Zwischenbericht Weimarer Dreieck e.V by DVfdoh

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									 GESCHÄFTSBERICHT

      27.8.2010 – 31.12.2010




W E I M A R E R D R E I E C K e.V.
     Markt 1 99423 Weimar
    www.weimarer-dreieck.org
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Inhalt
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Vorwort……………………………………………………………………………………..…1
1.   Weimarer Dreieck e.V………………………………………………...……………….3
     1.1   Selbstverständnis des Vereins……………………………………………….4
     1.2   Der Vorstand…………………………………………………………………...6
2.   Die Arbeit des Vereins in Schwerpunkten……………………………………….….6
     2.1   Formalitäten zur Vereinsgründung und Eintragung ins Vereinsregister /
           Anerkennung der Gemeinnützigkeit……………………………………….…6
     2.2   Aufbau eines Netzwerkes, Bekanntmachung des Vereins……………......7
     2.3   Öffentlichkeitsarbeit des Vereins……………………………..…………….10
           2.3.1   Der Verein in der Presse…………………………………….……..10
           2.3.2   Die Internetseite des Vereins……………………………………...10
     2.4   Projektansätze für das Jubiläumsjahr 2011……………………………….12
           2.4.1   Ausstellung "Frühling im Herbst/Wiosna jesienią/Le printemps en
                   automne. Vom polnischen November zum deutschen Mai. Das
                   Europa der Nationen 1830-1832."………………………………...12
           2.4.2   In Kooperation mit der EJBW und der Stadt Weimar: Zukunfts-
                   konferenz zur trilateralen Städtepartnerschaft / Expertentreffen
                   zum Weimarer Dreieck ……......................................................14
           2.4.3   Konzert Jacek Cygan und das Strauß-Orchester „Obligato“ aus
                   Krakau…………………………………………………………….…14
           2.4.4   In Kooperation mit der Musikschule Weimar: Trilaterales Jugend-
                   orchester………………………………………………………….…15
     2.5   Möglichkeiten für einen ehrenamtlichen Betätigungskreis des Vereins
           Weimarer Dreieck e.V………………………………………………………..15
3.   Rechnungsbericht des Schatzmeisters…………………………………………….17

Anhänge
I   Gründungsprotokoll
II  Satzung, Stand 27.08.2010
III Mitgliederliste Stand Januar 2011
IV Presseartikel über den Verein
V   Mitgliedsantrag


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Vorwort


Das zurückliegende Jahr war ein gutes Jahr für das Weimarer Dreieck. Sicher
denken wir noch gern an die Gründung unseres Vereins am 27.08.2010 in Weimar
zurück. Von allen Seiten bis zu den höchsten Stellen findet das Anliegen unseres
Vereins Beachtung und Unterstützung. Die Zeit für Ausbau und Vertiefung der
französisch-polnisch-deutschen Freundschaft war noch nie so gut wie heute.




TLZ Weimar v. 28.08.2010 (Foto: Peter Michaelis)




Sobald die Gemeinnützigkeitsbescheinigung des Finanzamtes vorliegt, wird die
Vereinsarbeit verstärkt werden. Neben den monatlichen Treffen - wie bisher, jeden
ersten Dienstag im Monat, 18.00 Uhr im Rathaus in Weimar - werden
Begleitveranstaltungen organisiert werden. Schon jetzt steht fest, dass das 20-jährige
Jubiläum des Weimarer Dreiecks im August/September 2011 ausgiebig gefeiert
werden wird. Das Land Thüringen und die Stadt Weimar werden sich beteiligen.
Gäste aus Frankreich und Polen werden erwartet.

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Auf der Grundlage der in der Satzung festgelegten Selbstverpflichtung dient der
Geschäftsbericht des Weimarer Dreieck e.V. primär dazu, den Mitgliedern einen
Überblick über die Arbeit des Vereins zu geben. Darüber hinaus soll der Geschäfts-
bericht auch eine interessierte Öffentlichkeit über die Arbeit des Vereins informieren
und dadurch Kooperationspartner und weitere Mitglieder gewinnen. Die Arbeits-
schwerpunkte sowie die Information über geplante Projekte und Projektideen stehen
dabei im Mittelpunkt.


Wir möchten uns auch bei den Gründungsmitgliedern für ihr Mitwirken und
Engagement für den Verein und das Voranbringen von Projektideen bedanken. Ohne
die Mithilfe der Mitglieder wäre der Verein nicht das, was Sie an ihm schätzen. Bitte
unterstützen Sie die Arbeit des Weimarer Dreieck e.V. auch weiterhin mit Rat und Tat
oder durch Ihre finanzielle Unterstützung.




Weimar, Januar 2011


Dieter Hackmann            Janine Tavangarian                Mario Paschold
Vorstandsvorsitzender      Stellv. Vorsitzende               Schatzmeister




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                              1. Weimarer Dreieck e.V.



Gegründet wurde der Verein Weimarer Dreieck mit der Intention, ein Zeichen zu
setzen, dass es von zivilgesellschaftlicher Seite das Interesse gibt, die Idee des
Weimarer Dreiecks positiv zu befördern und mit Leben zu erfüllen.


Neu bei diesem Vorhaben ist, dass erstmals auch die polnische und französische
Botschaft institutionelle Mitglieder in einem deutschen Verein sind und ihm fakultativ
auch beratend zur Seite stehen. Als institutioneller Vertreter des Freistaats Thüringen
ist der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Dr. Jürgen Schöning
beigetreten. Seine Nachfolgerin Marion Walsmann bekräftigte diese Mitgliedschaft
nach ihrem Amtsantritt. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Weimar Stefan Wolf
ist Mitglied des Vereins.


Viel Sympathie und Unterstützung ist dem Verein in seinen ersten Monaten nach der
Gründung entgegengebracht worden. Die Stadt Weimar fördert die Tätigkeit des
Vereins u. a. durch die unentgeltliche Überlassung der Sitzungsräume zu den
Veranstaltungen des Vereins sowie durch die Möglichkeit, die Rathausanschrift als
Postadresse des Vereins nutzen zu dürfen.


Besonderer Dank gebührt auch Herrn Spannaus (Artus Atelier Erfurt). Durch seine
aktive und kostenfreie Mitarbeit entwickelte Herr Spannaus ein Logo für den Verein.
Herr Spannaus hat mit seinem persönlichen Wirken das Erscheinungsbild des
Vereins in allen Medien entscheidend geprägt. Alle wissen um diese große
Bedeutung in unserer Mediengesellschaft.




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            Logo des Vereins, entwickelt von Ulrich Spannaus, Artus Atelier Erfurt


Unterstützt wird der Verein auch durch die Weimarer Wohnstätte GmbH, die der
Praktikantin im Jahr 2011 für die Zeit ihres Praktikums ein möbliertes Apartment
kostenfrei zur Verfügung stellt.




1.1   Selbstverständnis des Vereins


Ziel des Vereins ist die Förderung der Verständigung und Freundschaft der
Nachbarländer Polen, Frankreich und Deutschland als Teil Europas.


Dieses Ziel soll insbesondere durch Einbeziehung der Zivilgesellschaft erreicht
werden. Der Verein will Anlaufstelle und Ansprechpartner für alle Aktivitäten sein, die
der Stärkung der trilateralen Freundschaft in Europa dienen. Landesregierungen und
Botschaften, Deutsch-Französische und Deutsch-Polnische Gesellschaften,
Stiftungen und Institute, Regionale Partnerschaften, deutsche Städte mit ihren
polnischen und französischen Partnerstädten und weitere interessierte Stellen ge-
hören dazu. Ziel ist es, in einem Netzwerk Kontakte zu bündeln.


Teilnehmer und Freunde sind genauso unbegrenzt wie die Tätigkeitsbereiche:
Sprachkurse, Studienreisen, Veranstaltungen zu Musik und Literatur, Förderung der
wirtschaftlichen Kontakte und Zusammenarbeit, soziale Hilfsprojekte, Sportver-
anstaltungen und nicht zuletzt kultureller Austausch. Der Verein ist demokratisch,
überparteilich und unabhängig.




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Das Weimarer Dreieck ist Idee und Aufgabe. Die Verbesserung und Vertiefung des
französisch-polnisch-deutschen Verhältnisses obliegt nicht nur der Stadt Weimar als
Namensgeberin, dem Land Thüringen als verantwortlicher Region und der Bundes-
republik Deutschland als europäischem Partner. Vielmehr ist jeder Einzelne aufge-
rufen mitzuarbeiten und dieses Ziel zu unterstützen. Jeder, der zur Vertiefung der
trilateralen Beziehungen beitragen möchte, ist willkommen.


Der Verein beginnt seine Arbeit ehrenamtlich und strukturiert sich so, dass er es
schafft, seine Ziele und geplanten Projekte zunächst ehrenamtlich durchzuführen.
Der Vorstand und die Mitglieder werden die Ziele des Vereins positiv befördern und
je nach ihren Möglichkeiten mitgestalten. In dieser ehrenamtlichen Struktur wird es
der Verein schaffen, ein inhaltliches Angebot für seine Mitglieder zu organisieren, ein
Netzwerk zu knüpfen und zwei bis drei Veranstaltungen im Jahr durchzuführen. Der
Wirkkreis wird zunächst auf Weimar bezogen bleiben.


Neben dem ehrenamtlichen Engagement ist es aber auch Ziel des Vorstandes, die
Finanzierung für eine hauptamtliche Anlaufstelle für die Idee des Weimarer Dreiecks
zu erwirken. Projektideen und Ansätze, die Idee des Weimarer Dreiecks mit Leben
zu füllen, sind in einer Fülle vorhanden, die ein hauptamtliches Beschäftigungsfeld
Weimarer Dreieck rechtfertigen würden. Dazu sind jedoch weitaus mehr finanzielle
Zuschüsse nötig als die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen und einzelner
projektbezogener Spenden oder Fördermittel.


Aus Sicht des Vorstandes schließen sich beide Ansätze nicht aus. Bereits jetzt sind
aufgrund des ehrenamtlichen Engagements Strukturen und Netzwerke geschaffen
worden, die die Idee des Weimarer Dreiecks positiv befördern. Ziel des Vereins ist
es, das 20jährige Jubiläum des Weimarer Dreiecks im Jahr 2011 mitzugestalten. Es
soll aber über das Jubiläum hinaus in den kommenden Jahren mit zivilgesellschaft-
lichem Engagement gefüllt bleiben.




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1.2   Der Vorstand


Der Vorstand des Vereins wurde auf der Gründungssitzung am 27. August 2010 für
zwei Jahre gewählt.


Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorstandsvorsitzenden Dieter
Hackmann, seiner Stellvertreterin Janine Tavangarian und dem Schatzmeister Mario
Paschold. Weitere Vorstandsmitglieder (Beisitzer) sind Hans Hoffmeister und
Friedrich von Klinggräff. Der Vorstand vertritt den Verein nach außen. Es gehört zu
seiner Aufgabe, neue Mitglieder zu gewinnen, Netzwerke aufzubauen und
bestehende zu fördern sowie Kontakte nach Polen und Frankreich zu knüpfen.
Darüber hinaus koordiniert der Vorstand die monatlichen Vereinstreffen und befördert
die Durchführung ausgewählter Projekte beispielsweise durch die Beantragung von
Fördergeldern. Der Vorstand führt Protokoll über die Vereinssitzungen. Er fertigt
einen Geschäftsbericht sowie den Jahresabschluss an und bereitet die Mitgliederver-
sammlungen vor.




                   2. Die Arbeit des Vereins in Schwerpunkten




2.1   Formalitäten zur Vereinsgründung und Eintragung ins Vereinsregister /
      Anerkennung der Gemeinnützigkeit


Zu den ersten formalen Aufgaben gehörte die Protokollierung der Gründungssitzung
nebst Erstellung der Satzung, die nach öffentlich beglaubigter Unterzeichnung beim
Amtsgericht Weimar zur Eintragung des Vereins ins Vereinsregister eingereicht
wurden. Die Eintragung erfolgte am 26.10.2010 zum Registerzeichen VR 1228.
Die Gemeinnützigkeitsbescheinigung wurde vom Amtsgericht Gera noch nicht erteilt,
da der in der Satzung geregelte Vereinszweck näher konkretisiert werden sollte. Eine
ergänzende Formulierung zur Satzung wurde mit dem Finanzamt Gera bereits

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abgestimmt, so dass dieser in der kommenden Mitgliederversammlung beschlossen
werden und alsdann unverzüglich die Gemeinnützigkeitsbescheinigung erteilt werden
kann.




2.2      Aufbau eines Netzwerks, Bekanntmachung des Vereins


Bereits in den ersten Wochen nach der Gründung boten sich mehrere Gelegen-
heiten, den Verein über den Kreis der Mitglieder hinaus bekannt zu machen.


Herr Hackmann und Herr Hoffmeister trafen am 14. September 2010 Herrn Bundes-
präsidenten Wulff in Weimar anlässlich des Botschafterempfangs und wechselten mit
ihm, Ministerpräsidentin Lieberknecht und dem Botschafter S.E. Dr. Prawda einige
Worte über das Weimarer Dreieck und das anstehende Jubiläum.




TLZ Weimar v. 15.09.2010 (Foto: Peter Michaelis), v.l.: Hans Hoffmeister, S.E. Dr. Marek Prawda, Bundespräsident Wulff,
Ministerpräsidentin Lieberknecht, Dieter Hackmann.



Am 29.09.2010 nahm Herr Hackmann im Weltsaal des Auswärtigen Amtes in Berlin
an der Jahreskonferenz des Deutsch-Russischen Forums e.V. teil. Die Veran-
staltung, die in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und dem Auswärtigen Amt
durchgeführt wurde, widmete sich dem Thema "Die Ostpolitik der EU: Die Rolle
Deutschlands, Polens und Russlands." Herr Cornelius Ochmann, Senior Project Ma-
nager der Bertelsmann Stiftung und Gründungsmitglied des Weimarer Dreieck e. V.,
analysierte in einem beachteten Vortrag die Entwicklung der Ostpolitik.

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Die Veränderung der Beziehungen zwischen Deutschland, Polen und Russland so-
wie Möglichkeiten und Probleme der östlichen Erweiterung Europas wurden offen
und lebhaft diskutiert.


Frau Tavangarian nahm Anfang Oktober an der Tagung „Deutschland-Frankreich-
Polen seit 1945. Transfer und Kooperation“ in Mainz teil. Thema der Tagung war die
Frage nach der Übertragbarkeit von bilateralen Erfahrungen auf trilaterale
Zusammenhänge, im Besonderen auf das Weimarer Dreieck. Auf der Tagung wurde
Frau Tavangarian die Möglichkeit eingeräumt, über den Verein zu berichten. Die
Präsentation über die Gründung, die Anfänge und Intention des Vereins fand ein
sehr positives Echo, die Teilnehmer signalisierten großes Interesse und teilweise
direkte Bereitschaft, dem Verein beizutreten.


Herr Hackmann und Frau Tavangarian besuchten im Oktober 2010 die Veranstaltung
des „Weimarer Rendez-Vous mit der Geschichte“ (Hinter den Kulissen. Diplomatie
1989) und hatten am Rande dieser Veranstaltung die Gelegenheit, Frau Rita
Süßmuth über den Verein zu informieren. Sie signalisierte großes Interesse, über die
weitere Entwicklung des Vereins auf dem Laufenden gehalten zu werden.




SE Dr. Marek Prawda, Dieter Hackmann, Janine Tavangarian am Rande der Veranstaltung des
Weimarer Rendez-Vous mit der Geschichte, 28.10.2010




Auf die Empfehlung von der Maria Pawlowna Gesellschaft besuchte Herr Hackmann
Anfang Oktober ein Konzert von Veronica Jochum von Moltke in Dresden Hellerau

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und hatte am Rande dieser Veranstaltung die Gelegenheit, den Gründervater des
Weimarer Dreiecks Herrn Hans-Dietrich Genscher kennenzulernen. Herr Genscher
findet es großartig, dass wir mit unserem Verein dazu beitragen, die Ziele des
Weimarer Dreiecks zu verwirklichen.




Hans-Dietrich Genscher und Dieter Hackmann (Foto: Sabine Mai)



Im Oktober 2010 fand ein Abstimmungstreffen zur Gestaltung des 20jährigen
Jubiläums des Weimarer Dreiecks in der Staatskanzlei Erfurt statt. Die Staatskanzlei
wird eine Informationsseite zum Weimarer Dreieck auf ihrer Internetseite einrichten,
die über die geplanten Veranstaltungen zum Jubiläum informiert und die einen Link
zur Internetseite des Weimarer Dreieck e.V. beinhaltet. Es wurde das gemeinsame
Interesse bekräftigt, das Jubiläum vielfältig und in gemeinsamer Absprache zu
gestalten.


Auf Einladung der deutsch-polnischen Gesellschaft besuchten Herr Hackmann und
Frau Tavangarian am 7. Dezember 2010 die Veranstaltung „40 Jahre nach Willy
Brandts Kniefall in Warschau. Polen und Deutschland – Versöhnung, Verträge und
Verantwortung in Europa“ in Erfurt. Hier knüpften sie erste Kontakte zu Mitgliedern
der deutsch-polnischen Gesellschaft.

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Der letzte Höhepunkt im Jahr 2010 war die Weihnachtsfeier des Weimarer Dreieck
e.V. Sie bot den Mitgliedern Gelegenheit zum informellen Gespräch in gemütlichem
Beisammensein im Bistrot Français. Es wurde dankbar zurückgeblickt auf die ersten
Monate des Vereinslebens. Unterhaltsam und besinnlich wurde die Feier gestaltet
durch polnische und französische Weihnachtslieder, die auch gemeinsam gesungen
wurden.



2.3     Öffentlichkeitsarbeit des Vereins

Ziel des Vereins ist es, in der Öffentlichkeit als der Akteur auf zivilgesellschaftlicher
Ebene wahrgenommen zu werden, der sich aktiv darum bemüht, das Weimarer
Dreieck mit Leben zu erfüllen. Zum Bericht über die Aktivitäten wird schwerpunkt-
mäßig die Presse und die Internetseite einzusetzen sein. Erste Schritte in diese
Richtung wurden in den ersten Monaten nach der Gründung bereits unternommen.


2.3.1 Der Verein in der Presse
Sowohl die Vereinsgründung als auch die Begegnung von Herrn Hackmann und
Herrn Hoffmeister mit dem Bundespräsidenten Wulff sind in der TLZ ausführlich
dokumentiert worden. Beide Artikel sind im Anhang beigefügt. Am Tag der Gründung
führte das Weimarer Radio Lotte ein Interview über den neuen Verein mit Herrn
Hackmann. Das Interview soll auf der Internetseite zugänglich gemacht werden.


2.3.2   Die Internetseite des Vereins
Der Verein geht am 10. Februar 2011 anlässlich der Mitgliederversammlung online.
Die Internetseite des Vereins lautet www.weimarer-dreieck.org und soll mittelfristig im
Zentrum der Öffentlichkeitsarbeit stehen. Es gilt daher, die Internetpräsenz kon-
tinuierlich zu erweitern und ins Französische und Polnische zu übersetzen.


Ziel der Internetseite soll es sein, über das Anliegen und die Aktivitäten des Vereins
dreisprachig zu berichten. Sie soll auch das Netzwerk des Vereins widerspiegeln und
auf Aktivitäten zum Weimarer Dreieck anderer Organisatoren verweisen.

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In einem zweiten Schritt soll ein vereinsinterner, passwortgeschützter Bereich
eingerichtet werden, auf dem die Mitglieder alle vereinsrelevanten internen Daten
abrufen können (Protokolle der Sitzungen, Projektskizzen, etc.). Den Mitgliedern soll
dort auch Raum für ihre eigene Darstellung gegeben werden, auch Gesprächsforen
sind denkbar. Mittelfristig soll ein trilateraler virtueller Sprachkurs entwickelt werden,
der es den Mitgliedern erlaubt, Sprachmodule abzurufen. Hier sind erste
Informations- und Kooperationsgespräche mit der Universität Rostock (Institut für
Technische Informatik) geführt worden. Das Institut für technische Informatik hat eine
entsprechende Software entwickelt, die dort für ihr Juniorstudium und für
internationale Studiengänge eingesetzt wird. Studieninhalte werden in
Videoeinheiten zusammengefasst, die gemeinsam mit den jeweiligen
Studienunterlagen auf einem eigenen Portal jederzeit abgerufen werden können. Auf
der Grundlage der trilateralen Sprachanimation des Deutsch-Polnischen
Jugendwerks könnte mit Hilfe dieser Software ein schönes Sprachangebot für die
Mitglieder des Vereins entstehen. Eine konkrete Projektskizze wird im Frühjahr 2011
erarbeitet.




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2.4      Projektansätze für das Jubiläumsjahr


Der Vorstand des Vereins hat erste Veranstaltungsskizzen entworfen und mit
einzelnen Mitgliedern und Partnern weiter ausgebaut. Zu den Ansprechpartnern
zählten u.a. die Stadt Weimar, die Friedrich-Naumann-Stiftung, die Bertelsmann-
Stiftung, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Musikschule Weimar und die
EJBW Weimar. Die aufgeführten Projekte werden ehrenamtlich organisiert und
durchgeführt.




2.4.1 Ausstellung "Frühling im Herbst/Wiosna jesienią/Le printemps en automne.
         Vom polnischen November zum deutschen Mai. Das Europa der Nationen
         1830-1832."
Die Wanderausstellung "Frühling im Herbst/Wiosna jesienią/Le printemps en
automne. Vom polnischen November zum deutschen Mai. Das Europa der Nationen
1830-1832" befasst sich mit dem polnischen Aufstand gegen die Zarenherrschaft,
der im November 1830 begann, und ausführlich mit der Sympathiewelle, die dieser
Freiheitskampf in ganz Europa und insbesondere in Deutschland und Frankreich
auslöste.


Die Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin
über die Polenbegeisterung im europäischen Vormärz wurde anlässlich des Treffens
der Staatsoberhäupter des Weimarer Dreiecks in Breslau im Mai 2003 gezeigt. Bis-
her wurde sie in achtzehn deutschen und zehn polnischen Städten sowie in Brüssel
gezeigt, jedoch noch nie in Weimar.


Die Ausstellung umfasst ca. 80 Exponate zu
     der Vorgeschichte und dem Verlauf des Novemberaufstandes 1830/31,
     dem Weg der polnischen Exilanten durch Deutschland,
     ihrem Empfang in Frankreich, Belgien und anderen Ländern Westeuropas,
     Polen, Deutsche und Franzosen auf dem Hambacher Fest 1832,

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   dem populären, zeitgenössischen Gemälde von Dietrich Monten „Finis Poloniae
    1831“ und seinen Wirkungen sowie
   zum Themenkomplex „Polnische Freiheitskämpfe bis heute (1863, 1917/18,
    1944/45, 1980/81)“ und Europavorstellungen im Novemberaufstand („Polen denkt
    Europa“)


Das Werbeplakat, die Texttafeln der Ausstellung und die Bezeichnungen der Expo-
nate sind dreisprachig (Polnisch, Deutsch, Französisch) gehalten.


Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von S. E. des Botschafters der Re-
publik Polen in Deutschland, Dr. Marek Prawda, S. E. des Botschafters der Bundes-
republik Deutschland in Polen, Rüdiger von Fritsch und des Ministers für Wirtschaft
und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers.


Mit dem Eingang der Gemeinnützigkeitsbescheinigung wird sich der Vorstand um die
Einwerbung des benötigten Budgets für dieses Vorhaben bemühen. Es wird mit einer
Gesamtsumme von max. 9000 Euro gerechnet. Geplant ist, die Ausstellung im Jahr
2011 nach Weimar zu bringen, möglichst in der Zeit zwischen Mitte August und Mitte
September 2011. Der Verein Weimarer Dreieck e.V. übernimmt die Organisation der
Ausstellung im Vorfeld, Einladung der Gäste und Organisation der Eröffnungsveran-
staltung, organisatorische Vorbereitung der Führungen für Schulklassen, ordnungs-
gemäße Verwaltung der Fördermittel und Abrechnung. Prof. Konrad Vanja, Direktor
des Museums Europäischer Kulturen Berlin und Gründungsmitglied des Vereins
Weimarer Dreieck e.V., hält den Einführungsvortrag zur Eröffnungsveranstaltung.
Der Kurator des Museum, Herr Weiduchat, führt Abiturklassen der Geschichte aus
Weimar und Umgebung durch die Ausstellung.




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2.4.2 In Kooperation mit der EJBW und der Stadt Weimar: Zukunftskonferenz zur
trilateralen Städtepartnerschaft / Expertentreffen zum Weimarer Dreieck
Die EJBW plant, im Juni 2011 eine Zukunftskonferenz deutscher Städte zu veran-
stalten, an der Mitarbeiter / Multiplikatoren teilnehmen sollen, die trilaterale Städte-
partnerschaften mit Frankreich und Polen pflegen („Best-practice im trilateralen
Städteaustausch). Der Verein wird sich in das Programm einbringen. Denkbar ist hier
beispielsweise die Vernetzung mit der von der polnischen Botschaft ins Leben ge-
rufenen Expertengruppe zum Weimarer Dreieck. Diese Expertenrunde setzt sich aus
Vertretern zivilgesellschaftlicher Kräfte sowie Vertretern der Botschaften und des
Auswärtigen Amtes zusammen und diskutiert in regelmäßigen Abständen über
Themen des Weimarer Dreiecks. Der Verein plant, die Expertenrunde anlässlich der
Zukunftskonferenz nach Weimar einzuladen.




2.4.3   Konzert Jacek Cygan und das Strauß-Orchester „Obligato“ aus Krakau
Jacek Cygan, Gründungsmitglied des Vereins Weimarer Dreieck e.V., und das
Strauß-Orchester "Obligato" aus Krakau haben mit 5 weiteren Künstlern ein
Programm für das Jubiläum des Weimarer Dreiecks ausgearbeitet.



                            „PIEŚNI EUROPEJCZYKÓW”
                                (Lieder der Europäer)

                          -Projekt des Konzertprogramms-

1. „Ode an die Freude“
- Musik: L.v.Beethoven, Text: F.Schiller, Text pol.: J.Cygan
Aufgeführt von allen Künstlern des Konzerts (5 Künstler + Strauß-Orchester
      “Obligato” unter der Leitung von Jerzy Sobeńki)

2. „Znasz li ten kraj”, Musik: St.Moniuszko, Text: A.Mickiewicz nach J.W.Goethe
Aufgeführt von: Sopran

3. „Kennst du das Land?” /Czy znasz ten kraj? Musik: Hugo Wolf, Text:
J.W.Goethe, Text pol.: J.Cygan, Aufgeführt von: Sopranstimme oder Duette, erste
Strophe auf deutsch, dann polnisch

4. Ein Lied von Edith Piaf auf französisch, aufgeführt von: Monika Węgiel
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5. „Für Elise”, Musik: L.v.Beethoven, Text pol.: J.Cygan

6. „ Europo witaj nam”, instrumental, dann Gesang auf polnisch - Tenor oder
Bariton

7. Opernarie oder Operette auf französisch

8. “Belle”, Musik: R. Cocciante, Text: L.Plamandou, Text pol.: J. Cygan, aufgeführt
auf französisch und polnisch – von drei Künstlern

Aufgeführt von allen Künstlern des Konzerts (5 Künstler + Strauß-Orchester
      “Obligato” unter der Leitung von Jerzy Sobeńki)


Die Kosten für die Realisierung dieses Vorhabens werden sich allerdings auf ca.
25 000 Euro belaufen. Zwar könnte ein Teil der Kosten durch Einnahmen der
Eintrittskarten gedeckt werden. Es ist jedoch nicht absehbar, ob es gelingt, dieses
Budget zeitnah einzuwerben.




2.4.4 In Kooperation mit der Musikschule Weimar: Trilaterales Jugendorchester
In Zusammenarbeit mit der Musikschule Weimar wurde die Projektidee eines tri-
lateralen Jugendorchestertreffens entwickelt. Angedacht ist, ca. 40 Jugendliche ab
14 Jahren aus den Partnermusikschulen Blois, Straßburg und Zamość für vier Tage
in Weimar in Gastfamilien zu beherbergen und gemeinsam mit ihnen ein Konzert
einzustudieren und aufzuführen. Idealerweise soll eine langfristige Kooperation
zwischen den Musikschulen entstehen.




2.5.   Möglichkeiten für einen ehrenamtlichen Betätigungskreis des Vereins
Weimarer Dreieck e.V.


Dank der Vermittlung von Herrn von Klinggräff wird der Verein von April bis Septem-
ber 2011 durch eine Praktikantin unterstützt. Sie ist polnische Muttersprachlerin und
spricht fließend deutsch und französisch. Die Praktikantin soll mit folgenden Auf-
gaben betraut werden:
      Recherche von Fördermöglichkeiten für den Verein

                                                                                      16
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         Recherche von potentiellen Interessenten und Partnern für den Verein sowie
          Vorarbeiten für den Ausbau eines Netzwerkes in Frankreich und Polen
         Übersetzung der Internetseite ins Polnische und Französische
         Unterstützung bei der Umsetzung der geplanten Projekte
         ggf. Telefondienst für den Verein


Die monatlichen Vereinstreffen finden immer am ersten Dienstag des Monats um
18.00 Uhr im Rathaus Weimar statt. Konkret sind es folgende Termine:


1. März
5. April
3. Mai
7. Juni
2. August
6. September
4. Oktober
1. November
6. Dezember                   Weihnachtsfeier


Sie dienen der gegenseitigen Information über aktuelle Sachstände sowie der
Absprache über weitere Schritte in Bezug auf geplante Projekte. Neue Ideen sollen
diskutiert und weiterentwickelt werden. Die Vereinstreffen sollen aber auch gemein-
sam mit den Mitgliedern inhaltlich gestaltet werden.


Mögliche Themen für das kommende Jahr sind:
   -      Goethe und Adam-Mickiewicz in Weimar
   -      Das „Weimarer Dreieck“: Rückblick auf 20 Jahre deutsch-französisch-
          polnische Zusammenarbeit (Janine Tavangarian)
   -      Einblicke in die deutsch-französisch-polnischen Jugendbegegnungen der
          EJBW (Marta Kurek)
   -      Jacek Cygan: Ode an die Freude / Liederabend in kleiner Runde



                                                                                    17
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   -   Vorstellung der Weimarer Partnerstädte, Hintergrundinformationen und Stand
       der Partnerschaft zu Zamosc (von Klinggräff)


Darüber hinaus soll ab März bei jeder Vereinssitzung ein kleines Sprachtraining
eingebaut werden. Den Mitgliedern soll in einem ersten Schritt ein grundlegender
Wortschatz der polnischen und französischen Sprache vermittelt werden. An-
regungen aus dem trilateralen Sprachkurs des DPJW sollen hierbei Berücksichtigung
finden. Das Sprachtraining wird von Janine Tavangarian und Agata Hackmann
durchgeführt.


Der Jubiläumszeitraum „20 Jahre Weimarer Dreieck“ erstreckt sich in Weimar vom
20. August bis 13. September 2011. Das 1. Vereinsjubiläum wird am 27.8.2011
gefeiert und soll einen vereinsinternen und einen öffentlichkeitswirksamen Teil be-
inhalten. Die Planungen stehen hierzu noch am Anfang.




                    3. Rechnungsbericht des Schatzmeisters



In Zahlen ausgedrückt ergibt sich für das Gründungsjahr ein Finanzergebnis in Höhe
von € 0,00. Die für den Verein verauslagten Gelder werden sofort nach Verein-
nahmung der Mitgliedsbeiträge 2010 zurückbezahlt. Die Verbindlichkeiten belaufen
sich auf 24,40 €, die für die öffentliche Beglaubigung des Gründungsprotokolls nebst
Satzung an das Notariat Dr. Froeb/ Prof. Dr. Hügel in Weimar verauslagt wurden.


Des weiteren wurden 53,00 € an Gebühren zur Eintragung ins Vereinsregister an die
Gerichtszahlstelle des Amtsgerichts Weimar gezahlt. Dieser Betrag wird jedoch er-
stattet, sobald die Gemeinnützigkeitsbescheinigung des Finanzamts Gera vorgelegt
wurde. Denn die Eintragung von gemeinnützigen Vereinen ist gerichtsgebührenfrei.


Unmittelbar nach Bestätigung der Gemeinnützigkeit des Vereins (der Vorstand er-
wartet diese im Februar 2011) durch das Finanzamt Gera wird der Vorstand die Mit-

                                                                                      18
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glieder schriftlich um die Einzahlung ihrer Mitgliedsbeiträge für das Gründungsjahr
bitten. Insbesondere wird um deutliche Unterscheidung zwischen persönlicher und
ggf. zusätzlicher institutioneller Mitgliedschaft gebeten. Die Spendenbescheinigun-
gen für den Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2010 erhalten alle Mitglieder bis spätestens
30. April 2011.


Die Mitgliedsbeiträge für das laufende Geschäftsjahr werden laut Satzungsbeschluss
am 30.6. des Kalenderjahres eingezogen.


Der Wirtschaftplan 2011 ist wesentlich von den Planungen zum 20jährigen Jubiläum
des Weimarer Dreiecks geprägt. Die Planungen der Vereinsaktivitäten befinden sich
aktuell noch in der Startphase. Förderanträge über die Thüringer Lottomittel, das
Deutsch-Französische Jugendwerk und die Stiftung für deutsch-polnische Zu-
sammenarbeit werden geprüft.


Die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2010 belaufen sich auf ca. 2000 Euro. Zum
30.6.2011 werden die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2011 eingezogen. Es wird dann
mit mindestens weiteren 3000 Euro gerechnet. Das Budget des Vereins soll für die
Öffentlichkeitswirkung des Vereins und die Realisierung der geplanten Projekte
eingesetzt werden, sofern keine oder nicht ausreichende Fördergelder eingeworben
werden können.


Der Vorstand bemüht sich darüber hinaus um das Einwerben von Spendengeldern.
Vorschläge aus dem Kreis der Mitglieder und Freunde sind immer herzlich will-
kommen.




                                                                                      19
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Anhänge




                               I       Gründungsprotokoll




                                    Gründungsprotokoll


                 Niederschrift über die Gründungsversammlung des Vereins
                                   Weimarer Dreieck (e.V.)
                          am 27. August 2010 im Rathaus Weimar


Heute, am 27.08.2010, 16.00 Uhr, erschienen in Weimar, Markt 1 in 99423 Weimar, die aus
der beigefügten Anwesenheitsliste ersichtlichen 32 Personen zur Beschlussfassung über die
Gründung eines Vereins "Weimarer Dreieck" mit dem Zweck der Förderung der
Verständigung und Freundschaft der Nachbarländer Polen, Frankreich und Deutschland.


Der Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Herr Stefan Wolf, begrüßte die Anwesenden und
erläuterte der Versammlung das Gründungsvorhaben.
Auf Vorschlag von Herrn Dieter Hackmann wurden Herr Mario Paschold als
Versammlungsleiter und Frau Janine Tavangarian als Protokollführerin von den Anwesenden
einstimmig per Handzeichen gewählt; sie nahmen die Ämter an.


Herr Paschold schlug sodann folgende Tagesordnung vor:
TOP 1: Aussprache über die Gründung des Vereins und Beratung des Satzungsentwurfs
TOP 2: Verabschiedung der Vereinssatzung nebst Festsetzung des ersten Jahresbeitrags
TOP 3: Wahl des Vorstands und der Kassenprüfer
TOP 4: Verschiedenes
Die Anwesenden stimmten durch ihr Handzeichen der Tagesordnung zu.


TOP 1
Herr Hackmann erläuterte die Motive für die Gründung des Vereins. Herr Friedrich von
Klinggräff verteilte einen Satzungsentwurf, der vollständig verlesen und im einzelnen erörtert
                                                                                            20
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wurde. Zum Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2010 bestand Einigkeit, dass dieser ungekürzt von
allen Mitgliedern zu zahlen ist.


TOP 2
Der diesem Protokoll anliegenden Fassung der Satzung stimmten alle Anwesenden - bei
einer Enthaltung - durch Handzeichen zu. In der Versammlung bestand Einigkeit, dass die
Satzung auch ins Polnische und Französische übersetzt werden soll.
Herr Paschold stellte fest, dass damit der Verein "Weimarer Dreieck" gegründet sei und
forderte die Anwesenden auf, ihren Beitritt durch Unterzeichnung auf dem mit dem
Vereinslogo versehenen Unterschriftsblatt zu bestätigen.
Die Anwesenden - mit Ausnahme des anwesenden Herrn Prof. Dr. Standke - bestätigten
daraufhin mit ihrer Unterschrift die Satzung sowie ihren Beitritt zum Verein.


TOP 3
Aus dem Kreis der Versammlung wurden für die Wahl als Vorstandsmitglieder Herr Dieter
Hackmann, Frau Janine Tavangarian, Herr Mario Paschold, Herr Friedrich von Klinggräff,
Herr Hans Hoffmeister, Frau Ulla Kalbfleisch-Kottsieper, Herr Ulrich Spannaus und Herr
Michael Maaß vorgeschlagen. Herr Maaß, Frau Kalbfleisch-Kottsieper und Herr Spannaus
dankten für das Vertrauen, stellten sich jedoch für ein Vorstandsamt nicht zur Verfügung.


Einstimmig - bei Stimmenthaltung der jeweils Betroffenen in eigener Sache - wurden jeweils
einzeln und in offener Abstimmung, also mit 30 Stimmen ohne Gegenstimmen, gewählt:
als erster Vorsitzender: Herr Dieter Hackmann, geb. am 29.12.1954 in Essen,
              wohnhaft: Straße des Friedens 3, 99094 Erfurt
als stellvertretende Vorsitzende: Frau Janine Tavangarian, geb. am 02.04.1977 in
               wohnhaft: Käthe-Kollwitz-Str. 10, Jena
als Schatzmeister: Herr Mario Paschold, geb. am
               wohnhaft: Jenaer Str. 2b, 99423 Weimar
als Beisitzer: Herr Friedrich von Klinggräff,
               Paul-Schneider-Str. 11, 99423 Weimar
als Beisitzer: Herr Hans Hoffmeister,
               Marienstraße 14, Weimar


Alle Gewählten erklärten, dass sie die Wahl annehmen.



                                                                                            21
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Herr Christian Büttner und Herr Michael Maaß wurden als Kassenprüfer vorgeschlagen und
einstimmig bei jeweils einer Enthaltung in eigener Sache gewählt. Die Gewählten erklärten,
dass sie die Wahl annehmen.


TOP 4
Sodann wurden die nächsten Schritte für die Aufnahme der Vereinstätigkeit erörtert.


Herr Prof. Dr. Klaus-Heinrich Standke richtete ein Grußwort an den neu gegründeten Verein.


Frau Paulina Schulz überreichte dem Vorstand ein von ihr erstelltes Dossier über
Wissenswertes zu Polen und Einrichtungen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit.


Um 18.30 Uhr wurde die Versammlung geschlossen.


Weimar, den 27.08.2010


(Vorsitzender)   (Stellvertretende Vorsitzende, Protokollführerin)




                                                                                        22
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          II    Satzung des Vereins Weimarer Dreieck: Stand: 27.08. 2010


Vereinssatzung
                                    Weimarer Dreieck e. V.


§ 1 - Name und Sitz des Vereins

Der Verein trägt den Namen: Weimarer Dreieck.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz "e.V." führen.

Er hat seinen Sitz in Weimar.
Er ist gemeinnützig.


§ 2 - Vereinszweck

(1)    Zweck des Vereins ist die Förderung der Verständigung und Freundschaft der
       Nachbarländer Polen, Frankreich und Deutschland als Teil Europas.

(2)    Der Verein ist demokratisch, überparteilich und unabhängig.


§ 3 - Selbstlosigkeit - Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche, sondern
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des
Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.


§ 4 - Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können auf Antrag natürliche und juristische Personen sowie
Personengesellschaften werden, die gewillt sind, den Vereinszweck zu fördern. Über die
Aufnahme des Mitglieds entscheidet der Vorstand.

Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist unanfechtbar und bedarf keiner Begründung.



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(2) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die Ehrenmitgliedschaft einzelnen
Personen verliehen werden.


§ 5 - Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.

(2) Der Austritt ist mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gegenüber
dem Vorstand schriftlich zu erklären.

(3) Ein Mitglied kann mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn
es durch vereinswidriges Verhalten schuldhaft das Ansehen, die Ziele, die Interessen oder
die wirtschaftlichen Belange des Vereins oder seiner Mitglieder in erheblichem Maße
schädigt oder ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt.


§ 6 - Mitgliedsbeiträge

   (1) Jedes Mitglied verpflichtet sich zur Zahlung eines jährlichen Vereinsbeitrags. Dieser
       beträgt 60,00 Euro. Schüler, Studenten und Schwerbehinderte zahlen einen Jahres-
       beitrag von 30,00 Euro. Der Beitrag ist zum 30.06. eines Jahres fällig.

   (2) Der Vorstand ist ermächtigt, im Einzelfall den Jahresbeitrag zu erlassen.


§ 7 - Organe

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.


§ 8 - Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Schatz-
meister, die den geschäftsführenden Vorstand i.S.d. § 26 BGB bilden, sowie zwei Beisitzern
mit Stimmrecht, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden.
Die französische und die polnische Botschaft sind berechtigt, je einen weiteren beratenden
Beisitzer ohne Stimmrecht in den Vorstand zu entsenden.

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei
Jahren gewählt. Ihre Wiederwahl ist zulässig.

 (3) Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange
im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihre Amtstätigkeit aufnehmen.

(4) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands sind jeweils einzelvertretungsbe-
rechtigt. Bei Rechtsgeschäften, deren Wert im Einzelfall 3.000,00 EURO übersteigt, vertreten
jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands den Verein gemeinsam.
Vorstandsmitglieder zeichnen für den Verein, indem sie dem Namen des Vereins ihre
Namensunterschrift beifügen.




                                                                                         24
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(5) Über die Beschlüsse des Vorstandes sind Niederschriften zu fertigen, die mindestens von
einem geschäftsführenden Vorstandsmitglied zu unterzeichnen sind. Die Vollständigkeit und
Verfügbarkeit der Niederschrift ist sicherzustellen.

(6) Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört:
- die Führung der laufenden Geschäfte
- die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
- die Verwaltung des Vereinsvermögens
- die Aufstellung eines Arbeitsprogramms und Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr
- die Buchführung
- die Erstellung der Jahresrechnung und des Jahresberichts
- die Vorbereitung und die Einberufung der Mitgliederversammlung

(7) Mitglieder des Vorstandes dürfen in Angelegenheiten des Vereins keine für sie
gewinnbringende Tätigkeit ausüben.


§ 9 - Mitgliederversammlung

(1) Der Zuständigkeit der Mitgliederversammlung unterliegt die Beschlussfassung über:
a) die Wahl und die Abberufung von Vorstandsmitgliedern,
b) die Wahl der Kassenprüfer,
c) die Genehmigung des vom Vorstand vorgestellten Jahresprogramms sowie des
entsprechenden Haushaltsplans für das folgende Geschäftsjahr
d) die Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und die Entlastung des
Vorstandes
e) die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge,
f) die Änderung der Satzung,
g) die Auflösung des Vereins

(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung muss spätestens bis zum 30. November eines
jeden Jahres stattfinden.

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen.
Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt unter Angabe der Gegenstände der
Tagesordnung durch eine den Mitgliedern zugegangene schriftliche Mitteilung. Die Einladung
per e-mail ist zulässig. Die Einladung ergeht vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von
vier Wochen.

(4) Die Leitung der Mitgliederversammlung hat der Vorsitzende des Vorstandes oder bei
seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende.

(5) Beschlüsse können nur über Gegenstände der Tagesordnung gefasst werden.

(6) Abstimmungen erfolgen nach Ermessen des Versammlungsleiters durch Handerheben
oder Aufstehen. Auf Antrag kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit
beschließen, geheim durch Stimmzettel abzustimmen.

(7) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit der Mehrheit der abgegebenen
Stimmen gefasst, soweit nicht durch Gesetz oder Satzung eine größere Mehrheit oder
weitere Erfordernisse bestimmt sind. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl
der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.


                                                                                        25
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(8) Beschlüsse der Mitgliederversammlung über die Abberufung von Vorstandsmitgliedern,
die Änderung der Satzung sowie die Auflösung des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit einer
Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.
Beschlüsse über die Auflösung des Vereins sowie über die Übertragung seines Vermögens
können nur gefasst werden, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder in der Mitglieder-
versammlung anwesend ist. Trifft das nicht zu, so ist nach mindestens zwei und höchstens
vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die
Zahl der anwesenden Mitglieder mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen
Stimmen beschließen kann.

(9) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie soll
den Ort und den Tag der Versammlung, den Namen des Versammlungsleiters sowie Art und
Ergebnis der Abstimmung und die Feststellung des Versammlungsleiters über die
Beschlussfassung enthalten. Bei Wahlen sind die Namen der vorgeschlagenen Personen
und die Zahl der auf sie entfallenden Stimmen anzugeben. Eine Aufbewahrung der
Stimmzettel ist nicht erforderlich. Die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und dem
Schriftführer zu unterschreiben. Die Belege über die Einberufung sind als Anlagen
beizufügen. Jedem Mitglied ist die Einsicht in die Niederschrift zu gestatten. Die Niederschrift
ist vom Verein aufzubewahren.

(10) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn dies
im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn der zehnte Teil der Mitglieder dies in
einer von ihnen unterschriebenen Eingabe unter Anführung des Zweckes und der Gründe
verlangt.


§ 10 - Kassenprüfung

Auf die Dauer von zwei Jahren werden von der Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer
gewählt, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Diese überprüfen jährlich die Buch- und
Kassenführung des Vorstands und erstatten hierüber in der Mitgliederversammlung Bericht.


§ 11 - Vereinsvermögen

(1) Der Verein erhält seine Mittel durch Beiträge der Mitglieder sowie durch Spenden.

(2) Bei Auflösung des Vereins und Verteilung des Vereinsvermögens erhalten die Mitglieder
keine Erstattung.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an die Stadt Weimar, die es unmittelbar und ausschließlich für
gemeinnützige Zwecke im Sinne der Ziele des Vereins zu verwenden hat.

(4) Im Falle der Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch den zur Zeit der
Auflösung bestehenden geschäftsführenden Vorstand.


Weimar, den 27. August 2010




                                                                                             26
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         III     Mitglieder des Vereins Weimarer Dreieck: Stand: 09.02. 2011


  1) Dr. Marek Prawda,
  polnischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland,
  (institutionelle Mitgliedschaft), Berlin
  Lassenstr. 19-21, 14193 Berlin, vertr. d. Frau Iwona Kozlowska, I. Botschaftsrätin d. Rep. Polen


  2) Bernard de Montferrand,
  französischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland,
  (institutionelle Mitgliedschaft), Berlin
  Pariser Platz 5, 10117 Berlin, vertr. d. Herrn Martijn Kalff, Leiter des frz. Büros in Thüringen


  3) Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten,
  (institutionelle Mitgliedschaft), Erfurt
  Regierungsstr. 83, 99084 Erfurt, vertr. d. Frau Ministerin Marion Walsmann,
  diese vertr. d. Fr. Ministerialrätin Cornelia Schymura, Thüringer Staatskanzlei


  4) Herr Minister Dr. Jürgen Schöning,

  5) Stefan Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, Weimar

  6) Martijn Kalff, Leiter Frz. Kulturbüro/Thür. Staatskanzlei, Weimar

  7) Dieter Hackmann, Rechtsanwalt, Erfurt

  8) Janine Tavangarian, Jena

  9) Mario Paschold, Steuerberater, Weimar

  10) Friedrich von Klinggräff, Pressesprecher, Weimar

  11) Hans Hoffmeister, Chefredakteur TLZ, Weimar

  12) Herr Dr. Jochen Golz, Präsident der Goethe-Gesellschaft, Weimar

  13) Ulla Kalbfleisch-Kottsieper, Deutsch-Polnische Gesellschaft, Weimar

  14) Patrick Kurth, MdB, Weimar

  15) Michael Maaß, Weimarer Verlagsgesellschaft, Weimar

  16) Marta Kurek, EJBW, Weimar

  17) Christian Büttner, Vorstand WBG Einheit eG, Erfurt

  18) Ursula Kuhn, Weimar

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  19) Georg Kuhn, Weimar

  20) Dr. Klaus Gallas, West-Östl. Diwan, Kulturmanager, Weimar

  21) Klaus Kessler, Europaunion Thüringen, Landesvorsitzender, Erfurt

  22) Matthias Purdel, Friedr.-Naumann-Stiftung, Landesbeauftragter, Weimar

  23) Paulina Schulz, Transkript, Übersetzerin, Stralsund

  24) Dirk Heinze, Stadtrat WE, Weimar

  25) Ewa Labunska-Cygan, Warschau

  26) Jacek Cygan, Schriftsteller, Warschau

  27) Agata Hackmann, Erfurt

  28) Thomas L. Kemmerich, Fraktionsvors. Stadtrat EF,

  29) Prof. Dr. Myriam Eichberger, Präsidentin Bach in Weimar e.V., Weimar

  30) Ulrich Spannaus, Artus-Atelier, Erfurt

  31) Angelika Wehner, Weimar/Aachen

  32) Prof. Dr. Henri Ménudier, Sorbonne Nouvelle Paris,

  33) Cornelius Ochmann, Bertelsmann Stiftung, Berlin

  34) Elisabeth Leroy-Maaß, Berlin

  35) Prof. Dr. Konrad Vanja, Museum Europ. Kulturen, Direktor, Berlin

  36) Frau Franka Günther, Weimar

  37) Frau Bärbel Grönegres, GF der Thüringer Tourismus GmbH, Erfurt

  38) Herr Matthias Köhn, GF der Flughafen Erfurt GmbH, Erfurt

  39) Herr Dr. Ruprecht von Heusinger, GF eu-photon, Mainz

  40) Herr Andreas Kernig, Building Consultant, Münster/Berlin

  41) Herr Albert Voigts, Direktor Grand Hotel Russischer Hof, Weimar

  42) Frau Zofia Kapela, Studentin, Erfurt

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  43) Herr Jan-Thomas Hackmann, Student, Frankfurt

  44) Dr. Gabriel Mohr, Zahnarzt, Jena

  45) Frau Petra Tavangarian, Rostock

  46) Herr Michael Daniel, General Counsel der X-FAB Semiconductor Foundries AG, Erfurt

  47) Herr Tobias Kahlo, Arch.-u.Ing.-Büro Bunge & Kahlo, Erfurt

  48) Herr Mike Wündsch, Unternehmensberater, Gotha

  49) Frau Christina Hackmann, Baden-Baden

  50) Frau Ina Rossmeisl, EJBW Weimar

  51) Michael Kapela




          IV     Presseartikel über den Verein Weimarer Dreieck e.V.



     „Frischer Wind beim „Weimarer Dreieck“, TLZ vom 28.08.2010
     Betont weltoffener Akzent in Weimar. Christian Wulff freut sich auf das große
      „Dreieck“-Jubiläum, TLZ vom 15.09.2010




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