el frijol magico

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el frijol magico Powered By Docstoc
					                               Jacob und die Zauberbohne

Das ist die lustige Geschichte des Jungen Jakobs, der einmal bitterarm
war und plötzlich sehr, sehr reich wurde.

Es war ein Mal vor langer, langer Zeit, da lebte ein Junge namens Jakob mit seinen Eltern, Mutter Hanna und
Vater Klaus auf einem kleinen Bauernhof.
Dort hatten sie Hühner, eine Ziege, ein Schwein, einen Esel und eine Kuh. Sie arbeiteten auf den Feldern, die
Arbeit war hart, aber sie waren glücklich. Das beste Tier im Stall war die Kuh. Dank der Kuh hatten sie jeden Tag
frische Milch. Außerdem half die Kuh ihnen bei der Landarbeit. Sie zog an den Pflug und konnte mit den Hörnern
Kartoffeln ausgraben.
 M: „Was für ein Glück, dass wir diese Kuh haben! Aus der frischen Milch haben wir gute Butter und
Sahne und guten Käse! –sagte die Mutter.
 V: „Und die Arbeit auf dem Feld ist nicht so schwer für mich! –sagte der Vater.

Man lebte gut auf dem Bauernhof, bis eines Tages ein rauer Winter kam.
Es schneite so sehr, dass die Ernte zerstört wurde, und Hühner, Ziege, Schwein und Esel starben. Jakobs Familie
verlor alles, sie war ruiniert. Ihre einzige Nahrung waren alte Kartoffeln, die sie vom letzten Jahr hatten.
 V: „Wir hatten noch nie einen so schlechten Winter!“ –sagte der Vater.
 M: „Oh!! Mein Gott, was werden wir denn essen, wenn die Kartoffeln alle sind?“ -sagte die Mutter.

An einem Frühlingsmorgen waren die Kartoffeln zu Ende, dann sagte die Mutter zu Jakob:
  M: „Jakob, du musst zum Markt gehen und die Kuh verkaufen, um mit dem Geld Lebensmittel zu
kaufen!“
  J: „Aber Mutter! Die Kuh? Ach! … Müssen wir wirklich die Kuh verkaufen?
 M: „Niemand von uns möchte die Kuh verkaufen, aber wir müssen!“

Jakob war traurig. Auf dem Weg zum Markt traf Jakob einen eleganten Mann, der einen Zylinder und einen neuen
Anzug trug.
  Z: „Deine Kuh ist sehr schön. Wohin gehst du mit der Kuh?“ –fragte der Mann mit dem Zylinder.
  J: „Ich muss die Kuh verkaufen. Ich gehe zum Markt“ – antwortete Jakob.
  Z: „Wollen wir tauschen? Ich gebe dir meine Zauberbohne, und du gibst mir deine Kuh. Bist du
einverstanden?“ -sagte der Mann mit dem Zylinder.
  J: „Was? Eine Zauberbohne? Eine gute Idee! Danke Herr! -sagte Jakob. -Das ist O.k.

Sie tauschten die Kuh gegen die Zauberbohne und Jakob ging zufrieden nach Haus. Als er zu Hause ankam, rief er
fröhlich:
 J: „Schau Mutti!! Ich habe unsere Kuh getauscht, deshalb habe ich eine Zauberbohne bekommen.
 M: „Mein Gott! Was ist das denn? Eine Bohne gegen unsere Kuh? Spinnst du? Bist du verrückt?

Alle lachten über ihn. Sogar Jakob selbst war nicht sicher, ob die Zauberbohne wirklich so wunderbar wäre, und
obwohl er große Zweifel über die magischen Kräfte der Zauberbohne hatte, säte Jakob die Bohne im Garten.
In der Nacht, während alle schliefen, fing der Stängel der Zauberbohne an zu wachsen, und wuchs und wuchs und
wuchs weiter.
Bei Tagesanbruch war der Stängel schon so hoch, dass er zwischen die Wolken durchkam.
Bevor die anderen aufstanden, sah Jakob die Zauberpflanze:
  J: „Ich muss unbedingt wissen, was es oben gibt!“ -sagte mit aufgeregter Stimme.

Er stieg hinauf, immer weiter und weiter nach oben, bis er endlich auf einer Wiese war. Dort ruhte er sich ein
Moment aus und hörte plötzlich eine Stimme:
 AD: „ Was machst du denn hier, junger Mann?“ –fragte die alte Dame.
  J: „ Einen schönen guten Tag!“, -antwortete Jakob.
 AD: „Wie bist du denn hierher gekommen, junger Mann?“
  J: „Ich bin geklettert!“
 AD: „Geklettert? Aber wie denn?“

Und Jakob erzählte ihr die ganze Geschichte von Anfang an.
  J: „Und jetzt habe ich großen Durst, könnten Sie mir ein Glas Wasser geben?“
 AD: „Ein Glas Wasser, ich weiß nicht… Hast du denn keine Angst?“ –fragte die alte Dame überrascht.
  J: „Angst wovor…“
 AD: „Na... vor dem bösen Riesen. Ach, komm schnell, schnell…!“

Die alte Dame brachte Jakob in ein riesiges Haus und gab ihm zu trinken.
Und dann hörten sie eine tiefe, schreckliche Stimme:
  R: „Es riecht nach frischem Fleisch und jungem Blut!“ - brüllte der Riese.
 AD: „Der Riese, der Riese kommt!“ -schrie die alte Dame voller Panik.

Sie schubste Jakob durch das große Tor und sagte zu ihm:
 AD: „Schnell! Versteck dich im Backofen, der ist nicht an!“

Gerade als Jakob in den Ofen sprang, kam der Riese in die Küche.
Der Riese war riesig, hässlich und schlecht gelaunt.
  R: „Haushälterin!!“ -rief der Riese sehr laut. „Haushälterin!!. Es riecht nach frischem Fleisch und
jungem Blut. Hier muss ein Kind sein. Ich will es zum Abendessen.“
 AD: „Es gibt kein Kind, wirklich, wo soll denn ein Kind herkommen?“ -sagte die alte Dame. „ Ich habe
heute einen guten Schweinebraten für dich gekocht!!“
  R: „Gut, gut“ -brummte der Riese, der sehr hungrig war, und setzte sich an den Tisch.

Der Riese fraß mehrere Schweine, 56 Kilo Kartoffeln.
  R: „Bringen Sie mir mein Zauberhuhn! Ich habe jetzt Lust, goldene Eier zu zählen!“ -sagte der Riese,
als er mit dem Abendessen fertig war. „Ich brauche mehr goldene Eier“.

Die alte Dame tat es und ging das Huhn holen.
Der Riese zählte die goldene Eier und schlief bald ein. Jakob war in dem Ofen und beobachtete von da aus die
Situation
J: „Ich werde dieses magische Huhn mitnehmen” -dachte er.

Er kletterte auf den Tisch, nahm das Huhn und lief schnell weg. Der Riese wachte von dem großen Lärm auf, und
rannte so schnell er konnte, um Jakob einzuholen. Jakob sprang auf die Blätter der Zauberbohne, und zum Glück
entdeckte der Riese die Pflanze nicht. Unten wartete schon die ganze Familie auf Jakob.
  M: „Wo warst du denn, mein Kind?
 V: „Ja, wo warst du denn? Wir haben uns schon Sorgen um dich gemacht!“:
 M: „ Was hast du da mitgebracht? Ein Huhn? Für das Mittagessen?
 J: „Ja, das ist ein Huhn, aber was für ein Huhn! Essen werden wir es nicht!
 M: „Warum das denn?
 J: „Wartet doch einen Moment! Guckt mal…! Und da kam schon das erste goldene Ei.
 V: „Ach! … Na so was…! Ein goldenes Ei!!
 J: „Ein goldenes Ei jeden Tag“
 M: „Wir sind reich, wir sind reich…!!!

Als sie die goldenen Eier sahen, vergaßen sie ihre Sorgen, waren glücklich und froh, so viel Geld zu haben. Sie
kauften in den großen Geschäften die besten Kleider und einen feinen Hund.
Mit dem Huhn, das goldene Eier legte, hatte jetzt die Familie genug Geld, um ihr ganzes Leben glücklich zu leben.
Sie gingen dort spazieren, wo nur Millionäre spazieren gingen. Sie amüsierten sich sehr, wenn die Reichen sich
beugten, um sie zu grüßen.
Obwohl Jakob alles hatte, langweilte er sich bald und suchte neue Abenteuer. Eines Tages wollte Jakob wieder
hinaufklettern. Seine Mutter sagte:
 M: „Bitte, tu das nicht, bleib hier bei uns, wir haben doch schon alles! Wir sind schon reich genug!“

Aber Jakob hörte nicht auf sie. Es war schon dunkel als er wieder oben war. Die Alte grüßte ihn und fragte:
 AD: „Du schon wieder, was machst du hier, was willst du noch?
  J: „Ich will nur ein Glas Wasser, wie letztes Mal „
 AD: „Ja, ja, ja… Ein Glas Wasser… Komm schnell Der Riese kommt bald nach Hause, und du weißt, er
soll dich nicht sehen.

Aber als Jakob das Wasser trinken wollte, rief der Riese schon:
  R: „Es riecht nach frischem Fleisch und jungem Blut!“ -brüllte der Riese.
 AD: „Der Riese, der Riese kommt!“ -schrie die alte Dame voller Panik.

Sie schubste Jakob durch das große Tor und sagte zu ihm:
 AD: „Schnell! Versteck dich im Backofen, der ist nicht an!“

Gerade als Jakob in den Ofen sprang, kam der Riese in die Küche.
Der Riese immer noch riesig, hässlich und schlecht gelaunt.
  R: „Haushälterin!!“ Haushälterin!!. Es riecht nach frischem Fleisch und jungem Blut. Hier muss ein
Kind sein. Ich will es zum Abendessen.“
 AD: „Es gibt kein Kind, wirklich, wo soll denn ein Kind herkommen ?“ -sagte die alte Dame. „ Ich habe
heute einen guten Fischbraten für dich gekocht!“
  R: „Gut, gut“ -brummte der Riese, der sehr hungrig war und setzte sich an den Tisch.

Der Riese fraß mehrere Fische, 56 Kilo Nudeln.
  R: „Bringen Sie mir meine Socke mit den Goldmünzen! Ich habe jetzt Lust, Goldmünzen zu zählen!“ -
sagte der Riese, als er mit dem Abendessen fertig war.

Die alte Dame tat es und ging die Socke holen.
Der Riese zählte die Goldmünzen und schlief bald ein. Jakob war in dem Ofen und beobachtete von da aus die
Situation.
  J: „Ich werde diese Socke voller Goldmünzen mitnehmen” -dachte er

Er kletterte auf den Tisch, nahm die Socke und lief schnell weg. Der Riese wachte von dem großen Lärm auf, und
rannte so schnell er konnte, um Jakob einzuholen. Jakob sprang auf die Blätter der Zauberbohne, aber diesmal sah
der Riese den Stängel der Zauberbohne und lief Jakob hinterher. Es war sehr schwierig hinunterzuklettern: Die
Socke war enorm, und das Gold war sehr schwer. Jakobs Familie machte sich Sorgen um ihn, und wartete auf ihn
am Fuße des Stängels.
 J: „Hilfe!! Hilfe!!“ -rief Jakob. „Der Riese kommt hinter mir her! Er kommt! Schnell, gib mir eine Axt!
Schlag die Zauberbohne kaputt, mach es kaputt! Schnell, schnell ! Der Riese kommt. Er kommt!!

Schnell nahm der Vater eine Axt und fällte die Zauberpflanze, im selben Augenblick als Jakob auf dem Boden war!
Jakob war gerettet.

Ihr fragt euch bestimmt, was mit dem Riesen passiert ist!
Die einen sagen, dass er so schnell gefallen ist, dass er durch den Planeten durchgegangen ist und aus der anderen
Seite heraus gegangen ist. Ein anderer sagte mir, dass der Riese in der Wüste Australiens lebt, und dort hat er
niemanden, den er stören könnte mit Ausnahme der Kängurus, die ihn hassen.
Die alte Frau wohnt noch in dem riesigen Haus über den Wolken. Sie hat jetzt nicht viel Arbeit und isst
Schokolade von früh bis spät.
Und Jakob, der Junge, der einmal so bitterarm war, und seine Familie leben wie die Könige.




Ende

				
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