steve Harris, sondern historische Wahrheit. Als Alexander Dareios III. (wie er bei uns genannt wird) immer näher kam, rüstete dieser eine Armee aus, die laut Angeben Plutarch´s aus 600.000 Mann bestanden haben soll; was viele Historiker und Forscher schlichtweg für Blödsinn halten. Meistens wird diese Zahl mit höchstens 100.000 angegeben, Alexander´s Heer soll noch aus 25. - 30.000 Mann bestanden haben - soviel also zur Glaubwürdigkeit von Plutarch. In der ersten Schlacht zwischen Alexander und Dareios
gewann Alexander klar und deutlich, als sein Gegner nach schweren Verlusten das Feld räumte, bei den Makedoniern gab es 450 Tote und ca. 4.000 Verletzte. Und so ging es dann weiter, Alexander eroberte die Städte Tripolis, Byblos, Beirut und Sidon und kam dann nach Tyros, wo ihm Widerstand entgegengesetzt wurde. Man hatte ihm angeboten, sich kampflos zu ergeben, dafür aber müsse er auf das Recht verzichten, in den stadteigenen Templen Opfer darzubringen. Dies fasste der "große Heerführer" als Beleidung auf und ließ die Stadt belagern. 6 Monate (von Januar bis Juni 332 v. Chr.) dauerte diese Belagerung, bis die Stadt durch Unterstützung von Schiffen aus eingenommen wurde. Alle männlichen Einwohner der Stadt wurden getötet, 2.000 davon wurden entlang der Küste gekreuzigt; die Frauen und Kinder der Stadt verkaufte er in die Sklaverei - wahrlich eine echte "Heldentat" des "großen" Alexanders. Sein Machthunger war aber noch nicht gestillt. Statt sich damit zufrieden zu geben, das er fast das gesamte persiches Reich unter seiner Kontrolle hatte, zog er weiter und überfiel die nächsten Städte. In Gaza bereitete man ihm erneut Widerstand; auch hier zeigte der große Held, was für ihn echte Heldentaten sind. Nach der dreimonatigen Belagerung ließ er auch hier alle männlichen Einwohner töten. Ägypten bot ihm so gut wie keinen Widerstand; seine Armee wurde dort manchen Quellen zufolge sogar als Befreier gefeiert; was nicht ganz von der Hand zu weisen ist; schließlich lebten die Ägypter damals seit 11 Jahren unter persischer Herrschaft. In Heliopolis aber ließ sich der "große Held" sogleich zum Pharao und zum Sohn des Amun-Re erheben. Fast alle wichtigen Regierungsstellen besetzte er mit seinen eigenen Leuten. In dieser Zeit, im Januar 331 v. Chr., gründete er (nach manchen anderen) die Stadt Alexandria an der Mittelmeerküste. Im März 331 v. Chr. ging er zum Orakel von Siwa, wo er erfahren haben soll, das er der Sohn des Zeus sei. Dies haben manche Forscher aber schon als kompletten Unsinn abgetan, da er (der "edle Held") sich schon lange davor manchmal als "Sohn des Zeus" bezeichnet hatte. Im Mai 331 v. Chr. zog Alexander mit einem nun 40.000 Mann umfassenden Heer los, wahrscheinlich Richtung Babylon. Ob er von Anfang an dorthin wollte, oder ob er durch eine drohende unnötige Schlacht (an sich schon eine sarkastische Bemerkung) dazu überredet wurde, ist heute unklar. Am 20. September 331 kam es zwischen Alexander und Dareios, dessen Heer noch größer war, zur Schlacht von Gaugamela, einem Dorf in der Nähe des Lagerplatzes von Alexander´s Heer; die Perser wurden besiegt und Dareios konnte wieder entkommen. Alexander ging von dort aus nach Babylon, wo ihm die Stadt übergeben wurde; fortan ließ er sich "König von Aisen" betiteln. Der "König von Asien" aber hatte immer noch nicht genug; er setzte seinen Vernichtungsfeldzug fort; Städte wie Susa ergaben sich kampflos und auch die persische Hauptstadt Persepolis (wo sein Heer im Januar 330 v. Chr. ankam) brachte nur wenig Widerstand auf. Neuere Forschungen aus dieser Stadt wollen wissen, das Alexander beeindruckt von den Bauwerken - die Zerstörung solcher Häuser seinen Männer untersagte (welch Edelmut) .
Die Eroberungen aber gingen weiter, im August 330 v. Chr. unterwarf er Hyrkanien an der Südküste des Kaspischen Meeres und kam im April 329 v. Chr. am Fluss Tarnak an (heute liegt das in Afghanistan) und gründete dort erneut eine Stadt namens Alexandria. Dann wollte er über einen beschwerlichen Weg durchs Gebirge nach Baktrien und dieses Land mal eben für sich einnehmen; was ihm auch gelang. Im Mai 329 v. Chr. gründete er nochmal eine Stadt, die Alexandria Eschate genannt wurde (heißt soviel wie "das entfernteste Alexandria"). In diesen Tagen brach eine Revolte gegen ihn aus in Sogdiens, das er ebenfalls erobert hatte. Alexander reagierte natürlich sofort und zog gegen mehrere Städte, aus der die Revolte losging, zu Felde. Nach Belagerungen wurden auch hier alle männlichen Einwohner umgebracht. Manche der Anführer der Rebellion entkamen dem "großen Eroberer" allerdings; als Gegenmaßnahme ließ er viele Dörfer und Höfe niederbrennen, die die Revolte in irgendeiner Weise unterstützt hatten. In der nächsten Zeit wurde sein Größenwahn immer heftiger; er verlangte von seinen Untergebenen Ehrerbietungen ihm gegenüber, die die Griechen ansonsten nur ihren Götter gaben. Erste Unruhen und bald auch offene Ablehung gegen ihn wurde laut; zur Abschreckung ließ er deshalb eben einfach mal eine ganze Reihe von einstigen Untergebenen hinrichten, darunter auch seinen Biographen Kallisthenes. 326 v. Chr. nahm sich Alexander "der Große" vor, weitere Teile der damals bekannten Welt zu erobern; der Weg führte seine Armee diesmal nach Indien, das vor allem in Griechenland damals nicht viel mehr als eine Legende war. Anfang des Jahres erreichte seine Armee das Tal des Flusses Kabul. Auch hier siegte seine Armee und auch hier zeigte sich der "große Weltenzusammenführer" von seiner Seite: die von ihm besiegten Dörfer wurden restlos zerstört, fast alle Bewohner umgebracht. Vor seinem Weitermarsch ließ er Städte und Dörfer auf seinem Weg eine Botschaft zukommen: sie sollten sich ihm ergeben und ihn als ihren Gott anzusehen. In einer der weiteren Schlachten kam sein Pferd, das auf den Namen Bukephalos gehört haben soll, ums Lebens. Dem Tier zu Ehren, gründete Alexander eine weiteres Stadt, die dann auch Bukephalos genannt wurde (die heute allerdings Jalapur heißt). Wieviele Menschen auf seinem Weg abgeschlachtet und umgekommen sind, mag wohl niemand mehr genau zu sagen, aber Alexander gründete eine Stadt zu Ehren seines Pferdes..............!! Seine Armee ging weiter, geriet aber in die Regenzeit, in der es in unregelmäßigen Abständen Platzregen gab, der sich sehen lassen konnte. Zu alledem mußte die Armee mehrere Flüsse überqueren, bis seine Soldaten irgendwann die Schnauze voll hatten. Ende Juli 326 v. Chr. befand sich seine Armee vor der Überquerung des Hyphasis (heißt heute Beas), doch ihr eigentliches Ziel war damit noch nicht erreicht; und die Geduld der Männer war am Ende. Eine offene Meuterei entstand; seine Soldaten weigerten sich, weiterzugehen. Gegen seinen Willen mußte sich Alexander einverstanden erklären und den Rückweg antreten; nicht ohne vorher noch am Ufer des Hyphasis einen weitere Stadt namens Alexandria zu gründen. Der
Rückweg gestaltete sich alles andere als einfach; mußten sie doch durch Gebiet durch, die sie vorher erobert hatten. Oft wurde das Heer angegriffen und weitere Eroberungen dabei blieben natürlich nicht aus. Im Februar 323 c. Chr. erreichte er Babylon, wo er bleiben wollte, um (natürlich!!) neue Eroberungsfeldzüge zu planen. Nach einem ausgiebigen Fest, wo er sehr viel Alkohol trank (etwas, das der "große Weltenzusammenfüher" öfter tat) wurde er von einem Fieber angegriffen, an dem er schließlich am 10. oder 11. Juni 323 v. Chr. starb. Das genaue Datum läßt sich nicht mehr feststellen. Mag sein, das ihn manche Menschen als Wegbereiter für den Weg in eine fremde Welt ansehen, als einen großen Mann, der sein Reich zum Wohle seiner Untergebenen ausweiten wollte; in meinen Augen aber war das nichts anderes als Machtgier. Welcher Herrscher braucht schon ein Reich, das sich von Griechenland bis nach Indien hinauszieht und das dann auch als Wohlergehen für sein Volk auslegen will? Ich sehe in Alexander nur einen machthungrigen Kerl, der seine Eroberungen für sein eigenes Wohlergehen und für seinen eigenen Ruhm und Erfolg genutzt hat. Wie es den Menschen in den Ländern erging, die er erobert hatt (wenn da überhaupt noch welche übriggeblieben waren) war ihm doch völlig egal.
REACH OUT (Dave Colwell) It's over your Head And you don't seem to understand One Word I say And you can't live your Life Trying to run away You're fighting your Friends You're wearing everybody out But it never ends You're wearing me out Chorus Come on Reach out And let somebody in your Life Don't get me wrong You always apologize It's just your Way Of making a Scene You need to be loved It's not such a Crime [Chorus]
Over your Head You just don't seem to understand One Word I say And you can't live your Life You got so much Love It's burning inside [Chorus] "Reach out" erschien am 6. September 1986 als B-Seite der Single "Wasted Years". Der Song ist wirklich nicht schlecht, doch kann er den Standard des "Somewhere in Time"-Albums nicht halten, weil er (so merkwürdig sich das auch jetzt anhört) zu kurz ist. In den 3,28 Minuten, die das Lied dauert, kann er nicht die (ohne Zweifel vorhandenen) Qualitäten der meisten anderen Songs des Albums entfalten, da er nicht die Komplexität und Vielfalt erreichen kann. Musikalisch klingt "Reach out" genauso wie die anderen Lieder der LP, aber eben lange nicht so ausgefeilt und so gut arrangiert, eben weil es leider nur so kurz ist.
SHERIFF OF HUDDERSFIELD (Steve Harris, Dave Murray, Adrian Smith, Bruce Dickinson, Nicko McBrain) Life in a Lity living in L.A. Is a long way from Huddersfield Town The Back of the Rainbow's a long Way from Heaven But that's where he gets his Pork Pie Limos and Ladies they're driving him queasy Rugby and Cricket's unknown Baseball and Football they're making him lazy Your Fan Club says "Rodney come home" Chorus The Sheriff of Huddersfield locked in his Castle Look down on Hollywood Hills The Sheriff of Huddersfield locked in his Castle You're our own Hot Rod on Wheels A good Game of Arrows a few dozen Barrels The Nautilus rusts in the Yard But for Yorkshire he's yearning but because he's earning He'll always live in L.A. A Custom made wallet that stays in his Pocket And never comes out to pay Bills He's winning at Poker and playing the Joker And he always cheats when he deals
[Chorus] [Rodney's Rap:] Hello, let me introduce myself! My name is Rodney. I'm immensely strong. When I were a lad, I could lift up five Navies on an End of a Shovel. The Reason I never took Martial Arts because I was immensely fearsome and I'd probably kill everybody I came into Contact with it. I was phenomenally strong. Pride and Ego, my Lads, Pride and Ego, Is what makes the World rotate. And everybody knows the Centre of the Universe is Huddersfield But I don't live there anymore. I live in Los Angeles. It's great!... I think Rufus the red has a Crane by his Bed To wrench himself up in the Morn' But if you dare to tread at the Foot of his Bed You'll wish you'd never been born. A Bear with a sore Head we mean your forehead He slumbers for most of the Day Wide eyed and legless baked Beans for Breakfast Your Problem Rodney L.A.
JUANITA (Steve Barnacle, Derek O´Neil) Yeah it cost me a Bundle Trying to track you down It's true Yeah and it's the Truth I'm looking from Town to Town for you You know you never offered much Security Do you know I'm gonna get you back? You just wait and see [Chorus:] I'm never goin' back Juanita I know you never got my Call I'm never goin' back Juanita Never at all Year I'm spending a long Time Trying to work it out for true
Yeah it's such small Crime Thirsting over you Living in a Chelsea Flat Seems so lonely now I just know I gotta get you back I just don't know how [Chorus 2x] Yeah I just got to tell you I'm gonna leave it up to you Yeah what more can I say? What more can I do? Living in a Chelsea Flat Seems so lonely now I just know I gotta get you back I just don't know how I'm never goin' down on Juanita Never gonna make that Call Never goin' down on Juanita Never at all I'm never goin' down on Juanita Never gonna make that Call Never goin' down on Juanita Two Fingers at all [Chorus 2x]
THAT GIRL (Andy Barnett, M. Goldsworth, P. Jupp) The Words she said turned out why Desperation fills her Eyes Hold her in your Arms Don't let go When you taste defeat, when you loose again Fight and win, never give in Hold her in your Arms Don't let go [Bridge:] That Girl you need Gonna knock you off your Feet That Girl, you know She'll never let you go
[Chorus:] That Girl, that Girl, that Girl you need That Girl, that Girl, that Girl, that Girl Can you hear her Call, call out your Name Think about you, cry without you Hold her in your Arm Don't let go Can you taste defeat, when you loose again Fight and win, never give in Hold her in your Arms Don't let go [Bridge] [Chorus] [Solo] You need! Der Song erschien am 22. November 1986 als B-Seite der Single "Stranger in a strange Land".
MOONCHILD (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Seven deadly Sins Seven Ways to win Seven holy Paths to Hell And your Trip begins Seven Seven Seven Seven downward Slopes bloodied Hopes are your burning Fires, your Desires...
I am he the bornless One The fallen Angel watching you Babylon, the scarlet Whore I'll infiltrate your Gratitude Don't you dare to save your Son Kill him now and save the young Ones Be the Mother of a Birth strangled Babe Be the Devils own, Lucifer's my Name Chorus
Moonchild - hear the Mandrake Scream Moonchild - Open the seventh Seal I count the Heads of those Unborn The accursed Ones I'll find them all And if you die by your own Hand As a Suicide you shall be damned And if you try to save your Soul I will torment you - you shall not grow old With every Second and passing Breath You'll be so alone your Soul will bleed to Death Moonchild Moonchild Moonchild Moonchild hear the Mandrake Scream Open the seventh Seal You'll be mine soon Child take my Hand tonight
The Twins they are exhausted, seven is this Night Gemini is rising and the red Lips kiss to Bite Seven Angels seven Demons battle for his Soul When Gabriel lies sleeping, this Child was born to die Solo One more dies and one more lives One Baby cries one Mother grieves For all the Sins you will commit You'll beg Forgiveness and none I'll give A Web of Fear shall be your Coat To clothe you in the Night A lucky Escape for now young Man But I see you damned in endless Night. Moonchild Moonchild Moonchild Moonchild hear the Mandrake Scream Open the seventh Seal You'll be mine soon Child take my Hand tonight
"Seventh Son of a seventh Son" war ein wichtiges Album für mich; durch diese LP kam ich Anfang der 90er Jahre wieder zu IRON MAIDEN zurück. Das Album weckte mein Interesse wieder und ich begann die mir fehlenden Alben nachzukaufen; von da ab war ich wieder ein Fan. Um es gleich vorweg zu sagen; ich halte das Album für eines der besten der Band und aus den 80er Jahren kann höchstens noch "The Number of the Beast" mit "Seventh Son of a seventh Son" mithalten. Ausgereifte und anspruchsvolle Melodien neben perfektem Heavy Metal; das wird man auf dem gesamten Album in Perfektion zu hören bekommen. In England erreichte MAIDEN mit dieser LP die Nummer 1 der Charts und auch in den
USA schafften sie mit dem 12. Rang ihre höchste Position. Die LP beginnt mit "Moonchild", komponiert von Adrian Smith und Bruce Dickinson; dieser Song schon hat all die Vorteile, die ich eben genannt habe. Die gesamte LP enthält Motive aus einem Roman-Zyklus von Orson Scott Card, geboren am 24. August 1951 in Richland, im US-Bundesstaat Washington. Der Mythos des "siebenten Sohn eines siebenten Sohnes" ist bei uns nicht sehr bekannt; dieser Mythos sieht vor, das der siebente Sohn eines siebenten Sohnes (oder auch die jeweilige Tochter) besondere Fähigkeiten hat; er (oder sie) kann in die Zukunft sehen und er hat auch die Fähigkeit des Heilens.
INFINITE DREAMS (Steve Harris) Infinite Dreams I can't deny them Infinity is hard to comprehend I couldn't hear those Screams Even in my wildest Dreams Suffocation waking in a Sweat Scared to fall asleep again In case the Dream begins again Someone chasing I cannot move Standing rigid a Nightmare's Statue What a Dream when will it End And will it transcend? Restless Sleep the Minds in Turmoil One Nightmare ends another fertile It´s getting to me so scared to Sleep But scared to wake now, in too deep. Even now its reached new Heights I rather like the restless Nights It makes me wonder it makes me think There's more to this I'm on the Brink It's not the Fear of what's beyond It's just that I might not respond I have an Interest almost craving Would I like to get too far in? It can't all be Coincidence Too many Things are evident You tell me you're an Unbeliever Spirtualists? Well me I'm neither
Wouldn't you like to know the Truth Oh what's out there to have the Proof And find out just which Side you´re in Where would you end in Heaven or in Hell? Solo Help me. Help me to find my True self without seeing the Future Save me, save me from Fortuning myself even within my Dreams Solo There's got to be just more to it that this Or tell me why do we exist I'd like to think that when I die I'd get a Chance another Time And to return and live again Reincarnate, play the Game Again and again and again and again. "Infinite Dreams" ist einer der ersten Hinhörer aus dem Album, ein grandioses Lied, das zunächst gemächlicher beginnt, dann schneller wird, in einem furiosen Solo weitergeht und gegen Ende dann so weitermacht. Einfach klasse!
CAN I PLAY WITH MADNESS (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Can I play with Madness? Give me the Sense to wonder To wonder if I'm free Give me a Sense of Wonder To know I can be me Give me the Strength to hold my Head up Spit back in their Face Don't need no Key to unlock this Door Gonna break down the Walls Break out of this bad Place Chorus Can I play with Madness? The Prophet stared at his Crystal Ball Can I play with Madness? There's no Vision there at all Can I play with Madness?
The Prophet looked at me and laughed at me (ha ha) He said: Can I play with Madness? He said you're blind, too blind to see Said you're too blind to see I screamed aloud to the old Man I said don't lie, don't say you don't know I say you'll pay for this Mischief In this World or the next Oh and then he fixed me with a freezing Glance And the Hellfires raged in his Eyes He said you wanna know the Truth Son? Lord, I'll tell you the Truth Your Soul's gonna burn in a Lake of Fire Can I play with Madness? The Prophet stared at his Crystal Ball Can I play with Madness? There's no Vision there at all Can I play with Madness? The Prophet looked at me and laughed at me (ha ha) He said: Can I play with Madness? He said you're blind, too blind to see Listen to me, said the prophet Solo Can I play with Madness? The Prophet stared at his Crystal Ball Can I play with Madness? There's no Vision there at all Can I play with Madness? The Prophet looked at me and laughed at me (ha ha) He said: Can I play with Madness? He said you're blind, too blind to see Can I play with Madness? "Can I play with Madness" ist ein weiterer Höhepunkt des Albums; schnell, kompromißlos und gut kommt das Lied daher. Es wurde am 20. März 1988 als erster Vorgeschmack auf das kommende Album als Single auf den Markt gebracht und erreichte in England die Nummer 3 der Charts; selbst bei uns erschien es in den Hitlisten und stoppte auf Rang 23.
THE EVIL THAT MEN DO (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Love is a Razor and I walked the Line on that silver Blade Slept in the Dust with his Daughter, her Eyes red with the Slaughter of Innocence And I will pray for her. I will call her Name out loud. I would bleed for her. If only I could see her now. Chorus Living on a Razors Edge. Balancing on a Ledge. Living on a Razors Edge. Balancing on a Ledge. Balancing on a Ledge. Living on a Razors Edge. Balancing on a Ledge. You know, you know The The The The Evil Evil Evil Evil that that that that Men Men Men Men do do do do lives lives lives lives on on on on and and and and on on on on
Circle of Fire my Baptism of Joy at an End it seems The seventh Lamb slain, the Book of Life opens before me. And I will pray for you. And some Day I may return. Don't you cry for me. Beyond is where I learn. Living on a Razors Edge. Balancing on a Ledge. Living on a Razors Edge. Balancing on a Ledge. You know, you know The The The The Solo Living on a Razors Edge. Balancing on a Ledge. Living on a Razors Edge. You know, you know Evil Evil Evil Evil that that that that Men Men Men Men do do do do lives lives lives lives on on on on and and and and on on on on
The The The The The The
Evil that Evil that Evil that Evil that Evil, the Evil, the
Men Men Men Men Evil, Evil,
do lives on and on do lives on and on do lives on and on do lives on and on the Evil that Men do the Evil that Men do
Dieser Song gefiel mir eigentlich als einziger des ganzen Albums nicht so gut; obwohl es nicht heißen soll, das er schlecht ist. Im Vergleich zu den anderen hat "The Evil that Men do" eben nicht die Vielfalt und den Reiz, den die anderen Songs bieten können. "The Evil that Men do" wurde am 1. August 1988 als zweite Single aus dem Album ausgekoppelt und schaffte in den englischen Charts die beeindruckende Plazierung von Rang 5.
SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (Steve Harris) Here they stand Brothers them all All the Sons divided they'd fall Here await the Birth of the Son The seventh, the heavenly, the chosen One. Here the Birth from an unbroken Line Born the Healer the seventh, his Time Unknowingly blessed and as his Life unfolds Slowly unveiling the Power he holds Chorus Seventh Seventh Seventh Seventh Seventh Seventh Seventh Seventh Son Son Son Son Son Son Son Son of of of of of of of of a a a a a a a a seventh seventh seventh seventh seventh seventh seventh seventh Son Son Son Son Son Son Son Son
Then they watch the Progress he makes The Good and the Evil which Path will he take Both of them trying to manipulate The Use of his Powers before it's too late Seventh Son of a seventh Son Seventh Son of a seventh Son Seventh Son of a seventh Son
Seventh Seventh Seventh Seventh Seventh
Son Son Son Son Son
of of of of of
a a a a a
seventh seventh seventh seventh seventh
Son Son Son Son Son
Narrative Today is born the seventh One Born of Woman the seventh Son And he in turn of a seventh Son He has the Power to heal He has the Gift of the second Sight He is the chosen One So it shall be written So it shall be done Das Titellied "Seventh Son of a seventh Son" wurde schnell zu einem meiner Lieblingslieder, ein weiteres von Steve Harris komponiertes Meisterstück. Nach einem der vielleicht besten Intros, die MAIDEN bis dahin geboten hatten, geht es sofort los und läßt dem Hörer nicht viel Zeit, das eben Gehörte noch mal im Nachhinein zu genießen. Nach dem Text und einem anschließend gesprochenen Text beginnt das lange Solo, das in eines der besten Finale mündet, das es von MAIDEN (und vielen anderen) gibt. Das Lied behandelt die Sage oder den Glauben, das der siebtgeborene Sohn eines siebtgeborenen Sohnes besondere Begabungen und Mächte hätte; z.B. die Gabe des Heilens oder des Wahrsagens.
THE PROPHECY (Dave Murray, Steve Harris) Now that I know that the right Time has come My Prediction will surely be true The impending Disaster it looms And the whole of the Village is doomed Why won't you listen to me Is it so hard to understand That I am the real seventh Son Your Life or Death on me depends Suffering and Pain impending Disaster Souls crying the Devil's Laughter I heard the Cry of the seventh Whistlers Lucifer smiles looks on and waits I'll take your Life in my Hands
Your Fate your Fortune's in my Visions Heed what I say and you'll see what will be Please listen to me Solo Now that they see the Disaster is done Now they put all the Blame unto me They feel I brought on a Curse Don't they know that the Torment it stays With me knowing that I walk alone Through the Eyes of the Future I see They don't even know what Fear is Don't they know I'm the one who is cursed Purgatory Beckons Souls lost forever Life after Death or Heaven hereafter I heard the Call of the seven Whistlers again Now Lucifer laughs Hell awaits I had their Lives in my Hands Their Fates their Fortunes in my Visions No one believed in my true Prophecy And now it's too late. "The Prophecy" ist auf seine Art ein hervorragendes Lied; nicht so abwechslungsreich, nicht so kraftvoll, doch durch den Aufbau erhält dieser Song seine interessante Note.
THE CLAIRVOYANT (Steve Harris) Feel the Sweat break on my Brow Is it me or is it Shadows that are dancing on the Walls. Is this Dream or is it now Is this a Vision or Normality I see before my Eyes. I wonder why I wonder how That it seems that the Powers getting stronger every Day I feel a Strength an inner Fire But I'm scared I won't be able to control it anymore Chorus There's a Time to live and a Time to die When it's Time to meet the Maker There's a Time to live but isn't it strange
That as soon as you're born you're dying. There's a Time to live and a Time to die When it's Time to meet the Maker There's a Time to live but isn't it strange That as soon as you're born you're dying. Solo Just by looking through your Eyes He could see the Future penetrating right in through your Mind See the Truth and see your Lies But for all his Power couldn't foresee his own Demise There's a Time to live and a Time to die When it's Time to meet the Maker There's a Time to live but isn't it strange That as soon as you're born you're dying. There's a Time to live and a Time to die When it's Time to meet the Maker There's a Time to live but isn't it strange That as soon as you're born you're dying…. ...and be reborn again?? Auch "The Clairvoyant" kann mit einem überragenden Intro aufwarten und entwickelt sich dann zu einem der besten Lieder des Albums. Es erschien am 7. November 1988 als dritte Single aus dem Album und erreichte in den Charts in England Position 6.
ONLY THE GOOD DIE YOUNG (Steve Harris, Bruce Dickinson) The Demon in your Mind will rape you in your Bed at Night The Wisdom of Ages, the Lies and Outrages concealed Time it waits for no Man My Future it is revealed Time it waits for no Man My Fate is sealed If I cancel tomorrow the Undead will thank me today Fly in the Face of the Prophets I mock your Morality plays The Moon is red and bleeding The Sun is burned and black The Book of Life is silent No Turning back Chorus
Only the Good die young All the Evil seem to live forever Only the Good die young All the Evil seem to live forever Only the Good die young Only the Good die young Solo Mystery Madman, a Victim of cruel Charade Some innocent Pawn in an End Game, one more Stalemate Is Death another Birthday? A Way to kiss your Dreams goodbye? Do the Undead live within us? And look through our Eyes? Walking on Water are Miracles all you can trust Measure your Coffin does is measure up to your Lust? So I think I'll leave you With your Bishops and your Guilt So until the next Time Have a good Sin Only the Good die young All the Evil seem to live forever Only the Good die young All the Evil seem to live forever Only the Good die young Only the Good die young Seven deadly Sins Seven Ways to win Seven holy Paths to Hell Seven Seven Seven Seven downward Slopes bloodied Hopes are your burning Fires your Desires.....
Mit "Only the Good die young" endet dann das Album; das Lied selber brauchte bei mir eine gewisse Anlaufzeit, bis es mit den anderen konkurrieren konnte. Heute sehe ich es bestimmt nicht als das beste der LP an, aber auch nicht als das schlechteste. Wenn man sich an den Song gewöhnt hat, dann wird er fast so gut wie die meisten anderen (außer vielleicht "The Evil that Men do"). Abschließend kann ich über "Seventh Son of a seventh Son" sagen, das es ein großartiges Album ist, das zwar ein Lied hat, das nicht ganz so gut wie
die anderen, aber mit Sicherheit auch kein Durchhänger ist, der den Spaß an dem Album bremsen könnte. Man kann sie sich von Anfang bis Ende anhören - und garantiert nicht nur einmal!
BLACK BART BLUES (Steve Harris, Bruce Dickinson) (spoken into) [Bruce] 'What the fuck is that?' [Nerd] 'Hi, Guys, are you in a Band or something? I mean it would be so cool if you were in a Band 'cos you're driving a big Bus with Band on the Front of it' [Bruce] 'Why don't you shut up and get on Board will ya?' [Nerd] 'Wow! I have it here you got a stereo and a Microwave and, and you got a Beer, I'd like a Heineken if you've got one' that's real cool, that's great, yeah!' [Bruce] 'Would you like to see Black Bart?' [Nerd] 'Who's Black Bart?' [Bruce] 'Let me introduce you' Black Bart's seen it Black Bart knows Black Bart's done it The Black Bart Blues Suspended in Suspension Many evil Nights in Tennessee, and elsewhere We all got to try the Black Bart Blues Black Bart's truckin' ain't what it seems Black Bart's lookin' Don't know where she's been Maybe she's an Acrobat Spends her Evenings dancing on a Pole We all got to try the Black Bart Blues Black Bart tried most anything Black Bart liked it but he couldn't sing So he asked me to tell ya Try it for yourself and you will see We all got to try the Black Bart Blues [spoken] [Bruce] 'What did you do that for?' [Nerd] 'I'm sorry, I just..., I guess I'm not used to... [Bruce] 'Shut up and get on with it will you' Black Bart's livin' across the Ocean now
Black Bart's lookin' to come back somehow So if you are a Dancer, You could dance his Pole in May That's a Maypole Black Bart's coming Now Black Bart's gone Black Bart did it so I wrote this Song Whatever and however, In and out or several at a Time mmm yes! We all got to do the Black Bart Blues Here comes the Guitar solo We all got to try the Black Bart Blues Yowsa! Yowsa! Yowsa! Das Lied wurde am 20. März 1988 als B-Seite der Single "Can I play with Madness" auf den Markt gebracht.
MASSACRE (Phil Lynott, Eric Bell, Brian Downey) At a Point below Zero There's no Place left to go Six hundred unknown Heroes Were killed like sleeping Buffalo Through the Devil's Canyon Across the Battlefield Death has no Companion The Spirit is forced to yield There goes the Bandolero Through the Hole in the Wall He's a Coward but doesn't care though In Fact, he doesn't care at all The General that's commanding He's defending what he fears While the Troops they are depending On Reinforcements from the Rear If God is in the Heavens How can this happen here? In His Name, they used the Weapons For the Massacre There is a Point below Zero Where the Sun can see the Land Six hundred unknown Heroes Lay dead in the Sand
Auch "Massacre" erschien als Zusatzlied auf der Single "Can I play with Madness"; das Lied ist eine Cover-Version; das Original stammte von der Rock-Band "Thin Lizzy", die es im Jahr 1976 auf ihrem Album "Johnny the Fox" veröffentlichten. Die Band war und ist eine der Gruppen, die noch heute als Vorreiter des Hard-Rock gelten und ihr Stil inspirierte viele Nachfolger wie "Running Wild", "Motörhead", "Anthrax", "Sodom" oder "Skyclad". Auch waren sie Anfang der 70er Jahre eine der Bands, die mit zwei Lead-Gitarren arbeiteten und somit auch eine Art Inspiration oder Vorbild für fast alle Heavy Metal-Bands waren, die da später kamen. Ihre größten Hits waren: "Whiskey in the Jar" (Januar 1973 Platz 6 in England und im März 1973 Platz 7 bei uns), "The Boys are back in Town" (Mai 1976 Rang 8 in England, Platz 19 bei uns und Nr. 12 in den USA), Waitin´ for an Alibi (März 1979 Platz 9 in England) oder "Killer on the Loose" (September 1980 Rang 10 in England). Die Band wurde gegen Ende 1969 im irischen Dublin von Sänger und Bassist Phil Lynott (geboren am 20. August 1951), Gitarrist Eric Bell (geboren am 3. September 1947), Keyboarder Eric Wrixon und Schlgzeuger Brian Downey (geboren am 27. Januar 1951) gegründet; Eric Wrixon verliieß die Band allerdings schon Anfang 1970 wieder und ein Jahr später wechselte man den Standort nach London, weil es dort bessere Möglichkeiten gab. Das erste Album "Thin Lizzy" erschien dann auch 1971, doch vorerst blieb der kommerzielle Erfolg aus, der kam erst 1973 mit dem Hit "Whiskey in the Jar"; das Lied war eine moderne Version eines irischen Volksliedes. Die Band "Metallica" veröffentlichte 1998 auf ihrem Album "Garage Inc." Eine Cover-Version dieses Liedes. Nach anfänglichen gemischten Musikstil wechselte die Band dann ab ca. Mitte der 70er Jahre in den Hard-Rock und gewann ab dieser Zeit Erfolg und viele Fans; vorher aber verließ Gründungsmitglied Eric Bell 1974 die Gruppe (er spielte von 1975 - 1976 bei der "Noel Redding Band"). Nach 17 veröffentlichten LP´s trennte sich "Thin Lizzy" 1984, ab dieser Zeit wurde vor allem Phil Lynott durch Solo-Aktivitäten und Arbeiten mit anderen Musikern bekannt, so spielte er zusammen mit Gary Moore ein Lied ein, das auf Moore´s Album und auch als Single erschien: "Out in the Fields" (geschrieben von Gary Moore), eine klassische Hard-Rock-Nummer (sehr zu empfehlen) wurde in England ein Erfolg; er kam im Mai 1985 bis auf Rang 5 der Charts; auch bei uns wurde es in den Charts immerhin ein 14. Rang; auch die B-Seite dieser Single, das von Phil Lynott selber geschriebene "Military Man", kann ich sehr empfehlen; auch dieses Lied erschien auf Gary Moore´s Album "Run for Cover" von 1985. Gary Moore (geboren am 4. April 1954) war 1974 und von 1978 - ´79 ebenfalls Mitglied bei "Thin Lizzy", bevor er ab 1980 (erfolgreich) Solo-Pfade einschlug. Weitere mögliche "Thin Lizzy"-Aktivitäten wurden dann zunichte gemacht, als Songschreiber Phil Lynott Ende Dezember 1985 durch eine Überdosis Drogen in ein Koma fiel, aus dem er nicht mehr erwachte; er starb am 4. Januar 1986 an Herzversagen und Lungenentzündung. Seit 1996 sind Sänger und Gitarrist John Sykes (spielte bereits von 1982 bis 1984 bei
"Thin Lizzy") und Gitarrist Scott Gorham (spielte von 1974 bis 1984 durchgehend bei der Band) wieder als "Thin Lizzy" aktiv mit folgenden Mitgliedern: Marco Mendoza (Bass, 1996 - 2000 und ab 2005), Brian Downey (Schlagzeug, 1996 - 1998 - er spielte von 1969 bis 1984 in der Band, stieg aber 1998 aus), Tommy Aldridge (Schlagzeug, 1997 - 2000), Darren Wharton (Keyboards, 1997 - 2000), Randy Gregg (Bass, 20004 2005) und Michael Lee (Schlagzeug, 2004 bis heute). Von 2004 – 2005 waren John Sykes und Scott Gorham alleinige feste Mitglieder der Band, für Auftritte holten sie sich lediglich Gast-Musiker. Es waren mittlerweile auch wieder ein paar Alben erschienen, wie 1999 "Boys are back in Town: Live in Australia" oder "One Night only", auf dem ehemalige BandMitglieder die alten Songs neu einspielten. 2004 erschein als "The Best of" ein Sampler mit vielen Hits. TAILGUNNER (Steve Harris, Bruce Dickinson) Trace your Way back 50 Years To the Glow of Dresden - Blood and Tears In the black Above by the cruel Searchlight Men will die and Men will fight - yeah! Who shot who and who fired first? Dripping Death to whet the Bloodthirst No Radar lock on - Skin and Bone The Bomber Boys are going home Chorus Climb into the Sky never You're a Tailgunner Climb into the Sky never You're a Tailgunner Climb into the Sky never You're a Tailgunner Climb into the Sky never You're a Tailgunner Solo Nail that Fokker kill that Son, Gonna blow your Guts out with my Gun, The Weather Forecasts good for War Cologne and Frankfurt? have some more! Tail End Charlie in the boiling Sky The Enola Gay was my last Try Now that this Tailgunner's gone No more Bombers (just one big Bomb) wonder why - Tailgunner wonder why - Tailgunner wonder why - Tailgunner wonder why - Tailgunner
Climb into the Sky never You're a Tailgunner Climb into the Sky never You're a Tailgunner Climb into the Sky never You're a Tailgunner Climb into the Sky never You're a Tailgunner
wonder why - Tailgunner wonder why - Tailgunner wonder why - Tailgunner wonder why - Tailgunner
Das Album "No Prayer for the Dying" beginnt mit dem von Steve Harris und Bruce Dickinson komponierten "Tailgunner", der nach einem vielversprechenden und genialen Einstieg gleich richtig in die Vollen geht und das Versprechen, das dieses Intro gab, auch einhält. "Tailgunner" ist ein hervorragender, eingehender und auch sehr guter Song, der die Erwartungen auf das Album, das noch vor einem lag, natürlich steigen ließ. Inhaltlich behandelt das Lied den Wahnsinn des Krieges, genauer gesagt den Krieg aus der Sicht eines Bomberpiloten bei Einsätzen über Dresden. Und wenn man sich den Text mal genau durchliest, wird man erfahren, das dieser Song keineswegs den Krieg verherrlicht oder gar unterstützt - wie manche vielleicht annehmen, nur weil der Song von einer Heavy Metal-Band stammt -, sondern ihn so sehen, wie er ist: als ein Zeichen für den Wahnsinn, die Dummheit, die Ignoranz und die Machtgier der Menschen.
HOLY SMOKE (Steve Harris, Bruce Dickinson) Believe in me - I send no Money I died on the Cross and that ain't funny But my so called Friends are making me a Joke They missed out what I said like I never spoke They choose what they wanna hear - don't tell a Lie They just leave out the Truth as they're watching you die Saving your Souls by taking your Money Flies round Shit, Bees around Honey. Chorus Holy Smoke, holy Smoke, plenty bad Preachers for the Devil to stoke Feed´em in Feet first this is no Joke This is thirsty Work making holy Smoke Making holy Smoke Jimmy Reptile and all his Friends Say they gonna be with you at the End Burning Record burning Books Holy Soldiers Nazi Looks
Crocodile Smiles just wait a While Till the TV Queen gets her make up clean I've lived in Filth I've lived in Sin And I still smell cleaner than the Shit you're in Holy Smoke, holy Smoke, plenty bad Preachers for the Devil to stoke Feed´em in Feet first this is no Joke This is thirsty Work making holy Smoke Holy Smoke - smells good Solo They ain't religious but they ain't no Fools When Noah built his Cadillac it was cool Two by two they're still going down And the Satellite Circus just left Town I think they're strange and when they're dead They can have a Lincoln for their Bed Friend of the President - Trick of the Tail Now they ain't got a Prayer - 100 Years in Jail Holy Smoke, holy Smoke, plenty bad Preachers for the Devil to stoke Feed´em in Feet first this is no Joke This is thirsty Work making holy Smoke Holy Smoke "Holy Smoke", erneut von Harris und Dickinson komponiert, funkte bei mir bis heute nicht. Vielleicht ist es ein wenig die Einfallslosigkeit und das Fehlen von ausgefeilten Arrangements und Melodien, die "Holy Smoke" für mich zu einem der schlechteren Liedern des Albums machen; aber auch von dem Album losgelöst, gehört dieses Lied mit Sicherheit nicht zu den von mir bevorzugten Liedern von IRON MAIDEN. Das sahen die Menschen in England offenbar ganz anders; das Lied wurde am 10. September 1990 als Single veröffentlicht und erreichte in den dortigen Charts die Nummer 3 - zusammen mit "Can I play with Madness" von 1988 die bis dato höchste Plazierung.
NO PRAYER FOR THE DYING (Steve Harris) There are Times when I've wondered And Times when I've cried When my Prayers they were answered At Times when I've lied But if you asked me a Question Would I tell you the Truth
Now there's something to bet on You've got nothing to lose When I've sat by the Window And gazed at the Rain With an Ache in my Heart But never feeling the Pain If you would tell me Just what my Life means Walking a long Road Never reaching the End Solo God God God God give give give give me me me me the the the the Answer Answer Answer Answer to to to to my my my my Life Dreams Prayers Being
Der Titelsong "No Prayer for the Dying" beginnt gemächlich, doch nach dem Text geht es dann ins Solo, das in seiner Art sehr gut ist - aber leider etwas kurz. Und nach der letzten Strophe ist das Lied dann auch schon vorbei; nicht gerade das beste Lied von MAIDEN und auf dem Album nach dem hervorragenden "Tailgunner" und dem weniger guten "Holy Smoke" auch nicht gerade ein Garant für das Steigen der Laune - denn man weiß: sie können es besser!
PUBLIC ENEMA NUMBER ONE (Dave Murray, Bruce Dickinson) When it all comes down the Line, And the Lights they turn to Greed And you race off with your Tires screaming Rolling Thunder, And the People choke with Poison Children cry in Fear But you've got your fast Bullet, One Way Ticket outta here Chorus Fall on your Knees today And pray the World will mend its Way Get to your Feet again Refugees from the Heartbreak and the Pain In the Cities in the Streets
There's a Tension you can feel The breaking Strain is fast approaching Guns and Riots Politicians Gamble and lie to save their Skins And the Press get fed the Scapegoats Public Enema Number one Fall on your Knees today And pray the World will mend its Way Get to your Feet again Refugees from the Heartbreak and the Pain Solo A Million Network Slaves In an advertising new Age I don't need a Crystal Ball to sell ya Your Children have more Brains Than your Drug infested Remains California Dreaming as the Earth dies screaming Fall on your Knees today And pray the World will mend its Way Get to your Feet again Refugees from the Heartbreak Fall on your Knees today And pray the World will mend its Way Get to your Feet again Refugees from the Heartbreak and the Pain "Public Enema Number One" ist auch keine Glanzleistung von IRON MAIDEN; zu eintönig und einfallslos kommt dieser Song daher, der es auch im Ganzen gesehen zu keinen besonderen Höhepunkten hervorhebt, die den Song irgendwie aus diesem Album hervortreten lassen.
FATES WARNING (Dave Murray, Steve Harris) Why is it some of us are destined to stay alive And some of us are here just so that we'll die How come the Bullet hits the other Guy Do we have to try and Reason why Chorus Be it the Devil or be it him
You can count on just one Thing When the Time is up you'll know Not just one Power runs the Show Are we the lucky Ones saved for another Day Or they the lucky Ones who are taken away Is it a Hand on your Shoulder from the Lord above Or the Devil himself come to give you a Shove. Be it the Devil or be it him You can count on just one Thing When the Time is up you'll know Not just one Power runs the Show A Volcano erupts and sweeps a Town away A Hurricane devastates the Cities in its Way The Grief and Misery for the ones that are left behind The worst is yet to come a Hell to face Mankind Solo Be it the Devil or be it him You can count on just one Thing When the Time is up you'll know Not just one Power runs the Show Es wurde einfach nicht besser auf "No Prayer for the Dying"; auch nach mehrmaligen Anhören funktionierte - ebenso wie "Holy Smoke", "No Prayer for the Dying" und "Public Enema Number one" - auch "Fates Warning" einfach nicht. Die eben genannten Songs leiern am Hörer vorbei und lösen fast keine positive Echos aus; nicht das diese Lieder nun komplett schlecht wären; aber von einem IRON MAIDEN-Album erwartete man einfach etwas mehr.
THE ASSASSIN (Steve Harris) Now the Contracts out They've put the Word about I'm coming after you It's not the Money I make It's the Thrill of the Chase And I'm coming after you I watch your every Move
Study the Things you do And the Pattern of your Ways I watch the Way you walk I hear your Telephone Talk I wanna understand the Way you think Chorus Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, better watch out Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, better watch out Assassin, Assassin, Assassin, Assassin Solo I'm in a cold cold Sweat I taste the Smell of Death I know the Moment's getting closer And as you walk to the Light I feel my Hands go tight Excitement running through my Veins I've got you in my Sights I've got you dead to Rights The Triggers waiting for my Finger I feel Adrenalin rush It's just the final Touch You can kiss your Arse goodbye Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, better watch out Better watch out, cos I'm the Assassin Cos I'm the Assassin Better watch out, cos I'm the Assassin Better watch out, better watch out Assassin Nun wurde es etwas besser; nach einem brillianten Intro (bei dem ich immer wieder wundere, wie Nicko McBrain es schafft, nicht aus dem Rhythmus zu kommen) geht es richtig gut los. Und es bleibt auch so; der Song wurde nicht schlechter, sondern hält seinen Standard. Endlich mal
wieder ein Lied, das auch dem Anhören nach von IRON MAIDEN stammen konnte. Inhaltlich geht es um den "Assassin", heißt soviel wie Mörder oder Auftragsmörder; und das behandelt das Lied auch; ein Killer ist auf der Spur seines Opfers, studiert sein Leben, seine Umgebung und Gewohnheiten, um dann zum bösen, bösen Schlag auszuholen.
RUN SILENT RUN DEEP (Steve Harris, Bruce Dickinson) The Convoy Lights are dead ahead The Merchantmen lay in their Bed, The Trump of... Diesels hammers down, In the oily Sea - the Killing Ground, His Knuckles white his Eyes alight, He slams the Hatch on the deadly Night, A cunning Fox in the Chickens Lair A Hound of Hell and the Devil don't care Chorus Running silent, running deep, we are your final Prayer, Warriors in Secret Sleep, a Merchantman's Nightmare, A silent Death lies waiting, for all of you below, Running silent, running deep, sink into your final Sleep Chill the Hearts of fighting Men, In open Ocean wondering when? The lethal silver Fish will fly This Boat will shiver - Men will die A Cast of Millions - a Part of Play Killer? Victim? or Fool for a Day Obeying an Order - Men have to die Us or them - a well rehearsed Lie Running silent, running deep, we are your final Prayer, Warriors in Secret Sleep, a Merchantman's Nightmare, A silent Death lies waiting, for all of you below, Running silent, running deep, sink into your final Sleep Solo The Lifeboats shattered the Hull is torn, The Tar black Smell of burning Oil, On the Way down to Davy Jones, Every Man for himself - you're on your Own The Wolf Eyes watch the Crosswire
Stern tubes ready, "Aim and fire!" They can pin some Medal on your Chest, But in two more Weeks - dead like the Rest Running silent, running deep, we are your final Prayer, Warriors in Secret Sleep, a Merchantman's Nightmare, A silent Death lies waiting, for all of you below, Running silent, running deep, sink into your final Sleep Running silent, running deep, we are your final Prayer, Warriors in Secret Sleep, a Merchantman's Nightmare "Run silent, run deep" kann zumindest den Standard seines Vorgängersliedes "The Assassin" halten und gehört damit neben dem eben genannten und dem ersten Song des Albums "Tailgunner" zu den Höhepunkten auf "No Prayer for the Dying".
HOOKS IN YOU (Bruce Dickinson, Adrian Smith) I got the Keys to view at Number 22 Behind my green Door there's nothing to see Stone cold sober and sitting in Silence, laid back and looking for Sympathy I like a Girl who knows where she's bound I don't like Girls who've been hanging around [Chorus] Hooks in you, hooks in me, hooks in the Ceiling For that well hung Feeling No big Deal, no big Sin, strung up on Love I Got the Hooks screwed in Hooks in you, hooks in me, hooks in the Ceiling For that well hung Feeling No big Deal, no big Sin, strung up on Love I Got the Hooks screwed in She's tied up she can't come to the Phone, You must have got your Wires crossed cos she ain't home Knock on Wood - you know I like that Sound She never could keep her feet on the Ground Hooks in you, hooks in me, hooks in the Ceiling For that well hung Feeling No big Deal, no big Sin, strung up on Love I Got the Hooks screwed in
Hooks in you, hooks in me, hooks in the Ceiling For that well hung Feeling No big Deal, no big Sin, strung up on Love I Got the Hooks screwed in Hooks Hooks Hooks Hooks in in in in you, you, you, you, I've got those hooks in you in you I've got those hooks in you in you
Right on the Money got it wrapped up tight New Ideas for the Decor tonight Gonna make this House a Preservation Zone Gonna set her in concrete set her up on her own Hooks in you, hooks in me, hooks in the Ceiling For that well hung Feeling No big Deal, no big Sin, strung up on Love I Got the Hooks screwed in Hooks in you, hooks in me, hooks in the Ceiling For that well hung Feeling No big Deal, no big Sin, strung up on Love I Got the Hooks screwed in Hooks Hooks Hooks Hooks in in in in you, I've got those hooks in you you you, I've got those hooks in you you, I've got those hooks in you
Nach den beiden guten Liedern "The Assassin" und "Run silent, run deep" kam dann wieder eines wie "Hooks in you"; ein Lied, das all die schlechten Dinge hat, die vorhin schon erwähnt habe. Das Album funktionierte einfach nicht wie ein Album von IRON MAIDEN. "Hooks in you" ist der dritte Song um die bei MAIDEN schon berühmte "Charlotte".
BRING YOUR DAUGHTER… TO THE SLAUGHTER (Bruce Dickinson) Honey it's getting close to Midnight And all the Myths are still in Town True Love and Lipstick on your Linen Bite the Pillow make no Sound If there's some Living to be done Before your Life becomes your Tomb You'd better know that I'm the one Unchain your Back Door invite me around
Chorus Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go Let her go Honey it's getting close to Daybreak The Sun is creeping in the Sky No Patent remedies for Heartache Just empty Words and humble Pie So get down on your Knees Honey Assume an Attitude You just pray that I'll be waiting Cos you know, you know I'm coming soon Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go So pick up your foolish Pride, no going back No where, no Way back, no Place to hide Solo Bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go Bring your Daughter, bring your Daughter to the Slaughter Let her go, let her go, let her go Let her go, let her go, let her go Auch dieses Lied steht garantiert nicht auf meiner Liste der besten Songs von IRON MAIDEN; er beinhaltet all die negativen Seiten, die die Songs auf diesem Album leider viel zu oft haben. Dabei war dieses Lied die erfolgreichste Single, die IRON MAIDEN jemals in England veröffentlicht hatten; am 24. Dezember 1990 erschienen, kam es bis auf Rang 1 der Charts; was ich gerade bei diesem Lied nicht verstehen kann, da gibt es
mehrere Dutzend, die erheblich besser waren. Der Song, von Bruce Dickinson komponiert, war ursprünglich ein Lied für den Soundtrack des Films "Nightmare 5". Steve Harris setzte durch, das es für dieses Album neu aufgenommen wurde.
MOTHER RUSSIA (Steve Harris) Mother Russia how are you sleeping Middle Winter cold Winds blow From the Trees the Snowflakes drifting Swirling round like Ghosts in the Snow Mother Russia poetry Majestic Tells the Time of a great Empire Turning round the old Man Ponders Reminiscing an Age gone by Solo Mother Russia Dance of the Tsars Hold up your Heads Be proud of what you are Now it has come Freedom at last Turning the Tides of History and your Past Mother Russia Dance of the Tsars Hold up your Heads be proud of what you are Can you release The Anger the Grief Can you be happy Now your People are free Als letztes Lied auf "No Prayer for the Dying" gab es dann noch diesen Song, "Mother Russia", von Steve Harris. Dies ist ein Song, wie ich ihn von IRON MAIDEN erwarte; abwechslungsreich, mit einer guten Melodie, einem herausragenden Solo und ordentlich Dampf dahinter. Für mich ist es heute schon ein Lied, das in die Liste der besten Songs der Band gehört. Es ist für mich zweifellos (zusammen mit "Tailgunner") das beste Lied auf dem Album, von dem es aber leider zu wenig gab. Abschließend kann ich die Meinung vieler Fans, die dieses Album als eines der schlechtesten ansehen, nur unterstützen. Es gibt einfach zu viele
Lieder (Lieder wie "Holy Smoke", "Public Enema Number One", "Fates Warning", "Hooks in you" oder "Bring your Daughter to the Slaughter") auf "No Prayer for the Dying", die einfach nur Durchschnitt sind, unter dem Standard fast aller anderen MAIDEN-Alben. Nebenbei bemerkt: es ist auch das kürzeste Album seit "Piece of Mind" (1983) und auch nach 1990 war keines mehr so kurz wie "No Prayer for the Dying".
ALL IN YOUR MIND (Del Bromham) Look inside your Head and find, tell me now and it's all in your Mind Look inside your Head and find a Way deep inside and it's all in your Mind It's all in your Mind It's all in your Mind Revolution, Air Pollution, Chairman Mao Tse Tung is in your Mind But he's dead Pal... He's not very well anyway... A new Day breaking-people hating Love's a Dream and it's all in your Mind [Solo] Segregation, Preservation, Politicians all are in your Mind Pewter Suta, Karma Sutra, even Blanckenheimer's in your Mind Yes... It's all in your Mind It's all in your Mind "All in your Mind" erschien am 10. September 1990 als B-Seite der Single "Holy Smoke". Der Song war ursprünglich ein Lied, das Del Bromham für seine Band "Stray" schrieb. Bromham (geboren am 25. Mai 1991 in Acton, London) war 1966 Gründungsmitglied dieser Band, der die Formation zusammen mit Sänger Steve Gadd (geboren am 27. Februar 1952 in London), Bassist Gary Giles (geboren am 23. Februar 1952 in London) und Schlagzeuger Steve Crutchley (geboren 1952) ins Leben rief. Crutchley verließ die Band 1968 und wurde durch Richie Cole (geboren am 10. November 1951 in London) ersetzt; die Band bekam 1970 einen Plattenvertrag. KILL ME CE SOIR (George Kooymans, Barry Hay) Remember that Song called kill me From Victim's last LP Too much for a Risk for a golden Disc The Price he paid for Money
Ce soir, ce soir Assassination d'un Rock & Roll Star Ce soir, ce soir Assassination d'un Rock & Roll Star Sing your Song, you can't go wrong Tempted his Business Adviser No need for Alarm, you'll come to no harm He didn't mention the Sniper Ce soir, ce soir Assassination d'un Rock & Roll Star Ce soir, ce soir Assassination d'un Rock & Roll Star The News is read, the Need is fed One yawn ah, two yawn ah And back to Bed Turn off the Light, and hold me tight C'mon, maman, bend down your Head And just sing on, immortal Song Fini, belle vie, bonne nuit Remember that Song called kill me A Lecture on political Chicanary Of Peoples Rape, recorded on Tape Brought shame to the Presidency Tonight, tonight One more Point for human Rights Tonight, tonight One more Point for human Rights Remember that Song kill me Once used by a man from Gallilea He had nothing to lose, he was King of the Jews Secured his Place in History Ce soir, ce soir Assassination d'un Provocateur The News is read, the Poison's spread One yawn ah, two yawn ah And back to Bed Turn off the Light, and hold me tight C'mon, maman, bend down your Head And just sing on, immortal Song Fini, belle vie Vick played his Part, with all his Heart He wasn't prepared for the Shock When howling lead bit into his Head A new Martyr for the Book of Rock A new Martyr for the Book of Rock The Book of Rock A new Martyr for the Book of Rock
Auch dieses Lied erschien auf der B-Seite von "Holy Smoke"; "Kill me ce soir" ist eine Cover-Version eines Liedes der Band "Golden Earring", die auch hierzulande durch ihren (wohl) größten Hit "Radar Love" bekannt ist. "Golden Earring" ist eine der ältesten heute noch aktiven Rock-Bands; sie wurde 1961 von George Kooymans (geboren am 11. März 1948 in Den Haag) und Marinus (oft nur Rinus genannt) Gerritsen (geboren am 9. August 1946 in Den Haag) gegründet. Zunächst nannten sie sich "The Tornadoes", änderten dann aber ihren Namen, da es eine englische Band dieses Namens gab, die zu dieser Zeit immer erfolgreicher wurde. Aus "The golden Earrings" wurden dann später einfach nur "Golden Earring". In ihrer Heimat Holland hatten sie bald Erfolg; ihr erstes Album "Just Earrings" von 1965 enthielt bereits den Song "Please go", der sie schnell bekannt machte. 1967 holten sich die beiden den Sänger und Gitarristen Barry Hay (geboren am 16. August 1948 in Indien) dazu und 1970 stieß dann Schlagzeuger Cesar Zuiderwijk (geboren am 18. Juli 1948 in Den Haag) dazu; in dieser Besetzung blieb die Band weitesgehend bis heute aktiv. 1973 erschien dann "Radar Love", ein Song, der auch in den USA erschien und ihnen dort einen 13. Platz in den Charts einbrachte; auch bei uns schafften sie damit den 5. Rang und in England Platz 7. "Golden Earring" wurde eine der wenigen holländischen Bands, die in den USA regelmäßig über Monate dauernden Tourneen unternahmen - und das seit 1969. Ihre weiteren Hits waren "Eight Miles high", "Back home, Buddy Joe" (1972) oder "Twilight Zone", mit dem sie im November 1982 in den USA einen 10. Rang in den Charts schafften. George Kooymans und Barry Hay, die sich als die Haupt-Autoren der Band herausstellten, gründeten ein eigenes Platten-Label und arbeiteten nebenher auch für andere Künstler. Zum 45 jährigen Bestehen der Band erschien eine über 300 Seiten umfassende Biographie. Heute spielen sie hauptsächlich nur noch in ihrer Heimat Holland, sind aber auch weiterhin regelmäßig in den USA unterwegs, wo sie teilweise über 100 Konzerte geben. I´M A MOVER (Andy Fraser, Paul Rodgers) I was born by the River, just like this River I've been moving ever since Ain't got nobody to call my Own You know I've been moving since the Day I was born Life is a Game just made for Fun You know I don't love nobody, I don't love no one Yes, I'm a Mover, Baby Following the Footsteps; One fine Day when I asked the wise Man which was the Way he said: Follow your Heart and look for yourself And come back and tell me what you have learned
Yes, I'm a Mover, Baby Went back and told him, I found me a Wife Eleven Children and a real good Life Told him of Love and there's a happy Home But I need to return to that long winding Road Yes, I'm a Mover, Baby Gotta move on down Mmmmove on Wieder gab es bei der Single "Bring your Daughter… to the Slaughter" auf der B-Seite zwei Cover-Versionen zu hören; "I´m a Mover" erschien am 24. Dezember 1990 als B-Seite der Single "Bring your Daughter… to the Slaughter" und ist wieder eine Neuaufnahme; es stammt original aus den beginnenden 70er Jahren und wurde interpretiert von der Band "Free", die im Mai 1969 von Paul Rodgers und Andy Fraser (die das Lied auch schrieben) gegründet wurde. Paul Rodgers (geboren am 17. Dezember 1949) war vorher als Sänger bei "Roadrunner" und "Brown Sugar" gewesen und der am 7. August 1952 geborene Bassist, Keyboarder und Sänger Andy Fraser war vorher zwei Monate bei John Mayhall gewesen, bevor er seinen Rauswurf dort nutzte, um mit Rodgers "Free" zu gründen. 1971 begann es aber bereits zu kriseln und im Mai 1971 trennte man sich - vorläufig. Nach mehr oder weniger ernsthaften Solo-Projekten trafen sich die beiden im Januar 1972 zu einem Neuanfang von Free. Andy Fraser verließ die Band aber bereits wieder im Juni 1972 - 1975 erschien er mit der "Andy Fraser Band" kurz wieder im Geschäft. Paul Rodgers machte noch weiter, bis er 1973 das Projekt "Free" endgültig aufgab. Nachdem er das Angebot abgelehnt hatte, bei "Deep Purple" als Sänger einzusteigen, wurde er Gründungsmitglied von "Bad Company", die sich 1983 auflösten. Die größten Hits von "Free" waren "All right now" (Juni 1970 Platz 2 in England, August 1970 Platz 5 in Deutschland und 4 in den USA), "My Brother Jake" (Mai 1971 Platz 4 in England), "Wishing well" (Januar 1973 Platz 7 in England) und der Wiedereinstieg des Liedes "All right now" von 1970, der im Juli 1973 in England noch einmal einen 15. Platz in den Charts erreichte. COMMUNICATION BREAKDOWN (Bonham, Jones, Page, Plant) Hey, Girl, stop what you're doin'! Hey, Girl, you'll drive me to ruin. I don't know what it is that I like about you, But I like it a lot. Won't let me hold you, Let me feel your lovin' Touch
[Chorus:] Communication Breakdown, It's always the same, I'm having a nervous Breakdown, Drive me insane! Hey, Girl, I got something I think you ought to know. Hey, Babe, I wanna tell you that I love you so. I wanna hold you in my Arms, yeah! I'm never gonna let you go, ´Cause I like your Charms. [Chorus 2x] Auch "Communication Breakdown" erschien als B-Seite von "Bring your Daughter… to the Slaughter" und war ebenso eine Cover-Version, das Original stammte von der Band "Led Zeppelin", die von vielen auch heute noch zusammen mit "Uriah Heep", "Deep Purple" oder "Black Sabbath" als die Vorreiter des Heavy Metal gelten - und das durchaus zu Recht. "Led Zeppelin" war dabei auch eine der erfolgreichsten Rock-Bands; Zahlen gehen heute davon aus, das die Band während ihres Bestehens (1968 1980) ca. 300 Millionen Schallplatten (davon allein 100 Millionen in den USA) verkauft hat. Es ist auch eine der seltenen Fälle, in denen die Band von Anfang bis zum Ende aus ein- und derselben Besetzung bestand, die sich im Verlauf der 11 Jahre nicht verändert hatte. Eigentlich begann die Geschichte von "Led Zeppelin" schon 1966, als Jimma Page zusammen mit Jeff Beck, Keith Relf und James McCarthy als Bassist, später als Gitarrist, bei "The Yardbirds" spielte; als Page zur Gitarre wechselte, kam Chris Dreja als Bassist in die Band. Bald darauf verließen Beck, Relf und McCarthy die Gruppe, und Jimmy Page und Chris Dreja mußten eine neue Formation um sich versammeln, da sie Termine zum Weitermachen zwangen. Sie wollen zunächst als Duo weitermachen und sich Gast-Musiker für jeweilige Auftritte holen; zunächst schien das auch zu laufen; sie wurden für eine zehntätigge Tour durch Skandinavien gebucht; doch als Page neue Musiker als feste Mitglieder holen wollte, verließ Dreja die Band. Jimmy Page fragte bei Terry Reid, dem Schlagzeuger der Band "Procul Harum" an, ob er Interesse hätte einzusteigen; dieser lehnte ab, empfahl ihm jedoch Robert Plant, der bis kurz davor Sänger bei "Hobbstweedle" war. Plant seinerseits schlug Schlagzeuger John Bonham vor und als Ersatz für Bassist Dreja kam John Paul Jones - und die neue Formation hatte 1968 das Licht der (Musik)Welt erblickt. Zunächst begann die neue Band aber als "The New Yardbirds" und die Aufnahmen zur ersten gemeinsamen LP "Led Zeppelin" wurden 1969 abgeschlossen. Auf den Namen "Led Zeppelin" kamen sie durch einen Ausspruch des damaligen "The Who"-Schlagzeugers Keith Moon, der behauptet hatte, eine Band mit Jimmy Page würde "wie ein bleiernes Luftschiff abstürzen― („The Band will go over like a lead Zeppelin―); "lead"
heißt im englischen "Blei", ist aber beispielswiese in der Seemannsprache auch der Ausdruck für "Lot". Aus dem "lead Zeppelin" jedenfalls wurde dann einfach "Led Zeppelin". Die Band bestand aus Gitarrist Jimmy Page (geboren am 9. Januar 1948), Sänger Robert Plant (geboren am 20. August 1948), Bassist und Keyboarder John Paul Jones (geboren am 6. Januar 1946 als John Baldwin) und Schlagzeuger John Bonham (geboren am 31. Mai 1948). Der Erfolg wuchs langsam, aber unaufhaltsam; 1969 traten sie in New York als Vorgruppe von "Iron Buterfly" auf. Nach dem Ende ihres Auftrittes lehnte es "Iron Butterfly" jedoch ab, noch auf die Bühne zu gehen, da "Led Zeppelin" dermaßen gut beim Publikum angekommen war, das dies wohl nicht mehr zu steigern war. Am 29. März 1975 hatte "Led Zeppelin" etwas erreicht, das nur wengie für sich verbuchen können; in den USA standen an diesem Tag alle Alben, die sie bis dato veröffentlicht hatten, in den LP-Charts; das waren bis dahin immerhin sechs Alben: "Led Zeppelin" (1969), "Led Zeppelin II" (1969), "Led Zeppelin III" (1970), "Led Zeppelin IV" (1971), "Houses of the Holy" (1973) und "Physical Graffiti" (1975). Ihre größten Hits waren "Whole lotta Love" (erreichte im November 1969 in den USA Rang 4 in den Charts, und bei uns im Februar 1970 die Nummer 1, wo sie sieben Wochen lang blieb), "Immigrant Song" (im November 1970 Rang 16 in den USA und im Januar 1971 bei uns Platz 6), "Black Dog" (im Dezember 1971 in den USA Platz 15) und "The Ocean" (bei uns im Juni 1973 bis auf Rang 8). Wer weiß, wie lange die Band existiert hätte, aber es sollte anders laufen; am 25. September 1980 starb Schlagzeuger John Bonham; er war an seinem eigenen Erbochenen erstickt, was meistens mit Alkohol oder anderen Drogen in Zusammenhang gebracht wird. Am 4. Dezember 1980 gaben Jimmy Page, Robert Plant und John Paul Jones bekannt, das sie wegen des Todes ihres Freundes und aus Respekt vor dessen Familie die Band "Led Zeppelin" nicht weiterführen werden. 1985 interpretierte die von Frank Farian ins Leben gerufene Formation "Far Corporation" eine Cover-Version des "Led Zeppelin"-Hits "Stairway to Heaven" - nebenbei bemerkt in einer wirklich sehr guten, ansprechenden und hörenswerten Version; das eines der bekanntesten Songs von "Led Zeppelin" war und ist - vielleicht mal abgesehen von "Whole lotta Love". Die "Far Corporation", die es leider nicht sehr lange gab und die aus Studiomusikern wie Bobby Kimball (ehemaliges "Toto"-Mitglied), Curt Cress (ein hierzulande vielgefragter und -gebuchter Schlagzeuger) oder Robin McAuley bestand, hatte mit ihrer Version von "Stairway to Heaven" einen ziemlichen Erfolg; im Oktober 1985 erreichten sie damit in England einen 8. Platz und bei uns im Dezember 1985 Rang 14. Die verbliebenen Ex-"Led Zeppelin"Musiker machten jeder für sich mit Solo- wie auch mit Band-Projekten mit anderen Musikern teils erfolgreich, teils weniger erfolgreich, weiter. BE QUICK OR BE DEAD (Bruce Dickinson, Janick Gers)
Covered in Sinners and dripping with Gilt Making you Money from Slime and from Filth Parading your Bellies in Ivory Towers Investing our Lives in your Schemes and your Powers Chorus You got to watch them - Be quick or be dead Snake eyes in Heaven - The Thief's in your Head You've got to watch them - Be quick or be dead Snake eyes in Heaven - The Thief in your Head.... Be quick! Or be dead! Be quick! Or be dead! See... what's rulling all our Lives See... Who´s pulls the Strings... See... what's rulling all our Lives See... Who´s pulls the Strings... I bet you won't fall on your Face Your belly will hold you in Place The Serpent is crawling inside of your Ear He says you must vote for what you want to hear Don't matter what's wrong as long as you're alright Pull yourself stupid and rob yourself blind. You got to watch them - Be quick or be dead Snake eyes in Heaven - The Thief in your Head.... You've got to watch them - Be quick or be dead Snake eyes in Heaven - The Thief's in your Head Be quick! Or be dead! Be quick! Or be dead! Solo You got to watch them - Be quick or be dead Snake eyes in Heaven - The Thief´s in your Head.... You've got to watch them - Be quick or be dead Snake eyes in Heaven - The Thief's in your Head Be quick! Or be dead! Be quick! Mit Spannung erwartete man nach dem weniger guten "No Prayer for the Dying" das nächste Album von IRON MAIDEN. Und - um es gleich vorwegzunehmen - das 1992 erschiene "Fear of the Dark" war wieder ein Album, wie es sein sollte. Schon der Einstieg hatte es in sich: "Be quick or be dead" - kurz, schnell und einfach nur gut machte es Lust auf mehr. Komponiert wurde es von Bruce Dickinson und Janick Gers; der hier auf
seinem zweiten Album für MAIDEN spielte. Erstmals war er hier auch an fünf Liedern an der Komposition beteiligt, was sich später auch nicht mehr ändern sollte. Bis zum lezten Album war er an 22 Liedern insgesamt beteiligt, schrieb aber bisher keines allein. "Be quick or be dead" wurde am 13. April 1992 als Vorab-Single des Albums veröffentlicht und erreichte in England einen hervorragenden 2. Platz; auch bei uns ließ sich die Chart-Notierung mit Rang 32 durchaus sehen. Das Lied thematisiert korrupte Politiker und spricht damit vielen Menschen aus der Seele; auch bei uns gilt das Wort Politiker schon langsam als eine ehrenrührige Beleidigung. In England gab es um 1992 herum den Bank Skandal um Robert Maxwell und den Fall BCCI, was bei uns weitesgehend unbekannt sein dürfte.
FROM HERE TO ETERNITY (Steve Harris) She fell in Love with his greasy Machine She leaned over wiped his Kickstart clean She'd never seen the Beast before But she left there wanting more more more When she was walking on down the Road She heard a Sound that made her Heart explode He whispered to her to get on the Back I'll take you on ride from here to Eternity Chorus Hell ain't a bad Place Hell is from here to Eternity Hell ain't a bad Place Hell is from here to Eternity She must be having one of her crazy Dreams She'd never sat on a Piece so mean It've made her feel like's she's on Cloud nine She even thought she heard the Engine Sign But like all Dreams that come to an End They took a Tumble at the Devil's Bend The Beast and Charlotte they were two of a Kind They'd always take the Line... from here to Eternity Hell Hell Hell Hell ain't a bad Place is from here to Eternity ain't a bad Place is from here to Eternity
Hell Hell Hell Hell Solo Hell Hell Hell Hell Hell Hell Hell Hell Hell Hell
ain't a bad Place is from here to Eternity ain't a bad Place is from here to Eternity
ain't a bad Place is from here to Eternity ain't a bad Place is from here to Eternity ain't a bad Place is from here to Eternity ain't a bad Place is from here to Eternity ain't a bad Place is from here to Eternity
Auf diesem Album ging es nach dem Einstieg mit "Be quick or be dead" im selben Stil und Tempo weiter. "From here to Eternity" ist ein ebenso gelungener und hervorragender Song; Heavy Metal, wie er sein sollte grandios. Am 29. Juni 1992 wurde das Lied als Single veröffentlicht, kam aber in den Charts nur bis auf Rang 21. Es ist der vierte Song von IRON MAIDEN um "Charlotte"; in diesem Lied geht es um eine Fahrt auf dem Motorrad mit Charlotte und dem Teufel. Die ersten Lieder waren "Charlotte the Harlot" (1980), "22 Acacia Avenue" (1982) und "Hooks in you" (1990).
AFRAID TO SHOOT STRANGERS (Steve Harris) Lying awake at Night I wipe the Sweat from my Brow But it's not the Fear 'cos I'd rather go now Trying to visualise the Horrors that will lay ahead The Desert Sand mound a burial Ground When it comes to the Time Are we Partners in Crime? When it comes to the Time We'll be ready to die God let us go now and finish what's to be done Thy Kingdom come Thy shall be done... on Earth Trying to justify to ourselves the Reasons to go
Should we live and let live Forget or forgive But how can we let them go on this Way? The Reign of Terror Corruption must end And we know deep down there's no other Way No Trust, no Reasoning, no more to say Afraid to shoot Strangers Afraid to shoot Strangers. Solo Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Solo Afraid to shoot Strangers Afraid to shoot Strangers Afraid to shoot Strangers "Afraid to shoot Strangers", komponiert von Steve Harris, ist ein Song, der anders aufgebaut ist als die meisten anderen. Er beginnt gemächlich in einem eigenartig anmutenden Rhythmus, entfaltet aber schon bald seine Qualitäten (zum Beispiel ein hervorragendes Solo); nach den ersten Anhören wurde das Lied bei mir schnell zu einem der besten auf "Fear of the Dark". Steve Harris beschreibt hier die Folgen für einzelne Menschen (und für die Menschheit an sich) aus dem Irak-Krieg von 1991; man sollte beim Anhören und Genießen dieses Liedes auch mal auf den Text achten. Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid Afraid to to to to to to to to shoot shoot shoot shoot shoot shoot shoot shoot Strangers. Strangers. Strangers. Strangers. Strangers. Strangers. Strangers. Strangers.
FEAR IS THE KEY (Bruce Dickinson, Janick Gers) We live our Lives in Fever In a chooking Sweat of Fear In the Heat of the Night you can feel so much In the Heat of the Night I scream "Don't touch"
Chorus I remember a Time when we used and abused We fought all our Battles in Vain I remember a Time we thought that Passion was free In the Heat of the Night... Bodies aflame We live in Fever... I hear your secret Heartbeat I can hear your silent Cries The Kids have lost their Freedom And nobodey cares till somebodey famous dies... I remember a Time when we used and abused We fought all our Battles in Vain I remember a Time we thought that Passion was free In the Heat of the Night... Bodies aflame Now we live, in a World of Uncertainty Fear is the Key - to what you want to be You don't get a say the Majority gets it's Way You're outnumbered by the Bastards till the Day you die... I hear your silent Heartbeat I can hear your silent Cries and cry The Kids have lost their Freedom And nobodey cares till somebodey famous dies... Telling Lies, and Lies and Lies and Lies and Lies I remember a Time when we used and abused I remember a Time we thought that Passion was free It was just Lied and Lies and Lies and Lies and Lies We live in Fever We live in Fever We live in Fever Now we live, in a World of Uncertainty Fear is the Key - to what you want to be You don't get a say the Majority gets it's Way You're outnumbered by the Bastards till the Day you die... Mit "Fear is the Key" haben wir dann auch den ersten Schwachpunkt auf "Fear of the Dark"; vor allem gegen Ende des Liedes wird eine gewisse Einönigkeit geweckt durch die ständige Wiederholung irgendwelcher Textzeilen, auch die Musik klingt zum Finale hin irgendwie nicht mehr so gut wie bei den anderen drei Songs. Das Album wurde mit diesem Song zwar nicht schlecht, aber eine gewisse Spaßbremse blieb dem Hörer mit "Fear is the Key" nicht erspart.
CHILDHOOD´S END (Steve Harris) I'd sail across the Ocean I'd walk a hundred Miles If I could make it to the End Oh just to see a Smile You see it in their Faces The Sadness in their Tears The Desperation and the Anger Madness and the Fear Chorus No Hope, no Life, just Pain and Fear No Food, no Love, just Greed is here Starvation and the Hunger The Suffering and the Pain The Agonies of all-out War When will it come again ? The Struggle for the Power A Tyrant tries again Just what the Hell is going on? When will it ever end ? No Hope, no Life, just Pain and Fear No Food, no Love, just Greed is here Solo You see the full Moon float You watch the red Sun rise We take these Things for granted But somewhere someone's dying Contaminated Waters Pollution and Decay Just waiting for Disease to strike Oh will we learn someday ? No Hope, no Life, just Pain and Fear No Food, no Love, no Seed, Childhood´s End.
"Childhood´s End" bringt das Album wieder auf den richtigen Kurs; ein herausragendes Lied mit einem der besten Soli aus diesem Album, das auch eine schöne Melodie zum Einsatz bringt; eines der Höhepunkte aus "Fear of the Dark" - grandios.
WASTING LOVE (Bruce Dickinson, Janick Gers) Maybe one Day I'll be an honest Man Up till now I'm doing the best I can Long Roads, long Days of Sunrise, to Sunset Sunrise to Sunset Dream on Brothers while you can Dream on Sisters I hope you´ll find the one All of our Lives, covered up quickly by the Tides of Time Chorus Spend your Days full of Emptiness Spend your Years full of Loneliness Wasting Love, in a desperate Caress Rolling Shadows of Night Dream on Brothers while you can Dream on Sisters I hope you will find the one All of our Lives, covered up quickly by the Tides of Time Sands are flowing and the Lines are in your Hand In your Eyes I see the Hunger, and the desperate Cry that tears the Night Spend your Days full of Emptiness Spend your Years full of Loneliness Wasting Love, in a desperate Caress Rolling Shadows of Night Solo Spend your Days full of Emptiness Spend your Years full of Loneliness Wasting Love, in a desperate Caress Rolling Shadows of Night Spend your Days full of Emptiness Spend your Years full of Loneliness Wasting Love, in a desperate Caress Rolling Shadows of Night
"Wasting Love" ist irgendwie wie "Fear is the Key" - insgesamt nicht schlecht, aber im Gegensatz zu den bisherigen Songs auf dem Album sackt es doch ein bißchen ab; zudem ist "Wasting Love" noch als Ballade angelegt; nichts gegen Balladen, aber als solche funktioniert der Song einfach nicht.
THE FUGITIVE (Steve Harris) On a cold October Morning As Frost lay on the Ground Waiting to make my Move I made no Sound Waiting for the Mist to cover all around I carefully picked my Time then took the Wall I'm sick and tired of running The Hunger and the Pain A Stop to look about then off again Being at the wrong Place And at the wrong Time Suspected of a Hit that was my Crime Chorus I am a Fugitive I am a Fugitive I am a Fugitive I am a Fugitive being hunted down like Game but I've got to clear my Name being hunted down like Game but I've got to clear my Name
Always looking 'round me Forever looking back I'll always be a Target for Attack Every Moving onwards Always on the Run Waiting for a Sight of a loaded Gun I I I I am am am am a a a a Fugitive Fugitive Fugitive Fugitive being hunted down like Game but I've got to clear my Name being hunted down like Game but I've got to clear my Name
Solo
Even if I find them And get to clear my Name I know that Things can never be the same But if I ever prove My Innocence some Day I've got to get them all to make them pay I I I I am am am am a a a a Fugitive Fugitive Fugitive Fugitive being hunted down like Game but I've got to clear my Name being hunted down like Game but I've got to clear my Name
"The Fugitive" ist ein echter Hammer - sage ich mal so platt; schon das Intro läßt den Fan begeistert aufhorchen und die Erwartung, die nach diesem Beginn in einem aufsteigen, werden nicht enttäuscht. Ein außerordentlich gelungenes Lied, das schon seit Jahren für mich zu den besten der Bands gehört. Inspiration für dieses Lied holte sich Komponist Steve Harris natürlich bei der gleichnamigen amerikanischen TV-Serie "The Fugitive". Diese Serie wurde damals die erste, die das wurde, was man heute allgemein und leichtfertig als "Kult" bezeichnet. Die Show war Tagesgespräch unter den Fans und jede neue Folge wurde sehnsüchtig erwartet. Die Thematik der Serie ging damals in den täglichen Sprachgebrauch über; wenn jemand vor etwas abhauen oder sich versteckten wollte, sagte man einfach nur: "Ich fühl mich wie Kimble". David Janssen als Dr. Richard Kimble wurde nur durch diese Serie zu einem Star und sein Gegenspieler, der in der Serie Lieutenant Philip Gerard hieß und von Barry Morse gespielt wurde, sah sich im Verlauf der Serie bald persönlichen Anfeindungen ausgesetzt. Wildfemde Leute bedrohten ihn, er sollte endlich den unschuldigen Richard Kimble in Ruhe lassen - das dies alles nur Fiktion war und von Schauspielern vorgetragen wurde, schienen solche Leute gänzlich verdrängt zu haben. Wenn man soweit geht, einen Schauspieler wegen seiner Rolle persönlich anzugreifen, sollte man sich beim Arzt Hilfe suchen (und ich meine bestimmt nicht den Hausarzt), denn dann kann es sein, das man Fernsehen ein bißchen zu ernst nimmt. "The Fugitive" startete 1963 im US-Fernsehen in schwarzweiß, ab 1966 wurden die Folgen dann in Farbe produziert. Und als 1967 nach 120 Episoden die letzte über die Bildschirme flimmerte, erreichte diese Folge eine Einschaltquote von ca. 70 Prozent, eine Zahl, die erst übertroffen wurde durch eine Folge aus der Endlos-Reihe "Dallas". Hierzulande ging die Serie - für das öffentlich-rechtliche Fernsehen damals relativ schnell ab dem 9. September 1965 über die Bildschirme. Erfunden wurde die Serie von Roy Huggins (geboren am 18. Juli 1914 in Litelle, in Washington), der bei mehreren Dutzend TV-Serien als Drehbuchautor, ausführender Produzent oder Produzent gearbeitet hatte. Erfunden hatte er außerdem die Serien "Maverick" (1957) oder (zusammen mit Stephen J.Cannell) den Dauerbrenner "The Rockford Files"
mit James Garner. Huggins starb 87jährig am 3. April 2002 im kalifornischen Santa Monica an einer natürlichen Ursache. Siebenmal für den Oscar nominiert wurde Andrew Davis´ Remake "The Fugitive" ("Auf der Flucht", 1993) mit Harrison Ford in der Hauptrolle als Dr. Richard Kimble. Nominiert wurden die Kategorien bester Film (Arnold Kopelson), Kamera (Michael Chapman), Schnitt (Dennis Finfer, Dean Goodhill, Don Brochu, Richard Nord, Dov Hoenig), Ton (Donald O.Mitchell, Michael Herbick, Frank A.Montano, Scott D.Smith), Ton-Effekt-Schnitt (John Leveque, Bruce Stambler) und die Musik (James Newton Howard); aber nur Tommy Lee Jones bekam den Oscar für die beste Nebenrolle (er spielte Marshal Samuel Gerard, der hinter Kimble her ist). Hauptdarsteller Harrison Ford, der hier wirklich eine beeindruckende Leistung zeigte, wurde nicht einmal nominiert. Der Film erzählt genau das, was man auch in der damaligen TV-Serie sehen konnte - auf einen abendfüllenden Spielfilm beschränkt. Dr. Richard Kimble kommt nach einem Ehekrach (im Film war es, wenn ich mich richtig erinnere, kein Krach, sondern eine Feier) nach Hause und findet seine Ehefrau Helen tot vor. Gerade noch sieht er den flüchtenden Täter, wobei alles, was er erkennen kann ist, dass der Täter nur einen Arm hat. Kimble wird von der Polizei ver haftet und niemand kauft ihm seine Geschichte ab. Er wird zum Tode verurteilt und auf dem Weg in die Todeszelle gelingt ihm die Flucht; von nun an sucht er auf eigene Faust den Täter und genau das ist es, was im Film geschieht und was in der Original-Serie 120 Episoden lang geschah. Kimble sucht den Mörder und trifft dabei auf viele andere Leute, denen er helfen kann.
CHAINS OF MISERY (Bruce Dickinson, Dave Murray) There's a Madman in the Corner of your Eye He likes to pry - into your Sunlight He wants to burst into the Street with you and I A World of Shadows and of Rain He's seen what Love is... He wants to pay you back with Guilt... Chorus He lies to you he won't let you be He's got your Chains of Misery He won't be still till he's turned your Key He holds your Chains of Misery He´s got your Chains of Misery There's Prophet in the Gutter in the Street He say "You're damned !" - and you believe him... He's got a Vision but it shines out through your Eyes
A World of Hatred and Fear... He's felt what Love means... He wants to pay you back with Pain He lies to you he won't let you be He's got your Chains of Misery He won't be still till he's turned your Key He holds your Chains of Misery He lies to you he won't let you be He's got your Chains of Misery He won't be still till he's turned your Key He holds your Chains of Misery It's only Love that holds the Key to our Hearts... it´s only Love... Solo He lies to you he won't let you be He's got your Chains of Misery He won't be still till he's turned your Key He holds your Chains of Misery He lies to you he won't let you be He's got your Chains of Misery He won't be still till he's turned your Key He holds your Chains of Misery "Chains of Misery" hat eigentlich auch fast alles, was ein guter Song dieses Albums hat; doch irgendwie zähle ich es nicht zu meinen Favoriten. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich daran stört; es war jedenfalls etwas, was sich auch nach öfterem Anhören nicht legte; deshalb kann ich diesen Song nicht zu den besten von "Fear of the Dark" rechnen.
THE APPARITION (Steve Harris, Janick Gers) Now I'm here can you see me 'Cos I'm out on my Own When the Room goes cold tell me you can feel me ..........'cos I'm here Here I am, can you see me Passing through, on my Way To a Place I'd been to only in my Dreams ………..before In a World of Delusion
Never turn your Back on a Friend 'Cause you can count your real true Friends on one Hand ..........through Life There are those that deceive you There are those that'll let you down Is there someone out there that would die for you ..........thought not Live your Life with a Passion Everything you do, do well You only get out of Life what you put in ..........so they say In a World of Confusion People never say that what they mean If you want a straight Answer go look for one ..........right now In a Room full of Strangers Do you stand with your Back to the Wall Do you sometimes feel like you're on the Outside ..........looking in? You can make your own Luck You create your Destiny I believe you have the Power if you want to ..........it's true Solo You can do what you want to If you try a little bit harder A little bit of Faith goes a long Way ..........it does Are we here for a Reason ? I'd like to know just what you think It would be nice to know what happened when we die ..........wouldn't it ? There are some who are wise There are some who are born naive I believe that there are some that must have lived before ..........don't you ? As for me, well I'm thinking You gotta keep an open Mind
But I hope that my Life's not an open and shut Case. Extra Sensory Perception Life after Death, Telepathy Can the Soul live on and travel through Space and Time ? You know I feel so elated 'Cause I'm about to find it out And when I know all the Answers maybe then I'll come back ..........to feel you in You don't be alarmed now If I try to contact you If Things go missing or get moved around ...it's me And don't disbelieve it No matter what your `Friends' might say We'll meet up again some Place some Way ..........one Day "The Apparition" ist ein eigenartiges Lied; als ich dieses Album die ersten Male anhörte, habe ich diesen Song fast immer übersprungen; erst sehr langsam schlich er sich bei mir ein; heute gefällt mir dieses Lied, gerade, weil es anders aufgebaut ist, als der Großteil der anderen. Man sollte sich "The Apparition" also öfter anhören, bis man sich seine endgültige Meinung darüber gebildet hat.
JUDAS BE MY GUIDE (Bruce Dickinson, Dave Murray) Lights out - We live in a World of Darkness No Doubt - Everything's up for sale We sleep - All of the World is burning We pray - To God for a better Deal Nothing is sacred - Back then or now Everything's wasted... Is that all there is ? Can I go now ? Chorus Judas my Guide Whisperes in the Night Judas my Guide Fight Wars - Die in a Blaze of Glory
Come home - Meat in a Plastic Sack Fall down - Pray to your God for Mercy So kneel - and help the Blade cut clean Nothing is sacred - Back then or now Everyone's wasted... Is that all there is ? Is that it now ? Judas my Guide Whisperes in the Night Judas my Guide Judas my Guide Whisperes in the Night Judas my Guide I live in the Black I have no guiding Light I'm whispering in your Dreams... Solo Judas my Guide Whisperes in the Night Judas my Guide Judas my Guide Whisperes in the Night Judas my Guide "Judas be my Guide" kann ich ohne Zögern auch zu einem der besten Songs dieses Albums zählen, schnörkellos gibt es hier von der ersten bis zur letzten Sekunde Heavy-Rock pur zu genießen. Bereits bis hier kann ich sagen, das "Fear of the Dark" die halbe Enttäuschung von "No Prayer for the Dying" bereits längst wieder wett gemacht hat.
WEEKEND WARRIOR (Steve Harris, Janick Gers) The Rebel of yesterday, tomotrow's Fool Who are you kidding being that cool ? Trying to break away from running with the Pack But they ain't listening so you've gotta go back You're a Weekend Warrior when you're one of the Crowd But it's over, just look at you now, look at you now, just look at you now, just look at you now
You're not so brave the Way you behave It makes you sick, gotta get out quick It's all Bravado when you're out with your Mates It's like a different Person goes through those Gates And the Game begins, the Adrenalin's high Feel the Tension maybe someone will die, someone will die, someone will die, maybe someone will die Chorus A Weekend A Weekend A Weekend A Weekend A Weekend A Weekend Warrior Warrior Warrior Warrior Warrior Warrior lately sometimes maybe you ain't that Way anymore lately sometimes maybe you ain't that Way anymore
You've gotta get out gotta get away But you're in with a Cligue it's not easy to stray You've gotta admit you're just living a Lie It didn't take long to workout why It's hard to say why you got involved Just waiting to be Part, just wanted to belong, to belong, to belong, to belong A A A A A A Weekend Weekend Weekend Weekend Weekend Weekend Warrior Warrior Warrior Warrior Warrior Warrior lately sometimes maybe you ain't that Way anymore lately sometimes maybe you ain't that Way anymore
Solo Some of the Things that you've done you feel so ashamed After all it's only a Game... isn't it ? And after all the Adrenalin's gone What you gonna do on Monday? What you gonna do? What you donna do on Monday? A A A A A A Weekend Weekend Weekend Weekend Weekend Weekend Warrior Warrior Warrior Warrior Warrior Warrior lately sometimes maybe you ain't that Way anymore lately sometimes maybe you were never like that at all.
Nach dem guten "The Apparition" und dem genialen "Judas be my Guide" kam dann mit "Weekend Warrior" wieder ein Song, der mir nicht so gut gefiel, aus den oben genannten Gründen. Zwar nicht schlecht, aber nicht so gut wie die eben beiden genannten Lieder - aber ausgestattet mit einem guten Solo. Komponiert von Steve Harris und Janick Gers erzählt der Song von den "Wochenend-Kriegern"; jenen Typen, die am Wochenende in allerlei scheinbar gefährlichen Aktionen den Helden spielen müssen, um dann zum Wochenbeginn wieder in ihren normalen und alltäglichen Tagesablauf zu landen.
FEAR OF THE DARK (Steve Harris) I am a Man who walks alone And when I'm walking a dark Road At Night or strolling through the Park When the Light begins to change I sometimes feel a little strange A little anxious when it's dark. Chorus Fear of the Dark, Fear of the Dark I have a constant Fear that something's always near Fear of the Dark, Fear of the Dark I have a Phobia that someone's always there Have you run your Fingers down the Wall And have you felt your Neck Skin crawl When you're searching for the Light ? Sometimes when you're scared to take a Look At the Corner of the Room You've sensed that something's watching you. Fear of the Dark, Fear of the Dark I have a constant Fear that something's always near Fear of the Dark, Fear of the Dark Have a Phobia that someone's always there Have you ever been alone at Night Thought you heard Footsteps behind And turned around and no-one's there ? And as you quicken up your Pace You find it hard to look again Because you're sure there's someone there
Fear of the Dark, Fear of the Dark I have a constant Fear that something's always near Fear of the Dark, Fear of the Dark Have a Phobia that someone's always there Solo Fear of the Dark, Fear of the Dark, Fear of the Dark, Fear of the Dark Fear of the Dark, Fear of the Dark, Fear of the Dark, Fear of the Dark Watching Horror Films the Night before Debating Witches and Folklore The unknown Troubles on your Mind Maybe your Mind is playing Tricks You sense, and suddenly Eyes fix On dancing Shadows from behind. Fear of the Dark, Fear of the Dark I have a constant Fear that something's always near Fear of the Dark, Fear of the Dark Have a Phobia that someone's always there Fear of the Dark, Fear of the Dark I have a constant Fear that something's always near Fear of the Dark, Fear of the Dark Have a Phobia that someone's always there When I'm walking a dark Road I am a Man who walks alone Das letzte Lied auf dem Album, das Titellied "Fear of the Dark", ist der krönende Abschluß eines hervorragenden Albums. Nach dem genialen Intro geht es zunächst bedächtig los, um dann richtig Gas geben zu können. Der Song reiht sich ein in die Liste der Top-Lieder des Albums wie "Be quick or be dead", "From here to Eternity", "Afraid to shoot Strangers", "Childhood´s End" oder "Judas be my Guide". Hier geht es um die "Fear of the Dark", also die "Furcht vor der Dunkelheit", die wohl jeder schon mal in der Kindheit erlebt hat; und mancher nicht nur dort. Sieht man sich die Liste der guten Lieder dieses Albums mal an, dann kann man nicht anders als "Fear of the Dark" zu einem der besten Album bis dato zu rechnen. Die nicht so guten Lieder überwiegen hier bei weitem nicht, und selbst diese sind nicht wirklich schlecht, nur eben nicht so gut, wie manche der, die ich eben aufgezählt habe; "Fear of the Dark" gehört auch heute noch für mich zu den besten Alben von IRON MAIDEN; ungefähr in die Höhen, in der man auch "The Number of the Beast" oder "Seventh Son of a seventh Son" finden kann.
NODDING DONKEY BLUES (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Janick Gers, Nicko McBrain) Settle down She's got Legs... like an Airship, She's got an ass.... like (unintelligible) She's got Tits... just like hot Air Balloons... and I mean the Hindenburg! She's the biggest Girl, I'm gonna get there soon Yeah you know what I mean She's got Love when you want it, but she never lets go when you get it You disappear inside, you're never seen again... lost forever! She's the biggest Girl, I'm gonna get there soon Alright, here we go... Should be some Kind of Guitar Solo here... Well I met her in a Bar, she was propping up the Wall I don't think she was available, she was made of concrete (unintelligible) I met her in a Bar, she was propping up the Wall In Fact she was nailed to it I gotta admit, (unintelligible) Babe... lets get down to it Baby She had a Brain like a Sheep-Dip, She got (unintelligible) like a Shepherd (unintelligible) She was a big Girl, she was big. I mean she was big, she was fucking huge! Enormous! Needed a Sign overhead (unintelligible) Never even had landing Permission! One more! Oh we sailed across the Ocean you and me I looked like a Flea on the Back of a sperm whale Oh yeah, I was waving a Match inside the Albert Hall Das Lied erschien am 13. April 1992 als Zusatzlied der Single "Be quick or be dead".
SPACE STATION #5 (Montrose, Hagar) Start, with the Sun And move on out The Future's in the Skies above The Heavens unfold And a new Star is born Space and Time makin' Love [Chorus:] Oh what a Time we had Living on the Ground
I've moved to Station #5 See you next Time around, Next Time around As far you want, as close as you need It's all in the Mind, you know This old world hasn't really seen it's Day It's here, Time to go [Chorus] Remember when it was so clear We were young, but the Memory still remains To pick fruit from a Tree Fish from the Seas Now nothing's left here, but the Stains Well I can't cry no more Can only be glad There's other Places we can be If the Time suits you right I'm leaving tonight Come fly away With me! Yeah, Yeah, Yeah, Yeah, Yeah Oh, yeah Start, with the Sun And move on out The Future's in the Skies above The Heavens unfold A new Star is born Space and Time makin' Love [Chorus] Auch dieses Lied gab es als Zusatzlied auf der Single "Be quick or be dead". "Space Station #5", eines der Zusatzlieder (von B-Seiten kann man ja bei den CD´s ohnehin nicht mehr sprechen) war wiederrum ein Cover eines Liedes von "Montrose", von denen MAIDEN bereits das Lied "I´ve got the Fire" in neuen Verionen interpretiert hatten.
BAYSWATER AIN´T A BAD PLACE TO BE (Bruce Dickinson, Janick Gers) Auch "Bayswater ain´t a bad Place to be" gab es als Zusatzlied auf der Single "Be quick or be dead"; es ist ein von Bruce Dickinson und Janick Gers geschriebenes Lied, das allerdings mehr als spaßiges Zusatzprodukt als ein Heavy Metal-Song
angesehen werden muß. Nur mit der Stimme von Dickinson, der den Text als eine Art Komiker spricht (in dem er den MAIDEN-Manager Rod Smallwood genüßlich durch den Kakao zieht), und der Begleitung von Janick Gers auf der Gitarre ist das Lied wahrlich alles andere als ein üblicher Song von IRON MAIDEN; aber etwas Anderes muß ja nicht immer zwangsläufig etwas Schlechtes sein...........
I CAN´T SEE MY FEELINGS (Burke Shelley, Tony Bourge, Steve Williams) I can't see my Feelings Open my Eyes I can't see my Feelings Open a Pair of Eyes I can't see my Feelings Keep them behind I just keep on reeling Running back down the Line Oh, I can't stand that screaming Don't even try Music Fans some Feelings It'll be tell me why I can't stop that Feeling Showing me why Man I love that Feeling Yeah, blowin' me right through the Sky Oh hey hey hey hey hey hey Oh, listen to what she says If it's good, it's nice Das Lied "I can´t see my Feelings" erschien am 26. September 1992 als Zusatzlied der Single "From here to Eternity" und ist eine Cover-Version eines Liedes der Band "Budgie", die bei uns realtiv unbekannt ist; sie wurde 1968 in Cardiff von Bassist und Sänger Burke Shelley (geboren am 10. April 1947 in Cardiff als John Burke Shelley), Gitarrist Tony Bourge (geboren am 23. November 1948 in Cardiff als Anthony Bourge) und Schlagzeuger Ray Philips (geboren am 1. März 1945 in Tiger Bay als Raymond Philips) gegründet. 1971 erschien ihr erstes Album und nach zwei weiteren verließ Ray Philips die Band; für ihn kam Pete Boot (geboren am 30. September 1950 in West Bromwich als Peter Charles Boot); dieser aber blieb nur bis 1975, bis er durch Steve Williams ersetzt wurde; 1978 wurde Tony Bourge durch John Thomas ersetzt. Obwohl 1982 ihr vorerst letztes Album erschien, existierte die Band weiter und trat 1982 in Polen auf; weitere Konzerte gaben sie auch in den folgenden Jahren.
Dann gab es eine Trennung, in der die Band-Mitglieder eigenen Projekten nachgingen, doch Mitte der 90er Jahre fand man sich wieder zusammen und trat bei einigen Festival 1995, 1996 und 2000 auf. In den nächsten Jahren folgten dann wieder größere Tourneen und 2006 starteten sie eine Tour durch England, die 35 Konzerte umfaßte. Noch für 2006 war ein neues Album geplant, das dann auch am 7. November erschien. Die Band hat bisher folgende Alben herausgebracht: "Budgie" (1971), "Squawk" (1972), "Never turn your Back on a Friend" (1973), "In for the Kill" (1974), "Bandolier" (1975), "If I were Britannia I´d waive the Rules" (1976), "Impeckable" (1978), "Power Supply" (1980), "Nightflight" (1981), "Deliver us from Evil" (1982) und "You´re all living in Cuckooland" von 2006.
ROLL OVER VIC VELLA (Chuck Berry sowie Steve Harris) Auch dieses Lied gab es als Zusatzlied auf der Single "From here to Eternity".
SIGN OF THE CROSS (Steve Harris) Eleven saintly shrouded Men Silhouettes stand against the Sky One in Front with a cross held high Come to wash my Sins away Standing alone in the Wind and Rain Feeling the Fear that is growing Sensing the Change in the Tide again Caught by the Storm that is brewing Feel the Anxiety hold off the Fear Some of the Doubt in the Things you believe Now that your Faith will be put to the Test Nothing to do but await that is coming Why then is God still protecting me Even when I don't deserve it Thought I am blessed with an inner Strenght Some they would call it a Penance Why am I meant to face this alone Asking the Question Time and again
Praying to God won't keep me alive Inside my Head feel the Fear start to rise... They'll be saying their Prayers when the Moment comes There'll be Penace to pay when it's Judgement Day And the Guilty'll be bleed when the Moment comes They'll be coming to claim, take your Soul away Chorus The Sign of the Cross The Name of the Rose, a Fire in the Sky The Sign of the Cross They'll be coming to bring the eternal Flame They'll be bringing us all Immortality Holding Communion so the World be blessed My Creator, my God'll lay my Soul to Rest The Sign of the Cross The Name of the Rose, a Fire in the Sky The Sign of the Cross Solo The The The The Sign of the Cross Name of the Rose, a Fire in the Sky Sign of the Cross Name of the Rose, the Sign of the Cross
Lost the Love of Father above Chose the Lust of the Earth below Eleven saintly shrouded Men Come to wash my Sins away "The X Factor" wurde das erste Album mit dem neuen Sänger Blaze Bayley; das erste, was einem auffiel, war die Länge dieses Albums; mit über 71 Minuten ist es das längste normale Studio-Album, das MAIDEN bis dato veröffentlicht hatten. Es war bis dahin fast immer so, das die LP´s von IRON MAIDEN selten sehr kurz waren - zur Freude der Fans. Ab dem 1983er Album "Piece of Mind" gab es in der Folgezeit nicht eines, das unter 43 Minuten lang war; oft sogar über 50 Minuten, wie "Powerslave" (1984), "Somewhere in Time" (1986) oder "Fear of the Dark", das 1992 mit 58 Minuten Rekordhalter war. Das nächste, was einem auffiel, war der Sound; er kam wieder etwas kräftiger aus den Boxen; auch Nicko McBrain´s Schlagzeug trat wieder mit mehr Power aus dem Hintergrund heraus. Das Album beginnt mit dem über 11 Minuten langen "Sign of the Cross"; von der Musik her gesehen,
einem erstklassigen MAIDEN-Song; mit einer schönen Melodie und glasklarem Heavy-Rock; das ausgedehnte Solo in der Mitte des Liedes machte Lust auf mehr. Der neue Sänger Blaze Bayley ist natürlich - keine Frage gewöhnungsbedürftig, da man davor 11 Jahre lang Bruce Dickinson gehört hatte. Aber jeder andere Sänger hätte es an Bayley´s Stelle ebenso schwer gehabt, gegen seinen Vorgänger "anzukämpfen", einfach, weil der Fan nun mal einen anderen Sänger gewöhnt war. Speziell bei diesem Lied wird deutlich, das Bayley durchaus ein guter Sänger ist und seine Stimme paßt in diesen Song - wie auch in die weiteren - gut hinein. Und wenn die Verkaufszahlen damals nicht so sehr abgesunken wären, dann gehe ich davon aus, das sich der Fan irgendwann an den neuen Sänger gewöhnt hätte - ebenso, wie man sich ab 1982 an Bruce Dickinson statt an Paul Di´Anno gewöhnt hatte. "Sign of the Cross" basiert vage auf dem Roman "Der Name der Rose" von Umberto Eco (geboren am 5. Januar 1932 im italienischen Alessandria, in Piermont), der durch diesen Roman auch bei uns bekannt wurde. 1985, 86 drehte Regisseur Jean-Jacques Annaud den allseits hoch gelobten Kriminalfilm "Le Nom de la Rose" ("Der Name der Rose"), in dem Sean Connery eine von der Kritik gefeierte Darstellung als Detektiv darbot (mir persönlich gefiel dieser Film nicht so, da es ihm doch sehr an Spannung mangelt). Das Buch von Umberto Eco erschien unter dem Original-Titel "Il Nome della Rosa" im Jahre 1980; in Deutschland gab es die ersten Übersetzungen zwei Jahre später. Die Verfilmung, die nicht allzu dicht an der literarischen Vorlage war, wurde in Deutschland (Innenaufnahmen im Kloster Eberbach im Rheingau) und in der Umgebung von Rom produziert, wo man für die Außenaufnahmen das Äußere eines Klosters nachbaute.
LORD OF THE FLIES (Steve Harris, Janick Gers) I don't care for this World anymore I just want to live my own Fantasy Faith has brought me to these Shores What was meant to be is now happening I've found that I like this living in Danger Living on the Edge it feels... it makes me feel as one Who cares now what's right or wrong it's Reality Killing so we survive wherever we may roam Wherever we may hide we've got to get away I don't want existence to end We must prepare ourselves for the Elements
I just want to feel like we're strong We don't need a code of Morality I like all the mixed Emotion and Anger It brings out the Animal the Power you can feel And feeling so high on this much Adrenalin Excited but scary to believe what we've become Saints and Sinners Something within us We are Lord of the Flies Saints and Sinners Something within us To be Lord of the Flies Solo Saints and Sinners Something within us We are Lord of the Flies Saints and Sinners Something within us To be Lord of the Flies Saints and Sinners Something within us We are Lord of the Flies Saints and Sinners Something within us To be Lord of the Flies Mit "Lord of the Flies" geht es auf "The X Factor" weiter, der Song ist nicht ganz so abwechslungsreich aufgebaut wie sein Vorgänger - kann er auch schlecht bei nur halb so viel Laufzeit. Aber auch diese eingehende Melodie von "Sign of the Cross" fehlt hier etwas; aber kein Gemecker: "Lord of the Flies" ist ein gutes und mitreißendes Lied. Im April 1996 wurde es noch (außerhalb Englands) als Single auf den Markt gebracht. Steve Harris und Janick Gers orientierten sich für ihren Song "Lord of the Flies" an dem Roman "The Lord of the Flies" ("Herr der Fliegen") des englischen Schriftststellers William Golding, dessen Buch bereits zweimal verfilmt wurde: 1963 als englische schwarzweiß-Produktion von Peter Brook mit James Aubrey, Tom Chapin, Hugh Edwards, Roger Elwin und Tom Gaman. Ebenfalls unter dem Original-Titel "Lord of the Flies" drehte
Harry Hook 1990 in den USA eine zweite Version, die er mit Balthazar Getty, Chris Furrh, Danuel Pipoly oder James Badge Dale besetzte. Unter dem Namen William Gerald Golding wurde der Schriftsteller am 19. September 1911 im englischen St. Columb Minor, in Cornwall, geboren. Nach einem anfänglichen Studium der Naturwissenschaften wechselte er bald in das Fach Englische Literatur und arbeitete fortan als Lehrer, bis er erste Erfolge als Schriftsteller hatte. Sein Werk "The Lord of the Flies" wurde von mehreren Verlagen abgelehnt, bis es endlich 1954 erschien. Die Geschichte von den jugendlichen Überlebenden eines Schiffbruches erschien unter dem Titel "Herr der Fliegen" bei uns bereits 1956. Golding arbeitete bis Ende der 80er Jahre als Schriftsteller, konnte den Erfolg, den er mit "The Lord of the Flies" erlebte, aber nicht mehr wiederholen; dennoch wurde er 1983 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Golding starb 81jährig am 19. Juni 1993 im englischen Perranarworthal, in Cornwall.
MAN ON THE EDGE Blaze Bayley, Janick Gers) The Freeway is jammed and it's backed up for Miles The Car is an over and baking is wild Nothing is ever the Way it should be What we deserve we just don't get you see A Briefcase, a Lunch and a Man on the Edge Each Step gets closer to losing his Head Is someone in Heaven are they looking down Nothing is fair just you look around Falling down, falling down, falling down Falling down, falling down, falling down He's sick of waiting of lying like this There's a Hole in the Sky for the Angels to kiss Branded a Leper because you don't fit In the Land of the Free you can live by your Wits Once he built Missiles a Nation's Defence Now he can't even give Birthday Presents Across the City he leaves in his Wake A Glimpse of the Future a Cannibal State Falling down, falling down, falling down Falling down, falling down, falling down Solo
The Freeway is jammed and it's backed up for Miles The Car is an over and baking is wild Nothing is ever the Way it should be What we deserve we just don't get you see A Briefcase, a Lunch and a Man on the Edge Each Step gets closer to losing his Head Is someone in Heaven are they looking down Nothing is fair just you look around Falling Falling Falling Falling down, down, down, down, falling falling falling falling down, down, down, down, falling falling falling falling down down down down
Mit 4,13 Minuten ist "Man on the Edge" das kürzeste Lied auf "The X Factor", aber keinesfalls das schlechteste; es geht hier von Anfang an schnell los und bliebt so bis zum Ende. Ein rasantes, gutes Lied, das allerdings auch nicht die Raffinesse hat wie beispielsweise "Sign of the Cross". Einziger Kritikpunkt bei "Man on the Edge"; das ständige Wiederholen des doch recht eintönigen Chorus - die Worte "Falling down" - fällt gerade zum Finale hin etwas auf den Geist, ansonsten aber keine Punkte zum Beanstanden. Das Lied wurde am 25. September 1995 als Single auf den Markt gebracht und erreichte in den englischen Charts Position 10.
FORTUNES OF WAR (Steve Harris) After the War and now that they've sent us homeward I can't help but feel that I'm on my own No one can see just what this Conflict has done to The Minds of the Men who are on their Way home I'm scared for Life but it's not my Flesh that's wounded So how can I face the Torment alone The vivid Scenes and all the recurring Nightmares I lay there and sweat until it gets Light... People say "Don't worry" Say that Time's a perfect Healer That the Nightmares they will come to pass Can't hear what they're saying I am living in my own World
And I'm feeling Trance like all the Time I hear Voices in my Head Could I really be going crazy In the Night the Visions seem so real Do you care if you live or die When you laugh are you really crying You're not sure what's feel anymore Fortunes Fortunes Fortunes Fortunes Fortunes Solo Fortunes of War, Fortunes of War Fortunes of War no Pain anymore Fortunes of War Fortunes Fortunes Fortunes Fortunes Fortunes of of of of of War, Fortunes of War War no Pain anymore War, Fortunes of War War no Pain anymore War of of of of of War, Fortunes of War War no Pain anymore War, Fortunes of War War no Pain anymore War
Sometimes I wake I feel that my Spirit's broken I wonder if I've the Strenght... to carry on. "Fortunes of War" beginnt langsam, wie eine Ballade, doch ist es nur der Anfang eines verwickelt aufgebauten Songs, der im Aufbau ähnlich ist wie "Sign of the Cross", dessen Qualitäten aber nicht erreicht. Für Fans, die diese Art Lieder nicht mögen, ist "Fortunes of War" nicht sehr empfehlenswert, es geht hier nicht so schnell und rasant los, wie beispielswiese bei "Man on the Edge". Für mich aber ist das Lied gerade deswegen sehr interessant, es dürfte nur eine Weile dauern, bis man die guten Seiten an dem Lied findet; eine dieser guten Seiten ist die Stimme von Blaze Bayley, der gerade in den leiseren Tönen beweist, das er ein ziemlich guter Sänger ist. Inhaltlich erzählt "Fortunes of War" (kann man übersezten mit "Schicksale des Krieges") davon, wie ein Heimkehrer aus dem Krieg seine Schwierigkeiten hat, in der "normalen" Welt wieder leben zu können.
LOOK FOR THE TRUTH
(Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) All my dark Dreams drift like Smoke in the Breeze The Fear grips me as I fall towards my Sleep Here comes the Nightmare that never ends Here is the Dream that makes Monsters of Men In the House of my Soul In Rooms of Ugliness and Cold Memories locked away All the Doubts and Fears I never faced Now they come again I am falling down to meet with them Fears within us all Mine awake and they stand up tall Chorus Look for the Truth Deepest Cut of all from you Knife of the Truth Blade of Haterd slicing through I pray my Sleep will break Maybe this Time I won't wake Weakness I hide so well This Dagger in my Mind will tell It's my final Stand I make a Fist out of each Hand To Shadowds of the Past Take a Breath and I scream Attack Look for the Truth Deepest Cut of all from you Knife of the Truth Blade of Haterd slicing through Here is the Truth Deepest Cut of all from you Knife of the Truth Blade of Haterd slicing through Solo Auch "Look for the Truth" fügt sich in das bisherige Gesamtbild des Albums: zögernder, zurückhaltender Anfang - und dann geht es richtig
los; so auch bei diesem Song, der gesamt gesehen zu den oberen Rängen dieses Albums zählt.
THE AFTERMATH (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) Silently to Silence fall In the Fields of futile War Toys of Death are spitting Lead Where Boys that were our Soldiers bled War Horse and War Machine Curse the Name of Liberty Marching on as if they should Mix in the Dirt our Brothers' Blood In the Mud and Rain What are we fighting for Is it worth the Pain Is it worth dying for Who will take the blame Why did they make a War Questions that come again Should we be fighting at all Once a Ploughman hitches his Team Here he sowed? his little Dream Bodies Arms and Legs are strewn Where Mustard Gas and Barbwire Bloom Each Moment's like a Year I've nothing legt inside for Tears Comrades dead or dying Lie I'm left alone asking why In the Mud and Rain What are we fighting for Is it worth the Pain Is it worth dying for Who will take the blame Why did they make a War Questions that come again Should we be fighting at all After the War Left Feeling no one has won After the War What does a Soldier become
After the War Left Feeling no one has won After the War What does a Soldier become War is over and Battles are gone After the War no one has won I'm just a Soldier Solo After the War Left Feeling no one has won After the War What does a Soldier become After the War Left Feeling no one has won After the War What does a Soldier become "The Aftermath" ist ein Lied, in dem der Irrsinn des Krieges hinterfragt wird; als Lied gesehen ist es aber ein kleiner Schwachpunkt auf "The X Factor", denn es kommt etwas zu behäbig und eintönig daher; lediglich bei dem Solo kommt nochmal etwas Schwung auf, aber das reicht nicht ganz für ein volles Lied - ein kleiner Minuspunkt (aber nur ein kleiner).
JUDGEMENT OF HEAVEN (Steve Harris) A lonely Cry for Help peaching out for Help to anymore A silent Prayer to God to help you on your Way I've been depressed so long It's hard to remember when I was happy I've felt like Suicide a dozen Times or more But that's the easy Way, that's the selfish Way The hardest Part is to get on with your Life You're searching in the dark Clutching at Straws to find a Way You take the Tarot Cards and throw them to the Wind Your Question your beliefs your inner Thoughts, Your whole Existence And if there is a God then answer if you will And tell me of my Fate, tell me of my Place Tell me if I'll ever rest in Peace If you could live your Life again
Would you change a Thing or leave it all the same If you had the Chance again Would you change the Thing at all When you look back at your Past Can you say that you are proud of what you've done Are there Times when you believe That the Right you thought was wrong All of my Life I have believed Judgement of Heaven is waiting for me All of my Life I have believed Judgement of Heaven is waiting for me Waiting for me, waiting for me, waiting for me Solo All of my Life now I have believed Judgement of Heaven are waits for me All of my Life now I have believed Judgement of Heaven are waits for me Solo All of my Life I have believed Judgement of Heaven is waiting for me All of my Life I have believed Judgement of Heaven is waiting for me Waiting for me, waiting for me, waiting for me "Judgement of Heaven" hinterließ bei mir auch nach mehrmaligen Anhören ein zwiespältiges Empfinden; das Lied ist keineswegs schlecht aber gut ist es auch nicht. Vergleichbar mit "Man on the Edge" (nicht in der Machart) ist es kein wirklich übles Lied, aber es kommt etwas zu gleichbleibend und damit eintönig daher; einzige das hervorragende Solo hebt es über den Durchschnitts-Standard.
BLOOD ON THE WORLD´S HANDS (Steve Harris) Sometimes it makes me wonder Sometimes it makes me question Sometimes it makes me saddened Always it makes me angry but... When you can see it happening Madness that's all around you
Nobody seems to worry World seems so powerless to act... It's out of Control Blood on the World's Hands Each Day a new Toll Another Assassination The same Day a new Creation What are they coming into Security of a World that brings... One Day another Killing Somewhere there's someone starying Another a savage Raping Meanwhile there's someone laughing at us It's out of Control Blood on the World's Hands Each Day it goes on Solo Blood Blood Blood Blood on on on on the the the the World's World's World's World's Hands, Hands, Hands, Hands, Blood Blood Blood Blood on on on on the the the the World's World's World's World's Hands Hands Hands Hands
Brutality and Aggression Tomorrow another Lesson Expecting another Air Raid Praying for a Geaserfire They say Things are getting better No Need to be complacent There's Chaos across the Border And one Day it could be happening to us It's out of Control Blood on the World's Hands It's our Epitaph It's out of Control Someone should know Blood on the World's Hands Someone should Der Song beginnt auf ungewöhnliche Art - mit einem Bass-Solo sozusagen und geht dann mit einem ungewöhnlichen, aber guten Rhythmus weiter;
einem nicht so eintönigen Rhythmus wie beispielsweise bei "Judgment of Heaven" - sehr empfehlenswert.
THE EDGE OF DARKNESS (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) I've looked into the Heart of Darkness Where the Blood red Journey ends When you've faced the Heart of Darkness Even your Soul begins to bend For a Week I have been waiting Still I am only in Saigon The Walls moved in a little closer I feel the Jungle call me on Every Minute I get weaker While in the Jungle they grow strong What I wanted was a Mission And for my Sins they gave me one They brought it up just like Room Service 'Cause everyone gets what they want And when that Mission was all over I'd never want another one I know, Captain, that you've done this Work before We've got a Problem you can help us I'm sure The Colonel's gone rogue, and his Methods are unsound You'll take a PBR up River; track him drown! There's a Conflict in every human Heart And the Temptation is to take it all too far In this War Things get so confused But there are some Things which cannot be excused He's acting [?] like a God - an insane Lunatic Your Mission - exterminate with extreme Prejudice The Route is dangerous and your Progress may be slow Here is the File and it's all you need to know Solo Here I am the Knife in my Hand And now I understand why the Genius must die
Now I stand alone in the Darkness With his Blood upon my Hands Where sat the Warrior the Poet Now lie the Framents of a Man I've looked into your Heart of Darkness Where the Blood red Journey ends When you've faced the Heart of Darkness Even your Soul begins to bend I've looked into your Heart of Darkness Wie "The Aftermath" klagt auch "The Edge of Darkness" den Wahnsinn des Krieges an; doch ist für mich "The Edge of Darkness" etwas besser, da der Gesamteindruck hier nicht so eintönig ist.
2 A.M. (Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) I get in from Work at 2 a.m. and sit down with a Beer Turn on Late Night TV and then wonder why I'm here It's meaningless and trivial and it washes over me And once again I wonder is this all there is for me Here I am again Look at me again Here I am again On my Own Trying hard to see What there is for me Here I am again On my own Life seems so pathetic I wish I could leave it all behind This canvas Chair, this Bed, these Walls that fall in on my Mind Hold on for something better That just drags you through the Dirt Do you just let go or carry on and try to take the Hurt Here I am again Look at me again Here I am again On my own Trying hard to see What there is for me Here I am again On my own
Solo Here I am again Look at me again Here I am again On my own Trying hard to see What there is for me Here I am again On my own Here I am again Look at me again Here I am again On my own Trying hard to see What there is for me Here I am again On my own "2 A.M." gefiel mir nicht wesentlich besser als "The Edge of Darkness" oder "Man on the Edge" aus den Gründen, die ich dort schon genannt hatte - zu eintönig ohne Abwechslung oder Höhepunkte; vielleicht mal abgesehen von den Soli, das auch bei "2 A.M." wirklich hervorragend ist.
THE UNBELIEVER (Steve Harris, Janick Gers) When you start to take a Look within Do you feel at ease with what you see Do you think you can have Peace of Mind And have self-belief or be satisfied Do you even think you even like yourself Or really think you could be someone else Is there something that you'd rather be Never thought you'd be had the Chance to see All my Life I've run away All my Life I tried to hide away Feel the Paranoia creeping in Like a Cancer eating at the Skin Do you feel you've lost yourself esteem And your Self Respect, what can you expect
All All All All
my my my my
Life Life Life Life
I've run away I tried to hide away I've run away I tried to hide away
All my Life...I've run astray Let my Faith...slip away All my Life...I've run astray Allowed my Faith...to drift away All my Life...I've run astray Let my Faith...slip away All my Life...I've run astray Allowed my Faith...to drift away Solo Are you scared to look inside your Mind Are you worried just at what you'll find Do you really wanna face the Truth Does it matter now, what have you got to lose Try to release the Anger from within Forgive yourself a few immortal Sins Do you really care what People think Are you strong enough to release the Guilt All my Life I've run away All my Life I tried to hide away All my Life...I've run astray Let my Faith...slip away All my Life...I've run astray Allowed my Faith...to drift away All my Life...I've run astray Let my Faith...slip away All my Life...I've run astray Allowed my Faith...to drift away Mit seinem sehr fantasiereichen Anfang beginnt "The Unbeliever" und kann diesen Standard halten; das Lied wechselt oft zwischen den Rhythmen und schafft so schon bei den ersten Probehören einen bleibenden positiven Eindruck. Es ist der Abschluß eines Albums, das bestimmt nicht schlecht ist; in manchen Dingen nur anders als bis dato bei MAIDEN übrig. Was mir etwas negativ einfiel, ist: das fast jedes Lied auf "The X Factor" mit einem sehr gemächlichen, an Balladen erinnernden Intro, beginnt und dann erst richtig losgeht. So was kann man vielleicht als Abwechslung mal
bei dem einen oder anderen Lied machen, aber nicht bei 80 Prozent eines Albums, dann wird es irgendwann etwas störend. Obwohl das Album insgesamt kräftiger aufgenommen wurde als die letzten, fehlt diesem doch etwas, was gerade in den letzten Arbeiten von IRON MAIDEN mir immer als besonders positiv aufgefallen ist; die sehr gelungenen Melodien bei vielen Liedern, die ich bei "The X Factor" doch schmerzlich vermißt habe.
JUDGEMENT DAY (Blaze Bayley, Janick Gers) There are no Marks upon a Man That can say he's good or bad No Label and no Tell Tale Sign That can show he's full of Lies By your Deeds you will be known Time will tell Truth will show As we exhale every Breath We all got closer to our Death What will you say What will you say On Judgement Day On Judgement Day When you look into their Eyes You don't know what they hide No Label and no Tell Tale Sign That can show he's full of Lies By your Deeds you will be known Time will tell Truth will show As we exhale every Breath We all got closer to our Death What will you say What will you say On Judgement Day On Judgement Day Ignorance is Bliss is that the Reason We can not read another's Mind If we knew what Thoughts were dancing Through each others Heads Would we all be driven mad Would we all be dead
By your Deeds you will be known Time will tell Truth will show As we exhale every Breath We all got closer to our Death What will you say What will you say On Judgement Day On Judgement Day "Judgement Day" erschien als Zusatzlied der Single "Man on the Edge" am 25. September 1995.
JUSTICE OF THE PEACE (Steve Harris, Dave Murray) Have you heard on the News Another let off Madman Another Screw on the loose Is it the Judge or the Badman What's the matter these Days No one has the Courage to put them away Nobody has any Faith 'Cause there's a Breakdown of Justice and Order Waiting for Justice, waiting for Justice of the Peace Waiting for Justice, waiting for Justice of the Peace When I remember back the Memories of yesterday With all the Friends and all the Times When People were carefree And walking down the Street When everyone knew everyone And all the Houses Doors were open No had to care, those Days are gone Those Days are gone Those Days are gone Waiting for Justice, waiting for Justice of the Peace Oooh! Waiting for Justice, waiting for Justice of the Peace Waiting for Justice, waiting for Justice of the Peace
I long for the Times when you could Wander down the Street unharmed When People didn't have much Money But didn't seem to care It must be the Cynic in me But I don't really like Things now The Violence, the Attitudes Aggression that you see everyday A sick Society looks the other Way, Yeah! Dieser Titel erschien als Zusatzlied auf einer alternativen Version der "Man on the Edge"-Single.
I LIVE MY WAY (Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) Sometimes when I feel the Anger Sometimes when I'm all alone Sometimes when I feel surrounded Like all the Doors are closed I feel like I've been a Prisoner I feel like I've been a Tool Let People try to judge me When they're not in my Shoes I've lived on my Knees Trying to please It's time to change Some People are only happy When they can watch you fail And to them every Day is Another coffin Nail I think that I've found the Answer I think that at last I know We've only got one Lifetime I'll make my Life my own I've lived on my Knees Trying to please It's time to change To live my own Way I live my Way Living for today
Don't care what they say "I live my Way" war das Zusatzlied auf der Maxi-Single von "Man on the Edge".
MY GENERATION (Pete Townsend) People try to put us d-down. Talking about my Generation Just because we get around. Talking about my Generation Things they do look awful c-c-cold. Talking about my Generation I hope I die before I get old. Talking about my Generation This is my Generation, This is my Generation, Baby. Why don't you all f-fade away? Talking about my Generation Don't try and dig what we all s-s-say. Talking about my Generation I'm not tryin' to cause a big s-s-sensation, Talking about my Generation I'm just talkin' 'bout my Generation. Talking about my Generation It's my Generation, It's my Generation, Baby. It's my Generation, Baby. Talking Talking Talking Talking about about about about my my my my Generation Generation Generation Generation
It's my Generation, It's my Generation, Baby. Why don't you all f-fade away? Talking about my Generation Yeah, don't try d-dig what we all s-s-s-s-s-say. Talking about my Generation Not tryin' to cause a big Sensation, Talking about my Generation Just talkin' 'bout my g-generation. Talking about my Generation Yeah, my Generation, My Generation, Baby, My Generation, Baby, People try to put us d-down Talking about my Generation Just because we g-g-g-get around. Talking about my Generation Things they do look awful c-c-cold. Talking about my Generation I hope I die before I get old. Talking about my Generation It's my Generation,
This This This This This
is is is is is
my my my my my
Generation, Generation, Generation, Generation, Generation,
Baby, my Generation my Generation my Generation my Generation
Baby, Baby, Baby, Baby,
People try to put us d-down, my Generation Just because we g-g-g-get around, my Generation Things they do look awful c-c-cold, my Generation I hope I die before I get old, my Generation Ma-ma-my Generation. This is my This is my This is my This is my People try Generation, my Generation Generation, my Generation Generation, my Generation Generation, my Generation to put us d-down Baby, Baby, Baby, Baby,
"My Generation" gab es als Zusatzsong auf der Single "Lord of the Flies", die im April 1996 erschien. Das Lied ist eine Cover-Version eines Erfolges von 1965 der englischen Rock-Band „The Who―. Damals lag die Gründung der Band erst ein Jahr zurück, die Gruppe bestand aus (dem Kopf und Hauptschreiber) Pete Townshend (geboren am 19. Mai 1945), dem Sänger Roger Daltrey (geboren am 1. März 1944), dem Bassisten John Entwistle (geboren am 9. Oktober 1944) und dem Schlagzeuger Keith Moon (geboren am 23. August 1946). Nach der Gründung nannte sich die Gruppe zunächst „High Numbers―, doch erst mit der Namensänderung in „The Who― kam der Erfolg. Schon die erste Single „I can´t explain― brachte ihnen in England einen 8. Platz in den Charts, ihre größten Erfolge waren: natürlich „My Generation― (1965, Chart-Plazierung: Nr. 2 in England und Nr. 6 bei uns), "I´m a Boy" (1966, Nr. 2 in England und Nr. 10 bei uns), "Happy Jack" (1966, Nr. 3 in England, Nr. 4 in Deutschland und Nr. 24 in den USA), „Pictures of Lily― (Nr. 4 in England und Nr. 5 bei uns) oder „Pinball Wizard―, dass ihnen die Chart-Plätze Nr. 4 (England), 19 (USA) und 25 (BRD) einbrachte. Das zuletzt genannte Lied stammte aus der Rock-Oper „Tommy―, die ihnen einen riesigen Erfolg einbrachte, auch die darauf basierende Film-Version erntete bei Kritik und Publikum große Anerkennung. Sänger Roger Daltrey spielte in der Oper und auch im Film eine Rolle, die ihm Appetit auf mehr gemacht zu haben schien, denn er machte noch öfter als Schauspieler von sich reden: er spielte in „Lisztomania―, „MaVicar―, der Comic-Verfilmung „Vampirella― und in England auch auf einigen Bühnen Rollen in Shakespeare-Stücken. In der TV-Serie „Highlander― mit Adrian Paul in der Titelrolle hatte er eine wiederkehrende Rolle. In den 70er Jahren blieb der Band der Erfolg treu, bis am 7.September 1978 der Tod des Schlagzeugers Keith Moon die Gruppe schockierte. Er war an einer Überdosis des von seinem Arzt verschriebenen Medikaments Heminervin, eines Beruhigungsmittels, gestorben, er hatte das zur
Bekämpfung seines Alkoholproblems einnehmen müssen. Ersetzt wurde er schließlich durch Kenny Jones. Pete Townshend war schon während der Zeit bei „Who― solo aktiv gewesen, bereits 1972 hatte er eine LP auf den Markt gebracht und in gewissen Abständen tat er das wieder. In den 80ern, als sich die Band langsam auflöste, hatte er 1985 internationalen Erfolg mit dem Album „White City―, aus dem auch bei uns der Single-Hit „Face to Face― bekannt wurde. 1989 schlossen sich "The Who― für eine Tournee erneut zusammen, im selben Jahr brachte Townshend das Musical „The Iron Man― auf den Plattenmarkt. 1993 brachte er die Rock-Oper „Tommy― über- und neu bearbeitet heraus – was ebenfalls ein großer Erfolg wurde. Der Song "My Generation" wurde 1974 bereits von "The Sweet" neu aufgenommen und erschien auf ihrem Album "Desolation Boulevard"; wobei diese Version nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist. DOCTOR, DOCTOR (Michael Schenker, Phil Mogg) Doctor Doctor, please Don't ypu know I'm goin' fast Doctor Doctor, please oh, the Mess I'm in She walked up to me and really stole my Heart And then she started to take my Body apart Livin' lovin' I'm on the Run So far away from you Livin' lovin' I'm on the Run So far away from you Doctor Doctor, please Don't you know, I'm goin' fast Doctor Doctor, please, Don't you know, I'm goin' fast It's only just a Moment She's turning Paranoid That's not a Situation for a nervous Boy Doctor Doctor, please Don't ypu know I'm goin' fast Doctor Doctor, please oh, the Mess I'm in But you look so angry as I crawled across your Floor She's got the Strength, and I just can't take any more Livin' lovin' I'm on the Run So far away from you Livin' lovin' I'm on the Run So far away from you
Oooh! I'm on the Run Auch "Doctor Doctor" erschien im April 1996 als Zusatzlied der Single "Lord of the Flies"; der Song ist eine Cover-Version eines Liedes der englischen Hard-Rock-Band "UFO", die 1969 in London gegründet wurde und - mit Unterbrechungen – bis heute besteht. Zunächste gaben die Musiker sich den Band-Namen "Hocus Pocus", was sie aber kurz nach der offiziellen Gründung bereits in "UFO" änderten; der Gründungsmitglieder waren Phil Mogg (Sänger), Mick Bolton (Gitarrist), Pete Way (Bassist) und Schlagzeuger Andy Parker. Die meisten Musiker der ersten Stunde sind auch heute noch (mit Unterbrechungen) dabei; wie Phil Mogg, Pete Way und Andy Parker, Gitarrist ist heute aber Vinnie Moore. 1971 erschien die erste LP "UFO", die noch etwas von dem Hard Rock-Stil entfernt war, den die Band ab Mitte der 70er Jahre spielten. Diese Stilrichtung stellte sich erst allmählich ein, als Mick Bolton seinen Posten an der Gitarre verließ und er 1974 durch Michael Schenker ersetzt wurde. Bis dahin konnten sie am meisten Erfolg in Japan einfahren; was sie zu einer größeren Tour nach Asien führte, die sie 1972 mit einem Mitschnitt ihrer Konzerte festhielten; dieses führte dazu, das sie 1972 noch das Album "UFO Live" herausbrachten (das in Japan "UFO lands in Tokyo" hieß); wobei dies erst ihr zweites Album war. Auf einer Konzert-Tournee wurde Michael Schenker zunächst nur für diese Tour als Gitarrist engagiert, konnte die übrigen aber von seinem (wirklich vorhandenen) Können überzeugen und wurde festes Mitglied der Band. Ab jetzt ging es auch in Europa und den USA aufwärts; die beiden LP´s "Force it" (1975) und "No heavy Petting" (1976) machten sie in England und Europa bekannt und gipfelte schließlich in dem Erfolg des Albums "Lights out" von 1977, das in den US-LP-Charts auf Platz 23 kam. Ab diesem Jahr war als zweiter Gitarrist und Keyboarder Paul Raymond dabei, der dem Stil von "UFO" wichtige Verbesserungen zukommen ließ. Der Erfolg ging dann weiter, obwohl erste Spannungen zwischen Michael Schenker und Phil Mogg auftraten; doch noch schwammen sie auf der Erfolgswelle oben; "Obsession", 1978 erschienen, war in England ebenso erfolgreich und das Live-Album "Strangers in the Night" von 1979 brachte sie sogar in die englischen Top 10 der LP-Charts (Rang 8). Dies wurde aber auch das letzte Album, auf dem Michael Schenker dabei war; die Band löste sich von ihm, der neben den Spannungen mit Mogg auch mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte; die er aber anscheinend bald wieder in den Griff bekommen hatte, denn 1980 kam er mit seiner eigenen Band, "The Michael Schenker Group", wieder, die noch im selben Jahr ihr erstes Album veröffentlichten und bis Mitte der 80er Jahre hierzulande unter Rock-Fans einen respektablen Ruf hatte - und das durchaus dauerhaft; bis 2000 etwa erschienen ein gutes Dutzend Alben seiner Band. Für "UFO" ging es in den nächsten Jahren in den USA sehr schlecht voran - während sie in England weiterhin ein erfolgreiches Album nach dem anderen vorlegten. Das ging bis 1983, als nach Personalwechseln das
Album "Makin Contact" erstmals die Top 20 der LP-Charts nicht erreichte. Nach mehreren Jahren gelang es Phil Mogg und Pete Way erst 1992 wieder, "UFO" neu aufleben zu lassen Es entstand auch wieder ein neues Album, "High Stakes & dangerous Men" (1992) und 1993 stieß auch wieder Michael Schenker zur Band; in dieser Formation wurde dann sogar 1995 das Album "Walk on Water" aufgenommen, das auch positives Echos auslöste. Eine Tournee wurde daraufhin geplant, doch noch auf dieser Tournee brachen die alten Spannungen zwischen Schenker und Mogg wieder aus, so das der Gitarrist die Band wieder verließ. Als "Mogg/Way" arbeiteten die beiden die nächsten Jahre weiter, bis Schenker 2000 wiederrum in die Band kam und das alte Spiel begann von neuem; neue Alben wie "Covenant" (2000) und "Sharks" (2002) kamen, riefen auch wieder gute Echos hervor - und dann ging Schenker erneut wieder. 2003 wurde als Gitarrist Vinnie Moore engagiert und Jason Bonham als Schlagzeuger; in dieser Besetzung erschien das Album "You are here" und eine groß angelegte Tour begann, bei der sie am 13. Mai 2005 einen Auftritt in Wilhelmshaven aufzeichneten. Als "Showtime" erschien dieser Auftritt auf CD und DVD und bald danach verließ Schlagzeuger Bonham die Band und wurde durch Andy Parker, eines der Gründungsmitglieder, ersetzt. Die Alben von "UFO": "UFO" (1971), "UFO II: Flying" (1972), "Phenomenon" (1974), "Live in Concert" (1974), "Force it" (von 1975), "No heavy Petting" (1976), "Lights out" (1977), "Obsession" (1978), "Strangers in the Night" (Live, 1979), "No Place to run" (1980), "The Wild, the Willing and the Innocent" (1971), "Mechanix" (1982), "Making Contact" (1983), "Misdemeano" (1985), "Ain´t misbehavin´" (1988), "High Stakes & dangerous Men" (1992), "Lights out in Tokyo" (Live, 1992), "T.N.T." (Live, 1993), "Live in Texas" (1994), "Walk on Water" (1995), "Heaven´s Gate" (Live, 1995), "X-Factor: Out there & rock" (Live, von 1997), "On with the Action" (Live, 1998), "Covenant" (2000), "Sharks" (2002), "You are here" (2004), "Showtime" (Live, 2005) und "The Monkey Puzzle" (2006). VIRUS (Steve Harris, Janick Gers, Dave Murray, Blaze Bayley) There's an evil Virus that's threatening Mankind Not State of the Art, a serious State of the Mind The Muggers, the Backstabbers, the two faced Elite A Menace to Society, a social Disease Rape of the Mind is a social Disorder Cynics, the Apathy Oneupmanship Order Watching Beginnings of social Decay Gloating or sneering at Life's Disarrey
Eating away at your own self Esteem Pouncing on every Word that you might be saying Rape of the Mind is a social Disorder Cynics, the Apathy Oneupmanship Order Superficially smiling a Shake of the Hand As soon as the back is turned treachery is planned Rape of the Mind is a social Disorder Cynics, the Apathy Oneupmanship Order Watching beginnings of social Decay Gloating or sneering...at Life's Disarrey When every good Thing's laid to waste By all the Jealuosy and Hate By all the acid Wit and rapier Lies And every Time you think you're safe And when you go to turn away You know they're sharpening all their Paper Knives Chorus All in your Mind All in your Head Try to relate it All in your Mind All in your Head Try to escape it Without a Conscience they destroy And that's Thing that they enjoy They are Sickness that's in all our Minds They want to sink the Ship and leave The Way they laugh at you and me You know it happens all the Time All in your Mind All in your Head Try to relate it All in your Mind All in your Head Try to escape it The Rats in the Cellar you know who you are... The Rats in the Cellar you know who you are...
The Rats in the Cellar you know who you are... The Rats in the Cellar you know who you are... Or do you? Or do you? Or do you? Or do you? Watching Beginnings of social Decay "Virus" erschien 1996 als einziges neues Lied auf dem Sampler-Album "Best of the Beast" und wurde am 2. August 1996 als Single veröffentlicht. Das Lied selber ist eines der besseren aus der Zeit mit Sänger Blaze Bayley; eine durchgehende Melodie, guter Gesang und ein überdurchschnittlich gutes Solo machen die Reize dieses Liedes aus; nur für den zu lang geratenen gemächlichen Anfang gibt es einige Minuspunkte.
FUTUREAL (Steve Harris, Blaze Bayley) I'm running of my Time, I'm running out of Breath And now it's getting, so I can't sleep at Night In the Day, feel like Death I'm getting in far too deep, I feel they closing in I've got to say that I'm scared, I know they'll win Even so, I prepared Chorus Do you believe, what you hear Can you believe, what you see Do you believe, what you feel Can you believe What is real? Futureal What is real? Wherever anyone seems to treat me like a Freak It makes me see I'm only one who feels That I know what is real Sometimes it feels like a Game of deadly hide and seek And when you reading this, then I will be gone Maybe then, you will see Do you believe, what you hear Can you believe, what you see Do you believe, what you feel
Can you believe What is real? Futureal What is real? Futureal Solo Do you believe, what you hear Can you believe, what you see Do you believe, what you feel Can you believe What is real? Futureal What is real? Futureal What is real? Futureal What is real? Futureal "Virtual XI", das zweite IRON MAIDEN-Album mit Sänger Blaze Bayley, beginnt mit dem Song "Futureal"; ein Song, der für mich in jeder Hinsicht gerade mal eben Durchschnitt ist, mehr nicht. Nichts an diesem Lied konnte (und kann) mich irgendwie so begeistern, wie ich es von vielen anderen MAIDEN-Arbeiten her kenne. Ein nicht sehr hoffnungsvoller Auftakt für das neue Album. Der Song erschien am 28. September 1998 als zweite Single des Albums.
THE ANGEL AND THE GAMBLER (Steve Harris) Roll of the Dice Take a Spin of the Wheel Out of your Hands now So how do you feel but you're not gonna win You'd better go back again Do you feel lucky? Or do you feel scared Take that Luck brings And the Devil may care But you're down on your Luck Will the next Day bring? Adrift on the Ocean
Afloat in the Daydream Or lost in a Maze Or blind in the Haze So what does it matter So why don't you answer So why did you send An Angel to mend Best make Decisions Before it's too late Take all your Chances Take all hold of the Reins A Roll of the Dice Ahead of the Game again Nothing to lose But so much to gain A little Danger It goes without saying But what do you care You're gonna go in the End Gate open to Heaven Is ready and waiting Or straight down to Hell Can go there as well I'll suffer my Craving My Soul´s not worth saving So why don't you go Just leave well alone Chorus Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you Don't you think think think think think think think think think think think think I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your
Life Life Life Life
Don't you think I'm a Saviour Don't you think I could save you
Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't
you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you
think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think
I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your
Life Life Life Life Life Life Life Life
There's like a Hunger That knocks on your Door You've had a Taste of it Still you want more You've made your Mistakes Won't play it same again You have been warned But still you plunge in You play high Stakes But there's nothing to win You've only one Life And so many Things to learn The Angel on one Side The Devil the other Which Path do you take Decisions to make Arrive on the Crossroads You know where you're going And what if you wait It maybe too late Don't you think I'm a Saviour
Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't Don't
you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you you
think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think think
I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your I'm a Saviour I could save you I could save your
Life Life Life Life Life Life Life Life Life Life
"The Angel and the Gambler" beginnt da schon weitaus vielversprechender; nach einem interessanten Intro geht es dann auch bald los - doch irgendwie verliert der Song, je weiter er geht, von seiner anfänglichen positiven Wirkung. Obwohl er mit knapp 10 Minuten Länge nicht mal der längste MAIDEN-Song ist (und sie verstehen es normalerweise, sehr lange Lieder gut zu machen), wird "The Angel and the Gambler" sehr schnell eintönig und bald auch langweilig; denn anders als in anderen Liedern mit Überlänge - erreicht dieses Lied seine Länge nicht mit abwechslungsreichen und hervorragenden Gitarren-Soli, sondern mit endlosen Wiederholungen des Chorus. Ganze 22mal wird der dreizeilige Refrain von Blaze Bayley heruntergeleiert und - bei allem Verständnis - das nervt irgendwann nur noch. Eines der schwächeren von Steve Harris komponierten Songs, der auch nach mehrmaligen Anhören nicht gerade besser wird. Das Lied erschien am 9. März 1998 als Vorgeschmack auf das kommende Album als Single.
LIGHTNING STRIKES TWICE (Dave Murray, Steve Harris) I feel the Breeze on my Face in Expectance Not very long before the Storm reaches here Off in the Distance the Lightning is flashing again Feel something strong as the Power draws near Is it the rolling Thunder that scares you Is it the crashing of Clouds that hold fear But all I know as I sit in a Corner alone It takes me back to my Childhood again And as I wait and look for an Answer To all the Things going round in my Head I ask myself could it be a Disaster and when It's maybe threatening to happen again As the ominous Light draws near There's a lone Dog howls in the Park All the People hurry inside As the Lightning flash lights dark The Storm is nearly here Only God will know You're sitting alone you watch As the Wind is blowing treetops And the swaying rusting of Leaves Plenty all Time to perceive As you wait for Rain to fall Only God knows The whole Sky glows Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Solo Only God knows The whole Sky glows Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning strikes strikes strikes strikes strikes strikes strikes strikes twice twice twice twice twice twice twice twice
Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe Maybe
Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning Lightning
strikes strikes strikes strikes strikes strikes strikes strikes
twice twice twice twice twice twice twice twice
Wie ist das bloß möglich? Auch "Lightning strikes twice", komponiert von Steve Harris und Dave Murray, kann mich letztlich nur bedingt überzeugen. Liegt es daran, das der Song irgendwie merkwürdig eintönig daherkommt? Oder ist es die Stimme von Blaze Bayley, der auf den bisherigen Liedern dieses Albums irgendwie schlechter klingt als auf "The X Factor"? Ich weiß es nicht, bis zu diesen Liedern jedenfalls konnte mich keines wirklich restlos begeistern.
THE CLANSMAN (Steve Harris) Wake alone in the Hills With the Wind in your Face It feels good to be proud And be free and a Race That is Part of a Clan And to live on Highlands And the Air that you breathe So pure and so clean When alone on the Hills With the Wind in your Hair With a longing to feel Just to be free It is Right to believe In the Need to be free It's a Time when you die And without asking why Can't you see what they do They are grinding us down They are taking our Land That belongs to the Clans Not alone with a Dream Just a want to be free With a Need to belong I am a Clansman...
Freedom, Freedom, Freedom, Freedom It's a Time wrough with Fear It's a Land wrough with Change Ancestors could hear What is happening now They would turn in their Graves They would all be ashamed That the Land of the Free Has been written in Chains And I know what I want When the Timing is right Then I'll take what is mine I am the Clansman And I swear to defend And we'll fight to the End And I swear that I'll never Be taken alive And I know that we'll stand And we'll fight for our Land And I swear that my Bairns Will be born free And I know what I want When the Timing is right Then I'll take what I want I am the Clansman... Freedom, Freedom, Freedom, Freedom Solo No, no we can't let them take anymore No we can't let them take anymore We've the Land of the Free No, no we can't let them take anymore No we can't let them take anymore We've the Land of the Free No, no we can't let them take anymore No we can't let them take anymore No we can't let them take anymore We've the Land of the Free Oh, oh-oh-oh-oh, oh-oh-oh-oh Oh, oh-oh-oh-oh, oh-oh-oh-oh Oh, oh-oh-oh-oh, oh-oh-oh-oh
Freedom, Freedom, Freedom, Freedom It is Right to believe In the Need to be free It's a Time when you die And without asking why Can't you see what they do They are grinding us down They are taking our Land That belongs to the Clans Not alone with a Dream Just a want to be free With a Need to belong I am a Clansman... And I know what I want When the Timing is right Then I'll take what is mine I am the Clansman... Freedom, Freedom, Freedom, Freedom And I know what I want When the Timing is right Then I'll take what is mine I am the Clansman... "The Clansman" ist das erste Lied auf "Virtual XI", das nach mehrmaligen Anhören wenigstens im Ohr bleibt; die Melodie ist vorhanden, Rhythmus und Gesang lassen einen jedenfalls etwas mitfiebern. Aber gemessen am MAIDEN-Standard ist es nicht sehr hoch anzusiedeln. Die ständige Wiederholungen irgendwelcher Textzeilen, wie bei den beiden Alben mit Blaze Bayley unangenehm oft passierte, sorgt auch bei diesem Lied für einige Störungen. "The Clansman" bezieht sich aller Wahrscheinlichkeit nach auf das Leben des schottischen Freiheitskämpfers William Wallace, für das sich Komponist Steve Harris wohl durch den Film "Braveheart" inspirieren ließ. Der 1995 von Mel Gibson inszenierte (und in der Hauptrolle mit ihm besetzte) Film wurde ein ziemlicher Erfolg; er wurde sogar bei der 1996er Oscar-Verleihung zum Film des Jahres gekürt. Der Film wurde zehnmal für den Oscar nominiert und fünfmal gewann er auch; Mel Gibson erhielt den Preis gleich zweimal; zusammen mit Alan Ladd, Jr. und Bruce Davey als Produzent für den besten Film und für die beste Regie. Des weiteren wurden ausgezeichnet John Toll für die Kamera, Lon Bender und Per Hallberg für den besten Ton-Effekt-Schnitt und Peter Frampton, Paul Pattison und Lois Burwell für das beste Makeup. Randall Wallace (Drehbuch), Steven Rosenblum (Schnitt), Andy
Nelson, Scott Millan, Anna Behlmer und Brian Simmons (Ton), Charles Knode (Kostüme) und James Horner (Musik) gewannen den Preis nicht. In 177 Minuten Laufzeit erzählt der Film die Lebensgeschichte des historisch belegten William Wallace, der eigentlich William Walleys hieß. Geboren wurde er aller Wahrscheinlichkeit nach um das Jahr 1270 herum in der Nähe von Paisley (Schottland) als drittes Kind; seine Brüder hießen Malcolm und John. Seine Vorfahren waren um 1130 aus Wales eingewandert. Man nimmt heute an, dass seine Erziehung von seinen beiden Onkeln in die Hand genommen wurde, die beide katholische Priester waren, daher geht man davon aus, dass der für Wallace geplante Lebensweg ebenfalls in diese Richtung gehen solte. Dem war aber letztlich nicht so; was Wallace jedoch nach seiner Jugend tat, ist bis heute nicht restlos überliefert. Vermutungen gehen dahin, dass er als einfacher Soldat für England tätig gewesen soll, doch bewiesen werden kann dies nicht. Wallace lehnte sich bald gegen die Herrschaft Englands auf, als König Eduard I. von England den schottischen König John de Balliol 1296 den Thron wegnahm; in den nächsten Jahren wurde Wallace zu einem Freiheitskämpfer, der sein Volk gegen die Eindringlinge zum Kampf aufrief; dies gipfelte in der Schlacht von Stirling Bridge am 11. September 1297, wo er die Engländer vernichtend besiegte und sie sogar noch bis nach England verfolgte. Wallace wurde daraufhin zum Ritter geschlagen und hieß fortan Sir William Wallace of Elderslie. Am 22. Juli 1298 verlor er dann eine Schlacht gegen Eduard und ging danach wahrscheinlich nach Frankreich, aber auch das ist nicht belegbar. Durch Verrat wurde Wallace schließlich am 3. August 1305 in der Nähe von Glasgow gefangen genommen und starb am 23. August 1305 durch die Folter. Als Erinnerung wurde 1869 bei Stirling ein Denkmal, das "WallaceMonument", ein knapp 70 m hoher Turm, errichtet. Für die Verfilmung gestatteten sich die Produzenten und Drehbuch-Autor Randall Wallace ein paar künstlerische Freiheiten, so wird Wallace im Film als Sohn von ganz normalen Bauern geschildert; was nicht stimmte; seine Familie besaß sehr viel Geld und Land; da aber William Wallace der dritte Sohn der Familie war, hatte er selber natürlich nichts, sondern das Erbe würde zunächst an seine älteren Brüder gehen. Als Mel Gibson die Figur des Wallace in den Kampfszenen spielte, wirkt er durch sein Alter natürlich nicht sehr überzeugend, wenn man die historischen Fakten betrachtet. Als Wallace 1297 gegen die Engländer gewann, war er noch nicht mal 30 Jahre alt, dagegen wirkte Gibson im Film natürlich älter. Frei für den Film erfunden war die Affäre, die Wallace mit Prinzessin Isabelle (gespielt von Sophie Marceau) hat; auch Isabelle ist zwar historisch belegbar, war aber zu der Zeit, als Wallace (aller Wahrscheinlichkeit nach) in Frankreich war, nicht älter als 10 Jahre. Das Wallace überhaupt in Frankreich war, davon geht man heute nur aus, nachgewiesen werden kann das nicht. Als man Mel Gibson die Rolle von William Wallace anbot, lehnte er zunächst ab, da er sich bereits zu alt dafür fühlte; Wallace starb, als er etwa 35 Jahre alt war und Gibson war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten 39 Jahre alt. Außerdem meinte Gibson, das er mit seiner Größe (Gibson ist
1,79m groß) zu kleine für die Rolle war. Überlieferungen sprechen davon, dass William Wallace mit 1,96m damals ein Riese gewesen sein soll immerhin zu einer Zeit, in der die Menschen im Durchschnitt nur knapp 1,60m groß wurden; doch ist auch das nicht bewiesen oder durch Anhaltspunkte erhärtet. Dennoch hatte Gison Interesse an dem Film und bot sich als Regisseur an; die Produktionsfirma bot ihm dann die Regie auch an, unter der Voraussetzung, dass er auch Darsteller sein würde - so ergab sich die "Doppel-Rolle" Mel Gibson´s.
WHEN TWO WORLDS COLLIDE (Dave Murray, Blaze Bayley, Steve Harris) My Telescope looks out Into the Stars tonight A little Speck of Light Seems twice the Size tonight The Calculations are so fine Can it be growing all the Time? Now I can't belive it's true And I don't know what to do For the hundredth Time I check the Declination Now the Fear starts to grow Even my Computer shows There are no Errors in the Calculations Now it's happened take no other View Collusion Course, you must believe it's true Now there's nothing left that we can do When two Worlds collide The Anger and the Pain Of all those who remain Two Worlds collide Who will be left alive No place to hide When two Worlds collide The Anger and the Pain Of those who remain When two Worlds collide When two Worlds collide So who will survive
There's no Place to hide When two Worlds collide Solo Now it's happened take no other View Collusion Course, you must believe it's true Now there's nothing left that we can do When two Worlds collide The Anger and the Pain Of all those who remain When two Worlds collide Who will be left alive No Place to hide There's no Place to hide When two Worlds collide The Anger and the Pain Of those who remain When two Worlds collide When two Worlds collide So who will survive There's no Place to hide When two Worlds collide When two Worlds collide The Anger and the Pain Of all those who remain When two Worlds collide When two Worlds collide So who will survive There's no Place to hide When two Worlds collide When two Worlds collide The Anger and the Pain When two Worlds collide When two Worlds collide Tja, es wurde nicht besser auf "Virtual XI"; auch "When two Worlds collide" ist weit von dem entfernt, was man erwarten kann und darf, wenn man sich ein Album von IRON MAIDEN kauft. Der Gesang von Blaze Bayley - jedenfalls auf vielen Liedern dieses Albums - scheint einfach nicht zu passen. Hervorheben aus diesem Song kann ich nur das hervorragende Gitarren-Solo. Inhaltlich geht es hier um den Zusammenprall der Erde mit etwas Großem aus dem Weltall, etwas was schon in vielen Filmen und literarischen Werken Thema war. Die Heftroman-Serie "Maddrax", am 2. Februar 2000 bem Bastei-Verlag gestartet, hat diesen Plot als Ausgangsszenario für eine
abwechslungsreiche und auch erfolgreiche Serie genommen, in dem der Titelheld Matthew Drax beim Kampf gegen einen auf die Erde rasenden Kometen in eine Zeitverschiebung gerät und 500 Jahre später in einer postapokalyptischen Welt mit fremden Wesen und Menschen wieder aufwacht. Die lesenswerte Serie läuft immer noch und hat mittlerweile die magische Grenze von Band 200 erreicht. Aber auch die Filmwelt hatte dieses Szenario schon öfter für teils gute, teils Brechreiz erregende Werke heran gezogen. "When Worlds collide" ("Der jüngste Tag"), 1951 in den USA gedreht, ist so ein Film, der aber starke Science-Fiction-Aspekte hat. Hier rasen zwei Planetoiden auf die Erde zu und mittels einem Weltraumschiff gelingt es einer Handvoll ausgesuchter Menschen sich auf einen fernen Planeten zu retten. Rudolph Maté drehte nach einem Roman von Philip Wylie und Edwin Balmer (Drehbuch: Sydney Boehm) diesen Film, der unter Fans einen hohen Stellenwert genießt, da er mit für die Zeit der Entstehung sehr guten Spezial Effekten aufwarten kann - in den Hauptrollen spielen Richard Derr, Barbara Rush, John Hoyt und Larry Keating. In dem 1962 gedrehten japanischen Film "Yosei Gorath" ("Ufos zerstören die Erde") von Inoshiro Honda rast ein gewaltiger Meteorit auf die Erde zu - wohl dem, der auf diesen Film nicht angewiesen ist. "........Ein an einschlägigen Kinovorbildern orientierter Katastrophenfilm, dessen unterentwickelte Handlung durch lächerliche Spezialeffekte kompensiert werden soll." Das schrieb das "Lexikon des internationalen Films" über Bradford May´s TV-Zweiteiler "Asteroid" ("Asteroid 1 & 2", 1996, 97), der 1997 am Beginn von 7 Katastrophen - Filmen stand, die in diesem Jahr die Kinos, Videotheken und die heimischen Bildschirme auf(heim-)suchten. In "Asteroids" ("Asteroids 1 & 2") befinden sich zwei Asteroiden auf dem Weg zur Erde; während einer der beiden einschlagen wird, will man den anderen mit einem Laserstrahl sprengen. Ich persönlich fand die (oben kritisierten) Spezial Effekte nicht gerade so lächerlich, was mir an diesem Film nicht gefiel, war die Länge: für 180 Minuten Spielzeit bot die Handlung einfach zu wenig - nun ja, zu wenig Handlung! Überlänge in Filmen kann manchmal de ganzen Spaß an einem (vielleicht auch ansonsten guten) Film zerstören, denn wenn der Zuschauer durch mehrere Anfälle von Langeweile geplagt wird, hat er irgendwann keine Lust mehr, dem Geschehen auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm zu folgen. Ein überflüssiger und unnötiger Makel an Filmen - völlig egal, welchen Genres. Wieder einmal müssen Meteoriten, die auf die Erde fallen, für einen Katastrophen-Film herhalten; in Chris Tomson´s TV-Produktion "Meteorites!" ("Meteoriten") setzten sich damit Darsteller wie Tom Wopat, Roxanne Hart, Abby Meates oder Darrin Klimek (bei uns relativ unbekannt) auseinander. Lothar R.Just schrieb dazu in seinem "Film Jahrbuch 1999": "Auch das Ausrufezeichen im Titel macht den Plot von der USProvinzfamilie, die von herabstürzenden Klein-Kometen bedroht wird, auch nicht aufregender. Preiswert gestaltete TV-Produktion."
Mit "Deep Impact" ("Deep Impact") wurde dem Zuschauer 1998 ein weiterer Film mit Kometen, die auf die Erde zufliegen, präsentiert; doch sollte man bei diesem Film nicht so eilig wegschalten, denn ein Ansehen lohnt sich hier. Das eigentliche Geschehen, also die Landung des Kometen auf der Erde, geschieht erst am Ende, davor gibt es wenig Action oder Explosionen; Regisseurin Mimi Leder und die Drehbuch-Autoren Bruce Joel Rubin und Michael Tolkin wollten mehr die Ereignisse davor erzählen. Als bekannt wird, dass ein Komet auf die Erde zufliegt, ist noch ein Jahr bis dahin Zeit, währenddessen baut die Regierung schon im Geheimen einen unterirdischen Bunker, eine "Arche", in der nach dem Zufallsprinzip 800.000 Menschen aus dem ganzen Land und 200.000 Wissenschaftler, Experten, Künstler und/oder Beühmtheiten Zuflucht finden sollen, wenn der große Plan scheitert. Der sieht vor, den Kometen mit Atombomben vom Kurs abzubingen, doch es geht daneben. Statt zerstört zu werden, teilt sich der Komet in einen großen und einen kleinen Teil und fliegt weiter auf die Erde zu. Die Vorbereitungen für die "Arche" nehmen ihren Verlauf, als es der Mannschaft in dem Raumschiff mit den letzten Atombomben gelingt, den großen Teil des Kometen zu zerstören, der kleine aber wird unaufhaltsam auf der Erde einschlagen und dabei Millionen Leben vernichten, so geschieht es dann auch. Die Effekt-Szenen des Einschlags am Ende (aber auch die Szenen mit dem Raumschiff) sind wirklich beeindruckend, manchmal vergißt man regelrecht, dass es nur Illusionen sind, es sieht gewaltig aus. In der Besetzung konnte Mimi Leder so bekannte Namen vorweisen wie Robert Duvall als Raumschiff Captain Tanner, Téa Leoni als Journalistin Jenny, Vanessa Redgrave als ihre Mutter Robin, Elijah Wood als Hobby-Astrologe Leo Beiderman und Morgan Freeman als US-Präsident Tom Beck, der mir in diesem Film am besten gefiel, was seine Darstellung anging jedenfalls. Er spielte die Rolle des Präsidenten - vor allem in den Szenen, in denen er den Menschen mitteilen mußte, dass der Versuch den Kometen zu zerstören, fehlschlug - sehr überzeugend und glaubhaft. Nur eines hat mich etwas gestört; man wollte hier möglichst viele Einzelschicksale genauer schildern und das ist eigentlich auch gelungen; die Angst der Menschen vor dem kommenden, alles vernichtenden Einschlag auf der Erde, ist vielleicht manchmal etwas pathetisch, aber doch realistisch erzählt worden und jede der einzelnen Figuren bekommt im Film ihren Auftritt, doch ist es ironischerweise genau das, was dem Film (wie ich finde) ein wenig schadet, denn dadurch kommt der Erzählfluß manchmal ins Stocken und ein bißchen Langeweile breitet sich aus. Man hätte es etwas weniger intensiv schildern sollen, dann wäre es vielleicht sogar perfekt geworden; so aber reichte es allemal noch für einen unterhaltsamen, gegen Ende auch spannenden, mitreißenden und sehr nachdenklich machenden Film. Kurz nach "Deep Impact" kam dann noch ein Film um einen auf die Erde zurasenden Meteoriten: "Armageddon" ("Armageddon - Das jüngste Gericht"), doch gefiel mir dieser Film nicht so sehr. In diesem Fall soll ein Spezialisten-Team auf den Meteoriten geflogen werden, um dort Sprengladungen anzubringen, die den Kometen aus der Bahn werfen
sollen, das gelingt auch mit einigen klassischen, melodramatischen Klischees (Heldentod usw.), doch ist das nicht der Grund, warum mir der Film nicht gefiel. Er ist (erstens) einfach zu lange, mit 150 Minuten Laufzeit vergeht den Zuschauern irgendwann die Lust am Weitersehen und er ist (zweitens) mit nicht genug Spannung ausgestattet, um diese Laufzeit hindurch das Interesse an der Handlung (die ohnehin nicht das Gelbe vom Ei ist) wachzuhalten. Außerdem bin ich sowieso kein großer Fan von Bruce Willis, der zusammen mit Billy Bob Thornton, Ben Affleck und Liv Tyler die Hauptrollen spielte. Michael Bay drehte diesen von Erfolgs-Produzent Jerry Bruckheimer hergestellten Film. Der Film wurde 1999 viermal bei der Oscar-Verleihung nominiert: für den besten Ton (an Kevin O´Connell, Greg P.Russell und Keith A.Wester), für die besten Ton-Effekte (an George Watters; in diesen beiden Kategorien übrigens verlor der Film gegen Steven Spielberg´s "Saving Private Ryan"), für die besten visuellen Effekte (an Richard R.Hoover, Pat McClung und John Frazier) und für den besten Original-Filmsong, für "I don´t want to miss a Thing" von Diane Warren - in allen vier Kategorien ging der Film leer aus.
THE EDUCATED FOOL (Steve Harris) I am an educated Fool So I don't know what it is I'm supposed to do About this awkward Situation That's been forced down right upon me As I'm walking down into On my own into the Valley of Life Got a Lifetime of Experience Yeah I've got so much to give Open the Page at Chapter one Could this just be that Life's just begun Forever within your darker Thoughts Reflecting on everything you've been taught Never felt this Way before Seems that somebody's just opened the Door To the Book of Life... or is it Death Is there ever anyway out Someone's looking down on me To the very inner Core of my Soul They won't tell me what they see But I really want to know
I I I I I I I I
want want want want want want want want
to to to to to to to to
live my Life on my own lift the unturned Stone walk right into the Fire live out all my Desires go and see the Fire burn see and feel my World turn know what more there's to learn pass the Point of no Return
Do you really wanna be Just another one Statistic or feel That you really should aspire That you really do deserve more Do you ever really feel That you have so much Potential inside What you really have to give Could be realised much more I I I I I I I I want want want want want want want want to to to to to to to to leave my Life on my own lift the unturned Stone walk right into the Fire live out all my Desires go and see the Fire burn see and feel my World turn know what more there's to learn pass the Point of no Return
Time will flow And I will follow Time will go But I will follow Time will flow And I will follow Time will go But I will follow Solo I I I I I I I I want want want want want want want want to to to to to to to to feel what Life's like respond meet my Father beyond walk right into the Light feel no Fear but Delight live my Life on my own lift the unturned Stone walk right into the Fire live out all my Desires
Time will flow And I will follow Time will go But I will follow Time will flow And I will follow Time will go But I will follow Time will go And I will follow Time will go But I will follow Auch "The educated Fool" kann dieses Album aus dem Schlamassel nicht herausreißen; es ist zwar etwas besser als "The Angel and the Gambler" oder "Futureal" - aber nicht viel. Wenn man sich Lieder wie dieses anhört, ärgert man sich ein bißchen, denn man weiß: sie können es besser!
DON´T LOOK TO THE EYES OF A STRANGER (Steve Harris) Don't look to the Eyes of a Stranger Don't look through the Eyes of a Fool Don't look to the Eyes of a Stranger Somebody's watching when the Light goes down Don't look to the Eyes of a Stranger Don't look through the Eyes of a Fool Don't look to the Eyes of a Stranger Somebody's watching when the Night come down Feel someone's watching you You got to get away It is the first Time You've ever felt this scared Feel the Adrenalin pump Your Heart begins to race Begin to run now The Sweat runs down your Face Don't know which Way to turn You'd better hide yourself He's getting closer now You'd better improvise
Just hope you never reach The Point of no Return Could be the last Time You see the Light of Day Don't look to the Eyes of a Stranger Don't look through the Eyes of a Fool Don't look to the Eyes of a Stranger Somebody's watching when the Light goes down Don't look to the Eyes of a Stranger Don't look through the Eyes of a Fool Don't look to the Eyes of a Stranger Somebody's watching when the Light goes down Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Don´t Solo Don't look to the Eyes of a Stranger Don't look through the Eyes of a Fool Don't look to the Eyes of a Stranger Somebody's watching when the Light goes down Don't look to the Eyes of a Stranger look look look look look look look look look look look look look look look look look look look look to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t look look look look look look look look look look look look look look look look look look look look to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, to, don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t don´t look look look look look look look look look look look look look look look look look look look look to the Eyes of to the Eyes of to the Eyes of to, don´t look to the Eyes of to the Eyes of to the Eyes of to, don´t look to the Eyes of to the Eyes of to the Eyes of to, don´t look to the Eyes of to the Eyes of to the Eyes of to, don´t look to the Eyes of to the Eyes of to the Eyes of to, don´t look a Stranger a Stranger a Stranger to a Stranger a Stranger a Stranger to a Stranger a Stranger a Stranger to a Stranger a Stranger a Stranger to a Stranger a Stranger a Stranger to
Don't look through the Eyes of a Fool Don't look to the Eyes of a Stranger Somebody's watching when the Light goes down Don't look to the Eyes of a Stranger Das 8 Minuten lange "Don´t look to the Eyes of a Stranger" ist ebenso wie "The Clansman" ein Lied, das nur dadurch so lang wird, das gewisse Textzeilen endlos wiederholt werden und genau das ist es, was mir diese Lied - das eigentlich vielversprechend anfing - nicht gerade sympathisch macht. Ich verstehe nicht, wie die Band darauf kam, ihre Songs auf einmal auf diesem künstlichen Weg aufzublasen; sie haben oft genug bewiesen, das sie in der Lage sind, Lieder von 8 bis 13 Minuten Länge zu machen, denen man ihre Überlänge beim Anhören gar nicht anmerkt - was soll also dieser Unsinn? Jedenfalls blieb der negative Eindruck, den dieses Album bei mir machte, auch nach dem Anhören des vorletzten Liedes haften.
COMO ESTAIS AMIGO (Janick Gers, Blaze Bayley) Como esta Amigo For the Death of those we don't know Shall we kneel and say a Prayer They will never know we care Shall we keep the Fires burning Shall we keep the Flames alight Should we try to remember What is wrong and what is right Chorus No more Tears, no more Tears If we live for a hundred Years Amigos no more Tears And if we do forget them And the Sacrifice they made Will the Wickedness and Sadness Come to visit us again Shall we dance a Dance in Sunlight Shall we drink a Wine of Peace Shall our Tears be of Joy Shall we keep at bay the Beast No more Tears, no more Tears If we live for a hundred Years
Amigos no more Tears Solo Inside the Scream is silent Inside it must remain No Victory and no Vanquishment Only Horror, only Pain No more Tears, no more Tears If we live for a hundred Years Amigos no more Tears No more Tears, no more Tears If we live for a hundred Years Amigos no more Tears Auch "Como estais Amigo" hebt sich nicht wesentlich vom üblichen Standard dieses Albums ab; lediglich etwas besser als die meisten anderen Songs kommte es daher - das Solo ist wieder mal Spitze. Wenn ich wählen müßte (und das tue ich hiermit) und das für mich schlechteste IRON MAIDEN-Album bestimmen müßte, würde ich ohne Zögern "Virtual XI" nennen; viele der Songs auf diesem Album haben einfach nicht die Kraft und den mitreißenden Rhythmus, den fast alle anderen Lieder auf den MAIDEN-Alben haben. Dazu kommt auf "Virtual XI" noch erschwerend dazu, das bei vielen Liedern die Stimme von Blaze Bayley einfach nicht paßt, sie sich irgendwie deplaziert anhört und obendrein die ständige, nervtötende Wiederholung von Textzeilen, das einfach überflüssig ist und den guten Gesamteindruck eines jeden Liedes stören. In England schafften sie mit diesem Album lediglich die Chart Notierung 16; das war die schlechteste Plazierung eines Studio-Albums von IRON MAIDEN seit es die Band gab. Selbst die ersten beiden Alben schnitten besser ab, das Debüt-Album "Iron Maiden" kam gar auf Platz 4, das folgende, "Killers", erreichte auch noch einen 12. Platz.
THE WICKER MAN (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) Hand of Fate is moving and the Finger points to you He knocks you to your Feet and so what are you gonna do Your Tongue has frozen now you've got something to say The Piper at the Gates of Dawn is calling you his Way You watch the World exploding every single Night Dancing in the Sun a newborn in the Light Say goodbye to Gravity and say goodbye to Death Hello to Eternity and live for every Breath
Chorus Your Time will come, your Time will come Your Time will come, your Time will come The Ferryman wants his Money you ain't going to give it back He can push his own Boat as you set up off the Track Nothing you can contemplate will ever be the same Every second is a new Spark, sets the Universe aflame You watch the World exploding every single Night Dancing in the Sun a newborn in the Light Brothers and their Fathers joining Hands and make a Chain The Shadow of the Wicker Man is rising up again Your Time will come, your Time will come Your Time will come, your Time will come Solo Your Your Your Your Time Time Time Time will will will will come, come, come, come, your your your your Time Time Time Time will will will will come come come come
Mit dem ersten Album des neuen Jahrtausends, "Brave new World", kehrten Sänger Bruce Dickinson und Gitarrist Adrian Smith zu IRON MAIDEN zurück - und der Fan erlebte den gewohnten Sound wieder. Nichts gegen die Qualitäten von Sänger Blaze Bayley, aber nach 11 Jahren Bruce Dickinson fällt der Wechsel auf einen anderen Sänger - völlig egal, wer das ist nun mal schwer. Das Album beginnt mit "The Wicker Man", einem guten Lied, das gleich wieder Erinnerungen an Glanzzeiten der besten Alben wach werden läßt. Man war gespannt auf das, was da noch kommen sollte. "The Wicker Man" basiert lose auf dem gleichnamigen Spielfilm, den Robin Hardy im Jahre 1973 in England drehte. In diesem Film befindet sich ein Polizist auf der Suche nach einem vermissten Mädchen auf einer abgelegenen Insel. Anthony Shaffer schrieb nach seinem eigenen Roman das Drehbuch zum Film, den Robin Hardy mit Christopher Lee, Edward Woodward, Diane Cilento, Britt Ekland und Ingrid Pitt in Szene setzte. 2006 drehte Neil LaBute mit Nicoals Cage, Ellen Burstyn, Kate Beahan und Frances Conroy ein Remake, zu dem er selber das Drehbuch schrieb.
GHOST OF THE NAVIGATOR (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris)
I have sailed to many Lands, now I make my final Journey On the Bow I stand, west is where I go Through the Night I plough, still my Heart, calculate and pray As the Compass swings, my Will is strong, I will not be led astray Mysteries of Time clouds that hide the Sun But I know, but I know, but I know Chorus I see the Ghosts of Navigators but they are lost As they sail into the Sunset they'll count the Cost As their Skeletons accusing emerge from the Sea The Sirens of the Rocks, they beckon me Take my Heart and set it free, carried forward by the Waves Nowhere left to run, Navigator's Son, Chasing Rainbows all my Days Where I go I do not know, I only know the Place I've been Dreams they come and go, ever shall be so, Nothing's real until you feel I steer between the crashing Rocks, the Sirens call my Name Lash my Hands onto the Helm, Blood surging with the Strain I will not fail now as Sunrise comes the Darkness left behind For Eternity I follow on there is no other Way The Mysteries of Time Clouds that hide the Sun But I know, I know I see the Ghosts of Navigators but they are lost As they sail into the Sunset they'll count the Cost As their Skeletons accusing emerge from the Sea The Sirens of the Rocks, they beckon me Take my Heart and set it free, carried forward by the Waves Nowhere left to run, Navigator's Son, Chasing Rainbows all my Days Where I go I do not know, I only know the place I've been Dreams they come and go, ever shall be so, Nothing's real until you feel Solo I see the Ghosts of Navigators but they are lost As they sail into the Sunset they'll count the Cost As their Skeletons accusing emerge from the Sea The Sirens of the Rocks, they beckon me
Take my Heart and set it free, carried forward by the Waves Nowhere left to run, Navigator's Son, Chasing Rainbows all my Days Where I go I do not know, I only know the Place I've been Dreams they come and go, ever shall be so, Nothing's real until you feel IRON MAIDEN ist wieder da! "Ghost of the Navigator" ist ein hervoragendes Lied, das Erinnerungen an die großen Klassiker der Band wachruft. Nach einem genialen Intro geht es sofort mit einer mitreißenden und guten Melodie los und der Song hält dies seine knapp 7 Minuten lang durch; einfach nur klasse - IRON MAIDEN, wie man sie kennt und mag.
BRAVE NEW WORLD (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) Dying Swans twisted Wings, Beauty not needed here Lost my Love, lost my Life, in this Garden of Fear I have seen many Things, in a Lifetime alone Mother Love is no more, bring this Savage back home Wilderness House of Pain, makes no Sense of it all Close this Mind dull this Brain, Messiah before his Fall What you see is not real, those who know will not tell All is lost sold your Souls to this brave new World Chorus A brave new World, in A brave new World, in In a brave new World, In a brave new World, a a a a brave new World brave new World brave new World brave new World
Dragon Kings dying Queens, where is Salvation now Lost my Life lost my Dreams, rip the Bones from my Flesh Silent Screams laughing here, dying to tell you the Truth You are planned and you are damned in this brave new World A brave new World, in A brave new World, in In a brave new World, In a brave new World, Solo a a a a brave brave brave brave new new new new World World World World
A brave new World, in A brave new World, in In a brave new World, In a brave new World,
a brave new World a brave new World a brave new World a brave new World
Dying Swans twisted Wings, bring this Savage back home Auch "Brave new World", der Titelsong des Albums, konnte die Erwartungen, die durch "Ghost of the Navigator" geweckt waren, voll erfüllen. Exzellente Gitarrenarbeit (ein herausragendes Solo), die brillante Schlagzeugarbeit von Nicko McBrain und auch der Gesang Bruce Dickinson´s machen dieses Lied zu einem Höhepunkt des Albums. Inhaltlich geht es in diesem Lied um die perfekte, allseits gesteuerte und gelenkte "großartige, neue Welt" (die "brave new World"). Eine perfekt gesteuerte Zukunft, in der jeder Mensch perfekt sorglos und glücklich leben kann, die Zukunftsvision einer organisierten Welt, die schon George Orwell in "1984", Ray Bradbury in "Fahrenheit 451" oder Margaret Atwood in "Die Geschichte der Dienerin" beschrieb. Nur weiß man aus den Büchern und den daraus bereits resultierenden Verfilmungen, das diese neue Welt eben nicht so perfekt ist, wie es zunächst scheint. Das Lied basiert speziell auf dem Roman "Brave new World" des englischen Schrifstellers Aldous Huxley und erschien bereits im Jahre 1932. Bei uns war die erste Übersetzung noch im Erscheinungsjahr (1932) unter dem Titel "Welt - Wohin?" zu haben, spätere Fassungen erschienen dann unter neuen Titel, so gab es das Buch ab 1950 unter dem Titel "Wackre neue Welt" und ab 1954 als "Schöne neue Welt" zu haben. Das Buch spielt im Jahre 632 a.F., was "after Ford" heißt; Ford ist in dieser neuen Welt die lenkende und oberste Gottheit. Hier entsteht nach einem Krieg eine neue Regierung, die es geschafft hat, die Nachkommenschaft der Menschen zu kontrollieren und Kinder nach ihren Wünschen zu erzeugen und noch im Mutterleib zu formen. Die Menschen leiden keine Not mehr, sie haben alles, was sie brauchen, es wird ihnen alles zum Leben und für ihr Vergnügen gegeben, genommen wird ihnen aber die Fähigkeit, die Dinge, die sie umgeben, zu hinterfragen und zu verstehen. Kritik an ihrem Leben und an denen, die sie führen und leiten, kommt so gar nicht erst auf. Der Schriftsteller wurde unter dem Namen Aldous Leonard Huxley am 26. Juli 1894 im englischen Godalming, in Surrey, als Sohn von Leonard Huxley (ebenfalls Schriftsteller) und dessen erster Frau Julia Arnold geboren. Mit 16 Jahren erkrankte er auf Dauer an einem Augenleiden, wodurch sein Sehvermögen eingeschränkt war. Huxley, der Literatur studierte, veröffentlichte 1916, im Alter von 22 Jahren, seinen ersten Roman: "The burning Wheel". 1937 wanderte Huxley nach Kalifornien aus, wo er seine Arbeit als Schrifsteller fortsetzte; hier starb er dann auch im Alter von 69 Jahren am 22. November 1963 in Los Angeles an Kehlkopfkrebs. Vor dem Tod ließ er sich von seiner Frau Laura intramuskulär LSD verabreichen.
BLOOD BROTHERS (Steve Harris) And if you're taking a Walk through the Garden of Life What do you think you'd expect you would see? Just like a Mirror reflecting the Moves of your Life And in the River Reflections of me Just And And And for a Second a Glimpse of my Father I see in a Movement he beckons to me in a Moment the Memories are all that remain all the Wounds are reopening again
Chorus We're Blood Brothers, we're Blood Brothers We're Blood Brothers, we're Blood Brothers And as you look all around at the World in Dismay What do you see, do you think we have learned Not if you're taking a Look at the War-Torn Affray Out in the Streets where the Babies are burned We're Blood Brothers, we're Blood Brothers We're Blood Brothers, we're Blood Brothers There are Time when I feel I'm afraid for the World There are Times I'm ashamed of us all When you're floating on all the Emotion you feel And reflecting the Good and the Bad Will we ever know what the Answer to Life really is? Can you really tell me what Life is? Maybe all the Things that you know that are precious to you Could be swept away by Fate's own Hand We're Blood Brothers, we're Blood Brothers We're Blood Brothers, we're Blood Brothers Solo When you think that we've used all our Chances And the Chance to make everything right Keep on making the same old Mistakes Makes untipping the Balance so easy When we're living our lives on the Edge
Say a Prayer on the Book of the Dead Solo We're We're We're We're Blood Blood Blood Blood Brothers, Brothers, Brothers, Brothers, we're we're we're we're Blood Blood Blood Blood Brothers Brothers Brothers Brothers
And if you're taking a walk through the Garden of Life.... Es wurde sogar noch besser………..! Nach "Ghosts of the Navigators" und "Brave new World" kam "Blood Brothers", ein etwas langsameres, aber nicht schlechteres Lied - im Gegenteil. Epischer aufgebaut, würde ich bald sagen, gehört dieser Song für mich zu den Höhepunkten von "Brave new World". Inhaltlich geht es in "Blood Brothers" eigentlich um die Frage: wann wird der Mensch endlich kapieren, das er nicht der Mittelpunkt des Universums ist; das es noch andere Interessen auf dieser Welt gibt, als die seinen? Das, denke ich, kann man als Quintessenz aus diesem Lied mitnehmen, bei dem es sich wieder mal lohnt, sich ruhig mal den Text genauer anzusehen. Ein paar Textauszüge aus dem von Steve Harris komponierten Song: "There are Time when I feel I'm afraid for the World"; heißt "Da sind Zeiten, da fühle ich Angst um die Welt" oder "There are Times I'm ashamed of us all", heißt "Da sind Zeiten, da schäme ich mich für uns". Wenn man sich die Lage auf dieser Welt mal so ansieht, kann man ihm eigentlich nur zustimmen. Ein weiterer Hintergrund für diesen Song; Steve Harris verarbeitete hier den Tod seines Vaters, von dem er erfuhr, als er mit IRON MAIDEN auf Tournee war.
THE MERCENARY (Janick Gers, Steve Harris) Pay to kill, die to lose, hunted, Hunter which are you Diablo come again to make Trophies out of Men Lose your Skin, lose your Skull, one by one the Sack is full In the Heat Dehydrate, know which breath will be your last Chorus Nowhere to run, nowhere to hide, you've got to kill to stay alive Nowhere to run, nowhere to hide, you've got to kill to stay alive Show Show Show Show them them them them no no no no Fear, Fear, Fear, Fear, show show show show them them them them no no no no Pain Pain Pain Pain
Human Heart, human Mind, intellect Intertwined Focus Sharp in the Night, watch the Jungle burning bright Toe to Toe throw the Line, everyone's caught Hand tied Iron will iron Fist, how could it have come to this? Nowhere to run, nowhere to hide, you've got to kill to stay alive Nowhere to run, nowhere to hide, you've got to kill to stay alive Show Show Show Show Solo Show Show Show Show Show them them them them them no no no no no Fear, Fear, Fear, Fear, Fear, show show show show show them them them them them no no no no no Pain Pain Pain Pain Pain them them them them no no no no Fear, Fear, Fear, Fear, show show show show them them them them no no no no Pain Pain Pain Pain
"The Mercenary" ist nicht ganz so überwältigend wie die ersten Lieder auf dem Album; obwohl es auch alles hat, was ein Lied haben sollte; dennoch kommt es nicht so überragend ´rüber wie die übrigen Lieder, dazu klingt es wohl nicht so abwechlungsreich.
DREAM OF MIRRORS (Janick Gers, Steve Harris) Have you ever felt the Future is the Past, but you don't know how...? A reflected Dream of a captured Time, is it really now, is it really happening? Don't know why I feel this Way, have I dreamt this Time, this Place? Something vivid comes again into my Mind And I think I've seen your Face, seen this Room, been in this Place Something vivid comes again into my Mind All my Hopes and Expectations, looking for an Explanation Have I found my Destination? I just can't take no more The Dream is true, the Dream is true The Dream is true, the Dream is true Think I've heard your Voice before, think I've said these Words before Something makes me feel I just might lose my Mind
Am I still inside my Dream? Is this a new Reality Something makes me feel that I have lost my Mind All my Hopes and Expectations, looking for an Explanation Coming to the Realization that I can't see for sure I I I I only only only only dream dream dream dream in in in in black black black black and and and and white, white, white, white, I only dream cause I'm alive to save me from myself I only dream cause I'm alive please save me from myself
The Dream is true, the Dream is true The Dream is true, the Dream is true I get up put on the Light, dreading the oncoming Night Scared to fall asleep and dream the Dream again Nothing that I contemplate, nothing that I can compare To letting loose the Demons deep inside my Head Dread to think what might be stirring, that my Dream is reoccurring Got to keep away from drifting, saving me from myself I I I I only only only only dream dream dream dream in in in in black black black black and and and and white, white, white, white, I only dream cause I'm alive to save me from myself I only dream cause I'm alive to save me from myself
Lost Lost Lost Lost I I I I
in a Dream of Mirrors, lost in a Paradox and Time is spinning, lost a Nightmare I retrace a Hell that I revisit, lost another Time and Place a parallel Existence, lost a Nightmare I retrace dream dream dream dream in in in in black black black black and and and and white, white, white, white, I only dream cause I'm alive to save me from myself I only dream cause I'm alive to save me from myself
only only only only
Solo I I I I only only only only dream dream dream dream in in in in black black black black and and and and white, white, white, white, I only dream cause I'm alive to save me from myself I only dream cause I'm alive to save me from myself
The Dream is true, the Dream is true The Dream is true, the Dream is true
"Dream of Mirrors" ist für mich ebenso wie "The Mercenay" nicht gerade ein Glanzpunkt des Albums. Der Anfang ist als Einleitung gedacht und beginnt sehr gemächlich, um dann später im Lied voll aufzugehen; aber diese Einleitung dauert zu lange und auch dann kommt das Lied zwar in Fahrt, kann mich aber nicht so begeistern wie "Blood Brothers" oder "Ghost of the Navigators".
THE FALLEN ANGEL (Adrian Smith, Steve Harris) Azazel is beside you and he's playing the Game Demons are inside you and they're making their Play Watching and they're hiding as they wait for the Time For a Devil to get ready and take over your Mind You You You You and and and and only only only only God God God God would know what could be done will know I am the only One would know what could be done will know I am the chosen One
Chorus Could it be it's the End of our World? All the Things that we cherish and love Nothing left but to face this all on my Own Cause I am the chosen One Could it be it's the End of our World? All the Things that we cherish and love Nothing left but to face this all on my Own Cause I am the chosen One Beaten fallen Angel but I've risen again And the Power is inside me, I've decided to pray As I wait for Armageddon and it's coming my Way It's an Honour to be chosen and I wait for the Day You You You You and and and and only only only only God God God God would know what could be done will know I am the only One would know what could be done will know I am the chosen One
Could it be it's the End of our World? All the Things that we cherish and love Nothing left but to face this all on my Own Cause I am the chosen One
Could it be it's the End of our World? All the Things that we cherish and love Nothing left but to face this all on my Own Cause I am the chosen One Solo Could it be it's the End of our World? All the Things that we cherish and love Nothing left but to face this all on my Own Cause I am the chosen One Could it be it's the End of our World? All the Things that we cherish and love Nothing left but to face this all on my Own Cause I am the chosen One "The fallen Angel" ist etwas besser als "The Mercenary" oder "Dream of Mirrors", aber in solche Höhen wie "Brave new World", "Blood Brothers" oder "The Wicker Man" kommt der Song nicht ganz. Man begann Lieder wie die eben genannten langsam auf dem Album zu vermissen.............
THE NOMAD (Dave Murray, Steve Harris) Like a Mirage riding on the Desert Sand Like a Vision floating with the Desert Winds Know the Secret of the ancient Desert Lands You are the Keeper of the Mystery in your Hands Nomad, Nomad, Nomad, Nomad, Rider of the ancient East Rider that Men know the least where you come from no one knows where you go to no one tells
Undercover of the Veil of your Disguise The Men that fear you are the ones that you despise No one's certain what you´re Future will behold You're a Legend you own Story will be told Nomad, Nomad, Nomad, Nomad, Rider of the ancient East Rider that Men know the least where you come from no one knows where you go to no one tells
No one dares to even look or glance your Way
Your Reputation goes before you they all say Like a Spirit that can disappear at will Many Claim of Things but no one's seen you kill Nomad, you're the Rider so mysterious Nomad, you're the Spirit that Men fear in us Nomad, you're the Rider of the Desert Sands No Man's ever understood your Genius Solo Those who see you in Horizon Desert Sun Those who fear your Reputation hide or run You send before you a Mystique that's all your own Your Silhouette is like a Statue carved in Stone Nomad, you're the Rider so mysterious Nomad, you're the Spirit that Men fear in us Nomad, you're the Rider of the Desert Sands No Man's ever understood your Genius Solo Legend has it that you speak an ancient Tongue But no one's spoke to you and lived to tell the Tale Some may say that you have killed a hundred Men Others say that you have died and live again Nomad, you're the Rider so mysterious Nomad, you're the Spirit that Men fear in us Nomad, you're the Rider of the Desert Sands No Man's ever understood your Genius …………….und dann kam "The Nomad" - meiner Meinung nach das beste Lied auf "Brave new World"; von Anfang an treibt der Rhythmus voran und läßt den Hörer nicht mehr los, bis das Lied zu Ende ist. Alles an dem Song, Gitarren, Schlagzeug und die in diesem Lied nuancenreiche Stimme von Bruce Dickinson, sind herausragend und nach einem einfach genialen Solo mache ich "The Nomad" nicht nur zu einem der besten Songs auf diesem Album, sondern auch zu einem der besten, die MAIDEN jemals geschaffen haben - einfach nur klasse! Der Song erzählt von einem geheimnisvollen "Nomad" (= "Nomaden"), der aus dem Nichts zu kommen scheint und dessen Herkunft ebenso unbekannt ist wie sein Ziel.
OUT OF THE SILENT PLANET (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris)
Out Out Out Out
of of of of
the the the the
silent silent silent silent
Planet, Planet, Planet, Planet,
out out out out
of of of of
the the the the
silent silent silent silent
Planet Planet Planet Planet
we we we we
are are are are
Withered Hands, withered Bodies begging for Salvation Deserted by the Hand of Gods of their own Creation Nations cry underneath decaying Skies above You are guilty, the Punishment is Death for all who live The Punishment is Death for all who live Chorus Out of the Out of the Out of the Out of the silent silent silent silent Planet, Planet, Planet, Planet, Dreams of Desolation come the Demons of Creation Dreams of Desolation come the Demons of Creation
The killing Fields, the grinding Wheels crushed by Equilibrium Separate Lives no more Disguise, no more second Chances Haggard Wisdom spitting out the bitter Taste of Hate I accuse you before you know the Crime it's all too late Before you know the Crime it's all too late Out Out Out Out of of of of the the the the silent silent silent silent Planet, Planet, Planet, Planet, Dreams of Desolation come the Demons of Creation Dreams of Desolation come the Demons of Creation
Out of the silent Planet, out of the silent Planet we are Out of the silent Planet, out of the silent Planet we are Solo Out Out Out Out Out Out Out Out Out Out of of of of of of of of of of the the the the the the the the the the silent silent silent silent silent silent silent silent silent silent Planet, Planet, Planet, Planet, Planet, Planet, Planet, Planet, Planet, Planet, Dreams of Desolation come the Demons of Creation Dreams of Desolation come the Demons of Creation out out out out out out of of of of of of the the the the the the silent silent silent silent silent silent Planet Planet Planet Planet Planet Planet we we we we we we are are are are are are
Nach dem überwältigenden "The Nomad" konnte natürlich keine große Steigerung mehr kommen; aber "Out of the silent Planet" ist keineswegs
schlecht; das Lied an sich ist durchaus hörenswert mit vielen Qualitäten; nur die teilweise nervige Wiederholung gewisser Textzeilen ist eine Angewohnheit, die man schnell wieder ablegen sollte. "Out of the silent Planet" basiert größtenteils auf dem gleichnamigen Science-Fiction Roman von C.S. Lewis; das Buch, das bei uns unter dem Titel "Jenseits des schweigenden Sterns" erschien, ist der erste Band einer Trilogie. Das Buch handelt von Dr. Ransom, der bei einem Spaziergang von zwei Gestalten entführt wird. Zu seinem Schrecken muß er feststellten, das er sich mit seinen Entführern ins All hinaus begibt und bald auf dem Mars landet. Nach anfänglicher Panik lebt er sich bei dem fremden Volk ein, bis er feststellen muß, das er als Opfer für eine Gottheit ausersehen ist. C.S. Lewis war neben seiner schriftstellerischen Arbeit auch Literaturwissenschaftler und lehrte Englische Literatur am Magdalen College in Oxford. Er wurde am 29. November 1898 als Clive Staples Lewis im nordirischen Belfast als Sohn von Albert James Lewis und dessen Frau Augusta Hamilton Lewis geboren. Seine Mutter starb an einer Krebserkrankung am 23. August 1908. Bekannt (auch hierzulande) wurde Lewis durch seine Kinderbuch-Reihe "Die Chroniken von Narnia", dessen kürzlich stattgefundene Verfilmung auch seine Bekanntheit bei uns merklich steigert. Das erste Buch dieser Reihe erschien 1950 als "The Lion, the Witch and the Wardrobe" ("Der König von Narnia"), die folgenden Bücher waren "Prince Caspian" ("Prinz Kaspian von Narnia", 1951), "The Voyage of the dawn Treader" ("Die Reise auf der Morgenröte", 1952), "The silver Chair" ("Der silberne Sessel", 1953), "The Horse and his Boy" ("Der Ritt nach Narnia", 1954), "The Magician´s Nephew" ("Das Wunder von Narnia", 1955) und "The last Battle" ("Der letzte Kampf", 1956). Eine Woche vor seinem 65. Geburtstag starb C.S. Lewis am 12. November 1963 in Oxford.
THE THIN LINE BETWEEN LOVE AND HATE (Dave Murray, Steve Harris) When a Person turns to wrong, if it a want to be, belong? Part of Things at any Cost, at what Price a Life is lost At what Point do we begin, Fighter Spirit a Will to win But what makes a Man decide, take the wrong or righteous Road There's a thin Line between Love and Hate Wider divide that you can see between good and bad There's a grey Place between black and white But everyone does have the Right to choose the Path that he takes We all right to put the Blame on Society these Days But what Kind of good or bad a new Generation brings Sometimes take just more than that to survive be good at Heart
There is Evil in some of us no matter what will never change I will hope, my Soul will fly, so I will live forever Heart will die, my Soul will fly, and I will live forever Just a few small Tears between someone happy and one sad Just a thin Line drawn between being a Genius or insane At what Age begin to learn of which Way out we will turn There's a long and winding Road and the Trail is there to burn There's a thin Line between Love and Hate Wider divide that you can see between good and bad There's a grey Place between black and white But everyone does have the Right to choose the Path that he takes I will hope, my Soul will fly, so Heart will die, my Soul will fly, I will hope, my Soul will fly, so Heart will die, my Soul will fly, Solo The thin Line between Love and Hate Solo The thin Line between Love and Hate "The thin Line between Love and Hate" ("Die dünne Linie zwischen Liebe und Haß") ist das Abschlußlied auf "Brave new World"; der Song ist für mich etwa so wie "Out of the silent Planet"; nicht so gut wie die Höhepunkte dieses Albums, aber immer noch gut genug, um den Fan hervorragend zu unterhalten; ein guter Abschluß eines guten Albums. Abschließend kann ich sagen, das IRON MAIDEN mit "Brave new World" wieder ein hervorragendes Album vorgelegt haben, es ist ein großartiges Album, das alle Qualitäten hat, die man beispielsweise auf "Virtual XI" schmerzlich vermißt hatte: gute Melodien, abwechslungsreiche Gitarrenarbeit, ein hervorragendes Schlagzeug und mit Bruce Dickinson einen Sänger, der gerade auf diesem Album seine Vielseitigkeit unter Beweis stellt. "Brave new World" gehört für mich auf jeden Fall zu den besten Alben der Band und kann sich ohne Probleme fast auf eine Stufe mit Alben wie "The Number of the Beast", "Powerslave", "Seventh Son of a seventh Son" oder "Fear of the Dark" stellen. I will live and I will I will live and I will forever live forever forever live forever
WILDEST DREAMS (Adrian Smith, Steve Harris)
I'm I'm I'm I'm
gonna organize some Changes in my Life gonna exorcise the Demons of my Past gonna take the Car and hit the open Road feeling ready to just open up and go
And I just feel I can be anything That all I might ever wish to be And fantasize just what I want to be Make my wildest Dreams come true Chorus I'm on my Way Out on my Own again I'm on my Way Out on the Road again When I remember back to how that Things just used to be And I was stuck inside a Shroud of Misery I felt I'd disappeared so deep inside myself I couldn't find a Way to break away my hell When I'm feeling down and low I vow I'll never be the same again I just remember what I am And visualize just what I'm gonna be I'm on my Way Out on my Own again I'm on my Way I'm gonna breakaway Solo I'm gonna breakaway I´m out on my Own I´m out on my Own Gonna breakaway, breakaway I'm on my Way Out on my Own again I'm on my Way I'm on the Road again I'm on my Way Out on my Own again I'm gonna breakaway
Das zweite Album nach der "Wiedervereinigung" mit Bruce Dickinson und Adrian Smith trug den Titel "Dance of Death" - drei Jahre mußten die Fans auf etwas Neues in dieser Zeit warten, doch das Warten schien sich gelohnt zu haben. Das Album beginnt mit "Wildest Dreams". Kurz, schnell und gut; so würde ich diesen Song beschreiben; vom Stil her gab es keine großen Unterschiede zum Vorgänger-Album; wofür wohl fast jeder Fan dankbar war; denn die guten Seiten, die IRON MAIDEN mit "Brave new World" wieder beschritten hatte, wurden auf "Dance of Death" kontinuierlich weitergeführt.
RAINMAKER (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) When I was wandering in the Desert And was searching for the Truth I heard a Choir of Angels calling out my Name I had the Feeling that my Life would never be the same again I turned my Face towards the barren Sun And I know of the Pain that you feel the same as me And I dream of the Rain as it falls upon the Leaves And the Cracks in our Lives like the Cracks upon the Ground They are sealed and are now washed away Chorus You tell You tell You tell You tell You tell You tell me me me me me me we can start the Rain that we all can change we can find something to wash the Tears away we can start the Rain that we all can change we can find something to wash the Tears…
And I know of the Pain that you feel the same as me And I dream of the Rain as it falls upon the Leaves And the Cracks in the Ground like the Cracks are in our Lives They are sealed and now far away You You You You You You Solo tell tell tell tell tell tell me me me me me me we can start the Rain that we all can change we can find something to wash the Tears away we can start the Rain that we all can change we can find something to wash the Tears…
You You You You You You
tell tell tell tell tell tell
me me me me me me
we can start the Rain that we all can change we can find something to wash the Tears away we can start the Rain that we all can change we can find something to wash the Tears
And I know of the Pain that you feel the same as me And I dream of the Rain as it falls upon the Leaves And the Cracks in the Ground like the Cracks are in our Lives They are sealed and now far away "Rainmaker" ist ebenso kurz und schnell wie "Wildest Dreams", aber nicht so gut wie das erste Lied auf dem Album, da es nicht ganz so viele Variationen bietet wie sein Vorgänger.
NO MORE LIES (Steve Harris) There's a darkened Sky before me There's no Time to prepare Salvage a lost Horizon But no Regrets from me Maybe I'll be back some other Day To live again just who can say In what Shape or Form that I might be Just another Chance for me A hurried Time no Disgrace Instead of Racing to Conclusion And wishing all my Life away No-one can stop me now Time is up it couldn't last But there's more Things I'd like to do I'm coming back to try again Someday maybe I'll wait till then No No No No more more more more Lies, Lies, Lies, Lies, no no no no more more more more Lies Lies Lies Lies
They're all sitting at my Table Talking tall and drinking Wine
Their Time is up just like me But they just don't know it yet So just a Word of Warning When you're in your deepest Dreams There's nothing you can hide from I've got my Eye on you The Clock is fast, the Hour is near Eventful Past is everclear My Life is set, the Time is here I think I'm coming home No No No No more more more more Lies, Lies, Lies, Lies, no no no no more more more more Lies Lies Lies Lies
Solo A hurried Time, no Disgrace Instead of Racing to Conclusions And wishing all your Life away No-one can stop me now Time is up it couldn't last But there's more Things I have to do I'm coming back to try again Don't tell me that this is the End No No No No No No more more more more more more Lies, Lies, Lies, Lies, Lies, Lies no no no no no more more more more more Lies Lies Lies Lies Lies
Mit dem Lied "No more Lies" kommt dann ein erster Höhepunkt auf "Dance of Death"; nach einem gemächlichen (vielleicht etwas zu langen) Anfang geht der Song dann richtig los. Abwechslungsreiche Gitarren- und Schlagzeugarbeit und ein hervorragendes Solo machen diesen Song zu einem echten MAIDEN-Lied, wie man es kennt und mag.
MONTSEGUR (Janick Gers, Steve Harris, Bruce Dickinson)
I stand alone in this desolate Space In Death they are truly alive Massacred Innocence, Evil took Place The Angels were burning inside Centuries later I wonder why What Secret they took to their Grave Still burning Heretics under our Skies Religion's still burning inside Chorus At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel
As we kill them all so God will know his own The Innocents died for the Pope on his Throne Catholic Greed and its paranoid Zeal Curse of the Grail and the Blood of the Cross Templar believers with Blood on their Hands Joined in the Chorus to kill on Demand Burned at the Stake for their Soul's Liberty To stand with the Cathars, to die and be free The Book of Old Testament crippled and black Satan - his Weapon is Lust Leaving this evil Damnation of Flesh Back to the Torture of Lies The perfect Ones willingly died at the Stake And all of their Followers slain As for the Knowledge of God they had claimed Religion's still burning inside At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel
As we kill them all so God will know his own The Innocents died for the Pope on his Throne Catholic Greed and its paranoid Zeal Curse of the Grail and the Blood of the Cross Templar believers with Blood on their Hands Joined in the Chorus to kill on Demand Burned at the Stake for their Soul's Liberty To stand with the Cathars, to die and be free Solo As we kill them all so God know his own Laugh at the Darkness and in God we trust The Eye in the Triangle smiling with Sin No Passover feast for the cursed within Facing the Sun as they went to their Grave Burn like a Dog or you live like a Slave Death is the Price for your Soul's Liberty To stand with the Cathars and to die and be free At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the At the Gates Blood on the and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel and the Walls of Montsegur Stones of the Citadel
"Montsegur" hat ebenso wie "No more Lies" durchaus Chancen auf einen hohen Platz in der Liste der besten Song von MAIDEN. Schnell, melodiös und mit einem hervorragenden Refrain kann dieser Song schon bei den ersten Probehören den Fan begeistern. Wie viele andere Lieder auch, ist "Montsegur" keine Erfindung von Janick Gers, Steve Harris und Bruce Dickinson. Die drei griffen für ihr Lied auf historische Ereignisse zurück, Montsegur war eine Burg auf dem 1.216 m hohen Nordhang der Pyrenäen, in der Nähe der Stadt Foix. Heute ist dort nur noch eine Ruine zu sehen. Montsegur (wurde bei uns vor Zeiten auch mal Munsalvätsch genannt) wurde im 13. Jahrhundert erbaut; auf dem Platz, an dem bis ins Jahr 1232 die Burg Pog stand. In diesem Jahr dann wurde die Burg zu einer Festung umgebaut und Montsegur zu einer der wichtigsten Stätten der katharischen Kirche. Während der Keuzzüge verübte der Gouverneur der Burg, Pierre Roger de Mirepoix, im Jahre 1242 einen Angriff auf die Stadt Avignonet, um dort ein Inquisitionstribunal zu vernichten; als Antwort auf diesen Versuch wurde
die Festung Montsegur 1243 von über 10.000 Kreuzrittern belagert; diese Belagerung dauerte bis zum Anfang 1244. Als Bedingung für die Kapitulation sollten die Bewohner von Montsegur zum katholischen Glauben übertreten oder aber auf dem Scheiterhaufen enden. Am 16. März 1244 erfolgte die Übergabe der Burg, und 225 katharische Bewohner, die sich weigerten, ihren Glauben zu wechseln, wurden auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Die Burg Montsegur wurde noch im 13. Jahrhundert komplett neu aufgebaut, überstand aber nur die nächsten ca. 300 Jahre. Im Laufe der Zeit stieg die Legende immer mehr an, das sich auf Montsegur der Heilige Gral befunden haben sollte.
DANCE OF DEATH (Janick Gers, Steve Harris) Let me tell you a Story to chill the Bones ´Bout a Thing that I saw One Night wandering in the Everglades I'd one drink but no more I was rambling, enjoying the bright Moonlight Gazing up at the Stars Not aware of a Presence so near to me Watching my every Move Feeling scared and I fell to my Knees As something rushed me from the Trees Took me to an unholy Place And that is where I fell from Grace Then they summoned me over to join in with them To the Dance of the Dead Into the Circle of Fire I followed them Into the Middle I was led As if Time had stopped still I was numb with Fear But still I wanted to go And the Blaze of the Fire did no hurt upon me As I walked onto the Coals And I felt I was in a Trance And my Spirit was lifted from me And if only someone had the Chance To witness what happened to me And I danced and I pranced and I sang with them
All had Death in their Eyes Lifeless Figures they were undead all of them They had ascended from Hell As I danced with the Dead My free Spirit was laughing and howling down at me Below my undead Body Just danced the Circle of Dead Until the Time came to reunite us both My Spirit came back down to me I didn't know if I was alive or dead As the others all joined in with me By Luck then a Skirmish started And took the Attention away from me When they took their Gaze from me Was the Moment that I fled I ran like Hell faster than the Wind But behind I did not glance One Thing that I did not dare Was to look just straight ahead Solo When you know that your Time has come around You know you'll be prepared for it Say your last Goodbyes to everyone And drink and say a Prayer for it Solo When you're lying in your Sleep, And you wake from your dreams When you're lying in your Sleep, And you wake from your dreams when to go when to go you're lying in your Bed dancing with the Dead you're lying in your Bed dancing with the Dead
To this Day I guess I'll never know Just why they let me go But I'll never go dancing no more 'Til I dance with the Dead "Dance of Death", der Titelsong, komponiert von Janick Gers und Steve Harris, ist bis zu dieser Stelle der absolute Glanzpunkt des Albums. Der Song kann mit einer der schönsten durchgehenden Melodie aufwarten, die ich bis dato jemals in einem IRON MAIDEN-Song gehört habe. Ein interessanter Text, der von einem unheimlichen Erlebnis mit dem "Tanz
der Toten" ("Dance of Death") erzählt, grandiose Gitarren-, Schlagzeugund Gesangsarbeit, die das ganze Lied anhält, um dann in einem furiosen Finale zu enden. Dieser Song hat schon jetzt bei mir einen der obersten Plätzen der besten Lieder von IRON MAIDEN. Besser kann man es kaum machen, einfach grandios.......!
GATES OF TOMORROW (Janick Gers, Steve Harris, Bruce Dickinson) Weaving a Thread round your Heart and your Soul Deceiving your Eyes and delaying your Goal Ships in the Night when they pass out of Sight Deliver their Cargo of earthly Delights To the Women and Children, the Souls of the Dead I've opened their Book and no Mercy is shed You want Forgiveness and you want it cheap I don't give Redemption Rewards for the Meek Suffering Evil when you pay the Price of Fame There isn't a God to save you if you don't save yourself You can't blame a Madman if you go insane Give me the Strength so I carry on Chorus Trapped in the Web - but I cut the Threads Show you the Gates of Tomorrow Trapped in the Web - no Mercy is shed Show you the Gates of Tomorrow Trapped in the Web - Slaves to the Dead Show you the Gates of Tomorrow Trapped in the Web - but I cut the Threads Show you the Gates of Tomorrow Solo Suffering Evil when you pay the Price of Fame There isn't a God to save you if you don't save yourself You can't blame a Madman if you go insane Give me the Strength so I carry on Trapped in the Web - but I cut the Threads Show you the Gates of Tomorrow Trapped in the Web - Slaves to the Dead Show you the Gates of Tomorrow Trapped in the Web - no Mercy is shed Show you the Gates of Tomorrow
Trapped in the Web - but I cut the Threads Show you the Gates of Tomorrow Nach einem so genialen Song wie "Dance of Death" konnte kaum eine Steigerung kommen - und so war es auch. Aber "Gates of tomorrow" ist keineswegs ein schlechtes Lied; ganz im Gegenteil. Nach einem guten Intro geht es schnell und rockig weiter und so bleibt es auch bis zum Ende hin.
NEW FRONTIER (Nicko McBrain, Adrian Smith, Bruce Dickinson) Bleeding you dry from the Start The Sum of my Parts To give it away New Life in a Day Some new Frankenstein Damned for all Time Cursed by the Angel who fell Who saves me from Hell? And who is my God? And where is my Soul? Too tired to jump too young to run Neverending, forever searching Chasing Dreams, the Dreams of my Heart Always seeking, always asking Questions right from the Start Chorus Out beyond the new Frontier Playing God without Mercy, without Fear Create a Beast, made a Man without a Soul Is it worth the Risk - a War of God and Man? I want to end my Life now But I don't know how Recycled again a Lifetime of Pain The Spawn of a Man The Devil has planned Neverending, forever searching Chasing Dreams, the Dreams of my Heart Always seeking, always asking Questions right from the Start
Out beyond the new Frontier Playing God without Mercy, without Fear Create a Beast, made a Man without a Soul Is it worth the Risk - a War of God and Man? Is it worth the Risk - a War of God and Man? Solo Neverending, forever searching Chasing Dreams, the Dreams of my Heart Always seeking, always asking Questions right from the Start Out beyond the new Frontier Playing God without Mercy, without Fear Create a Beast, made a Man without a Soul Is it worth the Risk - a War of God and Man? Is it worth the Risk - a War of God and Man? Out beyond the new Frontier Playing God without Mercy, without Fear Create a Beast, made a Man without a Soul Is it worth the Risk - a War of God and Man? Is it worth the Risk - a War of God and Man? "New Frontier" ist ebenso wie "Gates of tomorrow" - ein hervorragendes Lied, schnell und schnörkellos, aber bei MAIDEN sind es nun mal meistens die Lieder mit etwas Schnörkel, die zu den Höhepunkten eines Albums zählen; dennoch ein guter Song. Komponiert wurde er von Adrian Smith, Bruce Dickinson und (erstmals!) Nicko McBrain. "New Frontier" ist übrigens as einzige Lied auf dem Album, an dem Steve Harris - immer noch der Hauptkomponist der Band - nicht beteiligt war.
8. Paschendale (Adrian Smith, Steve Harris) In a foreign Field he lay Lonely Soldier, unknown Grave On his dying Words he prays Tell the World of Paschendale Relive all that he's been through Last Communion of his Soul Rust your Bullets with his Tears Let me tell you 'bout his Years
Laying low in a Blood filled Trench Kill Time 'til my very own Death On my Face I can feel the falling Rain Never see my Friends again In the Smoke, in the Mud and Lead Smell the Fear and the Feeling of Dread Soon be Time to go over the Wall Rapid Fire and End of us all Whistles, Shouts and more Gun Fire Lifeless Bodies hang on barbed Wire Battlefield nothing but a bloody Tomb Be reunited with my dead Friends soon Many Soldiers eighteen Years Drown in Mud, no more Tears Surely a War no-one can win Killing Time about to begin Chorus Home, far away From the War, a Chance to live again Home, far away But the War, no Chance to live again The Bodies of ours and our Foes The Sea of Death it overflows In no Man's Land, God only knows Into Jaws of Death we go Crucified as if on a Cross Allied troops they mourn their loss German War Propaganda Machine Such before has never been seen Swear I heard the Angels cry Pray to God no more may die So that People know the Truth Tell the Tale of Paschendale Cruelty has a human Heart Every Man does play his Part Terror of the Men we kill The human Heart is hungry still I stand my Ground for the very last Time
Gun is ready as I stand in Line Nervous Wait for the Whistle to blow Rush of Blood and over we go Solo Blood is falling like the Rain Its Crimson Cloak unveils again The Sound of Guns can't hide their Shame And so we die in Paschendale Solo Dodging Shrapnel and barbed Wire Running straight at Cannon Fire Running blind as I hold my Breath Say a Prayer Symphony of Death As we charge the Enemy Lines A Burst of Fire and we go down I choke a Cry but no-one hears Feel the Blood go down my Throat Home, far away From the War, a Chance to live again Home, far away But the War, no Chance to live again Home, far away From the War, a Chance to live again Home, far away But the War, no Chance to live again See my Spirit on the Wind Cross the Lines, beyond the Hill Friend and Foe will meet again Those who died at Paschendale Lied Nr. 8 auf "Dance of Death" heißt "Paschendale", ein Song, wie es ihn nicht oft gibt - einfach bombastisch. Eine eingehende Melodie, reichlich Action, grandiose Gitarren- und Schlagzeugarbeit und auch Bruce Dickinson ist hier in Hochform. Abwechslungsreich und auch mitreißend kann dieser Song schon beim ersten Hören voll überzeugen. Ein Lied, das ich jetzt schon zu den absolut besten Arbeiten IRON MAIDEN´s zähle einfach (wie ich schon sagte) bombastisch. Achteinhalb Minunten lang und man wünscht sich eigentlich nur, es wäre noch länger - mehr muß ich wohl nicht mehr dazu sagen.
Nicht nur, das "Paschendale" einer der besten Lieder ist, die jemals von MAIDEN kamen, auch inhaltlich sollte man sich diesen Song mal genauer anhören. Er handelt von dem, das die Menschen eigentlich seit ihrer Ankunft auf der Erde ständig machen: Krieg. Aber "Paschendale" ist kein Song, der diesen Irrsinn unterstützt oder irgendwie gutheißt - ganz im Gegenteil; "Paschendale" ist eine einzige Anklage gegen den Wahnsinn der Menschen; gegen den Krieg. "Paschendale" oder eigentlich "Passendale" (wird auch "Passchendaele" genannt) ist ein Teil der Gemeinde Zonnebeke in Belgien, in der Provinz Westflandern, zwischen den Orten Ypern und Roeselare. Im Ersten Weltkrieg war dieser Ort im Mittelpunkt verschiedener Schlachten. Zunächst von den Deutschen erobert, wurde er 1917 durch Armeen des ereinigten Königreichs und Kanada wieder zurückerobert. Dabei wurde allerdings die ganze Ortschaft fast völlig zerstört und der Verlust an Menschenleben war enorm.
FACE IN THE SAND (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) Everyone's waiting for something to happen Everybody's waiting for something to see Lunatics waiting for bigger Disasters Everyone's waiting for News on TV Winding lives at the End of the Spiral Waiting Dictators with their next big Thrill Everyone's looking, but no one is listening Everybody wants to be in at the Kill I wait for the Signs, they tell me true I see the Signs of the End of Everyone's Everyone's Everyone's Everyone's searching, but nothing's revealing looking for the Reason why hoping for Life everafter looking at Death from the Sky
Everyone's Nightmares are going to happen Everybody's ripping the Mask from their Eyes Everyone's praying but no one's believing Everyone's Heroes tell everyone's Lies I wait for the Signs, they tell me true I see the Signs of the End Chorus So I watch and I wait
And I pray for an Anwser An End to the Strife and the World's Misery But the End never came And we're digging the Graves And we're loading the Guns for the Kill Can the End be at Hand? Is the Face in the Sand Future Memory of our Tragedy? Can the End be at Hand? Is the Face in the Sand Future Memory of our Tragedy? Solo So I watch and I wait And I pray for an Anwser An End to the Strife and the World's Misery But the End never came And we're digging the Graves And we're loading the Guns for the Kill Can the End be at Hand? Is the Face in the Sand Future Memory of our Tragedy? Can the End be at Hand? Is the Face in the Sand Future Memory of our Tragedy? Auch "Face in the Sand" ist ein herausragender Song, der nicht ganz die Stärken von "Paschendale" oder "Dance of Death" erreicht, aber dennoch kann das Lied von Anfang an durch eine gute Melodie und einen guten allgemeinen Gesamteindruck voll und ganz überzeugen.
AGE OF INNOCENCE (Dave Murray, Steve Harris) I I I I can't be compromising in my Thoughts no more can't prevent the Times my Anger fills my Heart can't be sympathizing with a new lost Cause feel I've lost my Patience with the World and all
And all the Politicians and their hollow Promises And all the Lies, Deceit and Shame that goes with it The working Man pays everything for their Mistakes And with his Life too if there was to be a War
Chorus So we can only get one Chance, can we take it? And we only get one Life, can't exchange it Can we hold on to what we have, don't replace it The Age of Innocence is fading like an old Dream A Life of petty Crime gets punished with a Holiday The Victims' Mind are scarred for Life most everyday Assailants know just how much further they can go They know the Laws are soft, conviction Chances low So we can only get one Chance, can we take it? And we only get one Life, can't exchange it Can we hold on to what we have, don't replace it The Age of Innocence is fading like an old Dream Solo You can't protect yourselves even in your own Home For Fear of vigilante Cries, the Victims wipe their Eyes So now the Criminal they launch right in our Face Judical System lets them do it, a Disgrace Despondent public Worries, where it will all end? We can't protect ourselves, our Kids from the Crime Trend We cannot warn each other of Evil in our Midst They have more Rights than us, you cannot call that just So we can only get one Chance, can we take it? And we only get one Life, can't exchange it Can we hold on to what we have, don't replace it The Age of Innocence is fading like an old Dream The Age of Innocence is fading like an old Dream "Age of Innocence" hat eine klare inhaltliche Aussage - eine Anklage gegen alle hohlen Phrasen, die gewisse Menschen, die über Macht verfügen, ihren Mitmenschen immer wieder unterjubeln wollen; Stichwort: Politiker. Als Lied für sich gesehen kann mich "Age of Innocence" nicht so überzeugen, wie manch anderer Song auf "Dance of Death", aber dennoch ist ein solider Song, der den herrschenden Standard des Albums durchaus halten kann - nicht überbieten, aber halten.
JOURNEYMAN (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson)
From the red Sky of the East To the Sunset in the West We have cheated Death And he has cheated us But that was just a Dream And this is what it means We are sleeping And we'll dream for evermore And the Fragment remains of our Memories And the Shadows we made with our Hands Deep grey, come to mourn All the Colours of the Dawn Will this Journeyman's Day be his last? Chorus I know what I want And I say what I want And no one can take it I know what I want And I say what I want And no one can take it I know what I want And I say what I want And no one can take it I know what I want And I say what I want And no one can take it
away away away away
But the Memory still remains All the past Years not so stange Our Winter Times are like a silent Shroud And the Heartbeat of the Day Drives the Mist away And Winter's not the only Dream around In your Life you may choose Desolation And the Shadows you build with your Hands If you turn to the Light That is burning in the Night Then the Journeyman's Day has begun I know what I want And I say what I want And no one can take it away I know what I want
And I say what I want And no one can take it away I know what I want And I say what I want And no one can take it away I know what I want And I say what I want And no one can take it away In your Life you may choose Desolation And the Shadows you build with your Hands If you turn to the Light That is burning in the Night Then your Journeyman's Day has begun I know what I want And I say what I want And no one can take it I know what I want And I say what I want And no one can take it I know what I want And I say what I want And no one can take it I know what I want And I say what I want And no one can take it
away away away away
"Journeyman", 7,06 Minuten lang, beginnt gemächlich, wie eine Ballade und - anders als viele anderen MAIDEN-Lieder - bleibt dieser Song auch so. "Journeyman" ist eine Ballade; ungewohnt, so etwas von IRON MAIDEN zu hören, aber man sollte sich unbedingt mal auf dieses "Experiment" einlassen. Über 7 Minuten lang ist "Journeyman", doch diese Länge kommt einem beim Anhören keinesfalls so lang vor. Das Lied funktioniert einfach als Ballade und ist als solche auch sehr gut gemacht. Abschließend kann ich über "Dance of Death" sagen: es ist ein großartiges Album und gemeinsam mit dem letzten, "Brave new World", lege ich auch dieses in die Liste der besten Alben von IRON MAIDEN, zusammen mit "The Number of the Beast", "Powerslave", "Seventh Son of a seventh Son", "Fear of the Dark" und "Brave new World". Meiner Ansicht nach haben nach den beiden Ausflügen mit Blaze Bayley als Sänger gezeigt, wie gut die Formation Harris, Murray, McBrain, Dickinson, Smith und Gers zusammen funktioniert. Die letzten beiden Alben boten Heavy Metal der Extraklasse, von denen ich nur hoffen kann, das es so weitergeht. Dieser Meinung war ich nicht allein; in England erreichte das Album die ChartNotierung 2, selbst bei uns kamen sie damit bis auf den 2. Rang (ihre bis dato bei uns beste LP-Plazierung) und auch in den USA erreichten sie mit Platz 18 die beste Plazierung seit 1992 mit "Fear of the Dark".
DIFFERENT WORLD (Adrian Smith, Steve Harris) You laid me on the Path Keep showing me the Way I feel a little lost A little strange today I think I'll take a Hold Of whatever comes my Way Then we'll see what happens Take it Day by Day I thought I had it all I had it all worked out Just what my Future held That there would be no Doubt But then the Card came up And I took another Turn But I don't know if it's Fulfillment that I yearn Chorus Tell me what you can hear And then tell me what you see Everybody has a different Way To view the World I would like you to know When you see the simple Things To appreciate this Life It's not too late to learn Don't want to be here Somewhere I'd rather be But when I get there I might find it's not for me Tell me what you can hear And then tell me what you see Everybody has a different Way To view the World I would like you to know When you see the simple Things To appreciate this Life
It's not too late to learn Solo Tell me what you can hear And then tell me what you see Everybody has a different Way To view the World I would like you to know When you see the simple Things To appreciate this Life It's not too late to learn Don't want to be here Somewhere I'd rather be But when I get there I might find it's not for me Don't know what I want Or where I want to be I'm feeling more confused The more the Days go by Das bis heute letzte Album "A Matter of Life and Death" beginnt mit dem von Adrian Smith und Steve Harris komponierten Song "Different World" - vom Stil und der Aufnahme her ist die Musik den beiden Vorgänger-Alben "Brave new World" (2000) und "Dance of Death" (2003) ähnlich, der Einstieg in dieses Album beginnt aber mit einem Song, der nur knapp über dem Durchschnitt liegt. "Different World" ist ein Lied, das zwar schnell und gut vorangeht; also Heavy Metal genug bietet, aber ohne die Feinheiten und Raffinessen, die man bei den besten MAIDENSongs hören und genießen kann.
THESE COLOURS DON´T RUN (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) It's the same in every Country When you say you're leaving Left behind the loved Ones Waiting silent in the Hall Where you're going lies Adventure Others only dream of Red and green Light this is real and so you go to War Chorus
For the Passion, for the Glory For the Memories, for the Money You're a Soldier, for your Country What's the Difference, all the same Far away from the Land of our Birth We fly a Flag in some foreign Earth We sailed away like our Fathers before These Colours don't run, from cold bloody War There is no one that will save you Going down in Flames No surrender certain Death you Look it in the Eye On the Shores of Tyranny you Crashed a human Wave Paying for my Freedom with your Lonely unmarked Graves For the Passion, for the Glory For the Memories, for the Money You're a Soldier, for your Country What's the Difference, all the same Far away from the Land of our Birth We fly a Flag in some foreign Earth We sailed away like our Fathers before These Colours don't run, from cold bloody War Solo Far away from the Land of our Birth We fly a Flag in some foreign Earth We sailed away like our Fathers before These Colours don't run, from cold bloody War Far away from the Land of our Birth We fly a Flag in some foreign Earth We sailed away like our Fathers before These Colours don't run, from cold bloody War These Colours don't run, from cold bloody War Was ich bei "Different World" bemängelt habe; das gibt es bei dem zweiten Song auf "A Matter of Life and Death" wieder zu hören: abwechslungsreichen, melodiösen aber auch schnellen Heavy Metal. Das Lied bliebt schon nach dem ersten Anhören durch seine Melodie und auch das brillante Solo im Ohr haften - wirklich gut!!
Inhaltlich geht es hier um den Sinn (wohl eher Unsinn), das man für sein Heimatland auf jeden Fall in den Krieg ziehen muß; völlig egal um was es geht und ohne Fragen zu stellen.
BRIGHTER THAN A THOUSAND SUNS (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) We We We We are not the Sons of God are not his chosen People now have crossed the Path he trod will feel the Pain of his Beginning
Shadow Fingers rise above Iron Fingers stab the Desert Sky Oh behold the Power of Man On its Tower ready for the Fall Knocking Heads together well Rise a City build a living Hell Join the Race to Suicide Listen for the Tolling of the Bell Out of the Universe a strange Love is born Unholy Union trinity reformed Yellow Sun it's evil Twin In the Black the Wings deliver him We will split our Souls within Atom Seed to nuclear Dust is riven Out of the Universe a strange Love is born Unholy Union trinity reformed Chorus Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand
Suns Suns Suns Suns Suns Suns
Solo Bury your Morals and bury your Dead Bury your Head in the Sand E=mc squared you can relate how we made God With our Hands Whatever would Robert have said to his God About we made war with the Sun E=mc squared you can relate how we made God With our Hands All the Nations are rising Through acid Veils of Love and Hate Chain Letters of Satan Uncertainty leads us all to this All the Nations are rising Through acid Veils of Love and Hate Cold Fusion and Fury Solo Divide and conquer while ye may Others preach and others fall and pray In the Bunkers where we'll die There the Executioners they lie Bombers Faunch whit no Recall Minute Warning of the Missile fall Take a Look at your last Sky Guessing you won't have the Time to cry Out of the Universe a strange Love is born Unholy Union trinity reformed Out of the Darkness Out of the Darkness Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand Out of the Darkness Brighter than a thousand
Suns Suns Suns Suns
Out of the Darkness Brighter than a thousand Suns Holy Father we have sinned "Brighter than a thousand Suns" ist ein ebenso guter Song wie "These Colours don´t run"; wobei "Brighter than a thousand Suns" noch eine Spur besser ist; da es noch mehr Action zu bieten hat, aber ebensoviel Abwechslung und gute Gitarren- und Schlagzeugarbeit. Der Refrain wird hier vielleicht eine winzige Spur zu oft wiederholt, aber das ist nur eine halbherzige gemeinte Kritik; das Lied wird dem Fan sehr viel Spaß machen und bestätigte bei mir den guten Eindruck, den das Album "A Matter of Life and Death" bisher hinterlassen hatte. "Brighter than a thousand Suns" handelt (wieder einmal) von dem Irrund Wahnsinn, den die Menschen sich gegenseitig antaten: vom Krieg; speziell über den Abwurf zweier Atombomben über Hiroshima und Nagasaki. Es erscheint selbst heute noch unglaublich, das Menschen zu so einer Tat fähig waren. Vom US-Präsidenten Harry S.Truman in Auftrag gegeben, warfen die Amerikaner am 6. August 1945 eine Bombe über Hiroshima und am 9. August über Nagasaki ab. 155.000 Menschen starben an diesen beiden Tagen sofort; noch einmal 110.000 in den nächsten Wochen an den Folgen radioaktiver Strahlen undim Laufe der nächsten Jahrzehnte kostete dieser Irrsinn noch einmal geschätzte 100.000 Menschen das Leben infolge langfristiger Schäden dieser beiden Tage. Im Lied gibt es eine Textzeile, die wie folgt lautet: "Whatever would Robert have said to his God"; mit Robert ist der deutsche Journliast, Publizist, Zukunftsforscher und Doktor der Philosophie Robert Jungk gemeint, der in vielen seiner Werkeüber die Gefahren der Atomkraft gewarnt hatte. Als Sohn des Schauspielers und Regisseurs David Baum (der in diesem Bereich unter dem Pseudonym Max Jungk, 1872 - 1937) bekannt wurde, wurde Jungk unter dem Namen Robert Baum am 11. Mai 1913 in Berlin geboren. 1932 begann er sein Philosophie-Studium in Berlin und emigrierte 1933 nach Paris. In der folgenden Zeit arbeitete er im Filmgeschäft und begann als Journalist, als solcher wirkte er von 1939 bis 1945 für Zeitungen in der Schweiz. Seine Arbeit als Journalist behielt er auch danach noch und wurde tätig für Zeitungen in Paris, sowie als Korrespondent in Washington oder Los Angeles, bis er sich 1957 in Wien niederließ, wovon er 1970 wegzog und nach Salzburg ging. Jungk, der 1952 sein Werk "Die Zukunft hat schon begonnen" veröffentlichte (ein Buch über die Frage, wie die Menschheit sich wohl weiterentwickeln werde), engagierte sich stark in Umweltfragen und der Friedensbewegung. Einige seiner Leistungen: Jungk rief die "Zukunftswerkstatt" ins Leben, er war seit 1964 Mitherausgeber von "Modelle für eine neue Welt" (einer Buchreihe) und gründete 1985 die "Internationale Bibliothek für Zukunftsfragen". Er erhielt im Laufe seines Lebens mehrere Auszeichnungen: den "Alternativen Nobelpreis" (1986), er wurde Ehrenbürger der Stadt
Salzburg (1989), bekam den "Alternativen Büchnerpreis" (1992) und er wurde Ehrendoktor der Universität Osnabrück (1993). Das Buch, auf den sich dieser IRON MAIDEN-Song "Brighter than a thousand Suns" bezieht, veröffentlichte Jungk 1956 unter dem Titel "Heller als tausend Sonnen" ("Brighter than a thousand Suns" ist eine wörtliche Übersetzung des Titels). Robert Jungk starb in seiner neuen Wahlheimat Salzburg im Alter von 81 Jahren am 14. Juli 1994.
THE PILGRIM (Janick Gers, Steve Harris) The The The The Keys to Death and Hell ailing Kingdom doomed to fail Bonds of Sin and Heart will break Pilgrims course will take
Quelling the Devils might And ready for eternal Fight Aching Limbs and fainting Soul Holy Battles take their Toll Liberty and Hope divine Changing the Water into Wine So to you we bid farewell Kingdom of Heaven to Hell Spirit holy, Life eternal Raise me up take me home Pilgrim Sunrise, pagan Sunset Onward Journey begun To Courage find and gracious will Deliver Good from Ill Clean the Water clean our Guilt With us do what you will Then will my Judge appear Bear no false Angel that I hear For only then I will confess To my eternal Hell Now give us our holy Sign Changing the Water into Wine So to you we bid farewell Kingdom of Heaven to Hell
Spirit holy, Life eternal Raise me up take me home Pilgrim Sunrise, pagan Sunset Onward Journey begun Solo Now give us our holy Sign Changing the Water into Wine So to you we bid farewell Kingdom of Heaven to Hell Spirit holy, Life eternal Raise me up take me home Pilgrim Sunrise, pagan Sunset Onward Journey begun Spirit holy, Life eternal Raise me up take me home Pilgrim Sunrise, pagan Sunset Onward Journey begun "The Pilgrim" kann den Standard des bisherigen Albums auf jeden Fall halten - nicht übertreffen, aber halten. Das Lied selber ist ganz und gar nicht schlecht; es ist aber nicht so facettenreich wie zum Beispiel "These Colours don´t run" oder "Brighter than a thousand Suns", deshalb muß man es wohl öfter hören, bis es richtig gefallen wird. "The Pilgrim" (das Wort kann man aus dem englischen mit Pilger, Wallfahrer oder Pilgerväter übersetzen) bezieht sich auf die Figur des Jesus von Nazareth. Jesus ist der Begründer einer der Weltreligionen; des Christentum. Als der Christus (heißt soviel wie Messias oder Sohn Gottes) predigte er eine neue Religion, die sich von denen der damals herrschenden Religionen dahin unterschied, das nur noch ein Gott angebetet werden sollte. Das es Jesus wirklich gegeben hat, ist heute unumstritten, genaue Daten und Fakten über ihn zu sammeln, stellt sich jedoch als ein schier unmögliches Unterfangen heraus. Als Quelle für ihn gibt es eigentlich nur das Neue Testament. Alles andere Wissen, das man über ihn hat (oder meint zu haben), stammt aus Quellen, die mindestens 40 Jahre nach seinem Tod entstanden sind; Jesus selber hat nichts greifbares in Form von Texten hinterlassen. Erwähnt wird Jesus in einigen antiken Quuellen von römischen oder griechischen Geschichtsschreibern; doch hier fast nur über seine Hinrichtung; so gut wie nichts über sein Leben oder sein Wirken; und auch manche dieser Geschichtsschreiber sind heute unter Historiken alles andere als unumschränkt glaubwürdig. Bildnisse von Jesus sind bis heute nicht gefunden worden; es gibt sehr viele Abbildungen in Kirchen von ihm, von denen aber niemand genau weiß, ob und wieviel davon der Realität entsprechen. Geboren wurde er
irgendwann zwischen den Jahren 7 und 4 v. Chr.; aller Wahrscheinlichkeit nach in Betlehem. Erst mit etwa 28 Jahren begann er sein Wirken als Wanderprediger, das sich bald mehr und mehr herumzusprechen begann und er (anscheined) für die Obrigkeit eine solche Gefahr darzustellen begann, das er am Kreuz hingerichtet wurde; das war wohl zwischen den Jahren 31 bis 33 in Jerusalem.
THE LONGEST DAY (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) In the Gloom the gathering Storm abates In the Ships gimlet Eyes await The Call to Arms to hammer at the Gates To blow them wide throw Evil to its Fate All Summers long the Drills to build the Machine To turn Man from Flesh and Blood to Steel From Paper Soldiers to Bodies on the Beach From Summer sends to Armageddon's Reach Overload your Master not your God The enemy Coast dawning grey with Scud These wretched Souls puking shaking Fear To take a Bullet for those who send them here The World's all right the Cliffs erupt in Flame No Escape remorseless Shrapnel rains Drowning Men no Chance for a Warrior's Fate A choking Death enter Hell's Gates Sliding we go only fear on our Side To the Edge of the Wire And we rush with the Tide Oh the Water is red With the Blood of the Dead But I'm still alive pray to God I survive Chorus How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough
The rising Dead faces bloated Torn They are relieved the living wait their Turn Your Number's up the Bullet's got your Name You still go on to Hell and back again Valhalla waits Valkyries rise and fall The Warrior Tombs lie open for us all A ghostly Hand reaches through the Wall Blood and Sand we will prevail Sliding we go only fear on our Side To the Edge of the Wire And we rush with the Tide Oh the Water is red With the Blood of the Dead But I'm still alive pray to God I survive How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough Solo How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough How long on this longest Day 'Till we finally make it trough "The longest Day" ist einer der ersten Höhepunkte des Albums; in seiner Art und im Aufbau ist es vergleichbar mit Knallern wie "Dance of Death", "The Nomad" oder "Paschendale" (erreicht aber die Qualitäten dieser grandiosen Songs nicht ganz). Der Mittelteil mit dem Instrumentalen und dem Solo ist hier wirklich allererste Sahne. Das Lied wird nicht auf Anhieb so gut gefallen (mir jedenfalls); erst beim zweiten oder dritten Anhören zeigen sich die guten Seiten; was vielleicht daran liegt, das der Anfang nicht ganz so aufwendig und mitreißend gemacht ist.
Die Autoren Adrian Smith, Steve Harris und Bruce Dickinson ließen sich für diesen Song von dem 1962 gedrehten Film "The longest Day" ("Der längste Tag") inspirieren, der (wie so manch anderes Lied auf diesem Album) vom Krieg handelt; der "längste Tag" (oder auch "D-Day") bezieht sich auf einen Angriff der Aliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie, der schließlich das Ende des Zweiten Weltkrieges einläutete (leider zu spät und bedauerlicherweise, das es überhaupt soweit kam). Der auf diesem traurigen Ereignis basierende Film entstand nach einem Buch von Cornelius Ryan. Diese US-Produktion wurde ein ziemlicher Erfolg und konnte mit einem großen Staraufgebot auftrumpfen; wie Paul Anka, Richard Burton, Red Buttons, Sean Connery, Henry Fonda, Gert Fröbe, Werner Hinz, Curd Jürgens, Sal Mineo, Robert Mitchum, Robert Ryan, George Segal, Rod Steiger, Peter Van Eyck, Robert Wagner, John Wayne oder John Crawford. Drei Regisseure (Ken Annakin, Andrew Marton und Bernhard Wicki) sollten diesen Film aus der Sicht ihrer jeweligen Länder inszenieren, was ihnen wohl auch gelang; denn neben dem finanziellen Erfolg kam auch der künstlerische: fünfmal wurde der Film für den Oscar nominiert; wobei Jean Bourgoin und Walter Wottitz (Kamera) und Robert MacDonald und Jacques Maumont (Effekte) die Preise auch bekamen. Darryl F.Zanuck (für den besten Film), Ted Haworth, Léon Barsacq, Vincent Korda, Gabriel Béchir (für die Ausstattung) und Samuel E.Beetley für den Schnitt gingen leer aus.
OUT OF THE SHADOWS (Bruce Dickinson, Steve Harris) Hold a Halo round the World Golden is the Day Princes of the Universe Your Burden is the Way So there is no better Time Who will be born today A Gypsy Child at Day Break A King for a Day Chorus Out of the Shadows and into the Sun Dreams of the Past as the old Ways are done Oh there is Beauty and surely there is Pain But we must endure it to live again Dusty Dreams in fading Daylight Flicker on the Walls Nothing new your Life's Adrift
What purpose to it all? Eyes are closed and Death is calling Reaching out its Hand Call upon the Starlight to surround you Out of the Shadows and into the Sun Dreams of the Past as the old Ways are done Oh there is Beauty and surely there is Pain But we must endure it to live again Out of the Shadows and into the Sun Dreams of the Past as the old Ways are done Oh there is Beauty and surely there is Pain But we must endure it to live again Solo Out of the Shadows and into the Sun Dreams of the Past as the old Ways are done Oh there is Beauty and surely there is Pain But we must endure it to live again Out of the Shadows and into the Sun Dreams of the Past as the old Ways are done Oh there is Beauty and surely there is Pain But we must endure it to live again A Man who casts no Shadow has no Soul "Out of the Shadows" bremst den Fluß des Albums etwas; nicht weil es schlecht ist - beileibe nicht!! -, es ist aber als Ballade angelegt, und eine Ballade bremst nun mal zwangsläufig den Fluß in einem Album, das aus solchen Liedern besteht wie die, die bis hierhin auf "A Matter of Life and Death" enthalten sind. Zum Lied selber: es ist - wie gesagt - nicht übel und wer Rock-Balladen mag, wird mit "Out of the Shadows" gut bedient sein. Bei mir dauerte es allerdings etwas, bis das Lied seine Qualitäten entfalten konnte; ich mußte es mir öfter anhören.
THE REINCARNATION OF BENJAMIN BREEG (Dave Murray, Steve Harris) Let me Let me Let me Always tell you about my Life tell you about my Dreams tell you about the Things that happen real to me
Let me tell you of my Hope Of my Need to reach the Sky Let me take you on an awkward Journey Let me tell you why Let me tell you why Why should these Curses be laid upon me I won't be forgiven 'till I can brake free What did I do to deserve all this Guilt Pay for my Sins with the Sale of my Soul Demons are trapped all inside of my Head My Hopes are gone reach for Heaven from Hell My Sins are many my Guilt is too heavy The Pressure of knowing of hiding what I know I'm able to see Things Things I don't want to see The Lives of a thousand Souls Weigh heavy down on me I know they're crying for help reaching out The Burden of them will take me down as well The Sin of a thousand Souls not died in Vain Reincarnate still in me live again Someone to save me Something to save me from myself To bring Salvation To exorcise this Hell Someone to save me Something to save me from myself To bring Salvation To exorcise this Hell Solo Someone to save me Something to save me from my Hell A Destination Away from this Nightmare Someone to save me Something to save me from myself To bring Salvation To exorcise this Hell
Nach dem (wie ich finde) etwas schwächeren "Out of the Shadows" geht es auf dem Album mit "The Reincarnation of Benjamin Breeg" weiter; ein Song, der am 14. August 2006 als Vorgeschmack auf das Album als Single veröffentlicht wurde und in den Charts in England immerhin bis auf Rang 3 kam. Nach einem balladenähnlichen Anfang geht es dann bei "The Reincarnation of Benjamin Breeg" richtig voll zur Sache. Ein sehr rockiger, vorwärts treibender Song, der nicht die Raffinessen andere MAIDENKlassiker hat, dafür auf seine Art voll und ganz überzeugen kann.
FOR THE GREATER GOOD OF GOD (Steve Harris) Are you a Man of Peace Or Man of holy War Too many Sides to you Don't know which any more So many full of Life But also filled with Pain Don't know just how many Will live to breathe again A Life that's made to breath Destruction or Defense A Mind that's vain Corruption Bad or good Intent A Wolf in a Sheep's Clothing Or Saintly or Sinner Or someone that would believe A holy War Winner They Fire off many Shots And many parting Blows Their Actions beyond a Reasoning Only God would know And as he lies in Heaven Or it could be in Hell I feel he's somewhere here Or looking from below But I don't know, I don't know Chorus Please tell me now what Life is Please tell me now what Love is Well tell me now what War is Again tell me what Life is
More Pain and Misery in the History of Mankind Sometimes is seems more like the Blind leading the Blind It brings upon us more of famine Death and War You know Religion has a lot to answer for Please tell me now what Life is Please tell me now what Love is Well tell me now what War is Again tell me what Life is And as they search to find the Bodies in the Sand They find it's Ashes that are scattered across the Land And as their Spirits seem to whistle on the Wind A Shot is fired somewhere another War begins And all because of it you'd think that we would learn But still the Body count the City Fires burn Somewhere there's someone dying in a foreign Land Meanwhile the World is crying Stupidity of Man Tell me why, tell me why Please tell me now what Life is Please tell me now what Love is Well tell me now what War is Again tell me what Life is Please tell me now what Life is Please tell me now what Love is Well tell me now what War is Again tell me what Life is For the greater Good of God, for For the greater Good of God, for For the greater Good of God, for For the greater Good of God, for Solo Please tell me now what Life is Please tell me now what Love is Well tell me now what War is Again tell me what Life is Please tell me now what Life is Please tell me now what Love is Well tell me now what War is Again tell me what Life is For the greater Good of God, for the greater Good of God For the greater Good of God, for the greater Good of God For the greater Good of God, for the greater Good of God
the the the the
greater greater greater greater
Good Good Good Good
of of of of
God God God God
For the greater Good of God, for the greater Good of God He gave his Life for us he fell upon the Cross To die for all of those who never mourn his loss It wasn't meant for us to fell the Pain again Tell me why, tell me why "For the greater Good of God" ist mit 9,24 Minuten Länge das längste Lied auf "A Matter of Life and Death" und gehört wohl ohne Zweifel zu den besten Songs des Albums. Der instrumentale Mittelteil mit dem Solo gehört hundertprozentig zu den Höhepunkten dieser Arbeit; aber auch im Ganzen gesehen funktioniert das Lied einwandfrei. In solche Höhen wie "Paschendale", "Dance of Death" oder "The Nomad" kommt es für mich aber nicht - wie das ganze bisherige Album bisher -, da es nicht dessen Facettenreichtum und Abwechslung aufweisen kann. Inhaltlich erzählt der Song von der Ignoranz und der Dummheit der Menschen - eine sehr lange und ausgiebige Geschichte also..........
LORD OF LIGHT (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) There are Secrets that you keep There are Secrets that you keep There are Secrets that you tell to me alone I can't reach Things I can't see You don't see this strange World Quite the same as me Don't deny me what I am Nothing hidden still you fail to see the Truth These are Things you can't reveal These are Things you can't reveal We are Part of some strange Plan Why the Slaughter of the Brotherhood of Man Infernal Sacrifice of Hell Fire breathing lead the Way Mounds of Bodies as they all burn into one Revenge is living in the Past Time to look into a new Millennium Spiral Path leads through the Maze Down into the fiery Underworld below Fire breathing lead the Way Lucifer was just an Angel led astray Chorus
Free your Soul and let it fly Give your Life to the Lord of Light Keep your Secrets and Rain on me All I see are Mysteries Free your Soul and let it fly Give your Life to the Lord of Light Keep your Secrets and Rain on me All I see are Mysteries We are not worthy in your black and blazing Eyes We gather Demons in the Mirror every Day The Bridge of Darkness casts a Shadow on us all All our Sins to you we give this Day Others wait their Turn their lives were meant to last Use yours wisely as the Light is fading fast Free your Soul and let it fly Mine was caught I couldn't try Time returns again to punish all of us We are cast out by our bloody Fathers Hand We are Strangers in this lonely promised Land We are Shadows of the one unholy Ghost In our Nightmare World the only one we trust Solo Free your Soul and let it fly Give your Life to the Lord of Light Keep your Secrets and Rain on me All I see are Mysteries Free your Soul and let it fly Give your Life to the Lord of Light Keep your Secrets and Rain on me All I see are Mysteries "Lord of Light" gefiel mir am wenigsten aus "A Matter of Life and Death"; zwar bietet dieser Song mehr Abwechslungsen - also wechselnde Tempos und Melodien -, aber diese konnten und können mich nicht so überzeugen, wie viele andere Lieder der Band. Insgesamt gesehen zwar nicht schlecht; aber etwas unter dem Durchschnitt des Albums.
THE LEGACY (Janick Gers, Steve Harris)
Tell you a Thing That you ought to know Two Minutes of your Time Then on you go Tell Tale of the Man All dressed in black That most of them Not coming back Sent off to War To play little Games And on their Return Can't name no Names Some strange yellow Gas Has played with their Minds Has reddened their Eyes Removed all the Lies And strange as it sounds Death knows no Bounds How many get well Only Time will tell Only Time will tell You lie in your Death Bed now But what did you bring to the Table Brought us only holy Sin Utter Trust is a deadly Thing To the Prayer of holy Peace We didn't know what was lying underneath So how could we be such Fools And to think that we thought you the Answer I can't begin to understand in all the Lies But on your Death Bed I can see it in you're Eyes Just as clear as all the Sweat upon your brow It really makes Sense I can see it clearly now Tangled up in a Web of Lies Could have been a Way to Prophesies Unaware of the Consequence Not aware of the Secrets that you keep Nothing that we could believe
To reveal the Facade of faceless Men Not a Thing that we could foresee Now a Sign that would tell us the Outcome You had us all strung out with Promises of Peace But all along you cover Plan was to deceive Can it put to rights now only Time will tell Your Prophecies will send us all to Hell as well Left to all our golden Sons All to pick up on the Peace You could have given all of them A little Chance...at least Take the World to a better Place Given them all just a little Hope Just think what a Legacy You now...will leave Solo We seem destined to live in Fear And some that would say Armageddon is near But where there's a Life while there's Hope That Man won't self destruct Why can't we treat our fellow Men With more Respect and a Shake of their Hands But Anger and Loathing is rife The Death on all Sides is becoming a Way of Life We live in an uncertain World Fear understanding and Ignorance is leading to Death Only the Corpses are left For Vultures that prey on their Bones But some are just not wanting Peace Their whole Life is Death and Misery The only Thing that they know Fight Fire with Fire Life is cheap But if they do stop to think That Man is teetering right on the Brink But do you think that they care They benefit from Death and Pain and Despair Mit "The Legacy" endet dann das 14. Studio-Album von IRON MAIDEN; das Lied ist - kurz gesagt - nicht schlecht; der gemächlich aufgebaute
Anfang dauert etwas zu lang und der Song erreicht auch weiterhin nicht die Dynamik und mitreißende Kraft, die manch anderer MAIDEN-Klassiker hat. Dennoch ist "The Legacy" bei weitem kein schlechtes Lied. Es ist außerdem zusammen mit "The Pilgrim" das einzige Lied auf dem Album, an dem Janick Gers mitgeschrieben hatte; der sich ansonsten als ein sehr viel fleißigerer Komponist auf den vorangegangenen MAIDEN-Alben erwiesen hatte. Abschließend würde ich "A Matter of Life and Death" als ein gutes Album bezeichnen, das aber nicht an Alben wie beispielsweise "Dance of Death" oder ""Brave new World" herankommt, da den Liedern die Abwechslung und die teilweise herausragenden Melodien fehlen, die auf "Brave new World" oder gerade auf "Dance of Death" vorhanden sind. Die Veröffentlichungen EP´s THE SOUNDHOUSE TAPES Erscheinungs-Datum: 9. November 1979 1.) Iron Maiden (4,01) (Steve Harris) 2.) Invasion (3,07) (Steve Harris) 3.) Prowler (4,20) (Steve Harris) Die drei Lieder dieser EP - eine Demo-Aufnahme - wurden von der Band am 31. Dezember 1978 als Vierer-Formation aufgenommen, bestehend damals aus Steve Harris, Doug Sampson, Paul Di´Anno und Dave Murray, der allein die Gitarrenparts spielte; veröffentlicht wurde diese EP allerdings erst ein knappes Jahr nach der Aufnahme am 9. November 1979. Die EP war sehr erfolgreich, schnell waren alle 5.000 produzierten Platten verkauft, was EMI dazu veranlasste, IRON MAIDEN einen Plattenvertrag über 5 komplette Alben anzubieten. Eigentlich sollte die EP aus vier Liedern bestehen, doch neben "Iron Maiden", "Invasion" und "Prowler" wurde der Song "Strange World" letztlich nicht verwendet, da die Band mit dem fertigen Ergebnis nicht zufrieden war. Neben Schwarzpressungen dieser EP erschien "The Soundhouse Tapes" als Teil des Albums "Best of the Beast", das 1996 als normale CD, sowie auch als Doppel-Album auf Schallplatte in den Handel kam. "The Soundhouse Tapes" bekam seinen Titel nach dem in London, genauer in North West London, gelegenen "The Soundhouse Club", einem Club, in dem auch Live-Bands zu sehen waren; so auch IRON MAIDEN.
LIVE!! +ONE Erscheinungs-Datum: Griechenland
November
1980
(in
Japan)
und
1984
in
Produzent: Doug Hall Seite 1 1.) Sanctuary (Live) 2.) Phantom of the Opera (Live) Seite 2 1.) Drifter (Live) 2.) Women in Uniform (Live) Die Titel der 1984 erschienen Version in Griechenland Seite 1 1.) Drifter (Live) 2.) Phantom of the Opera (Live) 3.) Women in Uniform 4.) Innocent Exile (Live) Seite 2 1.) Sanctuary (Live) 2.) Prowler 3.) Running free (Live) 4.) I´ve got the Fire (Live) 4 Lieder befinden sich auf dieser EP mit dem ungewöhnlichen Titel, alle Songs wurden am 4. Juli 1980 im "Marquee Club" in London aufgenommen. Die EP erschien jedoch zunächst lediglich im November 1980 in Japan und 1984 wurden sie dann nur noch in Griechenland veröffentlicht. Die Version von "Sanctuary", die auf diesem raren Sammlerstück zu hören ist, ist bis heute nirgendwo anders erschienen, während die anderen auf verschiedenen Single-B-Seiten wieder veröffentlicht wurden. Die Version dieser EP, die in Griechenland zu haben war, war allerdings nicht identisch mit der in Japan. Während die japansiche EP vier Songs beinhaltete, gab es auf der griechischen acht zu hören, dort waren noch die Songs "Innocent Exile" oder "I´ve got the Fire" zu hören, außerdem gab es dort noch die Studio-Version von "Prowler" aus dem Debüt-Album zu hören. "I´ve got the Fire" war übrigens die einzige Aufnahme, die wirklich aus dem Auftritt im "Marquee Club" stammte, alle anderen Lieder wurden der EP "Maiden Japan" entnommen. MAIDEN JAPAN Erscheinungs-Datum: 14. September 1981 (auf Capitol Records) Produzenten: IRON MAIDEN, Doug Hall Chart Position in England: 43 Die Lieder zu dieser EP wurden in der "Kosei Nekin Hall" im japansichen Nagoya am 23. Mai 1981 aufgenommen; diese EP stellte die letzte Veröffentlichung dar, in der Paul Di´Anno mitwirkte. Nur die japansiche Version dieser EP enthielt 4 Songs; eine Version, die in den Ländern USA, Kanada, Argentinien, Australien, Neuseeland und Brasilien erschienen ist, beinhaltet fünf Songs. Auch in Venezuela erschien diese EP, dort allerdings mit einem anderen Cover; diese Platte ist heute eine der meistgesuchten Sammlerstücke unter IRON MAIDEN-Fans.
"Rmember tomorrow", das auf dieser EP enthalten ist, erschien 1982 als B-Seite der Single "The Number of the Beast", da aber zu dieser Zeit bereits Bruce Dickinson bei MAIDEN war, wurde für diese Veröffentlichung zwar die Original-Musik der 1981er Aufnahme verwendet, Dickinson aber sang den Text für diese Version neu, dazu wurde einfach die Tonspur, die Di´ Anno´s Stimme enthielt, entfernt und durch die von Dickinson ersetzt. Seite 1 1.) Running free (Live) 2.) Remember tomorrow (Live) Seite 2 1.) Killers (Live) 2.) Innocent Exile Die Titel der Version, die in den USA, Kanada, Argentinien, Australien, Neuseeland und Brasilien erschienen ist: 1.) Running free (Live) 2.) Remember tomorrow (Live) 3.) Wrathchild (Live) 4.) Killers (Live) 5.) Innocent Exile Zwischen dem 24.Februar und dem 28.April 1990 erschien die Collection „The First Ten Years―; insgesamt 10 CD´s mit jeweils zwei SingleErscheinungen und den Original B-Seiten. RUNNING FREE & BURNING AMBITION sowie SANCTUARY & DRIFTER & I´VE GOT THE FIRE bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 1 Erscheinungs-Datum: 24. Februar 1990 Chart Position in England: 10 WOMEN IN UNIFORM & INVASION & PHANTOM OF THE OPERA (LIVE) sowie TWILIGHT ZONE & WRATHCHILD bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 2 Erscheinungs-Datum: 3. März 1990 Chart Position in England: 10 PURGATORY & GENGHIS KHAN sowie MAIDEN JAPAN bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 3 Erscheinungs-Datum: 10. März 1990 Chart Position in England: 5 RUN TO THE HILLS & TOTAL ECLIPSE sowie THE NUMBER OF THE BEAST & REMEMBER TOMORROW (LIVE) bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 4 Erscheinungs-Datum: 17. März 1990
Chart Position in England: 3 FLIGHT OF ICARUS & I´VE GOT THE FIRE sowie THE TROOPER & CROSSEYED MARY bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 5 Erscheinungs-Datum: 24. März 1990 Chart Position in England: 7 2 MINUTES TO MIDNIGHT & RAINBOW´S GOLD & MISSION FROM ´ARRY sowie ACES HIGH & KING OF TWILIGHT bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 6 Erscheinungs-Datum: 31. März 1990 Chart Position in England: 11 RUNNING FREE (LIVE) & SANCTUARY (LIVE) & MURERS IN THE RUE MORGUE (LIVE) sowie RUN TO THE HILLS (LIVE) & PHANTOM OF THE OPERA (LIVE) & LOSFER WORDS (BIG ´ORRA) (LIVE) bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 7 Erscheinungs-Datum: 7. April 1990 Chart Position in England: 9 WASTED YEARS & REACH OUT & SHERIFF OF HUDDERSFIELD sowie STRANGER IN A STRANGE LAND & THAT GIRL & JUANITA bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 8 Erscheinungs-Datum: 14. April 1990 Chart Position in England: 9 CAN I PLAY WITH MADNESS & BLACK BART BLUES & MASSACRE sowie THE EVIL THAT MEN DO & PROWLER ´88 & CHARLOTTE THE HARLOT ´88 bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 9 Erscheinungs-Datum: 21. April 1990 Chart Position in England: 10 THE CLAIRVOYANT & THE PRISONER (LIVE) & HEAVEN CAN WAIT (LIVE) sowie INFINITE DREAMS (LIVE) & KILLERS (LIVE) & STILL LIFE (LIVE) bzw. LISTEN WITH NICKO, PART 10 Erscheinungs-Datum: 28. April 1990 Chart Position in England: 11 NO MORE LIES - Dance of Death Souvernir EP Erscheinungs-Datum: 29. März 2004 Produzenten: Kevin Shirley und Steve Harris 2004 erschien nicht viel von IRON MAIDEN; so brachte die Band noch aus dem 2003er Album "Dance of Death" diese EP
auf den Markt. Die CD erschien in einer speziellen Box, die außerdem noch ein Schweißband enthielt. Neben "No more Lies" enthielt diese EP noch eine Orchester-Version von "Paschendale" und eine elektronisch aufgemotzte Version von "Journeyman"; sowie den Song "Age of Innocence... how old?" als Bonuslied, auf dem erstmals Nicko McBrain als Sänger zu hören ist. Songs: 1.) No more Lied (7,21)
2.) Paschendale (Orchester Version) (8,27) 3.) Journeyman (elektronische Version) (7,06) 4.) Age of Innocence… how old?
Singles RUNNING FREE Erscheinungs-Datum: 8. Februar 1980 Chart Position in England: 34 Single Nr. 1
Seite 1 Running free (Paul Di´Anno, Steve Harris) (3,16) (erschien auf dem Album "Iron Maiden") Seite 2 Burning Ambition (Steve Harris) (2,42) Das Cover dieser ersten Single zeigt bereits das zukünftige Maskottchen "Eddie"; er ist hier allerdings nur im Dunkel zu sehen, da die Band nicht wollte, das man "Eddie" vor dem ersten Album sehen kann. Im Vordergrund läuft ein junger Mann vor "Eddie" davon, der (wie manche später festgestellt haben wollen) Ähnlichkeit mit Bruce Dickinson haben soll. Das allerdings dürfte sich als Unsinn herausstellen, denn Bruce Dickinson´s Einstieg in die Band lag zu diesem Zeitpunkt noch zwei Jahre in der Zukunft. "Burning Ambition", das Lied auf der B-Seite, ist eine der ersten Kompositionen von Steve Harris; die Grundidee dazu lag noch in seiner Zeit bei der Band "Gypsy's Kiss". SANCTUARY Erscheinungs-Datum: 23. Mai 1980 Chart Position in England: 29 Single Nr. 2
Produzent: Will Malone Seite 1 Seite 2 Sanctuary (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) (3,13) Drifter (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) (6,03)
I´ve got the Fire (Live) (Ronnie Montrose) (3,14) Die Titel auf der "Sanctuary" Maxi-Single Seite 1 Sanctuary (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) (3,13)
Prowler (Steve Harris) Seite 2 Drifter (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) (6,03) I´ve got the Fire (Live) (Ronnie Montrose) (3,14)
WOMEN IN UNIFORM 3 Erscheinungs-Datum: 27. Oktober 1980 Chart Position in England: 35 Seite 1 Seite 2 Women in Uniform (Greg Macainsh) (3,11) Invasion (Steve Harris) (2,39)
Single Nr.
Phantom of the Opera (Live) (Steve Harris) (7,20) "Women in Uniform" war die letzte Platte, bei der Dennis Stratton mit dabei war. Zu diesem Song drehte die Band damals das erste Musik-Video ihrer Karriere (bei dem Stratton auch noch mit dabei war), inszeniert von Doug Smith. Die Live-Szenen des Videos (neben den inszenierten SpielSzenen) stammen von einem Auftritt der Band von 1980 aus dem „Rainbow Theatre" in London. "Women in Uniform" war auf einigen Exemplaren des Albums "Killers" von 1981 in England und Australien enthalten; in allen anderen Ländern - auch bei uns - gab es das Lied allerdings vorerst nur auf Single.
TWILIGHT ZONE Erscheinungs-Datum: 2. März 1981
Single Nr. 4
Chart Position in England: 31 Seite 1 Seite 2 Twilight Zone (Steve Harris, Dave Murray) Wrathchild (Steve Harris)
(erschien 1981 auf dem Album "Killers") "Twilight Zone" erschien weder auf dem ersten Album der Band, noch auf dem im Jahr 1981 folgenden Album; lediglich in der US-Ausgabe von "Killers" war der Song enthalten, überall anders (so auch in fast ganz Europa) war es eine reine Single-Erscheinung. Auf den Wiederveröffentlichungen auf CD, die 1995 auf den Markt kamen, gab es diesen, wie weitere Lieder, als Bonus-Song zu hören.
PURGATORY Erscheinungs-Datum: 15. Juni 1981 Chart Position in England: 52 Seite 1 Seite 2 Purgatory (Steve Harris) Genghis Khan (Steve Harris)
Single Nr. 5
(erschienen beide 1981 auf dem Album "Killers" - nach dem Erscheinen des Albums) "Purgatory" ist ein Lied, das in einer frühen Version bereits 1976 bestand. Damals nannte es die Band noch "Floating" und spielte es in dieser frühen Form bis 1977 bei ihren Auftritten. Mit Rang 52 erreichte diese Single die schlechteste Plazierung aller weiteren (früheren und späteren) IRON MAIDEN-Singles. RUN TO THE HILLS 6 Erscheinungs-Datum: 12. Februar 1982 Single Nr.
Chart Position in England: 7 Produzent: Martin Birch Seite 1 Run to the Hills (Steve Harris) (3,50) (erschien 1982 auf dem Album "The Number of the Beast") Seite 2 Total Eclipse (Steve Harris, Dave Murray, Clive Burr) (4,28)
"Run to the Hills" war der Anfang des Durchbruchs für IRON MAIDEN; in England erreichten sie mit der Single den 7. Platz in den Charts. Das Lied war die erste Veröffentlichung, auf der Sänger Bruce Dickinson zu hören war. Auf der B-Seite der Single findet sich der Song "Total Eclipse", ein hervorragendes Lied, das sich selber als Single-Erscheinung geeignet hätte; es erschien 1998 auf den Wiederveröffentlichungen der Alben. Das Video zum Song enthält neben Aufnahmen der Band auch Teile eines alten Filmes (natürlich einer Komödie) mit Buster Keaton, in dem Szenen mit Weißen und Indianern zu sehen sind - allerdings ohne Buster Keaton zu zeigen, was aus rechtlichen Gründen nicht machbar war. In der späteren Version des Videos wurden diese Szenen entfernt und durch Animationen ersetzt, die "Eddie" in einer westernähnlichen ScienceFiction-Szenerie zeigen. THE NUMBER OF THE BEAST 7 Erscheinungs-Datum: 26. April 1982 Chart Position in England: 18 Produzent: Martin Birch Seite 1 The Number of the Beast (Steve Harris) (erschien 1982 auf dem Album "The Number of the Beast") Seite 2 Remember tomorrow (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) Single Nr.
(erschien in der ursprünglichen Version 1981 auf der EP "Maiden Japan") "The Number of the Beast", eines der bis dato besten Songs von IRON MAIDEN, erreichte auf Single allerdings "nur" Rang 18 in den englischen Charts. Für den Sprecher der Zeilen aus der Offenbarung wollte die Band die auch heute noch teilweise als Legende gefeierten Grusel-Star Vincent Price haben, doch der verlangte für die paar Zeilen die Summe von 25.000 Pfund als Gage - etwas, was die Band nicht zahlen wollte. Sie suchten sich dann einen anderen Sprecher, der bereits als Sprecher für Hörspiel bei englischen Radio-Stationen gearbeitet hatte und dessen Stimme durchaus Ähnlichkeit mit der von Price hat. Die B-Seite "Remember tomorrow" ist eine Aufnahme aus der 1981 veröffentlichten EP "Maiden Japan", allerdings wurde die Stimme vom damaligen Sänger Paul Di´Anno mit einer Neuaufnahme von Bruce Dickinson überspielt. Nicht nur bei diesem Lied unterstellten einige Kritiker IRON MAIDEN durch ihre Texte, sie würden Satanisten sein; doch halte ich das für elenden Quatsch; viele Band der Heavy-Metal-Szene setzten neben der Musik auch auf den Grusel, da viele meinen, beides würde irgendwie
zusammengehören. Auch das ist natürlich Quatsch, aber - seien wir mal ehrlich - es paßt irgendwie. Bei vielen Texten der MAIDEN-Songs kommt meiner Ansicht nach aber auch durch, das vieles eben nicht für die Satanisten, sondern dagegen ist; auch wenn es in einigen Texten (z.B. "Killers" oder "Iron Maiden") der Band etwas zu detailiert zugeht; was sich später auch ändern sollte. Wenn man IRON MAIDEN vorwerfen will, Satanisten zu sein, dann muß man das auch jedem Horror-Schriftsteller und -Regisseur vorwerfen, denn auch diese nutzen das Genre des Horrors für ihre jeweiligen Veröffentlichungen. Ich sehe es so, das es bei MAIDEN genau so ist, wie bei Horror-Schrifststellern oder -Regisseuren; sie haben sich ein Medium (oder Thema) ausgesucht, in dem sie wirkungs- und publikumswirksam Dinge präsentieren können - mehr nicht. "The Number of the Beast" erschein in Cover-Versionen von den Bands "Iced Earth", "Saints in Hell" oder "Zwan".
FLIGHT OF ICARUS 8 Erscheinungs-Datum: 11. April 1983 Chart Position in England: 11 Chart Position in den US Rock Radio-Charts: 12 Produzent: Martin Birch Seite 1
Single Nr.
Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,49)
(erschien 1983 auf dem Album "Piece of Mind") Seite 2 I´ve got the Fire (Ronnie Montrose) (3,53)
"Flight of Icarus" war die erste Single von IRON MAIDEN, die in den USA erschien; dort kam sie immerhin in den Rock Radio Charts bis auf Rang 12. Das Lied basiert auf der griechischen Sage um Ikarus, doch CoKomponist Bruce Dickinson stellte damals klar, das es auch ein Hinweis auf die Rebellion sein soll, die viele Teenager gegen Eltern fühlen. Die BSeite der Single, das Lied "I´ve got the Fire" ist eine Cover-Version der Band "Montrose", die dieses Lied auf ihrem 1974er Album "Paper Money" veröffentlichten. Der Song wurde allerdings von IRON MAIDEN bereits einmal gecovert; er erschien in einer Live-Version am 23. Mai 1980 als BSeite der Single "Sanctuary"; für die 1983er Single aber wurde das Lied im Studio komplett neu aufgenommen.
THE TROOPER Erscheinungs-Datum: 20. Juni 1983 Chart Position in England: 12 Produzent: Martin Birch Seite 1 The Trooper (Steve Harris)
Single Nr. 9
(erschien 1983 auf dem Album "Piece of Mind") Seite 2 Cross-eyed Mary (Ian Anderson)
"Cross-eyed Mary", die B-Seite der Single, ist eine Cover-Version eines Liedes der Band "Jethro Tull"; komponiert von Ian Anderson.
2 MINUTES TO MIDNIGHT Erscheinungs-Datum: 6. August 1984 Chart Position in England: 11 Chart Position in Deutschland: 70 Produzent: Martin Birch
Single Nr. 10
Seite 1 1.) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (6,04) (erschien 1984 auf dem Album "Powerslave") Seite 2 1.) Rainbow´s Gold (Terry Slesser, Kenny Mountain) (4,57)
2.) Mission from ´Arry (6,43) Der Song "Rainbow´s Gold" ist eine Cover-Version eines Liedes, das die englische Rock Band "Beckett" auf ihrem ersten (und einzigen) Album interpretierte. ACES HIGH Erscheinungs-Datum: 22. Oktober 1984 Chart Position in England: 20 Produzent: Martin Birch Single Nr. 11
Seite 1
Aces high (Steve Harris) (4,31)
(erschien 1984 auf dem Album "Powerslave") Seite 2 King of Twilight (4,50) The Number of the Beast (Live) (Steve Harris) (4,56) "Aces high" wurde von mehreren Bands als Cover-Version interpretiert; von "Arch Enemy" oder "Children of Bodom". Die B-Seite der Single, "King of Twilight", ist eine Cover-Version von zwei Songs der Band "Nektar"; die Lieder "Crying in the Dark" und "King of Twilight".
RUNNING FREE (Live) Erscheinungs-Datum: 23. September 1985 Chart Position in England: 19 Produzent: Martin Birch Seite 1
Single Nr. 12
Running free (Live) (Paul Di´Anno, Steve Harris) (3,28) (erschien 1985 auf dem Album "Live after Death", dort in einer längeren - 8,16 Minuten - Version)
Seite 2 Sanctuary (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) (4,41) Murders in the Rue Morgue (Live) (Steve Harris) (4,33) "Running free" war die erste Vorab-Single des Albums "Live after Death"; die B-Seite, die die Lieder "Sanctuary" und "Murders in the Rue Morge" enthielt - war für den Sammler insofern wichtig, da diese beiden (am 11. März 1985 live mitgeschnittenen) Lieder nicht auf dem kommenden Album vertreten waren. RUN TO THE HILLS (Live) 13 Erscheinungs-Datum: 2. Dezember 1985 Chart Position in England: 26 Produzent: Martin Birch Seite 1 Seite 2 (4,14) Run to the Hills (Live) (Steve Harris) (3,54) (erschien 1985 auf dem Album "Live after Death") Phantom of the Opera (Live) (Steve Harris) (7,20) Losfer Words (Big ´Orra) (Live) (Steve Harris) Single Nr.
"Run to the Hills" erschien als zweite Single nach dem Erscheinen des Albums; für den Sammler aber war auch diese Single von Wert; da die beiden Lieder der B-Seite - "Phantom of the Opera" und "Losfer Words" (Big ´Orra)" - ebenfalls nicht auf dem Album vertreten waren.
WASTED YEARS Erscheinungs-Datum: 6. September 1986 Chart Position in England: 18 Produzent: Martin Birch Seite 1 Wasted Years (Adrian Smith) (5,06)
Single Nr. 14
(erschien 1986 auf dem Album "Somewhere in Time") Seite 2 Reach out (Dave Colwell) (3,31)
Sheriff of Huddersfield (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Adrian Smith, Nicko McBrain) (3,35) Die Singles, die 1986 erschienen, stammten alle (jedenfalls die A-Seiten) von Adrian Smith; so auch "Wasted Years", die erste Single, die noch vor dem Album auf den Markt kam. Die B-Seite enthielt u.a. den Song "Reach out", der nicht von Bruce Dickinson, sondern von Adrian Smith gesungen wurde. Eine erste Version davon interpretierten Adrian Smith und Nicko McBrain in ihrer kurzlebigen Band "The entire Population of Hackney". "Sheriff of Huddersfield" handelt - natürlich indirekt - von ihrem Manager Rod Smallwood, der sich in Los Angeles ein Haus kaufte und dort viel Ärger mit dem Bandenwesen hatte.
STRANGER IN A STRANGE LAND Erscheinungs-Datum: 22. November 1986 Chart Position in England: 22 Produzent: Martin Birch Seite 1 Time") Seite 2
Single Nr. 15
Stranger in a strange Land (Adrian Smith) (5,45) (erschien 1986 auf dem Album "Somewhere in That Girl (Andy Barnett, M. Goldsworth, P. Jupp) (5,04) Juanita (Steve Barnacle, Derek O´Neil) (3,47)
Auch die zweite Single aus dem "Somewhere in Time"-Album stammte komplett von Adrian Smith. "Juanita", das zweite Lied der B-Seite, ist eine Cover-Version des Originals von Marshall Fury.
CAN I PLAY WITH MADNESS Erscheinungs-Datum: 20. März 1988 Chart Position in England: 3 Chart Position in Deutschland: 23 Produzent: Martin Birch
Single Nr. 16
Seite 1 Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (3,30) (erschien 1988 auf dem Album "Seventh Son of a seventh Son") Seite 2 Black Bart Blues (Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,41) Massacre (Phil Lynott, Eric Bell, Brian Downey) (2,54) 1987 mußten die IRON MAIDEN-Fans sozusagen schmachten; denn es gab in diesem Jahr keine neue Platte (nur das Video "12 wasted Years"); erst am 20. März 1988 erschien "Can I play with Madness"; das Lied belegte in den englischen Charts Rang 3; das war die bis dato höchste Plazierung, die eine Single in England jemals erreicht hatte.
THE EVIL THAT MEN DO 17 Erscheinungs-Datum: 1. August 1988 Chart Position in England: 5 Produzent: Martin Birch
Single Nr.
Seite 1 The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,33) (erschien 1988 auf dem Album "Seventh Son of a seventh Son") Seite 2 Prowler ´88 (Steve Harris) (4,07) Charlotte the Harlot ´88 (Dave Murray) (4,11)
THE CLAIRVOYANT Erscheinungs-Datum: 7. November 1988
Single Nr. 18
Chart Position in England: 6 Produzent: Martin Birch Seite 1 The Clairvoyant (Steve Harris, Adrian Smith) (4,27) (erschien 1988 auf dem Album "Seventh Son of a seventh Son") Seite 2 The Prisoner (Live) (Steve Harris) (6,08) Heaven can wait (Live) (Steve Harris) (7,08) Die beiden Lieder der B-Seite, "The Prisoner" und "Heaven can wait", wurden beim "Monsters of Rock" Festival in Donington mitgeschnitten.
INFINITE DREAMS (Live) 19 Erscheinungs-Datum: 6. November 1989 Chart Position in England: 6 Produzent: Martin Birch Seite 1 Seite 2
Single Nr.
Infinite Dreams (Live) (Steve Harris, Adrian Smith) (6,04)
Killers (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) (5,03) Still Life (Steve Harris, Dave Murray) (4,37) (alle Lieder erschienen auf dem Video "Maiden England") 1989 gab es für die IRON MAIDEN-Fans nicht viel Neues; lediglich diese Single erschien. Die drei Lieder der Single wurden am 27. November 1988 im englischen Birmingham mitgeschnitten und erschienen 1989 auf dem Video "Maiden England".Es wurde die (vorerst) letzte Veröffentlichung, auf der Gitarrist Adrian Smith zu hören war.
HOLY SMOKE Erscheinungs-Datum: 10. September 1990 Chart Position in England: 3 Produzent: Martin Birch
Single Nr. 20
Titel Holy Smoke (Steve Harris, Bruce Dickinson) (3,50) (erschien 1990 auf dem Album "No Prayer for the Dying") All in your Mind (Del Bromham) (4,31) Kill me ce soir (George Kooymans, Barry Hay) (6,17) "Holy Smoke" war 1990 die erste Veröffentlichung, auf der der neue Gitarrist Janick Gers dabei war. In dem Video-Clip ist auch Produzent
Marin Birch in einer albernen Verkleidung zu sehen; aber genau das ist das Anliegen dieses Video; alles in diesem Clip ist auf lustig gemacht und zeigt die Band-Mitglieder in mehreren komischen wie urigen Begebenheiten; auch bei dieser Single waren die Songs der B-Seite CoverVersionen. BRING YOUR DAUGHTER… TO THE SLAUGHTER 21 Erscheinungs-Datum: 24. Dezember 1990 Chart Position in England: 1 Produzent: Martin Birch Single Nr.
Titel Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) (4,45) (erschien 1990 auf dem Album "No Prayer for the Dying") I´m a Mover (Andy Fraser, Paul Rodgers) (3,21) Communication Breakdown (Bonham, Jones, Page, Plant) (2,41) Der Video-Clip zu diesem Lied enthält Szenen aus dem 1960 gedrehten englischen Horrorfilm "City of the Dead" ("Stadt der Toten"), in dem Patricia Jessel, Betta St. John und Christopher Lee die Hauptrollen spielten und in dem es um eine vor 250 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannten Hexe geht. Wieder gab es bei der Single "Bring your Daughter… to the Slaughter" auf der B-Seite zwei Cover-Versionen zu hören; "I´m a Mover" stammte original von der Band "Free" und "Communication Breakdown" ist eine Neuaufnahme eines Liedes der bekannten Rock-Band "Led Zeppelin". BE QUICK OR BE DEAD Erscheinungs-Datum: 13. April 1992 Chart Position in England: 2 Chart Position in Deutschland: 32 Titel Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) (3,25) (erschien 1992 auf dem Album "Fear of the Dark") Nodding Donkey Blues (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Janick Gers, Nicko McBrain) (3,18) Space Station #5 (Montrose, Hagar) (3,47) Bayswater ain´t a bad Place to be (Bruce Dickinson, Janick Gers) (8,05) Auch mit der Single "Be quick or be dead" schafften IRON MAIDEN in den Charts einen ungewöhnlich hohen Platz: Rang 2 in England und sogar bei uns einen 32. Platz; das war nach dem Nr.-1-Erfolg von "Bring your Single Nr. 22
Daughter… to the Slaughter" von 1990 schon ein ziemlicher Erfolg.
FROM HERE TO ETERNITY Erscheinungs-Datum: 29. Juni 1992 Chart Position in England: 21
Single Nr. 23
Titel From here to Eternity (Steve Harris) (3,37) (erschien 1992 auf dem Album "Fear of the Dark") I can´t see my Feelings (Burke Shelley, Tony Bourge, Steve Williams) (3,50) Roll over Vic Vella (Chuck Berry sowie Steve Harris) (4,48) No Prayer for the Dying (Live) (Steve Harris) (4,24) Public Enema Number one (Live) (Bruce Dickinson, Dave Murray) (3,57) "Roll over Vic Vella" ist ein Tribut-Song für den langjährigen MAIDENRoadie Vic Villa; es ist eine Cover-Version des Liedes "Roll over Beethoven" von Chuck Berry (geboren am 18. Oktober 1926 in St. Louis als Charles Edward Berry); allerdings mit einem anderen, von Steve Harris erdachten, Text. WASTING LOVE Erscheinungs-Datum: September 1992 Single Nr. 24
Titel Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) (4,55) (erschien 1992 auf dem Album "Fear of the Dark") Tailgunner (Live) (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,05) Holy Smoke (Live) (Bruce Dickinson, Steve Harris) (3,35) The Assassin (Live) (Steve Harris) (4,25) "Wasting Love" ist die erste Ballade (wenn man so will) von IRON MAIDEN, die auf Single erschien; es ist keine Ballade an sich, nur an den übrigen MAIDEN-Songs gemessen ist es eine; und neben "Strange World" und "Prodigal Son" die bis heute einzige der Band und die erste, die als Single erschien. Die Single hat noch eine Besonderheit, denn es ist erst die dritte Single (außer "Running free" und "From here to Eternity"), auf der "Eddie" nicht zu sehen ist. Die Single wurde aber offiziell nur in Holland veröffentlicht und es wurde die erste Single von IRON MAIDEN, die nur noch als CD erschien und nicht mehr als Vinyl-Schallplatte. Die drei Live-Songs der CD´s wurden am 17. Dezember 1990 in der "Wembley Arene" mitgeschnitten.
FEAR OF THE DARK (Live) Erscheinungs-Datum: 1. März 1993 Chart Position in England: 5
Single Nr. 25
Titel Fear of the Dark (Live) (Steve Harris) (7,11) (erschien 1993 auf dem Album "A real live one") Bring your Daughter… to the Slaughter (Live) (Bruce Dickinson) (5,17) (erschien 1993 auf dem Album "A real live one") Hooks in you (Live) (Bruce Dickinson, Adrian Smith) (4,06) Mit der Live-Single "Fear of the Dark" erschien 1993 die 25. Single von IRON MAIDEN; für den Sammler war diese Veröffentlichung insofern wichtig, als das letzte Lied, "Hooks in you", nicht auf den beiden 1993 veröffentlichten Live-Alben enthalten war; es wurde am 17. Dezember 1990 in der Wembley Arena in London mitgeschnitten. Die übrigen beiden Songs nahm die Band am 5. Juni in der "Recorded Ishall, im finnischen Helsinki auf. HALLOWED BE THY NAME (Live) Erscheinungs-Datum: 4. Oktober 1993 Chart Position in England: 9 Single Nr. 26
Titel Hallowed be thy Name (Live) (Steve Harris) (7,26) (erschien 1993 auf dem Album "A real dead one") The Trooper (Live) (Steve Harris) (3,53) (erschien 1993 auf dem Album "A real dead one") Wasted Years (Live) (Adrian Smith) (4,42) Wrathchild (Live) (Steve Harris) (2,57) Auch die nächste (und letzte) Single 1993 war ein Live-Mitschnitt; wobei die ersten beiden Lieder der Single auf dem Album "A real dead one" enthalten waren, die letzten beiden aber nicht. "Hallowed be thy Name" wurde am 4. Juni 1993 in Moskau mitgeschnitten, "The Trooper"und "Wrathchild" am 5. Juni 1992 im finnischen Helsinki und "Wasted Years" nahm die Band am 16. April 1993 in Bremen auf. "Hallowed be thy Name" ist seit vielen Jahren einer der großen MAIDENKlassiker und gehört - ebenso wie "Fear of the Dark" - zum festen Repertoire der Band auf Konzerten. Das Lied wurde bis heute bereits mehrmals gecovert; 1993 von "Ceremonial Oath", 1998 von "Cradle of Filth", ebenso in den 90er Jahren von "Solitude Aerturnus", 2002 von "Iced Earth", 2006 von "Take Cover" und ebenfalls 2006 von "Anhm
Grahan". Dies war dann vorerst die letzte Single, auf der Bruce Dickinson zu hören war. MAN ON THE EDGE Erscheinungs-Datum: 25. September 1995 Chart Position in England: 10 Titel Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,13) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") The Edge of Darkness (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) (6,39) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") Judgement Day (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,06) Blaze Bayley Interview, Part 1 (5,41) Titel einer Alternativ-CD Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,13) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") The Edge of Darkness (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) (6,39) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") Justice of the Peace (Steve Harris, Dave Murray) (3,33) Blaze Bayley Interview, Part 2 (5,56) Titel der Maxi-Single Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,13) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") The Edge of Darkness (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) (6,39) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") I live my Way (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) "Man on the Edge" war die erste Veröffentlichung, auf der der neue Sänger Blaze Bayley zu hören war; sie erschien in zwei Versionen, sowie einer Maxi-Single; auf der (jeweils!!) ein Lied war, das nicht auf dem folgenden Album zu finden war: um die Songs "Judgement Day", "Justice of the Peace" und "I live my Way" zu haben, mußte der Fan - zwangsläufig - alle CDSingles kaufen. Ich unterstelle hier nicht, das man damit nur Geld scheffeln wollte - ich sinniere nur mal über die Möglichkeit nach………. "Man on the Edge" gehört jedenfalls zu den Liedern, die auch heute noch (6 Jahre nach Bayley´s Weggang von der Band) zum MAIDEN-Repertoire auf der Bühne gehört - neben den Liedern "Lord of the Flies", "Sign of the Cross" , "Futureal" und "The Clansman". Single Nr. 27
LORD OF THE FLIES Erscheinungs-Datum: April 1996 Chart Position in England: --
Single Nr. 28
Titel Lord of the Flies (Steve Harris, Janick Gers) (5,04) (erschien 1995 auf dem Album "The X Factor") My Generation (Pete Townsend) (3,38) Doctor Doctor (Michael Schenker, Phil Mogg) (4,50) "Lord of the Flies" wurde als Single nicht in England veröffentlicht, deshalb auch keine Chart-Notierung; mir zwar unverständlich, aber so war es. Bei dieser Single wurde dann wieder die MAIDEN-Manie fortgeführt, für die Zusatzlieder der Single Cover-Versionen einzuspielen. Das Lied "My Generation" ist eine Cover-Version eines Erfolges von 1965 der englischen Rock-Band „The Who―. Auch der zweite Zusatztitel der CD, "Doctor Doctor", ist eine Cover-Version von "UFO".
VIRUS Erscheinungs-Datum: 2. August 1996 Chart Position in England: 16
Single Nr. 29
Titel Virus (short Version) (Blaze Bayley, Dave Murray, Janick Gers, Steve Harris) (3,54) (erschien 1996 auf dem Sampler-Album "Best of the Beast") My Generation (Pete Townsend) (3,38) Doctor Doctor (Michael Schenker, Phil Mogg) (4,50) Auch bei dieser Single gab es wieder (aus welchen Gründen auch immer) drei verschiedene Versionen, die alle irgendetwas wichtiges für den Sammler zu bieten hatten. Aus mir noch weniger verständlichen Gründen wurden bei dieser Versionen auch noch mit "My Generation" und "Doctor Doctor" dieselben Zusatzlieder wie für "Lord of the Flies" verwendet untypisch für IRON MAIDEN, dieselben Lieder für eine Single zu verwenden; noch dazu unmittelbar hintereinander. Titel einer Alternativ-CD Virus (Blaze Bayley, Dave Murray, Janick Gers, Steve Harris) (6,14) (erschien 1996 auf dem Sampler-Album "Best of the Beast") Sanctuary (Aufnahme von 1979) (3,34) Wratchchild (Aufnahme von 1979) (3,07)
Neben der (diesmal) Album-Version von "Virus" erschien auf dieser CD mit den beiden Liedern "Sanctuary" und "Wrathchild" zwei seltene Aufnahmen; sie stammen von dem 1979 veröffentlichen CompilationAlbum "Metal for Muthas" und sind die einzigen Aufnahmen, auf denen Gitarrist Tony Parsons zu hören ist. Titel der Maxi-CD Virus (Blaze Bayley, Dave Murray, Janick Gers, Steve Harris) (6,14) (erschien 1996 auf dem Sampler-Album "Best of the Beast") Prowler (Aufnahme von 1978) (4,20) Invasion (Aufnahme von 1978) (3,07) Auch auf dieser Version gab es für den Sammler interessantes zu entdecken; die beiden Lieder "Prowler" und "Invasion" stammen von der 1978 aufgenommenen (und 1979 veröffentlichten) Demo-Aufnahme "The Soundhouse Tapes". THE ANGEL AND THE GAMBLER Erscheinungs-Datum: 9. März 1998 Chart Position in England: 18 Chart Position in Deutschland: 61 Single Nr. 30
Titel The Angel and the Gambler (Steve Harris) (9,51) (erschien 1998 auf dem Album "Virtual XI") Blood on the World´s Hands (Live) (Steve Harris) (6,05) Afraid to shoot Strangers (Live) (Steve Harris) (6,52) - Videoclip Titel einer Alternativ-CD The Angel and the Gambler (short Version) (Steve Harris) (6,01) (erschien 1998 auf dem Album "Virtual XI") The Aftermath (Live) (Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) (6,41) Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,11) - Videoclip Auch diese Single erschien in zwei Varianten; bei der einen gab es als Zusatz ein Poster der Band und bei der zweiten gab es drei (etwas ähnliches wie Autogramm-)Karten. Auf dieser CD gab es auch eine kürzere Version von "The Angel and the Gamble" zu hören. Für das Video zu "The Angel and the Gambler" benutzte die Band einen fast vollständig computergenerierten Background, auf dem es Alien-Angriffe aus dem All zu sehen gab und Blaze Bayley, der davor herumlatschte. Es erinnert den Fan irgendwie an das Cover-Design des Albums "Somewhere in Time".
FUTUREAL
Single Nr. 31
Erscheinungs-Datum: 28. September 1998 Titel Futureal (Steve Harris, Blaze Bayley) (2,59) (erschien 1998 auf dem Album "Virtual XI") The Evil that Men do (Live) (Steve Harris, Bruce Dickinson, Adrian Smith) (4,20) Man on the Edge (Live) (Janick Gers, Blaze Bayley) (4,09) The Angel and the Gambler (Steve Harris) (9,51) - Videoclip Wenige Monate nach Erscheinen dieser Single verließ Sänger Blaze Bayley IRON MAIDEN; wie man heute liest, in gegenseitigem Einvernehmen. Ob und wieviel daran wahr ist und ob es wirklich so war, wird man vielleicht nie erfahren. THE WICKER MAN 32 Erscheinungs-Datum: 8. Mai 2000 Chart Position in England: 9 Chart Position in Deutschland: 38 Chart Position in Frankreich: 39 Titel der Standard-CD The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) (erschien 2000 auf dem Album "Brave new World") Futureal (Live) (Steve Harris, Blaze Bayley) (2,58) Man on the Edge (Live) (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,37) The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) - Videoclip Titel der limitierten Edition CD 1 The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) (erschien 2000 auf dem Album "Brave new World") Man on the Edge (Live) (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,37) Powerslave (Live) (Bruce Dickinson) (7,11) The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) – Videoclip CD 2 The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) (erschien 2000 auf dem Album "Brave new World") Futureal (Live) (Steve Harris, Blaze Bayley) (2,58) Killers (Live) (Paul Di´Anno, Steve Harris) (4,28) Futureal (Live) (Steve Harris, Blaze Bayley) (2,58) - Videoclip Single Nr.
OUT OF THE SILENT PLANET Erscheinungs-Datum: 23. Oktober 2000 Chart Position in England: 20 Chart Position in Deutschland: 66 Chart Position in Frankreich: 72
Single Nr. 33
Titel Out of the silent Planet (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,10) (erschien 2000 auf dem Album "Brave new World") Wasted Years (Live) (Adrian Smith) (5,07) Aces high (Live) (Steve Harris) (5,07) Out of the silent Planet (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,10) Videoclip
RUN TO THE HILLS - Clive Burr MS Fund Erscheinungs-Datum: 11. März 2002 Chart Position in England: 9 Chart Position in Deutschland: 55 Chart Position in Frankreich: 73
Single Nr. 34
Titel der Version 1 Run to the Hills (Steve Harris) (3,50) (erschien original 1982 auf dem Album "The Number of the Beast") 22, Acacia Avenue (Live) (Steve Harris, Adrian Smith) (6,33) The Prisoner (Live) (Adrian Smith, Steve Harris) (5,55) Run to the Hills (Steve Harris) - Videoclip (Camp Chaos Video) Wieder gab es zwei Versionen dieser CD; auf dieser Fassung gab es wirkliche Sammlerstücke als Zusätze; die Songs "22, Acacia Avenue" und "The Prisoner", beide live mitgeschnitten am 28. August 1982 auf dem "Reading Festival". Titel der Version 2 Run to the Hills (Live) (Steve Harris) (4,59) (erschien 2001 auf dem Album "Rock in Rio") Children of the Damned (Live) (Steve Harris) (4,32) Total Eclipse (Live) (Steve Harris, Dave Murray, Clive Burr) (3,57) Run to the Hills (Live-Video)
Auch diese zweite Version enthielt etwas Besonderes. Das Titellied wurde allerdings lediglich aus dem Live-Album "Rock in Rio" entnommen, das am selben Tag wie die Single (am 11. März 2002) erschien. Dennoch gab es zwei Live-Songs zu hören, die nicht auf jeden Album zu finden sind: "Children of the Damned" und eine Live-Fassung von "Total Eclipse", das im Original 1982 als Single-B-Seite von "Run to the Hills" erschien. Die beiden Songs wurden live mitgeschnitten am 20. März 1982 im Londoner "Hammersmith Odeon". WILDEST DREAMS 35 Erscheinungs-Datum: 1. September 2003 Chart Position in England: 6 Chart Position in Deutschland: 27 Chart Position in Frankreich: 57 Titel Wildest Dreams (Adrian Smith, Steve Harris) (3,49) (erschien 2003 auf dem Album "Dance of Death") Pass the Jam (8,20) Blood Brothers (Orchester Mix) (Steve Harris) (7,10) Titel der DVD Wildest Dreams (Adrian Smith, Steve Harris) (3,49) - Promotion Videoclip (erschien 2003 auf dem Album "Dance of Death") The Nomad (Rock Mix) (Dave Murray, Steve Harris) Blood Brothers (Rock Mix) (Steve Harris) Dance of Death - Behind the Scenes - Videoclip Das Lied "Pass the Jam" auf der Single-CD ist eine improvisierte Version von "Dance of Death", die spontan im Studio entstand. Single Nr.
RAINMAKER Erscheinungs-Datum: 24. November 2003 Chart Position in England: 13 Chart Position in Deutschland: 36 Chart Position in Frankreich: 71
Single Nr. 36
Titel Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (3,48) (erschien 2003 auf dem Album "Dance of Death")
Dance of Death (Orchester Version) (Janick Gers, Steve Harris) (8,36) More Tea Vicar (4,40) Titel der DVD Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (3,48) Videoclip (erschien 2003 auf dem Album "Dance of Death") The Wicker Man (Live) (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) Children of the Damned (Live) (Steve Harris) Rainmaker Video - The Making of Titel der Vinyl-Single Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (erschien 2003 auf dem Album "Dance of Death") Dance of Death (Orchester Version) (Janick Gers, Steve Harris) "Rainmaker" erschien 2003 wirklich und wahrhaftig - außer als CD und DVD - auch als normale Schallplatte aus Vinyl. Der Song "More Tea Vicar" auf der CD ist ebenso wie "Pass the Jam" auf der Single "Wildest Dreams" ein sessionartig angelegtes Experimentierstück aus Lust und Laune.
THE NUMBER OF THE BEAST 2005 Erscheinungs-Datum: Januar 2005 Chart Position in England: 3 Chart Position in Deutschland: 76 Chart Position in Frankreich: 78
Single Nr. 37
Titel The Number of the Beast (Steve Harris) (Studio Version aus dem 1982er Album "The Number of the Beast") The Number of the Beast (Live) (Steve Harris) von 2002 Hallowed be thy Name (Live) (Steve Harris) von 2002 Children of the Damned (Live) (Steve Harris) von 2002 The Number of the Beast (Steve Harris) - Videoclip von 1982 The Number of the Beast (Live) (Steve Harris) Live-Aufnahme von 2002
THE TROOPER 2005
Single Nr. 38
Erscheinungs-Datum: 15. August 2005 Chart Position in England: 5 Chart Position in Deutschland: 78 Chart Position in Frankreich: 100 Titel The Trooper (Live) (Steve Harris) (4,12) (erschien 2005 auf dem Album "Death on the Road") The Trooper (Steve Harris) (4,10) (Original Studio-Version; erschien 1983 auf dem Album "Piece of Mind") Prowler (Live) (Steve Harris) (4,24) (aufgenommen am 7. Juni 2005 in Reykjavik, Island) The Trooper (Steve Harris) (4,12) - Video-LiveAufnahme The Trooper (Steve Harris) (4,12) Original Videoclip von 1983 THE REINCARNATION OF BENJAMIN BREEG Erscheinungs-Datum: 14. August 2006 Chart Position in England: 3 Chart Position in Deutschland: 39 Chart Position in Finnland: 1 Chart Position in Schweden: 1 Titel der CD The Reincarnation of Benjamin Breeg (Dave Murray, Steve Harris) (7,21) (erschien 2006 auf dem Album "A Matter of Life and Death") Hallowed be thy Name (Radio 1 Legends Session) (Steve Harris) (7,13) Titel einer speziellen Vinyl-Disc The Reincarnation of Benjamin Breeg (Dave Murray, Steve Harris) (7,21) (erschien 2006 auf dem Album "A Matter of Life and Death") The Trooper (Radio 1 Legends Session) (Steve Harris) (3,59) Run to the Hills (Radio 1 Legends Session) (Steve Harris) (3,56) DIFFERENT WORLD Single Nr. 40 Single Nr. 39
Erscheinungs-Datum: 14. November 2006 in den USA und am 26. Dezember 2006 in EuropaChart Position in England: 3 Chart Position in den USA: 8 Chart Position in Finnland: 1 Titel der US Single-CD Different World (Adrian Smith, Steve Harris) (4,15) (erschien 2006 auf dem Album "A Matter of Life and Death") Hallowed be thy Name (Radio 1 Legends Session) (Steve Harris) (7,13) The Trooper (Radio 1 Legends Session) (Steve Harris) (3,56) Titel der europäischen Single-CD Different World (Adrian Smith, Steve Harris) (4,15) (erschien 2006 auf dem Album "A Matter of Life and Death") Iron Maiden (Live) (Steve Harris) (5,40) (aufgenommen live am 10. November 2006 in Kopenhagen auf "A Matter of Life and Death Tour") Titel der europäischen DVD-Single Different World (Adrian Smith, Steve Harris) (4,15) (erschien 2006 auf dem Album "A Matter of Life and Death") The Reincarnation of Benjamin Breeg (Live) (Dave Murray, Steve Harris) (7,44) (aufgenommen live am 10. November 2006 in Kopenhagen auf "A Matter of Life and Death Tour") Hocus Pocus (Thijs van Leer, Jan Akkerman) (5,33) Titel der europäischen Single Picture Disc Different World (Adrian Smith, Steve Harris) (4,15) (erschien 2006 auf dem Album "A Matter of Life and Death") Fear of the Dark (Live) (Steve Harris) (7,45) (aufgenommen live am 10. November 2006 in Kopenhagen auf "A Matter of Life and Death Tour") "Different World" wurde die 40. Single von IRON MAIDEN und erschien untypisch - zuerst in den USA (am 14. November) und dann erst in Europa und Großbritannien (am 26. Dezember 2006).
Alben IRON MAIDEN Album Nr. 1 Erscheinungs-Datum in England: 14. April 1980 (auf EMI)
(die Daten in England dürften mit denen identisch sein, bei denen die Alben bei uns erschienen sind) Erscheinungs-Datum in den USA: Sommer 1980 (auf Harvest/Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen in den USA auf Sanctuary/Columbia) Chart Position in England: 4 Aufnahme: 1979 - 1980 in den Kingsway Studios in London Laufzeit: 40,42 Minuten Produzent: Will Malone (Will Malone verließ noch während der Arbeit an dem Album das Projekt und die Band beendete die Arbeit im Studio in Eigenregie.) Engineer: Martin Levan Mischung: Morgan Studios, London Front Cover Illustration: Derek Riggs Fotos: Terry Walker und Yuka Fuji Artwork: Cream Die Band: Steve Harris: Bass & Vocals Dave Murray: Gitarre Paul Di´Anno: Lead Vocals Clive Burr: Schlagzeug Dennis Stratton: Gitarre & Vocals Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Prowler (Steve Harris) (3,52) Remember tomorrow (Steve Harris, Paul Di´Anno) (5,24) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,14) Phantom of the Opera (Steve Harris) (7,03) Transylvania (Steve Harris) (4,05) Strange World (Steve Harris) (5,41) Charlotte the Harlot (Dave Murray) (4,10) Iron Maiden (Steve Harris) (3,32) Das erste Album von IRON MAIDEN erschien in den USA etwas später; dort war allerdings von Anfang an auch der Song "Sanctuary" mit auf der LP, was in Europa und auch in England nicht der Fall war. "Iron Maiden" erreichte in England bereits die Nr. 4 in den Charts, konnte in Japan und auch in den USA 1988 Gold-Status erlangen. Titel der US-Album-Version Prowler (Steve Harris) (3,52) Remember tomorrow (Steve Harris, Paul Di´Anno) (5,24)
Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,14) Phantom of the Opera (Steve Harris) (7,03) Transylvania (Steve Harris) (4,05) Strange World (Steve Harris) (5,41) Sanctuary (Paul Di´Anno, Steve Harris, Dave Murray) (3,12) Charlotte the Harlot (Dave Murray) (4,10) Iron Maiden (Steve Harris) (3,32) 1995 wurden alle bisherigen IRON MAIDEN-Alben bis "The X Factor" neu und remastered auf den Markt gebracht; bei diesen Veröffentlichungen gab es einige Bonus-Lieder - sprich einige der alten Single-B-Seiten - und ab 1998, als erneut alle Alben bis 1995 herauskamen, gab es auch auf der Extra CD noch einige interaktive Zusätze. Titel der 1995 überarbeiteten Alben Prowler (Steve Harris) (3,52) Sanctuary (Paul Di´Anno, Steve Harris, Dave Murray) (3,12) Remember tomorrow (Steve Harris, Paul Di´Anno) (5,24) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,14) Phantom of the Opera (Steve Harris) (7,03) Transylvania (Steve Harris) (4,05) Strange World (Steve Harris) (5,41) Charlotte the Harlot (Dave Murray) (4,10) Iron Maiden (Steve Harris) (3,32) Titel der Bonus CD Sanctuary (Paul Di´Anno, Steve Harris, Dave Murray) (3,12); Single von 1980) Burning Ambition (Steve Harris) (2,42); B-Seite von "Running free" (1980) Drifter (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) (6,03); B-Seite von "Sanctuary" (1980) I´ve got the Fire (Live) (Ronnie Montrose) (3,14); B-Seite von "Sanctuary" (1980)
KILLERS Album Nr. 2 Erscheinungs-Datum in England: 2. Februar 1981 (auf EMI) Erscheinungs-Datum in den USA: Juni 1981 (auf Harvest/Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen in den USA auf Sanctuary/Columbia) Chart Position in England: 12 Aufnahme: 1980 in den Battery Studios, London Laufzeit: 43,53 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Zweiter Engineer: Nigel Hewitt Front Cover Illustration: Derek Riggs
Alle Fotos: Robert Ellis Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Paul Di´Anno: Vocals Clive Burr: Schlagzeug Adrian Smith: Gitarre Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): The Ides of March (Steve Harris) (1,44) Wrathchild (Steve Harris) (2,42) Murders in the Rue Morgue (Steve Harris) (4,16) Another Life (Steve Harris) (3,21) Genghis Khan (Steve Harris) (3,05) Innocent Exile (Steve Harris) (3,41) Killers (Paul Di´Anno, Steve Harris) (4,57) Prodigal Son (Steve Harris) (6,09) Purgatory (Steve Harris) (3,17) Drifter (Steve Harris) (4,47) Außer dem Titel-Lied stammen alle Lieder ausnahmslos von Steve Harris. Geschrieben hatte er die Songs schon bevor die Arbeiten an dem ersten Album begannen, manche Lieder wurden auch schon damals eingespielt, wurden aber für das Debüt-Album letztlich nicht verwendet; wahrscheinlich, weil alle Songs nicht auf eine LP gepaßt hätten und ein Doppel-Album als erste LP einer neuen Band, ist immer ein unkalkulierbares Risiko. Als dann aber Gitarrist Adrian Smith in die Band kam, wurden auch die wenigen zuvor erstellten Aufnahmen nicht mehr verwendet, sondern für "Killers" alle neu eingespielt. Titel der US-Album-Version The Ides of March (Steve Harris) (1,44) Wrathchild (Steve Harris) (2,42) Murders in the Rue Morgue (Steve Harris) (4,16) Another Life (Steve Harris) (3,21) Genghis Khan (Steve Harris) (3,05) Innocent Exile (Steve Harris) (3,41) Killers (Paul Di´Anno, Steve Harris) (4,57) Twilight Zone (Steve Harris, Dave Murray) (2,34) Prodigal Son (Steve Harris) (6,09) Purgatory (Steve Harris) (3,17) Drifter (Steve Harris) (4,47) Titel der 1995 überarbeiteten Alben The Ides of March (Steve Harris) (1,44) Wrathchild (Steve Harris) (2,42) Murders in the Rue Morgue (Steve Harris) (4,16) Another Life (Steve Harris) (3,21)
Genghis Khan (Steve Harris) (3,05) Innocent Exile (Steve Harris) (3,41) Killers (Paul Di´Anno, Steve Harris) (4,57) Prodigal Son (Steve Harris) (6,09) Purgatory (Steve Harris) (3,17) Twilight Zone (Steve Harris, Dave Murray) (2,34) Drifter (Steve Harris) (4,47) Titel der Bonus CD Women in Uniform (Greg Macainsh) (3,11); Single von 1980 Invasion (Steve Harris) (2,39); B-Seite von "Women in Uniform" (1980) Phantom of the Opera (Live) (Steve Harris) (7,20); B-Seite von "Women in Uniform" (1980) Running Free (Live) (Steve Harris, Paul Di'Anno); aus der EP "Maiden Japan" (1980) Remember Tomorrow (Live) (Steve Harris, Paul Di'Anno); aus der EP "Maiden Japan" (1980) Wrathchild (Live) (Steve Harris); aus der EP "Maiden Japan" (1980) Killers (live) (Steve Harris, Paul Di'Anno); aus der EP "Maiden Japan" (1980) Innocent Exile (live) (Steve Harris); aus der EP "Maiden Japan" (1980) THE NUMBER OF THE BEAST Album Nr. 3 Erscheinungs-Datum in England: 29. März 1982 (auf EMI) erschien in den USA auf Harvest/Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 1 Aufnahme: Dezember 1981 bis Februar 1982 in den Battery Studios, London Laufzeit: 44,50 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Zweiter Engineer: Nigel Hewitt-Green Sleeve Illustration: Derek Riggs Sleeve Fotos: Simon Fowler Innenhüllen-Fotos: Ross Halfin, Toshi Yajima, Andre Csillag, Bob Ellis, Rod Smallwood und Brunelli Artwork: Cream Foto-Montage: Ian Kay Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Lead Gitarre Clive Burr: Schlagzeug Adrian Smith: Lead Gitarre
Bruce Dickinson: Vocals Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Invaders (Steve Harris) (3,20) Children of the Damned (Steve Harris) (4,32) The Prisoner (Adrian Smith, Steve Harris) (6,00) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,53) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,49) Run to the Hills (Steve Harris) (3,50) Gangland (Adrian Smith, Clive Burr) (3,47) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,09) "The Number of the Beast" wurde der internationale Durchbruch für IRON MAIDEN; nicht nur in Europa und England, auch in den USA schafften sie mit diesem ihrem dritten Album 1983 Gold-Status; bald darauf bekamen sie für diese LP auch noch Platin-Auszeichnungen überreicht. Im Jahre 2006 wählte das Magazin "Guitar World" die LP auf Rang 17 der 100 besten Gi tarren-Alben aller Zeiten. Der englische Fernseh-Sender "BBC" drehte für ihre Reihe "Classic Albums" eine Dokumentation über die Entstehung des Albums. Auf einer ihrer Tourneen coverte die Band "Dream Theater" 2002 das gesamte "The Number of the Beast"-Album. Titel der 1995 überarbeiteten Alben Invaders (Steve Harris) (3,20) Children of the Damned (Steve Harris) (4,32) The Prisoner (Adrian Smith, Steve Harris) (6,00) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,53) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,49) Run to the Hills (Steve Harris) (3,50) Gangland (Adrian Smith, Clive Burr) (3,47) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,09) Titel der 1995 überarbeiteten Alben Invaders (Steve Harris) (3,20) Children of the Damned (Steve Harris) (4,32) The Prisoner (Adrian Smith, Steve Harris) (6,00) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,53) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,49) Run to the Hills (Steve Harris) (3,50) Gangland (Adrian Smith, Clive Burr) (3,47) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,09) Total Eclipse (Steve Harris, Dave Murray, Clive Burr) (4,28); B-Seite von "Run to the Hills" (1982)
Remember tomorrow (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno); B-Seite von "The Number of the Beast" (1982)
PIECE OF MIND Album Nr. 4 Erscheinungs-Datum in England: 16. Mai 1983 (auf EMI) erschien in den USA auf Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 3 Chart Position in den USA: 70 Aufnahme: 1982 in den Compass Point Studios, Nassau, auf den Bahamas Laufzeit: 45,53 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Assistenten: Denis Haliburton, Frank Gibson Mischung: Martin Birch Mischung: Electric Lady Sound Studios, New York Mischung-Assistent: Bruce Buchhalter Sleeve Illustration: Derek Riggs Fotos: Simon Fowler Sleeve Konzept und Design: Iron Maiden, Rod Smallwood und Derek Riggs Art Continuation: Keith Peacock für The Artful Dodgers Ltd. Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Lead Gitarren Adrian Smith: Lead Gitarren Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Where Eagles dare (Steve Harris) (Steve Harris) Revelations (Bruce Dickinson) (6,51) Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,49) Die with your Boots on (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (5,22) The Trooper (Steve Harris) (4,10) Still Life (Dave Murray, Steve Harris) (4,37) Quest for Fire (Steve Harris) (3,40) Sun and Steel (Bruce Dickinson, Adrian Smith) (3,25) To tame a Land (Steve Harris) (7,37)
Zu Beginn der Arbeiten an diesem Album sollte es den Titel "Food for Thought" haben, dies wurde dann später in "Piece of Mind" geändert. "Piece of Mind" ist das erste Album, das keinen gleichnamigen Titelsong enthält. Für die Band war ihr viertes Album ebenso erfolgreich wie "The Number of the Beast", wenn es auch nicht den Ruf und Ruhm hat, wie seine Vorgänger-LP; "Piece of Mind" wurde 1983 in Spanien mit Gold ausgezeichnet (für 50.000 verkaufte Alben, 1990 in Finnland (für 25.000 Alben) und 1996 bei uns mit goldenen Schallplatten geehert (für 250.000 verkauften Alben). Platin bekam die Band 2006 in Kanada (für 200.000 Alben), 1995 in England (für 300.000 Alben) und 1986 bereits erhielten sie in den USA Platin - für immerhin eine Million verkaufte Alben. Titel der 1995 überarbeiteten Alben Where Eagles dare (Steve Harris) (Steve Harris) Revelations (Bruce Dickinson) (6,51) Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,49) Die with your Boots on (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (5,22) The Trooper (Steve Harris) (4,10) Still Life (Dave Murray, Steve Harris) (4,37) Quest for Fire (Steve Harris) (3,40) Sun and Steel (Bruce Dickinson, Adrian Smith) (3,25) To tame a Land (Steve Harris) (7,37) I´ve got the Fire (Ronnie Montrose) (3,53); B-Seite von "Flight of Icarus" (1983) Cross-eyed Mary (Ian Anderson); B-Seite von "The Trooper" (1983)
POWERSLAVE Album Nr. 5 Erscheinungs-Datum in England: 3. September 1984 (auf EMI) erschien in den USA auf Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 2 Chart Position in den USA: 21 Aufnahme: 1984 in den Compass Point Studios, Nassau, auf den Bahamas Laufzeit: 50,31 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Assistent: Frank Gibson Mischung: Martin Birch Mischung: Electric Ladyland, New York Assistent: Bruce Buchhalter
Mastering: Sterling Sound, New York; von George Marino Sleeve Konzept und Design: Derek Riggs, Rod Smallwood und Iron Maiden Sleeve Illustration: Derek Riggs Fotos: Moshe Brakha Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Lead und Rhythmus Gitarre Adrian Smith: Lead und Rhythmus Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Aces high (Steve Harris) (4,31) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (6,03) Losfer Words (Big ´Orra) (Steve Harris) (4,14) Flash of the Blade (Bruce Dickinson) (4,04) The Duellists (Steve Harris) (6,07) Back in the Village (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,02) Powerslave (Bruce Dickinson) (7,09) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,36) "Powerslave", das fünfte IRON MAIDEN-Album enthielt wieder Instrumental-Stück, das aber auch bis heute das letzte blieb. Titel der 1995 überarbeiteten Alben Aces high (Steve Harris) (4,31) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (6,03) Losfer Words (Big ´Orra) (Steve Harris) (4,14) Flash of the Blade (Bruce Dickinson) (4,04) The Duellists (Steve Harris) (6,07) Back in the Village (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,02) Powerslave (Bruce Dickinson) (7,09) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,36) Titel der Bonus-CD Rainbow´s Gold (Terry Slesser, Kenny Mountain) (4,57); B-Seite von "2 Minutes to Midnight" (1984) Mission from ´Arry (6,43); B-Seite von "2 Minutes to Midnight" (1984) King of Twilight (4,50); B-Seite von "Aces high" (1984) The Number of the Beast (Live) (Steve Harris) (4,56); B-Seite von "Aces high" (1984) Titel des 1998 überarbeiteten Alben Aces high (Steve Harris) (4,31) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (6,03) ein
Losfer Words (Big ´Orra) (Steve Harris) (4,14) Flash of the Blade (Bruce Dickinson) (4,04) The Duellists (Steve Harris) (6,07) Back in the Village (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,02) Powerslave (Bruce Dickinson) (6,47) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,36) "Powerslave" ist auf dieser Version nur 6,47 Minuten, statt 7,09 Minuten lang Titel der Bonus-CD Rainbow´s Gold (Terry Slesser, Kenny Mountain) (4,57); B-Seite von "2 Minutes to Midnight" (1984) Mission from ´Arry (6,43); B-Seite von "2 Minutes to Midnight" (1984) King of Twilight (4,50); B-Seite von "Aces high" (1984) The Number of the Beast (Live) (Steve Harris) (4,56); B-Seite von "Aces high" (1984) Aces high (Steve Harris) Videoclip 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) - Videoclip
LIVE AFTER DEATH Album Nr. 6 Erscheinungs-Datum in England: 14. Oktober 1985 (auf EMI) (DoppelAlbum) erschien in den USA auf Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 2 Aufnahme: Live-Mitschnitt der "World Slavery Tour" 1984 - 85 Laufzeit: 96,57 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Mischung: Martin Birch Alle Fotos: Ross Halfin Sleeve Konzept: Derek Riggs und Rod Smallwood Sleeve Design: Steve Joule Sleeve Präparation: Artful Dodgers Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Lead und Rhythmus Gitarre Adrian Smith: Lead und Rhythmus Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Intro: Churchill´s Speech (1,09)
Aces high (Steve Harris) (4,07) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,52) The Trooper (Steve Harris) (3,59) Revelations (Bruce Dickinson) (5,59) Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,21) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,03) Powerslave (Bruce Dickinson) (7,06) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,48) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,17) Iron Maiden (Steve Harris) (4,11) Run to the Hills (Steve Harris) (3,52) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (8,16) Wrathchild (Steve Harris) (2,54) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,04) Children of the Damned (Steve Harris) (4,19) Die with your Boots on (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,51) Phantom of the Opera (Steve Harris) (7,01) Die Live-Aufnahmen wurden mitgeschnitten bei Konzerten im "Hammersmith Odeon" in London am 8., 9., 10. und 12. Oktober 1984 und in der "Long Beach Arena" im kalifornischen Long Beach (am 14., 15., 16. und 17. März 1985. Titel der ersten CD-Versionen Intro: Churchill´s Speech (1,09) Aces high (Steve Harris) (4,07) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,52) The Trooper (Steve Harris) (3,59) Revelations (Bruce Dickinson) (5,59) Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,21) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,03) Powerslave (Bruce Dickinson) (7,06) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,48) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,17) Iron Maiden (Steve Harris) (4,11) Run to the Hills (Steve Harris) (3,52) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,24) Bei den ersten CD-Ausgaben von "Live after Death" wurde einfach die vierte LP-Seite komplett weggelassen - aus Platzgründen! Da eine CD in der Regel nur 80 Minuten Laufzeit hat und dieses Doppel-Album immerhin fast 90 Minuten läuft, gingen die letzten fünf Songs nicht mehr auf die CD. Anstatt nun aber auch diese CD als Doppel-Album zu veröffentlichen, überlegte man sich wohl, den Fan mal ein bißchen zu ärgern und einfach die letzten Lieder (damit Teil des Auftrittes in London) wegzulassen. Zu alledem wurde auch der Song "Running free" (der letzte auf der CDVersion) von ursprünglich 8,16 Minuten
(der Länge auf der LP) auf 3,24 Minuten heruntergeschnitten. Titel der 1995 veröffentlichten Version Intro: Churchill´s Speech (1,09) Aces high (Steve Harris) (4,07) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,52) The Trooper (Steve Harris) (3,59) Revelations (Bruce Dickinson) (5,59) Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,21) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,03) Powerslave (Bruce Dickinson) (7,06) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,48) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,17) Iron Maiden (Steve Harris) (4,11) Run to the Hills (Steve Harris) (3,52) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,24) Titel der Bonus CD Sanctuary (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) (4,41); B-Seite von "Running free (Live)" (1985) Murders in the Rue Morgue (Live) (Steve Harris) (4,33); B-Seite von "Running free (Live)" (1985) Phantom of the Opera (Live) (Steve Harris) (7,20); B-Seite von "Run to the Hills (Live)" (1985) Losfer Words (Big ´Orra) (Live) (Steve Harris) (4,14); B-Seite von "Run to the Hills (Live)" (1985) Auch auf der Veröffentlichung von 1995, die nicht - im Gegensatz zu fast allen anderen Neuerscheinungen der alten Alben - digital remastered wurden, gab es nur die verkürzte Version der ersten CD-Erscheinung zu hören. Auf der Bonus-CD waren lediglich die B-Seiten der damals veröffentlichten Singles "Running free" und "Run to the Hills" enthalten. Titel der 1998 veröffentlichten Version Intro: Churchill´s Speech (1,09) Aces high (Steve Harris) (4,07) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,52) The Trooper (Steve Harris) (3,59) Revelations (Bruce Dickinson) (5,59) Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (3,21) Rime of the ancient Mariner (Steve Harris) (13,03) Powerslave (Bruce Dickinson) (7,06) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,48)
Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,17) Iron Maiden (Steve Harris) (4,11) Run to the Hills (Steve Harris) (3,52) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (4,08) CD 2 Wrathchild (Steve Harris) (2,54) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,04) Children of the Damned (Steve Harris) (4,19) Die with your Boots on (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,51) Phantom of the Opera (Steve Harris) (7,01) Sanctuary (4,40) Losfer Words (4,14) Murders in the Rue Morgue (4,32)
SOMEWHERE IN TIME Album Nr. 7 Erscheinungs-Datum in England: 29. September 1986 (auf EMI) erschien in den USA auf Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 3 Aufnahme: 1986 in den Compass Point Studios, Nassau, auf den Bahamas und den Wissloord Studios, Hilversum, Holland Bass, Bass Synth und Schlagzeug Aufnahmen: Compass Point Studios, Nassau, Bahamas (Assistenz-Engineer: Sean Burrows) Gitarren, Vocals und Gitarren-Synth Aufnahmen: Wisseloord Studios, Hilversum, Holland (Assistenz-Engineer: Albert Bockholt, Ronald Prent; Tape OP: Martin Birch Laufzeit: 51,20 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Mischung: Martin Birch Mischung: Electric Ladyland Studios, New York Zweiter Engineer: Bruce Buchhalter Mastering: Sterling Sound, New York; von George Marino Sleeve Konzept und Design: Derek Riggs und Rod Smallwood Sleeve Illustration: Derek Riggs Innenhüllen-Foto: Aaron Rapaport Sleeve Präparation: Artful Dodgers Die Band: Steve Harris: Bass, Bass-Synth Dave Murray: Lead und Rhythmus Gitarre, Gitarren-Synth
Adrian Smith: Lead und Rhythmus Gitarre, Gitarren-Synth, Backing Vocals Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Caught somewhere in Time (Steve Harris) (7,23) Wasted Years (Adrian Smith) (5,05) Sea of Madness (Adrian Smith) (5,41) Heaven can wait (Steve Harris) (7,21) The Loneliness of the Long Distance Runner (Steve Harris) (6,29) Stranger in a strange Land (Adrian Smith) (5,40) Deja-Vu (Dave Murray, Steve Harris) (4,54) Alexander the Great (Steve Harris) (8,35) Nach "Piece of Mind" (1983) und "Powerslave" war "Somewhere in Time" das dritte IRON MAIDEN-Album, das (zumindest teilweise) in den "Compass Point Studios" auf den Bahamas entstanden ist. Während die Alben von 1983 und 1984 komplett dort entstanden, wurden für das 1986er Album jedoch nur die Bass- und Schlagzeug-Aufnahmen dort eingespielt; der Rest wurde im holländischen Hilversum aufgenommen. Viele bekannte Bands und Sänger haben in den 1977 von Chris Blackwell (Gründer von "Island Records") gegründeten "Compass Point Studios" ihre Alben aufgenommen; wie "AC/CD", die 1980 dort "Back in black" und 1983 "Flick of the Switch" einspielten; des weiteren arbeiten hier "Rolling Stones", Jimmy Buffet, "Emerson, Lake and Palmer", Mariah Carey, Shania Twain, "U 2", Robert Palmer, Björk, Celine Dilon oder "R.E.M.". Titel der 1995 überarbeiteten Alben Caught somewhere in Time (Steve Harris) (7,23) Wasted Years (Adrian Smith) (5,05) Sea of Madness (Adrian Smith) (5,41) Heaven can wait (Steve Harris) (7,21) The Loneliness of the Long Distance Runner (Steve Harris) (6,29) Stranger in a strange Land (Adrian Smith) (5,40) Deja-Vu (Dave Murray, Steve Harris) (4,54) Alexander the Great (Steve Harris) (8,35) Reach out (Dave Colwell) (3,31); B-Seite von "Wasted Years" (1986) Juanita (Steve Barnacle, Derek O´Neil) (3,47); B-Seite von "Stranger in a strange Land" (1986) Sheriff of Huddersfield (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Adrian Smith, Nicko McBrain) (3,35); B-Seite von "Wasted Years" (1986)
That Girl ; B-Seite von "Stranger in a strange Land" (1986)
SEVENTH SON OF A SEVENTH SON Album Nr. 8 Erscheinungs-Datum in England: 11. April 1988 (auf EMI) erschien in den USA auf Capitol; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 1 Chart Position in den USA: 12 Aufnahme: 1987 in den Musicland Studios, in München Laufzeit: 43,57 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Zweite Engineer: Stephane Wissner; Bernd Maier Mischung: Martin Birch Mastering: Sterling Sound, New York; von George Marino Sleeve Konzept und Design: Derek Riggs und Rod Smallwood Sleeve Illustration: Derek Riggs Innenhüllen-Foto: Ross Halfin Packaging: The Complete Works Die Band: Steve Harris: Bass, String Bass Dave Murray: Lead und Rhythmus Gitarre Adrian Smith: Lead und Rhythmus Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Moonchild (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,38) Infinite Dreams (Steve Harris) (6,08) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (3,30) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,33) Seventh Son of a seventh Son (Steve Harris) (9,52) The Prophecy (Dave Murray, Steve Harris) (5,04) The Clairvoyant (Steve Harris) (4,26) Only the Good die young (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,40) Für ihr siebentes Studio-Album gingen IRON MAIDEN in die Musicland Studios, gelegen damals in München. In den 70er Jahren war es eines der
wenigen großen Studios in Europa, so fanden damals viele bekannte Künstler den Weg nach München, wie "Led Zeppelin", "Electric Light Orchesta", Donna Summer, Elton John, "Rolling Stones", "Deep Purple" oder "The Sweet", die 1976 Teile ihres Albums "Give us a Wink" dort aufnahmen; ebenso wie Meat Loaf, der 1984 "Bad Attitude" dort einspielte oder "Queen", die 1986 "A Kind of Magic" aufnahmen. Gegründet wurden die "Musicland Studios", die damals unter dem "Arabella Hotel" lagen (heute Teil der Hotel-Kette "Sheraton"), in den später 60er Jahren vom Komponisten, Songschreiber und Produzenten Giorgio Moroder. Anfang der 90er Jahre wurde das Studio geschlossen, da eine neu gelegte Bahnverbindung das Arbeiten unmöglich machte. Titel der 1995 überarbeiteten Alben Moonchild (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,38) Infinite Dreams (Steve Harris) (6,08) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (3,30) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,33) Seventh Son of a seventh Son (Steve Harris) (9,52) The Prophecy (Dave Murray, Steve Harris) (5,04) The Clairvoyant (Steve Harris) (4,26) Only the Good die young (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,40) Black Bart Blues (Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,41); B-Seite von "Can I play with Madness" (1988) Massacre (Phil Lynott, Eric Bell, Brian Downey) (2,54); B-Seite von "Can I play with Madness" (1988) Prowler ´88 (Steve Harris) (4,07); B-Seite von "The Evil that Men do" (1988) Charlotte the Harlot ´88 (Dave Murray) (4,11); B-Seite von "The Evil that Men do" (1988) Infinite Dreams (Live) (Steve Harris, Adrian Smith) (6,04); Single von 1989 The Clairvoyant (live) (Adrian Smith, Steve Harris) - 4:27 The Prisoner (live) (Steve Harris) - 6:09 Killers (live) (Paul Di'Anno, Steve Harris) - 5:03 Still Life (live) (Dave Murray, Steve Harris) - 4:38
NO PRAYER FOR THE DYING 9 Erscheinungs-Datum in England: 1. Oktober 1990 (auf EMI)
Album Nr.
erschien in den USA auf Epic Records; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 2 Chart Position in den USA: 17 Aufnahme: 1989 bis 1990 in den Barnyard Studios, Essex, England Laufzeit: 43,57 Minuten Produzent: Martin Birch Engineer: Martin Birch Assistenten: Nick McKenna und Les Kingham Mischung: Martin Birch Mischung: Battery Studios, London / Engineering-Assistent: Chris "Wood" Marshall Sleeve Illustration: Derek Riggs Fotos: Ross Halfin Packaging: The Complete Works Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Janick Gers: Gitarre Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Tailgunner (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,15) Holy Smoke (Steve Harris, Bruce Dickinson) (3,49) No Prayer for the Dying (Steve Harris) (4,23) Public Enema Number one (Dave Murray, Bruce Dickinson) (4,13) Fates Warning (Dave Murray, Steve Harris) (4,12) The Assassin (Steve Harris) (4,35) Run silent, run deep (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) Hooks in you (Bruce Dickinson, Adrian Smith) (4,08) Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) (4,45) Mother Russia (Steve Harris) (5,32) "No Prayer for the Dying" war und ist das einzige Album seit 1982, auf dem kein Lied länger als 6 Minuten ist; lediglich "Mother Russia" übersteigt die 5-Minuten-Marke; alle anderen sind kürzer. Das CoverDesign für dieses Album wurde erstmals nicht von Derek Riggs vollbracht.
Titel der 1995 überarbeiteten Alben Tailgunner (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,15) Holy Smoke (Steve Harris, Bruce Dickinson) (3,49) No Prayer for the Dying (Steve Harris) (4,23) Public Enema Number one (Dave Murray, Bruce Dickinson) (4,13) Fates Warning (Dave Murray, Steve Harris) (4,12) The Assassin (Steve Harris) (4,35) Run silent, run deep (Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) Hooks in you (Bruce Dickinson, Adrian Smith) (4,08) Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) (4,45) Mother Russia (Steve Harris) (5,32) All in your Mind (Del Bromham) (4,31); B-Seite von "Holy Smoke" (1990) Kill me ce soir (George Kooymans, Barry Hay) (6,17); BSeite von "Holy Smoke" (1990) I´m a Mover (Andy Fraser, Paul Rodgers) (3,21); B-Seite von "Bring your Daughter… to the Slaughter" (1990) Communication Breakdown (Bonham, Jones, Page, Plant) (2,41); BSeite von "Bring your Daughter… to the Slaughter" (1990)
FEAR OF THE DARK Album Nr. 10 Erscheinungs-Datum in England: 11. Mai 1992 (auf EMI) erschien in den USA auf Epic Records; spätere Wiederveröffentlichungen erschienen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 1 Chart Position in Deutschland: 5 Chart Position in den USA: 12 Aufnahme: 1991 bis 1992 in den Barnyard Studios, Essex, England Laufzeit: 58,31 Minuten Produzenten: Martin Birch und Steve Harris Engineer: Martin Birch Assistent: Mick McKenna Mischung: Martin Birch und Steve Harris Illustration: Melvyn Grant
Fotos: George Chin, Phil Anstice Location: Phil Anstice Packaging: The Complete Works Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Janick Gers: Gitarre Gast Michael Kenney (Keyboards) Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) (3,21) From here to Eternity (Steve Harris) (3,35) Afraid to shoot Strangers (Steve Harris) (6,52) Fear is the Key (Bruce Dickinson, Janick Gers) (5,30) Childhood´s End (Steve Harris) (4,37) Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) (5,46) The Fugitive (Steve Harris) (4,52) Chains of Misery (Bruce Dickinson, Dave Murray) (3,33) The Apparition (Steve Harris, Janick Gers) (3,53) Judas be my Guide (Bruce Dickinson, Dave Murray) (3,06) Weekend Warrior (Steve Harris, Janick Gers) (5,37) Fear of the Dark (Steve Harris) (7,16) Titel der 1995 überarbeiteten Alben Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) (3,21) From here to Eternity (Steve Harris) (3,35) Afraid to shoot Strangers (Steve Harris) (6,52) Fear is the Key (Bruce Dickinson, Janick Gers) (5,30) Childhood´s End (Steve Harris) (4,37) Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) (5,46) The Fugitive (Steve Harris) (4,52) Chains of Misery (Bruce Dickinson, Dave Murray) (3,33) The Apparition (Steve Harris, Janick Gers) (3,53) Judas be my Guide (Bruce Dickinson, Dave Murray) (3,06) Weekend Warrior (Steve Harris, Janick Gers) (5,37) Fear of the Dark (Steve Harris) (7,16)
Nodding Donkey Blues (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Janick Gers, Nicko McBrain) (3,18); B-Seite von "Be quick or be dead" (1992) Space Station #5 (Montrose, Hagar) (3,47); B-Seite von "Be quick or be dead" (1992) I can´t see my Feelings (Burke Shelley, Tony Bourge, Steve Williams) (3,50); Zusatzlieder von "From here to Eternity" (1992) Roll over Vic Vella (Chuck Berry sowie Steve Harris) (4,48); Zusatzlieder von "From here to Eternity" (1992) No Prayer for the Dying (Live) (Steve Harris) (4,24); Zusatzlieder von "From here to Eternity" (1992) Public Enema Number one (Live) (Bruce Dickinson, Dave Murray) (3,57); Zusatzlieder von "From here to Eternity" (1992) Hooks in you (Live) (Bruce Dickinson, Adrian Smith)
A REAL LIVE ONE Album Nr. 11 Erscheinungs-Datum in England: 22. März 1993 (auf EMI) erschien in den USA auf Capitol Records Chart Position in England: 3 Chart Position in Deutschland: 25 Chart Position in den USA: 106 Live-Aufnahmen von August, September 1992 von der "Fear of the Dark"Tournee Laufzeit: 59,11 Minuten Produzent: Steve Harris Engineer: Mick McKenna Mischung: Steve Harris Mastering: Tim Young Cover-Illustration: Derek Riggs Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Janick Gers: Gitarre Gast Michael Kenney (Keyboards)
Die Lieder zu diesem (und dem folgenden) Live-Album wurden nicht ausschließlich aus einem Auftritt zusammengeschnitten; sondern aus mehreren Auftritten zusammengefügt. Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) aufgenommen beim Super Rock ´92; Mannheim, Deutschland am 15. August 1992 From here to Eternity (Steve Harris) aufgenommen im Valbyhallen; Kopenhagen, Dänemark am 25. August 1992 Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) aufgenommen im Brabanthallen; Den Bosch, Holland am 2. September 1992 Wasting Love (Bruce Dickinson, Janick Gers) aufgenommen im La Grande Halle de Villette; Paris, Frankreich am 5. September 1992 Tailgunner (Steve Harris, Bruce Dickinson) aufgenommen im La Patinoire de Malley; Lausanne, Schweiz am 4. September 1992 The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) aufgenommen im La Foret Nationale; Brüssel, Belgien am 17. August 1992 Afraid to shoot Strangers (Steve Harris) aufgenommen im The Globe; Stockholm, Schweden am 29. August 1992 Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) aufgenommen im The Ice Hall; Helsinki, Finnland am 27. August 1992 Heaven can wait (Steve Harris) aufgenommen beim Monsters of Rock Festival; Reggio Nell´Emila, Italien am 12. September 1992 The Clairvoyant (Steve Harris) 1992 1992 A REAL DEAD ONE Album Nr. 12 Erscheinungs-Datum in England: 18. Oktober 1993 (auf EMI) erschien in den USA auf Capitol Records Chart Position in England: 12 aufgenommen im The Ice Hall; Helsinki, Finnland am 27. August Fear of the Dark (Steve Harris) aufgenommen im The Ice Hall; Helsinki, Finnland am 27. August
Chart Position in Deutschland: 50 Chart Position in den USA: 140 Live-Aufnahmen von August 1992, April, Mai und Juni 1993 von der "Fear of the Dark"-Tournee Laufzeit: 59,40 Minuten Produzent: Steve Harris Engineer: Mick McKenna im Barnyard Studios, Essex und Crescent Moon Studios, Miami Mischung: Steve Harris Mastering: Tim Young Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Janick Gers: Gitarre Gast Michael Kenney (Keyboards) Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): The Number of the Beast (Steve Harris) aufgenommen am 25. August 1992 in The Valby Halle; Kopenhagen, Dänemark The Trooper (Steve Harris) aufgenommen am 5. Juni 1992 in The Ishallen; Helsinki, Finnland Prowler (Steve Harris) aufgenommen am 30. April 1993 in The Palaghiacco; Rom, Italien Transylvania (Steve Harris) aufgenommen am 17. April 1993 in der Grugahalle; Essen, Deutschland Remember tomorrow (Steve Harris, Paul Di´Anno) aufgenommen am 17. April 1993 in der Grugahalle; Essen, Deutschland Where Eagles dare (Steve Harris) aufgenommen am 9. April 1993 in The Rijnhal; Arnheim, Holland Sanctuary (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) aufgenommen am 27. Mai 1993 im Neuchatel; Lausanne, Schweiz Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) aufgenommen am 27. Mai 1993 im Neuchatel; Lausanne, Schweiz Run to the Hills (Steve Harris) aufgenommen am 5. April 1993 in The Vitkovice Sporst Hall; Ostrava, CSFR 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) aufgenommen am 10. April 1993 im Elysee Montmartre; Paris, Frankreich Iron Maiden (Steve Harris) aufgenommen am 5. Juni 1992 in The Ishallen; Helsinki, Finnland
Hallowed be thy Name (Steve Harris) aufgenommen am 4. Juni 1993 in der Olympic Arena; Moskau Als IRON MAIDEN 1998 alle Alben bis "The X Factor" erneut in einer neuen Edition herausbrachten, wurden die 1993 veröffentlichten Alben "A real live One" und "A real dead One" zu einem Doppel-Album unter dem Titel "A real live dead One" zusammengefasst.
LIVE AT DONINGTON Album Nr. 13 Erscheinungs-Datum in England: 8. November 1993 (auf EMI) Erscheinungs-Datum in den USA: Oktober 1998 (auf RAW Power) / Wiederveröffentlichungen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 23 Live-Aufnahmen vom 22. August 1992 beim "Monsters of Rock"-Festival im "Castle Donington" - im Rahmen der "Fear of the Dark"-Tournee Laufzeit: 112,15 Minuten Produzent: Steve Harris Mischung: Steve Harris Mick McKenna Mastering: Tim Young Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Bruce Dickinson: Vocals Nicko McBrain: Schlagzeug Janick Gers: Gitarre Gast Michael Kenney (Keyboards) Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): CD 1 Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) The Number of the Beast (Steve Harris Wrathchild (Steve Harris From here to Eternity) (Steve Harris) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Wasting Love (Steve Harris) Tailgunner (Steve Harris, Bruce Dickinson) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Afraid to shoot Strangers (Steve Harris) Fear of the Dark (Steve Harris)
CD 2 Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) The Clairvoyant (Steve Harris) Heaven can wait (Steve Harris) Run to the Hills (Steve Harris) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Iron Maiden (Steve Harris) Hallowed be thy Name (Steve Harris) The Trooper (Steve Harris) Sanctuary (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) Titel des 1998 überarbeiteten Albums CD 1 Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) The Number of the Beast (Steve Harris Wrathchild (Steve Harris From here to Eternity) (Steve Harris) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Wasting Love (Steve Harris) Tailgunner (Steve Harris, Bruce Dickinson) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Afraid to shoot Strangers (Steve Harris) Fear of the Dark (Steve Harris) Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) The Clairvoyant (Steve Harris) Heaven can wait (Steve Harris) Run to the Hills (Steve Harris) CD 2 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Iron Maiden (Steve Harris) Hallowed be thy Name (Steve Harris) The Trooper (Steve Harris) Sanctuary (Steve Harris, Paul Di´Anno, Dave Murray) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) Als IRON MAIDEN 1998 auch "Live at Donington" neu herausbrachten, wurde hierfür ein anderes Cover verwendet; ebenso wurde die Aufteilung der Lieder auf den beiden CDs verändert; so waren nun auf der ersten CD 14 Songs und die restlichen echs auf der zweiten. Außerdem befand sich auf der zweiten CD noch ein interaktiver Teil, der neben Bildergalerien auch einige Live-Videos enthielt, die auch auf handelsüblichen Computer abgespielt werden konnten.
1995 brachten IRON MAIDEN alle ihre Alben (bis 1992) als Doppel-CD neu auf den Markt - überarbeit und remastert. Auf der ersten CD befand sich das normale Album und auf der zweiten CD fand man die Songs, die auf Single oder als Single-B-Seite in den Handel kamen, auf den regulären Alben aber nicht erschienen sind. IRON MAIDEN (1980, 1995) KILLERS (1981, 1995) THE NUMBER OF THE BEAST (1982, 1995) PIECE OF MIND (1983, 1995) POWERSLAVE (1984, 1995) LIVE AFTER DEATH (1985, 1995) SOMEWHERE IN TIME (1986, 1995) SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988, 1995) NO PRAYER FOR THE DYING (1990, 1995) FEAR OF THE DARK (1992, 1995)
THE X FACTOR Album Nr. 14 Erscheinungs-Datum in England: 2. Oktober 1995 (auf EMI) erschien in den USA auf CMC International / Wiederveröffentlichungen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 8 Chart Position in Deutschland: 16 Chart Position in den USA: 147 Aufnahme: Barnyard Studios, Essex Laufzeit: 72,02 Minuten Produzenten: Steve Harris und Nigel Green Engineer: Nigel Green Mischung: Steve Harris und Nigel Green Mastering: Chop ´Em Out; von Ronal Whelan Boffins: Mick McKenna, Les Lambert Art Direction, Design & Digitale Illustration: Hugh Syme Band-Fotos: Ross Halfin und Simon Fowler UK Fotos: Tony Frederick US Die Band: Steve Harris: Bass Dave Murray: Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Janick Gers: Gitarre Blaze Bayley: Vocals Gäste: Michael Kenney: Keyboards
The Xpresion Choir: Gregorianische Choräle bei "Sign of the Cross" Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Sign of the Cross (Steve Harris) (11,17) Lord of the Flies (Steve Harris, Janick Gers) (5,03) Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,13) Fortunes of War (Steve Harris) (7,23) Look for the Truth (Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) (5,10) The Aftermath (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) (6,20) Judgement of Heaven (Steve Harris) (5,12) Blood on the World´s Hand (Steve Harris) (5,57) The Edge of Darkness (Steve Harris, Blaze Bayley, Janick Gers) (6,39) 2 A.M. (Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) (5,37) The Unbeliever (Steve Harris, Janick Gers) (8,10)
BEST OF THE BEAST Erscheinungs-Datum in England: 1996 (auf EMI) Chart Position in England: 16 Chart Position in Deutschland: 42
Album Nr. 15
Re-Mastering: Simon Heyworth und Murray Harris im Chop Em Out Cover Illustration: Derek Riggs Packaging: Barry Kade - The Whole Hog Design Co. Ltd. Nach 26 Jahren IRON MAIDEN erschien 1996 unter dem Titel "Best of the Beast" der erste Sampler der Band. Das Album erschien in zwei Varianten; es gab eine normale CD mit 16 Titeln und eine Doppel-CD (wenn ich richtig informiert bin, gab es dese sogar noch als Vinyl-Schallplatte) mit insgesamt 34 Liedern. Beide Versionen enthielten den Song "Virus", der einzige neue Song auf diesem Album, der auch als Single erschien. Außerdem war "Best of the Beast" das 15. Album, das IRON MIDEN bis dato veröffentlicht hatten.
Titel der normalen einzelnen CD The Number of the Beast (Steve Harris) (4,49) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (3,31) Fear of the Dark (Live) (Steve Harris) (7,21) Run to the Hills (Steve Harris) (3,50) Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) (4,44) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,35) Aces high (Steve Harris) (4,31) Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) (3,21) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (6,04) Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,10) Virus (Steve Harris, Janick Gers, Dave Murray, Blaze Bayley) (6,30) Running free (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,25) Wasted Years (Adrian Smith) (5,06) The Clairvoyant (Steve Harris) (4,27) The Trooper (Steve Harris) (4,11) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,10) Titel des Doppel-Albums Virus (Steve Harris, Janick Gers, Dave Murray, Blaze Bayley) Sign of the Cross (Steve Harris) Afraid to shoot Strangers (Live) (Steve Harris) Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) Be quick or be dead (Bruce Dickinson, Janick Gers) Fear of the Dark (Live) (Steve Harris) Holy Smoke (Steve Harris, Bruce Dickinson) Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) Seventh Son of a seventh Son (Steve Harris) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) The Clairvoyant (Steve Harris) Heaven can wait (Steve Harris) Wasted Years (Adrian Smith) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Running free (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) Rime of the ancient Mariner (Live) (Steve Harris) Aces high (Steve Harris) (4,31) Where Eagles dare (Steve Harris) The Trooper (Steve Harris) The Number of the Beast (Steve Harris) Revelations (Live) (Bruce Dickinson)
The Prisoner (Steve Harris, Adrian Smith) Run to the Hills (Steve Harris) Hallowed be thy Name (Steve Harris) Wrathchild (Steve Harris) Killers (Steve Harris, Paul Di´Anno) Remember tomorrow (Steve Harris, Paul Di´Anno) Phantom of the Opera (Steve Harris) Sanctuary (Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno) Prowler (Steve Harris) Invasion (Steve Harris) Strange World (Steve Harris) Iron Maiden (Steve Harris) LIVE AT DONINGTON Erscheinungs-Datum in England: 1998 (auf EMI) Album Nr. 16
Als 1998 alle MAIDEN-Alben von 1980 bis 1993 wieder veröffentlicht wurden, gab es auch dieses am 8. November 1993 erstmals veröffentlichtes Live-Album wieder zu kaufen. Es wurde für diese Edition aber verändert; auf der ersten CD wurden ehr Lieder gepackt als beim erstenmal; um auf der zweiten CD Platz für interaktives Zubehör zu haben; außerdem gibt es auf diesem Album Live-Aufnahmen der Lieder "Afraid to shoot Stranger", "Heaven can wait", "Hallowed be thy Name", "Iron Maiden", "Excerpts of Intro plus Beginning of Be quick or be dead" und "The Number of the Beast" zu sehen. Ansonsten ist die Reihenfolge der Songs aber auf der Neuveröffentlichung gegenüber dem ersten Album nicht verändert worden. VIRTUAL XI Album Nr. 17 Erscheinungs-Datum in England: 23. März 1998 (auf EMI) erschien in den USA auf CMC International / Wiederveröffentlichungen auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 16 Chart Position in Deutschland: 16 Chart Position in den USA: 124 Aufnahme: 1997 in den Barnyard Studios, Essex Laufzeit: 53,10 Minuten Produzenten: Steve Harris und Nigel Green
Nigel Green / Boffin: Les Lambert Mastering: Simon Heyworth; bei Chop Em Out Cover: Melvin Grant Design und 3D Imagery: Synthetic Dmensions Die Band: Steve Harris: Bass und Keyboards bei den Songs "The Clainsman", "Angel and the Gambler" und "Don´t look to the Eyes of a Stranger" Blaze Bayley: Vocals Dave Murray: Gitarre Janick Gers: Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Gast Michael Kenney: Keyboards bei den übrigen Liedern Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Futureal (Steve Harris, Blaze Bayley) (2,55) The Angel and the Gambler (Steve Harris) (9,52) Lightning strikes twice (Dave Murray, Steve Harris) (4,50) The Clansman (Steve Harris) (8,59) When two Worlds collide (Dave Murray, Blaze Bayley, Steve Harris) (6,17) The educated Fool (Steve Harris) (6,44) Don´t look to the Eyes of a Stranger (Steve Harris) (8,03) Como estais Amigos (Janick Gers, Blaze Bayley) (5,30) Auch 1998 gab es wieder eine neue "übearbeitete" Edition mit allen Alben bis 1992. Diesmal aber fanden sich auf der zweiten CD der jeweiligen Doppel-Alben nicht nur die diversen Songs von Single-B-Seiten, sondern zusätzlich wurden diese Neuveröffentlichungen mit einem leicht veränderten Cover und auf der zweiten CD mit zusätzlichen Inhalt ausgestattet, der meistens interaktiver Natur war. IRON MAIDEN (1980, 1998) KILLERS (1981, 1998) THE NUMBER OF THE BEAST (1982, 1998) PIECE OF MIND (1983, 1998) POWERSLAVE (1984, 1999) LIVE AFTER DEATH (1985, 1998)
SOMEWHERE IN TIME (1986, 1998) SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988, 1998) NO PRAYER FOR THE DYING (1990, 1998) FEAR OF THE DARK (1992, 1998) A REAL LIVE DEAD ONE (1993, 1998) Die beiden 1993 veröffentlichten Alben "A real live One" und "A real dead One" wurden zu diesem Doppel-Album zusammengefaßt.
A REAL LIVE DEAD ONE Album Nr. 18 Erscheinungs-Datum in England: 22. September 1998 (auf EMI) Dieses Doppel-Album besteht aus den beiden 1993 veröffentlichten LiveAlben "A real live One" und "A real dead One". Für die 1998er Edition wurden beide dann einfach als Doppel-Album herausgebracht. An den Songs der Alben und der Reihenfolge der Lieder wurde bei dieser Neuerscheinung allerdings nichts verändert.
BRAVE NEW WORLD Album Nr. 19 Erscheinungs-Datum in England: 29. Mai 2000 (auf EMI) erschien in den USA auf Portrait/Columbia Chart Position in England: 7 Chart Position in Deutschland: 3 Chart Position in den USA: 39 Aufnahme: 1999, 2000 in den Guillaume Tell Studios, Paris Laufzeit: 66,57 Minuten Produzent: Kevin Shirley / Co-Produzent: Steve Harris Engineering und Mischung: Kevin Shirley Mastering: George Marino bei Sterling Sound, New York Sleeve Artwork Konzept und Design: Peacock Cover-Artwork: Steve Stone / Derek Riggs
Die Band: Steve Harris: Bass, Keyboards und Orchestrierung bei "Blood Brothers" und "The Nomad"
Komposition
der
Dave Murray: Lead & Rhythmus Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Adrian Smith: Lead & Rhythmus Gitarre Alle Keyboards: Steve Harris Bruce Dickinson: Vocals Janick Gers: Lead & Rhythmus Gitarre Gast Jeff Bova: Orchestrierung bei "Blood Brothers" und "The Nomad" Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,35) Ghost of the Navigator (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris) (6,50) Brave new World (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,18) Blood Brothers (Steve Harris) (7,14) The Mercenary (Janick Gers, Steve Harris) (4,42) Dream of Mirrors (Janick Gers, Steve Harris) (9,21) The fallen Angel (Adrian Smith, Steve Harris) (4,00) The Nomad (Dave Murray, Steve Harris) (9.06) Out of the silent Planet (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris) (6,25) The thin Line between Love & Hate (Dave Murray, Steve Harris) (8,26)
ROCK IN RIO Album Nr. 20 Erscheinungs-Datum in England: 11. März 2002 (auf EMI) erschien in den USA auf Portrait/Columbia Chart Position in England: 15 Chart Position in Deutschland: 13 Chart Position in den USA: 186 Live-Aufnahmen von 2001 Laufzeit: 116,00 Minuten Produzent: Kevin Shirley Die Band: Steve Harris: Bass, Backing Vocals Dave Murray: Lead & Rhythmus Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Adrian Smith: Lead & Rhythmus Gitarre, Backing Vocals Bruce Dickinson: Vocals Janick Gers: Lead & Rhythmus Gitarre
Gast Michael Kenney: Keyboards "Rock in Rio" wurde das 20. IRON MAIDEN-Album und dieses Live-Album genießt heute schon unter Fans einen besonderen Ruf; nicht nur, das es das erste Live-Album seit der Rückkehr von Bruce Dickinson ist; es ist auch das erste Live-Album mit drei Gitarristen - Dave Murray, Janick Gers und der ebenso zurückgekehrte Adrian Smith. Aufgenommen wurde das Spektakel am 19. Januar 2001 im Rahmen des "Rock in Rio"-Festivals, bei dem die Band damals vor 250.000 Fans spielten. Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): CD 1 Intro (1,55) The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,41) Ghost of the Navigator (Janick Gers, Bruce Dickinson, Steve Harris) (6,48) Brave new World (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,06) Wrathchild (Steve Harris) (3,25) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (6,26) Blood Brothers (Steve Harris) (7,15) Sign of the Cross (Steve Harris) (10,49) The Mercenary (Janick Gers, Steve Harris) (4,42) The Trooper (Steve Harris) (4,34) CD 2 Dream of Mirrors (Janick Gers, Steve Harris) (9,38) The Clansman (Steve Harris) (9,19) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) (4,40) Fear of the Dark (Steve Harris) (7,40) Iron Maiden (Steve Harris) (5,51) The Number of the Beast (Steve Harris) (5,00) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,23) Sanctuary (Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno) (5,17) Run to the Hills (Steve Harris) (4,52)
EDWARD THE GREAT Erscheinungs-Datum in England: 2002 (auf EMI)
Abum Nr. 21
Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Run to the Hills (Steve Harris) The Number of the Beast (Steve Harris) The Trooper (Steve Harris)
Flight of Icarus (Adrian Smith, Bruce Dickinson) 2 Minutes to Midnight (Adrian Smith, Bruce Dickinson) Wasted Years (Adrian Smith) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) The Evil that Men do (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) Bring your Daughter… to the Slaughter (Bruce Dickinson) Man on the Edge (Blaze Bayley, Janick Gers) Futureal (Steve Harris, Blaze Bayley) The Wicker Man (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) Brave new World (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) Wildest Dreams (Adrian Smith, Steve Harris) Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) Fear of the Dark (Live) (Steve Harris) Nur acht Jahre nach dem ersten Sampler "Best of the Beast" kam 2002 mit "Edward the Great" bereits der nächste. Am 4. November 2002 erschien von IRON MAIDEN ein Sampler unter dem Gesamt-Titel "Eddie's Archive"; dieser Sampler, der als Ganzes in einer Box mit verschiedenen zusätzlichen Sammler-Artikel verkauft wurde, enthielt drei Alben mit seltenen Aufnahmen; darunter die CD´s "Beast over Hammersmith" (die ein Konzert von 1982 enthält), "The BBC Archives" (auf der es seltene LiveAuftritte zu hören gibt und den Sampler "Best of the B´Sides", mit vielen seltenen Single-B-Seiten. Der Sampler wurde sowohl als Ganzes verkauft, man konnte die drei Alben aber auch einzeln kaufen. BEAST OVER HAMMERSMITH Album Nr. 22 Erscheinungs-Datum in England: 4. November 2002 (auf EMI) Live-Aufnahmen von 1982 Laufzeit: 95,31 Minuten Produzenten: Doug Hall, Steve Harris Das Album enthält ein Konzert aus dem Jahr 1982, von der "Best on the Road"-Tour. Es war das letzte Konzert, auf dem Schlagzeuger Clive Burr zu hören war, bevor er von Nicko McBrain ersetzt wurde. Diese Aufnahme entstand 1982 noch, bevor das Album "The Number of the Beast" (am 29. März 1982) erschien. Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte):
CD 1 Murders in the Rue Morgue (Steve Harris) (4,32) Wrathchild (Steve Harris) (3,31) Run to the Hills (Steve Harris) (4,19) Children of the Damned (Steve Harris) (4,39) The Number of the Beast (Steve Harris) (5,07) Another Life (Steve Harris) (3,45) Killers (Paul Di´Anno, Steve Harris) (5,47) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,55) Total Eclipse [Steve Harris, Dave Murray and Clive Burr] (4,14) CD 2 Transylvania (Steve Harris) (5,50) The Prisoner (Adrian Smith, Steve Harris) (5,49) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,31) Phantom of the Opera (Steve Harris) (6,53) Iron Maiden (Steve Harris) (4,21) Sanctuary (Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno) (4,12) Drifter (Steve Harris) (9,19) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,44) Prowler (Steve Harris) (5,00) BEST OF THE B´SIDES Album Nr. 23 Erscheinungs-Datum in England: 4. November 2002 (auf EMI) Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): CD 1 Burning Ambition (Steve Harris) (2,42); B-Seite von "Running free" (1980) Drifter (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno) (6,03); B-Seite von "Sanctuary" (1980) Invasion (Steve Harris) (2,39); B-Seite von "Women in Uniform" (1980) Remember tomorrow (Live) (Steve Harris, Paul Di´Anno); B-Seite von "The Number of the Beast" (1982) I´ve got the Fire (Ronnie Montrose) (3,53); B-Seite von "Flight of Icarus" (1983) Cross-eyed Mary (Ian Anderson); B-Seite von "The Trooper" (1983) Rainbow´s Gold (Terry Slesser, Kenny Mountain) (4,57); B-Seite von "2 Minutes to Midnight" (1984) King of Twilight (4,50); B-Seite von "Aces high" (1984) Reach out (Dave Colwell) (3,31); B-Seite von "Wasted Years" (1986) That Girl (Andy Barnett, M. Goldsworth, P. Jupp) (5,04); B-Seite von "Stranger in a strange Land" (1986) Juanita (Steve Barnacle, Derek O´Neil) (3,47); B-Seite von "Stranger in a strange Land" (1986) Sheriff of Huddersfield (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Adrian Smith,
Nicko McBrain) (3,35); B-Seite von "Wasted Years" (1986) Black Bart Blues (Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,41); B-Seite von "Can I play with Madness" (1988) Prowler ´88 (Steve Harris) (4,07); B-Seite von "The Evil that Men do" (1988) Charlotte the Harlot ´88 (Dave Murray) (4,11); B-Seite von "The Evil that Men do" (1988) CD 2 All in your Mind (Del Bromham) (4,31); B-Seite von "Holy Smoke" (1990) Kill me ce soir (George Kooymans, Barry Hay) (6,17); B-Seite von "Holy Smoke" (1990) I´m a Mover (Andy Fraser, Paul Rodgers) (3,21); B-Seite von "Bring your Daughter… to the Slaughter" (1990) Communication Breakdown (Bonham, Jones, Page, Plant) (2,41); BSeite von "Bring your Daughter… to the Slaughter" (1990) Nodding Donkey Blues (Steve Harris, Dave Murray, Bruce Dickinson, Janick Gers, Nicko McBrain) (3,18); B-Seite von "Be quick or be dead" (1992) Space Station #5 (Montrose, Hagar) (3,47); B-Seite von "Be quick or be dead" (1992) I can´t see my Feelings (Burke Shelley, Tony Bourge, Steve Williams) (3,50); B-Seite von "From here to Eternity" (1992) Roll over Vic Vella (Chuck Berry sowie Steve Harris) (4,48); B-Seite von "From here to Eternity" (1992) Justice of the Peace (Steve Harris, Dave Murray) (3,33); Zusatzlieder der Single "Man on the Edge" (1995) Judgement Day (Blaze Bayley, Janick Gers) (4,06); Zusatzlieder der Single "Man on the Edge" (1995) My Generation (Pete Townsend) (3,38); Zusatzlieder der Single "Lord of the Flies" (1996) Doctor Doctor (Michael Schenker, Phil Mogg) (4,50); Zusatzlieder der Single "Lord of the Flies" (1996) Blood on the World´s Hands (Live) (Steve Harris) (6,05); Zusatzlieder der Single "The Angel and the Gambler" (1998)
The Aftermath (Live) (Blaze Bayley, Janick Gers, Steve Harris) (6,41); Zusatzlieder der Single "The Angel and the Gambler" (1998) Futureal (Steve Harris, Blaze Bayley) (2,59); Single von 1998 Wasted Years (Live) (Adrian Smith) (5,07); Zusatzlied der Single "Out of the silent Planet" (2000) Dieses Doppel-Album enthält fast alle Single-B-Seiten von IRON MAIDEN von 1980 bis 1999. Beiliegend gab es damals ein Heft, in dem Manager Rod Smallwood zu jedem Titel seine Geschichte zu erzählen wußte.
THE BBC ARCHIVES Album Nr. 24 Erscheinungs-Datum in England: 4. November 2002 (auf EMI) Live-Aufnahmen von 1979 bis 1988 Laufzeit: 108,18 Minuten Produzent: Tony Wilson Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): CD 1 Aufnahmen aus der "Friday Rock Session" (1979) Iron Maiden (Steve Harris) (3,45) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,10) Transylvania (Steve Harris) (4,03) Sanctuary (Steve Harris, Dave Murray, Paul Di´Anno) (3,45) Aufnahmen vom "Reading Festival" vom 1982 Wrathchild (Steve Harris) (3,31) Run to the Hills (Steve Harris) (5,36) Children of the Damned (Steve Harris) (4,48) The Number of the Beast (Steve Harris) (5,29) 22, Acacia Avenue (Steve Harris, Adrian Smith) (6,36) Transylvania (Steve Harris) (6,20) The Prisoner (Adrian Smith, Steve Harris) (5,50) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,37) Phantom of the Opera (Steve Harris) (7,02) Iron Maiden (Steve Harris) (4,57) CD 2 Aufnahmen vom "Reading Festival" vom 1980 Prowler (Steve Harris) (4,26) Remember tomorrow (Steve Harris, Paul Di´Anno) (6,00) Killers (Paul Di´Anno, Steve Harris) (4,43) Running free (Steve Harris, Paul Di´Anno) (3,52) Transylvania (Steve Harris) (4,49) Iron Maiden (Steve Harris) (4,56)
Aufnahmen vom "Monsters of Rock"-Festival in Donington von 1988 Moonchild (Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,44) Wrathchild (Steve Harris) (3,00) Infinite Dreams (Steve Harris) (5,52) The Trooper (Steve Harris) (4,04) Seventh Son of a seventh Son (Steve Harris) (10,27) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,42) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,10) Iron Maiden (Steve Harris) (6,01)
DANCE OF DEATH 25 Erscheinungs-Datum in Japan: 2. September 2003 Erscheinungs-Datum in England: 8. September 2003 (auf EMI) erschien in den USA auf Columbia Chart Position in England: 2 Chart Position in Deutschland: 2 Chart Position in den USA: 18 Aufnahme: 2003 in den Sarm Studios (West) in London Laufzeit: 67,59 Minuten Produzent: Kevin Shirley / Co-Produzent: Steve Harris Aufnahme, Engineering und Mischung: Kevin Shirley
Album Nr.
Engineer: Drew Griffiths / Assistenten: Brad Spence, Aka "The Brew" Mastering: Tim Young bei Metropolis Mastering, London Fotos: Simon Fowler Cover Design: David Patchett (ungenannt) Die Band: Steve Harris: Bass, Backing Vocals, Keyboards Dave Murray: Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Adrian Smith: Gitarre, Backing Vocals Bruce Dickinson: Vocals Janick Gers: Gitarre Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Wildest Dreams (Adrian Smith, Steve Harris) (3,52)
Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (3,48) No more Lies (Steve Harris) (7,21) Montségur (Janick Gers, Steve Harris, Bruce Dickinson) (5,50) Dance of Death (Janick Gers, Steve Harris) (8,36) Gates of tomorrow (Janick Gers, Steve Harris, Bruce Dickinson) (5,12) New Frontier (Nicko McBrain, Adrian Smith, Bruce Dickinson) (5,04) Paschendale (Adrian Smith, Steve Harris) (8,27) Face in the Sand (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,31) Age of Innocence (Dave Murray, Steve Harris) (6,10) Journeyman (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (7,06) Das Cover-Design dieses Albums stammte von David Patchett, er ließ sich aber in den Angaben auf dem Album nicht namentlich nennen, da er mit dem Ergebnis seiner Arbeit nicht zufrieden war. Im Internet, wo das Cover bereits vor dem Erscheinen zu sehen war, entwickelte es eine heftige Diskussion; da viele Fans mit dem Cover nicht einverstanden waren.
DEATH ON THE ROAD Album Nr. 26 Erscheinungs-Datum in England: 30. August 2005 (auf EMI) erschien in den USA auf Sanctuary/Columbia Chart Position in England: 22 Chart Position in Deutschland: 17 Live-Aufnahme aus der Dortmunder Westfalenhalle vom 24. November 2003 Laufzeit: 94,17 Minuten Produzenten: Kevin Shirley, Steve Harris Cover Design: Melvyn Grant Die Band: Steve Harris: Bass, Backing Vocals Dave Murray: Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Adrian Smith: Gitarre, Backing Vocals Bruce Dickinson: Vocals Janick Gers: Gitarre Gast Michael Keeney: Keyboards Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte):
CD 1 Wildest Dreams (Adrian Smith, Steve Harris) (4,51) Wrathchild (Steve Harris) (2,49) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) 3,30 The Trooper (Steve Harris) (4,12) Dance of Death (Janick Gers, (Steve Harris) (9,23) Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,01) Brave new World (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,09) Paschendale (Adrian Smith, Steve Harris) (10,17) Lord of the Flies (Steve Harris, Janick Gers) (5,06) CD 2 No more Lies (Steve Harris) (7,49) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,31) Fear of the Dark (Steve Harris) (7,28) Iron Maiden (Steve Harris) (4,50) Journeyman (Steve Harris) (7,02) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,57) Run to the Hills (Steve Harris) (4,26) Titel der Vinyl Schallplatte LP 1; Seite 1 Wildest Dreams (Adrian Smith, Steve Harris) (4,51) Wrathchild (Steve Harris) (2,49) Can I play with Madness (Adrian Smith, Bruce Dickinson, Steve Harris) 3,30 The Trooper (Steve Harris) (4,12) Dance of Death (Janick Gers, (Steve Harris) (9,23) LP 1; Seite 2 Rainmaker (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (4,01) Brave new World (Dave Murray, Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,09) Paschendale (Adrian Smith, Steve Harris) (10,17) Lord of the Flies (Steve Harris, Janick Gers) (5,06) LP 2; Seite 1 No more Lies (Steve Harris) (7,49) Hallowed be thy Name (Steve Harris) (7,31) Fear of the Dark (Steve Harris) (7,28) LP 2; Seite 2 Iron Maiden (Steve Harris) (4,50) Journeyman (Steve Harris) (7,02) The Number of the Beast (Steve Harris) (4,57) Run to the Hills (Steve Harris) (4,26)
Dieser Konzert-Mitschnitt entstand auf ihrer "Dance of Death"-Tournee in Dortmund, wo der Auftritt in der Westfalenhalle am 24. November 2003 mitgeschnitten wurde. Nach der ersten Woche des Erscheinens konnte das Live-Album (das wirklich und wahrhaftig auch auf Vinyl-Schallplatte erschien) bereits folgende Chart-Notierungen verbuchen: in Schweden Platz 6, Norwegen (12), Frankreich (14), Italien (17), Schweiz (17), Spanien (18), England (22), Irland (27) und in Holland Platz 39.
A MATTER OF LIFE AND DEATH Album Nr. 27 Erscheinungs-Datum in Italien und Finnland: 25. August 2006 Erscheinungs-Datum in England: 28. August 2006 (auf EMI) Erscheinungs-Datum in den USA, Kanada und Japan: 5. September 2006 (auf Sanctuary/Columbia) Chart Position in England: 4 Chart Position in Deutschland: 1 Chart Position in den USA: 9 Chart Position in den US Rock-Album-Charts: 4 Chart Position in Kanada: 2 Chart Position in Schweden: 1 Chart Position in Italien: 1 Chart Position in Finnland: 1 Chart Position in Griechenland: 1 Chart Position in Slovenien: 1 Chart Position in Tschechien: 1 Chart Position in Spanien: 4 Chart Position in Kroatien: 1 Chart Position in Australien: 12 Chart Position in Polen: 1 Chart Position in Brasilien: 1 Chart Position in der Türkei: 2 Chart Position in der Schweiz: 2 Chart Position in Indien: 1 Aufnahme und Mischung: 2006 in den Sarm West Studios, London Laufzeit: 71,54 Minuten
Produzent: Kevin Shirley / Co-Produzent: Steve Harris Engineer: Drew Griffiths / Assistent: Alex Mackenzie Mischung und Engineering: Kevin Shirley Art Direction und Design: Peacock Cover Illustration: Tim Bradstreet mit Grant Goleash Special Thanks: Scott Harben Individuelle Fotos: Simon Fowler Gruppen-Foto: John McMurtrie Die Band: Steve Harris: Bass und Keyboards Dave Murray: Lead und Rhythmus Gitarre Nicko McBrain: Schlagzeug Adrian Smith: Lead und Rhythmus Gitarre und Gitarren Synth auf "Brighter than a thousand Suns" Bruce Dickinson: Vocals Janick Gers: Lead und Rhythmus Gitarre Titel der englischen Album-Version (die auch mit fast allen anderen europäischen identisch sein dürfte): Different World (Adrian Smith, Steve Harris) (4,17) These Colours don´t run (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (6,52) Brighter than a thousand Suns (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (8,44) The Pilgrim (Janick Gers, Steve Harris) (5,07) The longest Day (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (7,48) Out of the Shadows (Bruce Dickinson, Steve Harris) (5,36) The Reincarnation of Benjamin Breeg (Dave Murray, Steve Harris) (7,21) For the greater Good of God (Steve Harris) (9,24) Lord of Light (Adrian Smith, Steve Harris, Bruce Dickinson) (7,23) The Legacy (Janick Gers, Steve Harris) (9,20) "A Matter of Life and Death" wurde zu einem großen Erfolg für IRON MAIDEN; es wurde ihr erstes Album, das es in den USA auf einen Platz unter den ersten 10 in den Charts schaffte - mit Rang 9. Es wurde nach "Piece of Mind" (1983), "The X Factor" (1995) und "Virtual XI" (1998) ihr viertes Album, auf das es keinen gleichnamigen Titelsong gibt. Die drei Haupt-Komponisten Adrian Smith, Bruce Dickinson und (natürlich) Steve Harris hatten Ende des Jahres 2005 die neuen Lieder für das Album fertig und 2006 begab man sich ins Studio und stürzte sich in die Arbeit. Das Endergebnis wurde dann mit "A Matter of Life and Death" ihr bis heute längstes Studio-Album mit 71, 54 Minuten, knapp eine Minute länger als "The X Factor", das 1995 immerhin 70,54 Minuten lang war.
Das Cover des Albums stammte diesmal von Tim Bradstreet, ein Zeichner, der in der amerikanischen Comic-Szene weitaus mehr Bekanntheit hat, als hierzulande.
Videos LIVE AT THE RAINBOW 1 Erscheinungsjahr: Mai 1981 Laufzeit: 30 Minuten Titel The Ides of March Wrathchild Killers Remember tomorrow Transylvania Phantom of the Opera Iron Maiden Ende der 70er Jahre begann die Videokassette unaufhaltsam ihren Siegszug durch die Welt. Mehr und mehr Videotheken mit Leihcasssetten schossen aus dem Boden und mehr und mehr Filme gab es auf Video zu leihen oder zu kaufen (damals noch für Wahnsinnspreise wie 150,- DM pro Film oder ähnliche Scherze). Videorekorder wurden für die privaten Haushalte angeboten und erfreuten sich wachsender Beliebtheit; trotz auch hier anfangs horrender Preisen. Auch Musik wurde bald auf Video verbreitet. Kaufkassetten waren damals seltener, aber es gab sie schon; natürlich auch hier zu Preisen, die einem damals die Luft nahmen. Nicht viele Bands sprangen damals auf diesen Zug auf, als aber die ersten Erfolg auch auf diesem Sektor kamen, zogen bald alle nach. IRON MADIEN waren eine der ersten, die sich diesen Markt eroberten; denn 1981 war das Angebot an Musik-Aufnahmen auf Video noch sehr begrenzt. Auf diesem ersten IRON MAIDEN-Video gibt es Teile eines Auftritts im Londoner "Rainbow" zu sehen, den die Band am 21. Dezember 1980 aufzeichnen ließ. Bei diesem Auftritt, der einer der ersten mit Gitarrist Adrian Smith war, gibt es eine Version von "Killers" zu hören, auf dem es einige andere Textpassagen gibt, als die, die dann letztlich 1981 auf dem "Killers"-Album erschien. VIDEO PIECES Erscheinungsjahr: Juli 1983 Laufzeit: 18 Minuten Titel Run to the Hills (Videoclip) Video Nr. 2 Video Nr.
The Number of the Beast (Videoclip) Flight of Icarus (Videoclip) The Trooper (Videoclip) Dieses Video enthält die Clips zu den Songs "Run to the Hills", "The Number of the Beast", "Flight of Icarus" und "The Trooper" - mehr nicht. Demzufolge beläuft sich die gesamte Laufzeit auch nur auf etwa 15 Minuten. Es erschien 1983 auf VHS, BETA und Video 2000 (und in Japan auf VHD; ein Format, das es nur in Japan gab). Als die Videocassetten erstmals auf den Markt kamen, gab es in Europa noch drei verschiedene Video-Systeme: VHS, Beta und Video 2000, von denen sich dann letztlich ab etwa Mitte der 80er Jahre das VHS System durchsetzte. Um 1983 herum aber erschienen so manche Kassetten noch auf mehreren verschiedenen Systemen. BEHIND THE IRON CURTAIN 3 Erscheinungsjahr: April 1985 Laufzeit: 30 Minuten Titel 2 Minutes to Midnight (Videoclip) Aces high (Videoclip) Hallowed be thy Name (Live) Run to the Hills (Live) Dieses Video enthält zwei Video-Clips, Interviews mit den Mitgliedern und zwei Live-Auftritte der Band von einer Tournee, die sie hinter den "iron Curtain" (= "eisernen Vorhang") führten und somit nach Länder wie Polen oder Jugoslawien. Die große Frage, die sich der (verärgerte und vergnatzte) Fan hier stellte, war die: wieso, zum Geier, ist dieses Video nur eine knappe halbe Stunde lang?????? Video Nr.
LIVE AFTER DEATH 4 Erscheinungsjahr: Oktober 1985 Laufzeit: 90 Minuten Titel Aces high 2 Minutes to Midnight The Trooper Revelations Flight of Icarus
Video
Nr.
Rime of the ancient Mariner Powerslave The Number of the Beast Hallowed be thy Name Iron Maiden Run to the Hills Running free Sanctuary "Live after Death" enthält ein Mitschnitt eines Konzertes, das sie auf ihrer beinahe schon legendären "World Slavery Tour" 1985 gaben. Aufgenommen wurde das Video über vier Abende in der (jeweils) ausverkauften "Long Beach Arena" in Long Beach im März 1985.
12 WASTED YEARS 5 Erscheinungsjahr: Oktober 1987 Laufzeit: 90 Minuten Titel Stranger in a strange Land (Videoclip) Charlotte the Harlot (Live-Aufnahme von 1980) Running free (Live-Aufnahme von 1980) Women in Uniform (Videoclip) Murders in the Rue Morgue (Live-Aufnahme von 1982) Children of the Damned (Live-Aufnahme von 1982) The Number of the Beast (Live-Aufnahme von 1985) Total Eclipse (Live-Aufnahme von 1982) Iron Maiden (Live-Aufnahme von 1983) Sanctuary (Live-Aufnahme von 1982) The Prisoner (Live-Aufnahme von 1982) 22, Acacia Avenue (Live-Aufnahme von 1983) Wasted Years (Live-Aufnahme von 1986) The Trooper (Live-Aufnahme von 1985)
Video
Nr.
"12 wasted Years" - ein etwas merkwürdiger Titel für ein Video, heißt es doch übersetzt nichts anderes als "12 verschwendete Jahre". Das Video enthält neben Interviews und zwei Videoclips mehrere seltene LiveAuftritte vorwiegend aus den Jahren 1980 bis 1982 (das Video erschien auch auf den in der Mitte der 80er Jahre aufgekommenden Laserdiscs). Viele der Live-Auftritte erschienen 2005 auch auf der DVD "The early Days". Mancher mag sich wundern, wie die Band 1987 schon auf "12" wasted Years kam, da das erste Album doch erst 1980 - also damals sieben Jahre vor diesem Video - erschien. Allerdings gab es die Band ja bereits seit 1975; zwar mit wechselnder Besetzung zu Anfang, aber doch
bei Erscheinen dieses Videos vor 12 Jahren.
MAIDEN ENGLAND 6 Erscheinungsjahr: November 1989 Erschien 1994 auf CD als limitierte Video/CD Edition Laufzeit: 90 Minuten Titel der VHS-Kassette Moonchild The Evil that Men do The Prisoner Still Life Die with your Boots on Infinite Dreams Killers Can I play with Madness Heaven can wait Wasted Years The Clairvoyant Seventh Son of a seventh Son The Number of the Beast Hallowed be thy Name Iron Maiden Titel der CD Moonchild The Evil that Men do The Prisoner Still Life Die with your Boots on Infinite Dreams Killers Heaven can wait Wasted Years The Clairvoyant Seventh Son of a seventh Son The Number of the Beast Iron Maiden
Video
Nr.
"Maiden England" enthält Ausschnitte aus Konzerten, die die Band am 27. und 28. November 1988 im englischen Birmingham im Rahmen ihrer "Seventh Son of a seventh Son"-Tournee mitschneiden ließ. Regie führte
hier Steve Harris, der auch der Schnitt der Aufnahmen übernahm.
THE FIRST TEN YEARS: THE VIDEOS Video Nr. 7 Erscheinungsjahr: November 1990 Laufzeit: 75 Minuten Titel Women in Uniform Wratchchild Run to the Hills The Number of the Beast Flight of Icarus The Trooper 2 Minutes to Midnight Aces high Running free (Live) Wasted Years Stranger in a strange Land Can I play with Madness The Evil that Men do The Clairvoyant Infinite Dreams (Live) Holy Smoke "The first ten Years: The Videos" war für den Fan und Sammler sehr wichtig; es enthielt alle Videoclips von 1980 bis 1990, die die Band gemacht hatte. Beginnend vom 1980 erschienen "Women in Uniform" bis zum damals aktuellen "Holy Smoke" sind alle Videos zu sehen, die stellenweise mit sehr viel Phantasie gemacht wurden.
FROM THERE TO ETERNITY 8 Erscheinungsjahr: 1992 Titel Women in Uniform Wratchchild Run to the Hills The Number of the Beast Flight of Icarus The Trooper 2 Minutes to Midnight Aces high Running free (Live)
Video
Nr.
Wasted Years Stranger in a strange Land Can I play with Madness The Evil that Men do The Clairvoyant Infinite Dreams (Live) Holy Smoke Tailgunner Bring Your Daughter to the Slaughter Be Quick or Be Dead From Here to Eternity Wasting Love "From there to Eternity" ist einfach eine in den USA erschienene erweiterte Form des Videos "The first ten Years: The Videos". Auf diesem sind lediglich zusätzlich die Videoclips "Tailgunner", "Bring your Daughter... to the Slaughter", "Be quick or be dead", "From here to Eternity" und "Wasting Love" enthalten.
DONINGTON LIVE 1992 Video Nr. 9 Erscheinungsdatum: November 1993 Laufzeit: 100 Minuten Titel Be quick or be dead The Number of the Beast Wrathchild From here to Eternity Can I play with Madness Wasting Love Tailgunner The Evil that Men do Afraid to shoot Strangers Fear of the Dark Bring your Daughter… to the Slaughter The Clairvoyant Heaven can wair Run to the Hills 2 Minutes to Midnight Iron Maiden Hallowed be thy Name The Trooper Sanctuary
Running free (mit Adrian Smith) "Donington Live 1992" enthält den kompletten berühmten Auftritt von IRON MAIDEN im englischen Donington beim "Monsters of Rock Festival", der 1992 ebenfalls als limitierte Edition auf CD und 1998 in einer erneuten Pressung auf den Markt kam. Für einen Gastauftritt - beim Song "Running free" - stand 1992 auch zur Überraschung der Fans der 1988 ausgestiegene Gitarrist Adrian Smith auf der Bühne.
RAISING HELL Erscheinungsdatum: September 1994 Laufzeit: 114 Minuten Titel Be quick or be dead The Trooper The Evil that Men do The Clairvoyant Hallowed be thy Name Wrathchild Translyvania From here to Eternity Fear of the Dark The Number of the Beast Bring your Daughter… to the Slaughter 2 Minutes to Midnight Afraid to shoot Strangers Heaven can wait Sanctuary Run to the Hills Iron Maiden
Video Nr. 10
Unter dem Titel "Raising Hell" veröffentlichten IRON MAIDEN 1994 einen Live-Auftritt, der kombiniert war mit inszenierten Illusionsstücken des "Magiers" Simon Drake; einem Zauberer, der sich auf horrorähnlich aufgebaute Illusionen spezialisiert hatte. Es wurde einer der letzten Auftritte, bei denen Bruce Dickinson als Sänger dabei war. Das Konzert wurde am 28. August 1993 in den englischen Pinewood-Studios aufgenommen und in England zunächst über das "Pay-per-view"Fernsehen ausgestrahlt. Gemäß der Spezialisierung von Zauberer Drake wurde Bruce Dickinson dann am Ende des Konzertes "umgebracht"; nebst einigen Zuschauern. Das Ganze ist nicht jedermanns Sache und auch mir (obwohl ich Horor-Fan bin) gefielen die teils wirklich unappetitlichen "Illusionen" nicht immer, so das gerade dieses Video nur für MAIDEN-Fans zu empfehlen ist.
ROCK IN RIO Erscheinungsdatum: 10. Juni 2002 DVD 1 Intro: Arthur's Farewell The Wicker Man Ghost of the Navigator Brave new World Wrathchild 2 Minutes to Midnight Blood Brothers Sign of the Cross The Mercenary The Trooper Dream of Mirrors The Clansman The Evil that Men do Fear of the Dark Iron Maiden The Number of the Beast Hallowed be thy Name Sanctuary Run to the Hills
Video Nr. 11
DVD 2 Interviews mit den Band-Mitgliedern "Einen Tag im Leben von Iron Maiden" Ross Halfin´s Foto-Tagebuch ( 50 exklusive Fotos aus Südamerika-Tournee, unterlegt mit Audio-Kommentaren von Ross Halfin, dem offiziellen Fotografen der Band).
der
"Rock in Rio" erschien zunächst im März 2002 als Live-CD; dieses DoppelDVD (erschien auch noch als Video-Kassette) wurde dann im Juni des Jahres nachgeschoben. Während es auf der ersten DVD den kompletten Auftritt in Rio zu sehen gibt, enthält die zweite eine kurze Dokumentation über das Leben von MAIDEN auf Tour, sowie einige Interviews. In den USA wurde gerade diese DVD sehr erfolgreich, sie erreichte Platz 1 de "US Soundscan Music" Charts. Das Konzert in Rio, das damals ihr Abschlußkonzert ihrer aktuellen Tournee war, um ihr Album "Brave new World" vorzustellen, spielte die Band vor der unglaublichen Kulisse von 250.000 Menschen.
VISIONS OF THE BEAST Video Nr. 12 Erscheinungsdatum: 2. Juni 2003 DVD 1 Women in Uniform Wrathchild Run to the Hills The Number of the Beast Flight of Icarus The Trooper 2 Minutes to Midnight Aces high Wasted Years Stranger in a strane Land Can I play with Madness The Evil that Men do The Clairvoyant (Live) Infinite Dreams (Live) Holy Smoke Tailgunner Aces high (Camp Chaos Version) The Number of the Beast (Camp Chaos Version) Futureal (Football Version) Fear of the Dark (Live) DVD 2 Bring your Daughter… to the Slaughter Be quick or be dead From here to Eternity Wasting Love Fear of the Dark (Live) Hallowed be thy Name (Live in Donington) Man on the Edge Afraid to shoot Strangers Lord of the Flies Virus The Angel and the Gambler Futureal The Wicker Man Out of the silent Planet Brave new World (Live) The Wicker Man (Camp Chaos Version) Flight of Icarus (Camp Chaos Version) Run to the Hills (Camp Chaos Version) "Visions of the Beast", eine Doppel-DVD, erschienen am 2. Juni 2003, ist nach "From there to Eternity" eine neue erweiterte Ausgabe des ersten Videos dieser Art; von "The first ten Years: The Videos". Die neueste
Version enthält dann alle (!!) Videoclips der Band von 1980 bis zum aktuellen Album "Brave new World" von 2000; für Fans der Band natürlich schon etwas Besonderes. Außerdem enthält es verschiedene Extras, interaktive Menüs und mehrere Diskographien. THE EARLY DAYS Erscheinungsdatum: 8. November 2004 DVD 1 Live at the Rainbow vom 21. Dezember 1980: Video Nr. 13
The Ides of March Wrathchild Killers Remember tomorrow Transylvania Phantom of the Opera Iron Maiden Beast over Hammersmith vom 20. März 1982: Murders in the Rue Morgue Run to the Hills Children of the Damned The Number of the Beast 22, Acacia Avenue Total Eclipse The Prisoner Hallowed be thy Name Iron Maiden Live in Dortmund vom 18. Dezember 1983: Sanctuary The Trooper Revelations Flight of Icarus 22, Acacia Avenue The Number of the Beast Run to the Hills DVD 2 Live at the Ruskin Arms von 1980 Sanctuary Wrathchild Prowler Remember tomorrow Running free Transylvania Another Life Phantom of the Opera
Charlotte the Harlot Extras Running free (Live aus "Top of the Pops" von 1980) Women in Uniform (Live aus "Top of the Pops" von 1980) Running free (Live aus "Rock and Pop" aus Deutschland von 1980) Videoclips: Women in Uniform Run to the Hills The Number of the Beast Flight of Icarus The Trooper "The early Days" ist eine Doppel-DVD, die ähnlich ist wie "Visions of the Beast" - jedenfalls im Aufbau; hie wie da werden vergangene seltene Augenblicke gezeigt; auf "The early Days" aber gehen die Macher noch weiter zurück. Hier wird die gesamte IRON MAIDEN-Geschichte von 1975 an erzählt. Neben Interviews mit einigen der Ur-Band-Mitgliedern wie Terry Rance, Ron Matthews oder Bob Sawyer gibt es seltene KonzertAuftritte zu sehen. "The early Days" ist lediglich Teil 1 eines Zweiteilers, so endet die MAIDEN-Geschichte auf Teil 1 dann auch im Jahr 1983, nachdem sie mit "Piece of Mind" ihren Erfolg von "The Number of the Beast" wiederholen konnten. Die zweite DVD enthält außerdem eine FotoGalerie, bestehend aus über 150 Bildern und Motiven, sowie eine Discography und eine komplette Liste ihrer Tourneen.
DEATH ON THE ROAD 14 Erscheinungsdatum: 6. Februar 2006 Titel Wildest Dreams Wrathchild Can I play with Madness The Trooper Dance of Death Rainmaker Brave new World Paschendale Lord of the Flies No more Lied Hallowed be thy Name Fear of the Dark Iron Maiden Journeyman The Number of the Beast Run to the Hills
Video
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Nachdem das Konzert auf CD bereits am 30. August 2005 erschien, folgte im Februar 2006 diese DVD des Auftrittes, den die Band am 24. November 2003 in der Dortmunder "Westfalenhalle" während der "Dance of Death"Tour aufzeichnen ließ. In einigen Ländern (und Editionen) erschien die DVD als 3teilige Sammlung; auf der ersten DVD befand sich das Konzert, aufgenommen in 5.1. Digital Audio; auf der zweiten gab es das Konzert in Stereo und auf der dritten gab es neben allen Videoclips des "Dance of Death"-Albums noch einige spezielle Extras; wie eine 70minütige Dokumentation, inszeniert von Matthew Amos.
© 2007 Thomas Damm, Grömitz (Januar/Februar 2007) Informationen zur Verwendung bitte per eMail erfragen: Thomas Damm tdammm@gmail.com Mit Genehmigung hochgeladen von www.cybernetz.net (marcok@gmail.com) Quellen: www.wikipedia.de www.wikipedia.com www.darklyrics.com