Klausur MCK I ss 02:

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Klausur MCK I ss 02: Powered By Docstoc
					MCK I                                            Klausur                                            WS09

Name:___________________________Klausurort:  Berlin  Brandenbg                                    A1 ..........

Termin: 4.2.10 10:00 Uhr         Dauer 90 Min.                                                      A2 ..........

Die Klausur umfasst drei etwa gleich umfangreiche Aufgaben, die je 30 Punkte wert sind, und zwar    A3 ..........
von den Aufgaben 1-3 zwei Aufgaben nach Wahl, sowie Aufgabe 4. Es werden nur drei
Aufgaben gewertet, kennzeichne deshalb bitte genau, welche zu werten sind! Die erwartete            A4 ..........
Bearbeitungszeit beträgt 90 Minuten, so dass Du die Klausur zuerst in aller Ruhe ganz durchlesen
kannst. Für richtige Ansätze werden Teilpunkte vergeben; es empfiehlt sich, alle Schmierblätter     Ges. .......
mit abzugeben, da sie bei der Korrektur oft teilweise richtige Lösungen erschließen.
Als Hilfsmittel ist ein einseitig handgeschriebenes DINA4-Blatt zugelassen, das mit abzugeben
ist.                                                                                                Note .......

Leider können während der Klausur keine Fragen beantwortet werden!



Aufgabe 1 (Praxisaufgabe):

Um die Aufmerksamkeit für einzelne Exponate zu fördern, bietet ein Museum jedem Besucher die
Möglichkeit, sich ein persönliches druckbares Booklet mit Bildern und Informationen zu bis zu 20
Gegenständen als Erinnerung an den Museumsbesuch zusammen zu stellen. Mithilfe der auf der
Eintrittskarte vermerkten Zugangsdaten kann dies schrittweise auf im Museum aufgestellten Terminals
und zu Hause im Internet geschehen. Die Exponate werden durch Nummern identifiziert. Zu jedem
Exponat gibt es Abbildungen und Textbausteine, die ins Booklet übernommen werden können. Zu jedem
Exponat kann zudem ein eigener Text verfasst werden. Ist die Exponatnummer nicht bekannt, so kann sie
über eine Stichwortsuche ermittelt werden.

1. Beschreibe die Benutzerklasse für dieses System und erstelle 2 unterschiedliche Benutzerprofile.
   Welche besonderen Anforderungen ergeben sich daraus? Welche Gestaltungskriterien nach ISO 9241
   Teil 110 sind für dies System besonders wichtig, und warum?
2. Die Terminals im Museum sind mit einem Touchscreen ausgestattet, im Internet arbeitet man eher mit
   Tastatur und Maus. Würdest Du die Benutzerschnittstelle für beide Fälle eher identisch, ähnlich, oder
   ganz unterschiedlich gestalten? Warum? Welche Gründe könnten Nutzer haben, das Internet den
   Terminals vorzuziehen?
3. Skizziere und erläutere eine Benutzerschnittstelle zur Erstellung des Booklets am Terminal und
   begründe den Entwurf im Hinblick auf die Benutzerprofile aus Punkt 1.

Lösung auf Blatt ___                                                                        Punkte:




Aufgabe 2 (Benutzereigenschaften):

1. Welches sind die wichtigsten Benutzereigenschaften, die bei der Gestaltung der MCK eine Rolle
   spielen? Erläutere anhand einiger Beispiele, wie Benutzereigenschaften bei der Gestaltung von
   Dialogschnittstellen berücksichtigt werden.
2. Barrierefreiheit ermöglicht insbesondere Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Programmen
   und Webseiten. Erläutere für drei Arten von Behinderungen, welche Transformationsdistanzen dadurch
   erhöht werden und mit welchen Maßnahmen sie gesenkt werden können. Welche
   Transformationsdistanzen senkt die Internationalisierung von Software?
3. Prüfe, ob und durch welche Eigenschaften Moodle die verschiedenen Gestaltungsgrundsätze nach ISO
   9241 Part 110 erfüllt und überlege, welche Benutzerklassen dadurch besonders unterstützt werden.

Lösung auf Blatt ___                                                                        Punkte:




Aufgabe 3 (Dialoggestaltung):

1. Erläutere die folgenden Begriffe: Affordanz, minimalistisches Design, Informationscodierung, direkte
   Manipulation.
2. Erläutere die Bedeutung der verschiedenen Gedächtnisformen für die MCK. Warum ist es in der MCK
   besonders wichtig, das KZG zu entlasten, und wie wirken sich die verschiedenen Dialogparadigmen auf
   das KZG aus? Hat die Wahl der Informationscodierung Einfluss auf die Gedächtnisbelastung?


I. Schmiedecke                                                                                 Seite 1 von 2
MCK I                                                       Klausur                                                     WS09

3. Im Bereich der Verwaltungs- und Finanzsysteme herrscht nach 30 Jahren immer noch das Menü-
   Masken-Paradigma vor. Nenne die Charakteristika und die Vor-und Nachteile dieses Paradigmas und
   diskutiere unter MCK-Aspekten, ob es für die o.g. Anwendungen noch gerechtfertigt oder überholt ist.
   Durch welche ergänzenden Maßnahmen könnten die Nachteile überwunden werden?

Lösung auf Blatt ___                                                                                            Punkte:




Aufgabe 4 (Testfragen):
Es ist jeweils "richtig" oder "falsch" anzukreuzen und die Wahl zu begründen. Ohne Begründung gilt die Frage als nicht
beantwortet.

( ) richtig         1.Selbstbeschreibungsfähigkeit erfordert, dass das System über ein gutes
( ) falsch           Hilfesystem verfügt.

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig         2. Der Benutzer eines Mail-Client erlebt den Rechner als Assistenten.
( ) falsch

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig         3. Der Weg ins Langzeitgedächtnis führt über das Kurzzeitgedächtnis,
( ) falsch             deshalb sollte dieses viel beansprucht werden.

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig         4. Expertenevaluationen im Labor sind aussagekräftiger als Feldstudien.
( ) falsch

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig    5. Kommandosysteme sind für Gelegenheitsbenutzer ungeeignet.
( ) falsch
Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig         6. Direkt manipulative Systeme sind typischerweise benutzergesteuert.
( ) falsch

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig          7. Die Fachbegriffe des D(A) sollen sich am Modell B(A) orientieren.
( ) falsch

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig           8. Menüs entlasten das Kurzzeitgedächtnis dadurch, dass die Information
( ) falsch               per Recognition aus dem Gedächtnis abgerufen werden kann.

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig           9. Gestaltgesetze erklären, wie man erwartungskonforme Interaktionen
( ) falsch               gestaltet.

Begründung ..........................................................................................................

( ) richtig         10. Fehlerrobustheit (nach ISO 9241) bedeutet, dass kleine und mittlere
( ) falsch              Eingabefehler korrigiert werden, ohne dass der Anwender es merkt.

Begründung ..........................................................................................................

                                                                                                                Punkte:




I. Schmiedecke                                                                                                     Seite 2 von 2

				
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