Studienseminar f�r das Lehramt - DOC

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					Studienseminar für das Lehramt                                          Nicole Finkendei
für die Primarstufe Gelsenkirchen




                  Knappe schriftliche Unterrichtsplanung
                      Gemäß § 59 (5) OVP vom 12. Dezember 1997
                            für die 1. Unterrichtspraktische Prüfung




Fach:                                                      Mathematik


Datum der unterrichtspraktischen Prüfung:                  22. Juni 2001




Prüfungsausschuss:
Hauptseminarleiter:                                        Herr R.
Ausbildungskoordinatorin:                                  Frau R.
Fachleiterin:                                              Frau
Name: Nicole Finkendei
Datum: 22. 6. 2001
Zeit: 8:00 Uhr bis 8:45 Uhr
Schule: Grundschule
Klasse: 3b,         24 Kinder, 12 Jungen, 12 Mädchen, 6 Kinder mit Deutsch als Zweitsprache


Thema der Unterrichtsreihe:
„Schauen und Bauen – Geometrische Spiele mit Quadern“


Schwerpunktziel der Unterrichtsreihe:
Die Schüler/ innen sollen eine Förderung der visuellen Wahrnehmung unterschiedlicher
Perspektiven erfahren, indem sie spielerisch mit verschiedenen Quadern umgehen bzw. die
Unterschiede von Grundrissen und Seitenansichten von Quadern erkennen und auf
Lagebeziehungen und Abstände der einzelnen Quader achten.


Aufbau der Unterrichtsreihe:
   1. Einführung des geometrischen Spiels mit Quadern „Schauen und Bauen“ sowie Kennen
       lernen und Erproben der ersten Spielvariante (Seitenkarten richtig zuordnen)
   2. Vorstellen und Durchführen der zweiten Spielvariante (Gebäude bzw. Quader richtig
       aufstellen)
   3. Erstellen von Kartensätzen für ein eigenes geometrisches Klassenspiel „Schauen und
       Bauen“
   4. Nummerieren und Erproben der selbst erstellten Kartensätze im praktischen Spiel


Thema der Unterrichtsstunde
Bauen, Schauen und Zeichnen – Erstellen von Kartensätzen für ein eigenes geometrisches
Klassenspiel „Schauen und Bauen“


Schwerpunktziel der Unterrichtsstunde
Die Schüler/ innen sollen in ihrer visuellen Wahrnehmung und ihrem räumlichen
Vorstellungsvermögen gefördert werden, indem sie eigene Kartensätze herstellen bzw.
zeichnen und auf diese Weise dreidimensionales Sehen in Zweidimensionalität übertragen und
umgekehrt


Weitere wichtige Ziele der Unterrichtsstunde
Die Schüler/ innen sollen ihre sozialen Kompetenzen weiter ausbauen, indem sie bei der
Herstellung der Karten aufeinander Rücksicht nehmen und kooperativ miteinander handeln.
Geplanter Unterrichtsverlauf mit Intentionalen Schwerpunkten und stichwortartiger
Darstellung der didaktischen Schwerpunkte:
1. Hinführung
IS: Die Schüler/ innen erfassen die Problemstellung und erfahren auf diese Weise das Thema
und den Ablauf der Stunde.
             Handlungsverlauf                     didaktisch-methodischer Kommentar
LAA und SCH kommen zum Sitzkreis              Sozialform „Sitzkreis“ ermöglicht den SCH,
zusammen.                                     leichter kommunikativ miteinander
                                              umzugehen.
LAA schenkt den Kindern ein unvollständiges
Klassenspiel „Schauen und Bauen“.             Die Kinder werden auf das Thema der Stunde
Die SCH merken, dass die Spielkarten fehlen   eingestimmt.
und erkennen die Notwendigkeit, selbst        Auf diese Weise wird ihnen das Ziel der
Karten für das eigene Klassenspiel            Stunde transparent.
herzustellen.
LAA stellt den Kindern die leeren Spielkarten
vor. SCH nennen mögliche Vorgehensweisen
zur Herstellung der Spielkarten.
LAA stellt den Kindern das Differenzierungs-
material vor. LAA nennt den Ablauf der        LAA gibt weitere Zieltransparenz
nächsten Phasen, klärt evtl. Fragen und gibt
den Kindern eine Beobachtungsaufgabe für
die Reflexionsphase.

2. Arbeitsphase
IS: Die Kinder setzen sich in ihren Gruppen selbständig mit der Aufgabenstellung auseinander.
             Handlungsverlauf                     didaktisch-methodischer Kommentar
Die SCH setzen sich auf ihre Plätze
(Teppichfliesen). Austeildienst und LAA
teilen die Gitterpläne, Briefumschläge mit
leeren Grundriss- und Seitenkarten und die
Quader an die Schülergruppen aus.
SCH einigen sich in der Gruppe, wer welche    Um soziale Lernprozesse zu ermöglichen,
Perspektive bzw. Himmelsrichtung nimmt        sollen die Gruppen sich weitgehend
und wer zusätzlich zur Seitenkarte die        selbständig einigen, wer welche Aufgaben
Grundrisskarte zeichnet.                      erfüllt.
SCH-Gruppen erstellen Kartensätze (1 Grund- LAA gibt ggf. Hilfestellungen
risskarte, 4 Seitenkarten) für das eigene
Klassenspiel „Schauen und Bauen“.
Die Kinder, die unsicher sind, können das     Differenzierungsangebot
Wahrgenommene zuerst mit Papierstreifen,
die den Spielquadern in Form, Farbe und
verkleinerter Größe entsprechen, auf die
Karten legen und anschließend zeichnen.
3. Reflexions- und Präsentationsphase
IS: Die Kinder reflektieren bzw. verbalisieren zum einen ihre gemachten Erfahrungen aus der
Arbeitsphase, zum anderen wird das Problem aus der Hinführung wieder aufgegriffen.
             Handlungsverlauf                     didaktisch-methodischer Kommentar
LAA schlägt 5x den „Gong“ und SCH
kommen zum Sitzkreis zusammen.
Die Kinder berichten von ihrer Arbeit in der
Gruppe und den evtl. aufgetretenen
Problemen.
                                               Aufgreifen des Problems aus der Hinführung:
Zur Kontrolle, ob das unvollständige Spiel     „Uns fehlen die Karten, um das Spiel spielen
jetzt spielbar ist, wird exemplarisch ein      zu können“
Kartensatz durchgespielt.                      Durch das Spielen werden die Arbeiten der
                                               Kinder gewürdigt.
LAA gibt einen Ausblick auf den Inhalt der
nächsten Stunde.


Medien:
   -   Gitterpläne
   -   Buntstifte
   -   Holzquader
   -   Grundriss- und Seitenkarten
   -   Filmdöschen mit blauen, roten und gelben Papierstreifen


Literatur:
   -   Besuden, H.: Knoten, Würfel, Ornamente. Klett, Leipzig/ Stuttgart/ Düsseldorf 1984.
   -   Floer, J.: Rechnen, offener Unterricht und entdeckendes Lernen. In: Die
       Grundschulzeitschrift: Offener Mathematikunterricht in der Grundschule. Band 1.
   -   Müller, G./ Wittmann, Ch. E.: Das Zahlenbuch – Mathematik im 4. Schuljahr.
       Lehrerband. Klett, Leipzig/ Stuttgart/ Düsseldorf 1997.
   -   Müller, G./ Röhr, M./ Wittmann, Ch. E.: Schauen und Bauen – Geometrische Spiele
       mit Quadern (Begleitheft zum Spiel). Klett, Leipzig/ Stuttgart/ Düsseldorf 1997.
   -   Müller, G./ Wittmann, Ch. E.: Der Mathematikunterricht in der Primarstufe. Vieweg,
       Braunschweig/ Wiesbaden 1984.
   -   Radatz, H./ Schipper, K.: Handbuch für den Geometrieunterricht an Grundschulen.
       Schroedel, Hannover 1991.
   -   Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in NRW: Mathematik. Düsseldorf 1985.
„Ich versichere, dass ich die vorliegende Unterrichtsplanung selbständig erstellt und keine
anderen Quellen und Hilfsmittel als die angegebenen benutzt habe; für übernommene
Zeichnungen, Skizzen, Arbeitsblätter etc. sind die Quellen angegeben“




Wickede (Ruhr), 22. 6. 2001                                __________________________

				
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