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									                                      43 vom 27. Oktober 2010
                                      39. Jahrgang




                                      INHALT


                                      Die gute Nachricht
                                      Würzburg/Rom: Papst Benedikt XVI. ehrt Laien und Priester ............................................................3
                                               (Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreicht Ernennungsurkunden aus dem Vatikan)

                                      Berichte
                     Impressum:       Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt/Volkersberg: Von der Struktur zum Inhalt ..............................4
              Herausgegeben vom                  (Über 1000 Haupt- und Ehrenamtliche werden zu Studientagen erwartet)
 Bischöflichen Ordinariat Würzburg    Würzburg: Ausstrahlung aus dem Glauben .......................................................................................5
(Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand)
                                                 (Bischof Hofmann ruft Diözesanrat auf, Pfarreiengemeinschaften mit Leben zu füllen)
     Verantwortlich für den Inhalt:   Würzburg: Büttner als Vorsitzender bestätigt .....................................................................................6
         Bernhard Schweßinger,
     Pressesprecher der Diözese
                                                 (63-jähriger Würzburger steht für weitere Amtsperiode an Spitze des Diözesanrats)
                        Würzburg,     Frankfurt am Main/Würzburg: Kirche kann vom Theater lernen ........................................................7
          Leiter der Pressestelle                (Bischof Hofmann diskutiert in Frankfurter Rundschau mit Intendanten Khuon)
                        Redaktion:    Würzburg: Sachlich fairer Dialog ........................................................................................................8
                   Markus Hauck,
          Stellvertretender Leiter               (Bischof Hofmann spricht mit unterfränkischen Bundestagsabgeordneten)
                                      Dettelbach/Würzburg: Den Papst hautnah erleben ............................................................................9
           Bischöfliches Ordinariat
                       Pressestelle              (Ostern kommt ein Film in die Kinos, der Benedikt XVI. aus nächster Nähe zeigt)
                    Postanschrift:    Würzburg: Abriss und Neubau in Sankt Elisabeth? ................................................................... 10-11
                 97067 Würzburg                  (Pfarrgemeinde im Stadtteil Zellerau steht vor wegweisender Entscheidung)
                   Hausanschrift:
              Domerschulstraße 2
                                      Würzburg: Alternative zur Rente mit 67 ...........................................................................................11
                 97070 Würzburg                  (Katholische Verbände möchten mit eigenem Rentenmodell gehört werden)
        Telefon: 0931 / 386 11100
                                      Würzburg: Plötzlich blind..................................................................................................................12
        Telefax: 0931 / 386 11199                (Projektwoche im Kilianeum-Haus der Jugend)
                        E-Mail:
                                      Würzburg: Neutestamentliche Apokryphen ......................................................................................13
     pow@bistum-wuerzburg.de                     (Exegese-Werkstatt fördert biblischen Wissenstransfer von der Uni zur Schule)
                      Internet:       Würzburg: Zwei neue Altenheimseelsorger .....................................................................................14
   www.pow.bistum-wuerzburg.de                   (Alle vier Regionalstellen besetzt – Wahl des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft)
                                      Würzburg: Gemeinsam für Familie ..................................................................................................15
             Kostenloser Abdruck                 (300 Männer und Frauen aus Pfarreien und Politik bei Herbsttreffen Familie)
           gegen Quellenangabe,
          Belegexemplar erbeten.
                                      Würzburg: Den Ärmsten eine Stimme geben ...................................................................................16
              Erscheinungsweise                  (Zum Monat der Weltmission besuchte Schwester Ida das Bistum Würzburg)
                     wöchentlich
Kurzmeldungen
Würzburg: Museum am Dom und Domschatz an Allerheiligen geöffnet ..........................................17
Würzburg/Lohr am Main: Pfarreiengemeinschaft „12 Apostel am Tor zum Spessart“ errichtet .......17
Bad Königshofen: Neues Programm des Mehrgenerationenhauses Sankt Michael ........................17
Würzburg: Besinnungstag des Fatima-Apostolats ...........................................................................17
Würzburg: ARD überträgt Festgottesdienst zu Allerheiligen aus Kiliansdom ...................................18
Kitzingen: Bayern 1 überträgt Hochamt zu Allerheiligen aus Kitzingen............................................18
Würzburg/München: Bischof Hofmann gratuliert Erzbischof Marx und Walter Brandmüller ............18
Würzburg: 500. Sendung von „Kirche in Bayern“ .............................................................................18
Würzburg: Promis telefonieren am 2. November für „Fröhlich sein – Gutes tun“ .............................19
Würzburg: Noch freie Plätze im Sonderzug im Advent nach Altötting..............................................19
Hammelburg: Bläser gestalten Gottesdienst ....................................................................................19
Volkersberg: Katholische Landjugend in Sorge um Kirche ..............................................................20
Würzburg: Neue Wohlfahrts-Weihnachtsmarken 2010 ....................................................................20
Würzburg: Wechsel im Vorstand des Freundeskreises der Sankt-Ursula-Schule ...........................21
Würzburg: Würzburger Pfadfinder nehmen an „Scoute Dich!-Aktion“ teil ........................................21

Personalmeldungen
Würzburg: Zwei neue Domvikare .....................................................................................................22
(Bischof Hofmann ernennt Dr. Müller und Eschenbacher zu Domvikaren)
Würzburg/Untereßfeld: Bracharz auch Pfarrer von Alsleben, Sternberg und Trappstadt.................23
Würzburg/Niedernberg: Ernst Haas auch Pfarrer von Niedernberg .................................................23
Würzburg/Leidersbach: Kilb auch für Alten- und Krankenpastoral im Dekanat zuständig ...............23
Würzburg/Münsterschwarzach: Pater Martin Birk Krankenhausseelsorger in Würzburg .................23

Veranstaltungen
Würzburg: Führung am 31. Oktober im Museum am Dom ..............................................................24
Würzburg: Das Kind im Mittelpunkt von Bildung und Erziehung ......................................................24
Würzburg: Biblische Engelsgeschichten Kindern erschließen .........................................................24
Würzburg: Veranstaltungen der Frauenseelsorge im Advent und zu Silvester ................................25
Würzburg: Diözesanverband der Pueri Cantores organisiert Reise nach Rom ...............................25
Würzburg/Miltenberg: Bildungstage für Frauen – Den Lebensrhythmus entdecken ........................25
Würzburg: Dürrnagel stellt Würzburger Persönlichkeiten vor ..........................................................26
Schweinfurt: Entzücklika in Schweinfurt-Maria Hilf ..........................................................................26

Zur Information
Bischofstermine im November ................................................................................................... 27-29
Geburtstage im November ...............................................................................................................29
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Die gute Nachricht

Papst Benedikt XVI. ehrt Laien und
Priester
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann überreicht Ernennungsurkunden aus dem
Vatikan
Würzburg/Rom (POW) Im Namen von Papst Benedikt XVI. hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann am
Donnerstag, 21. Oktober, verdiente Priester und Laien aus dem Bistum Würzburg ausgezeichnet. Bei
einer Feierstunde im Bischofshaus erhielten Pfarrer Dr. Benno von Bundschuh (74) und Pfarrer Professor
Dr. Dr. Dieter Michael Feineis (65) die Auszeichnung Monsignore. Zum Ritter des Silvesterordens wurde
Dr. Winfried Jestaedt (79) ernannt. Den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice – Für Kirche und
Papst“ überreichte der Bischof an Karin Weber (56).
Monsignori
Dr. Benno von Bundschuh ist Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Liborius Wagner Markt Stadtlauringen
und stammt aus Sangerberg bei Marienbad. Nach Vertreibung und Studium wurde er 1963 zum Priester
geweiht. Als Pfarrer wirkte er in Traustadt und Miltenberg sowie seit zwölf Jahren in Stadtlauringen.
Neben seinem engagierten pastoralen Tun habe er dennoch seine Promotion zum Doktor der Theologie
abschließen können, heißt es in der Laudatio. Stets habe von Bundschuh seine priesterliche Berufung
und Tätigkeit einer wissenschaftlichen Karriere vorangestellt. Als Gesprächspartner sei er hoch geachtet.
Professor Dr. Dr. Dieter Michael Feineis war bis 1. September 2010 Pfarrer von Klingenberg und
Röllfeld. Er wurde in Würzburg geboren und wuchs in Waldbüttelbrunn auf. 1970 wurde er zum Priester
geweiht. 1976 ernannte ihn der Bischof zum Pfarrer von Röllfeld und 1980 auch zum Seelsorger von
Klingenberg. In beiden Gemeinden wirkte Feineis bis 2010. Neben seiner pfarrlichen Tätigkeit vollendete
er seine Promotion und später seine Habilitation im Fach „Fränkische Kirchengeschichte“. An der
Universität Würzburg wirkte er als Privatdozent und Professor. Außerdem engagiert sich Feineis als
stellvertretender Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins und bei der Herausgabe der
Diözesangeschichtsblätter. 2007 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der
Bundesrepublik Deutschland. „Professor Feineis gilt heute als der beste Kenner der Diözesangeschichte
im Diözesanklerus“, heißt es in der Laudatio. In seiner Person würden auch alle geehrt, die pastorale
Praxis und wissenschaftliche Theologie miteinander verbinden und einander vermitteln würden.
Ritter des Silvesterordens
Dr. Winfried Jestaedt, Jahrgang 1931, stammt aus Fulda. Nach dem Studium wandte er sich dem
kirchlichen Journalismus zu: Von 1962 bis 1964 arbeitete er beim Würzburger katholischen
Sonntagsblatt, danach bei der Deutschen Tagespost. 1987 übernahm er das Ressort Bistum beim
Sonntagsblatt und wurde stellvertretender Chefredakteur. Zwei Jahre später zum Chefredakteur ernannt,
übernahm er auch die Verlagsleitung. 1996 trat er in den Ruhestand. „Jestaedts Leitartikel fanden weit
über die Diözese hinaus Beachtung. Er stellte sich der kritischen Auseinandersetzung mit dem
sogenannten Zeitgeist und hielt in bewegter Zeit der katholischen Lehre und dem katholischen Glauben
die Treue. Seinen Beruf sah er nie als Job, sondern als Aufgabe und Berufung“, heißt es in der Laudatio.
Orden „Pro Ecclesia et Pontifice – Für Kirche und Papst“
Karin Weber stammt aus Schweinfurt und ist seit 1977 als Pfarrhausfrau tätig. Sie wirkte in Großostheim
und Partenstein und ist heute in Sulzbach am Main tätig. Seit 23 Jahren setzt sie sich darüber hinaus in
der Berufsgemeinschaft der Pfarrhausfrauen ein und ist deren Diözesanvorsitzende. „Dabei engagiert sie
sich nicht nur für die äußeren Belange wie Besoldung und Altersversorgung, sondern müht sich ebenso
um die Forderung des pastoral-spirituellen Profils der Berufsgruppe und um dessen Akzeptanz im
Bistum“, heißt es in der Laudatio. Die Ehrung sei ein ermutigender Impuls für die Pfarrhausfrauen
insgesamt, deren wichtiger Dienst dadurch ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werde.
(41 Zeilen/4310/1319; E-Mail voraus)                                                            bs (POW)
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Berichte

Von der Struktur zum Inhalt
Über 1000 Haupt- und Ehrenamtliche werden zu Studientagen zur Zukunft der
Pfarreiengemeinschaften erwartet – Treffen in Aschaffenburg, Würzburg,
Schweinfurt und am Volkersberg – „Denn es gibt sicher eine Zukunft!“
Würzburg/Aschaffenburg/Schweinfurt/Volkersberg (POW) Über 1000 Haupt- und Ehrenamtliche aus den
neuen Pfarreiengemeinschaften der Diözese Würzburg werden an den kommenden vier Samstagen zu
regionalen Studientagen erwartet. Die Veranstaltungen mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Weihbischof
Ulrich Boom, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand sowie weiteren Mitgliedern der Diözesanleitung in
Aschaffenburg am 30. Oktober (Martinushaus), in Würzburg am 6. November (Matthias-Ehrenfried-Haus), in
Schweinfurt am 13. November (Kolping-Bildungszentrum) und am Volkersberg am 20. November wollen zur
Gestaltung der Seelsorge in den Pfarreiengemeinschaften beitragen. „Denn es gibt sicher eine Zukunft!“
lautet das Motto der Tage, das aus dem alttestamentlichen Buch der Sprichwörter entnommen ist.
„Unser pastoraler Studientag wird sich der Frage stellen, wie diese Zukunft aussehen kann. Es gibt in
unserer Diözese viele gelungene Beispiele zukunftsfähiger Seelsorge. Die wichtigsten werden ihnen
vorgestellt“, schreibt Bischof Hofmann in der Einladung. Nach Angaben von Mitorganisatorin Christine
Schrappe vom Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung der Diözese wollen die Studientage deutlich
machen, dass der Auftrag der Kirche nicht Kirchenbewahrung ist, sondern der Dienst am Menschen:
„Zukunft ist verheißen nicht für die bestehende Organisationsform von Kirche, sondern für ihren Auftrag und
den Beistand Jesu Christi. Aus dieser Verheißung lebt Kirche.“
161 der 164 geplanten Pfarreiengemeinschaften sind laut Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender
Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, errichtet. Hinzu kommen 14 Einzelpfarreien. Die notwendige
Strukturreform sei damit vollzogen. Idee der Regionaltage sei nun die inhaltliche Neuausrichtung, betonen
die Organisatoren Warmuth und Schrappe sowie Andrea Kober-Weikmann und Rainer Ziegler von der
Hauptabteilung Seelsorge. Es gehe um Fragen nach dem Selbstverständnis von Pfarrei,
Pfarreiengemeinschaft und Kirche sowie der Ehrenamtlichen: „Wer sind wir noch als Pfarrei? Welche
Zukunft haben Jugendliche, Familien und Senioren in der Kirche?“ Weiter stelle sich die Frage, was vor Ort
verwirklicht werden könne und wo eine Vernetzung über den Kirchturm hinaus nötig sei.
Die Regionaltage beginnen jeweils um 9 Uhr. Nach einer Ermutigung durch Bischof Hofmann antworten
Gesprächspartner aus Kirche, Gesellschaft und Kultur aus der jeweiligen Region auf die Frage, was die
Menschen bewege. Danach blicken Professor Dr. Erich Garhammer beziehungsweise Dr. Bernhard
Spielberg vom Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Universität Würzburg auf die neuen Strukturen im
Bistum Würzburg. „Von den Zumutungen Gottes in Zeiten des Übergangs“ lautet ihr Thema. In der
Mittagspause bieten Beratungsstellen und karitative Einrichtungen der Region sowie die City- und der
Behindertenpastoral Informationsstände.
Nachmittags werden in Arbeitsgruppen verschiedene Handlungsfelder der Seelsorge beleuchtet. Sie reichen
von der spirituellen Gemeindeentwicklung über Jugend- und Verbandsarbeit bis hin zu Fundraising und
Sponsoring. Ab 15.30 Uhr geben Weihbischof Ulrich Boom, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und
Caritasvorsitzender Domkapitular Clemens Bieber Richtungsanzeigen für künftiges pastorales Handeln vor.
„Was wird in der Seelsorge der Diözese zukunftsfähig sein?“, lautet die Frage. Den Schlusspunkt setzt
Bischof Hofmann mit einem Statement zur Zukunft der Pfarreiengemeinschaften. Eine Einstimmung auf den
Sonntag beschließt jeweils den Studientag.
Für Organisator Ziegler sind die Studientage „wichtige Ausrufezeichen“. Vertreter der neuen
Pfarreiengemeinschaften könnten dort neue Impulse für ihre Arbeit vor Ort holen und dies in die Gremien
tragen. Die Anmeldungen zeigten, dass mit den Studientagen rund 90 Prozent der Pfarreiengemeinschaften
erreicht würden. „Das Angebot trifft genau den Nerv der Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort.“
(41 Zeilen/4310/1347; E-Mail voraus)                                                            bs (POW)
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Ausstrahlung aus dem Glauben
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ruft die Mitglieder des neuen Diözesanrats auf,
die Pfarreiengemeinschaften mit Leben zu füllen – Auftakt der Vollversammlung
des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Würzburg
Würzburg (POW) Bei der konstituierenden Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum
Würzburg hat Bischof Dr. Friedhelm Hofmann aufgerufen, die neu errichteten Pfarreiengemeinschaften
mit Leben zu füllen und ihnen Ausstrahlung aus dem Glauben zu geben. „Die neue Organisationsstruktur
soll dem Glauben und dem Leben aus dem Glauben, der Verkündigung und der Neuevangelisierung
dienen“, sagte er am Freitagnachmittag, 22. Oktober, vor den rund 100 Delegierten des diözesanen
Laiengremiums im Sankt Burkardus-Haus.
In seinem Wort an die Delegierten sprach der Bischof mit Blick auf die Kirche von einer schmerzhaften
Krisenzeit. Es sei aber wichtig, diese Krisenzeit als Gründer- und Aufbruchszeit zu verstehen. „Es gilt,
das Vertrauen wieder neu in dieser Zeit zu begründen und so den Glauben wieder und weiter zu
begründen. Das müssen wir in unserem Bistum auf allen Ebenen leisten, besonders auch in den
Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften.“ Die vier Regionaltage in den kommenden Wochen sollten
diesem Ziel dienen und helfen, neue Wege zu und mit den Menschen zu gehen.
Noch in diesem Jahr sei von Seiten der Deutschen Bischofskonferenz ein Brief an die Gemeinden
geplant, der den Beginn einer Dialoginitiative bedeuten werde. Die Bischöfe würden das selbstkritische
Gespräch untereinander pflegen, bei dem auch Themen des „Reformstaus“ angesprochen würden. In
den Bistümern sei ein strukturierter Dialog über das Bezeugen, Weitergeben und praktische Bekräftigen
des Glaubens nötig. Außerdem solle es zu exemplarischen Begegnungen mit ausgewählten Gruppen
kommen, um den Glauben an den Brennpunkten der Gesellschaft zu erschließen. Der Diözesanrat wird
nach den Worten des Bischofs ein besonderer und wichtiger Partner in dieser Dialoginitiative sein.
Schließich erinnerte der Bischof an die bevorstehende Seligsprechung des Märtyrerpriesters Georg
Häfner (1900-1942). Bis zur Feier am 15. Mai 2011 solle das geistige Vermächtnis und das
Lebenszeugnis Häfners gehoben und breit bekannt gemacht werden. Der künftige Selige sei eine
Gründergestalt für Versöhnung und mutiges Bekenntnis. Häfner sei kein perfekter Priester, aber in
seinem Glaubenszeugnis im Konzentrationslager Dachau über sich hinausgewachsen. Auch heute seien
Menschen nötig und wichtig, die den Glauben authentisch und wahrhaftig verkündeten und lebten,
betonte der Bischof.
In der anschließenden Aussprache antwortete Bischof Hofmann auf Nachfrage zur Dialoginitiative, es sei
wichtig, offen und transparent Probleme zu benennen und Lösungen zu suchen, die dem Evangelium
entsprächen. Die Lohrer Dekanatsratsvorsitzende Lucia Stamm beklagte den Verlust junger Priester im
Bistum, die sich gegen den Zölibat entschieden hätten. Bischof Hofmann erklärte, dass ihm der Weggang
von Priestern sehr schmerze. Mit einigen stehe er in Kontakt, um über deren Zukunft zu sprechen.
Jedoch könnten suspendierte Priester nicht in anderen Positionen innerhalb des Bistums eingesetzt
werden. Die Karlstadter Dekanatsratsvorsitzende Anna Barbara Jakob stellte fest, dass es keine
Aufbruchsstimmung in den Gemeinden gebe. Eher sei Trauerarbeit über den Verlust der bisherigen
Strukturen zu beobachten. Beklagt wurde außerdem der Verlust der Jugendlichen in den Gemeinden.
Matthias Zöller, Geistlicher Leiter des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum,
forderte auf, Engagement und Kraft zu zeigen, damit die Jugendarbeit weiterlaufe: „Die Jugendarbeit ist
nicht tot! Wir erreichen wieder mehr Jugendliche als noch 2004. Das ist ein Hoffnungszeichen.“
                                                                                                  bs (POW)
(38 Zeilen/4310/1321; E-Mail voraus)
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Büttner als Vorsitzender bestätigt
63-jähriger Würzburger steht für weitere Amtsperiode an der Spitze des
Diözesanrats – Ralf Sauer und Lucia Stamm Stellvertreter – Konstituierende
Vollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum
Würzburg (POW) Karl-Peter Büttner ist als Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Bistum
Würzburg bestätigt worden. Bei der konstituierenden Vollversammlung des Diözesanrats am Freitag und
Samstag, 22. und 23. Oktober, wählten die Delegierten den 63-jährigen Leiter des Bereichs Medien im
Bistum Würzburg für die kommenden vier Jahre erneut an die Spitze des Laiengremiums. Büttner setzte sich
mit einer deutlichen Mehrheit von 76 Stimmen gegen Irene Sippel aus Mömbris durch. Für Sippel votierten
15 Delegierte. Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand bestätigte im Namen von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann
die Wahl. Neue stellvertretende Vorsitzende sind der Sozialpädagoge Ralf Sauer aus Würzburg und die
Sozialtherapeutin Lucia Stamm aus Steinfeld im Landkreis Main-Spessart. Als neuer Geistlicher Assistent
des Diözesanrats nahm erstmals Domkapitular Christoph Warmuth an der Vollversammlung teil.
In einer ersten Stellungnahme betonte Büttner sein Bestreben in dieser Amtsperiode, die Reformkräfte in der
Kirche zu unterstützen und das Wirken des Diözesanrats in der Gesellschaft zu verstärken. Dabei setze er
besonders auf die Kompetenz der katholischen Verbände und der Sachausschüsse des Diözesanrats.
Neben dem Vorsitzenden und seinen beiden Stellvertretern gehören Ulla Becker (Elsenfeld), Susanne Bühl
(Würzburg), Wolfgang Bullin (Würzburg) und Dr. Michael Wolf (Hösbach) zum Vorstand des Diözesanrats. In
den Diözesan-Pastoralrat wählten die Delegierten Herbert Becker (Ebern), Ulla Becker, Martin Pfriem
(Caritasverband), Markus Schlereth (Elfershausen), Josef Störmann-Belting (Dipbach), Alfred Streib
(Aschaffenburg) und Dr. Michael Wolf. Im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vertreten Karl-
Peter Büttner, Susanne Bühl und Alfred Streib den Würzburger Diözesanrat und im Landeskomitee der
Katholiken in Bayern Gerlinde Martin (Obervolkach). In die Kirchenfrauenkonferenz der Diözese Würzburg
entsendet der Diözesanrat Maria Hetterich (Heidenfeld), Ilse Kraus (Würzburg), Tanja Veh (Dorfprozelten)
und Michaela Wettering (Niederwerrn).
Als weitere Mitglieder wählten die Delegierten in den Diözesanrat: Herbert Becker, Wolfgang Bullin, Andrea
Czech, Hans-Peter Dörr, Konrad Fischer, Ralf Sauer, Erhard Scholl, Claus Schreiner, Schwester Magdalena
Stauder und Dieter Wagner. Damit setzt sich der neue Diözesanrat aus den 66 Delegierten aus den
21 Dekanaten, den 35 aus den katholischen diözesanen Verbänden und Organisationen und den zehn
zugewählten Mitgliedern zusammen. Wieder eingerichtet wurden die Sachausschüsse „Bewahrung der
Schöpfung“, „Nachbarschaft – Partnerschaft – Integration“, „Pastorale/diakonische Fragen“ und „Mission –
Gerechtigkeit – Frieden“. Außerdem stimmte der Diözesanrat der Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Ehe“ zu.
Vorgestellt wurde der Beschluss des Diözesan-Pastoralrats, „Schritte für eine missionarische Pastoral im
Bistum Würzburg“. Die Handlungsvorschläge des Gremiums sollen den Neuaufbruch fördern.
Ermutigung zum ehrenamtlichen Engagement gab Dr. Klaus Roos, stellvertretender Leiter der
Hauptabteilung Außerschulische Bildung. Roos benannte Ursachen für Frustrationen und stellte
Gegenstrategien vor. So riet er zum Beispiel, gelassen zu sein, „weil es nicht allein auf uns ankommt“.
Wichtig sei, zu Veränderungen bereit zu sein, Komplexität auszuhalten, die gemeinsame Verantwortung des
ganzen Gottesvolks wahrzunehmen, großräumig zu denken und sich der eigenen Berufung bewusst zu sein.
Über konkrete Unterstützung für Ehrenamtliche und Pfarrgemeinderäte informierte Christine Schrappe vom
Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung.
Überlegungen von Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand zur Rolle des Dekanats zwischen Diözese und
Pfarreiengemeinschaft wurden schriftlich verteilt. Hillenbrand betont darin, dass sich das Dekanat im guten
Sinn als „funktionale Zwischengröße“ entwickelt habe, die der Abstimmung zwischen „Bistum und Basis“
diene. Ein Dekanat beziehe seine Daseinsberechtigung aus der Unterstützungs- und Vermittlungsfunktion im
Blick auf die verschiedenen pastoralen Ebenen. „Auf deren Veränderungen muss auch die Dekanatsarbeit
jeweils neu reagieren.“ Der gesamte Text findet sich im Internet unter www.bistum-wuerzburg.de.
Zum Auftakt der Vollversammlung hatte Bischof Hofmann aufgerufen, die Pfarreiengemeinschaften mit
Leben zu füllen. (Siehe Bericht „Ausstrahlung aus dem Glauben“)
(48 Zeilen/4310/1322; E-Mail voraus)                                                               bs (POW)
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Kirche kann vom Theater lernen
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann diskutiert in der Frankfurter Rundschau mit
Berliner Intendanten Ulrich Khuon über das Verhältnis von Kirche und Theater
Frankfurt am Main/Würzburg (POW) Über das Verhältnis von Kirche und Theater hat Bischof
Dr. Friedhelm Hofmann mit dem Intendanten des Deutschen Theaters Berlin, Ulrich Khuon, in einem
Interview der Frankfurter Rundschau diskutiert. Die Kirche habe nach jahrhundertelanger Distanz zum
Theater gelernt, sich für das Theater als Theater zu interessieren. „Das Theater gibt uns Fragen der
Menschen auf, die uns nicht egal sein dürfen“, betonte Bischof Hofmann in dem Gespräch, das in der
Ausgabe vom 23. Oktober abgedruckt ist.
Trotz Spannungen und der Tatsache, dass viele Intendanten, Regisseure und Schauspieler mit der
Kirche wahrlich nichts am Hut hatten und haben, stellten Kirche und Theater ähnliche Fragen. Im Theater
würden Dimensionen des Menschseins gezeigt, die sonst nicht zum Tragen kämen. „Von kirchlicher Seite
kommt es jetzt darauf an, die Autonomie der Kunst anzuerkennen. Und statt uns ständig angegriffen zu
fühlen, sollten wir zuerst fragen, was wir vom Theater lernen können“, sagte der Bischof.
Deutlich stellt Bischof Hofmann in dem Gespräch seine These heraus: Wenn Kunst wirklich Kunst sei,
dann sei immer Gott im Spiel. Der Künstler übersteige in seiner Kunst sich selbst. Er übersteige sich auf
Gott hin, und zwar auch dann, wenn der Künstler selbst das gar nicht so sehe. „Die Leute, die nicht in die
Kirche, aber dafür ins Museum oder Theater gehen, suchen dort doch auch nach dem Sinn des Lebens.“
Ein religiöser Mensch könne auch durch das Schaffen eines atheistischen Künstlers eine Erfahrung der
Transzendenz machen. Ob Kirche, Museum oder Theater – an jedem dieser Orte gehe es um
gelingendes Menschsein.
Auf die Frage nach dem Trennenden zwischen Kirche und Theater jenseits des Glaubens an Gott nennt
Bischof Hofmann das manchmal erschreckend Schrille und Zerstörerische. „Ich denke, dass das Theater
manchmal die Spitzen menschlichen Daseins ins Bild setzt, aber nicht unbedingt um etwas Falsches zu
brandmarken, sondern um sich daran zu ergötzen, um Störungen zu erzeugen, um Menschen
gegeneinander aufzubringen.“
Das gesamte Gespräch findet sich im Internet unter www.fr-online.de.
                                                                                                  bs (POW)
(24 Zeilen/4310/1323; E-Mail voraus)
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Sachlich fairer Dialog
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann spricht mit unterfränkischen
Bundestagsabgeordneten über aktuelle politische Fragen
Würzburg (POW) Zum Gedankenaustausch über aktuelle politische Fragen hat sich Bischof
Dr. Friedhelm Hofmann am Mittwochnachmittag, 20. Oktober, mit unterfränkischen
Bundestagsabgeordneten im Bischofshaus getroffen. „Es war ein sehr gutes Gespräch, ein vernünftiger
Austausch unterschiedlicher Standpunkte. Dabei wurden auch viele kritische Themen angesprochen“,
sagte der Bischof. Er habe den Eindruck gewonnen, dass bei den Bundespolitikern der Dienst der Kirche
für die Gesellschaft als unverzichtbar gesehen werde und das Bewusstsein für die Bedeutung der Kirche
vorhanden sei.
Bei dem „sachlich fairen Dialog“ sei es vor allem um Fragen zur Ganztagsschule, zu den
Kindertageseinrichtungen, zur Familienpolitik, zu ethischen Themen, zum Sonntagsschutz und zur
sozialen Gerechtigkeit gegangen. Professor Dr. Klaus Laubenthal, Ansprechpartner für Opfer sexuellen
Missbrauchs in der Diözese Würzburg, berichtete über seine Erfahrungen in den vergangenen Monaten.
Dabei diskutierten die Abgeordneten vor allem darüber, ob die Verjährung bei sexuellem Missbrauch
aufgehoben werden solle. Einhellig war man der Meinung, Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch
zumindest zu verlängern.
An dem rund zweistündigen Gespräch nahmen folgende Abgeordnete des Deutschen Bundestags teil:
Norbert Geis (CSU) und Christine Scheel (Bündnis 90/Die Grünen) aus dem Wahlkreis Aschaffenburg,
Dorothee Bär (CSU) aus dem Wahlkreis Bad Kissingen sowie Paul Lehrieder (CSU) und Joachim Spatz
(FDP) aus dem Wahlkreis Würzburg. Seitens der Diözese Würzburg beteiligten sich die beiden
Domkapitulare Clemens Bieber (Caritas) und Christoph Warmuth (Seelsorge) sowie Bischöflicher
Finanzdirektor Albrecht Siedler an dem Gespräch. Mit dem Abgeordneten Hans-Josef Fell
(Bündnis 90/Die Grünen) aus dem Wahlkreis Bad Kissingen hatte Bischof Hofmann bereits in der
Vorwoche ein Gespräch geführt. Dabei ging es vor allem um erneuerbare Energien und Umweltschutz.
Bischof Hofmann wies dabei besonders auf das vielfältige Engagement der Diözese Würzburg für die
Bewahrung der Schöpfung hin.
                                                                                              bs (POW)
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Den Papst hautnah erleben
Ostern 2011 kommt ein Film in die Kinos, der Benedikt XVI. und die Arbeit im
Vatikan aus nächster Nähe zeigt – „Francesco und der Papst“ begleitet einen
Jungen im Chor „Sixtinische Kapelle“
Dettelbach/Würzburg (POW) Es ist nach Angaben des Co-Produzenten Peter Weckert ein Kinofilm, der
Papst Benedikt XVI „so nah zeigt, wie nie zuvor“, und damit könnte er recht haben. „Francesco und der
Papst“ ist Weckerts neuestes Werk, das Ostern 2011 in Deutschland, Österreich und der Schweiz in die
Kinos kommen soll. Kein gewöhnlicher Spielfilm, vielmehr eine Dokumentation mit spielfilmhaften
Elementen. Schauspieler gibt es keine, „ein festes Drehbuch hatten wir auch nicht“, gibt Weckert zu;
vielmehr eine Idee, die Weckert vor fünf Jahren nach eigenen Worten unter der Dusche gekommen ist.
Francesco ist ein zwölfjähriger Junge, der mit seiner Mutter und seinen beiden Brüdern in Rom lebt.
Während seine Geschwister sich für Computerspiele und Musik interessieren, sing Francesco im Chor
„Sixtinische Kapelle“, der bei Papstmessen die musikalische Gestaltung übernimmt. Von seinen Brüdern
für dieses Arrangement belächelt, fühlt sich Francesco durch das Singen befreit und wird sogar
auserwählt, bei einer Privataudienz des Papstes einen Solopart zu singen.
Keine erfundene Geschichte, keine Schauspieler – alles real. „Der Film soll ein Geschenk für die Kirche
sein und ein authentisches und würdevolles Bild des Papstes zeigen“, sagte Weckert bei einer
Vorabvorstellung im Beisein des Würzburger Bischofs Dr. Friedhelm Hofmann im Cineworld im
Mainfrankenpark bei Dettelbach. „Wir möchten versuchen, junges Publikum für den Glauben zu
begeistern“, sagte Weckert. Im gesamten vergangenen Jahr haben er und sein Team gedreht. Nicht nur
in Rom, sondern auch bei den Reisen des Papstes nach Israel und Afrika. Ob im Flugzeug, beim
Spaziergang durch Castel Gandolfo oder in den Privaträumen – die Kamera ist immer nur wenige Meter
vom Papst entfernt und zeigt bislang völlig unbekannte Perspektiven und Gespräche. Bischof Hofmann
lobte den Film nach der Vorabvorführung: „Hier wird nichts weichgespült“, sagte er und spielte damit auf
das harte Training der Jungen im Chor an. Denn auch bei den ständigen Proben und später beim
Einzelunterricht für Francescos großen Soloauftritt lief die Kamera mit.
Erzählt wird der Film aus der Sicht des Jungen Francesco, was an einigen Stellen für Erheiterung sorgt.
So hat Francesco nach den langen Messen immer großen Hunger, und er fragt sich, ob das beim Papst
genauso sei, schließlich werde er nach dem Gottesdienst immer schnell weggefahren. Gezeigt werden
auch die in den Medien umstrittenen Äußerungen von Benedikt XVI. zur Bekämpfung von Aids während
seiner Afrikareise, und Francescos Mutter spart stellenweise nicht mit Kritik, wenn sie sagt, die
Gottesdienste seien oft nicht sehr ansprechend und hätten wenig mit dem Abendmahl Jesu in Jerusalem
zu tun.
Viel Arbeit war der gut 100 Minuten lange Film für Weckert. Der gebürtige Würzburger musste „viele
Mauern einreißen“ und sich „langsam vortasten“, bis er die Mitarbeiter im Vatikan von seiner Idee
überzeugt und die vielen Sondergenehmigungen für die Dreharbeiten im privaten Umfeld des Papstes
bekommen hatte. Ärger hat es dabei auch gegeben: Für eine Szene hat er dem Piloten des Helikopters,
in dem der Papst saß, gesagt, er möge zwecks bessere Filmaufnahmen von der eigentlichen Route kurz
abweichen. Der kleine Schlenker sorgte sofort für Alarmbereitschaft bei den Sicherheitskräften des
Vatikans.
Für Bischof Hofmann zeigt der Film zwei verschiedene Welten: Auf der einen Seite ein Papst, der bei
seinen Reisen gefeiert wird wie ein Popstar, auf der anderen Seite die harte Arbeit aller Mitarbeiter. Da es
kein festes Drehbuch zum Film gab, um authentische Szenen zu zeigen, mussten Weckert und sein
Team den Film aus rund 200 Stunden Material zusammenschneiden.
                                                                                                 sea (POW)
(40 Zeilen/4310/1326; E-Mail voraus)
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Abriss und Neubau in Sankt Elisabeth?
Pfarrgemeinde im Würzburger Stadtteil Zellerau steht vor wegweisender
Entscheidung – Zahl der Katholiken von 6000 in der 1950er Jahren auf unter
2000 zurückgegangen – Realisierung frühestens 2015 möglich
Würzburg (POW) Die Pfarrei Sankt Elisabeth im Würzburger Stadtteil Zellerau steht vor einer
wegweisenden Entscheidung: „Reißen wir unsere Kirche ein, um sie kleiner neu aufzubauen, oder
versuchen wir, die Kirche in dieser vorhandenen Größe zu erhalten?“ Pfarrer Werner Vollmuth, Leiter der
Pfarreiengemeinschaft Heilig Kreuz und Sankt Elisabeth, stellte diese Frage in der Pfarrversammlung am
Sonntagabend, 24. Oktober, und bei einem Pressegespräch am Montag, 25. Oktober, in Sankt Elisabeth.
In der ersten Jahreshälfte 2011 soll die definitive Entscheidung über die Zukunft von Sankt Elisabeth
fallen. Eine Realisierung des Projekts ist nach Angaben von Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bau- und
Kunstreferent der Diözese Würzburg, frühestens ab 2015 möglich.
Die Pfarrkirche Sankt Elisabeth wurde Mitte der 1950er Jahre erbaut. Damals war die Zellerauer Pfarrei
Heilig Kreuz auf 13.500 Katholiken angewachsen, und man sah die seelsorgerische Notwendigkeit, die
Gemeinde zu teilen und die neue Pfarrei Sankt Elisabeth mit rund 6000 Katholiken zu errichten. Bischof
Dr. Julius Döpfner weihte das Gotteshaus am 3. und 4. September 1955 ein. In den Jahren danach habe
man rechtzeitig zur Sonntagsmesse kommen müssen, um einen der rund 500 Sitzplätze zu bekommen,
gab Pfarrer Vollmuth Berichte älterer Gemeindemitglieder wieder. Heute kämen zwischen 80 und
120 Katholiken zum Sonntagsgottesdienst, die Zahl der Gemeindemitglieder sei auf unter 2000
zurückgegangen. Das Gotteshaus sei für den heutigen Bedarf zu groß und dringend
renovierungsbedürftig. Für die Gemeinde stehe die Frage massiv ins Haus: „Welche Zukunft hat unser
Gotteshaus?“
Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung werden sich in den kommenden Monaten zwischen zwei
Möglichkeiten entscheiden müssen. Eine notwendige Außen- und Innenrenovierung wird nach Angaben
von Domkapitular Lenssen und Klaus Zaschka vom Bischöflichen Bauamt Würzburg rund zwei Millionen
Euro kosten. Notwendig seien Erneuerungen von Dach und Fassade, Untersuchungen der Statik sowie
energetische Maßnahmen. Hinzu kämen laufende Wartungskosten. Die Alternative ist ein Abriss des
Gotteshauses mit kleinerem Neubau und Nutzung des restlichen Kirchenareals zur Finanzierung der
laufenden Kosten des neuen Gotteshauses. Der Neubau mit bis zu 150 Sitzplätzen würde sich auf rund
900.000 Euro belaufen, der Abriss auf eine Million Euro. Zusammen mit der Erneuerung der
Außenanlage würde diese Lösung insgesamt ebenfalls rund zwei Millionen Euro beanspruchen.
Nach Angaben von Pfarrer Vollmuth gab es in der Pfarrversammlung unter den rund 120 Gläubigen
unterschiedliche Stimmen. Von der Vernunft her komme eigentlich nur ein kleinerer Neubau in Frage.
„Für die Gemeinde ist es wichtig, jetzt zu entscheiden und dann mit den Planungen zu beginnen. Bei der
Entscheidung wollen wir die ganze Gemeinde mit ins Boot nehmen“, unterstrich
Pfarrgemeinderatsvorsitzender Matthias Dünninger. Seit über zehn Jahren sei man im Gespräch über die
Situation des Gotteshauses, vor allem des maroden Dachs. Kirchenpfleger Ansgar Ackva beklagte die
hohen Ausgaben der Gemeinde beim Gebäudeunterhalt. „Ein kleinerer Neubau würde uns die
Möglichkeit geben, langfristig auf solider finanzieller Basis zu stehen.“
Domkapitular Lenssen stimmten dem Anliegen des Kirchenpflegers zu: Eine Gemeinde müsse künftig so
ausgestattet sein, dass sie ihre Gebäude selbst erhalten könne. Die Fakten sprächen deshalb für einen
Abriss mit Neubau. Eine kleinere Kirche würde die Gemeinde besser zusammenführen und werde vor
allem Familien und Kindern gerecht. Die künstlerische Ausstattung von Sankt Elisabeth würde im Neubau
integriert werden. Insgesamt sei ein Abriss mit kleinerem Neubau auf Nachhaltigkeit angelegt.
Mit Blick auf den Umgang mit maroden Kirchengebäuden aus der Nachkriegszeit im gesamten Bistum
Würzburg sprach Domkapitular Lenssen vom „Würzburger Sonderweg“: „Wir sind kein
Abrissunternehmen! Wir erhalten den Gemeinden ihr Gotteshaus. Wo abgerissen wird, wird entweder
eine vorhandene alte Kirche wieder genutzt oder es entsteht ein kleinerer Neubau, der der pastoralen
Situation gerecht wird.“ So wird derzeit das Gotteshaus Sankt Immina in Himmelstadt (Landkreis Main-
Spessart) abgerissen, da die benachbarte alte Sankt Jakobus-Kirche heute wieder den Ansprüchen der
Pfarrei genügt. In Waldfenster (Landkreis Bad Kissingen) steht voraussichtlich 2011 der Abriss mit
kleinerem Neubau an, in Waigolshausen (Landkreis Schweinfurt) voraussichtlich 2012. Bereits im




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vergangenen Jahr wurde die Auferstehungskirche in Sailauf (Landkreis Aschaffenburg) abgerissen. Dort
finden die Gottesdienste wieder in der benachbarten renovierten Sankt Vitus-Kirche statt. Die Pfarrkirche
Karlstadt-Zur Heiligen Familie wird langfristig durch einen Neubau ersetzt werden müssen, der den
aktuellen Ansprüchen der Pfarrei gerecht wird. Angesichts des Rückgangs der Kirchensteuermittel ist hier
nach Angaben Lenssens eine detaillierte zeitliche Angabe derzeit nicht möglich.
                                                                                                 bs (POW)
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Alternative zur Rente mit 67
Katholische Verbände möchten mit eigenem Rentenmodell gehört werden
Würzburg (POW) Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und das Kolpingwerk im Bistum
Würzburg fordern Politiker auf Landes- und Bundesebene auf, nicht länger zu verschweigen, dass eine
finanzierbare und verfassungsgemäße Alternative zur Rente mit 67 auf dem Tisch liegt. Das
Rentenmodell der katholischen Verbände sei allen politischen Parteien und der Bundesregierung im
Detail bekannt.
KAB, Kolping, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Katholische Landvolkbewegung und der
Familienbund der Katholiken haben ein Modell zur Reform der Alterssicherung in Deutschland
ausgearbeitet, das die Einführung einer Sockelrente vorsieht. Diese Sockelrente soll aus allen
Einkommensarten finanziert werden, die das Einkommensteuerrecht kennt. Damit würden die Löhne und
Gehälter, Arbeitnehmer und Arbeitgeber entlastet, die Rente mit 67 wäre überflüssig. Zur Sockelrente
hinzu kämen wie bisher eine beitragsorientierte Arbeitnehmerpflichtversicherung und betriebliche und
private Vorsorge.
Laut KAB hat das arbeitgebernahe Münchener IFO-Institut im März 2007 das Modell der katholischen
Verbände intensiv geprüft und festgestellt, dass es finanzierbar und verfassungsgemäß sei. Das Ergebnis
ist im Internet unter www.buendnis-sockelrente.de nachzulesen. „Unser Modell ist solidarischer und
nachhaltiger als die Vorhaben der Bundesregierung. Denn wenn die Anteilsquote der Löhne und Gehälter
am wirtschaftlichen Erfolg immer kleiner wird, müssen andere Einkommensarten herangezogen werden,
um die soziale Sicherung im Alter zu gewährleisten“, sagt KAB Diözesanvorsitzende Hermine Lang.
KAB und Kolping kritisieren, dass sich die Politik davor drücke, sich den eigentlichen Problemen der
Rentenversicherung nachhaltig zu stellen. Das Renteneintrittsalter zu erhöhen oder die Rentenhöhe
langfristig abzusenken, sei nur das Drehen an Stellschrauben im bisherigen System. Die langfristige
Finanzierung der Alterssicherung werde so nicht gesichert. Dafür würden neue Probleme geschaffen, wie
das steigende Risiko von Altersarmut oder die fehlenden Ausstiegsszenarien aus dem Arbeitsleben für
Menschen mit schwerer körperlicher Arbeit.
(24 Zeilen/4310/1348; E-Mail voraus)




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Plötzlich blind
Im Kilianeum-Haus der Jugend können Besucher in einer Projektwoche einen
Eindruck davon bekommen, was es heißt, nichts mehr zu sehen
Würzburg (POW) Stephan Zipf wirkt orientierungslos. Vorsichtig tastet er sich im Kilianeum-Haus der
Jugend voran. Zipf ist blind, allerdings nur für eine knappe Viertelstunde. Dann ist Daniela Mark an der
Reihe. Die beiden sind im Rahmen der Dunkelcafé-Projektwoche gekommen. Seit sechs Jahren wird sie
durch die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) angeboten und soll auf „Blind Date“, das
Dunkelcafé im Kilianeum, aufmerksam machen. Gruppen können dort das ganze Jahr über Termine
vereinbaren und einen kleinen Imbiss in völliger Dunkelheit zu sich nehmen, bedient von Blinden.
Noch bis Freitag, 29. Oktober, läuft die Projektwoche. In dieser Zeit ist vor dem Besuch des Dunkelcafés
ein Gang mit Augenbinde und Blindenstock durch das Haus möglich. Für Zipf ein ungewohntes Gefühl:
„Ich kann mir hier von meiner Umgebung gar nichts vorstellen“, sagt er, während er versucht, mit
ausgestreckten Armen eine Treppe hochzulaufen. „Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit
Blinde das machen können“, findet er. Immer an der Wand entlang geht es für ihn, dort fühlt er sich
einigermaßen sicher, das gibt ihm etwas Orientierung. Als Mark blind durch die Gänge des Kilianeums
läuft, bleibt sie plötzlich stehen: Sie hört direkt vor sich das Klackern eines Blindenstocks. Auch ihr
Gegenüber bleibt ruckartig stehen. Jetzt ist gegenseitige Verständigung gefragt: „Ich gehe rechts vorbei“,
sagt Mark. Unsicher gehen beide aneinander vorbei, bloß nicht dem Anderen versehentlich den
Blindenstock zwischen die Beine schieben und ihn zu Fall bringen.
An fünf bis sechs Terminen im Monat hat das Dunkelcafé für Gruppen geöffnet, die genauen Termine
werden nach Absprache getroffen. Noch bis zum Freitag ist das Café den gesamten Tag geöffnet,
abends bietet es auch warme Speisen an. Im Gänsemarsch geht es in die Räume des Dunkelcafés, jeder
fasst dem Vordermann an die Schulter, bloß nicht den Anschluss verlieren, denn hinter einer
Lichtschleuse ist es wirklich komplett duster, kein einziger Lichtstrahl verirrt sich hier herein. Mit kleinen
Schritten geht es voran. Kellnerin Andrea, die selbst fast vollständig erblindet ist, führt einen zum Tisch
und hilft beim Hinsetzen. Am Nachbartisch scheinen schon mehrere Leute zu sitzen – drei oder vier? In
dem Stimmengewirr ist keine genaue Zuordnung möglich. Nur die Tischplatte vor einem bietet jetzt noch
Orientierung. Die Milch in den Kaffee zu gießen wird zu einer Herausforderung. Stück für Stück den
Tassenrand abtasten, um nichts danebenzuschütten.
Andrea setzt sich zu uns und erzählt von ihrem Leben. Ihr Mann ist vollständig blind, sie selbst kann
Personen und andere Dinge nur in direkter Nähe zu ihrem Gesicht erkennen. Im Alltag gibt es für sie und
ihren Mann viele Herausforderungen: „Wir gehen immer in die gleichen Supermärkte, am liebsten solche,
die nicht ständig ihre Regale umräumen. Das erschwert unnötig die Orientierung“, sagt sie ruhig mit
warmer Stimme. Der Klang ihrer Stimme prägt sich ein, es gibt keine äußeren Dinge, die man sich
merken könnte. Denn obwohl sie nur wenige Zentimeter vor einem sitzt, lässt sich nicht einmal ihre Statur
erahnen. Im Würzburg geht Andrea ohne Blindenstock durch die Straßen, „aber nur, weil ich mich hier
auskenne“, erzählt sie. „In fremden Städten habe ich immer den Stock bei mir.“
Rund 45 Minuten sitzen die Besucher in völliger Dunkelheit am Tisch; vielleicht ist es Einbildung, aber der
Kaffee scheint intensiver zu schmecken als sehend. Im Gänsemarsch geht es zum Schluss wieder ans
Licht – eine Erleichterung, denn nach einiger Zeit macht sich ein beklemmendes Gefühl in der Dunkelheit
breit. Immer wieder versuchten die Augen angestrengt wenigstens kleine Konturen zu erkennen –
vergebens.
Wer sich selbst in die Lage eines Blinden hineinversetzen möchte, kann das im Rahmen der
Projektwoche noch bis Freitag, 29. Oktober, tun. Eine Tischreservierung für das Dunkelcafé wird
empfohlen unter Telefon 0931/38663155. Gruppen können sich dort auch außerhalb der Projektwoche
für einen Termin im Café anmelden.
                                                                                                  sea (POW)
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Neutestamentliche Apokryphen
Exegese-Werkstatt fördert biblischen Wissenstransfer von der Uni zur Schule
Würzburg (POW) Aktuelle Ergebnisse aus der Bibelforschung schneller an Schüler vermitteln: Darauf
zielt die Exegese-Werkstatt ab, eine neue Kooperation des Lehrstuhls für Neutestamentliche Exegese
der Universität Würzburg mit Gymnasien. Die Robert-Bosch-Stiftung fördert das Projekt. An der Exegese-
Werkstatt, der Auslegung biblischer Schriften, beteiligen sich aus Würzburg das Matthias-Grünewald-,
das Riemenschneider- und das Wirsberg-Gymnasium sowie aus Erlangen das Ohm-Gymnasium.
Eingebunden ist auch das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität.
Mit einem Treffen der Direktoren und Fachlehrer am Lehrstuhl startete am 21. Oktober offiziell das
Projekt, das vom Denkwerk-Programm der Robert-Bosch-Stiftung (Stuttgart) gefördert wird. Professor
Bernhard Heininger warb dort Mittel für die kommenden drei Jahre ein. Sein Antrag setzte sich gegen
mehr als 100 Mitbewerber aus allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern durch.
Das Würzburger Projekt stellt weithin unbekannte Texte aus der Frühzeit des Christentums in den
Mittelpunkt, die nicht in den neutestamentlichen Kanon, die kirchlich verbindliche Zusammenstellung der
biblischen Schriften, aufgenommen wurden. Diese als Apokryphen („verborgene Schriften“) bezeichneten
Texte wurden teilweise erst im 20. Jahrhundert wieder entdeckt, etwa das Thomas- und das
Judasevangelium oder das so genannte Evangelium der Maria. Blockbuster wie Dan Browns „Da Vinci-
Code“ oder Mel Gibsons „The Passion of the Christ“ beziehen ihr Wissen über die Geschichte Jesu oder
des frühen Christentums häufig aus solchen Texten.
Hier setzt das Projekt an: War Maria Magdalena wirklich die Geliebte Jesu? War Judas gar der „Freund
Jesu“ (so das Judasevangelium)? Und wer gab in den Gruppierungen, denen jene Texte entstammen,
eigentlich den Ton an: Waren es die Männer oder die Frauen? Die Apokryphen beantworten diese
Fragen nicht wirklich, aber sie zeigen, was man darüber dachte. Sie öffnen ein Fenster zu einer weithin
unbekannten Welt des frühen Christentums. Und sie helfen, die Bücher und die Filme eines Dan Brown
oder Mel Gibson historisch besser einzuordnen.
Wie die Schulen von der Forschungsarbeit der Würzburger Theologen profitieren? Der Wissenstransfer
erfolgt bei Studientagen an der Universität; der erste findet im Dezember für Lehrer und Referendare
statt. Die Teilnehmer bekommen aktuelle Forschungsergebnisse rund um das Judasevangelium
präsentiert. Im Frühjahr folgen mehrere Studientage für die Schüler. Mit exegetischen Methoden
studieren sie Quellen und interpretieren ausgewählte Texte. Zugleich gewinnen die Schüler Einblicke in
die Bibelwissenschaft, die gerade bei der Apokryphen-Forschung derzeit äußerst innovativ und produktiv
sei, sagt Professor Heininger. „Mit ihren eigenen Forschungen an den Texten können die Schüler die
Vielfalt des frühen Christentums entdecken. Die Texte liefern ihnen nicht nur unterschiedliche Bilder,
beispielsweise von Jesus oder Judas. Sie dokumentieren zudem Lösungsstrategien und Antworten auf
Fragen und Konflikte, die auch heute noch relevant sind“, berichtet Heininger. An den Schulen wird das
Projekt im Religionsunterricht durchgeführt. Angelegt ist es aber fächerübergreifend, denn es schlägt
Querverbindungen zu Literaturwissenschaften, Geschichte und den Klassischen Philologien.
Das Denkwerk-Programm der Robert-Bosch-Stiftung zielt darauf ab, Schüler, Lehrer und
Geisteswissenschaftler noch besser zu vernetzen. Es will den Schülern Einblicke in die aktuelle
Forschung ermöglichen und den Wissenstransfer von der Universität zur Schule beschleunigen.
Kontakt: Heinz Blatz, Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese der Universität Würzburg, Telefon
0931/3182393, E-Mail heinz.blatz@mail.uni-wuerzburg.de.
(40 Zeilen/4310/1344; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet




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Zwei neue Altenheimseelsorger
Alle vier Regionalstellen besetzt – Wahl des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft
Würzburg (POW) Im Rahmen der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Altenheimseelsorge im
Exerzitienhaus Himmelspforten sind am Montag, 25. Oktober, zwei neue Regionalaltenheimseelsorger in
ihr Amt eingeführt worden: Diakon Georg Kirchner ist ab sofort für die Region Schweinfurt zuständig,
während Pastoralreferent Wolfgang Zecher sich um die Aufgaben in der Region Würzburg kümmert.
Damit sind alle vier Stellen der Regionalaltenheimseelsorge besetzt.
Domkapitular Christoph Warmuth begrüßte die beiden Seelsorger und betonte, dass aufgrund des
demografischen Wandels die Arbeit der Altenheimseelsorger wichtiger denn je sei. Vor zwei Jahren
wurde das Konzept der regionalen Altenheimseelsorge eingeführt, um eine ortsnahe Betreuung zu
gewährleisten. Insgesamt gibt es vier Regionalaltenheimseelsorger. Gerold Neudert, Leiter der
Arbeitsgemeinschaft Krankenhausseelsorge, lobte die enge Vernetzung zwischen Krankenhäusern und
der Altenheimseelsorge. Seit 2002 gibt es gemeinsame Fortbildungen der Seelsorger. Claudia Zinggl,
bisher in der Altenheimseelsorge tätig, wurde im Rahmen der Herbsttagung verabschiedet. Sie wechselt
ins Seniorenforum.
Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Altenheimseelsorge wurde ebenfalls auf der Herbsttagung neu
gewählt. Ihm gehören neben Kirchner und Zecher auch die beiden weiteren
Regionalaltenheimseelsorgerinnen Gabriele Spahn-Sauer (Region Untermain) und Doris Werner (Region
Rhön) sowie die Gemeindereferentin Annemarie Beiergrößlein aus Schweinfurt und Diakon Bernhard
Trunk aus Zeil am Main an. Ebenfalls im Vorstand sitzen die Diözesanaltenheimseelsorgerin Daniela
Becker und Bereichsleiterin Pastoralreferentin Andrea Kober-Weikmann von der Hauptabteilung
Seelsorge.
                                                                                            sea (POW)
(20 Zeilen/4310/1325; E-Mail voraus)
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Gemeinsam für Familie
300 Männer und Frauen aus Pfarreien und Politik bei Herbsttreffen Familie
Würzburg (POW) „Gemeinsam auf- und einstehen für Familie“: Unter diesem Motto standen die
„Herbsttreffen Familie“, die der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg und die
Dekanatsehe- und Dekanatsfamilienseelsorge (DEFS) im Oktober in den Landkreisen und kreisfreien
Städten Unterfrankens veranstaltet haben. Ziel dieser Treffen war, Interessierte in der Ehe- und
Familienarbeit über die Angebote der Familienpastoral und Familienbildung zu informieren und
Ehrenamtliche für die Mitarbeit im Dekanatsteam und im Diözesanfamilienrat zu gewinnen.
Etwa 300 Interessierte besuchten die Treffen. Eine erfreuliche Zahl für FDK-Vorsitzenden Michael
Kroschewski und Diözesanfamilienseelsorger Domvikar Stephan Hartmann. Artur Eisenacher,
Geschäftsführer des FDK, erlebte bei den Veranstaltungen, dass viele junge Menschen, Mütter und Väter
bereit seien, in ihren Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften Verantwortung für den Bereich Ehe und
Familie zu übernehmen. „Diese Ehrenamtlichen waren interessiert und sehr angetan von den Angeboten
der Familienseelsorge und des Familienbunds. Sie haben überlegt, wie in konkreten Kooperationen
beispielsweise erstmals ein Familientag durchgeführt werden kann, wie ein Elternkurs Kess-erziehen
angeboten werden oder wie ein Tageskurs für Familien in Zusammenarbeit mit einer Kindertagesstätte
die neue Pfarreingemeinschaft befördern kann.“
28 Engagierte aus 15 Dekanaten erklärten sich bei den Herbsttreffen bereit, künftig im
Diözesanfamilienrat mitzuarbeiten, weitere drei werden sich vor allem im Bereich Politik beim
Familienbund einbringen. „Der Trend, sich zu engagieren, geht nach oben – in zugegebenem
schwierigem Umfeld –, auch weil sich bei den Interessierten herumgesprochen hat, dass die Mitarbeit im
Diözesanfamilienrat interessant und bereichernd ist“, zeigt sich Kroschewski erfreut.
Die Bereitschaft zum Engagement der Ehrenamtlichen ist für den FDK und die DEFS Verpflichtung. „Jetzt
sind wir gefordert, weiterhin attraktive Treffen des Diözesanfamilienrats vorzubereiten und dem
Meinungsbildungsprozess zur Familienarbeit in der Diözese Raum zu geben“, erklärt Eisenacher.
Hartmanns Erfahrung auf den Herbsttreffen zeigt eine weitere Perspektive: „Es gibt viele Menschen, die
bereit sind, sich für ein Projekt zu engagieren.“ Das sei eine Herausforderung an die Ehe- und
Familienseelsorge, darauf zu antworten, um auch diese engagierten Menschen zu erreichen.
„Anhand aktueller familienpolitischer Fragestellungen erfuhren die Teilnehmer bei den Treffen, dass es
lohnt, die Entwicklungen der Familienpolitik auf allen Ebenen aufmerksam zu verfolgen und den eigenen
demokratischen Einfluss geltend zu machen“, berichtet Kroschewski. „Wir haben auch Interesse
vorgefunden, kommunale Familienpolitik mitzugestalten, und freuen uns, Männer und Frauen darin
bestärken und unterstützen zu können“, macht Eisenacher deutlich.
Die Dekanatsehe- und Dekanatsfamilienseelsorgerinnen und -seelsorger stellten auf den Herbsttreffen
das aktuelle Dekanatsteam vor, sie skizzierten die Arbeit, die dort geleistet werde, und konnten neue
engagierte Frauen und Männer aus den Pfarreien und Verbänden zur Mitarbeit gewinnen, berichtet
Hartmann. Wie die anderen Verantwortlichen auch, lobte er den Einsatz der ehren- und hauptamtlichen
Mitarbeiter, die die Herbsttreffen so lebendig und motivierend gestalteten. Langfristiges Ziel des FDK sei
es, eine Art „Kampagnefähigkeit“ in Fragen der Familienpolitik zu erreichen und „unsere qualifizierte,
subsidiär ausgerichtete und niederschwellig ausgelegte Ehe- und Familienbildung in Unterfranken weiter
zu etablieren“, erklärt Kroschewski.
Den nächsten Schritt in Sachen „Neue Wege in der Familienbildung“ macht der Familienbund am
Donnerstag, 25. November um 18.30 Uhr beim Schlossgespräch auf Schloss Hallburg bei Volkach. Dort
werden Verantwortliche aus Politik, Gesellschaft und Kirche über die Möglichkeiten einer lebenswerten
Zukunft für Familien diskutieren.
(43 Zeilen/4310/1342; E-Mail voraus)




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Den Ärmsten eine Stimme geben
Zum Monat der Weltmission besuchte Schwester Ida das Bistum Würzburg und
erzählte von ihrer Arbeit mit unterdrückten Frauen in Indien
Würzburg (POW) Die Menschen werden unterdrückt, arbeiten für Löhne von drei bis vier Euro am Tag
und haben keine Rechte in ihren Slums und Dörfern: Betroffen erzählt Schwester Ida Lobo von den
Lebensumständen der Frauen und Mädchen in Indien, die in der patriarchalischen Kastengesellschaft der
untersten Schicht angehören. „Dalits“ werden sie genannt, das Wort lässt sich mit „kastenlos“ ins
Deutsche übersetzen. Schwester Ida kümmert sich um diese Ärmsten der Armen – jeden Tag.
Im Rahmen des Weltmissionsmonats Oktober hat das katholische Hilfswerk „missio“ verschiedene
Ordensfrauen aus Indien nach Deutschland eingeladen, Schwester Ida war im Bistum Würzburg zu Gast.
Dort erzählte sie unter anderem vor Schulen und einer Firmlingsgruppe von den Zuständen in ihrem
Land. „Geh, und handle genauso“, ist der Missionsmonat überschrieben und soll an die Ordensfrau
Mutter Teresa erinnern, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Die 47-Jährige
Schwester Ida, die den Steyler Missionarinnen angehört, folgt dem Motto schon seit knapp 20 Jahren.
In der südindischen Region Gulbarga ist sie unterwegs, das liegt rund acht Stunden Autofahrt von der
modernen Stadt Bombay entfernt. „In Gulbarga gibt es kaum Fabriken zum Arbeiten, Strom und
fließendes Wasser sind eine Rarität“, sagt Schwester Ida. Viele der Dalit-Frauen haben nie eine Schule
besucht, ihre Chancen auf Arbeit sind sehr gering. Das Problem sei das indische Kastensystem, sagt
Schwester Ida. Männlicher Nachwuchs wird im streng hierarchischen System bevorzugt, weil er das
Ansehen einer Familie steigert. Bereits mit 15 Jahren sind viele Mädchen zwangsverheiratet. Die
Ordensfrau hilft den Frauen, Selbstbewusstsein zu gewinnen, um dem System zu entkommen und den
Mut zu haben, trotz Widerstände eine Schule zu besuchen. „Nur durch Bildung haben sie die Chance,
dem Leben als Dalit-Frau zu entkommen“, sagt Schwester Ida. Denn aufgrund ihrer Armut begehen viele
Frauen Straftaten und sitzen im Gefängnis. Auch für sie ist Schwester Ida da, wöchentlich besucht sie die
Frauen in ihrer Zelle. Außerdem steht sie ihnen als Anwältin vor Gericht zur Seite.
Schwester Ida weiß, dass sie von der Regierung nur wenig Unterstützung bei ihrer Arbeit erwarten kann:
„Korruption gibt es hier leider auf allen Ebenen. Hilfsgelder aus der Politik erreichen uns kaum. Das
System ist ineffektiv.“
Mit der Kollekte, die am Sonntag, 24. Oktober, in allen Gottesdiensten gehalten wird, sammelt „missio“ im
Rahmen des Missionssonntags Geld für die ärmsten Diözesen der Welt. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann
erinnert in einem Aufruf zum Weltmissionssonntag an die vielen Ordensschwestern in Indien, die sich
selbstlos für die Diskriminierten einsetzen. Sie würden ein glaubwürdiges Zeugnis für Jesus Christus
ablegen. Die Gottesdienstbesucher bittet er um eine großherzige Spende für die Kirche in Afrika und
Asien.
(31 Zeilen/4310/1317; E-Mail voraus)
                                                                                               sea (POW)
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Kurzmeldungen

Museum am Dom und Domschatz an Allerheiligen geöffnet
Würzburg (POW) Das Museum am Dom sowie der Domschatz in Würzburg sind am Feiertag
Allerheiligen, 1. November, für Besucher geöffnet. Das Museum am Dom hat ab diesem Tag verkürzte
Winteröffnungszeiten. Diese sind jeweils Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr, der
Domschatz ist jeweils Dienstag bis Sonntag und feiertags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
(4 Zeilen/4310/1349)




Pfarreiengemeinschaft „12 Apostel am Tor zum Spessart“ errichtet
Würzburg/Lohr am Main (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat zum 14. November 2010 die
Pfarreiengemeinschaft „12 Apostel am Tor zum Spessart“ errichtet. Zur Pfarreiengemeinschaft gehören
die Pfarreien Lohr-Sankt Michael, Lohr-Sankt Pius, Neustadt am Main, Pflochsbach, Rechtenbach,
Rodenbach, Sendelbach und Steinbach, die Kuratie Lohr-Sankt Elisabeth und die Filialen Wombach,
Sackenbach und Erlach am Main.
(5 Zeilen/4310/1334)




Neues Programm des Mehrgenerationenhauses Sankt Michael
Bad Königshofen (POW) Das Programm für 2011 des Familienbildungs- und Begegnungshauses Sankt
Michael ist ab sofort erhältlich. Das Mehrgenerationhaus der Diözese Würzburg in Bad Königshofen hat
für das nächste Jahr unter anderem neue Freizeitfahrten und Bildungsangebote für Familien,
Alleinerziehende, Paare und Frauen ins Programm genommen. Das Heft mit der kompletten Übersicht
gibt es beim Haus Sankt Michael, Wallstraße 49, 97631 Bad Königshofen, Telefon 09761/9325, E-Mail
FamilienbildungshausStMichael@t-online.de, Internet www.familienbildungshaus.de.
(6 Zeilen/4310/1343)




Besinnungstag des Fatima-Apostolats
Würzburg (POW) Über die Aufgaben des Priesters in der Kirche hat Pfarrer Winfried Abel beim
Besinnungstag des diözesanen Fatima-Apostolats im Exerzitienhaus Himmelspforten referiert. Abel ist
durch sein Kassetten- und CD-Apostolat im deutschsprachigen Raum bekannt. In drei Vorträgen stellte er
das Bußsakrament als zentrale Aufgabe der Seelsorger dar. Abel motivierte die über 100 Zuhörer zum
Engagement in der Kirche und rief zu einem freudig gelebten Christentum auch in schwieriger Zeit auf.
Die Gläubigen beendeten den Tag mit dem gemeinsamen Rosenkranzgebet und der heiligen Messe mit
Fatima-Diözesanleiter Christian Stadtmüller.
(7 Zeilen/4310/1331)




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ARD überträgt Festgottesdienst zu Allerheiligen aus Kiliansdom
Würzburg (POW) Live aus dem Würzburger Kiliansdom überträgt die ARD den Festgottesdienst zum
Hochfest Allerheiligen am Montag, 1. November, von 10 bis 11 Uhr. Zelebrant und Prediger ist Bischof
Dr. Friedhelm Hofmann. Auch wenn man an Allerheiligen die Gräber der Verstorbenen besucht:
Eigentlich ist der Allerheiligentag ein frohes Fest. So mancher nennt deshalb diesen Feiertag auch „das
Osterfest des Herbstes“. In diesem Pontifikalgottesdienst gedenkt Bischof Hofmann der Heiligen und aller
Menschen, die im Himmel das Angesicht Gottes schauen und als Fürsprecher für die Lebenden gelten.
Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der Jugendkantorei, der Mädchenkantorei und dem
Orchester der Würzburger Dommusik unter der Leitung von Domkapellmeister Professor Martin Berger
mit der „Messe des Pécheurs de Villerville“ von Gabriel Fauré und André Messager.
(9 Zeilen/4310/1329; E-Mail voraus)                   Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet



Bayern 1 überträgt Hochamt zu Allerheiligen aus Kitzingen
Kitzingen (POW) Live aus der Pfarrkirche Sankt Johannes in Kitzingen überträgt der Bayerische
Rundfunk in seinem Hörfunkprogramm Bayern 1 am Feiertag 1. November von 9 bis 10 Uhr einen
Festgottesdienst zum Hochfest Allerheiligen. Zelebrant und Prediger ist Pfarrer Manfred Bauer. Der
Kammerchor Sankt Johannes singt drei a-capella Motetten.
(4 Zeilen/4310/1332; E-Mail voraus)



Bischof Hofmann gratuliert Erzbischof Marx und Walter Brandmüller
Würzburg/München (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat dem Erzbischof von München und
Freising, Dr. Reinhard Marx, herzlich zur Kardinalsernennung gratuliert. „Die Purpurfarbe ist Sinnbild des
Martyriums wie des Sieges gleichermaßen. Du weißt selbst, wie viel Bürde an der Würde hängt. Vertrete
uns in Rom in aller Loyalität und bleibe fröhlich“, schreibt Bischof Hofmann am 20. Oktober an Erzbischof
Marx. Für die Zukunft wünscht er dem neuen Kardinal Gottes Segen. Glück- und Segenswünsche sandte
Bischof Hofmann auch an den aus Bayern stammenden Kirchenhistoriker Walter Brandmüller, den Papst
Benedikt XVI. ebenfalls am 20. November in den Kardinalsstand erheben wird. Der Papst ehre damit den
Kirchenhistoriker und dessen Lebenswerk.
(8 Zeilen/4310/1315; E-Mail voraus)



500. Sendung von „Kirche in Bayern“
Würzburg (POW) Mit der 500. Ausgabe ist das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ am
Sonntag, 24. Oktober, zu sehen. Vor neun Jahren, am 18. März 2001, lief die erste Sendung des
halbstündigen Magazins in den Programmen der bayerischen Lokalanbieter unter dem Namen „Immer
wieder sonntags... Kirche in Bayern“. Mittlerweile hat sich der Name geändert in „Kirche in Bayern“, doch
die Grundidee ist geblieben. Woche für Woche stellen Journalisten aus fünf bayerischen Diözesen und
aus der evangelischen Landeskirche Nachrichten und Beiträge in einer bunten Mischung zusammen:
informativ und lebensnah, kritisch und unterhaltsam. Wie Karl-Peter Büttner, Leiter des Bereichs Medien
der Diözese Würzburg und Projektleiter der Sendung, sagte, gewinne das Magazin seinen einzigartigen
Charakter durch die kreative Eigenständigkeit und das Engagement der einzelnen Redaktionen und
Autoren. Angesiedelt ist das Fernsehmagazin in Würzburg. Neun Jahre lang wurde die Sendung von der
Fernsehredaktion der Diözese Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Würzburger Lokalsender
TV touring produziert. Zur 500. Jubiläumssendung gibt es eine Premiere: Die Fernsehredaktion der
Diözese ist mittlerweile technisch so ausgestattet, dass die Sendung in den eigenen Räumen hergestellt
werden kann. „Die Kooperation mit dem heimischen Lokalsender TV touring wird natürlich auf anderer
Ebene weiter gepflegt“, betonte Büttner. Das Fernsehmagazin erscheint jeweils sonntags im Programm
der lokalen Fernsehsender in Bayern und deutschlandweit bei Bibel TV. Zu sehen ist es auch auf der
eigenen Homepage www.kircheinbayern.de.
(17 Zeilen/4310/1316; E-Mail voraus)




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Promis telefonieren am 2. November für „Fröhlich sein – Gutes tun“
Würzburg (POW) Elf prominente unterfränkische Politiker sind am Dienstag, 2. November, von 8 bis
18 Uhr für die Caritasaktion „Fröhlich sein – Gutes tun“ am Telefon erreichbar. Unter 0931/38612345
nehmen sie zugunsten notleidender Menschen Spendenanrufe entgegen oder werben aktiv Spenden an.
Neben den Schirmherren der Aktion, dem Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal und dem
Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé, sitzen der Aschaffenburger Oberbürgermeister
Klaus Herzog, die Bundestagsabgeordneten Norbert Geis und Paul Lehrieder und die
Landtagsabgeordneten Manfred Ländner, Harald Schneider, Dr. Otto Hünnerkopf, Günter Felbinger,
Berthold Rüth und Dr. Hans Jürgen Fahn je zwei Stunden am Telefon. Seit 1979 gibt es die Aktion
„Fröhlich sein – Gutes tun“. Das dort gesammelte Geld – im vergangenen Winter waren es über
30.000 Euro – geht ohne jegliche Abzüge an die Sozialberatungsstellen der unterfränkischen Caritas.
Jedes Jahr können damit viele bedürftige Familien, Alleinerziehende oder Einzelpersonen unterstützt
werden – sei es mit der Übernahme von Heizkosten oder Reparaturrechnungen für Haushaltsgeräte, der
Kostenübernahme für Schulveranstaltungen oder Winterkleidung für Kinder. Manchmal dient das Geld
auch dazu, Lebensmittel zu kaufen. Mit dieser Aktion haben schon viele tausend Menschen in ganz
Unterfranken Hilfe erfahren.
Hinweis: Spendenkonto Diözesan-Caritasverband Würzburg, „Fröhlich sein – Gutes tun“, Kontonummer
40105, Sparkasse Mainfranken, Bankleitzahl 79050000.
(17 Zeilen/4310/1328; E-Mail voraus)                                                         lh (Caritas)
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Noch freie Plätze im Sonderzug im Advent nach Altötting
Würzburg (POW) Noch einige freie Plätze gibt es bei der viertägigen Pilgerfahrt des Diözesanpilgerbüros
Würzburg in der ersten Adventswoche nach Altötting. Die geistliche Leitung hat Pfarrer Josef Treutlein
(Würzburg). Die Teilnehmer starten gemeinsam im Sonderzug am Dienstag, 30. November. Bis Freitag,
3. Dezember, erleben die Pilger die besondere adventliche Stimmung des Marienwallfahrtsortes bei
gemeinsamen Gottesdiensten, Lichterprozessionen und Andachten zum Advent. Einen Höhepunkt bildet
das Altöttinger Adventssingen in der Basilika. Ein Halbtagesausflug führt mit dem Bus nach Massing zum
Berta Hummel-Museum. Eine Führung durch das Waffelmuseum ist ebenfalls vorgesehen. Information
und Anmeldung bei: Pilgerbüro der Diözese Würzburg, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg,
Telefon 0931/38665141, Fax 0931/38665149, E-Mail pilgerbuero@bistum-wuerzburg.de.
(9 Zeilen/4310/1346; E-Mail voraus)




Bläser gestalten Gottesdienst
Hammelburg (POW) Zum zweiten Mal haben die Bayerische Musikakademie und das Referat
Kirchenmusik der Diözese Würzburg ein Gemeinschaftsseminar in der Musikakademie in Hammelburg
veranstaltet. Bei dem Halbtagesseminar „Bläsermusik im Gottesdienst“ wurden Fragen behandelt, wie
Bläser einen Gottesdienst gestalten können und welche Vorspiele zu Kirchenliedern sie machen können.
Die 45 Bläser, die aus der ganzen Diözese und darüber hinaus angereist kamen, probten in drei Stunden
das komplette Programm für die musikalische Gestaltung der Abendmesse in der Hammelburger
Stadtpfarrkirche. Es waren vier freie Werke sowie Vorspiele und Begleitsätze zu zehn Liedern.
Akademieleiter Kuno Holzheimer als Dirigent, Bläserreferent Karl-Heinz Sauer als Kantor und Dieter
Blum an der Orgel leiteten schließlich die musikalische Darbietung.
(9 Zeilen/4310/1355; E-Mail voraus)
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Katholische Landjugend in Sorge um Kirche
Volkersberg (POW) Mit der gegenwärtigen Situation der Kirche und deren Zukunft haben sich rund
30 Delegierte der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) bei ihrer Herbst-Diözesanversammlung am
Volkersberg beschäftigt. Die Teilnehmer diskutierten über Demokratie und Mitbestimmung in der Kirche,
die Rolle von Laien, das Priesterbild und die Zulassungsbedingungen zum Priesteramt. Auch die Rolle
der Frau in der Kirche, die kirchliche Sexualmoral, die Ökumene sowie der Wunsch nach lebendigen
Gottesdienstformen wurden angesprochen. Da die Mitglieder der KLJB nach eigenen Angaben bei ihrem
Engagement in der Kirche immer wieder an ihre Grenzen stießen und nicht immer Antworten auf ihre
Probleme und Fragen bekämen, schrieb die Diözesanversammlung im Namen ihrer Mitglieder einen Brief
an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, um darin ihre Sorgen zum Ausdruck zu bringen und die Bereitschaft
zum Dialog zu signalisieren. Beim Treffen standen auch personelle Veränderungen an: Die Seelsorger
Wolfgang Scharl (Diözesanlandjugendseelsorger) und Christian Wöber (Seelsorger in der KLJB) wurden
neben Philipp Stark (Gramschatz) verabschiedet, der fünf Jahre lang ehrenamtlicher
Diözesanvorsitzender der KLJB war. Für Stark rückt Simon Eisenbacher (Retzbach) in den
Diözesanvorstand der KLJB nach. Der 26-Jährige wurde von den Delegierten einstimmig gewählt.
Zusammen mit der neuen Diözesanlandjugendseelsorgerin Simone Büttner und den ehrenamtlichen
Diözesanvorsitzenden Stephan Barthelme, Theresa Kömm und Evelyn Zehnder gestaltet er das nächste
Arbeitsjahr in der KLJB.
(17 Zeilen/4310/1354; E-Mail voraus)
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Neue Wohlfahrts-Weihnachtsmarken 2010
Würzburg (POW) Am 11. November ist Erstausgabe der neuen Weihnachtsmarken-Serie 2010. Sowohl
die Post als auch die Wohlfahrtsverbände wie Caritas, Diakonisches Werk oder Rotes Kreuz halten die
Weihnachtsmarken ab diesem Zeitpunkt bereit. Als Motive wurden für die diesjährigen Weihnachts-
Wohlfahrtsmarken Darstellungen aus der Krippe der Münchner Liebfrauenkirche ausgewählt. Die
Weihnachtsmarken mit den Zuschlägen für die soziale Arbeit von Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz und
Arbeiterwohlfahrt werden wie immer in den Werten zu 45 Cent (20 Cent Zuschlag) und 55 Cent (25 Cent
Zuschlag) angeboten. Die Briefmarke zu 45 Cent (Postkarte) zeigt das Jesuskind mit seiner Mutter Maria,
die 55-Cent-Marke (Brief) die Anbetung der Könige. Der Diözesan-Caritasverband Würzburg und seine
Verkaufsstellen wie Kindergärten, Pfarr- und Kreis-Caritasverbände nehmen ab sofort Bestellungen
entgegen. Die Caritas hält neben den beiden Briefmarken-Werten auch Markenheftchen mit je fünf oder
zehn Stück bereit. Diese Markenheftchen eignen sich besonders gut zum Verschenken. Auch
Ersttagsbriefe werden auf Wunsch gefertigt. Sie müssen aber rechtzeitig angefordert werden.
Bestellungen beim Diözesan-Caritasverband Würzburg, Telefon 0931/38666693, E-Mail
RymuthJ@caritas-wuerzburg.de.
(14 Zeilen/4310/1327; E-Mail voraus)
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Wechsel im Vorstand des Freundeskreises der Sankt-Ursula-Schule
Würzburg (POW) Wechsel im Vorstand des Freundeskreises der Sankt-Ursula-Schule in Würzburg:
Nach über 14 Jahren gaben Bertold Baunach und Luitgard Bohnengel die Aufgaben des Vorsitzenden
und der stellvertretenden Vorsitzenden ab. Beide hatten als Gründungsmitglieder den Verein mit
aufgebaut. Sie konnten eine beachtliche Mitgliederzahl gewinnen, Gelder für schulische Belange zur
Verfügung stellen und besonders die Schule bei vielen Aktivitäten begleiten und ideell unterstützen.
Schwester Katharina Merz, Oberin und Leiterin des Gymnasiums wie der Realschule, sprach dies bei der
Mitgliederversammlung in ihren Dankesworten aus. Neue Vorsitzende ist Almud Timinger, als
Stellvertreter wurde Hans-Peter Dörr gewählt. Irmhild Göttfert als Schriftführerin und Harald Knopp als
Kassier wurden in ihren Ämtern bestätigt. Von Seiten der Ursulinen gehören Katharina Merz und Petra
Brillinger dem Vorstand an. Timinger hat viele Jahre an der Sankt-Ursula-Schule unterrichtet, Dörr ist
noch aktives Mitglied des Kollegiums. So sind beide mit den Angelegenheiten der Schule, dem Kollegium
und dem Konvent vertraut. Da die vor zwei Jahren begonnene Generalsanierung der Schule auch in
Zukunft eine große Herausforderung darstelle, will der Freundeskreis wie bisher diese Aufgabe begleiten
und Mittel für die Innenausstattung der Mensa und neuer Schulräume gewinnen. Dazu findet am
21. November ein Benefizkonzert mit Menora, dem Chor der Israelitischen Kultusgemeinde, statt.
2012 feiern Schule und Kloster ihr 300-jähriges Bestehen.
(16 Zeilen/4310/1330; E-Mail voraus)
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Würzburger Pfadfinder nehmen an „Scoute Dich!-Aktion“ teil
Würzburg (POW) Bundesweit finden zwischen 22. und 31. Oktober die „Scoute Dich!-Tage“ der
Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) statt. Die Pfadfinder des DPSG-Diözesanverbands
Würzburg nehmen an der Aktion teil und zeigen am Samstag, 23. Oktober, zwischen 10 und 16 Uhr mit
einem Stand vor dem Würzburger Dom, was mit den Pfadfindern alles möglich ist. In und um eine echte
Jurte, dem Großzelt der Pfadfinder, kann man die vielfältigen Bereiche kennenlernen, in denen sich
Pfadfinder engagieren: sei es die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in den Stämmen,
das Engagement für Behinderte und sozial Benachteiligte, die Bewahrung der Schöpfung, den Einsatz für
internationale Gerechtigkeit oder auch das Bewusstsein einer christlichen Grundhaltung im alltäglichen
Leben. Mit der „Scoute Dich!-Kampagne“ macht die DPSG zum einen auf ihre Arbeit und ihr Engagement
aufmerksam. Zum anderen will sie ehemalige Pfadfinder wieder finden und als Unterstützer für das
Pfadfinden gewinnen. Wer die DPSG unterstützen möchte, findet alle Informationen unter
www.dpsg.de/scoutedich oder kann sich telefonisch unter 0931/38663151 zurückmelden. In der Diözese
Würzburg gibt es fast 2500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in der DPSG
engagieren. Die Pfadfinder der Diözese Würzburg bieten in 49 Stämmen vor Ort wöchentliche
Gruppenstunden in den Altersstufen Wölflinge (7 bis 10 Jahre), Jungpfadfinder (10 bis 13 Jahre),
Pfadfinder (13 bis 16 Jahre) und Rover (16 bis 20 Jahre) an. Weitere Informationen bei DPSG-
Diözesankurat Malte Krapf unter Telefon 0931/38663154.
(17 Zeilen/4310/1320; E-Mail voraus)
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Personalmeldungen

Zwei neue Domvikare
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ernennt Ökumenereferent Dr. Petro Müller und
Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher
Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Ökumenereferent Dr. Petro Müller (50) und
Diözesanjugendpfarrer Thomas Eschenbacher (45) mit Wirkung vom 1. November 2010 zu Domvikaren
an der Kathedrale zu Würzburg ernannt. Die Neubesetzung war nach der Wahl und Ernennung von
Domvikar Christoph Warmuth zum Domkapitular und dem Wechsel von Domvikar Christian Wöber in die
Pfarrseelsorge notwendig geworden. Insgesamt gibt es in Würzburg sechs Domvikare, die dem
Domkapitel zugeordnet sind. Die Domvikare sind laut Statuten des Domkapitels für den Gottesdienst im
Dom und für den Dienst im Bischöflichen Ordinariat bestimmt.
Dr. Petro Müller (50) ist Ökumenereferent der Diözese Würzburg und Pfarrvikar in der
Pfarreiengemeinschaft „Heiliger Franziskus im Maintal“. Er wurde 1959 in Fulda geboren. Am 23. Februar
1985 empfing er durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Würzburger Kiliansdom die Priesterweihe.
Seine Kaplanszeit verbrachte er in Bad Königshofen, Untersteinbach und Marktheidenfeld. Von 1988 bis
2000 war er Pfarrer von Großlangheim und von 1995 bis 2000 zusätzlich Pfarrer von Rödelsee und
stellvertretender Dekan für das Dekanat Kitzingen. Von 1988 bis 1995 war Müller auch
Dekanatsjugendseelsorger für das Dekanat Kitzingen und von 1990 bis 1995 auch Seelsorger der
Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) und Präses des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend
(BDKJ) im Landkreis Kitzingen. 1994 erwarb er den Grad des Doktors der Theologie. Von 1997 bis 2000
gehörte er der Ökumene-Kommission des Bistums an. 2000 wurde er zur Fertigstellung seiner
Habilitation an der Universität Innsbruck freigestellt. 2003 erwarb Müller die Lehrbefugnis als
Universitätsdozent für Dogmatik und Dogmengeschichte. Im gleichen Jahr wurde er zum
Pfarradministrator der Pfarrei Esselbach im Landkreis Main-Spessart ernannt, 2004 dann zum Pfarrer.
2006 übernahm er mit einer halben Stelle das Amt des Ökumenereferenten und 2007 ebenfalls mit halber
Stelle die Aufgabe des Pfarrvikars für Erlabrunn und Margetshöchheim. Die Gemeinden bilden seit 2009
zusammen mit Zell am Main die Pfarreiengemeinschaft „Heiliger Franziskus im Maintal“. Seit 2006 ist er
auch Delegierter in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) und der Bayerischen Ökumene-
Kommission. Müller nahm bisher verschiedene Lehraufträge wahr. Er leitet Fortbildungen und hält
Vorträge.
Thomas Eschenbacher (45) ist seit 1. Mai 2007 Diözesanjugendpfarrer und Rektor des Kilianeums-
Haus der Jugend. Eschenbacher wurde 1965 in Wipfeld geboren. Nach dem Besuch der Grundschule in
Wipfeld und Schwanfeld wechselte er an das Gymnasium in Bad Königshofen und wohnte im dortigen
Kilianeum. Nach dem Abitur 1984 studierte er in Würzburg und Freiburg/Breisgau Theologie. Bischof
Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 27. Februar 1993 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Als
Kaplan wirkte Eschenbacher in Dettingen, Bad Kissingen und Lohr-Sankt Pius mit Rechtenbach. Im
Dezember 1996 wurde er zum Pfarrer von Rechtenbach ernannt. 1999 wurde er zusätzlich
Jugendseelsorger für das Dekanat Lohr. Zeitweise war er auch Pfarradministrator der Pfarreien Lohr-
Sankt Michael und Lohr-Sankt Pius sowie von Rodenbach. 2007 wechselte er als Diözesanjugendpfarrer
nach Würzburg.
(36 Zeilen/4310/1314; E-Mail voraus)
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Bracharz auch Pfarrer von Alsleben, Sternberg und Trappstadt
Würzburg/Untereßfeld (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Andreas Bracharz, Pfarrer von
Untereßfeld und Obereßfeld sowie Kuratus von Aub, mit Wirkung vom 1. November 2010 auch zum
Pfarrer von Alsleben, Sternberg und Trappstadt im Landkreis Rhön-Grabfeld ernannt. Damit ist Bracharz
Leiter der Pfarreiengemeinschaft Sankt Martin im östlichen Grabfeld, Untereßfeld. Pfarrer Kurt Wolf wird
bis zu seinem Wechsel nach Rauhenebrach als mitarbeitender Priester in der Pfarreiengemeinschaft
Sankt Martin tätig sein.
(6 Zeilen/4310/1336)




Ernst Haas auch Pfarrer von Niedernberg
Würzburg/Niedernberg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat Ernst Haas, Pfarrer von
Großwallstadt, mit Wirkung vom 1. Oktober 2010 auch zum Pfarrer von Niedernberg im Landkreis
Miltenberg ernannt. Damit ist Haas Leiter der Pfarreiengemeinschaft Großwallstadt-Niedernberg.
Gleichzeitig entpflichtete Bischof Hofmann Dekan Franz Leipold von der zusätzlichen Aufgabe als
Priesterlicher Moderator der Pfarrei Niedernberg.
(5 Zeilen/4310/1335)




Kilb auch für Alten- und Krankenpastoral im Dekanat zuständig
Würzburg/Leidersbach (POW) Pfarrer Waldemar Kilb, Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Maria im
Grund“ (Leidersbach), ist auch zum Beauftragten für Alten- und Krankenpastoral für das Dekanat
Obernburg ernannt worden.
(3 Zeilen/4310/1333)




Pater Martin Birk Krankenhausseelsorger in Würzburg
Würzburg/Münsterschwarzach (POW) Benediktinerpater Martin Birk von der Abtei Münsterschwarzach
ist zum 1. November 2010 als Krankenhausseelsorger im Universitätsklinikum Würzburg und zusätzlich
zum 1. Dezember 2010 als Krankenhausseelsorger in der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg
angewiesen worden.
(4 Zeilen/4310/1337)




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Veranstaltungen

Führung am 31. Oktober im Museum am Dom
Würzburg (POW) Eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Apocalipsis-Grafische
Apokalpysen“ findet am Sonntag, 31. Oktober, um 15 Uhr im Museum am Dom in Würzburg statt. Die
Ausstellung stellt dem Apokalypse-Zyklus von Albrecht Dürer, der 1498 im Druck erschienen ist, eine
Reihe von Grafiken zur Apokalypse aus dem 20. Jahrhundert gegenüber. Darunter sind Arbeiten von
Lovis Corinth und Max Beckmann sowie Frans Masereel. Die etwa einstündige Führung stellt die
Ausstellung vor, die Teilnahme daran kostet neben dem Eintritt zwei Euro.
(6 Zeilen/4310/1341)




Das Kind im Mittelpunkt von Bildung und Erziehung
Würzburg (POW) „Kinder kann man nicht bilden. Sie bilden sich selbst, von Anfang an“, sagt Hans-
Joachim Laewen, Leiter des infans-Forschungsinstituts in Berlin. Eine individuelle Unterstützung und
Begleitung der kindlichen Bildungsprozesse, so wie es der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan
fordert, setzt voraus, dass die pädagogischen Fachkräfte die Bildungs- und Lernprozesse der Kinder
zunächst einmal aufmerksam und wertschätzend wahrnehmen. Erst wenn sie verstanden haben, dass
Kinder Informationen nicht passiv wie ein Computer verarbeiten, sondern sie aktiv erobern, werden
Erzieherinnen und Erzieher ihre innere Haltung in ihre pädagogischen Möglichkeiten ganz neu ausloten
und sich der Herausforderung stellen, die Selbstbildungsprozesse der Kinder individuell anzuregen und
zu unterstützen. Die Fortbildung mit der Erzieherin und Sozialpädagogin Edeltraud Eisert-Melching läuft
vom 8. bis 9. November im Sankt-Burkardus-Haus in Würzburg. Informationen beim Diözesan-
Caritasverband, Telefon 0931/38666723.
(11 Zeilen/4310/1350)                                                                          lh (Caritas)




Biblische Engelsgeschichten Kindern erschließen
Würzburg (POW) Engel sind wieder in: Engel zur Dekoration in Haus und Garten, Engelbücher,
Engelkalender und vieles mehr. Engel sprechen Herz und Seele an. In vielen biblischen Geschichten
kommen Engel vor. Wie erscheinen die Engel in diesen Texten? Wie kann man Kindern von Gottes
Engeln erzählen? Im Seminar „Engel – Hände wie deine, wie du sein Gesicht“ wird erlebbar, wie biblische
Engelsgeschichten durch die Gestaltung von Bodenbildern, Liedern, Tänzen und lebendiger Erzählweise
Kindern näher gebracht werden können. Die Fortbildung auf Grundlage des ganzheitlichen
religionspädagogischen Ansatzes von Franz Kett und Schwester Esther Kaufmann findet am Dienstag,
9. November, im Caritashaus in Würzburg statt. Referentin ist die Theologin Eva Fiedler, Referentin für
ganzheitliche sinnorientierte Pädagogik und Mitarbeiterin von Franz Kett. Informationen beim Diözesan-
Caritasverband, Telefon 0931/38666723.
(10 Zeilen/4310/1351)                                                                          lh (Caritas)




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Veranstaltungen der Frauenseelsorge im Advent und zu Silvester
Würzburg (POW) Das Referat Frauenseelsorge der Diözese Würzburg veranstaltet am Freitag und
Samstag, 10. und 11. Dezember, im Exerzitienhaus Himmelspforten einen „Weg in die Stille“. Die
Besinnung in der Adventszeit will Frauen auf der Suche nach „Mehr“ ansprechen. Anmeldeschluss ist der
8. November. Weitere Informationen und Anmeldung unter Telefon 0931/38665201.
Zum meditativen Tanzen mit Kontemplation zur Vorbereitung auf Weihnachten lädt die Frauenseelsorge
am Mittwoch, 15., und Donnerstag, 16. Dezember, ein. „Wo der Himmel die Erde berührt“ lautet das
Motto der besinnlichen Tage im Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg. Referent ist Pater Guido
Joos. Weitere Informationen und Anmeldung bis 29. November unter Telefon 0931/38665201.
Besinnung zum Advent bietet die Frauenseelsorge vom 17. bis 18. Dezember im Exerzitienhaus
Himmelspforten an. „Innehalten – Halt finden“ sind die beiden Tage mit der Referentin Roswitha Hubert
überschrieben. Anmeldeschluss ist der 15. November. Weitere Informationen und Anmeldung unter
Telefon 0931/38665201.
„Einen guten Rutsch“ wünscht die Frauenseelsorge den Teilnehmern ihrer Silvesterfreizeit für
alleinerziehende Mütter und Väter und ihren Kindern. Vom 29. Dezember bis zum 1. Januar geht es ins
Haus Sankt Michael in Bad Königshofen. Referentin ist Cornelia Breunig. Weitere Informationen und
Anmeldung bis 18. November unter Telefon 0931/38665201.
Weitere Informationen beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon
0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail Frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de.
(18 Zeilen/4310/1339)




Diözesanverband der Pueri Cantores organisiert Reise nach Rom
Würzburg (POW) Der Diözesanverband der Pueri Cantores organisiert vom 27. Dezember bis 1. Januar
eine Reise zum Pueri Cantores-Weltkongress in Rom. Eingeladen sind alle Sängerinnen und Sänger ab
der sechsten Klasse aus Pueri Cantores-Mitgliedschören im Bistum Würzburg. Die geistliche
Reisebegleitung übernimmt Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran. Weitere Informationen und Anmeldungen
beim Diözesanverband der Pueri Cantores unter Telefon 06021/362417.
(5 Zeilen/4310/1353)




Bildungstage für Frauen: Den Lebensrhythmus entdecken
Würzburg/Miltenberg (POW) „Den Lebensrhythmus entdecken – Leben im Rhythmus der Jahreszeiten“
heißt das Motto der Bildungstage der Frauenseelsorge im Bistum Würzburg in Zusammenarbeit mit dem
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Aschaffenburg. Von Montag, 24. Januar, bis
Donnerstag, 27. Januar, stehen jeweils von 9.30 bis 16 Uhr im Jugendhaus Sankt Kilian in Miltenberg die
Natur und die Bibel im Vordergrund. Die Vielfalt der Psalmen soll mit der Vielfalt der Natur verglichen
werden. Referentin ist die Theologin und Psychotherapeutin Roswitha Hubert. Eine gemeinsame Busfahrt
zum Jugendhaus ist möglich. Am Montag, 24. Januar, fährt ein Bus aus dem Landkreis Aschaffenburg
nach Miltenberg, am Dienstag, 25. Januar, ein Bus aus dem Landkreis Miltenberg, am Mittwoch,
26. Januar, ein Bus aus Alzenau sowie am Donnerstag, 27. Januar, ein Bus aus Obernburg. Anmeldung
bis 8. Dezember und Information beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Antoniusstraße 1,
63741 Aschaffenburg, Telefon 06021/41440, Fax 06021/414444, E-Mail gerlinde.kilzer@aelf-
ka.bayern.de, oder beim Referat Frauenseelsorge, Postfach 110661, 97032 Würzburg, Telefon
0931/38665201, Fax 0931/38665209, E-Mail frauenseelsorge@bistum-wuerzburg.de.
(13 Zeilen/4310/1338)




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Dürrnagel stellt Würzburger Persönlichkeiten vor
Würzburg (POW) Bekannte Würzburgerinnen und Würzburger, die auf dem Würzburger Hauptfriedhof
ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, stellt Stadtrat Willi Dürrnagel am Freitag, 29. Oktober, um 19 Uhr
bei einer Veranstaltung der Liborius-Wagner-Bücherei am Kardinal-Döpfner-Platz 5 vor. Dürrnagel
berichtet mit Lichtbildern über Persönlichkeiten, die sich um die Stadt unter anderem in Wissenschaft,
Kunst, Kultur und Politik verdient gemacht haben; darunter der Dichter und Schriftsteller Max
Dauthendey, die Politiker Adam Stegerwald und Ludwig Altenhöfer, die Maler Wilhelm Leibl und
Johannes Sperl, der Theologe Herman Schell und die Tochter Schillers, Karoline Junot. Auch Bilder aus
dem „alten“ Würzburg sind zu sehen. Kartenvorverkauf in der Bücherei und an der Abendkasse.
(8 Zeilen/4310/1352; E-Mail voraus)




Entzücklika in Schweinfurt-Maria Hilf
Schweinfurt (POW) Das Ensemble Entzücklika gestaltet am Sonntag, 31. Oktober, in der Pfarrkirche
Maria Hilf in Schweinfurt um 9.30 Uhr die Eucharistiefeier mit einer gesungenen Messe aus Irland in
deutscher Sprache. Die irische Messe stammt aus der Feder des in Irland und Amerika populären
katholischen Priesters Liam Lawton, der eine Synthese wagt zwischen irischem Folk und gängiger
Popmusik, die sich für eine angemessene Gestaltung der Eucharistiefeier eignet. Die deutsche Fassung
stammt von Alexander Bayer, der bei der Übersetzung auf alle altertümelnden Formulierungen verzichtet.
Das Ensemble Entzücklika erwuchs 1992 aus drei Theologen, die ihre eigene Musik in den Dienst der
Verkündigung stellen. Der charakteristische Entzücklika-Klang besteht aus Klavier, Flöten und Oboe und
vierstimmigem Gesang.
(9 Zeilen/4310/1340)




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                          Bischofstermine im November
Im November werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB),
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.)
folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!):


Würzburg, Dom                   01.11.       10.00 Uhr   Pontifikalamt zum Hochfest Allerheiligen (B)
                                                         (Live-Übertragung in der ARD)

Würzburg, Dom                   02.11.       17.30 Uhr   Konventamt zu Allerseelen (WB)

Würzburg                        03.11.       14.30 Uhr   Ökumene-Kommission (WB)

Würzburg                        04.11.       10.30 Uhr   GGB Diözesanbeauftragte im Exerzitienhaus
                                                         Himmelspforten (B)

Bensberg                        04.11. bis 05.11.        Gemeinsame Konferenz von Bischofskonferenz
                                                         und Zentralkomitee (WB)

Münster                         05.11.       09.00 Uhr   50 Jahre Overberg-Kolleg (WB)

Passau                          05.11.       16.00 Uhr   Vesper – 85. Geburtstag von Bischof
                                                         Franz-Xaver Eder (B em.)

Würzburg                        06.11.                   Regionaltag Pfarreiengemeinschaften
                                                         im Matthias-Ehrenfried-Haus (B + WB)

Würzburg, Heilig Geist          06.11.       19.30 Uhr   Sühnenacht (WB em.)

Bad Neustadt, Heilige           07.11.       10.00 Uhr   Heilige Messe anlässlich
Familie Mühlbach                                         20. Kirchweihjubiläum (B em.)

Rom                             08.11. bis 11.11.        Vorbereitungstreffen Eucharistischer
                                                         Weltkongress (B)

Würzburg                        09.11.       10.30 Uhr   Einweihung des Zivil-Justiz-Zentrums
                                                         (Landgericht) (WB)

Freising                        09.11. bis 11.11.        Freisinger Bischofskonferenz (WB)

Bad Windsheim                   11.11.       11.00 Uhr   Verleihung des Frankenwürfels (WB em.)

Kronach                         11.11.       19.00 Uhr   Schul-Projekt „Acht.Acht“ (WB)

Greußenheim                     12.11.       11.00 Uhr   Firmung (WB)

Waldbüttelbrunn                 12.11.       16.00 Uhr   Firmung (WB)

Würzburg                        12.11.       17.15 Uhr   Deutsche Seminarsprecherkonferenz
                                                         im Priesterseminar (B)

Fulda                           12.11.       19.30 Uhr   dkv-Vorstand (WB)

Schweinfurt                     13.11.                   Regionaltag Pfarreiengemeinschaften (B + WB)




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Würzburg, Neumünster            13.11.       10.00 Uhr   Eucharistiefeier anlässlich 20 Jahre
                                                         Mesner-Verband (WB em.)

Würzburg, Dom                   13.11.       20.00 Uhr   Penderecki „7Gates“ (WB)

Merkershausen                   14.11.       10.00 Uhr   Altarweihe (B)

Rom                             14.11. bis 19.11.        Vollversammlung – Päpstlicher Rat zur
                                                         Förderung der Einheit der Christen (B em.)

Waldbrunn                       16.11.       10.00 Uhr   Firmung (WB em.)

Würzburg                        17.11.       10.00 Uhr   konstituierende Sitzung Liturgiekommission
                                                         im Sankt Burkardus-Haus (B)

Höchberg                        17.11.       11.00 Uhr   Firmung (WB)

Würzburg                        17.11.       17.30 Uhr   Eucharistiefeier im Priesterseminar
                                                         (Kilianskonfraternität) (WB em.)

Köln                            17.11. bis 18.11.        Pastoralkommission PK III der
                                                         Deutschen Bischofskonferenz (WB)

München,                        18.11.       10.00 Uhr   Gespräch von Vertretern der FBK mit dem
Landeskirchenamt                                         Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (B)

Würzburg                        19.11.       16.00 Uhr   Einweihung der Hauskapelle im Elisabethenheim (B)

Münsterschwarzach               19.11.       18.00 Uhr   25 Jahre Beirat Klinikseelsorge (WB)

Volkersberg                     20.11.                   Regionaltag Pfarreiengemeinschaften (B + WB)

Limbach                         20.11.       16.00 Uhr   Altarweihe (WB)

Schimborn                       20.11.       18.30 Uhr   Eucharistiefeier für † Pfarrer Rosenberger (WB em.)

Stadtschwarzach                 21.11.       09.30 Uhr   Altarweihe (WB)

Lohr, St. Michael               21.11.       10.00 Uhr   Festgottesdienst am Christkönigssonntag (B em.)

Schonungen                      21.11.       10.15 Uhr   Orgelweihe – Eröffnung des Festjahres
                                                         zur 50-Jahr-Feier (WB em.)

Würzburg, Dom                   21.11.       16.00 Uhr   Pontifikalgottesdienst zum Tag der Gefirmten (B)

Würzburg, Dom,                  21.11.       19.00 Uhr   Abendlob zum Abschluss des Apokalypsejahres (B)
Museum am Dom

Würzburg                        22.11. bis 23.11.        Ständiger Rat der Deutschen Bischofskonferenz
                                                         im Exerzitienhaus Himmelspforten (B)

Speyer                          24.11.                   Metropolitantreffen (B)

Würzburg                        25.11.       06.30 Uhr   Eucharistiefeier zum 475. Gründungstag
                                                         der Ursulinen (WB)




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Würzburg, Bischofshaus          25.11.       11.00 Uhr       Promotio Humana (B)

Würzburg                        25.11.       17.00 Uhr       Diözesanpastoralrat im Sankt Burkardus-Haus
                                                             (B + WB)

Untersteinbach                  26.11.       09.00 Uhr       Firmung (WB)

Würzburg                        26.11.       15.00 Uhr       Jahresversammlung Diözesangeschichtsverein
                                                             (B + WB + WB em.)

Altötting                       26.11. bis 28.11.            Pilgerfahrt (B)

Kloster Kreuzberg               27.11.       16.30 Uhr       Eucharistiefeier – Malteser (WB em.)

Würzburg, Krypta                29.11.       06.00 Uhr       Rorate (Gothia) (WB em.)




                               Geburtstage im November

* 05.11.                70. Geburtstag                  Univ.-Prof. em. Dr. Dr. Walter Simonis
                                                        Steigrainer Straße 8, 82433 Bad Kohlgrub

* 14.11.                75. Geburtstag                  Pfarrer i. R. Heinz Hepp
                                                        Am Schloßpark 19, 97440 Werneck

 15.11.                 65. Geburtstag                  Pater Joseph Pottathuparambil CMI
                                                        Frankenstraße 30, 63930 Neunkirchen

* 18.11.                91. Geburtstag                  Diakon entpflichtet Günter Weinrich
                                                        Schulweg 8, 97638 Mellrichstadt-Frickenhausen

* 19.11.                80. Geburtstag                  Pfarrer i. R. Dr. Kasimir Mokwa
                                                        Paradeplatz 2 a, 97070 Würzburg
                                                        (Priester der Diözese Kulm)



* Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen
  Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden.




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