Melange, Buchteln und Literatur: das Wiener Kaffeehaus
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Angaben in diesem Text ohne Gewähr.
Autorin: Gabriela Hamböck
Stand Jänner 2012
Melange, Buchteln und Literatur: das Wiener Kaffeehaus
Für Wien-Besucher ist es eine Attraktion, für Anrainer ein zweites Wohnzimmer, für
Künstler und Literaten eine Institution: das Wiener Kaffeehaus.
„Auf der ersten Silbe betont, bezeichnet Kaffee ein Getränk, auf der zweiten betont, bedeuten Café
und Kaffeehaus in Wien und Österreich eine Lebensform“, schrieb Hans Weigel 1978. Dieser Satz
hat mit Sicherheit bis heute Gültigkeit: Es gibt in Wien rund 800 Kaffeehäuser, nicht mitgezählt die
zahlreichen Café-Bars, Café-Restaurants und Steh-Cafés. Darunter befinden sich ungefähr 150
klassische Kaffeehäuser, wo die Bedienung noch schwarz-weiße Kleidung trägt und die
Einrichtung so einfach ist wie in der „guten, alten Zeit“: Holzboden, Marmortische, simple Sessel
und plüschige Bänke.
Jede „Szene“ hat in der Donaumetropole ihr Stammcafé: die Beamten der Ministerien etwa das
Café Ministerium am Georg-Coch-Platz, die Kunst-Studenten das Prückel am Stubenring, die
Politiker das Landtmann am Dr.-Karl-Lueger-Ring. Im Kaffeehaus wird philosophiert, meditiert,
tachiniert, Zeitung gelesen, getratscht, geknutscht, Billard oder Schach gespielt, mit Fremden über
Gott und die Welt diskutiert und vieles mehr. Ja, und natürlich auch Kaffee und Kuchen genossen.
Wien wäre eben „eine zum Mittelmeer gewendete, ursprünglich römische Stadt“, erklärte der große
Romancier Heimito von Doderer 1960. Deshalb fände man in den Wiener Cafés auch „jene
meditative Stille und das zweckfreie Vergehenlassen der Zeit, das jeder kennt, der ein
orientalisches, ein türkisches Café besucht hat.“
Tradition und Trubel
In den beliebtesten Kaffeehäusern der Stadt merkt man davon allerdings weniger. Zum Beispiel im
Café Central in der Herrengasse und im Griensteidl am Michaelerplatz. Das ehemalige
Literatencafé Griensteidl, seit 1990 in einem neuen Haus am alten Platz wiedereröffnet, liegt exakt
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an der touristischen Pilgermeile Hofburg-Kohlmarkt-Graben-Stephansplatz. Es ist für Wien-
Besucher ein idealer Ort, um müde Füße auszustrecken und sich mit heißem Kaffee wieder auf
Touren zu bringen.
Das Café Central – seine große Säulenhalle wurde 1986 aufwendig wiederhergestellt – findet man
nur 100 Meter weiter Richtung Universität bzw. Votivkirche. Beide Lokale blicken auf eine lange
Tradition zurück. Speziell die Atmosphäre des „alten“ Griensteidl ist legendär: 50 intensive Jahre,
von 1847 bis 1897, war das Café im ehemaligen Palais Dietrichstein Wiens bedeutendste kul-
turelle „Institution“. Kaum ein namhafter Schriftsteller, Schauspieler, Kritiker, Architekt oder Musiker
des Fin de Siècle, der nicht hierher kam. Die bedeutendsten Vordenker der Wiener Moderne
gruppierten sich hier fast vollständig um die kleinen Marmortischchen: Hermann Bahr, Arthur
Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus, Hugo Wolf, Fritz Kreisler, Arnold Schönberg und
viele andere.
Ein „verdichtetes System von Energiekreisen“, schrieb Edward Timms, von dem „erstaunliche
schöpferische Energie“ ausging. 1897 fiel das Griensteidl der Spitzhacke zum Opfer. Halb
nostalgisch, halb ironisch klagte Karl Kraus in „Die demolierte Literatur“: „Unsere Literatur sieht
einer Periode der Obdachlosigkeit entgegen, der Faden der dichterischen Produktion wird
grausam abgeschnitten.“ Zum Glück existierten andere Cafés weiter. Die Stammgäste des
Griensteidl übersiedelten ins Café Central.
Gutes Benehmen am Stammtisch
Auch heute noch sitzt der Dichter Peter Altenberg als Pappmaché-Figur im Café Central in der
Herrengasse. Dort hatte der schrullige Lebenskünstler im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts seine
Postadresse und seinen Stammtisch, an dem sich u. a. einer der bedeutendsten Architekten der
Moderne, Adolf Loos, seine Frau Lina, der Schauspieler und Essayist Egon Friedell sowie der
Schriftsteller Alfred Polgar einfanden.
Altenberg, dessen kurze Prosatexte und Skizzen Egon Friedell einmal „tausend fächerige
Magazine voll kleiner und kleinster Beobachtungen“ nannte, stellte für seinen Stammtisch sogar –
nicht ganz ernst gemeinte – Verhaltensregeln auf. So zum Beispiel auch diese: „Das Nägel-
schneiden bei Tische ist verboten, selbst mit einer eigenen mitgebrachten Schere alten Systems;
besonders aber mit der neuartigen Zwickmaschine, da die scharf abgezwickten Nägel dann leicht
in die Biergläser springen können, und das Herausfischen mit Schwierigkeiten verbunden ist.“ An
einem dieser Tische hat die 20-jährige Caroline Obertimpfler (Künstlername Lina Loos) – so will es
die Legende – dem zwölf Jahre älteren Adolf Loos ihr spontanes Ja-Wort gegeben. Lina selbst
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hielt später in ihrem berühmten „Buch ohne Titel“ der Generation der Jahrhundertwende in
unterhaltsamen Feuilletons, Skizzen und Erinnerungen einen Spiegel vor.
Heute ist die Stimmung im Café Central eine geschäftliche, gutbürgerliche, gepflegte. Unter der
Woche dominieren die Geschäftsleute der umliegenden Banken das Bild. Am Wochenende um-
ringen Wien-Besucher, Hofratswitwen und pensionierte Kommerzialräte den Pappdichter und
lauschen andächtig dem Klavierspiel.
Ein anderer Treffpunkt der großen Namen der Jahrhundertwende (Gustav Klimt, Egon Schiele,
Oskar Kokoschka, Joseph Roth, Karl Kraus, Georg Trakl, Elias Canetti, Hermann Broch, Robert
Musil, Leo Perutz, Alban Berg, Franz Lehár, Oscar Strauß und Otto Wagner) ist das 1899 eröffnete
Café Museum in der Nähe des Naschmarktes und der Secession. Die ursprüngliche, sehr schlichte,
sachliche Einrichtung des späteren Stammgastes Adolf Loos – durch Thonet-Möbel unterstrichen
– stand im krassen Gegensatz zur historistischen Üppigkeit und trug dem Lokal den Beinamen
„Café Nihilismus“ ein. 1931 wurde die Inneneinrichtung durch Josef Zotti, einem der erfolgreichsten,
wenn auch heute nahezu in Vergessenheit geratenem Schüler Josef Hoffmanns, ersetzt. Nach
Schließzeiten und Umgestaltungen wurde das Café im Sinn Zottis renoviert und 2010 in neuem
altem Glanz wieder eröffnet.
Ein Nackter und selbstverständliche Täuschungen
Ebenfalls im ersten Bezirk befindet sich das Café Hawelka. Seine Beliebtheit und sein „Künstler-
image“ gehen auf die Nachkriegszeit zurück: Hans Weigel, selbst Schriftsteller, Talente-Förderer
und kulturelle Institution, erkor damals das kleine Kaffeehaus von Leopold und Josefine Hawelka
zu seinem Zweitwohnzimmer. Der Grund: Es hatte bis nach Mitternacht geöffnet. Auch nach
Josefines Tod im Jahr 2005 wird ihre jahrzehntealte Tradition aufrechterhalten, täglich um 22 Uhr
heiße, frische Buchteln (eine böhmische Spezialität) zu servieren. Am 29. Dezember 2011 verstarb
auch Leopold Hawelka in seinem 101. Lebensjahr. Noch bis zuletzt hatte die Kaffeehauslegende
fast täglich einige Stunden in seinem Café verbracht.
Hans Weigels Vorbild folgten bald andere Schriftsteller, Künstler und Intellektuelle – „nach dem
Naturgesetz des Schneeballs oder der Lawine“ (Weigel). Das Hawelka avancierte in den 1950er-
und 60er-Jahren zur Wohngemeinschaft der antibürgerlichen Künstleropposition. Es war
öffentliches Wohnzimmer für Individualisten, außerdem Ideenbörse und Insel des
Unkonventionellen. Kein Wunder, dass Georg Danzer in seinem Song „Jö, schau“ seinen Nackten,
über den sich keiner wirklich wundert, im Hawelka auftreten ließ.
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Zahlreiche Literaten hatten hier ihren Stammtisch. Vor allem die Wiener Gruppe – H.C. Artmann,
Konrad Bayer, Gerhard Rühm und Oswald Wiener – verbrachten hier so manche Nacht. Als einen
Ort, ohne den „vieles ungetan, ungesprochen und gar nicht erdacht worden wäre“, sah Artmann
das kleine, stets verrauchte Lokal in der Dorotheergasse, in dem sich zum Beispiel auch noch der
große Romancier Heimito von Doderer recht wohl gefühlt hatte. André Heller kam mit 14 Jahren
zum ersten Mal hierher und passte sich, so schrieb er 1982, sogleich der Atmosphäre an: Er
fabulierte und flunkerte, was das Zeug hielt – von Schriftstellerei und großen Reisen. Und man
glaubte ihm. „Später hatte ich oft das Gefühl“, so Heller, „dass diese ersten Minuten meiner Be-
kanntschaft mit dem Buchtelolymp bereits alle wesentlichen Zutaten künftiger Hawelkanischer
Nächte enthielten: das Geschichtenerzählen, den Selbstbetrug, die Erinnerungssüchtigkeit, das
Kritisieren, das Stilisieren. Die Dorotheergasse 6 beherbergt ebenerdig hauptsächlich Leute, die
nicht gehalten haben, was sie sich von sich selbst versprachen. [...] Beim gütigen Ober gilt man
allerdings als das, was man beinahe geworden wäre. Ihm sind Schein und Sein eins – und er kann
sich seine Gäste als Bewohner der wirklichen, undunstigen Welt ebenso wenig vorstellen wie jene
sich ihn ohne Smoking und speckiges Mascherl.“
Dunstig ist es im Hawelka nun nicht mehr, schließlich gilt auch dort Rauchverbot – trotz heftiger
Proteste der Stammgäste und eines von der Familie Hawelka eingebrachten Ansuchens auf
„Denkmalschutz des Ambientes“, das abgelehnt wurde. Auch das Publikum hat sich verändert: An
den kleinen Tischen sitzen Schüler, Studenten und Touristen. Die Atmosphäre zwischen den
dicken Plakatschichten an den Wänden, der Telefonzelle und den abgewetzten Plüschbänken ist
dennoch einmalig.
Nicht daheim und doch zu Hause
Nach dem großen Kaffeehaussterben der 1960er- und 70er-Jahre wurden in den darauf folgenden
20 Jahren zahlreiche Cafés im alten Stil restauriert, darunter so bekannte wie das Schwarzenberg
am Kärntner Ring oder das Landtmann. Manches andere Alt-Wiener Café fand sich plötzlich als
coole, postmoderne Espresso-Bar wieder, zur Freude der jungen Leute und Szenegänger.
Als Paradebeispiel für die Kombination von Tradition und modernem stylischen Ambiente gilt das
Café Drechsler beim Naschmarkt. Das Lokal, das 1919 erstmals seine Pforten öffnete, wurde vom
britischen Stararchitekten Sir Terence Conran behutsam umgestaltet und bietet sich seinen
Gästen seit 2007 als „Wiener Kaffeehaus im Stil des 21. Jahrhunderts“. Geöffnet ist (fast) rund um
die Uhr und anstelle des typischen Klavierspielers gibt es mehrmals in der Woche abends DJ-Line.
Die Kaffeehäuser mögen sich verändert haben, aber die Gründe, sie zu besuchen, sind die
gleichen geblieben. Noch immer ist das Café, wie Stefan Zweig in „Die Welt von gestern“ schrieb,
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„eine Art demokratischer, jedem für eine billige Schale Kaffee zugänglicher Klub, wo jeder Gast für
diesen kleinen Obolus stundenlang sitzen, diskutieren, schreiben, Karten spielen, seine Post
empfangen und vor allem eine unbegrenzte Zahl von Zeitungen und Zeitschriften konsumieren
kann.“ Nicht daheim, und doch zu Hause kann man sich hier fühlen. Oder: allein, und doch in
Gesellschaft.
Thomas Bernhard hat seine Liebe zum Kaffeehaus in „Wittgensteins Neffe“ auf seine
unvergleichliche Art beschrieben: „Das typische Wiener Café, das in der ganzen Welt berühmt ist,
habe ich immer gehasst, weil alles in ihm gegen mich ist. Andererseits fühlte ich mich jahr-
zehntelang, gerade im Bräunerhof, das immer ganz gegen mich gewesen ist (wie das Hawelka),
wie zu Hause, wie im Café Museum, wie in anderen Kaffeehäusern von Wien.“
Wo der Kaffee am besten schmeckt
Bellaria
Jugendstil-Café, täglich abends Live-Piano
Bellariastrasse 6, 1010 Wien, Tel. +43-1-523 53 20, www.cafebellaria.at
Mo-Fr 7.30-24 Uhr, Sa 10-24 Uhr, So & Ftg 11-21 Uhr
Bräunerhof
Thomas Bernhards Stammcafé hat immer noch Stil.
Stallburggasse 2, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 38 93, www.braeunerhof.at
Mo-Fr 8-20.30 Uhr, Sa 8-18.30 Uhr, So & Ftg 10-18.30 Uhr
Central
Tradition, neu belebt. Klaviermusik täglich 17-22 Uhr
Herrengasse 14, 1010 Wien, Tel. +43-1-533 37 63–26, www.palaisevents.at
Mo-Sa 7.30-22 Uhr, So & Ftg 10-22 Uhr
Diglas
Ein gutes, altes Kaffeehaus, wie es im Buche steht.
Wollzeile 10, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 57 65, www.diglas.at
tgl. 8-22.30 Uhr
Drechsler
Wiener Kaffeehaus in modernem Design.
Linke Wienzeile 22, 1060 Wien, +43-1-581 20 44, www.cafedrechsler.at
Mo-Do 7.30-2 Uhr, Fr, Sa 3-2 Uhr, So 3-24 Uhr
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Dommayer
Hietzinger Eleganz.
Dommayergasse 1/Auhofstraße 2, 1130 Wien, Tel. +43-1-877 54 65, www.dommayer.at
tgl. 7-22 Uhr
Griensteidl
Große Vergangenheit in geographisch günstiger Lage.
Michaelerplatz 2, 1010 Wien, Tel. +43-1-535 26 92, www.cafegriensteidl.at
tgl. 8-23.30 Uhr
Hawelka
Nach wie vor ein Künstlerlokal, wunderbar schäbig. Buchteln!
Dorotheergasse 6, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 82 30, www.hawelka.at
tgl. 8-2 Uhr, Ftg 10-2 Uhr
Hofburg
Großes Café in imperialer Umgebung.
Hofburg, Innerer Burghof, 1010 Wien, Tel. +43-1-241 00-420, www.cafe-wien.at
tgl. 10-18 Uhr
Hummel
Weiträumiger Treffpunkt, praktisch und originell.
Josefstädter Straße 66, 1080 Wien, Tel. +43-1-405 53 14, www.cafehummel.at
Mo-Sa 7-24 Uhr, So & Ftg 8-24 Uhr
Landtmann
Politiker und Künstler sind Stammgäste im Haus neben dem Burgtheater.
Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, 1010 Wien, Tel. +43-1-241 00-100, www.cafe-wien.at
tgl. 7.30-24 Uhr
Mozart
Spiegelnder Glanz.
Albertinaplatz 2, 1010 Wien, Tel. +43-1-241 00-200, www.cafe-wien.at
tgl. 8-24 Uhr
Museum
Schönes Traditionscafé am Karlsplatz.
Operngasse 7/Karlsplatz, 1010 Wien, Tel. +43-1-241 00-620, www.cafemuseum.at
tgl. 8-24 Uhr
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Prückel
Ringstrassen-Café mit 1950er-Jahre-Interieur.
Stubenring 24, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 61 15, www.prueckel.at
tgl. 8.30- 22 Uhr
Residenz
Im Schloss Schönbrunn. Apfelstrudelshow in der Hofbackstube.
Schloss Schönbrunn /Kavalierstrakt, 1130 Wien, Tel. +43-1-241 00-300, www.cafe-wien.at
tgl. 9-20 Uhr
Ritter
Oase in der Mariahilfer Straße.
Mariahilfer Straße 73, 1060 Wien, Tel. +43-1-587 82 38, www.caferitter.at
Mo-Sa 7.30-22 Uhr, So & Ftg 9-21 Uhr
Sacher
Eleganz pur.
Philharmonikerstraße 4, 1010 Wien, Tel. +43-1-514 56-661, www.sacher.com
tgl. 8-24 Uhr
Schottenring
Aktuell und klassisch zugleich.
Schottenring 19, 1010 Wien, Tel. +43-1-315 33 43 , www.cafe-schottenring.at
Mo-Fr 6.30-23 Uhr, Sa, So & Ftg. 8-21 Uhr
Schwarzenberg
Wiens erstes Ringstrassen-Café.
Kärntner Ring 17, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 89 98, www.cafe-schwarzenberg.at
So-Fr 7-24 Uhr, Sa 9-24 Uhr
Sperl
Viel gerühmt und oft ausgezeichnet, Kaffeehausromantik im schönsten Sinn.
Gumpendorfer Straße 11, 1060 Wien, Tel. +43-1-586 41 58, www.cafesperl.at
Mo-Sa 7-23 Uhr, So & Ftg 11- 20 Uhr; Juli & Aug. So & Ftg geschlossen
Tirolerhof
City-Reservat.
Führichgasse 8, 1010 Wien, Tel. +43-1-512 78 33
Mo-Sa 7-22 Uhr, So & Ftg 9.30-20 Uhr
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Weimar bei der Volksoper
Ein Treff für Publikum und Künstler der Volksoper.
Währinger Straße 68, 1090 Wien, Tel. +43-1-317 12 06, www.cafeweimar.at
Mo-Sa 7.30-24 Uhr, So & Ftg 9-24 Uhr
Wiener Kaffeespezialitäten
Schwarzer oder Mokka
(kleiner) schwarzer Kaffee, stark, ohne Milch
Kleiner/Großer Brauner
Schwarzer mit Kaffeeobers, kleine oder große Tasse
Verlängerter
kleiner Schwarzer oder Brauner, der durch Zugabe von heißem Wasser in den fertigen Kaffee
„verlängert“ wird.
Melange
leicht verlängerter Mokka, mit heißer Milch und Milchschaumhaube
Kapuziner
kleiner schwarzer Kaffee mit wenigen Tropfen Schlagobers
Franziskaner
(lichte) Melange mit Schlagobershaube
Einspänner
großer Mokka im Glas, mit viel Schlagobers
Fiaker
Mokka im Glas mit einem Schuss Rum
Türkischer
ein auf türkische Art, also ungefiltert zubereiteter Mokka
Wiener Eiskaffee
kalter Kaffee mit Vanilleeis und Schlagobers
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Längst haben sich aber auch ausländische Variationen der Kaffeezubereitung in den Wiener
Kaffeehäusern eingebürgert wie Espresso, Cappuccino, Caffè Latte, Irish Coffee oder Pharisäer.
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