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									Das Neigungsfach Sport
     in der GOS
Anforderungen an das Neigungsfach:

Das Neigungsfach Sport repräsentiert das Lernniveau
der gymnasialen Oberstufe unter dem Aspekt einer
wissenschaftspropädeutischen Ausbildung, die
exemplarisch vertieft wird. Es ist ausgerichtet auf eine

• systematische Befassung mit wesentlichen, die
  Komplexität und den Aspektreichtum des Faches
  verdeutlichenden Inhalten, Theorien und Modellen,
• vertiefte Beherrschung der fachlichen Arbeitsmittel
  und -methoden, ihre selbständige Anwendung,
  Übertragung und theoretische Reflexion,
• reflektierte Standortbestimmung des Faches im
  Rahmen einer breit angelegten Allgemeinbildung und
  im fachübergreifenden Zusammenhang.
  (Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen
  Oberstufe, Ziffer 7.1.3)
  Das Neigungsfach Sport im
           Abitur
• Das Neigungsfach Sport kann – im
  Unterschied zum 2-stündigen
  Grundfach Sport - im Abitur als 4.
  (schriftliches) oder 5. (mündliches)
  Prüfungsfach gewählt werden.
• In jedem Fall ist dazu auch eine
  sportpraktische Prüfung abzulegen.
     Struktur des neuen
      Neigungsfaches




Weiterführung des Lehrplanes der
      Klassen 5 – 10 durch:
Erweiterung der sportlichen Handlungskompetenz:




Sachkompetenz/
                                   Methoden-
 Bewegungs-
                                   kompetenz
  kompetenz


              Handlungsfähigkeit
                   im Sport

    Sozial-                         Selbst-
  kompetenz                        kompetenz
• in einem themenorientierten
  Unterricht

• in Verknüpfung von pädagogischen
  Perspektiven

• in drei festgelegten Bewegungsfeldern:
   Laufen, Springen, Werfen
   Bewegen an und mit Geräten
   Spielen
d.h. grundlegende sportliche
Sachverhalte sind in sportpraktischem
Handeln, kognitiver Erfassung und
emotionaler Zuwendung von den
Schülerinnen und Schülern zu
erschließen und zu bewerten.

Dadurch wird die Praxis- Theorie –
Verknüpfung gesichert und eine breitere
Handlungskompetenz der Schüler
erreicht.
Struktur des Neigungsfaches Sport
Der Unterricht in den drei
  Bewegungsfeldern
      ist nicht mehr nach
      Halbjahren
      angeordnet

      sondern ist einzelnen
      Themen zugeordnet,
      jahreszeitorientiert und
      alternierend
Themen im Neigungsfach Sport 11/12

1. Thema: Bewegungsanalyse              2. Thema: Trainieren im Sports-           3. Thema: Bewegungssteuerung             4. Thema: Krafttraining                 5. Thema: Ausdauertraining
                                        piel
11/1 Laufen-Springen-Werfen             11/1 Spielen                              11/2 Bewegen an Geräten                  11/2 Bewegen an Geräten                 11/2 Laufen-Springen-Werfen
Zeit: 6 Wochen                          Zeit: 10 Wochen                            Zeit: 6 Wochen                          Zeit: 6 Wochen                           Zeit: 7 Wochen
 Erlernen und Verbessern von Be-        Handlungsstruktur eines Sportspiels      Lernen und Gestalten von Einzel-        Lernen und Gestalten von Einzel-       Erlernen und Verbessern von Be-
  wegungen (Wurf/Stoß)                   Spielfähigkeit in einem Sportspiel        elementen und Übungen (nach              elementen und Übungen (nach             wegungen (Sprung)
 Bewegungsanalyse unter phänog-          beobachten und verbessern (Indivi-        Strukturgruppen, Beurteilungskrite-      Strukturgruppen, Beurteilungskrite-    Trainingsmethoden im Bereich Aus-
  raphischem Aspekt                       dual-, Gruppentaktik)                     rien)                                    rien)                                   dauer
 Lernmethoden                           Trainieren in einem Sportspiel           Mechanische Grundbegriffe (Trans-       Bau und Funktion des Bewegungs-        Trainingswirkungen auf Herz, Kreis-
 Bewegungsanalyse unter biome-           (Trainingsziele, -mittel,          -      lation, Rotation, Drehmoment)            apparates (Muskulatur)                  lauf, Blut
  chanischem Aspekt und biomecha-         prinzipien, -methoden)                   Modell der Bewegungshandlung            Methoden des Krafttrainings            Trainingsplanung (Trainingsprinzi-
  nische Prinzipien)                     Trainieren von konditionellen und        Open-loop und closed-loop Modell                                                 pien, Steuerung des Ausdauertrai-
 Feststellen der Ausdauerfähigkeit       koordinativen Fähigkeiten (Schnel-                                                                                         nings
  (Grundlagenausdauer)                    ligkeit, Koordination)




6. Thema: Leistungsmotivation           7. Thema: Mannschaftspsycho-              8. Thema: Sport und Gesundheit           9. Thema: Motorisches Lernen
                                        logie
12/1 Laufen-Springen-Werfen             12/1 Spielen                              12/2. Halbjahr: übergreifendes Bewe-     12/2 Bewegen an Geräten
Zeit: 5 Wochen                          Zeit: 8 Wochen                            gungsfeld Zeit: 3 Wochen                 Zeit: 6 Wochen
 Verbessern der Leistungsfähigkeit      Verbessern der Leistungsfähigkeit        Programme zur Förderung gesund-         Lernen, Gestalten und Trainieren
  (Qualitativ / quantitativ) in Lauf,     in der Gruppe / Mannschaft (Ang-          heitsrelvanbter Fähigkeitsbereiche       von Einzelelementen und Übungen
  Sprung und Wurf                         riffs-, Abwehrverhalten)                  (Ausdauer-, Kraft-, Dehn-, Koordina-    Lernphasen
 Leistungsmotivation und Selbstein-     Zusammenhang zwischen Spielver-           tions- und entspannung Risikofakto-     Theorien des motorisches Lernens
  schätzung                               lauf und Individualverhalten (Frust-      renmodell                               Der Faktor Angst beim Lernen
                                          ration, Aggression)                      Salutogenesemodell
                                         Zusammenhang zwischen Mann-              Gesundheitliche Gefahren durch
                                          schaftsstruktur und Spielverhal-          Sport (Doping, Verletzungen und
                                          ten/Spielerfolg (innere Struktur, Kö-     Schäden am Bewegungsapparat))
                                          häsion und Leistung, Krisensitua-        sfähigkeit)
                                          tionen)
           Darstellung
der einzelnen Themen im Lehrplan




    Im gewohnten Layout
 der Lehrpläne Klasse 5 - 10
Sport, Neigungsfach, 1. Halbjahr: Bewegungsfeld Laufen – Springen – Werfen




1. Unterrichtsthema: Bewegungsanalyse beim Techniktraining
                                                                                                                                  (Unterrichtszeit: 6 Wochen)
Leitende pädagogischen Perspektiven: A, B, C
Inhalte und Kompetenzen                                                                                             Vorschläge und Hinweise

Sachkompetenz                                                                Selbstkompetenz                        Literatur
Lernen von Bewegungstechniken im Bereich Wurf/ Stoß                          Selbständig seine                      Bauersfeld, K.H./ Schröter, G.;
(Kugel, Speer, Schleuderball)                                                Grundlagenausdauer trainieren          Grundlagen der Leichtathletik, Berlin
Leichtathletische Bewegungen                                                                                        1998
beobachten, beschreiben, analysieren, und beurteilen                         Methodenkompetenz                      Peters, Wolfram; Abitur-Training Sport,
      unter phänographischem Aspekt                                         Entwicklung und Formulierung von       Bewegungslehre – Sportspsychologie,
-      Phasenanalyse nach Meinel                                             biomechanischen Überlegungen in        Freising 2008
-      Funktionsanalyse nach Göhner                                          der Auseinandersetzung mit der         @ http://www.sportunterricht.de
      unter biomechanischem Aspekt                                          eigenen Bewegungspraxis,
Lernmethoden                                                                 systematische Beschaffung,             Leistungsüberprüfung im
      Ganzheits-, Teillernmethode                                           Strukturierung und Nutzung von         sportmotorischen Bereich
      Deduktive, induktive Methode                                          Informationen, Materialien und         1. Quantitative      Überprüfung einer
Biomechanischen Prinzipien exemplarisch an Wurf/Stoß-                        Medien (z. B. Videoaufzeichnungen,         Disziplin aus dem Bereich Wurf /
Bewegungen kennenlernen, interpretieren und anwenden                         Bildreihen),                               Stoß
      Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges                            mit Hilfe eines Trainingsbuches sein   2. Überprüfung der Bewegungsqualität in
      Prinzip der Anfangskraft                                              Ausdauertraining im                        einer Disziplin aus dem Bereich
      Prinzip der optimalen Koordination der Teilimpulse                    Neigungsfach Sport vorplanen und           Wurf/Stoß, die noch nicht im
      Prinzip der Kinetion und Modulation                                   dokumentieren                              quantitativen Bereich abgeprüft wurde
Ausdauerleistungsfähigkeit systematisch trainieren                           Sozialkompetenz                        Hinweis:
      Feststellen der Ausgangsleistung der                                  Unterschiedliche Leistungsvoraus-      Nach dem Feststellen der individuellen
       Grundlagenausdauer mit Hilfe eines Ausdauertests (z. B.               setzungen erkennen und sich            Eingangsleistung der aeroben Ausdauer
       Cooper-Test)                                                          gegenseitig im Lernprozess             (z. B. Cooper-Test oder 3000/2000-m-
      Nach dem Prinzip der Dauermethode die                                 unterstützen                           Lauf) sollen individuelle Trainingspläne
       Grundlagenausdauer trainieren,                                                                               erstellt werden im Hinblick auf ein
z.B. kontinuierliche Dauermethode, Tempowechselmethode,                                                             langfristiges kontinuierliches
Fahrtspiel                                                                                                          Grundlagenausdauer-training, das
   (vgl. Lehrplan Einführungsphase der GOS)                                                                         praktische
                                                                                                                    Training findet dabei in der Regel
                                                                                                                    außerhalb des Unterrichts statt (vgl.
                                                                                                                    Unterrichtsthema 5 und Abiturprüfung)
     Praktische Abiturprüfung

Die sportpraktische Abiturprüfung umfasst alle
im Neigungsfach verbindlich zu behandelten
Bewegungsfelder:
Laufen-Springen-Werfen
Bewegen an und mit Geräten
Spielen.
                    Abiturprüfung in der Sportpraxis - Neigungsfach
                   4. (schriftliches) und 5. (mündliches) Prüfungsfach


Bewegungsfeld : Spielen     Bewegungsfeld :          Bewegungsfeld : Laufen,
                            Bewegen an Geräten       Springen, Werfen
  Individualtaktisches
   Verhalten (z.B. 3:3, 4:4) Turnen von zwei           Leistungsüberprüfung
                             Übungsverbindungen         im Bereich Ausdauer
  Mannschaftstaktisches oder Kürübungen                (3000 m, 2000 m)
   Verhalten (z.B. 5:5, 6:6, (an zwei Geräten oder
   7.7)                      an einem Gerät und        Leistungsüberprüfung
                             Boden).                    im Sprung (Weit-,
                             Je eine aus den            Hochsprung)
                             Gerätegruppen:
                             Gruppe 1:                 Leistungsüberprüfung
                             Reck/Stufenbarren,         im Wurf / Stoß (Kugel,
                             Barren, schwingende        Schleuderball, Speer)
                             Ringe
                             Gruppe 2:
                             Boden, Sprung,
                             Schwebebalken
                 Abiturprüfung
Schriftlich (4. PF)     Mündlich (5. PF.)

• 3 Zeitstunden (180    • Prüfung 20 Minuten mit
  Minuten) Klausur        30 Minuten
                          Vorbereitungszeit

								
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