Ochs und Esel stehen mit wie zum Sprung bereit mit leicht gebeugten

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					                                      47 vom 23. November 2011
                                      40. Jahrgang




                                      INHALT


                                      Aktuelles Lexikon
                                      Adventszeit ........................................................................................................................................3

                                      Reportage
                                      Oberschwappach: Krippe mit Schneemann und Bügelsäge .......................................................... 4-5
                                              (Ausstellung im Museum Schloss Oberschwappach zeigt 191 Krippen)

                                      Berichte
                     Impressum:       Würzburg/Óbidos: Künftige Partner lernen sich kennen ....................................................................6
              Herausgegeben vom                 (Gäste aus Óbidos im brasilianischen Amazonasgebiet besuchen Würzburg)
 Bischöflichen Ordinariat Würzburg
(Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand)
                                      Würzburg: „Du bist stark!“ ..................................................................................................................7
                                                (Tag der Gefirmten mit Bischof Hofmann)
     Verantwortlich für den Inhalt:   Himmelstadt: Briefe ans Christkind ....................................................................................................8
         Bernhard Schweßinger,
     Pressesprecher der Diözese                 (Am ersten Adventssonntag öffnet das Weihnachtspostamt in Himmelstadt)
                        Würzburg,     Würzburg/Hammelburg: Ein herausragendes Kulturgut .....................................................................9
          Leiter der Pressestelle               (Bibliothek des Klosters Altstadt kommt in die Diözesanbibliothek Würzburg)
                        Redaktion:
                   Markus Hauck,      Würzburg: Dialog auch im Internet ...................................................................................................10
          Stellvertretender Leiter              (Diözese Würzburg startet neuen Auftritt zum Dialogprozess)
           Bischöfliches Ordinariat   Würzburg: Theologie mit Würzburger Wurzeln ................................................................................11
                       Pressestelle             (Veranstaltungsreihe der Würzburger Fakultät startet mit Vortrag von Ebner)
                    Postanschrift:    Würzburg: Zeichen der Verbundenheit ............................................................................................12
                 97067 Würzburg
                   Hausanschrift:
                                                (Junge Mönche aus Würzburg rufen Franziskanischen Gebetsbund ins Leben)
              Domerschulstraße 2      Würzburg: Kind steht im Mittelpunkt ................................................................................................13
                 97070 Würzburg                 (Herbstvollversammlung des Diözesanfamilienrats)
        Telefon: 0931 / 386 11100     Retzbach: Neuer Vorstand beim Senioren-Forum ...........................................................................14
        Telefax: 0931 / 386 11199               (Diözesanversammlung bestätigt Marlene Herfs als Vorsitzende)
                        E-Mail:       Schmerlenbach/Würzburg: Kunkel neuer Vorsitzender ...................................................................15
     pow@bistum-wuerzburg.de                    („Katholische Erwachsenenbildung Forum Schmerlenbach“ wählt Nachfolger von Keim)
                      Internet:       Würzburg: „Der Mitarbeiter ist das Wertvollste“ ...............................................................................16
   www.pow.bistum-wuerzburg.de
                                                (Mitarbeitervertreter der Caritas diskutieren über Arbeitsrecht)
             Kostenloser Abdruck
           gegen Quellenangabe,
                                      Kurzmeldungen
          Belegexemplar erbeten.      Würzburg: Katechetisches Institut während der Weihnachtsferien geschlossen .............................17
              Erscheinungsweise       Würzburg: Neues Gebetsheft der Landvolkbewegung.....................................................................17
                     wöchentlich
Werneck: Exkursion zu Wasserbeschaffungsverband und Bildstockzentrum ..................................17
Würzburg: Familienbund bietet täglichen Impuls per E-Mail im Advent ...........................................17
Würzburg: Bequem parken und Würzburger Sozialprojekt unterstützen .........................................18

Personalmeldung
Würzburg: Josef Schömig in den Ruhestand verabschiedet ............................................................18

Veranstaltungen
Würzburg: Chat mit Bischof Hofmann – Die Kunst des Dialogs im Web 2.0....................................19
Würzburg: Tag der Offenen Tür im Advent im Vinzentinum .............................................................19
Würzburg: „Wegmarke“ im Museum am Dom am 1. Advent entfällt ................................................19
Würzburg: Gedenken an die Deportation der Würzburger Juden vor 70 Jahren .............................20
Würzburg: Evensongs im Advent mit den Chören der Dommusik ...................................................20
Würzburg: Sonderführungen in der Marienkapelle...........................................................................20
Würzburg/Volkach: Weihnachtskonzert mit Werken der Romantik ..................................................20
Kloster Oberzell: Predigtreihe – „Heilige im Advent“ ........................................................................21
Münnerstadt: Weihnachtliches Konzert ............................................................................................21
Schweinfurt: Mit Qigong meditativ Weihnachten entgegen ..............................................................21

Zur Information
Bischofstermine im Dezember ................................................................................................... 22-23
Geburtstage und Jubiläum im Dezember .........................................................................................23
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Aktuelles Lexikon


Adventszeit
(POW) Einkaufsrummel und Marktbesuche, Glühweinduft und Christstollen, leuchtende Christbäume und
geschmückte Krippen, Stress und Hektik unter Dauerberieselung mit weihnachtlichen Klängen – ist das
der Advent? Beginnt Weihnachten mit dem ersten Advent und endet am Heiligen Abend, kurz bevor so
mancher in den Winterurlaub aufbricht? Zahlreiche Zeitgenossen scheinen die „Vorweihnachtszeit“
mittlerweile so zu verstehen. Christen setzen auf den anderen, den eigentlichen Advent, der am ersten
Adventssonntag, 27. November, beginnt. Während der Adventszeit bereiten sie sich auf Weihnachten,
das Geburtsfest Jesu am 25. Dezember erst vor und denken an seine Wiederkunft am Ende der Zeiten.
Die Kirche bezeichnet daher den Advent als eine Zeit „freudiger Erwartung“.
Älteste Spuren für die vorweihnachtliche Vorbereitungszeit finden sich in der jungen Kirche in Gallien und
Spanien. Damals begann der Advent bereits am Tag nach dem Martinsfest (11. November). Er hatte mit
Blick auf die Wiederkunft Christi einen Bußcharakter, so dass während dieser Zeit gefastet wurde. Seit
dem fünften Jahrhundert wurde in Rom durch eine eigene Vorbereitungszeit vor allem die
Menschwerdung des Gottessohns hervorgehoben. Erst ab 1570 setzte sich der römische Brauch durch,
den Advent am vierten Sonntag vor dem Fest zu beginnen.
Im Gegensatz zu früheren Zeiten gilt der Advent nicht mehr als reine Bußzeit, wenngleich etwa die
violette Farbe der Messgewänder noch darauf hinweist. Der Schmuck der Kirchen ist in diesen Wochen
bescheidener. Mit Früh- und Spätschichten, Rorate- und Vespergottesdiensten, Geistlicher Musik und
anderen Feiern bereiten die Christen sich auf Weihnachten vor. Fest verwurzelt sind in dieser Zeit auch
die volkstümlichen Bräuche: Adventskranz, Adventskalender, Nikolausfeier und Barbarazweige gehören
dazu.
Der Adventskranz selbst ist nicht so alt, wie viele annehmen. Der evangelische Pfarrer Johann Heinrich
Wichern (1808-1881) stellte den ersten Kranz mit damals 24 Kerzen Mitte des 19. Jahrhunderts in der
von ihm zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher gegründeten Anstalt „Rauhes Haus“ in Hamburg auf.
Aus diesem Prototyp entwickelte sich nach und nach der Adventskranz, dessen vier Kerzen auf die vier
Adventssonntage und das näher rückende Weihnachtsfest hinweisen. Weihnachten ist nicht mehr weit,
aber noch nicht da – diese Spannung sollten die Menschen wieder aushalten lernen. Die Freude an
Weihnachten und an der erst mit dem Weihnachtsfest beginnenden Weihnachtszeit wird dann größer
sein.
(28 Zeilen/4711/1213)
Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet




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Reportage

Krippe mit Schneemann und Bügelsäge
Ausstellung im Museum Schloss Oberschwappach zeigt 191 Krippen aus fünf
Kontinenten – Volkskunst mit zentraler Glaubensbotschaft
Oberschwappach (POW) In einen hohlen Baumstamm hat sich die heilige Familie zurückgezogen.
Während dort – von der Baumrinde abgeschirmt – Josef und Maria beschaulich beim Jesuskind knien, ist
um sie herum viel los: Jede Menge knallbunte Blüten sprießen aus den Ästen des Baumes, die heiligen
Drei Könige bringen ihre Gaben, die Hirten kommen, um zu staunen, und ein Engel im weißen Gewand
thront seitlich über dem Eingang zum Bauminnern. Diese aus Ton gefertigte, farbenprächtige Darstellung
der Weihnachtsszene stammt aus Portugal. Sie ist eines von insgesamt 191 Exponaten, die bis
29. Januar 2012 im Museum Schloss Oberschwappach zu sehen sind. Es sind Krippen aus fünf
Kontinenten, die Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen, Bau- und Kunstreferent des Bistums Würzburg, im
Laufe der Jahre zusammengetragen hat. Das barocke Schloss von Oberschwappach bietet den
passenden Rahmen.
Die Epoche des Barock war die letzte, die das Ziel hatte, in den unterschiedlichen Lebensbereichen eine
große Gesamtharmonie zu schaffen. Gartengestaltung, Städtebau und Architektur waren eng miteinander
verwoben. Für Lenssen greifen die Krippen diesen Gedanken inhaltlich auf. Sie zeigen ein Stück heile
Welt, wobei die Heilsamkeit in der Botschaft liegt: Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden. Diese
Botschaft wurde im 13. Jahrhundert durch den heiligen Franziskus in Form einer szenischen Darstellung
des Geschehens verlebendigt, Tiere inklusive. Als figürliche Darstellung verbreitete sich der Brauch von
Italien aus erst über Europa und durch die Kolonialisierung und Missionierung dann über alle Kontinente,
örtliche Einfärbungen inklusive. Von Glas über Papier, Ton und Stroh bis hin zu Wolle reicht die
Bandbreite der verwendeten Materialien.
In der getöpferten Krippe aus der Werkstatt eines Amazonas-Indianervolks sind Maria und Josef in der
typischen Weise als bauchige Trinkgefäße mit Füßen gestaltet. Statt Ochs’ und Esel stehen Tapir,
Gürteltier und Schildkröte an der Krippe. Erst auf den zweiten Blick offenbart eine Plastik aus
Bangladesch ihre Herkunft: Das traute Paar ist mit ein paar Schafen dargestellt. So weit, so vertraut. Neu
ist, dass Maria in einen Sari gekleidet ist und sich links und rechts neben dem kleinen trockenen Flecken,
auf dem die Krippe steht, die Wellen des Meeres kräuseln. Solche kleinen Details lassen sich oft
entdecken: Da ist der bauchige Schneemann mit roter Mütze, der wie ein Wächter am Eingang einer als
Winterlandschaft gestalteten Krippe steht. An der Wand hinter ihm hängt die Bügelsäge, vermutlich fürs
Holzmachen. Bei einer aus dunklem Holz geschnitzten Krippe aus Togo trägt einer der Hirten eine große
Kalebasse auf der Schulter, wie sie zum Wasserholen verwendet wird. Der Ochse hat den für die dort
heimischen Rinderrassen prägnanten Buckel.
Aus blauem Glas ist eine italienische Krippe gefertigt, die dem Besucher beim Betreten des ersten
Ausstellungsraums in den Blick kommt: zwei Engel mit großen Schwingen, das Jesuskind mit weit
ausgebreiteten Armen in der Krippe. Maria kniet, Josef hält einen geschwungenen Hirtenstab in der
Hand. Ochs‘ und Esel stehen mit – wie zum Sprung bereit – mit leicht gebeugten Gliedmaßen dahinter.
Bequem ließe sich die ganze Szene mit zwei Händen tragen. In Größe und Opulenz das direkte
Gegenteil dazu ist eine Krippe aus Peru: Dutzende von kleinen Engeln, mal nur als Gesichter mit Flügeln,
mal als Musikanten mit Trompeten und Saiteninstrumenten, umränken das Geschehen. In einem dichten
Gedränge scheinen Hirten, Schafe, Ochse und Esel und einer der drei Könige darum zu wetteifern, einen
möglichst guten Blick auf das Kind in der Krippe zu bekommen. Knallige Farben mit viel Gold in den
Mustern der Gewänder lassen vergessen, dass ein hölzerner Halbzylinder Rohstoff für die Schnitzereien
war. Links und rechts neben dem zentralen Bild sind zwei Flügel angebracht, mit denen sich die Krippe
verschließen lässt. Der zweite und der dritte König sind darin bei der Anreise dargestellt, über ihnen
jeweils in einer weiteren Szene Indios in traditionellen Poncho-Gewändern und glockenartigen
Kopfbedeckungen.
Wie bei den anderen Krippen ist der Name des Künstlers unbekannt. Wichtig ist, was dargestellt ist, nicht
wer dafür verantwortlich ist. Ob in Polen, Tansania, Australien, Ecuador oder Südamerika: Die klassische
Situation der Futterkrippe, mal als außergewöhnliche Christbaumkugel, als Bastkoffer zum schnellen




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Einklappen und Transportieren oder als Blechfiguren haben fast alle Kulturen übernommen. Die
Seefahrernation Portugal wagt eine ganz neue Interpretation: Josef ist der Steuermann eines kleinen
getöpferten Ruderboots und hat Maria, die Jesus im Arm hält, fürsorglich die Hand auf die Schulter
gelegt. Kein „Kindelein im Stall“. Aber auch ein Stück heile Welt.
Zu sehen ist die Ausstellung in Oberschwappach mit Ausnahme des 1. Weihnachtsfeiertags ab sofort
jeweils sonn- und feiertags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet pro Person zwei Euro. Nähere
Informationen im Internet unter www.museen.bistum-wuerzburg.de.
                                                                                  Markus Hauck (POW)
(51 Zeilen/4711/1203; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Bildergalerie abrufbar im Internet




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Berichte

Künftige Partner lernen sich kennen
Gäste aus Óbidos im brasilianischen Amazonasgebiet besuchen Würzburg –
Gottesdienst zur Adveniat-Aktion am 27. November in Stift Haug
Würzburg/Óbidos (POW) Gäste aus der Diözese Óbidos im brasilianischen Amazonasgebiet, dem
künftigen Partnerbistum Würzburgs, besuchen in den ersten beiden Adventswochen das Bistum
Würzburg. Im Rahmen des 50. Jubiläums der Adveniat-Aktion nehmen sie an einer Tagung teil,
besuchen Gemeinden und feiern Gottesdienste mit.
Zum Auftakt ihres Besuchs berichten der Pfarrer von Óbidos, José Paulo Alves, die Franziskanerin und
Sozialarbeiterin Schwester Deca Amaral sowie der Partnerschaftsbeauftragte in Óbidos, Antonino Costa
Martins, bei einer Tagung der Katholischen Akademie Domschule am 26. November im Kilianshaus in
Würzburg über ihr neues Bistum. Themen sind die kirchlichen Basisgemeinden, das Engagement der
Kirche beim Schutz und bei der Verteidigung des Amazonasgebiets sowie Impulse und Ideen für die
künftige Partnerschaft. Am Sonntag, 27. November, zelebriert Domkapitular Christoph Warmuth um
10.30 Uhr einen adventlichen Gottesdienst zur Eröffnung der Adveniat-Aktion im Bistum Würzburg in Stift
Haug in Würzburg. Die Gäste aus Brasilien feiert die heilige Messe mit. Ein Besuch bei Bischof
Dr. Friedhelm Hofmann steht am 30. November auf dem Programm, bei Weihbischof Ulrich Boom am
12. Dezember.
Weitere Besuchsstationen sind die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) und das Elisabethenheim
Würzburg, der Kindergarten Gaukönigshofen, die Pfarreien Aschaffenburg-Herz Jesu, Hohenroth bei Bad
Neustadt, Kürnach, Miltenberg, Schweinfurt-Sankt Kilian sowie die Abtei Münsterschwarzach. Außerdem
treffen sie mit Mitgliedern der Katholischen Landvolkbewegung und mit dem Vorsitzenden Karl-Peter
Büttner vom Diözesanrat der Katholiken zusammen.
Die Apostolische Prälatur Óbidos wurde am 9. November 2011 zum Bistum erhoben. Gleichzeitig
nominierte Papst Benedikt XVI. den Franziskanerbischof Bernhard Johannes Bahlmann zum ersten
Bischof der neuen Diözese im Bundesstaat Pará. Die offizielle Feier zur Erhebung der Prälatur Óbidos
zum Bistum findet am 21. und 22. Januar 2012 statt. Die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags
zwischen den Diözesen Óbidos und Würzburg ist im Rahmen der Wiedereröffnung des Kiliansdoms am
Ersten Advent 2012 in Würzburg vorgesehen.
Weitere Informationen zu den Gästen aus Óbidos bei: Christiane Hetterich, Diözesanstelle Mission-
Entwicklung-Frieden, Kilianshaus, Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665120, E-Mail
christiane.hetterich@bistum-wuerzburg.de.
(28 Zeilen/4711/1212; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Am Mittwoch, 30. November, findet um 15 Uhr ein Pressegespräch mit
den Gästen aus Óbidos in Würzburg statt. Einladung folgt.




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„Du bist stark!“
Tag der Gefirmten mit Bischof Hofmann lockt Jugendliche in Michaelskirche
und Kilianeum
Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat die Firmlinge des Jahres 2011 dazu aufgefordert,
sich mit ihren ganz persönlichen Talenten für eine bessere Welt einzusetzen. „Du bist stark, weil Du
einmalige Gaben hast, die ein anderer nicht hat, und Gottes Geist Dir Kraft zum Guten gibt“, sagte er vor
rund 400 Gläubigen bei einem Gottesdienst am Christkönigssonntag, 20. November. Neben zahlreichen
im zurückliegenden Jahr gefirmten Jugendlichen und Erwachsenen nahmen auch deren Eltern,
Geschwister und Paten an der Feier teil. Diese fand wegen des derzeit geschlossenen Doms in der
Seminarkirche Sankt Michael statt.
Das Christkönigsfest sei für viele Menschen heute schwer zu verstehen, sagte der Bischof in seiner
Predigt. Christus habe sich selbst ganz klein und niedrig gemacht, bis hin zum Tod am Kreuz. „Das ist die
Logik Gottes: Wer in Gottes Augen stark ist, wirkt in den Augen der Welt oft schwach.“ Doch gerade
davon gehe eine ungeheure Kraft aus. Bischof Hofmann berichtete von einem Bischof aus Osteuropa,
der wegen seines Glaubens jahrelang in Isolations- und Dunkelhaft saß. Weil er diese Demütigungen mit
großer innerer Gelassenheit trug, hätten immer wieder für seine Bewachung abgestellte Wächter zum
Glauben an Christus gefunden.
Für die musikalische Gestaltung des Gottesdiensts sorgte der Chor „Concento“ aus Hopferstadt. Beim
Abendessen im Kilianeum-Haus der Jugend im Anschluss an den Gottesdienst nahm sich der Bischof
viel Zeit, den Jugendlichen und ihren Begleitern zu begegnen: Unter anderem posierte er geduldig für
zahlreiche Erinnerungsfotos, ging von Tisch zu Tisch, um den Gläubigen für die Teilnahme am
Gottesdienst zu danken, und schrieb wiederholt Autogramme.
                                                                                                 mh (POW)
(19 Zeilen/4711/1208; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet




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Briefe ans Christkind
Am ersten Adventssonntag öffnet das Weihnachtspostamt in Himmelstadt
Himmelstadt (POW) Das Fest der Liebe rückt näher und somit auch die Aufregung der Kinder: Was wird
das Christkind in diesem Jahr unter den Weihnachtsbaum legen? Damit es bei der Bescherung keine
enttäuschten Gesichter gibt, nimmt das Christkind Wünsche entgegen – und zwar per Post. Einfach einen
Umschlag an „An das Christkind, 97267 Himmelstadt“ adressieren und bis zum 17. Dezember
abschicken.
Hochkonjunktur für das Christkind und seine Helfer: Ab dem ersten Advent, Sonntag, 27. November, hat
das Weihnachtspostamt in Himmelstadt geöffnet. Traditionell wird die Eröffnung groß gefeiert. So auch in
diesem Jahr. Ehrengast ist Ludwig Gambert, Landesvorsitzender der Philatelistenvereine
(Briefmarkensammlervereine) in Bayern. Nach der Postamtseröffnung wird er den Ersttagsstempel
setzen.
Zuvor, gegen 13.15 Uhr, fährt er mit dem Weihnachtsengel Selina Müller, dem Nikolaus, Knecht Ruprecht
sowie mit Himmelstadts zweitem Bürgermeister Gundram Gehrsitz und Werner Scheller von der
Deutschen Post AG in der historischen gelben Postkutsche und einem Schlitten über die Mainbrücke,
durch die Denkmalstraße zum einzigen bayerischen Weihnachtspostamt. Dort startet um 14 Uhr die
Eröffnungsfeier.
Die Poststube ist bis zum 23. Dezember geöffnet. Gelockte Engelchen mit kleinen Flügeln und
Heiligenschein nehmen dort auch persönlich vorbeigebrachte Briefe an das Christkind in Empfang.
Erwachsene Besucher kommen dort ebenfalls auf ihre Kosten: Sie können neben Weihnachtsmarken
auch den Himmelstadter Sonderstempel bekommen. In den vergangenen Jahren gingen rund
68.000 Briefe und Wunschzettel im Verlauf der Adventszeit beim Weihnachtspostamt ein. Das Christkind
beantworte jeden Brief, verspricht Rosemarie Schotte, die das Weihnachtspostamt leitet.
Bereits einen Tag vor Eröffnung des Postamtes lädt der Weihnachtsmarkt am Samstag, 26. November,
von 15 bis 20 Uhr zum Bummeln ein. Am ersten Advent haben die Stände von 13 bis 19 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.post-ans-christkind.de.
(24 Zeilen/4711/1214; E-Mail voraus)




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Ein herausragendes Kulturgut
Historische Bibliothek des Klosters Altstadt kommt im Frühjahr 2012 in die
Diözesanbibliothek Würzburg – 7000 Bände, Inkunabeln und Frühdrucke
Würzburg/Hammelburg (POW) Die Diözese Würzburg hat mit der Deutschen Franziskanerprovinz die
Deponierung der Bibliothek des Klosters Altstadt bei Hammelburg in der Diözesanbibliothek Würzburg
vereinbart. Ein Leihvertrag sichert das Eigentumsrecht des Ordens. Das teilte der Leiter der
Schriftgutverwaltung der Diözese Würzburg, Archivdirektor Professor Dr. Johannes Merz, am
Donnerstag, 17. November, mit. Damit solle ein herausragendes Kulturgut mit rund 7000 Bänden,
darunter zahlreiche Inkunabeln und Frühdrucke, dauerhaft gesichert und für die wissenschaftliche
Forschung nutzbar gemacht werden. Die Bände werden im Frühjahr 2012 in die Diözesanbibliothek
Würzburg in der Domerschulstraße überführt.
Die Bibliothek des Franziskanerklosters Altstadt geht auf eine Pfarrbibliothek des 16. Jahrhunderts in
Hammelburg zurück, die in der Reformationszeit vom Rat der Stadt auf einen Bestand von zirka
300 Bänden ausgebaut wurde. Nach der Gründung des Franziskanerklosters Altstadt vor den
Stadtmauern von Hammelburg 1649 wurde sie dorthin abgegeben und diente in der Folgezeit nicht nur
dem Studium der Mönche, sondern auch der von diesen betriebenen Lateinschule. Die Sammlung nahm
rasch zu, erlitt jedoch auch einen herben Rückschlag durch die angeordnete Abgabe eines Teils der
Bibliothek an den Hof des Landesherrn in Fulda im frühen 18. Jahrhundert. Dagegen überstand die
Klosterbibliothek nahezu unbeschadet die Säkularisation, weil Altstadt zwar zunächst zum
„Aussterbekloster“ bestimmt, dann aber unter König Ludwig I. rechtzeitig wiederbegründet worden war.
Gerade wegen der Tradition der Klosterbibliothek seit dem 16. Jahrhundert, die im Gegensatz zum
größten Teil der anderen geistlichen Institutionen nicht säkularisiert wurde, besitzt sie einen großen Wert
als Ensemble weit über ihre Einzelteile hinaus.
Die Bibliothek ist eine Schatztruhe aus den Anfangsjahren des Buchdrucks. So finden sich Schriften der
mittelalterlichen Theologen Petrus Lombardus, Thomas von Aquin und Jakobus von Voragine, die
1548 in Basel gedruckte Weltchronik des Sebastian Munster, ein Kräuterbuch von 1577 und das
Geographische Handbuch des Matthis Quaden mit einer Weltkarte von 1600. Luthers Schriften stehen
ebenso in der Altstadter Bibliothek wie handgeschriebene Antiphonalien, Gradualien und
Responsorienbücher für das Chorgebet der Ordensmänner sowie ein Missale aus der Zeit vor 1500. Aus
der Baseler Druckerei des Hammelburger Johannes Frobenius stammen 37 Bücher.
Angesichts dieses großen historischen Wertes suchte der Franziskanerorden unter dem Eindruck
zurückgehender Mitgliederzahlen und der drohenden Auflösung vieler Klosterniederlassungen nach
Wegen, die Einrichtung zu erhalten. Die Diözese wiederum zeigte die Bereitschaft, auf der Grundlage von
„Leitlinien zur Bewahrung von gefährdeten kirchlichen Bibliotheksbeständen“ der Deutschen
Bischofskonferenz Verantwortung für diese kulturelle Überlieferung in ihrem Einzugsbereich zu
übernehmen. „Mit der jetzt gefundenen Lösung ist nicht nur die Existenz der Bibliothek gesichert, sondern
auch aus Hammelburger Sicht eine relativ ortsnahe Unterbringung und Benutzbarkeit gegeben“, betonte
Merz.
(35 Zeilen/4711/1199; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet




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Dialog auch im Internet
Diözese Würzburg startet neuen Auftritt zum Dialogprozess – Umfrage und
Diskussionsforum – Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand: „Diskutieren Sie mit!“
Würzburg (POW) Der Dialogprozess in der Diözese Würzburg findet ab sofort auch im Internet statt:
Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und die Diözesanbeauftragte für den
Dialogprozess im Bistum Würzburg, Pastoralreferentin Monika Albert, starteten am Dienstag,
15. November, im Bischöflichen Ordinariat Würzburg den neuen Auftritt. Unter www.dialog.bistum-
wuerzburg.de gibt es eine Umfrage zum Dialogprozess ebenso wie ein Forum zur Diskussion der Fragen.
Dabei richtet sich der Blick vor allem auf gesellschaftliche Herausforderungen, auf Glaubenswurzeln und
die Zukunft der Kirche sowie auf Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften. Weiter finden sich Materialien
zum Herunterladen und die Möglichkeit, über eigene Erfahrungen zu berichten.
„Wir wollen in unserem Bistum nicht die Augen verschließen, sondern uns dieser Situation stellen und im
Rahmen des von der Deutschen Bischofskonferenz initiierten Gesprächsprozesses ,Im Heute glauben‘ zu
einem diözesanen Dialogprozess anregen und einladen. Wir wollen diesen Dialogprozess aber auch
nutzen, um eineinhalb Jahre nach Errichtung der Pfarreiengemeinschaften eine Zwischenbilanz zu
ziehen und die pastorale Lage in unserem Bistum zu beschreiben und zu bewerten“, schreibt
Generalvikar Hillenbrand im Grußwort zum Internetauftritt. Aus diesem Grund setze der Dialogprozess
auf Ebene der Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften an. Aber auch Orden, Verbände, Gruppen und
Initiativen seien herzlich eingeladen dabei mitzuwirken und ihre Wahrnehmungen und Beobachtungen,
Anliegen und Wünsche zu äußern. „Besuchen Sie unser Forum und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns
auf Ihre Rückmeldungen und Erfahrungen!“, lädt der Generalvikar ein.
Für Seelsorger, Pfarrgemeinderäte, Gremien der Pfarreiengemeinschaften, Verbände, Gruppen und
Initiativen gibt es außerdem die Broschüre „Im Heute glauben. Methodische Hilfen zum Dialogprozess in
der Diözese Würzburg“. „Dialog ist zielgerichtet, ergebnisoffen, aber nicht ergebnislos. Er gelingt im
echten aufeinander Hören, auch im Hören auf Gott“, schreiben Generalvikar Hillenbrand und
Domkapitular Christoph Warmuth, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge und
verantwortlich für Gemeindeentwicklung und pastorale Konzeption, in ihrem gemeinsamen Vorwort. In
dem zwölf Seiten umfassenden Heft finden sich neben geistlichen Impulsen Anregungen, wie sich
Gespräche strukturiert führen und auswerten lassen. Außerdem findet sich ein Zeitplan für den
Dialogprozess im Bistum. Die Broschüre gibt es in der Diözesanstelle Dialogprozess, Kilianshaus,
Kürschnerhof 2, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38665160, oder auf der neuen Internetseite
www.dialog.bistum-wuerzburg.de. Dort kann das Methoden-Heft als PDF-Datei heruntergeladen werden.
(29 Zeilen/4711/1198; E-Mail voraus)
Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet




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Theologie mit Würzburger Wurzeln
Veranstaltungsreihe der Würzburger Fakultät startet mit Vortrag von Martin Ebner
Würzburg (POW) Mit einem Vortrag des Theologen und Bibelwissenschaftlers Martin Ebner zum Thema
„Exegese zwischen den Fronten“ startet am Donnerstag, 1. Dezember, eine neue Vorlesungsreihe mit
dem Titel „Theologie treiben mit Würzburger Wurzeln“ an der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität Würzburg. Ebner stammt aus dem Bistum Würzburg und ist Inhaber des Lehrstuhls für
neutestamentliche Exegese an der Universität Bonn.
Von Würzburg in die Welt: So lautet die Leitidee hinter der neuen Vortragsreihe, die vom Verein der
Freunde und Förderer der Würzburger Katholisch-Theologischen Fakultät initiiert wurde und in
Kooperation mit der Katholischen Akademie Domschule organisiert wird. Der Verein mit seinem
Vorsitzenden Professor Dr. Wolfgang Weiß will dazu in unregelmäßiger Folge Absolventinnen und
Absolventen der Fakultät einladen, die ihre wissenschaftlich-akademischen Wurzeln in Würzburg
besitzen und heute andernorts Theologie treiben.
Die Würzburger Theologische Fakultät war im 20. Jahrhundert Schrittmacherin für eine wissenschaftlich
anschlussfähige katholische Bibelwissenschaft. Dieser Weg war keineswegs konfliktfrei und die
Diskussion ist, wie die gegenwärtigen Entwicklungen zeigen, alles andere als abgeschlossen. Ebner wird
an seiner Heimatuniversität die gegenwärtigen Fronten und Herausforderungen der Exegese beleuchten
und dazu Stellung beziehen.
Von 1991 bis 1997 war Ebner Assistent bei Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller am Biblischen Institut der
Würzburger Fakultät, wo er auch promoviert und habilitiert wurde. 1998 wurde er Professor für Exegese
des Neuen Testaments an der Universität Münster, vor einigen Wochen wechselte er an die Universität
Bonn. Ebner gehört zu den profiliertesten deutschsprachigen Neutestamentlern. Zu seinen
Schwerpunkten zählen neben methodischen und hermeneutischen Grundfragen der Exegese unter
anderem die historische Jesusforschung, die biblische Zeit- und Religionsgeschichte sowie die
sozialgeschichtliche Exegese.
Der Vortrag Ebners beginnt um 18 Uhr im Hörsaal 318 in der Neuen Universität am Sanderring 2, der
Eintritt ist frei. Im Anschluss an den Vortrag lädt der Verein der Freunde und Förderer der Fakultät zu
einem Stehempfang. Wer am Stehempfang teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bis Freitag,
25. November, unter Telefon 0931/3182523 oder unter E-Mail kontakt@freunde-theologie-wuerzburg.de
anzumelden.
(28 Zeilen/4711/1216; E-Mail voraus)
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Zeichen der Verbundenheit
Junge Mönche aus Würzburg rufen Franziskanischen Gebetsbund ins Leben
Würzburg (POW) Verbunden und getragen zu sein im Gebet – das erhoffen sich die Würzburger
Junioren der Franziskaner-Minoriten, also die jungen Brüder in Studium oder Ausbildung, von den
Mitgliedern ihres neuen Projektes: des Franziskanischen Gebetsbunds.
„Überall, wo wir als Ordensmänner eingesetzt sind, sei es in Bildungshäusern, der Wallfahrtsseelsorge, in
Krankenhaus oder Altenheim, möchten wir offene Ohren haben für die Sorgen und Nöte der Menschen in
dieser Welt“, erklärt Junioratsleiter Bruder Josef Bodensteiner, der sich im Würzburger Kloster der
Franziskaner-Minoriten um die Ausbildung der Junioren kümmert. Aus dieser Idee sei in vielen
Konferenzen, Sitzungen, Beratungen und Gebeten der Gebetsbund entstanden.
Interessenten können auf Antrag in den Gebetsbund eintreten und haben die Möglichkeit, ihre
persönlichen Anliegen den jungen Brüdern per Post oder E-Mail zukommen zu lassen. Das, was die
Menschen freut oder traurig macht, Ängste, Sorgen und Dank tragen die Ordensleute in der täglichen
heiligen Messe und im Stundengebet vor Gott. „Wir wollen versuchen, auf die persönlichen Anliegen, die
uns erreichen, zu reagieren und auf diese Weise in Kontakt mit den Menschen von heute zu treten“,
erläutert Bruder Josef. Da der Franziskanische Gebetsbund sich allein durch Spenden trägt, sind sowohl
die Mitgliedschaft als auch die Aufnahmebestätigung kostenfrei.
„Die Mitgliedschaft endet nicht mit dem Tod, denn auch die Verstorbenen gehören – wie wir in der Welt
Lebende – zur communio sanctorum, zur Gemeinschaft der Heiligen“, ergänzt Bruder Martin Koch, der
als einer der Junioren das Konzept von Anfang an mitentwickelt hat. „Die uns Vorausgegangenen können
bei Gott auch für uns eintreten, so dass wir uns ebenfalls mit Kraft beschenken lassen dürfen.“ Wichtig ist
den Junioren, dass der Gebetsbund darüber hinaus ein Zeichen der Ökumene setzt. „Unser Gebetsbund
ist ein ökumenischer, denn das Gebet verbindet die Menschen über die eigene Konfession hinaus.“
Eine kleine Internetseite zum Gebetsbund haben die jungen Brüder erstellt, die Werbebroschüre ist aus
der Druckerei gekommen, und bei Facebook ist der Gebetsbund auch schon vertreten. Die ersten
Mitglieder kommen bereits aus ganz Deutschland. Die Junioren sind sich einig: „Wir freuen uns auf diese
neue Form, mit den Menschen im Gebet verbunden und getragen zu sein und offene Ohren und Augen
für sie zu haben.“ Nähere Informationen im Internet unter www.franziskanischer-gebetsbund.de.
(26 Zeilen/4711/1217; E-Mail voraus)
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Kind steht im Mittelpunkt
Herbstvollversammlung des Diözesanfamilienrats beschäftigt sich mit Inklusion
an Schulen – Zehntes Jubiläum von intakt.info gefeiert
Würzburg (POW) Als Aufgabe aller Schulen hat die Landtagsabgeordnete Simone Tolle (Bündnis 90/Die
Grünen) die Inklusion bezeichnet. Bei der Herbstvollversammlung des Diözesanfamilienrats des
Familienbunds der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg im Jugendbegegnungshaus Windrad in
Würzburg stand das Thema „Inklusion an Schulen“ ebenso im Mittelpunkt wie das zehnte Jubiläum der
Internetplattform www.intakt.info. Das Informations- und Austauschportal für Familien mit behinderten
Kindern hatte der Familienbund ins Leben gerufen. Mittlerweile hat es sich zu einer bayern- und
deutschlandweiten Plattform entwickelt.
Zum Thema Inklusion an Schulen referierten Tolle aus Sicht des Bayerischen Landtags und Konrektorin
Barbara Bartsch von der Grundschule Würzburg-Heuchelhof, die seit 2003 Kinder mit erhöhtem
Förderbedarf in Regel- und Ganztagesklassen unterrichtet. Tolle stellte das Wahlrecht der Eltern für
Inklusion deutlich in den Vordergrund. „Das Kind steht im Mittelpunkt der Schule, die sich nach seinen
Bedürfnissen ausrichtet und nicht umgekehrt“, betonte Bartsch. Jeder Schüler bekomme die
Unterstützung, die er oder sie brauche. Schon seit vielen Jahren habe sich die Grundschule Heuchelhof
der Inklusion verschrieben, lange bevor die Diskussion überhaupt „modern“ wurde. Als ihr 2011 dann der
Titel „Inklusive Schule“ verliehen wurde, habe sich an der Einstellung und am Umgang mit Schülern mit
„besonderen Bedürfnissen“ („special needs“) nicht viel geändert, erklärte die Konrektorin. „Bei uns geht
es darum, was die Schule für das Kind tun kann und nicht umgekehrt.“ Zusätzliche Lehrkräfte
unterstützten den Lehrplan, Schulhelfer betreuten die Kinder während der Schulzeit in den Bereichen, wo
das speziell nötig ist.
Im Rahmen des zehnten Jubiläums von www.intakt.info informierten Dr. Holger Preiß, ehemaliger Intakt-
Referent des Familienbunds, und der derzeitige Intakt-Referent Volker Elsner die Delegierten über die
Plattform, die heute für viele Eltern von Kindern mit Behinderung als Ratgeber und Forum unverzichtbar
ist. Laut Elsner besteht sie aus einem Zwei-Säulen-Modell: dem Bereich Information und dem Bereich
Austausch und Kontakt. Daher auch der Name Intakt, erklärte der Referent. Das Forum sei „ein Ort der
Selbsthilfe im Netz“. Es helfe Eltern, sich auszutauschen und zu unterstützen, Fragen zu klären, Tipps zu
geben oder einfach mal nur zuzuhören. „Eltern sind kompetente Experten“, erklärte Preiß. Der
Hilfesuchende könne bei Intakt auf über 100 Fachartikel zu verschiedenen Themen im Bereich
Behinderung zugreifen. Die Adressdatenbank verfüge inzwischen über rund 5000 Anlaufstellen in
Bayern. Das soziale Netzwerk, das die Eltern über Intakt miteinander aufbauen, reiche weit über Bayern
hinaus. Die Referenten nannten es eine Erfolgsgeschichte, zu der Hildegard Metzger, die „Mutter“ von
Intakt, den Grundstein legte.
Mit großer Verärgerung reagierten die Delegierten auf die Aussagen des SPD-Fraktionsvorsitzenden
Frank-Walter Steinmeier zum Betreuungsgeld in einem Interview der Main-Post vom 12. November. „Wir
sind uns sehr einig in unserem Ärger über unwissenschaftliche Verallgemeinerungen, unbewiesene
Behauptungen und Unterstellungen. Wir fordern Sie dringend auf, zu fachlich sachlicher Kritik und zu
fundierter Familienpolitik zurückzukehren“, betont FDK-Vorsitzender Michael Kroschewski in einem
Schreiben an Steinmeier. Der Wortlaut des Briefs findet sich im Internet unter www.familienbund-
wuerzburg.de.
Vorgestellt wurde bei der Vollversammlung Barbara Ruhsert, die seit 1. November 2011 das Team des
Familienbunds im Bistum Würzburg verstärkt. Die 45-jährige Krankenschwester, Erzieherin und
Sozialpädagogin ist dort schwerpunktmäßig zuständig für die Gesprächstrainingskurse EPL-Ein
partnerschaftliches Lernprogramm und KEK-Konstruktive Ehe und Kommunikation. Außerdem ist sie
verantwortlich für die Familienbildungswochenenden des FDK und die Tageskurse „Eltern- und
Familienbildung am Wochenende“, die der Familienbund zusammen mit dem Diözesancaritasverband,
Fachbereich katholische Kindertageseinrichtungen, anbietet. Zudem wird Ruhsert die Ehrenamtlichen
des FDK voraussichtlich in den Bereichen Aschaffenburg und Kitzingen begleiten. Ruhsert ist verheiratet,
hat vier Kinder und kommt aus Schwarzach-Gerlachshausen.
(47 Zeilen/4711/1201; E-Mail voraus)
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Neuer Vorstand beim Senioren-Forum
Diözesanversammlung bestätigt Marlene Herfs als Vorsitzende – Besondere
Würdigung für langjährige Diözesanreferentin Theresia Hörnig
Retzbach (POW) Ein neuer Diözesanvorstand lenkt in den kommenden drei Jahren die Geschicke des
Katholischen Senioren-Forums der Diözese Würzburg. Bei der Diözesanversammlung auf der
Benediktushöhe in Retzbach bestätigten die Delegierten Marlene Herfs als Vorsitzende. Für den Posten
des Stellvertreters fand sich kein Kandidat. Als Regionalvertreter wurden Elisabeth Doebert (Region
Untermain), Karl Sterzinger (Region Bayerische Rhön), Elisabeth Erdmann (Region Würzburg) sowie
Herlinde Heinisch (Region Schweinfurt) gewählt. Als Vertreter der Verbände wurde Alfred Frank vom
Familienbund der Katholiken (FDK) bestätigt. Als Hauptamtliche gehören Diözesanaltenseelsorger
Pfarrer Franz Schmitt, die Regionalreferenten Volkmar Franz (Aschaffenburg) und Norbert Kraus
(Schweinfurt) sowie Diözesanreferentin Claudia Zinggl dem Gremium an.
Im Studienteil beschäftigten sich die Delegierten mit neuen Formen der kirchlichen Seniorenarbeit.
Susanne Fetzner, Autorin des Buches „Grau sind nur die Haare“, legte Wert auf die Feststellung, sich von
den bisherigen Vorstellungen über älter gewordene Menschen zu verabschieden. Wichtig sei, mit diesen
gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, wie ihr Potenzial und ihre Neigungen in Aufgaben münden
könnten, die für das Gemeindeleben wertvoll sind.
Die langjährigen ehrenamtlichen Mitarbeiter Hans Kraus (Stellvertretender Diözesanvorsitzender), Cilly
Glückert (Regionalvertreterin Schweinfurt), Gisela Seitz (Regionalvertreterin Region Untermain) sowie
Verbands-Vertreterin Elisabeth Kaupp wurden im Rahmen einer Feier verabschiedet. Besonders
gewürdigt wurden die Verdienste von Theresia Hörnig, die nach 20 Jahren als Diözesan-Referentin des
Senioren-Forums in den Ruhestand ging. Unter anderem schenkten ihr die Teilnehmer der
Diözesanversammlung ein Foto-Album, in dem herausragende Projekte gewürdigt wurden – wie das von
ihr initiierte „Buch des Lebens“ oder die Aktion „Gebetskette Fürbittgebet 2000“, an der sich rund
40.000 Personen in etwa 400 Gemeinden des Bistums beteiligten. Handschriftlich trugen die Delegierten
Dankesworte und Segenswünsche in das Buch ein.
(23 Zeilen/4711/1200; E-Mail voraus)
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Kunkel neuer Vorsitzender
Verein „Katholische Erwachsenenbildung Forum Schmerlenbach“ wählt
Amtsnachfolger von Wolfgang Keim – Edmund Gumpert neuer Stellvertreter
Schmerlenbach/Würzburg (POW) Diplom-Verwaltungswirt Hubert Kunkel (Hösbach) ist bei der
Mitgliederversammlung des Vereins „Katholische Erwachsenenbildung Forum Schmerlenbach e.V.“
einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Studiendirektor i. R. Wolfgang Keim (Bessenbach),
der den Verein seit 1. Dezember 1998 geführt hatte, hatte nach 13 Jahren im Amt nicht mehr kandidiert.
Bei der turnusgemäßen Wahl bestellten die Mitglieder Pastoralreferent Edmund Gumpert (Würzburg)
zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden; diese Funktion hatte bisher Kunkel inne. Gumpert vertritt im
Verein den Bischöflichen Beauftragten für Erwachsenenbildung, Domkapitular Dr. Helmut Gabel. Kraft
Amtes gehören dem Vorstand Rektor Dr. Berthold Uphoff, Geschäftsführer Roland Gerhart und
Bildungsreferentin Dr. Ursula Silber vom Tagungszentrum Schmerlenbach an. Die Amtszeit beträgt drei
Jahre.
„Sie haben Ihre Aufgaben stets mit Klarheit, verlässlich und behutsam wahrgenommen“, würdigte Rektor
Dr. Uphoff das Wirken Keims. Als Nachfolger des Gründungsvorsitzenden Dr. Fritz Amrhein (1986-1998)
hatte Keim eine Phase personeller und struktureller Veränderungen mitzugestalten. Uphoff verwies auf
den Weggang der Palottiner 2001 und die Profil-Entwicklung vom Bildungs- und Exerzitienhaus „Maria an
der Sonne“ hin zum Bildungshaus „Schmerlenbach – Tagungszentrum des Bistums Würzburg“, in dessen
Angeboten theologische und spirituelle Bildung sowie Hilfe zur Lebensgestaltung den Schwerpunkt
bilden. Keim seinerseits dankte für den Einsatz und die Unterstützung durch die Verantwortlichen und
Mitarbeiter im Tagungszentrum: „Das Personal hat sehr, sehr viel geleistet.“ In ihren Berichten waren
Keim und Uphoff auch auf die zusätzlichen, überaus gelungenen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2010
„25 Jahre Schmerlenbach – Bildung und Gastlichkeit“ eingegangen.
„Bedenkt man gesellschaftliche und kirchliche Trends, so liegen wir ausgesprochen gut“, leitete
Bildungsreferentin Silber ihre Erläuterungen der Bildungsarbeit ein. Im Berichtsjahr 2010 waren zu den
eigenen Veranstaltungen 600 Teilnehmer mehr als 2009 gekommen; die Zahl der Übernachtungen im
Haus war um 930 auf 12.362 gestiegen. Ausgebaut werden die Kooperationen mit anderen
Bildungsträgern. So findet am Samstag, 31. März 2012, in Kooperation mit der Katholischen Akademie
Domschule Würzburg in Schmerlenbach eine Tagung zur Kreuzestheologie statt. Ein Aufbaukurs Bibel,
der am 13. Januar beginnt und sechs Wochenendeinheiten umfasst, ist bereits ausgebucht; dieser wird in
Zusammenarbeit mit dem Referat Bibelpastoral des Bistums Würzburg durchgeführt. Zusammen mit dem
Institut für Theologisch-Pastorale Fortbildung Würzburg wird ab März 2012 wieder ein Pastorales
Grundseminar angeboten.
Dem Verein „KEB Forum Schmerlenbach e.V.“ obliegt die Planung und Durchführung offener
Bildungsveranstaltungen im Rahmen des Bayerischen Erwachsenenbildungs-Förderungsgesetzes sowie
der Aus- und Fortbildung Ehrenamtlicher. Ein Beirat mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der
Bildungsarbeit leistet ihm Zuarbeit. Mitglied im Verein ist seit vielen Jahren auch Altlandrat Roland Eller
(Schmerlenbach). Anlässlich seines im Sommer begangenen 75. Geburtstages würdigte Dr. Uphoff Ellers
außergewöhnlich großes Engagement für und seine Verdienste um das Tagungszentrum
Schmerlenbach. Anfang der 1980er Jahre hatte er sich als damaliger Landrat mit Nachdruck für Erhalt
und Sanierung der ehemaligen Klosteranlage und die Errichtung des Bildungszentrums eingesetzt. Pater
Matthias Doll, als Pfarrer der Wallfahrtskirche Schmerlenbach Mitglied des Vereins, kündigte an, dass die
Pfarrei Schmerlenbach am Sonntag, 15. Januar, ihr 200-jähriges Bestehen bei einem Festgottesdienst
mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann begeht.
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„Der Mitarbeiter ist das Wertvollste“
Mitarbeitervertreter der Caritas diskutierten über kirchliches Arbeitsrecht und
Arbeitsbedingungen
Würzburg (POW) Für den so genannten Dritten Weg hat sich Domkapitular Clemens Bieber,
Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands Würzburg, stark gemacht. Er wolle daran auf keinen Fall
rütteln, betonte er bei der Jahrestagung der Mitarbeitervertretungen unterfränkischer Caritaseinrichtungen
im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten. Ihre diözesanweite Arbeitsgemeinschaft vertritt über
160 Mitarbeitervertretungen und damit etwa 12.000 hauptamtlich Beschäftigte unterfränkischer Caritas-
Einrichtungen.
Bieber betonte, erst vor wenigen Wochen habe sich die Bundes-Delegiertenversammlung, das höchste
Gremium des Deutschen Caritasverbandes, bei ihrer Jahrestagung in Würzburg klar zum System des
Dritten Wegs bekannt. „Der Weg der kirchlichen Dienstgemeinschaften läuft bei uns besser als bei den
Gewerkschaften. Wir werden als Kirche von der Politik als eigenständige Größe wahrgenommen und
können mehr bewegen als die Gewerkschaften“, erklärte Bieber. Von Mitarbeitern der Kirche forderte der
Caritasvorsitzende ein klares Bekenntnis zur Kirche und ein Bewusstsein für das kirchliche Umfeld.
„Unsere Mitarbeiter müssen nicht den ganzen Tag mit dem Rosenkranz dasitzen, aber sie müssen
wissen, wo sie arbeiten.“ Dafür sei jedoch auch eine entsprechende geistliche und spirituelle Begleitung
nötig.
Bieber zeigte sich auch offen für das Problem, das Maria Rüth, Geschäftsführerin der
Arbeitsgemeinschaft, ansprach: in der Caritaslandschaft immer häufiger auftretende Zwei-Jahres-
Befristungen bei Neueinstellungen. Solche Fälle sollten ihm benannt werden, sagte Bieber. „Wir werden
zwar in den nächsten Jahren einige Stellen einsparen müssen, doch der Mitarbeiter ist für mich das
Wertvollste, was wir haben.“
Zuvor hatte Christof Mock, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft und im Hauptberuf Mitarbeiter des
Sankt-Josefs-Stifts in Eisingen, Bieber als einen Mann bezeichnet, der keinen Konflikt scheue, aber auch
offen mit den Mitarbeitern umgehe. Daher dankte er ihm für seinen Führungsstil. Mock bat Bieber mit der
Frage ans Podium, was Caritas und ihre Mitarbeiter gegenseitig voneinander erwarten könnten. Zum
sogenannten Dritten Weg, der das Arbeitsverhältnis im kirchlichen Bereich beinhaltet, stellte Mock fest:
„Er beeinträchtigt den Blick darauf, was die Caritas eigentlich ausmacht.“ Die Frage sei, ob die Caritas
ihrer sozial- und tarifpolitischen Verantwortung gerecht werde, wenn sie sich weder von der Seite der
Dienstgeber noch der Dienstnehmer an der inhaltlichen Gestaltung und an der Durchsetzung der Tarife
beteilige, sondern diese nur vom Öffentlichen Dienst übernehme. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass
diese Äußerung seine Einzelmeinung und nicht mit anderen Kollegen abgestimmt sei.
Das Motto der Veranstaltung war abgeleitet aus einem der letzten Jahresthemen der Caritas: „Kein
Mensch ist perfekt“. Unter anderem diskutierten die Delegierten über die Vorteile einer altersmäßigen
Mischung älterer und jüngerer Beschäftigter.
                                                                                               lh (Caritas)
(33 Zeilen/4711/1206; E-Mail voraus)
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Kurzmeldungen

Katechetisches Institut während der Weihnachtsferien geschlossen
Würzburg (POW) Das Katechetische Institut der Diözese Würzburg, Ottostraße 1, ist in den
Weihnachtsferien vom 23. Dezember 2011 bis 5. Januar 2012 geschlossen.
(2 Zeilen/4711/1220)




Neues Gebetsheft der Landvolkbewegung
Würzburg (POW) „In Ewigkeit. Amen.“ ist ein neues Gebetsheft überschrieben, das Diakon Frank
Greubel für die Katholische Landvolkbewegung (KLB) herausgeben hat. Darin finden sich unter anderem
ein Gebet zur „Gabe Gottes“, einem Ort im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, oder ein Backrezept für den
Glauben mit Blick auf die „Jesus-Bäckerei“ in Görlitz. „Wer mit offenen Augen durch das Leben geht,
stößt allenthalben auf teils witzige, teils skurrile, mitunter auch auf nachdenklich stimmende
Hinweisschilder, Hotelnamen, Verbots- oder Gebotshinweise“, sagt Greubel. Das neue Gebetsheft mit
40 Seiten, herausgegeben von der Katholischen Landvolkbewegung in der Diözese Würzburg, ist zum
Preis von drei Euro erhältlich im KLB-Shop unter Telefon 09726/3240, Fax 09726/909059 oder im
Internet unter www.gebetshefte.de.
(9 Zeilen/4711/1222)




Exkursion zu Wasserbeschaffungsverband und Bildstockzentrum
Werneck (POW) Unter dem Motto „Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern“ haben
54 Personen an einer Exkursion der Reihe „Zieh ins Land“ der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) in
die Region Werneck teilgenommen. Stationen waren die Wallfahrtskirche in Eckartshausen, das
Fränkische Bildstockzentrum in Egenhausen, der Wasserbeschaffungsverband Kaistener Gruppe und der
EU-Stall in Eßleben, ein „Rasthof für Nutztiere“.
(5 Zeilen/4711/1223)
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Familienbund bietet täglichen Impuls per E-Mail im Advent
Würzburg (POW) Der Familienbund der Katholiken (FDK) im Bistum Würzburg bietet für die Adventszeit
täglich spirituelle Impulse via E-Mail für Familien an. Wer seine Mailadresse beim Familienbund
hinterlässt, bekommt von 1. bis zum 24. Dezember Impulse zum Innehalten, Nachdenken und Beten in
sein Postfach. Das kann ein Gebet, ein Bibelspruch, aber auch ein „Nachdenk-Vorschlag“ sein. Die Texte
stammen von Diakon Martin Höfer. Ziel der Adventsaktion ist es nach Angaben des Familienbunds, dass
sich die Empfänger in dieser Vorbereitungszeit auf Weihnachten täglich für fünf Minuten auf sich und ihre
Beziehung zu Gott konzentrieren und so auf die Menschwerdung des Gottessohnes vorbereiten. Die
Teilnahme an der Aktion ist kostenlos. Die Registrierung ist unter www.adventskalender.familienbund-
wuerzburg.de möglich.
(9 Zeilen/4711/1202; E-Mail voraus)




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Bequem parken und Würzburger Sozialprojekt unterstützen
Würzburg (POW) Bequem parken und gleichzeitig etwas Gutes tun: An den vier Advents-Samstagen
machen der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Kirchliche Jugendarbeit (kja) sowie
die Kolpingjugend des Bistums Würzburg den Parkplatz des Kilianeums-Haus der Jugend in der
Ottostraße für die Allgemeinheit zugänglich. Besucher des vorweihnachtlichen Würzburgs können dort
zum Pauschalpreis von fünf Euro ihre Fahrzeuge abstellen, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen.
Die Einnahmen gehen an das Projekt „Anlaufstelle Underground – Streetwork Würzburg“. Im ehemaligen
Fahrradkeller der Deutschen Bahn bietet es in unmittelbarer Bahnhofsnähe jungen Menschen bis
27 Jahren an sechs Tagen in der Woche eine Anlaufstelle mit Mitarbeitern, die sich für deren Leben
interessieren und ihnen Unterstützung bei der Bewältigung ihres oft schwierigen Alltags anbieten. Die
Einfahrt auf den Parkplatz des Kilianeums ist an den Samstagen jeweils zwischen 10 und 16 Uhr
möglich, geparkt werden kann längstens bis 23 Uhr. Weitere Informationen gibt es bei der Diözesanstelle
des BDKJ unter Telefon 0931/38663141.
(12 Zeilen/4711/1207; E-Mail voraus)




Personalmeldung

Josef Schömig in den Ruhestand verabschiedet
Würzburg (POW) Nach 27 Jahren im Dienst des Bistums Würzburg ist am Freitag, 18. November, Josef
Schömig (64), Jurist in der Rechtsabteilung des Bischöflichen Ordinariats, in den Ruhestand verabschiedet
worden. Justitiar Roland Huth würdigte seinen scheidenden Mitarbeiter als zuverlässigen Menschen, der
mit Feingefühl, Zurückhaltung und Bescheidenheit seinen Dienst tat. Bischöflicher Finanzdirektor Albrecht
Siedler attestierte, dass alles Lob für Schömig gerechtfertigt sei und dankte diesem im Namen der
Bistumsleitung für alles Geleistete. „Es war sehr wohltuend, die juristischen Angelegenheiten in ihren guten
Händen zu wissen.“ Glück- und Segenswünsche der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen
Ordinariats überbrachte die Vorsitzende Dorothea Weitz. Der in Rimpar geborene Schömig zeigte sich
gerührt ob der vielen guten Worte. „Ein Lob in dieser Form werde ich in nächster Zeit so schnell nicht
wieder hören.“ Nach Wehrdienst und Jurastudium und Referendariat arbeitete er als Jurist bei den Faun-
Werken in Pegnitz und in Anwaltskanzleien in Bayreuth und Kitzingen, ehe er 1984 in die Dienste des
Bistums trat. Nach Stationen im Bürodienst beim Kirchensteueramt und dem Grundstücksreferat wurde
Schömig 1989 Leiter der Pfründeabteilung. 1997 holte Bischöflicher Finanzdirektor Dr. Adolf Bauer ihn in
die Rechtsabteilung. Schömig lebt in Veitshöchheim, ist verheiratet und hat zwei Kinder.
(14 Zeilen/4711/1204; E-Mail voraus)
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Veranstaltungen

Chat mit Bischof Hofmann: Die Kunst des Dialogs im Web 2.0
Würzburg (POW) Erstmals lädt das Bistum Würzburg am Mittwoch, 23. November, gleichzeitig in der
realen Welt als auch an einem virtuellen Ort zu einer Veranstaltung ein: „Die Kunst des Dialogs im Web
2.0“ ist ein gemeinsamer Abend der Katholischen Akademie Domschule und der Internetredaktion des
Bistums Würzburg überschrieben. Im Café Domain im Kilianeum-Haus der Jugend sprechen bei freiem
Eintritt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, der Mainzer Klinikpfarrer und Supervisor Günther Emlein, der
Journalist Dominik Faust und Politikwissenschaftlerin Professor Dr. Tilly Miller von der Katholischen
Stiftungsfachhochschule München unter der Leitung des Rundfunkjournalisten Eberhard Schellenberger
über das Thema Netzwerken. Gleichzeitig können Interessierte auch über die Internetseite
www.dialogisch.net die Veranstaltung als Live-Stream verfolgen und sich via Live-Chat beteiligen. Unter
anderem geht es um die Frage, was den Dialog von anderen Formen des Kommunizierens wie Debatte
oder Diskussion unterscheidet und was das Besondere des Internets ausmacht. Die Veranstaltung ist Teil
der Reihe „AndersOrte“ der Domschule. Akademiedirektor Dr. Rainer Dvorak erklärt die Idee hinter der
Veranstaltungsreihe so: „Wir bieten Vortrag und Diskussion in ausgewählten Räumen an. Es handelt sich
jeweils um Orte, an denen Menschen ganz bestimmten elementaren Fragen nicht ausweichen können.
Sie sind – nach dem französischen Philosophen Michel Foucault – ‚Anders-Orte‘, die die herrschenden
Regeln einer Gesellschaft entweder auf den Punkt bringen oder unterlaufen und bestreiten – oder beides
zugleich.“
(16 Zeilen/4711/1211; E-Mail voraus)




Tag der Offenen Tür im Advent im Vinzentinum
Würzburg (POW) Die private katholische Volksschule Vinzentinum im Würzburger Stadteil Grombühl lädt
am Samstag, 26. November, alle Eltern, Freunde und Interessierten zum „Tag der Offenen Tür im
Advent“. Um 14 Uhr begrüßen Lehrer und Erzieher die Gäste in der neuen Schul-Turnhalle. Danach heißt
es Bühne frei für die Theatergruppe und die Musikgruppen. Ab 15 Uhr öffnen die Räume in Schule und
Tagesheim. Die Klassen und Gruppen stellen sich mit vielfältigen Aktionen vor. Um 15 Uhr informieren
die Lehrerinnen der Klassen 1/2 die Eltern von Schulanfängern über das Schulkonzept, während die
Kleinen im Nebenraum betreut werden. Am Vinzentinum lernen die Schüler die ersten zwei Jahre in
jahrgangsgemischten Klassen. Sie arbeiten nach dem Marchtaler Plan, der viel freie Stillarbeit und
vernetzten, fächerübergreifenden Unterricht vorsieht. Nachmittags werden die Kinder von Erziehern
betreut. Beim Tag der Offenen Tür gibt es in der Aula Kaffee und Kuchen. Das Tagesheim lockt mit vielen
adventlichen Leckereien. Führungen durch das Vinzentinum beginnen jeweils um 16.15 Uhr und
16.45 Uhr. Treffpunkt ist vor dem Schulsekretariat im Erdgeschoss. Dort präsentiert sich auch der
Förderverein.
(13 Zeilen/4711/1209; E-Mail voraus)




„Wegmarke“ im Museum am Dom am 1. Advent entfällt
Würzburg (POW) Die für den ersten Adventssonntag, 27. November, um 19.30 Uhr im Rahmen der
Reihe „Wegmarken“ geplante Vorstellung der Straßenzeitung im Museum am Dom muss leider aus
organisatorischen Gründen entfallen. Sie wird zu einem späteren Termin an einem anderen Ort
stattfinden, der rechtzeitig bekannt gegeben wird.
(4 Zeilen/4711/1218; E-Mail voraus)




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Gedenken an die Deportation der Würzburger Juden vor 70 Jahren
Würzburg (POW) Mit einer Gedenkveranstaltung erinnert die Gemeinschaft Sant‘Egidio in
Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg, dem Katholischen Dekanatsrat
Würzburg-Stadt und dem Dekanat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Würzburg am Montag,
28. November, an die Deportation der Würzburger Juden im November 1941. Nach einer Begrüßung um
18 Uhr am Domvorplatz durch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und Dekanin Dr. Edda Weise ziehen die
Teilnehmer schweigend zum Mainfrankentheater, dem Ort, von dem aus die Juden damals ihre Fahrt in
den Tod antreten mussten. Es sprechen Dr. Josef Schuster, Vorsitzender der Israelitischen
Kultusgemeinde Würzburg, Georg Rosenthal, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, und Professor
Dr. Klaus Reder von der Gemeinschaft Sant‘Egidio.
(9 Zeilen/4711/1210; E-Mail voraus)



Evensongs im Advent mit den Chören der Dommusik
Würzburg (POW) Zu einer besonderen Form des Abendgebetes laden die Ensembles der Würzburger
Dommusik während der Adventszeit ins Neumünster ein. Jeweils am Freitag vor den Adventssonntagen
gestalten die verschiedenen Chöre um 18.30 Uhr abwechselnd einen so genannten „Evensong“. Diese
Gottesdienstform stammt aus der anglikanischen Tradition und ist eine freie Form der Vesper. Sie wird in
Deutschland immer beliebter. Für viele Chöre ist sie Ausdruck ihres gemeinsamen Abendgebetes
geworden. „Unsere Chöre beten singend – und laden dazu ein, mitzubeten und zu mitzusingen“, erläutert
Domkapellmeister Professor Martin Berger die Idee. Die besondere Atmosphäre und Dichte der
Evensongs soll gerade in der oft hektischen Adventszeit ein Angebot zum Innehalten sein. „Weihnachten
beginnt erst am 25. Dezember – die Zeit davor ist der Advent“, betont Berger. Am Freitag, 25. November,
gestalten die Würzburger Domsingknaben den ersten adventlichen Evensong des Jahres. Am Freitag,
2. Dezember, singt der Domchor, am Freitag, 9. Dezember, ist die Mädchenkantorei und am Freitag,
16. Dezember, die Choralschola „Vox anima“ beim Evensong zu hören. Offiziant ist Dompfarrer
Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran.
(13 Zeilen/4711/1226; E-Mail voraus)



Sonderführungen in der Marienkapelle
Würzburg (POW) Der Würzburger Dom ist wegen Renovierung geschlossen, aber der
Domführungsdienst bleibt aktiv: An den drei Adventssamstagen im Dezember lädt er jeweils um
12.15 Uhr zu Sonderführungen in die Marienkapelle am Unteren Markt ein. Während der einstündigen
Veranstaltung wird den Teilnehmern der Kirchenraum erläutert und außerdem auch auf Sehenswertes an
der Außenfassade hingewiesen. Die Teilnahme kostet pro Person drei Euro, Kinder bis 14 Jahre in
Begleitung Erwachsener sind frei. Der Führung geht jeweils um 12 Uhr eine Mittagsmediation mit
Orgelmusik voraus, die im Übrigen auch jeden Werktag im Advent angeboten wird.
(7 Zeilen/4711/1215; E-Mail voraus)



Weihnachtskonzert mit Werken der Romantik
Würzburg/Volkach (POW) Der Würzburger Madrigalchor gibt am Samstag, 10. Dezember, um 20 Uhr in
der Würzburger Karmelitenkirche und am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, um 17 Uhr in der
Stadtpfarrkirche von Volkach weihnachtliche Konzerte. Es erklingen das Weihnachtsoratorium von
Camille Saint-Saëns sowie die Pastoralmesse in G-Dur von Karl Kempter. Neben dem Würzburger
Madrigalchor musizieren das Grombühler Kammerorchester sowie die Solisten Helen Rohrbach, Sopran,
Rebekka Fries, Sopran, Judith Beifuß, Alt, Johannes Strauß, Tenor, sowie Felix Rathgeber, Bass.
(6 Zeilen/4711/1224)




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Predigtreihe: „Heilige im Advent“
Kloster Oberzell (POW) An den vier Adventssonntagen predigt der Hausgeistliche des Klosters
Oberzell, Oberstudienrat Achim Wenzel, im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes um 8.30 Uhr in der
Klosterkirche jeweils zum Thema „Heilige im Advent“. Es werden Johannes, Barbara, Nikolaus und Maria
in den Blick genommen. Am ersten Adventssonntag, 27. November, steht die Predigt unter der
Überschrift „Johannes – unser Leben ist nicht alles!“. „Barbara – gefangen im Turm meiner Ängste“ ist
der Titel der Predigt am zweiten Adventssonntag, 4. Dezember. Am dritten Adventssonntag,
11. Dezember, widmet sich Wenzel dem Thema „Nikolaus – die Liebe leben“. Den Abschluss der Reihe
bildet am vierten Adventssonntag, 18. Dezember, die Predigt mit dem Titel „Maria – immer wieder neu
anfangen dürfen“.
(8 Zeilen/4711/1219)




Weihnachtliches Konzert
Münnerstadt (POW) Chöre aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel, dem Weihnachtsoratorium
von Johann Sebastian Bach sowie dem erst kürzlich wieder entdeckten Weihnachtsoratorium von Georg
Gebel erklingen beim Weihnachtskonzert am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, um 17 Uhr in der
Münnerstädter Stadtpfarrkirche. Gebel, Zeitgenosse von Bach, verwendet in seinem Weihnachtsoratorium
eine Tonsprache, bei der Glanz und Festlichkeit im Vordergrund stehen. Außerdem erklingt das Konzert für
drei Trompeten, Pauken und Orchester von Georg Philipp Telemann. Unter der Leitung von Regionalkantor
Peter Rottmann musizieren das „Ensemble Vokal Münnerstadt“, die Sopranistin Radka Loudova-Remmler
sowie das neu formierte Südthüringische Kammerorchester. Platzkarten für das Konzert in der beheizten
Kirche sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich bei Schmuck und Uhren Dieterich, Veit-Stoß-Straße 3, in
Münnerstadt, Telefon 09733/3227.
(10 Zeilen/4711/1221)




Mit Qigong meditativ Weihnachten entgegen
Schweinfurt (POW) Unter dem Motto „In seine Lieb‘ versenken, will ich mich ganz hinein“ lädt die
Katholische Erwachsenenbildung Schweinfurt ab Freitag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr zu einem Kurs mit
Qigong-Trainerin Kerstin Neubert ein. An drei Freitagen in Folge sollen die Teilnehmer lernen, wie mit
einfachen Qigong- und Meditationsübungen Körper und Geist als Einheit erfahren können. „Aus dieser
Einheit erfährt der Mensch seinen tragenden Grund und kann sich der göttlichen Zuwendung hingeben“,
heißt es in der Ausschreibung des Kurses. Die Teilnahme kostet pro Person 21 Euro. Anmeldung sowie
nähere Informationen bei der Katholischen Erwachsenenbildung Schweinfurt, Telefon 09721/702531.
(7 Zeilen/4711/1225)




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                           Bischofstermine im Dezember
Im Dezember werden Bischof Dr. Friedhelm Hofmann (B), Weihbischof Ulrich Boom (WB),
Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (B em.) und Weihbischof em. Helmut Bauer (WB em.)
folgende Termine wahrnehmen (Änderungen möglich!):


Würzburg,                       01.12.     11.30 Uhr    Eröffnung Ausstellung Evangelistare (B)
BO Vestibül

Ochsenfurt                      02.12.     10.00 Uhr    Firmung (B em.)

Giebelstadt                     03.12.     10.00 Uhr    Firmung (B em.)

Würzburg, Neumünster            04.12.     10.00 Uhr    Konventamt (WB)

Frickenhausen,                  04.12.     10.00 Uhr    Firmung (WB em.)
Dekanat Ochsenfurt

Eltmann                         05.12.     08.15 Uhr    Firmung (WB)

Baunach                         05.12.     11.00 Uhr    Firmung (WB)

Unterpreppach                   05.12.     16.00 Uhr    Firmung (WB)

Würzburg, Bischofshaus          06.12.     11.30 Uhr    AG Kunst und Kultur (B)

Regensburg                      06.12. bis 08.12.       Seelsorgeamtsleiterkonferenz (WB)

Würzburg                        07.12.     09.30 Uhr    Diözesansteuerausschuss (B)

Würzburg, Bischofshaus          07.12.     17.00 Uhr    Verleihung der päpstlichen Ehrung
                                                        „Pro Ecclesia et Pontifice“ (B)

Untersteinbach                  08.12.     16.00 Uhr    Firmung (WB)

Würzburg, Domvorplatz           08.12.     16.30 Uhr    Weihnachtsbaum (WB em.)

Würzburg, Neumünster            08.12.     17.30 Uhr    Pontifikalamt zum Fest Maria Empfängnis (B)

Sand/Main                       09.12.     08.15 Uhr    Firmung (WB)

Altenmünster                    09.12.     10.00 Uhr    Pontifikalamt in der Pilgerhofkirche (B)

Breitbrunn                      09.12.     11.00 Uhr    Firmung (WB)

Lohr, St. Pius                  11.12.     10.00 Uhr    Pontifikalamt zum 50. Jahrestag
                                                        der Kirchweihe (WB em.)

Würzburg                        12.12.     12.30 Uhr    Treffen mit Gästen aus der Diözese Obidos (WB)

Würzburg, Bischofshaus          14.12.     10.30 Uhr    Metropolitantreffen (B)

Würzburg                        14.12. bis 15.12.       GGB im Exerzitienhaus Himmelspforten (B)

Würzburg,                       15.12.     17.00 Uhr    Adventsmeditation (WB)
Augustinerkirche



Pressestelle Ordinariat Würzburg                                                      Telefon 0931 / 386 11100
Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg                                                   Telefax 0931 / 386 11199
Internet   pow.bistum-wuerzburg.de                                             E-mail pow@bistum-wuerzburg.de
P O W 47                                    - 23 -                                             23.11.2011




Würzburg, Bischofshaus          16.12.   11.00 Uhr     Übergabe Dokumentation
                                                       „15 Jahre Fernsehredaktion“ (B)

Würzburg, Neumünster            17.12.   16.00 Uhr     Benefizkonzert der Dommusik (WB + WB em.)

Würzburg,                       21.12.   14.00 Uhr     Adventlicher Gottesdienst für die Angestellten
Seminarkirche St. Michael                              des Bischöflichen Ordinariats (B)

Würzburg, Bischofshaus          22.12.   15.00 Uhr     Heißer Draht (B)

Würzburg                        23.12.   14.00 Uhr     Besuch der Justizvollzugsanstalt (B)

Würzburg, St. Lioba             24.12.   14.30 Uhr     Weihnachtsfeier für Alleinstehende (WB)

Würzburg, Neumünster            24.12.   22.30 Uhr     Christmette (B + WB +DK)

Würzburg, Neumünster            25.12.   10.00 Uhr     Pontifikalamt zum Weihnachtsfest (B + WB + DK)

Würzburg, Neumünster            25.12.   15.00 Uhr     Pontifikalvesper zum Weihnachtsfest (B + WB +DK)

Schimborn                       26.12.   09.00 Uhr     Pontifikalamt (WB em.)

Schimborn                       26.12.   16.00 Uhr     Weihnachts-Konzert (WB em.)

Würzburg, Neumünster            31.12.   17.30 Uhr     Pontifikalamt zum Jahresschluss (B)




                Geburtstage und Jubiläum im Dezember

 05.12.                65. Geburtstag           Diakon mit Zivilberuf Dieter Brand
                                                Friedhofstraße 8, 97717 Wirmsthal

* 05.12.               70. Geburtstag           Diakon entpflichtet Josef Dinkel
                                                Damaschkestraße 8, 97421 Schweinfurt

* 10.12.               85. Geburtstag           Domkapitular em. Prälat Heribert Brander
                                                Martinstraße 13, 97070 Würzburg

* 18.12.               85. Geburtstag           Pfarrer i. R. Johannes Markert
                                                Waldstraße 1, 97708 Bad Bocklet

* 23.12.               50. Weihetag             Pater Siegfried Neubrand SSS
                                                Mitarbeitender Priester in Retzstadt, St. Andreas
                                                Rathausplatz 3, 97282 Retzstadt

* 28.12.               85. Geburtstag           Pfarrer i. R. Josef Wirth
                                                Alte Steige 6 c, 97204 Höchberg


* Würdigung erfolgt zu gegebener Zeit oder an anderer Stelle des POW. Zu den übrigen
  Terminen kann in der Bischöflichen Pressestelle Informationsmaterial angefordert werden.




Pressestelle Ordinariat Würzburg                                                    Telefon 0931 / 386 11100
Domerschulstraße 2 - 97070 Würzburg                                                 Telefax 0931 / 386 11199
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