braille21 - Leserforum by 2703iz8

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									Braille-Tag in Deutschland am 27.09.2011, Universität Leipzig

Vormittags

10.30-12.00 Uhr: Workshop „Effektives Lesen“ – Raum: S204
(Rosemarie Lüthi)
Erfahren Sie Tricks und Übungen für schnelleres und besseres Punktschriftlesen.
o Wie Arbeiten alle Finger beider Hände beim Lesen mit?
o Wie verschafft man sich schnell einen Überblick über einen Text?
o Wie funktioniert das Querlesen mit Brailleschrift?
Üben Sie mit erfahrenen Fachleuten und tauschen Sie sich untereinander aus.

10.30-12.00 Uhr: Braille-Einsteigerkurs für Blinde und Sehende – Raum: S205
(Bianca Weigert, Landeshilfsmittelzentrum Sachsen)
Lernen Sie in 90 Minuten das Punktschrift-Alphabet. Erfahren Sie, wie die
Punktschrift aufgebaut ist, wie man sie schreibt und liest – mit den Fingern oder mit
den Augen. Ein Angebot für Interessierte mit und ohne Sehvermögen.

10.30-12.00 Uhr: Braille-Lehrer-Forum – Hörsaal: HS 10
(Regina Vollbrecht und Ursula Weber)
Wir laden haupt-, neben- und ehrenamtliche Braille-Lehrerinnen und -Lehrer zu
einem Erfahrungsaustausch ein. Im Zentrum dieses Forums stehen die Vorstellung
von Methoden, Materialien und Lehrbüchern sowie der Austausch über Erkenntnisse,
Tricks und Verfahren beim Braille-Unterricht. Weiterhin gibt dieses Forum die
Möglichkeit zur intensiven Vernetzung.

10.30-13.30 Uhr: Fachvorträge – Hörsaal: HS 11
(Moderation: Elke Dittmer)

Richard Heuer, Brailleschrift-Komitee der deutschsprachigen Länder:
Sprache wandelt sich – Schrift auch. Was tut das BSKDL und wofür ist das wichtig?
Richard Heuer, Brailleschrift-Komitee der deutschsprachigen Länder:
Software-Brücke zwischen rechnergestützter Punktschrift- und synthetischer DAISY-
Produktion
Wolfgang Hubert, RTFC:
Forschungsprojekt – Rückübersetzung der deutschen Blindenkurzschrift
Erich Schmid, Bundes-Blindenerziehungsinstitut Wien:
6 Brailleschriftsystematiken in 30 Minuten – so einfach sind die Brailleschrift-Regeln
Christian Waldvogel, Schweiz. Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte:
Übertragung in die Deutsche Kurzschrift basierend auf Liblouis
Markus Lang, PH Heidelberg:
Braille im 21. Jahrhundert: Pädagogische Herausforderungen
Andrea Katemann, Blindenstudienanstalt Marburg:
DAISY für die Braillezeile mit Kurzschrifttext und menschlicher Stimme
Thomas Kahlisch, DZB Leipzig: Inklusive Braille – gesellschaftliche Teilhabe blinder
Menschen braucht Leseförderung und barrierefreien Zugang zum Wissen der Welt

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Nachmittags

12.30-14.30 Uhr: „Braille ist Zukunft“, Workshops
   iPhone-Pad-Pod und Braille (Jürgen Fleger) – Raum: S204

   Braille-Meckerecke: Mitglieder des Brailleschrift-Komitees stehen zur Diskussion
    über die Brailleschriftregeln bereit: Warum wurde die Kürzung „um“
    abgeschafft? Warum kann man „ß“ und „ss“ nicht gleich schreiben? Diskutieren
    Sie mit den Zuständigen, was Ihnen an der Brailleschrift nicht passt.
    – Raum: S205

   Workshop Braille unplugged – Tafelschreiben mit Peter Brass – Raum: S212

   Orientierung mit Hilfe des „LÜR-Prinzip“ (Peter Brill) – Raum: S211
    Die Orientierung blinder und sehbehinderter Menschen und die Punktschrift
    haben Schnittmengen. Mit den drei Buchstaben „l“, „ü“ und „r“ kann man sich
    als geübter Blinder in jeder Stadt orientieren. Kurze Wegbeschreibungen sind so
    möglich, auch in fremder Umgebung. Sehbehinderte Menschen können sich
    vorher mit einem Stadtplan orientieren und ihre Route mit einer Kombination
    aus diesen drei Buchstaben notieren.
    Wesentliches Prinzip ist dabei, sich nur an Querstraßen zu orientieren. Kommt
    man auf seinem Weg an einer Querstraße an, kann man sich nach links oder
    rechts drehen oder die Querstraße überqueren. Da sind sie dann wieder, die drei
    Buchstaben: „l“ wie links, „r“ wie rechts und „ü“ wie überqueren.
    Im Workshop wird über die Anwendung referiert und die Wegbeschreibung
    mittels „LÜR“ geübt. Durch die Arbeit mit visuellen bzw. taktilen Plänen ist der
    Workshop für alle Menschen geeignet.

15.00-17.00 Uhr: Abschlussveranstaltung: „Braille21 goes Germany“
– Hörsaal: 9

Moderation:        Andreas Bethke, Geschäftsführer des DBSV und
                   Steffi Böttger, Hörbuch-Sprecherin der DZB Leipzig
In Gesprächsrunden wird die aktuelle Situation der Brailleschrift in Wissenschaft,
Technik und Anwendung diskutiert. Der Gitarrist und Sänger Rainer Husel umrahmt
das Programm musikalisch.

Runde 1: Was bedeutet dir heute die Brailleschrift?
Gäste:     - Peter Brass: Tafelschreiben
           - Ralf Hohn, Radiosprecher: Braille-Zeile im Beruf hardcore
           - Jürgen Fleger: iPhone-Pad-Pod und Braille

Runde 2: Wohin geht es mit dem Braille-Code?
Gäste:     - Richard Heuer
           - Erich Schmid
           - Dr. Thomas Kahlisch
           - Vivian Aldridge

Runde 3: Finale und Präsentation des Leseworkshops für Schüler


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Ganztags:

10.00-15.00 Uhr: Markt der Möglichkeiten – Räume: S201-S203
   Braille-Nutzer stellen ihre besonderen, selbst erfundenen Anwendungen der
    Brailleschrift im Alltag vor
   Spiel Showdown – draußen, im Uni-Innenhof, bei gutem Wetter
   „Dein Name in Blindenschrift“: Schreiben Sie Ihren Namen mit einer Braille-
    Schreibmaschine selbst auf ein Lesezeichen. Hinterlassen Sie eine Botschaft in
    Brailleschrift an unserer Gästebuch-Pinwand! – 2. OG, Übergang
    Hörsaalgebäude zum Seminargebäude, Tisch 2
   Braille-Würfel - 2. OG, Übergang Hörsaalgebäude zum Seminargebäude
   „Mensch, ärgere dich nicht“-Spiel – 2. OG, Übergang Hörsaalgebäude zum
    Seminargebäude, Tisch 3

10.00-15.00: Mein Lieblingstext in Braille
– 2. OG, Übergang Hörsaalgebäude zum Seminargebäude, Tisch 1
Bringen Sie Ihren Lieblingstext in Schwarzschrift mit, zum Beispiel ein Buchkapitel,
eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht. Der Text wird vor Ort eingescannt, bearbeitet,
in Punktschrift umgewandelt, ausgedruckt und gebunden. Diese computerbasierten
Arbeitsschritte können Sie auch selbst unter Anleitung ausprobieren. Erfahren Sie,
wie ein Text in Punktschrift entsteht.

10.00-15.00: Team "Erlebnis: Briefmarken" der Deutschen Post
– Stand Nr. 1
Am Stand des Erlebnisbriefmarkenteams können Sie Grüße vom Braille-Tag in
Deutschland versenden – in Brailleschrift und in Schwarzschrift. Ihre Sendungen
bekommen an diesem Tag den Sonderstempel „Braille-Tag in Deutschland“.

10.00-16.00: Hilfsmittelausstellung – Hörsaalgebäude Foyer, 1. und 2.
Obergeschoss

10.00-17.00 Uhr: Blindheit erfahren – für drei Minuten: der Erlebnisgang
der Christoffel-Blindenmission – draußen, auf dem Augustusplatz
Es dauert nur wenige Minuten und beeindruckt: Im Erlebnisgang der CBM erleben
Sehende für einige Minuten den Alltag eines blinden Menschen hautnah.
Eine unachtsam abgestellte Mülltonne, ein Fahrrad mitten im Weg, eine tiefe Pfütze
– für Sehende kein Problem, für blinde oder sehbehinderte Menschen schnell eine
Gefahr.
Mit dem Erlebnisgang sensibilisiert die CBM für alltägliche Herausforderungen
blinder und sehbehinderter Menschen und gibt Anregungen für den hilfsbereiten
Umgang miteinander.

In der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr wird in der Mensa eine Möglichkeit der
Mittagsverpflegung angeboten.




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